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 A true friend is the greatest of all blessings

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Ruby Clark
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BeitragThema: A true friend is the greatest of all blessings   Fr 6 Apr 2018 - 22:06

A true friend is the greatest of all blessings
Onyx & Ruby | Sommer 2000 | privat | Schicksal: ja

Ein neues Schuljahr in Hogwarts war angebrochen, der Hogwartsexpress hatte die Schüler zurück ins Schloss geführt und die tragischen Vorkommnisse, welche sich vor wenigen Jahren ereignet hatten, waren weder dem Schloss noch seinen Bewohnern anzusehen. Wie üblich versammelte sich die Schülerschaft in der großen Halle, um bekannte Gesichter willkommen zu heißen und neue Gesichter in die Familie aufzunehmen. Der sprechende Hut teilte einem jeden dieser neuen Gesichter ein Haus zu, welches für die nächsten sieben Jahre zu einem Zuhause werden sollte. Für eine ganze Gruppe junger Hexen und Zauberer startete an diesem Tag ein neuer Lebensabschnitt und inmitten dieser Gruppe befand sich die junge Ruby Clark, welche zu jenen Hexen gehörte, für die die magische Welt vor wenigen Tagen nicht mehr als ein Märchen gewesen war. Das blonde Mädchen ist unter nicht magischen Menschen aufgewachsen und hat erst durch einen Brief von ihrem besonderen Talent erfahren. Für die junge Hexe war all das aber noch immer fernab von allem realen. Mit großen Augen betrachtete sie jedes Detail im Schloss. Die Reizüberflutung ließ sie fast wie gelähmt wirken und doch war ihrem breiten Grinsen zu entnehmen, dass sie sich in dieser Welt mehr als wohl fühlte. Der Hut hatte sie dem Haus Hufflepuff zugeordnet. Das Haus der Dachse empfing sie mit Applaus und freundlichen Gesichtern. Für Ruby war diese Zuteilung vollkommen in Ordnung. Schließlich wusste sie viel zu wenig über die vier Häuser, um ein Wunschhaus zu haben.
Sie wechselte kaum ein Wort mit einem anderen Schüler. Viel zu sehr war sie damit beschäftigt die Eindrücke zu verarbeiten, die im Sekundentakt von ihr aufgenommen wurden. Auch als der Vertrauensschüler die neuen Dachse in den Gemeinschaftsraum führte, war das muggelstämmige Mädchen so fasziniert von ihrer Umgebung, dass sie nur im Gemeinschaftsraum ankam, weil sie irgendwie von der Gruppe mitgezogen wurde. Den Weg zurück in die große Halle würde sie niemals finden.
Die Zimmer wurden bezogen und die ersten Schüler zogen sich bereits in ihre Betten zurück. Ruby allerdings konnte nicht ans Schlafen denken. Sie befand sich in einem magischen Schloss voller Geheimnisse und allein dieser Gedanke genügte, um die Schülerin so neugierig zu machen, dass jegliche Müdigkeit verdrängt wurde. Doch die Regeln waren eindeutig. Der Gemeinschaftsraum durfte nicht verlassen werden. Die Hufflepuff war sich ohnehin sicher, dass sie sich verlaufen hätte, weshalb die Ausgangssperre sie vermutlich vor einer großen Blamage bewahrte. Doch sie wusste, dass sie die magische Welt auch innerhalb des Gemeinschaftsraumes erforschen konnte, weshalb sie kurzerhand eines der Schulbücher aus ihrem Koffer hervorkramte und sich mit diesem aus dem Schlafsaal schlich, da sie ihre Mitschülerinnen nicht wecken wollte. Im Gemeinschaftsraum selbst waren noch einige ältere Schüler versammelt, welche sich Geschichten aus ihren Ferien erzählten und ihr Wiedersehen feierten. Ruby wurde von diesen kaum beachtet, oder hin und wieder mit einem warmen Lächeln begrüßt. Das blonde Mädchen zog sich in eine Ecke mit einem Sofa zurück, um dort das Buch aufzuschlagen, welches sich dem Einband nach mit der Herstellung von Zaubertränken beschäftigte.
Sie war an diesem Abend spät ins Bett gegangen, da die Aufregung sie wach gehalten hatte. Selbe Aufregung und die neue Situation waren auch dafür zuständig, dass die junge Hufflepuff am nächsten Morgen bereits als erste in ihrem Schlafsaal aufwachte. Sie hätte eigentlich noch eine Stunde schlafen können, doch viel lieber wollte sie die Zeit nutzen, um das Schloss genauer unter die Lupe zu nehmen. Deshalb war sie schneller in ihrer Uniform, als sie Zuhause jemals in ihrer Kleidung gewesen war, um schließlich den Gemeinschaftsraum zu verlassen und die Treppen ins Erdgeschoss empor zu steigen. Sie sah Geister, lebendige Gemälde und ein Schloss, welches vollkommen aus einem Märchen zu stammen schien. Doch obwohl sie am liebsten jeden Winkel des Gemäuers sofort erkundet hätte, hatte sie doch Angst, dass sie sich verlaufen könnte. Stattdessen drehte sie vor der großen Halle um und nahm den offensichtlichen Weg zum Außengelände des Schlosses. Dort setzte sie sich auf eine Bank und ließ sich die Morgensonne auf das Gesicht scheinen. Sie hatte noch immer nicht ganz realisiert, dass sie eine Hexe sein sollte und das würde vermutlich auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
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Onyx Price
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BeitragThema: Re: A true friend is the greatest of all blessings   Mo 4 Jun 2018 - 21:05

Mit einem tiefen Atemzug trat Onyx Price vor den Lehrertisch und setzte sich auf den Schemel. Dann sank ihm der flickenbesetzte, alte Hut über die Augen und er vernahm eine leise Stimme in seinem Kopf. "Aha. Was haben wir denn hier? Eine ungewöhnliche Mischung..." Verdutzt starrte Onyx in das Innere des Hutes. Nicht nur, dass seine Kopfbedeckung mit ihm sprach und anscheinend in seinen Kopf sehen konnte, nein, er nannte ihn auch noch ungewöhnlich. An ihm war nichts ungewöhnliches, außer vielleicht, dass er schnell hibbelig wurde, wenn er lange still sitzen musste. So wie jetzt. Und jetzt. Und jetzt immernoch.
Der Hut schien mit sich selbst zu diskutieren und dumpf hörte Onyx, wie in der Halle langsam Gemurmel laut wurde. Wie lange saß er hier nun schon? 5 Minuten? 10? Eine halbe Stunde? Wie lang auch immer es war, es schien eine Ewigkeit zu dauern. Vielleicht war das aber ja auch nur sein eigenes Gefühl, überlegte er. So, wie andere Leute auch immer viel länger brauchten, aufs Klo zu gehen, als man selbst. Weil man ja, wenn man aufs Klo ging, ja selbst etwas tat und nicht nur wartete. Andererseits wartete er ja hier jetzt auch. Genau wie zuvor in der Schlange von Erstklässlern.
Apropos Erstklässler. Er freute sich wirklich auf die Schule. Das hatte er in der Grundschule nie gesagt. Die Grundschule war grässlich gewesen, nervige Mitschüler, nervige Lehrer, nervige Fächer. Aber hier - auf einer magischen Schule - würde hoffentlich alles besser laufen. Onyx würde zaubern lernen. Zaubern! Ob er wohl irgendwann ein mächtiger Magier werden würde? Oder Sportler? Gab es einen Zauberersport?
"Wie lange dauert das denn noch?", murmelte er ungeduldig ins Dunkel. Wie zur Antwort kam ein "Na gut, dann..." und der Hut rief sein Haus laut in die Halle: "Gryffindor!" Mit einem Seufzer der Erleichterung stand er auf und ging zu dem applaudierenden Tisch ganz links. Er grinste breit und setzte sich zu den jubelnden Schülern. Sobald er saß, fing sein Bauch an zu grummeln und kurze Zeit später begann das Festessen.

Am nächsten Morgen stellte Onyx fest, dass es schier unmöglich war, sich in Hogwarts zurechtzufinden. Den Weg vom Vorabend hatte er sich so gut wie möglich gemerkt, doch an einer Stelle, an der sich gestern noch eine Treppe befunden hatte, war nun gähnende Leere. "Gut! Andere Treppe! Eigentlich muss ich ja nur nach unten.", murmelte er und machte sich auf die Suche nach einem neuen Weg. Als er schließlich in der Eingangshalle angekommen war, hatte er, trotz seiner Umwege und Abstecher, noch ein paar Minuten bis das Frühstück begann. Sehr zu seinem Bedauern.
Für einen Moment fragte er sich, was er tun sollte um die Langeweile zu überbrücken, die in ihm aufkeimte, dann beschloss er, dass er nicht wieder in die Untiefen des Schlosses eintauchen sollte - nicht, bevor es unbedingt nötig war. Also ging er zu den großen Eichentüren, die nach draußen auf das Gelände der Schule führte. Als er hinaustrat, stellte er fest, dass er nicht alleine war.
Ein blondes Mädchen, das er schon im Zug kurz gesehen hatte und das ebenfalls in die erste Klasse ging, saß auf einer kleinen Bank und schien die Morgensonne zu genießen. Mit einem Grinsen ging er zu ihr und setzte sich neben sie. "Guten Morgen!", meinte er schwungvoll und streckte die Hand aus. "Ich bin Onyx Price. Erste Klasse. Gryffindor." Er legte den Kopf schief und sah sie offen an. "Und du?"
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: A true friend is the greatest of all blessings   Mo 4 Jun 2018 - 22:36

Die warme Morgensonne lag auf Rubys Gesicht, während sie mit geschlossenen Augen den Vögeln beim Singen zuhörte. Sie genoss die Stille, welche an diesem Morgen herrschte. Der Vortag war spannend, aber auch anstrengend gewesen und die junge Hexe wusste, dass auch die kommenden Tage noch viele neue Dinge bereithalten würden und sie vermutlich nur selten zur Ruhe kommen würde. Sie hatte bereits die Zeit vergessen, als eine unbekannte Stimme sie dazu zwang die Augen zu öffnen. Sie schaute in das Gesicht eines dunkelhaarigen Jungen, der sich ihr fast etwas stürmisch vorstellte und seine Hand anbot.
Das blonde Mädchen grinste den etwas sonderbaren Mitschüler an. Sein Haus offenbarte sich bereits über das Wappen auf der Schuluniform. Zudem schien er im selben Jahrgang wie Ruby zu sein, wie aus seinen Worten hervorging. Bisher hatte die junge Hexe keine Gelegenheit gehabt, um Kontakte zu knüpfen. Auch hatte sie sich kaum Gesichter von Mitschülern gemerkt, obwohl diese alle einzeln den Hut aufgesetzt hatten. Umso glücklicher war sie darüber das der sympathisch auftretende Mitschüler auf sie zugekommen war. „Ruby… Clark“, entgegnete sie grinsend, empfand es aber als komisch, sich mit dem vollen Namen vorzustellen. Das hatte sie zuvor nie getan. Sie reichte ihm die Hand und passte ihre Vorstellung der des Gryffindors an: „Hufflepuff. Auch erste Klasse.
Sie betrachtete den Jungen erneut. Ob er wohl aus der magischen Welt kam? Sie hatte sich diese Frage schon bei vielen Leuten gestellt, die sie am Vortag beobachtet hatte. Auch hatte sie versucht den Leuten anzusehen, ob sie die Kinder von Zauberern und Hexen waren, oder ob sie so waren wie sie. Sie war zu dem Entschluss gekommen, dass man das den Menschen nicht ansehen konnte. Vermutlich machte es gar keinen Unterschied. Dass das für einige ihrer Mitschüler einen großen Unterschied machte, sollte sie aber noch feststellen. Bisher gab sie sich der naiven Theorie hin, dass diese magische Welt wirklich so harmonisch und märchenhaft war, wie sie ihr erschien. Sie wusste schließlich auch nichts über Todesser, Harry Potter und die Geschehnisse der nahen Vergangenheit.
Willst du dich nicht setzen, Onyx Price?“, fragte sie etwas provokant, aber nicht ohne ihr Grinsen abzulegen, weil der Löwe noch immer neben der Bank stand. Den vollen Namen hatte sie gewählt, um sich ein wenig über den Mitschüler lustig zu machen. Natürlich vollkommen ohne bösen Hintergedanken. „Kannst du schon irgendwelche Zauber?“ fragte sie den dunkelhaarigen Zauberer neugierig. Die Magie war für sie noch immer etwas vollkommen Neues und sie hatte noch nie selbst gezaubert. Onyx hatte aber vielleicht schon etwas gelernt, was er ihr zeigen könnte.
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Onyx Price
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BeitragThema: Re: A true friend is the greatest of all blessings   Do 7 Jun 2018 - 21:00

"Ruby Clark." Onyx grinste und ließ sich den Namen auf der Zunge zergehen. "Weißt du, Ruby Clark, Hufflepuff ist wohl das Haus, das wir alle anstreben sollten. Loyal, fleißig, hilfsbereit, aber ebenso kämpferisch, wenn es um etwas Wichtiges geht." Lässig legte er einen Arm auf die Rückenlehne der Bank und hielt das Gesicht in die Sonne. Nach einer kurzen Pause fuhr er fort. "Aber manchen von uns ist der Wagemut, die Verwegenheit und die Abenteuerlust einfach in die Wiege gelegt und wir können das nicht unterdrücken." Er lachte. Natürlich war das nur ein Witz - auch wenn er, nach allem, was er gehört hatte, mit seinem Haus sehr zufrieden war.
Er blickte zu seiner neuen Bekanntschaft hinüber. Er wusste, dass er auf manche Menschen recht überheblich wirkte, aber er war einfach gerne er selbst und ließ sich von anderen nicht beirren. Bisher war er da immer ganz gut mit gefahren, doch vielleicht wirkte das in der Zaubererwelt nicht? Einen Moment lang wurde er unsicher und versuchte es mit der Antwort auf ihre Frage zu überspielen.
"Nein. Leider nicht. Ich komme aus einer nicht magischen Familie, weißt du?" Er setzte sich ein wenig anders hin, so dass er nicht mehr voll in die Sonne gucken musste. "Ich hatte bis vor ein paar Wochen keine Ahnung, dass ich Magie besitze - und eigentlich glaube ich es auch noch nicht so ganz - aber es erklärt einige seltsame Vorkommnisse in meiner Kindheit. Zum Beispiel bin ich einmal einem Ball hinterher auf die Straße gelaufen, direkt vor ein Auto, aber als ich das nächste Mal geblinzelt hatte, bin ich in den Pool meiner Nachbaren gefallen und von der Straße her hörte man noch das Quietschen der Autobremsen."
Onyx zuckte mit den Schultern und grinste bei der Erinnerung. "Ich glaube, ich habe dem Typen den Schreck seines Lebens eingejagt. Aber geschieht ihm recht, wenn er in der Innenstadt so schnell fährt." Erneut ein Achselzucken, gefolgt von einem Bauchgrummeln. Das Festessen, war wohl schon verdaut und es wurde nach mehr verlangt. Er spähte durch die Eichentore in die Eingangshalle. Sie lag noch immer leer.
"Wann meinst du, gibt es endlich Frühstück? Ich steeeerbe vor Hunger!" Mit einem theatralischen Seufzen wandte er sich wieder Ruby zu und machte ein mitleidiges Gesicht.
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: A true friend is the greatest of all blessings   Sa 9 Jun 2018 - 18:34

Skeptisch zog die Erstklässlerin die Augenbrauen hoch, als der Gryffindor begann über ihr Haus zu sprechen und ihr mitteilte, dass er die Werte der Dachse für erstrebenswert hielt. Ruby selbst hatte noch nicht viel über die Häuser nachgedacht. Sie wusste nicht viel über das Häusersystem und die Kriterien, welche der sonderbare alte Hut zur Einteilung nutzte. Man hatte ihnen sein Vorgehen zwar erklärt, aber Ruby war am Vortag einfach zu überwältigt gewesen, um sonderlich aufnahmefähig zu sein. Später hatte sie mitbekommen, dass die Dachse sich wohl durch Loyalität und Hilfsbereitschaft auszeichneten. Es traf zwar beides auf das blonde Mädchen zu, aber sie war dennoch überzeugt, dass die Schüler der einzelnen Häuser sich nicht besonders unterschieden. Etwas in ihr wehrte sich einfach gegen dieses Schubladendenken.
Es legte sich wieder ein freches Grinsen auf die Lippen der Hufflepuff, als der Mitschüler davon berichtete, dass ihm die Werte der Gryffindors einfach im Blut lagen. Wagemut, Verwegenheit und Abenteuerlust. Ruby hielt sich selbst ebenfalls für Abenteuerlustig und kam daher zu dem Entschluss, dass die Entscheidung des Hutes keinesfalls auf diesen wenigen Kriterien beruht haben konnte. Doch darüber wollte sie sich nicht weiter den Kopf zerbrechen. Sie war zufrieden mit ihrem Haus und die ersten Eindrücke ihrer Mitbewohner waren ebenfalls positiv gewesen. „Du hast Überheblichkeit vergessen“, fügte die junge Hexe hinzu, ohne ihr Grinsen abzulegen. Sie empfand Onyx Art keinesfalls als schlimm und wollte auf diese Weise nur auf seinen Humor eingehen.
Die Antwort auf Rubys Frage ließ das Grinsen der Hexe zu einem warmen Lächeln werden. Onyx war also auch nicht unter Zauberern und Hexen aufgewachsen. Damit hatten die beide eine Gemeinsamkeit, welche vermutlich die wenigsten an dieser Schule teilten. Ruby wusste zwar nicht, wie viele der Schüler aus einer ähnlichen Situation stammten, aber sie war überzeugt, dass der Anteil gering sein musste.
Doch ihr Gesichtsausdruck wurde besorgt, als der Löwe von der Begegnung mit dem Auto berichtete, welchem er nur durch Glück und Magie entkommen war. Derartige Erlebnisse hatte Ruby nicht hinter sich bringen müssen und sie war darüber auch sehr froh. „Abenteuerlustig, hm?“ lächelte sie, bevor sie Onyx über ihre Herkunft aufklären wollte.
Ich bin auch nicht bei Zauberern oder Hexen aufgewachsen. Aber diese Vorkommnisse kenne ich. Mein Vater hat mir nie geglaubt, dass ich die Schlangen im Zoo verstehen konnte, aber ich bin mir ganz sicher, dass sie mit mir gesprochen haben.“ Braxton hatte das Ganze immer auf die Fantasie seiner Tochter geschoben. Ruby war sogar in richtige Erklärungsnot gekommen, weil er ihr nicht glauben wollte. Doch als der Brief aus Hogwarts kam, war sie sich sicher, dass sie es sich nicht eingebildet hatte. Sie wusste nicht, was Hexen alles konnten. Aber mit Schlangen oder anderen Tieren zu sprechen, schien wohl dazu zu gehören.
Wir können uns ja reinsetzen, wenn du magst. Ob ich mich diesen Morgen wohl an euren Tisch setzen darf?“ Natürlich wollte Ruby auch die Schüler ihres eigenen Hauses kennenlernen. Der sonderbare Gryffindor hatte sie jedoch neugierig gemacht und sie wollte gerne weitere Worte mit ihm wechseln und mehr über den schrägen jungen Zauberer erfahren.
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BeitragThema: Re: A true friend is the greatest of all blessings   Di 19 Jun 2018 - 23:00

Ein leises Glucksen ertönte. "Überheblich? Ich? Also, so hat noch keiner mit mir gesprochen!", grummelte Onyx trotzig, doch er konnte sich ihres Grinsens nicht erwehren. Doch er beließ es bei dem kurzen Kommentar. Sie beide wussten, dass sie Recht hatte. Also hörte er ihr weiter zu und fand es ungeheuer spannend, jemanden kennenzulernen, der genauso magisches Talent besaß, wie er.
Doch bei Rubys nächsten Worten bekam er große Augen. "Cool! Ich habe noch nie mit Tieren gesprochen! Also, schon, aber sie haben mir nie geantwortet.", lachte er und war zutiefst beeindruckt. "Lass uns das drinnen weiter besprechen, dann können wir mit dem Essen anfangen, sobald es fertig ist.", fügte er noch hinzu. Er zog sie am Ärmel mit in die Große Halle. "Du darfst dich bestimmt zu mir setzen. Wenn das jemanden stört, soll er das mit mir klären. Ich kann nämlich zaubern." Onyx zog seinen Zauberstab und wedelte - wie er fand - äußerst eindrucksvoll in der Luft herum. Zu seiner großen Befriedigung stoben rote Funken aus der Spitze und er richtete sich grinsend auf. "Siehst du?!"
Er ließ sich mit seiner neuen Freundin auf die Bank am Gryffindortisch fallen und zog einen der - noch iiiiimmer - leeren Teller zu sich heran, um frustriert und mit einem Bauchgrummeln drauf zu starren. "Also..." Widerwillig löste er den Blick vom Geschirr. Er wollte auf keinen Fall eine Sekunde länger warten als nötig! "Mit Tieren sprechen ist echt sowas von cool. Aber dein Vater hat dir nicht geglaubt? Verständlich, wenn ich so drüber nachdenke. Aber ich hätte dir geglaubt! Ich mag Schlangen. Vielleicht kannst du mir mal sagen, was sie so erzählen." Er grinste sie an, doch dann wurde er abgelenkt. Aus dem Augenwinkel sah er eine Bewegung und als er sich umdrehte, weiteten sich seine Augen. Essen! ESSEN! Im nächsten Moment spachtelte er sich Rührei, Toast und Salat in den Mund, dann wurde ihm bewusst, dass er noch eine Unterhaltung fortzuführen hatte.
"Ef fört dichhh dochhh nichhh, wenn ichhh nebenbai effe, o'er?"
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: A true friend is the greatest of all blessings   Fr 29 Jun 2018 - 22:20

Ruby entfuhr ein Lachen, als Onyx beteuerte, dass er schon dafür sorgen würde, dass sie am Tisch der Löwen sitzen dürfte. Dabei sprühten offenbar unkontrolliert Funken aus seinem Zauberstab, was den Gryffindor genauso zu überraschen schien, wie Hufflepuff. „Dann habe ich ja nichts zu befürchten, du Held“, grinste das blonde Mädchen und deutete dann auf den Zauberstab: „Steck den besser weg, bevor du das ganze Schloss niederbrennst.“ Ruby hatte es noch gar nicht gewagt einen Zauber auszuprobieren. Zu groß war ihre Sorge gewesen, dass sie irgendetwas falsch machen und zerstören könnte. Onyx hingegen schien von derartigen Gedanken der Vorsicht Abstand zu halten und sein unbedarftes Geprahle amüsierte die junge Hexe. Sie mochte das stürmische auftreten des jungen Löwen und folgte ihm daher auch an den Tisch seines Hauses, anstatt bei den anderen Dachsen Platz zu nehmen.
Das Essen war noch nicht auf den Tischen. Ruby störte das nicht besonders, aber ihr neuer Freund schien an diesem Umstand schon fast zu verzweifeln. Zumindest ließ sein Blick auf den leeren Teller das vermuten. Eine weitere Sache, mit der er Ruby zum Lächeln brachte, bevor er schließlich auf ihre Gespräche mit den Schlangen im Zoo zurückkam.
Er hat es erst geglaubt, als er den Brief von Hogwarts gesehen hat. Obwohl… selbst da hat es noch einige Tage gedauert. Aber nun bin ich hier. Er hat es wohl eingesehen“, grinste das blonde Mädchen und blieb mit ihren Gedanken noch einige Momente bei ihrem Vater. Sie war nie lange von ihm getrennt gewesen und der Gedanke an ihn sorgte stets für ein wenig Heimweh. Doch Hogwarts hielt genug Überraschungen bereit, um dieses Gefühl schnell wieder in den Hintergrund zu drängen. „Ob es in Hogwarts Schlangen gibt? Sie bringen uns bestimmt allen bei, wie man mit ihnen spricht! Sonst zeige ich dir einfach wie es geht!“, beschloss die junge Hexe voller Enthusiasmus. Natürlich wusste sie nicht, dass ihre Fähigkeit alles andere als alltäglich war und ihr noch eine Menge Ärger einhandeln würde.
Das Gespräch der beiden Erstklässler wurde unterbrochen, als eine große Auswahl an Essen und Getränken auf dem Tisch erschien. Onyx stürzte sich auf das Frühstück, als hätte er schon seit Wochen nichts mehr zu Essen bekommen. Auf seine Frage schüttelte Ruby nur lächelnd den Kopf. Ihr Vater hätte ihr vermutlich einen Vortrag über Tischmanieren gehalten, wenn sie jemals so gegessen hätte, wie Onyx es eben tat. Aber die junge Hexe störte es nicht. Sie war sich sicher, dass die stürmische und ungehaltene Art des neuen Freundes für viel Spaß und Abwechslung sorgen würde. Schließlich hatte er sie schon an diesem Morgen mehr als nur einmal zum Lachen gebracht.
Doch Rubys Miene verlor ihre Freude, als sie beobachtete, wie Slytherin einen jüngeren Gryffindor anrempelte, so dass der Löwe zu Boden stolperte. „Geh aus dem Weg, elendes Schlammblut!“, waren die Worte des Slytherin gewesen. Einige Löwen halfen ihrem Kameraden hoch. Sie besaßen genug Größe, um keinen Streit zu provozieren, so dass der Slytherin seiner Wege gehen konnte. Ruby hatte solche Szenen nicht im Schloss erwartet. Für sie war die Welt der Hexen und Zauberer etwas Märchenhaftes und perfektes gewesen. Wieso gingen diese Schüler so miteinander um? „Was ist ein Schlammblut?“, stammelte die junge Hufflepuff ein wenig schockiert und richtete den Blick zuerst an Onyx und dann an eine ältere Gryffindorschülerin. Onyx kam aus ähnlichen Verhältnissen wie Ruby selbst und konnte die Frage vermutlich nicht beantworten.
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