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 [Hauptplot] Der Turm betritt das Schlachtfeld!

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Prason
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BeitragThema: [Hauptplot] Der Turm betritt das Schlachtfeld!   So 9 Sep 2018 - 12:22

Prasons Ablenkung sorgte in der Eingangshalle dafür das hier oben weniger Auroren waren. Dank seiner Meisterin hatten sie auch einige Menschen gegen die Auroren gehetzt. Genau deswegen wurden in letzter Zeit so viele Menschen entführt, um diesen Angriff hier vorzubereiten und sie eine Weile damit zu beschäftigen jene von ihrem Fluch zu befreien oder zu zu sehen wie Pruecilla sie vor ihren Augen in in ihre Einzelteile zerfallen ließ. Der riesige Prason kämpfte sich mit seiner Vorliebe für laute Sprengzauber durch die Korridore hindurch, bis zur Aurorenzentrale wo er mit einem gewaltigen Bombarda Maxima die Wand gesprengt hatte. Sie mussten schnell reagieren, Miguellien hatte nicht mehr viel Zeit und ihre Gegner waren keine schwachen Kinder, sondern absolute Elitemagier. Aber Prason fürchtete sich vor gar nichts, nichts war schlimmer als seine Meisterin. Nur zu siegen bedeutete zu leben das war sein Lebensmotto. Erfolg war siegen und Niederlage Schmerz. Pruecilla hatte ihm diese Worte seit er ein kleiner Junge war in den Kopf geprägt. Wie hatte sie immer gesagt? Sie wolle aus ihm einen der stärksten Magier aller Zeiten machen? Er war ihr Turm auf dem Schachbrett und Miguellien die Dame die sich frei bewegte und die zentralen Aufgaben übernahm. Dieser Angriffsplan entstammte seinem Kopf und damit dieser Kopf dran blieb, riet Prason ihm das er Erfolg hatte. "Meister Prason, wir sind die inneren Korridore vorgerückt. Wie sollen wir verfahren?", streng blickte Prason zu dem Teenager herunter der sehr viel kleiner war als er selbst. Prason war so ziemlich der größte und kräftigste Kerl den Pruecilla aufzubieten hatte. Seine Oberarme waren extrem muskulös und sein Körper war allgemein für seine zwei Meter große Statur ziemlich kräftig gebaut. "Greift das Zentrum stärker an und sorgt dafür das wir so viele wie möglich mit weiteren Runen belegen. Sorgt dafür das die Auroren sich aufteilen müssen!", rief er und sofort verschwand die Gruppe Teenager, bereit für ihren Herren zu sterben und alles zu tun was er oder seine Meisterin ihnen befahl. Lange wurden sie trainiert für diesen Augenblick, viele harte Prüfungen und Kämpfe mussten sie überstehen und nun war der Augenblick gekommen wo sie sich alle beweisen konnten und Pruecilla stolz machen durften. Zu siegen und erfolgreich zu sein bedeutete für sie zu überleben, zu essen und gut zu leben.

Prason jedoch hatte nur noch eines im Kopf, so viele Auroren wie möglich persönlich in Grab zu schicken. Dem letzten hatte er das Genick gebrochen und kaum das er durch das Loch gestiegen war und der Staub sich ein wenig gelegt hatte, bemerkte er einen weiteren Auror der offenbar durch den Deckeneinsturz von den anderen in der Aurorenzentrale abgeschnitten worden war. Mit Wut in den Augen funkelte er seinen neuen Gegner an, "Hey ergib dich oder stirb hier und jetzt, was hälst du davon?", Prason hielt seinen Zauberstab hoch und man sah ihm deutlich an, dass er seine Drohung ernst machte. "Den übernehm ich, ihr durchsucht anderen Wege und umzingelt die Auroren von hinten.", sein Blick war weiterhin auf Kyle gerichtet, "Sag mir wie du heißt Aurorenbaby. Nur damit ich deinen Namen später in die Totenwand ritzen kann. In meine Totenwand auf die du dann drauf kommst. Ich sammel die Namen derjenigen die ich getötet habe. Ist so eine Leidenschaft von mir, weißt du. Genug damit, Bombarda Maxima!", kaum ausgesprochen schoss er den Sprengzauber genau auf Kyle ab um ihn mit einem einzigen Schlag fertig zu machen. Vielleicht war er ja wie seine Kollegen und er würde sofort bewusstlos werden oder er würde sich als wahre Herausforderung herausstellen. Das wäre zur Abwechslung mal etwas anderes.

"Crucio acerrimo dolore", er wollte seinem Gegner keinerlei Chance lassen einen Gegenzug umzusetzen und deshalb versuchte er ihn mit Schmerzen bewegungsunfähig zu halten, das hieß natürlich wenn sein Gegner nicht auch diesem Zauber am Ende ausweichen konnte. "Es ist sinnlos zu kämpfen, meine Meisterin ist nicht nur die mächtigste Hexe aller Zeiten, sondern bald schon die Herrscherin der gesamten magischen Welt! Gib auf und lass dich von uns in unsere Armee integrieren, das ist viel einfacher als wenn ich dir deine Gliedmaßen wegsprengen muss. Du hast doch sowieso keine Chance gegen mich oder glaubst du mit deinen Lehrbuch-Zaubern kannst du mich schlagen?", erneut loderte das Feuer in ihm auf, er wartete gespannt wie sein Gegner reagieren würde.

Beschreibung des Zaubers (Zitat aus der Zauberliste): Crucio acerrimo dolore:
 
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Eloya MacKenna
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der Turm betritt das Schlachtfeld!   So 9 Sep 2018 - 14:13




Kyle MacKenna


Auror | 37 Jahre


Eben noch hatte er sich heldenhaft in Linie gebracht um Béatrice zu retten, da hatte ein lautes Beben ihrem Vorhaben einen gefährlichen Schlag versetzt. Wobei Schlag nicht das richtige Wort war. Ein lauter Knall ertönte und ihnen stürzte regelrecht der Himmel auf den Kopf. Kyle hatte kein Glück gehabt, ein Geröllbrocken hatte ihn an der Schläfe getroffen, was ihn kurzzeitig ausgeknockt hatte. Er hoffte inständig, dass wenigstens Béatrice es geschafft hatte. Das war sein letzter Gedanke, dann gingen die Lichter aus.

Er wurde geweckt von stechenden Kopfschmerzen. Die Quelle des Schmerzes konnte er wenig später ausmachen. Es war die kratzige Stimme der alten Hexe gegen die die Auroren seit geraumer Zeit kämpfte und die die gesamte Zaubererwelt bedrohte.
Kyle fasste sich an die Stirn und spürte etwas warmes und klebriges an seiner Schläfe herablaufen. Offensichtlich hatte er eine kleine Platzwunde abbekommen. Eine kurze Bestandsaufnahme seines Körpers sagte ihm, dass ihm aber sonst nichts weiter fehlte. Wie lange er wohl ausgeknockt war?
Der Auror erhob sich und blickte sich um. Er kontne nicht lange abwesend gewesen sein, denn der Staub, der durch den Deckeneinsturz aufgewirbelt wurde, hing noch immer in der Luft.
Wo war Béatrice? Kyle versuchte an der Geröllwand entlang zu humpeln und einen Weg hindurch zu finden. Jedoch erfolglos.
Aber viel Zeit blieb ihm nicht. Schon wenig später hörte er Schritte und Stimmen. Eben erst waren die Angreifer gebannt worden, da kam schon die nächste Welle auf ihn zu.
Kyle blieb nicht viel Zeit um sich zu sammeln. Er nahm seinen Zauberstab und wählte einen gefestigten Stand um eine gute Verteidigungs- bzw. Angriffsposition zu haben.

Dass er diese auch brauchen würde war ihm schon wenige Augenblicke später klar. Neben etlichen Lakaien kam auf ein großer dunkler Schatten auf ihn zu. Ein regelrechter Berg von einem Mann. Stahlharte Muskelmasse wo das Auge auch hinfiel. Er selbst war das genaue Gegenteil von seinem Gegner. Er war zwar ähnlich hochgewachsen, jedoch schlank. Innerhalb eines Herzschlags rekapitulierte Kyle, dass im Falle eines Angriffs seine Flinkheit und Wendigkeit seine einzige Chance sein würden.
Mehr Zeit blieb ihm nicht, denn schon trat der Berg auf ihn zu. Kyle registrierte die mächtigen Pranken des Riesen. Denen sollte er vermutlich ausweichen. Seiner Magie würde er sich vielleicht entgegen stellen können, aber diesen Pranken?

"Hey ergib dich oder stirb hier und jetzt, was hältst du davon?"
Kyle schnaubte, sah dem Berg furchtlos in die Augen und schwieg ansonsten. Dieser Mann würde sich den Kampf mit Kyle nicht entgehen lassen, das sah man ihm schon an seiner selbstgefälligen Art an. Und tatsächlich rief er seinen Lakaien einen Moment später zu, dass er ‘den hier übernehmen würde’. Kyle blieb gerade noch Zeit für ein kurzes Stoßgebet an Yash, dass er, wo auch immer er gerade sein Unwesen trieb, auf ihn Acht geben und ihm beistehen möge. Dann began der Berg mit seiner Provokation. Er fragte Kyle nach seinem Namen. Für seine Totenwand. Dieser Berg musste erst mal seinen Kopf bekommen, und ihm den Namen von seinen toten Lippen ablesen. Er würde ihm den Gefallen jedenfalls nicht tun. Allerdings tat Kyle etwas, das im Nachhinein betrachtet vermutlich ziemlich dumm war. Er ließ sich auf das Niveau seines Gegners herab.
”Nenn mich Arschloch oder lass dir sonst was einfallen. Ich bin mir sicher, du wirst kreativ wenn ich dir deinen Allerwertesten gleich aufreiße!”
Er hoffte, dass es nicht gleich sein Hintern war, der aufgerissen würde, aber natürlich tat sein Gegner Kyle den Gefallen nicht.
Es stellte sich heraus, dass er wohl für den Sprengzauber verantwortlich gewesen sein musste, immerhin setzte er erneut ein Bombada Maxima frei. Kyle blieb gerade noch genug Reaktionszeit um laut ”Protego!” zu rufen. So konnte er sich wenigstens vor den herabstürzenden Geröllbrocken schützen.

Kaum einen Herzschlag später wurde seine Aufmerksam jedoch abgelenkt, da er seinen Gegner einen weiteren Zauberspruch rufen hörte. Jedoch handelte es sich hierbei um einen Fluch. Ein Fluch, der noch nicht lang bekannt war, jedoch nah verwandt mit dem Cruciatus-Fluch zu sein schien. Die Auroren hatten bisher wenige Feldstudien zu diesem Fluch betreiben können, und Kyle konnte sich hundert schönere Dinge vorstellen, als Versuchskaninchen zu spielen. Er versuchte auszuweichen. Jedoch geriet seine Konzentration dadurch ins Wanken und sein Schild brach.
Das alles geschah so schnell, dass Kyle von einem der späteren Geröllbrocken getroffen wurde. Glücklicherweise handelte es sich hierbei eher um einen kleinen Stein, als um einen richtigen Brocken. Er kam also ohne größere Verletzung davon. Die konnte er nämlich gar nicht gebrauchen. Jedoch hatte das Manöver ausgereicht um seinem Gegner die Zeit zu geben ihn mit dem Fluch zu treffen. Kyle spürte den Strahl des Fluchs in seinen Körper einfahren und machte sich auf endlose Qualen gefasst. Doch sein Körper schmerzte nicht mehr als zuvor auch.

Dass die Qualen anderer Natur waren, erkannte der Auror einen Moment später. Sein Kopf wurde überspült mit Erinnerungsfetzen. Furchtbaren Erinnerungen an die schlimmsten Momente in seinem Leben. Kyle befürchtete einen Herzschlag lang, dass er vielleicht gestorben war und nun sein Leben an ihm vorbei zog, doc her spürte seinen Herzschlag bis zum Halse klopfen. Er versuchte der Flut an Bildern Herr zu warden, jedoch erfolglos.
Kyle brüllte laut auf. Er wünschte sich gerade inständig eine Fernbedienung für seinen Kopf um diese furchtbaren Bilder auszuschalten. Er sah die allesverzehrenden Flammen, in denen seine Mutter gefangen gewesen war. Er roch das verbrannte Fleisch, das von ihren Knochen fiel, als er sie endlich erreichte und registrierte, dass er nichts mehr für sie tun konnte.
Er sah all die Gesichter seiner Peiniger in der Schule, schmeckte das Toilettenwasser und spürte die Qualen der zahlreichen Ärgernisse der anderen Schüler. Er sah in ein jedes Gesicht derer, die er in seinem Beruf nicht hatte retten können.
So viele Frauen, Kinder, Männer die sterben mussten. So Viele, deren Stirn das Runenmal der Hexe zierte. So viele Vermisstenmeldungen. So viele Eltern, denen er hatte sagen müssen, dass sie vergeblich auf ihre Kinder warteten.

Kyle drohte unter den seelischen Qualen zusammenzubrechen, als plötzlich ein Gesicht vor ihm auftauchte. Yash. Dies war die qualvollste Erinnerung, die sein Unterbewusstsein für ihn bereit hielt. Sein Ehemann. Sein Vertrauter. Sein Freund. Sein Seelenverwandter. Der letzte Blick auf seinen Leichnam. Der Abschiedsbrief.
Besser hätte man Kyle nicht aus seiner Starre erwecken können. Er straffe die Schultern und sah dem Berg furchtlos entgegen. Einzig ein verkniffener Zug um seine Mundwinkel herum zeigte, dass die Flut an Bildern nicht geendet hatte. Doch Kyle war starker, als er nach außen hin vielleicht wirken mochte. Ihm wurde klar, dass die Bilder in seinem Kopf, die dazu gedacht waren ihn bis zur Verstandlosigkeit zu quälen, ihn Tag ein Tag aus quälten. Es war der Inhalt seiner Träume, seiner Gedanken, seine persönliche Nemesis.
Sein Gegner konnte ihn nur quälen, wenn er sich quälen ließ. Also kratze Kyle alles an Willenskraft zusammen, das er auferbieten konnte und presste zwischen den zusammengekniffenen Zähnen hervor: ”Was? Mehr hast du nicht drauf? Enttäuschend.”, dann hob er den Zauberstab und rief lauter diesmal: ”Impedimenta!”
Dieser Zauber würde ihn nicht retten, aber ihm im Idealfall einen Moment verschaffen um den nächsten Zauber anzusetzen.


Ort: Hinter einem Haufen eingestürzter Gemäuer | Bei Prason

Geschehen: Versucht einen Weg durch das Geröll zu finden | Stellt sich dem Kampf gegen Prason

Sonstiges: Aktuelle Verletzungen: Platzwunde an der Stirn; Leichtes Hinken/Humpeln



Zauberliste schrieb:
Impedimenta
Dieser Zauber gehört zu den Lähmungszaubern und lässt einen Gegner mitten in der Bewegung vollständig erstarren.


Zuletzt von Eloya MacKenna am Mo 19 Nov 2018 - 15:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Prason
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der Turm betritt das Schlachtfeld!   So 9 Sep 2018 - 19:28

Prason grinste als sein Gegner vor Schmerzen aufschrie. "Was denn? Und du Schwächling sollst ein Auror sein? Jemand der für Recht und Ordnung sorgt. Die Elite der magischen Welt hm? Du hast ja überhaupt nichts drauf." grinste er vor sich hin und ließ seine Augen nicht von ihm abgewandt. Auch wenn er sich sicher war, dass er diesen Kampf gewinnen würde, bedeutete das nicht das man ihn unterschätzen sollte. Zugegeben er war kein so guter Runenmeister wie Migullien aber immerhin besaß er eine enorme Willensstärke, seine war noch stärker ausgeprägt als die eines Riesen. In seinen Augen loderte der Hass und die absolute Vernichtungsabsicht. Sein Gegner war nicht unbedingt die Mühe wert, aber es genoss es ihm dabei zu zusehen wie er sich windete und versuchte gegen den Schmerz anzukämpfen, gegen all die Erinnerungen in seinem Kopf. Dieser Junge war wirklich nicht die Mühe wert und gerade als er seine Qualen beenden wollte, musste er überrascht feststellen das dieser Grünschnabel sich offensichtlich aus dem Zauber herausziehen konnte. Beeindruckend, wenn man mal bedachte das die meisten dadurch den Verstand verloren.

Als dieser dann den Zauberstab erhob und einen imperdimenta auf ihn wirkte, verschwand Prason mit einem Schlag, so als hätte er sich in Rauch aufgelöst und tauchte neben ihm wieder auf. "Crucio!", zischte Prason und wollte dem Jungen allein für den Versuch noch ein wenig mehr Schmerz aufbürden.  Lange konnte er sich nicht mehr mit ihm beschäftigen, also überlegte er diesen Kampf schnell zuende zu bringen. "Willst du noch ein paar letzte Worte verlieren, Grünschnabel?", fragte er und sah abwertend zu ihm. "Gib endlich auf, du bringst es sowieso nicht und an der Seite Pruecilla hat nur die Elite eine Chance. Du hingegen bist doch einfach nur ein Dummkopf der sich ganz groß aufspielen will. Cruziooo!", rief er und versuchte dem Feind noch ein wenig mehr zuzusetzen bevor dieser gleich mit einem Tötungszauber seinen letzten Atemzug tätigen würde. Immer diese Plagen die ihre eigene Kraft nicht richtig einschätzen konnten. Wenn man keine Chance hatte gab es zwei Möglichkeiten, entweder man rannte weg oder man stellte sich dem Gegner und starb. Prason hatte absolut keine Zeit dafür diesen Mistkerl noch länger zu foltern und zu quälen, dafür gab es einfach noch zu viele Gegner die er beseitigen musste. Außerdem würden die Kinder es nicht allein mit den Auroren aufnehmen können und vermutlich dauerte es nicht lange bis Verstärkung eintreffen würde. Schon so lange hatte er sich auf diesen Kampf vorbereitet, seine Kräfte geschont und die Kinder gnadenlos trainiert, damit sie den Auroren würdige Gegner waren und einige von ihnen mit in den Tod reißen konnten. Aber Pruecilla ging es um sehr viel mehr als das. Es ging hierbei um einen Plan den niemand aufdecken durfte und vielleicht würden ihnen ja noch die besagten zwei Vögelchen ins Netz gehen. Ryan Goodwill und Celina Recshire würden sich mit Sicherheit fabelhaft als die kleinen  Marionetten von Pruecilla abgeben, aber sie schien nur ein Ziel zu haben, nämlich herauszufinden wo der Schlüsselstein war und danach würde sie Ryan Goodwill vernichten. Und wenn es etwas gab das seine Meisterin nicht war, dann gnädig genug um einen schnellen Tod zu garantieren. Als Prason noch kleiner war, hatte Pruecilla ihn oft gezwungen die Folterungen mit anzusehen, damit er wusste was auf ihn zukam wenn er versagte. Er wurde gnadenlos unterrichtet in Magie und Kampf, er wurde trainiert und gegen andere seiner Leute angesetzt. In einer großen Arena kämpften sie gegeneinander und selbst seine Freunde wurden zu seinen schlimmsten Feinden. An dem Tag an dem er das Blut seines letzten übrig gebliebenen Freundes vergoss, war der Tag an dem Prason sich vollkommen seiner Wut und seinem Hass hingegeben hatte. Er wollte mächtiger sein als jeder andere, er wollte sie stolz machen und ihr zu dem Ziel verhelfen das sie unbedingt erreichen wollte. Ihre Unsterblichkeit und die Entfaltung ihrer kompletten Macht. "Avada Kedravra!!", sein Gegner sollte sterben und das so schnell wie möglich, damit er seine Mission zuende bringen konnte, aber irgendwas sagte ihm das dieser Junge viel lästiger sein würde, als er es sich erhoffte. Wieso mussten immer die schwächsten gleichsam auch wie kleine Käfer immer die lästigsten sein? Das war sowas von nervig, dass er es nicht in Worten auszudrücken vermochte.
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Eloya MacKenna
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der Turm betritt das Schlachtfeld!   Mi 14 Nov 2018 - 19:50




Kyle MacKenna


Auror | 37 Jahre


Innerlich aufstöhnend beobachtete Kyle, wie sein Gegner den Impedimentazauber umging wie ein listiges und glitschiges Frettchen. Im einen Moment sah der Auror seinen Gegner noch klar und deutlich, im nächsten Moment schimmerte dessen Gestalt und er tauchte neben ihm wieder auf.

Natürlich beherrschte er diese Form der Teleportationsmagie. Wie sollte es auch anders sein? Die Flut der qualvollen Bilder hatte geendet, was Kyle einen Moment der Klarheit gab. Ein Moment, in dem sich ziemlich viele Prozesse gleichzeitig in seinem Kopf abspielten. Zum einen, erkannte der Teil seines Hirns, der für den Selbsterhaltungstrieb zuständig war, dass das vermutlich sein Ende war. Sayonara, Good Bye und auf Wiedersehen. Ein anderer Teil überschlug fieberhaft, ob er es schaffen konnte, eine Nachricht an den letzten Menschen zu senden, der ihm etwas bedeutete. Seine Schwägerin, Eloya. Doch beinahe zeitgleich erkannte er, dass sie das nicht wollen würde. So unterschiedlich Yash und Eloya auch immer gewesen sein mochten, ihren Sturkopf und ihren Stolz hatten sie definitive gemeinsam.
Yash
Sein Bild tauchte vor seinem inneren Auge auf und blieb auch bei ihm, als Kyle unter der Wucht des Crucio-Fluches zusammenbrach. Eines mochte man dem Auroren zugute halten. Er schrie nicht. Er ging einfach lautlos in die Knie. Doch seine gesamte Körperhaltung sprach von Schmerz. Die verspannten Muskeln, die sich auf wiedernatürliche Weise spannten und bogen und seinen Rücken zeitweise in einen ungesunden Winkel verbog.
Verdammt! Das tat weh. Wer immer glaubte, er habe bereits Todesqualen verspürt…Kyle verspürte stärkere Schmerzen. War die Flut der Bilder eine Qual für den jungen Auroren, so waren es doch diese Schmerzen, die ihn an den Rande des Wahnsinns brachten. Und auch an den Rande des Lebens. Er spürte seine Energien schwinden und musste sich irgendwie konzentrieren. Musste einen Anker finden. Etwas, das ihn im Leben hielt.

Er dachte an seine Kollegen, an Béatrice und ihren Mann, an die Ministerin…nicht stark genug. Er dachte an Eloyas strenge Miene…nicht stark genug. Und dann zwang er sich die Augen zu öffnen. Der Berg hatte innegehalten und began zu sprechen. Verzerrt und verzögert kamen seine Worte im Verstand des jungen Mannes an. Dabei konnte er nur auf die schemenhafte Gestalt seines Gefährten blacken. Zweifelsohne eine Projektion seines Verstandes im Angesicht seines nahenden Todes. Aus seinem Mundwinkel floss Blut und auch unter seiner Nase konnte er verkrustete Blutreste spüren, doch all das kümmerte ihn nicht. Yashs Gestalt lächelte und blickte gen Boden. Überall um sie herum lagen Staub, Steine und Sand. Einen Moment dauerte es bis Kyle verstand, was Yash ihm sagen wollte und war versucht in ein hysterisches Gelächter auszubrechen.
Das war Irrsinn! Absoluter Irrsinn! Er fühlte sich nicht unbedingt stark genug und vermutlich würde er dabei drauf gehen. Aber es war eine Chance. Und war sie auch noch so klein. Er musste es versuchen. Vielleicht, ganz vielleicht landete er ja auch einfach nu rim St. Mungos und durfte schlafen. Ein Jahr Urlaub klang doch gar nicht mal so schlecht oder?
Kyle klärte seinen Geist, den für den Zauber würde er alle Energie und Kraft brauchen, die sein Körper noch zu bieten hatte.
Er blickte auf die Füße seines Gegners, als dieser ihn nach seinen letzten Worten fragte. Und während der Berg ansetzte zu einem neuerlichen Crucio, blickte Kyle ihm ins Gesicht und spuckte. Er rollte sich zur Seite.
Du redest zu viel!. Etwas, das wohl auch seinem Gegenüber aufgefallen sein dürfte, denn scheinbar hatte er beschlossen dem Trauerspiel nun ein Ende zu bereiten.

Kyles Selbsterhaltungstrieb hatte die Führung übernommen. Woher er die Kraftreserven nahm, wusste er nicht, aber er würde sicherlich nicht so einfach gehen. Wenn schon sterben, dann zu seinen eigenen Bedingungen. Er erkannte den Todesfluch, noch bevor sein Gegner ihn fertig ausgesprochen hatte. Das Problem seines Gegners war eindeutig, dass er sich selbst über- und Kyle unterschätzte. Kyle wich geschickt mit einer Seitwärtsrolle dem Todesfluch aus, auch wenn das zugegeben ziemlich knapp war und seinem sowieso schon angeknacksten Fußgelenk nicht gerade guttat.
Doch das spürte Kyle kaum. Er gab sich auch selbst keine Zeit zu verschnaufen. Denn Zeit, das war etwas, das er nicht hatte.  Es war Zeit endlich auch einmal anzugreifen.
Mit all der Kraft, die Kyle in sich kanalsieren konnte rief er mit fester Stimme: Ira Elementum!
Den Zauberstab hatte er dabei auf seinen Gegner gerichtet. Kyle spürte wie sich die Elemente regten und sich seiner Kräfte bedienten. Er konnte vom jetzigen Standpunkt aus nicht sagen, wie lange er diesem Zauber Stand halten konnte. Doch wer dem Tode gegenüber steht, der entfesselt ungeahnte Energien. So auch bei Kyle. In diesem Moment konnte man erkennen, welche Kräfte in ihm schlummerten. In diesem Moment ergab einfach alles einen Sinn. Selbst die Wahl des sprechenden Hutes, der den eingeschüchterten jungen Mann nach Gryffindor entsandt hatte. Es war, als hätte der Hut schon damals gewusst, wo Kyle eines Tages stehen würde. Genau hier. Im Kampf um Leben und Tod. Für Ehre und Gerechtigkeit.


Ort: Abgetrennt von den Anderen | Bei Prason

Geschehen: Kämpft gegen Prason | Kämpft um sein Leben | Weicht dem Avada Kedavra Fluch aus | Greift Prason mit dem Zorn der Elemente an

Sonstiges: Zitat aus der Zauberliste:
ira elementum  + Gardium elementum  
Wirkung des Zaubers: Der Zauber trägt nicht umsonst den Namen 'Zorn der Elemente' (+ sein Gegenzauber – nicht undurchdringlicher Schildzauber). Aufgrund der Gedanken des Zaubernden, wählt der Zauberstab das Element aus, welches er als Feuerwind, Flutwelle, Tornado oder Sandsturm auf den Gegner abgibt. Dabei hüllt er erst schützend den Zauberer ein, ehe er mit ganzer Wucht auf den Kontrahenten losgeht. Der Angriff geht allgemein schnell von statten und weil man nie weiß welche der vier angriffe kommen können hat er einen besonderen Überraschungseffekt, und ebenso schnell klingt dieser Zauber auch wieder ab, hinterlässt aber deutliche Spuren auf dem Kampffeld und im Umkreis von ca. 10 Metern
Man muss erfahren sein in elementarer Magie, schwer hervor zu rufen und kostet viel Energie, warum er eher selten gewählt wird. Der eigene Körper wird geschwächt, da die Elementare Energie vom Anwender abgezogen wird. Sollte nicht öfter als einmal im Monat angewendet werden, da er zu bleibenden Schäden führen kann und bei regelmäßiger Nutzung auch dazu führt, welche auch nicht durch einen Heiler regeneriert werden können.
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Prason
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der Turm betritt das Schlachtfeld!   Mi 5 Dez 2018 - 18:53

Er konnte nur grinsen über den Versuch den ganz harten Auror spielen zu wollen. Das steinharte Gesicht von Prason verfinsterte sich nur, während er seinem Gegner in die Augen sah und genau wusste was nun kommen würde. Er hatte sich mehr als einmal im Kampf bewiesen und galt als einer der stärksten unter Pruecillas Leuten. Als sein Gegner einen grundlegenden Elementarzauber verwenden wollte um ihn zu fassen und zu Fall zu bringen, hob er stirnrunzelnd eine Augenbraue und versuchte sich ein Lachen zu verkneifen. "Ist das alles was ihr Bürofutzis so drauf habt? Oder wird das noch was?", was ein Grünschnabel, hatte der überhaupt eine Ahnung wofür er sein Leben gerade riskierte? Stillschweigend zielte er mit seinem Zauberstab erneut auf die Decke und feuerte einen Bombarda Maxima ab, mit dem er eine Barrriere zwischen sich und dem Elementarzauber brachte. Dadurch prallte dieser an dem Geröll ab das den Auror nun von Prason trennte. Nicht übel für einen Sesselpuper wie ihn. Er spürte die Erschütterung als der Zauber auf die Felsen traf und schoss erneut auf das Geröll, sodass im Raum eine riesige Staubwolke entstand und die gesperengten Felsen überall herumflogen. Jetzt war es an der Zeit auch einmal aufzudrehen und die ganze Sache zuende zu bringen. Der erste Zauber war erneut ein Bombarda Maxima der direkt auf die Wand hinter dem Auror abzielte und ihm die Druckwelle genau in den Rücken jagen sollte, bevor Prason mit einem Cruziatus-Fluch auf ihn feuerte. Jetzt hatte er ihn in die Ecke gedrängt und als nächstes würde ein Runenzauber folgen, um diesem kleinen Wurm endgültig den Gar auszumachen.

Er hielt jedoch inne als ein Kind an seinem muskolösen Arm zerrte, sodass der Halbriese nickte als Zeichen das er zuhörte. "Wir sollen uns zurückziehen. Miguillien hat sein Ziel erreicht und die anderen Gruppen sind bereits im geordneten Rückzug.", zischte das Kind und sah dabei grinsend und äußerst herablassend zu dem Auror. Prason biss sich auf die Unterlippe und hielt den Blickkontakt zu dem Auror der vor ihm auf dem Boden lag, bevor er leicht mit dem Hals knackste und einen "Imperdimenta" auf ihn wirkte. "Schwein gehabt, Junge. Trainier noch ein bisschen, beim nächsten Mal werde ich nicht so freundlich sein." zischte er und zog sich auf Anweisung von Pruecilla mit den anderen zurück. Zur Sicherheit sprengte er das Loch in der Wand, sodass sich große Felsen von der Decke davor legten und ihm dieser Grünschnabel nicht folgen konnte. Doch als er auf den Korridor hinaustrat wurden sie von weiteren Auroren abgefangen die sie mit einigen Salben an Schockzaubern beschossen und zwei Kinder aus der Gruppe die Prason heraus eskortieren sollte verwundet wurden. Die anderen Kinder töteten die beiden verwundeten, während Prason den Zauberstab auf die Decke über den Auroren nutzte, um sie über ihnen zum Einsturz zu bringen. Sofort flüchteten sie über einen weiteren Korridor auf der anderen Seite über zwei Etagen und einer Menge kämpfe hinweg, bis zu dem Portschlüssel der von Pruecillas Kindern dort heimlich installiert wurde und entkamen aus der Höhle des Löwen. Zufrieden war Prason zwar nicht, aber wenn Miguillien es geschafft hatte seine Aufgabe zu erfüllen, war es die Verluste wert die sie heute gemacht hatten. Zumindest würde man seine Meisterin nie wieder unterschätzen.

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