Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeNeulingsportalMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

24 Punkte

Slytherin

77 Punkte

Ravenclaw

76 Punkte

Hufflepuff

113 Punkte
____________

Orden

0 Punkte

Professoren

2 Punkte

Todesser

0 Punkte

Ministerium

6 Punkte
Hauptplotevents:

Event:

Infos:


Gesucht:


Unterricht (Gruppe 3):





Zu Starten:
Verwandlung

Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:


Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Teilen | 
 

 [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Julian Melark
Zauberer
avatar

Anzahl der Beiträge : 94
Anmeldedatum : 19.12.14

Charakterbogen
EP:
5600/5800  (5600/5800)

BeitragThema: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Mi 18 Apr 2018 - 0:07

Seine Gelüste waren längst nicht befriedigt. Der Auftrag des dunklen Lords waren eindeutig und er verspürte das unglaubliche Bedürfnis nach Blut zu trachten. Seine Adern pulsierten als er bei einem heftigen Gewitter in die Villa eines prominenten Zauberers des Zauberergarmots eindrang. Es wurde Zeit die Übernahme voranzutreiben und ein Zeichen zu setzen. Zeit ein weiteres menschliches Opfer von seiner sterblichen Hülle zu lösen und dem Tod zu übergeben. Der Donner grollte quer über die Insel, während Julians Gefolgsleute sich um die Wachen vor dem Haus kümmerten. Welch kümmerliche Wesen, die es wagten sich dem Dämon der Unterwelt entgegenzustellen. Keiner dieser beiden erbärmlichen Auroren hätte auch nur den Hauch einer Chance. Daher schalteten seine Gefolgsleute die beiden im Nu aus, sodass er freie Bahn hatte. Leise wie ein Schatten schlich er sich hinein, der Blitz spiegelte sein Anglitz auf der Wand, während er geschwind durch die Korridore der Villa huschte. Er konnte es riechen, sein Opfer. Es kam auf ihn zu und schien etwas verdächtiges gehört zu haben. Mit gezogenem Zauberstab und einem Lumos an der Spitze ging er leise auf nackten Füßen durch den Korridor. Julians Zähne blitzten in der Dunkelheit, seine gelblichen Augen hatten sein Ziel die ganze Zeit im Blick gehabt. "Hallo? Ist da jemand? Hallo?", rief der Mann. Der Geruch seines Schweißes drang an Julians mehr als empfindliche Nase. Angstschweiß, das erste Zeichen genauso wie das Zittern an der Hand. Nun wurde es Zeit mit seinem Opfer zu spielen, Zeit jene Triebe zu befriedigen die ihn so berühmt gemacht hatten. "Ihr zittert, fürchtet ihr etwa den Tod? Oder fürchtet ihr die Dunkelheit?", fragte Julian zischend, ohne die Furcht zu haben gesehen zu werden. Verängstigt wandte der Mann sich suchend nach der Stimme um. "Wer ist da?! Kommt heraus oder ich hole die Auroren! Ihr wisst wohl nicht wer ich bin oder? Ich bin ein hochrangiges Mitglied des Zaubereigarmots!", wie erbärmlich er doch war. Er versuchte selbstsicher und mutig zu wirken, wo jeglicher Mut nur noch töricht war. Julians krächzendes Gelächter zog durch die dunklen Hallen, es wurde lauter von Sekunde zu Sekunde. Dieser alte törichte Mann war so lächerlich, das er es beinahe nicht einmal wert war seinem Henker in die Augen zu sehen. Julian trat langsam aus der Dunkelheit heraus ins Licht des Fensters. Seine schwarze Kapuze verdeckte sein Gesicht, aber seine gelblichen leuchtenden Augen und die leicht grün schimmernden langen Fingernägel waren ein deutliches Kennzeichen von ihm. Man sah dem Mann an, das er jetzt noch mehr Angst hatte. "Ihr...ihr...ihr seid dieser Mörder, dieser Melark. Ein Vampir! Ihr wollt mein Blut oder?", erneut lachte Julian krächzend, amüsiert darüber wie wenig er doch von dem begriff was eigentlich vor sich ging.
"Nein, ich möchte euch langsam vernichten. Also, die Grundregeln eines Duells. Zuerst verneigen wir uns, nicht wahr? Oh kommen sie, wenn wir uns schon duellieren im Angesicht der Posaunen des jüngsten Gerichts, sollten wir die Traditionen nicht vergessen.", zischte Julian bedrohlich und zog seinen Zauberstab, ehe er sich wirklich verneigte.  

"Ich werde euch zur Strecke bringen! WACHEN!", rief er laut, doch niemand antwortete in der Dunkelheit. Julian sah ihn ein wenig enttäuscht von seiner unehrenhaften Reaktion an und sparte es sich zu lachen. "Deine Wachen sind dir bereits vorausgeeilt ins Jenseits. Du wirst ihnen bald dort Gesellschaft, doch zunächst werden wir uns unterhalten.", Julians Hass stieg von Minute zu Minute. Er konnte den Gestank des Schweißes riechen und er hasste diese muffige Atmosphäre in dieser Villa. Altertümlich, das Haus eines Bürokraten, eines kleinen schwächlichen Hampelmannes. "Lumos Solem!", rief der Mann aus, ehe Julian sich in Luft auflöste. Der Licht war jedoch viel zu schnell, sodass es einige Verbrennungen an diversen Körperstellen hinterließ. Nur Sekunden später wäre Julian nicht mehr in der Lage gewesen zu verschwinden. Der Schmerz auf seiner Haut, brannte sich tief in sein Bewusstsein ein. Er genoss jeden Augenblick den er mit diesem Schmerz verbrachte. Oh wie oft hatte er sich schon selbst diese Form der Schmerzen zugefügt? Nägel durch die Hand, Säure in Wunden, Messer unter die Nägel und noch viele andere Experimente um die Grenzen der Erfahrung von Schmerz und Leiden zu erforschen und sich selbst zu beweisen, dass er immer noch am Leben war. "Legillimens!", zischte Julian und drang gewaltsam in die Gedanken seines Opfers ein. Mehr und mehr durchdrang er die Blockaden und veränderte die Erinnerungen so sehr, das aus allem was positiv war, nur noch negative Fetzen eines Horrorromans zurückblieben. Der Mann erlebte dank Julian noch einmal die Erinnerung an die Hochzeit seiner Tochter, doch im Gegensatz zur Realität, erschien Julian dort und schlachtete seine Erinnerung quasie ab. Er ließ seine Tochter Blut spuckend zu Boden gehen und grinste ihm dabei noch frech ins Gesicht. "Also wirklich, das könnt ihr doch besser oder? LOS KÄMPFT ENDLICH!!  ICH HATTE NOCH NICHT GENUG....SPAß!!!", erneut ertönte in dem Kopf des Mannes ein lautes krächzendes Lachen von Julian. "Hmm, deine Tochter wird die nächste sein, schon bald kannst du sie im Jenseits begrüßen und dann wird sie dir erzählen wie qualvoll ihr Tod war.", fügte er grinsend hinzu und schlachtete weitere seiner Erinnerungen ab, bis sein Opfer so kraftlos und ohne Hoffnung darstand, das Julian seinen Kopf wieder verließ. Der Mann atmete schwer und wirkte völlig entsetzt, gerade zu paralysiert. "Stupor!", aber dieser wurde von einem nonverbalen Protego mit Leichtigkeit abgewehrt. "Erbärmlicher Wurm. Du bist nicht würdig die magische Gesellschaft zu leiten. Du besitzt keine Stärke, keine Ehre und keinen Mut. Du bist ein Redner, ein Heuchler und der Restauration unwürdig! CRUZIO!", die Schmerzensschreie hallten durch den Korridor, so laut das man es hätte bis auf die Straße hören können, wäre da er nicht dieser intensive Donner gewesen.

"Steh auf, steh auf!", zischte Julian, der einen wahren Kampf wollte. Selbst der alte Arthur hatte ihm mehr Freude beschert als dieser Narr. Diesmal wollte Julian den Kampf nicht eröffnen, sondern wartete ab was sein Opfer tat. "ignis Tempestas!", ein Feuerball der auf Julian zuflog und ihn aufgrund seiner Vampirschnelligkeit verfehlte. Allmählich verging ihm die Lust auf diesen Kampf, sodass er einen alten Zauberspruch von Bellatrix Lestrange anwandte, bei dem sein Zauberstab zu einer Peitsche wurde. Mit einem geschwungenem Hieb traf er den Mann am Rücken. "Expeliarmus!", ein verzweifelter Versuch, doch Julian konterte ihn erneut mit einem Abwehrzauber und erwiderte diesen mit einem Flos Plectus. Die Ranken wurden jedoch Geistes gegenwärtig abgewehrt. Also vollführte Julian erneut den Peitschenzauber und traf den alten Mann diesmal an der Brust und leicht im Gesicht. Vor Schmerzen brüllend ging dieser zu Boden und verlor seinen Zauberstab. Grinsend blieb Julian abwartend stehen, doch der Mann erhob sich nicht mehr, sondern blieb zusammengekrümmt liegen, was in dem Vampir erneut den Hass förderte. "bitte...nicht...Gnade...", stotterte der Mann und blickte furchtsam in Julians vor Hass triefendes Gesicht. "Vox Acris!", sein geliebter Zauber traf den Mann und es dauerte einige Momente bis er Wirkung zeigte und der alte Mann anfing Blut zu spucken und röchelnd nach Luft zu schnappen. Wie ein Sklave kroch er auf dem Boden herum und versuchte nach seinem Zauberstab zu greifen, in der Hoffnung einen Heilzauber anwenden zu können der ihm das Atmen erleichterte. Doch Julian ließ den Zauberstab auf dem Boden immer wieder ein Stück von dem alten Mann wegrollen unzwar genau dann wenn er ihn fast hatte. "Komm...du wirst ihn gleich haben. ich lasse dich ihn nehmen und dich heilen. Du musst es nur schaffen ihn zu kriegen.", seine Taktik die meist immer funktionierte, doch die meisten durchschauten nicht, das diese Hoffnung trügerisch war. Denn je mehr sich der alte Mann bewegte desto eher starb er an seinen inneren Blutungen. Seine Lunge war durchschnitten worden. Tatsächlich versuchte der alte Mann es weiter, es dauerte beinahe eine halbe Ewigkeit bis er an seinem eigenen Blut endlich erstickt war. "Lächerlicher Wurm.", zischte er und griff unter den toten Körper, ehe er an einen abgelegenen Ort außerhalb der Städte apparierte, um ihn dort zu verbrennen. Es durften keine Überreste mehr zu finden sein. Noch ahnte er nicht, dass sich ihm ein Gegner entgegenstellen würde, der noch viel gerissener und mächtiger war. Jemand der seinen Willen zu kämpfen bis aufs äußerste befriedigen konnte. Dark Moor sollte zum Ort eines schaurigen Kampfes der Dunkelheiten werden.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elija Cartwright
Hauptplot-NPC
avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Anmeldedatum : 25.09.17

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Mi 18 Apr 2018 - 17:12

Der Besuch im Rabbit's Hat hatte Elija neben der jungen Claire Bennett eine weitere Spur auf seiner Suche nach den Todesser eingebracht. Der Mann, welchen er an diesem Tag verfolgte, nannte sich Julian Melark und einige wenig folterresistente Anhänger dieser Person, hatten Elija auf eine erste Fährte gebracht. Melark soll demnach ein hohes Tier im dunklen Orden sein und seine Spionagefähigkeiten sollen seines gleichen suchen, so sagte man ihm. Doch optimal geschützt hatte sich der Blutsauger nicht. Elija war einer Spur von Anhängern Melarks gefolgt und hatte schließlich die Information über seinen momentanen Aufenthaltsort erhalten. Dieser Information nach, sollte der Bleiche Spion sich zum besagten Zeitpunkt mit einem Auftragsmord beschäftigen. Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Mann von jemandem Befehle empfing. Denn nur zwei Sorten von Leuten machten sich auf diese Weise die Finger schmutzig. Leute wie Julian Melark, welche Teil einer Befehlskette waren und diese nicht anführten und Leute wie Elija Cartwright, die alleine agierten und somit keine andere Wahl hatten.
Der Metamorphmagus war noch immer im Körper des jungen Goodwills unterwegs. Diesen hatte er sich mühsam erkämpft und war auch nicht gewillt ihn jemals wieder frei zu geben. Allein die Seele des anderen Zauberers wurde zunehmend lästiger. Er kämpfte gegen die Gefangenschaft im eigenen Körper und war ein Problem, welches langfristig behoben werden musste, um wieder volle Kraft erlangen zu können. Doch an diesem Tag gab es andere Dinge zu erledigen. Der alte Zauberer apparierte vor das Haus des Gremiumsmitglieds, welches bereits von drei Gestalten in Flammen gesteckt wurde. Elija hatte die Fähigkeit des Metamorphmaguskörpers genutzt, um in seiner eigentlichen Gestalt auftreten zu können. Bekleidet war er mit einem weißen Hemd, einem schwarzen Anzug und dazu passenden Lederschuhen. Das Outfit schien seiner Jagt in keiner Weise angemessen und doch war es frei von Beschädigung und Verschmutzung.
Die Brandstiftung der drei Gestalten, welche offenbar zu Julian Melark gehörten, konnte nur bedeuten, dass sich der Vampir bereits aus dem Staub gemacht hatte. Diese Villa sollte also nicht die letzte Station an diesem Tag bleiben. „Hallo zusammen“, machte Elija auf sich aufmerksam, während er sich von leichten Schritten auf die drei Männer zutragen ließ. Alle drei hatten mittlerweile den Zauberstab auf den mächtigen Zauberer gerichtet, während dieser bloß sein Gesicht verzog. „Ich habe nur eine Frage. Was ist denn das für ein Benehmen?“ In entspanntem Tempo, zog Elija Goodwills Zauberstab aus dem Sakko hervor, um mit diesem die ersten Angriffe der Männer abzuwehren und die drei dann problemlos zu entwaffnen. Die Zauberhölzer landeten im Feuer, während Elija zufrieden und fast freundlich lächelte. „Besser. Also, wer von euch ist den der klügste?“ Die Tatsache, dass die drei überforderten Männer nun jeweils auf einen anderen zeigten, klärte diese Frage besonders schnell. „Ja, das habe ich vermutet. Dann machen wir es anders.“ Elija zeigte mit dem Zauberstab auf einen der Männer und begann diesen dann in kurzen Abständen auf den nächsten zeigen zu lassen. Der aufmerksame Beobachter würde merken, dass seine Lippen sich stumm bewegten. In dem Kopf des Zauberers wurde ein Abzählreim aufgesagt, welchen normalerweise Kinder verwendeten. Als der Stab auf einem Mann verharrte, ging alles sehr schnell. Eine knappe Geste des Metamorphmagus schleuderte die anderen beiden Zauberer in die Flammen, wo diese nach kurzem Aufschreien verstummten.
Glückwunsch, du wirst hier nicht sterben! Außer du verrätst mir nicht, wo der werte Herr Melark sich aufhält.“ Elijas Gesichtsausdruck war von einem freundlichen Lächeln gezeichnet. Der überlebende Handlanger Melarks hingegen zitterte mittlerweile. „Da… Dark Moor…“ Elija überwand die letzte Distanz und klopfte dem Mann auf die Schulter. „Ich danke dir.“ Dann apparierte er mit dem anderen Mann zusammen in das Sumpfgebiet, um diesem dann direkt nach der Ankunft das Genick zu brechen. Direkt vor dieser Szene befand sich der gesuchte Vampir, ebenfalls mit einer Leiche. Elija ließ den toten Körper ungeachtet zu Boden fallen, während er den bleichen Blutsauger betrachtete. „Wow, helfen da keine Cremes?“ Ein fast angewiderter Ausdruck lag auf seinem Gesicht. Es handelte sich um reine Provokation. Diese war keinesfalls nötig, sondern diente alleine der Belustigung des Metamorphmagus. „Ok Melark, hier die Spielregeln. Wir werden diesen Ort als Partner verlassen, oder du verlässt ihn gar nicht. Das wird die Antwort auf jedes ‚Was kannst du mir bieten?‘ sein, weshalb ich diese Frage nicht hören möchte. Wenn ich dir etwas anbiete, dann geht es von mir aus. Ansonsten biete ich dir lediglich zu überleben. Klar soweit?“ Elija richtete sein Sakko, während er den Blick weiterhin auf die bleiche Gestalt richtete. „Melark, du sollst besondere Fähigkeiten haben. Spionage. Dein Geschäft sind Informationen und zu deinem Glück, liebe ich Informationen. Mein Angebot sieht folgendermaßen aus: Arbeite für mich, versorge mich mit Informationen und erreiche durch mich die Macht, die dir wirklich zusteht. Ich weiß nicht wer dich leitet, aber einen Meisterspion mit derartiger Drecksarbeit zu behelligen, scheint mir unangemessen.“ Elija breitete die Arme aus, um den Vampir auf den Sumpf hinzuweisen. „Oder bist du gerne an solchen Orten? Macht das deinesgleichen in seiner Freizeit? Ach ja, bei diesem Problemchen kann ich möglicherweise auch Abhilfe schaffen, wenn du es dir verdienst. Außer du willst diese stylischen Beißerchen, den unheimlich sorgenerregenden Teint und diese sicherlich belastende Blutgier behalten. Jedem das seine. Ich bin da tolerant“, winkte Elija ab und grinste mit belustigter Miene. „Machen wir es kurz. Bist du dabei, oder muss ich mir das Hemd versauen?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Julian Melark
Zauberer
avatar

Anzahl der Beiträge : 94
Anmeldedatum : 19.12.14

Charakterbogen
EP:
5600/5800  (5600/5800)

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Do 3 Mai 2018 - 22:57

Seine finsteren Augen musterten die dunkle maskierte Gestalt die plötzlich vor ihm aufgetaucht war und offensichtlich einem seiner Gefolgsleute das Genick gebrochen hatte. Mit seinen gelb leuchtenden Augen visierte er seinen Gegner bedrohlich an. Sein Zauberstab glitt unter dem Mantel hindurch, während er sich gespannt anhörte was man ihm vorschlug. Allerdings traute Julian seinen Ohren nicht so recht. Entweder war dieser Kerl absolut lebensmüde und wollte sterben oder er überschätzte sich hoffnungslos. Wie wollte diese jämmerliche Gestalt etwas gegen Julian Melark ausrichten? Gegen den Dämon der Unterwelt. Dieser Kerl glaubte wohl, wenn er seine Name kenne und etwas über seine vielen Aktivitäten in der londoner Unterwelt, würde ihn das beeindrucken. Aber letztlich war er ebenso eine Made wie die meisten die es wagten sich dem Vampir entgegenzustellen. Erregt von der Kampfeslust und vom Adrenalin in seinen Venen, leckte er sich über seine trockenen Lippen und grinste breit vor sich hin. Dieser respektlose Wicht würde schon bald vor ihm knien und vor Gnade wimmern. Viel zu lange hatte sich Julian nach einem ernstzunehmenden Gegner gesehnt, nun würde er seinen heiß ersehnten Kampf auf Leben und Tod bekommen. Dieses Gefühl wenn man in den Abgrund starrte, wenn das eigene Leben davor war beendet zu werden und die Agonie an Schmerzen niemals endete. Sein Gegner litt an Selbstüberschätzung, dieser Fehler würde ihm zum Verhängnis werden. Bisher hatte noch niemand Julian Melark besiegen können. Seine übermenschlichen Fähigkeiten gingen weit über das Potenzial hinaus, dass dieser Kerl sich vorstellen konnte. Das krächzende Lachen kam aus seinem Mund und hallte über den gesamten Platz, während er seinem Gegner unerschrocken in die Augen sah. Dieser Mann amüsierte ihn, es machte ihm Spaß einem Feind in die Augen zu sehen, der scheinbar ebenso töricht wie furchtlos erschien. Noch jemand der vom Dämon in den Tod geschickt werden sollte, nur ein weiterer Depp der glaubte er wäre ein Held. Jämmerliche Maulhelden und Versager, niemand war seiner würdig, niemand hatte es lange ausgehalten. "Du hast ganz schön Mut.", begann Julian mit bedrohlich zischender Stimme, "aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass das alles nur eine Fassade ist. Und weißt du was? Dein respektloser Unterton gefällt mir nicht. Du bist entweder sehr dämlich oder töricht dich mit mir anzulegen oder glaubst du wirklich es reicht etwas über mich zu wissen?! Nur damit wir uns verstehen, ich diene NIEMANDEM! Und wenn du soviel über mich weißt, solltest du besser vor mir auf die Knie fallen, bevor ich dich zertrete wie eine elende Wanze.", zschte Julian und ließ dem sofort Taten folgen. Mit einem nonverbalen Sectumsempra, eröffnete Julian den Kampf der beiden Gladiatoren. Noch ahnte er nicht wen er vor sich hatte und doch wollte er jeden Schmerz spüren, den dieser Feind ihm bringen konnte. Die Befriedigung in ihm wenn es sich anfühlte, wie die Nägel die er sich selbst durch die Hand gehämmert hatte.

Sofort benutzte Julian seine Vampirgeschwindigkeit um dem Blickfeld seines Gegners zu entgehen und ihm damit jegliche Chance zu nehmen, ihn mit einem Lichtzauber anzuvisieren. Neblua nubis, sprach er in Gedanken, um eine Nebelbank um seinen Gegner herum zu errichten und ihn danach mit Cruziatus-Flüchen von verschiedenen Standorten aus zu beschießen. Sein Gegner würde überhaupt nicht wissen wie ihm geschah. Ernut hallte ein lautes krächzendes Lachen durch die Dunkelheit, die Blitze schossen immer wieder auf sein Ziel. Dann folgten Avada Kedavra- Flüche. Ein Blitzfeuer von grünen und roten Blitzen die seinen Feind vernichten sollten.
"Du kannst niemanden angreifen, den du weder sehen noch hören kannst. Aber ich sehe dich und ich weiß, dass du leiden wirst. Du Narr, bereist es noch früh genug, dich mit mir angelegt zu haben. Leider wird es das letzte Mal sein, das du irgendetwas bereust. Die Alterative ist, du unterwirfst dich mir und schwörst mir Treue, dann lasse ich dich vielleicht, dank meiner Großzügigkeit für eine Weile am Leben.", natürlich sagte ihm sein Instinkt, dass sein Gegner dieses Angebot nicht annehmen würde und genau das war es worauf Julian gehofft hatte. Für ihn galt nur der zermürbende vernichtende und vergiftende Kampf bis zum jüngsten Gericht und dem Erklingen der Posaunen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elija Cartwright
Hauptplot-NPC
avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Anmeldedatum : 25.09.17

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Sa 5 Mai 2018 - 0:18

Natürlich ging der Vampir nicht auf das Angebot des alten Zauberers ein. Dieser war auch nicht davon ausgegangen, dass seine Provokante Art zu einer direkten Unterwerfung führen würde. Hätte sich Melark nämlich tatsächlich derart schnell unterworfen, wäre er all die Mühe nicht wert gewesen. Da er sich nun aber zumindest nicht als vollkommene Enttäuschung bewiesen hatte, konnte sich Elija tatsächlich vorstellen den Blutsauger in seine Reihen aufzunehmen. Dafür musste er ihm allerdings zunächst zeigen, dass er der überlegende Zauberer war.
"Stimmt", bestätigte der alte Zauberer mit einem ungeduldigen Nicken, als Melark seinen Mut ansprach. "Jetzt geht es in die falsche Richtung. Dabei hat es so klug begonnen", wies er die Anschuldigungen des Vampirs zurück. Dass Elija weder dämlich, noch lebensmüder oder sonst etwas war, würde der Todesser noch früh genug erfahren. "Auf die Knie fallen? Nein, einfach nein." Elija zog fast nebensächlich seinen Zauberstab hervor, um mit diesem den ersten halbherzigen Angriff des Meisterspions abzuwehren. Im selben Moment entzog sich der Gegner mit enormer Geschwindigkeit dem Blickfeld des alten Metamorphmagus. „Das ist durchaus ein netter Trick. Du solltest damit an sportlichen Wettkämpfen teilnehmen“, sprach Elija in die Dunkelheit des Sumpfgebietes, während er sich umschaute, um den Todesser zu lokalisieren. Spätestens wenn dieser Zauberte, würde er ihn wieder bemerken. Elija rechnete allerdings nicht mit der aufkommenden Nebelwand, welche ihn im nächsten Moment umhüllte. Mit einem anerkennenden Nicken betrachtete er den Nebel, der ihn umgab. Ein interessantes Ablenkungsmanöver. Doch es war vorherzusehen, dass Melark die scheinbare Orientierungslosigkeit des Metamorphmagus ausnutzen würde.
Elija machte sich nicht die Mühe die Flüche abzuwehren. Stattdessen apparierte er sich in die Richtung, aus welcher diese kamen. Lautlos erschien er hinter dem dunkel gewandeten Vampir, welcher seine Angriffe und seine Stimme in den Nebel richtete. Der dunkelhaarige Zauberer beobachtete das Schauspiel, während er sich entspannt und ordentlich die Hemdärmel hochkrempelte. Erst als diese fein säuberlich gekürzt worden waren und die Ansprache des Gegners ein Ende gefunden hatte, erhob Elija schließlich das Wort. „Ich sehe und höre dich eigentlich sehr gut. Der Schatten in der Nebelwolke ist ein Baumstumpf. Kleiner Trick meinerseits.“ Elija zog erneut den dunkel gefärbten Stab hervor, welcher eine Metamorphmagusfeder aus Elijas Blutlinie in sich trug. Es war Goodwills Stab gewesen und obwohl der Cartwright nicht viel von seinem Nachfahren hielt, hatte dieser durchaus einen guten Stab anfertigen lassen, welcher auch Elijas Magie angemessen war. Der Stab war in Goodwills Händen also eher eine Verschwendung gewesen. „Du scheinst auch sehr mutig zu sein. Aber es gibt diesen einen Punkt an dem Mut aufhört und Dummheit beginnt. Du bewegst dich stark darauf zu. Also, letzte Chance. Schließe dich mir an, oder verliere dein Leben im Kampf.“ Elija zuckte mit den Schultern. Die Wahl lag bei Melark und obwohl er ihm scheinbar eine Wahl gelassen hatte, wusste der alte Zauberer, wie der Vampir sich entscheiden würde. Der Nebel war mittlerweile vom Wind fortgetragen worden, so dass man nun den Baumstamm erkennen konnte, vor dem Elija zuvor gestanden hatte. „Ach, wir wissen ja beide wie das ausgeht“, zuckte er erneut mit den Schultern, bevor er den Stab hob und dem Vampir einen Cruziatus-Fluch entgegen warf.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Julian Melark
Zauberer
avatar

Anzahl der Beiträge : 94
Anmeldedatum : 19.12.14

Charakterbogen
EP:
5600/5800  (5600/5800)

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Do 24 Mai 2018 - 23:55

Dieser Bastard! Julian war offenbar nicht der einzige der mit schnellen Reflexen ausgestattet war. Erregt vom Kampf leckte er sich über die Lippen und nutzte seine Vampirgeschwindigkeit um dem feigen Angriff zu entgehen. Dieses Schwein wollte ihn also auch von hinten vernichten, aber so leicht würde sich Julian Melark nicht geschlagen geben. Laut krächzend lachte er in der Dunkelheit, diesmal behielt er sein Opfer genau im Blick. "Sehr gut, seeeeeehr gut. Mach nur weiter, das macht Spaß und davon hatte ich noch nicht genug heute. Los bespaß mich weiter! ", eine fieses Gelächter das mehr einem Irren gleich, heilte über das Sumpfgebiet, als es plötzlich ziemlich heiß wurde. "Ira Elementum", um den Vampir herum entstand Feuer, ein wirbelender Tornardo gemacht aus Flammen, der in die Höhe schoss. Julian benögite alle Kraft um ihn konstant zu halten und als die Zeit gekommen war, ließ er ihn wie eine Dampfwalze nach vorne wegbrechen.

Die Feuerwalze sollte ihn nur ablenken, denn sofort bewegte sich Julian weg von seiner Position direkt auf seinen Gegner zu. "Umbra fulgur ", rief er und ließ den schwarzen donnernden Blitz auf Elija los, ehe sich Julian in Luft auflöste. Ja, tatsächlich war er nicht mehr zu sehen und als er nahe genug dran war und die Gelegenheit für sich sah, wollte er zuschlagen. Mit einem nonverbalen "Flos Plectus" wollte er seinen Gegner dazu bewegen, sich entweder wegzubewegen oder die Ranken zu zerstören, in beiden Fällen würde es auf das gleiche Ergebnis hinauslaufen. "Dein Problem ist, dass du einfach zu menschlich bist. Na komm schon find mich.", seine Stimme war nicht ortbar. In seiner Stimme lag soviel Selbstsicherheit und Sarkasmus, das er damit die Luft zerschneiden konnte. Wie sehr es Julian doch genoss seinen Gegner leiden zu sehen, in dem Wissen zu sein, dass er ihm vollkommen ausgeliefert war. Außerdem musste er doch herausfinden, was sein Gegner für Fähigkeiten besaß. "Wer bist du? Sag mir wer du bist. Du tauchst hier auf und willst mich rekrutieren? Dann will ich deine Identität.", zischte er mit seiner niedergeschlagenen Stimme. Es wurde Zeit den Schleier zu lüften. Sobald Julian den Namen hatte, war es nur noch eine Frage der Zeit bis er genug über ihn wusste, um ihn damit unschädlich zu machen. Ein Melark ließ sich von absolut niemandem so einfach unterwerfen.

Dieser Feind war ein Trottel und doch spürte Julian ein leichtes Zittern in seiner Hand, es war wie eine Warnung. Eine Warnung das sein Feind eine Macht besaß, die er nicht bezwingen könnte. Dieser Kerl war nicht lebensmüde, er war mächtig und trainiert. Er besaß Fähigkeiten die weit über dem Durchschnitt lagen und er war bereit sie gnadenlos einzusetzen. "Langweile mich nicht!", an dieser Stelle hatte Julian das warten endgültig satt, zielte und wandte einen Legillimens an, um in die Gedanken seines Feindes einzudringen. Er hoffte auf diese Weise wichtige Informationen aus dem Kopf seines Gegners zu ziehen und ihn genügend schwächen zu können, damit er ihn am Boden hatte. So würde er am einfachsten herausfinden, wer sein Gegner war und was er von ihm wollte. Wieso er ausgerechnet auf Julian kam und was er über seine Aktivitäten wusste. Wusste er auch von den Todessern? Nein das war unmöglich! Das konnte nicht sein.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elija Cartwright
Hauptplot-NPC
avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Anmeldedatum : 25.09.17

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Mi 6 Jun 2018 - 22:07

Der unverzeihliche Fluch verfehlte den übermenschlich schnellen Blutsauger. Julian Melark mochte verrückt sein und Elija war sogar überzeugt davon, dass das Hirn des Todessers außer Acht gelassen haben musste, als er den Körper vor den natürlichen Folgen des Todes zu schützen begonnen hatte. Dennoch war sich der alte Zauberer bewusst, dass Melark kein einfacher Gegner war und zudem jemand, der über besondere Fähigkeiten verfügte. Die Bemühungen der Anwerbung waren durchaus ernst gemeint gewesen. Einen Spion dieses Kalibers konnte man immer gebrauchen. Der Metamorphmagus hätte aber auch kein Problem damit, wenn das Ganze auf den Tod der bleichen Gestalt hinauslaufen würde und danach schien es momentan auszusehen. Eine Schande, wie Elija fand.
Wow, übst du diesen Schwachsinn abends vorm Spiegel?“ Spott lag auf dem Gesicht des Wiedergeborenen, während er beeindruckt beobachtete, wie der Vampir einen nicht zu unterschätzenden Feuertornado erschuf. „Apropos Spiegel, wie ist das eigentlich mit Vampiren und Spiegelbildern? Es gibt da ja so viele interessante Klischees. Wie ist es mit Knoblauch?“ Die Zunge des Zauberers war spitz wie zuvor, seine Konzentration galt jedoch der Flammenwalze, die sich ihm nun näherte. Er war nicht so töricht, dass er einen solchen Angriff auf die leichte Schulter nahm. Wenn man mit Anstrengung erfolgreich war, konnte man schließlich immer noch so tun, als wäre keine große Mühe notwendig gewesen. Der dunkelhaarige Mann hob den Zauberstab über seinen Kopf und beschwor einen mächtigen Wind, welcher ihn wie einen Tunnel umgab. Die magisch erschaffene Naturgewalt drückte das Feuer vor Elija empor und ließ es hinter ihm wieder zu Boden sinken. Für den kurzen Moment, in welchem ihn die Flammen überrollten, war er auf diese Weise also geschützt.
Der nächste Schritt war reines Glück, auch wenn Elija es nie zugeben würde. Er wollte dem Blutsauger nach dem verschwinden der Flammen mit einem Gegenangriff überraschen, weshalb er schon einen Zauber erschuf, bevor er wieder freie Sicht hatte. „Lumos solem!“ Das Sonnenlicht sollte das untoten Fleisch von Melarks Knochen brennen und doch wirkte es in diesem Moment lediglich um den Überraschungsangriff des Vampirs abzuwehren. Was auf Melark also wie eine übermenschlich schnelle Reaktion wirken musste, war lediglich Glück gewesen.
Kurz darauf griffen Ranken nach den Füßen Elijas und drohten ihn zu fesseln. Mit einem Grinsen ergab er sich den Fesseln des Gegners, um ihm einen Triumph zu geben, welchen er kurz darauf zunichtemachen würde. Melark mochte mächtig sein, aber die hölzernen Fesseln waren kein Mittel, mit welchem man dem alten Cartwright gefährlich werden konnte. „Zu menschlich? Kannst du mir das schriftlich geben? Da gibt es einige, denen ich das gerne beweisen würde“, grinste der dunkelhaarige Zauberer, während er in der Umarmung der Ranken fast entspannt wirkte. Melark schien den Dialog zu suchen. Vermutlich wiegte er sich in Sicherheit. Ein Gefühl, welches der alte Zauberer langsam vernichten wollte. „Du verkennst deine Situation noch immer. Ich bin der, der dein Leben beenden wird, wenn du nicht zustimmst. Zunächst würde es also genügen, wenn du mich Meister nennst.“ Der Vampir war seinem Orden loyaler als Elija es vermutet hatte. Eine Rekrutierung schien unmöglich und langsam verlor er auch den Spaß an Melarks Wut. „Um nochmal auf die Menschlichkeit zurück zu kommen…“ Im selben Moment schien Cartwright in den Ranken zusammenzuschrumpfen, bevor sich aus der magischen Fessel ein Rabe erhob, der eine Runde drehte und bei der Landung wieder die Gestalt Elijas annahm.
Doch die bleiche Gestalt schien die Suche nach Elijas Identität noch immer nicht aufgegeben zu haben. Er versuchte in den Kopf des alten Zauberers einzudringen. Ein hoffnungsloses Unterfangen, schließlich war Okklumentik kein Fremdwort für ihn. „Ich bin dir in jeder Hinsicht überlegen!“, waren de Worte, die Elija ihm auf dem mentalen Weg, den Julian geschaffen hatte, zukommen ließ, bevor er ihn ohne jegliche Information aus seinem Kopf verbannte. „Du wirst nichts über mich erfahren und ich bin es auch leid dir letzte Chancen zu geben. Wir sollte das jetzt beenden!“ Elija hob den Zauberstab und schickte dem Blutsauger eine große Menge an Todesflüchen entgegen, um einer Flucht durch seine übermenschliche Geschwindigkeit vorzubeugen. Es blieb ihm nur ein direktes Duell übrig. Der mächtigere Zauber würde siegen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Julian Melark
Zauberer
avatar

Anzahl der Beiträge : 94
Anmeldedatum : 19.12.14

Charakterbogen
EP:
5600/5800  (5600/5800)

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Do 9 Aug 2018 - 15:15

Dieser Kampf war eine Verkörperung all dessen was Julian schon immer wollte, der Kampf bis aufs Blut, um auch den letzten kleinen Schmerz in Adrenalin zu verwandeln. Einen Kampf bis an die Grenzen allen Möglichen. Die Vernichtung seines Gegners hatte oberste Priorität, niemand war dem Dämon der Finsternis überlegen, niemand würde ihm das Handwerk legen und doch spürte Julian an diesem Monster etwas einzigartiges, etwas was er bei keinem anderem Zauberer bisher gefüllt hatte. Eine Finsternis die er nicht beschreiben konnte, eine Macht die uralt und doch mächtiger war als alles was Julian bisher in seiner Zeit als unsterbliches Wesen erlernen konnte. Wer war diese Person? Wieso konnte er sich schnell bewegen und welche geheimen Kräfte verbargen sich in diesem alten Körper. Seine Aura, alles an ihm war nicht Wirklichkeit, es wirkte als sei er da und irgendwo auch nicht. Die Kräfte die er offenbarte waren denen die Julian aufbart offenkundig überlegen, aber das würde ihn nicht vor seinem wohlverdienten Schicksal retten. Es war lange her das jemand ihm einen so guten Kampf geliefert hatte, jemand der bereit war zu brennen, den größten Schmerz zu ertragen nur um zu siegen und am Ende vor der Leiche des je anderen zu stehen. Wie sagte man, reiste man nur weit genug, würde man irgendwann auf seinen Meister treffen. Vielleicht hatte Julian endlich einen Gegner gefunden an dem er sich messen konnte, einen der es wagte sich ihm offen entgegenzustellen und einen Kampf zu führen der alles um sie herum vernichtete bis sie völlig allein da standen.

Tatsächlich wurde der Kampf immer intensiver, sein Gegner machte es unglaublich interessant und Julians Erregung war bei weitem gestiegen. Er konnte es kaum abwarten den Gegenzug seines Feindes zu erkennen und ihn gegen ihn zu verwenden. Sein Gegner jedoch war intelligent und hetzte ihm den wohlbekannten magischen Fluch auf den Hals, jenen Lichtfluch der seine Haut zum schmelzen bringen würde. Die absolute Agonie würde Julian in diesem Licht erwarten, gefolgt vom Tod durch Auflösung. Eine Qual die Julian liebend gerne ertragen würde, würde sie nicht seinen Tod nach sich ziehen und sein Vermächtnis so bedeutungslos machen. Seine Aufgabe auf Erden war noch nicht erfüllt. Schon bald, schon bald würde man die Restauration durchführen und die Welt von allein befreien die es nicht würdig sind. Daher wich Julian mit seiner übernatürlichen Geschwindigkeit dem Zauber aus und erschien erst hinter dem Zauberer wieder, um ihn mit Ranken zu überraschen. Zunächst dachte er, er hätte gewonnen, aber anscheinend hatte er seinen Gegner erneut unterschätzt. Diese dunkle Gestalt steckte voller unbekannter Kräfte, eine Ausstrahlung der tiefsten Finsternis, so dunkel wie die die Pruecilla ausstrahlter, vernichtender und wesentlich präsenter. Es war als wäre er ein lebender Toter und doch ein wenig lebendig. War er etwa eine alte Seele in einem jungen Körper? Was er auch war, er war nicht menschlich, er war wie er. Ein Dämon, jemand der den Tod zu anderen brachte und sie ohne Umschweife in die Hölle beförderte.

"Sag mir deinen Namen, damit ich dir ein Holzkreuz mit einem Namen aufs Grab stellen kann.", zischte Julin siegesgewiss, obgleich sein Instinkt ihm das kommende hätte voraussagen können. Die Ranken fielen nämlich in sich zusammen und nur ein kleiner Rabe kam hervor. Ohne Zweifel besaß er also morphogene Eigenschaften, was bedeutete das er entweder ein Metamorph oder ein Animagus sein musste. Die Todesflüche jedoch kamen überarschend durch die pechschwarze Wolke hindurch und verfehlten ihn um Haaresbreite. Nur ein Treffer und Julian wäre paralysiert und am Boden, der Kampf wäre entschieden gewesen, dass konnte er nicht zulassen.

Gerade als sein Gegner eine Feuerpause eingelegt hatte, beschwor Julian einen "Hint Mortem" herauf eine Dunstschwade die sein Gegenüber verwirrte und bis zur Ohnmacht trieb Da Julian nicht wirklich ein lebender war, fiel es ihm leicht nicht zu atmen und damit nichts von der gefährlichen Dunstschwade einzuatmen. Es war eine Geheimwaffe, die er benutzte um wirklich gefährliche Feinde ein für alle Mal auszuschalten. "Umbra fulgur , Umbra fulgur ", schrie er zweimal und feuerte diese schwarz magischen Flüche von zwei verschiedenen Orten ab, die aber nur reine Ablenkung sein sollten. "Bombarda Maxima", eine große Explosion die seinen Gegner zusätzlich schwer verletzen sollte, vielleicht sogar kampfunfähig machte, wenn er traf. Erregt leckte er sich mit seiner Zunge über seine Lippen, dass krächzende Lachen durchbrach die Dunkelheit und all die lauten Geräusche um sie herum, während die Blitze in den dunkelsten Farben überall herumflogen und alles um sie herum verwüsteten. So musste ein Kampf sein, ein Kampf bis zum jüngsten Tag an dem die Posaunen erklingen würden, um sie im tiefsten Kreis der Hölle willkommen zu heißen. Er war ein Gegner an dem Julian seine Fähigkeiten endlich erweitern konnte, "warte es ab, wenn ich dich erstmal habe, werde ich deine Fähigkeiten analysieren und sie zu meinen machen und noch viel mächtiger werden als du es dir jemals vorstellen könntest. Bisher hat mir nie jemand die Stirn bieten können, du wirst keine Ausnahme sein, Bursche!", zischte er laut in die Dunkelheit "Avada Kedravra!!", ein grüner Blitz, gefolgt von einem gigantischen Feuervogel, den Julian gerade heraufbeschwörte, schossen auf Elijah zu. Julian machte ernst, er wollte diesen Kampf nicht beenden, aber zu seinem Vorteil neu ausrichten. Wenn er ihn besiegen konnte, könnte er es mit jedem aufnehmen und so mächtig werden, dass selbst Pruecilla vor ihm auf die Knie fallen würde. Die Macht diese Welt zu kontrollieren und zu verändern, genau das war es wonach Julian mittlerweile strebte. Aber dafür brauchte er große Macht, mehr als ihm ein Elija bieten könnte."Du Narr, ich finde die große Magie und dann werde ich so mächtig sein, dass deine Zauber im Vergleich zu meinen wie ein lustiges Feuerwerk wirken wird. Merk es dir. Julian Melark, der Dämon der Finsternis wird diese Welt in ein neues Zeitalter führen! Ich werde weder vor dir noch jemand anderem auf die Knie fallen. Ich bin hier der Meister und du nur mein Schüler. ", seine Stimme drang bis zu diesem Typen vor, während sie sich ebenbürdig duellierten. "Avada Kedavra!!" rief er erneut und schleuderte voller Hass und Abscheu seinem Feind gegenüber ihm einen Todesfluch entgegen. Wie konnte es so ein daher gelaufener Wurm wagen an ihn Forderungen und Unterwerfung zu verlangen?! Niemand hatte dieses Privileg und niemand würde je blinden Gehorsam vom Meister der Informationen und des Handels erhalten. Eher würde er in Flammen schmoren bevor er sich jemandem unterwarf.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Elija Cartwright
Hauptplot-NPC
avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Anmeldedatum : 25.09.17

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions   Fr 10 Aug 2018 - 14:59

Es war spürbar, dass der Vampir Elija unterlegen war. Doch seine Macht war nicht so gering, dass er nicht dennoch eine Gefahr darstellte. Der Kampf dauerte dem alten Zauberer nun schon viel zu lange. Er wollte den Blutsauger, der nicht bereit war sich zu unterwerfen, nun vernichten und ihm das abnehmen, was er neben seiner Gefolgschaft noch begehrte. Doch bevor Cartwright seinem Todesfluch etwas nachsetzen konnte, erfüllte ein giftiger Dunst die Luft des Sumpfgebietes. Qualvolles ersticken war durchaus eine Todesart, die der Wiedergeborene befürwortete. Allerdings sah er sich in derartigen Szenarien nur sehr ungern in der Opferrolle, weshalb er mit einem kurzen Gedanken Wind beschwor, der das Gift hinfort trug. Gefahren, die sich derart simpel beseitigen ließen, würden Elija nicht in die Knie zwingen. Ob der Vampir einfach arrogant, oder bereits verzweifelt war, vermochte Cartwright nicht zu sagen. Doch unabhängig davon, sollte der Kampf nun ein Ende finden. Melark bot dem alten Zauberer keine Unterhaltung mehr.
Du hast es gar nicht verdient meinen Namen zu erfahren, Melark. Du bist es nicht wert. Vielleicht flüstere ich ihn dir zu, wenn dein Herz seinen letzten Schlag vollzieht!“ Elija ging geradewegs auf die bleiche Gestalt zu, um ihr ein Ende zu bereiten. Dem ersten Umbra fulgur entging er durch einen bloßen Schritt zur Seite, während er die Richtung, aus der der zweite Fluch kam, falsch einschätzte und von einem stechenden Schmerz, begleitet von beklemmender Kälte, erfasst wurde. Schmerzen, die das Bedürfnis nach Melarks Tod noch stärker werden ließen. Der Fluch des Blutsaugers hatte den Nebeneffekt einer Vergiftung, die sich nun wie ein Parasit aus purer Dunkelheit im Wirtskörper des alten Zauberers eingenistet hatte. Der Zauberer war mächtig genug, um die tödliche Wirkung des Fluchs zu vereiteln und diesen zu besiegen. Doch das brauchte Zeit und Kraft. Kraft, die ihm im Kampf gegen den Vampir fehlen würde. Es galt nämlich nicht nur den Blutsauger zu bekämpfen, sondern weiterhin Goodwills Gefängnis in seinem Inneren aufrecht zu erhalten und das magische Gift im Zaum zu halten. Dass die Kraft nicht genügte, um Julian Melark zu vernichten, war in diesem Fall eine einfache Rechnung. Der neue Plan musste also lauten das begehrte Blut zu erhalten, um sich dann zurückzuziehen.
Elija hob den Stab, um sich vor der beschworenen Explosion zu schützen, bevor ein wütender Blick den Gegner erreichte. „Das Angebot ist vom Tisch und auch wenn du heute weiterleben wirst, sind deine Tage gezählt, du Abschaum.“ Elija war merklich wütend und seine Schritte in die Richtung des Vampirs wurden zunehmend schneller. Nun durfte ihm kein Fehler mehr passieren. Für Fehler fehlte ihm die Kraft. Dem ersten Todesfluch entkam er durch einen Trick, welchem er sich schon häufig bedient hatte. Im richtigen Moment wenige Centimeter nach vorn zu apparieren ließ es so erscheinen, als würde der Fluch den Körper wirkungslos durchdringen. Sofort danach hob Cartwright den Stab, um den Feuervogel von seinem Kurs abzubringen und ihn ziellos in den Himmel steigen zu lassen, wo er in einer Explosion sein Ende fand.
Es kostete den vergifteten Zauberer eine Menge Energie derart überlegen zu erscheinen und obwohl er es nach außen nicht so aussehen ließ, würde er es nicht mehr lange aushalten. Goodwill und das Gift waren zu viele schwächende Faktoren auf einmal. Dem nächsten Todesfluch entging er wieder apparierend, landete nun aber direkt hinter dem Vampir. „Avada Kedavra!“ Der Todesfluch paralysierte den Vampir und eine Geste des alten Zauberers sorgte dafür, dass der Blutsauger nicht zu Boden ging. Er trat mit einem verspottenden Lächeln vor den bewegungsunfähigen Untoten und zückte eine Phiole aus seiner Tasche. Eine Geste mit dem Zauberstab ließ einen tiefen Schnitt in dem bleichen Fleisch von Melarks Arm entstehen. Ein Tropfen des kalten Vampirbluts fand den weg in die Phiole, bevor Elija das letzte Mal das Wort an ihn richtete: „Du hast dich heute falsch entschieden. Ich werde zurückkehren. Du wirst mich bei voller Macht erleben und dann wirst du mich anflehen deine Wahl ändern zu dürfen!“ Kaum war der Satz geendet, verschwand der alte Zauberer spurlos und der Blutsauger fiel zu Boden. Die Worte über die alte Magie waren Cartwright nicht entgangen, doch ihre Bedeutung sollte er erst später verstehen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
[Hauptplot] Der blutrote Stachel des Skorpions
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: Denkarium :: Neue Geschehnisse :: London-
Gehe zu: