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 [Hauptplot Kapitel V] Der goldene Faden der Spinne

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Miguellien
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BeitragThema: [Hauptplot Kapitel V] Der goldene Faden der Spinne   Do 13 Dez 2018 - 19:17

Die Anweisungen waren klar, er wusste was er zu tun hatte und wenn Pruecilla einen Befehl erteilte, hatte man nicht zu widersprechen. So waren die Regeln. Gehüllt in einen dunkel blauen Umhang und tief ins Gesicht gezogener Kapuze disaparierte Miguillien außerhalb des neuen Verstecks. Sie hatte ein Kind mit sich genommen, ein junges Mädchen im Alter von inzwischen 16 Jahren. Sie folgte ihm ohne das er Druck machen musste und war bereit für ihre Meisterin alles zu tun. Lange Zeit hatte er Emilia Johnson beobachtet, ihren Kampfgeist, ihre Kräfte, ihre Art wie sie die anderen Kinder in der Arena tötete und sich loyal gegenüber ihm und Pruecilla verhielt. Schon bald würde sie zur Gruppenführerin aufsteigen und dann stand ihrer Karriere in Pruecillas Armee nichts mehr im Weg. Aber eine Prüfung musste sie noch bestehen, eine einzige Loyalitätsprüfung war nötig damit man ihr neue magische Kräfte beibringen würde.

Schweigend ging Miguillien voran, zog seinen Zauberstab und verbarg die Rune auf seiner Handinnenfläche, damit er keine unnötige Aufmerksamkeit auf sich zog. Die meisten sahen wegen seines Aussehens weg, wandten sich von diesem grässlichen Monster ab und schauten sowieso nur wenige Sekunden in seine Richtung. Sein Weg führte ihn in einen verlassenen Muggle Vorort namens Freemen Village, einem kleinen Dorf aus vier Häusern, dass von der Bürokratie der Mugglewelt längst vergessen wurde. Miguillien nutzte es als Basis um gewisse Gruppen zu koordinieren und von seinen Informanten Botschaften zu erhalten. Es wurde Zeit Nebenkriegsschauplätze zu etablieren und sein Spion in Hogwarts meldete, dass er Erfolg mit seiner bisherigen Mission hatte. Die Zentauren hatten den Krieg erklärt und es war nur eine Frage der Zeit bis Pruecillas Plan in die Tat umgesetzt werden würde. Der Krieg verlief also sehr gut, die meisten der Bauernopfer die er eingesetzt hatte, setzten ihre Ziele hervorrragend um und das ohne zu wissen, dass sie selbst völlig bedeutungslos waren. Sie waren Bauern die man möglicherweise aus dem Spiel nehmen würde und es würde Pruecilla keine Träne abverlangen. Es war die natürliche Auslese, jene die zu schwach und nicht intelligent genug waren eine Enttarnung zu entgehen hatten nichts anderes verdient als durch den Feind in die Mangel genommen oder getötet zu werden.

Schweigend blieben sie in einer Häusergasse stehen, in der es nur leere und uralte Müllcontainer gab, als plötzlich ein plopp zu vernehmen war und eine andere männliche Gestalt im Alter von 55 Jahren auf die beiden zugeschritten kam. Der Mann war gut gekleidet, doch sein Gesicht war blass und eingefallen. Sein Haar war viel grauer als noch vor einigen Monaten, seine Tränensäcke waren gereizt und er wirkte als hätte er sich bereits selbst zu Grunde gerichtet. Seine dunkel grünen Augen sahen aus ihren tiefen Höhlen voller Abscheu zu Miguillien, der grinsend die Kapuze herunternahm und das Kinder sich hinter ihm versteckte. Noch sollte der gute Auror Gregory Johnson sie nicht erblicken. Miguillien wollte seine ungeteilte Aufmerksamkeit und ein paar kleine Dinge sicherstellen, die seine Meisterin ihm aufgetragen hatte."Ich...ich habe getan was ihr wolltet, Miguillien. "Wieso verlangt ihr ein weiteres Treffen?! Ich musste meine Kollegen deswegen anlügen!", der groß gewachsene Miguillien spielte mit seinem Zauberstab und sah den etwas kleineren Auror grinsend an, bevor er vor lauter Freude anfing zu grinsen und dann ihn mit dem Zeigefinger tadelte. "Ein anderer Ton bitte, schließlich stehe nicht ich in der Schuld von Pruecilla. Deine Meisterin verlangt nach deinen Diensten, es wird Zeit das du deine Schuld bei uns wieder gut machst, Gregory Johnson.", erwiderte er in einem amüsierten Tonfall und kam einen Schritt näher auf den Auror zu, um eine dominante Haltung ihm gegenüber zu offenbaren, die ihn zurückdrängen sollte. Der Augenkontakt zwischen ihnen blieb bestehen, keiner wollte nachgeben, doch schon nach kurzer Zeit wich Gregorys Blick seinem aus.

"Zuerst will ich sie sehen. Ich habe es doch wohl deutlich gesagt, ich will erst meine Tochter sehen! MEINE VALENTINA!", Schrie er Miguillien an, welcher gänzlich unberührt davon blieb und einfach nur anfing zu lachen und sich mit der flachen Hand aufs Knie schlug, so als könnte er nicht mehr aufhören. "Der Witz war wirklich gut.", plötzlich wurde er ernst, "oh, das war kein Witz...hm. Tja, wie soll ich dir das sagen Graggy Boy, deine Valentina schwebt jetzt im Himmel. Bei dem alten Zausel Merlin. Sie ist tot.", man sah dem Auror an wie er anfing zu zittern und die Tränen die er lange zurückgehalten hatten nun über sein Gesicht strömten. Beinahe sofort fing er an wie ein kleines Kind zu weinen, ging auf und ab und schlug sich die Hände über den Kopf zusammen. Einen Augenblick lang sah Miguillien das mit hochgezogener Augenbraue sich an, bevor er erneut das Wort ergriff, "Ach Greg, jetzt stellen Sie sich nicht so an, es war nur ein Kind. Ist doch egal, sie haben noch eine zweite Tochter. Oh ich vergaß....Emilia ist ja jetzt eine von uns. Wir haben ihre Tochter, hätte ich fasst vergessen.", bösartig gehässig begann er zu lachen, doch Gregs Trauer wurde übertüncht von Wut und Hass. Sofort spurtete er los um Miguillien mit bloßen Händen zu töten als ein blondes 16 jähriges Mädchen sich in Verteidigungsposition vor Miguillien stellte und bereit war ihn mit seinem Leben zu verteidigen. Gregory Johnson blieb schlagartig stehen und fiel auf die Knie. Schockiert und mit der Welt fertig starrte er das Mädchen mit den strahlenden blauen Augen an, das entschlossen bereit war den Auror von Miguilliens Leib fernzuhalten. "E....E...:E..E..Emilia...ich BINS Daddy.", rief der Auror während ihm die Tränen über die Wange rangen und er auf den Knien wie ein Pinguin langsam auf sie zukam. Sein Anblick war in Miguilliens Augen erbärmlich während Emilia den Mann der einst ihr Vater war, nur mit eiskalten Blicken musterte. "Ich würde nicht näher an sie herangehen. Sonst könnte sie auf die Idee kommen ihnen weh zu tun.", wanrte Miguillien den Auror, dieser sah ihn wieder wutentbrannt an und stellte sich zitternd auf die Beine. "Meine eigene Tochter, meine Emilia wird mir nichts tun. Oder glauben sie, sie greift ihren eigenen Vater an, SIE MONSTER ZWINGEN SIE DOCH DAZU!!", erneut fing Miguillien an zu lachen und hob seine beiden Hände in die Luft und trat einen Schritt von Emilia zurück. In der rechten hatte er seinen Zauberstab und zielte damit hinter sich. "Okidoki, hier ich hebe meinen Zauberstab und du Emilia hast die Erlaubnis wenn du willst mit deinem Vater zu gehen. Sie können sich ihr nähren, ich werde nicht eingreifen und ich habe sie nicht verflucht. Ihr Wille ist frei.", Gregory sah Miguillien erst ungläubig an und fügte dann aber schluchzend ein "Danke, ich danke ihnen für diese Gnade, mir meine Tochter zu geben.", mit diesen Worten ging Gregory schnellen Schrittes auf Emilia zu, "Komm, geh mit Daddy nachhause. Ich hab dich so vermisst, mein Schatz.", plötzlich als er ihr auf nur zwei Meter an sie herankam, machte sie einen Ausfallschritt nach hinten, schleuderte ihre Hand mit der Rune auf der Handinnenfläche durch die Luft und sagte mit schneidender Kälte, "du redest zuviel alter Mann!", zischte sie und sprach "Cruzioo!", mit einem Mal völlig unerwartet verspürte Gregory einen herfitgen Schmerzen, der ihn sofort zu Boden gehen ließ. Emilia fing an zu grinsen als der Auror sich zu ihren Füßen windete. Zwei dreimal wendete sie den Folterzauber bei ihm an, bis Miguillien von hinten rief, "Genug. Das reicht meine Kleine. Du hast bestanden. Die Meisterin braucht ihn noch.", Emilia hielt inne und brach den Folterzauber ab. Es dauerte einige Augenblicke bis Gregory sich gefangen hatte und sich langsam aufrichtete. Der Schmerz war so enorm das er am ganzen Leib zitterte, "Emilia, Schatz. Wieso...WIESO?!", schrie er und sah zu Miguillien, "DAS IST DEIN WERK DU TEUFEL!", Miguillien lachte und sah zu Emilia; "Emilia, ist das dein Vater? Ist das dein Daddy?", fragte Miguillien als Emilia sich schlagartig zu ihm herumdrehte und auf Miguillien zurannte und vor ihm auf die Knie ging, so wie ein Samurai es tat. "Ich habe keinen Vater, meine Familie ist die Meisterin, meine Zukunft ist die Meisterin, ich diene mit meinem Leben und kämpfe bis ich sterbe. Siegen für Meisterin Pruecilla! sterben für Pruecilla! überleben für Pruecilla!", Grinsend sah Miguillien der nicht einmal einen Zauber verwenden musste zu Gregory und zuckte mit den Schultern, "Tja, Gregory deine ältere Tochter weiß im Gegensatz zu ihrer jüngeren Schwester was sich gehört. Sie ihre Seite gewählt und sie sollte nicht für die Schulden ihres Vater büßen. Nicht wahr, Gregory? Das sollte sie nicht, ich hab doch recht oder?", fragte er und kam ihm wieder näher. Sein Blick haftete sprachlos an seiner Tochter, die er nicht mehr wiedererkannte. Ihre Augen waren voller Hass, so als hätte man ihre Persönlichkeit ausgelöscht, ein Stich tief in sein Herz der ihn zusätzlich zum Tod seiner jüngeren Tochter sehr traf. Doch er versuchte sich zu fassen und sah entschlossen zu Miguillien. "Sag mir wenigstens wieso ihr Valentina getötet habt.", zischte er, bevor der groß gewachsene Diener von Pruecilla ihm in seine Augen sah und erneut anfing zu kichern und die Schultern zuckte. "Du erinnerst dich sicher noch daran, dass Ryan Goodwill und Celina Verräterin Recshire sich freiwillig ergeben haben und naja....Valentina wollte ihre Freiheit und glaubte an Ryan Goodwill und als sie ihm gerade den Rücken zudrehte, hatte er sich plötzlich verwandet und ihr das Herz aus dem Brustkorb gerissen. Er hat sie eiskalt hingerichtet, ohne das sie eine Chance hatte sich zu beweisen. Sie wollte so sehr mit ihrer Schwester zusammen kämpfen und ihren liebevollen Daddy wieder sehen.", erklärte er mit einer gespielt weinerlichen Stimme, "AAACH das ist ja alles soo traurig. Ich krieg mich gar nicht wieder ein. Naja doch, eigentlich fand ich das Spektakel sehr unterhaltsam.", erneut fing er an zu lachen, Gregory jedoch wurde immer wütender. "Und das soll ich dir glauben? Das ein auszubildender Auror ein unschuldiges Mädchen kaltblütig ermordet?!", Muigillien zuckte mit den Schultern, "glaub was du willst. Mir egal. Ich hab sie nicht getötet. Valentina starb durch die Hand von Ryan Goodwill. Kaltblütig von hinten hat er ihr das Herz genommen, weil sie ihm vertraut hat. Wahrscheinlich wollte meine Meisterin ihn deswegen zum Schüler. Oder glaubst du, wir haben den Jungen etwa entkommen lassen, weil er so begabt ist? Nein, dass wäre nicht nötig. Nein, nein. Wir haben entkommen lassen, damit er zu uns zurückkommt. Der gute Junge hat eine üble Vergangenheit und viel Zorn in sich. Tja.", Gregorys Blick wurde nachdenklicher und es schien als hätte er eine Erleuchtung gehabt, nun wurde sein Blick noch finsterer und seine Ausstrahlung wurde die eines gebrochenen Mannes, der alles tat um den Tod seiner Tochter zu rächen. "Dann werde ich Goodwill töten.", plötzlich hob Miguillien wieder den Zeigefinger und tadelte ihn, "Nein, wirst du nicht. Du lässt deine schmierigen Sesselpuper Hände von dem Jungen, sonst weißt du ja was dir, deiner letzten Tochter und deiner Frau und sogar deiner Affäre zustößt, hm?", er grinste abermals, "Damit wäre doch meine Schuld beglichen.", erneut lachte Miguillien laut auf und trat ein paar Schritte zurück, bevor er mit dem Kopf schüttelte.


"Nein, nein NEIN! Deine Schuld ist erst beglichen wenn ICH es sage. Du wirst stattdessen deine Schuld mit etwas anderem begleichen. Hier. Auf diesem Pergamentfetzen steht etwas drauf, dass man so nicht findet. Es ist streng versiegelt und geheim versteckt in der Mysteriumsabteilung, dem am stärksten gesicherten Ort der gesamten magischen Welt. Dort unten lauern Dinge, die nicht mal ich mir erklären könnte. Bring uns das. Und da dies etwas Zeit in Anspruch nehmen wird und du es erst planen musst, sollst du mir noch sehr zuverlässige Informationen beschaffen, über die Chantealees, über Professor Elion Hakon Rowan und Louisa Millen. Alles was hat das Ministerium hat, Familienangehörige, Freunde, Zuhause, alles."
, Greg starrte noch bleicher als zuvor auf den Fetzen Papier und schüttelte den Kopf. "Das ist unmöglich, da unten komme ich so nicht rein.", Miguillien zuckte mit den Schultern. "ich bin sicher für deine Tochter und ihr Wohlergehen sowie das deiner restlichen Familie wirst du einiges schaffen oder? Bitte sag mir nicht, dass ich dich hätte töten sollen." , ihre Blicke trafen sich und Gregory nickte, "okay okay, ich mache es. Aber ich will meine Tochter danach wiederhaben und von euch in Ruhe gelassen werden, klar?! Welche Garantie habe ich überhaupt das ihr mich und meine Familie nicht so oder so tötet?", diesmal wirkte Miguillien eher gelangweilt und verdrehte die Augen, bevor er einen Schritt auf ihn zu machte und ihm kräftig mit dem Zeigefinger gegen die Brust tippte. "Es gibt keine Garantie, aber ein Versprechen. Wir haben kein Interesse an dir und deiner zweitklassigen Familie. Deine Tochter ist eine viel mächtigere Hexe als du es dir je leisten könntest. In Hogwarts wäre sie doch nur vergammelt. Diese weichliche Schule wird von meiner Meisterin noch früh genug vernichtet, aber noch ist es nicht der Zeit. Also, meine Meisterin hält sich an Versprechen, sofern du deines erfüllst und du weißt was passiert wenn ich den kleinsten Verdacht auf Verrat hege, nicht wahr?", Miguillien wandte sich von ihm ab und stellte sich hinter Emilia, legte seine Hände auf ihre Schulter und grinste, "Viel Erfolg, Greg. Und tun sie was für ihr Gesicht, sie sehen....schrecklich aus.", ein gespielt freundliches Lächeln bildete den Abschluss dieser Konversation, bevor er und Emilia verschwanden. Nur ein gebrochener Auror namens Gregory Johnson blieb in der Dunkelheit zurück und begann elendig vor sich hin zu weinen. Früher oder später, da war er fest entschlossen würde er Goodwill dafür umbringen, egal was Miguillien sagte. Aber erst musste er seine einzig noch verbliebene Tochter aus den Fängen dieser Dekadenten befreien.
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