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 [Quest] Die Abenteuer von Draven Hood und Bruder Will Tuck - Once upon a time..

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William Gordon
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BeitragThema: [Quest] Die Abenteuer von Draven Hood und Bruder Will Tuck - Once upon a time..   Fr 15 Jun 2018 - 21:42

Einleitungstheme:  

Bisher eingebaute Statisten mit Dialogfarben:

Chewbaca als Gefährte von Draven Hood
Code:
[color=#00ff00][/color]

Lumiere als Gefährte von Draven Hood
Code:
[color=#009900][/color]

Von Unruh als Gefährte von Draven Hood
Code:
[color=#00ccff][/color]



Es war einmal in einem weit entfernten Land, tief in den englischen Wäldern wo eine Gruppe von Dieben im Sherwood Forest ihr Unwesen trieben, die Reichen beklauten, um es den Armen zu geben. Für einige waren diese Menschen Verbrecher, für andere waren sie Helden.  Es ist die Geschichte zweier IDIOTEN, die den Platz der bekannten und meist gesuchstesten Verbrecher einnahmen, die es gab. Robbin Hood und Bruder Tuck. Nachdem sie sich durch einen nicht erklärbaren magischen Effekt, dem sie beim Berühren eines Symbols zum Opfer gefallen waren, in diese Geschichte gefallen waren, musste sie zu ihrem Erschrecken erkennen das sie gänzlich andere Kleidung trugen. Während Draven grüne und stattliche Kleidung trug, die eindeutig Robbin Hood wiederspiegelte, hatte Will eher das Pech angezogen und hatte nun die kreisrunden Haare eines Mönches und die Kutte desselben, zusammen mit einer Bibel am Gürtel. Überrascht blickten sie sich um, Will hingegen sah erschrocken an sich herunter und als er spürte wie etwas seine Kopfhaut berührte, tastete er danach. Zu seinem großen Leidwesen musste er feststellen, das er in der Mitte keine Haare mehr hatte, sondern nur noch außen.  Empört und mit weit aufgerissenen Augen sah er zu Draven, "Was zur Hölle, geht hier vor?! Und wo sind wir hier?!" fragte er mit einem zutiefst besorgten Blick, dabei griff er aus reinem Reflex zu seinem Zauberstab. Das hieß es wäre Reflex, wenn er einen Zauberstab gehabt hätte. Seine Augen richteten sich auf Draven, während er einen Augenblick seufzte und versuchte sich irgendwo zwischen den Bäumen zurecht zu finden. Allerdings hatte er kein Glück dabei, weshalb er sich erstmal dem kleinen Draven zuwandte, "wieso trägst du so tolle Kleidung und ich muss sowas tragen?! Das ist mal wieder alles deine Schuld!! Wieso musstest du unbedingt mit deinen Händen alles berühren?!", keifte er ihn an, sah sich kurz um und seufzte erneut genervt vor sich hin. Wenn das ein Witz sein sollte, war er nicht sonderlich lustig. "Hast du eine Ahnung wo wir sind?", aber bevor Draven darauf antworten konnte hörten sie einen nicht menschlichen Schrei aus dem Gebüsch nur wenige Meter von ihnen entfernt. Ein haariger großgewachsener Mann trat hervor und rief erneut "Woaaah.",, einen solchen Ausruf hatte Will noch nie gehört und hob eine Augenbraue. Wie ein Wookie nutzte er seine Stimme  um auf sich aufmerksam zu machen.

Will wich einen Satz zurück und blickte erschrocken in das Gesicht des großen Mannes, der bestimmt beinahe 190 cm groß war. Jeder seiner Laute war für ihn ziemlich unheimlich.  "Ähh hallo. Ehm schön ihre Bekanntschaft zu machen, Verzeihung ich hab sie wohl nicht verstanden, wie hießen sie noch gleich?", etwas peinlich berührt hörte er den großen Mann erneut einen Wookie-ähnlichen Schrei ausrufen. Skeptisch sah er zu Draven, dieser Typ war ihm nicht geheuer und als er dann auf Will zukam und ihn in den Arm nahm, wusste der junge Hufflepuff-Schüler überhaupt nicht was er davon halten sollte. "ja, ja ist gut. Danke, ich ehm..ja..Draven, rette mich.", sagte er mit geschlossenen Zähnen in der Hoffnung, das der Kerl es nicht verstand. Plötzlich erschienen zwei weitere, der eine eher rundlich der andere sehr schlank. Man konnte sie im halben Wald hören, weil sie ein Lied (Link) miteinander sangen. Sie klopften Draven freundschaftlich auf die Schulter nach dem sie mit dem Gesang endlich fertig waren. Bis dahin hatte Will damit zu kämpfen, nicht von dem Riesen erdrückt zu werden, der ihn immer noch an sich drückte. "Hey Robbin, wir haben endlich eine Spur gefunden, zu dem Weib deiner Träume. Du weißt schon. Sie wartet auf dich, sie sehnt sich nach einem weiteren Kuss.", begann der schmalere. "Hey Lumiere, du weißt doch das er das nicht mag wenn man ihn drauf anspricht.", der etwas dickere grinste und klopfte Draven freundschaftlich auf die andere Schulter, "Wir meinen natürlich Maid Marian, deine große Liebe. Stell dir vor, sie wurde vom König gefangen genommen und anscheinend soll sie bestraft werden, weil sie mit uns im Bunde waren. Wie ich dich kenne wirst du doch bestimmt wieder deinen Kopf mit uns riskieren, um sie zu befreien nicht wahr?", Will war verwirrt von diesem Schauspiel und besonders von den komischen Kostümen die alle hatten. Und wieso gab es hier einen Riesen der eine perverse Freude daran zu haben schien, Will in einer Mönchkutte an sich zu drücken?

Hatte er gerade richtig gehört?! Robbin? Meinten die etwa Robbin Hood?! Will musste grinsen, "WÜRDE MiCH MAL JEMAND VON DIESEM RIESEN BEFREIEN?! Ich sterbe hier noch.", der Riese, der lange Haare zu einem Zopf zusammengebunden trug, lachte schon wieder mit einem komischen Schrei, so als wäre er eine Art Affe oder Gorilla. Was auch immer, der Kerl war ihm furchtbar unheimlich. Erst als dieser super dünne Kerl den man Lumiere nannte, lächelnd auf den Riesen zuging und ihm etwas ins Ohr flüsterte, ließ er Will endlich los. [color=#009900"Ich helfe doch gerne, Tuck. Aber mal ehrlich die Bibel ist doch nur hinderlich, wenn wir die Prinzessin retten. Chewbaca war schon immer so, er glaubt halt wenn er sich an dich drückt, kriegt er was von deiner Frömmigkeit ab."[/color], Lumiere hatte einen komischen Akzent, der sich ziemlich komisch anhörte, aber doch irgendwie von guter Etikette zeugte. Eifersüchtig, ging er zu Draven herüber, "entschuldigt uns bitte kurz.", sagte Will mit einem falschen Lächeln weil er sich zutiefst herabgesetzt fühlte mit diesem albernen Haarschnitt. Lumiere grinste und rief ihnen zu, "Keine Sorge, ich passe auf, das von Unruh nicht zuviel ist.", Will hielt ihm kurz den Daumen hoch, ehe er Draven außer Hörweite zog und ihn gegen einen Baum drückte und ihm den Bogen vom Rücken riss. "Zieh dich sofort aus. Das hier ist der Sherwood Forest.Du bist viel zu klein für Robbin Hood, du kannst der Mönch sein! Und außerdem...", deutete er an,  bevor er sich umsah, "haben wir keine Zauberstäbe und müssen uns so helfen. Also lass uns tauschen, damit ich uns hier rausholen kann. Ich hab zwar keine Ahnung welchem Umstand ich dir verdanke, dass ich hier gelandet bin....aber wenn du es schon verursachst, lass mich uns wenigstens hier auch wieder rausholen.", er gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf, es war ihm viel zu peinlich in dieser Mönchkutte gesehen zu werden, nur gut das es hier keinen Fotoapparat gab, sonder könnte er ihn womöglich damit ewig ärgern. "Das ist echt alles deine Schuld! Jetzt schuldest du mir deine Sachen. Wen nicht, hau ich dir meine Bibel über den Kopf, du Sünder.", irgendwie hatte Will bei der ganzen Geschichte ein sehr schlechtes Gefühl. Es hätte nicht schlimmer kommen können mit Draven als Robbin Hood.
Konnte er nicht einmal in seinem Leben einen ganz normalen Tag haben? Musste es unbedingt so enden? Sie steckten in Schwierigkeiten und die Weggefährten von Robbin waren bereit ihr Leben aufs Spiel zu setzen, aber ohne ihre Zauberstäbe könnten sie nicht gegen die Wachen des Sherriffs kämpfen, ob das wohl gut gehen konnte? Das wurde sicher eine Katastrophe.
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Draven Baxter
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BeitragThema: Re: [Quest] Die Abenteuer von Draven Hood und Bruder Will Tuck - Once upon a time..   Fr 20 Jul 2018 - 14:18

Statisten mit Dialogfarben:

Der verstoßene Sir Lancelot

und

Colonel Hathi


Ich atmete den Geruch von feuchter Erde ein. Für einen kurzen Moment war vor meinem inneren Auge alles verschwommen und in meinem Kopf schien sich alles zu drehen. Um mich herum hörte ich aufgebrachtes Vogelgezwitscher und alle meine Gliedmaßen schmerzten mich höllisch. Das letzte woran ich mich erinnern konnte war ein ziemlich aufgebrachter William gewesen. Ob er mich verflucht hatte? Vielleicht hatte er mich verprügelt und mein Kopf spürte deshalb diesen pochenden Schmerz. Mein Bewusstsein kehrte langsam zurück. War ich überhaupt Ohnmächtig gewesen? Es fühlte sich zumindest so an. Ich konnte mich im ersten Moment nicht bewegen, weswegen ich einfach auf dem Boden liegen blieb und mit meinen tiefen Atemzügen immer etwas von dem Sand aufwirbelte. Nachdem ich geschafft hatte mich von meinem Bauch auf den Rücken zu drehen, blinzelte ich gegen die Sonne in einen tief blauen Himmel. Bäume ragten um mich herum Meter hoch in die Höhe und die Vögel flogen über mich hinweg den Wolken entgegen. Ich war in einem Wald. Im verbotenen Wald? Nein. Dafür war es hier viel zu friedlich. Ich spürte tatsächlich ein Gefühl von Frieden und dann musste Williams Stimme die Ruhe die mich durchströmte zunichtemachen. Seine Stimme hämmerte in meinem Kopf wie ein Vorschlaghammer. Was hatte der jetzt wieder für Probleme? Auf meinen Ellenbogen abstützend schaffte ich es mich ein wenig aufzurichten. Will sah mich an. Ich sah ihn an. Doch in meinem Gesicht spiegelte sich das blanke entsetzen wieder. War dies vor mir Leibhaftig William Gordon? Er musste es sein. Er trug zwar das albernste was ich je gesehen hatte, aber sein dummes Gesicht war immer noch dasselbe. Ich bekam langsam Kopfschmerzen von seinem herum geheule. "Was soll das denn heißen?" bekam ich zwischen meinen Lippen herausgepresst und raffte mich stöhnend vor Schmerz vom Boden auf. Ich erinnert mich nicht mehr daran, was ich angefasst haben sollte. Seinen Vorwurf wies ich mit einem leichten schnauben von mir. Gordon war so ein Aufspieler. Sein rumgeschreie scheuchte die Vögel aus den Bäumen auf. Eine unheilvolle Vorahnung überkam mich. Aber eine von Wills Fragen beschäftigte nun auch mich. Wo waren wir? Während ich so ein paar Meter in jede Richtung lief, konnte ich mir mit einem Blick auf William ein lautes Lachen nicht verkneifen. "Schicke Frisur Will. Würde ich vielleicht auch tragen, wenn es nicht so bescheuert aussehen würde." Nun begann ich mich selbst etwas mehr zu begutachten. An meinem linken Arm hatte ich eine riesige Schramme, aber genau so wie William trug ich andere Kleider, aber mich hatte es deutlich besser getroffen. Strumpfhosen? Das mit dem besser getroffen war Ansichtssache. Wenigstens hatte ich noch alle meine Haare in denen ich so gleich herumfummelte um mich dem auch zu vergewissern. "was weiß ich, denn?!" keifte ich zurück, während Gordon eine dumme Frage nach der nächsten stellte. "Denke, wir sind in einem Wald" gab ich ihm als Antwort zurück. Paar Schritte von mir entfernt lag eine Handgefertigte Pfeilröhre und ein aus massiven Holzgeschnitzter Bogen. So etwas hatte ich zu Hause auch. Ich schnitzte meine Pfeile sogar selbst. Mein Vater hatte es mir beigebracht. Während ich mich zu der Waffe kniete um Pfeil und Bogen aufzuheben trat plötzlich ein riesiger Mann mit einem Vollbart aus dem Gebüsch von dem Will nicht weit entfernt stand. Der Schrecken war mir durch alle meine Glieder gefahren. Wer bei Merlins Zauberhut war das bitte? und warum brüllte er wie ein Yeti vor uns herum? Während William wieder äußerst nettes und Hufflepuff freundliches Gelaber von sich gab, hatte ich schon einen der Pfeile zwischen den Bogen gespannt. Ob ich William retten wollte? Naja. Wir waren alleine und wir wussten nicht wo. Obwohl ich William nur zu gerne losgeworden wäre konnte ich nicht leugnen, dass ich doch auf seine Hilfe angewiesen war. Eins musste man Gordon immerhin lassen... er war nicht dumm und hatte sich oft genug als sehr nützlich erwiesen. Williams skeptischen Blick erwiderte ich mit einem leichten Schulterzucken. Ich deutete mit einer Kopfbewegung auf meinen Bogen. Der Hufflepuff musste nur zur Seite gehen und ich würde ihm diesen Hunnen schon aus dem Weg räumen. In meiner Kindheit hatte ich meinen ersten Hirsch geschossen also war ich wenigstens schieß erprobt. Was hatte dieses Ungetüm nur vor? Mit einem Mal drückte es William an seine breite Brust und verwirrt ließ ich den Bogen in meinen Händen sinken. Dann ertönte auf einmal dieses Lied durch den Wald. Was verdammt noch mal wurde hier gespielt? Eine Hand legte sich von hinten auf meine Schulter und ich wirbelte mit Schrecken herum so, als hätte ich ein Gespenst gesehen. Es gab einige Dinge, die ich hier nicht mochte. Nannte der eine mich gerade Robin? Ich war viel zu aufgewühlt, um mir darüber jetzt Gedanken zu machen. Die zwei vor mir erschienen mir noch etwas verrückter, als der riesige bärtige Mann der William fast zu Tode quetschte. Selbst seine Arme waren furchtbar behaart. "Maid Marian?"Wiederholte ich die Worte des hageren Mannes und sein Gesicht wirkte seltsam eingefallen und seine Finger waren Knochendürr. Mit meiner Hand schlug ich mir ins Gesicht, denn es war doch schon zuvor so offensichtlich gewesen. Wir waren in der Zeit gesprungen. Und zwar in die Vergangenheit. "Ähhhh ich? Meinen Kopf riskieren?" Ich kratzte mir auf der Wange herum und sah Gordon mit einem hilfesuchenden Blick an. "Eine Jungfrau in Nöten. Ganz nach meinem Geschmack. Bruder Tuck... ihr verabschiedet euch besser von eurer Gemeinde, denn wir können nicht sagen ob wir zurückkehren werden" Ich war mir nun zu 100 Prozent sicher, das diese Idioten mich für Robin Hood hielten. Aber ganz egal was auch gerade vor sich ging, ich genoss absolut jeden von Gordons vor Neid zerfressenen Blicke. "Oh ja. Wirr sollten uns alle wünschen etwas mehr Frömmigkeit zu besitzen... wie Bruder Tuck" Meine Güte das war hier ja schon wie auf Hogwarts. Immer wurde Will wie ein heiliger hingestellt. Ich wollte schäumen vor Wut, aber wenigstens war seine Frisur so bekloppt, dass er damit sicher keine bessere Figur als ich abgeben würde. Als Gordon auf mich zukam ahnte ich den bevorstehenden Zusammenbruch oder zumindest einen regelrechten Wutanfall von seiner Seite. Dann war es schon geschehen. Der Hufflepuff packte mich mit Leichtigkeit und drückte mich unsanft gegen den nächsten Baum. "Uh Will" Ich musste zwar erstmal überrascht von diesem Angriff nach Luft schnappen, aber konnte mir eine zynische Bemerkung zu seinem Auftritt natürlich nicht verkneifen. "Ich wusste gar nicht, das du so schnell zur Sache kommst" mein breites Grinsen veranlasste ihn wohl nur dazu mich noch weiter an den Baum zu drücken. Diese Witzfigur forderte doch wirklich, dass ich mich für ihn ausziehen sollte. "Ein freundliches bitte hätte gelangt" Raunte ich ihm entgegen und hob deine eine Hand um ihm zu signalisieren, dass er Schweigen sollte. "Hörst du das? Das ist der Ruf des Sherwood Forest" Wieder lag ein breites Grinsen auf meinen Lippen. "Wie edel von dir Will. Ja so kennen wir dich. Immer derjenige der anderen hilft und sich so selbstlos aufopfert. Hör mir mal zu du möchtegern Held. Dies ist mein Bogen, also werde ich uns retten. Du hast immerhin selbst gesagt, das ICH uns in diese Situation gebracht habe. Also krieg dich wieder ein" Den Klaps auf den Hinterkopf kommentierte ich mit einem wütenden knurren. Ich war Sechstklässler und nur, weil dieser Angeber ein Jahrgang über mir war, musste er noch lange nicht so tun, als wäre ich ein unfähiges Kleinkind. "Wer von uns ist hier der Sünder? Ich schlage hier wenigstens keine wehrlosen Menschen. Außerdem bedrohe ich sie auch nicht. Du bist ein schändliches Abbild eines Mönches" Zischte ich ihm zu. "Lass mich jetzt sofort los" Forderte ich von ihm und langsam verlor ich den Spaß und die Geduld. Doch die Rettung nahte bereits. Sie sprang von dem Baum über uns und begrub den aufgebrachten William unter sich. "CAMELOT" der Ausruf des Mannes hatte mich zwar von Williams griff befreit, aber irgendwie konnte ich mich nicht beruhigen. Wer war der jetzt schon wieder?"Rekrut. Was haben sie gesichtet?"Ein älterer Mann mit breiten Schultern und unzähligen Falten im Gesicht stand nicht weit von uns und machte einen höchst seriösen Eindruck. "Sir. Der Sheriff von Nottingham hat den Wald so eben betreten. Er führt ein Herr von Soldaten mit sich und sie müssten uns erreichen in drei... zwei... eins..." Ein dumpfes Grollen nahte heran und es wurde Totenstill um uns herum. Ich sah zu dem am Boden liegenden Will herab und packte ihn an der Schulter um ihn irgendwie wieder hoch zu ziehen.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Quest] Die Abenteuer von Draven Hood und Bruder Will Tuck - Once upon a time..   Mi 22 Aug 2018 - 21:41

Will war außer sich vor Wut, selbst jetzt noch führte sich Draven selbst auf wie ein Möchtegernheld der alles kontrollieren wollte. Am liebsten hätte er ihn hier und jetzt auseinander genommen, aber ein klein wenig konnte Draven ja doch leiden. Seine Augen lagen auf dem Gryffindor, der in dieser heiklen Situation immer noch Scherze machen konnte, obwohl es ungewiss war ob sie jemals wieder zurück nachhause konnten oder für immer in diesen lächerlichen Kostümen feststeckten. Wills Griff verhärtete sich, "jetzt pass mal auf, Draven! DAS HIER IST KEIN WITZ MEHR, kapiert? Das ist ernst und außerdem kannst du doch gar nicht mit einem Bogen umgehen, Wer kauft dir denn bitte schön einen Bogenschützen ab, der irgendwen rettet?! Gibt es da nicht eine Mindestgröße oder sowas? Also gib mir den BOGEN und deine Sachen, dafür kriegst du meine und ich kann uns hier ohne Blutvergießen rausholen.", zischte er erwidernd und schüttelte Draven als dieser sich nur noch mehr gegen ihn wehrte. Wieso musste er ausgerechnet jetzt den Helden spielen? Dieser Junge sollte sich nur einmal zusammenreißen, sie hatten ja nicht mal mehr Zauberstäbe,ergo waren sie beinahe völlig schutzlos den Gefahren dieses Waldes ausgeliefert. Allein die Tatsache das Draven sich hier selbst aufspielte machte ihn noch wütender und gerade als er ihn härter anpackte und sagte: "Sünder?! Ich hab auch keine LUST ein ....", aber da war es schon geschehen. Ein reißender Schmerz schmetterte ihn zu Boden und begrub ihn unter einer schweren Last. Gefolgt von einem Wort das er aufgrund des Schreckens nicht so richtig wahrgenommen hatte. Der komische Typ mit dem Vollbart, den die anderen Chewbaca nannten stieß einen Heuler aus, blieb aber mitten auf dem Weg stehen. Der Schmerz und der heftige Aufprall hatten ihm die Luft aus dem Bauch gepresst, sodass es eine Weile dauerte bis er wieder reden konnte. "HEY!! GEH VON MIR RUNTER!!!", schrie Will lauthals und prustete nach Luft als er sich endlich wieder bewegen durfte. Gerade als er dachte es könnte nicht schlimmer kommen mit Lumiere, Herrn von Unruh, diesem Typ der auf ihm gelandet war, diesem haarigen Typen und DRAVEN, musste jemand verkünden das ein Sheriff auf den Weg war. Will kannte das Märchen von Robin Hood nur sehr sperrlich und wusste nicht mehr was oder wer der Sheriff war oder was überhaupt ein Sheriff war. Eines wusste er jedoch, es handelte sich nicht gerade um einen sehr freundlichen Zeitgenossen und er war immerzu hinter Robin her, also hinter Draven. Na das konnte ja noch lustig werden. Wills Magen drehte sich bei dem Gedanken an die vielen Probleme die sie kriegen würden um, ihm wurde übel und er spürte förmlich seinen Kopf irgendwo in einer Schlinge hängen.

Da hörten sie auch schon die Pferde näher kommen und Chewbaca einen Heuler ausstoßen der ziemlich bedrohlich klang. Dieser war aber mehr dem Sheriff von Nottingham gewidmet. Dieser trug einen Bart mit jeder Menge Zöpfen die mehr an einen Tintenfisch erinnerten als an einen Menschen mit Bart. In seinem Gesicht konnte man den blanken Hass erkennen als er Draven erspähte und all die anderen. Die Ritter auf den Pferden zogen ihre Schwerter, als der Sheriff sie mit einem siegessicheren Grinsen musterte. "Robin Hood, du hast deine Schuld bei mir noch nicht beglichen! Ein hundert Jahre in Knechtschaft am Hofe eurer Majestät des Königs!", Sein schwarzes Gewandt lag sauber an seinem Körper, seine schwarzen Lederstiefel sahen wie frisch puliert aus und der große Hut mit breiter Krempe ließ ihn beinahe sehr adelig wirken. Sicherlich keine billigen Klamotten dieser Zeit. Lumiere der mit seinem französischen Akzent ein wenig nervte nuschelte leise zu von Unruh, "Oh noin..Jones...der Sheriff von Nottingham. Von Unruh wir müssen kämpfen, um davon zu laufen!", nuschelte er als der Sheriff auch seinen Degen zog. "Sag mir, Robin Hood. Fürchtest du den TOD?! Und fürchtest du den dunklen Abgrund?!", was auch immer das zu bedeuten hatte, Will wurde zunehmend klar, dass es hierbei um ihr beider Leben ging und im Augenblick interessierte ihn nur wie sie hier wieder herauskamen. Also trat Will in seinem Mönchkostüm hervor und versuchte zu improvisieren, auch wenn er Null Ahnung hatte wie ein Mönch sprach. "ähh, aehm. Herr Sheriff Sir..also ich..ich meine wir könnten auch eine ähm friedliche Lösung finden. Hier in diesem Buch ähm...da steht bestimmt was drin was über Frieden handelt es ist ja immerhin die Bibel. Also was haltet ihr von ähm, einem Handel?", der Sheriff blickte Will den Mönch sehr ungläubig an und hob skeptisch eine Augenbraue. Bevor er zu seinen Männern sah und lauthals anfing zu lachen. "Robin, du bist erbärmlich!! Schickst du jetzt schon Priester für dich vor?! Du bist ein grausamer Mensch, Robin Hood! Geh mir aus dem Blickfeld, MÖNCH! Ich will meinem Feind in die Augen sehen. Ihr seid kleiner als man sich erzählt, Hood!", fuhr er mit einem amüsierten grinsen fort. Man sah wie seine angespannte Haltung sich auflöste und er sich im Sattel ein wenig zurücklehnte. Offenbar sah er keine Gefahr in ihnen. "Ich verwette dein Bogen ist auch nur Spielzeug von Kindern. Noch nicht einmal ein Bart und eine Truppe von Idioten! Vermutlich kannst du mit dem Bogen nicht mal umgehen. Verwendest du vielleicht auch noch abgestumpfte Pfeile?!", lauthals lachten die Soldaten los, während der Sheriff immer siegessicherer wurde, in der Gewissheit ihn endlich auf frischer Tat ertappt zu haben.

"Robin Hood, du bist zweifellos der schlechteste Dieb von dem ich je gehört habe!", Will konnte unmöglich zulassen, dass man sie alle gefangen nahm, wer wusste schon wie dieser Zauber zu beenden war. Wenn sie jetzt gefangen wurden, konnten sie womöglich nie wieder aus diesem Märchen entkommen und sie würden für immer als hier bleiben müssen. Selbst mit aller Konzentration konnte Will hier keine Magie benutzen, nicht einmal einen Ausbruch seiner Magie konnte er zulassen. Es schien als ob er keinerlei Magie mehr besäße. Toll, ein Fluch der alles umso realistischer machte. Wäre auch zu einfach wohl gewesen.

Schnell packte Will, Draven am Arm, "Einen Moment Herr Sheriff Sir!", rief er und riss Draven herum um ihn flüsternd von seinem Plan zu überzeugen. ", sein ernster Blick war unverkennbar, der Sheriff schien das zu genießen. "Draven! Die anderen könnten ihn ablenken. Wir müssen von hier verschwinden. Hör zu, ich weiß das du ein kluger Kerl bist...und vielleicht hab ich überreagiert eben aber wir dürfen jetzt nicht in Gefangenschaft von diesem Clown da geraten. Wer weiß wie wir diesen Fluch beenden können oder ob er überhaupt endet. Lass uns verschwinden, unzwar schnell und provozier ihn nicht. Okay? Ich sag dir das jetzt nicht als Gegner sondern als jemand der hier gerne mit dir lebend rauskommen würde.", dummerweise hatten Lumiere und von Unruh einen Teil mitgehört und legten grinsend je einen Arm um Dravens Schultern.
Robin, du bist doch der Held unserer Tage und unser Anführer! Wir zeigen es diesem Kerl mit deinem Heldenmut und deinen Kampfkünsten retten wir die holde Maid. Hör nicht auf Mönchgerede, du weißt doch die wollen immer nur kapitulieren. Auch wenn es mich von Bruder Tuck überrascht.", sagte Lumiere mit einem fiesen Blick und französischem Dialekt zu Will, "Hey! Ich will nur das wir hier alle rauskommen. Ich hab nur ein Buch und das bringt nicht viel gegen Schwerter.", da mischte sich von Unruh an und zeigte auf die andere Seite seines Gürtels, der Dolch der da hing, den hatte Will noch nicht bemerkt. "Schön und gut aber was soll ich damit?! Einen Kampf gegen ein Schwert das doppelt so lang ist und meine Feinde größer als ich?", sein Blick wandte sich zu Draven, "wir müssen verschwinden.", erneut stieß Chewbaca einen Schrei aus und schlug mit einer Hand in seine andere flache Hand als Zeichen das er bereit war zu kämpfen. Zu Wills Leidwesen lag also die Entscheidung - und er konnte nicht glauben, dass er das wirklich erlebte - in Dravens Hände.
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BeitragThema: Re: [Quest] Die Abenteuer von Draven Hood und Bruder Will Tuck - Once upon a time..   Fr 21 Sep 2018 - 18:06

Ich war sichtlich beleidigt davon, wie wenig William mir wieder einmal zutraute. Ja wir befanden uns in einer ernst zunehmenden Lage. Es war nicht so das ich dies nicht schon mitbekommen hatte. Doch einmal war ich William in einer Sache deutlich überlegen und er hatte nichts Besseres zu tun, als mich erneut an zuschreien und mich wie ein dummes Kind zu behandeln. Vielleicht ging es mir ja genau so wie ihm und ich wollte es nur nicht schlimmer machen in dem ich mich meiner Verzweiflung hingab. "Versuch dich doch erstmal selbst zu retten William bevor du mir sagst, wen ICH alles nicht retten kann" Er spuckte die ganz großen Töne und konnte dabei nicht mehr und nicht weniger tun als ich. Irgendwann würde ich ihm schon beweisen, dass ich nicht nur der kleine Junge war der nichts als Schwierigkeiten bringen konnte . "Beruhig dich Erstmal... so schlimm ist die Frisur nicht" Nuschelte ich über meine Lippen, während ich auf ihnen herumkaute. Klar konnte man auf all das hier gut verzichten, aber deswegen musste man noch lange nicht so ausflippen. "Weißt du William... du könntest wenigstens mal versuchen dich in deine Rolle einzufügen. Ich sage es dir nur ungern, aber das ist eine andere Zeit und außerdem glaube ich, das es eine menge, Leute gibt, die uns hängen sehen wollen. Ich weiß nicht, ob du überhaupt eine Ahnung davon hast, worum es in dieser Legende geht. Falls nicht kannst, du ja kurz einen Blick auf den Steckbrief werfen, an den du mich gerade anscheinend Festnageln willst" Ich hob eine Augenbraue und gab es auf mich gegen Will zu behaupten. Ich hatte diese Steckbriefe schon zuvor gesehen, also wer hatte wirklich einen Grund sich zu beschweren? Es war immerhin mein Kopf, auf den eine Belohnung ausgesetzt war.

Nachdem ich dank dem Irren, der vom Baum sprang, von William befreit wurde, kündigte sich direkt die nächste unerwünschte Plage an. "Der Sheriff von Nottingham?!" Ich schluckte schwer und sah zu dem hochgewachsenen Hufflepuff rauf. "Ganz toll Will" Hatte er echt gedacht das man ihm in Wald nicht schreien hören würde? Nicht nur ich war es, der uns in Schwierigkeiten brachte, William hatte da auch so ein Talent für und ein Schwachkopf war er sowieso. Wieder vernahm ich das Heulen des Riesen und langsam wurde mir klar, weswegen man dieses Pack vogelfrei gesprochen hatte. Mit denen war es ja echt nicht auszuhalten. Der Sheriff und sein Gefolge hatten uns nun erreicht und etwas unbeholfen standen wir diesen Männern nun gegenüber. Der Sheriff selbst thronte auf seinem Ross wie ein Fürst und sein Bart erntete einen fragwürdigen Blick von mir. Bisher hatte hier eh noch keiner Geschmack bewiesen also sei es drum. Zumindest belustigte mich der Anblick wie er mich gleichermaßen einschüchterte. Wie ein Falke, der seine Beute erspäht hatte, sah der Sheriff zu mir meinen fröhlichen Gefährten und William herab. Sein überhebliches Grinsen erwiderte ich sogar für einen kurzen Moment. Tja. Er hatte uns erwischt. So ein Pech aber auch. Als er uns dann alle aufmerksam gemustert hatte und seine Ritter die Schwerter zogen, gab es auch für mich nichts mehr zu lachen. Ich war echt nicht scharf drauf durch die Hand einer seiner Handlanger zu sterben. Für mich war doch sicher auch ein ehrenhafter tot vorgesehen. ich war immerhin Robin Hood und ohne Menschen wie mich äh wie Robin wären Männer wie dieser Sheriff doch längst arbeitslos. Aha. Ich zuckte etwas gleichgültig mit den Schultern. Wer sollte überhaupt 100 Jahre leben? Niemand lebte so lange, es sein denn er hatte magisches Blut in sich. "Tja... ich hab gehört, das Leben am Hof ist ganz nett, aber ich bleib doch lieber in meinem Wald, wenn ihr nichts dagegen habt" Fiel mir, denn gerade nichts Besseres ein? Ich war doch sonst immer so schlagfertig. Gerade war ich nur verunsichert und Ratlos. Den Degen, den der Sheriff zog und auf mich richtete, sah ich mit großen Augen entgegen. Langsam ging mir das hier doch etwas zu weit. "Also ersteinmal fürchte ich mich hier vor gar nichts ja..." Schlimmer konnte es doch gar nicht mehr werden und ich würde jetzt sicher nicht der totalen Panik verfallen und damit wirklich meinem sicheren Tot riskieren. Als William, dann noch den brillanten Einfall hatte, sich einzumischen sah ich mein Leben nun doch vor meinem inneren Auge an mir vorbei ziehen. Nur ein Hufflepuff konnte ernsthaft glauben das man jemanden allein durch seinen guten Willen beschwichtigen könnte. Einen Handel? Um die Idee war Will echt zu beneiden. William Gordon war zweifelsohne die hellste Leuchte unter meinen Leuten. Nicht. Wir hatten doch gar nichts womit wir handeln konnten. Allerdings wäre ich einem Handel nicht abgeneigt der Williams Haft gegen meine Freiheit ermöglichen würde. William hatte eben nicht dafür gesorgt das er mir sympathischer wurde. Das Lachen vom Sheriff war auf Williams Vorschlag Antwort genug. Ich hätte ihn von Anfang an sagen können das derartige, Angebote reine Zeitverschwendung waren.

Gleich nach dem der Sheriff William durch sein Lachen verhöhnt hatte wurde ich für diese Aktion gleich mit verantwortlich gemacht. Ich hatte Will nicht dazu angestiftet, also warum fiel das jetzt auf mich zurück? Mit einem kalten Blick brachte ich Will gegenüber meine Dankbarkeit zum Ausdruck. Er dachte doch genau so über mich, also warum sollte ich mir das hier, dann jetzt nicht anhören? Nun lag es an mir die Ruhe zu bewahren, obwohl ich Will und dem Sheriff zu gerne einen Kinnhaken gezogen hätte. Der Hohn des Sheriffs hatte noch lange nicht aufgehört. Kleiner als man sich erzählt? "Dafür sind meine Taten Groß" Erwiderte ich meinem Gegner nur unbeeindruckt. Wollte der hier jetzt nur reden schwingen, oder uns verhaften, oder mich? Vielleicht hatte er jetzt auch endlich genug gelacht und ihm war der Spaß daran vergangen mich zu beleidigen. "Ich dachte, man hat euch so viel über mich erzählt. Wenn ihr eh nur über mich spotten könnt und darüber wie ungefährlich mein Bogen ich und meine Pfeile sind, warum soll ich dann jetzt noch mal verhaftet werden?" Eine interessante Frage die mir da in den Kopf gekommen war. Dieser Typ traute mir gar nichts zu, aber wollte mich festnehmen, weil die von mir verübten verbrechen so harmlos waren? So ein Unsinn. Robin Hood war ein gefürchteter Dieb und außerdem ein exzellenter Bogenschütze. Schon in Kindertagen war er mein größtes Vorbild gewesen und durch meine Heimat hatte ich eh noch mal eine tiefere Verbundenheit zu ihm und seinem Leben. "Es ist gut, dass ihr wenigstens von mir gehört HABT. So könnt ihr später nicht behaupten man hätte euch nicht gewarnt" Der schlechteste Dieb von dem man je gehört ha. Pah. Er wusste gar nicht von, was er da sprach. Nach dem Will sich erstmal freundlicher und klugerweise zurückgehalten hatte, packte dieser mich erneut an. In seinem Gesicht lag etwas was mich kurz stutzen ließ. Irgendwie war mir klar das Will, gerade nicht mit mir konkurrieren wollte. "Ach? Ist das so?" Ich lachte ihm kurz leise und zynisch zu. Erst beleidigte er mich unentwegt und nun sagte er mir das er ja wusste, wie klug ich war. "Na schön. Versuchen wir es. Aber kommen wir hier lebend raus werde ich dich so was von verprügeln Gordon"Ich tippte William kurz gegen den Brustkorb und sah ihn mit meinen funkelnden Augen hasserfüllt an.

Gerade wollte ich Will fragen was er, denn vorschlug, um den Fängen des Sheriffs zu entkommen, da legten der Dicke und der mit dem französischen Akzent ihren Arm um meine Schultern. Die Holde Maid? Oh man. Bei der ganzen Aufregung hatte ich total Marian vergessen, die ja gerade die gefangene des Königs war. Robin hätte sie auf jeden fall gerettet und ich musste das auch tun. Andernfalls könnte man sie vielleicht hinrichten lassen, weil man ihr ein Bündnis mit uns unterstellte. Es kam gar nicht infrage, das wir sie nicht da rausholen würden. Aber dies würde nur funktionieren, wenn wir den Sheriff entkommen konnten. Alle meine Gefährten waren nun sehr entschlossen mich in einem Kampf zu unterstützen und ich sah Will mit einem triumphierenden Grinsen und ein wenig besserer Laune an. Diese Männer mochten zwar verrückt sein, aber sie waren die einzige Hilfe, die wir hatten und irgendwie ja auch gar nicht so übel.
"Lumiere hat recht. Ich bin ein gefeierter Volksheld. Ich werde jetzt ganz bestimmt nicht davon laufen. Ergeben werden wir uns, aber auch nicht sollte dies einer in Betracht gezogen haben." Ich sah kurz eindringlich in die Runde und war, dann erleichtert, als ich davon ausgehen konnte das dies keiner vorhatte. "Will, Chewbacca, Ihr zwei..." Ich zeigte auf Unruh und Lumiere. "So wie der Colonel, der andere Rest und... wer bist du eigentlich?" Ich sah den Typen, an der mir vorhin noch mit seinem Sprung vom Baum William vom Hals geschafft hatte. "Ich... bin Lancelot." Verkündete er mit geschwollener Brust. "Einst ein Ritter im Dienste von Artus bis er mich von Camelot verstieß, weil ich ihn dazu aufforderte seine Krone an mich abzutreten." Seine Stimme war düster geworden und ich war mir nicht sicher ob er durchgeknallt oder... er war, auf jeden fall durchgeknallt. "Alles klar... äh. Also Lanny und ihr..." Ich zeigte auf alle anderen, die sich mir verpflichtet hatten. "Könnt mir voll und ganz vertrauen. Ich hol uns hier jetzt raus..." Ich war in einem Wald groß geworden... also aufgewachsen und auch, wenn ich meist etwas neben der Spur war, so war ich doch immer wachsam. Mag sein das keiner dieses Wespen Nest bemerkt hatte, welches über dem Kopf des Sheriffs am Baum hing, jedoch war mir dieses nicht entgangen. Völlig überzeugt von mir selbst trat ich dem Sheriff wieder in den Weg und es fühlte sich verdammt gut an zu wissen, das mein Plan uns ganz sicher vor dem Haftbefehl des Königs retten würde. "Gentleman Ich werde euch jetzt mal ein wenig über meine Fähigkeiten aufklären. Wenn es etwas gibt, was ihr über Robin Hood wissen solltet, dann ist es folgendes..." Ich spannte den Bogen und fixierte genau das Nest, wobei ich mich gar nicht so hätte dafür anstrengen müssen. Es kam, wirkte halt noch ein bisschen dramatischer so. "Sein Pfeil verfehlt sein Ziel niemals" und Schuss. Der Pfeil traf genau zwischen den Ast und dem Nest und landete wie von mir berechnet in dem Zwischenraum des Sattels in dem der Sheriff noch so siegessicher und weiterhin grinsend saß. Noch während die Wespen sich um ihr Nest scharrten und sich auf einen Angriff vorbereiteten vollführte ich eine tiefe Verbeugung, bei der ich sogar meinen Hut vor meinen Verfolgern zog. "Ich bin mir sicher ihr werdet diesen Tag niemals vergessen an dem ihr Robin Hood beinah geschnappt hättet" Der aufgebrachte Schwarm hatte sich nun wie eine dunkle Wolke um den Sheriff und seine Soldaten gelegt und ich zögerte nicht meine Beine in die Hand zu nehmen und um mein Leben zu laufen. "Beehren sie uns doch bald mal wieder.. Das heißt, wenn sie uns finden"Während ich noch einen Blick zurück warf, winkte ich nach Will und dem Rest und lief geradewegs in den dunklen Wald hinein. Jetzt war Will mir aber so was von eine Entschuldigung schuldig.
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[Quest] Die Abenteuer von Draven Hood und Bruder Will Tuck - Once upon a time..
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