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 Fahndung und Jagd auf Goodwill und Recshire

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Celina Recshire
Auszubildende Aurorin || Animagus
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BeitragThema: Fahndung und Jagd auf Goodwill und Recshire   Di 10 Jul 2018 - 0:49

Die tuschelnde Menschenmenge drückte mich regelrecht in ihre Reihen, kaum hatte ich den Kamin hinter mir gelassen, der mich zurück ins Zaubereiministerium gebracht hatte. Doch ausnahmsweise hatte ich heute nicht das Bedürfnis, mich den anderen Azubis, mit denen ich gerade von einer Trainingseinheit zurück gekommen war, anzuschließen, um darüber zu diskutieren, wer nun den Tarnzauber besser beherrschte und wer nicht. Stattdessen bahnte ich mir meinen Weg durch die Hexen und Zauberer, die einen kaum eines Blickes würdigten sondern eilig Richtung Kamin oder Aufzüge strömten. Dieses tägliche Chaos aus Angestellten in unterschiedlichsten Uniformen nahm ich bereits kaum mehr war, so sehr hatte ich mich daran gewöhnt. Aber es stellte sich als äußerst unpraktisch vor, wenn man es eilig hatte oder jemanden suchen musste, so wie ich es aktuell tat.
Ich hatte doch gerade erst Ryan gesehen, bevor er er im Kamin verschwunden war - wo trieb er sich jetzt herum? Verärgert versuchte ich mir einen Überblick zu verschaffen, in dem ich mich mehrmals auf die Zehenspitzen stellte um Ryans Kopf vielleicht irgendwo in der Masse ausmachen zu können. Seit unserer Kaschandra-Exkursion hatten wir keine Möglichkeit mehr gehabt, miteinander in Ruhe zu reden - er distanzierte sich komplett und auch wenn ich es ungern zugab, störte es mich einwenig, dass ich ihn nur rasch zu Gesicht bekam. Er hatte zwar nicht versprochen, dass er mich auf dem Laufenden halten würde und das würde ich ihm auch niemals vorwerfen. Allerdings hatte ich in den letzten Tagen noch nichtmal die Zeit gehabt, ihn zu fragen, ob es ihm überhaupt gut ging und allmählich machte ich mir wirklich Gedanken.
Ich hatte ihn lediglich bei der Trainingseinheit gesehen aber während dieser hatte ich ebenfalls keine Möglichkeit gefunden, ungestört mit ihm reden zu können. Dass er sich direkt in die Arbeit hineinstürzte, um herauszufinden, wie er verhindern konnte, dass Vanessa getötet wird, war mir von Anfang an klargewesen - allerdings hatte ich gehofft, dass ich ihm wenigstens im Gang begegnen würde. Fehlanzeige. In jeder freien Minute, die mir mein Ausbilder gab,  versuchte ich möglichst unauffällig die Sprache der Kaschandra-Einwohner zu lernen, weswegen ich ebenfalls nicht allzu häufig auf den Gängen unterwegs war, sofern ich im Ministerium nicht Bote spielen musste.

Gerade als ich die Befürchtung hatte, ich hätte ihn im Getümmel verloren, entdeckte ich ihn, als sich die Menschenmenge allmählich auflöste. Es war jedes Mal das gleiche, dass es vor den Kaminen immer wieder mal zu Staus kam, in der Mitte der Eingangshalle, hatte man jedoch wesentlich mehr Bewegungsfreiheit. Ryan, warte Energisch verschnellerte ich meine Schritte und hielt ihn am Unterarm fest. Umgeben von so vielen Hexen und Zauberern war dies ganz sicher nicht der optimale Ort um ihm gewisse Fragen zu stellen, weswegen ich es erstmal bei einer relativ oberflächlich wirkenden Frage beließ, bei der ich allerdings keine "Alles bestens"-Standardantwort zuließ. Alles in Ordnung bei dir? Allein der Blick, den ich ihm zuwarf, duldete kein "Mir gehts bestens" oder "Nicht so wichtig". Diese Antworten wurden mir allmählich zu blöd, vor allem weil ich zu hundert Prozent wusste, dass es ihm nicht gut gehen konnte, wenn er immer noch nicht dahinter gekommen sein sollte, wie man die Vision ungeschehen machen konnte.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Fahndung und Jagd auf Goodwill und Recshire   Di 10 Jul 2018 - 19:00

Ryan drängte sich durch die stets überfüllte Eingangshalle in Richtung der Aufzüge. Er hatte die Anweisung sich direkt nach der Trainingseinheit bei seiner Ausbilderin einzufinden. Sein Arbeitstag war noch nicht beendet. Der Metamorphmagus war sich sicher, dass es darum ging die bisher aufgeschobenen Berichte zu vervollständigen. Eine zeitraubende Schreibtischarbeit, die dem ehemaligen Ravenclaw momentan überhaupt nicht zusagte. Er hatte weitaus besseres zu tun, auch wenn Romanova das nicht wusste und im Idealfall auch nicht erfahren würde. Bisher waren kaum Schachfiguren in seinem Besitzt. Durch Bellas Mitarbeit versprach er sich zwar ein schnelleres Vorankommen, welches allerdings nicht zustande kommen würde, wenn Ryan Überstunden im Ministerium ableisten musste. Ohnehin war er mit dem Kopf nicht bei der Sache und brachte keine vernünftigen Berichte zustande.
In der Eingangshalle war es nicht nur voll, sondern auch unangenehm laut. Stimmen einzelner Personen vermischten sich zu einem unangenehmen Sturm aus Geräuschen, welcher umso störender war, wenn man nicht selber an einem Gespräch beteiligt war. Diese Lautstärke war auch daran schuld, dass Ryan nicht hören konnte, dass Celina nach ihm rief, weshalb er erschrocken herumfuhr, als sie ihn am Arm festhielt. „Greif einem der Zauberer von Pruecillas Steckbriefen urplötzlich an den Unterarm. Das muss einfach eine gute Idee sein“, kommentierte Ryan Celinas Aktion trocken, bevor er sich an ihrer Seite weiter durch die Eingangshalle bewegte. Er war schon ein paar Mal angegriffen worden und obwohl die wenigsten Angreifer eine wirkliche Gefahr dargestellt hatten, war der Metamorphmagus vorsichtiger geworden. Ihn derart zu überraschen war demnach eine schlechte Idee. Doch Celina konnte das vermutlich noch am besten nachvollziehen. Schließlich war sie in einer ähnlichen Situation.
Seit der Vision auf Kaschandra hatte Ryan kaum noch mit Celina gesprochen. Zu Hector und Gwendolyn hatte er ebenfalls die Distanz gewahrt, so dass er bereits vermutet hatte, dass einer von ihnen irgendwann das Gespräch suchen würde. Celina war am besten über Goodwills Situation informiert. Ob sie sich sorgte, oder lediglich neugierig war, wusste Ryan nicht. Vermutlich lag die Wahrheit irgendwo dazwischen.
Skeptisch betrachtete der ehemalige Ravenclaw die Aurorin an seiner Seite. Ihr Blick ließ vermuten, dass sie sich nicht mit einigen Worten abfertigen lassen würde und doch würde Ryan ihr keinen Lagebericht geben. Er kannte Celina gut genug, um zu wissen, dass sie einige der Neuigkeiten zutiefst verurteilen würde. Am meisten vermutlich die Kooperation mit der Todesserin. Bei anderen Dingen würde sie wieder versuchen sich helfend einzubringen. Ryan war allerdings nicht bereit eine solche Hilfe zuzulassen. Auf keinen Fall sollten seine Freunde durch seine Probleme in Gefahr geraten.
Du weißt, dass nicht alles in Ordnung ist. Die Tatsache, dass Romanova mich hier festhält, macht es nicht besser. Frag nicht na Deta…“ Ein lauter Knall, gefolgt von einem weiteren ließ den Auszubildenen verstummen. Nach kurzer Orientierung stellte Ryan fest, dass zwei der Kamine einem Sprengzauber zum Opfer gefallen waren. Die Menschenmengen stürmten den Aufzügen entgegen und entfernten sich somit von den Orten der Explosionen. Ryan hingegen blieb stehen. Vermutlich nicht die beste Idee, aber für gute Ideen war er schließlich nicht gerade bekannt. „Kann man hier nicht einmal seine Ruhe haben?“ Vergeblich versuchte Ryan die Verursacher in der Menge auszumachen. Dabei fiel ihm auf, dass er keinen einzigen der anderen Auroren in der Halle bemerkte. Die meisten Anwesenden waren also Schreibtischarbeiter und in diesem Fall keine große Hilfe, weshalb er eine junge Frau am Arm packte und somit festhielt. „Lauf zur Aurorenzentrale. Romanova! Sofort!“ Für höfliche Floskeln blieb keine Zeit. Bevor nicht klar war, was hier ablief, war jede Hilfe nötig, die die beiden Auszubildenden kriegen konnten.
Celina, die Ryan in dieser Hinsicht sehr ähnlich war, stand noch immer an seiner Seite. Beide hatten bereits ihre Zauberstäbe gezogen und bewegten sich nun gegen den Strom. Konzentriert spähte der Metamorphmagus nach Zauberern oder Hexen, die nicht in die panische Menge passten, doch die Verantwortlichen, sofern sie denn noch anwesend waren, wussten sich geschickt zu tarnen.
Der ehemalige Ravenclaw konnte kaum reagieren, als aus den flüchtenden Personen ein junger Mann hervorpreschte und den Auszubildenden förmlich ansprang. Er riss Ryan zu Boden und landete auf diesem. Mit einem gezielten Faustschlag befreite sich Goodwill von seinem Angreifer, während sich um Celina, Ryan und den Fremden ein größerer menschenleerer Raum bildete. Die flüchtenden wichen dem Kampf aus und keiner der Aktenjongleure fühlte sich bereit, um zu helfen. Der fremde Mann hatte sich mittlerweile aufgerichtet. In seiner Hand hielt der Mann, welcher von seinem Äußeren her vollkommen durchschnittlich wirkte – weshalb er in der Menge nicht aufgefallen war – ein Messer, an dem Ryan zweifelsfrei Blut erkannte.
Doch noch bevor der Metamorphmagus den Ursprung des Blutes ausfindig machen konnte, fragte er sich, warum der vermutliche Attentäter Celina so sorglos den Rücken zudrehte. „Achtung!“, versuchte Ryan die Aurorin zu warnen. Hinter ihr hob sich nämlich ein zweiter Mann aus der Menge ab. Schnell erhob sich Ryan vom Boden und verspürte dabei ein unangenehmes Ziehen an der linken Seite seines Rumpfes. Er musste nicht nachschauen, um den Grund zu erfahren. Am Messer befand sich offensichtlich sein Blut. Doch die Verletzung schien nur Oberflächlich zu sein.
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: Fahndung und Jagd auf Goodwill und Recshire   Mi 11 Jul 2018 - 19:34

Du musst es ja wissen. Du bist schließlich Meister der guten Ideen konterte ich ebenso monoton und löste meinen Griff um seinen Unterarm. Außerdem habe ich so zu hundert Prozent deine Aufmerksamkeit Es hätte nichts genützt, wär ich rufend hinter ihm hergerannt und hätte darauf gewartet, bis er sich endlich umgedreht hätte. Dass Ryan mir gegenüber zumindest ehrlich war, rechnete ich ihm hoch an, auch wenn er mir nicht sagen wollte, wie weit er mit seinen Recherchen war. Vielleicht war es auch gut so. Durch meine Neugierde konnte ich nicht versichern, dass ich mich nicht aus alldem heraushalten würde. Versprochen hatte ich ihm schließlich auch nichts. Doch bevor er seinen Satz beenden konnte, ertönte ein gewaltiger Knall, der mich herumfahren ließ. Meine Hand hatte den Zauberstab reflexartig gepackt und hielt ihn empor, um möglichst schnell handeln zu können. Wir verschieben den kleinen Kaffeetratsch murmelte ich mit zusammengebissenen Zähnen und und einem verärgerten Gesichtsausdruck. Schon wieder bekam ich nicht die Möglichkeit, mich mit Ryan zu unterhalten.
Ich hielt mich direkt an Ryans Seite, als wir uns auf die Geräuschequelle zu bewegten und sich ein Mann aus der Menge löste, um Ryan direkt zu attackieren. Ich hob den Zauberstab und richtete ihn direkt auf den Angreifer, als der ehemalige Ravenclaw sich bereits mit einem Faustschlag rettete. Kaum war dieser wieder auf den Beinen nutzte ich die Möglichkeit um mir einen Überblick zu verschaffen - manche waren stehen geblieben und beobachteten uns, fühlten sich allerdings nicht verpflichtet uns zu helfen. Andere rannten jedoch unter Schock immer noch auf den nächstbesten Ausgang zu, sodass in Sekundenschnelle der Eingangsbereich nur noch halb so voll war wie vor wenigen Minuten. Ich hatte allerdings keine Zeit mehr, mich weiter mit dem Gedanken zu befassen, als ich Ryans Warnung vernahm und mich gerade noch rechtzeitig wegducken konnte, als ein weiterer Mann auf mich zugestürmt kam und ebenfalls ein Messer in der Hand trug. Er war knapp zwei Köpfe größer als ich und hatte einen Schnauzer, der jedes Mal mitwippte, wenn er sich bewegte. Waren sie auf das Kopfgeld aus oder waren sie aus anderen Gründen hier? Eines war klar - wenn wir niemanden sonst verletzen wollten, der an diesem Kampf nicht beteiligt war, war der Eingangsbereich ein sehr unpraktischer Ort für einen Kampf. Und warum zum Teufel trugen die beiden Messer mit sich rum, wenn sie wussten, dass ihre Gegner Zauberstäbe hatten?
Ohne groß darüber nachzudenken, wandte ich stumm den Distrahere-Zauber auf meinen Angreifer an, sodass man ein lautes Geräusch von brechenden Knochen vernehmen konnte, gefolgt von einem Schmerzensschrei des Mannes, dessen Arm aussah, als hätte man ihm mehrere weiße Steinchen in den Arm gerammt. Er ließ sein Messer beinahe fallen und war auf jeden Fall für einen Augenblick abgelenkt. Ich würde mit Sicherheit nicht zögern, wenn es darum ging, jemandem eine Lektion zu erteilen, wenn man versuchte mich oder einen Freund umzubringen. Aber innerhalb der Gemäuer des Zaubereiministeriums? Wir müssen hier raus Auch wenn wir nun ungewöhnlich viel Platz hatten, da die meisten das Weite gesucht hatten, fühlte ich mich ungewohnt eingepfercht und eingeengt.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: Fahndung und Jagd auf Goodwill und Recshire   Do 12 Jul 2018 - 20:24

Ein anerkennendes Nicken ging von Ryan aus, als er den offenen Bruch begutachtete, den Celina ihrem Angreifer zugefügt hatte. Vermutlich handelte es sich um eine Folge seines neuen Lebens, dass ihn das schmerzverzehrte Gesicht des Gegners auf gewisse Weise glücklich stimmte. Nicht die Form von Glück, die man empfand, wenn man sich auf ein bevorstehendes Ereignis freute, sondern die Form, die in einem aufkam, wenn man zufrieden feststellte, dass jemand die gerechte Strafe für seine Taten erhielt. Doch die beiden Angreifer schienen nicht flüchten zu wollen. Sie wollten noch immer das Kopfgeld ergattern. Aus Celinas Feststellung, dass dieser Kampf nicht im Ministerium stattfinden sollte, schloss Ryan, dass sie im Umgang mit den beiden Männern ähnliche Pläne hatte, wie er. Die beiden waren Abschaum und so würden sie auch behandelt werden. Müll musste entsorgt werden und das wollten die beiden Auroren nun übernehmen.
Die Kamine sind der einzige Weg.“ Kaum hatte der Metamorphmagus seinen Satz beendet, musste er einem weiteren Messerstich ausweichen. Ein Messer konnte eine wirklich effektive Waffe sein, aber nicht gegen einen bewaffneten Zauberer. Ryan richtete den Zauberstab auf den Angreifer und entwaffnete diesen mühelos. Es war keine große Leistung einen Gegner ohne Zauberstab zu entwaffnen. Das Messer klirrte auf dem dunklen Boden des Ministeriums und rutschte einige Meter über eben diesen, bevor es liegen blieb. Der Angreifer griff in die Innentasche seiner Jacke und es war naheliegend, dass er dort nach seinem Zauberstab suchte. Ryan wollte allerdings die Zeit nutzen, die der Mann noch unbewaffnet war. Er überwand die geringe Distanz, die der Gegner für seinen Messerangriff herbeigeführt hatte und griff in dessen Kleidung, so dass er ihn in einen der Kamine stoßen konnte. „Hol ihn dir“, grinste er zu Celina. Bisher waren die Gegner wirklich wenig überzeugend gewesen. Mehr als eine oberflächliche Schnittwunde hatten sie nicht zustande gebracht. „Ich denke der zweite wird folgsamer sein“, grinste Goodwill und umschloss den gebrochenen Arm des Mannes mit einem festen Griff. Arroganz und Genugtuung erfüllten Ryans Auftreten, während er den noch immer schreienden Zauberer in Richtung des Kamins führte. „Ladys first.“ Erst als Celina durch den magischen Eingang getreten war, wollte Ryan den wimmernden Mann durch das Portal stoßen. Doch dieser war weniger beeinträchtigt, als der Metamorphmagus es in seiner Arroganz bemerkt hatte. Ein stechender Schmerz fuhr durch Goodwills rechten Oberschenkel. Ein Blick zeigte einen Dolch in eben jenem stecken, geführt von der unversehrten Hand des Gegners. Ryans Griff löste sich aufgrund des Schmerzes. Der Angreifer ließ das Messer los, griff den Zauberstab, sprang in den Kamin und ließ diesen in einer Explosion zusammenstürzen.
Ungläubig und in Panik betrachtete Ryan das zerstörte Portal. „Celina…“ Seine Stimme war leise und sein Körper von einem Gefühl der Taubheit erfüllt. Adrenalin ließ ihn den Schmerz nicht spüren, als er das Messer aus dem verwundeten Bein zog und zu einem anderen Kamin humpelte. Er war lang genug im Ministerium, um die Zielorte einiger Kamine zu kennen. Glücklicherweise wusste er, wo die Auszubildende und die beiden Angreifer sich aufhielten. Ein weiterer Kamin brachte ihn in die Innenstadt Londons. Er stand in einem kleinen Raum, in dem es nichts außer einem Kamin gab. Davor standen Ministeriumsmitarbeiter, die auf eine Möglichkeit zum eintritt warteten und offensichtlich sehr verstört vom Anblick des verletzten jungen Zauberers waren. Ohne auf eine der Fragen dieser Personen zu antworten, drängte Ryan sich durch die Menge hindurch, um unter freien Himmel zu geraten. Das Adrenalin würde genug Konzentration zum Apparieren bereitstellen.
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Celina Recshire
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BeitragThema: Re: Fahndung und Jagd auf Goodwill und Recshire   Sa 14 Jul 2018 - 2:25

Ich ließ von meinem Gegner ab, als Ryan seinen in einen der Kamine stieß und ihn mir überließ. Ich hatte noch kurz Zeit, ihm einen kurzen Blick zuzuwerfen, bevor ich rasch hinterher sprang und durch den Kamin weiter transportiert wurde. Ich stolperte etwas unbeholfen aus dem Kamin heraus, nachdem ich kurz das Gleichgewicht verloren hatte. Wir fanden uns in einem alten Anwesen wieder, welches vollkommen leer geräumt war, doch bevor ich mir einen genaueren Überblick in diesem Gebäude verschaffen und mich nach dem fremden Mann umschauen konnte, traf mich eine Faust im Gesicht, sodass ich für einen Augenblick zur Seite taumelte und Blut schmecken konnte. Mein Gegner hatte es in der kurzen Zeit geschafft, für einen Augenblick unbemerkt zu bleiben und hatte das Überraschungsmoment schamlos ausgenutzt. Sofort richtete ich meinen Zauberstab auf ihn, welcher nun ebenfalls den Zauberstab hervorgezogen hatte. Effusus Sanguinis! Bislang hatte ich es nie geschafft, diesen Zauber wirklich perfekt auszuführen aber ich hatte auch zuvor noch nie wirklich das Bedürfnis gehabt, jemanden auf so grausame Art und Weise sterben zu lassen, abgesehen von Pruecilla und Prason. Doch je länger ich den Zauberstab direkt auf meinen Gegenüber gerichtet hielt, desto deutlicher konnte ich erkennen, dass der Zauber zu wirken schien. Das Blut sollte sich hoffentlich so weit erhitzen, bis es zu kochen begann. Er würde es mit Sicherheit nicht überleben.
Doch der Zauber und meine Konzentration wurde unterbrochen, als mich urplötzliche Schmerzen in die Knie zwangen. Der zweite Angreifer, der offensichtlich gemeinsam mit Ryan nachgekommen war, hatte seinem Kollegen höchstwahrscheinlich das Leben gerettet, in dem er mir den Cruciatus-Fluch aufgehalst hatte. Der Schmerz benebelte meinen Verstand, während mein Schrei an den Wänden abprallte und sich mit den Lauten des anderen Mannes, der durch meinen Erhitzungsfluch ebenfalls zu Boden gegangen war, vermischte. Unter Schmerzen versuchte ich irgendwo Ryan ausfindig zu machen, konnte den Auszubildenden jedoch nirgendwo erkennen, was dazu führte, dass ich allmählich in Verzweiflung geriet. Wie sollte ich gegen zwei Attentäter ankommen, wenn der eine mich mit einem Crucio belegt hatte und mich unter Schmerzen daran hinderte, klar denken zu können?
Ich versuchte meinen Atem zu bündeln, um mich gegen den Schmerz zu wehren, bevor ich meinen Zauberstab hob und unter Schmerzen auf die weit entfernteste Stelle in diesem Gebäude deutete: Confringo Ich war zwar lebensmüde aber in diesem Gefecht wollte ich nicht sterben, weswegen ich hoffte, dass ich die beiden mit der Explosion ablenken konnte. Mehrere Glassplitter, Holzbeine von Stühlen oder Staub kamen uns entgegengeflogen, weswegen mein Angreifer für einen kurzen Augenblick den Zauberstab sinken ließ. Hustend rappelte ich mich auf und brachte fürs erste etwas Abstand zwischen mich und die beiden. Auch der andere, dessen Blut ich zuvor erhitzt hatte, war mittlerweile wieder auf den Beinen.
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