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 Der Phönix aus der Asche

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Raimond McDermot
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BeitragThema: Der Phönix aus der Asche   Mi 26 Sep 2018 - 20:06

Tagelang hatte er mit sich gerungen und war die genauen Worte von Rose beim unbrechbaren Schwur noch einmal durchgegangen. Wieder und wieder hatte er sich vergegenwärtigt was genau eigentlich ihr Ziel war.

"Schwörst du mich zu heiraten, mit mir Kinder zu kriegen und nichts zu tun was mich umbringt?"

Das wirklich schlimme daran war, dass er es nicht umgehen konnte.

"...Und schwörst du dich nicht von mir scheiden zu lassen."

Mit anderen Worten, er war gezwungen sich lebenslang an sie zu binden, damit war sie ja beinahe noch lästiger als jene Konkurrenten die auf den Markt der McDermots drängten. Auch wenn er Rose als Waffe einsetzen wollte, war sie nun in einer ihm ebenbürdigen Position, eine die ihr erlaubte unabhängig von ihm zu agieren. Während er darüber nachdachte spielte er zwischen den Fingern mit einem kleinen Geldstück. Ließ es zwischen den Fingern immer wieder hin und her geleiten und starrt wie gebannt von seinem Platz aus an die Wand. Ihre Aussagen gingen ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf und bis dahin sah alles nach einer eindeutigen Niederlage für ihn aus. Wie hätte er auch damit rechnen können, dass sie sich so einen Schachzug ausdenken würde oder das seine eigene Tante hinter seinem Rücken agierte? Die Probleme wurden damit immer größer und größer, im Augenblick hatte er das Gefühl darin völlig zu versinken. Die Ernsthaftigkeit in seinen Augen wich plötzlich einem zutiefst selbstsicheren Blick. Plötzlich fing er an laut zu lachen und sah aus dem Fenster. Das Spiel wurde langsam wirklich interessant und ein wenig genoss er es sogar. Die wohl größte Herausforderung war gekommen und vielleicht würde sie ihm dadurch noch nützlicher sein als je zuvor. Solange er sie in gewissen Maßen beeinflussen konnte, hatte er zumindest ein wenig Kontrolle über die Gesamtsituation. Allmählich kam Licht in die Sache, sein Kopf arbeitete bereits an einem Plan wie er trotz des neuen Faktors etwas profitables für ihn daraus schlagen konnte. Man konnte nicht gewinnen in dem man seinen Feind auf Abstand hielt, also musste er sich seinem Feind im direkten Angriff stellen. Möglicherweise würde sich noch ein weiterer Schwachpunkt ergeben. Zum Glück ließ der Schwur einige Lücken, die er ausnutzen konnte.

Damit er aber wieder halbwegs klar denken konnte, verlegte er seine Gedanken auf einen Tapetenwechsel. Seid längerer Zeit hatte er nicht mehr Geige gespielt, deshalb wurde es mal wieder Zeit das er sich ans üben machte. Sein Weg führte ihn daher aus dem Schlafsaal in den Gemeinschaftsraum wo er ein das Bild von Chase mit einer Spur Verachtung musterte und sich auf den Weg ins Musikzimmer machte. Es gab immer einen Weg, immer eine Lösung für ein Problem, dieses war nicht anders und es war nur eine Frage der Zeit bis er wieder die Kontrolle über alles hatte. Zugegeben die Variante ihn rücklinks zu verzaubern war ziemlich gerissen gewesen und das alles nur für das Erbe von Tante Aurelia. Eigentlich war die Idee ihn dafür zu benutzen gar nicht so übel, das einzige was sie nicht bedacht hatte war die Möglichkeit das er einen Weg hinausfinden würde aus dem Schlamassel. Doch wenn er es so recht überlegte, war es gar nicht so übel auf diese Weise seiner Tante ihren Besitz und ihre Tochtergesellschaft abzugreifen. Trotzdem musste er sich unbedingt einen Plan überlegen, falls etwas nicht zu seinem Vorteil geschehen würde. Sie hieß zwar er sollte nichts tun das sie umbringt, aber von ihm war dabei nicht die Rede gewesen. Mit anderen Worten sie könnte IHN dafür aus dem Weg räumen. Eine Tatsache die er auch besonders in der Zukunft unbedingt im Auge behalten musste.

In einem dunklen Anzug und mit einem selbstsicheren, beinahe übertrieben siegesischeren Blick betrat er das Musikzimmer und ging mir eiskalter Genauigkeit auf die Violine zu. Die Musik war eine Sprache derer nicht viele mächtig waren. Damals als Rose und er noch gemeinsam geübt und Privatunterricht erhielten, hatten sie sich eine eigene Geheimsprache ausgedacht die ziemlich komplex aufgebaut war. Da aber Rose vom Intelligenzgrad mit ihm absolut mithalten konnte, bedurfte es keinerlei Sorge das sie das System nicht verstehen würde. Im Grunde genommen war es ganz einfach. Man nahm ein Lied spielte es und betonte besonders den Ton, der für einen bestimmten Buchstaben stand. Da man damit aber nicht insgesamt alle Buchstaben im Alphabeth abdecken konnte , konnte man auf diese Weise nicht vollständige Sätze kommunizieren aber Gefühle, die sie beide oft in ihre Musik hineinlegten. Wenn es nötig wurde, Wörter oder Sätze zu musizieren spielten wir die Töne und übertrugen für jede Taste auf dem Klavier einen Buchstaben des Alphabets. So konnte man im Fall der Fälle auch mehr dem anderen übermitteln. Allerdings war diese Methode sehr anstrengend und bedurfte viel Konzentration, weshalb sie es oft bei Gefühlen oder Schlagwörtern beließen. Ihr Codesprache war so ziemlich einzigartig und damit absolut perfekt, wenn noch andere Menschen im Raum waren.

Zunächst spielte er ein paar Töne und blickte dann zu Rose hinüber die ganz offensichtlich schon länger hier übte. Offenbar hatten sie denselben Gedanken gehabt, denn als er hereingekommen war, hatte sie schon da gesessen und geübt. Er verzog keine Mine und spielte gnadenlos jenes Lied, dass sie noch heute miteinander verband. Jeden Ton, jedes Gefühl das er hineinlegte, kommentierte er mit seinen Augen die unentwegt auf sie gerichtet waren. Irgendwo mitten drin unterbrach er nach einigen Minuten das Schweigen zwischen ihnen und sah sie mit der Listigkeit eines Krokodils an, "Cleverer Schachzug, gar nicht schlecht. Lass mich mal zusammenfassen, du glaubst du kannst mich schlagen wenn du mich an dich bindest? Oh Bitte, glaube nicht das du gewonnen hast. Obwohl ich gestehen muss, dass das sehr gerissen war. Mich interessieren wie du das gemacht hast. Der Hauself? Sag es mir.", ruhig musterte er sie und blieb wie angewurzelt stehen, sie sich ruhig in Sicherheit wähnen. Früher oder später würde er zurückschlagen. Das war also der Dank dafür, dass er ihr gegenüber Gnade gezeigt und sie bei sich aufgenommen hatte. Sie hatte ein Heim, Essen und die Nähe zu ihm, also alles was sie eigentlich brauchte. Und so dankte sie es ihm? Mit einem unbrechbaren Schwur? "Sag mir Rose, hast du die ganze Sache gut durchdacht? Tante Aurelia sollte man nicht einfach so über den Weg trauen. Dennoch bewundere ich deine Kühnheit.  Ich werde dich heiraten, nicht weil du diesen lächerlichen Schwur auf mich gelegt hast, sondern weil es eine gute Partie ist und ich jemanden brauche wie dich. Lisa wird keine Chance gegen uns haben, sie ist nur eine minderbemittelte Göre, die keinerlei Sinn für das geschäftliche hat. Ihre Reife beschränkt sich auf die Kleidung die sie kauft und das wars auch schon. Eine Beleidigung für den Adel und vor allem für uns. Wir schalten sie, Tante Aurelia und jeden der sich uns in den Weg stellt aus. Aber nur damit wir uns richtig verstehen, ich und nur ich, werde sagen was wir tun. Ich kenne diese Familie besser als du. So du dies tust wirst du an meiner Seite gemeinsam mit mir über Aurelias Vermögen verfügen.", wenn er schon gezwungen war sie bei sich zu haben, sprach nichts dagegen das für sich auszunutzen. Sicherlich war er wütend und zornig weil sie ihn besiegt hatte, aber am Ende war sie seine Waffe, sie würde das vollbringen wozu ihm der weibliche Charme fehlte. Jetzt wo sie sich an ihn gehängt hatte und ihn brauchte um das Vermögen zu erhalten, war es Zeit das zu benutzen. Raimond machte schlagartig einen Satz auf sie zu und kam ihr dabei unglaublich nahe, sein teuflisch grausamer Blick lastete auf ihr, ein Moment der unerträglichen Stille in der er so unberechenbar wie noch nie wirkte, machten die Situation nahezu unaushaltbar. "Du und ich, gemeinsam werden wir uns an die Spitze des Adels begeben und wenn wir Tante Aurelia hinter uns haben, ist mein Vater als nächstes dran. Aber ich warne dich nur ein einziges Mal. Unterschätze mich niemals. Unterschätze niemals wozu ich fähig bin, weder ein Schwur noch irgendetwas anderes würden mich von meinem Ziel abhalten. Vergiss das nicht. Wenn du tust was ich dir sage, könnte ich vielleicht wieder der Raimond sein, den du dir wünschst. Wer weiß vielleicht können wir in der Zukunft nunja....ein Wir ist immer noch möglich.", romantisch klang es nicht, eher wie eine Drohung, seine Stimme war absolut niederträchtig und beinahe die eines Psychopathen, dessen Emotionen man schlicht nicht einschätzen konnte.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   Do 27 Sep 2018 - 0:09

Drei Tage hielt ihr Schweigen schon an und die Slytherin fragte sich, wie lange Raimond sie noch mit kalter Ignoranz bestrafen wollte. Im Unterricht erfüllte er die Anforderungen, aber seine Konzentration war auf etwas anderes gerichtet. Er wirkte ausdruckslos hatte, aber gleichzeitig etwas an sich haften von dem Rose sich zunehmend bedroht fühlte. Etwas was sich um ihn herum rankte wie eine Dornenhecke. Seine erneute Zurückweisung versuchte sie mit allen mitteln durch ein selbstgefälliges Auftreten zu verbergen. Sie wollte nicht das er sah, wie sehr sie sich von ihm zurückgewiesen fühlte und das es sie auf eine Weise sogar verletzte. Rose hätte es auch so gerne verstanden. Dieser Trank hatte doch nur seine wahren Gefühle zum Vorschein gebracht, warum war er, dann jetzt so abweisend zu ihr? Sie hatte zwar damit gerechnet das er sie, für das was sie getan hatte, verachten würde, aber wirklich vorbereitet war sie darauf nicht gewesen. Rose musste sich selbst eingestehen, dass sie einer unrealistischen Erwartung zum Opfer gefallen war. Sie dachte, sie könnte da drüber stehen und es mit derselben Stärke hinnehmen wie ihre Herabsetzung als sie noch Dienstmädchen bei ihm war. Doch so war es nicht. Sie war fast eine Frau und langsam drängten sich in ihrem Leben, die wünsche einer Frau in den Vordergrund. Rose war sich darüber nicht bewusst, aber mehr als zuvor achtete sie auf Dinge, von denen sie immer dachte, dass sie diese nicht gebraucht hatte. Sie spürte etwas, was sie nicht greifen konnte und was sie innerlich aufwühlte. Wieso konnten sie und Rai nicht so sein wie die anderen die sich dem Gerede anderer nicht hingaben? Wieso konnten sie sich den Blicken und dem gerede nicht entziehen so wie Chase und Gwyneth es auch taten? Seit die beiden zusammen gefunden hatten, waren sie nur zur Zielscheibe von Rose und ihren Mitschülern geworden, aber sie lächelten das alles weg und das nur, weil ihre Liebe zueinander so stark war das sie nur für Augen für sich hatten und nicht dafür was andere in ihnen sahen. Was war der wahre Grund dafür das Raimond sich nicht für sie über die Meinungen anderer stellen konnte? In allen anderen Belangen tat er dies doch auch. Vielleicht existierte da doch keine Liebe in ihm und der Euphorie Trank konnte ebenso wie der Liebestrank eine falsche Wahrnehmung der Gefühle hervorrufen. Vielleicht hatte Rai sich alles was er zu ihr gesagt hatte nur eingeredet und es gesagt, weil der Trank ihn dazu verleitet hatte. Raimond war so gleichgültig ihr, gegenüber das sie es langsam anfing zu glauben. Wenn er sie liebte, warum sah er ihre Verlobung, dann als eine Strafe an? Sie hatten doch das Einverständnis seiner Tante also sprach nichts dagegen, das sie zusammen waren, aber er wollte es anscheinend nicht.

Dieser dumme Junge

dachte sie sich immer wieder. Er war wie ein Kind. Er verstand nichts, von dem was sie fühlte, weil er in ihr nur einen gelegentlichen Zeitvertreib sah. Und, wenn sie einen anderen hätte? Jemanden, der ihr geben konnte wonach sie sich wirklich sehnte? Sie hätte ihre Freiheiten anders nutzen können, als immer noch an ihm festzuhalten. Warum hatte sie das nur getan? Er hätte heiraten sollen, wen er wollte, oder einsam sterben so wie er es offensichtlich vorzog. Hogwarts war voller Jungen und es gab sogar durchaus nettere alternativen als Raimond McDermot der sich zu gut für sie und die ganze Welt war. Rose hatte ihre gute Erziehung gerade bei Seite geschoben und, wenn man ihre Gedanken so mitverfolgte möchte man meinen, dass der Unterricht bei Aurelia keine Wirkung bei ihr erzielt hatte. Sie tat ja schon nichts und nahm es hin, wie man es von ihr erwarten würde. Mit erhobenen Haupt und ohne sich darüber zu beklagen. Zögernd strichen ihre Fingerspitzen über die Klaviertasten und auch, wenn sie sich gerade zu bekümmert fühlte, um irgendwas zu tun, konnte sie wenigstens einen Teil ihrer Gefühle in der Musik zurück lassen, denn die Musik verurteilte sie für keine einzige Note. Nicht so wie man es mit Worten tat. Während sie sich nur noch dem Klavier hingab und Raimond nach Tagen mal aus ihrem Kopf kriegen konnte trat dieser nun durch die Tür und ihre Finger hatten sich augenblicklich so verkrampft das ihre letzten Töne so schräg, wie Raimonds erstes Violinen Spiel durch den Raum schallten. Raimond war kein begabter Violinist und er hatte auch nie gerne gespielt, weswegen Rose nur einen fragwürdigen Blick auf ihn richten konnte, als er geradewegs an ihr vorbei das Instrument an sich nahm und vom erstem Ton an seine Augen nur auf sie gerichtet waren. Schon der Anfang seines Spiels hatte sich tief in sie geschnitten so, als würde sie das Streichen des Bogens auf den Saiten schmerzlich in sich spüren. Zweifelnd, ob er wollte, dass sie zusammen spielten wie früher und zögernd, weil sein Blick sie in seinem Bann gezogen hatte, ging sie erstmal nicht auf ihn ein. Er machte das mit Absicht. Er wollte ihr wieder vorführen, wie Naiv sie war, in dem er ihr Lied spielte, von dem er wusste, was es ihr bedeutete. Sie hätte ihn am liebsten geohrfeigt. Dafür das er hier aufgetaucht war und für seine Arroganz obendrein. Rose erwiderte Rais Blick einfach mit derselben Kälte und nahm seine schiefen Töne innerlich mit der größten Zufriedenheit entgegen. Er war eben doch nicht so perfekt. Als er den Bogen sinken ließ und seine Lippen sich öffneten, hätte Rose am liebsten geschrien. In ihr Flammte der Zorn auf was man ihr auch sehr deutlich ansehen konnte, da sich in ihren Augen ein Sturm widerspiegelte. Doch war dieser gewichen, als er ihr sagte, er würde sie heiraten. Rose wusste, dass sie ihm keine andere Wahl gelassen hatte, aber es hörte sich schön an dies von ihm zu hören und fast schon konnte sie ihm nicht mehr nachtragend sein. Sie hatte sogar, damit gerechnet das er so was sagen würde, aber das er sich wieder so nah an sie herantrauen würde das hatte sie nicht erwartet. Selbst, wenn er oft zu weit gegangen war ging das hier jetzt noch viel weiter als sie es von ihm gewohnt war.

Noch während sie darüber nach dachte, ob sie ihn küssen sollte oder ob sie es ein erneutes Mal zulassen sollte ihm unterwürfig zu sein hatte sie nach ihrem Zauberstab gegriffen und über ihre bebenden Lippen kam nur ein aufgebrachtes "Stupor" Nun hatte sie sich das boshafteste, was sie kannte zum feind gemacht, aber er wusste nicht das es ebenso eine Seite in ihr gab, die ER bisweilen immer unterschätzt hatte. "Was habe ich dir getan Raimond das du mich so behandelst?" Langsam war sie aufgestanden und kommentierte sein schmerzhaftes stöhnen nur mit einem zufriedenen Lächeln. Was auch immer er jetzt mit ihr tun würde sie hatte sich lange genug seinen Forderungen gebeugt. Töten konnte er sie eh nicht das würde direkt auf ihn zurück fallen und sie würde ihn mit ins Grab nehmen. "Zeig mir wozu du fähig bist. Tu mir weh, wenn du willst, Ich wehre mich nicht." Roses Stimme war vollkommen gefasst und sie war sich dessen was sie gerade von ihm verlangte vollkommen bewusst. Er hatte ihre Familie zerstört und sie wollte er auch schon seit Jahren zerstören. Jetzt gab sie ihm immerhin die Gelegenheit es zu tun. Er hasste sie. Irgendwann hatte er angefangen sie zu hassen und dabei hatte sie ihm keinen Grund dafür gegeben. An einem Tag hatte er noch ihre Hand gehalten, als ihr Vater seine Bestrafungen an ihr vollzogen hatte und ein paar Tage später wurde er zu diesem Jungen, der sie nur noch ansah, als würde nichts als Abscheu für sie in ihm existieren. "Glaubst du wirklich, dass du noch mal derselbe sein kannst, der du einmal für mich warst? Du weißt nicht, wie sehr du dich verändert hast." In ihren Augen schimmerten einige Tränen. Wie sollte sie ihm helfen, wenn er alles neben sich vernichten wollte.. Einschließlich sie.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   Do 27 Sep 2018 - 22:04

Er hatte ja mit vielem gerechnet aber nicht damit, dass sie ihn derartig angehen würde. Seit sehr langer Zeit konnte er ziemlich deutlich in ihren Augen erkennen, dass sie es ernst mit ihm meinte und obgleich er wirklich davon ausgegangen war, dass sie ihn eher mit Sarkasmus strafen würde, schien sie dieses eine Mal ihre Gefühle offen zu zeigen. War es möglich, dass er zu ihr durchgedrungen war? Ihre Wut war echt und der Zauber war mehr als nur überraschend gekommen. Der Schmerz von einer leicht geprellten Rippe durch die Wucht des Schockzaubers und des Aufpralls waren selbst noch zu spüren als er sich unter seinem Gestöhne wieder aufrichtete. Einen Augenblick lang überlegte er wirklich etwas gegen sie zu unternehmen und sie in einen kleinen schleimigen Molch zu verwandeln, einfach um sie für ihre Anmaßung ihn anzugreifen, zu bestrafen. Dieses eine Mal jedoch riss er sich zusammen, ihm mit einem Schlag bewusst wie brisant diese Situation war. Jetzt das falsche zu tun, würde bedeuten, dass sie ihm nur noch mehr aus der Hand glitt. Selbst wenn sie heiraten würden, würde sie sich danach von ihm abwenden wahrscheinlich, früher oder später war sie dann nicht mehr an ihn gebunden und die Dinge würden sich nicht so wenden wie er es geplant hatte.

Zunächst musste er sich beruhigen und das ganze sehr genau überdenken. Sie war der Schlüssel zu seinem Erfolg und auch wenn er zum ersten Mal das Bedürfnis verspürte eine Frau zu schlagen, hatte er sich sehr gut im Griff. Langsam und vorsichtig richtete er sich auf und sah ihr einen Augenblick tief in die Augen. Das war vielleicht vertrackt, dieses Manöver hatte er nicht vorausgesehen, sie wirkte völlig unberechenbar, ob es hierbei wirklich ihr um Gefühle ging? Sie ließ ihm keine Wahl doch die Wahrscheinlichkeit für einen bleibenden Erfolg lag bei ca. 61 %, selbst für ihn war diese Quote extrem niedrig. Ob er wollte oder nicht, er musste ehrlich zu ihr sein. Dieses eine Mal war es für seine Zukunft und auch für die ihre einfach absolut notwendig, dass er etwas herausholte, was er sonst verbarg.

Schweigend trat er näher an sie heran, "du hast keine Ahnung oder? Natürlich hast du das nicht. Du hast überhaupt keine Ahnung wie es ist ICH zu sein. Du raffst es einfach nicht, in dieser Welt geht es allein um Profit und Erfolg und wer sich da einer Schwäche hingibt ist einfach verloren. Mein Vater hat mir immer wieder gedroht mich zu enterben und mich zu verstoßen für den Fall das ich mich dir hingebe oder auch nur den Hauch von Gefühlen zulassen. DESWEGEM ist es so wichtig das ihn endgültig ablöse.", zischte Rai, jedes Wort tat ihm nicht sonderlich gut, denn er musste einen Teil von sich preisgeben den er lieber für sich behielt. "Ich habe damit gelernt umzugehen und gesehen wie die Menschen sind. Tue jetzt nicht so als hättest du nicht auf den Moment gewartet mich und meine Familie zu vernichten.", erwiderte er etwas abschätzig und sah ihr tief in die Augen, wobei er wieder einen Schritt an sie herantrat. "Ich habe dir bereits gezeigt wozu ich fähig bin, ich habe deine Familie zu Fall gebracht wie ich es mit jedem tue der mir im Weg steht. Nur so überlebt man. Ich habe vor bis ganz nach oben an die Spitze aufzusteigen, dafür darf ich keine Schwäche offenbare.", fügte er hinzu und mit einem Mal wurde seine Stimme wieder ruhiger und sein Ausdruck veränderte sich, "Rose, ich kann wieder der alte Rai sein, aber wenn du mich verspottest ist er gestorben!", zischte er bedrohlich und griff nach ihrer Hand. Wenn er sie nur mit Ehrlichkeit dazu brachte sich an ihn zu binden, war er bereit für seine Ziele auch dies zu tun. "Der Rai, dem du wichtig bist, dem etwas bedeutest und der dich sogar liebt, ist noch da. Aber im Moment wäre das für uns beide sehr gefährlich, die Unterstützung die du von meiner Tante hast verändert die Gegebenheiten, weshalb diese Hochzeit kein Problem darstellt. Zumindest noch nicht.", seine Gesichtszüge wurden weicher und ein Grinsen legte sich aufs ein Gesicht. "Rose, wir beide können das Unmögliche möglich machen, gemeinsam aufsteigen in die Elite und über sie herrschen. Wir können zusammen sein und du kannst an meiner Seite stehen. Aber dazu müssen jene die eine Gefahr bedeuten erst ausgelöscht werden, ich denke du weißt das ich recht habe.", in seinen Worten steckte natürlich ein Hintergedanke aber was seine Gefühle anging war er immer noch sehr ehrlich gewesen, auch wenn es riskant war das zuzugeben, aber anders wäre sie wahrscheinlich ihm entglitten und das konnte er nicht zulassen, nicht jetzt wo sie im Begriff war wieder auf sein Niveau aufzusteigen. Um seine Pläne zu verwirklichen war es absolut notwendig.

Nun war der Augenblick der Wahrheit gekommen, er konnte nicht voraussagen wie sie reagieren würde, das einzige was er hoffte war, das sie sich damit erstmal besänftigen ließ und seine Lage begriff. Weiber! Sie standen einem immerzu im Weg. Genau wegen solcher Gefühlsregungen wollte er sich davon fernhalten, weil es nahezu immer dazu führte das man eine schwere Niederlage einsteckte und wenn Raimond etwas nicht konnte und wollte, dann war es zu verlieren!
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   Do 11 Okt 2018 - 19:38

Sollte sie vor ihm zurück weichen? Ihr erster Reflex war es eher sich gegen ihn zu verteidigen. Fest hielt sie ihren Zauberstab in der Hand und wartete Atemzug um Atemzug ab, was er nun tun würde. Roseodora war sich nicht sicher, ob sie noch vor Raimond sicher war. Es war verrückt zu glauben, er würde ihr etwas antun, aber so verrückt auch wieder nicht. Menschen wie Raimond fühlten sich sehr schnell in ihrer Machtrolle unterdrückt und würden bis zum äußersten gehen, um ihre Kontrolle durch grausame Demonstrationen wieder zu erlangen. Beim Aufprall hatte er sich sichtlich verletzt doch dies befriedigte sie nicht mal ansatzweise. Eher war sie dazu verleitet ihm weit aus mehr anzutun. "Ich gebe zu dies war unangebracht" Rose wusste, dass sie so nicht erzogen worden war, aber wie sollte sie es jemals ihr ganzes restliches leben mit diesem Jungen aushalten, wenn sie sich bei seinem Anblick nichts mehr wünschte als seinen tot? Wenn er sie nicht lieben konnte, sollte er eben sterben, damit er wenigstens keine andere neben ihr Gefühle entgegen brachte. Sein näher kommen erfüllte Rose mit Angst, aber vor ihm zu fliehen kam für sie nicht infrage. Sie hatte sich viel zu oft von ihm herumkommandieren lassen und immer alles getan, um ihn so gut es ihr möglich war seine Wünsche zu erfüllen. Anfangs war es ihr egal gewesen was dieser eingebildete Junge von ihr hielt, aber mit den Jahren hegte sie starke Gefühle für ihn. Sie nahm Einzelstunden, um ihn zu beeindrucken und las die Bücher die er las, um sich gleichermaßen mit ihm zu bilden. "Du möchtest deinen Vater beseitigen damit du dich MIR hingeben kannst? Wie Großzügig von dir" Wäre es nur die Wahrheit. Sein Vater konnte Ihnen nicht mehr im Weg stehen. Wer würde das Überleben seiner Geschäfte sichern, wenn er seinen einzigen Sohn enterben würde? "Ich habe auf DIESEN Moment hier gewartet. Du hast meine Familie vernichtet schön Rai, aber ich werde ein Teil deiner Familie sein. Ich denke es steht fest wer an dem Punkt, an dem wir stehen nun mehr erreicht hat. Man trifft seinen Gegner doch besser, wenn man direkt vor ihm steht als aus weiter Entfernung. Das hast du mir doch beigebracht." Ehrliche Worte hin oder her. Vielleicht war dies ein unsagbar schlechter Zeitpunkt für diese. Während er noch einen Schritt auf sie zukam, sah sie ihn abschätzend von oben bis unten an. Natürlich hatte er nichts von seiner Stärke verloren und das war auch gut so. Rose wusste einfach, dass sie es irgendwo liebte ihm unterwürfig zu sein, aber dafür konnte sie auch erwarten, dass er ebenso auf ihre Bedürfnisse einging.

"Du bist doch schon länger gestorben für mich. Ob du über mir oder unter mir gestorben bist spielt hier bei doch keine Rolle." Seinen Worten war zu entnehmen, dass er sich nur von ihr und sich selbst entfernt hatte, um seine Gefühle für sie zu kontrollieren. Ein ziemlich gewagtes Risiko ihr diese Details jetzt zu offenbaren. Seine Hand griff nach ihrer und erst weigerte sie sich gegen seine Annäherung. Für einen Moment versuchte sie sich aus seinem Griff zu befreien, doch dies war nur ein vorgespielter Vorwand um zu verbergen wie viel es ihr auf eine Weise bedeutete. "Du redest als würde es sich hier bei um Tatsachen handeln, dann lass mich auch ein paar Tatsachen erwähnen. Wenn du überhaupt irgendwann mal eine Position hast, dann nur weil ICH dir diese ermöglicht habe. Deswegen wirst du mich so behandeln wie es deiner verlobten und rechtmäßigen Ehefrau zu steht. Du wirst mich lieben, ob es dir gefällt oder nicht. Wenn du das nicht kannst hältst du wenigstens den Schein aufrecht. Du wirst mich respektieren ebenso wie du mich mit Respekt behandeln wirst. Meine Wünsche sollten in Zukunft über deinen eigenen stehen, denn eine zufriedene Ehefrau ist eine verschwiegene Frau. Ich mag dich Fürchten Raimond, aber auch mich solltest du nicht unterschätzen. Dein Triumph über meinen Titel war immerhin ein recht kurzer und beim nächsten Mal wird dir nicht mal ein Atemzug reichen bis ich mich an dir Räche."
Sie machte nun ebenfalls einen Schritt auf ihn zu und hielt seine Hand weiterhin mit derselben Stärke mit der er ihre hielt.
"Ich muss dich um gar nichts bitten. Du wirst das alles befolgen und du wirst es gerne tun. Wenn du dich mir nicht hingeben möchtest tut es ein anderer. Du weißt ja wie das läuft." Das es nicht darum ging, dass er sich frei mit ihr fühlen wollte wusste Rose. Aber sie war auch durchaus dazu imstande eine Unterhaltung ohne emotionale Rührseligkeiten zu führen. Bild dir nicht ein wir beide sind auf Augenhöhe. Du bist Meins solange du deine Seite des Schwurs nicht erfüllt hast und so oder so wirst du für immer Meins bleiben. Wir können uns also damit abfinden und den Rest unseres Lebens versuchen miteinander auszukommen oder wir stürzen in den Abgrund in den wir andere fallen sehen wollen. Aber mach dir klar, dass es egal ist, ob wir über dem Adel stehen oder unter ihm, denn egal was passiert es wird uns beide betreffen" Rose hatte sich geirrt. Dies war der Moment für ehrliche Worte und er sollte niemals vergessen das sich nun alles für ihn geändert hatte. Niemals würde sie ihm die Führung überlassen. Er würde es schneller zerstören als es begonnen hatte.
"Frauen haben ihre schwachen Momente, aber du hast sie auch. Und glaube mir, dass ich dir bei jeden Moment, in dem du Schwäche zeigst zusehe und ihn für mich nutzen werde. Du willst meine Liebe nicht? Dann lebe mit dem Feind an deiner Seite. Solltest du mich dir entledigen wollen werde ich dir den Krieg erklären Raimond und dich vernichten so wie du mich vernichten wolltest" Ihr Entschluss stand fest. Noch einmal würde ihm so eine Intrige nicht noch mal gelingen.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   Fr 12 Okt 2018 - 23:43

Jetzt hatte sie es ausgesprochen! Es traf ihn wie aus heiterem Himmel und die wahre Schlange kam aus ihr heraus. Ihre Worten bedeuteten seine Unterwerfung und nichts tat mehr weh als das Gefühl zu kriegen verloren zu haben. Er spürte wie in ihm ein Sturm zu toben begann, Wut stieg in ihm auf, die Wut darüber was sie sich herausnahm. Lächerlich anmaßend, egoistisch und hinterhältig. Nein, es hatte sich doch nichts geändert, sie war seine Feindin. Man durfte niemandem trauen, sie alle versuchten einen nur zu hintergehen und hatten sie einmal was sie begehrten, zeigten sie ihr wahres Gesicht. Für einen winzigen Augenblick hätte das hier eine lebenslange Allianz bedeutet, nun aber hatte sie ihre Karten verspielt und ihm gewährt seinen Schachzug zu machen. Hatte sie denn gar nichts von ihm gelernt? Ein bellender Hund beißt zu, sobald er in die Ecke gedrängt wird. Wer glaubte sie, war sie eigentlich? Sie war nicht mehr als ein Zeitvertreib, seine Bedienstete und nichts weiter. Es gab andere Methoden ans Ziel zu gelangen und selbst wenn sie diesen unbrechbaren Schwur aufrecht erhielt, hatte er die Worte doch sehr genau studiert. Jetzt war es ihr noch möglich zu triumphieren, aber schon bald wird sie ihn anbetteln mit ihm auf gleicher Stufe zu stehen.

Wie ein schneidendes Messer waren ihre Worte, sie trat auf seinen Gefühlen und wagte es seine Ehrlichkeit zu verspotten und als sie fertig war, legte sich ein von Wut zerfressenes Grinsen in sein Gesicht. Seine Hand begann damit die ihre noch stärker zu drücken, stark genug damit sich ihre eigenen Nägel in ihr Fleisch drückten. In dem Moment wo sie unter dem Schmerz zusammenzuckte, packte er ihre Hand die ihren Zauberstab umklammert hielt. Sein Gesicht war dem ihren nahe, die eiskalte Mine die sich in seinem Gesicht langsam aber sich manifestierte, zeigte die wahre Dunkelheit die nun in ihrer vollen Pracht zum Vorschein kommen würde. "Du wagst es mir Forderungen zu stellen? Ich gestehe dir, dass ich dich liebe und du trittst darauf und verhöhnst mich? MICH?!", zischte er wütend und schubste sie leicht nach hinten so das sie nun relativ nahe an der Wand stand. Wieder trat er näher an sie heran, machte aber keinerlei Anstalten nach seinem Zauberstab zu greifen.

Mit einem Mal begann er zu lachen, lauter und lauter und lauter, bis er schließlich wieder aufhörte und sie mit einem Blick musterte, der alles sagte. Man konnte spüren wie die Wut in ihm entflammte, "offensichtlich hab ich dir nicht genug beigebracht. Weißt du Rose, das Ganze hat auch eine andere Seite. Du wagst es mir Forderungen zu stellen, bedenkst aber nicht das auch ich eine Waffe gegen dich habe. Ich kann dir das Leben zur Hölle machen, ich kann dich für jeden Schritt in Richtung Erfolg bluten lassen. Willst du wirklich einen Krieg zwischen uns? Ist es das? Du sagst ich soll dich nicht unterschätzen, du hast keine Ahnung zu was ich alles bereit bin zu tun. Dafür muss ich dich nicht töten oder unsere Hochzeit manipulieren. Gib ruhig alles auf deinen Titel als Baronin, ich verspreche dir, wenn ich will kriegst du ihn niemals und du würdest dir wünschen diesen Fluch nie ausgesprochen zu haben.", sagte er und drückte sie mit beiden Händen an ihren Schultern gegen die Wand.

Dieses Weib wagte es allen ernstes sich mit ihm zu messen, sie wagte es ihn durch den Dreck zu ziehen und sich über ihn zu stellen. Niemals würde er sich wie eine Marionette kontrollieren lassen. "Paradox oder? Du hast dich auch sehr verändert, Rose. Das ist bereits das zweite Mal das du auf meiner Offenheit zu meinen Gefühlen herumtrampelst. Also entweder bist du dumm genug nicht zu erkennen was ich für dich empfinde oder dich interessiert es nicht. Schön, aber ich sag dir was. Dein Fluch wird dich nicht vor mir beschützen, ich habe andere Wege und Mittel und glaube mir, eher fahre ich in die Hölle als mich wie eine Puppe von dir kontrollieren zu lassen.", sagte er und näherte sich ihre, nahm diesmal mit sanften Griff ihre Hand und gab ihr einen Handkuss. "Ich bin also gestorben, hm? Aber dann garantiert nicht unter dir. Gestorben bin ich in jedem Augenblick in dem ich deiner nicht nahe war. Ich weiß, dass du mich nicht zu deinem Feind haben willst. Denn dein Verlangen nach mir ist so groß wie mein Verlangen nach dir. Und im Grunde weißt du genau, du kannst mich nicht besiegen, nicht einmal der unbrechbare Schwur könnte dich beschützen und selbst wenn nur dein Leben und eine Hochzeit, aber was ist ein Leben schon wert wenn es nicht gut und genügsam ist, hm?", sein Atem wurde schneller und er drückte sich ganz zart an sie, während er ihr all seine Worte nun nur noch ins Ohr hauchte. "Du brauchst mich, so wie ich dich brauche und der einzige Weg dahin, führt garantiert nicht über deine Drohungen. Ja, du kannst kämpfen, dich versuchen zu rächen oder es lassen. Aber am Ende wirst du merken, dass du deine Kraft nur verschwendet hast, bei einem Spiel in dem ich dich wieder und wieder und wieder niederschlagen kann. Ich habe die Resssourcen, die Mittel, die Kontakte, den Zuspruch. Alles was dir fehlt. Ich war gut zu dir, ich hätte dich auch damals auch auf die Straße alle mittellose armselige Hexe schicken können. Dann wärst du heute Mitglied des fahrenden Ritters und dürftest dein Leben in einer lächerlichen Kaschemme verbringen. Mein Vater hätte dich ohne mich nie eingestellt, du wärst heute nicht da wo du bist, wenn ich dich nicht unter meine Obhut genommen habe. Wenn du also jemandem drohst, dann vergiss niemals was ich für dich tat. Ich mag der Zerstörer deiner Familie gewesen sein, aber ich habe für dein Wohl gesorgt, für ein warmes Bett, eine Unterkunft und Verpflegung, für jemanden der alles durch seine Nachlässigkeit verloren hat, sollte das mehr als nur eine Gnade sein. Bedenke das, dass nächste Mal wenn du versuchst mir zu drohen.", flüsterte er, "Ich kenne deine wahren Gefühle, jetzt kennst du meine.", sagte er und glitt mit einem Finger über ihren Oberkörper. "Wag es nie wieder, eine Drohung gegen mich auszusprechen, ansonsten zertrete ich dich wie ein Insekt. Denn zwischen meiner Wut und dem Willen dir einmal zu demonstrieren wozu ich fähig bin und der Zurückhaltung liegen nur Sympathien zu dir. Verspiel das nicht. Wer außer mir könnte dich auf diese Art berühren? Wer außer mir, verfügt über die Fähigkeit dich derartig zu verführen, dass dein Atem stock, hm?", fragte er, wobei er seine Hände auf ihren Oberkörper legte, seine Augen starrten unentwegt dabei in ihre um sie zu verunsichern. Er hatte sie wieder, die Oberhand, wenn sie in seine Augen sah, würde sie schon erkennen, dass er die Wahrheit sagte und es gab einen Plan, einen der sie völlig vernichtete, einen der für sie die Hölle auf Erden bedeuten würde. Seine Hände glitten über ihre Hüften bis sie sie mit seinen Händen mit einem festen Griff an die Mauer gedrückt hielt, damit sie ihm nicht entfliehen konnte. "Ich will jetzt nur noch eines von dir hören, deine Entscheidung!! Willst du mich zum Feind oder zum Freund haben?"
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   Sa 13 Okt 2018 - 19:22

Der Schmerz war überwältigend und erfasste ihren ganzen Körper. Sie spürte, wie ihre Fingernägel sich tief unter ihre Haut drückten und musste sich dabei sogar fest auf die Lippen beißen. Rose fürchtete den Schmerz nicht. Natürlich musste sie sich zusammenreißen, damit ihr nicht Tränen in die Augen stiegen, aber dies wäre nicht das erste Mal das Rai sie weinen sah. Wollte er sie weinen sehen? Er tat ihr doch nur weh, um stärke zu demonstrieren. Er war selbst schuld daran das sie ihm nicht glauben konnte. Seine Ehrlichkeit war doch nur vorübergehend, bis er seine Gefühle wieder einsperrte und sie zur Zielscheibe für seine Geschäfte machte. Sie wusste, dass sie nur ein hübsches Accessoires für ihn war, mit dem er sich gelegentlich schmücken wollte. War er nicht wenigstens ein bisschen stolz darauf sie an seiner Seite zu haben? Das leichte Zucken ihres Körpers sah Raimond mit einem bestialischen Grinsen entgegen. Es war ihm nicht genug ihr Schmerz zuzufügen, er wollte sie regelrecht außer Gefecht setzen. Als nächstes entwaffnete er sie und obwohl Rose versuchte ihn daran zu hindern gelang es ihr nicht. Ihr Zauberstab befand sich zwar noch in ihren eigenen Händen, aber diesen würde sie nicht mehr gegen ihn einsetzen können. "Du hast nichts anderes getan. Ich habe dir auch gesagt das ich dich liebe und du hast dich über mich lustig gemacht." Rose wollte nicht kapitulieren doch je mehr sie ihre Hand in seiner wandte, um so fester wurde, sein griff. "Dein Geständnis ist nur so lange, was wert bist du, wieder dir selbst verfällst. Du liebst einzig und alleine nur dich selbst Rai" Mit einem leisen und genervten stöhnen hatte sie es aufgegeben sich gegen ihn zu wehren. Sie ließ ihm die freie Entscheidung, ob er sie weiter festhalten wollte oder nicht. Dann stieß er sie gegen die Wand und sie spürte die Kälte in ihrem Rücken. Gefiel ihm das? Er war ehrlich krank, aber solange er sie nur etwas herumschubste sollte es ihr recht sein. Dabei blieb es nur nicht. Er richtete nun ebenfalls seinen Zauberstab auf sie und Rose kommentierte dies mit einem höhnischen Blick ihrer Augen. Sein Lachen allerdings trieb ihr diesen Hohn wieder aus. Was? Was war, denn jetzt bitte so lustig? "Du hast sie nicht mehr alle"Kurz verdrehte sie ihre Augen und ließ sich sogar freiwillig näher gegen die Wand drängen. "Untersteh dich Rai du wirst es nicht wagen..." Rose hatte sich nicht mal angefangen in Rage zu reden, da drückte er sein Gewicht schon gegen ihres und brachte sie damit erfolgreich zum Schweigen. Es war unfair, dass er seine körperliche Überlegenheit nun auch gegen sie ausspielte. Dachte er SIE würde sich das von ihm gefallen lassen? "Wir sind in der Hölle. Du hast es so für uns entschieden" Ein eiskalter Atemstoß kam über ihre Lippen. Rose hatte ihr Kreuz bereits abgelegt und wunderte sich, wieso sie so verletzbar war. Niemand schützte sie mehr und eigentlich hatte sie längst begriffen, dass sie unsäglich auf Raimond angewiesen war, der ihr Schutz bieten konnte.

Das Wort Hölle hatte sie kurz Angsterfüllt zu ihm rauf sehen lassen. Waren sie beide verdammt? Sie hatte es ihn schon mal gefragt, nachdem sie die Kirche verlassen hatten und danach ist ja auch nichts für sie beide besser geworden. Der Kuss ihrer Hand kam wie ein Akt der Gnade. Ein weiteres Friedensangebot? Noch wollte sie es nicht annehmen. "Und was ist mit dir? Beschützt du mich?" Ihr Brustkorb hob und senkte sich, während man ihr ansehen konnte, wie schwer es ihr fiel zu atmen. Noch wusste sie nicht, was seine genauen Absichten waren. Wollte er nur ihre Furcht zu seinem Vorteil nutzen? Er hatte gar keinen Ausweg. Er würde sich nur selbst damit schaden, wenn er ihre Pläne durchkreuzen würde. So was Dummes. Sie musste es ihn um jeden Preis ausreden. Wofür das alles? Nur um ihre Eitelkeit zu bestrafen? Ihr Atem war hörbar und sie senkte ihren Kopf, als er seinen an ihr Ohr neigte. Begehren hieß Sicherheit auf eine Weise. Oder gab es ihr schon Sicherheit das er sie wirklich liebte? Sie konnte ihm doch nicht so einfach glauben. Sie wollte nicht das Reh in seinem Scheinwerfer Blick sein. Nicht schon wieder. Es endete doch immer auf dieselbe weise egal, wie lange sie ihre Intrigen gegen ihn bis ins kleinste Detail auch plante, sie führten sie immer an denselben Ausgangspunkt. Sein Finger auf ihrem Brustkorb traf sie wie ein angelegter Dolch. Dies wollte er damit doch auch andeuten. Wer sie so verführen konnte wie er? Sie hatte es doch nie herausgefunden da sie es nie zugelassen hatte die Nähe eines anderen zu teilen. Aber dies hätte keinen Unterschied gemacht. So wie mit ihm wäre es mit keinem anderen. Niemals. Den Bruchteil einer Sekunde wagte sie es ihn erneut anzusehen und wich ihm, dann wieder aus. Sie spürte seine Hände, wie sie zu ihrer Hüfte glitt und sie weiter in die Enge trieb. Es würde ihr nicht leicht fallen eine Entscheidung zu treffen. Es fiel ihr schwerer ihre Niederlage einzusehen und sich ihm zu ergeben, als ihrem Untergang noch mal zu riskieren. Schon so manche Hexe hatte ihr Leben mit ihrem Stolz weggeworfen, aber Rose hatte sich noch nicht aufgegeben. "Erinnerst du dich an die erste Nacht die wir Miteinader verbracht haben? An das was ich zu dir gesagt habe?" Sie wusste es noch ganz genau. Sie hatte sich ihm hingegeben und geschworen er wäre der Einzige für sie. Nachdem er sie aufgefordert hatte dies zu sagen, aber sie hatte es doch aus freien Stücken getan. "Du weißt längst, wie ich mich entschieden habe."
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   Mi 24 Okt 2018 - 18:33

Die Situation nahm langsam Form an, dafür das sie ihm aus der Hand zu gleiten drohte, schien sich jetzt ganz allmählich alles wieder einzurenken. Er musste nur die Kontrolle behalten und sie keinesfalls die Oberhand gewinnen lassen, sie mochte im Vorteil sein, doch konnte er diesen mit kleinen fiesen Spielchen mit Leichtigkeit auf ein Minimum begrenzen. Auch wenn es bedeutete, sie bis ans Ende seines Lebens mit sich herumzuschleppen, musste er die Kette die man ihm umgelegt hatte, nur auch um sie binden und schon würde sie ihm aus der Hand fressen. Sie mochte die Schlacht gewonnen haben, aber den Krieg würde sie niemals gewinnen, diese Aussicht hatte es nie gegeben. Es war ihr großes Glück, dass er sie an seiner Seite brauchte und haben wollte, ansonsten würde er sie für ihre Frechheiten derartig demontieren,dass sie vor ihm auf die Knie fallen würde und ihn anbetteln müsste, ihr Leben wieder normal leben zu dürfen. Es gab viele Arten der Demütigung und der Terrorisierung eines Menschen, es bedurfte nicht viel, um einem die Hölle auf Erden zu bereiten.

Sein eiskalter Blick streifte sie erneut, ihre Frage war impatinent aber durchaus für ihn von Vorteil. "Wenn du mir hilfst und mir garantierst nicht gegen mich zu arbeiten, werde ich dich beschützen. Lass einmal zu, dass die Möglichkeit besteht, dass ich es ehrlich mit dir meine.", erwiderte er und es dauerte nicht lange bis er seine Hände auf ihre Hüften legte und sanft über ihren Oberkörper strich.  Im Gegensatz zu Männern, waren Frauen am Oberkörper wesentlich leichter erregbar, was unweigerlich zu einem Kontrollverlust der Situation führen würde. Der perfekte Moment, um einen Trumpf für sich einzukassieren und für alle Zeiten die Oberhand zu gewinnen. Raimonds eiskalter Blick bohrte sich in ihre Augen, die schon genug darüber erzählten, was sie alles bei seinen Berührungen empfand. Würde er das intensivieren, würde sie früher oder später ihr klares Denken einbüßen. Gut für ihn, schlecht für sie. Zu dumm das sie für Gefühle so sehr empfänglich war, es war doch immer das gleiche. Das Versprechen von Liebe, der Höhepunkt von Hoffnungen und man sieht wie Menschen tanzen können. Dieses Mal hatte es einen Preis, er musste seine Schwachstelle offenbaren dafür, sie selbst war seine große Schwachstelle, weil er nur zu genau wusste, dass auch seine Gefühle eine bedeutende Rolle dabei spielten sie nicht auf der Straße verschimmeln zu lassen. Nur deswegen und natürlich wegen des persönlichen Spaßes sie in diesen Klamotten zu sehen, hatte er sie als seine Bedienstete eingestellt gehabt.

"Oh, ich erinnere mich sehr gut." flüsterte er und strich ihr sanft über die Wange. "Wenn dies deine Entscheidung ist, können wir beide zusammen sein. Lass mich dir zeigen wie es sich anfühlt.", flüsterte er hauch zart an ihr Ohr und drückte sich mit seinem Becken etwas stärker an sie, wobei seine Hände ihre über ihrem Kopf platzierten und er beide Hände mit seiner linken festhielt um mit der anderen ihren Oberkörper zu erkunden. "Lass dich gehen, ich weiß du willst das.", flüsterte er behaglich und begann damit seine Lippen auf den seitlichen Teil ihres Halses zu drücken, ihr sanfte Küsse dort zu hinterlassen und sie leicht zu liebkosen. Dies tat er einen ganzen Augenblick lang, bevor er hart ihren Arm packte und sie bis zum Klavier mit sich zog, sie vor sich zerrte und mit beiden Händen ihre Oberschenkel packte und sie auf die Abdeckplatte der Klaviertasten setzte. Sogleich drückte er sie fest gegen die Anhöhe des Klaviers und küsste noch viel intensiver und leidenschaftlicher ihren Hals, "Du gehörst mir, wir werden den Adel kontrollieren und tun was immer wir wollen.", flüsterte er mit stockenden Atem und ließ seine Hand ihren Rock weiter und weiter nach oben gleiten, während er seinen Arm um ihre Hüfte gelegt hatte und sie dabei an sich drückte. Sie konnte spüren wie ernst es ihm war, wie sehr er sich danach verzehrte sie erneut zu spüren und die Vergangenheit an diesem Ort noch einmal aufblühen zu lassen. Er ließ seine Hand weit unter ihren Rock gleiten, bis er die Wärme ihrer Unterwäsche zu spüren bekam und seine Hand sanft kurze Zeit bewegte, um sich dann über ihren Oberschenkel zurückzuziehen. So schnell würde er sie nicht zur höchsten Erregung treiben, sonst wäre er nicht mehr Raimond. Er spielte mit ihr, wie er mit seiner Beute immer zu spielen pflegte. Sein Griff mit seinem Arm um ihre Hüfte war fest und kräftig, sie sollte das Gefühl haben, ihm nicht mehr entkommen zu können. Mit seiner anderen Hand krempelte er ihr Oberteil hoch und beugte sich etwas nach unten um ihre Haut im Bauchbereich mit seinen Lippen vorsichtig zu liebkosen.  Seinen warmen Atem speihte er sanft, sodass es kitzelte über ihre Haut und schloss seine Augen dabei, um jede Sekunde auszukosten. Seine Küsse gingen hinunter bis zu ihrem Oberschenkel und wieder zurück bis er schließlich den unteren Rand ihres Oberteils erreichte, das kurz unterhalb ihrer Brust endete.  "Rose .", flüsterte er und drückte ihr Gesicht als er wieder zu ihr hoch sah zur Seite, um ihren Hals erneut zu liebkosen, diesmal frecher und viel gewagter als vorher. Seine Hand strich unterdessen erneut über ihren Oberschenkel und berührte nur streifend ihren Genitalbereich.  Sie sollte ihn begehren und ihn nahezu anflehen es endlich zu vollziehen.  Er wollte ihr demonstrieren wie dominant er war, dass er der König war und nur er den Moment auswählte, an dem sie ihre Belohnung erhalten sollte.  
Während er sie nun in einen innigen Kuss zog, der die Hitze in ihm entflammte und seine Berührungen noch intensiver werden ließen, wilder und ohne jegliche Art der Zurückhaltung in seinem Handeln, plante er in seinem Kopf bereits seine nächsten Schritte.  Die Wärme ihres Körpers zu spüren und die Erregung in ihrem Gesicht zu sehen, raubten Rai den Verstand augenscheinlich den Verstand. Innerlich jedoch war er recht gefasst, er würde sich nie gestatten seinen Verstand auch nur für einen Augenblick außer Acht zu lassen. Er wusste schon, ob dieses hinterhältige Weibsbild ihn nicht doch noch versuchte zu hintergehen oder wieder einen Zauber auf ihn hetzte.
Selbst sie konnte seine Erregung mit ihren Oberschenkeln nun spüren, sie war deutlich  mit den Augen zu erkennen. Mittlerweile wollte er es auch nicht mehr verbergen. Während er sie küsste, befreite er sie beide von ihren Sachen die sie voneinander trennten, bevor er genau das tat, was in einer solchen Situation von einem Jungen erwarten würde. Er folgte seinem Verlangen und gemeinsam mit ihr, war es eine wundervolle Ablenkung von der Stupidität des Lebens und ihrer Marionetten.  Dies war ein Geschäft, das auf einem gegenseitigen Handel basierte, sie aber letztlich ihm wieder unterwerfen würde. Sie würde vielleicht einen Titel kriegen und ein Anwesen.  Es war geschafft, Roseodora hatte wieder einmal verloren und ein weiterer Sieg ging an die Überlegenheit des McDermot Sprösslings. Niemand, stellte sich ihm in den Weg und auch wenn er wirklich daran dachte, ihr mit einem Zauber alles heimzuzahlen, war er viel zu gerissen um eine solch brutale Vorgehensweise als gut zu erachten. Viel eher überlegte er sich, während er seiner Leidenschaft nachging, wie er ihre Position schon sehr bald noch weiter schwächen und sie unter Kontrolle bringen konnte.  Ab jetzt zählte jeder Dialog, jede Möglichkeit und außerdem musste er sich eine Sicherheit verschaffen, ein Ass, dass er im Notfall nutzen konnte.  Es gab sicher noch Schwächen auszunutzen und es war nur eine Frage der Zeit bis er weitere von ihr aufdeckte. Das beste war, ihre Mutter aufzuspüren und zu sehen was sie so trieb, vielleicht konnte man Rose mit dem Wohlergehen ihrer Mutter auch noch ein wenig kontrollieren, sofern es ihr überhaupt noch etwas bedeutete. Wovon Rai bis jetzt ausging.

Sie übten ihr gemeinsames Verlangen sehr leidenschaftlich und intensiv durch, Zeit spielte keine Rolle, nur die Ablenkung und die für diese Zeit verschwimmenden Gedanken, die keinerlei Bedeutung besaßen. Nur das was sie spürten und vom je anderen fühlten, war jetzt wichtig, alles andere war bedeutungslos. Selbst Rai spürte, wie sehr er es vermisst hatte, wie stark doch die Begierde zwischen ihnen nach all der Zeit der Zurückhaltungen, der Intrigen und des Kampfes war.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   So 11 Nov 2018 - 21:01

War es ihr möglich mal nicht gegen ihn zu arbeiten? Am Ende würde dieses blinde vertrauen noch ihr Genick brechen. Aber Raimond hatte recht. Wenn sie erst verheiratet waren mussten sie die Widrigkeiten beiseite schaffen. Es würde genug Augen geben, die sie danach ganz genau beobachten würden und wie hatte ihre Mutter mal gesagt? Entweder siehst du oder du wirst gesehen. Rose wollte nicht das sie und Raimond sich gegenseitig vernichteten. Er musste sich ja keine Gedanken um seine Zukunft machen, aber Rose hatte dieses Glück nicht. Nicht mehr. Es war schwer zu sagen, wie ihre Zukunft ausgesehen hätte, wenn ihre Familie nicht so in Ungnade gefallen wäre, allerdings wusste Rose, das die Wahrscheinlichkeit gleich null gewesen wäre das sie diese mit Raimond geteilt hätte. "Ich vertraue dir. Hintergehst du mich, ist es dein Fehler nicht meiner" Raimond kannte sie von allen Menschen noch am ehesten. Ihr Vater hatte nur versucht sie immer dort hin zu vermitteln, wo es der Familie den meisten Vorteil gebracht hatte und ihre Mutter hatte längst vergessen wie verletzlich die Gefühle eines Mädchens waren. Wenn Rose sich nicht von ihren Eltern gelöst hätte, wäre sie eines Tages noch in ihren parfümierten Kleidern erstickt. An der Oberfläche war sie schon verletzt, aber Raimond hatte ihre wahre Verletzlichkeit gesehen. Auch zweifelte sie nach wie vor an Raimonds Aufrichtigkeit. Warum gab er auf einmal zu ebenso Gefühle für sie zu haben? Es schien ihm nicht mal schwer zu fallen. Sie hatten sich jahrelang nur angelogen und auf einmal war es anders? Doch sie musste ihre Ängste jetzt einmal bei Seite schaffen. Sie musste ihre Befürchtungen vergessen und was sie alles über ihn wusste. Sie musste über seine Heuchelei hinweg sehen und darauf vertrauen, dass er nicht bloß dieser verlogene Junge war, den sie nur zu gut kannte. Manchmal musste man eben Risiken eingehen. Er konnte noch so wütend sein und sich gegen sie richten, aber hatte sie erstmal alles was sie brauchen wäre sie die Frau an der Macht und er konnte ihr, dann nichts mehr anhaben. Ja sie musste sich jetzt seinen Bedingungen beugen, aber der Tag würde kommen an dem sie bessere Trümpfe in der Hand hielt und war es das nicht wert bis dahin alles zu tun damit dies auch so sein würde? Man hatte ihnen so vieles beigebracht nur nicht das Liebe kein Handel war. Wüsste Rose etwas mit der Liebe, die er ihr vor täuschte anzufangen, wüsste sie, dass er sie auch ohne eine Gegenleistung beschützen würde. Doch für sie war dies nur das kleinere Übel gegen eine erneute Zurückweisung. Sie wollte sich so sehr gegen seine Berührungen wehren, aber mehr als das hatte sie nie gewollt. Ihre Verwirrtheit war nun so weit fortgeschritten das sie nicht mehr daran denken konnte wie weit sie dieses Spiel noch treiben würden. Sie fühlte sich nur wie ein kleines Mädchen, dem er ständig Versprechungen machte nur, um sie zu brechen. Es machte ihm ja auch Spaß zu sehen wie naiv sie war. Es gab Momente, an denen hätte sie am liebsten aufgegeben und geweint. Was hielt sie überhaupt davon ab? Sie glaubte nicht daran das sie und Rai dazu geboren worden waren jemanden treu zu sein und sie würden auch nur an diesem versuch scheitern. Rose war auf der einen Seite ein kluges Mädchen, welches beeindruckende Stärke zeigte und grausam und unnachgiebig sein konnte. Doch da war noch die andere Seite, die zerbrechlich war und sich wünschte Aufrichtig geliebt zu werden. Sie konnte nicht sagen, wer sie war, weil sie es nie heraus gefunden hatte. Seit dem ihr Vater nach Askaban gebracht wurde sagte ihr niemand mehr wer sie sein musste und das bereitete ihr solche Schwierigkeiten. Sie hatte doch nie was anderes gemacht, als das was man von ihr verlangt hatte und nun durfte sie ihr eigenständiger Mensch sein. Würde sie sich jemals selbst finden? Würde sie sich jemals komplett fühlen? Sie senkte den Kopf und ihre Augen folgten Raimonds Fingern, die zwischen ihrer Brust hindurch strichen. Als sie ihm, dann wieder in die Augen sah hatte sie ihm schon alles verraten. Rose fand es gerade auch zu lächerlich. Sie würden heiraten, wofür brauchten sie, dann Geheimnisse voreinander? Wofür machten sie sich gegenseitig etwas vor? Es beschämte sie sogar -mal wieder- das Raimond es für selbstverständlich hielt, dass sie ihm nahe sein wollte. Sie wollte so gerne seine Gedanken lesen, obwohl sie auch Angst davor hatte die Wahrheit darin zu erkennen. Es war besser, wenn sie nicht wusste, was er wirklich empfand. Dann vollkommen unerwartet musste sie an Noah denken. Raimond musste schon vorher gewusst haben das er sie wieder für sich einnehmen würde, denn er hatte ihn nie wieder erwähnt, nach dem er die Zeilen ihres Briefes gelesen hatte. Doch jetzt war es eh nicht mehr wichtig, was mal war und was hätte sein können. Das jetzt war entscheidend. Raimond übernahm die Führung vielleicht, weil sie immer noch wie erschlagen wirkte. Zwar durchaus erregt, aber auch ein wenig konfus. Ihr Blick fand erst wieder seinen, als er ihr über die Wange strich. Wenn er nur wüsste, wie es sich für sie anfühlte, wenn er sie berührte. Vielleicht sollte sie Mitleid mit ihm haben, weil er nichts, von dem spüren konnte was er sie fühlen ließ. Wiederlandlos ließ sie ihn nach ihren Händen greifen. Es war dieses seltsame Gefühl der Angst und der Erregung das sie überkam, als sie ihm wieder ausgeliefert war. Fast automatisch verkrampfte ihr Körper sich bereit einen Angriff abzuwehren. Raimond bemerkte es und Rose glaubte ihm, das er ihr gar nichts antun wollte. Sein Griff war nicht wie sonst bestimmend und fest Rose empfand seine Handlung eher als Liebevoll. Seine Lippen waren so warm und weich und seinen Arm, mit den er sie noch enger an sich zog, gab ihr zum ersten Mal das Gefühl von Geborgenheit. Wenn sie miteinander schliefen, war sie sonst immer sehr zurückhaltend und devot, aber nun wollte sie ihn ganz oder gar nicht. Seine Küsse benebelten ihre Sinne doch der Schmerz, den sie fühlte als er sie grob mit sich zum Klavier führte, holte sie zurück in die Wirklichkeit. Er zerrte sie vor sich und dann lag, sein griff fest auf ihren Oberschenkel und sie spürte schon die Anhöhe des Klaviers in ihrem Rücken.
Du gehörst mir
Diese Worte trafen Rose wie ein Stich ins Herz und ließen dieses noch höher schlagen. Mit einem zufriedenen seufzen
nahm sie seine Küsse entgegen, während seine Hand ihren Rock immer wieder ein Stück höher schob. Sie strich ihm mit dem Mittelfinger über seine Halsschlagader und folgte ihren Bewegungen fasziniert mit den Augen während sie die Wärme seiner Haut spürte. Das ganz leichte pulsieren seines Körpers. Dann nahm sie ihren Finger wieder weg und sah ihn in die Augen so als erwartete sie das sie sich dafür entschuldigen müsste. Gehörten sie jetzt zueinander? Nicht nur, weil sie heiraten würden, sondern, weil sie es wollten? Rose stockte noch während sie dazu ansetzte etwas zu sagen. Es hatte noch Zeit. Mit gespreizten Fingern fuhr sie ihm durch die Haare und schlang ihre Beine um seine Hüfte. Mit einem Mal war sie wie losgelöst von ihren Zweifeln und Ängsten. Sie schmiegte sich an seinen Körper und setzte ihm kleine zarte Küsse auf seine Lippen. Es war als würde sie seinen Körper zum ersten Mal spüren. Als er sie küsste, stiegen ihr Tränen in die Augen. Sie war so glücklich und ihr Herz schlug so schnell, das sie hörbar nach Luft ringen musste. Es hätte ein Traum sein können, aber es war keiner. Die fließenden Bewegungen seiner Hände auf ihrem Körper und seine Bewegungen in ihr trieben sie sehr schnell in Ekstase. Rose ließ ihn alles gewähren nur einmal forderte sie ein Positionwechseln, den er, aber nicht zuließ. Sie dachte nicht mehr daran das sie wieder an einem Ort ihre Leidenschaft vollzogen, an dem sie leicht gestört werden konnten. Es war ihr Glück das sie nur einmal zu einem ungünstigen Zeitpunkt von ihrem Vater erwischt worden waren. Es war aufregend gewesen nur die Konsequenz hatte sich als schmerzvolle Erinnerung in ihr eingebrannt.Nach dem sie beide ihren Höhepunkt erlangt hatten schmiegte sie sich an Raimond heran als wollte sie sich an ihm wärmen. Doch auch, wenn alles gerade so war, wie sie es sich schon seit längerem wünschte, ertrug Rose es nicht weiter in der Ungewissheit ausharren zu müssen. Selbst, wenn sie damit wieder an ihren ursprünglichen Anfängen zurück kehren würden, die Verhandlungen würden zwischen ihnen niemals aufhören. "Rai?" Langsam hob sie ihren Kopf und drängte ihn, dann zaghaft von sich weg. "Wir sind jetzt keine Kinder mehr. Verhandeln wir einmal auf demselben Niveau. Bis wir nicht verheiratet sind, hat keiner von uns die Sicherheit, die er braucht. Ich kenne die Geschäfte meines Vaters nicht, aber ich weiß, dass er sich abgesichert hat. Es gibt bestimmt Zauberer die weiterhin auf seiner Seite stehen. Denen er gefallen getan hat, die er jetzt von ihnen zurück fordern wird. Askaban ist das sicherste Gefängnis der Welt, aber er wäre nicht der erste, der es daraus schaffen würde. Mit den richtigen Beziehungen wäre es nicht unmöglich und zumindest denkbar. Ich weiß nicht, wo meine Mutter ist und somit stehe ich alleine. Ich brauche deinen Schutz, weil ich sonst niemanden mehr habe. Ich denke zwar, das man nicht jedes Unheil von sich abhalten kann, aber mein Vater würde mich nicht am Leben lassen, wenn er seine Freiheit zurück erlangt. Du verstehst also das ich mich nicht nur auf das konzentrieren kann was du erreichen möchtest. Ich möchte am Leben bleiben. Ich denke DAS kannst du sehr gut verstehen."
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Der Phönix aus der Asche   Mo 10 Dez 2018 - 21:31

Die Leidenschaft hatte ihn für einen Moment geblendet, geradezu eingenommen, jeder Augenblick wurde genossen und in tiefster Ekstase verbracht. Ihre Bewegungen und die Wärme ihres Körpers unter seinen Händen hatten ihn schon damals tief berührt und alles andere als rationale Entscheidungen treffen lassen. Dies noch einmal zu erleben und einsetzen zu können um Rose wieder auf seine Seite zu ziehen, fügte sich beinahe perfekt in seinen Plan ein. Die Gefahr war damit aber noch nicht vorüber, er hatte trotz der vielen Leidenschaft die kleinen Augenblicke der Pause genutzt, um seine Gedanken zu ordnen und dabei ihm klar geworden, dass in seinem Gesamtplan eine unbekannte Variabel war, die er nicht kontrollieren konnte. Rose war ebenso leidenschaftlich wie manipulativ, deswegen liebte er sie, aber darüber hinaus musste er sie sehr vorsichtig nun behandeln. Für den Augenblick hatte er das Ruder herum gerissen und auch wenn es ihm ziemlich auf die Nerven ging, musste er sich mit ihrer Hochzeit vorerst abfinden. Sicher, sie wäre die perfekte Frau für ihn und eine großartige Waffe in seinem Kampf mit dem Adel. Er brauchte sie und sie brauchte ihn. Die Frage war, wie lange würde das gut gehen? Was wenn sie ihn in einem doppelten Spiel manipulierte, immerhin hatte sie ihn nun einen kräftigen Dämpfer verpasst und ihn bis auf die Knochen blamiert. Solange er nicht herausbekam was ihre wahren Motive hinter all dem waren, musste er also auf der Hut sein. Raimond hatte zwar so seine Theorien fürchtete aber eine mehr als alle anderen und wenn diese wahr werden würde, hatte sie noch ein Ass im Ärmel das sich zwangsläufig nach ihrer Hochzeit erst ergeben würde. Bis dahin war genug Zeit dem entgegen zu rudern und alles zu tun, um diese Möglichkeit auszuradieren. Er hatte nichts übersehen oder doch? War sie wirklich ihm nun so ergeben wie sie sich gab? War sie wirklich bereit ihn zu lieben? Oder spielte sie das nur? Rais Kopf spinnte eine Theorie nach der nächsten, überprüfte die Wahrscheinlichkeiten und ahnte bereits das sie durch ihre Weiblichkeit eine völlig unberechenbare Gegenspielerin sein würde. Nervig, aber eine Herausforderung, die wenn er sie richtig meisterte ihn noch weit voran bringen würde und Rose zu seiner Geheimwaffe machte. Sie war die notwendige Variabel in dem Komplott gegen seinen Vater. Seine Tante hatte völlig recht, es wurde langsam Zeit das er abtrat und ihm das Unternehmen und die Adelsgesellschaft überließ. Es wurde Zeit den Markt zu kontrollieren und ein paar schöne unfreundliche Übernahmen zu starten.

Um nicht weiter mit seinen vielen Gedanken aufzufallen, küsste er Rose mit aller Leidenschaft die er solange in seinem Herzen vor ihr verborgen hatte. Sanft küsste er ihren Hals sie ihren Höhepunkt schon überschritten hatten und als sie ihn von sich weg stieß und anfing ihm etwas zu offenbaren, von dem er nicht gedacht hätte das sie es je zugeben würde, hörte er ihr mit einem sehr ernsten Gesichtsausdruck zu. Seine Augen lagen selbstsicher ohne die Spur einer Reaktion, auf ihren Augen. Die Selbstsicherheit der McDermots spiegelte sich darin wieder, wie ein Juwel in der Sonne. Ihre Worte waren nicht nur einleuchtend, sondern auch eine Warnung. Wenn das stimmte was sie sagte, gab es mit Sicherheit auch un seinem Vater ein paar Adelige die sich den Lopez verschrieben hatten und ihnen immer noch loyal waren. Elende Verräter, ihre Pläne würde er noch früh genug aufdecken und möglicherweise war es sogar gut, dass er sie an seiner Seite hatte. Mit ihrer Hilfe könnte es gelingen die Feinde der McDermots aufzudecken und für sich zu benutzen. Entweder man ruinierte sie oder sie entschieden sich dem wahren Sieger zu folgen auf der Straße des Glücks.

Einen Moment lang schwieg er und sein Gesicht wirkte ernster denn je, bevor er anfing zu grinsen, "Rose, wir finden sie. Sie alle und ich werde jeden, soweit es in meiner Macht steht unschädlich machen, der dir oder meiner Familie versucht zu schaden. Das verspreche ich dir. Da ich ja jetzt an dich gebunden bin, muss ich dich wohl beschützen, denn wenn dir was passiert, ergeht es mir nicht anders. Mach dir keine Sorgen, aber um sie auszuschalten, benötigen wir schon mehr als nur die Information das jemand noch aus den Adelsreihen hinter deinem Vater steht.", sagte er nachdenklich und wirkte wieder genauso eiskalt und wie ein Geschäftsmann wie eh und je. Man sah ihm an das sein Kopf voller Intrigen war, man konnte sehen wie er Pläne schmiedete und sie wieder verwarf oder durch noch bessere ersetzte. "Rose, wenn das was du mir gerade gesagt hast, wahr ist. Müssen wir noch vor der Hochzeit handeln. Ich bin sicher, jemand wird versuchen unsere Hochzeit zu verhindern und das Unternehmen meines Vaters angreifen. Ich jedenfalls würde genau das tun. Eine Hochzeit zu verhindern ist nicht schwer, man muss nur den richtigen Keil reintreiben. Hmmm, wenn ich dies durchführen müsste, würde ich meinem Vater einen Vorschlag machen, der für ihn sehr verlockend ist, in Wahrheit aber gänzlich wertlos und seine Aktien praktisch nutzlos macht, dann würde ich den Markt aufkaufen und so genug Anteile haben, um sein Unternehmen mehr und mehr vom Markt drängen. Dann würde ich Beweise auftauchen lassen, die den Anschein erwecken als würdest du mich hintergehen. So jedenfalls würde ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Deshalb müssen wir handeln.", führte er nachdenklich seine Überlegungen vor ihr aus, wobei er sie nicht ansah, sondern mehr an ihr vorbeistarrte. Seine Augen blieben starr, bis er sich wieder ihr zu wandte und er merklich aus seinem Gedankenpalast herauskam. "Ich brauche Namen. Du kennst doch sicherlich ein paar Geschäftspartner deines Vaters oder? Du musst ein paar Namen besorgen, so du dies tust können wir ein paar Kontakte herstellen und schauen was ihre letzten Bewegungen waren. Ich bin sicher, das mein Vater das herausfinden kann. Wir schalten einen nach dem anderem aus und wenn wir geheiratet haben, werden wir meinen Vater stürzen, damit uns niemand mehr etwas diktieren kann.", flüsterte er ihr ins Ohr, "Du wirst mir sogar sehr von Nutzen sein, um deine Feinde auszuschalten. Dadurch das sie hinter dir her sind, werden sie nicht noch jemanden im Hintergrund vermuten. Deine Familie ist ja nicht die einzige mit Einfluss. Kriegst du das hin? Ich weiß, dass wird nicht leicht werden, aber wenn du Sicherheit haben willst und nicht am Ende wieder auf der Straße landen möchtest, müssen wir eine schwere Gradwanderung machen. Die Adeligen sind schwer zu manipulieren, auch wenn sie im Grunde nichts weiter sind als verwöhnte Törpel, denen es an Intelligenz mangelt.", er nahm ihre beiden Hände und gab ihr einen sanften formvollendeten Handkuss auf ihre Handrücken und näherte sich dann ihrem Gesicht, seine Augen schauten tief in ihre, "du beschaffst mir die Namen und dann werden wir sie gemeinsam einen nach dem anderem uns vornehmen. Vielleicht können wir den ein oder anderen sogar zu unserem Verbündeten machen. Alles hat schließlich seinen Preis und Adelige sind hinter dem Geld her, wie ein Asiate hinter dem Reis.", ein Scherz, wenn auch ein nicht gerade witziger, aber es traf zumindest das was Rai zum Ausdruck bringen wollte. "Diese Adeligen haben alle eine Schwachstelle, entweder sind es Laster wie Frauen oder andere skandalöse Dinge oder aber sie sind einfach nur Macht- und Geldgeil. In beiden Fällen kann man eine Situation kreieren in der sie sich in Probleme verstricken und dann fangen wir sie ein wie Fische in einem Netz.", er grinste über beide Ohren, praktisch siegessicher und absolut davon überzeugt, dass sie beide es schaffen konnten. In Gedanken war er sich aber der hohen Risiken und Gefahren bewusst, denen sie sich aussetzten und die auf sie lauern würden. Besonders auf ihn, er durfte Rose auf keinen Fall unbeobachtet lassen, sie könnte diese Situation leicht gegen ihn kehren und ihre eigenen Verbündeten dabei sammeln. Während er sie sich zum Feind macht, würde sie Freunde gegen ihn gewinnen. Freunde mit großem Einfluss. So oder so, sie war auch eine Bedrohung, aber wie hieß es schön. Halte deine Freunde nahe bei dir, deine Feinde aber noch näher. Sanft strich er ihr über die Wange und gab ihr noch einen Kuss, bevor er sich löste und darauf wartete, was sie ihm antworten würde.
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