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 If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.

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Ryan Goodwill
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BeitragThema: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Mo 7 Mai 2018 - 20:01

If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.
Gwendolyn & Ryan | 20.08.2015 | privat | Schicksal: ja


Der auszubildende Auror war bereits den ganzen Tag damit beschäftigt gewesen die Fallakten von erledigten Fällen in die richtige Kartei einzuordnen und hin und wieder einen Botengang für Natascha Romanova zu erledigen. Durch die Abteilungsleiterin selbst ausgebildet zu werden war Fluch und Segen zugleich. Die Arbeit für die Russin hatte ihn schon an die vorderste Front von wirklich gefährlichen und wichtigen Fällen gebracht, aber an Tagen wie diesem Donnerstag, nutzte die Aurorin ihren Azubi dazu, um einige ihrer verwaltungstechnischen Aufgaben zu erledigen, während sie sich mit jenen Dingen beschäftigte, die ihre leitende Position mit sich brachte.
Ryan war an solchen Tagen froh, wenn er einen Botengang erledigen durfte. So bekam er die Chance von seinem Schreibtisch im Vorzimmer der Russin wegzukommen und wenigstens auf einige Kollegen zu stoßen, welche die Langeweile für einige Momente vertrieben. Deshalb atmete der Metamorphmagus erleichtert auf, als die Vorgesetzte eine Akte auf seinen Schreibtisch schweben ließ, an welcher die Notiz heftete: Umgehend zu Miller.
Matthew Miller war ein Auror des Ministeriums und der ältere Bruder zweier ehemaliger Mitschülerinnen von Ryan. Mit ihm hatte der Auszubildende nie viel zu tun gehabt. Man kannte sich, man grüßte sich und man unterhielt sich. Mehr als Arbeitskollegen waren die beiden jedoch nicht. Mehr Hoffnung auf den Vertreib seiner Langeweile erhoffte sich Ryan von der Auszubildenden Millers. Gwendolyn Sheperd war in Hogwarts im Jahrgang über Ryan gewesen und hatte die Ausbildung bereits vor ihm begonnen. Der junge Zauberer verstand sich gut mit der ehemaligen Mitschülerin, auch wenn er sie erst im Ministerium richtig kennengelernt hatte. Zudem hatte sich herausgestellt, dass die ehemalige Gryffindor eine sehr enge Freundin von Celina Recshire war, welche Ryan unter weniger schönen Umständen kennengelernt hatte.
Goodwill trug die Akte in der linken Hand, während er über den Flur der Aurorenzentrale schlenderte. Die Flure wirkten wie ausgestorben und der häufig herrschende Stress war kaum wahrzunehmen. Ein Umstand, welcher angesichts der aktuellen Lage fast ein wenig ungewöhnlich war. Schließlich gab es neben dem aktuellen Problem der alten Hexe, welche Geiseln nahm und Tote versklavte, auch noch den flüchtigen Zachary Jones, der eine Gefahr für die Gesellschaft darstellte. Angesichts all dieser Probleme störte es Ran besonders, dass er seinen Arbeitstag mit Akten und Briefen verbringen musste.
An Millers Büro angekommen, klopfte er an dessen Tür, welche sich daraufhin von alleine öffnete. Der Auszubildende Auror trat ein und musste feststellen, dass Matthew Miller gar nicht anwesend war, sondern lediglich Gwendolyn an einem der Schreibtische saß. „Die Akte ist für Matthew. Ich lege sie für ihn ab“, erklärte Ryan knapp, bevor der alte Ordner auf Millers Schreibtisch landete, an welchen er sich dann auch lehnte. „Du kämpfst auch nur gegen Akten, oder?“, stellte er fest, während er Gwens Schreibtisch betrachtete, auf welchem sich nicht weniger Papierkram befand, als auf seinem eigenen.


Zuletzt von Ryan Goodwill am Do 31 Mai 2018 - 20:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Mo 7 Mai 2018 - 21:22

Während Miller unterwegs war und wahrscheinlich deutlich spannenderes zu tun hatte als Akten zu wälzen, versuchte ich krampfhaft, die Augen offen zu halten. Gott war das langweilig. Schreibtischarbeit war etwas, womit ich wohl niemals etwas würde anfangen können. Ich war viel zu unruhig, um mehrere Stunden regungslos an einem Tisch zu sitzen und mich um Akten zu kümmern oder Schreibkram zu erledigen. Mir fiel nach spätestens 3 Stunden die Decke auf den Kopf und es war das, was ich am allermeisten hasste. Matthew war immerhin - das musste ich meinen Ausbilder, mit dem ich mich oft mal zankte, lassen - sehr fair und lud nicht den ganzen Mist und alles, worauf er keine Lust hatte, bei seiner Auszubildenden ab, sondern ließ mich das erledigen, was nun mal zu meinen Tätigkeiten gehörte und was er eben nicht schaffte, weil er verhindert war. Langsam gewöhnten wir uns auch an die Eigenarten und Verhaltensweisen des anderen. Zumindest kam es mir so vor. Nach über einem Jahr wurde es aber auch langsam Zeit.

Ich hatte den Unterarm auf dem Schreibtisch und den Kopf in meiner Hand abgestürzt, während ich mit müden Augen, die ich nach jedem Blinzeln kaum wieder auf bekam, auf die Akten vor mir herunter sah. Ich Schlaf echt gleich ein. Ist das langweilig dachte ich frustriert und blinzelte mehrere Male, was nur geringen Erfolg zeigte. Meine Augenlieder fühlten sich wirklich an wie Blei und dass ich den Abend vorher eindeutig zu lange wach gewesen war, tat sein übriges. Eigentlich gab es keinen Grund zur Langweile. Es war wirklich nicht gerade so, dass die allgemeine Situation im Ministerium zurzeit einschläfernd wäre. Ganz und gar nicht. Aber meine derzeitige Situation war es. Ich brauchte eindeutig einen Kaffee. Einen sehr starken schwarzen Kaffee. Sonst wäre das nächste, was ich mitbekommen würde, wohl Matthew, der mich anmeckerte, dass ich am Schreibtisch schlief. Ich schüttete mir Kaffee aus der Termoskanne ein, die ich mit hatte und in der sich der leckere Kaffee aus meiner heißgeliebten sündhaft teuren Kaffemaschine, die meine Mutter mir zum Einzug geschenkt hatte und die ich wie meinen Augapfel hütete, befand. Die Tasse in der Hand ruhte mein Blick auf dem Papierkram vor mir. Gerade als ich einen Schluck nahm ging die Tür auf. Mein Blick zuckte vom Papier hoch zur Tür, die Tasse immer noch an den Lippen, um zu sehen, wer dort herein kam, genug Motivation, um zusätzlichen den Kopf von meiner Handfläche zu heben, brachte ich jedoch nicht auf. "Hmm." brachte ich nicht besonders motiviert hervor, nachdem ich mein Getränk abgestellt hatte und folgte seinen Weg mit den Augen. Dass das das Interessanteste war, was heute passiert war, sagte wohl mehr als genug. "Du scheinst dich auch vor dem Mist drücken zu wollen." Ich hob fragend eine Augenbraue, wobei der Satz mehr wie eine Feststellung als wie eine Frage formuliert worden war. So wie er sich an den Tisch anlehnte, schien er es zumindest nicht eilig zu haben, zurück zu seinem Arbeitsplatz zu kommen, womit seine Aufgaben nicht viel aufregender als meine sein konnten. "Wenn ich noch länger hier sitze, werde ich wahnsinnig." meinte Ich mit einem gequälten stöhnen, lehnte mich auf dem Stuhl zurück und strich mir mit beiden Händen über das müde Gesicht.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Di 8 Mai 2018 - 20:10

Gwendolyn wirkte noch deutlich weniger motiviert als Ryan. Ihre erste Reaktion glich kaum einem bloßen Wahrnehmen seiner Anwesenheit, bevor sie sich schließlich aus ihrem Halbschlaf erhob. Der Metamorphmagus konnte den Zustand der Kollegin gut nachvollziehen. Kein junger Zauberer wählte die Laufbahn als Auror, um sich am Schreibtisch mit Akten zu beschäftigen. Es gehörte aber leider dazu und war für die Arbeit in der Aurorenzentrale von hoher Relevanz. Dennoch waren Bürotage mit Abstand die Kaffee-reichsten und man hoffte bei jedem Klopfen, dass ein Notfall eingetreten war, welcher einen vom Schreibtisch wegholte. Die Langeweile trieb einen gedanklich so weit, dass man sich – auch wenn es makaber erscheinen mochte – eine Katastrophe herbeiwünschte, um die man sich dann kümmern musste. Natascha Romanova hatte ihrem Auszubildenden versucht eine neue Perspektive zu eröffnen. Jeder Tag, den man vollständig am Schreibtisch verbringen konnte sei ein guter, denn schließlich konnte man sich das nur leisten, wenn die Welt dort draußen weitestgehend in Ordnung war. Und Tage wie der aktuelle zeigten, dass auch Verbrecher wie Jones und Pruecilla mal eine Pause machten. Doch all diese durchaus korrekten Gedanken, änderten nichts daran, dass ein Tag am Schreibtisch die Nerven stark strapazieren konnte, oder – wie in Gwendolyns Fall – eine kaum überwindbare Müdigkeit erschufen.
Wem sagst du das“, entgegnete der junge Zauberer, während er noch immer an Millers Tisch lehnte. Er hatte es absolut nicht eilig. Je eher er wieder bei der Russin aufschlug, umso eher musste er sich wieder um Akten und Botengänge kümmern. Außerdem war es sowieso Zeit für eine Pause. „Was hältst du von einer Mittagspause?“, schlug er der Auszubildenden Aurorin schließlich vor. Denn obwohl Ryan gerne Zeit für sich hatte und wohl als Einzelgänger zu bezeichnen war, gab es diese Momente, in denen er lieber Gesellschaft hatte. Zum Beispiel dann, wenn seine Gesellschaft in den vorangegangenen Stunden nur aus Ministeriumsakten bestanden hatte. Denn obwohl er am Schreibtisch nicht zum Einschlafen neigte, würde eine Pause ohne Gesprächspartner ihn vermutlich in das Land der Träume – oder in seinem Fall Albträume - schicken.
Oder wir gehen in den Trainingsraum. Miller und Romanova können uns ja wohl kaum etwas vorwerfen, wenn wir trainieren. Außerdem wirst du dabei wieder wach.“ Der Metamorphmagus hatte schon längere Zeit kein Trainingsduell mehr geführt, bei welchem ihm nicht seine Ausbilderin gegenübergestanden hatte. Eine neue Gegnerin wäre also durchaus eine willkommene Abwechslung. Zudem hatte er sich noch nie mit Gwendolyn duelliert, auch wenn die beiden nun schon einige Wochen zusammenarbeiteten. „Also, ein Duell, oder noch mehr Akten? Deine Entscheidung!
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Di 8 Mai 2018 - 23:22

Ich nahm die Hände von meinem Gesicht und streckte mich ausgiebig, was erst mal einige Wirbel leise knacken ließ, nachdem ich so lange ein und die selbe Position bei beibehalten hatte. Ich lies den Kopf kreisen, um auch meinem steifen Nacken wieder Leben einzuhauchen und streckte unter dem Tisch die Beine aus. Das machte zumindest etwas wacher, aber das träge Gefühl der Müdigkeit ließ sich so einfach nicht abschütteln und es lag immer noch diese Schwere in meinen Gliedern und Augenliedern. Deshalb nahm ich Ryans Vorschlag einer Pause mehr als gerne an. Ich erhob mich von meinem Stuhl. "Eine super Idee." meinte ich und ging um dem Tisch herum. Ich hatte bisher zwar keinen großen Hunger und der Kaffee eben hatte diesen noch zusätzlich verringert, aber etwas leckeres zu essen ging immer und mir war jeder Grund, hier kurz verschwinden zu können, recht und Ryan war eigentlich eine recht angenehme Gesellschaft. Zumindest hatte er einen Humor, mit dem ich etwas anfangen konnte und einen Charakter, mit dem ich gut klar kam. Seinen zweiten Vorschlag fand ich jedoch nochmal viel besser und ein leichtes schiefes Grinsen zeichnete sich auf meinen Lippen ab. Ein Duell gegen Ryan wäre sicher mehr als spannend. Bisher hatte ich mich noch nie mit ihm duelliert, wusste aber, dass er ziemlich gut sein sollte und da Natascha Romanova seine Ausbildern und somit auch regelmäßige Trainingspartnerin war, wäre das eindeutig eine Herausforderung, die mich ungemein reizte. Ich spürte bereits, wie das erwartungsvolle Gefühl der Vorfreude die Müdigkeit Vertrieb. "Da gibt es nichts zu entscheiden." gab ich mit einem amüsierten Auflachen von mir begab mich bereits Richtung Tür, ohne nochmal zu schauen, ob Ryan mir folgen würde. Das sah ich als selbstverständlich an.

Voller unverbrauchter, aufgestauter Energie öffnete ich die Tür zum Trainingsraum und nahm meinen Zaubrstab in die Hand, ehe ich mich umdrehte und Ryan erwartungsvoll mit einem selbstsicheren Schmunzeln ansah. "Also. Ganz formeller Beginn? Rücken an Rücken, verbeugen?" fragte ich ihn amüsiert. Ich machte mir eigentlich nicht viel aus solchen formalien, vor allem wenn ich mich mit Freunden oder Bekannten einfach so duellierte. Ich verstand zwar, wozu das gut war. Respekt zollen und so weiter, aber empfand es manchmal als etwas veraltet. Leichtfüßig trat ich also weiter in den Raum hinein. "Oder können wir die Floskeln weg lassen?" fragte ich und seine Antwort ließ mich zufrieden grinsen. Die Regeln nicht so ernst nehmen. Das klang doch nach etwas, was der Sache viel mehr Spaß und Würze verleihen würde. "Das gefällt mir." meinte ich zufrieden und wartete nicht lange, ehe ich den ersten Zauber sprach. Schließlich hatte er gesagt, wir sollten die Regeln nicht so ernst nehmen, also nutzte ich den Moment der Unachtsamkeit, in dem er nicht davon ausging, dass ich angriff. "Langlock" versuchte ich einfach gleich zu Anfang ihm de Sprache zu rauben. Ich wusste leider nicht, inwieweit er im nonverbalen Zaubern bewandert war, aber es würde, wenn er nicht schnell genug reagierte auf jeden Fall einen Vorteil für mich bedeuten, selbst wenn er es konnte, es war schwerer und erforderte mehr Konzentration. Jedoch ging ich fast davon aus, dass er dem Schweigezauber ausweichen würde und sprach dementsprechend sofort den nächsten Zauber, der meiner Verteidigung galt und seiner Verwirrung diente. "speculo reflexionem" ich ließ zwei Reflexionen rechts neben mir erscheinen und ging gleichzeitig einen Schritt nach links, sodass nicht klar war, wer der drei nun ich war und da wo ich vorher ungefähr gestanden hatte, nun eine Illusion stand. Zu dritt grinsten wir Ryan an, der sicher nicht lange Fackeln würde nach diesem abrupten Anfang sofort einen Gegenangriff zu starten.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Mi 9 Mai 2018 - 23:28

Ryan atmete auf, als die Aurorin dem Duell zustimmte. Er würde Romanovas Papierkram also für einige Augenblicke entfliehen können. Ohne zu zögern stieß er sich von dem Tisch ab, um den Trainingsraum der Aurorenzentrale aufzusuchen. Die Auroren hatten sich bei dem Raum gegen eine Duellbühne entschieden. Hier sollte kein Showkampf eingeübt werden, sondern der Ernstfall simuliert werden. Natascha Romanova hatte dem Raum in zahlreichen Trainigsduellen sogar eine andere Gestalt, oder eine andere Einrichtung verschafft, um ihren Auszubildenden für die Nutzung verschiedener Räumlichkeiten und Gegenstände im Kampf zu sensibilisieren. Die Umgebung zu nutzen konnte einen Vorteil bringen, der zwischen Sieg und Niederlage entschied. Doch an diesem Tag blieb die Kammer leer. Technik, Tricks und die Stärke der Zauber waren also ausschlaggebend. Die Umgebung bot keine Möglichkeiten um sie zu nutzen, es war also deutlich schwieriger für eine Überraschung zu sorgen.
Nimm die Regeln nicht so ernst. Da draußen beachtet sie auch keiner“, entgegnete Ryan schulterzuckend auf Gwendolyns Frage. Er hatte auch vor der Aurorenzentrale schon die Erfahrung gemacht, dass die Regelugen für Showkämpfe fernab von allem realistischen waren. Ryan war der Überzeugung, dass man selbst die Regeln brechen musste, um gegen Gegner zu bestehen, die eben dies taten. Wer seinen eigenen Handlungsspielraum durch Moral beschränkte, machte sich zu einem leichten Ziel. Fehler wurden nicht verziehen, wenn es um Leben und Tod ging und wenn die Unmoral für das eigene Überleben sorgte, dann musste sie gewählt werden.
Gwen nahm den Metamorphmagus beim Wort. Das zeigte sich, darin, dass sie bereits den ersten Angriff vollführte, als Ryan gerade seinen Zauberstab aus der Tasche gezogen hatte. In letzter Sekunde gelang es ihm der Stummheit zu entkommen, indem er den Fluch an einem nonverbalen Schildzauber zerschellen ließ. Doch die Zeit, welche der Auszubildende mit der Abwehr zubrachte, nutzte seine Gegnerin, um ihn mit Trugbildern in die Irre zu führen. Ryan stand nun drei Versionen von Gwendolyn gegenüber. Zwei würden beim kleinsten Angriff zerfallen. Eine konnte ihm gefährlich werden. Der Blick des ehemaligen Ravenclaws lag auf den drei Gestalten. Er war bereit einem weiteren Angriff auszuweichen und bereitete sich gleichzeitig auf dii Lösung des Trugbildproblems vor. Mit einem selbstsicheren Lächeln richtete der junge Zauberer seinen Stab auf die mittlere der drei Gegnerinnen, hob diesen dann aber über ihren Kopf, so dass die Decke über Gwen und den Trugbildern zum Ziel wurde: „Confringo!“ Eine kaum zu überhörende Explosion sprengte Gestein aus der Decke des Trainingsraums und stürzte auf die drei Ziele hinab. Ryan hatte keine Zweifel daran, dass Gwen diesem Angriff problemlos entgehen würde. Ihre Kopien sollten der steinernen Lawine jedoch zum Opfer fallen. Der Raum war so verzaubert, dass er sich nach einem Duell wiederherrichtete. Jegliche Beschädigung war also nur temporär vorhanden.
Nebula nubis!“ Nebel erfüllte den Raum und wurde so dicht, dass die Gegner sich nicht gegenseitig erspähen konnten. Ohne ein Wort von sich zu geben, wurde ein Lumoszauber genutzt, um einige Lichtkugeln in den Raum schweben zu lassen. Diese waren für Ryan und Gwen sichtbar, erhöhten jedoch kaum die Sichtweite der beiden Trainingspartner. Erst als Ryan seine angeborenen Fähigkeiten nutzte, um seine Augen in die Augen seiner Tigergestalt zu verwandeln, erlaubten ihm die Katzenaugen die Silhouette der jungen Hexe zu erkennen. Zufrieden hob er das Zauberholz, um einige Schockzauber durch den Nebel zu schicken. Dabei wechselte er mit langsamen und leisen Schritten stets seine Situation. Kein fairer Schachzug, aber möglicherweise ein entscheidender.
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Fr 11 Mai 2018 - 18:19

Wie erwartet wich Ryan meinem Angriff aus. Wobei es mir natürlich lieber gewesen wäre, ich hätte meinen Gegner überschätzt, was leider nicht der Fall war. Immerhin gab es mir die Zeit und Möglichkeit den zweiten Zauber zu sprechen und so meine Verteidigung zu verbessern. Er wusste jedoch recht schnell eine Lösung für das Problem und ließ die Decke über uns dreien einstürzen. Ich schaffte es geschickt auszuweichen und einen mir gefährlich werdenden Stein mit einem schnellen "Reducto." zu pulverisieren. Da die Illusionen jedoch unabhängig davon, wie die Steine auf sie fielen, meine Bewegungen nachmachten und auch nicht zaubern konnten, wurden beide getroffen und verpufften. Unzufrieden schnaubte ich. Jedoch kam ich erst mal nicht dazu anzugreifen, denn als nächstes erschuf Ryan eine Nebelwand die so dicht war, dass ich ihn nicht mehr erkennen konnte. Da brachten auch die Lichter die er im Raum schweben ließ nichts und ich fragte mich mit gerunzelter Stirn, was er damit bewirken wollte. Er sah doch ebenso wenig wie ich und war somit durch den eigenen Zauber ebenso im Nachteil. Ich bemühte mich, keinen Mucks von mir zu geben und bewegte mich vollkommen still, denn in Bewegung bleiben würde hoffentlich am ehesten einen Treffer verhindern. Mit zusammengekniffenen Augen versuchte ich, seine Position auszumachen, während ich ein Stück der Decke, die vorhin fast auf mich gefallen war, schweben ließ, doch ich erkannte nichts. Er jedoch anscheinend schon, denn ich schaffte es gerade so einem Schockzauber auszuweichen, den ich wirklich kurz vor knapp hatte auf mich zufliegen sehen und der durch seine Rote Farbe etwas deutlicher aus dem dichten Nebel hervorstach. Leider ziemlich blind feuerte ich den Stein, den ich schweben ließ, in die Richtung ab, aus der der Zauber gekommen war. Dass er so genau meine Position gewusst hattem war sicher kein Zufall, aber wie machte er das? Bisher kam ich nicht drauf und musste mich erst mal darauf konzentrieren, nicht getroffen zu werden. Ich werte seinen nächsten Schockzauber gerade so ab, konnte dem nächsten jedoch nicht mehr so leicht ausweichen, sodass ich im nächsten Moment mit einem lauten "Scheiße!" auf dem Boden landete. Durch das Kampftraining war ich schmerzhafte Treffer immerhin gewöhnt und konnte mich dementsprechend recht gut dagegen stemmen und schnell wieder aufrichten. Zum Glück war es auch nur der linke Arm gewesen. Das hatte weh getan, aber um mich darauf zu konzentrieren, hatte ich später noch Zeit. Jetzt musste ich erst mal den Nebel los werden, durch den Ryan im eindeutigen Vorteil war. Ich konnte ihn so nicht angreifen und weiterhin den Angriffen so blind auszuweichen, war keine Lösung. Ich zielte mit dem Zaubrstab in die Richtung, aus der der letzte Zauber gekommen war. "Vaferi" ich fand diese Kuh irgenwie total albern und benutzte den Zauber, den ich auch erst seit eher kurzem kannte, eigentlich selten - Wieso war es unbedingt eine Kuh? Es gab so viele elegantere und stärkere Tiere - aber es war in dieser Situation effektiv, denn sie war recht groß und die wahrscheinlichkeit, Ryan zu treffen, war höher. Abschließend nutzte ich die Zeit, um auf die Tür zu zielen, deren Position ich ungefähr ausmachen konnte. "Confringo." benutzt ich den Sprengzauber, um auch wirklich sicher zu gehen, dass die Tür verschwand, auch wenn ich nicht ganz genau auf diese gezielt hatte. Anschließend ließ ich mit "Impetus venti" eine Windböhe entstehen und sorgte so dafür, dass ein Großteil des Nebels auf den Flur befördert wurde. Sollten die sich mit dem nervigen Zeug rumschlagen, im Flur würde er sich mit der Zeit eh verlieren. Nun erkannte ich auch, weshalb er mich durch den Nebel erkannt hatte. Katzenaugen. Dieser verdammte Metamorphmagus. Natürlich! Der Vorteil war jetzt natürlich, dass der Nebel weg war. Der Nachteil jedoch war verschwendete Zeit, die Ryan zum Angriff nutzen konnte, selbst wenn die Kuh in die richtige Richtung gezielt war, er hätte ihr sicher ausweichen können.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Sa 12 Mai 2018 - 18:25

Zufrieden beobachteten die Katzenaugen, dass Gwendolyn durch einen der Schockzauber zu Boden gegangen war. Sie hatte die Orientierung verloren und Ryan erhob erneut den Zauberstab, als sich die Trainingspartnerin überraschend schnell wiederaufrichtete. Bereits hier hätte der Metamorphmagus erste Rückschlüsse auf eine Ausbildung körperlicher Kampftechniken ziehen können, dachte an eine solche jedoch keinen Moment. Er merkte sich lediglich, dass seine Gegnerin offensichtlich beweglich war und schnelle Reaktionen zeigte. Es sollte sich noch als Verhängnis herausstellen, dass er sich an dieser Stelle nicht mehr Gedanken machte.
Doch auch der Zauber, für welchen sich Gwen nun entschieden hatte, lenkte Ryan ab. Er kannte die von ihr gesprochenen Worte nur zu gut. Der Zauber stand – zumindest war es im letzten Jahr so gewesen – bei William Gordons Favoriten ganz oben. Es hatte kaum ein Duell gegeben, in welchem der Hufflepuff Ryan nicht mit einer beschworenen Kuh konfrontiert hatte. Und diese Konfrontationen waren für den Adler nicht immer gut ausgegangen. Auch in diesem Fall war der zunächst lächerlich wirkende Zauber sehr gut gewählt. Die Katzenaugen konnten die Umrisse von Gwendolyns Gestalt mithilfe des Lichtes problemlos wahrnehmen. Der Zauber erschuf jedoch nur eine schemenhafte Kuh, welche kaum Substanz hatte und somit keinen klaren Umriss im Nebel hinterließ. Ryan wusste also, was ihn erwartete, konnte diesem aber nicht gezielt ausweichen, da er nur ungefähr wusste, in welche Richtung Gwendolyn gezielt hatte. Es wäre unheimlich ärgerlich, wenn er sich durch ein Ausweichmanöver erst in die Schussbahn des Zaubers begeben würde. An der Stelle stehen zu bleiben wäre aber genauso risikobehaftet.
Es war am Ende die Reaktionszeit, an welcher ein Ausweichmanöver scheiterte. Die Idee war es gewesen in der Falkenform nach oben auszuweichen. Doch bevor der Metamorphmagus seine Gestalt ändern konnte, traf ihn ein heftiger Schlag an der linken Schulter. Diese wurde unter stechenden Schmerzen nach hinten gerissen, so dass der Auszubildende von den Beinen gerissen wurde und unkontrolliert auf dem Boden aufschlug. Die Kuh hatte sich unterdessen aufgelöst und fast zeitgleich war ein Knall zu hören, welcher einem Explosionszauber entstammte. Gwendolyn hatte die Tür zerstört und nutzte nun einen Windzauber, um den Raum vom Nebel zu befreien. Ryan konnte das auch nicht verhindern, da er dies Zeit nutzte, um seine Schulter mit einem Ruck in die richtige Position zu bringen, um sich dann wiederaufzurichten. Der Nebel war unterdessen auf den Flur verschwunden. Die Katzenaugen fixierten die junge Hexe, bevor sie nach einem Zwinkern wieder ihre ursprüngliche Form annahmen.
Nun standen sie sich also erneut gegenüber. Bisher war noch nichts entschieden, aber es war offensichtlich, dass dieser Kampf für beide kein einfacher war. „Incendio“, sprach der ehemalige Ravenclaw ruhig und warf der Trainingspartnerin einen Feuerzauber entgegen. Es war keine Kunst diesen abzuwehren, aber es war auch zwingend nötig, um sich nicht stark zu verbrennen. Gwen war also vermutlich für einige Augenblicke abgelenkt. „Obscuro!“ wenn die Ablenkung gelingen und der zweite Zauber treffen würde, müsste sich Gwen mit einer Augenbinde rumschlagen, die ihr erneut die Sicht nehmen würde.
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   So 13 Mai 2018 - 19:13

Ich stellte zufrieden fest, dass ich ihn mit der seltsamen Kuh tatsächlich irgendwie getroffen zu haben schien. Jedoch nicht schlimm genug, um ihn an seinem nächsten Angriff zu hindern. Leider. Ich musste gestehen, dass er meine Erwartungen auf jeden Fall erfüllte. Er war ein sehr guter Duellant und ein starker Gegner. Ich hatte Mühe, gegen einige seiner Angriffe anzukommen, und doch machte es mir Spaß. Ich war voller Energie und hellwach. Meine ganze Aufmerksamkeit lag auf dem Gegner und dem, was er tat. Ich hätte das sicher auch genau so laut gesagt, denn obwohl ich doch recht stolz war, so war ich mir nicht zu gut, um das Können eines Gegners nicht zu würdigen. Auch wenn vielleicht trotzdem gespickt mit einem Kommentar. Dazu ging jedoch das Hin und Her der Angriffe viel zu schnell. Und ich schaffte lediglich ein anerkennendes Grinsen in seine Richtung. Dieses wurde etwas breiter und ich musste fast lachen, als ich von draußen ein verwirrtes Fluchen hörte. Da war wohl jemand durch den Flur gelaufen und in die Nebelbank geraten, die sich noch nicht geschafft hatte aufzulösen. Er würde es überleben. Damit musste man eben rechnen, wenn man am Traingsraum vorbei lief.

Viel Zeit zum Lachen hatte ich aber nicht. Ich wich dem Feuerzauber, von Ryan aus, bereits in Erwartung, dass da noch etwas folgen würde. Ich wurde nicht enttäuscht. Mit einem stummen Protego wehrte ich den Angriff ab und ließ als Ablenkug einen weiteren der heruntergefallen Deckenstücke, die herumlagen - diesmal hatte ich ja auch freie Sicht - in seine Richtung sausen. Ich entschied mich für einen recht riskanten Angriff, indem ich plötzlich auf ihn zu sprintete und als ich nah an ihm dran war, einen Schlafzauber sprach. "Ilico dormi", hoffte ich ihn mit dem eher langsamen Zauber zu treffen, weshalb ich auch so auf ihn zugerast war. Das wäre das Letzte, was ich und auch die meisten anderen in einem Duell vom Gegner erwarten würden, weshalb ich hoffte, dass es in Kombination mit dem Stein als weitere Ablenkung reichte, damit er schön friedlich von einer Sekunde auf die andere im Land der Träume landete. Falls nicht, würde ich mich in einer sehr prekären Lage befinden, indem ich so nah an meinem Gegner stand. Es wäre auf jeden Fall ein sehr amüsanter Sieg, wenn der Gegner einfach einschlief, aber das ärgerliche an dem Zauber war nun mal, dass er ziemlich lahmarschig war und ich hoffte einfach, dass Ryan in dieser Situation nicht schnell genug reagieren würde, wenn ich schon dieses Risiko einging. Ich stand nun etwas mehr als eineinhalb Armlängen von ihm entfernt und ging kurz nachdem ich den Zauber gesprochen hatte auch sofort schon wieder mehrere Schritte rückwärts, um sofort wieder an Abstand zu gewinnen, aber er war schnell und rückwärts war nicht vorwärts, aber das Risiko eingehen und ihm den Rücken zu kehren würde ich nicht.
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   So 13 Mai 2018 - 21:05

Wie erwartet, wurde der Feuerzauber abgewehrt. Dass Gwen allerdings auch der magischen Augenbinde entkam, war weniger praktisch. Diese sollte nämlich ein wichtiges Element für Ryans nächsten Angriff sein. Doch so liefen derartige Kämpfe ab. Man musste sich schnell anpassen und auf die Aktionen des Gegners reagieren. Es blieb also nichts anderes übrig, als einen neuen Plan zu beschließen und den Sieg auf eine andere Weise zu erringen. Der leere Raum schränke dabei allerdings die Möglichkeiten ein, weshalb Ryan in defensiver Position verharrte, um über sein weiteres Vorgehen nachzudenken.
Diese Zeit nutzte Gwendolyn natürlich für einen Gegenangriff, auf welchen es nun zu reagieren galt. Die zuvor selbst erschaffenen Trümmer aus der Zimmerdecke, wurden nun als Waffe gegen den Metamorphmagus verwendet. Im Augenwinkel wurde der schwebende Stein stets beobachtet, um auf diesen reagieren zu können, ohne sich voll und ganz von ihm ablenken zu lassen. „Reducto!“ Während Ryan den heranschnellenden Stein zu Staub zerfallen ließ, entging ihm nicht, dass seine Gegnerin ihm entgegen preschte. Der Blick des Adlers lag auf der Hexe, seinen Zauberstab hielt er bereit und er war entschlossen den Angriff zu vereiteln und vielleicht sogar für sich zu nutzen. Der Raum bot nicht viele Möglichkeiten, aber der Angriff der Gegnerin bot diese. Sie kam nah genug an ihn heran, um eine reelle Chance entstehen zu lassen, Gwen in den Rücken fallen zu können. Doch dafür durfte ihr Plan nicht erfolgreich sein.
Ryan wartete aufgrund der geringen Distanz gar nicht ab, bis die ehemalige Mitschülerin den Angriff komplett ausgesprochen hatte. Er hob den Zauberstab und ließ den Fluch, welcher sich als Schlafzauber herausstellte, an einem Schildzauber abprallen. Dabei konnte er ein Grinsen nicht unterdrücken. Die Vorstellung ein Duell durch das Einschläfern des Gegners zu gewinnen, war durchaus amüsant. Doch das geringe Tempo des Zaubers machte es leicht ihm zuvorzukommen. Dann ging alles sehr schnell. Die Gestalt des Metamorphmagus wurde in kürzester Zeit zu der eines Tigers. Die Wildkatze war wendig und groß genug, um mit einem gezielten Sprung hinter Gwendolyn zu gelangen, obwohl diese sich langsam zurückbewegte. Kaum berührten die Tatzen des Raubtiers den Boden, wurde die ursprüngliche Gestalt angenommen und der Zauberstab hochgerissen. Ryan legte die Spitze des Zauberholzes an Gwens Nacken und lächelte zufrieden. „Guter Kampf.“ Für Ryan war das Duell an dieser Stelle erledigt. Vollkommen egal was sie nun tun würde, er war sich sicher sie sofort entwaffnen zu können. Dass er damit nicht richtig lag, sollte er schmerzhaft erfahren.
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   So 13 Mai 2018 - 22:31

Leider war Ryan eindeutig sehr gut. Er ließ sich wenig beirren und das vereitelte den Angriff. Ich ärgerte mich, da es mir hätte klar sein müssen, dass er vorausschauend war und sich nicht aus der Ruhe bringen ließ, aber ich hatte auf Risiko gesetzt und in diesem Falle verloren. Bei anderen Duellen hatte ich durch solche Risiken das Duell schon nicht nur einmal für mich entschieden, doch ich hatte auch noch nicht gegen Ryan gekämpft. Dieser wehrte meinen Angriff leider ab und wenn er nicht seine Fähigkeiten gehabt hätte, hätte ich wohl erfolgreich den Rückzug antreten können. Oder zumindest mich einigermaßen verteidigen. Dass jedoch plötzlich eine Raubkatze vor mir stand, ließ doch für einen minimalen Augenblick einen Ausdruck der Überraschung über mein Gesicht huschen. Es war faszinierend und ich war fast neidisch. Unglaublich praktische Fähigkeit. Aber eine die ich gerade wirklich verfluchte! Denn er war innerhalb weniger Sekunden mit einem eleganten Katzensprung hinter mir und ich spürte seinen Stab im Nacken. Ich dachte nicht lange nach. Wenn er sich mir schon so näherte, musste eben eine etwas ungewöhnlichere Taktik her. Ryan meinte ja selbst, er war eher für außerhalb der Regeln und der gewöhnlichen Form. Mir war schon oft aufgefallen, dass sich in der magischen Welt zu sehr auf Magie und den Zauberstab verlassen wird, obwohl man stark im Vorteil war, wenn man auch körperliche Angriffe und Verteidigung beherrschte. In einem Duell keine übliche Vorgehensweise und zumindest in Hogwarts wurde mir immer gesagt, so funktionierte das nicht, ein Duell ginge anders. Aber ich war ja keine Schülerin mehr und das ein wenig anders. Ich würde mir diesmal nichts vorschreiben lassen und genau wie Ryan es tat meine Vorteile nutzen.

Ich grinste, gab ihm gar nicht die Möglichkeit sich zu orientieren, und spannte die Muskeln an, nahm den Zaubrstab zwischen die Zähne - gerade das praktischste und schnellste, denn ihn fallen zu lassen wäre wirklich dumm während eines Duells - und griff blitzschnell mit einer Hand nach seinem Unter-und mit der anderen nach dem Oberarm des armes mit dem Zauberstab. Ich beugte den Rücken und befördert ihn mit einem Wurf gekonnt und sicher auch etwas schmerzhaft durch eine Mischung aus Kraft und Technik auf den Boden. In dem Moment, indem er dazu gekommen wäre, einen Spruch zu sprechen, hätte er gar nicht mehr auf mich zielen können. Ich fixierte seinen Arm mit dem Zauberstab am Boden und blockierte mit meinen Beinen seine, während ich mit der freien Hand wieder meinen Stab nahm und nun meinerseits ihm diesen an den Hals hielt mit einem frechen und selbstsicheren Grinsen im Gesicht. Er hatte zwar einen Arm frei aber wenn er auch nur in meine Richtung damit zuckte, würde ich einen Zauber anwenden. "Fand ich auch. Gewonnen." meinte ich und in meinen Augen funkelte der Schalk über diesen für ihn so unerwarteten Sieg, der auf mein Konto ging.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Mo 14 Mai 2018 - 21:31

Ryan war sich seines Sieges bereits sicher, als Gwendolyn ihn plötzlich am Arm griff. „Stu…“ Er war zu langsam, oder Gwen zu schnell. Der Metamorphmagus hatte keine Zeit, um irgendwie auf den unerwarteten Angriff zu reagieren. Mit Schwung schleuderte sie ihn zu Boden. Ryan schlug auf den Rücken, stöhnte auf und für einige Herzschläge blieb ihm die Luft weg. Sein Arm und der Zauberstab waren mittlerweile am Boden fixiert und auch sonst konnte er sich nicht bewegen. Der Stab der jungen Hexe befand sich an seinem Hals und somit hatte sich das Blatt innerhalb weniger Augenblicke gewendet. Ryan erwiderte das Lächeln der Gegnerin, nachdem er den ersten Schock überwunden hatte. „Nicht übel“, untertrieb er maßlos und absichtlich provokant.
Nachdem Gwen ihn losgelassen hatte, richtete Ryan sich auf und verstaute den Zauberstab in seiner Arbeitsuniform, bevor er sich einmal streckte, um den Schmerzen des Aufschlags entgegen zu wirken. Er hatte mit einem körperlichen Angriff nicht gerechnet. Die wenigsten Zauberer bedienten sich solcher Techniken. Leidglich bei Elion hatte der Metamorphmagus schon beobachtet, dass dieser zusätzlich zum Zauberstab ein Messer bei sich trug. Doch bisher hatte der ehemalige Ravenclaw nie einen großen Sinn in einer derartigen Kampfausbildung gesehen. Nur selten kam man in einem magischen Gefecht nah genug an den Gegner heran, um derartige Technik einsetzen zu können. Das Duell gegen Gwendolyn hatte jedoch gezeigt, dass es in einigen Situationen über Sieg und Niederlage entscheiden konnte. Und Sieg und Niederlage konnte auch Leben oder Tod bedeuten.
Das musst du mir unbedingt zeigen“, entschloss Ryan schließlich. Er hatte keinerlei Nahkampfausbildungen hinter sich gebracht und diese Lücke in seiner Ausbildung war ihm erst aufgefallen, als Gwendolyn ihn mit Leichtigkeit zu Boden geworfen hat. Diese schien im Kampfsport nicht ungeübt zu sein, zumindest vermutete Ryan das. Er war alles andere als ein Fachmann, aber einen solchen Wurf bekam eine ungeübte Person vermutlich nicht zu Stande.
Natürlich war es Gwens Entscheidung, ob sie ihm einige Techniken beibringen wollte. Ryan wäre zumindest sehr interessiert daran. „Das sollte Romanova zur Grundausbildung hinzufügen“, stellte Goodwill fest, wärend er erneut den Rücken streckte, welcher noch immer leicht schmerzte.
Würdest du mir etwas beibringen?“, fragte er sie schließlich. „Außer du möchtest gerne zurück an den Schreibtisch“, fügte Ryan grinsend hinzu. Die Aussicht auf einen Stapel voller Akten, sollte die Motivation für ein Kampftraining erhöhen.
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Mi 16 Mai 2018 - 10:55

Als er zurück grinste und lediglich ein "nicht übel" von sich gab, hob ich eine Augenbraue und piekste mit dem Stab leicht in die weiche Stelle am Übergang von Kopf zu Hals, natürlich nur ganz aus Versehen. Ich ließ ihn anschließend aber los und richtete mich auf. Aus sportlicher Fairness hielt ich ihm außerdem eine helfende Hand zum Aufstehen hin, denn der Aufschlag musste sicher weh getan haben. Als er sich streckte, grinste ich. Er tat mkr nicht leid. Er hatte schon schlimmeres erlebt und es war ja noch alles ganz. Mit Matthew hatte ich ab und an auf diese Weise ein Duell bestritten. Eher selten, da meist das Duell von mir oder ihm gewonnen wurde, bevor ich überhaupt so nah an ihn heran kam. Aber meine Erfahrungen im Kampfsport war zumindest eine der Eigenschaften an mir, die er wirklich mochte, würde ich sagen. Bei den anderen war ich mir nicht so sicher.

Mein Grinsen wurde breiter als Ryan meinte, ich müsse ihm das beibringen. Das schmeichelte meinem Ego natürlich ungemein. Ich steckte den Stab, den ich immer noch in der Hand gehalten hatte, weg ehe ich antwortete. "Gerne. Mal schauen, wie du dich anstellst. Ich kenne 15 jährige Muggle Kinder, die das perfekt beherrschen. Also streng dich an." da ich mit meiner Mutter zusammen, wenn ich Zeit hatte und sie besuchte, gerne mal auch das Training leitete, hatte ich Erfahrung damit, anderen die Techniken beizubringen. Auch wenn sie üblicherweise jünger waren als Ryan. Ich nickte, als Ryan meinte, dass das zur Grundausbildung gehören sollte. Der Meinung war ich schon lange. "Vielleicht hört ja mal jemand darauf, wenn ich nicht die einzige bin, die diese Meinung vertritt." Das wäre ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. Für Gegner, die vielleicht nicht mit Magie zu bekämpfen waren. Sowas könnte immer vorkommen. Oder falls einem der Stab abhanden kam oder abgenommen wurde. Wir würden sehen, ob Ryans Meinung da auch was bringen würde, oder nicht.
"Fragst du mich gerade nach regelmäßigem Training? Von einmal lernst du nämlich nicht viel." die eine Übung würde er vielleicht beherrschen können, aber damit war es ja nicht getan. "Ich würde sogar eher Twilight schauen als jetzt zurück an den Schreibtisch zu gehen. Wobei ich nicht sicher bin, ob du weißt, wovon ich Rede." , ich schüttelte schmunzelnd den Kopf. Furchtbar, wirklich furchtbar. Er lief einmal im Fernsehen und ich hatte die Hälfte angeschaut und so witzig und absurd ich es fand, mehr hatte Ich mir von diesem völlig realitätsfremden Schnulzenzeug nicht antun können.

Ich stemmte die Hände in die Hüften. "Okay. Stell dich nochmal hinter mich. Keine Sorge ich werf dich nicht noch mal." amüsiert wartete ich, dass er meiner Anordnung nachging und sich hinstellte wie vorhin. Dann griff ich mit den Händen wie vorher. Mit einer Hand am den Unterarm, nahe des Handgelenks, mit der anderen nach dem Oberarm. "Falls du nach Stoff greifen kannst, tu das. Der Griff ist fester als wenn du den Arm direkt festhälst. " erklärte ich. "Du wirst es außerdem niemals schafften, nur aus eigener Kraft den Gegner über dich zu werfen. Außer du siehst aus wie ein mega Bodybuilder. Dafür ist die Technik. Fester stand. Schulterbreit. Leicht in die Knie." ich demonstriere alles was ich tat. " Du benutzt deinen Körper als Stütze, die es dir möglich macht, den Gegner über dich zu befördern." ich deutete es an und zeigt deutlich, wie die Arme zu halten waren, um den Gegner über die Schulter zu befördern. Ich zeigte die wichtigsten Schritte nochmal, damit er diese nochmal genau sah. Danach ließ ich ihn los und stellte mich nun hinter ihn. "Versuchs", forderte ich einfach. Ich machte mir keine Sorgen darum, dass er Angst haben würde mir weh zu tun. Und wer denke ich beiden klar, dass der jeweils andere damit umzugehen wusste. Ich hielt den Arm wie er vorhin und wartete, wie gut oder schlecht er es wohl hinbekommen würde.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Sa 19 Mai 2018 - 18:47

Wir können gerne immer trainieren, wenn die Akten wieder nervig werden“, entgegnete der Metamorphmagus, wohlwissend, dass das zu mehreren Stunden Training in der Woche führen würde. Zumindest so lange, wie sich Pruecilla und ihresgleichen ruhig verhielten. Aber ohne ausreichend viele Stunden Training, währe das Vorhaben wohl ohnehin sinnlos. Ryan gehörte zu den Leuten, die etwas sehr entschlossen und zielstrebig angingen, wenn sie sich etwas vorgenommen hatten. Regelmäßiges Training sollte also von seiner Seite aus kein Problem sein.
Ehrlich gesagt habe ich keinen Schimmer“, musste Ryan zugeben, als Gwen etwas ansprach, wobei es sich vermutlich um einen Film handelte. Ryan war zwar in der Welt der Muggel aufgewachsen, hatte seit einer Einschulung in Hogwarts aber kaum noch Kontakt zu deren Lebensweisen und schon gar nicht zu Dingen wie Filmen, Videospielen oder sonst etwas. Zwar hatte Vanessa ihm im letzten Jahr einige Superheldfilme vorgeführt, jedoch konnte der junge Zauberer damit nicht viel anfangen. Er war es nicht gewohnt eine längere Zeit stillzusitzen und fühlte sich von Filmen nicht gut unterhalten. Zudem ließ ihm sein neues Leben ohnehin keine Zeit mehr für derartige Dinge.
Als Gwendolyn erneut nach seinem Arm griff, machte sich Ryan bereits darauf gefasst, dass er erneut auf dem Boden landen würde. Er war jedoch zuversichtlich, dass es weniger schmerzen würde, wenn er auf den Wurf vorbereitet war. Doch die Auszubildende gab ihm Entwarnung und führte lediglich die Wurftechnik vor. Der ehemalige Ravenclaw achtete genau auf die Grifftechnik und die Stellung ihrer Hände. Eine weitere wichtige Lektion war, dass er nach Stoff greifen sollte, sofern das möglich war. Soweit ergab für ihn alles Sinn und im nächsten Moment sollte er den Wurf schließlich selbst durchführen. Er machte sich keine Sorgen um Gwens Landung. Ersten, weil er sich in diesem Moment zu sehr auf den Wurf und die Technik konzentrierte und zweitens, weil sie ihn zu eben diesem Wurf aufgefordert hatte und somit schon wusste, was sie von ihm verlangte. Schließlich war sie die Fachfrau und Ryan nur der Schüler.
Natürlich führte der junge Auror keinen flüssig ausgeführten und schnellen Wurf durch. Stattdessen konzentrierte er sich erst einmal darauf, dass er den Arm der Kollegin richtig festhielt. Sie hatte betont, dass die Technik das wichtigste war und es sich somit um alles andere als einen bloßen Kraftakt handelte. Er legte die Hände an Gwendolyns Arm und versicherte sich noch einmal: „Ist es so richtig?“ Nach einer Bestätigung ging er noch einmal im Kopf durch, was ihm kurz zuvor mitgeteilt worden war. Schulterbreiter und fester Stand, leicht in die Knie gehen und den eigenen Körper als Stütze verwenden. Nachdem er die Schritte in einem langsamen und nicht kampftauglichen Training ausgeführt hatte, setzte er schließlich zum Wurf an und schaffte es Gwen auf den Boden zu befördern. Wie sie es bei ihm getan hatte, fixierte er sie nun ebenfalls, bevor er sich wieder erhob. „So lange ich nur gegen Rentner kämpfe, sollte das Tempo auf jeden Fall genügen“, grinste Ryan. Ein flüssigerer Ablauf sollte mit der Routine kommen. Für den Anfang war es ihm wichtig, dass er die Technik beherrschte. „Wo hast du das gelernt?“, ließ Ryan schließlich seine Neugier heraus.
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Gwendolyn Sheperd
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Do 24 Mai 2018 - 11:19

Der Vorschlag gefiel mir sehr gut. Anstatt unaufhörlich Akten zu wälzen Kampfsporttraining zu geben war eine Alternative ganz nach meinem Geschmack. Deshalb nickte ich einfach mit einem zufriedenen Lächeln. "Du verpasst nichts. Furchtbarer, realitätsferner Kitschfantasyfilm." winkte ich ab. Dass er es nicht kannte sprach nur für ihn. Danach machten wir uns ans Üben. Ryan erwies sich als aufmerksamer und guter Schüler. Seine Fähigkeiten waren zwar natürlich immer noch stark ausbaufähig und er war ziemlich langsam, aber für den Anfang nicht schlecht. Ich nickte bei seiner Nachfrage, ob er alles richtig machte bisher. Etwas tat die Landung natürlich schon weh, der Boden war schließlich ziemlich hart, aber es war zu ertragen. Ich sah schmunzelnd zu Ryan hoch, nachdem er so freundlich war, wieder von mir runter zu gehen und richtete mich lachend auf. Schön dass er sich nicht überschätzte. "Ryan Goodwill. Der Schrecken der bösen Renter." Ich klopfte mir lachend den Hintern ab, an dem etwas Staub vom Boden war. Danach antwortete ich auf seien Frage. "Ich nehme Kampfsportuntericht seit ich 6 bin. Seit einigen Jahren hat meine Mutter ein eigenes Traingsstudio, wo ich ab und an auch Unterrichte, wenn ich sie an freien Tagen besuche." erzählte ich ihm. Man sah mir die Leidenschaft daran eindeutig an und sie war mir praktisch in die Wiege gelegt worden. In Hogwarts hatte sich das mit dem Training dann etwas schwerer gestaltet, doch ich hatte einfach selbst geübt und war in den Ferien ins reguläre Training gegangen oder hatte mit meiner Mutter trainiert. "Ist mir schon des öfteren zu Gute gekommen. Sowohl bei möchtegern Proleten zur Schulzeit als auch bei dem ein oder anderen Einsatz als Aurorin." da er nur einen Jahrgang unter mir gewesen war, fragte ich mich, ob er von dem Vorfall gehört hatte, als ich mir richtig Ärger eingehandelt hatte, indem ich meinem Ex die Nase gebrochen und ihn schmerzhaft zu Boden befördert hatte, was er eindeutig verdient hatte. Hogwarts war schon immer Wie ein kleines Dorf in solchen Angelegenheiten und mussten wussten bereits nach 10 Minuten mehr Leute über Sowas Bescheid als einem lieb war.

"Ich muss übrigens zugeben, das mit den Katzenaugen und dem Nebel war eine sehr geniale Idee. Eine praktische Fähigkeit." meinte ich zu ihm, während ich mir die Haare zu einem neuen Pferdeschwanz zusammeband, die ziemlich chaotisch aussahen und abstanden nach dem Duell und meiner Landung auf dem Boden eben. Ich freute mich schon darauf, das nächste mal mit ihm zu trainieren und ein Duell auszufechten, das hatte mir großen Spaß gemacht."Willst du es noch mal versuchen?" fragte ich ihn und stellte mich schon mal hinter ihn, falls er zusagen würde. Das nächste mal wäre denke ich mal eine Matte zur Abfederung des Falls ganz klug, aber bis dahin ging es auch so.
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Ryan Goodwill
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BeitragThema: Re: If you can't solve a problem, it's because you're playing by the rules.   Do 31 Mai 2018 - 20:41

Wer kennt es nicht? Da ahnt man nichts böses und plötzlich wird man von einer Horde wilder Rentner überfallen“, grinste Ryan, wobei er sich fragte, ob er gegen eine Horde von aggressiven alten Menschen überhaupt bestehen würde und wie man vor einem Wurf einen Rollator überwinden könnte.
Ryan hatte bereits damit gerechnet, dass Gwendolyn bereits seit längerem trainierte. Ihre spontane und unerwartete Demonstration während des Duells hatte das zumindest angedeutet. Er konnte sich auch vorstellen, dass es deutlich schwieriger war jemand schwereres und größeres derart gekonnt zu werfen. Bei Gwen konnte sich Ryan immerhin noch mit seiner Körperkraft und Größe behelfen. Um einen schwereren und größeren Gegner zu werfen, war aber scheinbar eine einwandfreie Technik von Nöten, welche Gwen offensichtlich zu beherrschen schien. Ryan machte sich natürlich nicht die Hoffnung, dass er in kurzer Zeit auf ein ähnliches Level kommen könnte. Es ging ihm lediglich darum einige Nahkampftechniken und Grundlagen zu beherrschen, um sich in gewissen Situationen besser verteidigen zu können.
Spontan fiel ihm dabei die damalige Konfrontation in einer Muggelkneipe ein, welche mit einem Messerangriff auf Elion geendet hatte. Zwar hatten die beiden sich nicht schlecht geschlagen, jedoch hätte das ganze mit einer besseren Kampfausbildung auch weniger tragisch ausgehen können. Damals war die zufällige Anwesenheit einer Heilerin für den glimpflichen Ausgang verantwortlich gewesen.
Du hast also andere Schüler durch Hogwarts geprügelt. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es da nicht einige gäbe, die es verdient hätten.“ An den Vorfall mit Gwendolyns Ex konnte der ehemalige Ravenclaw sich nicht erinnern. Zu sehr war er n der Schulzeit auf das Quidditchteam und seine Schulnoten konzentriert gewesen. So lange es nicht seine Freunde oder sein Team betroffen hatte, waren viele Dinge also gar nicht bis zu ihm vorgedrungen. Der Typ für Klatsch und Tratsch war er ohnehin nie gewesen.
Die Fähigkeit wurde erst praktisch als ich gelernt habe sie zu kontrollieren. Es ist deutlich weniger praktisch, wenn Wut dir die Haare rot färbt, nur weil du irgendeine angeborene Fähigkeit nicht kontrollieren kannst.“ Und diese Momente hatte es durchaus gegeben, bevor Farine sich seiner Ausbildung angenommen hatte. Nun war seine Fähigkeit in vielerlei Hinsicht praktisch. Das hatte ihn aber ein ganzes Stück Arbeit gekostet.
Er nickte, als Gwendolyn ihm einen weiteren Versuch anbot und führte diesen dann bereits schneller aus als den vorherigen. Doch es würde noch viele Versuche dauern, bis sich die Abläufe automatisieren würden. Die beiden setzten das Training noch eine halbe Stunde fort, bevor Miller auf der Suche nach seiner Auszubildenden in den Trainingsraum stürmte. Zudem überbrachte er die Information, dass Natascha Romanova bereits nach Ryan gefragt hatte. Da die Russin zu den Menschen gehörte, die man nicht folgenlos verärgern konnte, hatte sich also auch der Metamorphmagus an seinen Schreibtisch zurückgezogen.



ENDE
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