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 [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten

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Bill Melbourne
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BeitragThema: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   So 28 Okt 2018 - 9:34

13.10.15, 14 Uhr

Sich in seinen schwarzen Umhang hüllend machte er sich auf den Weg in die große Halle. Mit seinem Spazierstock in der linken Hand, machte er sich eine halbe Stunde vorher bereits auf den Weg, um einer der ersten zu sein, die dort waren. Entgegen den Anweisungen von ganz oben und den bereits zusammengesetzten Erkenntnissen, wurde es nun Zeit die Schüler aus der Dunkelheit zu führen, sie sollten sich ihrer Angst stellen und wissen was auf sie zukam, damit sie sich auf was auch immer vorbereiten konnten. Professor Melbourne war es Leid allein in Hogwarts gemeinsam mit Orden des Phönix zu arbeiten, es wurde Zeit das der Schleier um die Geheimnisse gelüftet wurden. Er konnte niemanden schützen, niemanden verteidigen, der nicht einmal wusste, wovor er sich selbst schützen musste und solange dies so war, würden die Schüler sich unwissentlich ebenfalls in Gefahr begeben. Um dem zu entgehen, beschloss er einige Bekanntmachungen zu machen, auch wenn es mehr als riskant war. Möglicherweise konnte man so Hogwarts retten und mit vereinten Kräften gegen die Finsternis ankämpfen die sich ihnen täglich näherte. Der Orden war mehr denn je in Gefahr, die Zerstörung die draußen tobte war auch für dieses Schloss eine Bedrohung und solange es Geheimnisse gab, würde sich niemand zusammenschließen um einen gemeinsamen Feind endgültig in die Knie zu zwingen.
Der Beschluss der Schulräte eine Unwissende zur Schulleiterin von Hogwarts zu machen, war ein Zeichen für die Unfähigkeit des Ministeriums Entscheidungen zum Wohle der Schule zu treffen. Es wurde Zeit den Menschen die Wahrheit zu offenbaren, den Grund weshalb dies alles geschah. Egal was passierte, egal was die neue Schulleiterin auch tun würde, sie könnte danach nicht mehr verbergen was dort draußen vor sich ging.

In der großen Halle angekommen stellte er um, alle Tische wurden an die Wand gestellt, die Stühle wurden in Reihen hintereinander vor das Pult gestellt, sodass alle zwangsläufig zu ihm schauen würden, wenn er die Bekanntmachung machen würde. Mit neutraler Mine und einem mulmigen Gefühl im Bauch, wartete er bis die große Halle sich mit Schülern und Schülerinnen und den Kollegen gefüllt hatte und alle endlich dort waren. Am heutigen Tage hingen die Banner von Hogwarts und den vereinten Häusern an den Wänden, die Fackeln brannten und allein er stand vorne in schwarzen Gewändern vor dieser riesen Meute. Er klopfte zweimal mit seinem Spazierstock auf den Boden und sah in die fragenden Gesichter der Schüler und Kollegen hinab. Tief atmete er durch und wartete bis auch der letzte das sprechen eingestellt hatte.

"Liebe Schüler, werte Professoren. Heute, ist ein Tag der Trauer. Es gibt einige Veränderung und es wird Zeit das alle die Wahrheit über das erfahren was wirklich vor sich geht. Denn ich glaube ganz fest in mir, das ihr alle es verdient habt, zu wissen worauf ihr euch vorbereiten müsst. Sowohl hier in Hogwarts als auch außerhalb wird es einige Veränderungen geben und es ist heute mehr denn je wichtig, dass ihr euch schützt.", begann er und sah durch die fragenden Gesichter, "ihr fragt euch sicher was das Wetter beeinflusst, woher dieser türkise Schimmer am Himmel kommt und wieso eine dunkle Kraft mit dem Namen Pruecilla dort draußen für Chaos und Terror sorgt. Nach allen bisherigen Erkenntnissen gibt es eine Magie dort draußen von unmessbarer Kraft, so mächtig das sie das Wetter, die magischen Tierwesen und sogar die Gier von manchen Menschen weckt. Dort draußen findet ein Kampf statt, ein Kampf wer diese Magie zuerst findet, denn einige sind in dem Glauben das man damit zu unglaublicher Stärke aufsteigen kann, auch wenn es dafür keinen Beweis gibt. Wo und was diese Magie ist, wissen wir nicht. Wir wissen inzwischen das sie mindestens ein jahrtausend alt ist, es gibt eine alte Warnung, die überliefert wurde von einer Generation zu Zeiten der vier Gründer von Hogwarts. jene warnt uns vor dem Ausbruch dieser Magie, die alle tausend Jahre wohl zurückkehrt. Mehr wissen wir darüber nicht, aber alle möglichen Kräfte, sowohl das Ministerium als auch die Schule werden versuchen diese Magie einzudämmen und die Welt wieder zu einem sicheren zu Ort machen. Jene Magie ist mächtiger als alles was wir kennen, was sie ist und woher sie kommt müssen wir noch herausfinden, aber wir sind auf einem guten Weg. Erste Erkenntnissen führen bereits zu neuen Spuren und diese werden uns hoffentlich zeitnah zu der Quelle dieser enormen Störung treiben. Es soll sieben Schlüsselsteine geben, die zur Quelle führen und diese Schlüsselsteine sind es, hinter der jede Finsternis her ist. Solle einer von euch jemals einen solchen Stein in die Hände bekommen, bitten wir euch ihn diskret der Schulleitung zu übergeben, sie stehen für das Überleben und den Fortbestand der magischen Welt wie wir sie kennen.  Wir tun alles was in unserer Macht steht.  Das versichere ich euch. Leider habe ich weitere sehr ungünstige Nachrichten. Professor Chantealee gilt leider als verschollen. Sie machte sich einst auf die Suche nach einer Lösung für das Problem und verschwand.", er stellte das Reden kurz ein und holte Luft. "Aufgrund dieser Tatsache haben die Schulräte beschlossen einen neuen Schulleiter für Hogwarts einzusetzen. Die neue Schulleiterin sollte heute eintreffen, auch sie wird heute Abend noch eine Ansprache halten. Ich weiß, ich weiß...es ist viel auf einmal und ich bedaure sehr, dass wir dieses Geheimnis erst zu spät an euch richten und anvertrauen. Doch es ist notwendiger denn je das ihr alle wisst womit wir es zu tun haben und appelliere an jeden Schüler, an jeden Professor, an alle von euch uns zu helfen und gemeinsam diese Schule und seine Schüler zu schützen. Diese Schule hat schon vieles durchgestanden und ich glaube, wir können auch das schaffen, wenn wir zusammenhalten, den Versuchungen die sich uns bieten entgehen und uns fernhalten von dunklen Kräften wie der von Pruecilla von der jeder unweigerlich gehört hat. Ungewöhnliche Dinge die ihr nicht erklären könnt und im Schloss findet, bitten wir umgehend an mich auszuhändigen und mir zu melden. Alles was damit in Zusammenhang steht und selbst wenn es nicht damit zusammenhängt, kann jedes Detail Menschen retten.", klärte er die Schüler und Professoren auf, "ich bitte um eure Mitarbeit, um den Zusammenhalt zwischen den Häusern und alte Rivalitäten in Zeiten in denen alles unsicher ist, beiseite zu kehren und gemeinsam für das einzustehen was uns gleich macht.", fuhr er fort mit gesenkter Stimme und räusperte sich einmal. Eines noch, ich habe alle zusammengerufen nicht nur um zu appellieren, sondern auch um eine traurige Mitteilung zu machen und eine Schweigeminute einzulegen. Ich muss mit bedauern mitteilen, das die Ravenclaw-Schülerin Emilia Thysen heute Nacht an ihren Verletzungen im Krankenflügel verstorben ist. Wodurch oder was ihr diese Verletzungen zugeführt hat, wird noch untersucht. Aber bis diese Untersuchungen vorüber sind, wird eine Ausgangssperre für alle Schüler dieser Schule verhängt. Bis 22 Uhr haben sich alle Schüler in ihren Gemeinschaftsräumen einzufinden. Jeder der danach außerhalb erwischt wird, wird schwer bestraft. Sie war eine gute und sanftmütige Schülerin, deren Tod ich sehr bedaure. Viele von euch kannten sie als jemand der immer bereit war für andere einzustehen, zu helfen und aufzumuntern. Gedankt an sie, behaltet sie in euren Erinnerungen, damit ein Teil von ihr immer an dieser Schule verweilen wird. Es soll uns daran erinnern wie schnell dieses Leben vorbei sein kann und wie viel Wert ein Moment ist. Darum bitte ich nun um eine Schweigeminute für Emilia Thysen. Ihr Tod ist eine Tragödie und auch wenn ich nicht Schulleiter bin, werde ich dem auf den Grund gehen, das schulden wir alle ihrer Familie und ihren Freunden. Danke.", klärte er die Schüler auf und führte die Schweigeminute ein. Er vermutete das Ellion seinen Schritt wahrscheinlich als zu riskant und überzogen empfand, aber für Bill war es wichtig den Schülern die Möglichkeit zur Selbstverteidigung zu geben und tausend Ohren und Augen bekamen mehr mit, als die einer kleinen Gruppe. Geheimnisse und Lügen führten letztlich zu Gerüchten, Panik und zu Überläufern, wie Roxana Scamander beinahe gezwungenermaßen eine geworden wäre. So etwas durfte sich nie wieder wiederholen. Mit keinem Schüler und keinem Professor. "Falls jemand noch Fragen hat und sie gerne stellen möchte, kann er dies jetzt tun."

Offplay-Nachricht: Alle sind herzlich eingeladen sich hier frei drunter zu posten und auf die Rede zu reagieren. Wir bitten sogar im Rahmen des Hauptplots darum, um die Stimmung unter den Professoren und Schülern wahrzunehmen. Daraus können sich auch im Rahmen des Forumsstory neue Geschehnisse entwickeln. Danke für alle die sich reinschreiben, ihr helft damit enorm! Fragen, Anregunge und Ideen bitte an William Gordon senden.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   Mi 31 Okt 2018 - 15:32

Der Unterricht war diesen Nachmittag einfach beendet worden. Stattdessen sollten sich die Schüler umgehend in der großen Halle einfinden und dies konnte nie etwas Gutes bedeuten. Roseodora hatte zwar weniger Sorge als einige ihrer Mitschüler, aber auch sie wusste das etwas auf sie zukommen würde. Schon seit Wochen und Monaten ging etwas auf Hogwarts vor und nun kam der entscheidende Augenblick, an dem man ihnen erklären würde, warum und wieso sie alle dieses Gefühl der sonst so großen Sicherheit nicht mehr allgegenwärtig spüren konnten. Bevor sie ihren Mitschülern aus dem Klassenzimmer folgte, warf sie Raimond noch mal einen Blick zu. Sie waren nicht gut über die Geschehnisse der Vergangenheit aufgeklärt, da sie sich um Hogwarts nicht groß scherten und sie allgemein alles andere für wichtiger hielten. Sie hatten immerhin nur noch ein Jahr auf dieser Schule und Rose konnte es bis zu ihrem Abschluss kaum erwarten. Man sagte das Schloss wäre eines der sichersten Orte der Welt doch konnten immer wieder Mächte von außen diese Mauern bedrohen so, das die Slytherin nicht mehr daran glaubte, das man sie hier beschützen konnte. Sie hatte es zugegeben nie geglaubt. Jeder wusste, wie wenig sie von den Professoren hielt und welchen Groll sie allgemein gegen die Schulleitung hegte. Eine fünfundzwanzig jährige Hexe war keine, welche Rose über sich haben wollte. Ob gleich diese Person ein Reinblut war, konnte Rose sie nicht als eine angesehene Hexe anerkennen. Es war doch nur eine Frage der Zeit gewesen das sie unter ihrer Leitung einen Angriff ausgeliefert waren. Mit viel zu schnellen Schritten hörte man das donnernde aufschlagen ihres Absatzes über den Steinboden. Was auch immer sie nun erwarten würde es hatte für eine menge Aufregung unter den Schülern gesorgt. Das Geflüster und das Getuschel auf dem Gang war ein klares Zeichen dafür, das die Gerüchte sich bereits hochgekocht hatten und einige mit den allerschlimmsten rechneten. Auch Rose hatte schlimme Vorahnungen. Das die Ansprache nicht aufgeschoben werden konnte verriet, von welcher Dringlichkeit sie war. Auch, wenn die Hexe einige der Vermutungen, die sie so auffasste als übertrieben erachtete. Mit Zielgeraden Schritten hatte sie einen der Plätze in der ersten Reihe für sich beansprucht und versuchte die Aufregung, die hinter ihr stand fand auszublenden. Viele der Schüler liefen noch durch die Sitze hindurch um nach ihren Freunden oder Liebhabern zu suchen, die ihr Händchen halten würden. Als wäre das hier schon ihr Untergang. Professor Melbourne sah dafür viel zu gefasst aus. Beim Aufschlagen seines Stockes verstummten die aufgeregten Gespräche. Roseodora hatte angefangen auf ihren Fingerkuppen zu kauen und der ganze Auffuhr hier machte sie langsam sehr nervös. Dann begann Melbourne endlich mit der Sprache herauszurücken, wieso sie nun hier und nicht mehr in ihren Klassenzimmern saßen. Immer noch etwas skeptisch gegenüber der Ernsthaftigkeit des Problems konzentrierte Rose sich auf die Ansprache und ignorierte ein Ravenclaw Mädchen neben sich, welches angefangen hatte in Tränen auszubrechen. Der Name Pruecilla war für Rose nicht unbekannt. Sie hatte letztens erst einen Artikel über diese Hexe im Tagespropheten gelesen. Sie hatte mit ihren Anhängern das Ministerium angegriffen. Konnte sie nun einen Angriff auf Hogwarts planen? Roseodora hielt es für wahrscheinlich das die Hexe, die schule für Hexerei und Zauberei nicht verschonen würde. Schon damals hatte Hogwarts kriege führen müssen, aber war Pruecilla wirklich so mächtig, dass sie an einen Zauberer wie Voldemort herantreten konnte? Immerhin hatte man ihr schon den Namen "Lady Voldemort" verliehen. In Gedanken versunken überhöhte sie einen Teil der Rede. Doch dies war nicht weiter schlimm da Rose noch nie etwas von den besagten Schlüsselsteinen gehört hatte. Als Melbourne erwähnte, dass die Schulleiterin verschwunden war sah man dieses tiefst zufriedene Lächeln auf ihren Lippen. Endlich hatte sich dieses Problem von alleine beseitigt. Das man bereits alle Vorkehrungen getroffen hat, um sie zu ersetzen war dennoch eine Nachricht die für weitere Unruhe unter den Schülern sorgte. Die neue Hexe konnte unmöglich genauso unfähig sein wie ihre Vorgängerin. Heute Abend würde Rose sich davon selbst überzeugen können. Der Teil, der danach folgte war unwichtig für die Slytherin. Eine Schülerin hatte ihr Leben im Schloss verloren und sie mussten sich natürlich wieder einmal einsperren lassen. Dies kam nicht unerwartet. Sie zu schützen hieß eben sie alle dort zu behalten, wo sie der Professoren nach am sichersten waren. Am sichersten war es demnach im Gemeinschaftsraum, den keiner betreten konnte es sei denn er war, ein Schüler und kannte das Passwort. Die eingeforderte Schweigeminute war einfach lächerlich. Als würde Rose einer Ravenclaw hinterher trauern, von der sie noch nie zuvor gehört hatte. Nach dem Professor Melbourne sich bereit erklärte fragen von den Seiten der Schüler zu beantworten ließ Rose sich nicht lange bitten und ihr zierlicher Arm hob sich kurz bevor sie dem Professor ihr Anliegen unterbreitete. "Sie sagen wir sollten uns vorbereiten... Wie wird die Schulleitung dieses -uns vorbereiten denn umsetzen? Wird man uns noch ausgiebiger in Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichten oder wird dieser unsinnige, wenn auch unterhaltsame Duellierclub wieder stattfinden? Nehmen Sie es mir nicht übel, aber so wie ich das verstanden habe sollen wir uns gegenseitig beschützen und nicht die, die uns unterlegen sind, verletzen bevor Pruecilla es tun wird" die Hexe würde früher oder später durch den Schutzzauber der über Hogwarts lag, gelangen und, dann konnte sie eh keiner mehr beschützen. Es war absolut töricht die Schüler hier zu behalten.
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Alice McIntyre
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   Fr 2 Nov 2018 - 12:51

Eine ernste Stimmung lag in der Luft, als ich zusammen mit meinen Mitschülern in die große Halle trat. Überall war Gewisper zu hören, selbst ich hatte schnell nach meiner Ankunft gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Wir alle wussten es im Grunde, denn selbst dem naivsten Erstklässler mussten die Schwankungen des Wetters und die immer öfter auftretenden Zwischenfällen in der Schule aufgefallen sein. Etwas passierte, aber niemand hatte uns Kindern erzählt, was vor sich ging… bis jetzt.
Ich saß da, schweigend und mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend. Professor Melbourne begann zu sprechen und es wurde toten still in der Halle. Alle hörten zu, gespannt und mit jedem Wort mit mehr Angst erfüllt. Jedenfalls ging es mir so. Die Tatsachen, die so lange von uns fern gehalten wurden, wurden jetzt offen da gelegt und sie wogen schwer, unglaublich schwer. Eine neue Böse Macht, eine uralte magische Quelle, die dieser Person unschätzbare Kräfte verleihen konnte, Professor Chantealee verschollen und der Tod einer Mitschülerin. Ich kannte das Mädchen nicht, aber wenn sie hier auf dem Schulgelände angegriffen wurde, von was auch immer konnte das nur eines bedeuten: Hogwarts war nicht mehr sicher. Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag in die Magengrube und ich musste schwer schlucken. So etwas in der Art war schon einmal in der Vergangenheit passiert und der Verursacher dessen war einige Jahre später der Gegner im letzten Zaubererkrieg gewesen. War das, was auf uns zukommen würde? Würde sich die Geschichte wiederholen? Sie wusste nicht einmal was das Ravenclaw Mädchen getötet hatte, wie wollten sie uns denn davor beschützen? In diesem Moment schwor ich mir nie wieder alleine durch das Schloss zu gehen und in den nächsten Ferien nach Hause zu fahren. Gleich am ersten Tag.
Ich wusste jetzt schon, dass ich heute Nacht nicht würde schlafen können, dafür saß mir der Schock zu tief in den Knochen und wenn ich mich so umsah, sahen viele Leute um mich herum genauso aus. Kaum war die Schweigeminute herum, fing das Getuschel an, Hände wurden gehoben, um dem Redner fragen zu stellen. Aber ich saß nur da, blass und mit vielen Fragen im Kopf, aber ich würde sie nicht stellen, das Reden überließ ich wie immer anderen.
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   So 4 Nov 2018 - 10:23

Wenn Schüler sich in der großen Halle versammeln sollten hieß das meistens nichts gutes. So würde es auch an diesem Tag sein und Helena beobachtete die Schüler die vermutlich dasselbe dachten wie sie. Irgendwas stimmte nicht. Jeder ahnte es natürlich schon länger, doch bisher war es nie öffentlich ausgesprochen worden das etwas nicht in Hogwarts stimmte. Helena setze sich mit Killer nah an die Tür um später schnell genug heraus zu gehen, wenn alle heraus strömten. Ihre Augen suchten nach Farine die eigentlich immer solche Reden hielt, doch sie schien vermutlich noch immer auf ihrer Reise zu sein. Helena schaute also zu Billbourne und wusste das Killer ihn irgendwie akzeptiert hatte. ,,Du kannst jetzt nicht da hoch..“, flüsterte sie leise, da Killer immer der Meinung war das man jemanden die Anspannung nehmen konnte, wenn man kuschelte. Zudem wusste sie nicht ganz was sie davon halten sollte, dass er ihn mochte.

Er erhob die Stimme und die Stille die von den Schülern ausging war beängstigend. Keiner tuschelte noch, sie alle wollten wissen was los war in der Welt der Erwachsenen aus dieser sie dezent immer heraus gehalten worden waren. Als würden sie nicht die Konsequenzen am längsten Tragen von Fehlern die die Erwachsenen machten. Ihre Augen gingen zu Killer und beobachteten ihn während der Worte. Eine Magiequelle von immenser Kraft, anziehend vermutlich für alle magischen Wesen. Langsam reimte sie sich das zusammen, wieso Killer anders wirkte, wieso er es früher bemerkt hatte als die Magier. Tiere waren sensibler und vermutlich war dies auch der Grund wieso die Zentauren durchdrehten und all dies für Macht. In ihrem Magen zog es sich etwas zusammen, sie wollte nicht wissen wozu die Menschen im Stande waren wenn es darum ging Macht zubekommen. Sie würden wie Monster übereinander herfallen.

Bei seinen weiteren Worten wurde Helena blass und sie hörte ein verängstigtes Miauen von ihrem Schoss. Farine war verschollen? Ihre Augen gingen hoch zu Billbourne und sie überlegte fieberhaft was dies bedeuten würde. Farine verschollen, die Magierin des Jahrhunderts war verschwunden. Dies passierte nicht einfach so, entweder sie wollte es so, oder sie war nicht stark genug gewesen. Helena hoffte das sie es einfach wollte. Eine neue Schulleiterin? Helena war zwar froh das es nicht Billbourne wurde, doch jemand neues in Hogwarts und wie sollte man sich dann sicher fühlen? Neuerungen brachten vielmehr Unsicherheit und wie sollten die Schüler einer Fremden trauen können? Darum ging es doch, sie sollten ihren Lehrern vertrauen können sonst fühlten sie sich nicht sicher. Jetzt appellierte er auch noch an die Schüler und Lehrer da sie sich sicherer fühlen sollten, nachdem er lange Zeit vermutlich diese Geheimnisse vor ihnen gehalten hatte. Helena atmete tief durch als er auch noch von dem Tod einer Ravenclaw berichtete. Gekannt hatte sie sie nicht, doch erst jetzt wo ein Schüler zu Tode gekommen war, war es für ihn erst an der Zeit sie einzuweihen? Immerhin ging es hier auch um ihre Leben und die Schweigeminute war bedrückend. Fast schon erdrückend. Die erste Frage wurde schon gestellt und Helena hielt ihren Kater etwas enger an sich gedrückt. Auch ihr Arm ging dann nach oben. ,,Sie haben vor uns die ganze Zeit diese Sachen verheimlicht und nur weil jetzt jemand gestorben ist kommen Sie damit raus Professor? Bekommen wir das nächste mal auch erst Bescheid gesagt wenn wieder eine Schülerin oder ein Schüler stirbt oder teilen Sie uns jetzt eher ihre Informationen mit.“, sie hasste Geheimnisse und vor allem Erwachsene die Dachten sie hätten das Recht alles vor ihnen zu bewahren. Als könnten sie wissen was gut für sie war.
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Leopold Wyndham
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   Mi 7 Nov 2018 - 14:35

Die Krawatte an seiner Schuluniform schnitt ihm unangenehm in den Hals, denn er hatte dieser nur recht schnell umgebunden und sie dabei zu fest zugezogen. Allerdings war die Aufforderung sich stehenden Fußes in der großen Halle einzufinden auch sehr kurzfristig erfolgt und hatte ihn wie die meisten anderen Schüler auch überrumpelt. Während Mr Billbourne zu sprechen begann – Leopold fand es für einen Moment merkwürdig, dass er und nicht die eigentliche Schulleiterin Ms. Chantealee diese Ansprache hielt – beschloss dann aber dies hinzunehmen, da die Schulleiterin ja nun schon seit einiger Zeit offiziell „auf Reisen“ war und man sie schon länger nicht in der Schule gesehen hatte – nestelte Leopold umständlich an seinem Krawattenknoten herum und versuchte ihn zu lockern, dies gelang ihm aber nicht wirklich, sodass er dieses pochende Gefühl in den Schläfen, welches von einem zu großen Blutdruck im Kopf durch das Abschnüren der im Halsbereich verlaufenden Venen herrührte – jeder, der schon einmal eine Krawatte getragen hat wird verstehen was gemeint ist, nur noch verstärkte. Erst mit einiger Mühe gelang es ihm den Knoten dann doch noch zu lockern, die Informationen, die der stellvertretende Schulleiter ihnen dann aber enthüllte, führten eher dazu dass sich seine Kehle noch enger zugeschnürt anfühlte als zuvor.
Eine dunkle Macht mit dem Namen Pruecilla… Aus irgendeinem Grund schoss Leopold ein Detail durch den Kopf, von dem er nicht mehr wusste, wo er es aufgeschnappt hatte: Prisca – lateinisch für „die Alte“. Vielleicht stammte diese Erinnerung aus dem lateinischen Wörterbuch, welches er einmal in den Sommerferien angeschafft hatte, um die Systematik der Zaubersprüche, die ihn immer ein wenig daran erinnerten als hätte jemand einen Vokabelkasten Lateinisch-Englisch ausgeschüttet, einmal durch den Fleischwolf gedreht und anschließend in pseudo-intellektuell-klingende aphoristische Abkürzungen verwurstet, besser zu verstehen. Jetzt bedauerte er aber, dass er das Vokabelbuch nach drei Tagen demotiviert in das Regal neben seinem Schreibtisch gestellt hatte, wo es vermutlich heute noch Staub ansetzte. Welch passender Name, für so eine alte Gefahr, wie Mr. Billbourne sie beschreibt.
Seltsamerweise verspürte er nicht so viel Angst, wie es in Anbetracht der Neuigkeiten wohl angebracht gewesen wäre. Andererseits, wem war schon damit geholfen, wenn er verzweifelt mit den Armen wedelnd im Kreis laufen und „Wir werden alle sterben!“ vor sich hin brabbeln würde? Manchmal war es eben eine Gnade die magische Welt und ihre Auswirkungen nicht gut genug zu verstehen, um die existentielle Bedrohung und tiefgreifende Bedeutung der Schilderung des Schulleiters zu verstehen.

Die änderte sich aber schlagartig, als Mr. Billbourne von der verstorbenen Schülerin berichtete. Im Gegensatz zu einer abstrakten Gefahr, die irgendwo in der feindseligen Welt dort draußen lauerte, war eine Tote ein konkreter Angriff auf Hogwarts selbst und die Werte und die Sicherheit die diese Schule – trotz der Verwaltungsentscheidungen, die jedem halbwegs verantwortungsbewussten Mitglied der Gesellschaft wahrscheinlich die Haare zu Berge stehen und die Zähne vor Fassungslosigkeit verfaulen ließen – ihren Schülern bedeutete. Er persönlich hatte Emilia Thysen nicht gut gekannt, doch natürlich erinnerte er sich an den Namen des Mädchens, welche vor Kurzem einen schlimmen „Unfall“ gehabt hatte. Bruchstückhaft flatterten auch Erinnerungsfetzen durch sein Bewusstsein, als er darüber nachdachte wann er das Mädchen zuvor schon einmal gesehen hatte. Schemenhafte Bilder eines lachenden Mädchens, die mit ihren Freundinnen nach einer Unterrichtstunde im Kreis stand, ein ernster Blick auf dem Gesicht, während sie konzentriert ihr Frühstück aß, am Tage vor den Abschlussprüfungen es Jahres. Auch wenn Leopold Emilia nicht gut kannte, so musste es doch unzählige dieser Gelegenheiten gegeben haben, wo sich ihre Lebenswege gekreuzt hatten, auch wenn es ihnen niemals bewusst gewesen war. Er fühlte einen dicken Kloß im Hals und schnappte vorsichtig nach Luft.
Er erinnerte sich als seine Schwester Ailith mit den Royal Engineers in Afghanistan gewesen war und er in den Sommerferien bei jeder Meldung über einen neuen Angriff, einen neuen Anschlag zusammengezuckt war und gehofft hatte, dass es nicht seine Schwester, nicht Ellie, erwischt hatte. Und jetzt war irgendwo dort draußen eine Familie, die ihre Tochter nie wiedersehen würde. Eine Mutter, die niemals mehr die Hand ihrer Tochter bei Liebeskummer halten konnte, der sich im Augenblick schlimmer anfühlte als alles auf der Welt, und im Nachhinein doch nur ein winziger, bitterer Tropfen im Ozean des Lebens war, kaum der Rede wert. Ein Vater vielleicht, der nie wieder voller Sorge im Wohnzimmer sitzen würde und darauf wartete, dass seine Tochter von einer Feier gesund nach Hause käme – nur um dann, wenn sie dann wirklich nach Hause kommt, so zu tun als hätte sein Aufbleiben nichts mit ihr zu tun, sondern damit, dass er noch Wäsche waschen musste. Nie mehr. Vielleicht würde er kurz darüber nachdenken, wenn er von feiernden Jugendlichen hörte, doch dann würde ihm schmerzlich bewusstwerden, dass sein Mädchen dies nie wieder tun könnte, nie wieder. Der Tod hatte eine eigenartige Wirkung auf Menschen, insbesondere auf die Hinterbliebenen. Nur sehr wenige Menschen machten sich bewusst, wie schnell und grundlegend sich das Leben vieler ändern würde, wenn ein geliebter Mensch verstarb. Aber auch, wie schnell sich Menschen anpassen konnten und wie meistens dann doch wieder Normalität einkehrte – irgendwie.

Er atmete tief durch und ließ die neuen Informationen in der verordneten Schweigeminute auf sich wirken. Es war wirklich überraschend, wie geschlossen sich der sonst so undisziplinierte Sauhaufen, der allgemein auch als Schülerschaft bekannt war, im Angesicht einer solchen Tragödie zusammennehmen konnte und tatsächlich innehielt. Viele Schüler wirkten tief getroffen oder schockiert, in einigen Gesichtern stad Zweifel, in anderen Wut, wieder andere wirkten etwas ungläubig. Leos Blick fiel auf ein Mädchen aus seinem Haus – Alice McIntyre – die immer etwas schüchtern war und diesmal auch verstört wirkte. Die Arme… Leo rang sich ein gequältes Lächeln ab, um sie etwas aufzumuntern und hoffte, dass sein Optimismus, von dem er nicht sicher war ob es lediglich Zweckoptimismus war, etwas auf sie übersprang.

Eine Slytherin stellte die Schutzmaßnahmen in Frage und obwohl er die Art und Weise, mit der sie ihre Kritik vorbrachte unsympathisch und geradezu arrogant empfand, konnte Leopold nicht umhin ihre Frage nachvollziehen zu können. Eine Ausgangssperre und die Aufforderungen aufeinander aufzupassen mochten zwar sinnvoll sein, aber ob sie effektiv genug wären, daran hatte nach der Schilderung durch den Schulleiter auch seine Zweifel.
Helenas Einwand hingegen empfand er als gerechtfertigter und er ertappte sich dabei wie er eine gewisse Bewunderung für die Ravenclaw empfand, die zwar ebenfalls mit der Schulleitung hart ins Gericht ging, andererseits aber auch die Aura eines rechtschaffenen Zornes hatte, ein harscher, aber gerechter Racheengel, der sich gegen empfundenes Unrecht sträubte. Einerseits konnte er die Entscheidung der Schulleitung verstehen, dass sie keine Panik schüren wollte, andererseits war Aufklärung meist das beste Mittel zur Prävention. Auch er hob die Hand und wartete, bis er drangenommen wurde.

„Mr. Billbourne, ich kann Ihre Entscheidung verstehen, uns nicht früher informiert zu haben. Aber Miss Wayland hat auch einen guten Punkt.“ Er blickte zum Ravenclaw-Tisch hinüber und nickte Helena Wayland leicht zu. „Wenn wir aufeinander aufpassen sollen, müssen wir so gut wie möglich wissen, wofür wir uns schützen müssen. Vielleicht können wir ja auch helfen, zum Beispiel die Bibliothek durchzuforsten.“

Ob es eine gute Idee war, Schülern eine solche Aufgabe aufzubürden? Er blickte in die Gesichter seiner Mitschüler, die meisten von ihnen blickten ernst zu Boden oder schauten sich verängstigt um. Andererseits war Hufflepuff das Haus, welches noch nie einen schwarzen Magier hervorgebracht hatte. Das Haus der guten Kumpel, die hart arbeiteten und einander nicht im Stich lassen würden. Eigentlich sollte jeder Mensch danach streben, ein guter Hufflepuff zu sein.
„Wenn wir als Schüler irgendwie helfen können die Schule zu einem sichereren Ort zu machen, so bitte ich Sie auch uns das zu sagen und uns alle Informationen zu geben, die wir brauchen.“
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   Mi 7 Nov 2018 - 18:37

Es war ihm klar gewesen, dass die Schüler aufgebracht auf die Nachrichten reagieren würden, aber der Tonfall gegenüber der Schulleitung wurde von Schüler zu Schüler unterschiedlich respektloser. Zu lange hatte er die Wahrheit verborgen, mit der Gesinnung die Schüler nicht unnötig vor ihren Prüfungen zu belasten und dafür erhielt er nun die Rechnung. Hatten die Schulräte etwas derartiges vorausgesehen und ihn vielleicht deswegen nicht zum Schulleiter ernannt? Möglich war es, wenn auch höchst unwahrscheinlich, da der Beirat die Informationen nicht besaß, die Bill den Schülern mitteilte.

Ruhig ließ er die Schweigeminute vergehen, bevor er den Schülern erst das Recht einräumte sich zu den Ankündigungen zu äußern und Fragen zu stellen. Tatsächlich schienen einige Schüler nach der Reihe ein paar Fragen zu stellen. Die erste in der Reihe war Miss Lopez aus Slytherin, deren Ton nicht minder respektlos war als der der nächsten Schüler die er noch dran nehmen würde. Ernst und ziemlich unterkühlt blickte er die Slytherin an, er verzog nicht einmal die Mine bei ihren lächerlichen Ausführungen und dennoch empfand er ihre Frage als begründet. "Nun, in der Tat werden wir die Schüler verschärft im Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste sowie die Kombination von Fächern in der Praxis lehren und ihnen zeigen wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben. Darüber hinaus Miss Lopez, wenn Sie den Duellierclub als so unsinnig betrachten und glauben er diene nicht dem Zweck sie zu schulen, dann probieren es demnächst doch einfach nur mit der Theorie. Doch wenn dann in der Praxis der Ernstfall eintritt, werden sie es bedauern den Duellierclub als unsinnig bezeichnet zu haben. Denn einen Zauber zu beherrschen und in sinnvoller Kombination mit anderen Zaubern in einem Kampf einzusetzen und das in einer Abfolge von nur wenigen Sekunden, bedarf sehr viel mehr als nur dem Können eines Zaubers. Denken Sie an meine Worte, wenn sie sich irgendwann selbst in Gefahr befinden und wissen das jede Sekunde ihr Tod sein kann.", er schwieg kurz und räusperte sich, "Aber nicht nur der Unterricht wird verstärkt auf die Praxis umgelegt, es werden sowohl in Hogwarts als auch in Hogsmeade neue Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Schüler getroffen. Möglicherweise werden wir in Zusammenarbeit mit der Aurorenzentrale und in Kombination mit dem Schild der um Hogwarts liegt, viele Gefahren abwenden können. Es wird neue zeitliche Beschränkungen für den Aufenthalt in Hogsmeade geben, die Hausgeister und Hauselfen werden zusätzlich zum Personal Abends durch die Korridore von Hogwarts patroullieren.  Derzeitig ist Hogwarts noch immer der sicherste Ort in England und ich kann ihre Anspannung sehr gut nachvollziehen, aber glaubt mir, dass wir nichts unversucht lassen werden, keine Alternative unbeobachtet  um Sie alle zu schützen. Diese Schule hat schon weitaus mehr durchgemacht und alles überlebt auch dieses Mal wird sie und ihre Schüler es überleben.", erklärte er und sah zu Helena Wayland die sich auch äußerte, jedoch keine Frage stellte. Es vergingen einige Augenblicke bevor er darauf antworten konnte, denn sie hatte  einen wunden Punkt getroffen, den er sich selbst bereits eingestanden hatte. Ihre Reaktion war ebenso verständlich wie anmaßend, wäre sie in seiner Position, würde sie wissen wieso er vieles geheimhalten musste und immer noch nicht die ganze Geschichte offenbarte. Es gab zu viele die nach Macht gierten, die sich leicht beeinflussen ließen, nur um den süßen Geschmack von Kontrolle und unglaublicher Kraft zu kosten.

Dadurch das der Orden des Phönix selbst nun hier in Hogwarts operierte wurde diese Schule zu einem sehr gefragten Ziel, zumal die Identitäten zweier Ordensmitglieder in Hogwarts bereits Pruecilla bekannt geworden waren, was unlängst bedeutete, dass wenn sie den Orden auslöschen wollte, musste sie nach Hogwarts rein. Würde Hogwarts fallen, wäre dies ein vernichtender Schlag in der Geschichte Englands, der das gesamte Volk demotivieren würde und nicht nur das, es würde jedem die Hoffnung stehlen in dem Wissen das diese Hexe die sicherste Festung Englands vernichtete und tausend Schüler dem Tod übergab. Ein größeres Zeichen als dies um andere zum Überlaufen oder zur Kapitulation zu zwingen gab es nicht. "Miss Wayland, es ist mir sehr wichtig, dass sie mich alle verstehen. Ich habe es ihnen nicht offenbart weil jemand verstorben ist, sondern weil es Zeit wurde die Wahrheit über die Ereignisse dort draußen kundzutun.Wir wissen nicht wie lange es andauern wird, aber es sind viele Kräfte dort draußen am Werk um das zu finden was auch immer die Natur verändert. Natürlich hat die Schulleitung diese Informationen lange zurückgehalten, um sicherzugehen das gewisse Details nicht in die falschen Hände geraten. Es ist nicht abzusehen wie schwerwiegend die Konsequenzen wären, wenn die sieben Schlüsselsteine in die falschen Hände geraten.  Aus Sicherheitsgründen musste dies geschehen, doch diese Gründe sind nun ohne Belang und weil die Bedrohung immer größer wird, habe ich Sie alle in das eingeweiht. Deswegen bleibt das Verbot sich dem verbotenen Wald auch nur an zu nähren bestehen. Schüler die mit Zuwiderhandlung erwischt werden, werden mit schlimmen Konsequenzen rechnen müssen. In exakt diesem Moment arbeiten viele tapfere Menschen für die Sicherheit von Hogwarts und zur Ergreifung der dunklen Hexe sowie der Aufdeckung des Geheimnisses um diese Magie die alles verändern kann.", in seinen Augen lag etwas ernstes, ein Zeichen der Reue aber auch ein inneres Brodeln was auf die zum Teil ungehaltene und Respekt vergessene Art zurückzuführen war. Besonders in Slytherin schien diese Eigenschaft weit verbreitet zu sein und Miss Lopez gehörte zu diesem Kreis. Sie wuchs unter reichen Menschen auf, die glaubten ihre Gallionen würden sie vor allem schützen und zu allem ermächtigen. Am Ende des Tages waren sie es die hinter den "kleinen" Menschen Schutz suchten, in der Hoffnung das sie für sie das Problem lösten was sie bedrohte.

Das es aber ein Hufflepuff sein würde, der seine Wut auf äußerste provozierte und sich auch noch im Wort vergriff, hätte er bei weitem nicht erwartet. Als Mr. Wyndham die Worte Mr. und Billbourne in einem Satz anbrachte, blitzte die Wut durch Bills Augen hindurch. Sein Blick verfinsterte sich und es dauerte nicht lange bis seine Anspannung sichtlich zunahm. Dennoch blieb er ein Gentlemen und ließ den jungen Herrn ausreden, bevor er beschloss seiner Wut Luft zu machen und den Jungen in seine Schranken zu weisen. Den Ton den die anderen Schüler angeschlagen hatten, konnte er noch nachvollziehen, aber das war zuviel. Es gab für alles Grenzen und er hatte gerade eine zuviel überschritten. Sein empörter Blick glitt zu Helena Wayland, die seinen Spitznamen offenbar auch schon an ihn herangetragen hatte, bevor sein Blick wieder zu Mr. Wyndham glitt. "Mr. Wyndham, ihre Worte und Vorschläge in allen Ehren.", begann er und kam von seinem Pult hinunter geradewegs zu auf Mr. Wyndham. Sein Blick blieb eiskalt und er schlug absichtlich härter bei jedem Schritt mit seinem Stock auf dem Boden auf. Wäre es nicht so moralisch verwerflich würde er den Junge in einen Wurm verwandeln und ihn vor aller Augen in der großen Halle in einem Aquarium ausstellen. "Wie ich sehe haben Sie sich da eine eher unschöne Kürzung meines Namens angeeignet und mich dann noch mit Mr. anzusprechen ist die Höhe. Ich finde es jedoch töricht es so offen auszusprechen." sagte er in einem sehr ernsten Tonfall und blickte erneut zu Helena hinüber, um dann wieder zu Leopold Wyndham zu schauen. "Ihre Respektlosigkeit ist wirklich bedauerlich und dieses Mal werde ich nicht darüber hinweg sehen. Da Hufflplepuff meines Kenntnisstandes im Moment in Führung ist, scheint es als ob sie nichts mehr zu verlieren hätten. Daher 25 Punkte Abzug für ihr unverschämtes Mundwerk. Nun dürfen Sie sich vor ihren Schulkameraden dafür rechtfertigen das sie Hufflepuff seiner Führung beraubt haben. Zusätzlich werden Sie  sich später in meinem Büro einfinden. Sollten sie sich nicht bei mir pünktlich um 17 Uhr einfinden, wird dies unweigerlich einen Schulverweis für Sie nach sich ziehen." , sagte er lautstark und kehrte mit einem kurzen Blick über die Schulter zurück zum Lehrerpult und stellte sich dahinter, "Die Hilfe von den Schülern nehmen wir sehr gerne an. Sollten sie auf irgendetwas in Geschichtsbüchern oder aber hier in Hogwarts treffen, so bitte ich Sie alle erneut, dieses sofort einem Professor zu melden. Ganz gleich wie banal es sein mag. Alles was damit in Zusammenhang steht, könnte wichtig sein.", er gab sich alle Mühe sich wieder zu beruhigen und würdigte weder Miss Wayland noch Mr. Wyndham eines Blickes. Sie beide sollten den Druck der auf ihnen lag ruhig spüren und Miss Waylands ungezähmte Zunge musste nun die Konsequenzen für ihr Handeln hinter seinem Rücken tragen. Wie hart die Strafe ausfallen würde, würde er noch festlegen wenn sie einmal vor ihm in seinem Büro standen. "Möchte jemand noch weitere Anmerkungen oder Fragen stellen?"
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   Sa 17 Nov 2018 - 17:17

Die Decke über ihnen wirkte wie ein Zelt was die reale Welt von ihnen abschirmte. Sie waren in dieser Schule und die Welt da draußen drehte sich einfach weiter. In Hogwarts wirkte alles immer anders, sie verbrachten hier ihr komplettes Leben und wurden beschützt und behütet nicht nur von Schutzzaubern und natürlich verstand die, dass man in der ersten Klasse vielleicht nicht so gut mit einen Magier sich duellieren konnte, aber es ging hier nicht um den Kampf. Sondern alleine darum zu Wissen was passiert. Im Dunklen gelassen zu werden oder gar zu Leugnen das etwas passierte machte die Tatsache nur noch schlimmer. Sie blickte Billbourne in die Augen als er sich an sie wandte, so gut es eben ging über die Köpfe der anderen hinweg und sie spürte das Killer ihn genau so beobachtete. Ihr Kater schien ihn dennoch zu mögen und überlegte gerade ob er zu ihn gehen sollte. Anscheinend sprühte er so viel Stress oder etwas anderes aus das Killer sich darum kümmern wollte. Helena schaute zu ihren Kater und es war vielmehr sein Verständnis als Bills Worte die sie die verschränkten Arme lockern ließen.

Sie blickte zu ihm hoch und sagte nichts dazu, schließlich waren sie nicht hier um zu diskutieren und er sah vielmehr aus als würde er deutlich gealtert sein. Vermutlich hatte Killer recht, wenn er so weiter machte hatte er wirklich einen Herzinfarkt. Bei den Worten von Leopold drehte Helena den Kopf zu ihm und hörte wie wohl alle anderen in dieser Halle den Spitznamen von dem stellvertretenden Schulleiter. Hatte sie dies bewirkt mit ihren Versprecher im Unterricht? Sie spürte den empörten Blick von Bill und senkte schnell ihre Augen weil es ihr genau so unangenehm war. Immerhin hatte sie den Namen nie wieder benutzt und wollte nicht das dieser in Umlauf kam. Es war schließlich nur ein Versprecher gewesen. Helena beobachtete wie der Professor seinen Posten verlies und auf Leopold zuging. Killer zog auch ein wenig seinen Schwanz ein und miaute leise. Sie erwiderte nicht den Blick von dem Professor sondern starrte zu ihren Schuhen hinunter die dunkelblau waren. Sie fühlte sich schuldig, auch wenn es nie von ihr weiter getragen worden war.

Er schritt zurück zum Pult und Helena warf kurz Leopold einen Blick zu und hatte sich ein wenig nach hinten verzogen. Es brannte ihr die ganze Zeit schon auf der Zunge etwas zu sagen und vielleicht waren es Killers Gedanken doch sie verstand seine Einwände sehr. Natürlich war sie kein Fan davon im Dunklen gelassen zu werden, oder waren es seine Worte gewesen. Das Leben war schnell vorbei, Helena kannte dieses Gefühl nur zu gut, sie hatte schließlich schon einmal den Tod heraus gefordert und stand jetzt noch hier unter den ganzen anderen Schülern. Lebend und das nicht wegen ihr. Doch nach den Blicken die mehr als nur tödlich hätten sein können lies sie es bleiben. Eigentlich hatte sie nur wissen wollen ob man den Helfern helfen konnte und vielleicht würde sie ihm einfach eine anonyme Post schicken um dies zu erfahren. Jeder konnte heiße Schokolade oder Kekse gebrauchen und dies waren deutlich die Gedanken ihres Katers. Sie blicke zu den Lehrern, viele waren in den Schuljahr gegangen und Helena kam nicht umhin wieder daran zu denken wie sehr er ihr fehlte. Ob sein Tod auch was damit zu tun hatte? Das Ministerium ließ sich zu viel Zeit den Aufzuklären oder man hatte es ihr einfach nicht gesagt. Hogwarts war in Gefahr, vermutlich die ganze Magierwelt und dennoch würden ihre Probleme morgen sein die Hausaufgaben erledigt zu bekommen. Sie hatte sich nach hinten abgesetzt und beobachtete ihre Mitschüler und Lehrer, aber sie mied es Billbourne anzublicken.
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Frances Lee
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   So 18 Nov 2018 - 19:34

Frances hätte den Weg in die Große Halle an diesem Mittag auch ohne Bumblebee gefunden. Sie musste nur der Menschenmasse folgen, die die Gänge von Hogwarts füllte. Selbst blind war das keine große Kunst. Unzählige Füße taten Schritte, unzählige Stimmen erklangen, unzählige Gerüche vermischten sich miteinander. Die Stimmung war erregt, besorgt, teilweise sogar ängstlich. Auch Frannie hatte ein ungutes Gefühl in der Magengrube. Ansagen, die vor der ganzen Schule getätigt wurden, hatten nie etwas Gutes zu heißen, und sie mutmaßte, dass es mit dem kürzlichen Tod einer Schülerin zu tun hatte. Die Gewalt pflanzte sich fort und fort und fort. Sie hatte lange gehofft, dass die Schlacht um Hogwarts vor 17 Jahren die Zaubererwelt gelehrt hatte. Aber viele Todesser hatten ihre Haftstrafe in Askaban nun abgesessen, manche von ihnen voller Reue über ihre vergangenen Taten und andere so blind vor Hass wie eh und je. Frances glaubte in das Gute in Menschen. Sie wusste, dass niemand als Mörder geboren worden war. Sie wurden dazu gemacht. Manche waren stark und änderten sich. Andere hatten es sich komfortabel eingerichtet in ihrer Welt aus Blut und Gewalt und es waren jene Menschen, die die Bibliothekarin aufs Äußerste verabscheute. Aber sie taten ihr auch Leid.
Bee führte sie in die Große Halle, wo Frannie sich entlang der Wand einen Platz suchte. Sie mochte es nicht, in freiem Raum zu stehen, ohne etwas, um sich daran festzuhalten. Dann fühlte sie sich verloren. Orientierungslos. Wie in diesem Traum, in dem man fiel und fiel und fiel und niemals auftraf. Um sie herum murmelten Schüler und Lehrer gleichermaßen. Genervt, besorgt, ängstlich, zuversichtlich… Alles auf einmal. Doch als der stellvertretende Schulleiter, Bill Melbourne zu sprechen begann, verfielen sie in eine blecherne Stille.
Frances lauschte der Rede Wort für Wort, jedes schwer wie ein Felsbrocken. Sie hatte nicht mit einer antiken Magie gerechnet, nicht mit einer Prophezeiung. Und doch war es genauso, wie sie es geahnt hatte. Angriffe. Gewalt. Tod. Krieg. Bei allen Göttern… Der Kreis beginnt von vorne. Der Gedanke löste in ihr Traurigkeit und Angst gleichermaßen aus.
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Eloya MacKenna
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Ein neuer Weg wird beschritten   Di 20 Nov 2018 - 20:17




Eloya MacKenna


Professorin der Zaubertränke | 45 Jahre


Die meisten Schüler hatten sich bereits in der großen Halle eingefunden, als Professor MacKenna mit wehendem Umhang dazutrat.
Professor Melborune hatte sich bereits am Rednerpult postiert und blickte auf die versammelte Menge herab.
Sie selbst blieb am hinteren Ende der Halle stehen und beobachtete das Geschehen vor sich.
Vor allem beobachtete sie ihren Kollegen und Vorgesetzten. Einmal mehr hatte sie das Gefühl, dass die Lasten, die auf den Schultern dieses Mannes lagen viel zu schwer für eine einzelne Person waren.
Dieses Gefühl hatte sie schon vor einigen Tagen bekommen, als sie mit ihm persönlich gesprochen hatte.
Sie bewunderte ihn auf ihre stille und unerkennbare Weise und bei Gott, tauschen wollte sie mit ihm sicher nicht.
Als er die Stimme erhob um zu der Schülerschaft zu sprechen kam er ihr vor, als wäre Professor Melbourne auf dem Weg zu seinem Gang nach Canossa.
Stumm legte sie den Kopf schief und legte ihr Kinn in ihre Handfläche.
Nichts von dem was der Professor erzählte, überraschte sie. Im Gegenteil, es war wie das fehlende Puzzleteil in einem großen Bild, das erst jetzt einen Sinn zu ergeben schien.
Zwar war Eloya weit davon entfernt zu verstehen, was sich hinter der Magie versteckte, von der der Professor berichtete und doch…vieles ergab nun einen Sinn.

Ein dunkler Schatten legte sich über ihre Miene, als der Professor vom Tod des verletzten Mädchens berichtete. Welch Schande so ein junges Leben zu verlieren.
Sie hatte die betroffene Schülerin nur ein einziges Mal angetroffen, doch sie erinnerte sich wohlwollend an das Mädchen. Und während sich Stille über den Saal legte um der Verstorbenen zu gedenken, sandte sie im Stillen ein kleines Stoßgebet an ihren Bruder. Wo auch immer er gerade war, hoffentlich würde er ein Auge auf das junge Mädchen haben.

Eloya öffnete ihre dunklen, braunen Augen und beobachtete die Schüler, die vereinzelt auf die Worte von Professor Melbourne reagierten. Sie spürte die unterschiedlichsten Emotionen von den Schülern ausgehen.
Angst. Unverständnis. Trauer. Wut. Unsicherheit. Schmerz.
Ihr Finger lag an ihrer Wange und das einzige Zeichen dessen, dass auch sie unruhig war, war das stete Tippen gegen ihren Wangenknochen.
Eine dunkle Strähne hatte sich aus ihrer Hochsteckfrisur gelöst und hing ihr nun ins Gesicht.
Sie hörte sich an, was die Schüler zu sagen hatten und nahm auch den Gefühlsausbruch ihres Vorgesetzten wahr, doch ihre Hauptsorge galt den Schülern.
Fieberhaft überlegte sie, wo sie ihren Beitrag zur Besserung der Situation leisten könnte.
Im Kopf ging sie die Unterrichtspläne der nächsten Wochen durch und beschloss, vor allem die höheren Klassen mit Heiltränken zu konfrontieren. Vielleicht konnte sie auch selbst einige Flaschen der kostbaren Substanz herstellen. Für irgendwas mussten ihre Studien der letzten Zeit ja gut gewesen sein.
Sie beschloss, später mit Profesoor Melbourne zu sprechen. Vielleicht hatte er Verwendung für ihre Dienste.
Beunruhigt überlegte sie, wie weit der Einfluss der Auroren in Hogwarts wohl gehen würde. Welche Einschränkungen würde es geben? Für Sie? Die Schüler?
Die Ausgangssperre hielt sie für einen guten Anfang und auch sie selbst verabschiedete sich innerlich von regelmäßigem Schlaf. Denn die Sicherheitsmaßnahmen bedeuteten sicher, dass die Lehrer verstärkt vor allem nachts durch die Gänge patrouilliern würden.
Nachdenklich beobachtete die Professorin das weitere Geschehen und war gespannt welche weiteren Einwände von Seiten der Schüler zu erwarten waren.


Ort:Große Halle | An der hinteren Wand hinter den Stuhlreihen

Geschehen:Lauscht Profssor Melbournes Worten | Beobachtet die Schüler | Denkt nach

Sonstiges: //

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