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 Metamorphose auf Belvoir Castle

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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 11 Nov 2014 - 16:17

Vorangegangene Post: https://hogwarts-dark-ages.forumieren.com/t240p45-das-leben-geht-weiter-aber-ein-teil-von-uns-bleibt-ab-diesem-moment-in-der-vergangenheit



Farine schrieb:
ZUfrieden wirkte die Professorin, als sie einen Blick zurück zu Ihrem Schüler warf. Ein leichtes neigen des Kopfes und schon trabte sie mit Ihrem Granianer voraus, es war eine angenehme Landschaft, welche sie nun langsam zu sehen bekamen, ein wilderer, dennoch nicht ungepflegter Teil des Belvoirschen Gartens. Hier sah es ein wenig aus wie in den Gewächshäusern vom Fach Kräuterkunde. Nur, dass auch draussen Pfanzen wuchsen, interessante, kuriose, aussergewöhnliche, dann aber auch wieder die 'normalen' Hexenkräuter, die jeder kannte, der ein wenig aufpasste im Unterricht. Die grauen Augen richteten sich wieder nach vorne, nachdem sie einen Rosenbogen mit regenbogenfarbenen Blüten passiert hatte. Ein schmunzeln lag auf Ihren Zügen, Ryan schien keine Probleme zu haben, Ihr zu folgen und so galoppierte sie in diesem Augenblick an. "Mister Goodwill, sie sollten am Ende des Rosenbeetes den Zauber sprechen, versuchen sie es ohne Ihren Zauberstab, nur mit der reinen Willenskraft!" Konnte man Ihre Worte vernehmen, als sie selber schon jetzt Ihren Zauber sprach. Sie war eindeutig in Ihrem Element, das konnte man der Professorin ansehen, ganz klar sogar. Und dann hob sie auch schon ab mit Ihrem Granianer, als sie selber am Ende des Beets angekommen war. Sie raunte dem Tier etwas zu, eine Einheit, wie sich herausstellte, denn das Wesen tat, was sie Ihm sagte. Sie brauchte die Zügel nicht, scheinbar wusste das geflügelte Pferd nur zu gut, wohin es gehen sollte.



Kurz nach der Professorin trieb auch ich meinen Granianer an, so dass er nun galoppierte. Gleich sollte ich also den Zauber sprechen. Allerdings würde ein so einfacher Zauber auch schwierig, wenn man keinen Stab zur Verfügung hatte. Das Zaubern mit reiner Willenskraft ist kein leichtes Unterfangen, denn die Macht, welche im Stab ruhte würde nun nicht wirken und so kam es nur auf die Kraft des Zaubernden selber an. Stark konzentriert versuchte ich den Zauber zu wirken. Das war allerdings erst beim dritten Versuch von Erfolg gekrönt.
Kurz darauf drückte ich die Schenkel zusammen, um Aparador den Befehl zum abheben zu geben, welchen er auch augenblicklich befolgte. Die Welt unter uns wurde kleiner und ich geriet immer wieder in die Versuchen mich nach vorne zu lehnen, so wie auf einem Besen. Dadurch könnte der Granianer bestimmt noch viel einfacher beschleunigen. Mittlerweile hatte ich mich an das Tier einigermaßen gewöhnt, weshalb ich die Geschwindigkeit gerne erhöhen wollte. Ob die Astronomin sich auf ein Rennen einlassen würde? Sie saß sehr vornehm im Sattel und machte nicht den Eindruck, als würde sie so etwas wollen, aber irgendwie schätze ich sie viel weniger spießig ein, als sie wirkte.
Ich gab dem Bedürfnis nach und lehnte mich nach vorn. Dabei trieb ich Amparador weiter an und war schon bald mit Professor Chantealee auf einer Höhe. Ein herausforderndes Lächeln sollte genügen, um ihr die Situation zu erklären. Danach trieb ich das Tier weiter an und setzte mich an die Spitze.


Zuletzt von Ryan Goodwill am Di 9 Dez 2014 - 16:37 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Mi 12 Nov 2014 - 17:25

Kaum das sie den Rosenbusch erreicht hatte, sprach sie den Zauber und man konnte deutlich erkennen, dass sie Übung darin besaß zumindest einige Zauber auch ohne den Zauberstab zu sprechen. Sie liebte es auf den Granianern zu reiten, eine doch sehr angenehme Art des Reisens. Nicht so unbequem wie ein Besen oder Flohpulver. Apparieren war das einzige was sie einem Granianer vorzog. Zwar sah die Professorin immer mal wieder zu Ryan rüber, doch glaubte sie, dass der Schüler sicher genug war in dem Sattel des Wesens. Schließlich konnte er ja auch recht annehmbar mit einem Besen umgehen, wie sie einmal zufällig bei einer der Quidditchübungen sehen konnte. Als jedoch der Schüler die Professorin überholen wollte, hob sie erst nur leicht die Braue um dann erst verdutzt hinterher zu sehen, und dann Ihrem Granianer einen Befehl zu geben. Sehr leise und auch keine weitere Regung folgte. Jedoch wurde er schneller und bald schon waren sie gleich auf mit dem Burschen. Eine Herausforderung, nun denn, die konnte er haben, und so flüsterte sie abermals etwas in die Ohren des Granianers etwas, und abermals schlug er kräftiger mit den Flügeln und wieherte herausordernd. „Dann mal los, Mister Goodwill. Dort hinten das Waldstück ist unser Ziel, die Lichtung ist nicht zu verfehlen. Sie bietet genügend Platz zum landen zweier Granianer, bis gleich,“ Damit verklang Ihre dunkle Stimme und eine Pferdeschnauzen länge hatte sie nun die Führung. Erstmal.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Fr 14 Nov 2014 - 13:22

Die Professorin hatte die Herausforderung wirklich angenommen. Zwar rechnete ich mir nicht viele Chancen aus, da die Astronomin viel vertrauter mit den Granianern war als ich, aber es war einfach eine gute Methode, um die Stimmung etwas aufzulockern. Als ich die Führung wieder verlor, beschleunigte Amparador von ganz alleine. Anscheinend wollte er dieses Rennen nicht verlieren und war bereit für diesen Sieg zu kämpfen. Das traf sich gut, denn in dieser Hinsicht waren wir uns wohl mehr als einig. Ich versuchte ihn weiterhin anzutreiben und mich so weit es ging hinunter zu beugen, um den Widerstand so gering wie möglich zu halten. Tatsächlich konnten wir die Professorin so einholen, allerdings war überholen scheinbar unmöglich. Es entwickelte sich ein sehr knappes Kopf-an-Kopf Rennen. In mir kam nur das Gefühl auf, dass die Astronomin noch ein Ass im Ärmel hatte. Sie hatte den letzten Trumpf noch nicht ausgespielt. Der Sieg würde wohl ihrer sein, aber uns konnte niemd vorwerfen nicht darum gekämpft zu haben.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 18 Nov 2014 - 23:25

Aufrecht saß die Professorin weiterhin im Sattel, scheinbar versuchte sie garnicht erst wie der Schüler sich in den Windschatten zu begeben. Die Schwingen der Granianer gleiteten sicher durch die Lüfte und man spürte, wie sie sich auf den Luftströmungen bewegten. Das einzige Geheimnis das die Professorin hatte war, dass Ihr Granianer einst ein Sieger war in den Rennen, die mit den meisten Tieren dieser Zucht abgehalten wurden. Die zweithäufigste Disziplin war Zauberpolo. Etwas das Maddie sehr schätze, was Farine aber nicht nachvollziehen konnte. Da war sie dann doch mehr für Quidditch zu begeistern, auch wenn sie selber nie gespielt hatte und es wohl auch nie tun würde. „Mister Goodwill, achten Sie auf die Bäume,“ schlug sie nur mit der Ihr eigentümlichen dunklen Stimme vor, zwar waren keine Peitschenden Weiden gepflanzt worden, aber Sie kannte Ihre Großtante. „Manche verwandeln sich, wenn man sich Ihnen nähert,“ zwar in unbedenkliches, aber wenn man es nicht wusste,... Und damit klopfte die Professorin noch einmal an den Hals Ihres Granianers, ehe sie Ihm zuflüsterte, dass er sich beeilen sollte. Zwar war Goodwills Granianer gut, aber noch nicht so gut wie der Ihre. Und kurz konnte man den Schalk in den Augen aufblitzen sehen, als Sie sich eine knappe Pferdelänge von Ihm absetzte mit zwei kräftigen Flügelschlägen. Eine Weile später gingen beide Granianer in Landeposition und kurz darauf konnte man die Hufe auf dem Waldboden aufkommen hören.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Do 20 Nov 2014 - 14:19

Es gelang mir nicht mehr die Professorin zu überholen. Ganz im Gegenteil, sie setzte sich an die Spitze und der Abstand begann seitdem zu wachsen. Trotzdem war sie noch nah genug, damit ich ihre Warnung vernehmen konnte. Wer war auf die Idee gekommen die Bäume zu verzaubern? Oder war es eine uralte Magie, die in ihnen ruhte? Nur zu welchem Zweck?
Als wir bereits über den Baumkronen waren, erhob sich plötzlich einer der Bäume über die anderen und stellte sich Amparador und mir direkt in den Weg. Im letzten Moment wich der Granianer dem Hindernis aus und ich klammerte mich an seinem Leib fest, um nicht den Halt zu verlieren. Nachdem der Baum umflogen war entwich mir ein Freudenschrei, welcher wohl durch den Adrenalinschub bedingt war. Kurz darauf setzte Amparador zu Landung an. Der Granianer der Professorin hatte schon eher festen Boden unter den Füßen.
Schwungvoll verließ ich Amparadors Rücken und streichelte über den Hals des Granianers. "Gut gekämpft", lobte ich das geflügelte Pferd.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Sa 29 Nov 2014 - 14:08

Elegant glitt sie von dem Granianer und klopfte diesem den Hals ein wenig, ehe sie Ihm einen leichten Klaps auf das Hinterteil gab und damit die Erlaubnis sich zu entfernen an den kleinen unweit entfernten Bachlauf. Aus dem Nichts ließ sie aus Moos und Geäst zwei Sessel entstehen, dazu einen Tisch. Mit einem wink der Hand ließ sie den gepackten Korb rüber schweben und ließ diesen neben dem Tisch auf dem Waldboden nieder. Hier tanzten ein paar Glühwürmchen durch die Luft und man konnte die feuchtere Waldluft einatmen. Sie schmunzelte noch immer, da es Ihrem Schüler wohl zu gefallen schien, dass er in der Luft mit dem geflügelten Pferd hatte sein dürfen. „Nun Mister Goodwill, ich denke, wir sollten die Unterrichtsstunde nun fortsetzen. Nicht wahr?“ fragte die Professorin freundlich und ließ sich langsam auf dem weichen Sessel nieder und schlug ein Bein über das andere. Ihre Hände faltete sie in Ihrem Schoß und blickte leicht zu dem Burschen rüber. Sein Granianer schnaubte zufrieden und schob seine Nase an die Brust des Burschen und schubbste Ihn verspielt, und auch nur ganz leicht ein wenig. Scharrte mit den Hufen. Daran konnte man das noch recht junge Alter des Tieres wohl am besten feststellen. Verspielt wie ein Fohlen war er noch.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Mi 3 Dez 2014 - 13:14

Als die Professorin bereits für Sitzgelegenheiten sorgte und ihren Granianer weggeschickt hatte, stand der junge Adler immer noch bei Amparador. Er war wirklich fasziniert von diesem Wesen und freute sich bereits auf den Rückweg auf dem Rücken des Tieres. Erst als die Astronomin ihn daran erinnerte, dass es Zeit für eine weitere Unterrichtsstunde war, wollte sich der Junge von dem Granianer abwenden. Dieser schubste ihn darauf hin allerdings leicht mit seiner Nase und wollte anscheinend weiterhin die Aufmerksamkeit des Ravenclaws genießen. "Ich muss jetzt lernen mit meinen eigenen Flügen zu fliegen", sprach der Mannschaftskapitän zu dem geflügelten Wesen, welches darauf hin jedoch keine Reaktion zeigte. "Aber auf dem Rückweg werden wir bestimmt zuerst ankommen", fügte er noch hinzu und begab sich dann zu der Professorin. Amparador folgte schon bald seinem Artgenossen an den Bachlauf.
Der Schüler ließ den Rucksack von seinem Rück gliten und platzierte diesen so, dass er an dem Tisch lehnte und nicht umfiel. "Die Granianer sind wirklich faszinierend", fasste Ryan seine Gedanken in Worte, während er sich auf dem zweiten Sessel niederließ.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Sa 6 Dez 2014 - 15:06

Leicht schlug sie ein Bein über das andere, während sie den Granianern dabei zusah, wie sie es sich an dem Bachlauf gemütlich machten. Ausgelastet waren die edlen Wesen noch nicht und auch an Ihre Grenze hatte der kurze Ausflug sie nicht gebracht was unschwer zu erkennen war. Erst als Ihr Schüler seine Worte an Sie richtete, blickte sie Ihn ruhig an und neigte das Haupt. "Oui, da haben Sie recht, Mister Goodwill, außergewöhnlich strapazierfähige Tiere sind es. Mit Ihnen kann man die Interessantesten Reisen erleben," was sie ganz klar aus Erfahrung sagte. Schließlich hatte Ihrer sie schon in die verschiedensten und entlegensten Ecken der Welt begleitet. Leicht sog sie die Luft ein, die geschwängert war mit dem Duft von Moos und den typischen Gerüchen des Waldes. „Ich denke, dass Ihre Faszination weiterhin bestehen bleiben wird, sogar gesteigert werden könnte, umso enger sie das Band knüpfen werden mit Amparador.“ Meinte sie beiläufig, und legte die Hände in Ihren Schoß.

„Nun denn, wir werden jetzt direkt beginnen mit Ihrer nächsten Unterrichtsstunde. Sicher fragen Sie sich, warum wir ausgerechnet dafür hierher gekommen sind.“ Dunkel und rau wie eh und je war die Stimme der Professorin während sie sprach. „Schauen Sie sich ein wenig um, vielleicht erblicken Sie ja etwas interessantes,“ meinte sie spitzbübisch. Das es hier Falken gab die hier sogar nisteten, erwähnte sie nicht, doch würde Ihm das vielleicht noch ein wenig weiterhelfen bei seinen Verwandlungsversuchen, da er etwas Visuelles vor Augen hatte.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 9 Dez 2014 - 13:26

„Ich denke, dass Ihre Faszination weiterhin bestehen bleiben wird, sogar gesteigert werden könnte, umso enger sie das Band knüpfen werden mit Amparador.“ Bedeutete das etwas, dass der heutige Ausflug nicht der letzte sein würde? Das er noch häufiger auf dem Rücken des Granianers reisen durfte? Eine schon fast kindliche Vorfreude machte sich in ihm breit. Natürlich zeigte er das nicht so offensichtlich.
"Es wäre wirklich schön, wenn wir noch häufiger auf den Granianern reisen könnten.", antwortete er schließlich mit Begeisterung in der Stimme.
Der Ravenclaw schaute sich aufmerksam um, so wie die Professorin es gesagt hatte. Dieser Ort hatte etwas besonderes. Hier gab es Magie, dass war deutlich zu spüren, aber dennoch wirkte alles so friedlich und unberührt. Die Blätter neigten sich leicht im Wind, die Sonne bahnte sich den Weg durch die dichten Baumkronen und fiel in einzelnen Strahlen auf den grünen Waldboden nieder, auf welchem noch ein wenig des abgefallenen Laubs des letzten Jahres ruhte und hin und wieder sah man eine Maus über den Boden huschen oder ein Eichhörnchen von Baum zu Baum springen. Außerdem war der Gesang vieler verschiedener Vögel zu hören und auf einigen der Bäume gab es Nester.
Der Wald bot die perfekte Atmosphäre, um die Konzentration zu bündeln und um sich einzig und allein auf die Verwandlung zu konzentrieren.
'Moment mal... Vögel?', ging dem Jungen dann noch einmal der Gedanke von vorhin durch den Kopf. "Ist es möglich dass es hier Falken gibt?", fragte er schließlich die Professorin. Er hatte hier noch keinen dieser Vögel gesehen, aber er vermutete, dass die Astronomin vielleicht genau darauf hinaus wollte.


Zuletzt von Ryan Goodwill am Di 9 Dez 2014 - 16:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 9 Dez 2014 - 13:56

Weiterhin hatte sie die Hände im Schoß liegen, ein Bein überschlug das andere, während Sie dem Schüler Zeit ließ sich umzusehen, derweil antwortete sie Ihm ruhig auf die vorhergehenden Worte. „Oui, ich Reise allgemein lieber auf diesen Wesen als mit Flohpulver oder etwas vergleichbaren, Mister Goodwill. Und wenn wir diese Woche hinter uns haben, werden Sie sicher von den Rücken der Tiere einen ziemlichen Muskelkater im Hintern haben.“ Nicht spottend aber belustigt klang de raue Stimme der Astronomin. Eine Tasse Tee levitierte sich zu Ihr, die auch aufgenommen wurde, leicht daran genippt, während der Ravenclaw sich umsah. Ein zaghaftes, sehr dezentes schmunzeln umspielte die sonst eher ernsten Gesichtszüge der viktorianisch gekleideten Sternwanderin. Ein leichtes neigen des Kopfes war zu erkennen, nachdem der Schüler auf die logische Schlussfolgerung gekommen war. „Oui, die gibt es hier.“ Damit zog sie einen Gegenstand aus Ihrer Manteltasche und warf Sie zu Ryan rüber. Es war eine Falkenpfeiffe, etwas das früher die Falkner genutzt haben um Ihre Falken zu rufen. Aus dem Korb holte sie einen Falknerhandschuh und warf Ihm diesen ebenfalls zu. „Wissen Sie welche Aufgabe sie nun haben?“ Fragte die Professorin in ruhigem Tonfall, dabei den Schüler unverhohlen Musternd.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Mi 10 Dez 2014 - 13:04

Unangekündigt warf die Professorin ihm einen kleinen hölzernen Gegenstand zu, welchen er mit der rechten Hand auffing und dann betrachtete. Der kleine Holzstab war von innen hohl und wies an der Oberseite eine kleine Einkerbung auf. Ganz klar handelte es sich um eine Pfeife. Aber was sollte diese ihm bringen? Erst als die Astronomin ihm den Falknerhandschuh reichte verstand der Junge. Die Pfeife sollte also tatsächlich einen Falken anlocken. Etwas skeptisch, ob es wirklich funktionierte, erhob sich Ryan von seinem Stuhl und streifte den Handschuh aus dickem Leder über seinen rechten Unterarm. "Ich denke schon, ja", antwortete er dann der Professorin und schaute sich noch einmal auf der Lichtung um. Weit und breit war kein Falke, oder anderer Vogel zu sehen.
Schließlich legte Ryan die Pfeife an seine Lippen und versuchte mit Kraft einen Ton zu erzeugen. Leider erfolglos. Den zweiten Versuch ging er deutlich zaghafter an und tatsächlich erklang ein Geräusch. Erwartungsvoll schaute der Adler sich um, aber auch nach ein paar Minuten war kein Vogel zu sehen. Er startete einen weiteren Versuch und tatsächlich erhielt er eine Antwort. Aus einer undefinierbaren Richtung, war das Krächzten eines Raubvogels zu hören. Der Schüler antwortete mit einem weiteren Pfeifenton und die Antwort des Vogels schien nun deutlich näher zu sein. Nun fiel dem Ravenclaw auf, dass auf einem der Bäume tatsächlich ein Falke saß. Sein Gefieder war dunkelgrau und in der Bauchregion weiß. Ein weiterer Pfeifton bewegte das Tier tatsächlich dazu, dass es sich auf seinem Handschuh niederließ.
Voller Faszination betrachtete der Schüler das gefiederte und edle Tier. Es war wohl einer der weit verbreiteten Wanderfalken. Sie kamen hier häufig vor und waren deshalb am wahrscheinlichsten anzutreffen.
Jetzt konnte der Schüler das Gefieder des Vogels genauer betrachten. Es war dunkelgrau und besaß einen bläulichen Schimmer. Ein paar Stellen stachen in einem hellen Weißton hervor. Der Schnabel war am Ansatz gelb und wurde zur Spitze hin immer dunkler und schließlich sogar schwarz. Seine Augen waren tiefschwarz und schienen den Jungen aufmerksam zu betrachten.
Ein weiteres Kreischen zog dann Ryans Aufmerksamkeit auf sich. Auf einem der Bäume saß tatsächlich ein Rothalsfalke. Wie konnte das sein? Wir waren weit entfernt von dem Verbreitungsgebiet dieser Falkenart. Ein kurzer Schreck durchfuhr Ryan, als der Wanderfalke sich wieder in die Luft schwang. Als er dann wieder zum Baum hinauf schaute war auch der Rothalsfalke verschwunden. Ein Pfeifton vermochte ihn auch nicht zurück zu holen, aber er hatte ihn gesehen und somit sein Beispiel bekommen. Schon bald konnte er mit ihnen fliegen.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Fr 12 Dez 2014 - 14:34

Es war interessant für die brünette Hexe zuzusehen, wie der Schüler sich an seine Aufgabe machte. Auch wenn er nicht sofort wusste, wie man mit der Pfeife umging, so hatte er recht schnell den Dreh raus. Als auch die Tiere kamen, die Sie erhofft hatte, lächelte sie ruhig. Vorsichtig nippte sie abermals an Ihrem Tee, während Sie Ihm noch etwas Zeit gab. Das war wohl auch das englischste an Ihr, das Tee trinken. Alles andere hatte deutlich französischen Charakter. „Nun, Mister Goodwill, wissen Sie jetzt, was ich mit ihnen vorgehabt habe, als wir mit den Granianern hierher aufgebrochen sind?“ Fragte sie mit der Ihr eigentümlichen dunklen Stimme. Die Tasse setzte sie wieder auf den Moostischchen ab, die Hände legten sich in Ihren Schoß. „Und können Sie etwas mit dieser Erfahrung, diesem Erlebnis anfangen?“ Hinterfragte die Sternwanderin weiter. Nicht unfreundlich waren die Worte gesprochen, sondern gar ein wenig herausfordernd, hatte sie vielleicht noch einen Grund, hierher gekommen zu sein, außer dem, was sich eben vor Ihrer beider Nasen abgespielt hatte? Man würde es wohl sehen, auf kurz oder lang. „Sind Sie jetzt sehr motiviert?“ Perlten weitere Worte über ihre Lippen.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 28 Jul 2015 - 15:48

Die Antwort auf die Frage der Professorin schien naheliegend und trotzdem war Ryan sich nicht wirklich sicher. Nicht selten blieben ihm die undurchschaubaren Denkwege der Astronomin verschlossen, also blieb ihm keine Wahl, als die einzige Antwort zu geben, welche ihm in den Sinn kam. "Ich vermute, dass der Flug und der Aufenthalt in diesem Wald mich näher an den Lebensraum meiner gewählten Gestalt heranführen sollen", entgegnete er schließlich.
Der Anblick der Falken, welche durch die Pfeife herangelockt wurden erfüllte den Jungen gerade so mit Motivation. Er wollte mit ihnen fliegen können. Er war hoch motiviert die Verwandlung zu meistern und die Gestalt auch zu halten, um sich endlich in die Lüfte zu erheben.
"Auf jeden Fall kann ich etwas damit anfangen. Der Wunsch mein Ziel zu erreichen ist immens gewachsen", entgegnete er voller Tatendrang. Er konnte es kaum erwarten den Unterricht endlich fortzusetzen. Ob die Professorin noch mehr Tricks auf Lager hatte, oder ob er endlich wieder eine Verwandlung wagen durfte wusste er noch nicht, aber es bestanden keine Zweifel daran, dass er das gleich herausfinden würde. Dennoch konnte er eine neugierige Nachfrage nicht unterdrücken: "Setzen wir bald den Verwandlungsunterricht fort?"
Die Professorin hatte auf dem hölzernen Tisch auch für den Ravenclaw eine Tasse platziert. Dieser war jedoch viel zu aufgedreht und arbeitswillig, als dass er jetzt zu einer Teepause bereit wäre. Der Wunsch aus eigener Kraft durch die Lüfte zu segeln und den Flugwind zu spüren, so wie er es schon auf dem Rücken Amparadors getan hatte war so groß, dass sogar seine Zweifel für diesen Moment in den Hintergrund traten. Ein erwartungsvoller Blick ruhte auf der Professorin. Die Antwort konnte er kaum noch erwarten.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 28 Jul 2015 - 18:35

Angenehm war es mit dem Ravenclaw, denn er war ein Kluger Kopf und würde später mit Sicherheit einen guten Beruf erwählen, etwas nicht grade stupides, da war die Professorin sich schon jetzt sicher. Ein gelassenes nicken des Kopfes war zu erkennen. Ein ebenso gelassenes und ruhiges lächeln trat wieder auf die Züge der Professorin. „Nun, Mister Goodwill, dann zeigen Sie mir doch bitte, wie Sie sich verwandeln.“ Waren die ersten Worte der Professorin, die scheinbar immer mal wieder ein Ass aus dem Ärmel zauberte im wahrsten Sinne des Wortes. „Meine Aufgabe für Sie: Verwandeln Sie sich. Fliegen Sie zu den Wipfeln empor, landen Sie auf einem beliebigen Ast, ehe Sie wieder zu mir auf den Boden kommen. Danach machen wir einen Augenblick pause, und die nächste Aufgabe erwartet Sie.“ Erklärte die Hexe, ehe Sie nach dem Tee griff und die Tasse an die Lippen setzte. Der kleine Finger wurde abgespreizt und nach einem kleinen Schlückchen wieder zurück auf die Untertasse gestellt, welche Sie in der anderen Hand hielt.

Eben so wie man es für gewöhnlich um 1912 getan hatte so man in Gesellschaft war. „Denken Sie daran, dass Sie sich konzentrieren. Wenn Sie merken, dass die Konzentration nach lässt und sie sich unsicher werden, kommen Sie umgehend zurück auf den Boden zurück.“ Konnte er noch die rauchige Stimme der jungen Professorin vernehmen, welche abwartend auf Ihrem Platz saß. Man könnte meinen, dass sie besonders locker war an diesem Tag, zumindest wirkte die grauäugige Hexe nicht sonderlich angespannt. Für Eventualitäten war sie gewappnet und so konnte Sie dem Jungen erstmal bei der Verwandlung zusehen, so wie es einst Ihre Lehrerin getan hat. Mit einem unausgesprochenen Zauber schirmte Sie den Ort ab, damit keiner stören konnte, und der Bursche sich vollkommen konzentrieren konnte. Die beiden Adler und ein Falke hatten sich etwas zurück gezogen und beäugten das Schauspiel das sich Ihnen bot, während die Französin das Wetter wie auch die Umgebung genoss, dennoch auf den jungen Goodwill ein Auge hatte.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 28 Jul 2015 - 20:45

Der junge Ravenclaw war viel zu motiviert, um überhaupt an ein Scheitern des bevorstehenden Versuchs zu denken. Selbstsicher nickte er die Anweisung der Professorin ab und drehte vorsichtig die Spieluhr auf, welche er auf dem hölzernen Tisch platziert hatte. Die Musik hatte ihm schon am Vortag geholfen die Verwandlung zu vollführen. Sie gab ihm eine Hilfestellung dabei seine Gedanken von allem anderen zu lösen. Nicht zu langsam, damit die Schritte keine Schmerzen verursachten und nicht zu schnell, damit er die Verwandlung sauber ausführen konnte. Das waren die Erkenntnisse des Vortages gewesen. Noch mehrmals war er die wichtigen Schritte am Vorabend im Bett durchgegangen. Desto sicherer diese in seinem Kopf verankert waren, desto schneller konnte er die Verwandlung vollziehen. Eine schnellere Verwandlung erzeugte weniger Schmerzen. Konzentriert und mit etwas Abstand zum Tisch positionierte sich der Schüler und schloss die Augen. Die Aufmerksamkeit wurde voll und ganz auf die Musik gelöst, um sich von allen anderen Einflüssen zu befreien. Zu guter letzt wandte er seine Konzentration dann auch von der Musik ab und konzentrierte sich voll und ganz auf die Schritte der Verwandlung. Eine Abfolge von Gedanken, ein kaum noch wahrnehmbarer Schmerz und eine urplötzliche Schärfung der Sinne. Die Augen öffneten sich und das scharfe Falkenauge bot ein Bild der Umgebung, welches das menschliche Auge nicht zu zeigen vermochte. Ein vorsichtiges flattern mit den Flügeln sollte das Gefühl für den neuen Körper verbessern. Die Muskeln wurden einer nach dem anderen angespannt und die Funktionen erforscht. Ein lautes Krächzen war das letzte Signal vor dem ersten Flugversuch. Der Falke flatterte eher unbeholfen als majestätisch mit den Flügeln und hob höchstens einen halben Meter vom Boden ab, bevor er mindestens genau so unelegant wieder auf dem Boden aufsetzte. Ein paar Versuche waren nötig, um das Gefühl für den gefiederten Körper zu verbessern und die Mechanik des Fluges herauszufinden. Der nächste Versuch trug den Rothalsfalken schon wesentlich eleganter und auch natürlich wirkender in die Lüfte. Der Junge hatte das Gefühl den Körper nun endlich steuern zu können, weshalb er sich nun wagte die Höhe anzupeilen, welche ihm die Aufgabe vorgab. Ein Ast, dick genug um den leichten Falkenkörper zu tragen, war das Ziel des Greifvogels. Der erste Landeversuch ging knapp am Ast vorbei. Ein weiterer fand sein Ziel und der Vogel saß in großer Höhe in den Bäumen. Die Aussicht war atemberaubend, aber die ersten Flugversuche hatten Kraft gekostet. So viel Kraft, dass der junge dem neuen Körper eine kleine Pause gönnen wollte und nicht sofort den Rückflug antrat. Allerdings auch so viel Kraft, dass ihn auf einmal ein Gefühl der Schwäche ergriff. Ein Gefühl, welches ihn mit aller Kraft aus der unnatürlichen Form zwingen wollte. Das war nicht sein Körper und eine Verformung des natürlichen Körpers setzte diesen unter Spannung. Diese Spannung benötigte Energie und wenn diese nicht gegeben war, dann verhinderte der Körper einen Ausfall des Mechanismuses  indem er die energiefreundlichere Variante seiner selbst erzwang.
Der Ravenclaw schien den Kampf gegen sich selbst zu verlieren und trotz jeder Anstrengung verlor er die Kontrolle und konnte einen Rückverwandlung nicht aufhalten. Schnell reagierte der Mannschaftskapitän und klammerte sich an den Ast, wie ein Quidditchspieler an seinen Besen, nachdem er fast gestürzt war. Das Problem an der ganzen Sache war nur, dass der Ast zwar einen Falken zu tragen vermochte, bei einem Menschen jedoch kapitulierte und gemeinsam mit dem Jungen in die Tiefe stürzte. Ryan stieß den Ast von sich weg, um das Verletzungsrisiko zu verringern, wenn er aufschlug. Er zwang sich zur Ruhe und schloss die Augen. Der Boden kam näher und obwohl es nur Sekunden waren, nahm er diese als Ewigkeit wahr. Die Konzentration nahm zu. Es musste klappen. Es war der einzige Ausweg aus dieser Situation. Kurz vor dem Aufprall öffnete er seine Arme, welche sofort zu Flügen wurde. Unter höchster Anstrengung erzwang er die Falkengestalt zurück. Die geöffneten Flügel bremsten den Sturz und ließen den Vogel zu Boden segeln. Der erste Bodenkontakt ließ die Gestalt erneut wechseln und der Ravenclaw lag erschöpft auf dem Rücken mitten auf der Lichtung. Angestreng richtete er sich auf, so dass er nun auf dem Boden saß. Mit einem beschämten Grinsen fragte er nur: "Zählt das?"
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Farine Chantealee
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 28 Jul 2015 - 21:16

Die Verwandlung gelang dem Schüler, etwas das die Professorin sehr Stolz machte, denn diesmal würde mehr als nur das Verwandeln von belang sein. Seine ersten Versuche den neuen Körper zu nutzen sahen unbeholfen aus, aber so war es wohl immer. Die Professorin betrachtete, wie der Falke immer weiter empor stieg, seine Flügel ausprobierte und dann versuchte zu landen. Ganz wie Ihre Aufgabe es vorgegeben hatte. Ein zufriedener Blick streife den kleinen Falken und dann kam der Rückweg, zumindest in der Theorie. Jedoch passierten mehrere Dinge zeitgleich. Der Schüler schien die Kontrolle zu verlieren, verwandelte sich zurück und baumelte am Ast, dieser brach und der Bursche stürzte, verwandelte sich zurück und landete auf dem Boden. In diesem Zeitraum hatte die Professorin nur eines tun können, den Schüler mit einem Zauber weicher landen lassen zu können indem Sie das Moos dazu zwang schneller zu wachsen und wie ein Bett unter dem Jungen zu entstehen. Ganz optimal war der Zauber nicht gelungen, jedoch saß der Metamorphmagi nun vor Ihr und grinste beschämt. „Oui, ich würde sagen, dass es zählt. Jetzt stärken Sie sich und ruhen sich aus. Sobald Sie wieder soweit sind, habe ich noch eine Aufgabe für Sie.“ Meinte sie und das klang sogar fast herausfordernd. Sie setzte sich wieder auf Ihren Platz und schenkte beiden Tee ein. „Erzählen Sie mir, wie es war.“ Forderte Sie Ihn auf, damit Sie das eben erlebte aufarbeiten konnten. „Es schien schon besser zu funktionieren, wie die Male zuvor, nicht wahr?“
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Mo 19 Okt 2015 - 0:03

Ryan befolgte die Bitte der Professorin und nahm erst einmal Platz, um sich zu stärken. Er nahm sogar etwas von dem Tee, an welchem er sich in seine Unvorsichtigkeit ein wenig die Oberlippe verbrannte. Am liebsten hätte er es sofort noch einmal probiert. Er hatte feuer gefangen und wollte jetzt nicht aufhören. Zwar wusste er, dass eine Pause eine durchaus kluge Idee war, aber dennoch wäre ihm eine direkte Fortsetzung lieber gewesen. Es gab jedoch eine Tatsache, die eine Diskussion unnötig machte. Er war der Schüler und die Astronomin die Lehrerin. Demnach hatte er zu folgen.
"Es war unglaublich. Die Sinne des Falken zeigen mir eine ganz andere Welt. Das es noch an Kontrolle mangelt, muss ich nicht nochmal erwähnen", entgegnete er amüsiert. Er war der Astronomin gegenüber viel lockerer, als es bei anderen Lehrern der Fall war. Natürlich verlor er dabei kein bisschen Respekt vor ihr. "Die Schmerzen bei der Verwandlung haben deutlich abgenommen. Ich bin zuversichtlich sie schon bald vollkommen ablegen zu können." Er war motiviert wie noch nie. Am liebsten würde er nur noch als Falke durch die Lüfte gleiten. Dafür müsste er allerdings erst einmal lernen die Gestalt zu kontrollieren. Der heutige Erfolg zerstörte jedoch jede Zweifel, welche zuvor noch in ihm schlummerten.
"Wie war es bei Ihnen? Erzeugt der Animaguszauber anfangs auch Schmerzen?", fragte der Junge neugierig. Wie so oft schoß ihm nach der ersten Frage direkt eine nächste in den Kopf. In solchen Situationen musste er aufpassen sein gegenüber nicht mit Fragen zu zu schütten. "Gibt es eigentlich Unterschiede bei der Verwandlung eines Animagus und eines Metamorphmagus? Abgesehen von der Herkunft der Fähigkeit. Also Zauber und Gene." Zwei Fragen waren in Ordnung. Mehr sollten es nicht werden. Schließlich wollte Ryan schnell die nächste Aufgabe erfahren und aus der Praxisstunde keine Theoriestunde machen.
"Ich denke ich bin bereit. Darf ich mich der nächsten Aufgabe stellen?"
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Di 20 Okt 2015 - 11:39

Ruhig setzte sich die Sternwanderin und schlug ein Bein über das andere. Leicht nippte die Frau an Ihrem Tee und ließ Ryan die Möglichkeit, dass er sich erst ein wenig erholte, neue Kraft tankte. Entsprechend entspann sich ein kurzes Gespräch, ein Resümee. Ein Blick aus den wolkengrauen Augen traf den jungen Mann, während er für sich eine Schlussfolgerung zog, freundlich und interessiert sah sie Ihn an, wollte wissen wie es für Ihn war ein eine Tiergestalt zu schlüpfen und das für länger als nur einen kurzen Augenblick, wollte wissen wie seine Erfahrung war. Dennoch unterbrach sie Ihn nicht sondern ließ Ihn weiter reden. „Es ist am Anfang wie ein reißen, so als ob man ein Stück seiner selbst zerfetzt, dadurch dass man sich verwandelt, verändert. Ich glaube, jeder Knochen wird gebrochen, sobald man eine Gestalt annimmt. Wie es bei einem Metamorphmagus ist, weiß ich leider nur in der Theorie, bei mir als Animagus war es so, als ich meine Gestalt beherrschte, mich mehrfach verwandelt habe, erfolgreich und über eine gewisse Dauer, habe ich keine Schmerzen und keine Beeinträchtigungen mehr gehabt. Es ist...“

Kurz musste sie nachdenken, dabei legte sich Ihre Stirn in Falten. „Sie haben es sicher schon bemerkt, wenn man an einem bestimmten Nerv zupft, sich darauf konzentriert, fällt es einem leichter. Es ist wie ein Harfenspiel oder ein Piano, wenn man den richtigen Ton trifft, erklingt eine Melodie. Damit vergleiche ich gern die Verwandlungen, denn umso öfter man es macht, desto leichter fällt es einem.“ Erklärte sich die Hexe ein wenig und betrachtete den Schüler abermals aus den grauen Augen. „Es sind Kleinigkeiten, Ich muss mir nicht vorstellen in was ich mich Verwandeln möchte, es ist, wie ich schon sagte, dass ziehen an einem Nerv, der mich in meine Animagusgestalt verwandelt. Früher benötigte ich dafür einen Zauberstab, als ich es noch nicht vollkommen beherrschte. Erst als ich älter wurde und die ersten Alleingänge ausprobiert hatte, und mir ein Malör passiert ist, nahm ich Hilfe von Professor MacGonagall an.“

So lernte sie auch Ihren noch heute besten Freund kennen, durch eben jenes Malör. „Daher bin ich immer sehr darauf bedacht, auf andere zu Achten, die ähnliche Fähigkeiten haben. Ich weiß selber in welch verzwickte Situationen man grade am Anfang kommen kann. Ein Grund, warum ich neben meinem Studium der Astronomie ebenfalls Verwandlung studiert habe, Mister Goodwill.“ Meinte sie und gab damit abermals ein kleines Stück mehr Preis, was sonst wohl nur wenige wussten, was sie überhaupt studiert hatte. Dann aber nickte die brünette Hexe und erhob sich. „Gut, ich denke auch, dass sie genug Kraft gesammelt haben für den Moment.“ Und dann zwinkerte die Hexe. „Fangen sie mich, aber bitte, nicht zupacken! Es reicht wenn sie mir den Weg absperren!“

Damit lief die sonst so elegante Hexe los und im Lauf verwandelte sie sich in ein Eichhörnchen, welches sich seinen Weg zu den ersten großen Bäumen suchte, sie wollte seine Fähigkeiten jetzt austesten, seine Ausdauer. Dass sie zuvor einen ungesagten Zauber gesprochen hatte um alle anderen Wesen von hier fern zu halten, war wohl selbstverständlich, sie wollte ja nicht von irgendwas anderem gepackt werden. Mit Schwung sprang das gräuliche Tier mit dem roten Gesicht und den roten Pfoten am Baum empor, lief über die schmaler werdenden Äste und Sprang dann in den nächsten Baum.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Do 22 Okt 2015 - 12:24

Die Beschreibung der anfänglichen Schmerzen, welche eine Verwandlung mit sich brachte, entsprach genau den Gefühlen, welche Ryan bei seinen Verwandlungen verspürte. Der Animaguszauber und die Verwandlung eines Metamorphmagus waren demnach wohl gar nicht so verschieden, wenn man deren Ursprung vom Vergleich ausschloss. Das Bild, welches die Astronomin präsentierte machte den Ravenclaw nachdenklich. Der richtige Ton, eine Melodie. Passende Vergleiche, welche sogar dem unmusikalischen Ryan einleuchteten. Sein Blick fiel auf die Spieluhr, welche die Professorin ihm zum Beginn des Trainings geschenkt hatte. Die Melodie half ihm dabei sich zu konzentrieren. Ob jener Hintergedanke die Professorin dazu bewegt hatte ihm ausgerechnet eine Spieluhr mit auf den Weg zu geben? Aufmerksam hörte er der Professorin zu. Es war interessant näheres über die sonst so unerreichbar und distanziert wirkende Professorin zu erfahren. Unter anderem den Grund, warum sie sich seiner annahm und  warum er das Privileg genoss mehr über sie erfahren zu dürfen.

Sofort folgte die nächste Aufgabe. Ryan hatte mit einem erneuten Flugversuch von A nach B gerechnet. Stattdessen sollte es eine Verfolgungsjagd werden. Hierbei galt es also nicht nur die Form des Falken zu halten, sondern auch noch seine Sinne gekonnt anzuwenden. Für einen Anfänger, wie Ryan, bestimmt keine einfach Aufgabe. Bevor er die Aufgabe überhaupt richtig realisiert hatte, hatte das Eichhörnchen bereits den ersten Baum erreicht, an welchem es sich hoch bewegte, um schließlich aus dem Blickfeld des Jungen zu verschwinden.
Reflexmäßig und allein mit seinem Ziel vor Augen schwang sich der Junge ungewohnt flüssig in die gefiederte Falkengestalt und verließ nach ein paar Flügelschlägen bereits den Boden. Das erste Ziel war klar. Er musste das Eichhörnchen wiederfinden. Gut dafür wäre wohl eine Position, welche über der des roten Nagers liegt und nicht so hoch, dass die dichten Baumkronen ihm die Sicht versperren.
Mit noch etwas unbeholfenen Flügelschlägen gewann der Falke an Höhe und bewegte sich in die Richtung, in welcher er das Eichhörnchen zuletzt gesehen hatte. Dicht unter dem Blätterdach setzte er sich auf einen Ast. Dieses Mal ohne die Gestalt zu verlieren. Seine Konzentration galt der Aufgabe. Er war so fixiert, dass er regelrecht vergas, dass mit der Verwandlung etwas schief laufen könnte und deshalb vermutlich alles gut ging.
Die scharfen Augen des Vogels durchsuchten das Geäst des Waldes. Es war unglaublich, welche großen Distanzen ohne Mühe überblickt werden konnten. Daher dauerte es auch nicht lange, bis er den roten Pelz des gesuchten Tieres in weiter Entfernung wahrnahm. Jetzt waren es die Quidditcherfahrungen, welche ihm halfen. Wie den Schnatz, verlor er auch das Eichhörnchen nicht mehr aus den Augen, während er sich in die Luft schwang und die Verfolgung aufnahm. Die Distanz wurde nur langsam kleiner, aber der Vogel war schneller als der Nager. Wie ein Sucher dem Schnatz, oder ein Jäger seiner Beute war er dem Eichhörnchen nun auf den Fersen. Noch immer befand sich der Falke in einer deutlich höheren Position. Den Vorteil der Höhe wollte er erst im letzten Moment ausspielen. Ein Sturzflug würde ihm im letzten Moment den nötigen Geschwindigkeitsschub geben, um sich schnell vor das Eichhörnchen zu setzen und den Weg abzuschneiden. Natürlich nur sofern alles so funktionierte, wie er es geplant hatte.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Fr 23 Okt 2015 - 15:13

Das Pelzige Tier, was sonst eine Professorin war, huschte geschwind von Ast zu Ast, dabei griffen die filigranen Pfoten auch nach den spindeldürren und fein verästelten Baumkronenenden. Die wenigsten hätten der Frau wohl zugetraut so sportlich und gewandt zu sein, wie sie sich als Eichhörnchen präsentierte, war sie als Frau doch eher darauf bedacht sich an die Etikette zu halten und die Form zu wahren. Ein Kontrast, den sonst nur die wenigsten kannten, und wohl noch weniger konnten sich das Vorstellen bei der sonst so eleganten Französin. Ein Vorteil den sie nutzen konnte, so es Ihr denn von Nutzen erschien. Schwungvoll sprang sie in diesem Moment ab, streckte sich in Ihre volle Länge und manövrierte sich mit Ihrem puscheligen Eichhörnchenschweif, damit sie auch da landete, wo sie hin wollte. Mit Ihren Pfoten hielt sie sich an einem anderen Geäst fest, musste jedoch zweimal Schwung holen um auch au auf den Ast zu schwingen und über den nun breiter werdenden Ast laufen zu können.

Nur kurz blickte sie sich um, als sie schauen wollte, ob der junge Mann Ihr jetzt folgte und wenn ja, wo er war. Mit dem Rücken lehnte sie sich an den Baumstumpf. Die kleinen Knopfaugen sahen sich suchend um, erst noch am Boden, dann in der Luft, er verfolgte sie, sehr gut und sie bemerkte ebenso, dass er diesmal scheinbar weniger Schwierigkeiten hatte als sonst, die Aufgabe schien es Ihm zu erleichtern nicht über Konsequenzen nachzudenken. Etwas was sich die Sternwanderin merken würde. Diesmal flitzte die Astronomin an dem Baumstamm hinab, spiralförmig, aber nicht bis zum Boden, nur einige wenige Etagen tiefer, zu leicht wollte sie es dem Schüler nicht machen. Sie wollte seine Fähigkeiten austesten, schauen wie es Ihm gelingen würde, und doch wollte sie nach der Hatz, dass er nicht zu erschöpft war, sonst könnte ein Unglück passieren. Dem war sie sich bewusst. Immer wieder huschte sie also auch in höher dann aber auch wieder in tiefer gelegene Ebenen und ließ dem Schüler die Möglichkeit dass er sie in seiner Falkengestalt erreichen konnte. Erst als er im Sturzflug zu Ihr hinabsauste, hielt sie inne und wartete auf Ihn, damit sie sich mit Gesten würden verständigen können. Ein Blick hinab, ein leichtes neigen des Kopfes, ehe sie also am Baum hinab lief und sich am Boden wieder zurück verwandelte. „Gut gemacht, Goodwill.“ Sprach die brünette Hexe mit den wolkengrauen Augen.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Mi 11 Nov 2015 - 16:28

Der Abstand zu dem Eichhörnchen wurde immer geringer und es wurde Zeit das Spiel zu einem Ende zu bringen. Die Flügel wurden im Flug an den Körper gelegt. Sofort verlor der Falke an Höhe und obwohl es sein erster Sturzflug war, funktionierte das ganze so gut wie fehlerfrei. Der gefiederte Körper wurde vor das Eichhörnchen manövriert und die Flügel weit aufgerissen. Zwar verfehlte er den Ast ein wenig und musste mit zwei Flügelschlägen wieder etwas an Höhe gewinnen, bevor er sich auf dem Ast niederlassen konnte, aber sonst kam es zu keinen Zwischenfällen. Der kleine Patzer hätte dem Eichhörnchen zwar die Möglichkeit zur Flucht gegeben, aber die Professorin sah die Aufgabe wohl als gelöst an. Auch der Falke glitt zu Boden und verwandelte sich wieder zurück, so dass nun wieder der Schüler vor der Professorin stand. Er erhielt sogar ein Lob und antwortete mit einem dankbaren Lächeln. Er atmete etwas schwerer, da die Jagt an seinen Kräften gezerrt hatte. Nach einer kurzen Pause zum Luft holen, folgte ohne Aufforderung eine Reflexion: "Es ist alles Kopfsache. Wenn ich keine Zeit habe an mögliche Fehler zu denken, dann passieren sie auch nicht." Er war stolz, denn das erste Mal hatte er das Gefühl, dass seine besondere Fähigkeit nicht nur eine Last war, die er kontrollieren musste, um nicht unangenehm aufzufallen, sondern auch von großem Nutzen sein konnte und somit eher ein Geschenk war. Seine Mutter hatte in ihrem Beruf bestimmt oft von dieser Fähigkeit profitiert und da er ähnliche Berufsziele hatte, wollte Ryan seine Fähigkeit im vollen Umfang kontrollieren können. "Wie geht es weiter?", fragte er schließlich übermütig. Er war erschöpft, doch er war so motiviert, dass die Vernunft Sendepause hatte.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Do 12 Nov 2015 - 11:31

Es war ein klarer Blick, welchen die Französin dem Schüler zuwarf, ein Blick, der sagte, dass er für heute genug getan hatte, auch wenn er euphorisch war und wohl am liebsten noch mehr gemacht hätte. Mit einem Zauber ließ die Professorin die Sachen zusammenpacken, welche die beiden mit her gebracht hatten. Die Hände der brünetten Hexe lagen wie sooft in Ihrem Rücken und erst auf dem Rückweg resümierte die Astronomin mit dem jungen Ravenclaw. „So ist es mit vielen Dingen, Mister Goodwill. Manchmal muss man sich auf seine Intuition verlassen, was nicht heißt, dass es ein Freifahrtschein ist, dass man seinen Kopf nicht benutzen darf. Es verhält sich wie mit Fehlern, man darf Fehler machen in seinem Leben, sie sind notwendig, aber man sollte niemals zweimal den selben Fehler machen, sondern aus dem was passiert ist, lernen und sich überlegen, was man hätte besser machen können.“ War die rauchige Stimme der nur wenige Jahre älteren Hexe zu vernehmen.

„Sie sollten Ihre Gedanken sammeln, wenn sie einen Tag hinter sich gebracht haben, manchmal kann man Erfahrungen weiter ausbauen, wenn man es niedergeschrieben hat und es später noch einmal lesen kann,“ schlug die Astronomin daher vor, es war sicherlich eher eine Frauensache ein Tagebuch zu schreiben, dennoch würde es grade für derartige Dinge sehr Sinnvoll sein, wenn man seine Gedanken dazu niederschrieb, was man während einer Verwandlung gemacht oder gefühlt hatte. Ihr hatte dies immer geholfen den Mut nicht zu verlieren. „Es wird morgen damit weitergehen, dass ich Ihnen eine neue Aufgabe stelle und sie heute Abend über das nachdenken, was wir heute geschafft haben,“ wobei Ihr seine Reflexion zu dem eben geschehenen recht passabel vorkam. Aus dem kleinen Waldstück traten die beiden magisch Begabten, ehe die Sternwanderin mit einem kaum hörbaren Pfiff die Granianer rief.

Es dauerte nicht lange, bis man das Flügelschlagen der beiden stolzen Wesen in der Luft hören konnte, es durchbrach die Luftströme mit jedem Flügelschlag. „Dann wollen wir mal zurück,“ jedoch war da ein kurzes schmunzeln zu erkennen, denn der junge Mann wusste nicht, was heute für ein Tag war. Einer der beiden Tage an denen sich fast alle Chantealees zusammenfanden im Sommer. Die Vorbereitungen waren im vollen Gange seid die grauäugige und der Metamorphmagus sich auf den Weg gemacht haben. Einige Pavillons standen im Garten, sobald die beiden in Sichtweite waren konnte man es erkennen. Desweiteren waren zwei sehr unterschiedliche Spielflächen aufgebaut worden auf dem sonst so penibel gepflegten Rasen. Ein Kessel stand auf einer großen metallenen Fläche und eine gelbgrünliche Suppe schien darin zu kochen. Die ersten Gäste schienen schon angekommen zu sein, denn es waren mehr Bewegungen und mehr Menschen zu sehen als noch am Morgen.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   So 15 Nov 2015 - 14:16

Ryan war nicht davon begeistert, dass das Training hier enden sollte, aber die Astronomin machte die Regeln und nicht er, weshalb er die Entscheidung der Professorin widerstandslos hinnahm. Denn trotz seiner hohen Motivation wusste er eigentlich selber, dass er eine Pause dringend benötigte. Er verfolgte die Worte der Professorin, welche vor allem interessant waren, weil seine Mutter ein eben solches Tagebuch geführt hatte. Jenes Buch, welches ihm schon häufig geholfen hatte, wenn er nach Antworten gesucht hatte. Sie hatte alle Erfolge und Misserfolge notiert, welche das Training ihrer Fähigkeit mit sich brachte. Nun diente das Buch als Ratgeber für Ryan, damit diesem einige der Fehler erspart blieben. Tatsächlich hatten ihn sowohl das Buch, als auch die Erfahrung der Professorin vor einigen Fehlern bewahrt. Ohne die beiden würde er sich vermutlich noch mit unkontrollierter Verfärbung seiner Haare herumärgern.
Der Rückflug auf dem Rücken von Amparador war ruhig und angenehm. Dieses Mal gab es kein Wettrennen, weshalb Ryan die Zeit nutzte um die besondere Aussicht zu genießen. Schon Morgen würde er wieder mit seinen eigenen Flügeln fliegen und die Landschaft durch die Augen eines Falken betrachten. Die Falkenaugen hätten ihm vermutlich auch den Trubel am Schloss schon deutlich eher gezeigt. Viele Menschen trieben sich dort herum und neben Pavillons wurden merkwürdige Kessel aufgebaut. Wozu diese gut waren vermochte der Junge nicht zu sagen. Das es sich hier aber um Vorbereitungen für Feierlichkeiten handelte war nur schwer zu übersehen. Hatte etwa jemand Geburtstag? Die Chantealees boten ihm Verpflegung und ein Zimmer und er hatte noch nicht mal ein Geschenk. Peinlicher ging es kaum noch. "Habe ich irgendwas vergessen? Was findet hier statt?", wollte er schließlich in Erfahrung bringen. Ob diese merkwürdigen Kessel so eine Art magische Bar waren? Die Neugier siegte auch hier und er fragte nach, während die Granianer abseits der Feierlichkeiten, bei den Stallungen, zu Boden gingen. "Was hat es mit diesen Kesseln auf sich?"
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Mo 16 Nov 2015 - 15:42

Es würde ein langer, harter Weg werden, auch wenn gewisse Hürden schon genommen worden sind. Es würden immer neue Aufgaben auf einen Warten, ein endloses lernen, sich weiterentwickeln. Das war der sternkundigen Hexe klar. Es würde dem Schüler helfen, wenn er seine Gedanken niederschrieb, es würde für Ihn wichtig sein, wenn er sich einmal an Dinge erinnern musste, die er vor langer Zeit gelernt hatte. Während des Rückflugs war es recht ruhig, beide hingen den eigenen Gedanken hinterher, ordneten, sortierten die Gedanken, resümierten für sich den bisherigen Tag. Erst als sie sich dem Belvoir Castle wieder näherten, der Trubel am Schloss sichtbarer wurde, die Spielflächen zu erkennen waren, und der Schüler seine Frage aussprach, schmunzelte die Professorin leicht. „Non, Mister Goodwill. Sie haben weder etwas vergessen, noch können sie wissen, was hier grade passiert,“ meinte die brünette Hexe ruhig.

„Seien sie bei den Kesseln vorsichtig,“ mit diesen Worten landeten die beiden und die Hauselfen nahmen Ihnen die Granianer ab, um sie zu den Ställen zu bringen. „Für jeden der Teilnehmen möchte, gibt es eine Ratte, welche am längsten in dem Kessel überlebt in den sie gelegt wird,hat gewonnen.“ erklärte die Astronomin. „Meine Großtante stellt sich dafür höchstselbst an den Kessel um der Flüssigkeit... Ihre.... ähm... Ihre besondere Fähigkeiten... zu verleihen.“ Sie lächelte milde, erklärte nicht, dass das Rezept irgendwann Anfang des letzten Jahrhunderts erfunden wurde als Großtante Maddie einen Eintopf kochen wollte. „Am Geburstag des ersten bekannten Chantealee's, wird dieses Fest gefeiert, dazu gehören weitere Spiele wie Bruchenball und Jugger, manchmal werden aber auch anstelle eines der Spiele Quidditch oder Zauberschachfiguren aufgebaut. Je nachdem, was die Mehrheit entscheidet.“ Erklärte die Hexe, während sie sich dem zu Hause der hexe näherten, an dem derzeit noch aufgebaut wurde, erst am frühen Abend würden die Gäste eintreffen, dafür würden viele magische Lichter für eine angenehme Atmosphäre sorgen. „Was würde Ihnen am meisten gefallen?“ Damit spielte sie auf die verschiedenen Spiele und Kurzweil an.
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   So 23 Okt 2016 - 21:35

Ryan hörte der Mentorin gespannt zu, während ein Hauself den jungen Granianer wegführte, auf welchem er kurz zuvor zurück zum Anwesen geflogen war. Sein Blick wechselte zwischen der Astronomin und den Aufbauarbeiten. Die Kessel wurden besonders skeptisch betrachtet. Das Spiel, zu welchem diese dienen sollten, wirkte auf Ryan im ersten Moment ein wenig befremdlich. Es kollidierte mit seinen Moralvorstellungen, wenn man zum Spaß und leichtfertig Leben nahm, auch wenn es sich nur um Ratten handelte. Dennoch hütete er sich seine Gedanken auszusprechen. Es war recht offensichtlich, dass man keine Pluspunkte sammelte, wenn man alte Familientraditionen in Frage stellte. Er war ein Gast und er hatte sich anzupassen. So einfach war es und bisher fuhr der Metamorphmagus mit dieser Taktik sehr gut im Hause Chantealee.
Außerdem schien es neben dem Kesselspiel auch andere Wettbewerbe zu geben, welche dem Ravenclaw durchaus mehr zusagten. Zauberschach war eine Leidenschaft von ihm und auch eine Runde Quidditch wäre keine schlechte Sache. In den Ferien kam er ohnehin sehr selten dazu zu trainieren, weshalb er zu Beginn eines neuen Schuljahres immer einige Zeit benötigte, um wieder auf sein alten Level zu steigen. Ein Spiel mit der Familie der Professorin würde dieses Problem möglicherweise beseitigen oder zumindest schmälern. Der Schüler hatte das Gefühl, dass die Familie der Astronomin in derartigen Wettbewerben sehr ehrgeizig und verbissen sein konnte. Das ließ zumindest der Eindruck jener Familienmitglieder, welche der Schüler bereits kannte, vermuten.
"Ich denke ich wäre bei einer Runde Zauberschach oder auf dem Quidditchfeld genau in meinem Element", entgegnete er auf die Frage der Mentorin und hoffte, dass die Mehrheit sich zumindest für eines der Spiele entscheiden würde. "Vorausgesetzt die Familienteams haben noch Platz für einen Sucher." Noch vor einigen Minuten war der Ravenclaw davon überzeugt gewesen, dass dieser Abend ablaufen würde wie die anderen. Für gewöhnlich gab es nach dem Training das gemeinsame Abendessen mit der Familie und danach ging jeder auf sein Zimmer. Hin und wieder unterhielt sich Ryan noch ein wenig mit einigen Mitgliedern der Familie, aber ging spätestens danach zu Bett. Schlafen konnte er bisher immer gut, schließlich waren die Trainingsstunden anstrengend und kraftraubend.
Doch an diesem Abend sollte ein Fest stattfinden und Ryan war voller Vorfreude. Es war schön, dass es ein wenig Abwechslung gab und insgeheim war er auch einfach neugierig, wie die Familie der Professorin und auch Professor Chantealee selbst feierten. Ob er heute auch auf Familienmitglieder in seinem Alter treffen würde? Möglicherweise waren sogar Mitschüler von ihm entfernte Verwandte der Professorin. Alles Fragen, welche sich im Laufe des Abends klären sollten. Blieb nur noch eine Sache zu klären: "Gibt es eine Kleiderordnung? Was trägt man auf diesem Familienfest?"
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BeitragThema: Re: Metamorphose auf Belvoir Castle   Mi 9 Nov 2016 - 20:02

Langsam und bedächtig schritt die Professorin neben dem Schüler her, kaum dass die Granianer fortgeführt wurden. Ihre Hände hatte sie im Schoß gefaltet, während die grauen Augen kurz über die Vorbereitungen glitten um zu taxieren, wie weit alles war. Dabei durchquerten sie den Garten, um auf die weitläufige Terrasse zu kommen die aus marmoriertem Stein gelegt worden war. Kessel wie auch Spielfelder, Pavillons und Buffets wurden vorbereitet, während im Innern schon die ersten Besucher ankamen. Eine der Haarsträhnen wurde hinter ihr Kopf geklemmt, kaum dass sie die Räumlichkeiten des Wintergartens betreten hatten. „Dann werde ich mir später ansehen, wie Sie sich zwischen meinen Anverwandten schlagen werden, Goodwill.“ Sprach die Französin ruhig.

„Natürlich wird es einen Platz geben, Gäste werden bevorzugt behandelt, eher wird sich einer der anderen zurückhalten und bei der nächsten Partie sich einklinken,“ erklärte die Französin ruhig, während sie immer weiter durch die Räume glitt und ihn mit zu der großen Treppe nahm. Einige junge Damen in Ryans Alter waren zugegen, aber auch junge Herren, alle tadellos gekleidet. Anzüge und edle Kleider, darüber lagen obligatorische Zaubererumhänge, während die Köpfe einen Zaubererhut trugen. „Ich war so frei und habe ihnen etwas angebrachtes aufs Bett legen lassen, sollte etwas nicht passen, rufen sie einen der Hauselfen, sie wissen, was dann zu tun ist,“ perlten die Worte über die Lippen der Astronomin. „Ich werde mich nun ebenfalls einen Augenblick zurück ziehen um mich für das Fest frisch zu machen. Haben Sie keine Scheu und gehen schon vor, so sie eher fertig sein sollten als ich.“ Sprach sie weiter, während weiter oben ein Hauself schon den Anzug bereit legte. Farine selbst würde ein helles Kleid tragen, dezent geschminkt sein und eine halbhochgesteckte Frisur tragen, sobald sie fertig war und sich unten bei den anderen auf dem Fest blicken ließ.
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Metamorphose auf Belvoir Castle
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