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 {Hauptplot] Kapitel III Ein Unglück mit fatalen Folgen

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Bill Melbourne
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BeitragThema: {Hauptplot] Kapitel III Ein Unglück mit fatalen Folgen   Di 11 Sep 2018 - 20:09

Gemeinsam mit Louisa brachten sie Roxana von der heulenden Hütte aus direkt in den Krankenflügel. Was Louisa ihm berichtet hatte, wenn auch nur in Andeutungen besorgte den alten Zauberer zutiefst. Nicht nur das sie eine Spionin für die wohl gefährlichste Hexe, nein sie hatte auch noch ein schweres Vergehen begangen und es lag nun an ihm die Wahrheit herauszufinden, um zu begreifen was hier vor sich ging. Auch Mr Parker hatte der Professor mitgeschleppt. Doch um seine Aussage würde er sich erst kümmern sobald Roxana ausgesagt hatte und damit er nicht auf die Idee kam sie zu decken, hatte er ihn angewiesen draußen zu warten. "Schnell aufs Bett mit ihr.", dann sah er sich in seinem schwarzen Anzug da stehen, zu den anderen Heilern um. "Außer die Heilerin Marcia, darf niemand hier bleiben. Mit anderen Worten, raus hier.", sagte er in einem sehr kalten Ton und zog seinen Zauberstab, um einen Patronus auf schnellsten Wege zu Ellion zu schicken und ihn darüber zu informieren, dass er sich sofort im Krankenflügel einzufinden hat.

Seine Gedanken kreisten unterdessen um die junge Hufflepuff die ihn nicht nur attackiert sondern auch fast in den Flammen hätte sterben lassen. Glücklicherweise hatte er genug Magie in sich gehabt um dem zu entgehen. Jedoch hätte das nicht jeder Zauberer so leicht geschafft. Sein Blick glitt besorgt zu Professor Millen, man konnte ihr beinahe ansehen das ihr das ganze nicht egal war. Nur eine Mutter konnte so reagieren und auch wenn sie Stärke zeigte, konnte Bill mit ihr fühlen. Roxana Scamander hatte nun einen schweren Weg zu gehen und müsste sich schon bald entscheiden wie ihr weiterer Lebensweg aussehen würde. Die Tatsache das Pruecilla an diesem Mädchen ein besonderes Interesse hatte, gab ihm schwer zu denken. Die Schule war praktisch allen Seiten ausgeliefert und einem Angriff von Seiten dieser Hexe würde ihnen allen schwer zu schaffen machen. Selbst mit Unterstützung des Ordens wären sie immer noch unterlegen. Glaubte man den Berichten der Zeitungen besaß sie eine uralte Form der Magie die nicht so leicht zu schlagen war.

Es dauerte nicht lange als Professor Rowan endlich eintrat und Bill mit einem speziellen Versiegelungszauber den Raum sicherte Seine Augen lagen streng auf dem jungen Zauberer, er brauchte ihn und besonders seine Fähigkeiten. Er war seine Verbindung zum Orden und als Mitglied des Ordens des Phönix musste er all das erfahren was Professor Millen ihm nur grob berichtet hat. "Professor Rowan, gut. Hören Sie zu, es haben sich einige neue Ereignisse aufgetan in denen sich der Orden und Hogwarts dringend beraten müssen. Diese Unterredung ist streng geheim, verstanden?  Vor einigen Stunden kam die junge Ms Scamander zu mir auf eine Unterredung, als ich sie anwies mir den Schlüsselstein den sie offenbar gefunden hatte, mir zu übergeben griff sie mich an und legte ein Feuer ins Klassenzimmer. In der heulenden Hütte konnte sie schlussendlich von ihrem Klassenkameraden Mr Parker ausfindig gemacht werden. Da er wohl in sie verliebt ist, hat er versucht sie von weiteren Schritten abzuhalten, aber das was Professor uns gleich berichtet zu den Ereignissen dort ist mehr als beunruhigend. Wenn ich bitten darf, Professor.", sagte er und sah zu Professor Millen, sein besorgter Blick war mehr als deutlich wahrzunehmen. Er bangte um das Wohl der Schüler aber vor allem um das von Roxana Scamander. "Wir müssen herausfinden wieso dieses Mädchen das getan hat, wenn wir das nicht tun, gefährdet das ihre Schulkarriere. So oder so wir müssen sie befragen, aber vorher berichten sie bitte, Professor Millen und keine Sorge, sie haben alles richtig gemacht.", sie zu beschwichtigen war in dieser Situation absolut notwendig. Sie wirkte ein wenig in ihrer eigenen Schuld versunken und gerade jetzt war es auf keinen Fall hilfreich einen Sündenbock zu suchen, sie hatte ihre Pflicht erfüllt, dass war mehr als man hätte erwarten können. Nun ging es um Schadensbegrenzung und vor allem um die Laufbahn einer Schülerin die womöglich Tendenzen zur schwarzen Magie hat. Nicht ohne Grund verlangte er, dass dieses Gespräch streng geheim blieb. Es durfte niemand hiervon erfahren, schon gar nicht das Ministerium, denn dann würde sie durch die Schulräte von der Schule verwiesen werden.

Man konnte an seiner rechten Hand eine Brandwunde sehen die sich inzwischen zu einer Narbe gebildet hatte. Sie würde wie ein Denkmal bleiben und ihn für immer zeichnen. Hogwarts war womöglich in Gefahr und es war nicht abzusehen wann die dunklen Kräfte sich entschließen würden, anzugreifen und das Herz der magischen englischen Nation unter ihre Kontrolle zu bringen. Er hörte jetzt schon die aufgebrachten Stimmen der Schulräte denen er aktuell die Ereignisse vorenthalten hatte. Es gab einfach zu viele offene Fragen, zu vieles das nicht geklärt werden konnte und er musste unbedingt wissen was der Orden als nächstes vorhatte. Sollte es sich bei der jungen Scamander um eine potenzielle Überläuferin handeln die in einem besonderen Kontakt zu Pruecilla stand, musste sie umgehend von ihrem Zauberstab und von dieser Schule entfernt werden. Man würde ihr gesamtes Erinnerungsvermögen zum Schutz der Allgemeinheit auslöschen und eben das wollte Bill verhindern. Es mochte ja viele bösartige Menschen geben, sogar Menschen die im Grunde keine Menschen waren. Aber Ms. Scamander war kein nicht böse was sie anleitete war ähnlich dem was Bill damals ungerechtfertigt nach Askaban gebracht hatte.
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Louisa Millen
Professorin - Verwandlung || Halb-Veela
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BeitragThema: Re: {Hauptplot] Kapitel III Ein Unglück mit fatalen Folgen   Sa 13 Okt 2018 - 6:17

Nach den Geschehnissen brachten wir Roxana in den Krankenflügel, sie sah furchtbar aus und ich hatte sogleich eine Eule an Dayyan gesendet. Eine die ihm darüber Aufschluss gab wie es seiner Schwester ging. Doch vorerst nur ihm, da ich noch nicht wusste wie Bill weiter verfahren würde. Er gehörte zum Orden und ich hoffte, er könnte eher zu ihr durchdringen als ihre Eltern. Mir war es wichtig zu wissen wie es angefangen hatte, vielleicht erzählte sie ihm mehr als uns. Bill übergab mir das Wort und ich ging im raum auf und ab. Sie konnte einfach nicht still stehen und wusste, dass alles was sie nun sagen würde große folgen haben würde. Nicht nur positive, sondern im weitesten Sinne negative und das war ihre Schuld. Sie war es gewesen, die Elion und seine Familie in Gefahr gebracht hatte und nicht nur sie, sondern auch ihre eigene. Elijah war hier noch sicher, aber...wie lange würde das andauern? Louisa fuhr sich durch ihr Gesicht, sie war kreide bleich und kalter Schweiß benetzte ihre Stirn und ihre Wangen. Sie atmete tief durch und lehnte sich an die kühlende Wand, der Schlossmauern. "Ich weiß nicht viel...mein Bruder...ich meine Mr. Parker sagte mir einst das er sich von ihr abgewandt hatte. Aus angst vor all dem. Scheinbar hat dieser Liebeskummer sie schwer getroffen. Aber ob das der einzige Grund war kann ich nicht sagen...Als ich vor Ort ankam...Hatte sich Miss Scamander selbst verletzt. Sie hatte ihren Kopf gegen die Wand geschlagen, um eine Stimme los zu werden. ihre Stimme. Ich hatte die Befürchtung, dass die Hexe...die Situation ausnutzt und das Mädchen weg schafft, also musste ich handeln. Wie...wie hätte ich auch zulassen können, dass sie...Ich kann nicht zulassen das Eltern ihr Kind verlieren egal was es kostet versteht ihr?" Sie holte tief Luft und blickt voller reue zu Elion. Ihre Augen füllten sich mit Tränen."Ich habe uns damit alle in Gefahr gebracht, den Orden, meine Familie und deine Elion. Um Roxana helfen zu können, drang ich in ihre Gedanken ein...Dort sah ich so viel schmerz so viel Dunkelheit. Ich habe ihrem Bruder geschrieben, in der Hoffnung er würde herausfinden was noch geschehen ist. Aber ich sah auch eine kleine Erinnerung, aber...sie wurde sofort von der Hexe unterbrochen und ich stand ihr gegenüber. Sie sah nicht Menschlich aus. An ihr war nur der Tod zu sehen und ihr kläglicher versuch dagegen anzukämpfen. Sie ist stark und...ich befürchte Roxana ist nicht die einzige die sie kontrolliert und ja ich meine Kontrolliert. Denn als ich zu den Schülern stieß, war Roxana nicht sie selbst, die Hexe Precuilla sprach durch sie, sie lenkte ihren Körper, ihre Gedanken und versuchte jene zu verseuchen. Es blieben nicht viele Optionen ihr schnell zu helfen, sie erst zur Schule zu bringen war zu gefährlich...Also...ich..." ihre Hände zitterten und Louisa musste sich setzen. "Ich habe diese Moorhexe herausgefordert. Es war eine Banale Herausforderung und dennoch hoffte ich sie ging darauf ein...um sie zu Schwächen und so aus dem Kopf von Roxana zu vertreiben bis sie hier war. Ich weiß das Roxana ihr den Schlüsselstein gegeben hat...Aber ich glaube nicht, das sie weiß, wer diese Frau wirklich ist. Wenn ihr mich fragt, wurde das Mädchen herein gelegt, ihre Schwäche wurde ausgenutzt, doch was mich am meisten beunruhigt...war ihre Antwort auf meine Frage...Doch dazu gleich mehr. Während ich versuchte sie zu manipulieren und ihre Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, versuchte die Moorhexe, sie zu manipulieren. Zumindest ihre Gedanken. ich glaube sie macht das seid längerem, andererseits scheint es so unmöglich. Roxana ist ein gutes Mädchen, sie würde nie jemanden einfach so verletzen und ich nehme an auf ihr liegt ein Zauber.Es war etwas...das die Dunkelheit in ihr wachsen lies. Ich glaube es könnte etwas an Roxana geben, dass durch den Schlüsselstein beeinflusst hatte. Vielleicht ein Schmuckstück oder dergleichen. Egal was es ist an dem Mädchen haftet eine alte und dunkle Magie. Sie handelte nicht aus eigenem antrieb. Dieser Hass den sie in sich hinein gefressen hatte, wurde genutzt, um sie zu manipulieren. Das hat auch seinen Grund denn die Moorhexe wird nicht von ihr lassen...Sie wird jeden vernichten der sich zwischen ihr und das Mädchen stellt, aus dem Grund weil sie Roxana will...Ich fragte sie...wieso...und sie antwortete mir. Sie erinnerte sie an sich selbst. Sie sagte wir haben sie in die Ecke gedrängt, sie verletzt und das sie unsere Lügen und falsche Freundschaft durchschauen wird. Ich weiß nicht wirklich was sie damit meint, aber ich glaube es ist diese Art der Dunkelheit, oder des Schmerzes, welche sich die Moorhexe zu nutzen macht.  Ihre genauen Worte waren...! Aber ihr erkennt es nicht. Die dunklen Tendenzen die sie hat. Du willst wissen, wieso ich sie will? Ich war genauso wie sie, ja...genauso. Sie ist wie ich und ich spüre in ihr das was du nun auch spürst....und dann...dann drang sie in meine Gedanken ein, lies mich spüren welche Kräfte in Roxana verborgen liegen und sie hatte recht. Ich...glaube aber nicht, dass Roxana diese Kraft willentlich in ihr Herz lies, dass müsst ihr mir glauben und jetzt kommen wir zu dem Punkt...was eben mit ihr Geschah. Ich sah, dass Roxana auf den Schlüsselstein Reagierte...ich spürte es. Er löste was in ihr aus, was kann ich nicht genau sagen. Wir müssen wie auf Flüche untersuchen. doch ich glaube ab dem Moment wurden ihre GEdanken durch das Berühren des Steines gesteuert. So sah es aus. In ihrem Innern gibt es ein Licht und sie Rang mit sich. Sie wollte ihnen den Stein wirklich geben und ich sah die Reue in ihrem Herzen, es nicht getan zu haben und die Angst davor dich verletzt zu haben Bill." Louisa begann erneut durch den Raum zu gehen und biss auf ihrer Unterlippe herum. Wie sollte sie nun erklären, was geschehen war? Letztendlich hätte sie damit rechnen müssen und das hatte sie auch. Ihr war bewusst was geschehen könnte, doch hatte sie gehofft sie früher aus den Gedanken des Mädchens vertreiben zu können. "Doch...dann drang sie in meine Gedanken ein, so konnte ich sehen, dass sie den Schlüsselstein hat von Roxana und das sie...jene zu ihrer Willenlosen Sklavin gemacht und sie manipuliert hatte. nur wie sie das durch die Schlossmauern tat, konnte ich nicht ganzes sehen, nur das es irgendwas magisches an Roxana selbst sein muss. Aber sie sah auch etwas...Sie weiß das ich ein Ordensmitglied bin, das Elion eines ist...und sie weiß von meiner Familie.  Sie Sprach von Kopfgeldjägern die sie wohl auf den Orden angesetzt hatte und das jene auch Marie und Dax besuchen oder Schlimmer, sie dabei zusehen muss wie ich sterbe...Ich und meine ungeborenen Kinder. Sie sah sogar das ich schwanger bin, etwas das nicht mal ich selbst wusste. Sie stellt mich vor die Wahl, entweder ich liefere ein Ordensmitglied aus, Ryan Godwill oder...ich bringe ihr die Schlüsselsteine, welche sich noch in Hogwarts befinden. Damit kann ich meine Familie retten, so ihre Worte. Genauso würde es meine Familie retten wenn ich ihr Bash ausliefere, doch...Ich glaube sie weiß genau, dass ich nichts dergleichen tue. Wenn sie aber schon meine Familie töten will, wird sie dir Elion vielleicht die selbe Wahl stellen, ich meine es wäre Logisch, so den Orden auseinander zu treiben, weil niemand dem anderen mehr vertrauen würde. Ebenso will sie das wir Roxana misstrauen, weil sie uns zeigen will sie ist eine Gefahr...Denn wenn wir sie der Schule verweisen, wird die Moorhexe ein leichtes Spiel haben und das Mädchen zu ihrem Abbild formen können. Das können wir nicht zulassen, aber ich weiß auch nicht was wir tun sollen...Elion, es tut mir so leid, ich wollte nur Roxana helfen und niemand verraten. Ich hatte keine andere Wahl." Ihr Herz raste und ihr wurde heiß und kalt zugleich. Schnell wischte sich die Hexe, die Tränen aus dem Gesicht und atmete tief durch. Was hatte sie da nur angerichtet und was sollten sie wegen Roxana tun? Was sollte sie tun um ihre Familie zu schützen? Es gab nicht viele Möglichkeiten. Vielleicht könnte sie Marie zumindest in Sicherheit bringen,doch was war mit Elijah? Den konnte sie schlecht fort schaffen. Wenn sie ihn von Roxana weg bringen würde, spielte sie der Moorhexe zu, egal was sie tat es hatte weitreichende Konsequenzen. Ihr Blick lag ruhig auf Elion und Bill, wie würden sie reagieren? würden sie Louisa nun hassen? könnte sie ihren Job verlieren? all diese Fragen schossen durch ihren Kopf, denn sie hatte ein Leben gerettet ja, aber viele andere gefährdet. War das wirklich so klug? Wäre es besser gewesen, Roxana in die Hände der Hexe zu geben? Nein das war es nicht wie konnte sie nur sowas denken. Jetzt hieß es abwarten, was die beiden Professoren zu all dem sagen würden. Sie war nervös, so wie die ganze Zeit während des Gespräches. Ihre Stimme zitterte leicht, aus angst und vor allem aus Schuldgefühlen heraus. Sie hoffte nichts vergessen zu haben, doch konnten die beiden ihr noch Fragen stellen, zu dem Gespräch mit der Moorhexe, den Namen fand zumindest Louisa passend. Denn in ihren Augen, sah sei aus wie eine aufgedunsene Moorleiche.
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Elion Hákon Rowan
Professor - Verteidigung gegen die dunklen Künste || Hauslehrer Slytherin
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BeitragThema: Re: {Hauptplot] Kapitel III Ein Unglück mit fatalen Folgen   Sa 20 Okt 2018 - 23:34

Der Blick des Skandinaviers lag auf den Ländereien der Schule für Zauberei und Hexerei, während seine Hände auf der Fensterbank seines Bürofensters lehnten. Eisiger Wind trug die letzten braunen und gelben Blätter von den Bäumen und sorgte dafür, dass nur wenige Schüler und Professoren sich nach draußen verirrten. Es war außergewöhnlich kalt für den Oktober. Das Wetter deutete immer stärker auf winterliche Verhältnisse hin und wiedersprach der natürlichen Ordnung, die der Schwede gewohnt war. In seiner Heimat war es stets etwas kälter gewesen als in England, aber in den vergangenen Jahren hatte sich Elion an das englische und oft sehr nasse Wetter gewöhnt. Der aufkommende Frost durchbrach diese Gewohnheit. Doch der Grund für das ungewöhnliche Wetter war bekannt und wenn der Orden seine Arbeit gemacht hatte, würde auch der Winter wieder in jene Monate zurückkehren, die für ihn vorgesehen waren.
Es war in der hektischen Zeit eine Form der Entspannung für ihn, wenn Elion in Gedanken versunken am Fenster stehen konnte und zumindest für einige Augenblicke die Zeit vergessen konnte. Doch an diesem Tag sollte diese Auszeit nicht von langer Dauer sein. Ein Patronus in Sperlingsform suchte ihn auf, um eine Nachricht zu übermitteln, welcher der Professor sofort nachkommen sollte und wollte.

Rowan war den Anweisungen des beschworenen Beschützers in Sperlingsform natürlich umgehend nachgegangen, so dass er kurz darauf den Krankenflügel erreichte. Ivira war in seinem Büro zurückgelassen worden. Der kleine Drache hatte geschlafen und mittlerweile hatte das Tierwesen keine Probleme mehr damit allein gelassen zu werden. Die Drachendame hatte wohl verstanden, dass der Professor früher oder später stets zurückkehrte. Im Krankenflügel selbst waren nur vier Personen vorzufinden. Neben der Heilerin und einer Schülerin, die entweder schlafend, oder ohne Bewusstsein in einem der Betten lag, befanden sich auch noch Louisa Millen, ebenfalls Ordensmitglied, und der Stellvertretenden Schulleiter Professor Melbourne in dem sonst leeren Raum. Es bedurfte keiner besonderen analytischen Fähigkeiten, um zu erkennen, dass man ihn nicht aufgrund von positiven Neuigkeiten hergerufen hatte. Der erste Anblick ließ vor allem Sorge um die Schülerin, welche der junge Professor auf den zweiten Blick als Roxana Scamander identifizierte, wachsen. Elion kannte die junge Huffelpuff aus seinem Unterricht und die ganze Situation ließ in Hinblick auf ihren Zustand keine guten Vermutungen zu.
Professor Melbourne! Louisa!“, machte der Schwede auf sich aufmerksam. Mit der Kollegin war er schon lange beim Du angekommen. Die beiden verband neben dem gleichen Job und der Mitgliedschaft im Orden nämlich auch noch eine interessante Begegnung in der Winkelgasse. Zudem war Lousia Millen eine gute Freundin von Saphira und ein gern gesehener Gast im Hause Rowan. Elion nickte stumm, als der Mann mit dem Stock Stillschweigen über die Situation forderte. Ordensangelegenheiten und somit auch die Kooperation mit Hogwarts wurde stets diskret behandelt, weshalb ein solcher Hinweis nicht nötig gewesen wäre. Doch an derartigen Details wollte der Schwede sich nun keinesfalls aufhalten. Stattdessen folgte er den Worten des anderen Professors. Die Augen des Skandinaviers verengten sich, nachdem Bill Melbourne geendet hatte. Die Worte des Mannes hatten mehr Fragen aufgeworfen, als sie beantworten konnten. Die Situation war für Rowan noch immer undurchschaubar, doch Melbourne deutete weitere Aufklärung durch Louisa an. Elions Blick legte sich auf den vertrauten Anblick der jungen Mutter. Die blonde Hexe wirkte sichtlich aufgelöst und die Worte Melbournes hatten bereits genug verraten, um auszuschließen, dass Scamander nur aufgrund eines Unfalls in diesem Bett lag.
Angestrengt versuchte Elion den Schilderungen der Kollegin zu folgen. Ihre Worte wirkten verstreut und boten so ein Spiegelbild ihres Inneren. Elion entging nicht, dass seine Kollegin vollkommen überfordert war und ihre Worte offenbarten den Grund für eben jene Überforderung. Der Schwede wirkte im Vergleich ruhig und ausgeglichen. Es war eine Momentaufnahme, die keineswegs sein inneres aufzeigte. Der aufmerksame Beobachter konnte sehen, wie sich die Kiefermuskulatur des blonden Professors unter dem Druck seiner aufeinandergebissenen Zähne anspannte. Die Flut an Informationen drohte ihn innerlich zu überwältigen und auch als Louisa zu schweigen begann, verharrte Elion noch für einige Herzschläge regungslos.
Sein inneres wurde dominiert von Angst und Sorge. Seine größte Sorge galt Saphira und dem ungeborenen Matthew. Die beiden waren allein dadurch gefährdet, dass die alte Hexe Elions Identität und seine Zugehörigkeit zum Orden kannte. Die Vernunft sagte ihm aber auch, dass die Gefährdung seiner Frau kein unmittelbares Problem darstellte. Es würde Arbeit erfordern Saphira in Verbindung mit Elion zu bringen. Außerdem war das Haus der Rowans mit unzähligen Schutzzaubern belegt, da Jones zur Zeit des Einzugs noch Jagd auf Saphira und Elion gemacht hatte. Außerdem war Saphira eine mächtige Hexe – im Duell vermutlich geschickter als Elion selbst – und konnte sich somit schützen. Die Gefahr bestand also, war aber im Augenblick keinesfalls der Punkt, welcher die meiste Aufmerksamkeit erhalten sollte. Der Schwede warf der Professorin nichts vor. Sie hatte eine Schülerin beschützt. Wenn Louisa sagte, dass das der einzige Weg gewesen war, dann vertraute er ihr, auch wenn die Folgen schwerwiegend sein könnten. „Du hast alles richtig gemacht“, erhob er schließlich das Wort und klang dabei leiser als er es beabsichtigt hatte. „Es ist unsere Aufgabe diese Kinder zu schützen. Du hattest keine andere Wahl“, benannte er das offensichtliche. Elion konnte sich nur schwer in Louisas Situation hineinversetzen. Doch er war sich sicher, dass die Last, welche im Moment der Entscheidung auf ihren Schultern gelastet hatte, enorm gewesen sein musste. Sie hatte sich für das Leben von Roxana entschieden und eine solche Entscheidung konnte nicht falsch sein. Es mochte jene geben, die aus taktischem Kalkül anders gehandelt hätten. Doch Elion hielt nicht viel von solchen Menschen. Wer aus reinem Kalkül die Moral vernachlässigte und nicht seinem Herzen, sondern bloß einer Taktik folgte, der konnte auf Dauer nicht den richtigen Weg gehen. Der Weg der Moral und des Herzens war selten der einfache, aber der Schwede war überzeugt, dass es stets der richtige war. „Ich mache dir keine Vorwürfe und du solltest das auch nicht tun. Wenn du später jemanden zum Reden suchst, dann bin ich da.“ In dem großen Schloss konnte es schnell einsam werden und das sorgte oft dafür, dass Sorgen und Ängste ins unermessliche wuchsen. Die beiden Ordensmitglieder saßen aber im selben Boot und kannten sich zudem sehr gut. Elion würde der entkräfteten Kollegin daher stets zur Seite stehen. Doch zunächst gab es andere Probleme zu besprechen.

Suchen Sie ihre Haut nach Auffälligkeiten ab!“, richtete er das Wort nun an die Heilerin, welche noch immer bei der bewusstlosen Roxana stand und ihren Zustand überwachte. Das Mädchen und ihr Zustand hatten nun die höchste Priorität. Die beschriebenen Vorkommnisse hatten den Professor an einen von Goodwills Berichten erinnert. Die Auroren hatten bereits herausgefunden, dass die alte Hexe Runen nutzte, um Hexen und Zauberer zu ihren Sklaven zu machen. Es war ihnen sogar gelungen zwei dieser Sklaven zu befreien, weshalb auch ein wirksames, wenn auch gefährliches Verfahren zu Sprengung der magischen Fesseln bekannt war. „Die Auroren des Ministeriums haben herausgefunden, dass Pruecilla alte Runen nutzt, um Menschen zu willenlosen Gefolgsleuten zu machen. Wir sind uns hoffentlich einig, dass Roxana nicht freiwillig so gehandelt hat, wie es beschrieben wurde.“ Elion wusste nicht besonders viel über die junge Hufflepuff, aber er traute seiner Menschenkenntnis und seinem Bauchgefühl genug, um davon ausgehen zu können, dass das Mädchen nicht aus freien Stücken die Befehle der alten Hexe ausgeführt hatte.
Sie sollten sich das anschauen!“, mischte sich die Heilerin nun ein. Die Frau hatte die Schülerin auf die Seite gelegt und hielt ihre Haare empor, so dass der Nacken des Mädchens sichtbar wurde. Der Schwede ging als erste der drei Kollegen um das Bett herum, um einen kurzen Blick auf den Fund der Heilerin zu werfen. Eine kleine und doch komplex wirkende Zeichnung war in die Haut von Roxana eingelassen. Für den Skandinavier bestand in diesem Fall kein Zweifel mehr. Er wartete darauf, dass auch seine Kollegen die Rune betrachtete. „Ich weiß nicht viel darüber. Die Hexe nutzt die Runen, um die Sklaven zu steuern. Die Rune ist die Verbindung zwischen Roxana und Pruecilla. Sie muss also entfernt werden.“ Die neutrale Fassade des blonden Professors verlor zunehmend an Bestand. Seine Züge wirkten sichtlich besorgt, denn er wusste, dass die Entfernung das Mädchen auf ewig zeichnen würde. Doch eine Narbe war im Vergleich zum Sklavendasein vermutlich das deutlich geringere Übel. „Man kann sie ausbrennen. Ich kenne keine andere Methode und ich halte es für die beste Idee, wenn wir die Verbindung sofort zerstören.“ Man könnte natürlich nach einem Experten suchen, um eine sanftere Methode der Entfernung zu finden. Doch mit jedem Augenblick, in dem die Rune existierte, konnte Pruecilla in den Kopf der Schülerin eindringen. Dieser Folter wollte Elion die Hufflepuff nicht weiter aussetzen.
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Bill Melbourne
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BeitragThema: Re: {Hauptplot] Kapitel III Ein Unglück mit fatalen Folgen   Sa 1 Dez 2018 - 21:05

Bill sah die beiden Ordensmitglieder an und hörte sich das ganze Gespräch mit an, bevor er Louisa tröstend einen Arm auf die Schulter legte. Es war eine verfahrene Situation und das was Louisa schilderte bedeutete, dass die Finsternis dort draußen bereits eine Kraft erlangt hatte, die weitaus größer war als das was der Orden aufzubieten hatte. Ein Feind der noch mächtiger war als vor beinahe zwei Jahrzehnten schien dieses Mal diese Mauern zu bedrohen und alles was mit Hogwarts zusammenhing. Ihm war ja klar gewesen, dass irgendwann auch Hogwarts im Visier der Dunkelheit stehen würde, aber so früh? Warum Roxana und was hatte der Feind mit ihr vor. Im Gegensatz zu Ellion blieb er skeptisch. Das ganze gefiel Bill überhaupt nicht und so langsam er einen grausamen Verdacht. Mit kühlen Gesichtsausdruck sah er besorgt zu dem Mädchen als die Rune auf ihrem Kopf gefunden wurde. Sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich, tiefe Besorgnis legte sich in sein Gesicht. Miss Scamander war immer eine so freundlichere Schülerin und jetzt soll sie ein Teil der dunklen Mächte sein? Zunächst fiel es ihm schwer zu glauben, doch er hatte schon erlebt wie Menschen sich Schlag auf Schlag veränderten und zum Machtinstrument der schwarzen Magie wurden. "Nein.", entgegnete er Ellion kurz, "das sie willenlos gehandelt hat, steht an dieser Stelle für mich nicht fest.", sagte er und sah die beiden ernst an, "sie hat mein Büro in Flammen gesetzt, mich angegriffen und das wirkte nicht gerade als sei sie von einer Rune besessen.", erwiderte er und sah die beiden an, "ich möchte, dass sie beide mir gut zuhören. Manchmal verändern sich Menschen schnell ins negative. Wir wissen nicht was Pruecilla in ihr gesehen hat und sowie ich das sehe, fühlte sie sich schon länger etwas zurückgewiesen von den Schülern um sie herum. Möglicherweise ist da Wut in ihr die Pruecilla formen wollte. Unabhängig davon muss sie unter Beobachtung gehalten werden. Ich wünsche das, Sie beide das Mädchen diskret beobachten werden, verfolgen ihre Schritte. Wie sie sich gibt, was sie tut. Auf keinen Fall dürfen wir zulassen, das Pruecilla es gelingt diese Mauer zu überwinden. Die Konsequenzen wären nicht abzusehen. Darüber hinaus, gewähre ich ihnen beiden Schutz durch den Schild von Hogwarts. Keiner von ihnen sollte jetzt mehr die Schule verlassen. Der Orden muss unverzüglich handeln. Sonst ist Hogwarts der nächste Schauplatz für ein Gemetzel.", erwiderte er, schwieg und starrte in Gedanken versunken zu Roxana, bevor er seinen Satz wieder aufnahm. "Ellion nimm Kontakt zum Orden auf, berichte ihnen von der Situation und sag ihnen das wir die Suche nach den Schlüsselsteinen noch intensivieren müssen." wies er ihn an, er kratzte sich am Kopf und spürte den Atem der Dunkelheit die sich um das Schloss legte. Eine eiserne Kälte wie die eines von einem Dämon besessenen Menschen. Erneut streckte jemand seine Hand nach diesem Schloss aus, verzehrte sich an der Angst der Kinder, und saugte den Mut aus ihnen heraus, je mehr diese zuschlug und alles zerstörte was den Menschen teuer war. Damals war Bill nach Hogwarts zurückgekehrt um in Frieden zu leben und nun befand er sich in einem Desaster ungeahnten Ausmaßes. Ausgerechnet in diesen schweren Zeit war Professor Chantealee nicht mehr da, jetzt wo er sie am meisten brauchte. Die Schule war dadurch zwar nicht führerlos aber ein General durfte in der Schlacht nicht fehlen. Im Augenblick musste er sich auf die Situation konzentrieren, auf die vielen Dinge die nun zu erledigen waren und vor allem auf die Sicherheit von Hogwarts und seiner Schüler. Diese Mauern waren sehr schwer zu überwinden, er ließ nicht zu, dass die stärkste Befestigung der magischen Welt überrannt werden konnte, nicht solange er als amtierender Schulleiter die Kontrolle hatte, nicht solange er atmete.

"Louisa, ich weiß das ist eine schwere Zeit für sie. Ich veranlasse sofort durch einen sicheren Boten, dass ihre Tochter sofort in Sicherheit gebracht wird, an einen Ort wo die stärksten Schutzzauber neu eingerichtet werden. Diese Schule ist auf den Orden angewiesen, wir brauchen den Orden des Phönix jetzt mehr denn je und wenn ich kann bin ich bereit dem Orden zu helfen. Die Schule hat jedoch höchste Priorität für mich. Was mit Miss Scamander passiert ist, muss unter uns bleiben. Auf keinen Fall darf es an die Schüler geraten. Nicht auszudenken was dann passiert. Alle Professoren und Angestellte müssen sofort auf Runen untersucht werden. Ein Spion auf Hogwarts wäre fatal. Louisa, sie haben alles richtig gemacht. Es gibt keinen Grund sich etwas vorzuwerfen. Dennoch....traue ich der Sache nicht. Wenn es um Miss Scamander geht, hat diese Hexe keinen Grund uns etwas vorzulügen. Sollte sie gefährlich sein und wir behalten sie hier, ist sie eine Bedrohung. Aber der alte Grundsatz von Hogwarts gilt immer noch. Jeder der um Hilfe bittet wird sie stets auch erhalten. Behandeln wir sie wie eine normale Schülerin und geben ihr das Gefühl ein Teil dessen zu sein.", erklärte Bill seine Sichtweise und fuhr nach einer kurzen Minute der Nachdenklichkeit fort, "Sie beide müssen sich im klaren darüber sein, das Pruecilla alle ihre Verwandten, jede Schwäche ausnutzen wird, um sie zu kriegen. Ihr Überleben ist jetzt auch das Überleben des Ordens. Wir müssen die Schlüsselsteine finden, alle. Fallen sie dem Feind in die Hände ist die magische Welt nicht mehr zu retten.", er sah die beiden erneut an und ging dann hinüber zu Roxana um sich die Rune genauer anzusehen. Einen Moment lang schwieg er, man merkte ihm an, dass er innerlich mit sich kämpfte und tiefe Zweifel in ihm aufkamen.

"Das ist nicht ganz richtig Ellion. ich glaube wenn wir sie durchschneiden, ist die Rune gebrochen. Es wird nicht mehr als eine Narbe zurückbleiben, aber die Magie der Rune dürfte damit außer Kraft gesetzt werden." er gab der Heilerin mit einer Geste zu verstehen, dass sie möglichst bald anfangen sollte, "Ich werde ihre Eltern persönlich verständigen.", sein Blick glitt zu Louisa, "ich weiß, dass die Elten ein Wörtchen mitzureden haben, aber im Moment wissen wir nicht ob diese Rune eine akute Bedrohung ist. Daher lasse ich sie schon durchschneiden. Ich übernehme persönlich die Verantwortung dafür. Man sollte auch ihre Eltern in Sicherheit bringen. Wir müssen die drei  Steintafeln unbedingt entschlüsseln, ich befürchte beinahe da wird nicht der erste Versuch gewesen sein in das Schloss einzudringen, falls dies jemals das Ziel war. Der Feind hat den Schlüsselstein von Roxana erhalten...verbleiben noch sechs weitere. Einen habe ich. Damit verbleiben noch fünf die es zu finden gilt. Wenn sie die eine aus dem Schloss hatte, gibt es vielleicht noch weitere. Ich möchte das sie beide zusammen mit den anderen Professoren das Schloss absuchen. Der Orden muss sich darauf konzentrieren Pruecillas Versteck zu finden. Was wissen wir eigentlich genaues über Pruecilla?", es war nicht auszudenken was Louisa in diesem Augenblick durchmachen musste. Sie wirkte völlig neben sich, was kein Wunder war wenn man bedachte mit wem sie sich gerade eben noch angelegt hatte. Die Zeit des Redens und Debatierens war endgültig vorbei. "Leider gibt es von Professor Chantealee immer noch keine Spur. Sollte sie dem Feind in die Hände gefallen sein, müssen wir mit dem schlimmsten rechnen. Hogwarts wird ihnen beiden Sicherheit geben, aber wenn die Schulleiterin denen in die Hände fiel, ist die Sicherheit der Schule bedroht. Andererseits hätten sie dann längst wahrscheinlich einen Weg hinein genommen und nicht eine Schülerin benutzt. Mir ist immer noch nicht klar wo sie den Schlüsselstein her hat. So oder so wir werden sie befragen müssen. Es sollte jedoch nicht mehr als einer tun. Die anderen beiden sollten sich im Hintergrund halten. Ich möchte das Mädchen nicht mehr belasten als unbedingt nötig ist. Sie könnte Informationen haben die wir benötigen und die uns weiterbringen können.", erklärte er und setzte sich erneut in Bewegung. Er ging ein paar Schritte durch den Raum, bevor er sich wieder herumdrehte. "Kann ich auf sie beiden zählen? Es ist jetzt mehr denn je wichtig, das wir zusammenhalten und die Allianz nicht aufs Spiel setzen. In Ordnung?"
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Louisa Millen
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BeitragThema: Re: {Hauptplot] Kapitel III Ein Unglück mit fatalen Folgen   Di 4 Dez 2018 - 8:32

Sie wusste das Bill und Ellion recht hatten, dennoch war es schwer zu akzeptieren, dass sie nun den Orden in Gefahr gebracht hatte. Sicher Hogwarts glich einer Festung und sie würden alles tun um die Schüler zu beschützen, doch wäre sie nicht in die Gedanken der Moorhexe eingedrungen, wäre das alles nie passiert. Ein tiefes seufzten überfährt ihre Lippen und ihr Blick haftet auf Roxana. Bills warmherzige Berührung lässt Louisa zumindest schmunzeln und sie legt für einen Moment ihre Hand auf seine. "Ich muss dir widersprechen Bill, denn auch wenn Roxana dich angegriffen hat, so wollte sie dies nicht. Ich habe es in ihren Gedanken gesehen, sie schien in dem Moment von der Rune gesteuert zu sein, zumindest ist das meine Vermutung. ich glaube die Rune verstärkt negative Emotionen, dazu noch falsche Versprechungen eine Tarnung irgendwas. Miss Scamander ist ein gutherziges Mädchen, sie war stets an dem Wohl anderer interessiert selbst wenn ihr eigenes darunter litt. Sicher sie hat viel durchgemacht und wahrscheinlich sind ihre Emotionen explodiert wie ein Vulkan, aber...sie hat sich bewusst dagegen entschieden. Das die Moorhexe mir sagte sie sei Gefährlich ist vielleicht weil sie weiß, dass sie nun eine potentielle Schülerin verliert, sie ist durch eine Emotion an dieses Mädchen gebunden, was bedeutet sie will sie unbedingt in ihren Reihen haben. Wir treiben sie in ihre Arme wenn wir ihr zu viel Misstrauen entgegenbringen, denn die Moorhexe sagte schon, dass sie von alleine kommen wird, weil wir sie dazu bringen. Sie sagte Roxana, dass..." doch da unterbrach Louisa und sah auf das Mädchen welches im Bett lag und ihre Stimme erhoben hatte. Diese zarte schüchternde Stimme, die nun zu hören war, dass war die Roxana die man kannte, als wäre nie etwas geschehen. Unsicher sah sie die Professoren an und die Tränen sammelten sich sofort in den Augen des Mädchens. "Professor Melbourne es tut mir unendlich leid, ich bin...so froh das es ihnen gut geht. Ich...ich wollte sie nicht  verletzen wirklich nicht...das alles...war ein großer Fehler. ich sag ihnen alles was ich weiß, wirklich...A..aber bitte...ich...ich will nicht von der Schule fliegen." das leise schluchzen machte die Situation nicht besser sodass sich Louisa neben die Schülerin setzte und sie in den Arm nahm. "Schon gut Ms. Scamander, erzählen sie uns einfach was passiert ist und das von Anfang an, niemand hier verurteilt sie oder will sie nun bestrafen, wir wollen ihnen helfen. So wie Elijah dir helfen wollte. ihm geht es übrigends gut, er ist...in Sicherheit und wohlauf." lächelte Louisa ihr entgegen und Roxana, sah unsicher zwischen den Professoren hin und her. Ihre Hände zitterten, sie hatte einfach angst. was sollte sie nun tun? "A..also...Pressy, ist eine alte Frau und...ich...nein das war nicht der Anfang...G..gut, also in den Sommerferien war ich bei meiner Großmutter, da...einiges schief ging war ich niedergeschlagen und traurig, ich wollte nicht mehr verletzt werden. Elijah, Taemin und all die anderen die meine Freunde sind aber...nie da waren oder mir gesagt haben, ich sei falsch oder mein Charakter schlecht...Ich hatte einfach das Gefühl jeder dachte er kann etwas anderes aus mir machen als ich bin. ich war so verletzt und dann...als Elijah mich abwies obwohl er mich so toll fand und ein Date wollte...da war ich so verletzt. Es fühlte sich an als, würde mich jeder benutzen und sich dann über mich lustig machen weil ich so doof bin und glaube wenn jemand sagt das er mich mag...An diesem Tag...als ich in das Waldbad wollte, traf ich Sam...er war lieb und naja hat gefragt ob er mich begleiten kann...Dann haben wir geredet und ich sah einen Schmetterling..." sie machte eine Pause und begann zu weinen,Louisa versuchte sie zu trösten, aber Roxana hielt sich den Kopf und schien eine Mischung aus Wut, Angst und Scharm zu empfinden. "Professoren es tut mir leid ich war Blind...ich...hätte es ahnen müssen, aber als ich dann aufwachte, war da...nur Dunkelheit, es roch nach Blut und Exkrementen...und naja ich war angekettet und lag glaube ich auf Stroh. Viel konnte ich nicht sehen, aber da war diese alte Frau sie sagte sie braucht meine Hilfe und das ich ihr helfen müsste. ich hatte Mitleid und wollte ihr etwas gutes tun. Sie ist krank und...naja hat gesagt sie würde mir helfen wenn ich ihr helfe. Nun ich wollte nur das der schmerz aufhört und mich niemand mehr...benutzt. Aber ich hab nie daran gedacht jemand weh zu tun, am Anfang nicht...Aber dann wurden meine Emotionen stärker, der Hass, die Enttäuschung, dass kam über die Zeit. Jedenfalls...Hrm...sie sagte ich muss ihr einen Stein aus dem Schloss bringen, weil...der sie gesund macht. Sie würde sonst sterben und das sie Professor Melbourne sie hassen und ihr den Stein nie geben würdet. Sie sagte ich kann ihr Kind werden und sie würde mich beschützen. Aber ich wollte nur helfen..." sie pausierte und senkte den Blick. Louisa sah zu den beiden Professoren und seufzte ein wenig. "Roxana...weißt du...jeder macht einmal einen Fehler, besonders dann wenn wir verletzt werden, aber...die Kunst liegt darin zu sehen und zu verstehen, dass jeder von uns so wie er ist gut ist. Wir sind unterschiedlich und genau das macht jeden zu etwas besonderen, auch wenn manch einer das nicht von Anfang an sieht. Vertrau mir, niemand hier wird dich verurteilen also bitte erzähl weiter..." sie schenkte dem Mädchen ein lächeln, welches unsicher zu Ellion und Bill sah. "Nun...ich habe einige Sachen in Hogwarts gefunden, Bücher und...ein Bad, in dem es Augen gibt...und dann fand ich im Gemeinschaftsraum den Stein...Helena Ravenclaw hat mir ein wenig geholfen. ich habe ihr versprochen die Sachen zu Professor Melbourne zu bringen was ich auch wollte. ich hatte gespürt, dass sie wichtig sind und das Pressy, sie für böses nutzen würde. Aber irgendwie wollte ich ihr auch helfen und ich dachte wenn ich den Professor frage, hilft er ihr vielleicht. Aber als ich vor ihm saß, hörte ich diese Stimme in meinem Kopf und ich habe..mich nicht mehr kontrollieren können, alles woran ich denken konnte, war ihr den Stein zu bringen und dann...war ich wie ein Zuschauer, dessen was geschah. Ich traf mich mit Mike ihrem Helfer und er brachte mir einen Fluch bei...mit dem ich mich an den anderen Rächen könnte...Aber das wollte ich dann nicht mehr...ich hatte angst und...wusste ich kann nicht mehr zurück, nicht nach Hause  und nicht nach Hogwarts...dann tauchte Elijah auf und den Rest kennen sie ja. Aber ich wollte wirklich niemand absichtlich verletzen ich wollte helfen...und mich rächen, aber nicht so...nicht in dem ich andere Quäle. Auch wenn es mir ab einem gewissen Moment egal war..." erklärte sie und Louisa stand auf, während Roxy sich etwas unter ihre Decke verkrümelte. Die Professorin nahm ihre Kollegen beiseite und seufzte. "Bill ich helfe dir bei allem...solange meine Familie in Sicherheit ist. Wir müssen aber schnell handeln, wenn noch mehr Schüler infiltriert wurden, ist die Gefahr groß dass die Moorhexe sie sich holt. Jetzt wo wir Roxy haben und die will sie scheinbar am meisten. Was die anderen Dinge betrifft sie haben recht wir dürfen nicht riskieren, die Allianz auf spiel zu setzen, aber wir brauchen nicht nur Leute aus dem Orden in der Schule...oder bei den anderen Organisationen die mit dieser Hexe unter einer decke stecken, wir brauchen sie überall selbst im Ministerium...Das ganze wird immer Gefährlicher und wer weiß was die Hexe als nächstes tut...Ich würde vorher nur gern meinem Verlobten sagen, dass ich schwanger bin...und dann...sollten wir überlegen wie wir die Schüler vorbereiten, wir können ihnen nicht verheimlichen, was geschieht. Es wird zu einem Kampf kommen und sie werden alle um ihr Leben kämpfen müssen. Wir müssen offen sein Bill oder was meint ihr beiden? Vor allem dürfen wir Roxana kein misstrauen entgegen setzen, vielleicht...wäre es einfacher sie an deiner Seite Geheimnisse ergründen zu lassen Bill, so bekommt sie die Chance ihre Fehler gut zu machen. Sie hat anscheinend mit Titus eine Menge herausgefunden und die beiden könnten helfen." Louisa schien nachdenklich die ganze Situation war verzwickt, es gab viele Schüler die unsicher waren und diese Unsicherheit schien sich die Moorhexe zunutze zu machen. Unbewusst strich sie über ihren Bauch und sah zu den Professoren. "Ich für meinen teil, kämpfe an der Seite der Schule und des Ordens und ich hoffe ihr werdet mich nicht davon abhalten, denn hier geht es um ein höheres wohl als das eigene..."
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