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 I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.

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Ruby Clark
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BeitragThema: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   So 10 Jun 2018 - 1:01

I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody
Liana & Ruby | Sommer 2005 | privat | Schicksal: ja


Das Schuljahr hatte erst vor wenigen Wochen begonnen und auch wenn Ruby es immer wieder schade fand ihren Vater zurücklassen zu müssen, hatte sie sich wieder gut im Schloss eingelebt. Außerdem freute sie sich jedes Mal unheimlich darauf ihre Freunde wieder zu sehen. Der Wechsel von der Ferienzeit in die Schulzeit bedeutete für die Hufflepuff jedes Mal eine Reise in eine andere Welt. Zuhause in London lebte sie bei ihrem Vater und dadurch, dass sie außerhalb der Schule keine Magie verwenden durfte, führte sie für diese Zeit ein reines Muggelleben, so wie sie es auch vor Hogwarts getan hatte. Die Rückkehr ins Schloss bedeutete jedes Mal auch eine Rückkehr in die magische Welt. Eine Welt, die die junge Hexe nach wie vor faszinierte, auch wenn Ruby schon lange festgestellt hatte, dass in dieser Welt auch nicht alles so perfekt war, wie es zu Beginn ihres ersten Schuljahres auf das damals sehr naive Mädchen gewirkt hatte. Ihre Illusion, dass auf Hogwarts alle an einem Strang zogen, war schnell zerplatzt. Es hatte sich schnell herausgestellt, dass es viele reinblütige Zauberer gab, die in muggelstämmigen Mitschülern, zu denen auch Ruby gehörte, etwas Minderwertiges sahen. Der Umstand, dass Ruby zu den Menschen gehörte, die sich gegen diese Art des Umgangs auflehnte, machte sie bei den fanatischen Reinblütern nicht unbedingt beliebter.
An diesem Vormittag hatte die blonde Hexe eine Freistunde genutzt, um an ihren Quidditchfähigkeiten zu feilen. Sie war im letzten Schuljahr in das Team der Dachse aufgenommen worden und durfte auch dieses Schuljahr wieder als Hüterin für ihre Hausmannschaft antreten. Sie mochte den magischen Sport. Quidditch war eine angenehme Abwechslung zum ewigen Lernen in der Bibliothek und in diversen Klassenräumen.
Doch wie so oft, hatte die Hufflepuff auch an diesem Tag die Zeit vergessen. Sie musste zum Unterricht für Zaubertränke und sich vorher noch umziehen. Schließlich konnte sie dort schlecht in Quidditchkleidung auftauchen. Obwohl der Klassenraum für Zaubertränke nicht weit vom Gemeinschaftsraum der Dachse entfernt war, saß ihr die Zeit nun sehr im Nacken, weshalb die junge Hexe den Weg zum Schloss sprintenderweise zurücklegte. Den Besen durfte sie aufgrund der Schulordnung nicht verwenden. Zudem wurden die Besen der Quidditchspieler ohnehin am Quiddichtfeld aufbewahrt, so dass die Hexe den Besen gar nicht bei sich trug, als sie kurz vor dem Schulgebäude ihr Tempo zügelte.
Eine Gruppe von Schülern stand vor dem Eingang des Schlosses und bereits auf größere Entfernung waren die grünen Akzente der Uniformen zu erkennen. Fast alle trugen das Schlangenwappen auf der Brust. Kurz darauf waren für Ruby auch die Gesichter der ungeliebten Mitschüler zu erkennen. Sie stammten aus verschiedenen Jahrgangsstufen und mit einigen von ihnen war Ruby bereits unangenehm aneinandergeraten. Zwischen ihr und dem Schloss stand also eine Gruppe von insgesamt vier Slytherin und der Ravenclaw Liana Jenkson. Die jüngere Mitschülerin war schon des Öfteren von Ruby zurechtgewiesen worden, als sie sich über schwächere hergemacht hatte. Auch die anderen, teilweise älteren, vier Schlangen, waren der Hufflepuff nicht unbekannt.
Mit gesenktem Blick ging die blonde Hexe auf die Gruppe zu und murmelte ein leises: „Ich müsste hier einmal durch“, während sie versuchte sich an den Slytherins vorbei zu quetschen.


Zuletzt von Ruby Clark am So 12 Aug 2018 - 16:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Liana Audrey Jenkson
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   Di 12 Jun 2018 - 16:43

Es war für Liana Audrey Jenkson das dritte Schuljahr in Hogwarts und mittlerweile hat die Reinblüterin sich komplett damit abgefunden, das sie anders wie ihre Eltern und ihre Geschwister eben nicht in Slytherin - sondern in Ravenclaw war. Wobei die Blondine die Veranlagung für Slytherin gehabt hätte - vielleicht war es aber auch einfach ihr Wissensdurst der sie letzt endlich damals als kleine Erstklässlerin ins Haus der Adler gesteckt worden war.
Das neue Schuljahr hatte zwar erst vor kurzem angefangen, aber Liana fand es amüsant zu beobachten, wie die neue Erstklässler so wunderbar dabei versagen, die richtigen Klassenzimmer zu finden oder aber den Weg zurück zur Eingangshalle oder dem Gemeinschaftsraum.
Auf die Idee zu kommen, zu helfen und eine Wegbeschreibung bei einer solch unschönen Situation zu geben - natürlich das hätte Liana tun können - aber es war ihr egal, ob diese Neulinge den Weg fanden oder nicht. Es war nicht ihr Problem und die gleiche Einstellung hatten auch ihr Verwandten die Hogwarts ebenfalls besuchten.
"Die ganzen Schlammblüter sollten froh sein, das sie hier geduldet werden"
"Geduldet? Es ist eine Schande - wenn man bedenkt wie die Ansichten von unserem Hausgründer gewesen war - sollten die hier gar nicht sein"

Liana nickte nur zustimmend, blickte die anderen vier Slytherins mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen an.
Es waren Freunde ihres 16 Jährigen Bruders Charly Jenckson und Liana kam mit den älteren gut zurecht - außerdem teilten die Jungs die gleichen Ansichten wie die Drittklässlerin.
Das die Ravenclaw von dem grün der Uniformen der anderen ein wenig heraus stach störte Liana nicht.
"Wenn wir die Aufnahme Kriterien genau nehmen würden - wären die Anzahl der Schüler kleiner - positiv - wir müssten uns nicht mit diesen nervigen Erst und Zweitklässler herum schlagen", gab Liana ihre Meinung Preis und sie brauchte sich keine Sorgen zu machen. Sie war Reinblütig und der Stammbaum ihrer Familie hatte nicht einen einzigen Schandfleck - keinen der nicht eliminiert worden war und von dem man wusste zumindest.
"Wäre besser, aber du musst diesen Loosern nur zeigen, wer hier das sagen hat Lia", meinte einer der Slytherin Jungs und die Ravenclaw wusste genau worauf er anspielte.
"Glaub mir das tue ich bereits", erwiderte die Blondine und ein kurzes fieses Lächeln erschien für den Bruchteil einiger Sekunden auf den Lippen der Hexe. Es war kein großes Geheimnis, das sie den schwächeren Schülern des öfteren mal ein Beinchen stellte, einige fiese Kommentare abließ und sie schikanierte. Es war doch viel zu einfach und es machte der Jenckson Spaß.
Sie blickte kurz zum Eingang des Schlosses, denn die vier Slytherins und sie hatten sich davor positioniert und das Wetter war schön - ein perfekter Ort um herum zu stehen und sich ein wenig darüber zu unterhalten, wie unpassend Muggelgeborene hier doch waren und das man ein sehr angenehmeres Leben führen könnte, wenn nur Kinder aus Reinblütigen Familien das Schloss besuchen dürften - aber Liana wusste irgendwo tief in sich drin, das so ein Wunschdenken nicht realisierbar und vor allem umsetzbar sein würde.
Liana drehte sich herum - ebenso wie die anderen vier Slytherins aus den unterschiedlichen Jahrgangsstufen. Die Ravenclaw erkannte eine ältere Schülerin aus Hufflepuff, Fünfte Jahrgangsstufe und Liana konnte Ruby nicht leiden. Mehr als einmal wurde sie von der Dachsin zurecht gewiesen - nur weil sie die jüngeren ein wenig ärgerte.
"Habt ihr auch so ein Piepen gehört?", wollte Liana von den Slytherins wissen und musterte Ruby kühl mit ihren blauen Augen.
"Ich sehe nur einen unbedeutenden Niemand hier stehen", erwiderte einer der Schlangen Jungs.
"Warum sollten wir dir Platz machen Clark? Sind wir etwa zu spät zu einem Unterricht unterwegs?", wollte Liana wissen.
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   Fr 29 Jun 2018 - 21:55

Natürlich konnten die überzeugten Reinblüter Ruby nicht einfach ziehen lassen. Sie blockierten ihr den Weg und die junge Hufflepuff wusste, dass sie nichts sagen konnte, was etwas an dieser Situation ändern würde. Sie atmete genervt aus und betrachtete die zwei Jahre jüngere Ravenclaw mit einem verurteilenden Blick. Liana hatte nur eine derart große Klappe, weil sie sich der Unterstützung durch die Schlangen sicher sein konnte. Es war abzusehen gewesen, dass sich Rubys Zurechtweisungen gegenüber der jüngeren Mitschülerin eines Tages rächen würden, aber in dieser Situation der Eile konnte sie das nun wirklich nicht gebrauchen.
Wenn Ruby rechtzeitig zum Unterricht kommen wollte, dass musste sie an den Mitschülern vorbei. Jeder Umweg würde sie zu viel Zeit kosten und somit traf sie eine Entscheidung, welche vermutlich nicht besonders klug gewesen war. Es war offensichtlich, dass Liana das schwächste Glied der menschlichen Barriere war. Wenn sie irgendwie vorbeikommen konnte, dann war die Ravenclaw der Schlüssel. Nachdem sie die Lungen mit Luft gefüllt hatte, stieß Ruby die jüngere Schülerin zur Seite und beschleunigte dann ihre Schritte. Ohne zurückzublicken stürmte sie an der Blockade vorbei ins Schulgebäude und versuchte sich mit schnellen Schritten von Liana und den Slytherins zu entfernen. Die Hufflepuff wusste, dass sie nun schneller sein musste, weil ihr Vorgehen von den intoleranten Reinblütern bestimmt nicht einfach hingenommen wurde. Der einzige sichere Ort war nun der Gemeinschaftsraum der Dachse. Von dort aus könnte sie mit einer Gruppe von Mitschülern zum Unterricht gehen. Wenn sie nicht alleine war, konnten ihre Verfolger ihr nichts mehr anhaben. Doch dafür musste sie ihnen erst einmal entkommen und den Gemeinschaftsraum erreichen.
Mit schnellen Schritten rann sie durch die Eingangshalle. Hinter ihr waren die Stimmen und Schritte ihrer Verfolger zu hören. Sie wusste, dass sie mehr als nur verbale Gewalt erleiden müsste, wenn sie nicht entkommen würde, weshalb sie so schnell lief, wie sie nur konnte. Obwohl sie es nicht wagte sich umzudrehen, hatte sie jedoch das Gefühl, dass die Stimmen der Verfolger sich näherten. Ruby versuchte noch schneller zu rennen. Sie gab alles, doch es ging nicht schneller. Sie biss die Zähne zusammen. Die Flucht musste einfach gelingen. Doch das Glück war an diesem Tag nicht auf ihrer Seite.
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   Mo 2 Jul 2018 - 15:24

Falls das der Fall war, störte es die Ravenclaw ja absolut nicht. War es ihr Problem, wenn die Fünftklässlerin zu spät zu einer Unterrichtsstunde kam? Liana störte es nicht, denn die Drittklässlerin hatte andere Sachen,auf die sie sich konzentrieren müsste. Eine interessanten Konversation mit den älteren Slytherins zum Beispiel.
Somit würden sie Ruby Clark nicht einfach so vorbei lassen. Liana vermutete für einen Moment, das die anderen Schlangen etwas fordern würden, wie ein wenig Geld zum Beispiel, das wäre gar keine so schlechte Idee.
Allerdings schien die Fünftklässlerin einen anderen Plan zu haben, denn nur Sekunden später wurde die junge Jenkson von Ruby zur Seite gestoßen und die Hufflepuff quetschte sich an ihnen vorbei, um anschließend Richtung Eingang des Schlosses zu rennen.
Etwas verdattert blickte die 13 Jährige Ruby hinterher, wie konnte sie es wagen! Was für ein absolut unhöfliches Verhalten, man stößt sie nicht einfach so zur Seite.
"Dieses verdammte Schlammblut", fluchte Liana wütend und bekam zustimmendes Nicken von den Schlangen.
"Zeigen wir ihr, das sie sich mit den falschen angelegt hat. Ich hoffe du bist sportlich Lia", sagte einer der Freunde von Lianas älterem Bruder. Die Ravenclaw nickte und sie bemerkte das ein fieses Grinsen auf den Gesichtern der älteren Jungs bemerkte. Dann rannten sie der Hufflepuff hinterher.
Die würde es bereuen so ein bescheuertes Verhalten an den Tag gelegt zu haben, dachte Liana, als sie versuchte mit den Jungs, die einiges sportlicher waren als die Blondine selbst, Schritt zu halten.

Was einfacher gesagt war,als das Liana es sich vorgestellt hatte. Denn sie war nicht wirklich sportlich oder hatte eine gute Ausdauer. Allerdings wollte sie dieses Gefühl ignorieren, rannte weiter mit und hatte, ein wenig außer Puste, mit den Jungs den Eingang des Schlosses erreicht und sie konnten nach dem passieren der großen Eingangstüren sehen, wie die Hufflepuff weiter rannte. Sie durchquerten die Eingangshalle und versuchten zu Clark auf zu schließen.
Liana überlegte während des weiteren Laufens, ob sie anfangen sollte mehr Sport zu treiben. Bestimmt würde sie später noch Seitenstiche bekommen.
"Die läuft dich bestimmt zu ihrem Gemeinschaftsraum", hörte Liana die Stimmen der Jungs sagen. Natürlich, das ergab Sinn. Wenn die Dachsin in ihrem Gemeinschaftsraum sein würde, wäre sie in Sicherheit.
"Dann halten wir sie davon ab", brachte Liana hervor und die kleine Gruppe beschloss die Flucht der Hufflepuff schnell und ohne größere Anstrengung zu beenden. Sie liefen ihr also weiter hinterher, bis Ruby in einem leeren Gang im Kerker angekommen war. Eine der Slytherins hatte seinen Zauberstab gezückt und feuerte einen Zauber auf die fliehende Schülerin ab.
"Impedimenta"
Liana wusste, wenn der Zauber des Slytherins sein Ziel nicht verfehlen würde, dann würde Ruby in ihrer Bewegung für einige Sekunden erstarren - es war fast schon perfekt.
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   So 22 Jul 2018 - 13:35

Die Hufflepuff rannte dem Gemeinschaftraum entgegen. Sie war sportlich und auf keinen Fall langsam. Das regelmäßige Training machte sich in derartigen Augenblicken bemerkbar. Die Verfolger hätten sie vermutlich nicht einholen können. Zumindest nicht, bevor sie den Gemeinschaftsraum erreicht hätte. Doch einer der Slytherins besaß die Dreistigkeit, um Ruby mit dem Zauberstab zu attackieren. Mit einem derartigen Angriff hatte die junge Hexe nicht gerechnet. Ihre Beine wurden für einen Moment bewegungsunfähig. Der Zauber des Schülers war nicht besonders stark oder gut ausgeführt gewesen, aber er war ausreichend, um die Flucht der Hufflepuff zu stoppen und sie zu Fall zu bringen.
Ruby stürzte in Laufrichtung und schlug frontal auf den kalten steinernen Boden auf. Es gelang ihr die Arme schützend vor ihr Gesicht zu heben, um ernsthaftere Verletzungen zu vermeiden. Lediglich ihre Knie waren von stärkerem Schmerz erfüllt. Sie musste diese nicht in Augenschein nehmen um zu wissen, dass sie dort Schürfwunden entdecken würde. Die Hose der Quidditchkleidung war vermutlich ebenfalls auf Kniehöhe beschädigt.
Ohne sich zu den Angreifern umzudrehen, stemmte sich Ruby auf ihre Arme, um sich wiederaufzurichten. Doch bevor ihr das gelang, beförderte sie ein Tritt gegen den unteren Rücken wieder zu Boden. Erschrocken drehte sie sich auf dem Boden herum, so dass sie nun auf den kalten Steinen saß und einer der Schlangen direkt in die Augen blickte.
Ein wenig panisch schaute die junge Hexe sich um. Sie war alleine und niemand der ihr helfen könnte war in der Nähe. Ruby gehörte zu den Menschen, die sich gerne selber halfen, aber in diesem Augenblick war sie ihren Angreifern definitiv unterlegen. Sie wünschte sich so sehr, dass ein glücklicher Zufall nun dafür sorgte, dass Onyx auftauchen und ihr helfen würde, aber eine bloße Hoffnung würde sie nun nicht retten. „Was soll der Scheiß?“, waren die ersten Worte, welche das Mädchen vollkommen unüberlegt hervorbrachte. Ein schneller Griff ließ sie den Zauberstab ziehen, welchen sie nun auf den Slytherin richtete, der sie kurz zuvor zu Boden getreten hatte. Sie richtete sich auf und hielt den anderen Schüler auf Abstand. Doch auch einige der Angreifer waren bereits mit einem Zauberstab bewaffnet.
Einen Kampf würde sie verlieren und eine Flucht würde ihr nicht gelingen. Die junge Hexe war ratlos und war den Angreifern ausgeliefert. Doch vielleicht konnte sie irgendwie eine friedliche Lösung herbeiführen. „Ich habe euch nichts getan.“ Die Hufflepuff wusste allerdings, dass die Reinblutfanatiker keinen konkreten Grund brauchten, um ihresgleichen anzugreifen oder zu verletzen. Langsam ließ sie ihren Zauberstab sinken, während ihr Blick die kleine Gruppe aus Slytherins und einer Ravenclaw inspizierte. „Ich will nicht kämpfen. Lasst mich einfach gehen und wir vergessen das hier.
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   Mo 30 Jul 2018 - 15:54

Und clever, es war fast perfekt und zeitgleich clever. Man rannte nicht einfach so vor Slytherins davon und erneut war die Blondine dankbar das sie sich so gut mit den Freunden ihres Bruders verstand. Das hatten den super Vorteil, das sie mit den Schlangen auf einem Fleck stehen durfte und die Aggressivität und Rachsüchtigkeit, welche die älteren an den Tag legten genießen und sie machte natürlich mit. Was war schon falsch daran, ein wenig Spaß zu haben bei den Menschen, die man so wunderbar ärgern konnte. Und in der Gruppe machte es noch gleich viel mehr Spaß.
Liana war gespannt darauf, ob der  Impedimenta, den der Schüler abgefeuert hatte, sein Ziel nicht verfehlen würden.
Die Adlerin stimmte in das kalte hinterhältige Lachen der älteren mit ein, als Ruby von dem Zauber getroffen wurde und auf den kalten harten Steinboden des Ganges flog. Das war ein Treffer ins Schwarze und sie hatte es absolut verdient.
"Diese unwürdige Miststück versucht sich auf zu richten - zeigen wir ihr wo ihr Platz ist", sagte einer der Slytherins und die kleine Gruppe bewegte sich auf die Hufflepuff zu, einer der Jungs trat gezielt in die Richtung von Ruby´s unterem Rücken. Die anderen blieben mit etwas Abstand stehen und beobachten, wie die Hufflepuff somit keine Chance hatte auf zu stehen. Ein amüsiertes Lächeln zierte die Lippen von Liana und sie fand es lustig, wie einfach man einer Person mit der Dynamik einer Gruppe doch auf dem Boden halten konnte.
"Große Klappe Missy!", knurrte einer der anderen und der Slytherin der Ruby zu Boden gestoßen hatte, funkelte sie genervt an und trat einen Schritt zurück. Was hatte diese unwürdige eigentlich die Nerven ihren Zauberstab zu zücken und ihn auf die kleine Gruppe zu richten.
"Eine andere Wortwahl wäre angemessen nicht Ruby? Wo du dich schon so unhöflich an uns vorbei gequetscht hast", sagte Liana in einem abwertenden Tonfall, nachdem sie ihren eigenen Zauberstab auch gezückt hatte und sich neben zwei Slytherins positionierte. Was würde die da auf dem Boden schon anstellen können?
"Hast ne große Klappe und bistn verdammtes Schlammblut! Als würden wir nen Grund brauchen", spuckte einer der Slytherins der auf dem Boden sitzenden Schülerin vor die Füße.
"Wir können dich nicht leiden", fügte Liana noch hinzu als wäre es die perfekte Erklärung. Man konnte jemanden nicht leiden, er hatte einen geringeren unwürdigen Blutstatus und war vom Charakter her mit ihnen absolut nicht kompatibel - brauchten sie da noch mehr Gründe um sie mobben? Nein.
"Wo wäre da der Spaß - wir sollen dich laufen lassen und dann verpetzt du uns bei irgendwem. Ich denke nicht das wir so ein Risiko eingehen sollten Jungs", sagte einer der Slytherins mit einem fiesen Grinsen.
Liana räusperte sich kurz und ihre blauen Augen funkelten vorwurfsvoll, war sie hier nur zur Dekoration.
"Sorry - Ladies", fügte der besagte Slytherin noch hinzu und Liana beobachtete anschließend kritisch, wie Ruby ihren Zauberstab hatten sinken lassen.
"Was ist dein Preis, wenn wir dich laufen lassen? Es geht nur ums Geschäft", sagte Liana und bekam ein zustimmendes Nicken der kleinen Gruppe.
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   Fr 10 Aug 2018 - 21:45

Ruby war deutlich angespannter, als sie sich ansehen ließ. Sie wusste keinen Ausweg und hatte sogar starke Angst vor dem was noch passieren würde. Die Slytherins wussten, wie sie sie mit Worten verletzen konnten, aber diese verbale Gewalt vermochte das blonde Mädchen auszuhalten. Die Angreifer hatten jedoch bewiesen, dass sie auch vor körperlicher Gewalt nicht zurückschreckten und körperlich konnte sie sich gegen die kleine Gruppe nicht behaupten. Sie war schließlich deutlich in der Unterzahl. Es kostete sie eine Menge Überwindung der kleinen und frechen Ravenclaw die Meinung nicht zu sagen. Das Mädchen konnte sich dieses Verhalten nur erlauben, weil die Gruppe sie schützte. Und Ruby konnte nicht dagegen vorgehen, weil sie sich damit in eine noch schlimmere Lage bringen würde, sofern das überhaupt möglich war.
Die älteren Jungs standen direkt vor ihr und jeder Versuch aufzustehen würde in einem weiteren Tritt enden, der sie zurück auf den steinernen Boden beförderte. „Wie würdet ihr denn verhindern wollen, dass ich euch anschwärze? Je länger das hier so weiter geht, desto mehr Grund habe ich dazu! Lasst mich einfach gehen!“ Die Hoffnung, dass die Schlangen zustimmten, war verschwindend gering, aber Ruby war verzweifelt und wusste sich nicht anders zu helfen. Sie wollte auf jeden Fall verhindern, dass ihr etwas angetan wurde.
Preis? Ist dann ein Witz? Vielleicht, dass ich dir beim nächsten Mal, wenn ich dir alleine begegne, nicht in den Arsch trete, du reinblutfanatisches Miststück!“ Und da war es wieder. Rubys Temperament, dass jede Chance auf eine friedliche Lösung zunichtemachte, aber sich einfach nicht zurückhalten ließ. Kaum hatte Ruby ihren Satz beendet, trat der Slytherin, welcher sie zuvor zu Boden getreten hatte, wieder näher an sie heran. Reflexartig riss die blonde Hexe den Zauberstab hoch und brüllte dem Angreifer verzweifelt: „Stupor!“, entgegen. Ein roter Blitz schoss aus dem Zauberstab hervor und ließ den Slytherin aufschreien. Im selben Moment sprang das Mädchen zurück auf seine Füße. Kaum stand sie wieder aufrecht, griff sie nach dem geschockten Slytherin, zog ihn zu sich ran, so dass er als Schutzschild fungierte und hielt ihm den Zauberstab an die Schläfe. „So, jetzt mache ich hier die Ansagen. Erstmal werft ihr jetzt alle eure Zauberstäbe zur Seite!“ Ob dieses Vorgehen klug war, wusste die Hufflepuff nicht, aber es war alles, was ihr in ihrer Verzweiflung eingefallen war. Sie wollte dieser Situation entkommen und ihre spontane Reaktion hatte zumindest das Potential sie heraus zu bringen. Ob es wirklich funktionierte, würde alleine von der Reaktion der anderen Angreifer abhängen.
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   So 12 Aug 2018 - 13:44

Leider wusste Liana das die Hufflepuff nicht auf das ´Nenne deinen Preis´ Angebot eingehen würde. Als würde sich jemand wie Ruby Clark auf einen Deal einlassen, sicherlich nicht. Immerhin hatte Liana diesen Vorschlag noch irgendwo gut gemeint, sie sollte Stillschweigen darüber bewahren, was hier passierte und die kleine Gruppe würde sie gehen lassen - eine perfekte Lösung für alle, vielleicht noch ein wenig Geld dazu verdienen, etwas ähnliches wie Schutzgeld wenn man so will. Verängstigte Schüler die jünger als Liana und die anderen Jungs aus dem Haus der Schlangen waren, würden vielleicht panisch darauf eingehen, um schnell weg laufen zu können, aber Liana war in letzter Zeit so oft mit der anderen Hexe aneinander geraten - sie konnte einfach nicht einschätzen ob Ruby auf diesen Deal reagieren würde.
Zur Sicherheit umfasste sie ihren Zauberstab ein weiteres mal, um für den Fall der Fälle,das sie irgendeinen Weg finden würde, um ab zu hauen, vorbereitet zu sein.
"Lasst mich einfach gehen - bestimmt nicht", äffte einer der Jungs ihre Worte nach und der letze Teil seines Satzes war sehr kalt und der Rest der kleinen Gruppe stimmten ihm zu. Es gab Mittel und Wege, das anschwärzen zu verhindern. Aber Ruby einfach so gehen lassen? Bestimmt nicht. Wie einfach stellte dieses kleine Stück Trollmist sich die Sache denn bitte vor?
"Das würde ich zu gerne sehen. Vielleicht bringt deine große Klappe dich irgendwann in größere Schwierigkeiten Clark", sagte Liana hämmisch grinsend und lies sich von der Drohung, was passieren würde, wenn sie Ruby mal alleine begegnen würde nicht im geringsten beeindrucken. Die Ravenclaw wusste ganz genau, das sie in der Gruppe der Slytherin´s nichts zu befürchten hatte. Zumindest nicht von den Schlangen.
"Shit!", hörte Liana die anderen Jungs fluchen und sie wich automatisch einen Schritt zurück, als sie erkannte das Ruby den Slytherin angebrüllt hatte, der sie mehrmals auf den Boden gestoßen hatte und ihm nun einen Stupor entgegen geschleudert hatte.
Finstere Gesichter blickte Ruby nun an, als diese einen ihrer Jungs als Schutzschild nutzte, es war Clever denn sie würden keinen Zauber auf einen Hauskollegen abfeuern wollen.
"Warum sollen wir Anweisungen von einem Schlammblut annehmen!", knurrte einer der Jungs und Liana seufzte leise auf, natürlich die Aktion war zum Kotzen aber wenn sie den Mitschüler wieder haben wollen würde, wäre das klügste dieser lächerlichen Forderung Folge zu leisten.
"Sie hält ihm ihren Zauberstab an die Schläfe - ich meine einen unverzeihlichen Fluch wird sie nicht aussprechen aber es gibt genug andere Zauber, die Connor lahm legen können", zischte Liana dem Slytherin zu und dieses Argument schien die anderen Schlangen zu überzeugen.
"Das wird ein noch ein Nachspiel haben Clark, dann wenn du am wenigstens damit rechnest"
Sagte einer der anderen Schlangen und die jungen Hexen und Zauberer legten zeitgleich ihre Zauberstäbe vorsichtig zur Seite.
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BeitragThema: Re: I would rather be a little nobody, then to be a evil somebody.   So 12 Aug 2018 - 16:15

Angespannt beobachtete Ruby, wie ihre Angreifer ihre Waffen aus den Händen legten. Das Ganze hätte schnell schief gehen zu können, aber dieses eine Mal schien die Hufflepuff Glück zu haben. Dennoch wog sich das blonde Mädchen noch nicht in Sicherheit. Sie durfte keinen Fehler machen, denn sonst würde sie dafür bezahlen, das wusste sie. Die Wut in den Augen der Slytherins sprach Bände darüber, was diese gerne mit Ruby anstellen würden, sobald diese ihnen eine Möglichkeit dazu gab. Vorsichtig bewegte sich die Hufflepuff in Richtung des Gemeinschaftsraumes, der nur wenige Schritte entfernt lag. Den Mitschüler hielt sie dabei weiter fest und auch mit dem Zauberstab zielte sie weiterhin auf den jungen Zauberer. „Ihr solltet gar nicht an Rache denken. Ich bin offensichtlich klüger al ihr“, entgegnete sie auf die Drohung, die sie erreichte. Ruby wusste, dass sie nur Glück gehabt hatte und dass ihre Peiniger sich eine weitere Gelegenheit suchen würde, egal was sie sagte. Die Angst in der jungen Hexe war groß, weshalb sie sich vermutlich nicht mehr so schnell alleine aufs Schulgelände begeben würde.
Kaum hatte sie den Eingang des Gemeinschaftsraumes erreicht, stieß sie den Slytherin mit aller Kraft von sich weg, öffnete schnell die Tür und verschwand in der Sicherheit des Dachsbaus. Dort hörte sie erst auf zu laufen, als sie ihren Schlafsaal erreicht hatte. Keine Mitschülerin war zu sehen. Alle waren im Unterricht. In dem Unterricht, den sie nun verpasst hatte. Ruby wollte es nicht riskieren erneut in Schwierigkeiten zu geraten, weshalb sie gar nicht daran dachte zum Klassenzimmer zu laufen. Stattdessen ließ sie sich auf ihr Bett sinken, wo der Schock und das Adrenalin langsam nachließen. Das blonde Mädchen vergrub ihr Gesicht in ihrem Kissen und konnte die Tränen nicht zurückhalten. Immer wieder kam es zu derartigen Vorkommnissen. Man behandelte sie wie Dreck, weil ihr Vater kein Zauberer war. Es traf die junge Hexe sehr, dass man den Mann, der für sie der stärkste und wichtigste Mensch überhaupt war, derart verurteilte. Ruby wusste, dass das alles nicht fair war und doch wusste sie nicht, wie sie dagegen vorgehen sollte. Die Machtlosigkeit erzeugte ein beklemmendes Gefühl in Ruby und Tränen waren in diesem Augenblick das einzige Mittel, um dem Frust Luft zu machen.

ENDE
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