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 [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted

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Ryan Goodwill
Auszubildender Auror || Metamorphmagus
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BeitragThema: [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted   Mi 8 Aug 2018 - 21:30

Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted.
03.10.15 | Celina Gwendolyn, Hector und Ryan | privat | Schicksal: ja

Nachdem der ehemalige Ravenclaw die letzten Akten abgearbeitet hatte, die die Romanova ihm auf den Tisch gelegt hatte, war er zum Brunnen in der Eingangshalle des Ministeriums aufgebrochen. Bereits in der Mittagspause hatten. Celina, Gwendolyn und Hector ihm angedroht, dass sie an diesem Abend nicht zulassen würde, dass er sich einfach aus dem Staub machte. Der Metamorphmagus war alles andere als begeistert gewesen, aber seine eigentlichen Pläne hätte er ohnehin nicht umsetzen können, wenn er die drei anderen Auszubildenden im Nacken gehabt hätte. Celina persönlich hatte nämlich gedroht, dass er sich aussuchen könnte, ob er mitkommt, oder ob er von den dreien Besuch erhalten möchte. Ryan hatte es also für die beste Lösung gehalten, die aufgezwungene Einladung anzunehmen und Bella per Eule zu informieren, dass sie das angedachte Vorhaben alleine bestreiten musste. Zwar zweifelte er nicht daran, dass die Todesserin dazu in der Lage war, jedoch war er sich sicher, dass er sich dafür wieder eine Menge dämlicher Sprüche anhören müsste. Doch viel unerträglicher wäre vermutlich das, was passieren würde, wenn seine Kollegen von seiner fragwürdigen Kooperation erfahren würden.
So hatte der auszubildende Auror also seine Uniform gegen ein dunkles Hemd und eine Jeans getauscht, um in diesem Aufzug am Brunnen lehnend zu warten. Die Blicke einiger Leute, die es offensichtlich missbilligten, dass er den Brunnen als Sitzgelegenheit nutzte, fielen ihm auf, wurden jedoch ignoriert. Am Ende sprach ihn nämlich keine dieser Personen darauf an, was aufgrund seiner schlechten Laune vermutlich auch keine gute Idee gewesen wäre.
Ryan war nicht entgangen, dass der Stress und die Anspannung ihn nicht gerade freundlicher werden ließen. Aber das hatte wenigstens den Effekt, dass sich die Leute von ihm fernhielten. So konnte er niemanden in Gefahr bringen, abgesehen von den drei Kollegen, die ihn zu einem gemeinsamen Treffen nötigten. Es genügte dem Metamorphmagus, dass Vanessa seinetwegen bedroht wurde. Abschottung und Distanz erschienen ihm als die einfachste Lösung, um niemand anderen in Gefahr zu bringen. Denn die wenigsten wussten, dass Pruecilla längst nicht seine mächtigste Feindin war.
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted   Sa 18 Aug 2018 - 7:44

Eine Diskussion mit Matthew sorgte dafür, dass ich nicht ganz pünktlich wie gewollt aus dem Büro herauskam. Es war mal wieder so, dass wir wegen verschiedener Vorgehensweisen bei einem Fall unterschiedlicher Meinung waren und ich konnte eine Diskussion nicht offen stehen lassen. Auf einen gemeinsamen Nenner kamen wir zwar nie, auch heute nicht, aber meist kamen wir entweder zu einer Art "Ich kann seinen Standpunkt nachvollziehen aber meiner ist besser, jedoch soll er halt glauben was er will" oder es endete in noch verhärteteren Fronten und jeder fühlte sich zusätzlich in seiner Ansicht beatätigt. Ich musste aber zugeben, dass ich das Gefühl hatte, dass wir uns seit der Undercovermission im Juli besser verstanden. Wenn man ein verlobtes Pärchen spielen muss, schweißt das wohl etwas zusammen. Ein wenig trauerte ich der Mission ja hinterher. Es war spannend gewesen, vor allem als wir fast drohten aufzufliegen und es hatte in der Zeit keinek Papierkram gegeben. Nur dass wir diesen leider nach der Mission hatten nacharbeiten müssen. Furchtbar. Ich hatte das Gefühl gehabt, in Unterlagen zz ertrinken und hatte doppelt und dreifach so viel Kaffee benötigt, um diese Tage zu überstehen.

Nachdem ich mir eine schwarze Hose, ein dunkelrotes Top und eine Lederjacke angezogen hatte, machte ich mich auf zum Brunnen, wo ich mich mit Ryan, Hector und Celina traf. Ersterer war wie zu erwarten schwer zu überzeugen gewesen, aber Erpressung und Alkohol hatten ganz gut funktioniert. Am Brunnem angekommen traf ich bereits auf Ryan, der an diesem öehnte. "Na, Sonnenschein" ich grinste leicht während ich ihn mit diesem offensichtlich ironischen Spitznamen belegte. Sonnenschein wäre wohl das letzte, was einem bei Ryans allgemeiner Ausstrahlung einfiel. Er war eher ein düsterer Herbsttag ende Oktober. Ohne auf die Blicke der an uns vorbeilaufenden Rücksicht zu nehmen, lehnte ich mich neben ihn. "Freust du dich zumindest etwas, oder sind wir doch eine schlimmere Gesellschaft als deine Grabsteine?" meinte ich zu ihm und hob schmunzelnd eine Augenbraue. Als ich dann sah, wie Celina und Hector ebenfalls auf uns zu kamen, begrüßte ich beide mit einem kurzen "Hey."
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted   So 19 Aug 2018 - 12:05

Miss Recshire, richten Sie Mr. Thatcher aus, er möge sich morgen um Punkt 10 in meinem Büro einfinden, Notieren Sie sich bitte folgendes..., Dieser Brief muss an Mr. Garrett aus der Abteilung für Missbrauch von Muggelartefakten. Beeilen Sie sich. Er hat nicht den ganzen Tag Zeit, Die Fallakten warten auf Sie, Miss Recshire, Miss Recshire...
Ich ließ meinen ganzen Papierkram, bestehend aus Notizblock, diversen Briefen und einem Stapel voll Fallakten, auf meinem Schreibtisch fallen und reagierte reflexartig, als eine der Mappen bei dem Aufprall vom Tisch rutschen wollte. Ich war fertig mit den Nerven - ich hatte mich noch nie so sehr wie ein Laufbursche gefühlt wie heute. Ich hatte heute selbst die abgelegensten Orte im Ministerium besucht um Briefe, Nachrichten oder anderen Papierkram zu überbringen und hatte noch nicht einmal wirklich Zeit gehabt ordentlich zu Mittag zu essen.
Seufzend ließ ich mich auf meinem Stuhl nieder und fuhr mir mit einer Hand quer durch das Gesicht. Wie sehr ich mir doch wünschte, endlich wieder bei einem Fall dabei zu sein. Schließlich war Mr. Thatcher nicht gerade der ahnungsloseste Auror und hatte somit große Chancen, dass er für einen Fall ausgewählt wurde. Und wenn er dabei war, war ich meistens auch dabei. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch knapp 20 Minuten hatte, bis ich mich mit Ryan, Gwen und Hector vor dem Ministerium treffen würde. Davor würde ich mit Sicherheit nicht mehr das Büro verlassen, nicht, dass noch irgendjemand auf die Idee kam, meine Zeit in Anspruch zu nehmen. Das wäre heute einfach suboptimal.
Mein Blick schweifte durch das Büro - mein Ausbilder war vor einer Stunde zu einem Kollegen beordert worden und war noch immer nicht zurückgekehrt, weswegen ich neugierig nach einem Aufschrieb in meinem Papierstapel griff, der meine Aufmerksamkeit erregte: „Animagi und ihre Wandlung“ lautete die Überschrift. Es war wohl eine Notiz zu einem bereits abgeschlossenen Fall, die ich in den Händen hielt und zu überfliegen begann.

Als mein Blick das nächste Mal zur Uhr flog, bemerkte ich, dass ich bereits fünf Minuten zu spät war. Ich legte die Notiz zurück in den Stapel und griff nach meiner Jacke, die ich neben der Tür aufgehängt hatte. Feierabend. Gwen, Ryan und Hector warteten mit Sicherheit bereits auf mich, wobei ich mir nicht Sicher war, ob der ehemalige Ravenclaw tatsächlich mitkommen würde. Nach meiner mehr oder weniger fairen Drohung hatte er zwar zugesagt aber man konnte nie wissen, ob doch etwas dazwischen kam. Vor allem bei Ryan konnte alles passieren. Ich kannte zwar einige Dinge bezüglich Elija und Vanessa aber noch immer hielt der junge Goodwill seine Klappe, um mich und die anderen nicht in Gefahr zu bringen.
Hey murmelte ich flüchtig und zog mir meine Lederjacke über, bevor ich bemerkte, dass der Hufflepuff noch nicht zu sehen war. Habt ihr was vom Dachs gehört? Die Zeit nutzte ich augenblicklich um meinen Gegenüber Ryan zu mustern, in der Hoffnung, irgendwas herauszufinden, was mich in meiner Unwissenheit weiterbringen würde. Außerdem hatte ich nach dem Besuch bei ihm noch nicht die Möglichkeit gehabt nüchtern mit ihm über die Geschehnisse bei ihm zuhause zu reden. Ich wurde die Bilder, wie er sein Leben verlor, einfach nicht los. Und an dem Abend war ich nicht nüchtern genug gewesen um klar denken zu können. Mit Gwen hatte ich am nächsten Tag zuhause darüber geredet aber noch immer wusste ich nicht alles.
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Hector Honeyblossom
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted   So 26 Aug 2018 - 17:22

„Hector“ rief eine vertraute Stimme von der Tür aus dem jungen Auszubildenden zu. Hector schaute ,noch gedankenversunken, von seinen Papieren auf, richtete sich die Brille und sah im Türrahmen seinen Ausbilder und einziges anderes Mitglied der forensischen Abteilung stehen: Dexter Morgan. „Wolltest du nicht schon längst weg sein?“ Nicht fähig sofort zu antworten schaute Hector auf die Uhr und wurde mit einem Mal kreide bleich. Er war bereits 5 Minuten zu spät. In der Tat wollte er sich mit seinen Kollegen, vielleicht ja sogar Freunden, treffen. Er hatte sich einen Zeitplan überlegt gehabt, indem er mehr als genug Zeit hatte zum Brunnen zu schlendern, an dem sie sich treffen wollten. Wie konnte ihm das nur passieren? Ein Blick auf die Papiere erinnerten ihn, dass er versuchte so viel Wissen wie möglich aufzunehmen. Jetzt wo sie nur zu zweit in der Abteilung waren, wollte er so schnell wie möglich ein hilfreicher Kollege sein. Er musste zu versunken gewesen sein. Er stand auf „Ja... ähm.. das wollt ich... ich muss nur noch schnell..." fing Hector an und versuchte die Papiere hektisch zu ordnen, doch Morgan unterbrach ihn „Lass nur, ich räum das auf.“ Mit einer kurzen Pause und eintreten in den Raum fuhr er fort „Aber das mir das nicht zur Gewohnheit wird!“ Er schaute ihn scharf an. Oft konnte der Erfahrenere wirklich angsteinflößend sein, aber gleichzeitig war er unheimlich freundlich auf seine Art und Weise. Hector nickte dankend „Niemals Sir!“ Er schnappte sich seinen Rucksack und eilte zur Tür. Im Türrahmen blieb er kurz stehen und sagte freundlich zu seinem Ausbilder: „Machen Sie auch nicht zu lange. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend!“ Morgan winkte ihn hinaus „Mach dich endlich raus Junge.“ Er schloss die Tür hinter sich und joggte in die Eingangshalle.

Wie erwartet waren schon alle da und warteten auf ihn. Es war ihm unglaublich unangenehm. Genau dieser Situation wollte er ausweichen. Er joggte auf die Truppe zu mit einem entschuldigendem Grinsen „Hey...ich... tut mir Leid ich wollte nicht so spät sein.. ich meine die Papiere, sie haben mich die Zeit vergessen lassen... ich wollte nicht, dass ihr auf mich warten müsst“ Den Blick hielt er dabei gesenkt und eine Hand am Hinterkopf streichend. Auch wenn die anderen Auszubildenden keine Fremden für ihn waren, so wusste er immer noch nicht so recht wie er sich in ihrer Nähe verhalten sollte. Er hoffte er würde nicht alles vermasseln. Schließlich hatte Hector sich sehr gefreut, als er mit zum Treffen eingeladen wurde. Vielleicht war das ein Schritt in die richtige Richtung für ihn.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted   So 26 Aug 2018 - 18:30

Ryans Blick war nachdenklich auf den dunklen Steinboden der Eingangshalle gerichtet, als eine bekannte Stimme ihn mit dem wohl unpassendsten Spitznamen überhaupt ansprach. Skeptisch blickte er der Auszubildenden entgegen und erwiderte bloß ein stummes Nicken zur Begrüßung, bevor er den Blick wieder abwandte. Ihm war nicht nach Smalltalk und genau genommen wollte er noch nicht einmal hier sein. Es war unvernünftig und er hasste es dazu gezwungen zu sein. Es war nicht so, dass Ryan die drei anderen nicht leiden konnte. Er mochte sie, sogar sehr. Aber gerade deshalb war es unvernünftig gemeinsam in der Öffentlichkeit aufzutreten. Celina war die einzige der drei Kollegen, die den genauen Grund kannte und doch war sie es gewesen, die Ryan förmlich zu diesem Treffen genötigt hatte. Er hoffte nur, dass sie diesen Ausflug nicht bereuen würden. „Es geht nicht darum, dass ihr keine gute Gesellschaft seid“, tat er den eigentlich amüsant gemeinten Kommentar der jungen Hexe ab, ohne eine Miene zu verziehen. Er war gezwungenermaßen dabei, aber er würde keine gute Miene zum bösen Spiel machen.
Kurz darauf erschien Celina, die ebenfalls nicht bei bester Laune zu sein schien. Auch sie wurde mit einem Nicken begrüßt und ihre Frage mit einem Schulterzucken abgetan. Eine Antwort war aber auch gar nicht nötig, da Hector nur wenige Augenblicke später ebenfalls am Treffpunkt erschien. „Wollen wir?“ Ryan hatte sich vom Brunnen abgestoßen und stand nun wieder aufrecht. Er deutete in Richtung der Kamine. Desto schneller sie sich auf den Weg machen, umso schneller war es vorbei.

Die Kamine führten die kleine Gruppe in die Winkelgasse, in welcher schnell eine Bar ausgesucht wurde. Es war der selbe Laden, in dem Celina und Ryan vor einigen Wochen die Karte von Kaschandra untersucht hatten. Da es schon ziemlich voll war und die vier natürlich keinen Tisch reserviert hatten, mussten sie auf einen kleinen Tisch mit vier Hockern im Innenbereich zurückgreifen. Ryan schaute sich konzentriert um und nahm die anwesenden Personen unter die Lupe. Die meisten waren nicht viel älter als die Auszubildenden und viele von ihnen wirkten nicht mehr besonders nüchtern. Die unangenehme Überfüllung der Bar bot immerhin den Vorteil, dass man in der Menge kaum auffiel. Ryan war innerlich stark angespannt und kam dennoch zu dem Entschluss, dass der Abend nur noch anstrengender werden würde, wenn er weiterhin seine gedämpfte Laune zum Ausdruck brachte. An diesem Abend würde er sich der unausweichlichen Situation hingeben. Er hatte ohnehin keine Wahl mehr. „Ich weiß ja nicht was mit euch ist, aber ich brauche was zu trinken.“ Da der Kellner mit dem vollen Laden ziemlich überfordert schien und die Auszubildenden noch gar nicht wahrgenommen hatte, ging Ryan kurzerhand zur Bar, orderte vier Feuerwhisky und platzierte diese kurz darauf auf dem kleinen Tisch. Er nahm wieder auf seinem Hocker platz und hob das Glas, um den anderen stumm zuzuprosten.  
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted   Fr 7 Sep 2018 - 21:15

Ich ließ ein tonloses Seufzen über meine Lippen entfliehen, als Ryan auf meine scherzhafte Bemerkung antwortete. "Ich weiß. Aber du solltest dir endlich merken. Wir sind nicht die Art von Freunde, die dich im Stich lassen und auf Distanz gehen, nur um unseren eigenen Arsch zu retten oder die dich in deinen dunklen Grübeleien versinken lassen, auch wenn ich nicht weiß, worum es genau geht. Also akzeptiers einfach." meinte ich mit ernster Miene. Ich war sicher, dass die Visionen, die wir 3 gehabt hatten und die mich alles andere als kalt gelassen hatte, ebenfalls einen großen Einfluss auf Ryans Lust im Bezug auf unsere Gesellschaft hatte. Kurz nach meinen Worten kam auch schon Celina, die auch nicht besonders Freudestrahlend sondern eher etwas überarbeitet aussah. Sie musterte den Griesgram neben mir, anscheinend ebenso wie ich bei meiner Ankunft überlegend, was wohl in seinem finsteren Kopf vor sich ging. Als sie nach Hector fragte, schüttelte ich den Kopf. Den hatte zumindest ich heute noch nicht zu Gesicht bekommen. Jedoch kam auch er kurz darauf hektisch angelaufen und entlockte mit seiner gestotterten Entschuldigung bei mir ein Schmunzeln. "Alles gut. Waren ja nur ein paar Minuten." tat ich seine leichte Verspätung ab, die wirklich nicht der Rede wert war, während ich mich ebenfalls aufrichtete und wir uns aufmachten.

Auf der Suche nach einer passenden Bar, ließ ich mich mit Celina kurz etwas zurückfallen, sodass die beiden jungen Männer vorne liefen und wir beide etwas hinter ihnen. "Ich mach mir Sorgen um ihn. Seit den Visionen ist es noch schlimmer." murmelte ich mit Seitenblick auf Ryan. Meistens machte man nämlich etwas Dummes, wenn man sich so von anderen Abgrenzte und auch wenn ich Ryan eigentlich als zu intelligent für etwas dummes hielt, Tod, Verderben und der Versuch die zu beschützen, die einem wichtig waren, verleitete ja meist auch die intelligentesten Menschen zu Dummheiten.

Als wir, zu unserem Glück ziemlich schnell, eine gute Bar gefunden hatten, machte Ryan sich bereits als aller erster zur Theke auf, denn auf den Kellner zu warten wäre wirklich vergebene Liebesmüh geweden. Als er kurz darauf wiederkam, nahm ich mir sofort eines der Gläser und hob es, Ryans Prost erwidernd, an, ehe ich das Glas an meine Lippen legte. Um uns herum herrschte reges Treiben, sodass mir die Mitarbeiter wirklich leidtaten, denn es war unmöglich,  hier den Überblick zu bewahren. "Die nächste Runde geht auf mich." meinte ich und kippte meinen Whiskey in einem kurzen Zug hinunter. Die Flüssigkeit rann mir brennend die Kehle hinunter und mir wurde schlagartig um einige Grad wärmer durch die Wärme des Alkohols in der Brust.
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Be careful what you wish for. You might not get quite what you wanted   Di 25 Sep 2018 - 21:36

Kaum hatte ich nach Hector gefragt, tauchte er bereits auf und bat um Vergebung, weswegen ich ihm schmunzelnd leicht gegen die Schulter boxte. Es war eher eine Geste, die ihm zeigen sollte, dass es ihm niemand übel nahm. Schon gut, ich kam auch zu spät. Jetzt würde ich aber gerne gehen, mein Whiskey wartet nicht Nach so einem stressigen Arbeitstag war jedes alkoholische Getränk willkommen, weswegen ich mich schnellen Schrittes auf einen der Kamine zubewegte. Einer nach dem anderen reiste mithilfe der Kamine in Die Winkelgasse, in der wir uns eine Bar aussuchen würden. Doch als Gwen mir ein Zeichen gab, ließ auch ich mich zurückfallen. Ja ich auch aber keine Chance. Ich hoffe einfach, dass er vernünftig bleibt und dass er sich nicht noch mehr verschließt. Es ist jetzt schon schwer genug an ihn heranzukommen Ich hatte wirklich seltsame Freunde: Ryan war in letzter Zeit sehr verschlossen geworden, so, als würde er dem Tod höchstpersönlich ins Auge sehen. Hector verhielt sich immer so, als wüsste er nicht, ob ich ihn mochte oder nicht. Und Gwen...War einfach Gwendolyn - temperamentvoll, unfassbar stur und genauso impulsiv wie ich. Aber ich denke wir tun ihm einen Gefallen, wenn wir das heute ausnahmsweise mal nicht ansprechen. Und ich will heute auch einfach nur mit Freunden etwas trinken gehen und mir nicht überlegen müssen, wie ich Ryan am besten zum Reden bringe.

Mit diesen Worten schloss ich zu den beiden auf und betrat mit ihnen die Bar, die wir und ausgesucht hatten. Die vielen Menschen, an denen wir uns auf dem Weg zu unserem Tisch, vorbeischlängelten mussten, sorgten nicht unbedingt dafür, dass sich meine Laune verbesserte. Ich mochte keine Menschenmengen, die auf engem Raum aufeinandersaßen, weswegen ich mit dem Hocker möglichst nah an den Tisch heran rutschte. Ich hatte mich neben Gwendolyn und Ryan niedergelassen, damit ich Hector direkt in die Augen sehen konnte. Ein leichtes Schmunzeln lag auf den Lippen, als ich den Hufflepuff schweigend musterte, während sich Ryan um die Getränke kümmerte.
Sag mal Hector - Dankend nahm ich mein Glas entgegen und prostete den anderen ebenfalls zu, bevor ich einen Schluck nahm und mich einwenig vorlehnte. Kennst du dich zufällig mit dem Ritual eines Animagus aus? Oder du? Neugierig sah ich nun Ryan an - Gwendolyn fragte ich erst nicht. Die Frau kannte sich mit - wie nannte sie es? - Netfilms aus aber bezüglich der Animagusform fragte ich dann doch lieber den Metamorphmagus oder den Nerd. Ich bin heute im Ministerium über einen Text über die Wandlung gestolpert. Sonderlich viel stand aber nicht drinnen Ich könnte in der Bibliothek nachsehen, ob ich Bücher darüber fand aber zu dem Zeitpunkt war ich bereits schon zu spät gewesen, weswegen ich den Gedanken schnell verworfen hatte.
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