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 Der Verdacht

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AutorNachricht
Romy Elenora Harper
NPC - Hufflepuff
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Anzahl der Beiträge : 24
Anmeldedatum : 05.08.18

BeitragThema: Der Verdacht    Mi 19 Sep 2018 - 12:42

Der Verdacht
9.10 | Schicksal: Nein | Bill Melbourne


Dieses brennen auf ihrer Haut war unerträglich und es kostete die junge Hexe, eine menge Selbstbeherrschung sich nicht unaufhörlich zu kratzen. Ihren gesamten Linken Arm hinauf bis zur Schulter und sogar auf ihrem Brustkorb zeichnete sich ein geröteter Fleckiger Ausschlag ab. Romy wusste schon länger das sie auf Schneckenschleim allergisch reagierte, aber sie hatte dieses Tier trotzdem nicht auf dem Gehweg zurück lassen können. Nein. Die Hufflpuff hatte die Schnecke bis zum Kürbisfeld getragen und saß nun im Krankenflügel. Dies war nicht das erste Mal, das sie wegen einer Schnecke in den Krankenflügel musste. Selbstverständlich hätte sie auch Zaubern können, um sich diese Widrigkeit zu ersparen, aber Romy weigerte sich nicht nur sinnlose Magie anzuwenden, sondern auch gegen Zauberei die an Tieren ausgeübt wurde. Auf dem Bett sitzend ließ sie ihre Beine hin und her schwingen und wartete auf die Schwester, die ihr für gewöhnlich nur eine Salbe auftrug ehe sie das Krankenzimmer wieder verlassen konnte. Sie konnte es auch kaum erwarten hier raus zu kommen. Niemand landete aus Vergnügen auf der Krankenliege, aber Romy liebte es wie draußen das Wetter umgeschlagen hatte und sie wollte noch einmal zu dem Kürbisfeld gehen und vielleicht sogar den Wildhüter besuchen. Es war zwar noch nicht offiziell Herbst, allerdings hatten die Blätter schon die ein oder andere Färbung und regnen tat es ja eh viel zu oft in England. Innerlich freute die Hufflpuff sich auch schon ungemein auf das bevorstehende Halloween fest. Auf Hogwarts zählte dieses zu ihren absoluten lieblings Feierlichkeiten. Nicht wegen dem ganzen Süßkram, der  den Schüler vorgesetzt wurden, sondern, weil es super schaurig im Schloss wurde und der ein oder andere Geist sogar manchmal den ein oder anderen Schüler einen furchtbaren Schrecken einjagte. Romy liebte den Thrill, sie liebte es sich zu gruseln und sie liebte Horror Geschichten. Natürlich mochte sie nichts in denen Menschen oder Tiere verletzt wurden, aber ein gutes Buch am Kamin zu lesen während der Regen laut gegen die Fensterscheiben prasselte, verlieh jedem eine gespenstische Gänsehaut. Die junge Hexe war schon als Kind von nichts so leicht aus der Ruhe bringen zu lassen und während ihre Freunde oder ihr Bruder sich vor Spinnen geekelt hatten war sie sehr fasziniert von diesen Tieren gewesen. Sie liebte einfach jedes Lebewesen und hatte sich dafür verpflichtet alles lebendige dieser Welt zu schützen und gerecht dafür einzustehen. Ein Zauberer war nicht mehr wert als ein Hauself und reines Blut machte noch lange keinen talentierten und mächtigen Zauberer aus einen. Es gab sogar Muggelstämmige Hexen und Zauberer die begabter waren, als so manches Reinblut. Romy verstand nicht was in den Köpfen der Menschen vor sich ging.

Mensch und ein Tier waren in ihrer Persönlichkeit einzigartig und wurden von der Hufflepuff auch als einzigartig in ihrem Sein, ihrer Form und ihrem Charakter wertgeschätzt. Würde es doch nur mehr geben die diese Welt mit ihren Augen sahen, dann würde es um sie herum viel schöner werden. Doch gerade sah es wieder so aus als würde sich über diesen wunderschönen Himmel über ihnen wieder Dunkelheit legen. Das Böse war allgegenwärtig und die sensible Hexe spürte die Bedrohung, die sich ihnen allen nährte wie die Symptome einer Erkältung. Sie fing harmlos an, aber wenn sie einen überfallen hatte, dann war man ihr machtlos ausgeliefert und ansteckend war sie auch. Das Böse infizierte einen langsam so wie die Teufelsschlinge ihre Ranken um einen schlang. Durch diese wiederkehrenden Unheilbringenden Vorkommnisse glaubte die Hufflepuff nicht daran das die Schulleitung ein diesjähriges Halloween fest so ohne weiteres absegnen würde. Die Schüler waren in ihren Freiheiten bereits so eingeschränkt das Romy sich fragte, womit sie noch alles rechnen musste. Eine Ausgangssperre? Würden Sie bald ihren Gemeinschaftsraum nicht mehr verlassen dürfen? Würde alles noch mysteriöser werden als es eh schon war? Und wieso durften sie nie erfahren, warum und wieso sie diese Ihnen auferlegten regeln Folge leisten mussten? Warum hüllte sich die Schulleitung immer in Schweigen und ließ die Schüler völlig im unwissenden? Hielten sie dies für Sinnvoll? Wenn sie alle in Gefahr waren sollten Sie doch zumindest wissen was ihnen gefährlich werden könnte wie sollten Sie sich sonst verteidigen gegen das was sie aus dem dunkeln heraus angreifen würde. War überhaupt jemanden dazu imstande Hogwarts anzugreifen? Der Schutzschild der das Schloss umgab war viel zu mächtig als das eine Person alleine ihn durchbrechen konnte. Selbst 100 Zauberer und Hexen würden diesen nicht so leicht zu Fall bringen können. Romy war zuversichtlich, denn obwohl Professor Melbourne sie schon seit Tagen nicht mehr anhörte war er doch ein angesehener Zauberer, der sie alle beschützen würde, wenn Hogwarts sich in einer Schlacht verteidigen müsste. Hogwarts würde nie fallen. Es war völlig unmöglich das diese Schule irgendwann einstürzen würde. Viel zu stark waren die Mauern die sie umgeben und viel und stark die Magie die ihre Schüler und Professoren in sich bargen. Trotz ihrer zahlreichen Vorahnungen und Ängste wollte Romy den stellvertretenden Schulleiter zu einem späteren Zeitpunkt noch mal aufsuchen nur, um ihn erneut damit zu konfrontieren, dass die Schüler von der neuen Schulordnung nicht begeistert waren..


Zuletzt von Romy Elenora Harper am Sa 22 Sep 2018 - 9:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Bill Melbourne
Stellvertretender Schulleiter
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Anzahl der Beiträge : 438
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EP:
5745/5800  (5745/5800)

BeitragThema: Re: Der Verdacht    Mi 19 Sep 2018 - 22:00

Der Tag war stressig für den alten Professor. Erst Unterricht dann eine Konferenz mit dem Lehrpersonal sowie eine Klärung von Sicherheitsfragen. Auch die Korrektur von Tests die er hat machen lassen, war ebenso ermüdend wie das aus dem Fenster sehen und das wiederholte nachdenken über etwas ihm nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit den Kopf zermarterte. Hogwarts war eine wunderschöne Schule, hier hatte er sich immer heimisch gefühlt. Manchmal fühlte er sich wie ein kleiner Junge und sieht die alten Mitschüler neben sich herlaufen. Sie alle waren damals noch sehr jung, unerfahren aber ehrgeizig und voller Tatendrang. Heute war er selbst Professor und ging  beinahe wie selbstverständlich auch bei Nacht durch die Korridore. Am Anfang hatte es sich immer noch ein wenig verboten angefühlt, nachts die eigenen Räumlichkeiten zu verlassen. Mittlerweile war es für ihn eine Tradition geworden, gelegentlich Nachts die Korridore zu erkunden und die Dinge aus der Perspektive eines viel älteren Menschen zu sehen. Alles wirkte unglaublich groß, imposant, jede Wand und jeder Staub in diesen zahllosen Gängen und Räumen erzählte eine eigene Geschichte. Was für unglaubliche Geschichten diese Wände einem erzählen vermochten, wenn sie nur einen Mund und Ohren hätten.

Noch heute erzählte das Schloss Geschichten die wenn man sie nur hörte, kaum einer glauben würde. Er hatte hier schon die unterschiedlichsten Schüler ihren Abschluss machen sehen. Einige starke und fähige Zaberer, andere wiederrum nicht so talentiert, dafür aber mit dem Herzen am rechten Fleck. In dieser Zeit hatte er eines gelernt, jeder Mensch hatte seine Stärken in ganz unterschiedlichen Bereichen und was den einen an Talenten fehlte, fehlte den anderen an Charakter. Miss Harper beispielsweise besaß eine Eigenschaft, die er ihr niemals laut offenbaren würde. Rückrat. Auch wenn sie ihn zutiefst nervte mit ihren ständigen Protesten gegen alles, besaß sie wenigstens den Schneid nicht aufzugeben und zu den Idealen und Prinzipien zu stehen, die sie sich stellte. Eine Eigenschaft die sie vielleicht eines Tages zu einer geeigneten Führungspersönlichkeit machten. Leider musste sie noch lernen das Bill ein noch größerer Dickkopf war als sie und das eine Entscheidung seitens der Schulleitung nicht mehr veränderbar waren, es sei denn es gab wirklich einen trifftigen Grund. Eigentlich war er nicht daraus aus mit ihr erneut in eine Debatte zu geraten über die Rechte der Schüler, aber er spürte irgendwo das sich diese Diskussion wohl nicht umgehen ließ. Allein das sie gerade jetzt in den Krankenflügel hineinschneien musste und offenbar eine allergische Reaktion auf den Schneckenschleim zeigte, war bereits der erste Schritt zu dem was er zu vermeiden suchte. Da sie bei ihm in Pflege magischer Geschöpfe am Unterricht teilnahm, sah er kurz zu ihr herüber, bevor er mit seinem Spazierstock an ihr vorbeiging. Das einzige was man neben seinen Schritten hören konnte, war das Aufschlagen seines Stockes auf dem Boden. Gehüllt in seinen schwarzen Umhang und die Haare glatt zu den Seiten gekämmt, begab er sich direkt zum Heiler, um sich kurz mit ihm zu unterhalten. Sein Gegenüber hatte stets ein Lächeln im Gesicht und ziemlich lockiges Haar. Sein breiter runter Kopf, ließ ihn sogar ein wenig sympathischer wirken und seine ruhige Stimmlage hatte etwas sehr vertrauenerweckendes an sich. Bill hingegen kam bei vielen kalt wie Stein herüber, zumal viele über ihn sagten er würde nie lachen. Totaler Mumpitz! Natürlich lachte er, aber sein Humor war zumeist ein anderer und viele Scherze von Schülern empfand er mehr als peinlich als das er darüber lachen konnte. Sie waren hier immerhin auf einem Internat, auf dem eine gewisse Disziplin verlangt wurde. Das hier war kein Kindergarten.

Sein Blick glitt nach der Unterhaltung zu Miss Harper, er spürte das ihr wieder etwas auf der Zunge lag. Damit sie ihn nicht unvorbereitet traf, wollte er ihr den Wind aus den Segeln nehmen. Wie sagte man: Unter dem Leuchtturm war es am dunkelsten. "Miss Harper, bevor sie wieder anfangen wegen irgendetwas zu protestieren, ersparen sie mir das. Ich habe den Heiler gebeten Ihnen einen sehr speziellen Trank zu geben, der wird die Allergie ein für alle Mal eindämmen. Schließlich möchte ich nicht das ihre Allergie zu einem Problem in meinem Unterricht wird", seine Stimme war recht ernst und sein Gesicht verzog keine einzige Mine. "Ich hoffe aber aufrichtig, das es ihnen sehr bald wieder besser geht.", sein Blick fiel dabei von der allergischen Reaktion auf ein Mahl das sie auf ihrer Schulter beziehungsweise auf ihrem Schulterblatt trug. Mit einem Ausdruck der Überraschung in den Augen, blieben seine Blicke darauf haften. Dieses Mahl war recht selten und soweit er wusste eine reine Vererbungssache. Miss Harper war im richtigen Alter und jetzt wo er sie genauer betrachtete....

Schnell verwarf er die Gedanken. Das war doch einfach nur lächerlich und mit Sicherheit ein Zufall. "Miss Harper, ich hätte da allerdings noch eine Frage, was der eigentliche Grund dafür ist das ich auf sie zukomme. Ihre Eltern, wie hießen die noch gleich? Also die vollständigen Namen. Ich frage weil in Ihrer Schulakte ein kleiner Fehler unterlaufen " , für einen Professor war es sicherlich eine ziemlich dreiste Lüge, aber eine die wenigstens nicht auffiel und nur so konnte er eine wilde Theorie die nicht einmal im Ansatz auf Fakten beruhte, überprüfen. Natürlich glaubte er nicht an diese Theorie, der Zufall wäre einfach zu groß und außerdem war es völlig unmöglich. Bill wollte diesen Gedanken nicht weiter spinnen und wartete stattdessen einfach nur auf ihre Antwort.
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