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 [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)

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Catarina Miller
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BeitragThema: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Sa 26 Mai 2018 - 12:21

Zusammen mit meiner Schwester betrat ich die Bibliothek, die heute recht gut besucht war. An den meisten Tischen,  die man sehen konnte,  saßen Schüler über Bücher oder Permanentpapier gebäugt und arbeiteten. Einige unterhielten sich leise mit den Leuten an ihrem Tisch und wieder andere streiften suchend durch die Regalreihen, manche davon mit mehr Erfolg als andere, die etwas verzweifelt aussahen. Jamie und ich hatten eine gemeinsame Aufgabe als Hausarbeit zu erledigen und suchten nun nach der passenden Lektüre. Wir hatten zwar noch etwas Zeit, bis es fertig sein musste, aber lieber früher anfangen, als dann unter Stress und Zeitdruck zu stehen, so fand ich. Ich sah von den Tischen in der Bibliothek zurück zu Jamie und wies mit dem Kopf leicht in die hinzere Richtung der Bibliothek. Ich war eher für ein abgeschiedenes Plätzchen weiter hinten zwischen den Regalen, wo wir in Ruhe arbeiten könnten und nicht von dem Murmeln oder der Anwesenheit anderer Schüler abgelenkt werden würden.

Leise, damit der Biblithekar keinen Grund hatte, uns auf negative Weise seine Aufmerksamkeit zuzuwenden, bewegte ich mich zwischen den Regalen entlang. Dabei flog mein Blick auch jetzt schon über die Regalreihen, denn vielleicht befand sich darin ja ein Buch, das wir gebrauchen könnten und sparten uns damit später Sucharbeit und Zeit. Tatsächlich blieb ich an einem Regal kurz stehen und holte ein Buch über Zaubertränke heraus, das mir schien als könnte es und nützlich sein. "Was denkst Du?" fragte ich Jamie und hielt das Buch so in ihre Richtung, damit sie den Titel lesen könnte. Danach schlug ich es auf und blätterte ein wenig durch die Seiten. Ja, das könnte tatsächlich nützlich sein. Ich schloss es wieder und nahm es einfach mal mit, wenn es doch nichts nutzen würde,  wäre es ja halb so wild.

Als wir einen abgeschotteten freien Platz zwischen den Regalen fanden - fast ganz hinten im linken Teil der Bibliothek - setzte ich mich an den Tisch und legte das Buch darauf ab. Ich musste zugeben, ganz fokussiert war ich doch nicht aufs Lernen, denn mir geisterte eine Frage im Kopf herum, bei der ich mich die letzten Tage erst mal zurückgehalten hatte, jetzt aber doch stellen musste, vor allem wo wir jetzt zu zweit waren - Ich sprach einfach nicht gern pber privates, wenn andere Leute mithören, vor allem wenn sie die Namen der Personen, um die es ging, zuordnen konnten. "Und wie läuft es mit Will? Wann findet euer Date statt?" sie hatte mir erzählt, wie er gleich am nächsten Tag, nachdem sie zusammen gekommen waren, gefragt hatte, aber anscheinend war sie zu aufgeregt gewesen, um mir zu sagen wann oder sie hatte es noch icht gewusst und ich war zu aufgeregt und hatte mich zu sehr für sie gefreut um diese Frage in dem Moment zu stellen, wenn auch einige andere. Jetzt hatten wir ja aber Ruhe und Zeit, um darüber zu reden. Mit einem aufmerksamen und neugierigen Lächeln sah ich Jamie an, während ich auf eine Antwort wartete. Während sie dann sprach, zog ich jedoch den warmen Umgang aus, den ich vorhin angezogen hatte, da die Temperaturen langsam sanken und die Gänge doch etwas kühl waren manchmal, vielleicht hatte ich mich auch einfach noch nicht an die Temperaturen gewöhnt. Hier in der Bibliothek war es jedoch angenehm warm, sodass ich den Umgang nicht benötigte.  Nachdem ich ihn auf den Stuhl gehängt hatte, stützte ich den Kopf auf den ineinander verschränkten Händen ab, die Ellbogen auf dem Tisch abgestützt und hörte, die Augen Aufmerksam und neugierig  Jamie anblickend, zu.
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   Sa 26 Mai 2018 - 16:51

Ich schulterte meine Tasche, als ich gemeinsam mit Cat in der Bibliothek angekommen war. Wir hatten uns gleich nach dem Mittagessen aufgemacht, um die Lektüre in den Bücherregalen zu finden, während noch das letzte Stück Siruptorte mir schwer im Magen lag. Ich hatte wohl doch nach dem Kesselkuchen aufhören sollen, als mein Magen sich das erste Mal beschwert hatte, dass nichts mehr in ihn hineinpasste. Ich bin so satt murmelte ich und legte meine rechte Hand auf meinen Bauch. Hungrig konnte man nicht vernünftig arbeiten und mit Bauchschmerzen, weil man sich überfressen hatte, konnte eine Partnerarbeit für eine Hausaufgabe auch nicht gerade angenehm werden.
Kurzzeitig entfernte ich mich von meiner Schwester um an einer anderen Stelle nach passenden Büchern zu suchen, war jedoch weniger erfolgreich als Cat, die mir wenig später einen Wälzer entgegenstreckte. Nach einem kurzen Blick auf den Bucheinband nickte ich zustimmen und beobachtete, wie sie sich das Buch unter den Arm klemmte, um es mitzunehmen. Auf dem Weg in den hinteren Teil der Bibliothek nahm ich auch noch ein Buch mit, welches mir ins Auge gesprungen war und setzte mich Cat gegenüber, um das Buch auf dem Tisch aufzuschlagen. Wir könnten ja gemeinsam mit dem Aufsatz über- Ich richtete meinen Blick auf meine Schwester, wobei mir auffiel, dass sie mich beobachtete und ihr offensichtlich etwas auf der Zunge lag. Was ist los? Cats Frage sorgte dafür, dass ich kurzzeitig vergaß, warum wir überhaupt in die Bibliothek gegangen waren. Ich stützte meinen Kopf auf meinen Händen ab und blickte meinem Zwilling entgegen. Es läuft wirklich super. Bei dem Gedanken an den blonden Schüler musste ich unkontrolliert vor mich hin lächeln, je länger ich ihn vor meinem inneren Auge sehen konnte. Wir hatten uns gestern eigentlich am See treffen wollen, doch ich hatte es kurzfristig absagen müssen, da ich einer Mitschülerin in Verwandlung ausversehen Hühnerbeine und einen Schnabel verpasst hatte, sodass Professor Millen mich kurzerhand dazu beauftragt hatte, mit ihr in den Krankenflügel zu gehen und solange zu warten, bis sie wieder völlig normal aussah, da diese Verwandlung auf keinerlei Zauber reagiert hatte, die es rückgängig hätte machen können. So war die Verabredung mit William ins Wasser gefallen. Aber spätestens morgen, wenn Hufflepuff gegen Slytherin auf dem Quidditchfeld spielte, würde ich ihn treffen können.
Es wäre nur schön, wenn er auch in Ravenclaw wäre. Ich wandte meinen Blick in Richtung Cat, um sie anzulächeln und mit den Schultern zu zucken. Aber das ist nur eine Kleinigkeit, die niemand ändern kann. Ich würde nur gerne wissen, wie Dad auf unseren Brief reagiert hat. Bislang habe ich noch keine Antwort bekommen Ich hatte mir jegliche Szenarien überlegt, wie mein Vater bei der Neuigkeit reagieren könnte: Aber vermutlich hatte er nur breit gegrinst und den Kppf geschüttelt, als er erfuhr, dass er bereits im Sommer Recht gehabt hatte. Wir haben noch kein Date geplant. Ich will ihm nur irgendwann das Planetarium in Glasgow zeigen, wenn er uns das nächste Mal besuchen kommt. erzählte ich ihr von meinem Vorhaben und betrachtete ihr Gesicht, um möglichst keine Reaktion zu verpassen.
Am liebsten würde ich wohl ununterbrochen über William reden, vor allem nachdem Cat das Thema angesprochen hatte. Aber es war nun mal so, dass wir uns irgendwann auch wirklich auf unsere Arbeit konzentrieren mussten. Und wenn uns dieses Gespräch über meinen Freund davon abhielt, musste das Thema wohl schnellst möglich gewechselt werden, so leid es mir auch tat. Vielleicht kommen wir ja auch mal wieder dazu, zusammen zu trainieren. Die Übungsstunden mit Professor Melbourne helfen mir wirklich weiter aber ich will auch nebenher üben können, außerdem hat Will sich ja im Unterricht wieder als potenzieller Trainingspartner angeboten, obwohl die letzte Trainingsstunde ja nicht ganz so geendet hat, wie geplant war. Aber das ist auch kein Date
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Das Rätsel heißt Hogwarts (Kapitel III)   So 27 Mai 2018 - 10:59

Leicht lächelnd schüttelte ich über Jamie den Kopf. Ich hatte ihr, selbst breite vorher total satt, gesagt, sie sollte lieber nicht noch mehr essen, aber sie hatte nicht auf mich gehört und nun sah sie aus als hätte sie ein kleines Bier- oder Schwangerschaftsbäuchblein. Aber immerhin schien ihr nicht übel zu sein, sonst wäre under Vorhaben mit der Bibliothek problematisch gewesen. So konnten wir es, wenn auch mit Jamies sehr vollem Magen, trotzdem in die Tat umsetzen. Als wir am Tisch ankamen, hatten wir sogar bereits zwei Bücher, die wir uns anschauen konnten, doch wie immer war ich für Jamie viel zu leicht zu durchschauen und ein Blick hatte gereicht, um meine Gedanken zu erraten. Sie nahm nach meiner Frage eine mir ähnliche Pose ein, sodass wir uns nun gegenseitig auf gleicher Höhe ansahen, beide den Kopf in die Hände gestützt. Mein neugieriges Lächeln wurde breiter und wärmer, als ich sah wie glücklich Jamie alleine bei seinem Namen zu Lächeln begann. Es war toll, dass er die so glücklich machte und sie ihn. Das schöne Gefühl der Verliebtheit war beiden, vor allem wenn sie zusammen waren, so offensichtlich und auf positive Weise anzusehen, dass es wohl selbst ein Blinder sehen würde. Dass Ravenclaw ihr lieber wäre, konnte ich gut verstehen. So konnte man sich ja nicht mal gemeinsam in den Gemeinschaftsraum setzen, wenn man zwischendurch kurz mal Zeit hatte und man sah sich natürlich etwas seltener. Aber das Positive war, dass sie im gleichen Jahrgang waren und so zumindest oft die Gelegenheit bekamen, sich zu sehen.

Was unseren Vater und seine Reaktion betraf, konnte ich Jamies ungesund nur all zu gut verstehen. Ich war ebenfalls neugierig, denn was unser Vater davon hielt, war dann doch keine Nebensächlichkeit sondern recht wichtig. "Wir können später ja mal in die Eulerei, falls du heute noch nicht geschaut hast." schlug ich vor. Ich könnte so selbst auch nachsehen, ob ich eine Antwort auf meinen letzten Brief an Alex hätte, auf die ich gespannt wartete, wie eigentlich jedes Mal, nachdem ich ihm einen Brief schickte, was ebenso regelmäßig geschah, wie ich meinen Vater und Bruder schrieb. "Und die Sache mit dem See?" fragte ich sie, da ich mich daran erinnerte, dass sie mir das erzählt hatte samt ihrer Sorgen diesen Vorschlag von Will betreffend, die ich vollkommen verstehen konnte und teilweise auch übernahm, Tauchen, wenn man schlecht schwimmen konnte, war keine gute Idee, Zauber hin oder her. Immerhin musste ich mir um Jamies Schwimmkünste keine Sorgen machen und Ich wusste auch, dass sie erst tiefer ins Wasser gehen würde, wenn sie sicher wäre, dass ein möglicher Zauber zum unter Wasser Atmen wirkte. Denn so übereifrig und nach ihren Gefühl geleitet sie manchmal war, sie war nicht gedankenlos, da vertraute ich ihr.

"Gute Idee. Ich bin neugierig, was du für Fortschritte machst." meinte ich lächelnd zu ihrem Vorschlag mit dem Duell, denn bisher hatte ich ja noch nicht in der Praxis sehen können, wie sie sich so machte, seit sie mit Professor Melbourne trainierte. Ich fragte mich, ob die beiden sich bei einem Duell gegeneinander überhaupt richtig würden konzentrieren können, denn wenn ich sie zusammen beobachtete, hatte ich echte Zweifel an der Vorstellung, doch ein Duell war ja wiederum etwas anderes als Freizeit. Also könnte ich mich gut irren. Dass er mit ihr Trainerin wollte fand ich im allgemeinen gut und nahm mir vor, für mich und für sie, mehr mit ihr zu üben. Ich brauchte die Übung auch und ich hoffte Jamie wprde das auch helfen, die zurzeit ja alles tat, um sich zu verbessern und ich hoffte mit jeder Zelle, dass ihr das ohne große Rückschläge gelang. "Jetzt sollten wir aber wirklich..." Ich weiß auf die Bücher. "Zuerst nach weiteren Büchern suchen oder erst mal mit diesen arbeiten?" fragte ich sie nach ihrer Meinung, während ich den Kopf von den Händen nahm und mich gerader hinsetzte.
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