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 [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)

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Catarina Miller
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BeitragThema: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Sa 26 Mai 2018 - 12:21

Zusammen mit meiner Schwester betrat ich die Bibliothek, die heute recht gut besucht war. An den meisten Tischen,  die man sehen konnte,  saßen Schüler über Bücher oder Permanentpapier gebäugt und arbeiteten. Einige unterhielten sich leise mit den Leuten an ihrem Tisch und wieder andere streiften suchend durch die Regalreihen, manche davon mit mehr Erfolg als andere, die etwas verzweifelt aussahen. Jamie und ich hatten eine gemeinsame Aufgabe als Hausarbeit zu erledigen und suchten nun nach der passenden Lektüre. Wir hatten zwar noch etwas Zeit, bis es fertig sein musste, aber lieber früher anfangen, als dann unter Stress und Zeitdruck zu stehen, so fand ich. Ich sah von den Tischen in der Bibliothek zurück zu Jamie und wies mit dem Kopf leicht in die hinzere Richtung der Bibliothek. Ich war eher für ein abgeschiedenes Plätzchen weiter hinten zwischen den Regalen, wo wir in Ruhe arbeiten könnten und nicht von dem Murmeln oder der Anwesenheit anderer Schüler abgelenkt werden würden.

Leise, damit der Biblithekar keinen Grund hatte, uns auf negative Weise seine Aufmerksamkeit zuzuwenden, bewegte ich mich zwischen den Regalen entlang. Dabei flog mein Blick auch jetzt schon über die Regalreihen, denn vielleicht befand sich darin ja ein Buch, das wir gebrauchen könnten und sparten uns damit später Sucharbeit und Zeit. Tatsächlich blieb ich an einem Regal kurz stehen und holte ein Buch über Zaubertränke heraus, das mir schien als könnte es und nützlich sein. "Was denkst Du?" fragte ich Jamie und hielt das Buch so in ihre Richtung, damit sie den Titel lesen könnte. Danach schlug ich es auf und blätterte ein wenig durch die Seiten. Ja, das könnte tatsächlich nützlich sein. Ich schloss es wieder und nahm es einfach mal mit, wenn es doch nichts nutzen würde,  wäre es ja halb so wild.

Als wir einen abgeschotteten freien Platz zwischen den Regalen fanden - fast ganz hinten im linken Teil der Bibliothek - setzte ich mich an den Tisch und legte das Buch darauf ab. Ich musste zugeben, ganz fokussiert war ich doch nicht aufs Lernen, denn mir geisterte eine Frage im Kopf herum, bei der ich mich die letzten Tage erst mal zurückgehalten hatte, jetzt aber doch stellen musste, vor allem wo wir jetzt zu zweit waren - Ich sprach einfach nicht gern pber privates, wenn andere Leute mithören, vor allem wenn sie die Namen der Personen, um die es ging, zuordnen konnten. "Und wie läuft es mit Will? Wann findet euer Date statt?" sie hatte mir erzählt, wie er gleich am nächsten Tag, nachdem sie zusammen gekommen waren, gefragt hatte, aber anscheinend war sie zu aufgeregt gewesen, um mir zu sagen wann oder sie hatte es noch icht gewusst und ich war zu aufgeregt und hatte mich zu sehr für sie gefreut um diese Frage in dem Moment zu stellen, wenn auch einige andere. Jetzt hatten wir ja aber Ruhe und Zeit, um darüber zu reden. Mit einem aufmerksamen und neugierigen Lächeln sah ich Jamie an, während ich auf eine Antwort wartete. Während sie dann sprach, zog ich jedoch den warmen Umgang aus, den ich vorhin angezogen hatte, da die Temperaturen langsam sanken und die Gänge doch etwas kühl waren manchmal, vielleicht hatte ich mich auch einfach noch nicht an die Temperaturen gewöhnt. Hier in der Bibliothek war es jedoch angenehm warm, sodass ich den Umgang nicht benötigte.  Nachdem ich ihn auf den Stuhl gehängt hatte, stützte ich den Kopf auf den ineinander verschränkten Händen ab, die Ellbogen auf dem Tisch abgestützt und hörte, die Augen Aufmerksam und neugierig  Jamie anblickend, zu.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Sa 26 Mai 2018 - 16:51

Ich schulterte meine Tasche, als ich gemeinsam mit Cat in der Bibliothek angekommen war. Wir hatten uns gleich nach dem Mittagessen aufgemacht, um die Lektüre in den Bücherregalen zu finden, während noch das letzte Stück Siruptorte mir schwer im Magen lag. Ich hatte wohl doch nach dem Kesselkuchen aufhören sollen, als mein Magen sich das erste Mal beschwert hatte, dass nichts mehr in ihn hineinpasste. Ich bin so satt murmelte ich und legte meine rechte Hand auf meinen Bauch. Hungrig konnte man nicht vernünftig arbeiten und mit Bauchschmerzen, weil man sich überfressen hatte, konnte eine Partnerarbeit für eine Hausaufgabe auch nicht gerade angenehm werden.
Kurzzeitig entfernte ich mich von meiner Schwester um an einer anderen Stelle nach passenden Büchern zu suchen, war jedoch weniger erfolgreich als Cat, die mir wenig später einen Wälzer entgegenstreckte. Nach einem kurzen Blick auf den Bucheinband nickte ich zustimmen und beobachtete, wie sie sich das Buch unter den Arm klemmte, um es mitzunehmen. Auf dem Weg in den hinteren Teil der Bibliothek nahm ich auch noch ein Buch mit, welches mir ins Auge gesprungen war und setzte mich Cat gegenüber, um das Buch auf dem Tisch aufzuschlagen. Wir könnten ja gemeinsam mit dem Aufsatz über- Ich richtete meinen Blick auf meine Schwester, wobei mir auffiel, dass sie mich beobachtete und ihr offensichtlich etwas auf der Zunge lag. Was ist los? Cats Frage sorgte dafür, dass ich kurzzeitig vergaß, warum wir überhaupt in die Bibliothek gegangen waren. Ich stützte meinen Kopf auf meinen Händen ab und blickte meinem Zwilling entgegen. Es läuft wirklich super. Bei dem Gedanken an den blonden Schüler musste ich unkontrolliert vor mich hin lächeln, je länger ich ihn vor meinem inneren Auge sehen konnte. Wir hatten uns gestern eigentlich am See treffen wollen, doch ich hatte es kurzfristig absagen müssen, da ich einer Mitschülerin in Verwandlung ausversehen Hühnerbeine und einen Schnabel verpasst hatte, sodass Professor Millen mich kurzerhand dazu beauftragt hatte, mit ihr in den Krankenflügel zu gehen und solange zu warten, bis sie wieder völlig normal aussah, da diese Verwandlung auf keinerlei Zauber reagiert hatte, die es rückgängig hätte machen können. So war die Verabredung mit William ins Wasser gefallen. Aber spätestens morgen, wenn Hufflepuff gegen Slytherin auf dem Quidditchfeld spielte, würde ich ihn treffen können.
Es wäre nur schön, wenn er auch in Ravenclaw wäre. Ich wandte meinen Blick in Richtung Cat, um sie anzulächeln und mit den Schultern zu zucken. Aber das ist nur eine Kleinigkeit, die niemand ändern kann. Ich würde nur gerne wissen, wie Dad auf unseren Brief reagiert hat. Bislang habe ich noch keine Antwort bekommen Ich hatte mir jegliche Szenarien überlegt, wie mein Vater bei der Neuigkeit reagieren könnte: Aber vermutlich hatte er nur breit gegrinst und den Kppf geschüttelt, als er erfuhr, dass er bereits im Sommer Recht gehabt hatte. Wir haben noch kein Date geplant. Ich will ihm nur irgendwann das Planetarium in Glasgow zeigen, wenn er uns das nächste Mal besuchen kommt. erzählte ich ihr von meinem Vorhaben und betrachtete ihr Gesicht, um möglichst keine Reaktion zu verpassen.
Am liebsten würde ich wohl ununterbrochen über William reden, vor allem nachdem Cat das Thema angesprochen hatte. Aber es war nun mal so, dass wir uns irgendwann auch wirklich auf unsere Arbeit konzentrieren mussten. Und wenn uns dieses Gespräch über meinen Freund davon abhielt, musste das Thema wohl schnellst möglich gewechselt werden, so leid es mir auch tat. Vielleicht kommen wir ja auch mal wieder dazu, zusammen zu trainieren. Die Übungsstunden mit Professor Melbourne helfen mir wirklich weiter aber ich will auch nebenher üben können, außerdem hat Will sich ja im Unterricht wieder als potenzieller Trainingspartner angeboten, obwohl die letzte Trainingsstunde ja nicht ganz so geendet hat, wie geplant war. Aber das ist auch kein Date
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   So 27 Mai 2018 - 10:59

Leicht lächelnd schüttelte ich über Jamie den Kopf. Ich hatte ihr, selbst breite vorher total satt, gesagt, sie sollte lieber nicht noch mehr essen, aber sie hatte nicht auf mich gehört und nun sah sie aus als hätte sie ein kleines Bier- oder Schwangerschaftsbäuchblein. Aber immerhin schien ihr nicht übel zu sein, sonst wäre under Vorhaben mit der Bibliothek problematisch gewesen. So konnten wir es, wenn auch mit Jamies sehr vollem Magen, trotzdem in die Tat umsetzen. Als wir am Tisch ankamen, hatten wir sogar bereits zwei Bücher, die wir uns anschauen konnten, doch wie immer war ich für Jamie viel zu leicht zu durchschauen und ein Blick hatte gereicht, um meine Gedanken zu erraten. Sie nahm nach meiner Frage eine mir ähnliche Pose ein, sodass wir uns nun gegenseitig auf gleicher Höhe ansahen, beide den Kopf in die Hände gestützt. Mein neugieriges Lächeln wurde breiter und wärmer, als ich sah wie glücklich Jamie alleine bei seinem Namen zu Lächeln begann. Es war toll, dass er die so glücklich machte und sie ihn. Das schöne Gefühl der Verliebtheit war beiden, vor allem wenn sie zusammen waren, so offensichtlich und auf positive Weise anzusehen, dass es wohl selbst ein Blinder sehen würde. Dass Ravenclaw ihr lieber wäre, konnte ich gut verstehen. So konnte man sich ja nicht mal gemeinsam in den Gemeinschaftsraum setzen, wenn man zwischendurch kurz mal Zeit hatte und man sah sich natürlich etwas seltener. Aber das Positive war, dass sie im gleichen Jahrgang waren und so zumindest oft die Gelegenheit bekamen, sich zu sehen.

Was unseren Vater und seine Reaktion betraf, konnte ich Jamies ungesund nur all zu gut verstehen. Ich war ebenfalls neugierig, denn was unser Vater davon hielt, war dann doch keine Nebensächlichkeit sondern recht wichtig. "Wir können später ja mal in die Eulerei, falls du heute noch nicht geschaut hast." schlug ich vor. Ich könnte so selbst auch nachsehen, ob ich eine Antwort auf meinen letzten Brief an Alex hätte, auf die ich gespannt wartete, wie eigentlich jedes Mal, nachdem ich ihm einen Brief schickte, was ebenso regelmäßig geschah, wie ich meinen Vater und Bruder schrieb. "Und die Sache mit dem See?" fragte ich sie, da ich mich daran erinnerte, dass sie mir das erzählt hatte samt ihrer Sorgen diesen Vorschlag von Will betreffend, die ich vollkommen verstehen konnte und teilweise auch übernahm, Tauchen, wenn man schlecht schwimmen konnte, war keine gute Idee, Zauber hin oder her. Immerhin musste ich mir um Jamies Schwimmkünste keine Sorgen machen und Ich wusste auch, dass sie erst tiefer ins Wasser gehen würde, wenn sie sicher wäre, dass ein möglicher Zauber zum unter Wasser Atmen wirkte. Denn so übereifrig und nach ihren Gefühl geleitet sie manchmal war, sie war nicht gedankenlos, da vertraute ich ihr.

"Gute Idee. Ich bin neugierig, was du für Fortschritte machst." meinte ich lächelnd zu ihrem Vorschlag mit dem Duell, denn bisher hatte ich ja noch nicht in der Praxis sehen können, wie sie sich so machte, seit sie mit Professor Melbourne trainierte. Ich fragte mich, ob die beiden sich bei einem Duell gegeneinander überhaupt richtig würden konzentrieren können, denn wenn ich sie zusammen beobachtete, hatte ich echte Zweifel an der Vorstellung, doch ein Duell war ja wiederum etwas anderes als Freizeit. Also könnte ich mich gut irren. Dass er mit ihr Trainerin wollte fand ich im allgemeinen gut und nahm mir vor, für mich und für sie, mehr mit ihr zu üben. Ich brauchte die Übung auch und ich hoffte Jamie wprde das auch helfen, die zurzeit ja alles tat, um sich zu verbessern und ich hoffte mit jeder Zelle, dass ihr das ohne große Rückschläge gelang. "Jetzt sollten wir aber wirklich..." Ich weiß auf die Bücher. "Zuerst nach weiteren Büchern suchen oder erst mal mit diesen arbeiten?" fragte ich sie nach ihrer Meinung, während ich den Kopf von den Händen nahm und mich gerader hinsetzte.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Mi 27 Jun 2018 - 22:10

Zur Not kommt die Eule eben morgen früh zum Frühstück Ich zuckte mit den Schultern und starrte auf meine Fingernägel hinab, nachdem ich die Finger auf dem Tisch vor mir gespreizt hatte. Ich war mir nicht sicher, ob ich die Antwort meines Vaters überhaupt lesen wollte. Natürlich kannte ich ihn und wusste, wie er normalerweisetickte und reagierte. Andererseits hatte aber weder ich noch Cat jemals einen Freund gehabt, weswegen die Reaktion meines Vaters völlig anders ausfallen konnte als geplant.
Aah ja Der See. Kopfschüttelnd zog ich eines der Bücher zu mir heran und schlug es auf. Ich werde nicht mit ihm tauchen gehen, wenn er kein guter Schwimmer ist. Es ist völlig egal, ob er eine Möglichkeit findet, wie man für einige Minuten unter Wasser atmen kann - wenn er nicht gut schwimmen kann und nicht wieder über Wasser kommt, wird sich an meiner Meinung nichts ändern Ich war mit Sicherheit keine Spielverderberin aber die Aktion unter Wasser konnte ziemlich schnell schief gehen und das sollte William verstehen, wenn er nicht lebensmüde war. Ich hoffe einfach, dass er meine Meinung versteht und es auch akzeptiert, dass ich aus diesen Gründen nicht mit ihm tauchen gehen möchte. fügte ich noch hinzu und wollte mir gar nicht ausmalen, wie es war, wenn Will nicht mehr aus dem Wasser kam. Ich war zwar eine wirklich gute Schwimmerin und tauchen konnte ich auch gut - immerhin schaffte ich es mittlerweile knapp eineinhalb Minuten lang meinen Atem anzuhalten - allerdings war ich vermutlich nicht in der Lage eine andere Person vor dem Ertrinken zu retten. Außerdem hatte ich trotz meiner Schwimmkünste einen enormen Respekt vor dem Wasser und den tiefen Gründen des Sees.

Stimmt Ich senkte meinen Blick und blätterte einwenig in meinem Buch herum, bis ich die Seite aufschlug, die wir für die Hausarbeit benötigten. Dieses Mal sollten wir einen Aufsatz über das flüssige Glück beziehungsweise über den Felix Felices-Trank schreiben, weswegen wir wesentlich mehr Lektüren benötigten, die uns verrieten, wie dieser Trank einst das erste Mal gebraut wurde. Also in meinem Buch steht auf jeden Fall nichts zur Entstehung des Gebräus. Aber ich weiß, in welchem Buch davon die Rede sein könnte Meine Augen begannen zu funkeln, als ich mich einwenig über die Tischplatte lehnte. Das ist auch eine gute Möglichkeit um den Aufrufezauber zu üben - ich will Professor Melbourne unbedingt beeindrucken Ich stand auf und rollte meinen Zauberstab, den ich währenddessen gezückt hatte, gewohnt zwischen Zeigefinger und Daumen entlang, bevor ich ihn räuspernd erhob. Accio "Zaubertränke und der Beginn ihrer Entwicklung" Ich versuchte möglichst leise zu sprechen, um die anderen, die sich in der Bibliothek aufhielten um zu lernen, nicht zu stören. Allerdings hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich mit meinem Zauber für wesentlich enormere Störungen sorgte als geplant. Es flog nicht wie erwartet ein dicker Wälzer auf mich zu. Stattdessen begann das Bücherregal am Ende des Ganges bedrohlich an zu schaukeln. Für einen Moment dachte ich noch nicht mal daran, dass es mein Verdienst sein könnte - doch als ich den Zauberstab erschrocken sinken ließ, verlor das Bücherregal an Halt und krachte mit einem lauten Knall auf das nächste Bücherregal, welches ebenfalls zur Seite kippte und somit eine Kettenreaktion auslöste, bis das letzte Bücherregal gegen die Steinwand der Bibliothek fiel. Der Boden erzitterte für einen Augenblick unter meinen Füßen, während sich alle anderen Schüler, die sich auf der Seite der fallenden Regale befunden hatten, erschrocken schreiend in Sicherheit brachten. Ich hingegen konnte mich kaum rühren und starrte nur ungläubig auf die umgekippte Reihe an Regalen. Das war ich oder? Ein gemurmelter Fluch auf portugiesisch entfloh meinen Lippen, als ich den Zauberstab rasch wegsteckte und mich entsetzt Cat zuwandte. Vielleicht sollte ich doch nur dann zaubern, wenn irgendein Professor in der Nähe war. Doch bevor ich mir überhaupt weiterhin ein schlechtes Gewissen einreden konnte und bevor ich überhaupt auf den Gedanken kam, mich bei der Bibliothekarin, die sich wild gestikulierend und schimpfend daran machte, die Bücherregale wieder mit Zauberkraft aufzurichten, zu entschuldigen, konnte ich hinter Cat eine Tür erkennen, die zuvor ganz sicher nicht dagewesen war. Caaat Wie paralysiert deutete ich auf die Tür, bevor ich meine Beine dazu zwang, auf sie zuzugehen. Dass es vielleicht gefährlich sein könnte, war mir in diesem Schockmoment egal. Die Tür war eben noch nicht da
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Mo 2 Jul 2018 - 13:22

Ich sagte nichts mehr zu der Sache mit der Eule sondern sah Jamie nur noch eine kurze Weile an. Ich sah ihr sofort an, dass sie sich ein wenig dafür drückte, diese Antwort von unserem Vater zu lesen, weil sie Angst hatte. Das konnte ich nachvollziehen, aber es war auch keine Lösung und ausnahmsweise war ich die Optimistischere von uns beiden, da ich sicher war, unser Vater würde sehr gut auf diese Information reagieren. Doch Jamie wirkte nicht so als wollte sie noch länger darüber reden und das ausführen also ließ ich das Thema fallen und wechselte es.

Was Jamie mir über ihre Meinung zu Wills Date-Vorschlag ertöhlte, konnte ich sehr gut verstehen. Es war nur vernünftig und dass sie sich Sorgen machte, wenn Will eher schlecht als recht schwimmen konnte, war klar. "Verständlich. Wird er sicher. Vielleicht kannst du ja mit ihm schwimmen üben, dann könnt ihr es irgendwann trotzdem versuchen." schlug ich ihr einen Kompromiss vor. Der Ausflug eilte ja nicht. Was unter Wasser war, lief ihnen ja nicht weg und es wäre sowohl für will's Sicherheit als auch für Jamies Sorge von Vorteil, vorher ein wenig Schwimmtraining mit Will zu betreiben. So würden sie auch viel Zeit zu zweit verbringen. Ein weiterer Vorteil, in Hogwarts hatte man ja nicht so oft Zeit zu zweit. Immer waren andere um einen herum.

Langsam begannen wir jedoch uns richtig an die Arbeit zu machen. Ich las gerade eine Passage aus dem Buch, das ich aus dem Regal gezogen hatte, die recht passend schien als Jamies Stimme mich unterbrach. Sie schien mit ihrem Buch weniger Glück zu haben, wusste aber, welches wir brauchten. Das tatenfreudige Funkeln in ihrem Augen ließ mich Lächeln. Ich glaubte an Jamie und wartete darauf, dass sie den Zauber durchführte. Ich wusste, dass ihre Zauber manchmal schief gingen und ich wusste, dass das immer passieren konnte und trotzdem glaubte ich bei jedem Zauber an sie und ging erst mal davon aus, dass er gelang. Ich vertraute ihrer Anstrenung und ihrem Training. Diesmal geschah jedoch leider trotz dieses Glaubens ein Unfall. Ich zuckte zusammen, als das Bücherregal umkippte und gegen das nächste knallte und das gegen das nächste und gegen das nächste... Oje. Ich sah von den Regalen zu Jamie die mich geschockt ansah. "Das ist nichts, was sich nicht schnell mit dem Zauberstab wieder reparieren lässt. Aber halte dich die nächsten Wochen von der Bibliothekarin fern." ich legte ihr beruhigend eine Hand auf die Schulter, damit sie sich nicht zu sehr rügte und warf noch mal einen Blick das ganze Chaos. Wir mussten auf jeden Fall helfen, das ganze wieder in Ordnung zu bringen. Ich zog meinen Zauberstab, als Jamie meinen Namen auf eine solch alarmierende aufgeregte Weise sagte, das ich besorgt zu ihr und dann zu den Punkt sah, auf den sie wies. Eine Tür. Eine Tür, die hier nicht ganz rein passte und vorher nicht da gewesen war. Da war ich mir ebenso vollkommen sicher wie Jamie. Im Gegensatz zu Jamie ging ich jedoch nicht direkt auf sie zu sondern hielt einen gewissen Abstand während ich ein paar Schritte näher trat. "sei vorsichtig." meinte ich, doch auch wenn man es mir nicht so anmerkte wie meinem Zwilling, so war ich unglaublich neugierig, was es mit dieser seltsamen Tür auf sich hatte. Was befand sich dahinter? Und sollten wir sie wirklich öffnen? Ich trat einen weiteren Schritt näher heran, bis ich neben Jamie stand. Und betrachtete kritisch die Tür. Die Bibliothekarin beachtete uns zum Glück im Moment nicht weiter, sodass wir uns darauf konzentrieren konnten. Ich streckte die Hand aus und drehte den Türknauf. Die Tür war nicht abgeschlossen und ging nach innen auf. Im Inneren war es dunkel. Obwohl es in der Bibliothek hell war, sah man nichts. Als würde das Innere das Licht schlucken. Ich sah zu Jamie.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   So 26 Aug 2018 - 21:57

Ihr Vorschlag ließ mich nicken - ja, das konnte ich tatsächlich tun, auch wenn ich bezweifelte, dass ich eine gute Lehrerin im Bereich Schwimmkunst war. Aber mit Sicherheit nicht hier im See. Ich will nicht wissen, wie viele Kreaturen da unten lauern, die ihn in die Tiefe ziehen könnten. Unter Wasser war man schließlich nicht in der Lage ohne Verwandlung oder andere magischen Hilfsmitteln zu zaubern. Die Champions des trimagischen Tuniers von vor ein paar Jahren hatten diverse Zauber angewendet. Harry Potter hatte sogar das Kiemenkraut benutzt, um unter Wasser atmen zu können. Das hatte ihm - so hatte er es später erzählt - ermöglicht auch unter Wasser zaubern zu können, wenn auch nicht ganz beholfen.

Aber sie wird mit Sicherheit ein Verbot aussprechen. Was ist, wenn ich nie wieder die Bibliothek betreten darf? Schuldbewusst kaute ich auf meiner Unterlippe herum und vermochte es mir gar nicht vorzustellen, wie es war, meine Prüfungszeit außerhalb der Bibliothek zu verbringen. Cat musste mir alle Bücher mitbringen, die ich für meine Lernzeiten benötigte. Oder die vielen Bücher über Drachen und andere magische Kreaturen, die mich interessierten?
Die Tür vor mir brachte mich wieder in die Gegenwart. Neugierig und ohne mir großartige Gedanken zu machen, was uns dahinter erwarten könnte, warf ich noch einen kurzen Blick über die Schulter um sicher zu gehen, dass uns niemand beobachtete, bevor ich die Tür öffnete und einer stockdusteren Finsternis gegenüberstand. Für einen Augenblick hielt ich meinen Atem an, in der Hoffnung, irgendwas im Innenraum hören zu können. Stille. Nach einem kurzen gewechselten Blick mit Cat, zuckte ich mit den Schultern und wagte einen Schritt hinein - den Zauberstab erhoben: Lumos flüsterte ich und kaum begann meine Zauberstabspitze zu leuchten, konnte ich auch sehen, was ich gerade betreten hatte: Ich stand in einem Korridor, dessen Wände mit schwarzen Kreisen bemalt worden waren. Ich machte ein, zwei Schritte weiter, damit Cat mir folgen konnte - doch gerade als Cat ihren zweiten Fuß ebenfalls auf den Boden des Korridors gesetzt hatte, fiel die Tür hinter uns ins Schloss. Erschrocken drehte ich mich sofort um und versuchte sie wieder zu öffnen. Alohomora

Nichts passierte.

Verdammt Schuldgefühle überkamen mich, ebenso wie das Gefühl, dass es kein gewöhnlicher Korridor war. Vielleicht ein Geheimgang? Meinst du, der Korridor führt irgendwo hin? Da es für uns nicht zurück ging, blieb uns keine andere Möglichkeit, als den Korridor zu durchqueren. Mit hoch erhobenem Zauberstab ging ich vor, wobei mein Blick weiterhin über die Wände glitt, ehe er auf einer Frau lag, die sich uns plötzlich in den Weg stellte. Sie war vielleicht Mitte 40 und hatte langes, braunes Haar, blaue Augen und etwas markantere Wangenknochen. Allgemein sah sie Cat verdammt ähnlich, weswegen ich abrupt stehen blieb und sofort einen Schritt zurück machte. Mum hauchte ich leise, was die Frau zum Lächeln brachte. Meine Mädchen Ihre Stimme klang unfassbar sanft und liebevoll, so wie ich es von einer Mutter erwartete und auch das Lächeln wirkte so echt und mütterlich. Still rollte eine Träne über meine Wange, wobei ich mir sofort die Hand vor den Mund hielt um einen möglichen Laut darin zu ersticken. Es war für mich bedrückend, dass eine kurze Begegnung mit meiner Mutter mich in so einen Zustand versetzte - ich war froh, dass es Cat war, die bei mir war. Nicht Will oder Elijah oder irgendjemand anderes.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Mo 27 Aug 2018 - 15:24

Ich nickte nur als Jamie anmerkte, dass der See eindeutig kein Ort für Schwimmtraining war. Da hatte sie recht. Die beiden würden schon einen perfekten Ort für ein schönes Date finden, da hatte ich vollstes Vertrauen. Alleine schon deswegen, weil man, wenn man beide ansah, eh das Gefühl hatte, dass es egal war, wo sie waren und was sie taten, solange sie zusammen waren. Etwas, was so wunderschön an der Beziehung zwischen den beiden war.

"Falls das passieren sollte, bring ich jedes Buch zu dir, das du willst." beruhigte ich sie mit einem leichten Lächeln. Ich hoffte, sie würde kein Verbot bekommen. Aber ich war sicher, sie würde die Bibliothekarin mit ihrer fröhlichen und guten Art überzeugen. Jedoch war eben dies gerade zweitrangig geworden, denn die Tür, die Erschienen war, zog gerade unsere ganze Aufmerksamkeit auf sich. Direkt hinter Jamie betrat ich, ebenfalls einen Lumos Zauber anwendend, den stockdunklen Raum, der sich als seltsamer Korridor herausstellte. Hinter mir schlug die Tür mit einem lauten Knall zu und ich zuckte zusammen, ehe ich herumfuhr. An der Tür befand sich kein Türknauf und auch Jamies Alohomora bewirkte nichts. Somit blieb wohl nur noch der weg nach vorn. Ich runzelte die Stirn und war davon alles andere als begeistert, als ich mich wieder zu Jamie umdrehte. "Irgendwo führt er sicher hin. Ich bin nur besorgt, wohin." der Gang war seltsam. Die Wände waren mit großen aufermalten schwarzen Löchern dekoriert und alles schien in Bewegung. Als würde der boden und die Wände Wellen schlagen, sodass man fast seekrank wurde, wenn man zu lange an eine Stelle sah, weshalb ich mehrmals blinzelte, als ich den Fehler beging. Dieser Korridor erzeugte ein unglaublich seltsames Gefühl bei mir und ich sah zu Jamie, um zu sehen, ob es ihr ähnlich ging wie mir. Ich versuchte, die seltsamen Wände nicht zu berühren. Die aufgemalten Löcher an den Wänden schluckten das Licht auf eine seltsame Art und Weise. Wobei man dazusagen musste, dass dad Wort "seltsam" eigentlich alles hier beschrieb. Besonders sicher und gerade gehen war in diesem Gang beispielsweise schwierig, durch die Bewegung, die in diesem Raum vor sich ging.

Jamie erblickte sie vor mir, da ich einen Augenblick später meinen Blick nach vorne richtete. Und abrupt in der Bewegung stehen blieb. Die Person, die vor uns stand lag noch etwas im dunklen, da unser Lumos-Licht das einzige Licht in diesem Korridor war, doch sie war gut genug zu erkennen. Die dunklen Haare, die Augen, die Matts und meinen so ähnlich waren, die Gesichtsform, die Jamie und ich beide von ihr geerbt hatten... außerdem die seichte Erinnerung an dieses Gesicht, das ich das letzte mal in früher Kindheit wirklich vor mir hatte. Mum... ich sah ohne einen Ton herauszubringen zu ihr, das Gesicht ausdruckslos und unfähig auch nur einen Muskel zu rühren. Ihre Stimme war genauso wie in der kleinen Erinnerung in meinem Kopf. Ich wusste nicht, was ich fühlte. Es war ein riesiges Chaos. Sprachlosigkeit, Verwirrtheit, Wut und irrationale kindliche Freude meine Mutter nach so vielen Jahren wiederzusehen. Die Mutter, die uns vor so vielen Jahren einfach so verlassen hatte, weil sie uns nicht so akzeptieren konnte, wie wir waren. Weil wir ihr anscheinend nicht wichtig genug waren... aber jetzt stand sie einfach hier als wäre nichts gewesen und sah uns mit diesem mütterlichen Lächeln an. Ich blieb stumm. Sah sie einfach nur an, während sie näher auf uns zu ging, weiterhin mit diesem sanften und traurigen Lächeln das so voller Liebe schien. Meine Hände zitterten, weshalb ich den Zauberstab in die rechte Hand nahm und mit der Linken Jamies freie rechte Hand ergriff. Als unsere Mutter eine Hand ausstreckte, um mir über die Wange zu streichen, trat ich einen Schritt zurück und zog dabei auch Jamie mit mir. Traurig sahen mich die Augen, die meinen so schmerzhaft ähnlich sahen, an. "Ich habe euch so vermisst." hauchte sie und sah von mir zu Jamie, während ihre Augen sich mit Tränen füllten und sie ein trauriges Lächeln auf den Lippen trug. "Du hast uns einfach verlassen", hauchte ich, unfähig lauter zu sprechen, da mir sonst die Stimme brechen würde. Bei mir überwog in diesem Moment nicht die Freude in meinem Inneren, es waren die Trauer, die Vorwürfe, die Enttäuschung und die Wut. Und ich wusste mit nichts davon umzugehen, während der Korridor mit seinen seltsamen Illusionen weiterhin die Sinne zusätzlich zu trüben schien.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Mo 3 Sep 2018 - 20:05

Mein Blick wanderte über das so jung gebliebene Gesicht und ihre sanften Augen, auch wenn ich es auf Dauer nicht aushielt, ihr länger in die Augen zu schauen. Cat, die ihre Hand in meine schob, trat einen Schritt zurück, als unsere Mutter ihr über die Wange streichen wollte und zwang mich dazu, ebenfalls einen Schritt zurück zu gehen, auch wenn ich nicht das Bedürfnis hatte, mich von ihr wegzubewegen. Elizabeth Miller. Irgendwie wunderte es mich nicht, warum mein Vater ihr vollkommen verfallen war. Sie war wunderschön und nach ihren sanften, mütterlichen und liebevollen Blicke, die sie uns schenkte, konnte man quasi süchtig werden. Es tut mir so leid Auch die Stimme meiner Mutter klang brüchig, während ein reuevoller Ausdruck in ihre Augen trat. Es schien tatsächlich so, als würde es ihr leid tun, weswegen ich für einen Augenblick mit dem Gedanken spielte vorzutreten um sie in den Arm zu nehmen. Wie sehr hatte ich es mir gewünscht, endlich mal eine richtige Mutter zu haben? Und nun stand die eigene vor uns und entschuldigte sich für die letzten 12 Jahre.

In diesem Moment verbannte ich alles andere aus meinem Kopf - die sich windenden Wände interessierten mich nicht mehr und die Tatsache, dass wir in einem unbekannten Korridor standen und nicht wussten, wo vorne oder hinten war, ignorierte ich ebenfalls. Aktuell stand meine Mutter, von der ich nur grobe und wenige Erinnerungen hatte, im Vordergrund. Mum, warum- Meine Stimme brach ab, als ich zu einer Frage ansetzen wollte, die ich in meinem Kopf noch nicht mal ausformuliert hatte. Die Frau uns gegenüber schenkte mir ein sanftes, aufbauendes Lächeln, bevor sie langsam ihre Hand hob und mir durch über die Wange strich. Ich bin so stolz auf euch. So stolz darauf, dass ihr euch gegenseitig den Rücken stärkt... Ihre Hand war warm und ich konnte nicht anders, als meine Hand auf ihre zu legen. Im Gegensatz zu Cat hatte ich sie immer vermisst und hatte mir ausgemalt wie es wäre, eine Mutter zu haben, auch wenn ich schon immer ein Vaterkind gewesen war, da Juan Miller mir ohnehin viel ähnlicher war. Doch Elizabeths Auftreten brachte meine Gedanken völlig durcheinander und warf mich komplett aus der Bahn. Wollen wir uns nicht draußen weiter unterhalten? Dann kann ich dort eure Fragen beantworten, die euch im Kopf herumfliegen. Mit einem leichten Nicken lenkte sie meine Aufmerksamkeit auf die Tür, die sich hinter uns geschlossen hatte. In der Bibliothek will mich die Bibliothekarin sicher nicht sehen. Ich hab Regale umgestürzt murmelte ich eher zu mir als zu den beiden anderen und wandte mich kurz ab, woraufhin meine Mutter mir beruhigend die Hand auf die Schulter legte. In dem Punkt ähnelst du sehr deinem Vater. Einer der vielen Gründe, warum ich mich in ihn verliebt habe
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Di 4 Sep 2018 - 21:15

Es tat fast körperlich weh, sie an zu sehen, so stark war der emotionale Schmerz. Dass ich ihr außerdem so ähnlich sah, machte es noch schlimmer. Ich kam nach ihr. Der Frau, die uns vor 12 Jahren verlassen hatte und das nun nach 12 Jahren anscheinend zu bereuen schien. Nach 12 langen Jahren, in denen wir ohne Mutter aufwuchsen. Ich hatte sie auch nicht besonders vermisst. Wieso sollte ich jemanden vermissen, der fer Meinung war, er war besser dran, wenn er ohne uns weiter lebte? Dementsprechend kühl und distanziert sah ich sie an, als sie beteuerte, wie sehr es ihr leidtat. "Das fält dir nach 12 Jahren Abwesenheit etwas spät auf." sagte ich leise und betonte das 'etwas' sarkastisch. Ich glaubte ihr nicht. Egal wie reuevoll und ehrlich sie aussah. Doch ich wollte ihr so gerne glauben. Als sie eine Hand auf Jamies Wange legte, zog ich leicht an Jamies Hand, konnte sie aber natürlich nicht davon abhalten, sich von ihr berühren zu lassen. Jamie hatte unserer Mutter immer mehr vermisst während ich eher Enttäuschung empfunden hatte und mich geweigert hatte, jemanden zu vermissen, der freiwillig und egoistisch gegangen war.

Als sie meinte, dass wir draußen weiterreden sollten, fiel mir wieder auf, wo wir waren. Ihr Auftauchen hatte mich das völlig vergessen lassen. Die Wände bewegten und waberten nach wie vor in gleicher Intensität und auf verwirrende Weise. Mein Blick schweifte zur geschlossenen Tür. Wir sind durch eine Tür in der Bibliothek von Hogwarts hier rein gekommen. In Hogwarts... und unsere Mutter war eine Muggle. Mit gerunzelter Stirn sah ich zu ihr zurück. "Wie kommst du her? Was tust du hier?" fragte ich sie. Es war, als würde die Frage aus einem dichten Nebel der Verwirrtheit langsam hervorkommen, wobei der Nebel sich nur langsam und mit großer Anstrengung lichtete. Hintr diesem Nebel befand sich ein Gedanke, den ich nicht greifen konnte, der aber wichtig zu erreichen war. "Das ist völlig unwichtig. Ich habe euch gesucht und gefunden. Weil ihr das Wichtigste in meinem Leben seid. Ich bereue jedes Wort von damals. Ich war so dumm." Ihr rollten nun Tränen über die Wangen und ich musste den Blick abwenden. Als ich eine warme Hand spürte, die mir über die Wange und dann über die Haare strich, hob ich den Blick wieder. Es war ihre Hand und mein Herz, dass sowieso schon wie wild schlug, zog sich bei dieser sanften und mütterlichen Berührung schmerzhaft zusammen. Der Nebel in meinen Gedanken schien durch diese Berührung noch dichter zu werden. "Kommt. Wir haben so viel aufzuholen." sie ging an mir vorbei und öffnete problemlos die Tür, die Jamie vorhin trotz aller Bemühungen nicht aufbekommen hatte. Was mich erneut mehrmals blinzeln und verwirrt umsehen lies. "Hier stimmt was nicht." murmelte ich so laut, dass es wohl nur Jamie hören konnte. Ich hielt sie weiterhin fest an der Hand und bewegte mich keinen Millimeter auf die Tür zu, wie unsere Mutter es gerne gehabt hätte.
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   So 16 Sep 2018 - 21:31

Meine Mutter blickte nun Cat schweigend an, bevor sie nach einem kurzen Moment auf ihren Vorwurf antwortete. Du musst wissen...als Nichtmagische ist es einfach so unwirklich. Man denkt, man hätte eine Familie mit einem unglaublichen Mann, der einem allerdings sein wahres Leben verschweigt. Juan hat mir so viele Jahre vorgespielt, dass er Buchhalter ist. Es war vielleicht nicht die beste Entscheidung, die ich getroffen habe. Aber es war die erste Reaktion, die ich in diesem Moment für richtig hielt. Es war schlussendlich nicht die richtige Entscheidung, denn so habe ich kostbare Jahre mit euch verpasst. Und ich hoffe, Juan und Matthew geht es ebenso gut wie euch. Sie lächelte leicht, während ich meinen Blick ein wenig senkte. Abgesehen davon, dass du mir gefehlt hast Das erste Mal sprach ich aus, was ich die ganze Zeit über gedacht hatte. Ich sah immer diese perfekten Familien: Mutter, Vater, Kinder. Und vielleicht noch mit einem Haustier. Diese Konstellation hatten wir vier Jahre meines Lebens, bis das Glück verschwand. Dad versucht unsere Familie unter einen Hut zu bekommen - mit Beruf und der Bekanntschaft. Er hätte dich in den Jahren so sehr gebraucht murmelte ich, was dafür sorgte dass ein trauriger Ausdruck in Elizabeths Gesicht trat.


Als Cat ihre Bedenken mitteilte, dass hier irgendwas faul war, sah ich sie fragend an, ehe mein Blick auf meiner Mutter verweilte. Kommt ihr? Ich würde so gerne mit euch zu Matthew und Juan... Ich runzelte die Stirn, als sie die beiden Namen noch einmal wiederholte. Moment mal. Man hat deine Erinnerungen gelöscht. Du solltest dich eigentlich gar nicht an uns erinnern...oder? Unsicher sah ich meine Schwester an - wenn meiner Mutter wirklich nicht das Gedächtnis gelöscht wurde, könnten wir zumindest diese Unterhaltung führen aber- Und wie kommst du als Muggel nach Hogwarts? Das ergibt keinen Sinn überlegte ich laut und trat einen Schritt zurück. Cat hatte Recht. Da konnte etwas nicht stimmen. Das erste Mal wandte ich meinen Blick von Cat und Elizabeth ab und ließ ihn durch den Korridor schweifen, der sich immer wieder in sich wand und in mir allmählich ein gewisses Schwindelgefühl hervorrief.
Ich habe die Erinnerungen wieder bekommen. Ich weiß nicht genau durch was oder von wem aber eines Tages, als ich aufgewacht bin, wusste ich, dass hier zwei wunderbare Töchter auf mich warten. Und dass es in Schottland noch einen Portugiesen gibt, der mich von ganzem Herzen liebt Meine Falte in der Stirn wurde tiefer, als sie mir antwortete. Ich bin mir nicht sicher, ob Dad dich noch von ganzem Herzen liebt. Irgendwann wird er eine tolle Frau finden, die mit der Familie leben kann. Ich umfasste Cats Hand fester mit meiner und fügte etwas leiser hinzu: Matt hatte genauso Pech mit seiner Muggelfreundin. Liegt vermutlich in der Familie
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Mo 17 Sep 2018 - 12:18

Ich hatte etwas Verständnis für ihre Worte, doch dieses hielt sich in Grenzen, denn sie hatte nach dem ersten Schock ja Zeit gehabt, sich darüber Gedanken zu machen. Ihre Erinnerungen wurden ja nicht sofort nachdem sie gegangen war, gelöscht. Sie hatte die Zeit, diesen ersten Schock zu überwinden und zurückzukommen. Und das hatte sie nicht. Sie wollte es nicht, weil sie nicht akzeptieren hatte können, wer wir waren. Wie schwer es auch im ersten Moment zu verdauen war. Sie ist weg geblieben. Kam nur zurück, um auch ihre restlichen Sachen zu packen, was das letzte Indiz dafür war, dass sie weg bleiben würde. Und weshalb dann die Entscheidung viel, ihre Erinnerungen zu löschen, so hatte es unser Vater uns einmal erzählt, als er in der seltenen Stimmung dazu war, darüber zu reden. Es war der Tag ihrer Hochzeit gewesen und wir beide hatten gerade unser erstes Jahr in Hogwarts hinter uns. Denn wie Jamie sagte, es war vor allem m Anfang alles andere als leicht für unseren Vater gewesen und für Matt, der sich viel besser als sie erinnerte als wir.

Ich blieb wieder still, während Jamie mit unserer Mutter sprach und genau währenddessen und während meiner ganzen Gedanken, machte es klick. Ein offensichtlicher Gedanke, der aber irgendwie so bewusst nicht hatte zu mir durchdringen wollte, obwohl ich selbst noch drüber nachgedacht hatte, denn dieser Ort verwirrte einfach. Sie durfte sich doch eigentlich gar nicht mehr erinnern, das war unmöglich... Jamie kam genau im selben Moment auf den gleichen Gedanken, den sie sofort laut äußerte und ich sah zu ihr und nickte leicht als Zeichen, dass ich ihr völlig recht gab. Meine anfängliche Verwirrung schien auch bei ihr Zweifel geweckt zu haben, wodurch ich mich nur bestätigt fühlte. Hier wr etwas Faul. Während Jamie sich umah, ließ ich die Frau, die aussah wie unsere Mutter, nicht aus den Augen. Jamies Worte und ihr verstärkter Griff ließen mich das ganze noch klarer sehen. "Das ist völlig unmöglich. Ebenso die Tatsache, dass du hier bist. In einem geheimen Raum der Bibliothek." ich richtete den Zauberstab in ihre Richtung. Mit der rechten Hand war ich zwar nicht besonders geschickt aber für simple Zauber würde es im Notfall reichen. "Wer oder was auch immer du bist. Du bist nicht unsere Mutter." sagte ich leise mit fester Stimme. Ich spürte einen Stich im Herzen bei dieser Feststellung. Egal wie kühl ich mich gab und wie hoch ich meine Mauern errichtete... der kleine Funken Hoffnung, dass sie uns zumindest nach all den Jahren doch noch akzeptierte, war kurz da gewesen. Trotz meiner abweisenden Haltung und meiner Verletztheit über die Tatsache, dass sie uns verlassen hatte, bevor wie sie überhaupt hatten kennenlernen können. Dass dieser kleine Funke nun zerplatzte, tat weh, egal wie winzig er war und noch schlimmer war, dass ich mir sicher war, dass es Jamie noch viel mehr wehtat als mir. Sie hatte so hoffnungsvoll gewirkt...
Als das, was vorgab unsere Mutter zu sein, sich einfach in Luft auflöste, ließ ich den Zauberstab überrascht sinken. Es war also eine Illusion. Und der ganze Raum sorgte dafür, dass es schwer wr, klar zu denken, wenn man einer gegenüber stand. Ich drückte nochmal Jamies Hand, ehe ich sie losließ, um meinen Zauberstab wieder in die linke Hand zu nehmen und mich zu ihr zu drehen, wieder weg von der Tür, zu der uns die Illusion hatte augenscheinlich locken wollen. "Alles okay?", fragte ich mit einem stummen Blick, den Jamie gut kannte. "Das war sicher nicht die letzte Illusion." vermutete ich.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Di 18 Sep 2018 - 10:57

Ich kämpfte noch einmal gegen die Tränen an, als sich die Gestalt meiner Mutter in Luft auflöste und uns alleine in diesem windenden Korridor zurückließ. Sie war so real gewesen, ich hatte so sehr gehofft, endlich ein Teil einer kompletten Familie zu sein. Aber nein. Das ganze war nur gespielt. Für einen Moment blieb ich einfach nur stehen und starrte auf die Stelle, wo sie gestanden hatte, ehe ich Cat ansah und nickte. Auch wenn sie die Frage nicht gestellt hatte, wusste ich was sie fragen wollte: Mir gehts gut. Ich hab nur so sehr gehofft, dass alles wieder gut wird Ich befeuchtete meine trockenen Lippen leicht mit der Zunge, bevor ich mich umwandte. Dass es noch weitere Illusionen gab, war mir klar. Das musste offensichtlich am Korridor liegen aber jetzt, nachdem eine Illusion meiner Mutter versucht hatte, mich zurück zu führen, wollte ich nur umso mehr wissen, was sich am Ende befand. Ich würde gerne weitergehen. Die Illusion von Mum wollte, dass wir zurück gehen...vielleicht versucht der Korridor irgendetwas zu beschützen Ich erhob meinen Zauberstab, ließ Cats Hand jedoch nicht los, auch wenn das bedeutete, dass meine Schwester mit rechts zaubern musste. Aber ich würde mit Sicherheit nicht zulassen, dass irgendwelche Fallen uns voneinander trennen würden.
Kaum war ich wenige Schritte in die richtige Richtung gegangen, hörte ich ein leises Geräusch hinter uns: So, als hätte jemand gerade eine Tür geöffnet. Ich drehte mich sofort um und taumelte augenblicklich einwenig. Dieser verdrehte Korridor machte mich noch kirre.

Wer ist da? Ich hob meinen Zauberstab etwas höher und versuchte zu erkennen, welche beiden Gestalten dort auf uns zugerannt kamen. Wenig später näherten sie sich dem Lichtpegel unseres Zauberstabes, dass wir ihre Gesichter erkennen konnten. Sofort ließ ich Cats Hand los und schlang meine Arme um den Hals der rechten Person, die sofort ihre Arme um mich legte. Ich hab meine Mutter gesehen, Will murmelte ich leise in sein Ohr, bevor ich mich von ihm löste und den hochgewachsenen Quidditchkapitän der Hufflepuff-Mannschaft ansah, der meinen Blick mit seinen sanften Augen und dem liebevollen Lächeln erwiderte. Ich war unfassbar froh, ihn zu sehen. Doch bevor er überhaupt antworten konnte, meldete sich sein Begleiter zu Wort. Wir haben euch in der Bibliothek durch die Tür gehen sehen. Ihr solltet wirklich lieber mit uns zurückkommen, wir wollten euch nur nicht alleine hier durch gehen lassen. Aber ich befürchte, dass das ganze hier üble Magie ist Adrian sprach wie immer gefasst und ruhig, sodass man sich sofort beruhigen konnte wenn er redete. Er hatte sich zu Cat gestellt - eine Umarmung hatte er ihr nicht gegeben, lediglich ein warmes Lächeln aber dass man eher ein Lächeln als eine Umarmung bekam, war man von ihm gewohnt.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Di 18 Sep 2018 - 12:06

Ich nickte mitfühlend und auch, wenn ich gefasst ansah, ich wusste, dass Jamie in meinen Augen die gleichen Emotionen sah, die ich in ihrem Gesicht erkannte, auch wenn ich sie nicht so offen zeigen wollte und konnte. Dass Jamie meine Hand weiter fest in ihrer hielt, fand ich nicht schlimm. Ich fühlte mich auch wohler, wenn ich sie an meiner Seite spürte und wenn sie es brauchte, würde ich nicht loslassen. Ich hatte sowieso das Gefühl, dass der Zauberstab uns bei dem, was uns hier begegnete, nicht viel brachte, also behielt ich ihn in der rechten Hand. Ich gab Jamie vollkommen recht, auch wenn ich nichts dazu sagte, und gemeinsam gingen wir einige Schritte weiter in den Gang hinein. Dieser schien sich bei jedem kleinen Schritt sichtlich weiter ineinander zu verdrehen unf verwinkeln. Ich konzentrierte mich blinzelnd auf meine eigenen Füße, weil einem wirklich etwas schwindelig wurde, wenn man lange konzertiert hinsah. Ich fragte mich, wie weit sich das wohl noch so ineinander verdrehen würde, bis es aufhörte, da hörten wir hinter uns ein Geräusch, wie eine zuschlagende Tür. Ich drehte mich ebenfalls um und legte meine Hand auf Jamies Rücken, als sie taumelte. Ihre reaktion konnte ich gut verstehen, es war schwer mit dem Gleichgewicht wenn alles um einen herum so seltsam waberte. Ich stellte mich wieder wie vorher an ihre rechte Seite und nahm ihre Hand, als sie ihr Gleichgewicht wieder gefunden hatte, in meine. Danah sah zum Ende des Ganges. Doch die beiden Gestalten, die uns dort entgegen kamen, kamen mir mehr als bekannt vor und ich ließ den Stab mit einem leichten Lächeln sinken, während Jamie sofort auf Will zu lief und ihm und den Hals fiel. Ich sah zuerst zu den beiden, wendete dann jedoch den Blick ab, um den beiden etwas Privatsphäre zu gönnen und zu Adrian zu sehen, der das Wort ergriff. Jedoch sorgten seine Worte dafür, dass ich die Stirn runzelte und die beiden Huffelpuff Jungs genauer betrachtete. Waren sie womöglich auch eine Illusion? Sie versuchten, uns zurück in die Bibliothek zu lotsen, aber der Grund war gar nicht mal so abwegig und sie wikrten ziemlich real. Es war nicht so unglaublich wie vorhib mit unserer Mutter. Aber meine Unsicherheit blieb. Ich wusste nicht, was ich glauben sollte. "Wir gehen weiter. Die letzte Person hier drin, die uns unbedingt davon abhalten wollte, war nicht echt." erwiderte ich und betrachtete Adrian von oben bis unten. Es sah genauso aus wie er. Die Ausstrahlung, der Blick, aber nach der Sache mit Mutter vorhin blieb die Skepsis.

Will gab Jamie einen kurzen Kuss und lächelte sie an. "Na gut. Aber dann kommen wir mit euch." meinte er nach kurzem Blick zu mir und Adrian nickte. Das sorgte dafür, dass meine Zweifel zurück gingen. Das war genau das, was die beiden tun würden und eine Illusion würde uns wohl kaum zustimmen weiter zu gehen, nachdem wir doch unbedingt hatten umkehren sollen. Ich drehte mich um, Adrian blieb rechts von mir, während Jamie wieder ihre Hand in meine legte wie vorhin. Es war beruhigend. Selbst mit Adrian und Will an unserer Seite fühlte ich mich wohler, mit meiner Zwillingsschwester an der Hand, was wohl unter anderem mit diesen beunruhigenden Löchern an den Wänden zu tun hatte, die einerseits wie aufgemalt aussahen und anderseits so unendlich tief aussahen, wie ein schwarzes Wurmloch. Schritt für Schritt gingen wir weiter in den Gang hinein, mit jedem Schritt wurde es schwerer, normal geradeauszugehen.
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