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 Knock knock! Who's there? Your future!

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Agnes Nott
Jägerin - Slytherin || Halb-Veela
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BeitragThema: Knock knock! Who's there? Your future!   Fr 10 Aug 2018 - 12:21

Knock knock! Who's there? Your future!
Elion Hákon Rowan & Agnes Nott | 17.09.15 | Professor Rowans Büro


Um ehrlich zu sein, war sich Agnes Nott nicht ganz sicher, warum Professor Rowan sie in ihr Büro eingeladen hatte. Das könnte so einige Gründe haben. Am wahrscheinlichsten war es, dass sie Ärger bekommen würde. Vielleicht wegen den Schülern, die sie letzte Woche im Jungsklo eingeschlossen hatte, nachdem sie die Stinkbombe dort platziert hatte. Wobei Agnes zugeben musste, dass diese Idee größtenteils der Verdienst ihrer Zwillingsschwester gewesen war. Vielleicht bekam sie ja auch Ärger, weil sie letztens den kleinen Drachen des Professors pink gezaubert hatte. Nicht, dass es dem Tier irgendwie geschadet hätte. Am unwahrscheinlichsten und zugleich am schlimmsten, wäre es jedoch, wenn Professor Rowan sie mit ihrer Schwester Audrey verwechselte und mit ihr reden wollte, weil die vielleicht mal wieder etwas bescheuertes getan hatte, wie zum Beispiel ihm ein Gedicht auf dem Schreibtisch zu hinterlassen oder etwas ähnlich kitschiges. Audrey konnte viele Dummheiten begehen, wenn der Tag lang war.
Aber Agnes war sich sicher, dass es wohl doch eher Ärger geben würde. Damit kannte sie sich zumindest aus, schließlich war sie es gewohnt bei den Lehrern nicht die beliebteste Schülerin zu sein. Inzwischen wusste sie welches Verhalten man von ihr in solchen Fällen erwartete. Und wenn sie sich einen Professor aussuchen dürfte, von dem sie den Ärger bekam, dann würde sie definitiv Professor Rowan wählen. Er hatte ihr noch nie Nachsitzen verpasst und schien ihr auch generell immer entspannter zu sein, als die anderen Lehrer.
Da der Hunger die Slytherin eher selten plagte, hatte sie sich gar nicht die Mühe gemacht vorher noch zum Mittagessen zu gehen. Sie ließ ihre Schultasche im Gemeinschaftsraum - wo sie dann nach dem Gespräch mit Rowan ihre Hausaufgaben machen würde...oder auch nicht - und ging auf direktem Wege zu dem Büro des Professors für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Der Gang vor dem Büro war leer und die Bürotür stand ein Stückchen offen, dennoch klopfte Agnes zweimal fest gegen das dunkle Holz, bevor sie eintrat. "Professor Rowan?", begann sie, als sie den Kopf durch die Tür steckte und setzte ihr freundlichstes Lächeln auf. "Sie wollten mich sprechen?"
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Knock knock! Who's there? Your future!   Fr 10 Aug 2018 - 14:03

Der Schwede war in den letzten Wochen immer mehr zum Lehrer geworden und hatte sich von dem entfernt, als der er an die Schule gekommen war. Er war der Kontaktmann des Ordens des Phönix, aber trotz aller Bemühungen konnte er nur spärliche Erfolge verbuchen. Die Schule schien eine Sackgasse zu sein und zudem war jede Sekunde ohne eigenen Fortschritt ein Moment, in dem die Gegner ihrerseits einen Erfolg erarbeiten könnten. Die Lage spitzte sich zu und doch fühlte Elion sich angesichts dessen machtlos. Das Schloss war zu Beginn ein taktisch wichtiger Punkt und nun fühlte es sich mehr nach einem Käfig an. Draußen hätte der ehemalige Abenteurer vermutlich mehr bewirken können und doch hatte er in den Mauern von Hogwarts eine Aufgabe zu erfüllen, die er trotz ihres ermüdenden Charakters nicht vernachlässigen durfte. Und solange musste er auch die Rolle des Professors spielen, welche ihm im Gegensatz zu seinem Einsatz für den Orden, langsam zu gefallen begann. Er war vermutlich nicht die Art von Professor, die die Schulleitung sich wünschte, aber er hatte das Gefühl, dass seine Methoden zum Erfolg führten und am Ende zählte schließlich das Ergebnis.
Ein klopfen ließ den Professor vom Fenster zurücktreten, aus welchem er noch kurz zuvor die Ländereien beobachtet hatte. Die Stimme der klopfenden Schülerin ließ Ivira schnaubend zusammenzucken. Sie war offensichtlich kein Fan von pinken Schuppen gewesen. Elion hatte über den Streich eher schmunzeln müssen. Er war als Schüler nicht besser gewesen und Schaden hatte die Drachendame auch nicht genommen, weshalb er auf den Vorfall keine Konsequenzen folgen ließ. Lediglich Ivira schien eine gewisse Abneigung gegen Agnes Nott entwickelt zu haben.
Komm rein Agnes. Nimm Platz.“ Er deutete auf den Stuhl vor seinem Schreibtisch, während er sich selbst hinter dem massiven Holztisch auf einem Stuhl niederließ. Der Tisch selbst war für Rowan-Verhältnisse ziemlich ordentlich. Die Menge an ungeordnet herumliegenden Dokumenten war minimal, aber dennoch vorhanden. Auf einer Ecke stand ein Hochzeitsfoto von Saphira und ihm und auf der anderen Seite waren Schulbücher für Verteidigung gegen die dunkeln Künste für verschiedene Jahrgangsstufen gestapelt. Ivira verhielt sich ruhig, so als befürchte sie, dass die Schülerin sie erneut einfärben würde, sobald sie sie bemerkte. Fast geräuschlos lag sie auf ihrem Kissen und behielt Agnes im Auge. Es war fast amüsant, dass der sonst so freche Drache nun derart zurückhaltend war.  
Ich habe dich eigentlich nur eingeladen, um dir eine Frage zu stellen. Was hast du mit deiner Zukunft vor. Hast du bereits Pläne für dein berufliches Leben nach der Schulzeit?“ Elion war nicht entgangen, dass die Schülerin im Unterricht längst nicht ihr vollständiges Potential ausschöpfte und sich damit einige Türen für ihre Zukunft versperrte. Doch um dieses Thema besser besprechen zu können, konnte es nicht schaden, wenn er über die Pläne der jungen Hexe bescheid wusste.
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Agnes Nott
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BeitragThema: Re: Knock knock! Who's there? Your future!   Sa 11 Aug 2018 - 12:04

Wenn Agnes das mit der Empathie etwas besser drauf hätte, wäre ihr sicherlich aufgefallen, dass Ivira nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen war, seit sie den Drachen pink eingefärbt hatte. Aber das war doch nur für ein paar Minuten gewesen, es gab Schüler in Hogwarts, die schon einiges mehr hatten ertragen müssen. Die Slytherin aber war viel zu sehr damit beschäftigt Professor Rowans Gesichtsausdruck zu deuten, der jedoch zeigte keine typischen Anzeichen für Wut oder Enttäuschung über ihr Verhalten, wie zum Beispiel eine gerunzelte Stirn, angespannte Kiefermuskeln oder ein kühler Blick. Also setzte sie sich auf den Stuhl, den er ihr angeboten hatte, und ließ einen raschen Blick durch sein Büro schweifen, welches sie zwar noch nicht so oft betreten hatte wie das manch anderer Lehrer, aber dennoch genauso gut kannte. Viele hielten die junge Hexe für unaufmerksam, weil sie die meiste Zeit nur an sich dachte, aber in Wirklichkeit entging ihr nichts. Das Büro beinhaltete die typischen Gegenstände, die ein Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste benötigte und auch einige mehr, die Agnes zugegebener Maßen ziemlich interessant fand und zwar so interessant, dass sie schon einige Male mit dem Gedanken gespielt hatte sich hier hineinzuschleichen und sich den Kram mal genauer anzusehen, wenn der Professor nicht da war. Das schien ihr zumindest um einiges spannender zu sein, als schlicht und einfach zu fragen, was es mit den Sachen auf sich hatte. Und wer weiß, was Professor Rowan noch so versteckte. Dann war da der Schreibtisch, welcher eindeutig oft benutzt wurde, sonst wäre er sehr viel unordentlicher. Das Foto an der Ecke war ihr neu. Agnes machte sich nicht die Mühe unauffällig darauf zu schielen, was aus diesem Winkel sowieso nicht sehr gut funktionierte, sie beugte sich einfach vor, stützte die Unterarme auf den Schreibtisch ab und schaute ganz unverwandt auf das gerahmte Bild. Ein Hochzeitsfoto. Wie vorhersehbar! Wahrscheinlich sollte sie ihrem Professor zur Hochzeit gratulieren, aber sie verstand nicht was es bei solch einer unnötigen Sentimentalität zu graturlieren gab und Audrey war nicht hier, um sie zu sowas zu zwingen.
Last but not least, war da natürlich noch der kleine Drache des Professors und nun fiel auch der Slytherin auf, dass Ivira sie mit einer unüblichen Ruhe im Auge behielt. Agnes musste schmunzeln und verzog ihr Gesicht für das kleine Tier zu einer besonders extravaganten Grimasse, bevor sie sich mit neutralem Gesichtsausdruck wieder an Rowan wandte, um seinen Worten zu lauschen. Ihre Überraschung über dieses Thema zeigte sich auf ihrer Miene durch keinen einzigen Muskel. "Ich habe es meinem Hauslehrer schon vor zwei Jahren bei der Berufsberatung gesagt und seitdem hat sich meine Meinung nicht geändert. Ich will professionelle Quidditchspielerin werden.", erklärte Agnes ihm sachlich. Noch konnte sie sich über ihre Situation nicht wirklich beschweren. Menschen, ganz besonders Lehrer, schienen ein sehr ausgeprägtes Interesse am Leben und Wohlergehen ihrer Mitmenschen zu haben. Nach den 17 Jahren, die Agnes bereits auf dieser Erde weilte, hatte sie allerdings noch nicht in Erfahrung bringen können, was es damit auf sich hatte.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: Knock knock! Who's there? Your future!   Sa 1 Sep 2018 - 21:26

Skeptisch beobachtete der Professor, wie sich die Schülerin ohne jede Form der Subtilität über den Tisch lehnte um einen Blick auf das Hochzeitsfoto zu werfen. Es störte Rowan nicht, dass sie das Foto anschaute. Wäre es nicht für die Augen von Gästen bestimmt, hätte er es nicht aufgestellt. Es war viel mehr die unangebrachte und definitiv unkonventionelle Art, sich über den Tisch zu lehnen, um den gewünschten Blick zu erhaschen. Doch merkwürdige Verhaltensweisen war der Schwede von Agnes und ihrer Schwester bereits gewohnt. Es gab schlimmere Dinge und die beiden erzeugten keine ernsthaften Probleme, weshalb er derartige Dinge problemlos ignorieren konnte. Auch ihre offensichtliche Beteiligung an einigen Streichen störte den Professor nicht. Er war in seiner Schulzeit nicht besser gewesen und konnte daher über den Unfug von Schülern wie Agnes, Audrey, Dario und auch Chase – um einmal die vier auffälligsten zu nennen – lachen. So lange sie gewisse Grenzen nicht überschritten, würde Elion schmunzelnd zuschauen. Ignoriert wurde zudem die Grimasse, mit welcher Agnes sich an die kleine Drachendame wandte, bevor sie die Frage des Hauslehrers beantwortete.
Quidditch, hm?“, wiederholte er nachdenklich. Er konnte sich daran erinnern, dass die Schülerin bei den bisherigen Spielen in diesem Schuljahr tatsächlich eine gute Vorstellung abgeliefert hatte. Ihr Traum schien für Rowan daher kein Hirngespinst zu sein, sondern ein ernstes Anliegen, dass durchaus das Potential zur Verwirklichung in sich trug. Doch die Sportlerkarriere war kein einfaches Unterfangen und die Auswahlverfahren der Profiteams waren gnadenlos und schwierig. Sogar die besten konnten sich der angestrebten Karriere nicht hundertprozentig sicher sein. Es gab einfach zu viele Risikofaktoren. „Ein ambitioniertes Ziel, aber du weißt bestimmt weshalb ich dich hergebeten habe.“ Agnes war nicht auf den Kopf gefallen, dessen war sich der Professor sicher, auch wenn ihre Schulnoten eine andere Sprache sprachen. Ob die mangelnde Motivation an ihren Quidditchträumen lag, bei denen sie glaubte keine guten Zensuren zu benötigen, oder ob es andere Gründe gab, wusste Elion nicht. „Du weißt wahrscheinlich noch besser als ich, wie schwer der Weg in den Profisport ist. Es wäre leichtsinnig ohne einen Plan B an die Sache heran zu gehen. Hast du eine solche Alternative?“ Es wäre eine Schande, wenn eine junge Frau mit viel Potential am Ende kaum Perspektiven hätte, nur weil sie ihr Können, was zweifelsfrei vorhanden war, nicht im richtigen Augenblick gezeigt hatte. Elion konnte nur für sein Fach sprechen, aber er vermutete, dass es in anderen Fächern ähnlich aussah. Agnes hatte bewiesen, dass sie durchaus in der Lage war die Zauber seines Faches gezielt anzuwenden. Sie kannte also ihre genaue Wirkung und konnte sie problemlos verwenden. Dieses Wissen im Unterricht zu präsentieren, würde vollkommen reichen, um eine annehmbare Note zu erhalten, die Türen in ihrer Zukunft öffnen konnten. „Wenn es einen solchen Plan nicht geben sollte, lege ich dir ans Herz einen zu finden. Wo liegen deine Interessen, wenn wir Quidditch für einen Moment ausklammern.“ Die Stimme des Professors war ruhig und entspannt. Er wollte der Schülerin helfen und sie nicht für etwaige Leichtsinnigkeiten tadeln.
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Agnes Nott
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BeitragThema: Re: Knock knock! Who's there? Your future!   Sa 15 Sep 2018 - 15:30

Leichtsinnig? Einen Plan B gab es, wenn die Slytherin ehrlich war, nicht, schließlich war sie fest von ihren Flugkünsten und einer Zukunft als Quidditchspielern überzeugt. Wieso sollte sie dann ihre Zeit damit verschwenden, andere Dinge in Betracht zu ziehen, an denen sie nicht mit voller Überzeugung hing? Um sich abzusichern? Als ihr Hauslehrer sollte Professor Rowan sie doch lieber mal mehr in dem unterstützen was sie wirklich wollte. Na gut, dass er sich über ihre Noten sorgte, konnte sie ja noch verstehen, die waren immerhin nicht ganz so gut und das war noch freundlich ausgedrückt. Aber hatte der Kerl sie mal auf dem Spielfeld gesehen? Davon war doch eigentlich auszugehen. Dort war es wo Agnes wirklich funktionierte. Innerhalb ihrer Mannschaft hatte sie kein Problem damit mit den anderen zu interagieren, es schien ihr die einzige Möglichkeit komplett sie selbst sein zu können. Und dann waren da auch noch die Zuschauer, Fans die sie bejubeln und ihr Aufmerksamkeit schenken würden, weil sie etwas tat das sie besonders gut konnte. Wie konnte sie da denn etwas anderes wollen? Worin war sie noch gut? Was waren ihre anderen Interessen? Professor Rowan stellte Fragen, die ihrer Meinung nach vollkommen unnötig waren. Sie spielte anderen gerne Streiche - und wagte es zu behaupten, dass sie darin auch ziemlich gut war - aber in den meisten Fällen war ihre Schwester dabei Mitverantwortliche. Wie das wohl wäre, sein Geld damit zu verdienen, dass man anderen Leuten Streiche spielte. Ob das auf Dauer langweilig werden konnte? Wohl eher nicht.
Und trotzdem... "Natürlich ist der Weg zum Profisport nicht leicht, es soll ja auch nicht jeder Vollidiot mit einem Besen in die Nationalmannschaft spazieren können. Aber ich weiß was ich drauf hab und ich weiß was ich will und wenn ich mich nicht darauf konzentriere, verlier ich doch nur mein Ziel aus den Augen", antwortete sie ihm mit einer möglichst nicht ganz so kühlen Stimme, denn so sehr es ihr auch missfiel, dass Rowan sich so negativ über ihre Pläne äußerte, sah sie dennoch den Vorteil darin, wenn er ihr gegenüber positiv gestimmt war. Allerdings machten ihre verschränkten Arme und das Schulterzucken deutlich, wie wenig sie bisher von seinem Alternativengerede überzeugt war. Der Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste kannte ihr Talent in seinem Unterricht, denn mit ihrem Zauberstab stellte sie sich nicht gerade ungeschickt an. Dann war sie eben gut mit Zaubern, in manchen Fächern hier mochte das ausreichen, aber hatte Rowan sich mal eine Stunde Geschichte der Zauberei angetan? Todlangweilig! Oder Alte Runen, was die rothaarige Slytherin nur gewählt hatte, weil Audrey dieses Fach ebenfalls belegte und sie Agnes ihre Hausaufgaben abschreiben ließ...manchmal. Fest stand jedenfalls, dass Agnes in ihren Job später nicht einfach nur in irgendeinem Büro hocken konnte, wo ihr täglicher Höhepunkt darin bestand sich eine Tasse Tee zu zaubern.
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BeitragThema: Re: Knock knock! Who's there? Your future!   Mi 28 Nov 2018 - 21:40

Ohne seinen Gesichtszügen eine Form der Wertung anzuhaften verfolgte Elion die Antwort der Schülerin. Er hatte Verständnis für ihre Einstellung und konnte nachvollziehen, warum die Slytherin nicht viel auf ihre Noten gab. Er selbst war nie ein sonderlich guter Schüler gewesen. Er hatte sich schon als Schüler vorgenommen mit magischen Tierwesen zu arbeiten und seine Leistungen in allen anderen Fächern stark vernachlässigt. Schließlich war er stets überzeugt gewesen eine Ausbildung auf seinem Lieblingsgebiet anzutreten, auch wenn diese zeitaufwändig und schlecht bezahlt waren. Doch dann kam der Tag, an dem dieser Traum in Scherben zerbrach. Von einem Tag auf den anderen waren seine Eltern nicht mehr da gewesen. Ohne jede Vorwarnung musste der damalige Schüler seine Trauer bewältigen und gleichzeitig die Versorgung seiner jüngeren Schwester übernehmen. Er hatte die Schule vorzeitig abgebrochen und an jegliche Form der Ausbildung war nicht zu denken. Er musste sofort Geld verdienen und zwar genug, um Nellie ein normales Leben bieten zu können. Für gute Aushilfsjobs hatte schließlich seine Qualifikation nicht gereicht. Seine Noten waren zu schlecht gewesen und in der Muggelwelt hatte er keinerlei Abschlüsse gehabt. So kam es, dass er jahrelang symbolisch, aber oft auch im wahrsten Sinne des Wortes durch den Dreck gekrochen war. Es war gelungen Nellie ein gutes Leben zu ermöglichen und der Schwede war längst aus seiner schlechten Situation entflohen, aber damals wäre einiges einfacher gewesen, wenn er in seiner Schulzeit weniger nachlässig gewesen wäre.
Die Vergangenheit Elions war nur bedingt mit Agnes Situation zu vergleichen und ein ähnlicher Schicksalsschlag war zumindest unwahrscheinlich. Dennoch genügte seine eigene Vergangenheit, um auch bei der Schülerin eine gewisse Dringlichkeit für einen Plan B zu sehen. Ausschlaggebend war zudem, dass Agnes oft Talent bewiesen hatte und keinesfalls große Mühe benötigen würde, um ihre Noten zu verbessern. „Ich möchte dir deinen Traum nicht ausreden. Ich wünsche dir wirklich, dass es funktioniert. Außerdem erwarte ich, dass du mir Karten für ein WM-Spiel schickst, wenn es dann soweit ist.“ Ein ermutigendes Lächeln lag auf den Lippen des blonden Professors. Natürlich wollte er sich keinesfalls negativ zu Agnes Zielen äußern. Sie hatte Ehrgeiz und er glaubte wirklich, dass sie ihr Ziel erreichen konnte. Dennoch war es in seinen Augen unklug, dass sie sich bereits jetzt Türen verschloss, die sie mit wenig Mühe offenhalten könnte. „Aber deine Noten sind dennoch deutlich schlechter als sie seien müssten. Du hast damals im Kampf gegen die Acromantulas bewiesen, dass du großes Talent besitzt.“ Es hätte den Schweden nicht gewundert, wenn sie sich im Kampf zurückgehalten hätte, um sich hinter den Professoren zu verstecken. Stattdessen war Agnes aktiv und zudem taktisch klug gegen die aggressiven Tierwesen vorgegangen und hatte damit ein Talent bewiesen, welches längst nicht in allen jungen Hexen und Zauberern ruhte. „Die im Ministerium würden dich mit diesem Talent mit Kusshand aufnehmen und zur Aurorin ausbilden. Aber auch dafür sind gewisse Noten auf deinem Abschlusszeugnis nötig.“ Elion war überzeugt, dass die Slytherin eine gute Aurorin abgeben würde. Sie besaß Talent und zudem diese gewisse Sturheit, welche die führenden Auroren sicher einige Nerven kosten würde, sie aber zum Erfolg führen konnte. Der Schwede kannte einige Auroren und er wusste auch welche von ihnen am Ende wirklich erfolgreich waren. Agnes unterschied sich nicht stark von diesen Leuten. „Ich kann und will dich zu nichts zwingen. Du bist heute bei mir, weil ich dir Chancen aufzeigen möchte, die du dir offenhalten, aber auch verbauen kannst. Wie du damit umgehst liegt bei dir. Doch solltest du an deinen Noten arbeiten wollen, werde ich dir dabei gerne beistehen.“ Der Professor lehnte sich in seinem Stuhl zurück und wartete nun auf eine Reaktion der Schülerin. Es stand ihr offen zu gehen. Er konnte nicht mehr tun, als mit ihr zu sprechen.
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