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 Das Leid eines Professors

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Eloya MacKenna
Professorin - Zaubertränke
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BeitragThema: Das Leid eines Professors   Mi 21 Nov 2018 - 23:15




Eloya MacKenna


Professorin der Zaubertränke | 45 Jahre


Die Arbeit eines Professors endet nicht. Nicht mit dem Glockenschlag der letzten Stunde, nicht mit dem Schlag zu Mitternacht und nicht einmal dann, wenn die Schüler aufbrechen ihre Ferien zu genießen.
Professor zu sein, das war nicht einach ein Beruf sondern viel mehr eine Berufung. Einer, der sich Professor Eloya Shirin MacKenna nur zu gern hingab.
Denn man mochte schimpfen so viel man wollte. Mochte über die Schüler und ihrer Taten die Augen verdrehen und sich so oft fragen, warum in aller Herrgottsnamen man sich das angetan hatte.
Und doch stand man jeden Morgen aufs Neue auf, wenn der Morgen graute und die Arbeit rief.
Eloya war nun 45 Jahre alt und unterrichtete seit knapp 20 Jahren das Fach Zaubertränke. Erst in Ilvermorny und nun in Hogwarts.
Irgendwann war es für jeden Zeit nach Hause zurückzukehren. Für sie war es eben jetzt der Fall. Sie musste zugeben, dass sie erstaunt gewesen war, als sie die Eule erhalten hatte, die die Einladung überbracht hatte hier zu unterrichten. Doch jetzt, da sie hier war…

Eloya schlang ihren langen Schal enger um die Schultern und blickte auf den See hinaus. Es war zwar erst Anfang Oktober, doch hier bereitete sich die Natur auf den nahenden Winter vor. Lange würde es nicht mehr dauern. Im Normalfall sollte es spätestens in einem Monat zu schneien beginnen. Wobei man nie sagen konnte, wie das Wetter hierzulande reagierte auf das, was auch immer in der magischen Welt loswar. Genau konnte sie nicht sagen, was dieses “was auch immer” genau war. Aber irgendetwas war definitiv nicht normal. Dazu musste sie keine Meteorologin sein.
Sie warf ihre langen Haare über die Schultern als sie sich umsah und die Umgebung mit ihren dunklen, braunen Augen sondierte.
Sie konnte nichts erkennen, was ungewöhnlich war, also genehmigte sich Eloya einen Moment der Entspannung. Sie setzte sich auf eine Bank, die am See stand und blickte auf die sanften Wellen, die von Zeit zu Zeit auf der Wasseroberfläche erschienen. Ob dies nun vom Wind oder von den Lebewesen im See verursacht wurde wusste sie nicht. Nur, dass es eine unsagbar beruhigende Wirkung auf sie hatte.

Eigentlich sollte sie nun oben im Schloss sein und die Aufsätze der Viertklässler über die Herstellung und Wirkungsweise der Weinrautenessenz korrigieren. Aber heute war einer dieser Tage an denen ihr die Pflichten eines Professors deutlich schwerer fielen, als an den meisten anderen.

Das Leben eines Professors war bei weitem nicht so leicht, wie es von außen vielleicht aussah. Man stand vor den Schülern auf und ging weit nach ihnen schlafen. Das heißt, wenn man überhaupt schlafen ging und nicht durch die Gänge patrouillierte oder Sonderwachen schieben musste. Oder wenn der Tag so ereignisreich war, dass die Unterrichtsvor- oder Nachbereitung in die Nacht fiel. Glücklicherweise war Eloya ein Kind der Nacht, weshalb es ihr trotz ihres Alters nicht viel ausmachte, die Nächte zu durchwachen. Aber wenn es sich mal häufte, wünschte sich auch ein Professor mal ein Nickerchen halten zu können.
Was wiederum auch nicht ging. Denn als Professor hatte man stets überall zu sein. Stets präsent und vor allem präsentabel. Fehltritte und seien es auch nur jene modischer Natur, waren nicht vertretbar. Als Professor war man nicht einfach nur Lehrperson. Man ersetzte Vater und Mutter wann immer es sein musste, man schlichtete Streit und belohnte oder bestrafte die Kinder. Man sah sie aufwachsen, verfolgte ihren Aufstieg oder auch ihren Fall und schlüpfte dabei in so viele Rollen. Und dabei gab es nicht einmal feste Arbeitszeiten!

Würde Eloya den Job tauschen wollen wenn sie könnte? Einen Moment überlegte sie, doch letztlich schüttelte sie ihren Kopf über ihre eigenen sinnlosen Gedanken. Natürlich würde sie für keinen Preis der Welt ihre Berufung aufgeben. Schon gar nicht jetzt, da sie endlich nach Hause zurückgekehrt war.
Seit sie selbst Schülerin gewesen war, hatte sich so einiges verändert. Vom Lehrpersonal einmal ganz abgesehen.
Viele ihrer Kollegen hatte sie bisher nicht kennengelernt, aber sie war auch erst ein paar Tage hier, sie hatte noch alle Zeit der Welt. Für den Anfang hatte sie die Bibliothekarin, den Wildhüter und einen der Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste kennengelernt. Und natürlich einen ihrer Vorgesetzten. Mr. Melbourne. Die Schulleiterin würde sie sicher bald noch kennenlernen. Offenbar befand sich Hogwarts personaltechnisch gerade im Umschwung, daher konnte sie zu ihrer Vorgesetzten noch keine Aussage treffen.
Doch die Kollegen, die sie kennengelernt hatte, hatten einen positive Eindruck hinterlassen. Eloya fühlte sich schon beinahe heimisch.

Eloya unterdrückte ein Gähnen, als sie plötzlich die Stimme eines Schülers vernahm, der auf sie zukam und ganz aufgelöst zu sein schien. Und desorientiert. Und…Ach bei Merlins Bart!
Eloya erhob sich und lief dem Schüler nach. Keine große Kunst, da sie mit ihren langen Beinen größere Schritte machen konnte als der junge Mann vor ihr. Sie schätzte ihn maximal auf 12 Jahre ein, das heißt, dass er wohl in der ersten oder zweiten Klasse sein musste. Dem goldfarbenen Aufschlag seines Umhangs zufolge musste er zum Haus der Dachse gehören. Die Professorin musste sich eingestehen, dass rein oberflächlich betrachtet, die Wahl gut zu passen schien.
Sie legte dem Schüler eine Hand auf die Schulter und gebot ihm so anzuhalten.
Wohin des Weges, junger Mann?
Erschrocken drehte sich der Junge um und blickte sie mit großen Augen an. Augen, die ihr im Entfernten bekannt vorkamen.
Wie heißen Sie?, fragte sie ihn mit erhobener Augenbraue jedoch ruhiger Stimme.
Es dauerte einige Herzschläge bis sich der Schüler eingekriegt hatte und nach einigen Anläufen auch seinen Namen gestottert hatte.
Liam O’Neill, Professor.
Bei dem Namen O’Neill meldete sich eine Erinnerung an ihre eigene Schulzeit. Ihr erster fester Freund hieß Brian O’Neill und hatte genauso blaue Augen wie die des jungen Liam vor ihr.
Ob er wohl ein Verwandter war? Sein Sohn vielleicht? Sie musste sich ermahnen, hier keine Generationen zu verwechseln und neigte leicht den Kopf.
Und was, Mr. O’Neill, machen Sie hier ganz allein zu so später Stunde? Bald gibt es Abendessen wenn ich mich nicht irre.
Der Schüler vor ihr begann erneut zu stottern und sprach irgendetwas von einem geheimen Treffen zu dem er eingeladen worden war und von der unliebsamen Überraschung, die ihn dort erwartet hatte. Offensichtlich hatten sich einige Klassenkameraden einen Scherz mir Mr. Liam O’Neill erlaubt. Doch die Namen der Mitschüler wollte er nicht nennen. Egal wie sehr Eloya auch versuchte, sie ihm zu entlocken. Offensichtlich war die Angst vor den Mitschülern größer als die Aussicht auf die Strafe, die diese Schüler erwarten könnte.
Resigniert ließ Eloya die Schulter des Schülers los und musterte ihn eindringlich, ehe sie sagte:
Nun, Mr. O’Neill, vielleicht sollten sie mich zurück zum Schloss begleiten. Sicher wollen Sie sich noch umziehen, bevor das Essen beginnt. Und wir wollen doch nicht, dass Sie zu spät kommen, mh?
Erst versuchte der junge Hufflepuff vor ihr sich mit ein paar Ausflüchten aus der peinlichen Situation herauszureden, doch eine erhobene Augenbraue der hochgewachsenen, dunkelhaarigen Hexe reichte aus um ihn einknicken zu lassen.
Und so verließ Professor MacKenna gemeinsam mit dem jungen Hufflepuff den See und kehrte zum Schloss zurück. Eloya fühlte sich erfrischt und motiviert genug um nach dem Essen die fälligen Aufsätze zu korrigieren. Damit hätte sie ihrer Pflicht heute genüge getan und konnte ganz beruhigt schlafen gehen.


Ort:Ländereien um Hogwarts | See

Geschehen:Denkt über den Alltag als Lehrkraft nach | Spricht mit einem jungen Schüler

Sonstiges: Erfüllung der Singlequest „Arbeitsalltag/Schulalltag“

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