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 [Hauptplot] Im Auge des Sturms

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Jamie Miller
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BeitragThema: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Fr 31 Aug 2018 - 23:21


Matthew Miller | 22 Jahre | Auror

"Das Ministerium wird angegriffen. Es werden Pruecillas Schergen vermutet. Wir wissen nicht, was das Ziel des Angriffes ist. Sie alle erhalten hiermit den Befehl das Ministerium zu verteidigen. Miller und Sherperd werden die Sicherheitsleute der Ministerin bei Miss Zabinis Verteidigung unterstützen. Die Thatchers, Recshire und MacKenna schützen die Aurorenzentrale und alle hier gelagerten Informationen. Der gesamte Rest verteidigt den vierten Stock, in den besonders viele von ihnen eingedrungen sind und auch die Eingangshalle, in der auch ich zugegen sein werde. Es liegt in Ihrer Hand den Bestand der magischen Gesellschaft zu wahren!"
Mein Blick flog zur Tür meines Büros, als diese aufflog und ich die Stimme von Zoltán Szalai vernehmen konnte. Bis gerade eben hatte ich ungestört an meinem Schreibtisch, der so stand dass man von meinem Platz aus direkt zur Türe schauen konnte, arbeiten konnte. Doch kaum waren die letzten Worte verklungen, stand ich bereits auf den Beinen und hörte, wie die ersten Auroren auf den Gang liefen um sich kampfbereit zu machen. Ich musste mich gemeinsam mit meiner Auszubildenden, die mir immer gegenüber saß, um die Sicherheit der Ministerin kümmern. Komm mit Es war keine Zeit für irgendwelche Unterhaltungen - Pruecillas Gefolge musste wohl früher oder später eintreffen, weswegen wir uns nicht mit Smalltalk aufhalten sollten. Mit schnellen Schritten war ich innerhalb weniger Sekunden an der Tür und konnte mir einen kurzen Überblick verschaffen: Aidan Thatcher trommelte gerade am Ende des Korridors seine Leute zusammen, doch wir mussten in die andere Richtung, also konnte ich nur erahnen, dass auch er sich bereits mit seiner Frau, seiner Auszubildenden und MacKenna bereit machte. Du bleibst nah bei mir - keine Ausflüge. Wenn wir uns trennen, haben wir keine Chance aber das solltest du wissen ratterte ich die unausgesprochenen Regeln herunter, die für Aurorenteams lebensnotwendig waren.

Auf dem Weg in den ersten Stock trafen wir auf Duzende Auroren, die sich in den vierten Stock aufmachten um dort gegen die Sklaven von Pruecilla zu kämpfen. Ich wusste nur grob, was uns im ersten Stock erwartete - vor allem die Menge an Gegnern konnte niemand wirklich vorhersagen. Chloe Zabini, die Zaubereiministerin, wartete bereits vor ihrem Büro auf uns - gemeinsam mit Alistair Cavalliere, ein ranghoher Mitarbeiter im Ministerium und Cassiopeia Prince, eine recht bekannte Anwältin in unseren Reihen. Ministerin. Gibt es Neuigkeiten? Ich nickte unserer Ministerin respektvoll zu, ebenso wie ihren beiden Begleitern. Für weitere Begrüßungsformen hatten wir keine Zeit - wann genau die ungebetenen Gäste bei uns eintreffen würden, war nicht bekannt. Doch bevor überhaupt weitere Worte gewechselt werden konnten, hörte ich schlurfende Schritte auf dem Gang. Mit gezücktem Zauberstab trat ich weiter auf den Gang hinaus, um genau zu sehen, wer und wie viele im Anmarsch waren. Als ich jedoch die vielen Kinder und Jugendlichen erkennen konnte, die sich mit gezückten Zauberstäben näherten, zog ich meine Augenbrauen in die Höhe. Mit vielen unschuldigen Kindern hatte jeder hier gerechnet aber kaum standen sie vor einem, war es etwas völlig anderes.


Zuletzt von Jamie Miller am So 2 Sep 2018 - 12:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Sa 1 Sep 2018 - 14:17

Als die Tür aufging und Szalai seine Ansage tätigte, war ich bereits bevor er fertig gesprochen hatte auf den Beinen. Dass Pruecilla einen so offenen Angriff auf das Ministerium wagte, machte mir Sorgen. Ich hatte wieder die Vision vor Augen, in der ich Celina hatte sterben und mit Ryan in den Abgrund stürzen sehen. Ein Schauer lief meinen Rücken hinunter. Das würde nicht passieren. Zumindest war es das, was ich mir stoisch einzureden versuchte und hoffte. Viel Zeit mich mit meinen Sorgen zu beschäftigen hatte ich eh nicht, denn ich musste mich auf die Lage im hier und jetzt konzentrieren sowie Matts Anweisungen zuhören. Im Gang flog mein Blick kurz in die Richtung der anderen, ehe ich mich zwang meine ganze Konzentration auf mich, Matt und unsere Aufgabe zu fokussieren. Bei Matts Anweisungen nickte ich lediglich und verkniff mir ein 'Ich weiß'. Es war nicht unbedingt der perfekte Zeitpunkt für bissige Kommentare. Ich schenkte der Ministerin und den beiden anderen eine kurze stumme Begrüßung als wir ankamen,  während meine Augen den Gang entlang huschten. Was mir die größten Magenschmerzen bereitete, war, wer Purecillas Schergen zum Größtenteil waren. Kinder. Unschuldige, manipulierte und doch gefährliche Kinder. Und dass es die waren, gegen die wir kämpfen mussten, war ein furchtbares Gefühl, das man beiseite drängen musste, wenn man denn nicht völlig davon gelähmt werden wollte.

"Shit." fluchte ich leise, als eben diese Truppen von Kindern direkt auf uns zu kamen, was mir den Magen noch mehr zusammenzog. Alleine der Blick in ihre leeren und zu allen bereiten Augen war schaurig und dann noch zu sehenm wie klein und jung einige noch waren. Außerdem waren es viele, wirklich viele. Ich packte meinen Stab ein Stück fester. "So viele arme Kinder..." murmelte ich eher zu mir selbst, wobei Matt, der direkt neben mir stand, mich sicherlich ebenfalls gehört hatte. Ich dachte kurz an meine eigene kleine Schwester, was es nicht viel besser machte. Ich würde zumindest versuchen, sie lediglich kampfunfähig zu machen. Jedoch musste ich mich auch mit dem Gedanken anfreunden, dass das nicht auf dauer und bei allen Kindern klappen würde, dem war ich mir schmerzlich bewusst, denn es waren zu viele. Wir würden unser eigenes Grab schaufeln und den Kampf um das Ministerium verlieren. Aber Schuld und Schmerz war etwas, worum ich mich kümmern konnte, wenn das alles vorbei war. Ich atmete tief ein und aus, solange noch die Zeit war sich zu sammeln und fokussierte, wie im Kampfsporttraining schon als Kind gelernt, all mein Denken auf die Gegner.
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Chloe Jade Zabini
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Sa 1 Sep 2018 - 16:15

Leiten Sie Mister Szalai weiter, dass er umgehend seine gesamte Abteilung zur Verteidigung des Ministeriums anleiten soll. Die Bemühungen sollen primär der Evakuierung der Mitarbeiter und Gäste gelten. Wichtige Posten wie die Archive sollen nur von kleinen Teams bewacht werden. Wir werden uns hier unten auch gut selbst verteidigen könne. Auch hier möchte ich nur ein kleines Team in Beschlag nehmen!“ Der Mitarbeiter, welcher von dem Angriff auf das Ministerium berichtet hatte, nickte, zögerte einen Moment und stürmte dann mit eiligen Schritten aus dem Büro der Ministerin. Mit emotionsloser Miene verfolgten Chloes Augen den Mann, bis dieser durch die Tür verschwunden war. Cassiopeia Prince trug ein finsteres Lächeln auf ihren weichen Zügen, während Alistair Cavaliere den Eindruck machte, als würde er einen Ausdruck der Sorge verstecken wollen. Beide gehörten dem dunklen Orden an, zu welchem auch die Ministerin gehörte. Alistair stand von den dreien rangtechnisch am weitesten unten und war im Gegensatz zu Cassiopeia und Chloe tatsächlich von dem Angriff überrascht worden. „Miss Zabini, ich weiß nicht ob es besonders klug ist…“ Ein nicht zu interpretierender Blick fiel mit fast wahrnehmbarer Kälte auf den Abteilungsleiter der Abteilung für magisches Transportwesen. „Zweifelst du an meinen Entscheidungen? Willst du andeuten, dass ich nicht klug handeln würde?“ Auch das Lächeln auf dem Gesicht der jungen Anwältin war schlagartig verschwunden und wich einem Ausdruck der Kälte. „Nein, natürlich nicht, Miss Zabini.“ Ein stummes Nicken ging von der Ministerin aus, bevor der machtvolle Blick sich von dem dunkelhaarigen Mann abwendete. „Wir haben eine Aufgabe.
Auf kleinen Absätzen und dadurch deutlich hörbar schritt die Hexe aus dem Büro, gefolgt von der Anwältin und dem Abteilungsleiter, in eben dieser Reihenfolge. Kaum hatte sie das Büro verlassen, schwang sie den Zauberstab, um die Bürotüren der Zaubereiministeriumszentrale aufschwingen zu lassen. Der Stab wurde an ihren Hals gelegt. „Bitte hören Sie mir zu und bewahren Sie Ruhe. Eine Feindin des Zaubereiministeriums hat einen Angriff begonnen. Das Ministerium wird unterdessen evakuiert. Sie erhalten hiermit den Befehl sich in den großen Archivraum dieser Etage zurückzuziehen.“ Besagter Raum lag direkt neben dem Büro der Ministerin und würde eine sichere Sammelstelle für die Mitarbeiter darstellen. Die Abteilung befand sich im untersten Stockwerk des unterirdischen Gebäudes, weshalb eine Evakuierung vermutlich gefährlicher wäre, als die angeordnete Verbarrikadierung. „Unsere Auroren werden dafür sorgen, dass wir hier unten nicht mit vielen Angriffen rechnen müssen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch einmal betonen, dass es sich hierbei um einen nicht optionalen Befehl zu Ihrer Sicherheit handelt. Mitarbeiter, die sich zutrauen die Verteidigung zu unterstützen, sammeln sich bitte vor dem besagten Archivraum!
Die Zaubereiministeriumszentrale lag am weitesten von der Eingangshalle entfernt, weshalb das Eindringen der Schergen Pruecillas, sofern es denn dazu kommen sollte, einige Zeit erfordern würde. Die Mitarbeiter der untersten Etage sammelten sich im Archivraum und wenige von ihnen waren zudem bereit die Verteidigung zu unterstützen. Es handelte sich bei den Mitarbeitern nicht um ausgebildete Kämpfer, weshalb die Ministerin darauf verzichtete von allen zu erwarten, dass sie sich dem Kampf anschlossen. Den Freiwilligen wurde befohlen die Büros der Etage noch einmal nach Mitarbeitern zu durchsuchen. Unterdessen Belegten Alistair und Cassiopeia die Tür des Archivs mit Schutzzaubern, um eine zusätzliche Absicherung zu schaffen. Das war der Moment, in welchem zwei Mitarbeiter der Aurorenabteilung eintrafen.
Die Namen der eingetroffenen Auroren waren der Politikerin unbekannt. Sie war nicht dazu in der Lage sich jeden Namen zu merken und wusste noch nicht einmal genau, ob sie den beiden schon jemals persönlich begegnet war. Das war in diesem Augenblick aber auch nicht relevant. Sie hatte Vertrauen in die Fähigkeit der Auroren des Ministeriums und zweifelte nicht daran, dass das kleine Team eine große Hilfe für die Verteidigung darstellen würde. Sie waren schließlich für derartige Dinge ausgebildet worden. „Die Mitarbeiter wurden in diesem Raum in Sicherheit gebracht. Die Abteilung sollte vollständig evakuiert sein.“ Im selben Augenblick trafen die drei freiwilligen Mitarbeiter, welche die Büros noch einmal durchsucht hatten, wieder zu der kleinen Gruppe. Die Evakuierung war also tatsächlich gelungen. „Miss Prince, Mister Cavalliere, dieser drei mutigen Seelen und ich werden die Verteidigung ebenfalls unterstützen. Die Festlegung unserer Taktik und die Führung der Verteidigung würde ich aber in Ihre Hand legen.“ Die Worte waren direkt an den älteren Auror gerichtet. Chloe hasste es die Zügel abzugeben, aber in dieser Situation sollte Stolz nicht über Vernunft triumphieren. Die Auroren waren Fachleute und somit die besten Anführer in einer solchen Situation. Außerdem war die Gefahr in der Zaubereiministeriumszentrale längst nicht so real, wie sie erschien. Doch dieses Wissen hatten nur Cassiopeia und Chloe.
Nur wenige Augenblicke waren die versklavten Kinder der alten Hexe bereits zu sehen. Wie so vieles anders ließ der Anblick die Ministerin vollkommen kalt. Das hielt sie jedoch nicht von einem sehr überzeugenden und emotional klingenden „Das ist schrecklich“ ab. Denn so reagierte man vermutlich, wenn man empathiefähig war. Der Schock in Cassiopeias Gesicht war hingegen echt und auch Alistair schien den Anblick der jungen Sklaven erst einmal verarbeiten zu müssen.
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Claire Bennett
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   So 9 Sep 2018 - 10:54

Ich musste kurz schmunzeln während ich Barbs Ausführungen zum Thema Sukkulentenzucht lauschte. Das Thema interessierte mich kein Stück aber es war immer noch besser sich über ihre einfach gestrickten Gedankengänge zu amüsieren als das Mittagessen allein im Büro einzunehmen. Die rundliche, ältere Frau saß mir gegenüber an ihrem Schreibtisch. Ich stand im Türrahmen gelehnt, ein belegtes Sandwich in der Hand haltend, welches sie mir, großzügig wie sie nun mal war, angeboten hatte. Allein die Tatsache, dass sie es extra für mich geschmiert hatte machte die Tatsache wett, dass der Salat schon seit Stunden in sich zusammen gefallen war. „…und dann sage ich zu Ted: Wenn du so viele Miniaturkobolde haben darfst, dann kann ich doch noch eine winzig, kleine Aloe haben…“ Urplötzlich war ein Krachen zu vernehmen. Barb und ich sahen uns an, eine Sorgenfalte hatte sich auf ihrer Stirn gebildet. „Wohl nur wieder ein Unfall in der Mysteriumsabteilung…“ murmelte ich, denn es blieb bei dem einen Geräusch. Dennoch sprachen wir nicht weiter, sondern lauschten ob sich der Lärm wiederholen würde. Mit jeder Sekunde die verstrich wurden wir wieder entspannter. Wahrscheinlich war es wirklich nichts Besonderes gewesen. Meine Mittagspause war bald zu Ende. Eigentlich war es vollkommen egal wann ich Pause machte oder ob ich sie überhaupt machte. Aber um den Anschein einer seriösen Ministeriumsmitarbeiterin aufrecht zu erhalten musste man sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Und das tat ich zur Genüge. Ob der Stammtisch im Tropfenden Kessel oder die Rosenaktion am Valentinstag: Ich war dabei. Ich biss wieder vom Sandwich ab und kaute mit bescheidenem Eifer, dabei grinste ich Barb an, die mich anstrahlte. „Schmeckt gut oder?“ Ich nickte kauend und schluckte den geschmacklosen Brei hinunter. Komischerweise waren diese Alltagssituationen wie Balsam für mich. Es tat gut ein wenig Normalität zu verspüren während man sich sonst nächtelang mit Mysterien und dunkler Magie befasste.

Und was hast du so vor am Wochenende?“ kam es von Barb, doch bevor ich mir irgendeine Ausrede einfallen lassen konnte krachte es ein weiteres Mal. Diesmal waren auch Stimmen zu hören, Schreie besser gesagt. Die Geräusche waren nun näher gekommen. Barb sprang sofort auf, auf ihrem Hals zeichneten sich Hysterieflecken ab. „Das ist nicht normal.“ flüsterte sie und ich gab ihr ausnahmsweise einmal Recht. „Der Lärm kommt von oben.“ sprach ich und sah hinaus auf den Gang, welcher bisher leer gewesen war. Der Lärm kam aus der Eingangshalle des Ministeriums. Wer oder was es war: es kam näher. Es waren wieder Schreie zu hören, Poltern, Krachen. „Was passiert da?“ Barb stand nun direkt neben mir, ihr Zauberstab war gezückt. Auch ich erhob meinen. „Ich weiß es nicht. Aber es wäre besser wenn wir auf unseren Posten bleiben.“ antwortete ich ihr. Auf einmal war es wieder still. Gefährlich still. Die Aufzugsziffern am Ende des Ganges leuchteten auf. Jemand war auf dem Weg hierher. Schnell schob ich Barb zurück in ihr Büro und stellte mich hinter die Wand. Von hier aus konnte man den Aufzug gut erkennen, ohne das derjenige der ausstieg sehen konnte wer sich im Gang befand. Kurze Zeit später erklang das bekannte Geräusch des Aufzuges, der in unserer Abteilung angekommen war. Mein Herz pochte wild, doch meine Sinne waren geschärft. Anders sah es bei Barb aus. Sie atmete hastig ein und aus und flüsterte immer wieder unverständliches Zeug. Mit einem Finger an den Lippen bedeutete ich ihr ruhig zu bleiben. Die Tür des Aufzugs öffnete sich und zwei kleine Gestalten betraten den Gang.

Sie waren ganz gewiss keine Ministeriumsangestellten. Leichtsinnig schritten sie den Gang ab ohne in Deckung zu gehen. Erst als die beiden fast an unserem Versteck angekommen waren erkannte ich wer sie wirklich waren. Kinder. Die beiden blieben stehen und sahen sich um. Ihre Zauberstäbe waren gezückt. Sie wirkten teilnahmslos, seelenlos. Mir verschlug es den Atmen als ich erkannte wer dort vor uns stand. Es waren Sklaven. Prucellas Sklaven. Einem ersten Instinkt folgend wollte ich einen Fluch anwenden, den Barb wohl noch mehr in Angst und Schrecken versetzt hätte. Zum Glück besann ich mich auf meine Rolle, die ich seit Monaten spielte und sprach: „Expelliarmus!“ Die beiden Kinder fuhren im selben Moment herum und feuerten ihrerseits Flüche ab, die aber nicht so schnell wirkten. Dennoch machte es mir eines klar: dies waren ausgebildete Duellanten. Einer der beiden verlor seinen Stab, der andere ging in Deckung. Auch Barb war aus ihrer Schockstarre erwacht und rief wahllos Flüche, die mehr sie behinderten als die Angreifer. Dennoch verschaffte mir das einen Vorteil, da die beiden nun mit allem rechneten. „Bombarda!“ Nur knapp konnte ich zur Seite springen und dem Fluch entgehen. Nun klaffte ein großes Loch in der Wand von Barbs Büro. Der entwaffnete Junge war fast an seinem Zauberstab angekommen. „Impedimenta!“ rief ich und versteckte mich sofort wieder hinter den Resten der Wand. Der Junge erstarrte, seine Hand war nach dem Stab ausgestreckt, doch er konnte ihn nicht mehr erreichen. Barbs Gesicht war hochrot und sie schnaufte wie der Hogwartsexpress. Mit wilden Augen sprang sie auf und rannte hinaus auf den Gang ohne dass ich sie aufhalten konnte. Ich hörte nur noch einige geschriene Flüche, die sich sehr nach Stupor anhörten und dann war Stille. Langsam kam ich hinter der Wand hervor. Barb stand über dem zweiten Jungen, der bewegungslos auf dem Boden lag. „Wow. Barb.“ sagte ich und stellte mich neben sie. Damit hatte ich nicht gerechnet. Sie anscheinend auch nicht, denn einen kurzen Moment später schluchzte sie auf und ließ sich ihrerseits auf dem Boden nieder. „Was sind das für Kinder?!“ rief sie hysterisch. Ich versuchte ihr auf zu helfen. „Wir können hier nicht bleiben. Da werden noch mehr von denen kommen und dann werden wir nicht wieder Glück haben.“ murmelte ich hastig und blickte immer wieder gespannt zum Aufzug. Die beiden Jungen regten sich nicht mehr. Plötzlich ertönte eine mir sehr bekannte Stimme. Chloe. Uns stand ein Angriff bevor, wahrscheinlich war er schon voll im Gange. Ich musste hier raus.

Komm.“ rief ich und rannte in Richtung Aufzug, der sich gerade nicht zu bewegen schien. „Das ist unsere Chance.“ Barb rappelte sich auf und folgte mir. „Wir müssen zum Archiv.“ Wir mussten nur eine Etage weiter kommen um zu Chloe und dem Archiv zu kommen. Wir sprangen in den Aufzug und nannte unser Ziel. Viel zu langsam setzte sich der Aufzug in Bewegung. Immer wieder ruckelte er, denn von oben waren immer wieder krachende Geräusche zu hören, die sich sehr nach Explosionen anhörten. „Sie kommen.“ flüsterte ich. Der Aufzug schwang wieder auf und wir befanden uns in meiner Abteilung, dem Büro der Zaubereiministerin. Im Büro befanden sich neben Chloe, Cassiopeia und Alistair eine Handvoll Auroren, die ziemlich nervös wirkten. „Wir haben zwei von diesen Kreaturen unschädlich gemacht.“ berichtete ich knapp. „Sie sind nicht sehr gut ausgebildet aber dennoch gefährlich. Es werden noch mehr kommen.“
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Di 18 Sep 2018 - 10:58

Matthew Miller | 22 Jahre | Auror

Ich blockte einen Entwaffnungszauber ab und schickte als Antwort einen Schockzauber in die Menge. Immer mehr Kinder und Jugendliche traten auf den Gang hinaus. Wenn wir die Türen magisch verschließen würden, damit kein neuer Angreifer zu uns hindurchdringen konnte, würden sie sich sicher auf die anderen Stöcke verteilen und somit würden wir unseren Kollegen noch mehr Gegner zuschicken, als sie ohnehin schon hatten, weswegen diese Idee erstmal wegfiel. Es war unmöglich, die Kinder unversehrt daran zu hindern, dass sie uns nichts taten. Dies hier war ein ziemlich unfairer Kampf, wenn man bedachte, wie schwach teilweise die Zauber der Kinder waren - Immerhin waren es Kinder und wir waren Auroren, die entweder bereits mit ihrer Ausbildung fertig waren oder sich mitten drin befanden.
Ich erhaschte einen kurzen Blick auf unsere Zaubereiministerin und ihre zwei Gefolgsleute, wobei gleich darauf Claire Bennett mit einer älteren Frau zu uns stieß. Ich knirschte verärgert und angespannt mit den Zähnen, als ich vernehmen konnte, dass noch mehr Kinder anrücken sollten. Wie viele Kinder hatte sie versklavt? Irgendwann - wenn sie so weiter machte - gab es keine Kinder ohne freien Willen mehr. Augenblicklich musste ich an Cat und Jamie, meine beiden jüngeren Schwestern denken, die hoffentlich in Hogwarts in Sicherheit waren. Aber es war kaum auszudenken, was passierte, wenn Pruecilla auch in Hogwarts Schülern Runen auferlegte.

Stumm sorgte ich, nachdem ich einem Schockzauber ausgewichen war, für eine Art Windkanal im Korridor, um zumindest eine Handvoll Kinder damit zurückzuschieben, ohne sie wirklich zu verletzen. Das ganze erinnerte mich an das Muggelspiel Domino - die Kinder, die ich mit dem Windschub zurückschob, sorgten auch dafür, dass die Kinder hinter ihnen zurück gedrängt wurden. Das würde sie allerdings auf Dauer nicht aufhalten. Doch bevor ich mich überhaupt weiter um die Verteidigung des ersten Stockes kümmern konnte, erklang auf einmal eine unbekannte Stimme in meinem Kopf, die mir Kopfschmerzen bereitete. "Gebt mir Goodwill und Recshire, oder ich werde euer Land in Schutt und Asche legen und jene vernichten die euch etwas bedeuten. Sind zwei Menschen wichtiger als eure Familien? Als eure Brüder und Töchter? Liefert sie mir bei den Seven Sister Hügeln aus und ich verschone eure Familien. Mein Blick lag sofort auf Gwen, die mit Sicherheit daran dachte, im Ministerium nach ihrer besten Freundin zu suchen. Es reichte ein einziger bestimmter Blick aus, um ihr stumm zu sagen, dass sie noch nicht mal daran denken sollte. Ansonsten werde ich den Befehl geben sie alle versklaven. Wir haben sie bereits im Blick und es fehlt nur ein Befehl, sie alle gefangen zu nehmen. Ihr wisst ich scheue keine Opfer, aber sie müssen nicht sein, rückt jene heraus die in euren Reihen unrechtes tun.“ Natürlich konnte ich mir gut vorstellen, wie es sich für Gwen anfühlen musste, so etwas zu hören. Ich hatte zwar den nötigen Abstand zu den beiden aber es sorgte dennoch für ein ungutes Gefühl in der Magengegend. Pruecilla wusste, wie man jemanden erpresste und wie man das bekam, was sie wollte. Deine Freundin ist sicher nicht auf den Kopf gefallen. Außerdem wird sie nicht alleine unterwegs sein. Wenn ihr Auszubildender da ist, kommt sie nicht weit Ich hatte meine Stimme gesenkt, auch wenn ich nur zur Hälfte an meine eigenen Worte glaubte. Denn dafür kannte ich Recshire nicht gut genug.
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Mi 19 Sep 2018 - 14:57

Keinen Wimpernschlag, nachdem die Kinder in Sichtweite waren, flogen bereits erste Zauber auf uns zu. Die vorher gegebene Information der Zauberministerin, dass der Rest der Etage erfolgreich evakuiert worden war, war zumindest ein schwacher Trost, denn so konnten wir und auf die hiesige Verteidigung konzentrieren, ohne immer wieder im Hinterkopf haben zu müssen, dass noch jemand weiteres außerhalb unserer Reichweite verletzt werden könnte. Etwas überrascht sah ich zu den zwei Neuankömmlingen in unserer Runde. Die eine war meines Wissens nach Clare Bennet, die Assistentin von Chloe, die ältere und ziemlich verängstigt aussehende Dame, konnte ich nicht zuordnen. Mein Blick glitt zurück zu den Kindern als Clare warnte, dass weitere dazukommen würden "Immer wieder eine Freunde, wenn leute gute Nachrichten mitbringen." sprach ich meine Gedanken auf Clares Worte in einem sarkastischen Tonfall laut aus. Ich schluckte den Zorn und das bittere Gefühl, das beim Anblick der Kinder in mir aufkam, herunter und wehrte einen Zauber ab. Die Kinder waren nicht besonders stark oder geschickt, im Vergleich zu erwachsenen und Aurorer zumindest, aber es waren unglaublich viele und ihnen war ihr eigenes Leben und das der um sie herum völlig egal, und genau das war das Bedrohliche an ihnen. Schnell merkte ich, dass es unmöglich war, sich und die anderen zu verteidigen ohne die Kinder ernsthaft zu verletzen. Ich bis die Zähne zusammen und schickte nach Matts Windböhe sofort einen Vaferi-Zauber hinterher, der kurz die Erinnerung an das erste Duell und damit das erste Training mit Ryan in meinen Gedanken aufflackern ließ, da ich diesen Zauber dort das letzte mal benutzt hatte. Wie bereits damals, fand ich den Zauber irgendwie skurril, doch er war äußert effektiv, denn die wuchtige Kuh preschte eine 6 Meter lange Schneise der Verwüstung durch die von der Windböhe noch nicht aufgerappelten Kinder. Ich verzog das Gesicht leicht gequält beim Anblick von den Kindern, die von den Hufen der Kuh getroffen wirden waren, da sie durch die Böhe am Boden gelegen haben.

Ich kam jedoch nicht dazu, mich lange mit diesem Anblick zu befassen. Einerseits, weil ich das nun erst mal in den hintersten Winkel meines Kopfes schieben musste, falls wir das ganze unbeschadet überstehen wollten, und zweitens, weil eine schmerzhafte Stimme in meinem Kopf wiederhallte, die dafür sorgte, dass ich die Augen zusammen kniff und eine Hand an diesen legte. Die ziemlich deutliche Botschaft ließ mich stocksteif darstehen, während ich mit den Zähnen knirschte. Meine Gedanken sprangen von meiner Mutter und kleinen Schwester Julie zu Ryan und Celina. Matthew kannte mich offensichtlich gut genug, denn sein vielsagender Blick, als ich zu ihm sah, sprach Bände. Zur Sicherheit schickte er aber auch nochmal Worte hinterher, die mich wohl beruhigen sollten. Ich lachte leise bitter auf, während mir die Wut und Hilflosigkeit über diese neue Situation die Luft abzuschnüren drohten, da sie mir wie ein Stein im Magen lagen. "Hoffen wir, ihre Ausbilder sind übrzeugend. Ich kenne beide gut genug." erwiderte ich in einem bitteren Tonfall. Wütend feuerte ich einen etwa medizinball großen Feuerball auf die Kinderzombies, als ein Zauber haarscharf an meinem Kopf vorbeiflog und dabei hoffendlich keinen der anderen hier traf. Ich würde gerade am liebsten nach Celina suchen und sicher gehen, dass sie nicht auf völlig bescheuerte Ideen kam, um dann mit ihr zusammen Ryan irgendwo anzuketten, da Worte bei ihm noch weniger brachten als bei Celina, wenn er sich etwas in seinen verdammten Dickschädel gesetzt hatte. Letztendlich würde sie sowieso wieder angreifen, da war es egal, ob die beiden sich auslifeften oder nicht. Sie hatte schließlich keine Skrupel, das sh man ja alleine daran, wenn man sich unsere Angreifer ansah.

Später... das muss warten... sagte ich zu mir selbst in Gedanken im Bezug auf die Sorge um meine lebensmüden Freunde. Wir mussten die Meute vor uns irgendwo kollektiv zurückhalten. Immer wenn man 3 oder 4 von ihnen unschädlich machte, kamen genausoviele an ihre Stelle, sodass man das Gefühl hatte, das es kaum weniger wurden. Ein Plan musste her, und das schnell. Als ich sah, wie ein Zauber von Chloe ungesehen auf diese zugeflogen kam, schubste ich die Zauberministerin zwar nicht so stark, dass sie auch nur einen blauen Fleck davon tragen würde, aber auch nicht besonders sanft, damit der Zauber sie auch wirklich verfehlte, zur Seite. "Sorry für die etwas grobe Vorgehensweise." entschuldigte ich mich schell bei ihr. Eher aus Höflichkeit als, dass ich es wirklich für nötig hielt, da die reflexartige Reaktion einfach schneller von statten gegangen war als ein Schutzzauber.
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Chloe Jade Zabini
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Mi 19 Sep 2018 - 20:09

Kaum waren die ersten Sklaven Pruecillas auf den Plan getreten, stieß Claire mit einer einer weiteren Mitarbeiterin zu der Gruppe und informierte diese über weitere Angreifer, die auf dem Weg zu den Verteidigern war. Chloe, Cassiopeia und Alistair taten es den Auroren gleich und deckten die anrückenden Gestalten mit Salven von Flüchen ein, um diese zurückzuhalten. Kurz richtete die Ministerin den Blick auf ihren Schützling. Claire schien unverletzt, so dass Chloe auf eine Nachfrage bezüglich ihres Zustands verzichtete. Dafür blieb auch keine Zeit, denn kaum hatten sich Claire und die andere Frau an ihrer Seite in die Reihen der Verteidiger eingereiht, ließ eine unerwartet auftretende Stimme die Ministerin zusammenzucken. Pruecillas Stimme erklang direkt in ihrem Kopf und die Reaktionen der anderen Anwesenden ließen darauf schließen, dass nicht nur sie die Forderung vernahm. „Gebt mir Goodwill und Recshire, oder ich werde euer Land in Schutt und Asche legen und jene vernichten die euch etwas bedeuten. Sind zwei Menschen wichtiger als eure Familien? Als eure Brüder und Töchter? Liefert sie mir bei den Seven Sister Hügeln aus und ich verschone eure Familien. Ansonsten werde ich den Befehl geben sie alle versklaven. Wir haben sie bereits im Blick und es fehlt nur ein Befehl, sie alle gefangen zu nehmen. Ihr wisst ich scheue keine Opfer, aber sie müssen nicht sein, rückt jene heraus die in euren Reihen unrechtes tun.“ Chloe spannte sich für einen Moment an und spürte Cassiopeias Blick auf sich ruhen. Die Anwältin war als einzige der Anwesenden in alles eingeweiht gewesen und auch sie wusste, dass die Auslieferung von Personen kein Teil des Handels gewesen war. Pruecilla hatte mit diesem Schritt endgültig dafür gesorgt, dass das Bündnis schon bald ein Ende finden musste. Doch für den finalen Bruch des Bündnisses galt es den richtigen Moment abzuwarten. Die alte Hexe war zweifelsohne mächtig und Chloe wollte es nicht zulassen, dass sie für die Todesser zu einer ernsten Gefahr wurde. Doch nach dem heutigen Tag konnte sie für dieses Vorhaben nicht nur ihre Todesser, sondern auch die vollen Kapazitäten des Ministeriums nutzen.

Ein Fluch verfehlte die junge Aurorin, deren Name Chloe nicht kannte, nur knapp und schleuderte einen der drei Mitarbeiter, die sich freiwillig der Verteidigung angeschlossen hatten, zurück. Sein Körper schlug auf den Boden auf und blieb regungslos im Gang liegen. Es war Alistair, der zur Hilfe eilen wollte, der Ministerin aber nur noch durch ein Kopfschütteln mitteilen konnte, dass jede Hilfe zu spät kam. Ein verzweifelter Ausdruck legte sich auf Chloes Gesicht. Nicht weil sie verzweifelt war, sondern weil man Verzweiflung von ihr erwartete. Der tote Mann war für sie ein austauschbarer Mitarbeiter gewesen, dessen Gesicht sie schon in wenigen Stunden vollkommen vergessen haben würde. Doch es schadete nicht, wenn es zumindest so aussah, als würde sie unter den schrecklichen Vorkommnissen leiden, so als trüge sie so etwas wie Empathie in sich. „Es werden immer mehr“, kommentierte Alistair das offensichtliche, nachdem er sich von dem toten Mann zurückgezogen hatte. Er hatte recht. Die Anzahl der Angreifer nahm zu und obwohl alle Anwesenden mit größter Mühe kämpften und vor allem die Auroren sehr effektiv gegen die Sklaven vorgingen, wirkte es so, als würden die Reihen der Angreifer immer etwas näher rücken.
Durchha…“ Chloe wurde unterbrochen, als die junge Aurorin sie zur Seite stieß und sie somit vor dem Schicksal des bereits verstorbenen Mitarbeiters bewahrte. „Danke“, kam ausnahmsweise aufrichtig über ihre Lippen, nachdem sie sich gefasst hatte. Sie war zu unaufmerksam gewesen und was ohne die Aurorin geschehen wäre, wollte sich die Ministerin gar nicht ausmalen. „Sie kommen näher. Wir müssen irgendetwas unternehmen!
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Mo 29 Okt 2018 - 19:57

Die Masse an zombiisken Kindern schwoll immer mehr an und es schien kein Ende zu nehmen. Doch irgendwie schafften wir es sie in Schach zu halten, sodass sich die durchsichtige Frontlinie nicht zu ihren Gunsten verschob. Barb war zu Beginn des Kampfes unsicher gewesen, doch langsam gewann sie an Selbstbewusstsein. Man musste sich nur vor Augen halten, dass dies keine unschuldigen Minderjähringen waren, sondern seelenloses Fluchfutter aus Pruecillas Hand. Kurze Zeit später ertönte eine dunkle, gefährliche Stimme, die ich sofort Pruecilla zusortieren konnte ohne dass ich sie je gehört hatte. Mir lief ein leichter Schauer über den Rücken als ich ihre Worte vernahm. Miststück. Ich kannte nur eine der geforderten Personen: Ryan Goodwill, ein Gutmensch von Ravenclaw, der mit mir in Hogwarts in einem Jahrgang gewesen war. Somit war er in meinen Augen eine verzichtbare Person. Warum wurde er nicht sofort ausgeliefert? Ich sah ihn Chloes Gesicht auf dem sich ein für mich unbekannter Ausdruck ausgebreitet hatte. War das Verzweiflung? Nein. Ich war mir sicher, dass diese Gefühle geheuchelt waren. Mit der Zeit hatte ich gelernt die Mimiken meiner Meisterin lesen zu können und ihre wahren Gefühle - wenn man sie überhaupt so nennen konnte - zu deuten. Eine Aurorin fiel dem Fluchhagel der Kinder zum Opfer, ich kannte sie nicht und der leblose Körper am Boden tangierte mich gerade so viel wie eine Fliege, welche gegen einen Sack Reis flog. Ein Mädchen mit leerem Blick kam mir plötzlich gefährlich nahe. Mit einem schnellen Entwaffnungszauber konnte ich ihr den Zauberstab aus der Hand fegen, er traf an der entgegengesetzten Wand auf und blieb dann scheppernd auf dem Boden liegen. Ich wollte gerade zu einem weiteren Fluch ansetzen um sie zu eliminieren, als sie plötzlich mit einem wilden Aufschrei auf mich zu sprang und sich mit ihren Armen um meinen Hals klammerte und wie ein Affe an mir herumriss. Im ersten Moment konnte ich nicht reagieren, weil mich dieser physische Angriff so überrascht hatte. Ihre Beine umklammerten meine Mitte und ihre Hände schlossen sich um meinen Hals um dann zuzudrücken. Vor meinem inneren Auge wurde es kurz ganz schwarz und ich fing an um Luft zu ringen. Dieses Mädchen legte eine Kraft an den Tag, welcher ich zuerst nicht entgegensetzen konnte. Normalerweise prügelte ich mich nicht - vor allem nicht mit Kindern, die ungebändigt auf mich zu sprangen. Einen kurzen Moment später erfasste ich die Situation ganz und konnte mich aus ihrer Umklammerung befreien, welche sicherlich eine tödliche Absicht verfolgte. Ich schaffte es einen Arm frei zu bekommen, zum Glück war dies die Hand welche meinen Zauberstab führte. Mit einem schnellen Fluch konnte ich den Körper des Kindes von meinem herunter schocken und das Mädchen fiel mit wildem Blick vor mir auf den Boden. Ich schüttelte mich kurz vor Unbehagen. "Was ist denn mit denen los?!" rief ich in den Tumult herein, der immer noch um mich herum tobte und berührte kurz mit der Stiefelspitze den leblosen Körper des Kindes vor mir. Sie bewegte sich nicht mehr. Mir war nicht klar wie lange wir das noch aushalten konnten und wie lange der Strom an Kindern noch anhalten würde. Mit unschlüssigem Blick sah ich hinüber zu Chloe. Dann wurde meine Aufmerksamkeit wieder auf das nächste Kind vor mir geleitet.
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Schicksal

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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Im Auge des Sturms   Do 1 Nov 2018 - 17:51

Schicksalsschlag Hauptplotevent!

die Kinder lassen sich mehr und mehr zurückfallen. Als plötzlich mehrere Auroren an ihnen vorbeirennen und de Flüchtlinge unter Beschuss nehmen. Man merkt das sie die Flüchtlinge stärker unter Beschuss nehmen. Der Grund für diesen Frontenwechsel erkennen sie erst als es zu spät ist. Die Kinder haben eine Rune aktiviert, durch die sich der ganze Raum in ständiger Bewegungen hält und die Wände allmählich auf die Flüchtigen zukommen um sie zu zerquetschen. Wahrheit oder Illusion?

Welchem Zweck dient diese Rune? Werden die Flüchtigen es schaffen?
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[Hauptplot] Im Auge des Sturms
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