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 A reader lives a thousand lives...

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Clayton Adams
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BeitragThema: A reader lives a thousand lives...   So 19 Aug 2018 - 22:32



A reader lives a thousand lives...
04. Oktober 2015 | Akari Hathaway & Clayton Adams | Nachmittags



Es war nicht üblich, dass sich der Wildhüter unterm Schuljahr außerhalb von Hogwarts aufhielt. Doch er tat dies auch nicht unbedingt aus Jux und Tollerei heraus, sondern viel mehr, weil er ein paar Erledigungen zu tätigen gehabt hatte. Das unberechenbare Wetter hatte einige Reserven sowohl an Düngermittel, Pflanzen- und Schneckenschutz und noch ein paar andere Dinge aufgebraucht, die es nun zu ersetzen galt, weswegen die Schulleiterin Clayton die Erlaubnis gegeben hatte, heute Nachmittag das Hogwartsgelände zu verlassen. Der ehemalige Auror war auf direktem Wege von Hogsmeade in die Winkelgasse appariert, wusste jedoch bereits im Vorhinein, dass er sich auch in die etwas düstere Nokturngasse begeben musste, denn dort gab es gerade was den Pflanzenschutz anging ein paar durchaus aggressivere Produkte.
Die Einkaufsstraßen waren am heutigen Tage fast wie ausgestorben, was nicht zuletzt am strömenden Regen lag, welcher das Land schon seit den Morgenstunden heimsuchte. Ein Umstand, welcher es dem Wildhüter ohnehin schwer gemacht hätte, seinen üblichen Tätigkeiten auf den Ländereien nachzugehen und bevor er nur untätig in seiner Hütte herumsaß, traf es sich doch ganz gut, dass es auch noch etwas anderes zu erledigen gab. Während ein Zauber ihn und seine wie üblich dunkle Kleidung vor der Nässe schützte, war es dem ehemaligen Auror recht bald gelungen, seine Einkäufe zu erledigen und gerade als er die Nokturngasse wieder verlassen wollte, fiel ihm doch aus dem Augenwinkel seiner dunklen Augen ein Geschäft auf, welches er bisher noch nie bemerkt hatte. Zumindest konnte er sich nicht daran erinnern, jemals eine Bibliothek hier gesehen zu haben, was ihn doch stutzig machte. Nicht, dass er seine Freizeit so oft ausgerechnet an jenem Ort verbringen würde, aber da er sich seit seiner Schulzeit gerne in Büchern vergrub, hätte er den Laden doch bei seinem letzten Besuch wohl kaum übersehen. Mondschein-Bibliothek, las er in seinen Gedanken und kurzerhand hatte er bereits Kehrt gemacht und war auf die Eingangstüre des Geschäfts zugegangen. Leise öffnete er jene und trat damit ein. Alles wirkte sehr neu und ließ erneut die Vermutung aufkommen, dass diese Bücherei noch nicht lange ihren Standort hier hatte. Was natürlich sogleich das Interesse des ehemaligen Aurors weckte und weil er auf den ersten Blick keine Person erblicken konnte, die hier arbeitete, lenkten sich seine Schritte in Richtung der Regale, durch welche er schließlich langsam schritt. Und es mochte wohl so sein, dass nicht nur die Fassade neu war, denn ein paar der Bücher hatte er bisher noch nie gesehen, weswegen er an einer Stelle inne hielt und mit behutsamen Händen eine Lektüre herauszog, auf welcher sich eine authentische Zeichnung von diversen Drachen abzeichnete. Sorgfältig schlug er die ersten Seiten auf und überflog sowohl das Inhaltsverzeichnis, als auch die ersten Zeilen des Vorworts. Und schon könnte man meinen, dass Clayton seine Umgebung bereits vergessen hatte.
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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: A reader lives a thousand lives...   So 26 Aug 2018 - 18:09

Faszinierte starrte Akari in ihrer Wohnung ihren Kalender an. War die erste Woche schon überstanden? Die Zeit war arbeitsintensiv gewesen und dennoch scheinbar wie im Flug vergangen, gefühlt war die Eröffnung erst gestern gewesen. Immerhin stand nun jedes Buch an seinem Platz und sie hatte sogar Zeit gefunden der Kritik eines der Eröffnungsgäste nachzukommen und sich Bücher über Drachen zu besorgen, zumindest die Standartwerke und irgendwie war ihr auch ein seltenes Exemplar in die Hände gekommen, sozusagen Finderglück. So viel mehr Neuerungen gab es im Grunde nicht zu vermerken, außer dass sie die Öffnungszeiten etwas menschlicher gestalten wollte, sozusagen früher öffnen. Die Grundidee die Mondschein-Bibliothek erst nach 21:00 Uhr zu öffnen war zwar theoretisch ein guter Gedanke, aber praktisch kam einfach keiner vorbei – nicht einmal ein anderer Vampir war zufällig erschienen, nicht das sie ihre Artgenossen anlocken wollte, vermutlich hatten diese weit wichtigere Dinge zu tun, als ihr Bestes darin zu geben ein Mensch zu sein. Dies war es wonach sie insgeheim strebte, wieder ein Mensch zu sein, darum zog sie es vor nur in Ausnahmefällen ihre Identität bekannt zu geben.
Kurzum, die Türen waren seit 15:00 Uhr geöffnet und Akari nahm sich vor zum Frühaufsteher zu mutieren, was schwieriger war als anfangs gedacht. Sie war es gewohnt in den Tag hinein zu schlafen, aber dies musste sich ändern, zu ihrem Glück spielte das erstaunlich schlechter werdende Wetter in ihre Hände. An manchen Tagen konnte Akari sich bereits ab Mittag in der Bibliothek bewegen und musste nicht einmal die Fenster meiden, die es hier selbstverständlich gab, nur weil die Besitzerin ein Vampir war, konnte sie schließlich nicht alles abdunkeln. Stattdessen war ihre Wohnung, über der Bibliothek, ihrem Lebensrhythmus entsprechend eingerichtet und hier hielt sie sich gerade auch auf. Frühstück. Sie hatte ihre Ladentür vor 10 Minuten aufgeschlossen und ihr war ein köstlicher Duft entgegen geschlagen, vermutlich hatte sie nur irgendwelche Tiere gerochen, an die sie sich als Nahrung gewöhnt hatte. Ihren Laden verlassen und draußen Frühstücken ging ihrer Meinung nach überhaupt nicht, dies leistete sie sich wirklich nur in den tiefsten Nachtstunden, ihren Durst konnte sie auch daheim stillen und damit waren ebenfalls keine Bibliotheksbesucher gemeint. So stand sie also einige Minuten später mit einem Glas Blut vor ihrem Kalender und staunte wie doch die Zeit verging und ob es sich lohnte kultiviert zu bleiben, wenn man kaum mehr Nahrung konsumierte als Blut, aber so war Akari, sie hielt am Menschsein fest.
Ein Glas genügte natürlich nicht und somit war sie eine Weile länger in ihrer Wohnung beschäftigt, inklusive des Versuches mit einem Zauber ihre Müdigkeit zu vertreiben, bevor sie erneut in die Bibliothek ging, um nach dem neuen Besuch zu sehen. Sie wusste natürlich das irgendwer da war, ihre Tür war mit einer altmodischen Klingel verbunden gewesen und bei ihren verschärften Sinnen brauchte sie kaum mehr Informationen.
Lange suchen musste sie nicht, um den bereits lesenden, attraktiv aussehenden, Mann vorzufinden. Sein Verhalten erinnerte sie ein wenig an sich selbst, lesen war auch Akari’s Leidenschaft und er schien schon komplett in die Lecktüre versunken. Natürlich war es nicht ihr dringlichster Wunsch ihn zu unterbrechen, ein lesender Gast war genau das was sie benötigte, aber sie benötigte auch mehr von dieser Art speziellen Büchern, ob ihr Besucher sich wohl damit auskannte? “Obwohl sie schon gefunden zu haben scheinen wonach sie Suchen, dennoch ein herzliches Willommen. Ich bin Akari Hatahway und dies ist meine Bibliothek. Schön das sie uns entdeckt haben.“ Akari lächelte ihrem Gast entgegen, denn irgendwie stimmte es, viele würden sie wohl eher per Zufall besuchen.
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Clayton Adams
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BeitragThema: Re: A reader lives a thousand lives...   Di 28 Aug 2018 - 18:01

Es war wohl kein Zufall, dass er sich ausgerechnet in einem Buch über Drachen verlor. Erst vor wenigen Tagen hatte er mit Eloya MacKenna, der Professorin für Zaubertränke, noch über Drachen gefachsimpelt und darüber, wie sich ihr Blut unter verschiedenen Bedingungen auch unterschiedlich als Zaubertrankzutaten auswirken könnte. Es waren hypothetische Gespräche gewesen, denn keiner von ihnen schien sich bereits direkt damit auseinandergesetzt zu haben - andernfalls hätte Eloya ihn ja wohl auch nicht nach seiner Meinung gefragt - doch trotzdem war es recht interessant gewesen, Überlegungen in jene Richtungen zu treiben. Es musste natürlich nicht sein, dass das Buch, welches er sich geschnappt hatte, genau solche Themen auch behandelte und er war auch aktiv eigentlich nicht hergekommen, um seinen Wissensstand darüber zu erweitern, doch trotzdem wurde einem wohl durch solche Gespräche erst wieder bewusst, wie wenig man über gewisse Themen, Wesen, Rassen, Lebewesen - was auch immer - wusste. Und er, als ehemaliger Ravenclaw, der zudem schon immer eine Affinität gegenüber magischer Wesen gehabt hatte, legte doch auch immer wieder Wert darauf, gerade in diesen Perspektiven sein Wissen weiter zu entwickeln. Und interessanterweise kam er doch immer häufiger in die Situation, sich gerade mit Drachen zu beschäftigen, weshalb er es wohl nun langsam ernsthaft in Erwägung zog, seine Sammlung an Büchern mit eben solchen aufzustocken, die die Riesenechsen behandelten. Vielleicht könnte er dabei ja auch die neu entdeckte Bibliothek nutzen und hier die eine oder andere Lektüre entleihen.
In seiner Vertiefung hatte der Dunkelhaarige es gewiss nicht mitbekommen, wie sich ihm plötzlich jemand angenähert hatte und erst, als eine weibliche Stimme an sein Gehör drang, ließ sich sein Blick von den Zeilen des Buches lösen und in das Gesicht einer augenscheinlich jungen Frau blicken, die sich ihm freundlich als die Besitzerin der Bibliothek vorstellte. Durchaus imponierend, denn rein optisch wirkte die Dame sogar noch um einiges jünger als Clayton selbst, was es bestimmt nicht einfach gemacht hatte, sich selbst einen Laden aufzubauen - und dann auch noch an solch einem unorthodoxen Standpunkt und aber gleichzeitig mit diversen Schätzen, die es hier zu entdecken gab. „Verzeihen Sie, ich wollte mich hier gewiss nicht einfach selbstständig machen, ich war lediglich beeindruckt von Ihrem Sortiment. Mein Name ist Clayton Adams, ich bin der derzeitige Wildhüter in Hogwarts und demnach immer wieder interessiert an neuen Lektüren über magische Wesen.“, stellte er sich höflich vor und schenkte der Bibliothekarin ein Lächeln, welches man bei ihm nur recht selten zu Gesicht bekam. „Und wie es scheint, haben Sie es geschafft, einige von diesen für Ihr Geschäft zu bekommen.“, fügte er noch hinzu und deutete kurz auf die vielen Regale, denn auch wenn er sich noch nicht lange durch die Bücherei bewegt hatte, war ihm doch nicht entgangen, dass das Buch über Drachen nicht das Einzige gewesen war, welches ihm vollkommen fremd erschienen war.
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BeitragThema: Re: A reader lives a thousand lives...   Fr 31 Aug 2018 - 21:10

Der erste Wortwechsel war immer recht interessant und enthielt eine Menge Informationen, so wusste Akari aus Lebenserfahrung, dennoch überraschte es sie positiv das der Wildhüter von Hogwarts sie mit seiner Anwesenheit ehrte. Nun so gesehen würde jeder Lehrer sie und ihre Bibliothek ehren, wenn nicht adeln, Hogwarts war eine Institution und dies nicht nur weil sie selbst dort zur Schule gegangen war, sie hatte in den letzten Jahren auch erfahren, dass Schloss nicht nur als einen Ort des Lernens zu betrachten. Natürlich enthielt Hogwarts eine Bibliothek, doch diese sah Akari inzwischen schon wieder mit ganz anderen Augen und sie ertappte sich manchmal dabei sich zurück zu wünschen, allein um all die Bücher aus einem anderen Blickwinkel noch einmal völlig neu zu betrachten. Der genaue Grund lag darin begraben, dass sie ein paar Bücher gesucht hatte und als einziger Standort Hogwarts ausgewiesen worden war, dies genügte schon um sich eine neue Meinung zu bilden und ein Lehrer, wenn ihr selbst auch unbekannt, bildete eine Teil dieser Institution. “Hogwarts? Ein Name der viele Erinnerungen besitzt, auch an die Schulbibliothek und um ehrlich zu sein würde ich in dieser gerne Besucher spielen, allein um sie mit meinem heutigen Blick zu beschauen. Ich kann Sie um ihre Anstellung nur beneiden und freue mich, dass Sie fündig geworden sind, es handelt sich um eines der wenigen Bücher über Drachen denen ich bisher habhaft werden konnte. Über Wehrwölfe und Vampire habe ich wohl die meiste Literatur, sozusagen passend zum Namen. Ein paar sinnvolle oder sinnlose Schätze stammen aus Muggel-Beständen.“ Natürlich besaß Akari ein breites Spektrum und erstaunlich viele Bücher über Zaubertränke, eine Leidenschaft aus ihrer Erstausbildung, ansonsten war sie recht breit aufgestellt, getreu einer Bibliothek und im Sinne der Allgemeinbildung, doch da sie selbst womöglich auch eine Art magisches Wesen war, schien es für Akari zumindest kaum verwunderlich auch viel Literatur zu diesem Thema anzubieten, sofern sie dieser habhaft werden konnte.
Dann schlug sie in den Geschäftsmodus um und überlegte wofür sich ein Wildhüter noch interessieren könnte und gleichzeitig überlegte sie natürlich auch was er interessantes zu bieten hätte. “Mein Sortiment ist obgleich interessant, im Wachstum begriffen. Ich biete mich auch gerne in der Beschaffung eines gewünschten nicht vorhandenen Buches an, sofern dies in meiner Macht liegen sollte, in meinem Interesse läge dies gewiss.“ Hinzu kam natürlich, dass Akari selbst Autorin war, eine bisher kaum genutzte Eigenschaft, doch sie fühlte sich durchaus dazu in der Lage etwaiges Wissen selbst in Bücher zu bannen und ein paar kleine Werke über Zaubertränke und Vampire trugen schon ihre Autorenschaft, auch wenn es keine Bücher waren die in Läden oder anderen Bibliotheken zu finden wären, sie wollte ihr Wissen erst einmal behalten und es sozusagen exklusiv anbieten, davon abgesehen das sie auch nicht wusste, ob sie eine gute Autorin wäre, womöglich schrieb sie kaum annehmbare Werke, beurteilen könnte dies ohnehin nur ein Leser. Auch wusste Akari noch nicht, in welche literarische Richtung sie gehen wollte, so waren ihre Bücher eine Mischung aus Faktenwissen und Roman mit leichten autobiographischen Zügen, wobei sie hoffte nicht zu offen über sich selbst zu schreiben, Im Bestfall wollte sie das Wissen über Vampire erweitern und nicht nur schreiben wie sie tagtäglich lebte, auch wenn allein dies womöglich schon für einen Leser interessant erscheinen mochte.
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BeitragThema: Re: A reader lives a thousand lives...   Mo 17 Sep 2018 - 23:41

Die Reaktion der Bibliothekarin verriet gleich, dass sie ebenfalls in früheren Zeiten in Hogwarts zugegen gewesen sein musste, doch Clayton glaubte kaum, dass sich ihre Wege damls dort gekreuzt hatten, wo sie doch um einiges jünger wirkte, als er. Selbstredend könnte er sich dahingehend irren, doch es wäre wohl mehr als taktlos, dies nun zum Thema des Gesprächs zu machen, schließlich war es ja auch jetzt nicht mehr großartig von Belang, ob sie sich vielleicht in den endlosen Gängen des Schlosses mal begegnet waren oder ob ihr Altersunterschied ihnen dies nicht erlaubt hatte. Fakt war doch, dass egal wie groß Hogwarts war und wie viele Schüler dort zugegen waren, wenn man sich dort begegnet war, erinnerte man sich meistens recht rasch daran und wenn beim ersten Eindruck keine Vergangenheitsglocken klingelten, dann wäre es reine Zeitverschwendung darüber fachzusimpeln. Zumindest soweit die Meinung des Wildhüters. Dennoch fiel ihm auf, dass die Frau es scheinbar als durchaus positiv erachtete, an die Schule für Hexerei und Zauberei erinnert zu werden, mehr noch, dass ein Teil dieser Institution nun hier bei ihr im Geschäft stand, was für den Wildhüter natürlich ebenfalls ehrenhaft war. Er schmunzelte dezent über ihre Erwähnung der Schulbibliothek und konnte sich durchaus vorstellen, dass sie nun gerne noch einmal einen Blick über die Schätze, die sich dort verbargen, geworfen hätte, schließlich war dies in Anbetracht ihres Berufs keine große Überraschung.
Als Akari Clayton dann erklärte, um was für ein Buch es sich bei jenem handelte, das er aus dem Regal gezogen hatte, senkte sich der Blick seiner dunklen Augen auf jenes herab und er nickte als Zeichen des Verständnisses. "Ja, ich selbst habe ebenfalls schon zu Schulzeiten so einige Lektüren der Schulbibliothek verschlungen. Dennoch bin ich froh, auch jetzt noch ungehinderten Zugang zu ihr zu bekommen, es befinden sich beachtliche Werke dort. Interessanterweise auch manche, von denen man denken würde, dass sie für eine reine 'Schulbibliothek' viel zu komplex wären. Aber wie es scheint, lassen sich Drachenexperten nicht gerne zum Niederschreiben ihres Wissens herab oder diese Werke werden noch spezieller unter Verschluss gehalten. Ich bin jedenfalls in der vergangenen Zeit ein paar Mal auf besagte Wesen gestoßen und wurde mir dessen bewusst, wie wenig ich doch wirklich über sie informiert bin. Aus diesem Grund sind solche Lektüren hier..." Dabei hob er nun das Buch etwas an und sah der Frau wieder ins Gesicht. "... wahrlich besondere Funde.", beendete er dann seinen Satz und erlaubte seinen Mundwinkeln abermals, sich zu einem höflichen Lächeln zu verziehen.
Auch der Blick des Wildhüters wurde interessiert, als er Akaris Worten weiterhin lauschte, bestimmt war es kein Nachteil, jemanden zu kennen, der bestimmter Bücher habhaft werden könnte, wenn es denn einmal sein musste. Abgesehen davon, dass es durchaus immer ein guter Ansatz war, das Sortiment stetig erweitern zu wollen, schließlich war Stagnation doch in keiner Lebenslage wirklich wünschenswert. "Das ist durchaus interessant zu wissen und ich werde das Angebot bestimmt im Hinterkopf behalten. Wie bereits erwähnt hat Hogwarts einige sehr faszinierende Bücher zu bieten, doch mit Sicherheit gibt es da draußen noch mehr Schätze, die es wert wären, sie zu lesen." Er selbst müsste sich diesbezüglich wohl zunächst erst mit ein paar Recherchen beschäftigen, denn natürlich könnte er nun nicht aus dem Bauch heraus den Titel eines Buches benennen, welches er gerne einmal lesen wollte. Dennoch empfand der Wildhüter es schon jetzt als durchaus positiv, in dieses Geschäft gestolpert zu sein und würde es sich definitiv merken.
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BeitragThema: Re: A reader lives a thousand lives...   Sa 22 Sep 2018 - 17:52

Sie besaß schöne Erinnerungen an die Bibliothek von Hogwarts, obgleich sie diese vermutlich mit vielen anderen Ravenclaw teilte, sie waren doch irgendwie alle Bücherwürmer gewesen. Ja, sie dachte sogar daran zurück wie sie ihrer Freundin gegenüber erwähnte vielleicht eine Bibliothek zu eröffnen, doch war dieser Karrierewunsch damals nur ein Ersatzplan gewesen. Ihre wahre Leidenschaft waren die Zaubertränke und darum drehten sich viele ihrer Bücher gerade um dieses Thema. Für Magische Wesen interessierte sie sich erst seitdem sie mehr oder weniger selbst zu einem geworden war und weil sich damals eine flüchtige Bekanntschaft für eben jene interessiert hatte und damit auch Akari’s Interesse erweckte – wobei es gleichzeitig auch irgendwie mehr gewesen war was sie mit Alvius damals verband. Seltsam das sie an ihn dachte, musste wohl damit zusammen hängen das ihr erstes Treffen in einer Bibliothek stattfand und vermutlich war auch dies eine schöne Erinnerung gewesen, die aber vermutlich nur wachgerufen worden war weil sie sich mit einem Vertreter des männlichen Geschlechtes unterhielt – wie merkwürdig. Sie betrachtete ihren Besucher noch einen Moment und dann viel es ihr doch noch auf. Er war älter. Genau dies war es. Der Altersunterschied war es gewesen, vielleicht hatte sie doch etwas für ältere Männer übrig?
Noch war ihr eigener gefühlter und verkörperter Altersunteschied nicht so groß, aber vermutlich würde sie auf diesem Gebiet irgendwann noch Probleme bekommen.
Nun waren sie beide natürlich nicht hier um einen Partner fürs Leben zu finden, sondern im Idealfall ein Buch fürs Leben. Sie wusste allerdings noch nicht so recht, ob er dieses schon gefunden hatte und wie viel Wert er ihrem Buch beimaß. Sollte sie es zum Ausleihen oder zum Verkauf anbieten? Er bezeichnete ihr Buch als einen besonderen Fund? Vermutlich stimmte es. Akari wusste nur wo sie es gefunden hatte, doch den Wert beurteilen musste wohl sozusagen der Fachmann, denn Bücher besaßen manchmal auch noch einen persönlichen Wert und Akari selbst fand es einfach nur interessant, wusste aber tatsächlich nichts über den Seltenheitswert. “Dafür sind Bibliotheken wie gemacht, zum Suchen und Finden. Hm ich weiß das dieses Buch eine interessante Herkunftsgeschichte hat, ich habe es damals in Wales erstanden, aber ist es wirklich so besonders?“ In diesem Moment war der Wildhüter von Hogwarts für sie tatsächlich ein Experte, obgleich sie einen viel besseren kannte, jedoch nie auf die Idee gekommen war eben jenes Buch schätzen zu lassen. Sie selbst kannte sich mit Zaubertränken aus und besaß ein gutes Grundwissen über ihr eigenes Sortiment, aber womöglich besaß sie am Ende Schätze von denen sie selbst noch nichts wusste? Der Gedanke faszinierte sie und sie war sich jetzt schon ziemlich sicher das Buch nur zum Verleih anzubieten, denn Bücher waren ihr wichtiger als Geld, obgleich sie letzteres sicher auch gut gebrauchen konnte, aber so seltsam es vielleicht auch anmutete, war Geld in diesem Moment nicht alles. Natürlich gab sie noch zu bedenken, dass ihr Sortiment weiter wachsen könnte, was einerseits Marketing war, aber andererseits natürlich der Wahrheit entsprach und vielleicht würde ja eines fernen Tages ein Besuch in einer ihr bekannten oder unbekannten Bibliothek herausspringen? Kontakte waren eben wichtig. “Freut mich, dass ich ein Angebot anbringen konnte. Das Zweite beträfe natürlich das benannte Buch, sofern sie nicht nur einen kurzen Artikel nachschlagen wollten. An sich stehen alle meine Bücher auch zum Verkauf, allerdings würde ich dieses dann doch lieber nur zum Verleih ausgeben wollen, da es mir scheint als wäre eine Neubeschaffung etwas komplizierter.“ Die nächste Frage die sie sich allerdings unmittelbar stellte, wie sollte sie einen Verlust absichern, wenn es wirklich selten, wertvoll oder eben nur für Kenner von Interesse wäre? Diese Werte konnte sie ja nicht ignorieren. Selbstverständlich hatte sie sich genau darüber schon früher ein paar Gedanken gemacht, jetzt blieb nur die Frage ob eine Sicherungskopie genügen würde. Die Idee war einfach, wenn auch nicht ideal, da sie Vertrauen in den Kunden voraussetze. Das Original würde der Kunde erhalten, eine Kopie des Inhaltsverzeichnisses bliebe zurück, damit neue Kunden wüssten, dass selbiges Buch existierte, bei Neuinteresse würde sie das Original zurückfordern. Getestet hatte sie diese Idee bisher noch nie und vielleicht würde sie das Konzept für wertvolle Bücher anpassen müssen? Ein unbrechbarer Schwur wäre sicherlich des Aufwandes zuviel, vielleicht ein Trank der den Wert eines Objektes verstärkte? Sie wusste noch, dass es sich dabei um eine Abwandlung eines Liebenstrankes handelte, mit einem beliebigen Ziel, statt den Gefühlen oder einer Person. Blieb nur die Frage, hatte sie diesen Trank nur im Gedächtnis oder ihn auch selbst schon zubereitet oder ließe sich eine entsprechende Formel auf die Bücher und den Ausleiher selbst anwenden? Soviel zur Betriebsbereitschaft, aber sie schätze den Wildhüter nicht so ein, dass er ein geliehenes Buch verkaufen oder anders entwenden würde, immerhin besaß nicht nur die Schule eine Reputation sondern auch ihre Lehrer.
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