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 [Hauptplot] Not all treasure is silver and gold

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Elion Hákon Rowan
Professor - Verteidigung gegen die dunklen Künste || Hauslehrer Slytherin
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BeitragThema: [Hauptplot] Not all treasure is silver and gold   Sa 18 Aug 2018 - 0:23

Not all treasure is silver and gold
05.10.15 | Nellie & Elion | unterirdische Katakomben in der Nähe Athens

Aus großen Augen bewunderte die junge Frau die Katakomben, in welche sie der Portschlüssel gebracht hatte. Die unterirdische Kammer war mit Schätzen gefüllt, soweit das Auge reichte. Schmuck, Gold, Edelsteine und verschiedenste Metalle häuften sich in willkürlicher Verteilung und stellte für die Hexe ein wahres Paradies dar. Nicht, weil sie sich von dem Geld irgendwelche Dinge kaufen konnte. Die Münzen gehörten tatsächlich zu den Dingen, die die Schwedin am wenigsten interessierten. Es waren die wertvollen und teilweise seltenen Metalle und die makellos reinen Edelsteine, die das Herz der magischen Schmiedin und Runenexpertin höherschlagen ließen. Sie hatte noch keines der Stücke genauer unter die Lupe genommen und war sich dennoch sicher, dass sie in dieser Kammer mehr brauchbare Dinge finden würde, als sie jemals verarbeiten konnte. „Da hattest du wohl wieder mehr Glück als Verstand“, formulierte ihre spitze Zunge, bevor Nellie diese ihrem Bruder frech entgegenstreckte.
Danke Elion, dass du mir etwas von deinem Schatz abgibst. Du bist ja sooo ein lieber Bruder“, formulierte dieser mit verstellter Stimme, während er die jüngere Schwester neckisch zur Seite schubste. „Wenn ich jemals so reden sollte, bring mich bitte um“, entgegnete diese trocken, bevor sie einen Dackelblick auflegte, als würde sie erneut um Erlaubnis fragen. „Jetzt nimm dir, was du gebrauchen kannst. Ich habe nicht ewig Zeit.“ Doch auch an dieser Stelle folgte kein Dank. Stattdessen hob Nellie mit übertriebener Ausführung ihre Hände: „Entschuldigen Sie Herr Professor, dass ich ihre wertvolle Zeit verschwenden.“ Elion ließ sich auf einer der geschlossenen Truhen nieder und bevor er kapitulierend den Kopf schüttelte: „Jaja. Pass auf, dass ich nicht auf deinen Wunsch von eben zurückkomme.“ Der nächste Blick des Skandinaviers war der blausilbernen Drachendame gewidmet, die das Gespräch der Geschwister aufmerksam zu verfolgen schien: „Willst du mich gar nicht verteidigen? Du wirst doch sonst immer sofort zickig.“ Fast divenhaft hob der Drache den Kopf und widmete Elion keines Blickes. „Frauenpower, Brüderchen. Die kleine ist ein Nellie-Fan“, grinste die jüngere Hexe, während sie einige der Schätze durchwühlte. Ivira kommentierte Nellies worte mit einem zustimmenden Schnauben. „Das dachte ich mir“, murmelte Elion in trockener Ironie.
Während ihr Bruder es vorzog sich sitzenderweise auszuruhen, durchforstete Nellie die wertvolle Unordnung mit leuchtenden Augen. Von außen betrachtete erschien die junge Frau wie ein Kind, dass einen Spielzeugladen erkundete, weil es sich etwas für den anstehenden Geburtstag aussuchen durfte. Im Falle der Schwedin stand zwar kein Geburtstag im Raum, dafür hatte sie aber die Erlaubnis mehr als nur eines der Stücke mitzunehmen. Wenig ladylike grub sie sich durch die Metalle, prüfte einige durch vorsichtige Bissproben auf ihre Beschaffenheit und warf alles Brauchbare auf einen immer größer werdenden Berg. Die faszinierenden Funde zogen die Schmiedin so sehr in den Bann, dass sie sogar über das eigentlich störende Detail hinwegsehen konnte, dass sie kein Haargummi dabei hatte und die offenen blonden Haare ihr somit regelmäßig ins Gesicht fielen, während sie die Katakomben durchwühlte. In einer dunkleren Ecke der großen Kammer waren einige wertvollere Stücke auf steinernen Sockel platziert. Vermutlich wollten die ehemaligen Besitzer der Reichtümer verhindern, dass diese Stücke in den Massen verloren gingen. Doch Nellies geschultes Augen erkannte, dass die meisten dieser Stücke, bei welchen es sich um Schmuck handelte, von höchsten mittelwertiger Qualität waren. Ohne Arrogant zu sein konnte sie sich sicher sein, dass jedes ihrer Werke eine bessere Qualität und Verarbeitung aufwies. Die Person, die ausgerechnet diese Dinge auf den Sockeln platziert hatte, war wohl nicht vom Fach gewesen, da die Auswahl sonst wohl anders ausgefallen wäre. Denn es gab durchaus Schmuckstücke in den Katakomben, die einen Platz auf einem dieser Sockel verdient hätten.
Wirklich neugierig wurde die Skandinavierin jedoch, als ihr Blick auf ein Objekt fiel, dass ihr nicht unbekannt vorkam. Zumindest hatte sie schon von derartigen Artefakten gehört. Auf dem Sockel stand eine Steintafel, die eine Inschrift auf sich trug, welche aufgrund der Dunkelheit nur schlecht zu erkennen war. Es entzog sich ohnehin jeglicher Logik, dass im Bereich der Sockel ausgerechnet keine magischen Fackeln angebracht worden waren. Das Profil des ursprünglichen Besitzers ließ sich für die Schwedin also so weit einschränken, dass er weder Ahnung von Schmuck hatte, noch ein fähiger Innenarchitekt gewesen wäre.  Viel interessanter als die besagte Person war jedoch die Steintafel, welche denen glich, nach denen der Orden suchte, welchem Nellie und Elion angehörten. „Elion? Bewahrt ihr hier unten die Tafeln mit den Prophezeiungen auf?“, rief sie schließlich durch die große Kammer. „Wieso sollten wir das tun? Wie kommst du darauf?“, schallte ihr seine gelangweilte Stimme entgegen. Offenbar war er davon ausgegangen, dass seine Schwester mit ihrer Suche deutlich schneller fertig sein würde. Eine ungeschickte Fehleinschätzung, wenn man bedachte, dass der ältere Rowan Nellie eigentlich so gut kannte, wie kein zweiter.
Ohne weitere Worte an ihren Bruder zu richten nahm die blonde Frau die steinerne Tafel von dem Sockel und überwand einen Berg aus Münzen und anderen Schätzen, um die Tafel in einem beleuchteten Bereich genauer betrachten zu können. Nun offenbarte sich ihr auch die Inschrift.
Steintafel:
 
Ohne einen Interpretationsversuch, denn dafür wäre später noch genügend Zeit, stürmte die Schwedin ihrem Bruder entgegen. „Augen auf, Bruderherz! Das hier dürfte dich freuen.“ Lächelnd überreichte Nellie Elion die Tafel und sah zufrieden zu, wie die gelangweilten Augen des blonden Zauberers langsam größer wurden. „Wie kann das…?“ Es handelte sich zweifelsfrei um eine weitere der Prophezeiungstafeln, die sich in Hogwarts befanden. Der Professor hatte die anderen beiden bereits betrachten dürfen und war sich fast sicher, dass diese Tafel dazu gehörte. Wie sie in die Katakomben nach Griechenland gekommen war, war eine ganz andere und zunächst unwichtige Frage. „Du hättest hier einfach mal für Ordnung sorgen sollen. Dann hättest du sie schon längst gefunden. Aber der Orden hat ja zum Glück eine abenteuerlustige und gründliche Forscherin wie mich!“ Ein freches Grinsen lag auf Nellies Gesicht, dass von ihrem mittlerweile vollkommen durcheinander geratenen Haaren umrahmt wurde. Natürlich wurden auch diese Worte mit einem zustimmenden Schnauben von Ivira bedacht. „Was wirst du damit machen?“, fragte Nellie schließlich deutlich ernster.
Elion blickte von der Tafel auf, von welcher er noch immer nicht fassen konnte, dass er sie in Händen hielt. „Ich denke sie sollte ins Schloss und der Orden muss auch davon erfahren.“ Es wäre sinnvoll die drei Schriftstücke zusammen zu führen, um den Text in seiner Gesamtheit untersuchen zu können. Deshalb war die Tafel im Schloss besser aufgehoben, als in einem Versteck des Ordens. Die bestehende Kooperation machte dieses Vorgehen für Elion, der in erster Linie dem Orden verpflichtet war, zu einem möglichen und erlaubten Unterfangen. „Würdest du den Orden informieren? Eine Eule sollte genügen. Ich muss mit der Tafel zurück ins Schloss.“ Der Fund könnte das Gleichgewicht stark zugunsten des Ordens und seiner Partner verschieben, weshalb Elion den Fund auf keinen Fall länger zurückhalten wollte als nötig. „Moment!“, verlangte die jüngere Schwester jedoch, bevor sie ein Seil aus ihrem kleinen Rucksack hervorholte und einige der gestapelten Metallteile zusammenband, um das Paket schließlich unter ihren Arm zu klemmen. „Bin soweit.
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