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 "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort

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Celina Recshire
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BeitragThema: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Di 11 Sep 2018 - 22:24

Ich riss mit finsterer Miene die Tür des Büros auf, in dem ich Tag für Tag arbeitete und lief mit einem der vielen Fandungsplakate in der Hand, auf dem Ryans Gesicht zu sehen war, auf die hinterste Wand zu. Dabei ignorierte ich Béas und Aidans Blicke vollkommen, während ich das Plakat fein säuberlich an die Wand pinnte. Nachdem Ryan mir und den anderen klargemacht hatte, dass wir uns von ihm distanzieren sollten und es auch gestern nach unserem gemeinsamen Ausflug in die Nokturngasse wiederholt hatte, war ich auf 180. Zu allererst hatte ich gestern Abend noch mit Gwen auf ihren Boxsack eingeprügelt, bis ich gemerkt hatte, dass ich zu anderen Methoden greifen musste um meinen Frust abzulassen. Lasst euch nicht stören. Wenn ich damit Ich ging hinüber zu Aidans persönlicher Dartscheibe, in der einige Dartpfeile steckten und darauf warteten, dass ihr Besitzer mal wieder mit ihnen durchs Büro warf fertig bin, kann ich anfangen zu arbeiten Doch würde ich jetzt vollkommen aufgeladen und gereizt mit meinen Aufgaben beginnen, würde ich sie mit Sicherheit nicht gründlich erledigen oder ich würde konsequent fluchen oder irgendwann frustriert abbrechen.

Ich ließ leise einige Flüche gegen Ryan los, als ich mir die Dartpfeile schnappte und mich an meinen Ausbilder und seine Frau wandte. Wollt ihr auch? Jetzt habt ihr kostenlos die Chance euren Frust abzubauen Doch ich wartete nicht auf eine Reaktion der beiden, sondern stellte mich geradewegs vor das Fahndungsplakat, auf dem sich Ryans grimmiges Gesicht hin und her bewegte und mich nur noch zorniger machte. So ein Idiot - er dachte doch nicht im Ernst, dass es was bringen würde, wenn er sich von uns distanzierte. Das taten die tapferen Helden in Geschichten, die mutig sein wollten, in dem sie ihren Kontakten zeigten, dass sie auch ohne ihre Hilfe gut klarkamen und dass die Nähe tödlich sein konnte.
Ich betrachtete den Dartpfeil in meiner Hand genauer - wie konnte so etwas ein Muggelsport sein? Ich wusste noch nicht mal, wie man diese Dinger richtig hielt. Ich packte den Dartpfeil so, dass ich ihn am besten werfen konnte und fixierte das Gesicht meines...ja was waren wir jetzt eigentlich?...Arbeitskollegens, bevor ich mit dem Arm ausholte und den Dartpfeil in seine Richtung warf. Der Pfeil durchbohrte sein Kinn und blieb an der Stelle in der Wand stecken. Zufrieden begann ich zu lächeln - irgendwie war es wirklich befriedigend, ich sollte so etwas häufiger tun. Du bist so ein- Der nächste Dartpfeil folgte, verfehlte Ryans Ohr jedoch um knappe zwei Zentimeter. hirnverbranntes Arschloch, Goodwill fluchte ich und hatte beim Anblick von Ryans Gesicht das Bedürfnis, das Fahndungsplakat von der Wand zu reißen und in Tausende Stückchen zu zerreißen, damit ich es nicht mehr sehen musste. Auch, wenn ich Ryan aktuell am liebsten zum Mond schießen würde, hatte ich mich tatsächlich dazu durchgerungen, den Ring, den er mir gestern zum Abschied in die Hand gedrückt hatte, am Finger zu tragen. So soll er doch an seinen Problemen ersticken murmelte ich in mich hinein, als ich mich nach einem Dartpfeil bückte, der mir aus der Hand gefallen war.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Di 11 Sep 2018 - 23:55

NPC-Steuerung: Aidan Thatcher & Béatrice Thatcher Cartier

 

"Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub – Godric Gryffindor", gab Béas Gatte vollkommen zusammenhangslos von sich, während er den Zauberstab schwang, damit die Kaffeekanne seine Tasse erneut auffüllte. Die Französin schaute nicht von ihrer Akte hoch. Sie war hatte sich in eine Fallakte, den flüchtigen Zachary Jones betreffend, vertieft. Natascha Romanova, die leitende Aurorin, war an diesem Tag aufgebrochen, um einer Spur nachzugehen und Jones zurück nach Askaban zu bringen. Sie wollte diese persönliche Rechnung allein begleichen und Béatrice gefiel das Vorgehen ihrer Chefin überhaupt nicht und dennoch konnte sie nicht dagegen vorgehen. Viel schlimmer war es jedoch, dass nicht bekannt war, wohin genau die Russin aufgebrochen war, so dass eine Rettungsaktion nicht erfolgen konnte, wenn Romanova nicht zurückkehren würde.
Doch Béatrice konnte sich nur schlecht konzentrieren, da ihr Mann an diesem Tag wieder einer neu gewonnen Angewohnheit nachging. Er hatte einem Muggelbuch entnommen, dass Zitate in Kombination mit falschen Urhebern unerwartet lustige Ergebnisse lieferten – zumindest, wenn man diesen Humor teilte. Aidan gehörte aber zu den Menschen, denen es absolut genügte, wenn sie selbst über ihre Witze lachten.
Der Blick der Franzöin hob sich von der Akte, als Aidan erneut das Wort erhob: „Knochen des Vaters, unwissentlich gegeben. Fleisch des Dieners, willentlich geopfert… zum Schluss: Blut des Feindes, mit Gewalt genommen – Rezept von Helga Hufflepuff.“ Ein Grinsen legte sich auf Béas Lippen und sie ärgerte sich fast ein wenig, dass er sie nun doch zum schmunzeln gebracht hatte, obwohl sie eigentlich mit ernster Stimme nach Ruhe verlangen wollte. „Zwei Seele wohnen…“ An diesem Punkt unterbrach sie ihren Mann jedoch: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold – Béatrice Thatcher-Cartier.“ Ein provokantes Grinsen lag auf Aidan, dessen amüsierte Miene für einen Augenblick gefror, bevor sich seine Frau ohne weitere Worte wieder der Akte widmete.

Der Auror wollte gerade mit einem weiteren Zitat zurückschlagen, als die Tür aufsprang und Celina ins Büro stürmte. Es war keine Kunst ihr die schlechte Laune anzusehen. Ihre Worte beseitigten schließlich jeden Zweifel. „Dir auch einen guten Morgen“, sprach Aidan und beobachtete, wie sein Schützling ein Fahndungsplakat aufhing, dass Ryan Goodwill zeigte. Skeptisch tauschten die Thatchers einen Blick aus, als Celina sich Aidans Dartpfeile schnappte und mit diesen auf das Plakat zielte. Sie bot ihren Ausbildern sogar an, dass sie sich der fragwürdigen Aktion anschlossen. Ohne zu zögern griff Aidan nach einem Dartpfeil, was Béa lächelnd den Kopf schütteln ließ. „Wieso hassen wir Goodwill denn?“, fragte er schließlich, während er den Pfeil gezielt im Stirnbereich der Abbildung platzierte. Der Auror war ein geübter Dartspieler, da er nicht selten die Dartscheibe in seinem Büro nutzte, wenn eigentlich Arbeit anstand. „Gemeinsamer Hass bringt Menschen näher zueinander als Liebe, Freundschaft und Respekt“, zitierte er dann und war einen weiteren Pfeil auf das Plakat, bevor er „Albus Dumbledore“ hinzufügte.
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Mi 12 Sep 2018 - 0:33

Ich trat einwenig zur Seite, um meinem Ausbilder etwas Platz zu geben, damit er sich neben mich stellen konnte. Ich war den beiden wirklich dankbar dafür, dass solche Momente in unserem gemeinsamen Büro möglich waren - und dass Aidan sogar selbst zum Dartpfeil griff ohne überhaupt den Grund für meinen heutigen Ausbruch zu kennen. Er muss den Helden spielen zischte ich säuerlich und holte mit dem Dartpfeil weiter aus als nötig war, um ihn anschließend mit voller Kraft in Ryans Nase zu werfen. Er denkt, er könne mich, Gwen und Hector aus den ganzen Problemen heraushalten, in dem er sich von uns distanziert. Wenn ihr mich fragt, ist er sein eigenes Problem! Ich könnte ihm so vieles noch an den Kopf werfen, um meine Wut nur noch deutlicher zum Vorschein zu bringen, doch vieles würde darauf hinauslaufen, dass ich von Elija und den ersten Gründen, warum er nichts mehr mit uns zu tun haben wollte, erzählen müsste. Und egal wie dumm sich Ryan verhielt - nicht mal ein einziges Wort über seinen Vorfahren würde über meine Lippen kommen. Auch nicht Aidan und Béa gegenüber.
Warum müssen manche Männer nur immer so tun, als könnten sie alles alleine schaffen? Der Teufel soll ihn holen! Finster erwiderte ich den Blick, den mir Ryans Gesicht zuwarf. Kann mir doch egal sein setzte ich etwas leiser an den Schluss, auch wenn mir klar war, dass ich nur versuchte, es mir einzureden. Ryan war ein Freund von mir - ein sehr guter sogar. Und die Tatsache, dass er mir seinen Ring gegeben hatte, der mich vor Gefahr warnen konnte, hatte mich hoffen lassen, dass er seine Worte doch nicht so ernst meinte wie sie klangen. Es war mir nicht egal, was mit ihm passierte.

Aidans nächste Worte ließen meine Hand sinken, in der ich den nächsten Dartpfeil hielt. Verständnislos sah ich ihn an, bevor ich fragend Béa ansah. Albus Dumbledore? wiederholte ich skeptisch. Wenn ich mich nicht so in Rage geredet hätte, hätte ich vielleicht sogar drüber lächeln können. Tja. Falsch gedacht. Selbst der gemeinsame Hass ist ihm egal. Wir könnten ja schließlich alle zu Grunde gehen, wenn wir was mit ihm zu tun haben. Welch´ eine Tragödie spottete ich und griff mir beim letzten Teil theatralisch an die Brust, bevor ich wieder meine finstere Miene aufsetzte, mit der ich gerade eben das Büro betreten und das Plakat abgeworfen hatte. Ich war ohnehin schon gebrandmarkt von Pruecilla - schlimmer konnte es nicht werden. Und wie war euer Morgen? Ich widmete mich wieder der feindseligen Akupunktur des ehemaligen Mannschaftskapitäns der Ravenclaw-Quidditchmannschaft und versuchte nebenher einwenig Smalltalk zu betreiben, um mich nicht permanent über den jungen Mann aufzuregen, dem ich gerade am liebsten höchstpersönlich gegenüber treten würde.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Mi 12 Sep 2018 - 14:15

NPC-Steuerung: Aidan Thatcher & Béatrice Thatcher Cartier

 

Aidan konnte mit den Worten der jungen Hexe nicht viel anfangen. Er wusste nicht viel über den jungen Goodwill und schon gar nicht über dessen private Probleme. Dass Loreenas Sohn aber nicht gerade eine Frohnatur war, war wohl den meisten bereits aufgefallen. Doch bisher hatte sich Aidan auch dabei nicht viel gedacht. Schließlich hatte er mit seiner recht emotionslosen Miene stets gut zu seiner Ausbilderin gepasst. Romanova, auch wenn Aidan sie als Freundin bezeichnete, war nämlich ebenfalls in der Lage die Raumtemperatur durch ihre bloße Anwesenheit zu senken.  „Manche?“, mischte Béatrice sich mit einer Rückfrage ein, wurde aber von Aidan ignoriert. Er dachte noch immer darüber nach, was Ryan zu diesem Schritt getrieben hatte. Doch diese Information ließ sich nicht durch bloßes Nachdenken erlangen und wenn Celina sie ihm hätte geben wollen, wäre das wohl schon längst geschehen. „Ist es dir aber nicht“, stellte Aidan fest und verfolgte den Pfeil, den Celina in das Plakat warf. Man musste weder besonders aufmerksam, noch außergewöhnlich sensibel sein, um zu bemerken, dass die junge Hexe unter der Situation litt und so sehr Aidan ihr helfen wollte, sah er dazu keine Möglichkeit.
Der Blick des Aurors traf den seiner Frau. Sie trug einen besorgten Ausdruck auf dem Gesicht, schien aber ebenfalls ratlos zu sein. Vielleicht war es wirklich das Beste, wenn Celina sich erst einmal an dem Plakat abreagierte. „Ignoriere seinen Schwachsinn“, bat Béa die Auszubildende als diese skeptisch den Namen des damaligen Schulleiters wiederholte. „Ich würde es bevorzugen, wenn niemand von euch zugrunde geht. Glaubst du nicht, dass er sich wieder einkriegen wird? Es ist vielleicht nur eine Phase.“ Aidan unterdrückte eine Geste des Triumphes, als er das anvisierte Auge auf dem Plakat mit einem Dartpfeil traf. „Der Junge hat doch nicht vor etwas Dummes zu tun, oder?

Die Französin hatte Celina noch nie so wütend erlebt und nun betraf es sogar eine Person, die sie sonst zu ihren Freunden gezählt hatte. Die Situation war ungewöhnlich und die Aurorin schätzte die Auszubildende als zu vernünftig ein, als dass es sich um die kindlichen Dramen einer jungen Erwachsenen handeln könnte. Viel mehr klang es so, als habe der Metamorphmagus eine wirklich dumme Idee, bei der Celina ihn gerne unterstützen würde und dieser Gedanke gefiel ihr gar nicht. ‚Zu Grunde gehen‘ war hier möglicherweise keine Übertreibung, sondern eine ernst zu nehmende Vorwarnung. „Wenn ihr in Schwierigkeiten geraten seid, dann denke bitte einfach daran, dass wir für euch da sind“, erinnerte die dreifache Mutter sie. Béatrice wollte sie nicht drängen mehr zu erzählen, aber sie wollte ihr unmissverständlich klar machen, dass sie auf die Unterstützung der Thatchers zählen konnte.
Als Celina schließlich nach dem Morgen des Ehepaares fragte, entgegnete Aidan schnell: „Amüsant“, während Béa gleichzeitig: „Anstrengend“ antwortete. Die Perspektiven der Thatchers waren damit geklärt. Doch die Französin war nicht wirklich genervt von ihrem Mann. Sie mochte seinen Humor, würde aber häufig gerne die Dosis verringern, in der Aidan diesen auf seine Umwelt losließ. „Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt – Salazar Slytherin“, kommentierte Aidan die Antwort seiner Frau und Béa konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken.
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Mi 12 Sep 2018 - 16:11

Ich schwieg, als Aidan feststellte, dass es mir nicht egal war, was mit Ryan passierte. Es war frustrierend - ich konnte noch nichtmal mich selbst anlügen, ohne dass es andere mitbekamen. Doch ich konnte ihm nicht offen und ehrlich Recht geben. Ich wollte nicht laut aussprechen, dass es mir nicht egal war. Nicht in dem Moment, in dem ich im Büro stand und sein Gesicht mit Dartpfeilen verzierte. Für einen Augenblick stand ich da und rührte mich nicht - ich starrte nur unentwegt auf das Gesicht, welches sich auf dem Plakat hin und her bewegte. Eine Phase...er hat es mehrmals wiederholt. "Wir sind Arbeitskollegen. Keine Freunde." Das waren eine seiner letzten Worte gestern, bevor er einfach abgezischt ist Ich sprach die Worte voller Verachtung aus, wandte meinen Blick jedoch nicht vom Plakat ab und sah zufrieden zu, wie sich Aidans Dartpfeil in die Stelle bohrte, wo sich Ryans Auge befand. Augenblicklich musste ich zurück an den gestrigen Tag denken, als wir gemeinsam Mike Slake gesucht und gefunden hatten. Wir waren ein eingespieltes Team gewesen - einer schützte den anderen und umgekehrt war es genauso gewesen. Aber offensichtlich waren ihm diese Tatsache vollkommen egal gewesen, als er nun den endgültigen Schlussstrich gezogen hatte.
Ich wandte mich Béa zu, als sie sorgenvoll fragte, ob Ryan sich bewusst in Gefahr begeben wollte. Was erwiderte ich jetzt darauf? Ich konnte ihr doch unmöglich von Ryans Vorhaben erzählen. Ich habe keine Ahnung, was er vorhat. Er lässt es ja auch nicht zu, dass wir ihm zu nahe kommen. Ich hab euch doch von den Attentätern in der Bar erzählt. Ryan ist der Meinung, dass wir wesentlich besser dran wären ohne ihn weil solche Angriffe sonst nicht passieren würden. Dabei ignoriert er vollkommen, dass auch mein Gesicht auf diesen Plakaten prangt antwortete ich und vorwurfsvoll auf die neue Dartscheibe - von denen unzählige in der Winkelgasse und Nokturngasse verteilt worden waren. Es entsprach nicht der ganzen Wahrheit, da ich doch ein paar Dinge über sein Vorhaben wusste aber in diesem Punkt konnte ich einfach nicht die Wahrheit erzählen, egal wie schwer es mir fiel meine beiden Mentoren anzuflunkern. Danke

Ich war über den Themenwechsel mehr als nur froh und konnte sogar ein leichtes Lächeln auf meine Lippen bringen, als die beiden gleichzeitig auf meine Frage antworteten. Ich konnte mir gut vorstellen, dass Aidan wieder mit seinem sehr interessanten Humor seine Frau vom konzentrierten Arbeiten abhielt - nun gut, aktuell war ich wirklich nicht besser. Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht. Ich verzog keine Miene, als ich mich zu Aidan umdrehte, nachdem ich meinen letzten Dartpfeil an die Wand geworfen hatte. Die Maulende Myrte
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Mi 12 Sep 2018 - 18:28

NPC-Steuerung: Aidan Thatcher & Béatrice Thatcher Cartier

 

Nachdenklich betrachtete Béatrice die junge Hexe. Sie wusste nicht viel über die Beziehung von Celina und Ryan. Sie wusste nicht einmal genau, ob sie es gerade mit reiner Wut und Enttäuschung, oder mit Liebeskummer oder ähnlichem zu tun hatte. Die Französin wusste, dass sie das nichts anging, weshalb sie keine Frage in diese Richtung äußerte. Für einen vernünftigen Ratschlag wäre es aber möglicherweise hilfreich gewesen. Doch egal worum es sich genau handelte, konnte die Aurorin gut nachvollziehen, wie schmerzhaft die Worte des Metamorphmagus für die Auszubildende gewesen sein mussten. Die beiden waren ohnehin schon in Schwierigkeiten, die für so junge Menschen viel zu viel waren. Die dreifache Mutter sah es mit großer Sorge, dass die Freundschaft der beiden nun darunter zu leiden begann und offensichtlich waren auch Hector und Gwendolyn mitbetroffen. Dazu kam noch, dass es sich so anhörte, als wäre Goodwill auf dem besten Weg um sich noch mehr Probleme und Schwierigkeiten einzuhandeln, was nicht nur der Teil von Béa verhindern wollte, der sich um den Jungen sorgte, sondern was sie auf Grund ihres Jobs sogar zu verhindern hatte. Möglicherweise wäre es nicht verkehrt, wenn sie Natascha nach ihrer Rückkehr darum bat ein genaueres Auge auf ihren Schützling zu haben, denn auch Celina schien nichts näheres zu wissen. Es war schließlich im Sinne aller Anwesenden, dass dem Auszubildenden nichts zustieß, auch wenn eine der Anwesenden sein Abbild momentan mit Pfeilen bearbeitete. Genau genommen waren es sogar zwei, aber Aidan war aus reinem Spaß in die Aktion eingestiegen. Zu der Situation von Celina und Ryan hatte die Hexe nichts mehr zu sagen. Die Auszubildende wusste nun schließlich, dass sie sich jederzeit an sie wenden konnte, wenn sie einen Ratschlag suchte.

Aidan war einen letzten Pfeil, der die verzauberte Abbildung an der Stirn erwischte, bevor er sich wieder an seinen Schreibtisch setzte und den mittlerweile lauwarmen Kaffee leerte. Ein zufriedenes Grinsen legte sich auf seine Züge, als Celina sich dem fehlerhaften Zitieren anschloss. Auch seine Frau reagierte mit einem Lächeln und kommentierte das Zitat, unabhängig von der genannten Quelle, mit den Worten: „Und deswegen wird Ryan bestimmt zurückkommen.“ Aidan beobachtete ein vielsagendes und fast provokantes Grinsen auf den Lippen seiner Frau, bevor diese sich erneut versuchte ihrer Arbeit zu widmen. „Poesie, Schönheit, Romantik, Liebe – dies sind die Gründe, wofür wir leben“, stieg Aidan in die Provokation ein. Ohne dass Béa den Blick anhob, schlich sich erneut ein Grinsen auf ihre Lippen. Ihr Mann entschärfte seine Worte jedoch, als er nach dem erneuten Befüllen seiner Kaffeetasse hinzufügte: „Lord Voldemort.
Dann betrachtete er erneut das Plakat an der Wand, welches nun mit Dartpfeilen übersäht war. „Wir sollten das zu einem Ritual machen.“ Nachdenklich schaute er zurück zu Celina, bevor er leicht grinste. „Kommen wir irgendwie an Plakate von Gage?“, fragte er schließlich. Ethan Gage war ein eher unsympathischer Zeitgenosse und Kollege, mit dem Aidan immer mal wieder in Streit geriet. „Und Susan Forbes“, fügte Béatrice knapp und ohne aufzuschauen hinzu.
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Mi 12 Sep 2018 - 19:57

Ich warf Béa einen raschen Blick zu, bevor ich mich auf meinen Schreibtischstuhl fallen ließ und in die Mitte des Büros rollte, damit ich beide Thatchers ansehen konnte. Worauf willst du hinaus, Béa? fragte ich und schüttelte kaum merklich den Kopf. Auch wenn er vielleicht seinen gesunden Menschenverstand wieder finden würde, war ich mir nicht sicher, inwieweit ich ihm wieder vergeben konnte. Ich rollte mit den Augen, als auch Aidan sich einmischte: Das wird jetzt ein wenig zu kitschig hier kommentierte ich die Worte des Mannes und musste augenblicklich schmunzeln, als mein Ausbilder die Quelle nach einer kleinen Pause verkündete.
Ich konnte nicht leugnen, dass mir Aidans neues Hobby gefiel - damit konnte man so einige interessante Sätze bilden, die den Alltag angenehmer machten. Er hatte es schließlich geschafft, dass ich für einen kurzen Moment mal nicht an Ryan dachte. "Ich weiß nicht immer wovon ich rede, aber ich weiß, dass ich recht habe" Ich drehte mich mit meinem Stuhl einmal im Kreis und schwang meinen Zauberstab, um Ryans Gesicht noch einen Schnurrbart zu verpassen, den er nicht mehr ganz so schnell wieder losbekommen würde. Aidan Thatcher Der Ryan auf dem Fahndungsplakat warf mir als Antwort einen finsteren Blick zu, den ich gekonnt ignorierte.

Ich bin dabei. An Bilder der Beiden kommt man mit etwas Hartnäckigkeit auf jeden Fall Ich beließ es bei Ryan Goodwill - mit den anderen beiden Auroren hatte ich nicht sonderlich viel zu tun, ich wusste nur, dass sich Aidan ab und an mit Gage in die Haare bekam aber die Gründe waren mir bislang noch nicht bekannt. Am Ende hängt hier das halbe Ministerium...und Neben Ryan wäre noch etwas Platz für meinen Bruder So oft, wie ich mich über Samuel aufgeregt hatte, war es fast schon verwunderlich, dass ich noch nie den Zauberstab gegen ihn erhoben hatte, während ich bei Ryan innerhalb der letzten Stunden bereits das Bedürfnis hatte, ihm den nächstbesten Fluch aufzuhalsen. Oder Pruecilla und Prason. Dann Gage und Forbes. Ich dachte kurz nach, wobei mein Blick über die Akten auf meinem Tisch flog, um die ich mich wohl bald kümmern musste. Am Ende brauchen wir keine Bilder mehr an der Wand, um das Büro zu dekorieren
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Mi 12 Sep 2018 - 21:52

NPC-Steuerung: Aidan Thatcher & Béatrice Thatcher Cartier

 


Béatrice zuckte nur lächelnd mit den Schultern, als Celina den Sinn hinter ihrer Aussage hinterfragte. Sie wollte die junge Hexe nicht weiter mit Ryan behelligen, weshalb sie sich nicht weiter zu der Frage äußerte. Ob ihre Vermutung stimmte, oder eben nicht, würde sich früher oder später von allein zeigen. Das bedurfte keiner Einmischung und keiner Worte von eigentlich unbeteiligten.
Auch Celina schien trotz ihrer Situation ihren Humor zurückerlangt zu haben. Sie schaffte es nicht nur sich über Aidan mit seinem eigenen Humor lustig zu machen, sondern verzierte den Metamorphmagus auf dem Plakat zudem mit einem vollkommen unpassenden Schnauzbart. Es blieb nur zu hoffen, dass er sich nie für einen solchen entschieden würde. Dass der junge Zauberer aber zuweilen merkwürdige Entscheidungen traf, hatte Celina ja bereits erklärt. Béa schaute erneut von ihrer Arbeit auf, als Aidan Opfer seines eigenen Humors wurde, um sich dem sofort anzuschließen. „Auch schlechte Witze müssen sich gefallen lassen, erzählt zu werden.“ Die Französin blickte schmunzelnd zu ihrem Mann, der herausfordernd eine Augenbraue anhob. „Aidan Thatcher“, fügte sie mit einem Zwinkern hinzu und musste tatsächlich über ihren eigenen Witz lachen. „So fühlt es sich also an, du zu sein“, stellte sie amüsiert fest, bevor sich die Augen wieder auf die Akte senkte.

Das Herz kennt Gründe, die der Verstand nicht begreift – ebenfalls Aidan Thatcher“, kommentierte Aidan die Worte seiner Frau und trank mal wieder von seinem Kaffee. Er hatte aufgehört zu zählen, aber eins war gewiss, er hatte heute schon viel zu viele Tassen von dem heißen Getränk zu sich genommen. Vielleicht einer der Gründe für sein lockeren Mundwerk. Schließlich würde es ja auch langweilig werden, wenn man jedes Wort durchdachte, was man von sich gab.
Im Notfall ordern wir ein größeres Büro“, schlug Aidan vor, als immer mehr potentielle Zielscheiben zum Thema des Gesprächs wurden. „Und mehr Dartpfeile könnten auch nicht schaden.“ Der Blick löste sich von Celina und wurde auf die als einzige arbeitende Béa gerichtet. Wer Aidan kannte, konnte schon an seinem Blick erkennen, dass eine Provokation folgen würde. „Béa, wenn wir hier schon planen: Hast du irgendwo ein großes Foto von dir?“ Langsam und mit finsterem Blick hob die Französin ihren Blick. „Mach nur weiter so und ich mache mir nicht die Mühe erst ein Foto anzufertigen“, zischte sie mit ernster Stimme, bevor ein Grinsen die harte Miene durchbrach. „Wenn ihr heute keine Nachtschicht machen wollt, solltet ihr aber zur Abwechslung mal arbeiten“, fügte Béa hinzu und widmete sich wieder den Papieren auf ihrem Schreibtisch.
Mutti hat gesprochen“, stellte Aidan schulterzuckend fest und wusste, dass seine Frau recht hatte. Aber wie alle anderen, war er wirklich kein großer Fan von Papierkram. „Ich habe gehört, dass einige Kollegen ihre gesamten Dokumentationen auf ihre Azubis abwälzen. Das ist vielleicht einen Versuch wert.
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: "Immer der Nase nach" - Lord Voldemort   Mi 12 Sep 2018 - 22:58

Ich kümmerte mich nicht weiter um irgendwelche Kommentare der dreifachen Mutter, hinter denen sich vermutlich Vermutungen oder Gerüchte befanden, von denen ich im Moment nichts wissen wollte, denn jeder Gedanke, den ich heute an Goodwill verschwendete, sorgte dafür, dass meine Laune nur noch weiter in den Keller fiel, bis ich irgendwann meine schlechte Laune an irgendwelchen anderen Menschen, die nicht auf Plakaten zu sehen war, auslassen musste.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. Meine Mundwinkel wurden von einem leichten Lächeln umspielt, als ich mich einwenig vorbeugte und meinen Blick von Aidan zu Béa gleiten ließ. Béatrice Thatcher - Cartier, wenn sie ihre Ruhe haben und ungestört arbeiten möchte. Ich pfiff kurz zwischen den Zähnen, wobei eine kleine Tasse auf zwei Beinen angerannt kam und sich vor mir auf meinem Schreibtisch so hinstellte, dass ich mit einem Wink mit dem Zauberstab einfach nur den Kaffee hineinschütten musste. Ich hatte die Tasse zum Ausbildungsstart von meinem Bruder Noah bekommen, der es offensichtlich amüsant fand zuzusehen, wie ich die Tasse erstmal dressieren musste. Anfangs hatte sie mir immer wieder den heißen Tee über die Hose geleert, bis ich ihr irgendwann damit gedroht hatte, sie kurzerhand aus dem Fenster zu werfen. Dass die Idee, unser Büro mit diversen Plakaten und Bildern von den unsympathischen Menschen auszustatten, allmählich Gestalt annahm kommentierte ich mit einem leichten Schmunzeln, während ich mit einem Löffel in der Tasse herumrührte. Wir könnten auch einfach uns alle aufhängen. Bei jedem dummen Kommentar gibts einen Dartpfeil in die Nase. Sogleich musste ich an eine Art Voodoopuppe denken aber das würde auf Dauer sehr schmerzhaft werden. Ich kann gerne Bilder besorgen Ich machte Anstalten aufzustehen, um mich möglichst unauffällig vor dem Bürokram zu drücken, ließ mich jedoch mit einem leichten Seufzen zurück in den Stuhl fallen, als Béa die nächsten Worte hinten dran hängte.

Auch Aidan schien weniger begeistert und motiviert zu sein, weswegen ich ihm kurzerhand den Vogel zeigte - aber stets mit einem Lächeln auf den Lippen, der ihm verklickern sollte, dass ich ihn trotz der familiären Atmosphäre und den regelmäßigen Sticheleien so respektierte wie kein anderer. Pass auf was du sagst. Ich bin unter anderem verantwortlich für deine Rente. Mein Lächeln wurde breiter als ich inne hielt und meine Tasse zum Mund führte, um einen kleinen Schluck zu nehmen. Und eines Tages Ich zog das "eines" dabei ein wenig in die Länge. werde ich hier im Ministerium sicher über dir stehen und du wirst mir dankbar sein, wenn ich jederzeit ein kleines Sofa für euch beide in meinem Büro stehen habe.
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