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 Tee, Kuchen und gute Gesellschaft

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Catarina Miller
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BeitragThema: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Mo 12 März 2018 - 0:03

Ich wartete am vereinbarten Treffpunkt und genoss das warme Frühlingswetter, während ich mich gut gelaunt und geduldig nach Alexander umsah. Da die Temperaturen anstiegen, war ziemlich viel los auf den Straßen, da jeder das Wetter genießen wollte, ehe es wieder umschwang. Ich trug eine lavendelarbenes, langärmelige, luftige Bluse und dazu eine schwarze enge Hose. Ich hatte sogar die Hare offen, wobei mir erst in diesem Moment der Gedanke kam, dass Alex denken könnte,  es wäre absichtlich wegen seines Kompliments,  dabei hatte ich heute lediglich einfach selbst Lust darauf und sein Kompliment war mir erst wieder ins Gedächtnis gerufen worden, als das hast mir durch einen Windstoß ins Gesicht geweht wurde, sodass ich es hatte aus diesem streichen müssen. Aber wenn er denken würde, es wäre wegen ihm, solte er das ruhig. Das machte mir eigentlich nicht viel aus.

Nachdem ich Alexanders Antwort wegen des Treffens bekommen hatte,  hatte mich eine gewisse Vorfreude ergriffen, gepaart mit der Frage, wie es wohl werden würde,ihn mal wieder zu sehen, denn das letzte mal, dass wir wirklich miteinander zu tun hatten, war gefühlt eine Ewigkeit her und wir hatten uns seit dem sicher ein wenig verändert, wobei er in seinen Briefen bisher nicht unsympathisch wirkte, aber von dem besten Freund meines Bruders und wie ich ihn kannte, wäre das auch sehr unwahrscheinlich gewesen. Etwas unsicher war Ich trotzdem, denn in Briefen war es leichter gesprächig zu sein  - genauer gesagt hatte man ja nicht groß eine Wahl - und man konnte besser über das, was man schreiben wollte, nachdenken. Ob er sich noch daran erinnerte,  dass ich kein großer Fan vieler Worte war und man das nicht unbedingt von mir erwarten konnte oder würde er sich wie einige vor den Kopf gestoßen fühlen? Ich ging eigentlich eher von ersterem aus, da Matt ja auch regelmäßig von Jamie und mir zu erzählen schien. Aber ein kurzer gedenke blieb, da das den Tag doch trüben würde, denn ich freute mich wirklich, vor allem auf die spannende Konversation, die ich mir von heute versprach. Durch die Briefe und den anregenden Briefwechsel hatte er meine Neugierde geweckt. Ich wollte mehr über den  erzählten Fall wissen und auch sonst hatte es so geklungen, als hätte er interessantes zu erzählen, das weckte meinen Wissensdrang und meine Neugierde. Das gute Wetter tat das übrige für meine gute Laune. Ein sanftes Lächeln war also auf meinen Lippen zu sehen, während mein Blick erneut über die Straße schweifte.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Fr 30 März 2018 - 19:46

NPC STEUERUNG: Alexander Anatolitsch Morosow  

Seine Haare kämmte der junge Auror gepflegt nach hinten. Der selbstsichere Ausdruck in seinen gewitzten Augen, wurde von dem Lächeln vor dem Spiegel nur noch mehr bestärkt. Er zog seinen besten Umhang an und darüber seine Jacke. Es war Wochenende und er hatte sich extra für Catarina frei genommen, nur um mit ihr in Hogsmeade ein paar schöne Augenblicke zu erleben. Ob er Matt brieflich mitteilen sollte, dass er sich mit seiner kleinen Schwester traf? Nein, die Gefahr war wohl zu groß, das Matt den drang verspüren könnte hinzu zu kommen. Daher beließ er es dabei und kleidete sich schicklich an. Schließlich wollte er einer jungen reizende Dame wie Catarina nicht wie der ein Laufbursche entgegentreten. Seit seiner Schulzeit hatte sich so vieles in seinem Leben verändert, die Welt wirkte plötzlich größer, vielfältiger und die magische Welt hatte viel mehr Wunder zu bieten als man als Kind immer dachte. Allerdings war das Leben eines Aurors oft auch das eines sehr einsamen Menschen. Anders konnte er es nicht beschreiben, als er sich bereit machte zu disapparieren. Seinen Zauberstab erhebend schloss er die Augen und spürte den starken Zug des Wirbels, der die Realität vor ihm verschwinden und nur wenig später wieder erscheinen ließ. Mitten in diesem wunderschönen Dorf namens Hogsmeade, kam er wieder aus und sah sich kurz um, um sich zu orientieren. Sein Blick fiel auf einen kleinen Blumenstand am Rand des Weges. Schnell ging er zu diesem hin und suchte sich in mitten der vielen Farben und wohldufteten Blumen etwas kleines heraus und musste grinsen als er etwas sehr zu Cat passendes gefunden hatte. Zwar war der Preis nicht hoch, aber eine kleine Aufmerksamkeit für die gut aussehende Dame, gehörte sich einfach. Lächelnd bezahlte er und machte sich in seiner beigen Jacke auf den Weg zu dem Treffpunkt unmittelbar vor einem kleinen Cafe, das nicht weit vom direkten Weg nach Hogwarts entfernt lag. In der Ferne konnte er bereits Cat sehen und ging mit einem kurzen Wink auf sie zu. Bei ihr angekommen grüßte er sie mit einer leichten Verbeugung und überreichte ihr die nach oben hin offene Verpackung, unter der sich eine Blume befand. "Für dich, eine kleine Aufmerksamkeit, als Dank für dieses Treffen. im lateinischen heißt sie felis catus exäm, aber wir würden sie Katzenexäm nennen. Eine Blume der magischen Welt, die auf der Hochlandebene wächst und wie eine Katze schnurrt wenn man sie streichelt oder mit Wasser gießt. Aber sei vorsichtig, sie schlägt nach einem wenn man zuviel Wasser verwendet.", mit wenigen Worten wollte er ihr offenbaren was sich in dem Geschenk für sie verbarg. Er hoffte, zumindest es würde ihr gefallen zumal es einen Bezug zu ihrem Namen hat. "Ich dachte weil das Kürzel Cat von Catarina in deinem Namen auch Katze bedeutet, würdet ihr euch vielleicht gut verstehen.", erklärte er souverän und umarmte sie erstmal sanft, ehe er ihr den Arm anbot um sich einzuhaken. Danach gingen sie in das nächstgelegene Cafe, wo sie sich einen Platz am Fenster nahmen.

Als er ihre Haare musterte, musste er hämisch grinsen, "wie ich sehe, hast du meinen Rat befolgt. Genau wie ich es mir damals dachte. Es steht dir hervorragend.", sagte er trocken, ehe er eine Bestellung aufgab und seine Jacke neben sich hinlegte und ihr anbot ihr die Jacke abzunehmen.
"Also, wie geht es dir und deiner Schwester? Kommt ihr klar?", hakte er nach, da es ihn immerhin interessierte wie es ihr ging und natürlich auch Jamie. Für Alex ging es vor allem darum aber Catarina näher kennenzulernen, ihre ruhige und doch analytische Art faszinierte ihn und machte ihn unglaublich neugierig was noch dahintersteckte. Vielleicht erfüllte sie mit ihrer gesamten Art und Weise auch nur das Klischee eines typischen Musikers, denen man ja schon nachsagte, das sie kaum sprachen und eher zurückgezogen waren. Und das Cat nicht unbedingt die gesprächigste Person war, hatte er bereits mit eingeplant. Ein guter Auror bereitete sich auf alle Eventualitäten vor, weshalb es ihm auch nichts ausmachte, sie mit Fragen und Anspielungen aus dem Mäuseloch zu locken. In ihren Briefen klang sie jedenfalls sehr begeistert und wenn sie eines Tages Aurorin werden wollte, hatte sie hier und jetzt die Chance, sich alle Informationen abzuholen die sie benötigte.
"Du hast in deinen Briefen Interesse an dem Fall und anderen Aspekten des Berufes ausgedrückt. Vielleicht gibst du mir den einen oder anderen Anhaltspunkt und ich erzähle dir ein wenig. Was den Fall übrigens angeht. Der Fall konnte erfolgreich von uns abgeschlossen werden. Das Kind darf weiter nach Hogwarts gehen und wird bei Pflegeeltern unterkommen. Allerdings hat sich herausgestellt, das es um die Mutter des Kindes noch das eine oder andere Geheimnis herum gab. Wir haben uns die Erinnerung des Jungen angesehen in einem Denkarium und dabei kam wohl heraus, das sie ihr eigenes Kind verachtete, weil es sie zu sehr an jemanden aus ihrer Vergangenheit erinnerte. Eine kuriose Geschichte. Aber ich wurde bereits wieder mit einem neuen Fall betraut. Allerdings ist es weniger spannend. Es geht um die Beschattung eines fahrenden Händlers, der vor kurzem noch im fahrenden Ritter mitgefahren ist und überall in England gefälschte magische Gegenstände verkauft. Wir haben Quellen die besagen, dass er wohl angeblich auch nun finstere Gestalten beliefert mit etwas anderer illegalen Ware. Ich sags dir als Auror darf man eines nicht haben. Angst vor zu wenig Schlaf, denn besonders bei Beschattungen kommt sowas unglaublich häufig vor. Da sind mir meine peinlichen Fälle wie der Fall mit dem Geist von Brownsville wesentlich lieber. oder einer meiner unheimlicheren Fälle, mit der Kinderillusion.", erzählte er und sah sie freudig an. Seine Augen analysierten ihre Reaktionen während er erzählte,"entschuldige, ich weiche zu sehr vom Thema ab, über was möchtest du reden oder mehr erfahren?"


Zuletzt von William Gordon am Do 5 Apr 2018 - 22:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Sa 31 März 2018 - 16:17

Als ich Alexander bemerkte, wurde mein Lächeln kurz breiter und ich kam ihm einige Schritte entgegen. Seine so förmliche Begrüßung mit der leichten Vorbeugung war überraschend aber es passte zu ihm und es passte zu dem wie er schrieb. Die leichte Überraschung darüber und über das Geschenk sah man mir dennoch kurz an  "Danke, das wäre wirklich nicht nötig gewesen." damit meinte ich ebenfalls beides, doch man würde wohl eher vom Geschenk ausgehen. Ich nahm dieses an mich und machte das Papier vorsichtig mit den Fingern zur Seite und lächelte als ich die Blume entdeckte zu der Alex auch gleich die Erklärung abgab. Das musste ich natürlich sofort ausprobieren und strich mit einer sanften Berührung über die schönen Blüten, woraufhin ein leises aber deutliches schnurren ertönte. Mein Lächeln wurde breiter und ich sah von der Blume wieder zu Alex hoch. "Danke. Sie ist sehr hübsch." bedankte ich mich erneut. Da war eine wirklich kreative Geschenkidee und ich hoffte, dass es dem schnurrenden Blümchen in meinem Zimmer gefiel. Was die beiden Katzen wohl von diesem neuen Schnurrkumpanen halten würden? Aber damit würde ich mich später beschäftigen.

Die Umarmung war ungewohnt, da es nur wenige Leute gab, die ich umarmte und somit nur wenige gab, die das bei mir taten.  Aber ich hatte eigentlich kein größeres Problem damit. Schließlich war Alex kein Fremder. Ich erwiderte diese kurz und sah etwas verwundert auf den mir angeboten Arm. Erneut eine altmodische Geste. Ein wahrer Gentleman also. Und doch ungewohnt. Ich hakte mich ein, behielt aber trotzdem einen gewissen Abstand, soweit das eben ging ohne dass man total verkrampft Distanz warte, sondern es noch angenehm war, einfach weil es ungewohnt war und ich mich daran gewöhnen musste. Es war nicht so, dass ich Körpernähe nicht leiden konnte. Ich war einfach keine Person, die sie von sich aus so einfach aufbauen konnte, weshalb ich meist eine gewisse Distanz ausstrahlte die dazu führte, dass die meisten es mir gleich taten,  womit ich kein Problem hatte. Denn zu viel Nähe wurde mir oft unangenehm, zumindest von Fremden oder Personen, denen ich noch nicht so nahe war. Dementsprechend war es ein Reflex, dass ich die Geste eben nicht einfach ohne groß darüber nachzudenken annahm. Bei Jamie wäre das wohl ganz anders, manchmal wäre ich da auch gerne wie sie.

Im Cafe angekommen setzte ich mich Alex gegenüber. Ich lächelte bei seiner Feststellung. Hatte ich mir doch gedacht, dass es ihm auffallen würde. "Danke. Würdest du mir glauben, wenn ich beteuere, dass das ein Zufall war?" fragte ich amüsiert schmunzelnd und strich mir aus einem reflexheraus die Haare zurück, als wir über diese Sprachen. Als die Bedienung an unseren Tisch kam, bestellte ich mir meinen Lieblingstee. Vielelicht würde später noch etwas dazu kommen. Mit einem stummen Danke in Form eines Lächelns gab ich Alex meinen Frühlingsmantel und antwortete währenddessen auf seine Frage. "Uns geht es gut. Wir freuen uns auf die baldigen Ferien und lernen für die Prüfungen." Gab ich von mir. Nicht besonders spannend eigentlich aber das war das Schulleben in der Regel nicht und wenn ich daran zurückdachte,  was Anfang des Jahres für Spannung bei uns Schülern gesorgt hatte, war ich auch froh drum. Das einzig spannende war wohl, dass ich überlegte, mich im kommenden Jahr als Schulsprecherin zu bewerben, eigentlich war es noch recht früh darüber nachzudenken aber so hatte ich mehr Zeit herauszufinden, ob das so eine gute Idee war und ob ich das wirklich wollte. Auf die Idee war ich nach einem Gespräch über den derzeitigen Schulsprecher und wer sich wohl im nächsten Jahr bewerben wollen würde, gekommen. Bisher wussten aber nur Adrian und Jamie von meiner Idee, die derzeit noch auf sehe wackligen Beinen stand. Nicht mal Will wusste von diesem Gedanken,  wenn wir irgendwie darauf zu sprechen gekommen wären, wüsste er es wohl aber auch, weshalb ich erst mal Alex gegenüber nichts sagte.

Stattdessen hörte ich aufmerksam und interessiert zu, als er da Wort ergriff und sah ihn an, während er mir die Frage aus meinem Brief beantwortete,  wie es mit dem Fall weiter gegangen war sowie, was er zurzeit noch so trieb. Der Fall mit dem jungen hatte offensichtlich eine ziemlich unvorhergesehene Wendung genommen und ich legte wie so oft, wenn ich nachdenklich und konzentriert lauschte den Kopf etwas schief. Ich war wirklich froh dass der junge die Schule weiter besuchen durfte, auch wenn ich ihn wahrscheinlich gar nicht kannte. Höchstens einmal an ihm vorbei gegangen war ohne ihn zu beachten. Dass seine Mutter  zu ihren Lebzeiten so ein furchtbares Verhältnis zu dem armen jungen gehabt hatte, fand ich schrecklich. Es würde für ihn nur noch schwerer werden, das alles zu verarbeiten, weshalb mein vorheriges leichtes Lächeln verblasste. Alex Aussage mit dem fehlenden Schlaf sorgte jedoch dafür, dass meine Mundwinkel kurz erneut zu einem Lächeln nach oben zuckte. Zumindest sah man ihm den fehlenden Schlaf nicht an. Ich unterbrach ihn nicht und hörte einfach zu, während er erzählte. Ich hörte Leuten gerne zu, wenn sie etwas spannendes zu erzählen hatten. Als er sich unterbrach und entschuldigte,  schüttelte ich den Kopf lächelnd um zu zeigen, dass das gar kein Problem  war. "So erfährt man doch erst die wirklich spannenden Dinge, die sie Leute interessieren und ihnen nicht aus dem Kopf gehen." erwiderte ich und antwortete anschließend auf seine Frage, jedoch erst nachdem die Bedienung, die in diesem Moment an unseren Tisch kam, unsere Bestellungen abgestellt hatte und wieder gegangen war. "Was war das für ein Fall mit der Kinderillusion?" hackte ich nach. Dass er ihn so hervorheben erwähnt hatte, hatte mein Interesse geweckt. Jedoch musste ich noch etwas erwähnen, bevor er dazu kam meine Frage zu beantworten. "Danke, dass du dich so von mir ausfragen lässt. Sag mir, wenn ich anfange dich zu nerven." es war mir etwas unangenehm,  wie erpirscht ich auf seine Erzählung war und wollte nicht, dass er das Gefühl hätte, dass ich nur mit ihm hier saß, um irgendwen zum ausfragen zu haben, der mir spannende Aurorgeschichten erzählen könnte. Denn auch wenn ich es toll fand, dass er sich dazu bereit erklärt hatte, so war er als Person nicht einfach eine Austauschbare variable und ich wollte auch nicht, dass er das Gefühl bekam.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Do 5 Apr 2018 - 20:26

NPC Steuerung: Alexander Morosow

Mit verengten aber selbstsicheren Augen musterte er Cat und lächelte sanft als sie beteuerte, das ihre offene Frisur reiner Zufall war. Ihre Augen sprachen in jenem Moment unerwarteterweise dieselbe Sprache, weshalb er sich zurücklehnte und sie einfach nur musterte. In seinem Blick lag etwas siegessicheres und etwas das so wirkte, als könne er Menschen wie ein Buch einfach lesen. Tief hinter diesen versteckt lag ein warmherziger Mensch, der ebenso eiskalt werden konnte, wenn es um die Jagd nach schwarzen Magiern ging. "Sicher glaub ich dir das, aber am Ende des Tages ändert das nichts an dem Ergebnis und das Ergebnis ist meiner Meinung nach, aller erste Klasse.", fügte er hinzu und räusperte sich kurz, um sie nicht weiter in Verlegenheit zu bringen. Er wollte nicht, das sie glaubte er wäre nur aus einem einzigen Grund hier, nämlich um sie zu bezirzen. Nein, im Gegenteil er war hier um etwas Zeit mit ihr zu verbringen und für einen Augenblick den Arbeitsalltag hinter sich zu lassen. Seine Hände falteten sich und er stützte sanft seinen Kopf darauf, kurz überlegte er wie er beginnen sollte mit der Geschichte und beugte sich dabei ein wenig nach vorne.

Seine sauber nach hinten gekämmten Haare lagen ruhig und sauber auf seinem Kopf, sein Gesicht war rasiert, sodass man auch keine Stoppeln erkennen konnte, die Alexander sowieso nie leiden konnte. Schon sein Ausbilder hatte ihm bereits am Anfang eingeprägt das so etwas nicht geduldet wird in seinem Beruf. Die Ausbildung zum Auror hatte ihn bereits verändert und das obwohl er sie noch gar nicht abgeschlossen hatte. Fairerweise würde er Cat noch daraufhinweisen. Schon allein weil er es Matt schuldig war seine jüngere Schwester vor unangenehmen Überraschungen zu schützen. Allerdings konnte er ihr nicht alle Überraschung nehmen, denn manche Fehler und Überraschungen musste man einfach durchgemacht haben, um ein besseres Verständnis dafür zu kriegen was man da eigentlich tat. Man war mit dem Konfrontiert was man tagtäglich eigentlich vermied - dem Tod. Man musste lernen dem Tod in die Augen sehen zu können, ohne dabei die Angst über sich herrschen zu lassen. Sicherlich war Angst ein sehr großer Faktor und nur ein Narr würde behaupten, das er in einer Kampfsituation keine Angst verspürte. Niemand konnte sich von diesen Gefühlen freisprechen. Nicht einmal er, der mehr als einmal Angst um sein eigenes Leben verspürt hatte und bereits bei seinem ersten Außeneinsatz tatsächlich anfing zu zittern. Matt war da auch nicht besser, auch wenn er es vielleicht abstritt. Bisher hatte er eigentlich niemanden getroffen, der keine Angst vor seinem ersten großen Einsatz hatte. Man musste lernen mit der Dunkelheit die auf einen zukam zu leben und sie nicht zu einem selbst zu machen. Erst wenn man dies begriff und wirklich damit umzugehen vermochte, dann lernte man damit auch zu leben, ohne das es zu einem Teil von einem selbst wurde. Aber wenn nicht, würde es einen zerfressen und innerlich so dermaßen zermürben das man sich selbst nicht mehr wiedererkennen würde.

"Die Kinderillusion war einer der Fälle bei denen ich einem vollausgebildeten Auror zugeteilt wurde. Er war ein alter Griesgram und hasste es eigentlich die neuen wie ein Babysitter mit sich zu nehmen. Also stellte er mich Abends nach einem langen Marsch durchs Tal auf die Probe. er nahm mich mit in eine Schenke und erst dachte ich, jetzt passiert alles mögliche, stattdessen bestellt er beim Wirten Met und trinkt mit mir die halbe Nacht durch, nur um zu sehen wie Trinkfest ich bin. Ich sag dir, ich hatte noch nie einen solch schlimmen Kater wie in dieser Nacht. Am nächsten Tag verbrachte ich die Hälfte der Zeit nur mit schlafen, wie er. Erst als es Abend wurde bereiteten wir uns auf einen Einsatz in Country Claire vor. Einem kleinen magischen Dorf an der Grenze nach Schottland. Es gab dort mehrere scheinbare Unfälle von Mugglen, Hexen und Zauberern die dort in den angrenzenden Wald gingen. Nur wenige die überlebten, konnten davon berichten, aber die die davon berichteten, erzählten von einem Kind, mal war es ein Junge mal ein Mädchen. Dieses Kind erschien am Waldrand und lockte die vermeintlichen Opfer in den Wald. Der Nebel um sie herum wurde wohl immer dichter und danach wurden sie nur noch als Leiche gefunden. Die Dorfbewohner waren alle recht abergläubig weshalb sie glaubten, ein Monster stecke in dem Kind und habe den Opfern die Seele geraubt. Wir dachten natürlich erst an einen Hinterhalt von irgendeiner Gestalt oder einer Flut von Dementoren. Also sind wir in den Wald geschlichen und sahen diese komische Kindergestalt die uns ebenso in den Wald lockte. Wir folgten ihr, als wir sie verloren. Es dauerte eine geschlagene Stunde bis wir sie wiedersahen und ich kann dir sagen, als sie sah lief es mir eiskalt den Rücken herunter. Die Erscheinung war ein Geist.Aber kein normaler Geist, sondern eine Art Poltergeist der Rache an den Menschen nehmen wollte und bereits seit etwa einem  Jahrzehnt sein Unwesen trieb, Es war die Seele einer jungen Frau, die wohl betrogen wurde in jungen Jahren und später ermordet wurde. Der Geist wollte uns erst nicht mehr gehen lassen und als wir Magie einsetzten, begann sie plötzlich gesprächig zu werden. Tatsächlich, du wirst es nicht glauben, setzten wir uns mitten in den Wald und machten ein Lagerfeuer und unterhielten uns mit diesem Geist., was natürlich völlig irrsinnig war. Ich hab ihr ein wenig was von Matt erzählt und von euch.", erneut fiel sein Blick auf sie, während er einen Schluck nahm und etwas zu Essen bestellte. Er suchte in ihren Blicken wohl ob er sie langweilte oder sie wirklich für diese Dinge Interesse hatte. Irgendwie fühlte er sich auch ein klein wenig schlecht dabei, immer nur von sich zu erzählen, aber nach allem was er so mitgekriegt hatte, war sie nicht die Art Mensch die viel redete.
Ich weiß nicht wie ich darauf kam, aber als ich von eurer Fröhlichkeit im Leben und eurer Familie erzählte schien das den Geist so sehr zu beeindrucken und so sehr mitzunehmen, das er sich buchstäblich in Luft auflöste. Seitdem ist dort nie wieder ein Geist auftaucht.", lächelnd beendete er die Geschichte und lehnte sich wieder zurück. Ein wenig Stolz lag in seinen Augen, seine linke Hand legte sich um seinen Krug, während die rechte regungslos auf dem Tisch liegen blieb. Auf seinem linken Handrücken war eine etwas größere Narbe zu erkennen, die mit einem Unfall zusammenhing an den er lieber nicht zurückdachte.

"Weißt du Catarina..." begann er und beugte sich mit einem eher ernsten Gesichtsausdruck nach vorne. "Was sagt eigentlich dein Bruder dazu, dass du Aurorin werden möchtest?", hakte er nach, besorgt darüber das sie mit ihm noch nie darüber gesprochen hatte. "Dieser Beruf verändert einen und wenn man nicht lernt mit der Dunkelheit zu leben und die Dunkelheit vieler Menschen nicht zu einem Teil von sich selbst zu machen, kann dieser Beruf einen schnell vernichten. Es ist war selten aber du weißt, dass dieser Beruf unter Umständen auch sehr gefährlich für dich sein kann und natürlich für die Menschen um dich herum. Weißt du, ich möchte nicht, das eine so liebenswürdige Person sich in negative verkehrt, weil sie von dem was sie zu sehen kriegt schockiert ist. Nicht alle Fälle enden gut und nicht alle sind lustig. Das Schlimme daran ist, dass ich noch zu meiner Hogwartszeit dachte, wenn ich darüber lesen würde, wäre ich vorbereitet. Aber die Wahrheit ist, dass man nie vorbereitet ist. Die Realität ist um einiges schlimmes als es Bücher beschreiben können.", erklärte er und erneut fiel sein Blick auf ihre Augen, in denen er dieses Mal wirklich versuchte zu lesen. "Glaubst du, dass du das kannst?"
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Fr 6 Apr 2018 - 14:43

Ich senkte lächelnd den Blick, zwar wurde ich nicht rot, doch die leichte Verlegenheit über dieses schmeichelnde Kommentar war mir trotzdem anzusehen. Es dauerte einige Augenblicke, bis ich den Blick wieder hob und ihn wieder mit meinem gewohnten aufmerksamen und gleichzeitig ruhigen Blick ansehen konnten.  Er hatte sehr aufmerksame Augen. Das war mir sofort aufgefallen. Ein Blick als ob er alles an einem ergründen wollte und das nur indem er einen ansah. Ein intensiver Blick, der von einem starken Charakter zeugte, den er aber auch nicht verbarg,  zumindest hatte ich bisher nie das Gefühl gehabt, dass er es tat.

Als er begann zu erzählen, musste ich über den Anfang erdst mal grinsen, wobei ich dieses in dem Moment halb hinter der Tasse verbarg, aus der ich einen Schluck von dem leckeren Tee trann. Als er weiter erzählte, hörte ich aufmerksam und mit einem faszinierten Funkeln im Blick zu, während ich mir gedanklich die Szenerie ausmalte, die Alex mir beschrieb. Ich konnte mir vorstellen, wie angespannt er gewesen sein musste, nicht zu wissen, womit man es zu tun hatte und zusätzlich fast nichts zu sehen, musste eine Zerreisprobe für die Nerven gewesen sein vor  allem mit all den Geschichten im Kopf, die einem vorher darüber erzählt wurden.  Als er dann erzählte, wie sie sich anschließend einfach mit dem Geist an ein Lagerfeuer gesetzt hatten, sah man eindeutig Überraschung in meinem Blick. Er hatte dem Geist von uns erzählt? Gespannt wartete ich, ob er das noch weiter ausführen würde, bestellte mir jedoch nach kurzer Überlegung noch ein Stück Schokoladenkuchen. Als er dann fortfuhr, zauberte seine Aussage mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich muszefze ihn skeptisch.  "Wirklich? Oder bindest du mir einen Bären auf." ich schmunzelte. Es war einfach ein so schönes Ende und ein großer Zufall, dass er dem Geist wirklich von uns erzählt hatte. Er sah zwar nicht so aus als ob er es sagte, um mich hereinzulegen, aber ich musste einfach meine Überraschung über dieses Ende ausdrücken. Irgendwie war es ein seltsames aber auch gut es Gefühl zu hören, dass meine Familie indirekt einem Geist geholfen hatte, zu Ruhe zu kommen. "hast du noch anderen Geistern von uns erzählt?" scherzte ich mit einem massierten Lächeln und angehobener Augenbraue. Als unser Essen kam, bedankte ich mich erneut kurz bei der Bedienung und aß sofort ein kleines Stück des so lecker aussehenden Kuchens. Genüsslich schloss ich die Augen, da der Kuchen sogar noch etwas warm war.

Alexanders plötzlich ernster Gesichtsausdruck in dem Moment, in dem ich die Augen wieder geöffnet hatte, sorgte dafür dass mein Blick ebenfalls ernster und aufmerksamer wurde.  Seine Frage überraschte mich und ließ mich nachdenklich die Stirn runzeln. Ich hörte ernst zu als er mir erzählte, was dieser Beruf auch durch seine eigenen Erfahrungen mit sich zog und womit man umgehen können musste. Ja, er hatte schon recht damit, dass ich keine echten Erfahrungen hatte, die mich darauf vorbereiten könnten was mich in diesem Beruf erwartete und das war auf jeden Fall manchmal respekteinflösend. Es herrschte kurz nachdenkliche Stille, ehe ich antwortete. "Mein Bruder wäre natürlich glücklicher, wenn ich einen Beruf ausüben würde, der weniger gefährlich ist, aber er akzeptiert meine Wahl, auch weil er weiß, dass es keinen von uns glücklich machen würde, wenn er jedes mal versuchen würde, es mir schlecht zu reden." begann ich. Matt hatte mir ganz klar gesagt dass er es besser finden würde, wenn ich Professorin werden würde oder etwas anderes ungefährliches. Aber er hatte mir auch gesagt er würde nicht mit mir diskutieren, wenn ich ihm sagte, dass Auror sein das war, was ich wollte und was mein Traum war, denn es wäre nun mal mein Leben und er wollte nicht, dass ich nur wegen ihm am Ende etwas tat, womit ich unglücklich war. Außerdem wusste er, dass ich stur war. Genauso verhielt es sich mit Jamies Berufswunsch,  der ja ebenfalls alles andere als ungefährlich war. Gleichzeitig beschönigte Matt aber auch nie etwas, wenn ich ihn wegen Dingen aus seinem Beruf fragte. Ich wusste ganz genau, dass auch Nacherzählungen nicht an waschechte eigene Erfahrungen heran kamen, aber gleich zwei Auroren zu kennen war auf jeden Fall etwas, was einem zumindest ein wenig mehr Erfahrungen gab. "Glaub mir, ich nehme das sehr ernst. Ich kann natürlich nicht sagen, wie ich am Ende wirklich auf bestimmte Situationen reagieren werde, aber ich weiß, dass man nicht immer Erfolg hat und die eigene Erfahrung kein Vergleich zu den Geschichten anderer ist. Trotzdem ist es das, was ich machen möchte. Anderen helfen und diese Dunkelheit vertreiben und ich traue mir zu, dass ich damit umgehen kann." ich lächelte ihn selbstsicher und mit einer gewissen überzeugenden Ruhe in den Augen und in der Stimme an. "Hattest du am Anfang deiner Ausbildung denn schon mal den Punkt erreicht, an dem du wirklich ganz kurz davor warst hinzuschmeißen?" fragte ich kurz darauf,  nachdem ich nochmal meine Tasse an meine Lippen geführt hatte. Ich war sicher, dass vor allem die erste Zeit sehr schwer war. Wenn man an Einsätze an verschiedene Orten mitgenommen wurde, das erste Mal Dingen begegnete, von denen man bisher nur gelesen hat und gleichzeitig all das lernen musste, was einem von den Ausbildern eingebläut wurde, die - wie Alex und auch Matt aus einigen Erzählungen deutlich machten - auch nicht immer das Gelbe vom Ei waren. In dieser ersten Zeit musste das Privatleben sicher einiges zurückstecken.
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Di 10 Apr 2018 - 0:02

NPC Steuerung: Alexander Morosow

Verneinend schüttelte er den Kopf, "natürlich nicht. Ich habe auch nicht eure vollen Namen genannt, schließlich bin ich um eure Sicherheit bedacht.", sagte er selbstsicher, "aber ich habe mich an dich erinnert in dem Moment. An deine Warmherzigkeit, an deine Art ein Instrument zu spielen. Jedes Mal wenn du spielst, steckt soviel von dir selbst darin, das es fast eine magische Wirkung auf die Zuhörer hat. Ich meine, eine Melodie muss nicht nur meisterhaft gespielt werden, ein Künstler steckt viel von seiner Seele in seine Musik rein und bei dir sehe ich soviel von dir darin. Es ist als würdest du deine Emotionen damit übertragen und eine Botschaft laut in die Welt hinausposaunen.", Alex hatte keine Skrupel ehrlich zu sein, allerdings war er mit seiner direkten Art und Weise schon deshäufigeren auf die Nase gefallen, "diese Art hat mich so sehr inspiriert, dass ich es dem Geist als Beispiel nennen musste und man siehe da, deine Liebe für die Musik hat einen Geist besänftigt.", leise lachte er und nahm einen Schluck aus seinem Glas. Seine Augen ruhten auf Cat, deren tiefgründigen Augen er nicht entrinnen konnte. Das blau was ihn anschaute war erfüllt von einer gewissen Verschlossenheit die er normalerweise nur im Verhörzimmer sah, wenn es darum ging jemandem etwas zu entlocken.

Er nickte ihr sanft zu, während sie seine Fragen beantwortete. Sie hatte in der Tat wirklich darüber sich Gedanken gemacht und er war der letzte der sie aufhalten würde. Jeder hatte das Recht sich seinen Wunschberuf zu erfüllen, wieso also nicht sie auch? Sicherlich würde er sich Sorgen machen aber vielleicht hatte er die ein oder andere Gelegenheit mit Matt zusammen ein Auge auf sie zu werfen. Das Matt ein gewisses Unwohlsein verspürte, war für Alex nachzuvollziehen. Es handelte sich um seine kleine Schwester und für Alex handelte es sich um die kleine Schwester seines besten Freundes, die obendrein auch noch wunderschön war und deren Augen ihn jedes Mal bannten. Seine scharfen Augen blitzten als sie die Frage stellte. Sie hatte voll ins Schwarze getroffen und sein Blick glitt auf die Flüssigkeit in seinem Glas. Angespannt und mit ernstem Blick starrte er auf die Flüssigkeit in seinem Glas und wusste zuerst nicht ob er es ihr erzählen sollte. Dann nickte er jedoch resigniert und hob den Kopf wieder, wobei sein Blick aus dem Fenster fiel und seine Hände flach auf dem Tisch lagen. "Oh ja, Catarina. Als ich einige Monate nach dem Beginn meiner Ausbildung auf einen Fall angesetzt wurde, hat mich mein Ausbilder beiseite genommen und mir sehr deutlich immer wieder in den Kopf gehämmert, das ich mit Freundlichkeit, mit Gnade und allem anderem nichts ausrichten könnte, wenn ich nicht zuließe das ich selbst ein Teil der Dunkelheit werde. Ja, man muss eine Spur von Finsternis mit sich tragen, um so zu denken wie die. Das fiel mir sehr schwer und durch einen mir übertragenen Fall den ich mit meinem Ausbilder übernahm, wurde es nicht viel einfacher. Wir jagten einen Mörder, einen Mann der seine Frau mit einem schwarz magischen Fluch tötete und noch vier weitere Menschen. mein Ausbilder und ich stellten ihn in der Luft, bei einer Besenverfolgung. Mein Ausbilder verlor seinen Zauberstab und der Kerl hatte seinen auch verloren, sodass  ich der einzige war. Da war dieser Moment wo er mir frech ins Gesicht grinste und davon fliegen wollte. Mein Ausbilder schrie ich solle ihn mit einem Schockzauber vom Himmel fegen..aber ich wusste das würde seinen Tod bedeuten. Doch ich wusste auch...er würde weitermorden, denn er war inzwischen ziemlich verrückt geworden. Ich zitterte...", in diesem Augenblick begann auch Alex leicht zu zittern, zumindest an der Hand. "und in dem Moment sah ich weg und feuerte einen Stupor ab. Als ich meine Augen öffnete starrte ich nur in die Dunkelheit und auf beleuchtete Straßen unter mir. Ich hatte getroffen und er war vom Besen gefallen. Das war der Moment wo mir klar wurde, was ich getan hatte. Ich hatte einem Menschen das Leben genommen...ich habe ihn getötet und damit letztlich nicht ihn sondern seine Familie bestraft. Mein Ausbilder brachte mich zurück ins Ministerium und schrie mich an, er drohte mir mit Versetzung falls ich mich nicht in den Griff bekäme. Und ich brauchte eine Zeit um zu verarbeiten was ich getan hatte...dieser Mann war tot...erst da begriff ich wirklich, welche Entscheidung wir haben. Das Leben und den Tod auf der Hand zu halten und zu wissen, du könntest im nächsten Moment gezwungen sein zu töten. Aber du weißt es ist falsch.", er sah auf und seine Hand beruhigte sich wieder, als plötzlich ein Lächeln auf seinem Gesicht erschien und die Selbstsicherheit das was in ihm an Zweifeln noch übrig war übertünschte.

"Aber ich habe gelernt das es notwendig ist um andere zu beschützen und seitdem gebe ich nicht mehr auf. Außerdem hat der Beruf war praktisches, man lernt die Dinge zu sehen, die viele nicht sehen.", fing er an und faltete seine Hände ineinander und legte den Kopf darauf, "du bist Linkshänderin, liebst die Ordnung genauso sehr wie du Schwester liebst. Du wünschst dir Harmonie und weil du sie in der Musik findest, drückst du durch sie alles aus. Die Harmonie in der Musik, ist auch deine Harmonie die sich in deiner Ordnung wiederspiegelt. Du bist zurückhaltend, beobachtest dein Gegenüber aber sehr genau. Du willst den anderen einschätzen können und solange bleibst du wachsam. Eine Eigenschaft einer künftigen Aurorin. Gute Voraussetzungen. Du bist intelligent und besitzt viel Einfühlungsvermögen. Ein Grund mehr wieso du und Jamie so gut zusammenhalten könnt. Ihr beide strebt nach Harmonie, in dem er ihr beide die Dissonanz vermeidet, die sich in der Sprache der Musik so schrecklich fürs Ohr anhört. Ja, deine blauen Augen verraten es. Du bist viel facettenreicher als du nach außen hin wirklich zeigst. Das ist eine Eigenschaft die mich sehr fasziniert.", sagte er und machte eine kurze Pause, "und lieg ich richtig?", fragte er und lehnte sich etwas zurück. "Sei ruhig ehrlich, ich irre mich gern. Jeder irrt sich mal. Irren ist menschlich. Aber deine ruhige Art ist es, durch die ich bei dir am schnellsten lerne.", sagte er und sah sie mit seinen stechenden analytischen Blicken an. "Möchtest du noch etwas trinken? Ich lade dich ein."
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Sa 14 Apr 2018 - 0:41

Mit roten Wangen und einem geschmeichelten aber auch stolzen Lächeln hörte ich Alex zu, als er so begeistert von meinen musikalischen Fähigkeiten sprach. Ich wusste, dass ich gut spielen konnte, aber das was Alex sagte, war ja mehr als nur das. Er hatte das angesprochen, was die Tiefe meiner Musik ausmachte und was sie für mich so wichtig machte. Nicht anderen meine Fähigkeiten zu zeigen sondern meine Emotionen mit der Musik auszudrücken. Und dass er genau das nicht nur erkannte sondern auch ein solches Kompliment dazu machte, dass schmeichelte mir sehr. "Du übertreibst." war meine Reaktion darauf, denn ich fand wirklich er gab da zu viel auf mich. Richtig gut waren die, die selbst komponierten. Ich hatte bisher 2 Lieder selbst geschrieben und die hatte bisher nur Jamie gehört, weil ich mit beiden einfach noch nicht zufrieden war. Etwas fehlte, aber ich wusste nicht was.

Er versuchte mich nicht, wie ich kurz befürchtet hatte, zu überreden, etwas anderes zu tun sondern schien meine Antwort so zu akzeptieren, wie es auch Matt tat. Das freute mich, denn es wäre wirklich ernüchternd gewesen und hätte meine Sympathie ihn gegenüber etwas gedämpft, weil ich, wenn ich mir etwas vorgenommen hatte, mir ungern reinreden ließ, denn dann hatte ich mir bereits selbst viele Gedanken darüber gemacht, es lange durchdacht und mich bewusst dafür entschieden und wollte nicht wie ein kleines Kind belehrt werden. Das war der Sture Teil meiner Persönlichkeit. Dass meine nächste Frage zu diesem Thema ihn jedoch so treffe würde, wie ich es in seinen Augen erkannte, hätte ich nicht erwartet. "Du musst nicht antworten, die Frage war etwas unbedacht. Es tut mit leid." warf ich sofort ein, doch er ging nicht darauf und begann zu erzählen. Ich hörte still zu. Man sah ihm an, wie sehr ihn das ganze mitnahm und mekn Blick glitt zu seiner zitternden Hand. Es war wieder einer dieser Momente in denen ich mir wünschte, mehr wie Jamie zu sein. Sie hätte seine Hand einfach genommen um ihm ihre Anteilnahme zu zeigen. Doch ich... konnte Das einfach nicht. Es war einfach, wie ich war. Eine Hemmung im Inneren die mich zurückhielt. Deshalb versuchte ich mit meinen Blick fad zu vermitteln, was ich nicht mit dieser Berührung konnte. Anteilnahme und Verständnis. Verständnis für sein Zögern, Verständnis für seine Empfindungen, als er realisiert hatte, was er getan hatte und auch dafür warum er es tun musste, denn alles andere wäre unmöglich gewesen. Ich fand egal was man nach So einer Erzählung sagte, es wäre nicht genug, weshalb ich still blieb und ihn einfach warm ansah, einen Ausdruck in den Augen der zeigte, dass ich Verständnis hatte und mitfühlte. Einer der Gründe weshalb ich ungern viel sprach war, dass Worte uns manchmal weniger sagen ließen, als jedes schweigen, obwohl wir mit Ihnen eigentlich mehr sagen wollten. Und in solchen Situationen waren sie einfach nicht genug, wie ich fand.

So sehr ihn das ganze auch mitzunehmen schien, er zeigte auch, dass er es mittlerweile gut verarbeitet hatte, wobei es natürlich niemals ganz verblasste. Sowad prägte sich wohl ein. Er kehrte wieder zu seinem Lächeln zurück und ich entspannte mich wieder etwas und griff zu meiner Tasse. Als er mich im nächsten Moment so ansah, den Kopf auf den Händen abgestützt, hob ich meine Augenbrauen an und senkte die Tasse, als er begann zu analysieren. Und das machte er erschreckend gut. Sonst bekam ich eher gesagt, dass ich schwer zu durchschauen war durch meine schweigsame Art. Ich fand unglaublich faszinierend wie er einfach so meinen Charakter beschrieb. " Ich bin für dich wohl ein offenes Buch." ich schüttelte überwältigt den Kopf. Aber wahrscheinlich gehörte das nunmal dazu, wenn man ein Auror in Ausbildung war, eine scharfe Beobachtungsgabe. Ich würde von mir behaupten, dass ich diese ebenfalls besaß, doch so ausgeprägt, dass ich mir zutraute Alex einfach zu analysieren, war sie nicht. Reaktionen schon, aber nicht direkt den Charakter. Zumindest nicht so, dass ich es wirklich sicher sagen könnte und dabei tiefer ging. Jedoch zeigten seine Worte, dass er meiner Meinung zu sein schien. Dass weniger Worte manchmal mehr sagten als viele. "Da muss ich ja richtig aufpassen. Und muss mehr reden." schmerzte ich und aß mit einen leichten grinsen ein weiteres Stück Kuchen. Die Bedienung kam kurz zu uns und fragte, ob bei uns alles in Ordnung wäre und ob es schmeckte. Ich nickte lediglich mit einen ehrlichen Lächeln in ihre Richtung, da ich noch Kuchen im Mund hatte. Sie verschwand anschließend zum nächsten Tisch, an dem die Frau sich beschwerte, dass ihr Getränk zu heiß sei. Ich hob kurz eine Augenbraue über diese Aussage, denn es hieß ja schließlich Heißgetränk, aber es gab wohl Menschen, die gingen nur aus, sich beschweren zu können und anderen das Leben schwer zu machen. Ich schüttelte über die lange und breite Ausführung ihrer "Kritik" - Wenn man es denn so bezeichnen könnte, es war nur unlogisches Gemecker - den Kopf und trank noch einen Schluck.

Als er anbot mich einzuladen, schüttelte ich den Kopf. "Danke, das musst du wirklich nicht. Und ich hab noch etwas." winkte ich ab. Etwas trinken wollte ich nicht mehr, wollte jedoch noch ein Eis, wenn ich den Kuchen fertig gegessen hätte. Aber er musste mir wirklich nichts ausgeben, ich konnte das ja alles sekbst bezahlen und er sollte sich bloß nicht verpflichtet fühlen. "Was für Eissorten gibt es hier?" fragte ich ihn, da er schon öfter hier gewesen war, während ich zum ersten Mal hier war.
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Schicksal

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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    So 29 Apr 2018 - 21:59

Schicksalsschlag!

Während die beiden im Café nichts ahnen,
Vor dem Café sich scheint etwas anzubahnen
Duzende Hexen vor der Scheibe,
Rezitieren: "ein Hoch dem Weibe!"

Drum stürmen sie die Gute Stube,
Jede Hex‘ an einen Tisch - wo sitzt ein Bube?
„Frauen voran“ rufen sie im Chor
Und heben ihre Stäbe empor.

Der Kaffee aus Kannen und Tassen fliegt zur Decke herauf
Und Schütten ihn nach einigen Bahnen auf die Männer drauf
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Mi 9 Mai 2018 - 23:36

NPC Steuerung Alex

Alex lächelte, seine Augen wurden etwas enger, seine Haltung veränderte sich. Sanft lehnte er sich zurück und schien mit seinen Gedanken weit weg zu sein. Diese Unterhaltung hatte einige unangenehme Erinnerungen hochgebracht. Dieser Mann war vom Besen gefallen und das nur weil er wirklich gefeuert hatte. Matte hatte ihn immer als eine Art Glückspieler gesehen, der mehr Karten vorgab zu haben als er eigentlich besaß. Alexander Morosov war ein Spieler, jemand der hochpokerte und darauf baute, dass er seinen Gegner damit verunsichern oder ganz aus dem Rennen schmeißen konnte. Leider war das nicht genug um ein wirklich guter Auror zu sein. Wie hatte Matt einmal zu ihm gesagt:

Wenn du nicht imstande bist zu tun was nötig ist als Auror, das schließt im Fall der Fälle auch das töten ein, bist du hier grundlegend falsch Alex. Überleg dir sehr genau was du tust...im Krisenfall kann das dein Ende ein.

Er wusste ja, dass Matt in diesem Punkt absolut recht hatte, wünschte sich aber zugleich nicht dauernd in seinem Schatten zu stehen. Klar nicht fähig zu sein zu töten konnte man auch als Stärke sehen, aber als Auror war es ein Schwachpunkt den schwarze Magier gegen ihn verwenden würden. Was wenn es dabei einmal um Matts Leben ginge und er nur wegen seiner Unfähigkeit sterben würde? Nie mehr könnte er den Millers unter die Augen treten oder ihnen beichten das Matt nur wegen ihm verstarb. Sein Ausbilder hatte auch versucht ihm einzutrichtern, dass es manchmal keine andere Möglichkeit gab als das töten. Entweder man wurde getötet oder man tötete selbst. Jeder hatte es selbst in der Hand. Seine Hände krallten sich dabei immer fester um sein Glas, lockerten sich aber als er seinen Bezug zur Realität wieder gewonnen hatte."Tue mir den Gefallen, nur heute Abend, okay? Lass mich dir zeigen, dass ich dir für diesen wundervollen Abend sehr dankbar bin.", sein Blick traf erneut sie, bevor er sich die Karte noch einmal ansah und mit einem großen Grinsen auf die Nr 53 zeigte. Lakritzschnappernest mit Kirschen. "Ich glaube... HA! Da ist es, sie haben auch Schokoladenknusper. Das soll sehr gut sein. Allerdings hab ich es noch nie probiert. Riskieren es wir es und probieren mal?", das Lächeln kehrte allmählich in sein Gesicht zurück und wurde immer breiter. In ihren Augen war deutlich schwerer zu lesen als er gedacht hätte. Sie hatte die Vernunft die auch ihr Bruder besaß, die Logik und den analytischen Verstand. Kein Wunder das sie Aurorin werden wollte. Sie besaß die aller besten Voraussetzungen.

Die Frage war, ob sie sich es wirklich vorstellen konnte mit ihrem Bruder gemeinsam in der Zentrale zu arbeiten. Alex hatte es ja schon schwer mit Matt, eben weil sie sehr gute Freunde waren und sich eigentlich prächtig verstanden. Bis auf die kleinen Streitigkeiten die sich häufiger mal am Rande wegen eines Falls oder der Methode wie sie vorgingen, ereigneten. Sie erweckte bei ihm jedoch den Eindruck, dass sie gewillt war das durchzuziehen, ja man konnte die Entschlossenheit geradezu aus ihr herauslesen. Vielleicht würde sie sogar eines Tages Matt selbst übertreffen. Etwas nervös presste er die Lippen aufeinander, "Um nochmal auf eben zurückzukommen. Ich fürchte ganz so ein offenes Buch bist du für mich nicht. Es gibt vieles das ich nicht weiß und ich hoffe, dich ein wenig mehr kennenlernen zu können. Es gibt immer Dinge die man nicht herauslesen kann, sondern selbst herausfinden muss. Das macht es doch gerade so interessant sich zu treffen und zu sehen was hinter der Fassade steckt, die jeder von uns mit sich trägt. die Maske die kaum einer ablegen kann im Alltag." Meistens wird sie erst transparent wenn man den Menschen länger kannte. "So jetzt hab ich aber genug von mir geredet. Du weißt inzwischen mehr über mich als ich über dich. Na komm, erzähl mir etwas von dir. Du spielst ja sicherlich nicht nur Violine.", fügte er scherzend hinzu, als er plötzlich einen Tumult von draußen hörte und eine Schar von wildgewordenen Hexen, nein besser von Furien hineingestürmt kamen. Sie stellten sich an jeden Tisch und ließen Kaffee aus allen Kannen und Tassen in Bahnen in die Luft fliegen. Skeptisch schaute sich Alex etwas irritiert von diesem Auftritt das Spektakel an. "Ähm....was wird das wenns fertig ist? Eine Zirkusnummer?", die Hexen störten ihn, zumal sie mittlerweile an jedem Tisch standen wo ein Mann der Schöpfung saß.  Als der Kaffee im schließlich auf die Haare regnete und seine gesamte Kleidung flutete, wünschte er niemals gefragt zu haben. Was war das? Eine Männer sind Schweine Aktion? Oder die Gruppe der männerfeindlichen Aktivisten? Diese Demütigung ging dem jungen Auror ziemlich nahe, vor allem weil sie sein Date vollkommen ruinierten. Auf russisch fluchend erhob sich Alexander und haute laut mit seiner Faust auf den Tisch, dabei bemerkte er überhaupt nicht, dass er angefangen hatte auf russisch mit der Hexe zu sprechen, welche ihn nur mit einem fragenden Gesicht anschaute."Mieses Hexenbild! Bei Merlins Bart! Macht bloß das ihr davon kommt bevor ich euch alle in kleine Kröten verwandel!"zischte er auf russisch. er selbst schien es im nachhinein dennoch bemerkt zu haben und änderte seine Sprache wieder ins englische, diesmal jedoch mit einem gänzlich anderem Gesichtsausdruck. Seine Kleidung tropfte und roch ziemlich stark nach Kaffee, sein Gesichtsausdruck war tot ernst, beinahe wie aus Stein gemacht, in seinen Augen funkelte die Wut auf, die seine Gentlemen-Fassade fast komplett übermannt hatte. Der Morosov-Sprössling stellte sich der Hexe so nahe vors Gesicht, das sich ihre Nasen auf gleicher Höhe mit der Spitze berührten. Sein Gesicht bekam was schlangenhafte Züge, während er heimlich seinen Zauberstab hervorgeholt hatte und beschloss sich an der Hexe vor ihm sich zu rächen. "Etwas Abkühlung zum genießen gefällig?", fragte er in einem sarkastischen Tonfall, der beinahe schon an Schadensfreude grenzte, als er die Eiswürfel bereits anvisiert hatte und sie der Hexe hinten in den Nacken zauberte, wo sie ganz langsam und eiskalt den Rücken herunterliefen. Kreischend wie eine Furie schrie die Hexe auf und sprang wie ein Reh umher, weil es auf ihrem Rücken so kalt wurde und da sie ohne Erfolg versuchte, die Eiswürfel aufzuhalten mit den Händen, wirkte ihr Gekreische und herumgehopse ebenso lustig, wie für die Frauen die Kaffeeaktion.


Die anderen Hexen schienen sich nach der Aktion tänzelnd nach draußen zu bewegen, was Alexander natürlich nicht so stehen lassen konnte und jenen die er noch erwischte einen behaarten Hundeschwanz eines Pudels aus dem Po wachsen ließ. Das Gekreische war groß und das Gelächter was darauf folgte ebenso. Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Wie eine Statue stand Alex da und starrte auf die anderen männlichen Gäste die auch lauthals grummelten. Sein Blick glitt zu Catarina, "jetzt seh ich aus wie ein begossener Pudel.", sein weißes Oberteil hatte sich ins bräunliche verfärbt und seine Haare tropften vor sich hin. Schon im nächste Augenblick war der Wirt damit überfordert allen Gästen magisch einige Handtücher her schweben zu lassen. Dankend nahm es Alex entgegen und wischte sich so weit es ging den Kaffee aus den Haaren. Es ärgerte ihn zutiefst, das sein Date in Kaffee ertränkt wurde.

Einen Augenblick lang glitt er konzentriert mit seinem Zauberstab über seine Kleidung und sah scherzhaft warnen zu Catarina, "lachst du mich gerade etwa aus?", fragte er grinsend, wobei er einen Reinigungszauber benutzte. Es dauerte einige Momente bis er wieder relativ normal aussah, auch wenn der eine oder andere Fleck geblieben war.
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Do 10 Mai 2018 - 14:14

Besorgt hatten meine blauen Augen auf Alexander gelegen, als er in Gedanken versunken mit der Erinnerung und allem, was damit zusamen hing, zu kämpfen schien. Er kehrte jedoch möglicherweise recht bald ins hier und jetzt zurück und auch seine körperliche Reaktion auf die Erzählung ließen nach und somit von ihm ab. Ich lächelte ihn warm an und ging gerne auf den Themenwechsel ein. Ich würde nachdem es ihn so belastet hatte auch sicher nicht weiter nachhaken und wollte es auch gar nicht, da er eigentlich alles gesagt hatte. Wie gut er letzendlich darin war, mich nach kurzem in einigen sehr treffenden Eigenschaften zu beschreiben, faszinierte mich und weckte doch eine Art Bewunderung. Natürlich war es lediglich eine grobe Beschreibung, aber eine mit teils doch detaillierten Eigenschaften die genau so auch stimmten und nicht alle waren so leicht zu erkennen wie die Tatsache dass ich Linkshänderin war und die Ordnung bevorzugte. Seine anschließende Einladung lehnte ich dankend ab, aber Alex ließ sich nicht so leicht davon abbringen. Ich wollte wirklich nicht, dass er sich verpflichtet fühlte für mich zu zahlen, weil alte Konventionen das so vorsahen oder weil er in Gegensatz zu mir Geld verdiente oder Sowas. Aber so wie er es ausdrückte, ließ er es so klingen, als ob ich ihn einen gefallen damit tun würde. "Du musst das wirklich nicht. Ich glaube es auch so." gab ich lächelnd zurück, wobei es diesmal kein direktes nein mehr war. So stur dass ich darauf beharrte obwohl er so sehr darauf bestand und sogar so klang als würde er sich freuen, wenn ich zusagte, war ich wirklich nicht. Aber einfach so zusagen und mich darüber freuen, dass er das für mich übernahm, konnte ich auch nicht. Dafür war ich dann doch einfach zu sehr moderne junge Frau. Als er die Karte durchging, drehte ich den Kopf leicht, um nicht komplett über Kopf lesen zu müssen, worauf er da zeigte. Ich lächelte. Das klang sehr lecker. Als er dann jedoch Schokoladenlnusper vorschlug anstatt das, was er mir gerade nonverbal gezeigt hatte, nickte ich lächelnd. Es klang lecker. Hoffentlich schmeckte es auch so. Dachte ich mir, als ich seinen zum Glück wieder fröhlichen Gesichtsausdruck erwiderte. Ich Berichte zu erkennen, ob er aufgesetzt war und er noch an der Situation vorher zu nagen hatte, doch es schien echt zu sein.

Ich aß meinen Kuchen fertig, während ich darauf wartete, dass die Bedienung nochmal vorbei kam. Unsere Unterhaltung ging währenddessen weiter. Was sollte ich ihm denn erzählen? So besonders spannend fand ich mich und mein Leben in Hogwarts nun nicht, dass ich unbedingt davon erzählen müsste, was er noch nicht kannte. "so viel weiß ich über dich nun auch nicht." musste ich mich erst mal schmunzelnd verteidigen, als er sagte, ich wüsste mehr über ihn als ungwkehrt. Ich würde eher behaupten, wir wären ungefähr gleich auf. Aber was ich über mich erzählen sollte... Ich sah nachdenklich durch das Fenster und erkannte den Tumult dort. Was ist denn da los.Mit gerunzelter Stirn beobachtete ich wie diese lauten, bunt angezogenen Hexen den laden betragen der dadurch nun total erfüllt war mit lauten Unterhaltungen und Gelächter. Ich hätte sie nach einem kurzen Blick sicher kaum weiter beachtet, wenn sie nicht eine Ausstrahlung hätten, die Ärger versprach. Kaffee in wirbelnden Bahnen durch die Luft flog und in großen Bahnen pber unseren Köpfen hinwegschwebte, ahnte ich nichts gutes, ebenso wenig Als sich einer dieser Hexen neben Alex an unseren Tisch stellte. Was sollte das werden? Die Antwort darauf bekam ich einen Augenblick später als die Hexen, offensichtlich eine Gruppe extremistischer Feministenhexen, einen feministischen Slogan sprachen und eine Ladung des Kaffees von der Decke auf Alex herunter klatschte, ebenso wie auf alle anderen Männer in dem Lokal. Ich hielt mir geschockt eine Hand vor den Mund und sprang von meinem Platz auf, da der Kaffee natürlich auch etwas Spritze und weil ich fast schon erwartete, dass die nächste Ladung jeder Dame galt, die es wagte, mit einem Mann unterwegs zu sein. Dem war glücklicherweise nicht so, doch Alex war ebenso wie viele andere der Männer hier ziemlich wütend. Ich sah ihn noch geschockt von der Aktion an und hoffte der Kaffee war nicht mehr heiß gewesen sondern durch die Kreise in der Luft abgekühlt. Dass er so wütend aussah und auf russich begann zu fluchen konnte ich gut verstehen. Er war über und über mit der dunkelbraunen Brühe bedeckt und seine Kleidung klebte ebenso an ihm wie die Haare an seinen Kopf. Der Anblick war gleichzeitg auch unglaublich komisch, doch im ersten Schock momentan nahm ich das erst mal nicht wahr. Ich ging um den Tisch herum auf Alex zu der aufgestanden war und nun der Hexe, die an unseren Tisch gestanden hatte, genau gegenüber stand. Er sah so wütend aus dass es mich nicht gewundert hätte, wenn plötzlich Blitze aus seinen Augen geschossen wären. Beruhigend legte ich eine Hand auf seine mit Kaffee besudelte Schulter. " Sie sind es nicht wert sich wegen ihnen so aufzuregen. Jemandem mit so einer Einstellung ist nicht mehr zu helfen." mit hochgezogener Augenbraue sah ich die Frau vor mir an, während ich mit ruhiger und beruhigender Stimme mit Alex sprach. Das war kein Feminismus mehr, es war sexistisch. Echte feministische Hexen kämpften und kämpfen für die Gleichstellung und machten nicht Männer fertig und schlecht um sich besse zu fühlen. Dementsprechend empfand ich die Eiswürfel, die Alex in ihrem Kragen landen ließ als durchaus verdient und ihr gehopse ließ meinen Mundwinkel leicht zucken. Ich nahm die Hand von Alex Schulter, die nun ebenso klebrig war wie er selbst und beobachtete seine Aktion mit den Hundeschwänzen mit abgehobener Augenbraue. Das war nun meines Erachtens nach etwas übertrieben, aber ich war auch nie ein Freund oder Verfechter von Rache gewesen, gut manchmal war Rache wirklich süß und verdient und ich konnte verstehen wieso Alex sich dazu hatte hinreißen lassen, so ulkig wie er nun mit dem trocknenden Kaffee überall an sich aussah, aber meine Meinung dass die Eiswürfel gereicht hätten, änderte das nicht ganz. Mein Blick ging zurück zu meinem begossenen und gerade etwas mürrischen Begleiter, der sich selbst als begossener Pudel bezeichnete. Ich spürte, wie ich mir das Grinsen nur schwer verkneifen konnte, wie er da so vor mir stand und hielt mir eine Hand vor den Mund um es zu verstecken, aber meine Augen verrieten mich ziemlich sicher. Das bestätigte Alexanders nächste Frage und ich musste ertappt leise kichern als ich "Nein. Das würde ich nie tun." antwortete. Nicht sehr überzeugend aber die Aussage hatte auch absichtlich ironisch geklungen. Ich nahm eine servierte vom Tisch und wischte mir die Hand ab, ehe ich mich wieder hin setzte. "Das mit den Hundeschwänzen hätte nicht unbedingt sein müssen. Ihre Aktion war zwar mehr als dämlich aber damit ändert man ja nichts." konnte ich es mir ganz verkneifen meine Meinung kund zu tun. Sie klang nicht wie eine direkte Kritik oder böse gemeint ganz im Gegenteil. Meine Stimme war freundlich - leicht amüsiert immer noch von eben und weil der Anblick der schwanzwedelnden Hexen doch ein wenig witzig gewesen war - und ich sagte einfach nur meine Meinung in der ich eben nicht ganz mit seiner übereinstimmte.
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Di 15 Mai 2018 - 0:10

NPC Steuerung; Alexander Morosow

Alex beruhigte sich relativ schnell, er hatte damit überhaupt keine Probleme sich wieder herunterzufahren, außerdem hatte Catarina recht, das war es einfach nicht wert. Aber sie war es Wert, vielleicht hatte er es für sie getan, obgleich er zugeben musste einen ziemlichen Spaß daran gehabt zu haben es diesen Furien mal so richtig zu zeigen. "Ist bedauerlicherweise nicht das erste Mal. Ich habe auch schon von einer wütenden Frau, der man ihre Zaubertrankutensilien alle beschlagnahmt hat, einen Kuchen ins Gesicht gekriegt. Und das mit der Begründung, Männer wären doch alles dispotische Bastarde die viel zu sehr auf ihr Ego bedacht sind. Mittlerweile bin ich es gewohnt das man mit Essen und Getränken nach mir wirft. Die Poltergeistdame von Benjon war auch nicht anders. Wir sollten sie aus dem Haus entfernen, eine alte Diva die schon viele Muggle erschreckt hatte und im früheren Leben eine sehr reiche Frau mit Macht und Einfluss war. Sie wollte pertou nicht aus dem Haus raus. Sie hatte so dicke Lippen das sich jeder davor ekelte sie zu küssen. Man hatte eher das Gefühl als würde man mit einem nassen Schwamm knutschen als mit einer Frau. Die hat auch mit allem möglichen nach mir geschmissen. Und wenn ich alles mögliche sage, meine ich das auch....vor allem Dinge die keiner abkriegen will.", Alex machte seine Haare wieder zurecht und kämmte sie sich nach hinten und blickte einmal quer mit ernsten Gesicht zu den anderen Männern im Raum die leise vor sich hin nörgelten. Nach dem er mit seinem Zauberstab fertig war, sah er zu Catarina, legte einige Gallionen hin und bot ihr die Hand an, "Lass uns gehen. Ich möchte dir gerne etwas zeigen. Keine Sorge, ich bringe dich schon nicht weit weg. Ist nicht weit von Hogsmeade, wir gehen zu Fuß und ich begleite dich auch wieder zurück bis zur Schlossgrenze.",  er zwinkerte grinsend, während seine selbstsicheren kleinen Augen sich auf ihrem Gesicht festnagelten.  Gemeinsam mit ihr verließen sie die Schenke und betraten die schöne von Laternen geschmückte Straße die in südwestliche Richtung raus aus dem Dorf führte und in nördlicher Richtung nach Hogwarts.

Der lange Weg vor ihnen mündete in einen alten Feldweg, auf den er sie führte, direkt aufs offene Feld hinaus, in Richtung der heulenden Hütte. Nur das sie weit vorher einen Knick nach links machten. "Aber.." sagte er plötzlich in die Stille hinein, blieb stehen und stellte sich vor sie und grinste, "ich komme nicht drum herum, dass du noch nichts über dich erzählt hast. Gut die Gelegenheit ist ja auch verstrichen. Aber ich würde gerne auch mehr über dich wissen. Ausgleichende Gerechtigkeit. Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts.", Frauen war die wohl am schwersten zu durchschauende Geschöpfe dieser Erde. Selbst mit dem präzisesten Verstand ließ sich aus ihren Launen kein Muster bilden. Sie waren so unvorhersehbar wie das Wetter, doch ihre Verführungskünste und Waffen so tückisch wie eine Falle die in der Erde vergraben war. Erneut trat er beiseite und ging weiter mit ihr übers Feld bis hin zu einem großen Baum, an dem er rechts abbog.  In seinen Augen schimmerte etwas, als er die Markierung sah.

Es dauerte fast eine Viertelstunde bis er wieder stehen blieb, sie kurz musterte und dann ernst ansah. "Schön, ich hab dich mit hier raus genommen um zu sehen, ob du ein starkes Nervenkostüm hast und natürlich auch weil ich einem Hinweis nachgehen muss, den ich unmittelbar vor unserem Treffen erhalten habe.", erwiderte er und zeigte dann auf ihren Zauberstab. "Zauberstab bereithalten und mir folgen. Aber leise.", sagte er und schlich mit ihr quer Feld ein bis zu einer Erhöhung , von der man allmählich ein schwaches Licht sehen konnte. Leise sah er zu ihr hin, "sieh es als kleinen Test an. Ich nehme mal an, man hat dir beigebracht was Rotkappen sind? Wenn nicht...naja wirst du es bald erleben.", als sie auf der Erhöhung ankamen, bemerkten sie ein kleines Feuerchen in einem Steinkreis, umgeben von einigen Rotkappen die wirklich hässlich aussahen. "Das sind sie, mein Informant hatte also recht.", murmelte er leise und sah wie der eine Zweg eine Axt und der andere einen sehr stabilen Stock in der Hand hielt. Insgesamt waren es vier, die sich dort zusammengefunden hatten. Sie stellten eine Gefahr für Wanderer und Gästen von Hogsmeade dar. Vor allem da sie noch aggressiver geworden waren seitdem die Sache mit den Wetterereignissen vorkam. Mittlerweile sind sie auch auf den Gedanken gekommen, das sie damit ihre Angriffe perfekt tarnen können. Sah man etwas genauer hin, konnte man sogar einen Gürtel an einem der vier Rotkappen erkennen, an dem menschliche Knochen hingen. Es war offensichtlich das sie bereits Leute entführt und zu Tode geprügelt hatten. Jetzt oblag es ihnen sie zu schnappen und von hier wegzubringen. Alex grinste übers Gesicht hinweg, es wurde Zeit das Catarina ihre ersten Schritte wagte. Sie war immerhin in der siebten Klasse. "Ich überlasse sie dir. Lenk sie ab, ich umgehe ihr Lager und werde dir von hinten zur Hilfe kommen. Du schaffst das schon!", sagte er grinsten, boxte ihr dabei freundschaftlich auf den Arm und verschwand mit einem selbstischeren Grinsen im Gesicht im Gebüsch. Danach herrschte Stille, die Dunkelheit war zum schneiden und die Kälte die langsam gemeinsam mit dem Nebel einsetzte, machte es zu einer sehr unheimlichen Situation. Matt würde ihn dafür umbringen, dass er seine kleine Schwester mit hierher nahm, aber ihr drohte eigentlich keine wirkliche Gefahr. Zumindest war Alex fest davon überzeugt die Lage fest im Griff zu haben. Es waren glücklicherweise nur vier und mit Zauberei waren sie leicht zu überwältigen. Man durfte sich nur nicht von ihnen anspringen lassen. Das war alles und wenn sie auf Catarina erstmal aufmerksam geworden waren, würde er eingreifen und gemeinsam mit ihr sie einfangen. Danach brauchte er nur noch rote Funken in die Höhe zu schießen, damit sein Informant dem Ministerium bescheid gab und die Rotkappen von der Abteilung magische Geschöpfe übernommen werden konnte. Das war Catarinas erster richtiger Fall. Er glaubte ganz fest an sie und war sich sicher, sie würde das schaffen. Sie wollte Aurorin werden, dann sollte sie inzwischen mit Rotkappen leicht zurecht kommen.

Rotkappen
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Mo 21 Mai 2018 - 17:37

Eindeutig amüsiert hörte ich mir an, wie oft Alex schon von Frauen mit irgendetwas beworfen worden war und verzog bei seiner letzten Aussage das Gesicht, weil ich mir gut vorstellen konnte, worum es sich da handeln könnte. "es sollte dir vielleicht zu denken geben, wenn Frauen dich so oft mit irgendetwas beworfen." stichelte ich amüsiert, denn es war doch eine gute Vorlage gewesen. Ich grinste Alex amüsiert an und die Kaffefeministinnen waren schon fast wieder vergessen. Seinem Vorschlag, Hogsmeade zu verlassen, begegnete ich mit Skepsis. Das war eigentlich nicht erlaubt, aber ich vertraute Alex eigentlich, alleine schon weil mein Bruder ihn umbringen würde, wenn mir etwas passieren würde, und wenn es nicht weit weg war, fiel es auch nicht auf. Außerdem war ich neugieirg darauf, was er mir dort zeigen wollte.  "Dann hoffe ich, wie fliegen nicht auf." ich nahm mit einem dankenden leichten Lächeln seine Hand entgegen, um aufzustehen. Mein Blick fiel auf das Geld und ich sah ihn mahnend an. "Ich hab dir doch gesagt, das ist nicht nötig." meinte ich mit einem Seufzen und folgte ihm. Ich wollte jetzt nicht noch hier ewig stehen und diskutieren,  doch ich würde mich eindeutig bei der nächsten Gelegenheit revanchieren. Mit Alex an meiner Seite lief ich den Weg aus Hogsmeade hinaus. Als er plötzlich abrupt stehen blieb, tat ich es ihm gleich und sah ihn fragend an. Ertappt lächelte ich leicht. Ich hatte mich durch den kleine Zwischenfall ja ziemlich erfolgreich aus der Situation gewunden, als der das erste Mal gefragt hatte. " Ich weiß gar nicht, was ich erzähle
Soll.."
meinte ich und blieb nachdenklich eine Weile still, in der ich nachdachte. Dass ich gerne las und Violine spielte wusste er und auch, dass ich es liebte in der Quiddtischmammschaft zu spielen. Was gab es denn noch, was es wert wäre, es zu erzählen? "Ich bin völlig unfähig, wenn es um Mode geht, ich kann die Farbe Orange überhaupt nicht leiden, meine Schrift ist furchtbar, außer ich lasse mir sehr viel Zeit." zählte ich einige nicht besonders interessante Eigenschaften auf und sah zum dunklen Himmel. Kurz musste ich schmunzeln. "Ach, und ich habe furchtbare Angst vor Bienen. Ich würde mit einem Dementor besser klarkommen als mit einem Schwarm Bienen." verriet ich ihm, auch wenn mit dieses Geständnis etwas peinlich war, aber er hatte so viel Peinliches erzählt, da war das nur eine Kleinigkeit. "Das einzige womit ich bisher übergossen wurde, ist Tinte. Von Peeves." Ich schmunzelte bei der Erinnerung an den Streit und unsere Versöhnung. "Mein Lieblingsort ist der See hinter unserem Haus. Im Frühsommer, wenn es noch nicht total warm ist und die ganzen Blumen blühen, der Wind durch die Bäume weht.. dann kann man dort perfekt im Schatten mit einem Buch liegen, vielleicht die Füße ins Wasser halten." Ich sah den See richtig vor mir und geriet ins Schwärmen. Ich freute mich bereits auf die Ferien und darauf, wieder nach Hause zu kommen. Es war ein wunderschöner Ort und das musste Alex sicher auch wissen. Schließlich war er mit Matty schon mal dort gewesen. "Weißt du noch damals, als wir zu 4. Dort schwimmen waren? Bevor ihr gesagt habt, dass ihr keine kleine Mädchen dabei haben wollt?" Mein Lächeln wurde bei der Erinnerung breiter. Als die Jungs in die Pubertät kamen, hatten sie verständlicherweise weniger Lust gehabt, etwas mit den kleinen Schwestern des einen zu Unternehmen und wir hatten uns voneinander entfernt, bis eben jetzt.  Es war eine sehr schöne Erinnerung die mit viel Kinderlachen verbunden war. Die Jungs hatten ins immer geärgert, weil wir noch nicht so gut hatten schwimmen könnten wie sie und hatten uns immer unter Wasser getaucht. Weiterhin das Lächeln auf den Lippen, sah ich ihn.  In den Augen ein fragendes "reicht das?"

Als wir wieder stehen blieben, sah ich mich um. Aufmerksam und etwas skeptisch hörte ich ihm zu. Was hatte er geplant? Ich nahm meinen Stab und fragte mich, ob ich hier überhaupt noch Tauben durfte, während ich Alex folgte. Was hatte er geplant? Test? Rotkappen? Mit angehobener Augenbraue sah ich ihn an, meone Stummen Fragen sah man mir sicher an. Einerseits fragte ich mich, was zum Teufel hier los war, anderseits war ich unglaublich aufgeregt auf eine positive Weise, weil das doch mehr als spannend war und mir das Adrenalin durch die Adern floss. In meinen Gedanken zählte ich all die Gründe auf, wieso das eine ziemlich blöde Idee war und gleichzeitg die, wieso ich aus der Situation nicht mehr raus kam. Ich könnte Alex hier nicht alleine lassen und außerdem war ich schon mal hier und das eike ziemliche Gelegenheit. Als Alex mit eröffnete dass ich sie ablenken sollte während er weg ging um mir von der anderen Seite später zur Hilfe zu kommen, sah ich ihn mit nach oben gezogenen Augenbrauen etwas sprachlos an. " Das war nicht was ich im Sinn hatte, als ich in Hogsmeade ankam." flüsterte ich ihm zu und nickte etwas in Gedanken. Okay.... Ich sollte also jetzt diese hässlichen Wesen Ablenken. Im Dunkeln in dieser stillen nebeligen Umgebung. Das ganze sollte ich wohl in meinem nächsten Brief an Matty nicht erwähnen. Das wäre nicht sehe gesund für Alex körperliches Wohlbefinden. Dem würde ich nach der Aktion auch etwas erzählen. Er hätte mich wirklich mal vorwarnen können! Mich völlig unwissend in so eine Situation zu bringen. Ich schüttelte den Kopf über Alex Frechheit.

Was sollte ich jetzt tun... sie ablenken. Wie lenkte ich die drei Rotkappen, die ich sehen konnte am besten ab, ohne dass sie mich angriffen? Im Schatten der Büsche, des Nebels und der Dunkelheit traute ich mich noch etwas näher heran und feuerte stumm einen "Impedimenta" in die Richtung eines der Rotkappen, der, der mir am nächsten war und den Stock als Waffe trug, da er sich in dem Moment nicht viel bewegt hatte und die anderen beiden zusammen standen, würde es vielleicht nicht auffallen, ich machte mir nicht die Mühe es herauszufinden und feuerte sofort einen stummen "Flos-plectus" hinterher auf die anderen beiden, sodass Ranken diese umschlossen. Wie immer bei stummen Zaubern formte ich die Worte sehr deutlich stumm mit den Lippen als würde ich sie tonlos aussprechen. Es half mir einfach irgenwie und solange es was brachte und keinen Nachteil darstellte würde ich es beibehalten. Jetzt wussten die eindeutig, dass ich da war, wenn es nicht vorher schon klar gewesen wäre. "Relaschio!" machte ich mir nicht mehr die Mühe die Zauber stumm zu sprechen und zielte auf den der Rotkappen, der eine Axt in der Hand hatte. Ich hoffe Alex würde sich nicht zu viel Zeit lassen. Falls die Ranken auch beide trafen und sie sich nicht all zu schnell befreien würden, wäre das ja kein Problem. Falls nicht, hätte ich es mit mindestens einer wütenden Rotkappe zu tun.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Mi 30 Mai 2018 - 22:08

NPC Steuerung; Alexander Morosow



Die kühle Abendluft wirkte entspannend auf den jungen Auror. Eine willkommene Abwechslung zusätzlich zu dieser wunderbaren Gesellschaft. Catarina war schon immer etwas zurückhaltender als ihre Schwester und schon damals hatte ihn das fasziniert. Es war ein Charakterzug an ihr, der sie geheimnisvoll aber auch sehr begehrenswert machte. Wenn man in ihre Augen schaute, hatte man das Gefühl, das beste von einem selbst würde sich darin spiegeln. Früher war er eifersüchtig auf Matt, weil er so liebenswürdige Geschwister hatte, aber mittlerweile war er mit zunehmendem Alter umso glücklicher, dass er sie Stück für Stück kennenlernen durfte, als das er alles von ihrem Leben bereits wusste. Wer war Catarina Miller? Was tat sie gerne und was nicht? Welche Geheimnisse verbargen sich hinter dieser Maske? Welche Träume und Sehnsüchte, welche Ängst und Gedanken mochten dieses Wesen wohl zu der Frau machen, die sie heute war?

Alexander lächelt zufrieden als er es endlich erreicht hatte, dass sie ein wenig von sich preisgab, in solchen Momenten wünschte er sich schon das sie ein wenig mitteilsamer wäre, aber so war es vollkommen in Ordnung für ihn. Seine sorgfältig zurückgekemmten Haare waren inzwischen ein wenig unordentlicher war er wohl dieser komischen Hexenbewegung zu verdanken hatte. Sein schwarzer Umhang und die dunkelbraune Krawatte waren glücklicherweise wieder getrocknet und dennoch kam er sich irgendwie wie ein ausgelutschter Schwamm vor.  Und dennoch gab er sich so wie immer und ließ keinen Moment verstreichen, in dem sie über sich redete. Jedes Wort, jedes Detail war von Wichtigkeit für ihn und genau aus diesem Grund saugte er es auf wie ein Schwamm. Hin und wieder nickte er, spielte mit einem kleinen Stock in der Hand, um etwas in den Fingern zu haben. Er zerbrach ihn und hob sich einen neuen auf, das war schon die halbe Zeit so gegangen. Alexander brauchte meistens etwas in den Händen. Es half ihm beim nachdenken und einen klaren Gedanken zu fassen. Man konnte spüren wie sie von sich wegging und immer mehr in alten Erinnerungen ihrer gemeinsamen Kindheit schwelgte. Das waren noch Zeiten in denen sie von der Welt nichts wussten und keiner sich für irgendeine Sache entscheiden musste, die er dann für den Rest seines Lebens tun würde. Seit jenem Tag damals waren die Dinge unglaublich kompliziert geworden. Für sein dafürhalten hatte sich Matt am meisten verändert und ob das positiv oder negativ war, konnte er noch nicht sagen. Aber zu behaupten, er würde sich keine Sorgen um seinen besten Freund machen, wäre offensichtlich gelogen.

"Oh ja, ich erinnere mich. Es war eine Zeit in der ich mich in deiner Familie so unglaublich geborgen fühlte. Weißt du, dein Dad und dein Bruder haben mich immer so behandelt als wäre ich einer von euch. Früher hat mir das sehr gefallen und auch heute bin ich dankbar deinen Bruder kennengelernt zu haben.", er musste hämisch grinsen, "seit dem Tag ist viel passiert. Damals war ich richtig durch den Wind. Ein absoluter Chaot und dauernd in Schwierigkeiten. Mein Vater sagte damals einmal in Matts Gegenwart, ich sei der Problemverursacher und Matt die Lösung. Und trotzdem hab ich dich niemals im Wettschwimmen schlagen können.", auch er schwelte in Erinnerungen und knuffte sie ganz leicht. "Weißt du das du sehr gut darin bist einen abzulenken? Ja, du hast mich so sehr auf diese eine Erinnerung fixiert, dass wir wieder von dir abgekommen sind.", er blieb einen Moment stehen und stellte sich räuspernd ihr in den Weg, "Gut, dann stelle ich die Fragen.", sagte er und schaute ihr mit seinen selbstbewussten Augen durch die Pupillen hindurch tief in die Seele hinein. Nachdenklich biss er sich auf der Lippe herum, während er nur einen Moment verstreichen ließ und ein Blümchen aus dem Gras pflückte. Er hielt es in die Luft, pustete leicht dagegen und wie durch Magie flogen die Blüten an ihr vorbei, nur das eine blieb in ihrem Haar hängen. "Wer bist du, Catarina?Sag es mir, nicht nachdenken.", sagte er mit einer leisen, ruhigen beinahe sanften Stimme und legte seine Hände ganz sanft auf ihre Oberarme. "Lass dich von deinem Gefühl leiten, wer bist du Catarina. Ich möchte sehen was sich hinter dieser Stupsnase verbirgt, was man unter dieser ruhigen disziplinierten Ebene findet. Ich sehe wie viel Leidenschaft du in deine Musik bringst, aber das ist nicht alles. Ich weiß, dass man einen Menschen nicht in Worte fassen kann. Aber wenn ich dich ansehe, dann stellt sich mir die Frage, wer du bist, was dich berührt, was dir Sorgen, womit man dich zum lachen bringt Die Kurzfassung steckt in der Frage die ich dir eben stellte. Wer bist du, Catarina.", seine Augen durchdrangen die eiserne Schale, hatte er vielleicht einen Zugang zu ihrer Seele gefunden? Vielleicht würde sie jetzt durch seine Worte endlich begreifen, dass er nicht nur hier war um Smalltalk mit ihr zu führen, er wollte ihr ganz offen zeigen, dass er SIE kennenlernen wollte und nicht das was man als allgemeine Höflichkeit ansah. Auch wenn er glaubte, das sie ihm schon einen Teil von sich offenbarte, war es für ihn mehr als eindeutig, das sie immer noch vieles verbarg. Vielleicht unbewusst oder aus Schüchternheit.

Wenig später richtete er seine Aufmerksamkeit auf die Rotkappen, die er schon seit einiger Zeit im Visier gehabt hatte. Catarina damit reinzuziehen war zwar gefährlich und man würde ihm dafür den Kopf abreißen, aber sie wollte Aurorin werden, warum also nicht einen kleinen Vorgeschmack darauf wie es sich anfühlte. Dieses erregende Gefühl, wenn man seinen Gegner vor sich hatte, wenn es darum ging ihn zu überführen und dingfest zu machen. Das Gefühl einen Fall gelöst zu haben, zu wissen das man diese Welt wieder ein stückweit besser gemacht hat, als sie zuvor war. Diese Dinge waren von Bedeutung, diese Dinge waren es die das Leben eines Auroren erfüllten und ihm die Kraft gaben seinen Job durchzuhalten. Man tat etwas Gutes damit und wusste, dass die eigene Familie danach eine Spur sicherer war als zuvor.
Aber Sicherheit gab es nunmal nicht im Aurorendasein und genau das wollte er Catarina unter anderem sehr deutlich beibringen. Mit Erfolg wie sich herausstellte, denn nach dem er sich auf die andere Seite geschlichen hatte, hatte sie die Rotkappen angegriffen und sehr erfolgreich einen nach dem anderen dingfest gemacht. Sie rang ihm wirklich ein Schmunzeln damit ab. Ihre Zauber waren elegant und klug gewählt, ein wenig bescheiden wenn man so wollte, aber es reichte für diese Situation aus. Den vierten der Rotkappen hatte sie allerdings nicht gesehen, was zur Folge hatte, das ER sie sah und mit einem Knochen als Waffe auf sie zukam. Leise schlich Alex etwas näher  hinter einen Baum und zielte mit seinem Zauberstab auf den Rotkappen. "Confundo." murmelte er leise. Gerade als dieser sich auf Catarina stürzen wollte, verriet er sich ihr gegenüber und anstatt sie zu schlagen, schlug er sich mit dem Knochen, bis ihm der Kopf so weh tat, das er von selbst umkippte. Das hier ein Verwirrungszauber im Spiel war, war mehr als eindeutig. Pfeifend und ganz lässig trat er hinter dem Baum hervor und ging hinunter zu dem Lager, bevor er Catarina zu sich winkte. Das breite schelmische Grinsen in seinem Gesicht zeugte davon wie sehr ihn diese Situation amüsierte. "Nicht schlecht für den Anfang und sah sich die Rotkappen an, die von den Ranken erfasst worden waren und versuchten sich loszureißen. Du den und ich den. "Pertrificus totalus.", sprach er in einem ruhigen Ton und ließ einen der beiden Rotkappen erstarren. Dann sah er zu Catarina und hielt ihr die Hand hin, damit sie einschlug. "Gute Arbeit, Kollegin. Sie haben ihren ersten Fall gelöst. Gar nicht schlecht. Aber beim nächsten Mal, erzeug vorher eine Ablenkung bevor du sie anfängst dingfest zu machen, okay?", sagte er vorsichtig und lachte, ehe er sich umdrehte. "Expecto Patronus!", er sprach kurz was sein Patronus überbringen sollte und schickte ihn dann zum Ministerium.

"Nun sollten wir hier verschwinden.", sagte er grinsend, "wir wollen doch nicht das dein Bruder erfährt das du diesen Fall gelöst hast oder? Sonst wird er wohlmöglich noch Eifersüchtig auf dich.", sagte er ihr zuzwinkernd und hielt ihm erneut den Arm hin, damit sie sich einhakte. In Wirklichkeit wollte er nur nicht das Matt sauer auf die beiden wurde, insbesonders auf Alex der Matts kleine Schwester gerade in Gefahr gebracht hatte. "Und wie war es? Dein erster Fall? Fandest du es aufregend? Bei meinem ersten Fall hatte ich die Hosen voll. Sprichwörtlich natürlich.", korrigierte er sich räuspernd. Er führte sie nicht wieder zurück nach Hogsmeade sondern mehr aufs Land hinaus, blieb aber innerhalb der Grenzen von Hogsmeade. Irgendwo mitten auf dem Felde, von wo man aus die heulende Hütte erspähen konnte, durch das Dickicht zweier Büsche und daneben stehenden Bäumen.
"Catarina, erinnerst du dich noch? Diese Eichenbäume habe ich früher immer irgendetwas hineingeritzt. Schreckliche Gesichter und solchen Mist. Ich wollte den Bäumen damals immer ein Gesicht geben, vielleicht weil ich als Kind noch den Traum hatte, er würde dadurch mit mir reden. Ich erinnere mich noch, dass du damals mir dabei zugesehen hast, ich habe nur nie begriffen wieso.", erzählte er, wobei darin zugleich eine Frage an sie versteckt war.Sein Blick glitt auf sie, als Zeichen das er von ihr eine Antwort sich erhoffte.
"Gibt es das Vogelhaus noch, das ich damals oben in den Baum gesetzt habe? Ich meine das mit dem schiefen Dach, weil meine Mauern ungleich hoch waren.", verlegen kratzte er sich an der Oberlippe. Damals war es ihm so peinlich gewesen, als er Stolz den Millers seine Eigenkreation zeigte und als er präsentieren wollte, wie er als letzte Handlung das Dach auf das Haus kleben wollte, musste er sehen, dass das Dach nach hinten hin schief war. Es war keine Meisterleistung aber es war definitiv mal was anderes. Nur ein Ego hatte damals einige blaue Flecken abbekommen, weil Matt sich noch Wochen danach köstlich darüber amüsierte.
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: Tee, Kuchen und gute Gesellschaft    Do 31 Mai 2018 - 18:36

Ich fand es schön, dass er sich als Kind so wohl bei uns gefühlt hatte. Er und Matt waren schon immer ein tolles Team gewesen und ich konnte mich noch daran erinnern, wie er gerne mal etwas angestellt hatte. Matt hatte trotzdem immer zu ihm gehalten. Das war etwas, was einfach wichtig bei uns in der Familie war: Zusammenhalt. Als er meine Erzählung von früher ergänzte, lächelte ich bei den ganzen schönen Erinnerungen die ganze Zeit. "Am Anfang hast du mich aber gewinnen lassen. Das ist mir nicht entgangen." als Jamie und ich erst angefangen hatten zu Schwimmen, war es schnell ziemlich offensichtlich gewesen, dass er mich hatte gewinnen lassen, da wir aber den See direkt hinterm Haus hatten, hatten wir oft die Möglichkeit zum üben gehabt und irgendwann hatte er mich nicht mehr gewinnen lassen, oder es war zumindest nicht mehr so offensichtlich, und ich hatte es geschafft selbst zu gewinnen.

Ich lachte kurz leise überrascht auf, als er mich in die Seite zwickte, wobei ich reflexartig etwas von ihm zur Seite flüchtete. "Das war keine Absicht." verteidigte ich mich ehrlich und ging wieder näher an ihn heran als ich sicher war, dass er nicht vor hatte, mich wieder zu kitzeln. Verwirrt blieb ich stehen, als er plötzlich anhielt und drehte mich zu ihm. Stummen und abwartend sah ich ihn an, während er mich mit so einem intensiven Blick ansah als würde er nicht ganz schlau aus mir und wüsste doch genau wie der Hase läuft. Lächelnd sah ich den Blüten hinterher, die an mir vorbei flogen und Strich mir die eine, die in meinen Haaren hängen blieb, aus den Haaren, sodass ich sie nun in den Händen hielt und sie wie die anderen weg fliegen ließ. Etwas verlegen machte mich sein aufmerksames Interesse schon. Er gab sich offensichtlich viel Mühe und wollte wirklich mehr über mich wissen, als man nur auf den ersten Blick sah, doch es war für mich nicht so leicht, einfach so Gefühle und Gedanken nach außen zu tragen. Ich war nun mal nicht Jamie und das war natürlich auch gut so. Aber das machte es sehr schwer. Spontan antworten? Wenn das mal so leicht wäre. Ohne nachzudenken. "ich bin... jemand dem Freunde, Familie und Fairness unglaublich wichtig sind, jemand der etwas bewirken will, der zu viel nachdenkt und am liebsten alles wissen würde. Jemand dem diese Frage schwer fällt, da ich nicht gerne über mich Rede, sodass du das wohl einfach selbst rausfinden musst." Ich sprach leise und mit bedacht, da ich versuchte seine Frage zu beantworten, so gut es ging. Am Ende sah ich ihn mit einem entschuldigenden Lächeln an, wobei man einen frechen Hauch in diesem erkennen konnte. Wenn er die Antwort auf die Frage wollte, würde es sich eben bei den nächsten malen die wir uns sehen würden um die Antwort bemühen müssen, die ihm dadurch hoffentlich klarer werden würde. Ich machte es ja auch nicht absichtlich, um unnahbar zu erscheinen oder ihn zu ärgern. Ich konnte einfach nicht einfach anfangen jetzt von mir selbst und meinem tiefsten Inneren zu sprechen. Das fiel schon offeneren Leuten schwer aber mir erst recht. Dass wir uns schon von klein auf kannten, war eindeutig ein Vorteil und ich war dadurch deutlich offener und bereit mehr zu offenbaren, als es bei jemandem, den ich nun zum ersten Mal treffen würde, der Fall wäre.

Als wir dann bei den Rotkappen ankamen und Alex mich ins kalte Wasser schubste, indem er mir offenbarte, ich sollte mich jetzt als seine Unterstützung um diese kümmern, schlug mir das Herz wirklich bis zum Hals, auch wenn man mir das nach außen hin überhaupt nicht ansah. Höchstens an meinem gehetzten Blick, den ich nachdenklich durch die Gegend schweifen ließ und daran, wie ich an meinem Zauberstaub rumspielte, während ich Nähe heran ging. Es lief jedoch anfangs ziemlich gut. Der erste der Rotkappen war unbeweglich und die anderen beiden waren von den ranken gefangen. Gerade als ich sie ebenfalls erstarren lassen wollte, hörte ich, dass sich jemand oder etwas außerhalb meines Blickfeldes auf mich zubewegte. Ich hatte offensichtlich einen der Rotkappen aus meiner vorherigen Positon übersehen und dafür kam ich die Rechnung. "Im..." wollte ich mich verteidigen, doch Alex kam mir zuvor und das war eindeutig gut so, denn ich konnte nicht sagen, ob ich es rechtzeitig geschafft hätte, den Zauber anzuwenden und ihn auch getroffen hätte, so schnell wie er auf mich zugekommen und so nah wie er mir schon war. Dass dies Alex Werk gewesen war, war offensichtlich. Ich ging davon aus, dass er ihn mit Confungo verzaubert hatte. Als er hinter dem Baum hervortrat, trat ich einige Schritte von dem ohnmächtigen Rotkappen zurück und auf Alex zu, den die ganze Situation zu amüsieren schien. Während mir das Adrenalin wegen seiner spontanen Aktion und dem fast Angriff des vierten Rotkappen durch die Adern schoss. Ich bin als Antwort auf sein Grinsen lediglich wie Augenbraue und schüttelte den Kopf. "Danke" sagte ich dafür, dass er mir eben geholfen hatte. "Pertrificus totalus." kümmerte ich mich wie schon vorher geplant um einen der von den Ranken Gefangenen Rotkappen. Danach sah ich mit einem schmunzeln auf seine erhobene Hand und schlug ein. Das hatte sich nicht verändert. Er mochte die Herausforderung und machte frech Dinge, über die andere den Kopf schüttelten. Seine Tipp mit der Ablenkung nahm ich mit einem Nicken entgegen. Er hatte recht. Ich hatte letztendlich doch aufgrund der Spontanität der Aktion und der inneren Unruhe nicht die Konzentrationen gehabt, die ich am besten gebraucht hätte. Zwar war ich letztendlich mit denen, die mein Ziel gewesen waren, problemlos ohne Ablenkung ausgekommen, aber mir hätte klar sein müssen, dass immer auch irgenwo anders welche versteckt sein können.

Dass wir, nachdem er den Patronus los geschickt hatte, am besten verschwanden, war eindeutig eine sehr gute Idee. Ich sah ihn mit einem Schmunzeln an. "Er reißt dir den Kopf ab, wenn er das erfährt. Und hält mir eine mehrstündige Standpauke." führte ich amüsiert aus. Matt wäre unglaublich wütend, wenn er wüsste, in was für eine Situation mich Alex gebracht hätte und ich konnte es nachvollziehen. Er war mein Bruder und wollte mich beschützen. Ich wäre auch wütend auf eine Person, die Jamie So spontan in so eine Situation brachte. Ich hakte mich bei Alexander ein und antwortete anschließend auf seine Frage. "Du hättest mich vorwarnen sollen. Ich hatte Angst, etwas falsch zu machen. Das war... eindeutig eine Erfahrung, aber ich hätte doch gerne gewusst, was auf mich zukommen würde. mit einem kleinen Vorwurf für diese Spontanität sah ich ihn an. Aber man sah auch, dass ich nicht wütend oder erschüttert war. Denn es hatte doch auch zusammen mit dem Adrenalin ein gewisses Glücksgefühl in mir ausgelöst. Stolz, diese Aufgabe gemeistert zu haben, energiegeladen und gut gelaunt, weil ich Menschen damit geholfen hatte und ein Problem gelöst hatte. Deshalb lächelte ich kurz darauf auch schon wieder zu ihm hoch, wobei man möglicherweise einige dieser Emotionen in meinen Augen erkennen konnte. " Aber eine Erfahrung, die es wert war." ergänzte ich nach kurzem schweigen. Dass er mich hatte vorwarnen können, dabei blieb ich jedoch.

Ich lief mit ihm den Weg entlang und ließ den Blick über die weiten der Felder schweifen, in Gedanken bei der Aktion eben und auch ganz wo anders. Als Alex zu sprechen begann - nachdem er mir den ganzen Tag schon die Hand so angeboten hatte, hatte ich mich bereits richtig daran gewöhnt, so an seiner Seite zu gehen und nahm es kaum noch war - sah ich zu ihm. Danach schweifte mein Blick zu den Bäumen, über die er sprach, ein Lächeln auf den Lippen. Ich erinnerte mich. "Ich wollte verstehen, warum du da tust. Es war faszinierend, dich dabei zu beobachten. Völlig vertieft in die Arbeit, vorsichtig, nichts sonst wahrnehmend und hartnäckig, bis es so aussah, wie du es wolltest." erklärte ich, warum mein jüngeres ich gerne einfach stumm daneben gesessen und ihn dabei beobachtet hatte. Es hatte fast etwas meditatives an sich, fand ich ihm Nachhinein. Beruhigend war es auf jeden Fall gewesen und was andere langweilig gefunden hätten, einfach stumm beobachten, damit hatte ich schon damals kein Problem gehabt. Seine Frage nach dem Vogelhäuschen ließ mich nun grinsen. Matt hatte ihn geärgert, weil das Dach schief war. Mein Bruder der Perfektioniest eben. Aber es war trotzdem hübsch und den bügeln gefiel es. Ich nickte. "Noch an ein und derselben Stelle." unser Vater hing jeden Winter Jahr ein Beutelchen Futter für die Vögel neben das Häuschen und vorletzten Sommer hatten wir eine kleine Vogelfamilie darin gehabt, die ziemlich laut gewesen war, sodass man oft von ihnen geweckt worden ist am Morgen. Wir liefen weiter den Weg entlang und amüsiert sah ich vom weg wieder zu Alex. "Wohin führst du mich jetzt? Zur nächsten Geheimmission?" spielte ich scherzend auf sein vorheriges Vorhaben an, da ich mich zurzeit ja einfach von ihm leiten ließ. Seit dem Moment als unsere Verabredung bekommen hatte war ich deutlich lockerer geworden. Ich wusste nicht, ob man es merkte, aber ich fühlte mich zumindest so. Vor allem die Gespräche über früher hatten dafür gesorgt, dass einfach wieder eine gewisse Verbundenheit entstanden ist, die ein wenig eingestaubt war und mir half entspannter und - für meine Verhältnisse - offener mit ihm umzugehen.
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