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 Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.

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William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
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BeitragThema: Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.   Di 1 Mai 2018 - 0:49

Bettina von Arnim schrieb:
Wo zwei ineinander übergehen, da hebt sich die Grenze des Endlichen zwischen ihnen auf.

Realität und Traum unterschieden sich meist wie Tag und Nacht. Das was man träumte wurde selten zur Realität und das was Realität war, entsprach auch nur selten den eigenen Träumen. Oft war die Realität bitter und voller Hindernisse, während sich gewisse Dinge im Traum ohne Probleme bewerkstelligen ließen. Ebenso war es mit der Traumschatulle in der sich die Welt nach den Bedürfnissen und Ängsten desjenigen orientierte der sie aufsuchte. Diese Schatulle lebte nach dem Satz: Der Geist bewegt die Materie. In diesem Fall jedoch bedurfte es keiner Traumschatulle oder dem Schlaf um seine Ziele zu erreichen. Er hatte gefunden was er suchte, nach einer langen Reise durch Dunkelheit, Licht und Erfolg sowie Niederlagen und Frustrationen, fand er eine Person. Jamie Miller, seine feste Freundin, das Licht das am Ende des Korridors die ganze Zeit gestanden hatte. Sie war der Eckpfeiler den Will aufrecht gehalten hatte . Während er all die Zeit seinen Weg gegangen war, hatte er nie gemerkt wie wichtig sie ihm geworden war, wie sie einmal Seite an Seite gemeinsame Wege beschreiten würden.

Nachdem sie an dem Abend in ihre Schlafsäle zurückgingen, wälzte sich William schlaflos hin und her. Sein Herz kam einfach nicht zur Ruhe, es pumpte und pumpte während er die Wärme ihrer Nähe vermisste. Sie ging ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf, dieses Lachen, diese Augen und dann der Kuss der ihn immer noch verfolgte und dafür sorgte das sein Herz jedes Mal schneller schlug. Nachdenklich blieb er auf dem Rücken liegen und blickte mit einem ständigen Grinsen im Gesicht zur Decke hinauf. Wahrscheinlich hielten die anderen ihn für durchgeknallt, wie sah das denn bitte aus, wenn Will da lag und die ganze Zeit vor sich hin grinste? Etwas von ihr war ihm geblieben, ihr Gesuch in seiner Nase und die Wärme die ihn dazu zwang die Bettdecke wegzuschieben und sich aufzusetzen. Sie waren nun zusammen und das bedeutete für ihn alles. Wie es wohl werden würde? Welche Wege würden sie gemeinsam beschreiten? Was würde sich verändern? Sie waren nun solange beste Freunde gewesen, wie sollten sie sich in der Öffentlichkeit verhalten? Ungezwungen war wohl die beste Wahl, es sollte schließlich natürlich wirken und nicht als ob er etwas zu verbergen versuchte. Warum sollte er ? Es wäre irgendwie schon beleidigend für sie, wenn er die Beziehung geheimzuhalten versuchte. Er stand dazu und schämte sich kein Stück für seine Gefühle, die jetzt noch größer waren als zuvor. Was wohl Catarina zu dem Ergebnis sagen würde? Vermutlich würde sie ihm die Leviten lesen und ihm raten aufzupassen was er tat. Verständlich, sie waren ja Geschwister und passten aufeinander auf. Aber wie würde es ihre Familie aufnehmen? Von ihrem Vater ahnte er bereits, das er sich freuen würde, aber ihr Bruder? Er hatte nicht so richtig die Chance gehabt herauszufinden wie dieser ihn empfand. Er wirkte etwas zurückgezogen und eher in sich gekehrt. Er war so ziemlich das Gegenteil zu Jamie, die absolut offen und aufgedreht war und bei der man ziemlich genau wusste wo man dran war.

All diese Gedanken transportierten ihn in den Schlaf und der Engel des Glücks schien ihm heute Nacht sehr sympathisch zu sein, denn sein Traum handelte von Jamie und ihm. Er träumte von ihrem Date, von dem Kuss und all den schönen Momenten wo sie Arm in Arm dort herumschwebten und in die Unendlichkeit blickten. Nur leider erreichten ihn schon bald die ersten Sonnenstrahlen und der Traum endete mit einem Schlag. Glücklicherweise waren Realität und Traum dieses Mal einer Meinung und schenkten ihm ein Lächeln am Morgen. Er würde sie gleich wiedersehen, der erste Morgen nach ihrem Zusammenkommen! Normal war er noch ziemlich schläfrig wenn er morgens so früh raus musste, aber gerade jetzt nach dem Traum und dem vorangegangenen Abend war er voller Adrenalin und zog so schnell wie es nur ging seine Schuluniform an, ehe er sich samt Zauberstab und Umhängetasche auf den Weg zum Frühstück machte. Er beschleunigte seine Schritte sogar noch um vor ihr da zu sein und sie vor der Türe abzufangen. Ob sie wohl genauso strahlte wie er? Grinsend ging er an einigen Schülern vorbei und gerade als er dachte, er hätte alle Hindernisse überwunden, kam Tobi auf ihn zu. "Du grinst wie ein Pfannekuchen, hat man dir das gesagt Will?", fragt er mit einem verschmitzten Grinsen und einem unsicheren Kratzen an der Nase. Seine Sommersprossen und die leicht aufgeplusterten Wangen ließen ihn sehr komisch aussehen. "Das du so grinst, bedeutet es ist gut gelaufen." grinsend stupst er ihn mit wippenden Augenbrauen mit dem Ellenbogen an. Will mustert ihn im Gehen kurz und verzieht absichtlich das Gesicht zu einer Unschuldsmine. "Es war grandios. Mehr als das. Ich hab gestern bei dem Kuss gedacht mein Herz zerspringt. Sie ist wirklich süß und ach Tobi, ich bin einfach so sehr verknallt, dass ich den halben Tag dir Lobeslieber schreiben könnte über das Date gestern und ich höre auf zu reden in 3,2,1.", Tobi lachte lauthals los und klopfte Will auf die Schulter, "du bist nicht der erste der sich verliebt, aber Glückwunsch, mein Freund. Dann lasse ich dich mal allein und sieh mal wer da vorne geht. Will? WILL?!", fragte Tobi und sah ihn etwas skeptisch an als dieser wie eine Statue darstand und lächelnd Jamie beobachtete. "Ähm...ok..wir sehen uns später, Kumpel.", fügte Tobi hinzu und ging mit einem Kichern an ihm vorbei, ehe sich auch Will in Bewegung setze.

"Guten Morgen, Jamie.", sagte er mit einem Lächeln und wagte es kaum zu sprechen. Er schluckte und das erste was er tat war näher treten und ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen zu geben, um zu sehen ob sie das wollte oder nicht. "ich hoffe du hast gut geschlafen, ich hab kaum ein Auge zugedrückt. Ich war noch so wach von unserem Date. Um ehrlich zu sein, wäre ich gerne noch etwas bei dir geblieben.", flüsterte er mit seinem Gesicht nahe an ihrem, ehe er ihr noch einen sanften Kuss gab und sich dann löste. "Hast du Hunger? Oder sollen wir eine Runde spazieren gehen?", er hatte dabei seine Hände ganz vorsichtig auf ihren Hüften abgelegt und seine Stirn auf ihre. Ihre Nähe zu fühlen und zu wissen das sie wieder einen Tag vor sich hatten, gab ihm einfach nur noch mehr Motivation. Unglaublich welche Kräfte die Liebe freisetzen konnte. Er fühlte sich frei wie ein Vogel, so ausgeglichen und doch etwas überdreht. Sein Kopf war absolut leer, es gab nichts das sich in seinem Kopf neben Jamie behaupten konnte. Weder Sorgen, noch irgendetwas anderes. Nur sie zählte im Augenblick und eigentlich hoffte er insgeheim, dass sie genauso wenig Hunger hatte wie er, damit sie etwas Zeit allein verbringen konnten. Draußen schien die Sonne und was gab es besseres für ein frisches Paar als gemeinsam in die Sonne zu gehen und die schönen Ländereien zu genießen. Er plante ja jetzt schon fürs nächste Date, war das nicht verrückt? Für Will war es das und ein wenig schämte er sich dafür, aber Jamie war ihm das alles wert und noch viel mehr. Am liebsten würde er gerade aus sich herausplatzen und wie eine Rakete herumsausen, bis ihm die Kraft ausging. Sanft glitt seine linke Hand ab und umfasst ganz sachte und vorsichtig ihre linke Hand.
Es war eben doch etwas anderes die Hand zu halten der festen Freundin oder der besten Freundin. Ersteres war sehr viel persönlicher und viel gefühlvoller und ein intensiveres Gefühl.
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Jamie Miller
Vertrauensschülerin - Ravenclaw
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BeitragThema: Re: Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.   Di 1 Mai 2018 - 13:13

„-und den Aufsatz über Die Zubereitung eines Felix Felices hab ich auch nur zur Hälfte geschrieben. Ich komm in der letzten Zeit zu gar nichts mehr“ „Stimmt und das Quidditchtraining kommt noch dazu, ich hoffe Olivia ist dieses Mal nicht ganz so hart zu uns. Ich hab immer noch Muskelkater vom letzten Training, wie siehts bei dir aus, Jamie? Jamie? Erde an Jamie?“ Zwischen zwei Freundinnen aus dem Hause Ravenclaw hatte ich mich heute morgen auf den Weg runter in die Große Halle gemacht doch während die beiden mich in ihre Mitte genommen hatten und sich über Zaubertränke und Quidditch unterhielten, waren meine Gedanken ganz woanders. Noch immer konnte ich mich auf nichts anderes konzentrieren als auf Will, seit dem ich mich gestern Nacht von ihm verabschiedet hatte. Am selben Abend hatte ich noch Cat im Gemeinschaftsraum getroffen und ihr alles erzählt, doch Dana und Aria, meine beiden Begleiterinnen, hatten noch keine Ahnung dass ich nun mit Will zusammen war. Ähm was? Arias Frage riss mich aus meinen Gedanken heraus, in denen ich noch einmal an vergangene Nacht denken musste. „Ich hab dich gefragt, ob du auch Muskelkater vom letzten Training hast?“ Netterweise wiederholte sie nochmal ihre Frage, musterte mich jedoch neugierig. Ach so....äh...nein eigentlich nicht. Und sofort waren meine Gedanken erneut woanders, sodass ich Dana beinahe auf die Fersen getreten wäre, als sie abbiegen wollte. „Jamie, was ist denn los mit dir? Du bist noch zerstreuter als normal“ Ich zuckte lediglich mit meinen Schultern und hoffte, dass es nur eine rhetorische Frage gewesen war. Ich wollte es den beiden nicht auf dem Weg in die Große Halle erzählen.

Als wir um die Ecke bogen und ich zur Türe blickte, die zur Großen Halle führten, konnte ich relativ schnell den hochgewachsenen Hufflepuffschüler entdecken, der mir sofort ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Während Dana und Aria sich nach links wendeten lief ich weiter geradeaus auf Will zu. „Jamie? Wir gehen schon mal rein, okay?“ Danas Frage beantwortete ich nur mit einem kurzen Nicken als Zeichen, dass ich gehört hatte und lächelte Will leicht an, während mich ein Schwall an Nervosität überkam. Nun stellte sich wieder die Frage, wie ich auf ihn in aller Öffentlichkeit reagieren sollte? Morgen flüsterte ich und war froh darüber, dass er mir die Entscheidung abnahm in dem er sich einwenig vorbeugte und mir einen sanften Kuss auf die Lippen legte. An dieses Gefühl von seinen weichen Lippen auf meinen konnte ich mich in der Tat gewöhnen. Mit zitternden Händen und einem nicht verblassen wollenden Lächeln sah ich zu ihm hinauf und musste feststellen, dass ich nun voll konzentriert war im Gegensatz zu dem Gespräch mit Dana und Aria.
Mein Blick flog für eine Millisekunde zur Seite, als ich irgendwo meinen Namen vernehmen konnte. Natürlich liefen immer wieder ein paar Schüler vorbei, die auf dem Weg zum Frühstück waren aber es störte mich nicht, dass unsere Beziehung nun direkt in die Öffentlichkeit kam. Wir waren schließlich keine Berühmtheiten wie zum Beispiel die Nationalspieler der Quidditchteams, über die man andauernd reden musste. Ich hätte nicht besser schlafen können gab ich zu. Natürlich hatte ich auch wenig Schlaf gefunden aber ich hatte tief und fest geschlafen und war am Morgen total munter aufgesprungen, um mich heute ausnahmsweise für eine schlichte blonde Langhaar-Perücke zu entscheiden, die durch meine blasse Haut so wirkte, als wären es meine echten Haare. Äh...[/color Ich sah zurück zum Eingang. Dana und Aria waren bereits reingegangen und warteten nicht an der Tür darauf, dass ich kommen würde. Wenn wir noch schnell einen Abstecher in die Eulerei machen, gerne. Ich muss noch einen Brief von Cat und mir an meinen Vater abschicken Etwas aufgeregt lächelte ich ihn schief an, bevor ich nach unten sah und ihm sanft über den Daumen fuhr, als er meine kleinere Hand mit seiner eigenen umgriff. Ich hatte ihn mit Cat heute noch geschrieben, weil ich es meinem Vater schuldig war, dass er die neuesten Ereignisse möglichst schnell erfuhr. Ich hängte mir meine Umhängetasche auf die andere Seite, bevor meine Schulter zu schmerzen beginnen konnte und setzte mich in Bewegung, nachdem aus Wills Richtung keinerlei Proteste kamen. Während alle anderen Schüler sich allmählich der Großen Halle näherten, entfernten wir uns von dieser und stiegen die Treppen hinauf, die ich vor wenigen Augenblicken heruntergekommen war. Eigentlich hatte ich vorgehabt den Brief nach dem Frühstück und vor dem Quidditchspiel abzuschicken aber da Ich nun sowieso in bester Gesellschaft war und Will nach einem Spaziergang gefragt hatte, konnte es nicht schaden einen kleinen Abstecher zur Eulerei zu machen.
Lieber Dad,
in den letzten Tagen ist so einiges passiert, dass ich noch nicht mal weiß wo und wie ich anfangen soll. In den letzten Tagen hab ich mich einwenig davor gedrückt, dir in Briefen zu erzählen, was ich aktuell fühle, denke und tue, weil ich mir nicht sicher war was ich grundsätzlich davon halten soll. Ich wollte mir auch keine allzu großen Hoffnungen machen, nachdem ich mit Cat darüber geredet habe aber mittlerweile hat sich in den letzten Stunden so viel verändert, dass ich schon Angst habe vor dem, was noch kommt. Du erinnerst dich noch an Will. Er hat mir Ich habe Vielleicht hattest du Recht Seit gestern Abend ist er mein Freund und er macht mich glücklich, glaub mir. Jetzt kann ich auch verstehen, wie schön es eigentlich ist, jemanden zu haben der einen wirklich so liebt wie Will es tut. Vielleicht habt ihr ja in der nächsten Zeit nochmal die Möglichkeit euch näher kennenzulernen, aber Dad...? Kannst du mir vielleicht sagen, wie ich es Matt am besten beibringen kann?


Meine Worte, die ich an meinen Vater geschrieben hatte und mit denen ich mich sichtlich schwer getan hatte, flogen mir immer weiter im Kopf herum. Immer wieder musste ich mich daran erinnern, wie lange ich nach Worten gesucht hatte, bis es mir egal gewesen war. Mein Vater kannte mich, mein Vater verstand mich und er würde auch sicher wissen, wie schwer es für mich gewesen war, diesen Brief zu verfassen, der sich nun mit Cats Ergänzungen in einem Umschlag in meiner Tasche befand. Heute spielt Julia... stellte ich fest und richtete meinen Blick auf den Mannschaftskapitän der Hufflepuffs. Willst du sie nicht nochmal davor sehen? Dass wir uns beide das Spiel ansehen würden, das war klar. Doch jeder Schüler, der nicht ganz blind war, wusste, wie nahe sich Julia und Will standen und auch wenn ich am liebsten den ganzen Tag mit Will verbringen würde, vermutete ich stark, dass die beiden sich vielleicht nochmal sehen wollten, bevor es für die Engländerin aufs Feld ging.
Als ich die Tür zur Eulerei aufdrückte erwartete uns dahinter ein angenehmes Flügelschlagen und hier und da ein vereinzeltes Schuhu-en einer Eule. Mit einem leichten Lächeln ließ ich Williams Hand los, wobei meine sofort wieder kälter wurde, und ging zielstrebig auf Athena zu, die mich mit ihren klugen Knopfäuglein bereits erwartete. Hallo Hübsche Ich strich ihr zart über das Gefieder, bevor ich den Brief aus meiner Tasche holte und ihn an ihrem Bein festmachte, welches sie mir entgegenstreckte. Grüß Dad von mir Mit den Worten ließ ich sie durch das offene Fenster davon flattern, wo sie hinter der morgendlichen Nebelwand verschwand. Erst als ich sie nicht mehr sehen konnte, drehte ich mich zu meinem Freund um, auf den ich zuging und ihn einfach kommentarlos umarmte. Mit einem ruhigen, entspannten Lächeln auf den Lippen legte ich meine Arme um ihn und genoss die Nähe zu ihm, die ich gestern Nacht schon wieder vermisst hatte. Der Abend gestern war viel zu kurz
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.   Mi 16 Mai 2018 - 22:02

Seine Blicke konzentrierten sich nur noch Jamie, während sie dort standen, mit dem Gesichtern nahe aneinander. Sein Herz sprühte gerade so vor Glück, in seinen Augen lag die Freude die vor ewigen Zeiten verloren schien. Will fühlte sich jung und nach so langer Zeit endlich wieder von einem Menschen erkannt. Nichts als Wärme und Güte durchströmte sein Inneres,es überflutete ihn und nahm ihm die Möglichkeit klare Gedanken zu fassen. Nur ihr galt seine Aufmerksamkeit in diesem Augenblick, egal was andere sagten, es war Meilen weit von ihm entfernt. Mit diesem Gefühl war er eingeschlafen und wieder aufgewacht und nun wo sie Hand in Hand sich auf den Weg in die Euelerei machten, wäre er am liebsten über sie hergefallen. Er spürte wie das Kribbeln auf seiner Haut und die Gänsehaut wenn er sie ansah. So war es also wenn man sich verliebte. Deutlich anders als bei Helena und doch wieder ähnlich, unglaublich welche Variationen von Gefühlen man besaß und in welchen verschiedenen Intensitäten man die Liebe in sich spürte. Dieses Gefühl wollte er für immer genauso wie diesen Augenblick in Erinnerung behalten. Die Euphorie war immer noch so groß wie am Vorabend, an dem sie zusammengekommen waren, der Abend an dem sich ihre Herzen miteinander verbanden und ihre Beziehung zueinander noch inniger geworden war.
In diesem Augenblick zog sie ihn zurück in die Realität und ein kleiner Interessenskonflikt bildete sich in ihm aus. Einerseits wollte er Julia gerne nochmal sehen vor dem Spiel, andererseits wollte er soviel Zeit jetzt mit Jamie verbringen wie es nur ging. Der gestrige Abend war viel zu kurz gewesen und wäre diese eingebildete Professorin nicht zufällig aufgetaucht hätten sie wahrscheinlich noch eine ganze Weile im Innenhof gesessen. Was sprach überhaupt dagegen? Er war volljährig und es war ja nicht so das sie sich außerhalb des Schulgeländes aufhielten. Er seufzte ein klein wenig, begann aber sofort zu grinsen, als er ihre verführerischen Augen sah. Vor allem ihre Wangen waren so schön weich und glatt, streichelte man darüber bekam man ein einmalig schönes Gefühl auf der Handfläche. "Ach weißt du, Julia weiß das ich mir das Spiel ansehe und im Moment möchte ich mich nicht festlegen. Wir schauen einfach wie es mit der Zeit hinkommt.", Wie könnte er jetzt an etwas anderes denken als an sie? Jamie verlangte da etwas völlig unmögliches von ihm und Julia würde das schon verstehen oder sagte er das gerade aus der Euphorie heraus? Egal, für ihn zählte dieser Moment und alles andere wollte er gerade nicht in seinen Kopf hineinlassen.

Nicht lange und sie kamen bei der Eulerei an, wo Jamie einen Brief an ihren Vater abschickte. Wenn er wetten dürfte, würde er sein gesamtes Schulgeld darauf verwetten, dass sie ihm von ihrer neuen Beziehung erzählte, ergo würde es nicht lange dauern bis Will von ihrer Familie ziemlich deutlich unter die Lupe genommen werden würde. Die Herausforderung ihre Familie zu überzeugen lag also noch vor ihm. Eine Herausforderung der er sich mit Leidenschaft und voller Kraft stellen wollte, er wollte ihrer Familie inklusive ihrer Schwester beweisen, dass seine Gefühle wahrer Natur waren und er nichts tun wollte was Jamie auch nur im entferntesten verletzen könnte. Das Versprechen sie jedoch nie zu verletzen konnte er ihr nicht geben. Es gab immer Worte, die man mit einer bestimmten Bedeutung versehrte, diese aber völlig falsch aufgenommen wurden und ein Versprechen das kein Mensch einhalten konnte und das eigentlich so ziemlich jedes Mal vom Jungen abgegeben wurde, wollte er nicht geben. Nicht wenn er sich nicht sicher war, dass es dazu niemals kommen würde. Nicht das sie ihm das nicht wert war, er wollte ihr einfach nur nicht das blaue vom Himmel versprechen auch das gehörte mit dazu wenn man mit einem Menschen in einer Beziehung war. Ehrlichkeit, Vertrauen und das Füreinander waren Eigenschaften die Will stets geschätzt und in Ehren gehalten hatte.

Geduldig wartete er darauf das Jamie den Brief abschickte und strahlte förmlich wie ein Tannenbaum an Weihnachten als sie ihn umarmte. Ihr Satz erinnerte ihn an seine Gedanken eben, in denen er exakt dieselbe Formulierung verwendet hatte. Sanft legte er seine Stirn an ihre, "Wenn der alte Drache gestern nicht aufgetaucht wäre, hätten wir mehr Zeit gehabt. Beim nächsten Mal nehme ich eine Decke und ein paar Kerzen mit, dann verbringen wir unser Date in einem der Geheimgänge wo uns niemand stören kann.", flüsterte er, wobei er ihr sanft über die Wange strich, keine Sekunde länger hielt er es aus, legte beide Arme um sie, drückte sie etwas fester an sich und begann sie mit Leidenschaft zu küssen, immer wieder erneuerte er den Kuss und wollte zunächst gar nicht mehr aufhören. Seine Augen waren geschlossen, sein Atem stockte, während er immer wieder erneuerte und sich dann ganz langsam aus dem Kuss herauslöste. "Die war nur Eifersüchtig, weil sie sowas Schönes nie haben durfte. Typisch alte Jungfrau, verbittert und muss jedem es mies machen.", scherzte er lächelnd, während er die Umarmung ebenfalls zu lösen begann.

Sanft nahm er ihre Hand, schlenderte mit ihr voran über den sanften Feldweg und dann quer übers Gras. Das Grün der Gräser leuchtete in der Mittagssonne, die Bäume tanzten im frischen Wind, Blätter fielen hier und da ab, der Geruch des Herbstes verbreitete sich mehr und mehr in der Luft. Man spürte sehr deutlich wie der Sommer langsam sich dem Ende zuneigte. "Und? Weiß es Cat bereits?", warf er in die Stille ein, während sie umherschlenderten und die traute Zweisamkeit genossen. Sie erfuhr alles was Jamie tat und was sie so erlebte, dass war wohl einer der Gründe gewesen, wieso er sich zuerst ihr anvertraut hatte. "Ich hab dich die Nacht über viel zu sehr vermisst und mich gefragt was du machst, ob du wohl schläfst. Es ist ein schönes Gefühl.", erklärte er ihr und grinste, ehe er stehen blieb, "um ehrlich zu sein, ich hab schon darüber nachgedacht wie unser nächstes Date werden könnte und ehm...ich hab mir überlegt..also vielleicht hast du ja Lust ein abenteuerliches Date diesmal mit mehr Bewegung zu machen. Es gibt im schwarzen See doch diese alten Ruinen die von diesen Wassermenschen bewacht werden und ehm...vielleicht wenn wir eine Methode finden länger den Atem anzuhalten, hättest du Lust dir sie mit mir gemeinsam unter Wasser anzusehen. Ich wollte das schon immer mal tun, aber alleine ...naja ist vielleicht doch etwas gefährlich und ich bin nicht der beste Schwimmer. Okay..also ..mache ich jetzt ganz traditionell", sagte er, blieb stehen und stellte sich vor sie, ehe er ihre beiden Hände nahm und ihr tief in de Augen sah, "Jamie? Darf ich dich um die Ehre bitten, mich auf dieses Abenteuer, das uns Date sein soll , zu begleiten? Nur wir zwei und das Wasser, die Fische und ein paar alte Ruinen die vielleicht noch ein paar Geheimnisse in sich bergen. Wenn du möchtest könnten wir nach dem Spiel in der Bibliohtek nach einem Mittel oder irgendetwas suchen was uns das Atmen unter Wasser ermöglicht. "
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