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 Draven & Julia

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Draven Baxter
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BeitragThema: Draven & Julia    Di 29 Mai 2018 - 12:08

Das Spiel war für uns gelaufen. Wir hatten verloren. Ich wusste das dies passieren würde. Ich hatte zwar, damit gerechnet das wir meinetwegen verlieren würden, aber am Ende hatte ich mich ja zum Glück zusammen gerissen. 30 zu 10 war doch gar kein so schlechtes Ergebnis. Wenn man die 150 Punkte außer Acht ließ die Ravenclaw durch den Fang des Schatzes dazu bekommen hatte. Und, dann war da noch Julia. Ein Klatscher hatte sie kurz vor Ende des Spiels erwischt. Wenn man so was sah wollte man sich einfach nur in die Tiefe stürzen und das schlimmste verhindern. Es war wie ein Reflex, aber man konnte nichts als zusehen. Ich musste auf meinem Platz bleiben und konnte nur hoffen das Julia sich nicht ernsthaft verletzte. Und während man sich dies wünschte, sah man über 100 Meter in die Tiefe. In eine schier endlose tiefe. Aber war das was passiert ist nicht irgendwo fair gewesen? Wir hatten den Ravenclaws ihren Hüter genommen und sie dafür unseren Sucher. Man müsste meinen, das so Gerechtigkeit aussah. Aber Gerechtigkeit sah immer noch anders aus.
Nach dem Spiel war ich gleich ohne Umwege vom Spielfeld gelaufen. Ich wechselte keine Worte mehr mit den Anderen. Nicht mal mit Noah oder AJ. Ich wusste, es würde auch wieder bessere Zeiten für Gryffindor geben, allerdings sah man mir unsere Niederlage deutlich an. Fast so als hätte sie mein Gesicht gebrandmarkt. Überhaupt wollte ich erstmal runter kommen. Und ich wollte nach Julia sehen. Ich wusste nicht, was mich dazu bewegt hatte ins Gewächshaus einzubrechen oder was ich mir dabei allgemein dachte. Ich war so wütend und enttäuscht über dieses Spiel Ergebnis und wusste nicht wieso. Es war nur ein Spiel und das letzte hatten wir doch gewonnen. Im Schloss fühlte ich mich beobachtet. Ihre Blicke klebten an mir und unserem Versagen. Ich wünschte, ich wäre nicht so impulsiv, aber die anderen nutzten das auch ständig für sich aus.
"Hey Baxter du bist ein verdammt mieser Hüter"
Höhnte es von irgendwo her. Dem folgte das kehlige Lachen und das dümmliche Grinsen. Ich schwöre ich wollte zuschlagen, aber wozu hätte das geführt? Nachsitzen? Strafarbeiten? Und vor allem Punkteabzug für Gryffindor. Das konnten wir uns nun wirklich nicht leisten. Diese Idioten waren es auch nicht wert das ich ihnen Beachtung für ihre aberwitzigen Bemerkungen entgegen brachte. Wer gab schon etwas auf die Worte eines Slytherins? Ich hätte einfach nichts ändern können. Ende der Geschichte. Zwar zitterten meine Hände und ich war mehr als bereit jemanden einen Fluch auf den Hals zu hetzen, aber ich hatte verdammt andere Sorgen. Ich musste wirklich die Finger von meinem Zauberstab lassen, egal wie schwer mir das fiel. Mittlerweile wusste ich auch von, was für bescheuerten Menschen ich umgeben war. Dennoch kam eins zum anderen und jetzt war ich geduscht und mit aufgeplatzter Lippen auf dem Weg in den Krankenflügel.
Ich wollte nur wissen, ob es Julia gut ging. Magie konnte immerhin so viel schaffen, was in Muggel Krankenhäusern nicht möglich war. Mit einem zusammen gebastelten Strauß von Blumen in den merkwürdigsten Farben stand ich nun vor Julias Bett und sah sie mit einem milden Lächeln an.
"Hey. Wie gehts dir?" Eine dumme Frage, die sie in ihrem Zustand gerade bestimmt viel zu oft hörte.
"Ich hab dir Blumen mitgebracht. Eigentlich habe ich sie aus dem Gewächshaus geklaut also hoffe ich, das sie dich nicht umbringen wollen" ein kleiner Scherz. Munterte sie vielleicht auf. "Ich weiß nicht, ob du dich an etwas erinnern kannst. Wir haben auf jeden Fall verloren... zum Glück ich meine ich habe AJ gesagt, das ich dich heirate, wenn du den Schnatz noch mal fängst"
Ich lachte und merkte erst , dann wie sich das anhörte und fuchtelte mit den Händen vor ihr rum
"Nein nein. so war das gar nicht gemeint. Du bist toll." Wieso konnte ich nicht einfach die Klappe halten?
"Na. Du weißt das ich ein ganz mieser Verlierer bin also entschuldige meine Laune ich... Ich wollte einfach nur nach dir sehen und dich fragen ob du okay bist."
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Julia Finschley
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BeitragThema: Re: Draven & Julia    Do 31 Mai 2018 - 1:30

Ich hatte den Klatscher auf mich zufliegen sehen, der meinem Team noch weiteres Pech bescheren sollte. Ich hatte ihm auch genau im Blick gehabt, um ihm problemlos ausweichen zu können. Doch niemand hätte wohl damit gerechnet, dass der Klatscher einen Haken schlagen würde. Er hatte mich direkt in der Seite getroffen und mich gnadenlos vom Besen geschleudert. Auch wenn der Klatscher oftmals in Richtung der Sucher getrieben wurde, kam es weniger häufig vor, dass er einen Spieler tatsächlich so sehr traf, dass dieser vom Besen und somit auch aus dem Spiel flog. Ich konnte mich noch genau an den Schmerz erinnern, der meinen kompletten Körper durchflutet hatte und ich konnte mich noch daran erinnern, wie ich Meter um Meter nach unten gefallen war, bis ich irgendwann das Bewusstsein verloren hatte.
Ich war wenige Zeit später im Krankenflügel wieder aufgewacht, wobei mir die Heilerin erzählte, dass William dagewesen war. Sie hatte ihn jedoch weggeschickt, auch wenn er sich zuerst total dagegen gesträubt hatte, mir noch nichtmal ansatzweise von der Seite zu weichen. Wissen Sie, wie das Spiel ausgegangen ist? fragte ich mit belegter Stimme. Nein, Miss Finschley, aber das sollte nun wirklich nicht Ihre größte Sorge sein. Sie haben einen Klatscher abbekommen und sind gerade aus mehreren Metern Höhe in die Tiefe gestürzt. war die weniger hilfreiche Antwort, die mich seufzen ließ. Ich hatte noch nie ein Quidditchspiel verpasst - seit der ersten Klasse stand ich in der ersten Reihe der Tribünen und war auch die erste gewesen, die sich in der dritten Klasse für das Auswahlspiel der Gryffindors eingeschrieben hatte, um Sucherin zu werden. Dieser Fall vom Besen verletzte nicht nur meine Rippen, die mithilfe eines Zaubers wieder repariert wurden, sondern auch meinen Stolz, den ich immer gepflegt aufrecht hielt.

Als die Heilerin sich irgendwann zurückzog, öffnete sich noch einmal die Tür und unser Hüter höchstpersönlich trat ein. Überrascht sah ich ihm entgegen, wie er mit einem Blumenstrauß in der Hand auf mich zukam. Unser Verhältnis zueinander war sehr schwer in irgendeine Kategorie einsortieren - wir waren weder Freunde, noch Feinde. Wir waren Klassenkameraden und Kollegen in der Mannschaft. Aber Außerhalb der Spiele und der Trainingseinheiten hatten wir nie wirklich etwas miteinander zu tun gehabt. Mir gehts blendend, Draven. Ich könnt dir vor Freude um den Hals springen Mein Satz triefte nur so vor Ironie, bevor mein Blick höchst überrascht zum Blumenstrauß hinunter wanderte. Er brachte mir Blumen? Warum? Sämtliche Fragen schwirrten in meinem Kopf herum, weswegen ich für einen Moment schwieg. Ähm...danke, wäre aber nicht nötig gewesen. Und selbst wenn sie mich umbringen, dann räch ich mich eben als Geist an dir war mein geistreicher Kommentar, gefolgt von einer kurzen Grimasse. Was wollte er hier? Ich hatte mit vielen Leuten gerechnet aber nicht mit Draven, mit dem ich sowieso nicht allzu viel zu tun hatte. Natürlich schätzte ich seine Geste, dass er mich im Krankenflügel besuchte, sehr aber ich hätte wenn überhaupt damit gerechnet, dass er gemeinsam mit der Mannschaft kam und nicht alleine. Bei der Neuigkeit, dass wir das Spiel verloren hatten, sank meine Stimmung noch einwenig mehr, auch wenn wir allgemein keinen guten Start gehabt hatten. Das nächste Spiel wird besser murmelte ich und ließ mich ins Kissen zurück sinken.
Wow Ich nahm seine nächsten Worte mit Humor und musste ebenfalls kurz lachen, bis ein stechender Schmerz durch den Körper zuckte und dafür sorgte, dass ich abrupt verstummte. Dass er sich kurz darauf zu entschuldigen begann, machte es nicht weniger witzig, da es offensichtlich so wirkte, als wäre es ihm sichtlich unangenehm. Keine Sorge, ich bin auch nicht scharf auf eine Zwangshochzeit Auch ich konnte es nicht lassen, meinen Senf zu seinen Worten beizugeben. Sehr nett von dir Dieses Mal meinte ich es todernst, dass ich mich tatsächlich über seinen Besuch freute. Vor allem weil er so überraschend vorbeigekommen war.
Willst du dich nicht setzen oder musst du weiter zu AJ um ihm zu sagen, dass die Hochzeit leider abgeblasen werden muss? Ich konnte vor dem Krankenflügel einige Schülerstimmen vernehmen, die offensichtlich gerade ebenfalls vom Spielfeld gekommen waren. Denn einige ließen es sich nicht nehmen und riefen Sprüche wie Ravenclaw - Go! oder Finale Oooooh, die dafür sorgten, dass ich meine Lippen schweigsam aufeinanderpresste. Finale? Die haben bislang nur ein Spiel gespielt und das gewonnen. Die sollen das mal nicht so übertreiben Ich war eigentlich eine gute Verliererin aber es störte mich, dass ich nicht von Anfang bis Ende hatte dabei sein können. Außerdem machten diese Rufe im Gang es nicht unbedingt besser.
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Draven Baxter
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BeitragThema: Re: Draven & Julia    Mo 4 Jun 2018 - 18:00

Julias Gesicht war unbezahlbar. Ich war noch nicht mal ganz zur Tür rein gekommen da entgleisten ihr schon alle ihre Gesichtszüge. Tja, wenn ich auch nicht viel wusste, aber ich wusste immer zu überraschen. Während ich so auf sie zukam, sah sie nicht gerade glücklich über meinen Besuch aus. Hatte sie mit jemanden anderen gerechnet? Hätte ich mit dem ganzen Team herkommen sollen? Etwas beleidigt fing ich an mit meinen Zähnen zu knirschen. Zugegeben waren ich und die Siebtklässlerin uns nicht sehr nahe, aber wir spielten in einer Mannschaft und da konnte man ja freundlicherweise mal vorbei schauen, wenn jemand sich verletzt hatte. Ich weiß nicht, wieso ich mir gerade vorstellen musste, wie sie völlig ausflippte, wenn nun Gordon statt meiner Wenigkeit ihr einmarschiert wäre. Apropos Gordon -Was war ich erleichtert, als ich den nicht flennend an ihrem Bett knien sah. Vielleicht kam das ja noch. Aber, dann bitte nicht während ich hier war. Außerdem würde der mir doch locker eine verpassen dafür das ich hier aufschlug. Was waren die beiden noch mal? Beste Freunde oder so? Wie konnte sie mit dem nur befreundet sein? Jetzt musste ich auch noch höllisch aufpassen das Julia sich auch brav genesen konnte. Wenn ihr nur irgendwas nicht gefiel, würde sie sofort petzen und ich durfte, dann zusehen wie William es mir heimzahlen würde. William der eine ganz schön dicke Lippe riskierte. War es sein komisches Geschwafel? Der einfühlsame Kerl, der immer wusste, was er sagen musste und es immer zur richtigen Zeit tat? Ich spielte echt mit den Gedanken mich einfach umzudrehen und zu verschwinden. Sollte doch lieber Gordon hier aufschlagen das würde ihr ganz bestimmt auch besser gefallen. Aber ein Rückzug kam gar nicht infrage. Nachher sah es echt so aus, als ob ich vor Gordon davon laufen wollte. Jeder wusste doch, wie wichtig ihm seine Julia war. Und jeder wusste wie es zwischen mir und dem Hufflepuff aussah. Dafür das Julia vor wenigen Minuten noch bewusstlos vom Platz hier her befördert werden musste war sie, aber echt gut gelaunt. Sie pfefferte mir gleich eine ihrer sarkastischen Bemerkungen um die Ohren und ich konnte einfach nicht Wiederstehen. "Oh wirklich. Tja, dann lass dich nicht aufhalten" Ich breitete meine Arme für sie aus und wusste sie würde kneifen. Ironie hin oder her. Aber umarmen mussten wir uns echt nicht. Julia war so eine Kratzbürste und sie ließ mal wieder keine Gelegenheit aus, um mir dies zu demonstrieren. "Vor dem nächsten Spiel solltest du erst mal wieder richtig auf die Beine kommen" Auf der Suche nach einer Vase oder etwas ähnlichen war ich durch den Raum gegangen und nahm sämtliches zeug was da so rum stand in die Hand. Ich war selten im Krankenflügel. Zumindest hatte ich selten mal in einen der Betten gelegen. Erst heute Morgen war ich zuletzt hier rein geschneit und jedes Mal fiel mir etwas anderes auf, was ich an diesem Raum hasste. Nachdem sie mich gefragt hatte, ob ich mich setzen möchte, zögerte ich einen Moment, aber ich setzte mich zu ihr ans Bett. "Du kennst AJ. Er trällert schon den ganzen Tag den Hochzeitsmarsch. Das wird ihm sicherlich das Herz brechen." Ich legte mir gespielt dramatisch die Hand auf mein Herz und lauschte dem Lärm auf den Fluren. Die Ravenclaws waren wegen ihres Sieges ganz aus dem Häuschen und auch ich fand, dass sie ein bisschen zu überheblich waren. Wie Julia bereits sagte... Sie hatten erst ein Spiel gewonnen. "Lass es gut sein. Beim nächsten Spiel werden sie merken mit wem sie sich wirklich angelegt haben. Danach liegen die sich sicher alle flennend in den Armen. Idioten ey"
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Julia Finschley
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BeitragThema: Re: Draven & Julia    Mi 6 Jun 2018 - 1:06

Ich warf Draven ein verschmitztes Grinsen zu, als dieser seine Arme ausbreitete und hoffentlich nicht damit rechnetete, dass ich es ernst gemeint hatte. Selbst wenn meine Rippen nicht schmerzen würden, war eine Umarmung meiner Meinung nach dann doch ein Zeichen für Zuneigung und dafür kannte ich Draven einfach zu wenig. Ich hab ja dafür noch ein paar Wochen Zeit. Man hat mir gesagt, dass ich morgen wieder aus dem Krankenflügel kann Ich würde es auch womöglich nicht länger als eine Nacht im Krankenflügel aushalten. Dieser Geruch, diese Atmosphäre - das alles war nicht ganz das, was man sich erhoffte wenn man genesen musste. Aber andererseits kannte ich es nicht anders, schließlich lag ich nicht zum ersten Mal wegen irgendwelchen Quidditchverletzungen im Krankentrakt. Selbst während des Trainings passierten teilweise die absurdesten Sachen und auch im Schloss war mir zum Beispiel mal ein Trank über die Hand geschüttet worden, der mich an den nächstbesten Menschen geklebt hatte, der mir über den Weg gelaufen war. Damals war es AJ gewesen, der das Glück gehabt hatte, gemeinsam mit mir im Krankenflügel vorbeischauen zu dürfen, damit man uns voneinander trennte.

Schweigend beobachtete ich, wie sich der Löwe auf die Suche nach einer Vase machte, in der er die Blumen abstellen konnte. Warum gab er sich denn die Mühe mir überhaupt Blumen mitzubringen? Ein einfaches "Gute Besserung" hatte gereicht. Auch wenn ich lügen würde, wenn ich behaupten würde, dass mich sein Erscheinen nicht interessierte. Einen kleinen Sympathiepunkt hatte er sich damit verdient, auch wenn das selbsstverständlich nichts heißen musste. Es konnte genauso gut sein, dass er im nächsten Moment etwas furchtbar unpassendes von sich gab, was mich dazu brachte, ihn auf den Mond zu schießen.
Vielleicht findest du ja bald jemanden, den du völlig freiwillig heiraten willst. Dann kann AJ sich auf die Hochzeit freuen Ich hielt mir die Hand vor den Mund und gähnte herzhaft, bevor ich auf dem Bett einwenig nach hinten rutschte, um mich anzulehnen, auch wenn dabei einige Rippen zu protestieren begannen. Wir haben nicht umsonst letztes Jahr den Quidditchpokal gewonnen murmelte ich und sah Draven nachdenklich an. Übrigens danke, dass du vorbei gekommen bist. Du gehörst zwar nicht zu den Leuten, mit denen ich gerechnet habe aber das heißt nicht, dass ich mich nicht darüber freue Ich verzog meine Mundwinkel zu einem leichten Lächeln, als ich mich bei ihm bedankte. Natürlich hatte ich nicht mit ihm gerechnet - warum sollte ich auch? Außerhalb des Trainings und des Unterrichts und wenn es nicht unbedingt nötig war, wechselten wir in der Regel keine Worte.
Ich nahm das Glas auf dem Nachttisch zur Hand, welches mir die Heilerin hingestellt hatte. Ich wusste zwar nicht genau, was sich in diesem befand aber ich war mir sicher, dass es mir bei der Genesung helfen sollte und mit Sicherheit fürchterlich schmecken würde. Zum Wohl Ich erwartete das Schlimmste, als ich das Glas ansetzte und einen großen Schluck nahm aber mit so einem ekelhaften Gesöff hätte ich selbst in meinen Träumen nicht gerechnet, weswegen ich kurz mit dem Gedanken spielte, es einfach auszuspucken. Ganz ladylike wäre das jedoch nicht, weswegen ich mich dazu zwang, es herunterzuschlucken. Ich musste mich erstmal schütteln und verzog das Gesicht - widerlich. Ich will hier raus seufzte ich und stellte das Glas wieder auf den Nachttisch. Wie war das Ende des Spiels?
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Draven & Julia    Fr 8 Jun 2018 - 20:39

Bereits während des Spiels war Will besorgt gewesen. Das Spiel Gryffindor gegen Ravenclaw hatte ihn in einen ziemlichen Konflikt gebracht. Er wünschte Jamie so sehr das sie gewann, aber genauso wünschte er es sich auch für Julia. Also feuerte er beide Mannschaften an und war so ziemlich der einzige unter den Hufflepuffs der keine feste Partei ergriff. Das Spiel war wirklich spannend und verdammt knapp gewesen, wer hätte ahnen können, dass Ravenclaw so gut am Ende sein würde? Jeder hatte das Haus und seine Fähigkeiten unterschätzt und in einem Punkt war er sich absolut sicher. Sobald er gegen sie antreten musste, würde er sich etwas ausgefallenes ausdenken müssen, damit ihre Gegner keine Chance hatten seine Mannschaft genauso auflaufen zu lassen. Grinsend, jubelnd und lachend verfolgte er das Spiel und musste in einem üblen Schockmoment zu sehen wie Julia böse von einem Klatscher getroffen und zu Boden stürzte. Kein Anblick über den er sich erfreuen konnte, glücklicherweise waren die Professoren und der Schiedsrichter zu rechten Zeit  vor Ort, um sie an einem heftigen Aufprall zu hindern. Dennoch bereitete es ihm Krämpfe. Er blieb jedoch sitzen und schaute sich das Spiel weiter an. Es ging bereits in die Verlängerung, das Publikum war ziemlich aufgeheizt, die Fans der beiden Mannschaften jubelten und tobten bei jedem Tor. Quidditch war definitiv kein Sport für Menschen die Angst vor Verletzungen hatten oder die nicht ihr Leben riskieren wollten. Dieser Sport konnte einen ziemlich übel aufmischen. Jubelnd versuchte er das Spiel zu verfolgen und für Jamie hier zu bleiben, gleichzeitig verdrehte sich sein Bauch, sein Herz schlug höher vor Sorge. Was wenn sie sich wirklich schwer verletzt hatte? Er konnte sich nicht gegen diese Gedanken wehren und war deswegen froh, als Ravenclaw endlich den Schnatz gefangen hatte. Genau in dem Augenblick als der Sieg verkündet und die Menge feierte, lief Will so schnell seine Beine ihn trugen von der Tribüne hinunter und den langen Weg entlang zurück zum Schloss. Noch nie in seinem Leben kam ihm ein Weg so lang vor, es war als ob er sich extra länger zöge damit Will weiter litt.

Als er endlich am Schloss ankam, war er völlig außer Puste. So sehr das er einen Moment Luft holen musste und sich dann zum Krankenflügel in den ersten Stock begab. Es war schwer genug schon durch die Menge der Schüler auf der Tribüne hindurch zu kommen, aber noch schwieriger war es sich mit bewegenden Steintreppen herumzuschlagen. Ausgerechnet jetzt musste sie natürlich ihre Richtung ändern. Ungeduldig bliebt er stehen, wartete und hätte am liebsten sie in kleine Stücke gesprengt, wenn sie sich nicht im nächsten Moment wieder in die andere Richtung drehte. Er nutzte die Gelegenheit, rannte den Korridor hinunter und trat langsam und völlig erschöpft und verschwitzt in den Krankenflügel. Offenbar aber war er nicht der einzige der hier war. Draven schien auch hier zu sein um Julia zu besuchen. Einen Augenblick lang, war Will ziemlich geschockt Draven hier zu sehen. Seitwann redeten die beiden überhaupt miteinander?Argwöhnisch blickte er die beiden an,

was lief da? War er? Wollte er etwa? Dieser miese kleine Zwerg!!, in diesem Moment bereute er es aufgetaucht zu sein. Eine Mischung von Wut und Freude kollidierten in seinem Inneren. Wut darüber, dass er es war, der ihr seine Aufwartung machte und dann auch noch Blumen mitgebracht hatte. Was glaubte der Kerl wer er war? Er zeigte nicht, wie entrüstet er über diese Tatsache war. Sein ernster Gesichtsausdruck glitt zu Draven, bevor er Julia fixierte und nicht versuchte weiter darüber nachzudenken. Leider war diese halbe Portion auch nicht mehr wegzudenken, überall roch es nach ihm. Wenn er glaubte, er könnte ihr damit imponieren und sie für sich gewinnen, war er ziemlich schief gewickelt.
Reiß dich zusammen Will! Du siehst doch, dass er nur hier ist um...IHR BLUMEN zu bringen. Sie sind in derselben Mannschaft, kein Grund an die Decke zu gehen....,
er hasste sich selbst dafür, dass er gerade innerlich vor Wut kochte. Er musste sich diese Szenen im Kopf vorstellen, wie er seine kleinen Lippen auf ihre legte. Widerlich! Dabei konnte er ihr bedingungslos vertrauen, sie würde sich nicht auf den Gartenzwerg einlassen. Außerdem könnte er es mit Julia nicht aufnehmen, sie brauchte einen vernünftigeren Jungen, jemanden der ihr nicht das Herz brach und Draven war dieser Junge garantiert nicht.
Mist, wie soll ich mich verhalten?! Sie kennt mich zu gut. Hoffentlich stellt sie mich jetzt nicht bloß vor ihm!,

überlegte er und versuchte sich zusammenzureißen. Seine Hände wurden vor Aufregung ganz kalt, er hatte Schwierigkeiten seine Maske aufrechtzuerhalten. Ihn hier zu sehen, erzeugte abgrundtiefe miese Gefühle, wie Eifersucht, Wut und das Gefühl das etwas geschah, was er nicht verhindern könnte. Sicher würde er sich niemals in Julias Leben einmischen, geschweige denn ihr Vorschriften machen. Sie war der Grund wieso er sich wegen dieser Gefühle so sehr hasste. Seine Eifersucht war einfach nur unnötig, worauf sollte er bitte Eifersüchtig sein? Etwa auf Draven? Niemals. Auch wenn sie als Team eigentlich super funktionierten, sie waren nunmal Rivalen und sich an seine beste Freundin heran zu schmeißen, war nicht sonderlich elegant. Vielleicht war es auch mehr das Gefühl eine böse Niederlage zu erleiden, weil Draven wusste, dass er sich niemals Julia in den Weg stellen könnte. Auch wenn er den Anblick der beiden lachend nicht so richtig ertragen konnte.

Atme tief durch, lächle und geh einfach zu ihrem Krankenbett. Sei einfach so nett wie immer.Und untersteh dich ihm das gleiche anzutun wie du es bei Richard Mickley gemacht hast.

räuspernd ging er auf Julia zu, lächelte und sah ihr tief in die Augen, auch wenn er immer noch Angst hatte, das sie ihn las wie ein offenes Buch. "Hey.", grüßte er sie sanft, "wie geht es dir? Wurdest du schwer getroffen?", fragte er, manchmal war er was sie betraf wirklich ein wenig zu fürsorglich. Was wohl daran lag, dass er sie nicht genauso verlieren wollte wie seinen Vater oder seine Schwester. Sein Blick glitt zu Draven als er sich ihnen näherte. Mit einem mal war das Grinsen verschwunden und er baute sich absichtlich mit seiner Größe imponierend vor ihm auf. Es kam einem Revierkampf gleich, wie zwei Männchen die sich um ihr Revier versuchten zu bekriegen und dem Weibchen mit ihren Qualitäten zu imponieren. Mit seiner Größe konnte er sich jedenfalls nicht messen, also musste er es mit Schlagfertigkeit tun und darin war er Will sicherlich unterlegen.

Komm schon...provozier mich. Dann hab ich wenigstens einen Grund dazu, etwas zu sagen und dann kannst du endlich verschwinden., zischte er in Gedanken. "Was tust du denn hier??!!", fragte er abschätzig und fand es irgendwie belustigend, dass er nicht einmal eine Geste benötigte, um auf ihn herabblicken zu können "Solltest du nicht bei deiner Mannschaft sein? Ich glaube, die brauchen momentan mehr Aufheiterung. Die Gryffindorecke war ziemlich aus dem Häusschen wegen der Niederlage. Es gab sogar Leute aus deinem Haus die sagten, du wärst zu klein für einen Hüter. Ehrlich ich habs nicht gesagt, das haben die gesagt. Ernsthaft, du solltest dich zu Noah und AJ gesellen. Vielleicht schmeißen die ja noch eine Party, bei den beiden weiß man nie.", innerlich tat es so gut ihm einen Dämpfer zu verpassen und ihn da zu treffen wo es weh tat.

Glaub mir Draven, am liebsten hätte ich es gesagt, aber nicht in ihrer Gegenwart. Dafür ist mir meine Beziehung zu ihr zu wichtig. Du versaust mir das nicht.
, zischte er in Gedanken. Wenn Draven in ihr Leben wollte schön und gut, aber kampflos würde Will das nicht zulassen. Zumindest nicht bei IHM! Der Konflikt in seinem Inneren, weil er Julia nicht verlieren wollte und seine Rivalität zu Draven, zerriss ihn in jedem Moment und öffnete Tür und Tor für jene Seite, die er nicht mehr zeigen wollte. Die Eifersucht in ihm stieg völlig unbegründet ins unermessliche. Warum nur war er Eifersüchtig? Wieso kannte er den Grund nicht?
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Draven Baxter
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BeitragThema: Re: Draven & Julia    So 17 Jun 2018 - 13:19

War klar. Julia saß in ihrem Bett und rührte sich keinen Zentimeter. Ich wollte nicht behaupten, dass mich das verwunderte. Wie ich bereits angenommen hatte, würde ich heute ohne ihre Umarmung aus dem Krankenflügel gehen. Während ich immer noch einen Grund suchte, um mir einzureden, das dieser Besuch kein Fehler war erzählte sie mir das man sie morgen wieder entlassen würde. "Das sind super Neuigkeiten" mit ausgestreckten Daumen brachte ich meine Freude so gleich zum Ausdruck. Julia würde bald wieder mit uns trainieren können und dann bereiteten wir uns vor. Ich würde eine Niederlage wie diese sicher nicht noch einmal ohne Schmerzen verkraften. Unsere nächsten Gegner konnten keine geringeren sein als die Hufflepuffs... Oder Slytherin. Bei dem Gedanken kam es mir sogar fast wieder ein bisschen hoch. Nicht wegen Hufflpuff... Um Gottes willen, aber wer wollte sich ein Spiel gegen Slytherin antun? Diese betrügerischen Schlangen würden über Leichen gehen. Selbst Quidditch war da keine Ausnahme. Quidditch war eigentlich immer die Ausnahme, aber ich würde ein erneutes Duell mit Ravenclaw vorziehen, anstatt mit Slytherin aufs Feld zu laufen. "Ha! Ich bin noch nicht bereit zu heiraten. Nicht das es dich interessieren könnte, aber das sollte man sich doch gut überlegen mit wem und wann... Und überhaupt" ich bemerkte das dies eher etwas war, was ich zu mir selbst sagte und diese Worte nicht speziell an Julia gerichtet waren. Ich war angespannt und ich wusste nicht warum. Ich hatte das Gefühl,sie wunderte sich noch immer über mein erscheinen. Ich wollte mir nichts anmerken lassen. Es wäre erst richtig peinlich, wenn sie sehen würde wie verzweifelt ich nicht versuchte mich mies zu fühlen. Wäre ich nur mit den anderen hergekommen. Dann hätte ich hier jetzt nur gestanden und kurz gewunken. Julia munterte mich wieder etwas auf. Oder uns beide. Sie erinnerte mich daran, wie wir letztes Jahr alle fertig gemacht hatten und das war so ziemlich die schönste Erinnerung des letzten Jahres. Dieses Mal wollten wir selbstverständlich nicht weniger Erfolg haben, aber nach dem Spiel gegen Ravenclaw hatte man uns unsanft von unsrem hohen Ross zurückgeholt. Hinter gestoßen. Hart auf den Boden. Voll mit dem Gesicht. Was dachte ich da? Ich musste aufhören an das Spiel zu denken. Noch immer zitterten meine Hände. So oft wie ich heute attackiert wurde sollte es mir gar nichts mehr ausmachen, wie Julia über meinen Besuch dachte. Dann kam das unerwartete. Sie bedankte sich dafür das ich hier war. "Hey. Nicht der Rede wert. Wir sind ein Team und wir passen aufeinander auf" Ich wollte klingen wie die großen Helden in Aktion Filmen, aber ich hörte mich nur halb so überzeugt an, wie ich selbst davon überzeugt war. Ich wusste, aber auch nicht wie überzeugt ich von unserem Verhältnis zueinander war. Ich dachte ich würde, es hier heraus finden, aber so wollte ich in keinem Verhältnis zu jemanden stehen. Ich musste echt an mir arbeiten. Ich sah weg, als sie zu ihrem Glas griff. Auch ich verabscheute diese Medizin und verzog daher nur kurz wie Julia mein Gesicht. "Am Ende ging alles ganz schnell. Bevor ich den Quaffel wirklich abwehren konnte hatte Ravenclaw schon den Schnatz gefangen. Ich dachte erstmal, ich träume..." kopfschüttelnd lächelte ich sie aufmunternd an.
Jemand näherte sich uns. Ich hörte die Bewegungen. Zuerst dachte ich, die Schwester kam zurück, um mich hinaus zu befördern, aber ich spürte ganz deutlich seine Anwesenheit. William Gordon stand hinter mir. Ich musste mich nicht mal umdrehen. Ich war mir ganz sicher, dass er es war. Kein anderer ließ mich so fühlen wie er es tat. Und es fühlte sich an wie eine Lawine die über mich brach. Die großen Steine seiner Verachtung, die mich unter sich begraben wollen. Hervorragend. Das war einer der schlimmsten Tage überhaupt. Mit seinem fürsorglichen Dackelblick hatte er sich an ihr Bett gestellt und ich verdrehte nur die Augen. Allerdings nur kurz da er sich dazu entschied sich vor mir behaupten zu müssen. Riesig kam mir seine Gestalt vor und ich überlegte, ob ich aufstehen sollte, um zu demonstrieren, das ich mich nicht so leicht von ihm einschüchtern ließ. Wie? Was ich hier tat? Das sah er doch ganz genau, was ich hier tat. Was glaubte er, denn was ich hier tat? Zähne kreischend sprang ich, dann doch von meinem Stuhl und erstmal sahen wir uns nur gegenseitig mit Verachtung entgegen. "Und was tust du hier?" Meine Frage war genauso bescheuert wie sein Auftritt. Weswegen ich mich einmal tief räusperte. Mit Mühe konnte ich zu ihm hoch blicken und verschränkte die Arme vor meiner Brust. "Ich besuche Julia. Schau wie es ihr geht. Tut mir leid, dass du nicht eher hier warst musstest wahrscheinlich noch warten ob Jamie..." Ich unterdrückte den Drang ihm genau das jetzt, um die Ohren zu werfen. Er hätte ja seine Perle nicht aus den Augen lassen können. Unvorstellbar, wenn ihr etwas passiert wäre. Wieso führte er sich, dann jetzt wie das letzte eifersüchtige Stück auf, obwohl er sein Mädchen schon hatte. Doch seine Anspielung auf meine Körpergröße und die Zweifel, die er äußerte, gegenüber meiner Position als Hüter waren zu viel des Guten. "Du bist so ein Kotzbrocken Gordon. Ist dir schon mal in den Sinn gekommen das ich mir, das so nicht gewünscht habe" Vielleicht sollte ich gehen und die beiden glücklich werden lassen. Ja. Lieber Julia gab sich mit Gordon ab. Ich war ganz offensichtlich zu gutherzig und zu gutgläubig für sie.
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BeitragThema: Re: Draven & Julia    Mo 18 Jun 2018 - 10:14

Ich lächelte ihn leicht an, als er versuchte, seine Freude irgendwie zum Ausdruck zu bringen. Irgendwie war er ja doch ziemlich nett, weswegen ich mich wunderte, dass ich mich nicht sonderlich oft mit ihm abgegeben hatte. Du bist wirklich nicht übel Das musste einfach mal gesagt werden, auch wenn ich mir nicht sicher war, wie Draven es aufnehmen würde. Ich denke, wenn du jemanden gefunden hast, den du liebst, wäre es dir ziemlich egal wann du heiratest. Das Beste an Hochzeiten ist sowieso nur der Kuchen und das viele Essen - diese Formalitäten gehen mir viel zu lange. Ja, ich war momentan in einer Phase, in der ich Hochzeiten nur als praktische Veranstaltungen ansah, bei denen man sich kostenlos den Bauch voll schlagen konnte. Natürlich freute ich mich für das Brautpaar aber es störte mich jedes Mal aufs Neue, dass man sich so aufbrezeln musste. In einem Kleid musste man jedes Mal darauf aufpassen, dass es richtig lag, damit niemand einen Blick darunter erhaschen konnte. Und die ganzen geschminkten älteren Frauen mit knallrotem Lippenstift und ebenso bunten Augenlidern...darüber konnte man sich nur lustig machen.
Ein Team. Ein Lächeln huschte flüchtig über meine Lippen, als er sein Erscheinen erklärte. Natürlich waren wir ein Team und er sammelte so Sympathiepunkte, dadurch, dass er ebenso dachte wie ich. Denn als Zukünftige Sucherin der englischen Nationalmannschaft benötigte man Eine Ladung Teamgeist. Doch gerade als Draven davon erzählte, wie das Spiel geendet hatte, öffnete sich die Tür des Krankenflügels und William trat ein. Aufmerksam richtete ich mich auf und lächelte ihn beruhigend an, da mir klar war, dass er krank vor Sorge war, mir könnte etwas passiert sein. Ich bin hart im Nehmen, mir passiert nichts. Ich hab nur einige schmerzende Rippen Aufmerksam beobachtete ich ihm, als er sich uns näherte und sein Blick immer wieder argwöhnisch zu Draven hinüber schwenkte. Dass die beiden Rivalen waren, war kein Geheimnis - immerhin stritten sie sich jedes Mal aufs Neue, wenn sie sich im Flur begegneten. Und sei es nur eine abfällige Bemerkung während des Vorbeilaufend. Ich rechnete bereits damit, dass es auch jetzt nicht anders sein würde, allerdings überraschte es mich, dass William bereits mit einem warnenden, feindseligen Unterton den Anfang machte. Innerlich seufzte ich, während ich den Schlagabtausch genervt verfolgte - sie verhielten sich wie kleine Kinder.

Als Draven Jamie erwähnte, biss ich mir auf die Unterlippe und starrte zu dem Hufflepuff hinüber - schlechtes Thema. Ich hatte mich immer noch nicht wirklich daran gewöhnt, dass William nun eine Freundin hatte, mit der er selbstverständlich viel mehr Zeit verbrachte. Andererseits gönnte ich es ihm vom ganzen Herzen und die Frohnatur Jamie konnte ihn schließlich auch problemlos mit ihrer Lebensenergie anstecken.
Langsam aber sicher kochte alles über, je länger sie miteinander sprachen, sodass ich die Schnauze voll von ihren Streitereien hatte.
Haltet die Klappe - alle beide! zischte ich. Die beiden waren ja schon immer ein streitendes Pack gewesen aber heute hatte ich das Gefühl, es sei schlimmer geworden. Habt ihr euch eigentlich selbst mal zugehört? Ihr seid schlimmer als zwei kleine Jungs, die sich um einen Schokofrosch streiten. Das ist total lächerlich. Ich hab gerade wirklich keinen Nerv für streitende Männer, die scheinbar vergessen haben, wo sie gerade sind Ich sah zur Draven hinüber und anschließend zu Will. Irgendwie war ich enttäuscht von ihm, was man auch in meinem Blick, den ich ihm zuwarf, erkennen konnte. Will, dir sollte bewusst sein, dass du mich auch angreifst, wenn du etwas gegen Meine Mannschaft sagst. Draven ist unser Hüter, mein Kollege und ebenfalls ein Löwe. Und dass wir als Team zusammenhalten, solltest du als Mannschaftskapitän besser wissen als so manch andere. Mein Blick wanderte nun zu dem Gryffindor hinüber, als dieser William als Kotzbrocken bezeichnete: Könnt ihr nicht wenigstens einmal versuchen, euch nicht zu beleidigen oder euch irgendwelche Dinge an den Kopf zu werfen? Ich lieg hier zwar im Bett aber ich komm noch problemlos an meinen Zauberstab heran, um euch einfach aneinanderzukleben. Und das würde ich mit großem Vergnügen tun. Also habt ihr die Wahl: Entweder ihr reißt euch ausnahmsweise mal am Riemen oder ihr geht freiwillig - alle beide. Oder ihr dürft für den Rest des Tages als siamesische Zwillinge herumlaufen - Kapiert?
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Draven & Julia    Mi 5 Sep 2018 - 21:25

"Nein was TUST du denn hier?", fragte Will noch eine Spur lauter als es Draven ohnehin schon getan hatte. Zugegeben er war ein wenig zu gemein zu dem jungen Gryffindor gewesen. Etwas zu schroff, dass war wohl der Teil von ihm der sich auf dieser Reise ein wenig zu sehr verändert hatte. Als er jedoch Jamie ansprach verspürte Will eine tiefe Wut in seinem Bauch und erneut baute er sich vor Draven auf. "SAG ES! Sag was du gerade sagen wolltest! Los, sprich es aus. Wolltest du mir gerade ernsthaft unterstellen Julia wäre mir egal?!", fragte er und spürte wie er langsam aber sicher die Beherrschung verlor.  Noch ein weiteres Wort und er würde seinem Rivalen einen Schlag verpassen der ihn in die hinterste Ecke des Krankenflügels katapultierte. Zum Glück hatte er sich so gut unter Kontrolle. Normalerweise war er Draben gegenüber nie so aggressiv spöttisch, aber gerade machte ihm seine Eifersucht ziemlich Probleme. Er konnte damit nicht umgehen, dass Julia sich vielleicht für den Bengel erwärmen könnte. Die beiden beim Küssen zu erwischen wäre sowieso ein Schlag ins Gesicht, von dem er sich nicht so schnell erholen würde. "Oder sagst du das weil ich dich gerade bei etwas gestört habe, du...", am liebsten hätte er Draven noch mehr an den Kopf geworfen, als plötzlich Julia dazwischen ging. Dummerweise hatte er etwas gesagt was seine Eifersucht nur noch unterstrich und eigentlich wollte er sie gar nicht zum  Ausdruck gebracht haben. Für einen kurzen Moment zuckte er zusammen und sah etwas überwältigt von ihrem Ausbruch zu ihr herüber. Sein Blick glitt zu Draven und dann wieder zu ihr. Lief da was zwischen den beiden? Die Frage interessierte ihn, aber er wagte es in diesem Moment nicht ihr zu widersprechen. Meistens hielt Julia was sie sagte und wenn er an einem nicht interessiert war, dann mit Draven auf unbestimmte Zeit an der Hüfte verbunden zu sein. Zähne knirschend trat er respektvoll einen Schritt von Draven weg und sah ihn einen Augenblick lang noch finster an, bevor er sich an der Nase kratzte.

Sein Blick glitt immer wieder zwischen den beiden hin und her, während seine Hände sich zu Fäusten ballten. Julia hatte recht mit dem was sie sagt und eigentlich war es das nicht wert, darüber zu streiten, weshalb er offenkundig von Draven abließ. "Na, schön. Frieden?", fragte er Draven und hielt ihm seine Hand hin. Mal sehen wie lange sie diesen Frieden aufrecht erhalten konnten. Auch wenn sie sich jetzt vertragen würden, könnte im nächsten Moment wieder der Krieg zwischen ihnen ausbrechen. "Kollegen? Diese Blumen da sprechen aber definitiv für mehr als nur Teamkollegen.", den eifersüchtigen Unterton versuchte er dabei zu unterdrücken, was nicht so ganz funktionierte. Trotzdem hoffte  er innerlich, dass ihn niemand bemerkt hatte.

Unabhängig davon ob Draven nun einschlug oder nicht, wandte sich Will kurz von dem Gryffindor ab, um sich mit Julia zu unterhalten. "Was ich dir eigentlich sagen wollte - bevor ich unterbrochen wurde - ist, du warst wirklich klasse. Ich bin sicher, dass du es in die Nationalmannschaft schaffen kannst, wenn du weiter fleißig trainierst.", sein Blick glitt kurz zu Draven, ja auch er hatte einen super Kampf geliefert. Man musste ihm lassen das er als Hüter ein wahres Ass war. Offen würde er das natürlich nie seinem Rivalen gegenüber zum Ausdruck bringen. "Hat man dir schon sagen können wann du den Krankenflügel wieder verlassen kannst? Sonst sammel ich für dich die Sachen aus dem Unterricht solange. Aber mal was anderes Draven, wo hast du Blumen bitte her? Hier in Hogwarts hast du sie jedenfalls nicht gekauft.", fragte er interessiert und grinste den jungen Gryffindor an, ging zu den Blumen hinüber und musterte sie genauer, absichtlich etwas skeptischer als es manch anderer tun würde, um Draven ein wenig zu ärgern. Er sollte ruhig sich davon angegriffen fühlen, nur musste Will das diskret genug machen, sodass Julia es nicht wirklich wahrnahm. "Ist ja echt süß, dass du Julia Blumen mitbringst. Eigentlich fehlt nur noch ein Brief in einem roten Covert und es wäre perfekt.", ein kleiner provozierender Scherz am Rande, der aber nicht allzu schlimm sein sollte. Draven würde es wahrscheinlich bemerken. "Ich freue mich schon, wenn wir uns im Finale wiedersehen.", seine selbstbewusste Mine war zwar echt, aber die Sorgen die er sich machte noch viel präsenter. Was war wenn Draven was von ihr wollte? Er würde ihn doch nie wieder los werden und sie mit ihm, dass würde William niemals ertragen. "Ihr habt echt gute Spieler, ich hoffe allerdings...das die Spiele nicht zuviele Verletzte mehr fordern. Die letzten beiden Spiele haben ja wirklich viele Klatscherunfälle hervorgebracht.", in seinen Augen lag ein wenig Besorgnis und zugleich Erleichterung über die Tatsache das es ihr offenbar gut ging. "Draven, da auf dem Schrank steht eine Vase. Damit sähen deine Blumen wirklich toll aus. Könntest du sie herunterholen für mich? Ich meine mit der Hand, ich glaube mit dem Zauberstab wäre das nicht so gut, hab gehört die Sachen im Schrank reagieren auf Magie in unmittelbarer Nähe.", sagte er und reimte sich da natürlich etwas zusammen was man zwar nicht überprüfen konnte aber sowieso nicht wahr war. Er wollte nur Draven zeigen das er mit seiner Größe sowieso nicht an die Vase herankam. "Und was dich angeht Draven, ich freue mich bereits darauf gegen dich im Finale anzutreten. Möge der bessere Hüter gewinnen.", Will musste sich ein wenig beruhigen und versuchte soweit wie möglich sportlich gegenüber Draven aufzutreten. Er schenkte ihm sogar ein Lächeln, um seine Zurückhaltung zu demonstrieren.
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Draven & Julia
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