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 Kneipe: Rare Meat

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Akari Hathaway
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BeitragThema: Kneipe: Rare Meat    So 12 Aug 2018 - 14:06

Akari Hathaway + Liana Audrey Jenkson + Benjamin Burke
Privat, Schicksal: nein
Wetter: Stark bewölkt mit schweren Sturmböen
Zeit: Abends

Die Tür zur Kneipe ließ sich kaum öffen so stark ging der Wind, welcher als Ausläufer des gestrigen Hurrikans noch immer durch die Nokturngasse zu fegen schien, passte ja auch irgendwie zu der Stimmung und noch besser zum düsteren Image. Wer sich heute Abend in diese Gasse verirrte nutze entweder das Flohnetzwerk oder war begabt darin sich den Naturgewalten entgegen zu stellen. Akari war notgedrungen die paar Häuserzeilen zu Fuß gegangen, lag die Kneipe doch nur unweit ihrer Bibliothek und dies war auch gut so. Die ganze Woche waren Unwetter, Gewitter und starke Windböen angesagt und Akari wollte alles daran setzen das keines dieser Ereignisse ihre wertvollen Bücher ruinierte. Natürlich war ihre Bibliothek nicht gerade baufällig aber auch kein Neubau, sie wollte diese schon jederzeit im Auge haben oder eben in ein paar Schritten zuhause sein. Heute Abend blieb ihre Bibliothek allerdings geschlossen, denn sie hatte sich für eine gute Freundin frei genommen, was in Ermangelung einer Aushilfe entsprechende Konsequenzen nach sich zog, doch bei diesem Wetter würde der Andrang sich ohnehin in Grenzen halten und sollte sich noch einmal ein Notfallgast einfinden, würde dieser seinen Weg schon hineinfinden und Akari einen etwaigen Überraschungsgast sicherlich später auch noch vorfinden. Natürlich war ihr Besitz mit Schutzzaubern versehen, die allerdings kaum mehr als einen Hinweis von sich gaben ob eines fremden Eindringens – noch ein Grund in der Nähe zu bleiben. Von der Sorge ob ihrer Bibliothek und des Wetters einmal abgesehen überwand sie die verhältnismäßig kleine Hürde die schwere Tür zur Kneipe zu öffnen um sich hinein zu begeben, welche kurz nach Betreten sogleich schwer ins Schloss fiel – gut für die Tür das sie sich nicht so leicht vom Wind aufbrechen lassen würde.

Die erste Hürde dieses Abends überwunden begab sich Akari an die Bar und bestellte sich ein Glas des Rotweines, welches das Rare Meat für Spezialkundschaft bereithielt. Akari war eher zufällig über diesen Wein gestolpert, der zum Großteil aus Blut bestand, welches beim Schlachten anfiel, was dem gesamten Ort auch seinen Namen verlieh, denn die Steaks waren hier wortwörtlich frisch und der Rare-Meat-Wein von exzellenter Qualität, was für Akari lediglich bedeutete das sie ihn ohne Konsequenzen für ihren veränderten Körper trinken konnte. Selbiger Wein wäre auch für Nicht-Bluttrinker genießbar, allerdings wohl kaum als schmackhafter Wein akzeptiert, erinnerte das Getränk doch eher an eine Trankzutat, denn einem Gaumenschmaus.


Zuletzt von Akari Hathaway am Mi 29 Aug 2018 - 17:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Liana Audrey Jenkson
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Di 14 Aug 2018 - 19:09

Das Wetter war nicht das beste, aber die starken Windböhen störten Liana nicht, immerhin würde sie heute Abend endlich ihre alte Schulfreundin Akari wieder sehen. Es war viel zu lange her - Jahre vielleicht, oder waren es Monat?
"Vielleicht auch beides, ich bin gespannt wie es Akari nun geht", murmelte Liana als sie die kleine heruntergekommene Wohnung verließ und sich darauf freute ihre ehemalige Mitschülerin wieder zu sehen. Eigentlich wusste Liana nicht ob Akari in der Kneipe sein würde, sie wollte es einfach auf gut Glück versuchen. Und es war auch nur eine reine Vermutung, es gab so viele Kneipen in der Noktunrgasse und wenn das Schicksal es ein wenig gut mit ihr meinte, würde sie die ehemalige Hogwarts Absolventin dort sehen. Immerhin hatte die Hexe mitbekommen, das Akari eine Bibliothek eröffnet hatte, die sich in der Nokturngasse befand, von daher war es gar nicht mal so unwahrscheinlich das die Dunkelhaarige sich vielleicht dort aufhalten könnte. So unwahrscheinlich war es nicht und Liana fand das es nen Versuch wert war. Und da die Hexe ihre Erwachsene äußerliche Erscheinungsbild hatte, war es für die Reinblüterin ebenfalls kein Problem, das apparieren zu versuchen.
Wenige Sekunden später erschien die ehemalige Ravenclaw in einer Seitenstraße der Nokturngasse und sammelte kurz ihre Gedanken, warf ihr blondes Haar zurück und machte sich auf den Weg, die besagte Kneipe zu finden.
"Eine noch schwerer zu öffnende Tür hatten die nicht auftreiben können?"
Mit etwas Anstrengung gelang es der jungen Jenskon schließlich, die schwere Eingangstür der Kneipe ´Rare -Meat´ auf zu bekommen.
Es war nicht sonderlich viel Besuch hier drin, aber sie konnte den Duft von Frisch gebratenem Fleisch war nehmen und das laute Lachen von irgendwelchen Männern.
Mit einem Lächeln auf den Lippen näherte sich Liana der dunkelhaargien, von der sie einfach vermutete, das es Akari sein könnte - von hinten und es störte sie nicht, das die Absätze ihrer Schuhe die entsprechenden Geräusche von sich gaben. Sie blieb hinter der ehemaligen Ravenclaw stehen und machte mit folgendem Satz auf sich aufmerksam.
"Spieglein Spieglein an der Wand - wer sitzt denn da so alleine hier herum?"
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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Mi 15 Aug 2018 - 19:42

Da saß sie nun mit ihrem Glas Wein und wartete, worauf bleib wohl ganz allein ihr überlassen, den sie wartete auf niemanden speziellen. Natürlich bestand immer die Chance das ein vertrautes Gesicht vorbei käme, doch in letzter Zeit war sie hier eher allein gewesen, im Grunde auch recht schön. Akari liebte seit ihrer Neuwerdung die Stille noch viel mehr, wusste sie besser zu schätzen und konnte ihr viel mehr abgewinnen als früher. Stille und Dunkelheit, waren dies nun ihre Elemente? Zumindest aber schien Einsamkeit noch dazu zu gehören, denn Akari war Solo und unterhielt derzeit keine nennenswerten Beziehungen, selbst für alte Freunde hatte sie in letzter Zeit wenig übrig gehabt. Es lag nicht direkt an ihrem Zustand, aber manchmal konnte sie mit den echten Menschen nicht mehr soviel anfangen. Zumindest würde sie ihre Bibliothek vor dem sozialen Rückzug bewahren, denn obgleich zur Eröffnung kaum jemand gekommen war, war auch dies schon besser als Nichts. Selbst hier in der Kneipe wo sie fast allein dem Barkeeper Gesellschaft leistete spürte sie dennoch, dass sie nicht allein war, wenn sie es wollte könnte sie Kontakt knüpfen, auch wenn dies wohl kaum geschäftlicher Natur wäre. Akari besaß nichts was sie einer Kneipe gutes tun könnte, außer sie mit ein paar Büchern auszustatten, ob allerdings die Kundschaft dies zu schätzen wüsste blieb eine ganz andere Frage, kaum einer verirrte sich hier wohl zum Lesen her, dafür gab es nun schließlich ihre Bibliothek. Die Rückfrage des Barkeepers ob sie noch mehr bestellen wollte verneinte Akari daher erst einmal und überlegte wie lange sie wohl diesmal hier bleiben wollte, bis ihr auch diese mangelnde Gesellschaft zu wenig wäre und sie wieder in jene ihrer Bücher zurückkehrte?

Eine vage bekannte Stimme stellte eine seltsam reimende Frage und zunächst wusste Akari nicht was oder wer gemeint war, doch sie erkannte die Sprecherin schnell genug, Akzent und Stimmlage hatten sich nur minimal geändert und so erkannte sie Liana als Sprecherin, ihre alte Schulfreundin. Akari wandte sich um, erhob sich und viel ihrer Freundin um den Hals, genau diesen Besuch hatte sie gerade gebraucht. “Ich war es, aber nun bist du ja da! Das ist ja eine Überraschung! Was machst du hier, ist es dir hier nicht etwas zu düster?“ Das Wortspiel betraf natürlich die Nokturngasse und vielleicht ein wenig die Tatsache das Liana im Ministerium arbeitete und daher womöglich nicht gerade viele Freunde in dieser Gegend besaß, doch Akari gehörte definitiv dazu. “Setzt dich.“ Meinte Akari, nachdem sie Liana losgelassen hatte und deutete auf den Hocker neben ihr an der Bar. Akari versuchte nun ihrerseits schnell zu überschlagen wann sie sich zuletzt begegnet waren, besonders brauchte ihr Gehirn gerade ein Update ob ihrer persönlichen Geheimsache. “Darf ich dir ein Getränk oder einen Snack bestellen?“ Sie nutzte die Zeit einer etwaigen Auswahl um sich ebenfalls zu erinnern. Seit der Schule und Ausbildung waren sie sich schon öfters begegnet, wie damals versprochen und sie standen im losen, wenn auch mehr oder weniger regelmäßigen Kontakt, dennoch wussten sie übereinander längst nicht mehr so viel und gut bescheit wie damals in ihrer Schulzeit. Im Falle von Akari war dies positiv, sie wollte so wenig Mitwissende wie nur möglich besitzen, denn sie selbst sah sich nur äußerst ungern als Vampir, da sollten sie nicht auch noch andere in eine Schublade packen, doch bisher war ihr Geheimnis vor Liana sicher gewesen.
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Liana Audrey Jenkson
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Fr 17 Aug 2018 - 15:49

Gut, es könnte auch durchaus sein, das Liana sich einfach täuscht und es sich bei der Dunkelhaarigen Person, die ihr momentan immer noch mit dem Rücken zugewandt sitzt, es sich einfach nicht um Akari handelte. Es wäre natürlich schade und würde der verfluchten Hexe wieder einmal zeigen, wie grauenvoll ihre Einschätzung sein konnte, wenn man eine Person nach Jahren erst einmal wieder sehen würde - aber es war jetzt nicht so, das Akari geheiratet hatte und sich die Haare Pink gefärbt hatte, sie hoffte einfach das ihre Vermutung sie in diesem Moment nicht im Stich lassen würde.
"Wow ruhig mit den jungen Drachen"
Liana musste lachen als Akari sich wenige Sekunden, nachdem die junge Jenkson sie angesprochen hatte, herum drehte und ihr um den Hals fiel - um sie in eine Umarmung zu ziehen. Natürlich erwiderte die Reinblüterin diese Umarmung und sie freute sich, das ihre Vermutung richtig war.
"Manchmal hat das düsterte, so schwarz und dunkel es auch sein kann - etwas beruhigendes, schönes an sich. Außerdem hatte ich Lust auf einen Drink und die Eröffnung deiner Bibliothek stand in der letzten Ausgabe des Tagespropheten - ich wollte mal schauen, ob die Wahrscheinlichkeit groß wäre, dich in einer der Kneipen und Bars, der Nokturngasse zu finden"
In den letzten Jahren hatte die ehemalige Ravenclaw die Verborgenheit und Ruhe an den düsteren Orten zu schätzen gelernt, erst recht nach dem Fluch und die Dunkelheit konnte so viel Schutz bieten.
"Ein weiterer toller Punkt ist außerdem, das es hier nicht so voll ist wie in den Bars der Winkelgasse oder im tropfenden Kessel", fügte die Blondine noch hinzu - das war ein weiterer wichtiger Punkt der irgendwo doch erwähnenswert wäre.
"Gerne. Was kannst du denn empfehlen? Und komm jetzt nicht mit Butterbier um die Ecke - wir sind keine kleinen Hogwarts Schülerinnen mehr - es gibt so viel was es wert ist probiert zu werden - wobei ist das dein Weinglas? Ist er empfehlenswert?"
Natürlich lies Liana sich nicht zweimal bitten, auf dem Platz neben ihrer ehemaligen Schulkollegin Platz zu nehmen - und dann wollte die junge Hexe auch wissen, was genau Akari ihr empfehlen könnte.
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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Sa 18 Aug 2018 - 14:04

Offenbar hatte sie nicht nur Liana mit ihrer spontanen Handlung überrascht, auch der Barkeeper blickte neugierig auf und zeigte ein Lächeln, Wiedersehensfreude steckte offenbar an und seine Bar war nicht gerade bekannt dafür viele Ereignisse zu befeiern. Ihn störte dies nicht, solange er Stammkundschaft besaß und Akari ging es mit ihrer Einstellung bezüglich ihrer Bibliothek ähnlich, auch wenn sie sich ein paar mehr Besucher erhoffte, doch dies war wohl ebenfalls dem Standort geschuldet. Natürlich wäre es schön gewesen Liana bei ihrer Eröffnung dabei zu haben, doch bei der ganzen Organisation hatte Akari vergessen Einladungen an gezielte Personen zu verschicken, so hätte sie ihre Freundin ja auch schon ein paar Tage früher wieder sehen können. Umso schöner war es das sie nun dieses Zufallstreffen zusammen führte, was das Ereignis noch schöner werden ließ. Akari freute sich wirklich, auch wenn ihr Minenspiel nicht mehr sehr viel davon zeigte, doch diesen Fehler überspielte sie gekonnt mit der Umarmung, die Liana offenbar für etwas zu stürmisch erachtete. “Sorry. Ich freue mich einfach nur, so viele Freunde habe ich hier noch nicht gesfunden, da ist dein Auftauchen ein echter Grund etwas ausdruckstärker zu sein.“ Sie ließ Liana auch nach einer Weile wieder los, jedoch nicht ohne ein Grinsen ob des Düster-Kommentars abzugeben. “Dann sehen wir uns vielleicht öfters, wenn du etwas Ruhe brauchst weißt du ja nun wo du mich findest oder umgedreht und verzeih das ich dich nicht zur Eröffnung eingeladen habe, war mir dann doch alles etwas zu viel.“ Für Akari ihren Geschmack war es hier manchmal schon etwas zu ruhig, aber wenn ihre Freundin womöglich ein stressiges Leben führte, dann wäre die Sehnsucht nach Ruhe durchaus nachvollziehbar und wenn Akari etwas mehr Abwechslung suchte könnte sie ja umdreht auch die Winkelgasse aufsuchen.
Inzwischen hatte sie ihre Freundin also aus der Umarmung entlassen und nahm gemeinsam mit ihr wieder den Platz an der Bar ein. “Das stimmt. Hier gibt es gute Whisky-Sorten, habe ich gehört, ich bin allerdings eher zum Weintrinker geworden. Wie du siehst sehr klischeehaft Rotwein.“ Sie ergriff ihr Glas und hielt die Flüssigkeit leicht ins Licht, wobei gut zu erkenne war, dass es nicht funkelte oder sonstige interessante Effekte zeigte. “Dieser ist sehr dickflüssig und heißt Blutdurst. Mich hat er sofort an meine zeit als Zaubertranklehrling erinnert und er schmeckt auch ein wenig wie eine Trankzutat, um ehrlich zu sein, recht herb und ein wenig trocken, aber erweckt viele gute Erinnerungen.“ So gesehen könnte sie den Wein auch mit staubigen Büchern vergleichen, aber dies schien ihr etwas zu negativ belegt, vielleicht viel ihr später eine gute Assoziation in diese Richtung ein. “Meinen Geschmack trifft er, aber ist vermutlich nicht für jeden etwas.“ Sie wandte sich dem Barkeeper zu und bestellte ein Schnapsglas des Blutdurstes als Kostprobe, für den Fall das Liana probieren wollte. “Natürlich gibt es hier auch noch andere Weine, aber dann musst du wohl den Besitzer der Getränke befragen. Tony gibt dir gewiss gerne Auskunft.“ Der angesprochene Barkeeper grinste bei der Nennung seines Namens und zeigte kurz ein erstaunlich gepflegtes Mundwerk. "Doch erzähl. Wie ist es dir die letzten Monate ergangen oder ist es schon Jahre her? Ich war in der Übergangszeit zwischen Trank-Prüfungen und Kauf der Bibliothek viel zu beschäftigt, gut möglich das ich Jahre übersprungen habe." Für Akari war es zusätzlich die Zeit gewesen in der sie sich mit ihrer neuen Identität als Vampir auseinander setzen musste und auch deswegen war sie recht beschäftigt gewesen.
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Liana Audrey Jenkson
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Sa 18 Aug 2018 - 19:41

Ab und an war Liana auch hier in der Nokturngasse unterwegs, vor allem wenn sie in ihrer Erwachsenen Form unterwegs war wegen den Drinks aufsuchte. Ob Akari sich auch des öfteren hier aufhalten würde und eine Empfehlung zu den Getränken und den Speisen, die in der Kneipe serviert wurden abgegeben könnte, würde sich gleich zeigen.
Und wenn das nicht der Fall wäre, würde Liana einfach etwas starkes bestelle das den Abend ein wenig aufmuntern würde. Die Stimmung lockern würde und einfach eine Wiedervereinigung zwischen zwei alten Hauskollegen und Freundinnen sein sollte. Trotz des Hogwarts Abschlusses und der darauf folgenden Ausbildung hatte die beiden ehemaligen Ravenclaws ab und an unregelmäßigen Brief Kontakt gehabt.
"Sag bloß du hast keine Kontakte geknüpft? Gut die Nokturngasse ist jetzt ein düsterer Ort, aber du hast mich - das ist ein Vorteil", sagte Liana lachend und fand es natürlich nicht verwunderlich, wenn man hier niemanden kennen gelernt hat, es war keine Singel Börse oder ein Speed Dating.
"Hast du irgendwelche Attraktive männliche Kundschaft in deiner Bibliothek gehabt?", das war die nächste Frage die Liana wissen wollte, es war lange her seit dem letzten Briefkontakt und so was interessierte die Reinblüterin selbstverständlich auch.
"Danke für das Angebot - so eine Bibliothek kann es sehr schön ruhig sein. Alles gut ich war in letzter Zeit auch sehr beschäftigt und es war viel Stress gewesen. Wie war deine Eröffnung denn gelaufen? Hattest du viele Kunde?"
Sie war natürlich nicht wütend darüber, keine Einladung zur Eröffnung von Akaris Bibliothek erhalten zu haben - es war kein Weltuntergang für Liana und sie hatte genug eigene Probleme, von dem Fluch mal abgesehen, war sehr viel Stress in ihrer privaten Situation gewesen. Sie hoffte natürlich, das die Bibliotheks Eröffnung gut gelaufen ist für die Dunkelhaarige.
"Rotwein kann auch gut sein aber wenn du sagst, das es hier guten Whiskey gibt, ist es ein doppelter Grund sich zu freuen - ich würde Whiskey bekommen und sehe eine gute Freundin wieder sehen - ne Win Win Situation", sagte Liana mit einem breiten Grinsen auf den Lippen, dann gehörte das Weinglas bei Akari wohl doch ihr und das ist doch etwas tolles.
"Dann hast du also mal Zaubertrankzutaten genascht wenn du einen Wein trinkst, der Blutdurst heißt - jedem das seine aber irgendwie erinnert mich der Name an diese Blutlollies, die man damals im Honigtopf kaufen konnte und scherzhaft für Vampire erstellt worden waren", sagte Liana amüsiert und es war einmal eine Mutprobe gewesen einen dieser Lollies zu testen - ob Vampire so etwas wirklich probieren würde war dann doch eine interessante Frage - aber Liana wusste nicht ob sie einem Vampir begegnen wollen würde, oder lieber einem Werwolf, beides konnte schlecht ausgehen, wenn man es falsch angeht aber es war absolut unnötig sich über ein solches Thema Gedanken zu machen - der Punkt war auf jeden Fall, das diese Blutlollies grauenvoll geschmeckt haben.
"Ein kleines Schnapsglas mit Blutdurst für mich? Mal sehen ob ich es später probieren werde", sagte Liana leicht kritisch und winkte dem Barkeeper zu, das er ihr einen Drink mit Whiskey machen sollte und bekam ein freundliches Nicken als Antwort, ehe sie sich wieder der ehemaligen Ravenclaw zuwandte.
"Jahre ist es her. Aber ich muss zugeben du siehst immer noch so gut aus wie früher - ob du es glaubst oder nicht ich habe letztens diese Gryffindor gesehen, die sich für etwas besseres hielt und während der Abschlussprüfung in Verwandlung einen Muffin verputzt hat - sie sieht so schrecklich aus und hat glaube ich auch keinen Job. Ich hatte mir nachdem ich einige Jahre in der Lizensausstellung für magische Tierwesen gearbeitet habe, die Welt angesehen"
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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    So 19 Aug 2018 - 18:17

Für einen Moment lang schaute sie ihre Freundin nur neugierig an, wieso sollte sie hier Kontakte knüpfen? Natürlich wären ihr geschäftliche Kontakte sehr lieb, aber private? Der schlechte Ruf der Nokturngasse änderte sich ja nicht plötzlich, nur weil sie ein seriöses Geschäft unterhielt und sie war sich auch nicht sicher ob es ‚gut’ war das Image der Nokturngasse verbessern zu wollen. Fakt war, sie wollte ihres und das ihrer Bibliothek nicht verschlechtern indem sie hier Freundschaften hegte, die vermutlich dubiöse Geschäfte verrichteten und indirekt würde des dann auf Akari zurückfallen. Ihrer Ansicht nach war es schon schlimm genug, dass sie hier als Vampir lebte, ein dunkles Wesen in einer dunklen Gasse mit einer noch dunkleren Geschichte. Dies machte ihr schon ein wenig Angst, sie wollte sich nicht die falschen Freunde suchen und damit in die Ecke gestellt werden in welche sie wohl seit ein paar Jahren tatsächlich gehörte. “Du genügst mir um ehrlich zu sein. Ich lege es nicht darauf an hier heimisch zu werden, auch wenn ich über meiner Bibliothek tatsächlich wohne. Ich weiß nicht, aber die ganzen Schauergeschichten über die Nokturngasse aus der Schulzeit? Mir wäre es lieber nicht in irgendwelche Machenschaften verstrickt zu werden. Geschäftskontakte genügen mir völlig.“ Inzwischen war es zum Reflex geworden sich als die gute Akari darzustellen, vielleicht auch weil sie glaubte, dass ihr Geheimnis sonst noch schneller auffliegen würde. Mit etwas Glück dauerte ihr Untotsein noch eine ganze Weile, irgendwann anders konnte sie sicher ein Vampir in der Nokturngasse sein, die eine Nacht-Bibliothek betrieb, aber derzeit wollte sie solche Ideen lieber von sich weisen. Es dauerte daher einen gewissen Moment, dass sie den Themenwechsel als noch zugehörig zur Kontakt-Frage erkannte. “Ach diese Art von Kontakt meintest du? Weiß nicht so recht, mein Fokus lag eher darauf ein Geschäft durch die Eröffnung zu bringen.“ Sie versuchte sich an einem scheuen Lächeln und wusste nicht recht ob es gelang. War es unreif von ihr solche Vorurteile zu haben? Oder hätte sie umgedreht die Sache lockerer angehen sollen? Wie wohl Liana an die Sache gegangen wäre? “Ähm also ja da war jemand einer der Greengrass, vielleicht kommt er ja wieder, dann schau ich noch einmal genauer hin. Aber wo wir beim Thema sind. Gibt es im Ministerium Kollegen die dein Interesse wecken?“ Natürlich wirkte ihre Frage jetzt vielmehr als wolle sie von ihrer nicht so interessanten Erzählung ablenken, aber daran konnte Akari nichts mehr ändern – vielleicht musste für solche Gespräch auch erst einmal etwas Alkohol die Kehle bewässern. Ihr eigenes Getränk enthielt zwar auch Alkohol, aber primär diente ihr es als Nahrung, daher betrank sie sich nicht wirklich. Das Liana zum Whiskey griff beruhigte sie in sofern, dass ihr der Wein dann vermutlich zu milde gewesen wäre. “Whiskey? Das sind mir ein paar Promille zuviel und auf den Geschmack bin ich leider nie gekommen.“ Was irgendwie auch stimmte. Zum einen schmeckte sie als Vampir wirklich nicht mehr so wie früher, normale Speisen und Getränke wirkten auf sie fast schon modrig und abstoßend, aber auch früher als sie noch in der Ausbildung gewesen war, hatte sie eher weniger als zuviel getrunken, von ein paar Testphasen abgesehen, die ihr gelehrt hatte es nicht zu übertreiben. Das ihre Freundin zum Alkohol griff störte Akari weniger, immerhin waren sie hier in einer Bar. Auf die Erwähnung der genaschten Trankzutaten hin, musste Akari zur Antwort nur breit Grinsen. “Blutlollies? Ich meine seltsam genug sahen sie ja aus, wie ein Blutfleck oder Bluttropfen. Blut war glaube keine Zutat, aber mit genug Phantasie konnte man sich das gut einreden.“ Es war schon witzig was sich Kinder alles erfinden konnten und es für sich zur Realität machten, aber da sie später tatsächlich Blut probiert hatte und aktuell auch solchen konsumierte, wusste sie es natürlich besser und so seltsam es auch wirkte, dachte sie an dieses Erlebnis gerade positiv zurück. Es war eine unbeschwerte Zeit gewesen. “Ach die Schule. Ich habe sie als stressig und schwierig in Erinnerung, dabei wüsste ich aktuell gar nicht wie ich auf die Idee gekommen bin.“ Als die zusätzlichen Getränke ihren Platz vor Liana gefunden hatten, kam Akari nicht drum rum eine Art Trinkspruch von sich zu geben. “Auf die Freundschaft!“ Wenn es das Whiskey-Glas erlaubte könnten sie anstoßen, aber so genau musste Akari es auch nicht nehmen, wichtig war das sie zusammen waren, immerhin war dies hier ja kein Date oder Geschäftsessen.
Das folgende Kompliment nahm Akari gerne entgegen, auch wenn sie bereits in ihrem Hinterkopf eine andere Erklärung für ihr Äußeres zu finden suchte, aber es gab keinen Grund alles umdeuten zu wollen. “Danke gleichfalls. Wobei ja nun nicht so viel Zeit vergangen ist. In 20 Jahren können wir ja noch einmal vergleichen.“ Wobei Akari vermutlich gerade mit solchen Aussagen aufpassen musste. Hexen wurden zwar locker über 100, aber eines schönen Tages könnte es ihr dennoch passieren mit optischen 25 Jahren am Totenbett ihrer besten Freundin zu stehen. “Du hast die Welt bereist? Erzählt. Wo warst du überall? Ich bin nie großartig von unserer Insel weggekommen, ab und zu mal ein Ausflug wegen seltener Trankzutaten oder ein Vortrag, aber das zählt wohl kaum.“
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Liana Audrey Jenkson
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Sa 25 Aug 2018 - 20:02

Das letzte müsste als schön langer ausführlicher Satz reichen, um die Fragen was bei Liana in der letzten Zeit, nein besser gesagt in den letzten Jahren so passiert ist, zu beantworten. Außerdem konnte ihr berufliche Geschichte ja wohl kaum mit dem, was Akari nun ihr eigen nennen durfte mithalten. Gut was die ehemalige Ravenclaw nun genau nach ihrem Schulabschluss gemacht hatte, das war Ewigkeiten her und daran konnte Liana sich auch nicht mehr erinnern, aber sie besaß nun eine Bibliothek in der Nokturngasse und war eine Unternehmerin, wenn man es so ausdrücken wollte. Und das war wirklich etwas besonderes - sie könnte stolz auf sich sein.
"Natürlich. Die Nokturngasse ist nicht dafür bekannt, ein Place to be - zu sein. Oder um neue Freunde zu finden", sagte Liana und konnte verstehen das Akari nicht unbedingt viel Wert darauf legte, nun hier durch den Betrieb ihrer Bibliothek neue Freunde zu finden. Man war zwar noch jung aber für neue Bekanntschaften schließen da gibt es andere Möglichkeiten.
"Außerdem gibt es auch noch andere Möglichkeiten Leute kennen zu lernen. Es gibt einige gute Clubs hier in der Gegend"
Darunter das Rabbit´s Hat in dem Liana auch gerne mal feiern geht, wenn sie so wie jetzt in ihrer Erwachsenen Form unterwegs sein kann. Es gibt gute Drinks, gute Stimmung und die Musik des Clubs die dort aufgelegt wird ist auch super.
"Ich kenne einen guten Club - vielleicht sollte ich dich mal dort hin entführen", sagte Liana mit einem fröhlichem Zwinkern an Akari gewandt.
"Geschäftskontakte - du sprichst schon so wie eine richtige Business Frau", sagte sie grinsend über die Worte der dunkelhaarigen, das sie sich nur darauf konzentrieren sollte, Geschäftskontakte für ihre Bibliothek unter anderem in der Nokturngasse zu knüpfen. Das würde auch reichen wenn man anderswo gute Freunde hatte.
"Okay, dann bist du darauf fixiert deine Geschäfte an zu kurbeln, deine Bibliothek bekannt zu machen und so - aber falls doch mal ein attraktiver Mann dort auftauchen sollte gib mir Bescheid. Die Kollegen im Ministerium sind absolute Arbeitstiere - keine Chance", sagte Liana leise lachend und es war schon lustig das Akari schon so - erwachsen klang in diesem Punkt irgendwie. Hoffentlich würde sie daran denken, wenn ein scharfer Zauberer dort auftauchen würde.
"Nicht? Naja jedem das seine - aber man kann Whiskey mit so vielem kombinieren oder ihn pur genießen und bei Merlins Bart das klingt ja als hätte ich ein Alkohol Problem"
Sie schmunzelte über diesen Satz und ganz bestimmt hatte jeder so seinen eigenen Lieblingsgeschmack was Alkohol betrifft.
"Ja - aber die Mutprobe einen davon zu essen war schon lustig. Dennoch glaube ich nicht das Vampire einfach so in den Honigtopf wandern um ihre - Bedürfnisse damit zu stillen oder?"
Man konnte ja nie wissen wie die sich so ernähern und wie genau. Warum wollte Liana das überhaupt wissen? Vielleicht wegen dem Thema Blutlollies - aber hey es war damals nur eine lustige Mutprobe gewesen - nicht mehr und nicht weniger.
"Stressig ja aber wir hatten auch viel Spaß - auf unsere Freundschaft", erwiderte Liana und stoß mit ihrem Whiskey Glas, so gut es denn möglich war und sie hatte das Gefühl, als könnte es ein wunderbarer Abend werden - schon alleine deshalb weil sich zwei alte Schulfreundinnen wieder gefunden haben.
Anschließend als eine kurze Pause entstand, genehmigte Liana sich einen Schluck vom Whiskey Glas und lauschte der Antwort der dunkelhaarigen aufmerksam.
"Dann sind wir Alt und bekommen Falten - urgh 20 Jahren sind eine lange Zet", Liana verzog das Gesicht für einen Moment zu einer lächerlichen Grimasse, wer wollte jetzt schon an die Zukunft denken, wenn die Gegenwart so viele Probleme mit sich bringt.
"Unsere Insel ist doch auch toll und es gibt den besten Nachmittagstee in England. Okay gut ich war bis jetzt in Norwegen, Brasilien, Island, Spanien, Deutschland und Neuseeland"
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Benjamin Burke
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Di 28 Aug 2018 - 17:29

Mit einem erleichterten Seufzen klappte er schließlich die Akte zu und schob sie auf seinem Schreibtisch von sich weg, nur um sich nachher mit den Händen übers Gesicht und durch die Haare zu fahren. Endlich hatte er das Protokoll über den gestrigen Fall fertig verfasst, dies waren immer die Arbeiten, die der Auror nicht wirklich begrüßte. Aber es musste nun einmal sein und obwohl er gestern ausgerechnet mit Goodwill zusammen gesteckt worden war, um diesen Felias Jackson zu verhaften, so war es am Ende doch recht gut gewesen, keinen anderen Partner dabei gehabt zu haben. Vermutlich würden er und Ryan trotzdem nicht die besten Freunde werden, aber zumindest wussten sie nun, dass sie beruflich zumindest funktionierten. Was ja wiederum kein Nachteil war, auch für Bens Position nicht, denn es ging ja nach wie vor darum, nahe an den Fersen seiner Chefin zu bleiben, um dadurch wiederum Zachary Jones seinen Willen zu erfüllen. Und das würde er früher oder später schon noch hinbekommen, doch für den heutigen Abend war es erst einmal genug. Sein Kopf schmerzte nach wie vor noch ein wenig von dem Ellenbogen, den er gestern von dem Verhafteten ins Gesicht bekommen hatte, weshalb er den Feierabend nun sehr deutlich wollkommen hieß. So erhob sich der Auror von seinem Schreibtisch, schloss sein Büro hinter sich ab und machte sich auf den Weg zu den Kaminen. Er hatte jedoch noch nicht vor, nach Hause zu gehen, sondern viel mehr wollte er sich noch irgendwo einen Drink gönnen. Der erste Gedanke hierbei war natürlich das Rabbit's Hat, in welchem er auch hoffte, Christopher vielleicht zu begegnen, immerhin war dieser jemand, mit dem man recht gut einen Trinken konnte. Bedauerlicherweise war jener aber im Lokal gerade nicht zugegen und auch wenn Ben so nicht unbedingt etwas gegen Wilma hatte, wäre sie doch nicht die erste Wahl, wenn es um einen entspannten Abend zum Ausklingen ging.
Also spazierte er ein wenig durch Londons Straßen, bis er irgendwann - mehr zufällig als beabsichtigt - in der Nokturngasse landete, von welcher er sich nun erinnerte, dass sie wohl vor kurzem Zuwachs bei den Geschäften bekommen hatte. Die sogenannte Mondschein Bibliothek war nun zwar klarereweise geschlossen, als der Burke daran vorbei ging und einen Blick durch das Schaufenster warf, doch es war durchaus interessant, gerade eine Bücherei in der Nokturngasse zu eröffnen. Er selbst war zwar nie wirklich als Leseratte bekannt gewesen, aber man wusste ja nie, wann man mal das Fachwissen eines Buchs brauchte. Also ging er weiter und hielt wenig später vor der Türe einer etwas rustikal wirkenden Kneipe an. „Rare Meat?“, wiederholte er den Titel murmelnd für sich selbst, ehe er dann aber mit den Schultern zuckte, die schwere Tür aufstieß und das Etablissement betrat. Drinnen war nicht viel los, wogegen der Auror aber nicht wirklich etwas hatte und so lenkte er seine Schritte geradewegs auf die Bar zu, an welcher außer zwei Frauen noch niemand sonst saß. Im Vorbeigehen nickte er den Damen mit seinem gewohnt charmanten Schmunzeln zu, ehe er sich dann in angemessenem Abstand zu ihnen ebenfalls auf einen der Hocker setzte. „Whiskey, bitte.“, bestellte er dann beim Barkeeper, als jener ihn nach seinen Wünschen fragte, ehe seine blaugrauen Augen sich nochmals im Lokal umsahen. Nein, hier war er wirklich noch nie gewesen.
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Akari Hathaway
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Mi 29 Aug 2018 - 18:27

Innerlich musste Akari dann doch ein ganz klein bisschen schmunzeln, hatte ihre Freundin sie bezüglich der männlichen Kundschaft nicht vielleicht ein wenig aufziehen wollen? Natürlich war Akari mal wieder nicht darauf eingegangen, dafür war ihr ihre Bibliothek dann doch zu wichtig und sie gerade so gar nicht an Männern interessiert, nicht das sie dies je früher gewesen wäre, irgendwie war sie in der Beziehung, von ein oder zwei Lovern abgesehen, recht allein geblieben. Doch auch Liana schien nicht gerade an jeder Hand einen Freund zu haben, vielleicht waren sie beide auch noch zu jung dafür? Wer wusste schon wo das richtige Alter lag. Als Ravenclaw waren sie beide während der Schulzeit wohl mit Lernen beschäftigt gewesen, von Mutproben und Streichen ganz abgesehen, daran war wohl niemand vorbeigekommen, doch jetzt im Erwachsenenleben? Akari machte sich selbst zur Business Frau und Liana hatte ihren Traumberuf gefunden und behalten. Sie hörte sich ihr momentanes Leben durch den Mund ihrer Freundin an und fragte sich ob es bisher geglückt war. Akari fand es ganz gelungen, zumindest den Teil den sie bereit war der Welt zu zeigen. “Ich und eine Geschäftsfrau? Denke das passt, wäre ich bei den Zaubertränken geblieben hätte ich schließlich auch irgendwann einen Laden eröffnet, auch wenn der Weg zum Ziel dort sehr viel länger dauert. Ich bin ja damals noch in der Ausbildung ausgestiegen, sonst wäre ich vielleicht derzeit noch dabei meinen Meister zu machen. Jetzt habe ich eine Bibliothek, kein so schlechter Tausch, immerhin habe ich jetzt die Vormittage frei und bin mein eigener Boss.“ Sie Grinste anschließend immer noch, vermutlich war Akari gerade extrem unfair Liana gegenüber, immerhin war ein Ministeriums-Job garantiert kein Zuckerschlecken und von den Arbeitseiten hatte Akari nun einmal gar keine Ahnung. Doch auch Akari’s Selbständigkeit bedeutete einen Nachteil, ihr Hiersein bedeutete gerade wortwörtlich, dass ihre Bibliothek geschlossen bleiben musste. Doch war dies so schlimm? Akari war ihr eigener Boss, da konnte sie sich auch einmal einen Abend frei geben oder?
Anschließend wurden ihr die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten von Whiskey in Getränken genannt und ihr kam ein Gedanke, bei dem sie sich nicht an ihrem eigenen Getränk verschlucken sollte. Sie sprach diesen natürlich aus, nachdem ein Schluck ihres Weines erfolgreich getrunken war. “Whiskey konserviert bestimmt auch gut, immerhin ist Alkohol ein Konservierungsmittel und was auch immer darin eingelegt war lebte nicht mehr, weiß ich aus Erfahrung. Solange du noch weißt wie viel du trinkst ist es sicher kein Problem.“ Passend zum Thema bestellte der neueste Gast der Kneipe doch glatt einen Whiskey. “Du hast doch vorhin Männergesellschaft gesucht, ihr scheint euch immerhin schon einmal den Alkoholgeschmack zu teilen.“ Sie blickte zu dem Neuankömmling herüber und fragte sich spontan ob Liana wüsste welcher Whiskey dort getrunken wurde, musste wohl am zuvor gepflegten Thema liegen, dass sie jetzt so darüber nachdachte. Dann dachte sie wieder über den Honigtopf und die Vampirlollies nach. “Vielleicht, aber glaube dafür müssten die Süßigkeiten wirklich Blut beinhalten und würde ein Vampir nicht lieber die Schüler aussaugen, statt nur Süßes zu stibitzen?“ Der Gedanke kam ihr einfach von der Zunge gerollt, ja dies wäre wohl eher eine Mutprobe, eine Mutprobe für Vampire, allerdings waren diese Kreaturen in Hogwarts kaum mehr als Gerüchte gewesen, es gab garantiert einen Schutz dagegen.
Dann stießen sie auf ihre Freundschaft an und Akari war in diesem Moment unglaublich glücklich diese Freundschaft zu besitzen. Den Kommentar mit den Falten konnte sie aber nicht an sich vorbeiziehen lassen, sie musste immerhin ihre natürliche Jugend verteidigen. “Gegen das Alter ist zwar noch kein Trank erfunden wurden, aber gegen Falten. Ich versorg dich gerne, glaube kosmetische Tinkturen werde ich weiterhin selbst panschen.“ Dann hörte sie sich interessiert an wo ihre Freundin schon überall gewesen war und sie konnte kaum den Neid aus ihrem Staunen entfernen. “Wow. Da hast du echt eine Menge gesehen und trotzdem gefällt es dir hier am besten? Da bin ich richtig froh.“
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Liana Audrey Jenkson
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Do 30 Aug 2018 - 15:16

Es waren schon einige Orte gewesen, an die es Liana verschlagen hatte. Nicht weil sie unbedingt diese Orte aufsuchen wollte aufgrund von persönlichem Interesse. Es war notwendig gewesen um nicht länger als notwendig an einem Ort zu bleiben, wo man irgendwann hinter ihr Geheimnis kommen würde. Unterbewusst spielte die Ortswahl selbstverständlich auch eine Rolle und mit Englisch kam man zumindest  in den Ländern weiter, wo es auch gesprochen wurden, alternativ verständigt man sich eben mit Händen und Füßen oder setzt wie Liana auf Manipulation durch ihr unschuldiges Aussehen, was auch seine Risiken mit sich bringt. Selbst jetzt in London muss sie aufpassen wo sie sich aufhält und was sie tut.
Deshalb will die Reinblüterin diesen Abend auch genießen - nicht unbedingt diesen Blutsaft whatever probieren, aber das Whiskey Glas in ihrer Hand war ja schon einmal ein Anfang.
"Fehlt nur noch das passende Outfit. Rock mit Bluse und High Heels. Wobei du als Besitzerin einer Bibliothek doch bestimmt irgendwas bequemes anziehen ne? Ein Vorteil den man nutzen muss Akari  - sein eigener Boss sein und die Vormittage frei haben, klingt sehr cool", sagte Liana grinsend als Akari ihr beschrieb, das sie nun wenn sie eine andere Richtung eingeschlagen hätte nun ihren Master machen würde aber der Tausch klang doch gar nicht mal so schlecht. Man konnte seinen eigenen Tagesablauf irgendwie planen und war nicht auf die Arbeitszeiten des Büros fixiert. So ein Leben konnte bestimmt auch einige Vorteile haben.
"Gut - aber du trinkst nur Wein Darling? Vielleicht magst du ja in der Zwischenzeit Whiskey - willst du nen Schluck probieren?"
Liana musterte zuerst interessiert das Glas das in den Händen der Dunkelhaarigen und anschließend ihr Whiskey Glas, ehe sie es auf den Tresen stellte und ein Stück in die Richtung ihrer Freundin schob. Wein konnte gut sein natürlich, aber es wäre doch langweilig wenn man nicht versucht etwas altes - ein weiteres mal neu zu probieren. Außerdem hatte die ehemalige Ravenclaw kein Problem damit den Alkohol zu teilen. Er lockert die Stimmung auf und man konnte viel hemmungsloser über so etwas reden - egal was es war.
"Hm?"
Liana folgte dem Blick der Adlerin und hatte nur nebenbei bemerkt, wie ein Mann ihnen kurz zugenickt hatte und sich einige Plätze entfernt von ihnen nieder gelassen hatte und bei Merlins Bart - er hatte sich auch einen Whiskey bestellt. Das war ja wirklich ein Zufall und ein amüsiertes Lächeln erschien auf den Lippen der Blondine.
"Was für ein Zufall und er sieht gar nicht mal so schlecht aus", raunte Liana ihrer Freundin zu und lausche den darauf folgenden Worten, die sie zu sagen hatte. Natürlich schaute sie dann wieder von dem Fremden fort, sie wollte Akari immerhin das Gefühl geben, das sie nun ihre volle Aufmerksamkeit hatte.
"Wer weis, vielleicht haben diese Blutlollies für Vampire einen Suchtfaktor...so wie ne Tüte Chips", vermutete die junge Jenkson, das konnte doch durchaus gut sein oder? Wenn man nämlich eine Tüte Chips anfängt kann man nicht mehr aufhören, unter Umständen hatte die Süßigkeit die gleiche Wirkung wie ein paar Chips oder? Konnte doch durchaus so sein.
"Ein Trank gegen Falten? Wenn du sowas hast wäre es super, dann komme ich mal in deiner Bibliothek vorbei.Allerdings ist es faszinierend über das Altern nach zu denken - vor allem das es keinen Trank dagegen gibt", ein nachdenkliches Nicken kam von Liana. Das war wohl ein weitaus unerforschtes Themengebiet und wenn ihr gegenüber nur wüsste das sie mehr oder weniger etwas gegen das lästige Altern gefunden hatte, auch wenn die Jenkson es nicht als positiv ansehen würde. Allein über das Altern nach zu denken war interessant und mystisch irgendwie.
"Ja ich habe eine Menge gesehen aber ich liebe London einfach", sagte Liana ehrlich und schaute anschließend hinüber zu dem Fremden.
"Whiskey ist eine gute Wahl - wollen Sie sich zu uns setzten?"
Diese Worte richtete Liana an den dunkelhaarigen Mann, ob er das Angebot annehmen würde?
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Do 30 Aug 2018 - 17:57

Es wäre dem Burke natürlich allein wegen der Höflichkeit nicht eingefallen, dem Gespräch der beiden Damen zu folgen, auch wenn selbstredend der eine oder andere Gesprächsfetzen an seine Ohren drang. Zusätzlich dazu, dass ihm nicht entgangen war, wie die Dunkelhaarige etwas zu ihrer Freundin gesagt hatte, wonach diese sich zu ihm umdrehte und anschließend der Anderen eine Antwort gab. Dies war relativ eindeutig und sollte wohl die Aufmerksamkeit der Blonden auf ihn richten - aus welchem Grund wusste er natürlich nicht, doch das war auch nebensächlich, immerhin sprachen Damen unter sich doch gerne auch mal über das andere Geschlecht. Benjamins Mundwinkel zuckten ein wenig nach oben, doch er wollte kaum den Eindruck vermitteln, die Frauen in irgendeiner Form zu beobachten, weshalb er sich anschließend voll und ganz auf sein Getränk konzentrierte, das wenige Augenblicke, nachdem er es bestellt hatte, auch schon vor ihm abgestellt wurde. „Vielen Dank.“, richtete er sein Wort an den Barkeeper, der ihm seinerseits nur knapp zunickte - klarerweise interessierte sich jener mehr für die Frauen an der Bar, als für einen Kerl - und anschließend einen kräftigen Schluck des Whiskeys nahm. Das tat wirklich gut und augenblicklich entspannte sich der Auror ein wenig mehr. Er hätte es kaum nach außen hin zugegeben, doch der gestrige Auftrag war kein Zuckerschlecken gewesen und hätte auch beinahe nicht ganz so glimpflich geendet, wie es dann am Ende passiert war. Für diese Situationen war Benjamin jedes Mal aufs Neue dankbar über die Fähigkeit der Heilzauber, denn die Erinnerung an den Schlag in die Rippen, den er gestern noch zusätzlich kassiert hatte, ließ ihn heute noch ein wenig das Gesicht verziehen. Glücklicherweise waren aber alle Verletzungen mit simplen Zaubern zu bewältigen gewesen und zurück blieb nur ein leiser Kopfschmerz - doch dafür war auch der Whiskey da.
Ein weiteres Mal hatte der Burke das Glas an seine Lippen gehoben, als sich plötzlich die Stimme der Blondine an ihn richtete und ihn einerseits für seine Getränkwahl lobte und andererseits anbot, dass er sich zu ihr und ihrer Freundin gesellen konnte, wenn er wollte. Die Worte bezüglich des Whiskeys erklärten sich, als Benjamin einen Blick auf ihr eigenes Glas warf, welches wohl denselben Inhalt hatte wie seines. Schmunzelnd trank er also noch einen Schluck und blickte anschließend von der Blonden zu ihrer Freundin. „Das kann ich nur bestätigen. Ein wirklich nettes Angebot, sind Sie sicher, dass ich Sie nicht bei Ihrem Mädelsabend störe?“, erkundigte er sich lieber noch, schließlich hätte es ja immerhin sein können, dass die dunkelhaarige der beiden Frauen doch etwas gegen plötzlich aufkreuzende fremde Gesellschaft hätte.
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    Fr 31 Aug 2018 - 20:26

Da musste Akari wirklich lachen, als sie zuerst begann sich selbst in dem Outfit vorzustellen und anschließend eine Besitzerin einer Bibliothek. “Die Aufmerksamkeit soll auf den Büchern liegen nicht auf mir! Aber wenn du mal etwas ungewöhnlichen Urlaub machen möchtest darfst du dich gerne in meine Bibliothek stellen, vielleicht ziehst du ja Männerkundschaft an.“ Akari würde es ihrer Freundin sicherlich gönnen, sie selbst war an Männerbekanntschaften zwar nicht uninteressiert, aber sie war nie sonderlich Leidenschaftlich in der Beziehung gewesen. “Aber ich merke mir den Kleidertipp mal für später, wenn du mich in einen Club entführst.“ Ob Akari ihrer Freundin nicht ein wenig zu konservativ war? Sie lebte unter Büchern statt unter Menschen, sie kannte das Nachtleben der Nokturngasse nicht obgleich sie ein Nachtmensch war und sie trank wie eine alte Dame ihren Wein anstelle von Whiskey. Nun das Angebot sich zumindest dem Alkohol anzupassen ward ihr gemacht worden und Akari versuchte es nicht so wirken zu lassen als ob diese einfache Geste einer ernsten Überlegung bedurfte. Natürlich bedurfte es sie nicht, es ging nur darum sich normal zu verhalten und dies beinhaltete das Angebot anzunehmen, immerhin hatte auch Akari bereits ein ähnliches Angebot unterbreitet bezüglich der Kostprobe ihres Weines, da gehörte es einfach dazu jetzt den Whiskey zu proben und wenn er ihr nicht schmecken würde, was sehr wahrscheinlich war, entspräche dies einfach der zu akzeptierenden Wahrheit. Es gab viel schlimmeres, sie könnte dabei ertappt werden überhaupt nie zu essen und wortwörtlich von Flüssignahrung zu leben oder andersartig aufzufallen. Wieso traf sie hier ihre Freundin noch mal? Wie sollte sie den Kontakt zu Liana je aufrechterhalten ohne ertappt zu werden und was dann? Mit einem Witz über Vampire und Blutlollies war die ganze Sache dann ganz sicher nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Ob es so etwas überhaupt geben konnte? Eine Welt in der ihre besten Freundin von ihrer dunklen Seite wusste? Erst die Einladung das Getränk zu probieren hatte diese Gedanken ausgelöst, aber was wäre wenn sie Liana als Testobjekt betrachtete? Natürlich würde sich am Verhalten ihrer Freundin kaum ableiten lassen wie andere Menschen damit umgingen das die Mondbibliothek ihren Namen zurecht verdiente, aber vermutlich dachten dabei viele unbeholfene Besucher eher an einen Wehrwolf, denn einem Vampir der Mondkinder. “Danke. Ich probiere gerne.“ Natürlich hatte Akari zuvor schon gesagt das Whiskey ihr zu stark sei, dann konnte sie auch jetzt noch hinzufügen das er ihr nicht schmeckte, was war schon dabei, es gab größere Geheimnisse.
Akari nahm das Getränk ihrer Freundin entgegen und führte es zum Mund, musste jedoch lächelnd inne halten als da die Beziehung zwischen Blutlollies und Chips gezogen wurde. “Genau, das muss es sein. Blutlollies sind wie Chips. Überall in Hogsmeade waren vermutlich Vampire, sie haben sich nur gut versteckt, angezogen von ihrem Lieblingsknack.“ Sie nahm einen Schluck vom Whiskey und verzog sofort angewidert das Gesicht, dabei hatte sie kaum genippt. “Tut mir Leid, da würde ich noch eher die Blutlollies bevorzugen.“ Sie mühte sich das kaum berührte Glas zurück zu geben oder abzustellen. Jetzt sollte klar sein warum Akari nur ihren Wein trank, sie hoffte allerdings, dass ihre Abscheu nicht zu deutlich gewesen war, vermutlich sah sie fast aus wie ihr kindliches selbst, welches einmal Alkohol als ekelhaft bezeichnet hatte.
Die Frage nach dem Trank gegen Falten lenkte sie daher etwas ab und sie überwand doch recht schnell ihren Ekel, konnte sie sich doch darauf konzentrieren darüber nachzudenken, ob es wirklich keinen Trank gegen das Altern gab, was so in etwas stimmte, allerdings hatte sie ihre Ausbildung nie beendet, wirklich sicher sein konnte sie also nicht. “Hm sagen wir ich bin zu 90% sicher das es keinen Trank gegen das Altern gibt, immerhin habe ich meinen Trankmeister nie gemacht, es mag ein wohlbehütetes Geheimnis sein. Wie gesagt würde ich mich aber über einen Besuch freuen.“ Davon abgesehen freute sich Akari aber auch, dass ihre Freundin so viel gesehen hatte und London doch ihr liebster Ort war. Auch fand sie es interessant, dass Liana den Neuankömmling direkt zu ihnen einlud, doch irgendwie hatte Akari ja auch darauf hingewiesen, demzufolge hatte sie auch nichts dagegen, fand es aber dennoch nett, dass er nachfragte. Um anzudeuten, dass er willkommen war, nahm sie ihr Weinglas und zeigte damit in seine Richtung. "Keineswegs, wir sind flexibel, findet der nächste Mädelsabend bei mir zuhause statt oder in einem Club? Einladungen haben wir inzwischen ja genug verteilt. Also wo wir zuletzt beim Thema Reisen waren, wo waren Sie denn schon überall in der Welt?“
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Liana Audrey Jenkson
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BeitragThema: Re: Kneipe: Rare Meat    So 2 Sep 2018 - 18:56

Ein wenig Gesellschaft würde ja kein Problem darstellen, immerhin hatte Akarai die Hexe ja auf den Mann aufmerksam gemacht, der nicht weit entfernt von den beiden Freundinnen gesessen hat und mit seinem Whiskey Glas dort in seiner Hand sie ´beobachtet hat´ wenn man es denn so ausdrücken mag. Außerdem sah er nicht schlecht aus und hatte, soweit Liana es eben beim betreten der Kneipe bemerkt hatte, ein äußerst charmantes Lächeln. Sie war äußerst gespannt darauf, wie diese Situation sich weiter entwickeln würde. Wer weis, vielleicht wollte der Zauberer auch einfach nur in der Kneipe mit dem lustigen Namen sitzen, seinen Drink trinken und den Abend ausklingen lassen.
"Mit den passenden Klamotten und einem speziellem Make-Up gerne. Aber Urlaub verbringe ich an Orten wo ein Strand oder ein guter Club mit Gratis Empfangsdrinks in der Nähe ist - wenn du aber einen Männermagnet brauchst kann ich ja mal vorbei schauen", sagte Liana lachend über die scherzhaft gemeinte Aussage und die Vorstellung war wirklich unheimlich amüsant - sie in einer Bibliothek um einfach mal ein paar Männer an zu locken, das war wirklich lustig. Aber ansonsten würde Liana ihre gute Freundin auch so in der Bibliothek besuchen - sowas macht man immerhin mal.
"Yeah - erforsche neue Alkoholische Gebiete", Liana freute sich darüber, das ihre Freundin endlich den Whiskey probieren wollte, denn die Vorliebe für bestimmte Sachen änderten sich immerhin ab und an. Vielleicht würde sie ja feststellen, das ihr der Whiskey nun doch schmecken würde. Bestimmt musste es an dieser Sache liegen, Blutlollies waren für Vampire sicherlich wie Chips und die Vampire haben sich alle nur in Hogwarts versteckt.
"Und darauf kommen wir erst Jahre nach unserem Hogwarts Abschluss", sagte Liana noch zu dem Punkt mit den Blutlollies und beobachtete dann amüsiert, wie Akari einen kurzen Schluck von dem Whiskey nahm...allerdings nicht so begeistert von dem Geschmack zu sein schien.
"Gut, das nächste mal wenn ich in einem Süßigkeitenladen sein sollte, werde ich dir ne Packung Blutlollies mit nehmen", sagte Liana grinsend und sie war schon happy darüber, das Akari den Whiskey immerhin probiert hatte.
Lächelnd nahm Liana den Drink wieder entgegen und genehmigte sich wieder einen Schluck und lauschte anschließend den Worten bezüglich des Tranks gegen das Altern - dessen Wahrscheinlichkeit sehr gering war, aber das meiste was die dunkelhaarige von sich gab war - logisch.
"Ich werde auf jeden Fall mal vorbei schauen", sagte Liana und hatte schon einen Hintergedanken...vielleicht gibt es ja ein Buch das sich mit Flüchen beschäftigt und etwas gegen den tun könnte, unter dem Liana selbst stand. Außerdem war sie ein Fan von Bibliotheken.
Der Fremde schien sich jedenfalls von der Einladung, den beiden Gesellschaft zu leisten zu freuen und Liana schenkte dem dunkelhaarigem Zauberer ein freundliches Lächeln, als dieser nachfragte ob er nicht doch einen Mädelsabend stören würde.
"Ein wenig mehr Gesellschaft ist immer toll - setzten Sie sich ruhig", sagte Liana und stimmte der Aussage von Akari zu.Er würde bestimmt nicht stören und sie hatte auch Interesse daran, wo der Fremde bis jetzt überall hingereist war.
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