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 [Hauptplot] Just because you're scared, it doesn't mean you can't be brave

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Zoltán Szalai
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BeitragThema: [Hauptplot] Just because you're scared, it doesn't mean you can't be brave   Di 4 Sep 2018 - 22:31

Just because you're scared, it doesn't mean you can't be brave
Elizabeth Finschley, Wylan Nott & Zoltán Szalai | 08.10.15 | privat | Schicksal: ja

Das Ministerium wird angegriffen. Es werden Pruecillas Schergen vermutet. Wir wissen nicht, was das Ziel des Angriffes ist. Sie alle erhalten hiermit den Befehl das Ministerium zu verteidigen. Miller und Sherperd werden die Sicherheitsleute der Ministerin bei Miss Zabinis Verteidigung unterstützen. Die Thatchers, Recshire und MacKenna schützen die Aurorenzentrale und alle hier gelagerten Informationen. Der gesamte Rest verteidigt den vierten Stock, in den besonders viele von ihnen eingedrungen sind und auch die Eingangshalle, in der auch ich zugegen sein werde. Es liegt in Ihrer Hand den Bestand der magischen Gesellschaft zu wahren!“ Der leitende Auror nahm den Zauberstab von seinem Hals, welcher dazu gedient hatte seine Worte über den ganzen Gang erklingen zu lassen. Die Auroren gehorchten seinem Befehl, auch wenn sichtbare Unruhe herrschte. Der Angriff kam unerwartet und es bedurfte keines besonderen taktischen Gespürs, um zu wissen, dass eine Menge Leben auf dem Spiel standen. Viele der Mitarbeiter im Ministerium waren ehrbare Reinblüter, die Familie hatten und es verdient hatten zu leben. Die Mission der Auroren bestand also primär in der Evakuierung des Ministeriums. Dafür musste ein Teil der Eingangshalle gesäubert werden, um einen sicheren Ausgang erschaffen zu können.

Mit knapp zwanzig Auroren im Schlepptau begab sich der Ungar auf schnellstem Weg in die Eingangshalle des Ministeriums. Als sich die Tür des Fahrstuhls öffnete, offenbarte sich ein schreckliches Bild. Einige Hexen und Zauberer waren von einer Horde der versklavten Angreifer im Brunnen der Eingangshalle zusammengetrieben worden. Szalai stellte direkt die Hälfte seiner Auroren ab, um die Menschen zu befreien und im Anschluss einen der Kamine aus der Gewalt der Angreifer zu befreien. Die Marionetten der Hexe strömten in riesiger Zahl aus den Kaminen und blockierten somit die Ausgänge. Zwei der vier Fahrstühle waren durch die Angreifer zerstört worden und auch in das Treppenhaus des unterirdischen Gebäudes waren sie bereits eingedrungen. Es blieben also noch zwei Fahrstühle, um die Stockwerke zu evakuieren und schon bald würden die ersten Mitarbeiter durch diese Fahrstühle in die Eingangshalle treten. „Sie vier verteidigen die Fahrstühle. Die anderen sechs schirmen die eintreffenden Mitarbeiter von den Angreifern ab!“, hallte der Akzent des alten Zauberers durch die Halle. „Schrecken Sie nicht davon zurück die Marionetten zu eliminieren. Die höchste Priorität hat die Sicherheit der Mitarbeiter und Besucher und somit eine gelungene Evakuierung!“ Der Blick Szalais fiel auf die Auroren, die er bereits in den Kampf geschickt hatte. Drei von ihnen geleiteten die befreiten Hexen und Zauberern zu dem Team, dass die Leute beschützen sollte, bis ein sicherer Weg nach draußen bestand.
Gute Arbeit! Folgen Sie mir!“ Die drei wurden sofort wieder mit einer neuen Aufgabe betraut, als die Geretteten im sicheren Bereich bei den Fahrstühlen angekommen waren. „Wir müssen die Eroberung des vorderen Kamins beschleunigen!“ Sieben Auroren kämpften sich bereits durch die Horde. Es lag nun an Szalai und den anderen dreien den erkämpften Weg nicht an die Angreifer zurückfallen zu lassen.


Zuletzt von Zoltán Szalai am Sa 27 Okt 2018 - 19:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Titus Haddock
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1836/2000  (1836/2000)

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Just because you're scared, it doesn't mean you can't be brave   Fr 7 Sep 2018 - 19:46

NPC Steuerung: Wylan Nott


Der Himmel vor den magischen Fenstern des Ministeriums verdüsterte sich. Das war für Wylan Nott der erste Hinweis, der ihn vermuten ließ, dass etwas nicht stimmte, an diesem Arbeitstag, der so normal begonnen hatte, wie jeder andere. Dass sich die Mysteriumsabteilung im neunten Stockwerk befand, war in Fällen wie diesen Fluch und Segen zugleich. Außer den Unsäglichen, die in dieser Abteilung beschäftigt waren, war es keinem anderen Mitarbeiter des Ministeriums erlaubt hier herunter zu kommen, was es in den meisten Fällen erschwerte der Abteilung wichtige Informationen zu überbringen, aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften, mit denen sich die Mysteriumsabteilung rühmte. Nur gut, dass es Zauberei gab. Die Zauberei-Zentralverwaltung sorgte zwar mithilfe der magischen Fenster rund um die Uhr für künstliches Licht, doch dessen plötzliche Veränderung musste noch nicht das Ende der Welt bedeuten.
Ein fliegendes Memo trug den zweiten Hinweis und hinterließ einen faden Nachgeschmack, als Wylan las, dass anscheinend in diesem Moment das Ministerium angegriffen wurde. Wie alle Memos, welche das Gebäude durchflogen, besaß auch dieses den nötigen Stempel, um dessen Echtheit zu bestätigen, doch wenn es wirklich einen Angriff gab, musste er damit rechnen, dass die Mitteilung eine Falle war. Die Memos benutzten die Fahrstühle, um in die jeweiligen Abteilungen zukommen, doch wenn niemand die Mysteriumsabteilung betreten durfe, wie war dieses dann hierher gekommen? Derzeit fanden keine Anhörungen in den Gerichtsräumen im zehnten Stock statt. Ein Klicken war in der Ferne zu hören. Dann ein unverkennbares leises Rattern. Der Lift. Wylans Mitarbeiter sahen alamiert zu ihrem Chef. In jedem Fall musste hier alles abgeriegelt werden. Wylan mochte sich gar nicht ausmalen was alles passieren konnte, wenn Pruecilla seine Abteilung in die Finger bekam. Die Frage war nur, ob es schlauer war so lange wie möglich hierzubleiben oder zu versuchen das Ministerium sicher zu verlassen. Wenn der Leiter doch nur wüsste, was im restlichen Gebäude tatsächlich los war.
Die riesige Uhr, welche die Wand im Bürobereich schmückte, verriet Wylan, dass sein Mitarbeiter Liam Decker vor einigen Minuten das Ministerium betreten haben musste, um seine heutige Schicht anzutreten. Wie bestellt, erschien in diesem Moment sein Patronus, ein Erdmännchen, in der Mitte des Raumes und stellte sich an Wylan gewandt aufgeregt auf die Hinterpfoten. "Sir, das Ministerium wird angegriffen! Ihr müsst sofort raus da, das ganze Gebäude wird evakuiert! Ich versuche den Fahrstuhl freizuhalten!" Erneut ertönten die Geräusche des Fahrstuhles in der Ferne, dann war der Patronus verschwunden und für schier endlose Sekunden schien es still.
"Ihr habt's gehört, an die Arbeit! Hier geht niemand, bevor nicht alles abgeriegelt ist!", ertönte Wylans tiefe Stimme mit scharfem Unterton, der keine Widerrede zuließ. Für die Sicherheit der Mysteriumsabteilung, hatte Wylan schon vor einigen Jahren schwere und komplizierte Zauber ausgewählt, die seine Mitarbeiter beherrschen mussten und er würde sie nicht zu seinen Leuten zählen, wenn ein Notfallszenario wie dieses, nicht in einer geübten Zeit von unter zehn Minuten durchzuführen wäre. Danach lag es in seiner Verantwortung seine Kollegen sicher aus dem Gebäude zu bringen. Doch bereits am Lift kamen erste Komplikationen auf, denn dieser ließ sich nicht wieder runter in den neunten Stock holen. Verdammt, Decker! Einer der Vorteile davon, dass sich die Mysteriumsabteilung im neunten Stock befand, war dass sie direkt nach dem achten Stock kam und dort war die Eingangshalle. Der Weg über die Treppe war also nicht lang, aber höchstwahrscheinlich auch nicht ungefährlich. Dennoch mussten es Wylan und seine Leute wagen, denn wer wusste schon was sie im Lift erwartete oder spätestens wenn sie ihn verließen?
Als Wylan Nott die Tür zum Treppenhaus aufriss, brach die Wahrheit über das was geschah durch den eindeutigen Geräuschpegel über ihn und die anderen herein. Die Kampfgeräusche kamen eindeutig von oben, noch war das Treppenhaus bis hierhin leer, doch an der Eingangshalle stand die Tür offen. Sie hatten keine andere Wahl, als diesen Weg zu nehmen. Hier unten konnte man nicht apparieren und es gab keinen Anschluss an das Flohnetzwerk. Ein Stockwerk tiefer waren nur noch die Gerichtsräume und zu testen, ob dort der Fahrstuhl funktionierte, war zu riskant. Es dauerte jedoch eine Weile, bis die Mitarbeiter einer ganzen Abteilung es geschafft hatten möglichst lautlos die Treppe zu erklimmen und wie Wylan bereits erwartet hatte, stand jemand im Türrahmen zur Eingangshalle und versuchte zu beiden Seiten die Lage im Blick zu haben. Noch während er Wylan Nott und seine Leute entdeckte und seinen Zauberstab auf sie richtete, brachte der ehemalige Slytherin ihn mit einem Impedimenta-Zauber zum stillstand.
In der Eingangshalle des Ministeriums herrschte das pure Chaos. Überall zischten und knallten Zauber durch die Luft, Besucher sowie Mitarbeiter versuchten zu den Kaminen zu flüchten. Wylan konnte auf dem ersten Blick gerade so ausmachen wer zum Ministerium gehörte und wer die Angreifer waren. Er hatte sich gleich gedacht, dass Pruecilla dahintersteckte. "Also gut, macht dass ihr hier verschwindet und dass mir bloß keiner stirbt!" Mit diesen Worten deutete er zu den wenigen Kaminen die anscheinend noch zur gefahrlosen Nutzung des Flohnetzwerkes bereitstanden und zu denen sich bereits etliche andere Zauberer ihren Weg bahnten. Wylan konnte seine Leute weder zum Gehen, noch zum Bleiben zwingen. Die Marionetten zu bekämpfen und das Ministerium zu sichern war in erster Linie Aufgabe der Auroren. Als Abteilungsleiter der Mysteriumsabteilung, kam es aber auch für Wylan Nott nicht in Frage die Eingangshalle in einem derartigen Zustand zu verlassen, erstrecht nicht solange er nicht all seine Mitarbeiter in Sicherheit wähnte. "Der Käpt'n geht als letzter von Bord", würde seine Tochter Audrey jetzt sagen. Also ließ er seinen Blick suchend durch die Halle schweifen, um herauszufinden wo bei Merlins Barte Liam Decker steckte. Sein Herz machte einen alamierten Satz, als er die Gestalt am Boden bei einer der Fahrstuhltüren liegen sah. Wylan eilte zu ihm, so schnell er nur konnte, musste dabei Flüche und Zauber abwehren, die teils gezielt, teils unkontrolliert auf ihn zuflogen. Doch als er den Zauberer erreichte, bestätigte sich seine dunkle Vorahnung, die er schon vorher nicht gewagt hatte zu denken. Liam Decker war tot.
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Elizabeth Finschley
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Just because you're scared, it doesn't mean you can't be brave   Sa 8 Sep 2018 - 22:33

Mit verschränkten Armen stand ich in einem der Büros des 7. Stocks des Ministeriums und versuchte, dem inneren Verlangen zu widerstehen, meinem Ex-Mann eine zu verpassen. Seit er erfahren hatte, dass Julia in die Nationalmannschaft aufgenommen wurde, lag er mir mit der scheinheiligen Behauptung in den Ohren, dass er seine Tochter kennenlernen wollte. Die Diskussion diesbezüglich war immer schlimmer geworden, was der Grund war, weshalb ich nun bei ihm im Büro der Zentrale der Britischen und Irischen Quidditch-Liga stand und mir seine Wenigkeit antat. "Du kannst mir nicht verbieten, mein eigen Fleisch und Blut zu sehen", fing er zum nun gefühlt tausendsten Mal an. "Oh, doch. Kann ich und werde ich. Ich habe das alleinige Sorgerecht, du hast es damals freiwillig abgegeben und in all den Jahren kein einziges Mal versucht, mit ihr in Kontakt zu treten. Du bist ihr Erzeuger, mehr nicht. Und SIE hat genauso wenig Lust ihre Zeit mit dir zu vergeuden, wie ich", meinte ich kühl. Er grinste überheblich. "Jedes Kind braucht seinen Vater. Auch sie hat irgendwo Lust darauf, ihren kennenzulernen. Vor allem bei meiner hohen Position in der Quidditchbranche. Ich habe einige Kontakte, kann einige Fäden ziehen. Das wird sie sicherlich interessieren. Und diese Kontakte können mir auch sicherlich beim Sorgerecht helfen." Seine letzte Aussage war eine eindeutige Drohung und ich lachte freudlos auf. "Du kannst dir deine Kontakte sonst wohin stecken, du überheblicher Fatzke. Du kennst deine Tochter eindeutig gar nicht, wenn du denkst, dass du sie mit sowas beeindrucken kannst. Und mich kennst du auch schlecht, wenn du glaubst, dass deine Drohung mich irgendwie beeindruckt." Er lehnte sich gegen seinen Schreibtisch und grinste gespielt locker, doch ich kannte ihn. Ich sah die Falte auf seiner Stirn, die immer dann auftauchte, wenn er gestresst war. "Ich werde jetzt gehen. Im Gegensatz zu dir...", ich kam nicht weiter, denn plötzlich kam jemand in das Büro hereingestürmt. "Das Ministerum wird angegriffen! Pruecillas Schergen belagern die Etagen. Alle sollen sich auf schnellstem Wege zur Evakuation in die Eingangshalle begeben!", rief er und mir rutschte das Herz in die Hose. Wir wurden angegriffen. Ich hatte einige Freunde und gute Bekannte, die in den Räumen des Ministeriums arbeiteten und sich irgendwo hier aufhielten. Ich hatte großes Glück, dass mein Ex nur eine Etage über der Eingangshalle arbeitete. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, wie schwer es für die in den oberen Stockwerken war, die im Gegensatz zu den Auroren keine Kampferfahrung hatten.

Ich lief sofort zur Tür und sah mich nochmal kurz nach Paul um. Auch, wenn ich ihm irgendeinen Fluch auf den Hals hexen würde, der einen ewig andauernden Juckreiz an einer Stelle verursachte, durch die er dann wohl keine Kinder mehr in die Welt setzen könnte, aber den Tod wünschte ich ihm dann doch nicht. Der junge Mann, der vor uns stand, stellte sich uns als John Murphys vor, ein junger Auror. Er dirigierte uns zum Fahrstuhl und bat uns, direkt hinter ihm zu bleiben. Mein Herz schlug bis zum Hals, während ich meinen Zauberstab fest umklammert hielt. Hier schien es bisher noch ruhig, doch wer wusste, wie lange. Ich konnte mir gut vorstellen, dass das Hauptziel der Angreifer erst mal die Aurorenzentrale und die Eingangshalle war. Bestimmt auch der 1. Stock.  Der 7. War wahrscheinlich eher weniger im Fokus, was uns womöglich das Leben retten könnte. Ich wollte zum Aufzug, doch Mr. Murphys schüttelte den Kopf und wies Richtung Treppenhaus.  "Der ist defekt. Wir müssen die Treppe nehmen. Es ist nur eine Etage, aber die Treppe ist mit großer Wahrscheinlichkeit von einigen von Pruecillas Kämpfern belagert. Wenn wir Glück haben, sind es nicht viele auf der kurzen Strecke. Sie sollten sich bewusst sein, dass diese Kinder nicht ansprechbar sind. So jung und unschuldig einige aussehen, wenn wir sie nicht töten, töten sie uns", meinte er ernst. Paul konnte es natürlich nicht lassen, dem Jüngeren sein Ego zu zeigen. "Ich denke mit ein paar Kindern komm ich schon klar." John sah ihn nur kurz mit einem nicht sehr überzeugten Blick an. "Paul, halt deine zu groß geratene Klappe und hör einmal in deinem Leben auf jemanden, der es besser weiß", fuhr ich ihn wütend an. Ich hatte vor, meine Tochter wiederzusehen, und ließ mir das sicher nicht durch zu viel Selbstbewusstsein von Seiten ihres Erzeugers nehmen.

Im Treppenhaus hörte man von oben und unten Kampfgeräusche nachhallen. Auf dem Weg nach unten stellten sich uns 3 Jugendliche in den Weg. 2 Jungs - vielleicht 14 oder 15 - und ein Mädchen, das gerade mal 13 sein musste. Erneut musste ich an Julia denken. Gott, diese Kinder hatten auch Eltern...Eltern, die ihre Kinder nie mehr wiedersehen würden. Ich würde das nicht überstehen, wenn Julia ein solches Schicksal ereilen würde, und es tat mir fast körperlich weh, dass ich gegen diese Kinder mit den so toten und hoffnungslosen Augen kämpfen musste.

Eines der Kinder griff John, der vor uns lief, mit einem Zauber an, den der junge Auror mit einem schnellen Schutzzauber abwehrte, während ich, ohne groß nachzudenken, mit Impetus venti eine riesige Windböhe erzeugte, die die drei Angreifer die Treppe hinunter warf. Ich brachte es von einem Moment auf den anderen einfach nicht über mich, einen direkten Angriffszauber auf diese Kinder auszuüben. John war mir ein kurzes Danke über die Schulter zu, während Paul ungewöhnlich still blieb. Ihm schien der Anblick der Kinder doch mehr unter die Haut zu gehen, als er gedacht hätte. Er hatte sich zwar zu einem Arsch entwickelt und war ein furchtbarer Vater, aber er war kein völlig schlechter Mensch, an dem sowas einfach vorbei ging und er war schon immer ein heimliches Weichei gewesen. Wir setzten unseren Weg die Treppe herunter schnell fort, wobei John einen der Jugendlichen, noch bevor dieser wieder aufstehen konnte, mit Distrahere Kampfunfähig machte, während ich den zweiten Jungen mit Impedimenta lähmte, sodass nur noch das Mädchen übrig blieb. Um dieses kümmerte sich der nun doch aktiv gewordene Paul, der sie mit einem Stupor-Zauber die Treppe ganz hinunter und gegen die dortige Wand schleuderte, sodass sie dort bewegungslos liegen blieb. In der Eingangshalle angekommen, herrschte pures Chaos. Panisch umherlaufende Leute, Angreifer, Verteidiger, Menschen, die völlig verloren aussahen und gar nicht wussten, wohin mit sich. Paul blieb nicht lange bei uns. Mit kurzem Blick zu den Kaminen verschwand Paul in deren Richtung, ohne nochmal ein Wort an uns zu richten. "Feigling!", zischte ich ihm noch hinterher, ehe ich mich bei John Murphys für seine Hilfe bedankte und  Ausschau nach irgendjemanden hielt, der mir sagen konnte, wo ich helfen konnte. Zoltón Szalai. Ich kannte den Mann vom Sehen her und wusste, dass der ältere Zauberer die Auroren leitete. Mit schnellen Schritten und auf gut Glück den Leuten und Zaubern ausweichend, kam ich bei ihm an. "Mr. Szalai. Ich kann mir vorstellen, dass Hilfe gerne gesehen ist, auch wenn ich nicht mit Aurorenfähigkeiten mithalten kann. Was kann ich tun?", wendete ich mich an ihn.
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Zoltán Szalai
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Just because you're scared, it doesn't mean you can't be brave   Sa 27 Okt 2018 - 20:29

Mit den drei Auroren an seiner Seite kämpfte sich Zoltán Szalai durch die Flut an Marionetten, die die Eingangshalle beherrschte. Die sieben Auroren, welche bereits vorgerückt waren, hatten es geschafft den vordersten der Kamine zurückzuerobern. Geistesgegenwärtig ließ der Leiter der Aurorenzentrale einen Angriff an einem Schutzzauber abprallen, bevor er einen der Sklaven mit einem Schockzauber in die Menge der Angreifer schleuderte und diese somit zurückdrängte. Kurz darauf hatten Szalai und seine drei Begleiter die Auroren erreicht, welche nun den Kamin verteidigten. Für diesen Augenblick stellte dieser eine Kamin den einzigen sicheren Ausgang dar, weshalb er drei der zehn Auroren abkommandierte, um auch den benachbarten Kamin zugänglich zu machen. Weitere drei wurden damit beauftragt den ersten Kamin weiterhin zu halten, während die restlichen vier sicherstellen sollten, dass stets eine Schneise zwischen dem Sammelpunkt an den Fahrstühlen und den sicheren Kaminen bestand. Für diesen Augenblick schien alles nach Plan zu verlaufen. Die Situation stellte sich nun folgendermaßen dar. Zehn Auroren bewachten die Sammelstelle nahe den Fahrstühlen und des Treppenhauses. Vier Auroren sorgten dafür, dass es stets einen verhältnismäßig sicheren Durchgang zwischen besagter Sammelstelle und den beiden freigekämpften Kaminen gab, welche jeweils von drei Auroren verteidigt wurden. Eben jene Auroren nahmen zudem die flüchtenden Mitarbeiter in Empfang und schützten diese, bevor sie durch die Kamine entkommen konnten.
Szalai nutzte die Schneise zwischen den beiden Schlüsselpunkten, um die Evakuierung weiter koordinieren zu können. Fast nebenbei schlug er mit diversen Zaubern einige der Marionetten zurück, während er sich der Sammelstelle näherte. „Sie vier! Geleiten Sie die Mitarbeiter zu den ersten beiden Kaminen!“ Die vier angesprochenen Auroren waren aus den zehn Verteidigern der Sammelstelle gewählt worden. Unverzüglich begannen diese die ersten Mitarbeiter zu den rettenden Kaminen zu führen. Die wenigsten der Flüchtenden hatten Kampferfahrung, weshalb das Leben der Ministeriumsmitarbeiter in den Händen der Auroren lag. Dennoch fanden sich unter den Mitarbeitern einige Freiwillige, die sich der Verteidigung anschlossen. All jene bedachte der Ungar ebenfalls mit Befehlen. Sie waren kein Teil seiner Abteilung, aber wenn die Verteidigung und die Evakuierung nicht im Chaos enden sollte, dann musste sie organisiert ablaufen. Und eben diese Koordination war sein Job.

Es grenzte fasst an ein Wunder, dass das System, welches Szalai spontan für die Evakuierung des Ministeriums erdacht hatte, auch über längere Zeit stabil blieb. Aufgrund der vielen Freiwilligen Verteidiger, gab es nun drei Gruppen, die immer wieder zu Sammelstelle zurückkehrten, eine Gruppe von Mitarbeitern zu den Kaminen geleitete und immer so fortfuhren. Mittlerweile war es gelungen einen dritten Kamin zugänglich zu machen, so dass jede der drei Geleitteams immer einen der Kamine ansteuern konnte. Die Auroren an der Sammelstelle waren größtenteils erfolgreich darum bemüht die eintreffenden Mitarbeiter über den Ablauf aufzuklären und sie zu beruhigen. Dennoch forderte der Kampf Opfer. Sowohl Auroren, als auch Zivilisten fielen den Kämpfen zum Opfer und zu guter Letzt musste auch den Leben der Kinder gedacht werden, welche als willenlose Marionetten den Kampf ins Ministerium trugen.
Der Ungar war bemüht alle Stationen regelmäßig zu besuchen und gegebenenfalls Befehle für notwendige Umstrukturierungen zu geben. Er hatte gerade die Sammelstelle erreicht, als er eine bekannte Gestalt über dem Leichnam eines Mannes knien sah. „Er ist an einem besseren Ort, Mister Nott. Sie sollten sich nun in Sicherheit bringen.“ Der Ungar war ein gläubiger Mann und sah im Tod durchaus eine Form der Erlösung. Dennoch gab es immer wieder Leben, die offenbart zu früh endeten, so auch das des jungen Mannes, welchen Wylan Nott betrauerte. Doch der überzeugte Katholik war sich sicher, dass hinter alldem ein größerer Plan stand. „Die Auroren werden Sie zu den Kaminen begleiten.“ Der leitende Auror war noch immer auf den trauernden Abteilungsleiter konzentriert, als eine unbekannte Stimme seinen Namen formte. Der Todesser wendete sich der Hexe zu, bei welcher es sich um eine weitere freiwillige Helferin handelte. Sie war bereit zu helfen. Dafür war es kaum relevant, dass ihre Fähigkeiten laut ihrer Aussage nicht an die eines Aurors heranreichten. Das war bei den wenigsten Zauberern und Hexen der Fall. Andernfalls wäre die Aurorenausbildung wohl kaum notwendig. „Verteidigen Sie die Sammelstelle und kümmern Sie sich um die eintreffenden Mitarbeiter. Die Mitarbeiter sollen an der Sammelstelle verweilen, bis eines der Teams sie zu den Kaminen führt!“ Der Auror wartete nicht auf Rückfragen. Er erwartete, dass man seinen Worten Folge leistete.
Er wendete sich nun der Gruppe der Mitarbeiter zu, welche in der Sammelstelle auf ihre Evakuierung warteten und richtete Worte an sie, die er an diesem Tag nicht zum ersten Mal sprach: „Wenn jemand von Ihnen bereit ist die Verteidigung zu unterstützen, dann begeben Sie sich bitte zu mir! Wer werden einen weiteren Kamin nutzbar machen!“ Szalai wollte mit weiteren Freiwilligen einen weiteren Kamin befreien, um die Flucht der Mitarbeiter beschleunigen zu können. Ob dieses Vorhaben umgesetzt werden würde, hing jedoch von der Anzahl der Freiwilligen ab, die sich ihm anschließen würden.
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