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 Wozu Feinde wenn es Krähen gibt?

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William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff || Animagus
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BeitragThema: Wozu Feinde wenn es Krähen gibt?   Di 24 Apr 2018 - 21:11

Seine Beine trugen ihn kaum, kraftlos und völlig außer Puste lehnte er sich an einen Baum. An Ruhe war nicht zu denken. Diese Mistviecher waren hinter ihm her und schienen ihn überall zu finden. Wills Lage war ziemlich aussichtslos und wenn sie ihn fingen, würden sie ihm die Augen aushacken. Zumindest würden sie ihn picken wie ein rohes Ei. Das schlimme war nicht von Todessern gejagt zu werden, daran war er auf der Reise mit Ryan schon gewöhnt gewesen, nein schlimm waren diese biestigen schwarzen Krähen, die einen nicht mehr in Ruhe ließen. Dabei wollte er doch nur einen kleinen Spaziergang machen und schon wurde aus dem Spaziergang ein Spazierlauf gegen lästige schwarze Krähen die es auf ihn abgesehen hatten. Was konnte er dafür, das er ausversehen ein Nest getroffen hatte, als er einen Zauber übte?! Seine suchten den Himmel ab, sein Atem war schnell und er hoffte nicht gesehen zu werden. Das waren keine normalen Krähen, man nannte sie in England die magische Elster der Krähen. Sie war leicht mit einer Krähe zu verwechseln und im Grunde auch eigentlich nicht mehr als ein stinknormaler Vogel. Aber ihre Krallen lösten leichte Paralyseeffekte im Körper aus. Alles in allem waren sie nicht gefährlich aber im Gegensatz zur normalen Krähe noch intelligenter und vor allem wesentlich RACHSÜCHTIGER! Sein Problem wäre nicht die eine einzige Krähe gewesen, sondern mehr die vier oder fünf die sich inzwischen zu seiner Verfolgung zusammen getan hatten.

Im Schatten des Baumes holte er tief Luft und war erleichtert nicht eine Krähe zu sehen. Vermutlich hatte er sie abgehangen als er kurz außer Sichtweite gelangt war. Etwas angespannt zog er seinen Zauberstab heraus und luckte unter dem Baum hervor. Der Himmel war blau und die Sonne stach ihm ins Gesicht. Es war gefühlt heißer als es tatsächlich draußen war und Will war bereits ins Schwitzen gekommen. Plötzlich spürte er einen Schmerz im Fuß und schrie auf, "AU!", als er an sich herunter sah war der eine der Krähen. Wo war die hergekommen?! Die Krähe jedoch hopste ihm auf dem Boden hinterher und pickte ihm mit dem Schnabel gegen den Schuh. "Gss! Weg mit dir!" rief er, was ein Fehler war denn die Krähe nahm ihm seine Geste sehr übel und krächzte laut. Keine gute Ideen, denn das rief ihre Freunde wieder auf den Plan. Mit einem Mal sah er sie auf der anderen Seite in den Sinkflug gehen. Sofort rannte William weiter in Richtung schwarzer See. Die Krähen stiegen währendess in den Himmel auf und nahmen mit lautem Gekrächze die Verfolgung auf.

Plötzlich sah er ein Mädchen, ihr Name war Phoebe und das einzige was er so ziemlich über sie wusste war, dass sie aus Ravenclaw stammte. "PHOEEBE! Renn weg! LOS!", schrie er ihr auf die Entfernung entgegen und rannte weiter in ihre Richtung. "RENN!!!", rief er als eine der Krähen in den Sturzflug direkt auf ihn zuflog. "Expeliarmus!" rief er aus und die Krähe drehte ab als die Funken aus dem Zauberstab kamen und ein Blitz an dem Vogel vorbeischoss. Sofort blickte er wieder nach vorne aber aus irgendeinem Grund schien sie sich nicht zu bewegen. Kaum noch Atem in den Lungen rannte er so schnell ihn seine Beine trugen und gerade als er sie passierte, griff er ihren Arm und zog Phoebe einfach mit sich. "Die wollen mir...nein UNS jetzt den Kopf kaputt hacken und nimm die Beine in die Hand und renn!! Folg mir ich hab eine Idee!" rief er ihr zu und rannte querfeld ein, immer in Richtung des schwarzen Sees, dessen Wasser für sie bereits sichtbar wurde. "Pass auf!" schire er als es eine der Krähen auf sie abgesehen hatte. "Ignis Tempestas! Gleich gibs Grill-Krähe!", rief er aus als der kleine schmale Feuerball an der Krähe vorbei flog und jene verschreckte. Da waren es nur noch vier.

Als sie am See ankamen, blickte er zu einer großen Mulbe die unter einem Stein war. Die war erst kürzlich entstanden und so konnten sie sich unter dem Stein verstecken und die Krähen würden sie dort nicht kriegen. "Darunter!! SCHNELL! Vetus Venti!!" rief er aus um sie mit einem Windstoß auf Distanz zu halten. Das die Mulbe mit Schlamm versehen war, hatte er nicht gesehen. Was nur bedeutete, wenn sie da herunter gingen würden sie sich schmutzig machen. Tolles Kennenlernen.
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Phoebe Chapman
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BeitragThema: Re: Wozu Feinde wenn es Krähen gibt?   Mi 25 Apr 2018 - 16:57

Nach einem anstrengendem Tag, hatte Phoebe genug von dem Schloss und entschied sich, um den Kopf frei zu bekommen, einen Spaziergang durch den Wald zu machen. Schon beim ersten Atemzug außerhalb der Mauern fühlte sie sich als würden alle Sorgen von ihren Schultern genommen werden. Der ganze Tag wurde einfach von ihr abgewaschen. Es ging bisher einfach alles schief. Erst hatte sie den eingeübten Zauber nicht hinbekommen, dann fiel ihr der lang ersehnte Pudding auf ihre Uniform und am Ende durfte sie auch noch ihren Teil des Zimmers aufräumen. Dabei gefiel ihr, ihr kleines Chaos und es kostete immer so viel Zeit es in „Ordnung“ zu bringen. Ihre Zimmergenossen verstanden aber kein Erbarmen was das anging. Am Ende hätten sie nur die Hauslehrerin geholt. Nach ein einhalb Stunden sortieren und wischen, hatte sie sich ein wenig Entspannung mehr als genug verdient gehabt.

Im Wald angelangt, konnte sie sich endlich entfalten. Sie hatte kein direktes Ziel gewählt und genoss einfach die Bäume. Für einen kurzen Moment schloss sie die Augen, um alles genau wahrnehmen zu können. Das rascheln der Blätter und Äste, das Tapseln eines kleinen Tieres, der Wind der ihr leicht um den Körper tänzelte, die Sonne die ihr warm durch die Lücken des Gestrüpps entgegen blendete und… war das krähen? Wütendes krähen um genau zu sein. Sie machte die Augen auf, Das waren doch die magischen Elstern! Sie nahm ihre Hände trichterartig als Verstärker ihrer Stimme vor den Mund zusammen und krächzte in den Wald gen Himmel. Es dauerte nicht lang, da tauchten ein Paar auf, diese ließen sich auf den Ästen neugierig nieder. Sie hatte sich eine Scheibe Brot eingepackt gehabt und war der Meinung die Krähen konnten es nun besser gebrauchen. Sie zerkrümelte es vor ihren Füßen. Schnell flogen die Vögel zum Boden und die Adlerin hockte sich neben sie, um sie mit einem leichten Lächeln zu beobachten „Jetzt ist es doch schon besser oder?“ fragte sie die Krähen ohne eine Antwort zu erwarten.
Plötzlich erklang ein weiteres Krähen, diesmal von einem einzelnen Vogel. Die anderen Vögel schauten zuerst nur erschrocken hoch, doch im nächsten Augenblick flogen sie los. Phoebe die genau daneben hockte, kam ins Straucheln durch die vielen aufschlagenden Flügel, die den Wind unter sich suchten, doch sie konnte sich gerade noch mit den Händen nach hinten abstützen. Sie waren wohl wirklich sauer.

Das Mädchen richtete sich wieder auf und klopfte sich den Schmutz von den Händen. Dann würde sie wohl ihren Spaziergang einfach weiter führen. In diesen Trubel wollte sie nicht mit hinein gezogen werden. Doch gerade als sie weiter gehen wollte, hörte sie wie jemand ihren Namen schrie. Jemand der sie kannte? Aber wer würde schon nach ihr rufen? Doch wohl nicht Brian? Bei dem Gedanken lief es ihr eiskalt den Rücken runter. Als er mit einem irren Tempo endlich sichtbar genug war, erkannte sie, dass es William Gordon war, ein Hufflepuff. Gerade so konnte sie erkennen, dass ein Vogel nach ihm schnappte und wieder über die Bäume verschwand. Er war ja wohl nicht der Grund für die Krähen? Oder etwa doch? Er schrie noch einmal und sie bewegte sich kein Stück. Wenn sie sich nicht bewegen würde, würden die Krähen sie auch nicht als Gefahr betrachten, in dem Stadium war nicht mehr mit ihnen zu reden. So war zumindest der Plan…

Er griff nach ihrem Arm und sie wäre beinahe einmal bäuchlings auf dem Boden gelandet. Sie konnte gerade noch ihren Beinen befehlen zu laufen. Sein Griff war fest und ließ keine Widerrede dulden, nicht dass sie jetzt noch eine Wahl gehabt hätte und genau das sprach er auch aus. „Sag mal bist du komplett übergeschnappt?“ brachte sie keuchend heraus. Sportlich war sie nicht gerade, was man ihr auch ansah.
Der blonde Junge lief auf den schwarzen See zu und Phoebe folgte noch leicht geschockt. Dies sollte eigentlich ein Spaziergang zum abschalten werden und nicht ein Marathon. Ihr Atem wurde schwerer, aber ihre Beine machten noch nicht schlapp. Dies war auch kaum möglich wenn man die Gefahr im Rücken bedachte. Sie fragte sich was sein Plan war, in den See zu hüpfen und so lange die Luft anzuhalten bis die Vögel verschwinden? Sie hoffte nicht. Die Hexe duckte sich quietschend, als er ihr zurief sie solle aufpassen. Gleich darauf wirkte er Ignis Tempestas auf den Vogel. Sie war so sauer, dass er diese Geschöpfe verletzen könnte, aber zum Reden oder gar Streiten blieb ihr nicht der Atem. Sie wollte erst mal nur eins: irgendwo sicher ankommen.

Als er auf eine Mulbe unter einem Stein hinwies, konnte sie sich natürlich besseres vorstellen, aber sein Gedanke war wohl richtig, sie würden dort Schutz finden. Sie drehte sich das erste Mal seit dem sie lief nach hinten und sah die Vögel, sie waren viel zu nah! Mit einem Satz steigerte sie ihre Geschwindigkeit für die letzten Meter und verkroch sich schnell unter dem Stein, natürlich haute sie sich dabei erst mal den Kopf an. Aber wenigstens konnte sie nun endlich zum Atmen kommen. Erst als sie schon drin war, merkte sie, dass sich dort Schlamm befand. Sie durfte sich also auch noch zum 2. Mal umziehen an diesem Tag. Es sah auch noch aus als hätte sie sich mit einem weit aus größerem Pudding bekleckert.
Nach einer kurzen Verschnaufpause fing sie wütend an: „Um Himmelswillen! Was hast du den Krähen angetan? Und ich hoffe du wolltest sie wirklich verschonen und bist nicht nur ein miserabler Schütze! Dann weiß ich nämlich gleich bei wem ich mich nicht melde bei einer echten Gefahr!“ kaum ausgesprochen holte sie wieder schwer Luft. Sie drehte ihren Kopf leicht beschämt zur Seite und fügte kaum hörbar aber um einiges sanfter hinzu „Was nicht heißen soll ich wäre nicht froh, dass du sie nicht getroffen hast...“
Sie konnte nicht glauben was alles gerade passiert war und natürlich konnte sie sich nicht Mal benehmen, obwohl er es bestimmt nur nett gemeint hatte. Sie wollte nur noch aus dieser unangenehmen Situation raus. Vielleicht sollte sie ihren Kopf einfach in den Schlamm tunken, dann konnte wenigstens nichts mehr aus ihrem Mund kommen...naja außer Schlamm.
Sie fasste sich an die Stelle am Kopf an der sie sich gestoßen hatte und zuckte bei der Berührung leicht zusammen. Sie war ja eigentlich nicht so ein Tollpatsch, aber was sollte man von ihr erwarten, wenn man gedankenverloren in eine Mulde rennt. Sie hoffte zumindest es wäre nicht mehr als eine ziemlich schmerzende Beule entstanden.
Die Hexe hörte die Krähen am Stein kratzen und hoffte wirklich sie würden sie darunter irgendwann in Ruhe lassen. Brot hatte sie zumindest keines mehr für die Vögel.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Wozu Feinde wenn es Krähen gibt?   Sa 26 Mai 2018 - 22:22

Kaum das sie unter dem Stein in Sicherheit waren, atmete er schnell ein und aus. Er brauchte einige Minuten um sich von dem Marathon zu erholen, ehe sie auch schon anfing wie wild herum zu feigsen. Er ignoriert es spontan und hielt seinen Zauberstab weiter umklammert. Diese Vögel waren weitaus intelligenter als man allgemein sagte und er traute ihnen zu einen Weg hier hinunter zu finden. Dumm war nur das sie Knöcheltief im Schlamm steckten. Phoebe schien überhaupt nichts zu verstehen und anstatt sich zu bedanken, schien sie sich auch noch zu beklagen. "Gern geschehen.", erwiderte er auf ihre Vorwürfe und lachte. Diese Situation war doch vollkommen ulkig! Er saß hier mit einem Mädchen fest unter einem Stein in einer kleinen Höhle, wo sie sich verstecken mussten, weil sie eine magische Art der Krähen verfolgte. "Du kannst dich gerne bei mir bedanken, aber nicht jetzt. Du weißt sicherlich, dass durch diese merkwürdige Magie die magischen Wesen verrückt spielen oder? Ich mein, das hat die Schulleitung am Anfang des Schuljahres schon preisgegeben und alle davor gewarnt...", deutete er an, in der Hoffnung das sie von selbst wusste worauf er hinaus wollte. Er hatte es sich bestimmt nicht ausgesucht von wild gewordenen Krähen den Kopf eingehackt zu bekommen.

Er stellte sich vor sie und kam ihr mit dem Gesicht ein wenig näher, "lass mich deine Verletzung sehen.", sagte er knapp und legte seinen Finger auf die Beule, nahm ihn aber sofort als sie zusammenzuckte wieder weg. "Tschuldige,", deutete er an und sah sich kurz um. "Und was deine komische Frage angeht, ich wollte die Krähe nicht rösten, ich wollte sie lediglich von deinem Kopf vertreiben. Das Vieh wollte dir den Kopf zerhacken.", fuhr er fort, als sie draußen plötzlich nichts mehr hörten. Eine verdächtige Stille legte sich um sie, als plötzlich einer der Krähen mit eingezogenen Flügeln direkt vor dem Eingang der Nische landete und mit schief gelegten Kopf die beiden sehr intensiv anstarrte. So wie sie da saß wirkte sie eher harmlos, beinahe als würde sie darüber nachdenken, was sie jetzt tun sollte. "oh..Oh..", sagte er und starrte die Krähe an, die plötzlich lauthalts zu Krächzen anfing. Was sich für ihn erst wie eine Warnung anhörte, schien in Wirklichkeit ein Ruf für die anderen zu sein. Denn kurz darauf landeten die anderen neben ihr und kamen über den Boden auf die beiden zu. Erst als ihnen der Schlamm zuviel wurde, breiteten die schwarzen Tiere ihre Flügel aus. Wären sie größer, hätte man Angst vor ihnen, doch so waren sie nichts weiter als lästige Anhängsel. "Vetus Venti!" rief er, durch die Luftwelle zogen sie sich in die Luft zurück, ehe Will ihren Arm erneut griff und sie aus der Höhle hinaus ins Freie zerrte. Hoffentlich fiel sie dabei nicht hin, sonst würde sie noch ihre Kleidung beschmutzen. So schnell ihn seine Füße trugen rannte er mit ihr weiter, als er die Krähen hörte die ihnen hinterherflogen. "Phoebe, ich weiß deine Sorge um diese Tiere zu schätzen, aber wenn du nicht deinen Zauberstab ziehst haben wir echt schlechte Karten. Ich weiß du bist Tierlieb, aber dafür haben wir keine Zeit.", rief er ihr zu und feuerte nur knapp an ihrem Ohr vorbei einen weiteren Feuerball nach hinten ab. "Oh ehm tschuldige, ich hab nicht gesehen das du so nahe dran bist.", der Feuerball trieb die Krähen auseinander, doch Will tat etwas sehr unüberlegtes. Er flüchtete mit ihr über die Grenze in den verbotenen Wald, genau in das Terrain der unberechenbaren magischen Tierwesen die durch die große Magie noch viel aggressiver geworden waren und sich völlig verändert hatten. Wenn man sie hier erwischte, würden sie riesen Ärger kriegen. Hinter einem Baum blieb er stehen und hoffte die Krähen würden die Verfolgung abbrechen. "Tut mir Leid, Chapman, eigentlich wollte ich da niemanden mit reinziehen, doch während ich so über die Ländereien geschlendert bin, wurde ich aufeinmal von diesen tieffliegenden Krähen attackiert. Diese Biester sind mittlerweile überall.", klärte er sie auf. Hoffentlich war das Rätsel um diese mysteriöse Magie bald geklärt, diese zufälligen Angriffe magischer Tiere waren extrem nervig. "Okay, also entweder haben wir sie abgehängt oder sie warten das wir rauskommen. Naja..schlimmer kanns ja nicht werden, solange wir nicht tiefer in den Wald gehen, sind wir nicht in Gefahr und ein wenig Sport macht Spaß oder nicht?", fragte er mit einer gewissen Ironie in der Stimme, um die Stimmung ein wenig aufzubessern. Tatsächlich konnte ein guter Beobachter die Krähen ziemlich deutlich sehen, einige davon tapsten mit ihren kleinen Beinchen über den Boden, beinahe wie eine Wache vor einem Eingang. Sie wirkten als wollten sie darauf begierig warten das die beiden unschuldigen Schüler wieder hervorkamen, während die anderen sich in den erst besten Baum gesetzt hatten und nur darauf warteten ihre Opfer zu erspähen.

Sicherlich war Phoebe von den Ereignissen nicht gerade begeistert. Andererseits wollten sie doch sowieso schon länger mal was miteinander machen, war zwar nicht gerade der beste Start aber immerhin war es aufregend. Irgendwie und irgendwann würden sie schon ihren Weg zurück zum Schloss finden, "ich nehme nicht an, das du heute Abend hier im Wald schlafen möchtest oder?", fragte er leicht sarkastisch und grinste sie frech an, irgendwie genoss er die Situation ein wenig. Andererseits mit den ganzen magischen Tieren in der Nähe war es sicherlich nicht empfehlenswert hier draußen zu bleiben. So oder so, sie mussten sich den Weg freikämpfen, auch wenn sie noch so tierlieb sein mochte. "Außerdem bin ich ein guter Schütze, aber ich kann auch nicht alles. Nur um das mal zu verdeutlichen.", das war mehr scherzhaft gemeint, er wollte nicht arrogant herüberkommen, aber seine Leistungen im Duellierclub sollten eigentlich für ihn sprechen, obgleich er tatsächlich bei so kleinen und schnellen Zielen extreme Probleme mit dem zielen hatte und seine größte Schwäche war es im Laufen zu zaubern. Irgendwie zog er den Zauberstab dabei unabsichtlich ständig nach oben. Ein Fehler den man schon öfter bei ihm kritisiert hatte.
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Phoebe Chapman
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BeitragThema: Re: Wozu Feinde wenn es Krähen gibt?   So 5 Aug 2018 - 17:38

Phoebe schaute den Hufflepuff skeptisch an. Bedanken wollte sie sich sicherlich nicht. Streit war allerdings auch nicht ihr Ziel gewesen. Sie seufzte innerlich, als er über die verrückt gewordenen Wesen sprach. Natürlich wusste Phoebe was die Schulleitung am Anfang des Jahres gesagt hatte, doch bisher waren ihr die Tiere nie böse gestimmt gewesen. Für sie war das alles neu. Schließlich hatte sie den Wesen doch auch noch Brotkrumen gegeben und nun jagten sie sie. Diese Situation war so abstrus, dass sie schon fast gelacht hätte vor Frustration. Eigentlich wollte sie doch bloß den Kopf frei bekommen. Plötzlich bemerkte sie, wie Will ihrem Gesicht näher kam. Sie wurde auf Anhieb rot. So nah ist ihr sonst nur ihre Eule Zettel gekommen. Sie merkte wie sich ein Kloß in ihrem Hals bildete. Was tat man in so einer Situation? Sonst sprach kaum jemand mit ihr und nun hatte sie einen Jungen nur ein paar Zentimeter vor ihrem Gesicht. Sie versuchte still zu bleiben, sie wollte nicht, dass er merkte wie durcheinander sie innerlich war. Ihr Herzschlag ging schneller. Sicher wollte er nichts komisches tun! Zumindest hoffte sie das. Es war sicher ein Käfer hinter ihr... oder eine Krähe. Alles wäre ihr lieber, als in eine merkwürdig romantische Filmsituation zu kommen. Sie schluckte den Kloß in ihrem Hals runter, um zum sprechen anzusetzen, da hörte sie wie er sagte, er wolle sich die Verletzung ansehen und schon berührte er auch schon ihre Beule. Sie brachte ein zischendes „ahh“ heraus und zuckte bei der Berührung zusammen. Ihre Züge wurden weicher, als er sich entfernte und sofort entschuldigte. Sie lächelte ihn mit Erleichterung nur leicht an. Sie war froh, dass er sich wieder entfernt hatte. So würde er zumindest auch nicht wissen, dass sie dachte er würde etwas komisches vor haben. Da lief ja eh etwas mit Jamie oder? So war ihr es lieber. Als einen ganz so schlimmen Kerl hatte sie ihn auch nicht in Erinnerung.

Eine Krähe landete vor der Mulbe und bevor sie auch nur etwas tun konnten, krächzte sie ihre Freunde zusammen. Sie versammelten sich und waren auch schon wieder auf den Weg zu ihnen, als Will wieder Phoebes Arm griff und los stürmte. Sie fragte sich ob das nun zur Gewohnheit werden würde. Der Ruck war wieder überraschend, aber diesmal hatte sie sich besser im Griff als letztes Mal und das obwohl der Schlamm es ihr nicht einfach machte. Aus dem anfänglichen hinter her Stolpern wurde schnell ein gleichmäßiger Lauf. Er bat sie, als sie alleine Laufen konnte, ihren Zauberstab zuziehen. Ihr Gesicht wurde bleich. Zwar hatte sie Will angeblafft, dass er im Ernstfall nicht die beste Wahl wäre bei seinen Treffkünsten, dabei war es Phoebe, die man wirklich nicht dabei haben wollte. In Verteidigung gegen die dunklen Künste war sie nun wirklich eine Niete. Sie wollte aber auch nicht gut darin sein. Es widerstrebte ihr, was sie den Lehrern auch immer wieder mitteilte. Sie wusste schon gar nicht mehr, wie oft sie nach der Stunde zum Lehrer gerufen wurde, wegen ihrer mangelnden Kooperation. Sie wurde aus ihrem Zwiespalt gerissen, als sie nur knapp an sich vorbei einen Feuerball rauschen sah. Sie schaute Will verärgert an „Danke auch, dass du so gut auf mich acht gibst!“ schrie sie ihn an. Sie fragte sich, ob er überhaupt ihre mangelnden Leistungen im Unterricht mitbekommen hatte. Der Hexe blieb, aber nun keine Wahl und entschloss sich, damit sie sich nicht komplett vor Will blamierte, was ihre eigenen Schützenkünste anging, ihren Zauberstab zu ziehen und einen Zauber zu wirken der nicht viel Zielvermögen brauchte. Sie drehte sich zu den Krähen um und sprach den Zauber „Areneum!“ Zwischen den Bäumen bildeten sich in einem zwei Meter Radius klebrige Spinnenfäden, in die sich die Krähen teilweise verhädderten, doch die Krähen, die nicht an vorderster Front waren, waren schlau genug über oder um die betroffenen Bäume zu fliegen und die Verfolgungsjagd fortzusetzen. Sie war erleichtert, dass es nun trotzdem weniger Krähen waren. Will und sie hatten es zum Glück auch geschafft aus dem Radius zu kommen, bevor er sich vollkommen schloss. Sie liefen weiter und erst als es zu spät war, bemerkte Phoebe wo sie sich nun befand: Im verbotenen Wald. Konnte dieser Tag noch schlimmer werden? Will wurde langsamer und die Krähen schienen auch nicht mehr unmittelbar hinter ihnen zu sein, also verlangsamte auch Phoebe ihren Schritt, bis sie an einem Baum stehen blieben.

Will entschuldigte sich für die komplette Situation und Phoebe konnte schon verstehen, dass er sie nicht aus bösen Willen heraus mit hinein gezogen hatte. Ihre Stimmung hob das allerdings auch nur gering. Sie erwiderte bloß mit verschrenkten Armen darauf „Können wir jetzt leider auch nichts dran ändern. Aber ich nehme die Entschuldigung an.“ Er merkte das Verhalten der Krähen an und machte wohl einen Scherz. Leider empfand Phoebe Sport tatsächlich als Mord. Erst dann merkte sie ihre Erschöpfung und ließ sich am Baum lehnend auf den Boden gleiten. Das Adrenalin hatte wohl ein wenig nachgelassen. „Ich glaube ich brauche keinen Sport mehr für den Rest meines Lebens an dieser Schule.“ Gab sie erschöpft zurück. Als er über die Grenze des verbotenen Waldes hinaus schaute, folgte sie seinem Blick und konnte nur ein paar Krähen wahrnehmen, die an der Grenze herum tapsten. Er hatte wohl Recht, solange sie hier im verbotenen Wald blieben, würden die Krähen sie in Ruhe lassen. Die Frage war, wie lange würden die Krähen warten? Stunden, Tage, Wochen? Sie konnten wohl kaum darauf warten, dass die Krähen das Interesse verloren. Noch immer außer Atem, machte das Mädchen ihren total durchwüsteten Zopf auf, um diesen wieder ordentlich zusammen zu binden. Während sie das Haargummi im Mund festhielt, damit sie ihre Hände frei hatte, merkte Will an, dass sie sicher nicht im Wald übernachten wollen würde. Nach einem Handgriff, nahm sie sich das Haargummi aus dem Mund und erwiderte auf das freche grinsen „Ach weißt du, eigentlich wollte ich schon immer hier ne Pyjamaparty veranstalten. Zwar dachte ich an ein paar mehr Mädels, aber du erfüllst diesen Platz sicher auch gut.“ Sie lächelte ihn ebenfalls verschmitzt an und war ausnahmsweise mal nicht auf sich selbst sauer, dass ihr die Worte nur so aus dem Mund purzelten. Mit dem frisch gemachten Zopf lehnte sie sich mit dem Kopf gegen den Baumstamm und schaute in den Himmel. Will merkte noch etwas zu seinen Schützenkünsten an, aber sie entschloss sich das einfach zu ignorieren. Ihre Bemerkung schien ihn wohl doch ein wenig zu beschäftigen. Sie wusste nicht so recht, ob sie das freuen sollte.

Nachdenklich was sie nun als nächstes tun sollten, legte sie den Blick vom Himmel nicht ab. Zum Glück war es noch Sommer und die Sonne würde sich noch nicht allzu schnell von ihnen verabschieden, doch ewig würde sie auch nicht am Horizont bleiben, um ihnen Licht zu spenden. Sie richtete ihren Blick langsam auf Will. „Du hast nicht zufällig eine Ahnung in welcher Richtung das Schloss liegen könnte?“ fragte sie den frechen Dachs ernst. Sie konnte zwar noch sagen aus welcher Richtung sie in etwa kamen, aber die ein oder andere Abzweigung hatten sie dann doch benutzt. „Vielleicht sollte einer von uns und damit meine ich dich, einen Baum hoch klettern und zumindest schon mal die Richtung bestimmen zu können“ Sie war relativ ruhig, was sie selbst erstaunte. Klettern war nicht so ihr Ding und sie wollte sich nicht alle Knochen brechen, Will würde es sicher leichter fallen als ihr.
Phoebe stand auf und versuchte mit einem Blick dem Jungen klar zu machen, wie ernst ihr das war. Sie wandte sich ab und suchte den Boden nach kleinen Steinen ab. Sie wusste nicht wie tief sie noch in den Wald gehen würden und hatte keine Lust darin verloren zu gehen, also würde sie auf ihren Weg, Steine hinter sich lassen. Vorher würde sie die Steine mit Mutatio colores einfärben, damit sie auch leicht wieder zu erkennen sind. Den Zauber hatte sie von den Mädchen in ihrem Zimmer abgeschaut. Diese veränderten den Raum viel zu häufig farblich, als dass man da noch durchblicken könnte. Beim umschauen, erblickte sie Will nicht und hoffte er war den Baum hoch geklettert. Sie schielte missmutig zu den Krähen hinüber, die sie bei jedem Schritt genaustens im Auge hatten. Ihr lief es kalt über den Rücken, als sie plötzlich ein weiteres Geräusch wahrnahm. Es hörte sich an wie ein Knurren. Ein nicht sehr freundliches Knurren. Als Will wieder neben ihr stand, zupfte sie ihm ohne sich großartig zu bewegen am Ärmel. „Will ich glaub wir haben ein weiteres Problem. Hörst du das?“ Phoebe war wie erstarrt. Das hörte sich nicht nach einem Wesen an, dem sie heute auch noch begegnen wollte. Die Hexe erschrak als tiefer im Wald ein lautes Geräusch, wie ein lauter Stoß, erklang und darauf hin der Boden vibrierte. In den Büschen bewegte sich etwas hastig davon und das knurren hörte auf. Phoebe entspannte sich ein wenig und atmete erleichtert auf. „Schien als hätte uns etwas gerettet...Will nicht wissen, ob es noch was Gefährlicheres war, wir sollten schnellstens zurück zur Schule“ brachte sie leise hervor.

Als sie sich, immer noch Will am Ärmel gepackt, umdrehte um los zu laufen, ohne zu wissen wohin sie gehen sollte, fing der Boden wieder an zu vibrieren. Diesmal war es nicht nur ein kurzes vibrieren, es war ein vibrieren, dass andauerte und immer Stärker wurde. Der ganze Wald schien sich zu bewegen, Vögel und Fledermauswesen flogen an und über ihnen vorbei, auch die Krähen verließen ihren Posten und ein leises Brummen drang an ihre Ohren. Phoebe hob ihre Arme zum Schutz vor den Flügel und Krallen der vorbei fliegenden Tiere. Sie fiel als ein großer Vogel direkt gegen sie flog. Vögel waren ihr heute wohl wirklich nicht wohlgesonnen. Deprimiert wollte sie auf dem Boden liegen bleiben, doch das Brummen wurde lauter und das vibrieren stärker. Sie stellt sich langsam auf, um nicht nochmal hinzufallen. „Will was ist das?“ fragte sie ihren Kameraden ängstlich. Doch schon fielen Bäume vor ihnen um und Phoebe sprang, Will am Arm packend, zur Seite. Nur einen Moment später rollte ein großer Fels an ihnen vorbei. Er zog noch ein paar Bäume in Mitleidenschaft bevor er zwischen zwei sehr stämmigen Bäumen zum Stehen kam. Phoebe ging ein paar Schritte zurück, auf das plattgewälzte Gras, um durch die entstandene Lücke auf den Fels zu schauen. „Was zum...“ brachte sie heiser heraus. „Wie ist das denn passiert?“ ungläubig schaute sie zu Will hinüber. Überfordert machte sie in paar Schritte Richtung Fels. Doch sobald sie die Grenze des verbotenen Waldes überschritt, waren schon wieder ein paar Krähen angriffsbereit und sie hüpfte schnell ein paar Schritte zurück und landete auf ihren Hintern. „Verdammt! Ich dachte ihr wärt weg!“ Die Krähen schauten sie nur nichtssagend, von der anderen Seite aus, an. „In deiner Nähe wird’s wohl nie langweilig Will“, sagte sie scherzhaft über ihre Schulter hinweg zu dem Hufflepuff, auch wenn sie wusste, dass das nun wirklich nicht an ihm liegen konnte. Phoebe legte sich komplett hin und starrte wieder in den Himmel. Nun war es ruhig, nur noch das ein oder andere knistern eines umgefallen Baumstamms war zu hören und sie war nun ausnahmslos fertig mit den Nerven.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich so was jemals sagen würde, aber...ich habe für heute genug von der freien Natur“ teilte sie dem Hufflepuff missmutig mit. Als sie sich auf den Bauch drehte, um die andere Seite unter die Lupe zu nehmen erblickte sie ein Wesen am anderen Ende des Plattgewalztem Tunnel. Mit einem Blinzeln war es verschwunden und sie wusste nicht ob sie es sich eingebildet hatte oder nicht.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Wozu Feinde wenn es Krähen gibt?   Di 1 Jan 2019 - 14:53

Er grinste bei ihrem scherzhaften Unterton und erwiderte ihre Aussage so gleich mit einem verschmitzten Lächeln, dass sich in seinem Gesicht noch breiter machte als man es vermuten würde. Irgendwie waren diese Raben nun nicht mehr ganz so furchteinflößend, was daran liegen könnte das er nun nicht mehr alleine in dem Mist drin steckte. "Ich stecke eben voller Überraschungen. Macht doch mehr Spaß als ein Spaziergang hm?", erwiderte er leicht sarkastisch und schielte mit einem Auge zum Eingang hin zu dem Raben der auf dem Boden mit dem Schnabel etwas versuchte aufzupicken und dabei wohl seinen Blick bemerkte. Er musste ihn einfach bemerkt haben, wieso sonst würde er wohl genau in diesem Augenblick zu ihm hochsehen? Diese Viecher waren verdammt schlau, sie hielten sich alle wahrscheinlich oberhalb des Eingangs auf und sobald sie herauskamen würde man ihnen den Kopf mit dem Schnabel maltretieren. Seine Augen flogen zu Chapman die sich inzwischen auf den Bauch gelegt hatte, ihren Standpunkt zu dem was geschah und das sie genug für einen Tag von der freien Natur hatte, konnte er sehr gut nachvollziehen. "Da bist du nicht die einzige, glaub mir. Ich renne gefühlt seit einer Stunde vor diesen Krähen davon, aber die lassen sich wohl einfach nicht so leicht abspeisen. Tschuldige wenn ich deinen ruhigen Tag störe. Wir könnten jetzt allerdings einen sehr guten Plan gebrauchen wie wir sie wieder los werden können.", nachdenklich fokussierte er den Raben der wie wild anfing drohend mit den Flügeln zu schlagen und laut krähte, woraufhin mehrere Raben ebenso am Eingang auftauchten und begierig die beiden anstarrten. Einige Zeit verging in denen er schweigend vor sich hin brütete darüber nachdachte wie sie den Raben entkommen würden, in dieser Zeit wirkte William immer etwas apathisch, was aber nur rein äußerlich so war. Der Schein trügte, denn tatsächlich hatte er die wachsamen Raben ständig im Blick.

Seine Augen kniffen sich leicht zusammen, seine Ohren spitzten sich als ob er ein Spürhund wäre der gerade seine Beute gewittert hatte. Ein siegessicheres Lächeln legte sich auf seine Mundwinkel und auch wenn er nicht sofort darauf gekommen war und die Idee ein wenig riskanter war als gedacht, könnten Sie es so auf einen Schlag beenden. Hatten sie eine andere Wahl? Wohl kaum! Die Alternative war durch einen Sturm von Raben zu laufen, die ihnen auf der Hälfte der Strecke zum Schloss wahrscheinlich die Köpfe einpickten. "Ich habe eine Idee, die könnte funktionieren. Also ich laufe raus und stelle mich aufs offene Gras, damit locke ich Raben an, sie versammeln sich um mich und werden versuchen auf mich einzupicken. Das wird der Moment sein, wo deine Chance kommt und das muss so leise wie möglich passieren. Sobald alle Raben um mich herum flattern zielst du mit einem Imperdimenta auf den großen Schwarm und legst so alle mit einem Schlag lahm. Selbst wenn ich dabei auch gelähmt werde, kannst du mich mit einem Finite leicht wieder befreien und wir verschwinden. Was sagst du dazu?", fragte er überzeugt von seiner Idee, auch wenn er von dem Gedanken so einige Verletzungen hinnehmen zu müssen nicht gerade begeistert war.

Er konnte schlecht von Phoebe verlangen den Köder zu spielen, schließlich war er es gewesen der sie da mit reingezogen hatte und schlussendlich musste er sie da wieder herausholen. Kurz zögerte er und es wirkte für ihn als sei nicht wirklich von diesem Plan begeistert - er selbst war es auch nicht - aber etwas anderes fiel ihm gerade nicht ein und die Vögel vernichten wollte er nicht unbedingt. Nur im schlimmsten Fall wenn sie keine andere Alternative hatten, würde der Tod dieser Vögel eine Option sein, aber im hier und jetzt war William weiterhin davon überzeugt, dass sie für ihre veränderten Triebe nichts dafür konnten. Bereit zog er seinen Zauberstab und wartete ab, ob Phoebe es ihm nachtun würde oder den Plan ablehnte. Währenddessen fixierte er die Krähen und beobachtete genau was sie taten. Allein ihr Verhalten sich so sehr auf die beiden zu fixieren ohne sich ablenken zu lassen, war gänzlich unüblich für ein Tier. Dennoch rief der Anblick dieser schwarzen Knopfaugen eine Spur von Gänsehaut auf seinem Rücken hervor, der einzig von dem sicheren Gefühl eine Geheimwaffe zu haben, zurückgedrängt wurde. In seinen Gedanken fragte er sich was Chapman wohl gerade dachte, manchmal wünschte er, er wäre ein Legimentiker und könnte einfach in die Gedanken seines Gegenübers schauen. Das würde zumindest vieles vereinfachen und anderes vermutlich wieder verkomplizieren. So oder so er hatte keine große Lust noch länger in diesem Loch zu verbringen und darauf zu warten, dass diese Krähen sich eine neue Beuten suchten. "Scheint so, als ob wir keine andere Wahl hätten, die wirken nicht als würden sie in der nächsten Zeit verschwinden und die einzige Alternative wäre warten und hoffen, dass sie es irgendwann von selbst aufgeben. Dazu bin ich aber nicht bereit. Das ist sowas von ätzend alles, kann nicht ein Tag mal ganz normal verlaufen? Ich meine so normal wie es normalerweise halt läuft, ohne Zwischenfall? Diese Schule wird langsam zu einem richtigen Zoo.", murmelte er selbst etwas genervt von all dem vor sich hin und bemerkte überhaupt nicht, dass er das gerade laut ausgesprochen hatte, auch wenn es die Wahrheit war. Jetzt hing alles von Phoebe ab, was ihn auch ein bisschen nervte. Seit seiner letzten Erfahrung mit Ryan, hasste er es enorm von anderen abhängig zu sein.

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Wozu Feinde wenn es Krähen gibt?
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