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 Das Detail!

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Raimond McDermot
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BeitragThema: Das Detail!   Sa 8 Sep 2018 - 23:35

Die letzten Tage waren sehr ergiebig gewesen. Sein Vater hatte ihm geschrieben das die Geschäfte sehr gut liefen und seine Tante Aurelia ließ ihm herzliche Grüße von Baron De Toro ausrichten. Alles verlief absolut perfekt und zu Rais Befriedigung. Jetzt musste nur noch eines passieren, er musste Rose nun nur noch vollkommen für sich einnehmen, er brauchte sie als seine Schachfigur in seinem großen Spiel. Nur so konnten alle Knoten platzen. Was auch der Grund dafür war, dass er einen Brief per Eulenpost an sie geschickt hatte. Die letzten Tage hatte er sie kaum gesehen und da er keinesfalls nach ihr suchen würde, war es das einfachste sie zu sich zu bestellen. Dieses als Date getarnte Treffen war dazu gedacht sie in ein Gefühl der Sicherheit zu wiegen. Mit ihr an seiner Seite, könnte er wirklich an die Spitze aufsteigen und alles erreichen was er wollte, doch dazu war es nötig sie an sich zu binden und sie wie einen Hund an die Leine zu nehmen. Dazu brauchte es nicht viel, außer etwas Schauspielkunst und Überredung. Sie musste endlich lernen, dass er nicht nur der Überlegende sondern auch derjenige war, den sie immer noch liebte. Er konnte es spüren und diese Liebe würde er sich zu Nutze machen, ihren Charme und ihre Intelligenz waren für ihn weit nützlicher als ihre lahmen Versuche seine Sachen zu putzen und dabei auch noch so schlampige Arbeit abzuliefern. Als Hausmädchen war sie eben eine Katastrophe, außer von der Aussicht her hatte sie in diesem Job nicht gerade viel zu bieten. Umso glücklicher konnte sie sich schätzen, dass er sie als seine persönliche Zofe hielt. Sein Vater hätte so ein inkompetentes Mädchen schon lange auf die Straße gesetzt und auch die Tatsache das sein Vater sie nicht sehen wollte im Haus, machte es für sie nicht gerade besser.

Sein Vater vermutete noch immer das er Gefühle für sie hatte und der einzige Grund warum er sie im Haus tolerierte war, weil er ihre Familie zu Fall gebracht und damit das Band zwischen ihnen zerstört hatte. Sie war nun keine Frau von Stand mehr, was es umso leichter machte sie zu manipulieren und für sich als Schachfigur einzusetzen.  Er brauchte sie um den Baron De Toro bei seinem Aufenthalt in Rais Ferien soweit zu manipulieren, dass er seine Firma bereitwillig verkaufte. Und um ihn dazu zu bringen wollte Rai seine Schwachstelle ausnutzen. Ab diesem Moment kam Roseodora ins Spiel, sie war seine Trumpfkarte. Sie war der Schlüssel zu dem Ganzen und um einen Skandal zu vermeiden und seine Geschäfte in den Ruin zu treiben, könnte Rai ihn dazu bringen alles an seinen Vater zu verkaufen. Damit würde Raimond am Ende wieder Mal siegreich sein und einen weiteren Gegner auf seiner Treppe zur Spitze der Hirachie eine Stufe höher kommen. Das ganze musste passieren, damit sein Vater ihm auch sicher das Unternehmen übertrug. Nur wenn er De Toro wirklich manipulieren konnte und endgültig ausschaltete, könnte er sicher sein das sein Vater ihn in seinem Testament als neuen Geschäftsführer wünscht. Rose war perfekt dafür und auch wenn er in seinem tiefsten Inneren tatsächlich Gefühle für sie empfand, durfte er sich dem nicht hingeben. Ein  ein einziger Fehler, nur ein kleines Detail und es würde ihn alles kosten was er sich je aufgebaut hatte.

Um an das Essen zu kommen, war er in die Küche eingebrochen und hatte sich zum Nachteil seiner Mitschüler am reichhaltigen bedient und da er ja schon wusste was Rose gerne aß, hatte es auch nicht lange gedauert. Leider hatte er hier keinen Wein auftreiben können, daher hatte er sich Saft geschnappt und alles in einem Korb versteckt, um sich damit schließlich auf die Ländereien zu begeben. Und um auch Eindruck auf Rose zu machen, hatte er selbstredend auch an eine Decke gedacht auf der sie unter dem Baum sitzen würden. Sicher würde es nicht einfach werden sie für sich zu gewinnen und mit Sicherheit würde sie alles ihm entgegensetzen, genau deshalb musste er ihre Schwachstelle diesmal voll ausnutzen. Nur so war es möglich zu ihr vorzudringen.

Lächelnd und absolut selbstsicher nutzte er seinen Zauberstab um alles aufzubauen und setzte sich danach mit einem Buch in der Hand unter den Baum. Jetzt galt es nur noch zu warten und zu hoffen das sie kam. Danach würde die wahre Herausforderung auf ihn warten. Raimond musste sich nur in Achten nehmen, sich nicht in Gefühle zu verstricken und sie zu sehr zu zulassen. Die Tatsache das er wirklich etwas für empfand machte diese Situation extrem schwierig. Er musste dafür etwas tun, was er unter anderen Umständen nie tun würde, sich ihr ausliefern und sie in den glauben versetzen, dass er ein neuer Mensch war. Wie genau er die Waage hielt zwischen ihrem Angestelltendasein und der Liebschaft, war ihm noch nicht ganz klar. Sein Instinkt würde ihn mit Sicherheit untrüglich wie immer hindurchführen.

Brief:
 


Zuletzt von Raimond McDermot am Do 11 Okt 2018 - 20:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Das Detail!   So 9 Sep 2018 - 19:16

Fast regte sich so etwas wie Mitleid in Roseodora. Raimonds Brief war so geschmacklos und obendrein konnte sie seinen verzweifelten Hilferuf deutlich zwischen den Zeilen lesen. Was konnte dieser rücksichtslose Junge nur wieder vorhaben das er so auf sie angewiesen war. Wenn es nur darum ging ihm nützlich zu sei hätte er sie auch ganz einfach um das was er von ihr wollte bitten können. Rose hatte darüber nachgedacht seine Einladung zu ignorieren und stattdessen eine amüsantere Gesellschaft vorzuziehen. Die von Mikhail vielleicht. Selbst Healy hätte sie statt Raimond noch lieber getroffen. Wie gern hätte sie den Slytherin einfach etwas hingehalten nur aus dem reinen vergnügen heraus. Sie hatte, diese Anblicke seiner Verzweiflung bisher schließlich immer sehr genossen. Andererseits könnte das Raiomonds stolz derart kränken das er ihr nie wieder die Chance gab sich so leicht unter ihr Messer zu legen. Ihr eigener stolz sagte nein zu ihm, aber ihr verstand, wusste das dies, nur zu ihrem Vorteil war. Seit ende der Sommerferien, hatte sie sich den Kopf darüber zerbrochen, wie sie Raimond wieder näher kommen konnte und jetzt war er es, der ihre Nähe suchte. Sie wäre eine Närrin wurde sie dieses Angebot ausschlagen. Rose konnte es sich auch gar nicht leisten ihn abzuweisen. Das ihr das nicht gefiel war wohl offensichtlich, aber sie könnte heute allem ein Ende setzen und ihren Teil des Abkommens, welches sie mit der Baronin eingegangen war erfüllen. Da Raimond sich schon am selbigen Tag mit ihr treffen wollte, hätte sie beinah vor ihrem Plan kapitulieren müssen. Aber zu ihrem Glück war sie weitsichtiger gewesen und hatte für eben so einen Fall vorgesorgt. Ihre Fähigkeiten würde sie nun einmal mehr unter Beweis stellen. Das Zaubertränke brauen war ein Fach, in dem die junge Hexe hervorragende Kenntnisse besaß, so war es ihr auch nicht weiter schwer gefallen den Euphorie Trank außerhalb des Unterrichts zu brauen. Klar hatte sie dafür einige Regelverstöße begehen müssen. So musste sie ein paar der notwendigen Zutaten aus den Beständen entwenden und ihre Mutter bitten ihr weitere unzugängliche zukommen zu lassen. Vor Wochen hatte sie bereits in der Toilette im dritten Stock in aller Ruhe den Euphorie Trank herstellen können. Dabei war sie von Anfang bis Ende strukturiert gewesen und hatte jede Möglichkeit, die ihr Vorhaben zum Scheitern bringen konnte im vorweg zu verhindern gewusst. Jeder wusste, dass die maulende Myrte nicht sehr verschwiegen war, aber Rose hatte sich ihr schweigen auf einem recht einfachen Weg ermöglicht. Sie musste nichts weiter tun, als Myrte ihre Freundschaft vorzutäuschen und schon war der Geist der Mädchentoilette die Verschwiegenheit in Person. Das war vor allem noch um einiges leichter gewesen, da nie jemand in die Toilette auf den dritten Stock ging und Myrte nie Gesellschaft hatte. Rose wusste das dies, zum größten Teil daran lag das dieses tote Mädchen, unausstehlich war. Ein lästiges Anhängsel, welches sie nur Ertrug, weil sie keine andere Wahl hatte. All ihre Opfer würden sich bald bezahlt machen, also nahm sie diese kleinen Übel, als ein unerlässliches Muss für ihren erneuten Aufstieg hin. Rose war stundenlang vor dem Treffen mit ihrem erklärten Todfeind jedes noch so kleine Detail ihres Vorhabens durchgegangen. Sie hatte sich selbst mit einem Zauber schützen müssen bevor der Euphorie Trank wirksam für sie sein konnte. Er würde ihr nicht trauen das wusste sie, weswegen jeder versuch ihm einen trank einzuflößen, zwecklos wäre. Doch warum sollte sie unbedacht und einfallslos handeln? Es gab so viele Arten, wie man jemanden verhexen konnte und Rose würde sich die beste davon vorbehalten. Raimond würde wachsam sein, aber er würde sich zu sehr darauf fixieren was für Waffen sie gegen ihn ausspielte, ohne anzunehmen, das sie die einzige Waffe war, die sie gegen ihn ausspielen würde. Sie wusste, wie sehr er ihren Körper begehrte und genau dort würde ihre Falle zuschnappen. Sie würde ihm, den Trank nicht einflößen. Raimond würde dies selbst tun, denn sie hatte ihre Haut sorgfältig damit getränkt und setzte nun alles auf eine Karte. Würde er sie durchschauen würden die ausgehandelten Bedingungen der Baronin hinfällig werden und er hatte sie wieder einmal ihres Standes beraubt. Ihre Wut über ihn war wenigstens nicht ganz verschwendet, denn er würde sie davor beschützen nicht für ihn schwach zu werden.

Raimond hatte recht gehabt, als er ihr schrieb, sie würden ungestört sein. Die Eiche, an der sie ihn treffen wollte war auf der anderen Seite des Sees und von dort aus konnte sie nicht mal mehr die Schüler sehen, die auf dem gegenüber liegenden Ufer ihren freien Nachmittag ausklingen ließen. Obwohl sie darüber froh war, zweifelte sie daran sich so auf ihn einlassen zu können, wie es nötig war, um ihn für sich einzunehmen. Ein Picknick? Sie hatte etwas Lächerliches erwartet, aber das es so lächerlich werden würde überstieg jede ihrer Vorstellungen. Andererseits würde er ihr einen erneuten Sieg über ihn erlauben und von daher wollte sie seine Vorgehensweisen nicht mal in ihren Gedanken kritisieren. Dennoch durfte sie sich nichts anmerken lassen, egal wie sicher sie sich in ihrem unterfangen war. Ihm zu schmeicheln wäre ein Verrat, den sie sich nicht erlauben konnte, also würde sie zu Anfang nichts als ehrlich sein. Für einen kurzen Moment gab sie sich jedoch ihrem Mädchenhaften Schwärmereien hin, da sie schon in der Vergangenheit diesen Anblicken verfallen war wie Rai vertieft in einem Buch laß und dabei seine Arroganz einmal ablegte. Er konnte wirklich auf so viele Arten gut aussehen. Etwas was sie noch immer mit am meisten an ihm verachtete. "Verrätst du mir, was das hier werden soll? Der verzweifelte versuch nicht alleine zu sterben oder eine weitere inszenierte Grausamkeit, um erneut deine Überlegenheit zu demonstrieren? Bist du nicht langsam gelangweilt davon meine Gefühle zu verletzten? Ich würde mir das zumindest sehr wünschen" Ja so etwas hätte sie gesagt. Er würde keinen Verdacht schöpfen, denn sie würde, wenn es sein musste auch Tränen vor ihm zu lassen, und wäre noch zu weit aus mehr fähig um ihn zu täuschen.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Das Detail!   So 9 Sep 2018 - 22:40

Das sie kommen würde war klar. Das war eben ganz ihre Art, sie ging einer Herausforderung nicht aus dem Weg und selbst wenn sie stets kurz davor stand aus reiner Rache nicht zu kommen, gab es da immer noch ihre Gefühle die sie immer wieder in die falsche Richtung lotsten. Dieses Mal musste er aufpassen und alles tun, damit sie sich bei ihm wohlfühlte. Seine ernsten Augen wanderten von dem Buch zu ihr herüber, sie war so anmaßend und arrogant wie immer. Gut, sie schien jedenfalls keinen Verdacht zu spüren, auch wenn sie seinen Beweggründen hierfür nicht  über den Weg traute. Aber das musste sie auch nicht, sie musste sich nur von ihm ausreichend verwirren lassen. Solange er sie klein hielt und so tat als würde er wirklich mit ihr zusammen sein wollen, konnte er sie an der kurzen Leine halten und da es bis zu den Weihnachtsferien noch eine Zeit hin war, hatte er genug Zeit bis dahin sie ausreichend an sich zu binden. Das einzige was ziemlich nervig sein würde, war die Gefühlsduselei und die schrecklichen Floskeln die über seine Lippen kommen würden, aber nur so konnte er das erreichen was er sich erhoffte.  

In seinen Augen loderte das starke Selbstbewusstsein und die Sicherheit seiner absoluten Überlegenheit. Das einzige was jetzt zählte war dieser eine Augenblick und seine folgenden Worte. Sofort veränderte er seinen Blick, zu einem beinahe bittenden Blick, "ich möchte dich diesmal wirklich nicht verletzen. Im Gegenteil...ich möchte offen mit dir sein. Es ist weder ein Versuch dich auszunutzen, noch irgendetwas anderes. Aber....ich musste dich einfach herrufen, weil ich dir einiges offenbaren muss und ich weiß zu genau wie ich mich verhalten habe." , sagte er und in seinem Blick lag ein Fünkchen Wahrheit, was nur natürlich war da der Teil aus ihm heraussprach der sich geradezu nach ihr verzehrte und jeden Tag hoffte, sie endlich in den Armen halten zu können.

Kaum hatte er seine Worte ausgesprochen hob er seinen Zauberstab und ließ einige Teller hervorschweben, sowie Gläser und ihr Lieblingsessen, zumindest das was sie kalt gerne aß. Er hatte keine Zeit gehabt jetzt ein Festmahl wie sie es von zuhause gewohnt war. Dennoch schuf er mit einer schwebenden Kerze die angezündet war eine romantische Atmosphäre. Als nächstes zog er Getränke hervor, darunter Säfte und hoffte sie würde sich zumindest zu ihm gesellen. "Wenn du erlaubst, würde ich gerne mit dir hier speisen. Ich weiß es ist kein Luxusmahl aber um der alten Zeiten willen wo wir abends alleine draußen saßen und unsere Nähe genossen haben. Ich würde das gerne wiederholen und naja...ich dachte man könnte vielleicht reden. Nicht über Schwachstellen oder Eltern...sondern vielleicht auch das ich mich dir öffne und dir endlich sage wieso ich mich so verhalte und das ist nicht nur weil ich ein Arschloch bin.", Gott war das lästig all dieses lächerliche Geplänkel aber seinem inneren zweiten Ich gefiel das sehr gut. Er wusste ganz genau, dass da noch Gefühle in ihr waren und er musste nur ehrlich genug zu ihr sein und sich beweisen, er musste der Raimond sein, den sie eigentlich immer wollte. Auch wenn das bedeutete seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Nur so würde er sie für sich gewinnen und das war nunmal das ausschlaggebende Detail, nur ein winziges Detail und der Knoten würde endlich platzen.

"Bitte..setz dich. ich will dich diesmal wirklich nicht manipulieren. Wie geht es dir im Moment?", hakte er nach und zeigte auf das Essen auf ihrem Teller. "Ist nicht vergiftet. Ich esse auch gerne als erster und beweise es dir. Oder wir tauschen die Teller. Ganz wie du willst.", entgegnete er offen und ehrlich. Er wusste wie misstrauisch sie sein konnte und damit sie endlich Vertrauen fasste, musste er sich so kompromissbereit wie möglich geben. "Gib zu, ein wenig hast du unsere gemeinsamen Nächte auch vermisst und tust es noch immer, auch wenn ich verstehe das dass von deiner Wut überdeckt wird.", irgendwann musste ihm die Geschichte mit seinem Vater ja mal einen Vorteil einbringen und nun zog er endlich seinen Vorteil daraus einen negativen Teil seiner eigenen Lebensgeschichte ihr zu offenbaren und von dem er sogar behaupten konnte, dass es die absolute Wahrheit war. Seine Augen blieben auf ihr haften, seine Stirn legte sich Falten, bevor er von einem Brötchen das er sich gemacht hatte, hinein biss um den Anfang zu machen. Aber egal ob er Gefühle zeigte oder nicht, ihre Augen und ihre ganze Art zogen ihn insgeheim so sehr an, wie die Erde den Mond. Ja, sie imponierte ihm und auch wenn er das nie zugeben würde, sie konnte ihm zwar nicht weh tun, aber ihr Hass nagte manchmal schon an ihm. Er war nicht perfekt und das war etwas, was Raimond überhaupt nicht leiden konnte und wahrscheinlich der Grund dafür war, dass er sie auf Abstand normal hielt. Sie würde eine Schwachstelle bedeuten die er bei anderen gnadenlos ausnutzte. Eine Schwachstelle durfte er sich einfach nicht erlauben! Er wollte schließlich die magische Welt revolutionieren und an die Spitze des Adels aufsteigen, um die Wirtschaft nach seinen Vorstellungen umkrempeln zu können.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Mo 10 Sep 2018 - 13:24

Nahm er das hier ernst oder lachte er sich innerlich wieder tot über sein kleines Schauspiel. Rose kannte diesen Jungen und sie kannte ihn selbst, dann wenn er wieder zweifelte und das hier sah für sie in der Tat verzweifelt aus.
Andererseits wirkte er gerade nicht mehr, wie der Raimond den sie liebte. Er war sonst nicht so einsichtig und seit wann gab er sich so einfach geschlagen? Nein. Sie glaubte ihm nicht. Auf einmal legte er die Maske ab und fand kein gefallen mehr an seinen anormalen Spielchen? Rose würde sich von diesem läppischen versuch ihr Liebe vor zu täuschen nicht beirren lassen. Raimond liebte nur sich selbst und das hatte er ihr zur Genüge bewiesen. Er war so sehr von sich eingenommen und merkte vermutlich nicht mal das sie ihn längst durchschaut hatte. Die Slytherin fand es derart demütigend das er den Versuch unternahm sie so hinters Licht zu führen, das sie sich sehr in ihrem Gebaren zügeln musste. Wann würde er endlich erkennen, dass sie beide es nicht nötig hatten miteinander zu konkurrieren? Er hatte in den einen Moment ihrer Schwäche zu viel hinein interpretiert und obwohl dies einst zu ihrem Verderben geführt hatte, würde dies jetzt nur zu ihrem Vorteil sein. Sollten Sie sich einander ruhig belügen dies war unumgänglich und würde doch allerhöchstens nur ihre Eitelkeit beleidigen. Sein jämmerliches Gerede entfachte erneut die Wut in ihr. Mit dem Tod bringenden Blick einer Schlange sah sie auf ihn herab und verachtete ihn für jeden seiner erbärmlichen Versuche sie zu brechen. Nur, weil sie in ihm noch mehr sah, als ihren Feind würde sie bei ihm bleiben und sich seine gut überlegten Worte anhören. Kein einziger Grund hätte sie sonst gereizt mit ihm sein romantisch ausgedachtes Date zu verbringen. Selbst ihren Plan hätte sie fast wieder verworfen und sich etwas anderes für ihn überlegt. "Du würdest mich nicht auf diese Art vergiften, selbst wenn du es vorhättest und es schnell gehen müsste." Sie konnte gut auf sich selbst aufpassen, also missfiel es ihr das er den Helden spielen wollte nur, damit sie sich sicher bei ihm fühlte. Mit derlei Tricks würde er sie nicht gefügig kriegen, sie war noch nicht annähernd an diesem Punkt, an dem er sie für sich gewonnen hatte. "Ich weiß deine Fürsorge allerdings durchaus zu schätzen" Rose hatte sich provokativ ihr Glas zur Hand genommen und es in einem Zug gelehrt. Sie hatte keine Angst vor ihm, er wäre ein Idiot, wenn er versuchen würde ihr etwas anzutun und so oder so würde er einen solchen versuch nicht auf Hogwarts wagen. Mit dem Mittelfinger strich sie sich kurz über die vollen Lippen, lächelte ihm verhöhnend zu und ließ ihre Fingernägel leise an dem Glas klirren. Eine Angewohnheit, mit der sie sich ein wenig kontrollieren konnte. "Gut. Du weißt das ich wütend auf dich bin." Daraus versuchte sie kein Geheimnis zu machen. Er hatte nichts anderes verdient, als von ihrem Spott bestraft zu werden. Würde er ihr, aber standhalten? Wäre doch schade, wenn er seine wahren Absichten zu schnell aufdecken würde. "Da du ja so klug bist Raimond müsstest du wissen, womit du mich wieder beschwichtigen kannst" Waren diese Anreize zu offensichtlich? Nein! Sie hatte ihre Worte zum perfekten Zeitpunkt gewählt und außerdem war sie von Natur aus ein Mädchen, das sich mit lasiven Provokationen zur Wehr setzte. Zum Anderen wirkte sie nicht so als würde sie wirklich Intim mit ihm werden wollen. Sie musste ihm einfach das Gefühl geben, das sie ihr Vergnügen mit einem anderen haben konnte. Erst, wenn er dachte, er wäre für sie leicht zu ersetzen, dann hatte sie ihn da wo sie ihn haben wollte. Aber sie durfte ihm nicht alles an Gefühlen entziehen. Es tat immerhin erst richtig weh, wenn man den richtigen Wunden Punkt traf. "Oh Rai." Rose wirkte etwas unschuldig, als sie dies sagte so, als hätte sie nie gewollt das jetzt so viel Schlechtes zwischen ihnen lag.
[C olor=lightcoral]"Ich vermisse dich, das tu ich wirklich"[/color]Sie legte ihm ihre Hand auf die Wange und strich ihm nur einen kurzen Augenblick mit dem Daumen über den Wangen Knochen. "Aber du bist nicht so gut das ich es vorziehe, nur mit dir meinem Spaß zu haben" Sie strich ihm, dann zum Schluss von der Wange über den Mundwinkel und ließ, dann wieder von ihm ab. Sie log, aber selbst, wenn er es wusste würde es ihm trotzdem nicht gefallen das sie so mit ihm sprach.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Mo 10 Sep 2018 - 21:58

Der Weg zur Unsterblichkeit, zu jemandem zu dem alle aufsehen mussten, weil er an der Spitze der Macht stand, führte über viele Ecken. Dumm das sie diese Maskerade durchschaut aber das machte nichts, jetzt würde der wahre Kampf beginnen.Sein Lächeln starb sofort und man sah wie die Kälte in sein Gesicht zurückkehrte. Er hasst es wenn sie glaubte ihm überlegen zu sein, nichts und niemand würde ihn je dazu kriegen ihr die Oberhand zu überlassen. Und für die schändlichen Beleidigungen wollte er ihr das Lachen aus dem Gesicht fegen. Daher nahm sein Gesicht ein fieses hämisches Grinsen an, bevor er leicht wahnsinnig zu kichern begann und sie mit eiskalten typisch siegessicheren Blick musterte, "Oh Rose, weißt du, du bist gar nicht so gerissen wie du glaubst.", sagte er mit einem gefährlichen Unterton als hätte er einen Plan in einem Plan gehabt. Dabei sah er unentwegt zu dem Glas in ihrer Hand. "Weißt du, in der Mugglewelt wäre es schwierig gewesen aus dem bekannten Eisenhut, beziehungsweise aus seiner Wurzel sogenannte Blausäre oder anders auch Zyankali zu entnehmen. Hier in der magischen Welt geht es sehr schnell und vier tropfen von diesem so gut wie nicht von anderen Getränken unterscheidbaren Gebräu und jeden den du töten willst, ist des sicheren Todes. Du warst so sicher, dass ich dir was vorspiele das du den wahren Bluff nicht erkannt hast. Dumm für dich." zischte er und zeigte auf das Glas, "Denn siehst du, es ist sogar der perfekte Platz um jemanden wie dich aus dem Weg zu räumen. Denk doch mal nach, hier sieht dich niemand sterben und sobald das Zyankali dein Blut erreicht hat, habe ich es nicht weit um dich in den See zu werfen. Du hast sicher keinem erzählt das du hier bist, ergo wird auch keiner bezeugen können das wir hier verabredet waren. Mit anderen Worten, du bist auf mich hereingefallen. Tja.", er wartete kurz ab und sah ihr in die Augen, "Wieso wohl hab ich Saft gewählt, hm ? Es ist einfach. Saft riecht süßlich und niemand würde den leichten Mandelgeruch aus deinem Mund mit Zyankali assoziieren, zumindest bis alle Beweise vernichtet sind.", Raimond blieb so ernst das man hätte erschaudern können und wirklich überzeugend glauben konnte, dass er sie gerade mit einem tödlichen Gift infiziert hatte. Seine Augen trafen auf ihre und er zuckte nicht einmal mit der Wimper. Er wollte den Schrecken in ihrem Gesicht sehen, die Angst auf ihn hereingefallen zu sein und dann fing er leise an zu lachen, bevor sein Lachen mit einem einzigen Wimpernschlag wieder erlosch. "Sei froh das ich dich nicht töten wollte, aber wenn, hätte ich es genauso gemacht wie gerade, denn genau in einem solchen Augenblick fühlst du dich immer extrem sicher und diesen Umstand habe ich genutzt um dich zu manipulieren. Sei dankbar.", deduzierte er und lehnte sich wieder zurück, ja das war der Raimond wie man ihn kannte.

In seinen Augen loderte etwas sehr gefährliches, sein Blick war blieb etwas auf ihr haften, bevor er in Ruhe sein Brötchen zu verzehren begann. Als sie plötzlich mit ihrer Hand über seine Lippen strich, packte er ihren Arm mit einer schnellen Bewegung mit der sie nicht rechnen konnte. Erneut wurde sein Blick bitter ernst bis hin zu wütend. "Glaubst du wirklich, ich bin so leicht zu kriegen für dich, hm? Du bist meine Zopfe, meine Bedienstete in meinem Anwesen. Keiner kann dir geben was ich dir geben kann, denn ICH bin dein König. Ich und nur ich weiß was dir gefällt und wonach du dich verzehrst. Jeder dieser anderen Jammerlappen kann es nicht mit mir aufnehmen, aber das weißt du ja schon längst.", glaubte sie ernsthaft er würde auf ihren Versuch hereinfallen? Glaubte sie mit dieser typischen Mädchentour würde sie ihn einfangen können, IHN Raimond McDermot? Nein, dazu war er ebenso viel zu intelligent. Dennoch begann das Spiel langsam interessant zu werden, jeder der beiden verstand seine Züge gegen den anderen beinahe perfekt zu planen.

"Ich schlage dir einen Handel vor und ich rate dir denke zweimal nach, bevor du ihn ablehnst. Du hast ja gerade gemerkt, dass du mich niemals unter keinen Umständen unterschätzen solltest. Du kannst mir bei einem Geschäft helfen und im Gegenzug, verbessere ich deine Lage. Aber wenn du irgendwas versuchst, kann ich dich auch ruinieren. Also überlege dir deine nächsten Worte sehr gut. "
, wenn sie wirklich das wollte wonach sie sich so sehr verzehrte, musste sie schon mehr tun, auch wenn er wirklich gerne ihr zeigen wollte, dass nur der König derjenige war der ihr die wahre Befriedigung erteilen konnte. Sie sollte sich beweisen und vielleicht würde er es dann zulassen. Er musste die Kontrolle behalten mit anderen Worten nicht er flehte sie um das an, sondern sie ihn.  Erneut fielen seine Blicke auf sie, während er schweigend auf seinem Brötchen kaute. "Du wirst als Hausmädchen das Zimmer eines Ehrengastes während eines Banketts putzen und mir jene Skandal Bilder bringen die er so achtsam in seinen Umhang magisch eingeflochten hat. Nimm dafür das violette Fläschchen aus meinem Schrank, kippe es über seinen Umhang und die Bilder werden sichtbar. So du dies tust, sichere ich dir ein paar Annehmlichkeiten zu. Du hilfst mir und ich helfe dir, der alten Zeiten willen. Deal?" , fragte er und rückte etwas näher neben sie um ihren Geruch tief in sich aufzunehmen. Es gab noch ein Druckmittel das er benutzen konnte, um sie unter Kontrolle zu halten aber das war nur das aller letzte Mittel. Es wäre am einfachsten wenn sie so mitspielen würde und da sie offenbar nicht daran interessiert war, den Rai zu kriegen der sie liebte, musste sie sich halt wieder mit jenem abgeben der nichts aber auch rein gar nichts für Gefühle und diesen menschlichen Unsinn übrig hatte.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Di 11 Sep 2018 - 0:27

Hätte er sich nicht von ihr provozieren lassen, hätte sie ihm geglaubt was diese erneute Verletzung erträglicher für sie machte. Dies war nur ein Test gewesen und er hatte ihn nicht bestanden. Seine wechselhaften Launen würden ihm eines Tages noch mal zum Verhängnis werden, sie waren seine einzige Schwachstelle, aber eine verdammt gefährliche. Rose konnte immerhin eine Niederlage durch ein Lächeln kaschieren, denn sie wusste das man seinem Gegner niemals so viel Macht über sich geben durfte, in dem man sich durch kleine Misserfolge geschlagen gab. Raimond hatte sich noch nie eine Niederlage eingestanden und hätte er wirklich Gefühle für sie, dann hätte er auch verstanden, dass er nicht gegen sie verlieren konnte nur, weil er ehrlich zu ihr war. Er wusste immerhin das die Slytherin sich in ihn verliebt hatte und das er der einzige für sie war. Raimond war eben doch nur ein Idiot und sie hasste es, das sie immer wieder dachte, es könnte noch etwas anderes in ihm existieren als seine selbstgerechte Selbstverliebtheit. Wieder lag dieser bittere Geschmack auf ihren Lippen. Sie hätte nicht her kommen sollen, denn sie verschwendete erneut wieder nur ihre Zeit an ihm. Was hatte sie eigentlich erwartet? Genau das hier! Er hätte sich seinen Atem lieber sparen sollen, denn bisher war ein Gespräch mit ihm immer nur aufs selbe hinaus gelaufen. Er war eben nicht der Prinz, der sie retten würde, sondern der, welcher nach ihrem Niedergang trachtete. Sie hatte nicht bemerkt, dass er schon länger ihr Glas mit einer unheilvollen Faszination ansah. Nachdem er das Wort Muggel erwähnte ließ sie es fallen und erweckte tatsächlich kurz den Eindruck, als hätte er sie vergiftet. Ihr Handrücken lag an ihren Lippen die Bleichheit ihrer Wangen war eine andere als sonst. Er wusste, dass sie dieses Wort verabscheute und das sie nur, weil er es erwähnt hatte beinah krank wurde. Ihr Herz schlug etwas schneller in ihrer Brust, da sie im Begriff war auf seine zusammen gesponnenen Märchen hereinzufallen.
Er hatte sie nicht vergiftet. Es war unmöglich, dass er so weit gehen würde, denn ihr tot hatte doch keinerlei Vorteile für ihn. Trotzdem war ihr schwindelig geworden und kurz rang sie etwas mit der Ohnmacht. Vermutlich war sie viel zu wütend und hätte am liebsten auf ihn eingeschlagen so das sie diese Beherrschung mehr Kraft forderte als sie aufbringen konnte. "Dankbar wofür? Das du mich wieder einmal belogen hast?" Sie sah ihn verwirrt und gekränkt an und blieb, dann einfach bei ihm sitzen da er sie bestimmt nicht mal gehen lassen würde, selbst wenn sie es wollte. Diesen Vortrag, in dem er sich als ihren König betitelte war sie so was von leid. Seit sie Kinder waren kannte sie diese Geschichte und jetzt war sie wirklich seine Bedienstete. Etwas was sie noch viel mehr traf als sie zugeben wollte. Hatte er als Kind schon gedacht das sie nicht mehr wert war als ihm zu Dienen? "Du warst mal nicht so Rai. Damals warst du ehrlich zu mir. Wieso glaubst du, das ich nicht mehr alles für dich tun würde, so wie ich es sonst immer getan habe?" Es gab da wirklich mal eine Zeit zwischen den beiden, wo sie nicht die Tochter und der Sohn einer verfeindeten Adels Familie gewesen waren. Sie hatten sich zumindest nicht so benommen. Rose konnte sich nicht mehr so gut daran erinnern und sie hatte nie mit ihm darüber gesprochen, aber sie waren sogar mal Freunde gewesen. Sie wusste natürlich schon damals das sie und Raimond nie wirklich Freunde sein würden, allerdings konnte er sie kaum dafür verurteilen, wenn sie wissen wollte, warum er sich zu Anfang ihres Treffens so eigenartig benommen hatte. Er konnte doch eh von ihr verlangen, was er wollte. Sie hatte gar nicht bemerkt wie sie wieder den Ring um ihren Finger berührte und stockte, dann kurz. Sie hätte schon viel länger diesen einen Schwachpunkt gegen ihn ausspielen sollen auch, wenn sie sich das bisher nie gewagt hatte und auch nicht wusste ob es ihm überhaupt etwas bedeutete. "Ich helfe dir, aber dafür möchte ich dich um eine Sache bitten. Es ist nichts von materiellen Wert, aber es würde mir sehr viel bedeuten. Ich möchte das du für mich einen Baum im Garten pflanzt. So einen, von denen du mir damals die Pfirsiche gepflückt hast. Meine Bedingung ist nur diese... ich möchte das du mir jedes Jahr, wenn er blüht einen davon schenkst. Wenn du mir das versprichst, werde ich für dich tun was immer du von mir möchtest" wie sie schon zu Anfang entschieden hatte... Sie wäre zu allem bereit um ihr altes leben wieder zurück zu bekommen. Wenn er nur ein wenig ehrlich zu ihr war bevor er wieder, zu dem wurde was sie liebte und gleichermaßen verabscheute, dann würde er ihr diesen Wunsch nicht abschlagen und vielleicht würde sie tief in seinem Inneren wieder etwas finden was sie lange Zeit schon für verloren glaubte. Wenn sie ihn mit ihrem Hass nicht kriegen konnte, musste es etwas sein wovor selbst der Hass weichen musste. Liebe. Vielleicht hatte er nicht gelogen, aber wenn doch, würde sie sich ganz schnell etwas überlegen müssen bevor ihr alles aus den Händen glitt.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Mi 12 Sep 2018 - 19:23

Ihre Reaktion war nur allzu leicht zu lesen und es gefiel ihm was er sah. Die Angst in ihren Augen, die Zweifel ob er sie wirklich gerade vergiftet hatte. Wie sehr er den Anblick genoss, ebenso so sehr wie das verschwinden wie das Verschwinden ihres viel zu selbstsicheren arroganten Blickes. Gegen ihn aufzubegehren war sowieso sinnlos und vielleicht begriff sie endlich das man ihn niemals unterschätzen sollte. Bis heute hatte er sich zwar nie die Finger schmutzig gemacht, aber wenn ihm ein Mensch zu sehr auf den Leib rücken würde und ihm keine Wahl ließ, würde er den perfekten Mord inszenieren, nur um am Ende die Oberhand zu behalten. Sie war es selber Schuld, wenn sie ihn nicht von vorne herein so von oben herab behandelt hätte, hätte er ihr vielleicht die Wahrheit gesagt, aber nun war es zu spät. Dank ihr wusste er wieder, dass er sich nicht dazu hinreißen lassen durfte irgendwelchen Gefühlen nachzugehen. Sie hatte sich das was auf sie zukommen würde, ganz allein zu verdanken. Wenn er ehrlich sein wollte, behandelte sie ihn wie einen Jammerlappen, mit anderen Worten sie war nicht an der Wahrheit interessiert.

Sein Blick wich nicht eine Sekunde von ihren Augen ab, bevor er erneut zu grinsen begann. "Belogen? Ich habe zu keinem Zeitpunkt gelogen. Ich habe auch nie genau beschrieben was ich dir sagen möchte. Und außerdem bin ich ja wohl nicht der einzige von uns beiden der hier als Lügner erscheint, nicht wahr? Du sagst du würdest alles für mich tun, wenn ich ehrlich zu dir bin? Eben wolltest du keine Wahrheit hören. Egal ob ich geschauspielert habe oder nicht. Hättest du etwas von mir hören wollen, hättest du mich keinesfalls provoziert.", glaubte sie allen ernstes er würde ihr abnehmen, dass sie nach allem was geschehen war alles für ihn tun würde? Wieso sollte eine so intelligente Frau wie Rose sich so billig verkaufen? Wegen des Geldes oder Standes? Oder war es nicht viel wahrscheinlicher das sie nur auf eine Gelegenheit wartete ihn zu zerstören, wie er es mit ihr getan hatte? Die Möglichkeit blieb jedenfalls offen und ehrlich gesagt hielt Raimond diese Variante für die am ehesten zutreffendste.

"Weißt du, ich hätte dir gerne etwas erzählt, etwas das du noch nicht wusstest, aber im Angesicht deiner Reaktion auf mich, sehe ich ein das es absolute Zeitverschwendung wäre."
, einem Raimond etwas vorzuspielen war nie einfach gewesen und die einzige der er so etwas zutraute war sie. Auch wenn er sich das nicht eingestehen wollte, vermochte sie ihn mit Zärtlichkeiten und liebevollen Worten manchmal zu treffen. Genau wie in diesem Augenblick in dem er sich nicht sicher war, ob sie mit ihm spielte oder nicht. Umso mehr war er von ihrer nachfolgenden Einwilligung in das Geschäft überrascht. Für einen Augenblick hatte sie ihn wirklich überrascht und er fragte sich was für eine Hinterhältigkeit dahinterstecken mochte. Die Gegenleistung die sie forderte war vergleichsweise nichts. Es war als hätte sie sich plötzlich ihren Gefühlen hingegeben, einer Schwäche die sie bis in den Ruin getrieben hatte und dennoch schien sie daran festzuhalten. War sie wirklich so schwächlich? Hatte er sie falsch eingeschätzt? Roseodora schien die Luft nicht zu bekommen, aber für ihn war das mehr als nur perfekt und es gab keinen Grund nicht einzuwilligen. Eine Spur von Gefühlen drang sich in ihm auf, alte Erinnerungen kehrten aus dem Unterbewusstsein zurück an die Oberfläche. Die Zeit in der er sich ihr voll hingegeben hatte, als er ihr in die Augen sehen und das spüren konnte, was er jetzt um jeden Preis zu vermeiden suchte. Trotzdem blieb er misstrauisch, nichts davon konnte die absolute Wahrheit sein, irgendetwas steckte dahinter aber bisher sah er keinerlei Vorteil daraus für sie. "Okay, wir haben einen Deal. ich erfülle deine Bedingung...", begann er und rutschte ein wenig näher an sie heran und strich beinahe sanftmütig eine Strähne aus ihrem Gesicht. Langsam näherte er sich ihr und als seine Lippen an ihrem Ohr waren, flüsterte er nur noch sanft, "wenn du wirklich alles für mich tust, könnte ich dir einen weiteren Wunsch erfüllen. Wir könnten ein Stück unserer Vergangenheit wieder aufleben lassen und wenn ich von einem leidenschaftlichen Augenblick rede, dann weißt du sicherlich was ich meine, nicht wahr?", fragte er und ließ seine Hand über ihren Oberschenkel gleiten. "Vermisst du es nicht? Ich weiß doch wonach du dich sehnst, wie sehr du dich danach verzehrst und nur darauf wartest, hm? Wir beide wissen, dass niemand dir geben kann was du dir wünschst, außer mir. Du solltest es einfach zugeben, ich komme ja nicht jeden Tag jemandem entgegen.", er sicherte sich lieber doppelt ab und versuchte sie mit seinem eher erotischen Angebot dazu zu verführen sich Hoffnungen zu machen, "vielleicht lodert ja der alte Rai ein wenig in mir dann auf.", hauchte er ihr zu und blieb nahe an ihrer Wange, wobei er ihr die Haare von der Schulter strich. Umso mehr sie glaubte, von ihm anerkannt zu werden, desto mehr würde sie sich ihm hingeben und desto geschützter war er vor ihren möglichen Plänen gegen ihn.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Sa 22 Sep 2018 - 20:43

Seine Worte trafen Rose wie einen der härtesten Schläge die sie von ihrem Vater hatte entgegen nehmen müssen. Während er sprach, konnte sie ihn nicht ansehen. Meinte er es ernst? Hätte er zu seinen Gefühlen gestanden, wenn sie auch ehrlich mit ihren Gefühlen zu ihm gewesen wäre? Sie konnte ihm nicht alles verzeihen, was er zwischen ihnen zerstört hatte, aber sie liebte ihn und war dieser Moment gerade die Gelegenheit gewesen diese Worte von ihm zu hören? Rai konnte sich gut verstellen. Selbst unter den schwierigsten Bedingungen schaffte er es einen anderen nie sehen zu lassen, wie er sich wirklich fühlte und nun wirkte er auf Roseodora nicht als würde er sie anlügen. Sie hatte ihn noch nie so reden hören und diesmal lag in seiner Stimme auch nicht diese Kälte, die sie sonst immer deutlich spürte. Wäre er wirklich bereit, zu dem zu stehen was er für sie empfand würde sie sich nichts mehr wünschen als die Zeit für ein paar Augenblicke zurück drehen zu können. Wieso war es ihr auch so wichtig ihr Gesicht vor ihm zu bewahren, obwohl sie es doch schon vor längerer Zeit verloren hatte? Sie hatte Rai immerhin schon alles gesagt und auch diese Worte konnte sie nicht mehr zurück nehmen. Sie wollte es auch gar nicht. Sie war es so leid, dass sie nichts als grausam zueinander waren und, das obwohl sie wusste das Raimond auch ganz anders sein konnte. Wenn er bei ihr war, dann wae er ganz anders. War, denn zwischen dem Reichtum, den er haben wollte nicht auch sie irgendwo kostbar? War sie nicht sogar das wertvollste, was er besaß? Existierte in ihm nicht der Wunsch von ihr geliebt zu werden? Gab es da mal einen Moment, in dem sie ihn bedingungslos hatte vertrauen können? Rose war viel zu leichtsinnig mit ihren Gefühlen. Es ging nicht darum, ob sie vor Raimond eine Schwäche zuließ, denn wenn ihr diese nichts brachte so war es überflüssig, das sie ihn über diese aufklärte. Er wollte sich nicht von ihr demütigen lassen und das verstand sie auch, aber warum sollte sie im Gegenzug dafür das sie ihn nicht im Weg stand SEINE Demütigungen hinnehmen? Er nannte sie eine Lügnerin und sie sah mit dem unschuldigsten Blick, den sie aufsetzen konnte in seine Augen und schüttelte bestürzt den Kopf. Aber innerlich war sie auf eine Weise erleichtert und fühlte sich von ihm bestätigt. Sie hatte einen Wunden Punkt getroffen ansonsten hätte ihre Provokation bei ihm doch gar nichts auslösen können. Manchmal setzte es ihr erbarmungslos zu auf jeden seiner Reaktionen und Bewegungen zu achten in der Angst sie könnte nur ein Detail übersehen, welches ihr vielleicht zum Verhängnis werden konnte.

Sie wusste das Rai auch Zärtlichkeiten ihr gegenüber aufbringen konnte, aber er war auch zu allem bereit, wenn sie zu weit ging. Manchmal schüchterte er sie ein und sie wusste, dass ihm, das ebenso gefiel wie, wenn sie sich für ihn auszog. Ihre Mutter hätte sie geohrfeigt würde sie jetzt weg rennen, denn eine Frau musste nun mal für sich selbst einstehen können da ihr oft Unrecht auf dieser Welt getan wurde. Rose besaß Stärke und Willenskraft, aber Raimond hatte es geschafft ihren Willen zu brechen und er konnte sie mit den richtigen Mitteln schwach werden lassen. Niemand hatte sie nach ihrem Einverständnis für das gefragt, was sie miteinander hatten. Das Leben fragte für gewöhnlich auch nicht danach ob man mit dem, was es einem gab und anlastete, zufrieden war. Sie hatte sich nur verliebt. Zuerst in jemanden, der ihr nahe war und dem sie vertraute und jetzt liebte sie einen fremden, den sie nie wieder vertrauen durfte. Doch manchmal legte er seine ganze Eitelkeit ab und sie sah wieder die Wesenszüge an ihm, in die sie dazu zwangen sich ihm schutzlos auszuliefern. Rose konnte es um ihretwillen nicht zulassen das man ihn einer anderen Frau versprach. Gab es überhaupt ein Mädchen, welches Raimond auch nur ansatzweise fürchtete? Rose konnte den Slytherin immerhin etwas mäßigen, wenn sie es geschickt anstellte.
Ohne ihm Widerstand zu leisten, ließ sie sich eine ihre Haarsträhnen von ihm aus dem Gesicht streichen.
Sie Rang noch etwas darum ob sie das mit ihm nun ertragen konnte oder nicht. Sie wollte gerade nicht die Rose sein, die ihn beeindruckte in dem sie sich ihm widersetze. Sie wollte das er sah, dass sie verletzbar war bei ihm und für ihn, denn anders konnte sie Rai ihre Gefühle nicht noch einmal vermitteln. Und was sie noch wollte war Raimond. Für immer. Sie wollte wieder über ihr eigenes Leben bestimmen können und ihn wollte sie keine Macht mehr darüber geben.
Rose spürte die Hitze seiner Hand und wie ihr durch seine Berührungen unsäglich warm wurde. Sie wusste zwar das er nie wieder derselbe sein würde, aber für diesen Augenblick reichte es ihr auch, wenn sie sich nur der Illusion hingab.
"Du bist immer noch der Einzige für mich. Nichts hat sich geändert" Hauchte Rose ihm die Worte auf seine Lippen und legte ihre Hände auf seine Wangen, bevor sie sich in einem innigen Kuss mit ihm vertiefte.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Sa 22 Sep 2018 - 23:32

Für einen kleinen Augenblick war er wirklich wieder Raimond, ihr Raimond. Der Junge der sie liebte drang für einen Moment an die Oberfläche und als sie ihm sagte das sich nichts geändert hätte, pochte sein Herz, es schlug bis zum Halse. Er konnte sich gegen dieses Gefühl nicht wehren, nicht sofort zumindest. Es dauerte einige Augenblicke bis er wieder die Kontrolle hatte, aber es war schwer sich dem nicht einfach hinzugeben. Dieser sinnliche Kuss der im Grunde nur der Abschluss eines Geschäftes war. Sie beide wussten, dass sie Gefühle füreinander hatten, aber das einzige was er in diesem Augenblick wollte, war IHRE Loyalität. Wieder einmal hatte er gewonnen, sie hatte sich schon wieder ihrer Schwäche hingegeben, aber die Art wie sie es tat trieb ihn in den Wahnsinn. Es zerstörte seine innerlichen Barrieren zu seinen Gefühlen, er hasste es so sehr wenn sie das tat. Sie war seine Schwachstelle und genau was in diesem Augenblick geschah, wollte er immer verhindert haben. Er ließ sich zu sehr darauf ein.

Um seine Glanzleistung aber nicht zu verfälschen, intensivierte er den Kuss und perfektionierte sein Schauspiel noch ein wenig, in dem er seinen rechten Arm um sie legte. Zuerst schmiedete er Pläne und dann küsste er ihre Lippen. Seine linke Hand strich über ihre Hüfte entlang über ihren Bauch, die Leidenschaft zwischen ihnen entfachte, wie ein Inferno das nicht mehr aufzuhalten war. Seine Küsse wichen mehr und mehr von ihrem Mund ab, dominant wie er war, hielt er sie fest und begann damit von ihrer Wange an, an ihrem Hals hinab zu küssen. Mehr und mehr wurden seine Küsse intensiver an ihrem Hals, er verteilte sie langsam auf ihrer Haut, hauchte seinem warmen Atem auf ihre weiche Haut. Er verlor sich völlig darin, sein Griff wurde etwas fester und er richtete sich auf, um einen sicheren Stand auf seinen Knien zu haben und ihren Hals hinab zu dem offenen Teil ihrer Brust zu küssen.

Auch wenn es zunächst nur für seinen Plan war, spürte er plötzlich wie kontrovers seine Gedanken wurden. Er fühlte sich seltsam und spürte mehr denn je eine seltsame Vertrautheit. Seine Gefühle schossen an die Oberfläche und er hatte das Gefühl völlig vernebelt zu sein. Er spürte die Liebe die er zu ihr empfand auf einer ganz anderen Art. Er sehnte sich nach ihr und konnte nicht mehr aufhören. Je lauter sie atmete und leise stöhnte bei seinen Küssen, desto mehr vertiefte er sich darin und wurde von ihr angetrieben.

Was zur Hölle....was....was geht hier? Wieso....was? Wie schön das ist sie zu küssen. Ich liebe sie...Moment nein....ich...ich muss mich konzentrieren auf mein Ziel...aber...egal...jetzt oder nie.

irgendetwas hatte sie getan! Hier stimmte etwas nicht, aber allmählich hörte er auf es zu hinterfragen, er ließ es einfach geschehen denn tief in seinem inneren sehnte er sich nach der Leidenschaft die er mit ihr früher so intensiv geteilt hatte. Raimond wurde immer erregter, seine Atmung flacher und seine Küsse wandten sich nun inzwischen auf der anderen Seite ihres Halses, mit dem Ziel sie völlig verrückt zu machen. Aber anstatt das er sie verrückt machte, hatte sie es geschafft ihn verrückt zu machen. Anmerken ließ er sich das nicht. Erst als er zu ihr aufblickte und völlig unkontrolliert sie auch noch widerlich liebevoll anblickte , spürte er eine Euphorie. Einen sanften Kuss hauchte er ihr auf die Lippen. Das war der Moment in dem Rose erkennen konnte, das ihre Falle zugeschnappt hatte. Eine Falle auf die er reingefallen war, diese Schmach würde ewig an ihm haften. Die einzige Frage die offen blieb war, was sie nun vor hatte. "Oh Rose...", hauchte er ihr leise erregt ans Ohr und küsste erneut ihren Hals, während seine Hand über ihr Bein strich und ihren Rock ein wenig höher schob. "Du ahnst nicht wie sehr ich das vermisst habe. Ich will deins sein.", flüsterte er und nahm ihr Ohrläppchen leicht zwischen seinen Lippen und begann erneut damit Küsse auf ihr zu verteilen, während seine Hand über ihren Oberkörper strich. "Lass uns in diesem Moment leben, hier und jetzt. Das was wir damals so leidenschaftlich hatten, könnten wir auch heute haben. Ich weiß du willst es. Ich will es auch." , hauchte er leise und konnte kaum einen vernünftigen Gedanken führen. Der Rai der eben noch da war, hätte einen solchen Satz nicht gesagt und innerlich kämpfte er gegen sich selbst einen enormen Kampf. Wut hatte sich in ihm aufgetan, die aber durch ein mächtiges Glücksgefühl völlig ins Unterbewusstsein verdrängt wurde. WAS HATTE SIE GETAN?!

All die ganze Mühe die er sich gegeben hatte um sie an sich zu binden, all die Sicherheitsvorkehrungen waren die alle umsonst gewesen? Nur wann? Wann hatte sie etwas gegen ihn unternommen? Es war unmöglich das sie etwas getan haben könnte. Raimond hatte alles berücksichtigt, jede Variabel, jede Möglichkeit ihn auszutricksen. Und doch hatte er keine Kontrolle mehr. War das ein unverzeihlicher Fluch? Oder irgendein Komplize der ihn aus der Ferne verzaubert hatte?! JA das musste es sein! Sie hatte einen Komplizen. VERDAMMT dabei hatte er sich extra den Ort ausgesucht und die Zeit damit sie keine Chance hatte sich vorzubereiten. Ihr Kommen hatte er beobachtet doch da war niemand. Hatte sie es etwa geschafft jemanden so gut vor ihm zu verstecken? Dieser Ort hatte keinen Bezug zu ihm, sie hätte nicht wissen können wann und wo er sich treffen wollte. Das sie hinterhältig war, war ihm klar gewesen, aber das sie ihn so ausgetrickst hatte, damit hätte er im Leben nicht gerechnet und jetzt ging gar nichts mehr. Das einzige was er empfand war Liebe, tiefste Erregung aufgrund seiner inneren Zuneigung und der Tatsache das er absolut auf sie stand. Jeglicher logischer und analystischer Menschenverstand war wie weggewischt. VERLOREN!
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Das Detail!   So 23 Sep 2018 - 2:39

Eine innere Stimme verfluchte Rose für ihre Wünsche und für die Gefühle, die sie für Raimond hegte. Jedes Mal wollte sie sich ihm hingeben, hörte dieses flüstern und dachte, dass sie für einander bestimmt waren. Raimond liebkoste ihre bleiche weiche Haut und sie ließ sich noch näher an ihn heran ziehen, als er seinen Arm um sie legte. Sie zweifelte nicht einen Moment daran das sie nicht hier hingehörte. In seine Arme, nah bei ihm. Er kam ihr in diesem Moment so viel größer vor. Er überragte sie auch um mindestens drei Köpfe. Sein Schatten lag über ihr, er war warm und kalt und sie beide waren fasziniert süchtig von einander. Er war wie ein Magnet, zu dem sie immer wieder hingezogen wurde. Warum konnte es nicht immer so zwischen ihnen sein? Rose bekam kaum Luft zwischen den Küssen in denen er sich immer wieder leidenschaftlich mit ihr vertiefte. Doch sie wagte es nicht einmal nach Atem zu ringen, denn zu sehr fürchtete sie, dass ihr begehren zu schnell ihr Ende finden könnte.
Seine Küsse hinterließen so viele Fragen auf ihren erregten Lippen. Eine berauschende Wärme ging von ihm aus und sie konnte nicht anders, als sich in seinen Armen fallen zu lassen. Trotzdem brannte von innen heraus eine eisige Kälte in ihr. Sie fühlte sich schon regelrecht nakotosiert von seiner Anwesenheit. Ihren Kopf schmiegte sie an seine Schulter. Er roch für sie immer noch nach Meer und Salz und er war zweifelsohne ihr persönliches Aphrodisiakum.
Ihr begehren zu ihm war Übermaßen und bei jeder weiteren Liebkosung von ihm kam ihr ein leises Seufzen über die Lippen. Er berührte mit seinen Lippen die Stellen ihres Körpers, mit denen sie ihn in sein eigenes Verderben stürzen würde. Er hatte nichts anders, mit ihr getan nur hatte sie sich deutlich mehr Mühe dabei gegeben ihn zu täuschen. Roseodora war so sehr in sein tun vertieft, dass sie zuerst nicht bemerkte, dass der Trank bereits seine Wirkung zeigte. Wie ein Schleier lag er auf ihrer Haut und war für ihn völlig unsichtbar gewesen. Er hätte sie niemals durchschaut sie hatte ja nicht mal einen verdacht in ihm geregt, sonst hätte er sich keineswegs so intensiv auf sie eingelassen. Das er es ihr so einfach machte würde ihren Sieg über ihn zwar vollkommen bedeutungslos machen, aber das sollte sie nicht bekümmern.

Der Blick in seine Augen war verbunden mit so vielen schönen Gefühlen, die sie alle auf einmal gar nicht verarbeiten konnte. Das war das erste Mal, das sie etwas anderes in seinem Blick sah anstatt Lieblosigkeit. Sagten seine Augen ihr gerade das was er ihr nie hatte sagen können? Seine Worte überwältigen sie und nach ihnen schloss Rose seltsam befreit die Augen. Rai hatte ihr noch nie so direkt gesagt wie er für sie fühlte. Er hatte es auf andere Arten getan, aber jetzt hatte er es ihr einfach gesagt. Sie öffnete ihre Augen wieder und erinnerte sich daran warum und wieso Raimond gerade so berauscht von ihr war. Auch, wenn es wunderschön war was sie gerade miteinander teilten durfte sie sich ihm nicht hingeben und vergessen aus welchem Grund sie ihn verhext hatte. "Sagst du mir diesmal auch die Wahrheit? Möchtest du meins sein Raimond?" Rose hatte etwas Schwierigkeiten damit sich gegen Raimonds stürmischen Küsse zu wehren. Er war mit einem Mal wie besessen davon sie nah bei sich zu haben und so sehr Rose, das auch wollte sie konnte nicht zulassen, dass sie wertvolle Zeit verlor. Sie wusste nicht wie lange der Trank wirken würde und sich ihm länger hinzugeben war ein Risiko, welches sie nicht eingehen konnte. Die Slytherin verschränkte ihre Finger mit seinen und ihre großen verzweifelten Augen drückten auch die Furcht aus wieder von ihm enttäuscht zu werden. "Ich will es ja, aber ich will auch dich. Raimond. Ich möchte das nicht nur heute mit dir haben..., sondern für immer. Ich möchte dich für immer und, wenn du wirklich Meins sein möchtest... Wenn du möchtest das ich deins bin..." Sie küsste ihn abermals und übte noch mehr Druck auf seine Hände, aus die sie in ihren hielt. "Du musst das hier nie wieder vermissen, wenn ich deine Frau bin. Wenn du mich liebst Rai und es die Wahrheit ist, wie viel wäre dir unsere Liebe Wert? Würdest du den unberechenbaren Schwur mit mir eingehen, damit du mich niemals verlierst?" er musste dem einfach einwilligen. Wenn sie ihn jetzt nicht kriegen würde, dann würde sie ihn niemals bekommen.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Das Detail!   So 23 Sep 2018 - 9:41

Wie sehr er sich doch in ihr verlieren konnte, wie warm ihre weiche haut war und wie wunderschön ihrer Körper auf ihn wirkte. Roseodora war eine zutiefst leidenschaftliche junge Frau, niemand anders wäre seiner Liebe so würdig wie sie. All die Jahre in denen sie sich gegenseitig vernichten wollten jetzt erkannte er endlich ihre wahre Bedeutung in seinem Leben. Eigentlich war das vollkommen idiotisch, geradezu lächerlich das er so ausflippte. Sein Kampf gegen sich selbst nahm eine sehr schlechte Wendung, sein alter Ego übernahm durch die Zufuhr eines Trankes die Oberhand. Nein, Rose war keine Zeitverschwendung, sie war die wundervollste Frau und nun wünschte er sich umso mehr, dass er sie nie vernichtet hätte. Rai begehrte sie wegen ihrer Schönheit und dem Gefühl der Liebe das sie ihm vermittelte. Seine Berührungen ihres Bauches, ihrer Brust oder sogar ihrer Beine machten ihn nur noch verrückter nach ihr. Die Euphorie verstärkte sich je mehr sie sich ihm hingab und das einzige was noch zwischen ihrer gemeinsamen Verbindung stand, waren die Kleider an ihrem Leib. Der Krieg zwischen Ihnen musste enden, sie könnte seine Königin werden und an seiner Seite sein, mit ihm glücklich und alt werden, im Luxus baden und all die Annehmlichkeiten genießen die der neu erworbene Reichtum ihnen einbringen würde.

Das ergab doch alles keinen Sinn, sie jetzt zu lieben würde bedeuten Schwäche zu zeigen, sie war nicht standesgemäß und noch viel schlimmer das war ihm sogar egal in diesem Moment. Er spürte wie er an den Gitterstäben rüttete, hinter die ihn sein alter Ego eingeschlossen hatte. Dieses Biest wollte ihn ruinieren und sein altes Ich welches sie abgöttisch liebte, ließ sich von einer billigen Euphorie dazu verführen einen Akt des Verrats an seiner Familie zu begehen. Andererseits erregte es ihn mal nicht die dominante Seite zu sein, sondern sich einfach ihr und ihren Wünschen zu unterwerfen. Manchmal hatte die Unterwürfigkeit sehr stark erotische Züge die einem bis zur Gänze den Atem rauben konnten. Seine Hand verschränkte sich mit der ihren und absolut von ihr eingenommen, lauschte er ihren Worten, sah ihr dabei tief in die Augen und sehnte sich nach einem weiteren Kuss, den sie ihm auch gab. Sie wollte ihn! Mehr als nur Freude stieg in ihm auf, Erregung und sein sehnlicher Wunsch nicht mehr den Schmerz in ihren Augen zu sehen wurden begleitet von einem liebevollen Blick. "Ich will deins sein, nur noch deins. Nimm mich, ich gehöre dir.", flüsterte er hingerissen von der erotischen Fantasie das sie einmal die Kontrolle übernahm, selbst als sie den unbrechbaren Schwur erwähnte, war es ihm egal. Möglicherweise würde sie ihn gleich zu Boden drücken und über ihn herfallen, ja das würde seinem  alten Ich unglaublich gefallen. Dieser Rai wollte nu eines, ihr nun seine ganze Liebe entgegenbringen und alles tun um sie glücklich zu sehen.

Nur der Rai tief im Inneren, der alles wie aus einem Beobachter heraus mit ansehen musste, schäumte vor Wut und spürte die Niederlage die sie ihm zufügte. Was hatte sie nur vor? Einen unbrechbaren Schwur leisten? Sie wollte sich mit ihm verheiraten und ihn so dazu zwingen?! Er musste etwas tun bevor dieser geleistet war, ansonsten würde er sie für immer am Hals haben. Aber egal wie sehr er sich wehrte, die Gitterstäbe gaben nicht nach. Seine Atmung wurde flacher, alles in ihm brannte. Er hasste sein altes Ich so sehr, er wollte nicht in Ketten gelegt werden für den Rest seines Lebens! "JA! Ich tue es. Aber nur wenn du mir einen Wunsch erfüllst. Ich will VORHER noch einen Kuss wie wir ihn früher geteilt haben. Einen leidenschaftlichen Kuss, ohne Zwänge. Danach schwöre ich mit dir den unbrechbaren Schwur und gebe mich dir hin.", sagte er erregt und sah dabei herausfordernd auf ihre Lippen denen er inzwischen wieder sehr nahe gekommen war. Er konnte es nicht erwarten, sie zu spüren, die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen und sich einmal frei von allem zu fühlen. "Küss mich endlich....", hauchte er ihr zu und wartete begierig darauf das sie den Kuss beginnen würde, während in seinem inneren der eingeschlossene Raimond wie ein Raubtier tobte und einfach nicht akzeptieren wollte, dass diese Schmach ausgerechnet IHM, den vom Schicksal geliebten Jungen treffen würde.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Mo 24 Sep 2018 - 15:16

Rose war niemals eine Frau gewesen, die viel Wert auf das Wort eines Mannes legte. Versprechungen konnten gebrochen werden und sie war bei weitem nicht die Frau, die so begehrenswert war, dass man sie unbedingt für sich einnehmen musste. Das was sie vor hatte, würde ebenso einen Skandal auslösen wie der Untergang ihrer Familie es getan hatte , aber Raimond würde niemals jemandem sagen was sie hier gerade in begriff, waren zu tun. Eher würde er wirklich sterben, als sich einzugestehen, dass er gegen sie verloren hatte. Was würde man auch über den Erben von Aurelia sagen, wenn herauskam das er sich so leicht von einer Frau hatte schlagen lassen? Er würde nur noch mehr Demütigungen hinnehmen müssen und Roseodora kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass er dies um alles was ihm heilig war, vermeiden wollte. Das Adrenalin war bereits in ihre Blutbahn geschossen, ein Gefühl, welches noch intensiver war, als Raimond der sie berührte. Wobei Rai dieses Gefühl noch mal verstärkte und Rose sich ihm selten mal so überlegen gefühlt hatte wie genau in diesem Moment. Rose hatte jede Avancen der Vergangenheit von sich gewiesen nur, weil sie dachte, dass sie irgendwann einmal Raimond heiraten würde und genau dies würde sie auch tun. Da sie auf die Hilfe von Niemanden mehr zu hoffen brauchte, half sie sich nun selbst und sie würde in Zukunft nicht noch mal dieselben Fehler begehen wie in der Vergangenheit, da sie endlich aus diesen gelernt hatte. Sie wünschte sich immer noch das jedes von Raimonds Worten wahr wäre, aber sobald der Trank seine Wirkung verlor, würde er es wieder abstreiten, es würde sich nichts zwischen ihnen verändert haben. Sie tat dies ausschließlich für sich und irgendwann war sie vielleicht nicht mehr darauf angewiesen das er sie liebte. Irgendwann würde sie dort stehen, wo Aurelia gerade stand und all die Bewunderung, die man ihr entgegenbrachte, würde Rose gehören. Sie selbst würde nie wieder Zeilen an Raimond schreiben, denn auch sie hatte nur ihre Zeit, an ihm verschwendet. Allgemein überließ man so etwas Dichtern oder Poeten. Rose selbst war überzeugt davon das man bei Verhandlungen mehr erreichte, wenn man mit seinem Gegner eine andere Sprache sprach. Raimond verstand diese Sprache. Wäre sie nicht die Einzige, die ihn nun so sah, würden andere ohne zweifel  behaupten er wäre nicht mehr Raimond McDermont. Das sie ihn verzaubert hatte, würde so offensichtlich sein wie die Tatsache das er bisher immer all seine Gefühle hinter einer Maske vor der Welt versteckt hatte. Bisher hatte er jede Bewegung so ausgeführt, als würde er sein Leben lang schon nach einem Drehbuch spielen, welches keine eigenständigen Handlungen, Gefühle oder Worte zuließ. Vielleicht war er gerade zum ersten Mal überhaupt er selbst.

Das hier war das, was sie wollte, nichts anderes, dennoch regte sich so etwas wie Mitleid in ihr. Raimond hätte niemals so etwas zu ihr gesagt und was würde er überhaupt zu ihr sagen, wenn er wieder die Kontrolle über sich und seine Gefühle hatte? Doch sie konnte sich diesem Gedanken jetzt nicht widmen. Sie hatte keine Zeit ihm seine Wünsche zu erfüllen und außerdem hatte sie sich bisher als einzige immer nach SEINEN Wünschen gerichtet. Er war ihr das hier einfach schuldig. Die Versuchung ihn erneut zu küssen war für sie zwar kaum zu ertragen, aber bevor sich ihre Lippen wieder berührten musste sie ihn Einhalt gebieten und tat dies auch ohne zu zögern. Sie spürte, dass er es ernst meinte und das er innerlich vor verlangen brannte und genau das war der perfekte Moment ihn alles abzuverlangen, was sie wollte. "Leg deinen Schwur ab Raimond und ich bin bereit dir weit aus mehr von mir zu geben als nur diesen einen Kuss" Seine freie Hand führte sie zu ihrem Oberschenkel und die andre hielt sie fest und bestimmt in ihrer eigenen. Während sie ihm unentwegt in die Augen sah, rief sie nur ein einziges Mal nach dem Hauselfen, den Aurelia ihr zur Verfügung gestellt hatte. Für den Schwur hätte sie nun mal keine andere Person hinzuziehen können. Es wäre zu gefährlich gewesen und außerdem wurde ihr Vorhaben von der Schulleitung ganz gewiss nicht gebilligt. Kaum hatte Rose den Namen des Elfen ausgebrochen, erschien er schon vor ihnen. Es war ihr Glück das Hauselfen dazu im Stande waren das Schulgelände zu betreten, da sie die Macht dazu hatten den Schild zu durchbrechen der das Schloss umgab. "Jordy ist hier wie ihr befohlen habt. Was kann Jordy für euch tun Miss" Rose hielt Raimonds Hände so fest in ihren das sie nicht mal bemerkte, dass sie sich selbst weh tat. Ein kleiner Vorgeschmack auf das was für den Slytherin noch folgen würde. Langsam schoben ihre Fingerspitzen sich in den Bund seiner Hose womit sie ihn, dann unsanft an sich heran zog. Sie versuchte ihm gerade nur  noch mehr Anreize zu geben, damit sie den Schwur schnell vollziehen konnte. "Mr. McDermot verspürte ein außer ordentlich großes verlangen..." Rose hatte Raimond nur kurz in seine Unterlippe gebissen, bevor sie ihren Satz beendete. "...Danach den unbrechbaren Schwur mit mir einzugehen. Bezeuge diesen" Befahl sie dem Elfen und bewunderte es wieder einmal das diese Magie ohne mittels eines Zauberstabes ausführen konnten. Rose hielt Raimonds Hand so nah bei sich als befürchtete sie er würde ihr diese wieder entziehen. Die Begierde, die sich in seinen Augen regte, würde ihn nicht länger über alles nach denken lassen. Gleich gehörte er ihr und er hatte es immerhin so gewollt. "Schwörst du mich zu heiraten, mit mir Kinder zu kriegen und nichts zu tun was mich umbringt?" Sie atmete einmal schwer erregt auf und versuchte zu ignorieren, dass sie ihn gerade noch mehr haben wollte als sie sich eingestehen konnte. "...Und schwörst du dich nicht von mir scheiden zu lassen." Bevor er ihr nicht gesagt hatte was sie hören wollte, würde ihr Herz unnachgiebig weiter gegen ihre Brust schlagen und mit jedem Schlag schwang die Angst mit, die sie ebenso fest umklammerte wie sie ihn.
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Raimond McDermot
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Mo 24 Sep 2018 - 20:25

Tief im inneren vergraben, wütete der Raimond der bis vor wenigen Augenblicken noch alles im Griff hatte. Doch nun bereitete Rose ihm die größte Hölle die man sich vorstellen kann, er erlag seiner größten Angst. Tatenlos und ohne Kraft musste er zu sehen wie sie ihn in seine Niederlage steuerte, eine Blamage des schlimmsten Ausmaßes. Immer wieder hatte er gewonnen, jede Situation exakt kalkuliert, alles vorausgesehen was hätte schief können und ausgerechnet das was er bei anderen verurteilte wurde nun ihm zum Verhängnis. Seine eigene Arroganz hatte ihn geblendet und nun zahlte er einen ziemlich hohen Preis dafür. Sie war der Silberpfeil der ihn am Ende niederstrecken konnte, die Frau von der er sich nicht vernünftig abgrenzen konnte, weil er eben auch nur ein Mensch war und diesen Umstand bereute er nun mehr denn je. So sehr er sich auch in diesen Gedanken verfangen wollte, er konnte nichts gegen seine unglaubliche Erregung tun, eine sexuelle Erregung die seinen gesamten Körper durchfuhr und sich in jedem Moment nach ihr verzehrte. Selbst als sie ablehnte ihn vorher zu küssen und damit seine Bedingungen ignorierte, war er ihr immer noch wie ein kleiner erbärmlicher Schoßhund treu ergeben. Hätte er einen Schwanz wie ein Hund, hätte er jetzt sicherlich freudig damit gewedelt. Wenn sein Leib ein Zauberstab wäre, hätte er auf sie geschossen, zumindest wenn man seine unterdrückten Gefühle berücksichtigte. Es war nicht nur die Tatsache das sie ihn geradezu dazu zwang mit ihr zusammen zu sein, nein es gab etwas das viel viel schlimmer war. Nämlich die Blamage einen Teil von sich gezwungen zu offenbaren, ihr auf diese Weise preis zu geben, dass er sehr viel für sie empfand.  Zeitgleich aber hasste er sie dafür das sie das konnte, dass sie ihn so beeinflusste und das schon seit sie Kinder waren.

Er hasste es von ihr abhängig zu sein, sie zu lieben oder die Schwierigkeiten die er wegen ihr sein ganzes Leben lang hatte. Sie wusste nicht einmal wie hoch die Verantwortung seinen Schultern lastete. Sie war es Schuld, sie das Unglück das sein ganzes Leben lang auf seinen Schultern lastete. Aber im Augenblick fühlte er mehr als nur tiefe Befreiung. Sie war gleichzeitig auch das anmutigste und intelligenteste Wesen das es für ihn gab und zu dem er sich mehr als nur hingezogen fühlte. Heute hatte sie bewiesen, dass sie dazu fähig war ihre Gefühle hinten anzustellen und das zu tun was nötig war, um zu siegen. Ein klein wenig war er auch stolz auf sie, weil sie endlich etwas gelernt hatte, dass er bei ihr nie gesehen hat. Die Stärke zu tun was zu tun war, ohne Rücksicht auf Verluste oder Verbündete. Sie wäre eine perfekte Frau für ihn und stünde nicht dieser Trank zwischen ihnen, wer weiß was aus ihnen geworden wäre, nun nahm es halt eine andere Wendung.

Schwer atmend und der Versuchung erlegen über sie herzufallen, ließ er seine Hand auf ihrem Oberschenkel liegen, der eine grandiose Wärme ausstrahlte und ihn nur noch verrückter machte. Es war als stünde er unter Alkohol. Der Hauself war also auch eingeplant. Moment! Den kannte er doch. Offenbar hatte er ihre Verbindungen nach ganz oben ziemlich unterschätzt. Es war offensichtlich das sie Hilfe bekam, kein Wunder das er nicht damit gerechnet hatte, er hatte versagt ! Das Glück und die Euphorie in ihm gaben ihm eine ungewöhnlich starke Ausgeglichenheit, er fühlte sich so sicher bei ihr wie in Abrahams Schoss.

Lange würde er es nicht mehr aushalten, er wollte SIE, JEZT. Daher war er froh wenn es endlich vorbei war, weshalb er beinahe nach ihrem verlockenden Angebot gierend zum ersten Mal, "Ich schwöre." sagte. Sein Herz pochte schwerer, erregt atmete er durch und sah ihr bei dem letzten Satz schweigend in die Augen. In seinen leuchtete das Selbstbewusstsein und eine ungewöhnlich starke Verliebtheit. Die Gefühle waren nicht mehr auszuhalten, weshalb er es wie ein Wasserfalls aus ihm herausgesprudelt kam, "Ich....schwöre.", mit diesen Worten verschwanden die durchsichtigen Fäden die sich um ihren Arm gewickelt hatten und der Elf sagte nur noch, "Damit ist der Zauber vollzogen. Wenn ihr gestattet ziehe ich mich nun zurück." , mit einem leisen plopp verschwand der kleine Elf. Rai sah sie einen Augenblick an und sofern sie sich nicht wehren würde, würde er nun seiner Erregung einfach nachgeben, sie hinunter drücken, sich erregt auf sie legen und sie so leidenschaftlich wie früher küssen. Wild ließ er seine Hände unter ihr Shirt sanft über ihre Haut gleiten, hier und da drückte er sich erregt mit seinem Becken gegen ihres.

Das ganze hielt einige Minuten an, bevor er plötzlich ernst wurde und alles einstellte. Man konnte die Eiseskälte in sein Gesicht zurückkehren sehen. Der Junge der eben noch so sehr ihr verfallen war, wurde wieder eingesperrt in ein Gefängnis der Grausamkeit und hervor kam der Raimond der es liebte mit Menschen zu spielen. Aber in diesem Moment war ihm nicht nach spielen, Intrigen oder sonstigen zu Mute. Ein wenig orientierungslos strich er ihr durchs Haar und stand dann auf. Die Blamage vor ihr war zu groß gewesen und er vermochte damit gerade nur schwer umgehen. Er war nun an sie gebunden, für alle Zeit. Was auch immer geschehen würde, sie würde von nun an ein Teil ihres Lebens. Er wusste nicht wohin, nur das er einen extrem wütenden Blick auf sie warf. "DU!", er wollte etwas aussprechen, beließ es aber dabei, denn im Grunde hatte sie ein gutes Spiel gespielt und jemanden der ihn hereinzulegen vermochte, zollte er innerlich Respekt. Kein Wunder das er sie in Wahrheit liebte. Was sollte er sagen? Das einzige was er machen konnte war nun so zu tun als wäre sein Blatt ein besseres, "das wird mich nicht aufhalten ganz gleich was du versuchen wirst. Du wirst mich nicht von meinem Ziel fernhalten können und ruinieren wirst du mich erst recht nicht.", er grinste fies, "schon lustig oder? Eben noch nanntest du mich einen Lügner und jetzt hast du etwas getan was man als Betrug und als Akt von Feigheit bezeichnen könnte. Interessant wie sich Prioritäten ändern nicht wahr? Und du sprichst von wahren Gefühlen? Du hast es mir doch genauso nur vorgegaukelt und beschwerst dich das ich mich dem nicht hingebe.", er schüttelte verächtlich den Kopf und trotzdem konnte er nicht verhehlen das es ihm auf eine Art sehr imponiert hatte. "Der Hauself eben...das ist Tante Aurelias Hauself, steckt ihr etwa unter einer Decke? Wie hast du....? Und wieso?", diese Unwissenheit war schlecht für ihn. Er begriff noch nicht ganz wieso das alles geschah, was mehr daran lag das er immer noch recht verwirrt war von dem Geschehen. Rai versuchte sich langsam zu beruhigen, um einen klaren Kopf zu kriegen. Ihm würde schon noch was einfallen.
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Roseodora Lopez
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BeitragThema: Re: Das Detail!   Mo 24 Sep 2018 - 23:38

Er hatte geschworen. Er hatte es wirklich getan. Der Hauself verschwand und Rose schüttelte Raimonds Hand von sich als wäre sie ihr nur lästig. Doch anstatt das er dem ganzen Zeit gab und Rose sich wieder beruhigen konnte warf er sich gerade zu auf sie und sie wurde immer wieder von ihm nieder gedrückt, als er sie küsste und anfasste. Zwischen seinem Anfall von Gier und Erregtheit wurde Rose, dann auch bewusst, dass sie sich so eben von seinen Zwängen befreit hatte. Sie war frei von ihm was natürlich unsinnig klang da sie jetzt sogar mehr als zuvor an ihn gebunden war. Aber nun musste sie seine Befehle nicht mehr ausführen. Sie musste nicht mehr das Tragen was er an ihr sehen wollte und sie musste nichts mehr von dem tun, was er ihr sagte. Sie war jetzt seine verlobte. Noch nicht offiziell, aber trotzdem würde er sie heiraten müssen und nun wusste sie auch das er sich das tief in seinem Inneren sogar irgendwie gewünscht hatte. Doch Rose Begriff, dass sie den ehrlichen Rai noch weniger bändigen konnte, als diesen den er anderen und ihr immer verspielte. Sie glaubte allerdings nicht, das alles nur von ihm aus geschah. Sie hatte den Trank sehr stark gebraut und von daher wunderte sie sich nicht das Raimond nun um einiges freundlicher zu ihr war als es normal der Fall war. Die Erleichterung darüber das sie ihre Existenz gerettet hatte und das sie bald wieder ihr gewohntes leben weiterführen konnte, ließ sie seine Küsse sogar erwidern. Als sie bereit war ihn so anzunehmen, wie er sich gerade gab und das einfach mit ihm geschehen zu lassen, veränderten sich seine Gesten und sein Gebaren wieder und seine ihr nur zu vertrauen Gesichtszüge wurden von seinen liebevollen Blicken ersetzt. Nun war er wieder der Raimond, den sie so fürchtete, liebte und verehrte auch, wenn er noch einen verwirrten Eindruck auf sie machte, so als würde die Wirkung des Trankes noch ein wenig Einfluss auf ihn haben. Ein bisschen enttäuscht war Rose dennoch darüber das alles so schnell geendet hatte. Irgendwie war er ja ganz niedlich gewesen, aber wo blieben die Reize, die sie einander aussetzten, um sich gegenseitig zu demonstrieren wie gut sie, in dem waren was sie taten.

Widerstandslos ließ sie sich von ihm durchs Haar streichen bevor er sich von ihr zurück zog. Schwer seufzend lag sie mit dem Rücken und halb entblößt vor ihm im Gras und sah ihm dabei zu wie er mit seinen Worten und der Besinnung rang.
"Wir sind noch nicht mal verheiratet und du hast jetzt schon kein Interesse mehr an mir" Die selbstverständliche Gleichgültigkeit seines Zustandes entnahm man ihrer Stimme deutlich. Völlig ungerührt hörte sie ihm zu und es machte sie sogar etwas an wie erzürnt er auf sie war. Sie war nun die Frau, die ihn geschlagen hatte und da sie ihn gut kannte, wusste sie, dass er sich zwar so aufführte, aber er sie nun mit ganz anderen Augen sah. Hätte ihn das was sie ihm ausgesetzt hatte nicht in diesem Ausmaße beleidigt, wer weiß was er noch so mit ihr angestellt hätte. Mit ihm zu schlafen konnte sie sich nun allerdings aus dem Kopf schlagen. Zwischen seinen Worten hörte man gelegentlich ihr schönes und unbeschwertes Lachen. Die beiden hatten sich wirklich verdient, denn beide waren zu stolz um zu ihren Gefühlen zu stehen. Das hier konnte ein Anfang sein. Schon jetzt freute sie sich auf den Tag an dem die beiden sich versöhnen würden. Im Bett. So war es bis jetzt immer gewesen. Noch mit offener Bluse stand Rose ebenfalls auf und strich sich noch einmal durch die langen Haare. "Im Gegenteil Rai. Ich unterstütze deine Ziele so lange diese sich auf mich beziehen. Und da sich jetzt eh einiges geändert hat könntest du zu allererst mal deinen Ton mir gegenüber mäßigen. Du solltest dich wirklich zusammennehmen. Denk daran was du mir geschworen hast. Du wirst der Vater meiner Kinder und du willst doch nicht das sie mitkriegen wie du so mit mir umgehst." Das war der einzige Teil, in dem abkommen den Rose selbst nicht erfüllen wollte. Für sie lag die Vorstellung eine Familie mit Rai zu gründen so fern, dass sie sich jetzt noch darüber belustigen konnte. Was machte es für einen Unterschied, ob sie das halbe oder das ganze Erbe erhalten würden? Lieber würde sie auf ihre Kleider und den Schmuck verzichten, als sich von Rai die Hölle in den Körper Pflanzen zu lassen. Niemand wollte sich ausmalen was aus ihrer Verbindung entstehen würde sollte ihre Ehe tatsächlich einmal Kinder hervorbringen.

Von oben bis unten sah sie ihn an und stemmte dabei eine Hand in ihre Hüfte. Hatte er sie etwa nicht betrogen als er sie mit diesem kleinen Trick um ihre Titel und Reichtümer gebracht hatte. Seitdem sie sich kannten, taten sie doch nichts anderes. Er war ja so ein schlechter Verlierer und dabei hatte er doch angefangen. Hätte sie etwa weiter in seinem Dienst stehen sollen? Dann hätten sie in diesem Leben einander nie mehr haben können und das hätte Rose nicht ertragen. Der Wind wurde kühler oder hatte Rose die kälter vorher einfach nicht bemerkt. Sie wusste noch nicht ob sie Rai antworten wollte und, wenn ja wie sie es tun wollte. Schweigend Schloss sie die Knöpfe ihrer Bluse und verschränkte, dann die Arme vor der Brust. "Aurelia hat mir ein Angebot gemacht. Sie hat gesagt sie würde mir alles zurück geben was du mir genommen hast, aber dafür... müsste ich dich zu meinem Ehemann nehmen. Sie will es nicht zugeben, aber sie ist alt und nächstes Jahr ist das hier alles für uns vorbei. Sie zieht dich als alleinigen Erben vor allen anderen in Betracht und du arbeitest nicht gerade darauf hin das du diese Position erlangst, die du so unbedingt haben möchtest. Du hast dich doch um nichts gekümmert. Wie hast du dir das, denn vorgestellt? Du bist klug Raimond und du bist deinem Vater schon längst überlegen, aber ohne eine Frau an deiner Seite wirst du allerhöchstens den Respekt von Aurelia bekommen, aber nie ihren Besitz. Deine Cousine hat das schneller begriffen als du. Ich bin ihr auf dem Anwesen deiner Tante begegnet und Aurelia lässt uns so etwas wie einen Wettstreit austragen. Du hättest dich doch niemals freiwillig an mich binden lassen und ich werde mich auch nicht für das was ich getan habe entschuldigen. Überleg dir gut ob du dich gegen mich und unsere Verlobung stellen möchtest, denn selbst dir sollte der Vorteil, den sie bringt bewusst sein. Ich würde mit der Bekanntgabe jedenfalls nicht zu lange zögern... Wäre doch schade, wenn Lisa sich demnächst die Baronin von Dartmoore nennen darf und du dich immer noch in den Schatten deines Vaters stellen müsstest." Rose machte einige Schritte von ihm zurück und strich sich kurz mit dem Mittelfinger über ihre Lippen. "Danke für das Picknick auch, wenn du mir eindeutig besser geschmeckt hast"

-Ende-
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