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 Melodie der Träume

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Phoebe Chapman
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BeitragThema: Melodie der Träume   Do 3 Mai 2018 - 14:08

Phoebe wartete bereits eine halbe Stunde in der Bibliothek. Ihre Ungeduld ließ ihr keine Ruhe. Taemin hätte sich schon längst blicken lassen sollen. Sie schaute nach, ob sie sich vielleicht doch in der Zeit geirrt hatte, auch wenn es nun schon das dritte Mal war, dass sie dies überprüfte. Nein die Zeit war richtig.
Beim Mittagessen, hatte sie ihn darauf angesprochen, dass sie ihn später in der Bibliothek sehen wollte. Sie brauchte ein wenig Ablenkung vom Schulalltag und der Gryffindor war genau der Richtige dafür. Niemand anderen wollte sie im Moment sehen.
Sie ließ ihren Blick vom Buch hoch gleiten und schaute noch einmal Richtung Eingang. Sie hatte sich auf ihren Stammplatz gesetzt, alles im Blick und dennoch abgelegen genug, damit sich nicht jeder zu ihnen setzen würde. So mochte es das Ravenclawmädchen am Liebsten und Taemin konnte sie so am einfachsten finden. Enttäuscht schaute sie wieder in ihr Buch, worauf sie sich allerdings nur mäßig konzentrieren konnte. Ihre Gedanken waren hier und dort, aber nicht bei den Geschehnissen der Geschichte. Der Gryffindor musste sie vergessen haben, das war nicht das erste Mal. Sie spielte mit dem Gedanken beim nächsten Treffen ihre Eule Zettel zu ihm zuschicken mit der Nachricht „Ich möchte mich abends mit dir treffen, mach einfach das was du eh tust, ich werde dich schon finden“ Sie musste bei dem Gedanken schmunzeln. Tatsächlich gab es für Taemin ein paar Orte an denen man ihn immer wieder antraf, einer davon war die Bibliothek, also konnte sie diese schon ausschließen. Als nächstes würde sie sich das Musikzimmer vornehmen. Sie schlug das Buch seufzend zu, bevor sie es zurück ins Regal gleiten ließ und sich auf den Weg machte.

Sie öffnete langsam die Türen des Musikzimmers und linste so unauffällig wie möglich in den Raum hinein. Manche Künstler waren sehr sensibel, wenn es darum ging ihre Musik oder Kreativität im Allgemeinen zu stören. Das durfte sie schon bei eigenem Leib erfahren. Noch einmal würde sie den Fehler nicht machen.
Der Raum war leer bis auf eine Gestalt am Klavier. Sie war vorne übergebeugt und der Kopf befand sich auf den Tasten. Silbernes Haar konnte man leicht erkennen. Taemin eindeutig, wer sonst würde am Klavier schlafen? Sie war froh, dass sie mit dem Musikzimmer gleich richtig lag und nicht ganz Hogwarts nach ihm absuchen musste. Am Ende wäre sie noch enttäuscht und fertig vom Suchen ins Bett gegangen. Doch nun konnte sie hoffentlich den Abend noch schön ausklingen lassen.
Die Adlerin schlich leise in den Raum hinein und schloss die Tür mit äußerster Vorsicht. Sie wollte auf keinen Fall ein Geräusch machen. Auf Zehenspitzen näherte sie sich dem schlafenden Jungen. Umso näher sie kam umso deutlicher hörte sie das tiefe Atmen von Taemin, was ihn eindeutig als schlafend identifizierte. Süß war es schon wenn er schlief, dann konnte er nicht so grummelig sein. Sie unterdrückte ein Kichern und wagte sich vorsichtig an ihn heran.
Sie hoffte er würde sie nicht bemerken, als sie sich langsam neben ihn stellte. Phoebe brachte ihre Finger über ein paar Tasten, die er nicht mit seinem Körper belegte, in Position und überprüfte noch einmal das Atmen und eventuelle Bewegungen ihres Freundes. Doch nichts ließ darauf schließen, dass er sie gehört hätte. Bei dem erneuten Anblick seines friedlich schlafenden Gesichts, überlegte sie einen kurzen Moment, ob sie das wirklich tun wollte. Andererseits hatte sie hier Taemin vor sich, sie konnte einfach nicht widerstehen. Seine Reaktion konnte sie sich nicht entgehen lassen. Also holte sie aus, um fest in die Tasten zuhauen und hoffte dass das Klavier so laute und schräge Töne machen würde, wie sie es sich vorgestellt hatte.
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Melodie der Träume   Do 3 Mai 2018 - 21:00

Für gewöhnlich vergaß Taemin selten irgendwelche Termine oder Verabredungen, dahingehend war er sehr verlässlich. Sofern es sich um Menschen handelte, die er als wichtig empfand, wie etwa Freunde. Freundschaften waren ein recht heikles Thema bei dem Gryffindor, denn es war fast unmöglich irgendetwas sympathisches in ihm zu finden. Denn für gewöhnlich begegnete Taemin all seinen Mitmenschen mit Abstand und einer ordentlichen Portion Ablehnung. Ja, er tat sich völlig schwer damit Menschen überhaupt in sein Leben zu lassen, sich mit ihnen abzugeben oder gar als Freunde zu bezeichnen. Welch herausragende Leistung für den Abschlussjahrgänger, das er sich in all den Jahren drei Freunde aneignen konnte; Roxana, Elijah und Phoebe. Aus dem Hause Gryffindor war dahingehend keiner vertreten, was ihn aber auch nicht weiter störte. Wer sich zu seinen Freunden zählte nahm den grummeligen Kerl wie er war, ohne etwas an ihm ändern zu wollen; genauso handhabte er das bei jenen die er Freund nannte.

Das Jahr hatte schleifend begonnen und es bewegte sich noch immer recht schleifend. Viele Unterrichtseinheiten, es gab viel zu lernen und beinahe jede Minute seiner freien Zeit ging für das Lernen drauf. Denn Taemin war ehrgeizig und perfektionistisch; Stillstand kam für ihn nicht in Frage. Umso peinlicher für den Koreaner, dass er ausgerechnet beim Klavierspielen eingeschlafen war und nicht über einem Buch, denn dies passierte ihm in letzter Zeit dann doch relativ häufig. Es war für ihn in jenem Moment einfach zu verlockend gewesen für fünf Minuten die Augen zu schließen; es sollten ja immerhin nur fünf Minuten werden. Nun, aus den fünf Minuten waren es nun mittlerweile dreißig Minuten geworden; die anfänglichen Tastentöne waren mittlerweile verklungen und sollten sich hinterher in seinem Gesicht als sichtbar erweisen können. Unschön für ihn; schön für die anderen, die sich darüber lustig machen würden. Aber für diesen Moment genoss Taemin einfach die Ruhe um sich herum, denn in Hogwarts gab es kaum Plätze an denen man mal für fünf Minuten seine Ruhe hatte. Taemin war kein großer Menschenfreund; lieber bevorzugte er Räumlichkeiten mit wenig Besuch und Hauptsache man ließ ihn dabei in Ruhe.

Das Fenster im Musikzimmer war offen, eine leichte frische Brise wehte herein und ließ die verzweigten Träume des Löwen nur realistischer wirken. Daher bemerkte er auch Phoebe nicht, die sich das Spektakel eines Streiches nicht entgegen lassen wollte. Unter Umständen hatte er einen leichten Schlaf; aber nicht heute. Wohl möglich hätte er hier stundenlang sitzen können und er wäre nicht wach geworden. Der Rücken hätte es ihm später gedankt; mit Schmerzen und als wäre er Großvater; eine Erfahrung die er nur einmal gemacht hatte und nie wieder erleben wollte. Doch gegen das Nickerchen; selbst mit diesen abscheulichen Hintergedanken, hatte er sich nicht wehren können. Und dann war es als würde sein Trommelfell platzen. Mit einem ohrenbetäubenden Schlag auf alle Tasten wurde der Gryffindor aus seinem Traum gezerrt; zuckte zusammen und purzelte rückwärts von dem Stuhl, auf dem er bis dato gesessen hatte. "Bei Jashin!" rief er; sein Herz raste in einem beängstigendem Tempo und wollte sich gar nicht mehr beruhigen, während sein müder Blick durch die Raum ging und an Phoebe hängen blieb, die ihn mit einem bösen Grinsen ansah. "Musste das sein?" herrschte er sie an, fuhr sich mit der Hand kurz über das Gesicht und versuchte wieder Herr der Lage zu werden. Also erhob er sich erst einmal und ließ sich dann mit einem Seufzen zurück auf den Stuhl fallen; ehe er Phoebe von der Seite kritisch musterte. Ja, er hatte das Treffen völlig vergessen; Jashin möge ihm doch bitte den Kopf dafür abreißen. "Du bist nicht nur hier weil du mich wecken wolltest, hn?" stellte er auf seine übliche brummige Art fest und begann dann nachdenklich ein paar Töne zu spielen.
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Phoebe Chapman
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BeitragThema: Re: Melodie der Träume   Fr 4 Mai 2018 - 22:52

Als das Klavier die gewünschten, lauten und schrägen Töne von sich gab, lächelte Phoebe zufrieden. Besser hätte sie es sich nicht ausmalen können, bisher hatte sie so etwas nur aus Filmen gekannt. Sie selbst hatte wenig Ahnung von den Instrumenten, auch wenn sie gerne lauschte, wenn jemand der verstand was er da tat, eine Melodie spielte. Gerade die klassischen Instrumente beflügelten sie bei ihrer Tagträumerei.

Das Mädchen erschrak ebenfalls leicht als Taemin rücklings vom Stuhl fiel. Aber ein selbstgefälliges Grinsen konnte sie sich nicht verkneifen. Sein Gesicht war einfach Atemberaubend in dem Moment als er aufschrak und fiel. Sein Gesicht glich einem Wiesel welches Gefahr drohte und doch auch ein Stück Verwirrtheit ließ sich daraus lesen. Es war so witzig, dass es kaum hätte besser sein können. Kaum auf dem Boden angekommen, war der eigentlich recht große, junge Kerl, nur ein müder aufgeschreckter Junge. Die Haare etwas zerzaust und die Augen noch etwas gläsrig vom Schlaf, während sie zugleich durch den Schreck so unglaublich wach wirkten. Phoebe richtete ihren all so bekannten Pferdeschwanz und antwortete auf seine Frage, ob das sein musste, im gleichen Zug mit einem Schmunzeln „Ich weiß nicht, der Anblick war es auf jeden Fall wert.“
Doch jeder Spaß musste auch sein Ende haben und sie schaute ihn freundlich an, während sie dem Gryffindor ihre Hand anbot, um wieder auf den Stuhl zu gelangen. Sie war schließlich nicht nur hier, um sich über ihn lustig zu machen und verkniff sich einen Kommentar zu seinem Tasten-Gesicht. Als er saß, ging sie langsam ums Klavier und ließ ihre Hand darüber streichen. Dabei fragte sie sich, ob Musiker sich mit ihrem Instrument verbunden fühlten. Etwas, dass sie nicht verstehen würde, an sich war es nur Holz und eine Mechanik. Schön zusammengebasteltes Holz, musste sie zugeben. An einer Seite des Klaviers blieb sie stehen, als Taemin das in Gedanken versunkene Mädchen seine nächste Frage stellte. Sie lehnte sich mit dem Oberkörper leicht über das Klavier und stützte sich mit ihren Unterarmen ab. „Ach na klar“, antwortete sie neckisch „es geht das Gerücht um, ein asiatischer Geist macht komische Schnarchgeräusche im Musikzimmer! Mir war klar das konntest nur du sein!“ Sie wollte ihn aber nicht noch grummeliger machen als er eh schon war, also fügte sie noch schnell bevor er antworten konnte hinzu: „Tut mir Leid, du hast unsere Verabredung verschlafen und die Schule macht mich einfach fertig. Ich brauch ein bisschen Ablenkung, wenn das ok ist?“ Sie seufzte und ließ deprimiert den Kopf auf das Klavier sinken. Der silber Haarige fing an ein paar Töne zu spielen und Phoebe richtete ihren Kopf, vor den lauten Klängen schützend, wieder auf und lehnte sich wieder ausschließlich an das Klavier. Es klang schön, auch wenn es noch gar kein richtiges Lied war, so klang doch alles harmonisch. Langsam schloss sie die Augen und lauschte den Klängen. Wie er von einer Taste zur nächsten glitt und langsam einen Ton nach dem anderen spielte. Ob er wohl gezielt Tasten anschlug oder einfach ein paar Tasten spielte, konnte sie bei seinem Talent nicht sagen.

Sie löste sich von den Klängen und öffnete verträumt die Augen, bevor sie Taemin mit neugierigem Blick beäugte. „Dich über einem Klavier und nicht über einem Buch zu erwischen hat mich doch überrascht. Kreative Phase momentan? Man trifft dich öfter im Musikzimmer an.“ stellte sie besorgt fest. Sie wusste von seinem Ehrgeiz und dass er sich am liebsten vorwärts bewegte, daher war es eventuell ja gar kein gutes Zeichen, dass er viel an der Musik hing. Auch wenn sie ihn liebend gern dort sah. Er schien einfach ein wenig anders dabei und das gefiel ihr, denn Taemin zeigte gerne auch mal nur eine Seite von sich, doch sie mochte die verschiedenen Fassetten die der junge Gryffindor an sich hatte. Sie würde ihn aber sicher wieder auf seinen Weg des Lernens bringen, wenn er Probleme hatte, darin war sie gut. Sie war ja selbst immer viel am Lernen oder zumindest am Lesen, wie es sich für eine Ravenclaw gehörte. Sie lachte in sich hinein, es waren wohl doch mehr Geschichten als wirklicher Lernstoff... doch manchmal überkreuzte sich, in dieser Welt, auch mal das Thema. Sie war schon immer begeistert von Magie und sagenhaften Wesen. Mehr konnte man sich wohl nicht wünschen als Muggelstämmige, als heraus zu finden, dass nicht alles nur Fiktion war.
Für Taemin würde sie natürlich auch das Märchenbuch zur Seite legen und wirklich ernsthaft und ohne Unterbrechungen Lernen! Auch wenn sie schon manchmal nach ihrer großen Lesepause schmachtete.
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: Melodie der Träume   Mo 7 Mai 2018 - 23:52

Taemin fand das wohl weniger witzig als sie selbst. Aber er war ja auch das Opfer dieses kleinen fiesen Streiches. Man möge meinen da stünde keine Ravenclaw vor ihm sondern eine Slytherin. Aber so heftig war selbst Phoebe nicht einmal, immerhin kostete sie das Ganze nicht bis zum ultimativen Ende aus, nein - sie kannte ihre Grenzen, was er ihr hoch anrechnete. Die beiden glichen sich in so manchen Sachen ziemlich, wahrscheinlich funktionierte ihre Freundschaft deswegen auch so gut. Sie neckten sich aber waren dennoch füreinander da - so hatte eine Freundschaft zu sein; bestehend aus Geben und Nehmen. Taemin winkte ab als sie ihm die Hand reichte damit er wieder hoch kam, denn er nahm sie nicht an. Stattdessen richtete er sich alleine auf, ehe er sich wieder vor den wunderschönen Flügel aus altem Holz setzte. 

Dann hob er überrascht eine Augenbraue - er hatte sie tatsächlich versetzt, weswegen er ihr einen entschuldigenden Blick zuwarf. Das war nicht in seinem Interesse gewesen, er schien in letzter Zeit so einiges zu vergessen. Aber konnte man ihm das allzu sehr verübeln, immerhin ging es bald auf die Abschlussprüfungen zu - er hatte nicht mehr viel Zeit und dahingehend viel um die Ohren. "Verzeih mir. Das hab ich leider vergessen - bin gedanklich momentan nicht der beste Terminplaner" meinte er lediglich als zusätzliche Entschuldigung; denn eigentlich konnte man sich auf den Gryffindor verlassen. Nur für einen Moment ließ er den Kopf hängen - dann sah er sie erwartungsvoll an. "Natürlich. Willst du reden, wollen wir spazieren gehen oder soll ich einfach weiter spielen?" fragte er und spielte weiterhin mit der einen Hand auf den Tasten herum. Es war keineswegs eine Melodie, es war dahingehend nichts - aber gerade gab sich Taemin auch keine Mühe, sonst würde das ganz anders klingen. 

Dann überlegte er einen Moment. Es stimmte - meistens hockte er über Büchern und verzog sich nur an die Musik um seinen Kopf wieder auf die richtigen Wege zu führen. Nun lehnte er sich nach hinten; soweit das er nicht wieder rückwärts vom Schemel fiel, ehe er nachdenklich auf die Tasten blickte. "Es ist das letzte Jahr und ich weiß noch immer nicht was ich machen möchte. Je länger ich mich hinter den Stoff klemme umso mehr Zeit geht mir verloren um mir darüber Gedanken zu machen wohin ich eines Tages will" meinte er dann und blickte kurz zu ihr hoch, ehe er sich erhob und dann die Arme vor der Brust verschränkte. "Aber - du wolltest Ablenkung, nicht ich" meinte er dann; er löste Probleme am liebsten mit sich selbst anstatt das über andere zu regeln. Somit setzte er sich also in Bewegung und war schon auf dem besten Wege das Musikzimmer wieder zu verlassen. Er wollte sie auch nicht mit seiner Musik belästigen; sie war keine Musikerin und hatte daran nicht solch ein Interesse wie er, womit das Ganze für sie schnell langweilig werden würde. Und für Langeweile zu sorgen war keine Ablenkung. Da fand er einen Spaziergang wesentlich interessanter. Er drehte sich also um und blickte sie fragend an. "Kommst du?" Sie stand so da als könne sie sich nicht entscheiden ob sie gehen oder bleiben sollten. Dabei lag es an ihr - Taemin würde sich nach ihren Wünschen richten. Dahingehend war er recht unkompliziert.
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BeitragThema: Re: Melodie der Träume   Mo 21 Mai 2018 - 11:14

Phoebe konnte in seinem Blick sehen, dass es ihm leid tat und sie konnte es ihm kaum verübeln. Auf seinen Blick erwiderte sie bloß ein mildes lächeln. Er sollte sich nicht schlecht fühlen. Das war doch das was sie am meisten hasste – Wenn Menschen sich wegen ihr schlecht fühlten. Leider passierte das viel zu häufig, bei ihren unbedachten Kommentaren. Sie wünschte sie könnte diese Seite einfach abstellen, doch es schien unüberwindbar einfach das zu sagen was sie wirklich dachte. Wobei bei ihren Freunden es um einiges besser war. Taemin war einer der wenigen, bei dem es einfacher schien. Einfacher ein nettes Wort zu sagen. Mit der Zeit entwickelte sich wirklich eine angenehme Freundschaft daraus.
Auf seine Entschuldigung erwiderte das zerstreute Mädchen nur mild „Mach dir keinen Kopf, jetzt sehen wir uns ja.“ Das war es, dass sie mochte bei Taemin, sie konnte versuchen, dass er sich besser fühlte, nicht schlechter. Sie konnte ein großes Stück weit sie selbst sein, mehr als sie es sich bisher erhofft hatte. Deswegen suchte sie ihn auf, um ein freien Kopf zu bekommen. Auf seine Frage, ob sie gehen oder bleiben sollten, wusste sie so recht keine Antwort. Sie trommelte die Finger leicht auf dem Klavier und schaute sich im Zimmer um, um zu überlegen. Das Zimmer war voller Instrumente, die sie nicht verstand, doch zu gleich musste sie sich vorstellen, wie das ganze Zimmer gefüllt mit Musikern ist, die zusammen ein Lied spielten. So eindrucksvoll wie sie es nie hinbekommen würde. Vertieft in ihren Träumereien, bekam der Gryffindor vorerst keine richtige Antwort.

Nachdem Phoebe ihm ihre Besorgnis versuchte mitzuteilen, antwortete der Löwe nachdenklich und ließ das Klavier verstummen. Sie konnte seine Sorgen gut verstehen, sie wusste zwar in welche Richtung es für sie gehen würde, aber nicht vorbereitet zu sein und ins Leere zu laufen ist auch für sie ein beängstigender Gedanke. Sie versuchte ihn aufzumuntern „Du wirst deinen Weg finden und wenn wir zusammen jede Möglichkeit die es da draußen gibt für dich ausprobieren müssen!“ Sie war wirklich entschlossen und würde ihm helfen wo sie konnte, auch wenn er sich mit seinen Problemen gerne zurück zog. Auf seine Bemerkung hin, dass sie für Ablenkung gekommen war, nicht er, nickte Phoebe zögerlich „Ja das stimmt.“ Sie bewegte sich langsam wieder vor das Klavier und schlug ihm begeistert vor „Heute sind meine Wünsche dran, aber nächstes Mal geht es um dich, ob du willst oder nicht!“ Sie sah wie er sich nun auch in Bewegung gesetzt hatte und blieb stehen, um zu schauen was er vor hatte. „Alleine wirst du mir hier nicht in Grummeligkeit versinken.“ fügte sie neckisch hinzu. Er ging Richtung Tür, blieb davor aber stehen und schaute sie fragend an. Er wollte wissen ob sie mitkäme. Für einen Moment war sie verwirrt, wohin er denn wollte, bis sie sich an seine frühere Frage erinnerte. Sie hatte es komplett vergessen, ihm zu antworten oder sich wirklich darüber Gedanken zu machen. Also stand sie erst einmal unentschlossen am Klavier, bevor sie den ersten Schritt machte. „Sicher“ antwortete sie während sie schnellen Schrittes Taemin einholte.

Sie schlenderten durch die Gänge, als Phoebe wieder das Wort ergriff „Hast du von der Schlägerei im Kräuterkundeunterricht gehört?“, Wobei sie das Wort Schlägerei mit einer Handgeste in Gänsefüßchen setzte. „Kannst du mir mal sagen, wieso Jungs so blöd sind?“ Sie runzelte die Stirn während sie ihn fragend ansah. Sie wollte nicht tratschen oder sonstiges, ihr ging es nur einfach nicht in den Kopf, dass sich zwei Menschen bzw. Kerle die Köpfe einschlagen müssten. Sie seufzte und strich sich eine Strähne, die sich gelöst hatte, hinter ihr Ohr. Sie verstand generell den Hang zur Gewalt nicht und würde sich am liebsten in einer Hütte im Wald absetzen, um solchen Situationen überhaupt nicht ausgesetzt zu werden. Die Welt stand momentan ja eh querer als ihr lieb war. „Kann nicht ein Tag normal sein? Also du weißt wie ich das meine. Nicht Muggelnormal, aber Zauberernormal...“ sie wedelte wild mit den Armen rum und ließ sie dann im Anschluss seufzend sinken. Sie war wirklich froh über ihr Hexendasein, sie wollte nie wieder einfach nur ein Muggel sein, es war unvorstellbar. Sie wünschte sich nur es gäbe nicht so viele Feindseligkeiten, dabei meinte sie gerade die, die mit Faustschlag und Zaubern ausgetragen wurden. Eventuell hatte er ja eine bessere Antwort parat, als die die sie sich bisher hergeleitet hatte.
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BeitragThema: Re: Melodie der Träume   Mi 30 Mai 2018 - 16:08

Man konnte in Taemin wohl möglich einen guten Zuhörer sehen aber dafür um einen schlechteren Gesprächspartner; aber das kam immer darauf an worum es ging. Denn manchmal kamen doch mehr Worte aus dem Mund des Koreaners als Gestiken mit Händen und Füßen. Heute mimte er wohl eher den Part des Zuhörers, er hatte nämlich nicht vorgehabt mehr als nötig zu sagen. Dafür war er geistig zu weit entfernt und auch zu müde. Eventuell würde sich dies jedoch bei einem kleinen Spaziergang ändern; denn diesen hatte Taemin vorgehabt. Für Ablenkung fand man in der Natur zahlreiche Mittel, die den meisten Menschen verborgen blieben. Einfach durch Hektik oder weil man nicht dachte in der Natur etwas schönes finden zu können. Aber es beruhigte ungemein; ein Grund mehr wieso Taemin sein Training am liebsten in der Natur ausübte. Allerdings brauchte man dafür auch einen Blick, den eben nicht jeder hatte.
Mit hochgezogener Augenbraue wandte er sich an Phoebe, allerdings war kaum zu erkennen was er dachte. Wahrscheinlich konnte man ohnehin nur zwei Gemütsregungen bei ihm erkennen; genervt sein und ein Gesicht das nicht definierbar war. Lächeln sah man Taemin nämlich selten; vielmehr gehörte er zur ernsten Sorte Mensch. Nur mit den richtigen Leuten wusste aber auch dieser seine gewohnte Fassade fallen zu lassen. Ebenso gehörte er auch zu jenen Leuten, die nicht alles kommentierten oder hinterfragten; nicht weil es ihn möglicherweise nicht interessierte, sondern weil es lediglich Interaktion für ihn bedeuten würde. Interaktionen entzog er sich am liebsten, war er doch am liebsten für sich, denn an sozialen Kompetenzen mangelte es ihm immer wieder; stieß dabei meistens vollends an seine Grenzen.
Selbst als Phoebe ihn fragte ob er etwas von der Schlägerei mitbekommen oder gehört hatte, blieb er in seiner doch gewohnt defensiven Weise.Man konnte zumindest nur erahnen, was Taemin davon hielt. Erst mit seiner Äußerung ließ er Phoebe daran teilhaben, wie er dazu wirklich stand. Grundlegend ließ er Leute wie sie waren; allerdings hielt er wenig von Leuten die sich prügelten. Wäre er tatsächlich dabei gewesen, hätte er sich schon aus dem Grund aus allem heraus gehalten einfach weil es ihn nicht interessierte was fremde Menschen um ihn herum taten. Und alles was er nicht zu seinen Freunden zählte war für Taemin fremd; bedeutungslos; nicht relevant; egal. "Pubertäre Phasen? Um die Gunst von anderen zu kämpfen? Sicher lächerlich zu machen? Um zu beweisen wie dumm der Mensch in Wirklichkeit ist?" Nach einer kurzen Pause fügte er schmunzelnd hinzu. "Steht ihr Frauen nicht sonst auf solche Kerle?" Zumindest am Rande hatte er von diesem Zwischenfall erfahren, sich jedoch nicht weiter damit befasst. Was ihn oder wichtige Leute in seinem Umfeld nicht betraf, darum kümmerte er sich meistens gar nicht.
Während sie redeten hatten sie den Musikraum hinter sich gelassen und schlenderten nun durch die Gänge Hogwarts bis sie die Ländereien erreicht hatten. Dort blieb er stehen, hatte seine Hände wie üblich in den Hosentaschen vergraben und blickte sich für einen Moment um. Erst dann wandte er sich fragend an Phoebe. "So. Du wolltest was unternehmen – was hast du vor?" Es war ihm egal wofür sie sich entscheiden würde; Taemin zog Dinge durch für die er sich entschied.
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BeitragThema: Re: Melodie der Träume   Do 31 Mai 2018 - 21:28

Phoebe lächelte und stupste den ein gutes Stück größeren Jungen mit ihrer Schulter gegen den Arm. „Oh sicherlich, ich bin direkt geschmolzen bei dem Affentheater“ nach einem kurzen Lachen fuhr sie fort „Wer es zustande bringt mich mit so etwas zu beeindrucken sollte einen Orden bekommen. Da müsste es wahrscheinlich schon um Leben und Tod gehen.“ Taemin war zum Glück nicht gerade ein Kerl der einen Hang zur Gewalt hatte. Alles andere wäre wohl auch sehr anstrengend. Sie mochte es nicht. Nicht einmal Verteidigung gegen die dunklen Künste gefiel ihr. Was die schlechten Noten darin nur bestätigten. Es widerstrebte ihr einfach. Wahrscheinlich hatte Taemin recht und es gab keinen nachvollziehbaren Grund. Zumindest keinen der total hirnrissig war.

Den restlichen Weg über schwiegen die beiden sich an, doch Phoebe störte es nicht weiter. Sie genoss die Anwesenheit des Jungen. Klar redete Phoebe auch gerne, aber man brauchte nicht immer Worte, um sich in einer Situation wohl zu fühlen. Taemin half ihr schon mit seiner Anwesenheit, sie fühlte sich dadurch nicht alleine und auch unterstützt von ihrem guten Freund. Schließlich gab er nicht jedem seine Zeit, die er auch produktiv nutzen konnte. Sie lächelte den Löwen an, da sie es sehr zu schätzen wusste, dass er Zeit mit ihr verbrachte. Als sie an die frische Luft kamen, atmete Phoebe sie dankend ein. Sie war gerne draußen und genoss es jedes Mal wenn sie aus dem Schloss kam. Nicht dass ihr das Gebäude nicht gefallen würde, doch draußen zu sein, vor allem in der Natur, war einfach etwas anderes. Es war noch früher Abend und auch wenn die Tage schon langsam kürzer wurden, so stand die Sonne noch hoch genug am Himmel. Der Wind war frischer geworden und sie hoffte, dass die winterlichen Temperaturen nicht zu schnell eintrafen. Sie freute sich schon auf das Blätterspektakel, dass bald eintreffen würde und auf die Vorbereitungen der Tiere auf den Winter. Der Winter selbst war für die Hexe allerdings grauenhaft. Die Temperaturen zu kalt, die Natur wie eingefroren. Deshalb genoss sie die noch halbwegs warmen Temperaturen so lange es ging.
Die beiden Freunde schlenderten zu den Ländereien von Hogwarts. Taemin ließ ihr wieder die Wahl, was sie nun tun wollten. Sie schaute sich um. So wirklich wusste sie das auch noch nicht. Wenn es um die Schule ging, war planen kein Thema, aber in der Freizeit war sie komischerweise doch sehr chaotisch. So wirklich wollte das nicht in ihren Kopf, warum sie dabei so Schwierigkeiten hatte. Also musste wohl ihr Bauchgefühl mal wieder her halten. Und da fiel ihr etwas schönes ein. Zumindest für sie schönes, ob Taemin das so gut fand war eine andere Sache. Sie schaute zu einem großen Baum hinüber, dessen Äste niedrig und verworren genug waren um sich hoch zu stemmen. Sie sprach Taemin mal darauf an, mehr als nein konnte er schließlich nicht. „Was hältst du davon, wenn wir auf den Baum“ Sie zeigte ihm welchen sie meinte „klettern würden und uns auf einen bequemen Ast nieder lassen?“ Sie schaute ihn neugierig an. „Da bekommt man bestimmt den Kopf frei und ich kann dich ein wenig mit meinem Gequatsche nerven und so schnell kannst du nicht fliehen“, fügte sie neckisch hinzu. „Aber wenn du lieber ein wenig weiter spazieren willst ist das auch in Ordnung für mich.“ Sie lächelte den großen Jungen an und wollte ihn auch zu nichts drängen, was er nicht wollte. Für sie war im Endeffekt beides in Ordnung. Sie war überhaupt froh im Freien zu sein.
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