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 [Hauptplot] Alea iacta est

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Akari Hathaway
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BeitragThema: [Hauptplot] Alea iacta est   Sa 1 Sep 2018 - 20:46

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Hauptplot: Kapitel IV - Vernichtende Auswirkungen
Wetter: Starke Bewölkung
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Ein Knall kam, ein Knall verhallte und zurück blieb Akari mit zwei Büchern auf dem Arm. Sie hatte sich entschieden zu apparieren, von der Nokturngasse in London hier her, nach Hogsmeade. Beide Ortschaften wären über ein perfektes Frohnetzwerk miteinander verbunden gewesen und Akari hatte sich dennoch für den längeren Weg mit kleinen Zwischenstopps entschieden, der Landschaft wegen, der Nostalgie wegen und weil sie zuletzt die Strecke via Hogwarts-Express zurücklegt hatte und schon immer zur Schule apparieren wollte. War es der Traum einer Schülerin gewesen? Zumindest spielte ein Lächeln über ihre Lippen als sie die vertrauten Gebäude wieder sah; dort der Honigtopf, ein Kaffee und die Drei Besen. Ihr Blick ging kaum zielgerichtet, sie sah sich einfach alles an als wäre sie zum ersten Mal oder nach langer Zeit erneut hier. Der Drang in den Honigtopf zu gehen war definitiv da, nicht zuletzt weil ihre Freundin zuletzt die Erinnerung an Blutlollies zurückgebracht hatte und Akari sich noch an die lebhafte Diskussion erinnerte was Vampire wohl zu dieser Süßigkeit gesagt hätten. Zu ihrem oder dem Besitzer seinem Glück, war es allerdings schon spät abends, der Honigtopf geschlossen und etwaige Schüler, egal welchen Alters, vermutlich schon fast wieder zurück im Schloss, sofern heute ein Hogsmeade-Wochenende gewesen wäre. Akari besaß kein schulpflichtiges Kind und somit fehlte das nötige Interesse um sich mit dem heutigen Hogwarts zu beschäftigen. Tatsächlich lebte Akari hier gerade viel mehr ihre eigenen Erinnerungen aus. Hierzu gehörten auch die Drei Besen, jenes Lokal welches viele Schüler alkoholisch entjungfert hatte und sei es durch Butterbier mit geheimen Zusätzen. Erschreckend, dass sie sich überhaupt daran erinnerte, die letzten Kneipensitzung in London war wohl zu intensiv gewesen. Wie es der Zufall nun einmal nicht wollte, war Akari geschäftlich hier und die schönen Erinnerungen lediglich ein angenehmer Zusatz. Es freute sie dennoch das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und so betrat sie die Drei Besen gleichfalls mit dem Kopf voller Erinnerungen.
Was allerdings nicht zu ihrer guten Stimmung passte, war das Wetter. Sie war teilweise froh den Gastraum betreten zu dürfen, denn kalter Regen war ihr hier her gefolgt und ihre Ware, ihre Bücher, waren doch eher recht rudimentär geschützt. Das Wetter war in letzter Zeit tatsächlich seltsam gewesen und sie hatte schon mehrfach überlegt ob ihr Heim und Arbeitsplatz gegen Blitzschlag versichert war.
Die Tür des Gastraumes schloss die Kälte schließlich aus und Akari ging zu einem freien Tisch, vorbestellt, einer Intuition ob des Wetters folgend, bisher die beste Entscheidung des Tages. Sie legte ihre Bücher und ihren Mantel ab und holte als Dekoration Tee, Kaffee und Wein. Der Wein war für Akari bestimmt. Sie würde ihn magisch noch etwas verfestigen, indem sie eine mitgebrachte Blutkonserve in einem bestimmten Mischungsverhältnis hinzufügte, was ihr dank Zauberstab und viel Übung schon sehr gut gelang. Sie konnte ihre Blutwein dadurch tatsächlich selbst herstellen und er unterschied sich nur von Geschmack und Konsistenz von einem möglicherweise echtem Getränk, ward durch die Mischung sogar für Menschen einigermaßen genießbar, aber sie war nicht hier um neue Getränke auf die Karte zu setzen, ihr Geschäft waren Bücher. Akari war Bibliothekarin und jene Bücher auf dem Tisch waren eine Bestellung, welche sie hier persönlich ablieferte. Der Termin war ihr egal gewesen, Akari war flexibler als ihre heutige Kundschaft, aber es war ihr wichtig den Erstkontakt selbst zu pflegen. Sie mochte es manchmal etwas persönlicher, anstelle lediglich eine Posteule zu schicken. Akari mochte alles am Menschsein, sie dachte äußerst gerne daran zurück und sie emulieret dies so gut es ihr möglich war.
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Eloya MacKenna
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Alea iacta est   So 9 Dez 2018 - 19:03




Eloya MacKenna


Professorin der Zaubertränke | 45 Jahre


Es war kalt geworden hier in Hogsmeade. Das zumindest dachte sich Eloya, als sie mit einem kaum hörbaren Knall in dem kleinen verschneiten Dörfchen auftauchte, das sich nicht weit von der Schule am See entfernt befand und unwillkürlich zu frösteln begann.
Zwar hätte sie auch den Weg ins Dorf laufen können, immerhin hatte sie das Schulgelände zum Apparieren so oder so verlassen müssen, doch heute erschien ihr nicht der Tag und nicht die Zeit zu sein für einen gemütlichen Spaziergang.
Als Professorin hatte sie nur wenig Zeit, die sie als wirklich frei bezeichnen könnte. Sie hatte weder richtige Wochenenden noch Ferien. Im Schloss hoch oben auf dem Berg gab es jeden Tag viel zu tun. Und die Schüler kannten dabei kaum Grenzen.
Doch heute war einer jener seltenen Tage, an denen sich Eloya einige Stunden frei gearbeitet hatte. Und das war auch gut so, denn einige Tage zuvor hatte sie eine Eule erreicht, die ihr mitteilte, dass ihre Buchbestellung aus der Mondscheinbibliothek angekommen war.
Eloya hatte die kleine Bibliothek und deren Betreiberin, eine junge Vampirin, vor einer Weile durch Zufall entdeckt und hatte sich dort auf die Suche nach Fachliteratur begeben. Zwar hatte sie ad hock nichts finden können, aber Ms. Hathaway hatte ihr versichert, dass es nichts gab, das sie nicht besorgen könnte.
Nun wollte sich die Bibliothekarin mit ihr treffen und Eloya hoffte, dass sie sich nicht zu viel versprach von ihrer Lieferung.

Strammen Schrittes bewegte sich die hochgewachsene, schwarzhaarige Frau auf die Keipe zu. Ihr langer schwarzer Reiseumhang wehte ihr dabei bei jedem Schritt um ihre Knöchel. Die Kapuze hatte sie sich tief ins Gesicht gezogen um ihr Gesicht vor der eisigen Kälte zu schützen.
Schon während sie durch Hogsmeade lief, wurde sie das seltsame Gefühl nicht los, dass irgendetwas im Argen lag. Irgendetwas ging vor sich, nur konnte sie nicht benennen was. Um sie herum waren die Leute besonders geschäftig unterwegs. Viele blickten sich ständig über die Schultern, blickten nervös in den Himmel oder um jede Ecke. Die Menschen standen tuschelnd zusammen, Mütter hielten ihre Kinder besonders nahe bei sich und auch einige Männer blickten ernster drein als üblich.
Doch all dies waren Eindrücke, die Eloya eher unterbewusst wahrnahm. Denn ihre Konzentration lag auf dem was vor ihr lag. Das Treffen mit Ms. Akari Hathaway.
Sie öffnete die hölzerne Kneipentür und trat über die Schwelle.
Noch während Eloya ihre Kapuze vom Kopf streifte, blickte sie sich suchend um und entdeckte nach kurzer Zeit besagte Dame an einem der Tische zu dem die hochgewachsene Professorin gleichsam elegant wie auch zielstrebig zuschritt.
An dem Tisch angekommen legte Eloya ihre Hände auf die Stuhllehne und blickte ihr Gegenüber an. Es ist mir eine Freude Sie wiederzusehen, Ms. Hathaway.
Da sie sich hier verabredet hatten, wartete Eloya die Einladung sich zu setzen nicht ab, striff stattdessen ihren Umhang von den Schultern und hängte ihn über die Stuhllehne des benachbarten Stuhls.
Dann setzte sie sich auf ihren Stuhl, strich ein letztes Mal über die Blusenaufschläge ihres Blazers und lehnte sich dann gegen die hohe Stuhllehne, während sie Akari in die Augen blickte und geschäftmäßig lächelte.
In Ihrem Brief schrieben Sie, dass Sie es geschafft haben die Bücher über Drachenrassen und die Benutzung ihres Blutes zu bekommen. Ist das Richtig?
Und während Eloya auf die Antwort wartete, griff sie nach der Getränkekarte auf dem Tisch. Bis der Wirt an ihren Tisch kommen würde, dauerte es sicher noch einen Moment. Sie hatte also alle Zeit der Welt sich zwischen Butterbier mit Ingwer und heißem Grog mit frischer Minze zu entscheiden.


Ort:Hogsmeade | Drei Besen

Geschehen:Appariert nach Hogsmeade | Betritt das Drei Besen | Setzt sich zu Akari | Beginnt ein Gespräch

Sonstiges:Finally! Tut mir aufrichtig leid, dass du so lange warten musstest ♥️

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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Alea iacta est   Sa 15 Dez 2018 - 17:01

Inzwischen hatte Akari schon die Hälfte ihres eigenen Getränkes geleert und fragte sich bereits, ob ihre Kundin zu viele Verpflichtungen hatte, so als Lehrerin, doch praktisch zeitgleich öffnete sich die Eingangstür und Akari erblickte zunächst erst einmal nur eine Frauengestalt, denn unter dem Reisemantel war nicht sofort einzusehen um wen es sich handelte. Natürlich hatte sie sich über die Lehrer in Hogwarts informiert, seitdem Wildhüter und nun vielleicht Zaubertrankmeisterin zu ihren Kunden zählten, dennoch gelang ihr die Identifizierung nicht sofort, da auch jene Person sich gegen das schlechte Wetter gewappnet zu haben schien. Ein eindeutiger Hinweis ergab sich dann jedoch, als jene Frau sich zielsicher auf Akari’s Tisch zu bewegte und den Umgang abnahm sowie setzte. Akari zeigte zur Antwort ein Lächeln. “Professorin MacKenna. Danke, dass Sie Zeit erübrigen konnten.“ Natürlich standen sie hier nicht in einem Lehrer-Schüler-Verhältnis, aber als ehemalige Schülerin und Ravenclaw verflog der Respekt nicht einfach mit Beendigung der Schule und somit wählte Akari ihre Worte nicht nur um sich einzuschmeicheln. Sie bemerkte sofort das die Zeit der Lehrerin offenbar wirklich kostbar zu sein schien, denn sie kam ohne Umschweife zum Thema, was Akari nicht störte, sie selbst besaß nicht sonderlich viel Zeit im Übermaß, von Lebenszeit einmal abgesehen. “Genau. Ich habe beide Bücher bereits mitgebracht.“ Sie legte dabei ihre Hand auf jenen kleinen Bücherstapel, der sich auf ihrer Tischseite befand. Zwei Bücher klangen vermutlich nicht gerade nach einem erfolgreichen Auftrag, aber in Anbetracht des Themas befand sich Akari doch im guten Schnitt, noch dazu befand sich eines der beiden Bücher inzwischen in ihrem eigenen Besitz und sie freute sich schon darauf die Qualität von einer Kennerin bestätigen zu lassen. Natürlich besaß Akari selbst genügend Erfahrung auf dem Gebiet der Zaubertränke und hatte daher eine recht gezielte Vorauswahl treffen können, doch sie war schon einige Zeit aus dem Geschäft raus, im Gegensatz zu der Lehrerin. “Ich war einst selbst Lehrling der Zaubertränke, darum hoffe ich meine Bücherauswahl findet Anklang und ich würde mich über eine Rückmeldung ob des Nutzens sehr freuen.“ Drachen waren ein interessantes Thema, aber auch sehr selten, ebenso wie die Literatur. Allein darüber zu reden erweckte schon bei so manchem Begehrlichkeiten, selbst ihr Weinglas schien von dem Thema ganz angetan, denn es erbebte minimal. Akari nahm derweil die zwei Bücher auf und reichte sie der Lehrerin entgegen.
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Eloya MacKenna
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Alea iacta est   Mo 17 Dez 2018 - 4:03




Eloya MacKenna


Professorin der Zaubertränke | 45 Jahre


Letztlich entschied sich Eloya für den Grog und winkte gerade dem Wirt als Zeichen, dass sie etwas bestellen wollte, als ihre Gastgeberin sie förmlich begrüßte.
Eloyas feine schwarze Augenbraue wölbte sich ein Stück in Richtung ihres Haaransatzes.
Die Buchverkäuferin wirkte so seltsam förmlich und die Schwarzhaarige Zauberin hoffte inständig, dass Miss Hathaway nicht versuchte Eindruck bei ihr zu schinden. Denn eine solch heuchlerische Weise traf ihren Geschmack absolut mitnichten. Aber soweit wollte Eloya nicht gehen.
Sicher versuchte die junge Frau nur höflich zu sein.
Die Professorin nahm mit einem interessierten Funkeln in den Augen die beiden Bücher entgegen, die sie geordert hatte und die zu ihrer Entzückung tatsächlich ihren Weg zu ihr gefunden hatten. Mit sanften Fingern strich die Professorin über den ledernen Einband der Encyclopedia draconis während Die Bücherverkäuferin sie darum bat eine Rückmeldung über die beiden Bücher abzugeben.
Eloya neigte respektvoll den Kopf und erwiederte: Dieser Bitte komme ich mit Freuden nach.
Einen Moment lang überlegte die Professorin worüber sie beide sprechen sollten. Die Ware hatte den Besitzer gewechselt, das finanzielle war bereits bei der Auftragsgabe geregelt worden. Eigentlich hätte Eloya aufstehen und sich verabschieden können, aber dafür war sie dann doch ein wenig zu höflich.
Die Bücherverkäuferin hatte sich eigens für sie auf den langen Weg gemacht, da war ein kleiner, netter Smalltalk sicher das Mindeste, das man von ihr erwarten durfte.
Als gab sie ihre Bestellung beim Wirt ab, drückte ihm eine Galleone in die Hand und wandte sich dann seicht lächelnd zurück zu ihrer Gesprächspartnerin.
Erzählen Sie mir etwas über sich, Miss Hathaway. Wie kommt eine so junge Frau wie Sie dazu sich mit einem Büchergeschäft selbstständig zu machen? Und dann auch noch in der Nocturngasse. Nicht jeder Zauberer oder jede Hexe traut dieser Gegend dort. Läuft das Geschäft gut?
Sie versuchte das Gespräch anzukurbeln und rieb sich dabei gedankenverloren über die Arme.
Es war offenbar nicht nur draußen kalt sondern auch im Schankraum. Anders konnte sie sich dieses Gefühl des Unbehagens nicht erklären, das sich in ihr breitgemacht und für die Gänsehaut gesorgt hatte.
Sie konnte ja nicht wissen, dass ihr Körper lediglich auf Umweltreize reagierte. Denn etwas war im Busch, nur wusste keiner der Anwesenden, Eloya eingeschlossen, dass das Unglück im wahrsten Sinne des Wortes bald auf sie alle niederkommen würde.
Das würden die Gäste des 3 Besen noch früh genug erfahren müssen. Für den Moment erfreute sich Eloya an dem frischen Geschmack der Minze in ihrem Grog und genoss ein unschuldiges Gespräch mit einer jungen Frau.


Ort:3 Besen | Bei Akari

Geschehen:Unterhält sich mit Akari | Bestellt den Grog | Wartet auf Antwort

Sonstiges:Keine Angst, meine Posts werden grade auch nicht länger. Elo ist nicht sehr gut im Smalltalk
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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Alea iacta est   Sa 5 Jan 2019 - 19:07

Es freute Akari das die Professorin ihr zu vertrauen schien, denn sie prüfte die erhaltenen Bücher nicht wirklich gegen, obgleich sie Vorkasse gezahlt hatte. Indirekt wollte sie es daher als gutes Zeichen sehen, dass ihre Bibliothek keinen negativen Ruf zu haben schien, obgleich sie umgedreht unsicher war welchen Ruf sie überhaupt besaß. Wäre allgemein bekannt das sie als Vampir eine Bibliothek in der Nokturngasse betriebe, wäre jeglicher Vertrauensvorschuss vermutlich dahin, schon allein weil mindestens zwei Beschreibungen einfach selten etwas Gutes verhießen. Jedoch wuchs so langsam ihr Kundenkreis und mit der Professorin für Zaubertränke gehörten jetzt schon zwei Hogwarts-Angestellte dazu, es gab einige Nokturngassen-Besucher welche ihre Bibliothek gezielt aufsuchten und genügend Eulen-Bestellungen, von jenen die entweder keine Zeit besaßen oder nicht den Mut aufbrachten selbst vorbei zu sehen, gerade letztere Kundschaft wollte sie nicht noch mit ihrer Vampir-Identität verkraulen. Daher war es natürlich nur zu verständlich, dass auch die Zaubertrank-Professorin die üblichen Fragen stellte und somit auch bekundete, dass sie offenbar doch etwas Zeit erübrigen konnte, im umgedrehten Fall wäre Akari ihrer Kundin aber keineswegs böse gewesen, immerhin erinnerte sie sich daran wie viel Arbeit sie als Schülerin hatte, wie viel mehr musste dann erst eine Lehrkraft haben? Der Eisbrecher ward von ihrer Kundin gesprochen und Akari ließ sich gerne darauf ein, bei diesem Wetter war es ohnehin besser bei einem warmen Getränk und einem Feuerchen drinnen zu weilen, denn draußen. Lag es an der Jahreszeit oder dem untypischen Wetter? Sicherlich würden alle Läden des Einkausviertels guten Besuch zu erwarten haben, nicht zuletzt sofern sie vier Wände und ein Dach zu bieten hätten. Unter dem Dach der „Drei Besen“ war es gemütlich genug und auch mit diesem Ort waren viele Erinnerungen verbunden. Akari lächelte ein wenig zu offensichtlich, als sie zu einer Antwort ansetzte. “Ich war in Hogwarts eine Ravenclaw, nicht unbedingt Klassenbeste, aber Bücher haben es mir einfach angetan. Auch für Zaubertränke begeistere ich mich, daher wollte ich die Bücher gerne selbst ausliefern.“ Sie versuchte nicht mit Wehmut auf die Bücher zu blicken, die da den Besitzer gewechselt hatten, doch für sie waren es irgendwie immer noch ihre Bücher, aber so war eben ein Teil ihres Geschäftsmodell und damit verdiente sie am Ende des Tages das meiste Geld. Ihre Hand ging zu ihrem Weinglas, jedoch ließ sie ihre Finger nur leicht am Sockel entlang gleiten, da sie gerne warten wollte bis die Bestellung ihrer Kundin da wäre. “Das Geschäft läuft erwartungsgemäß. Ich habe meine Hauptöffnungszeiten mit Absicht tief in die Nacht gelegt um Kunden anzulocken, die es aus welchen Gründen auch immer am Tag nicht in die Winkelgasse oder eine Stadtbibliothek schaffen. Natürlich rennen mir die Kunden nicht den Laden ein, aber ich kann gut überleben.“ Vermutlich lebte Akari noch besser als es ein Lebender getan hätte, denn sie stellte kaum Anforderungen an ihr ‚Leben’, doch vermutlich hätte sie es sich ohnehin nicht getraut sich zu beklagen, selbst wenn sie hätte zugeben müssen pro Woche nur wenig Kundschaft zu besitzen. “Ich hoffe doch die Bücher erfüllen Ihre Erwartungen, obgleich ich die Schule hinter mir habe, denke ich dennoch einen Lehrer nicht enttäuschen zu dürfen.“ Witzig wie loyal Akari doch gegenüber Hogwarts eingestellt war, obgleich sie die Lehrerin für Zaubertränke nicht kannte und nie deren Schülerin gewesen war. Als der bestellte Grog kam, erhob Akari dann doch noch ihr Weinglas. “Ich wünsche genüssliches Lesen.“
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Eloya MacKenna
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Alea iacta est   So 6 Jan 2019 - 11:14




Eloya MacKenna


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Eloya lauschte ihrem Gegenüber, während diese relative locker zu erzählen begann. Zuerst von ihrer Bibliothek, ihrem Lebensunterhalt und ihren Kunden und schließlich sprach sie über Hogwarts.
Es erschien der Professorin ein wenig seltsam, dass sich die Bibliothekarin einer Fremden ggegenüber so zugehörig fühlte, nur aufgrund ihres Berufs, aber sie ließ diese Tatsache unkommentiert. Sie hob ihren frischen Grog an und prostete der Buchverkäuferin schweigend zu. Sie wünschte ihr frohes Lesen, doch das war nichts, was nicht selbstverständlich gewesen wäre für eine Buchliebhaberin wie sie es war. Sie hätte das Gespräch an dieser Stelle fallen lassen können. Doch heute war einer ihrer freien Tage. Warum also nicht einen kleinen unverbindlichen Smalltalk genießen?
Stattdessen stellte sie also eine Frage, die ihr nach den Erzählungen der jungen Frau in den Sinn gekommen war.
”Sie scheinen sich noch immer gut mit unserer Schule identifizieren zu können, Miss Hathaway. Wenn ich so indiskret sein darf zu fragen, warum haben Sie nie eine Anstellung in der Schule in Betracht gezogen? Immerhin ist die Bibliothek von Hogwarts legendär und sucht ihresgleichen. Sicher hätten sie ihrer Leidenschaft doch auch oben im Schloss nachgehen können.
Unbewusst hatte Eloya irgendwann während des Gesprächs ihr rechtes Bein über das Linke geschlagen und so eine relative bequeme Position eingenommen.
Sie hatte das Bedürfnis, ihre Worte ein wenig zu entschärfen, denn immerhin gingen sie die Lebenspläne de jungen Frau tatsächlich wenig an.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich selbst habe meine Ausbildung ebenfalls als Ravenclaw abgeschlossen. Ich habe Jahre oben im Schloss verbracht, aber schließlich haben mich meine Wege weg von Hogwarts geführt. Ich bin zurückgekehrt, aber das war eher dem Schicksal zuzuschreiben als meiner Verbundenheit mit der Schule. Sie würden sicher gut in die Kollegschaft passen. Mehr wollte ich damit nicht ausdrücken.
Die Professorin der Zaubertrankunst hob entschuldigend ihre Hände aus dem Schoß und lächelte ihr Gegenüber an und griff erneut nach ihrem Grog. Das warme Getränk fühlte sich vertraut an in ihrem Mund und sie gönnte sich einen kleinen Moment der Erinnerung an ihre Jugendzeit. Doch Eloya hatte nicht vor ihre Jugend auf den Tisch zu bringen. Zu viele schmerzliche Erinnerungen waren damit verbunden und die Professorin hatte nicht vor ihre eiserne Maske abzulegen und irgendjemandem die Chance zu geben hinter ihre Fassade zu blicken. Stattdessen nutzte sie diesen Moment um sich ein wenig umzusehen und erkannte, dass sich eine seltsame Unruhe über die aktuellen Bewohner des “drei Besen” gelegt hatte. Ein Zustand, der ihr schon vorher aufgefallen war, den sie aber nicht weiter beachtet hatte.
Doch die Stimmung hatte sich scheinbar weiter angeheizt. War es anfangs noch eine mit Worten schwer zu beschreibende Unruhe gewesen, die über den Anwesenden gelegen hatte, so sprach die Aura mittlerweile von Aggression, Wut, Angst und dem seltsam unbeschreiblichen Warten auf einen besonderen Moment, der die Waage kippen konnte.
Dies alles waren Gedanken, die Eloya unbewusst dachte und nicht richtig zu fassen bekam. Aber sie spürte auch in sich die Unruhe und fragte sich, ob es nicht besser wäre das Gespräch mit der jungen Miss Hathaway zeitnah zu beenden.
Sie hatte das seltsam unerklärliche Gefühl, dass bald etwas passieren würde. Doch Eloya konnte es sich nicht erklären, deshalb ging sie dazu über ihre Aufmerksamkeit wieder auf ihr Gegenüber zu richten und lächelte ein kleines, professionelles Lächeln.
Hoffentlich hatte sie nicht zu abwesend gewirkt, denn das war nicht ihre Intentnion gewesen.


Ort:Drei Besen

Geschehen:Sitzt mit Akari zusammen | Beobachtet die Umgebung

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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Alea iacta est   So 13 Jan 2019 - 12:30

Für Akari war Hogwarts einfach mehr als eine schöne Erinnerung an die Schulzeit. Tatsächlich war sie als Schülerin manchmal fast lieber in den Ferien zuhause gewesen, als zu Prüfungszeiten im Schloss, aber dies verstand sich vermutlich fast von selbst. In ihrem speziellen Fall stellte die verbrachte Schulzeit aber auch den Großteil ihres menschlichen Lebens dar, hier hatte sie viele Erinnerungen gesammelt und es gab sogar noch die ein oder andere reale Freundschaft die aus dieser Zeit stammte. Natürlich gab es auch schlechte Erinnerungen, im Wahrsagenunterricht hatte sie erfahren welches Schicksaal ihr bevor stand und im Nachhinein war es vielleicht sogar eine Prophezeiung gewesen, aber in der Rückschau lag viel Gutes hinter den Mauern des Schlosses versteckt und nicht zuletzt war ihre Berufswahl ebenfalls ein Spiegel ihrer Ausbildung gewesen. Theoretisch musste jeder Schüler der als Erwachsener einen Beruf erlernte seiner Schulzeit gegenüber dankbar sein. Besonders gerne dachte Akari an Zaubertränke und Arithmantik zurück, jene Fächer die es ihr erlaubten später eine Lehre zur Trankmeisterin anzufangen. Womöglich war sie deswegen so offen eingestellt gegenüber der Professorin, sie sah eine Variante vor sich die aus ihr hätte selbst werden können. Sie schrieb es einer gewissen Euphorie zu, dass sie nicht genau im umgedrehten Sinne verärgert wäre dies nicht erreicht zu haben, vielleicht hätte sie selbst Zaubertranklehrerin werden können? Demzufolge überraschte es sie dann doch, dass sie bezüglich der Hogwarts-Bibliothek angesprochen wurde und dann auch noch direkt, war der Posten denn überhaupt zu vergeben? Tatsächlich war dies ein Punkt über den sich Akari nie Gedanken gemacht hatte, die Rückkehr in die Schule, aber egal welche Position ihr theoretisch zugedacht werden könnte, vermutlich war es ohnehin einfach nur ein Ding der Unmöglichkeit. “Ich muss zugeben der Gedanke ist mir nie gekommen, aber danke für die Einschätzung. Ich unterliege gewissen Einschränkungen, die solch eine Position vermutlich ohnehin ausschleißen und wie Sie bemerkten, haben Schloss und Bibliothek einen vorzüglichen Ruf, ich selbst aber bisher kaum Erfahrung als Bibliothekarin, um diesem gerecht zu werden und ich bin außerdem noch Autorin, wenn es in meiner Macht liegt forsche ich auch gerne selbst für ein Buch, welches ich nicht besitze.“ Dies brachte ihre Gedanken indirekt wieder zum Thema Drachen-Bücher, von denen es wahrlich nicht viele gab, allein deswegen würden sich eigene Forschungen zum Thema wohl in barer Münze auszahlen, aber dafür war die Begegnung wischen Mensch und Drachen, außerhalb von Büchern, eine zu extreme Seltenheit und ein paar dieser seltenen Bücher waren nun in den Besitz der Zaubertranklehrerin übergegangen. Vermutlich würde Akari in Hogwarts wirklich ein einfacheres Leben führen können, was festes Gehalt, Wohnort und Wirkstätte betraf, aber wem verlangte es schon nach absoluter Sicherheit oder Einfachheit? Für die Zaubertranklehrerin schien die Schule ja offenbar auch nicht die erste Wahl gewesen zu sein, aber dafür gab es dann vermutlich das Schicksaal, es konnte Lebenswege mit bestimmen und abändern, was auch immer die Lehrerin zuvor gemacht hatte, ihr Lebensweg hatte sie zurück an die Schule geführt und Akari, möglicherweise, noch nicht. “Ich mag und mochte Hogwarts, aber ob ich dort auch arbeiten würde? Ich wüsste es ehrlich nicht.“ Akari bemerkte fast gar nicht, dass auch ihr Gegenüber ihren eigenen Gedanken nachhing und auch die leicht seltsam wirkende Atmosphäre des Wirtshauses schien ihr nicht mehr zu außergewöhnlich, sie war schon lange nicht mehr hier gewesen und nahm es darum kaum als zu bedeutsam wahr oder hatte sie sich schon zu sehr an das leicht düstere Umfeld der Nokturngasse gewöhnt, um solch eine Veränderung als Normalität wahrzunehmen? Immerhin fiel ihr noch auf, dass sie erneut das Gespräch beendet zu haben schien oder besser gesagt es kaum selbst am Laufen hielt. Vermutlich hielt sie die Lehrerin und sich selbst von etwas anderem viel wichtigerem einfach nur ab oder war sie selbst einfach nur etwas unruhig? Sie konnte nicht mit dem Finger drauf zeigen was es war, aber sie wollte nicht ewig hier sitzen und über Belanglosigkeiten reden. “So gerne ich auch darüber sinieren würde, ob eine Anstellung eine Option wäre, so habe ich bis dahin meine eigene Bibliothek und zu dieser müsste ich eher früher als später zurück. Ich bedanke mich für Ihre Zeit und die Gelegenheit erneut in die Nähe des Schlosses zu kommen.“ Sie empfand das Gespräch nicht als langweilig, auch wenn sie auch über Zaubertrankanwendungen von Drachen hätten reden können, aber dazu war es nicht gekommen und es war auch nicht das Ziel gewesen, sondern die Einladung in die Vergangenheit anzunehmen.
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