Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeNeulingsportalMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

24 Punkte

Slytherin

77 Punkte

Ravenclaw

76 Punkte

Hufflepuff

113 Punkte
____________

Orden

0 Punkte

Professoren

2 Punkte

Todesser

0 Punkte

Ministerium

6 Punkte
Hauptplotevents:

Event:

Infos:


Gesucht:


Unterricht (Gruppe 2):



Zu Starten:

Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:


Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Teilen | 
 

 Eine Reise ins Ungewisse

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Daisy Cohen
Schülerin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 6
Anmeldedatum : 18.02.18

Charakterbogen
EP:
1600/1800  (1600/1800)

BeitragThema: Eine Reise ins Ungewisse   So Feb 18, 2018 5:50 pm

Eine Reise ins Ungewisse

Spätsommer 2009
William Gordon & Daisy Cohen
Privat
Hogwarts Express
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Daisy Cohen
Schülerin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 6
Anmeldedatum : 18.02.18

Charakterbogen
EP:
1600/1800  (1600/1800)

BeitragThema: Re: Eine Reise ins Ungewisse   So Feb 18, 2018 5:52 pm

Im Gegensatz zu ihren zwei Schwestern war Daisy noch nie sehr unabhängig gewesen. Blossom war einige Male ausgebüchst und ein paar Tage weggeblieben, ganz allein, schon als sie sehr klein war. Rose hatte zwei Jahre auf einem Internat gelebt und ein Auslandsjahr in Europa zwischen geschoben, aber sie hatte sich so etwas nie vorstellen können. Sie war immer die Tochter gewesen, die am Rockzipfel ihrer Mutter hing, und stets in einem zehn Meter Radius von ihren Eltern zu finden war. Sie lief nie weg, es zog sie nicht ins Internat, sie stritt sich noch nicht einmal mit ihren Eltern, auch nachdem die Pubertät langsam und zaghaft ihren Lauf genommen hatte. Und dennoch befand sie sich nun einem Zug, der sich mit jeder Sekunde weiter und weiter von ihrem Zuhause entfernte, hinein ins Ungewisse. Es gefiel ihr nicht. Sie mochte ihr behagliches Zuhause, sie mochte es jeden Freitagabend in dem großen Armsessel ihres Vaters einzuschlafen oder sich auf dem Sofa neben ihrer Mutter von dem wohlriechenden, blumigen Duft ihres Parfums einlullen zu lassen. Sie mochte den Sonntagsbraten, den Grandma jeden Sonntag pünktlich auf den Tisch stellte, fast noch mehr als sie den Apple Pie liebte, der darauffolgte. Sie wollte nicht weg von ihrer Familie, sie war nicht so wie Blossom und Rose. Sie mochte es Zuhause. Was sie nicht mochte waren laute Züge, die mit einer Mordgeschwindigkeit durch die Landschaft rasten und sie weit von Zuhause wegbrachten. Und dennoch lief sie gerade durch solch einen, auf der Suche nach dem einzigen Begleiter den sie von Zuhause hatte mitnehmen können.

Naja, wirklich eine wirkliche Erinnerung an „Zuhause“ war Pocus nicht. Gemeinsam mit ihrem Vater hatte sie ihn vor zwei Monaten in der Winkelgasse ersteigert. Ein junger, pechschwarzer Bombay Kater mit feurigen, orangen Augen, wie sie ihn aus den Bilderbüchern über Hexen und Zauberer kannte. Eine „Halloweenkatze“, wie ihre Mutter ihn genannt hatte. Pocus war wirklich verschmust und lieb und sie, und wohl auch ihre Eltern, hatte gehofft, dass er ihr während des Abschiedes Trost spenden würde, schließlich durfte sie ihn einfach so mit in den Zug nehmen. Doch gerade als der Zug angefangen hatte, sich gemächlich in Bewegung zu setzen, und sie mit großen, nassen Augen an der Scheibe geklebt hatte um ihre Eltern auch nur eine kleine, kurze Sekunde länger winken sehen zu können, hatte sich das kleine Teufelchen aus seinem gewobenen Weidenkorbkäfig befreit und von ihr weg durch den Zugflur gehüpft. In den ersten Sekunden hatte sie gar nicht gewusst, was sie tun sollte. Weiter ihre ebenfalls weinenden Eltern anstarren, oder der kleinen Katze hinterher. Die erübrigte sich dann, als ihre Eltern hinter der letzten Säule verschwanden und auch der hinterste Teil des Zuges langsam Kings Cross verließ. Mit einem ekligen, tiefen Schluchzer fuhr sie sich mit dem pastellblauen, mit Initialen bestickte Stofftuch über das leicht gerötete Gesicht und die geschwollenen Augen und drückte sich dann samt ihren zwei riesigen Rollkoffern und dem kleinen Rucksack, gefüllt mit ihrer maßgeschneiderten Schuluniform, auf ihren Schultern durch die kleine Traube an anderen Schülern, die sich um die Fenster versammelt hatte, und hinein in den schmalen Gang der an den Abteilen vorbeiführte.

Kurz spielte sie mit dem Gedanken sich erst ein Abteil zu suchen, und dann weiter nach Pocus zu schauen, doch diese Idee gab sie schnell auf, als sie an dem fünften, komplett vollen Abteil vorbei schlich. Naja, schleichen konnte man das auch nicht nennen. Die Koffer, fast so groß wie die Elfjährige selbst, ratterten laut über den mit Teppich ausgelegten, alten Boden, sobald sie auf eine Unebenheit trafen, und gelegentlich krachten sie auch einmal bei engeren Stellen aneinander oder gegen die Wand. Das brachte einige Schüler an denen sie vorbeizog dazu mit dem Finger auf ihr Gepäck zu zeigen und entweder leise zu Kichern oder ihr übertrieben mitleidige Blicke zuzuwerfen. „Peinlich, peinlich, peinlich“, schimpfte sie im leisen Ton und zog stur weiter, auf der Suche nach ihrem Kater. Nun, da Pocus schon eine gute Viertelstunde fehlte, wurde die Sorge um ihn langsam größer. Pocus war genauso wie sie noch nicht auf großer Reise gewesen, die wahrscheinlich größte hatte er in seiner Box im Kofferraum von London nach Hove und später dann wieder von Hove nach London verbracht. Der Zug war genauso wie für sie, Neuland für ihn. Und Züge waren keine Orte für Katzen. Was wenn jemand ein Fenster offengelassen hatte, und Pocus war rausgehüpft? Was wenn jemand im gutmütiger Weise Süßigkeiten gegeben hatte, die nicht für Katzen gedacht waren? So hatte sie einmal vor Jahren fast einen Pudel ihrer Mutter mit Schokolade vergiftet. Und was wenn... sie stolperte an einem Abteil vorbei, wo eine Gruppe älterer Jungen lachend eine Ratte in der Luft schweben ließen. Mit einem erhobenen Zauberstab. Magie war für das kleine Mädchen immer noch ein relativ gruseliger Gedanke, besonders, wenn sie genau sah, dass die Ratte Angst hatte. Daisy wusste gar nicht was ihr mehr Angst einjagte. Die Ratte selber, wo sie doch sonst vor jedem kleinen Nagetier kreischend wegrannte, wie ihre Mutter, die Tatsache, das Magie ein Säugetier einfach so schweben lassen konnte, oder aber das Träubchen der gehässig lachenden Jungen. Auch wenn ihr das eklige kleine Tier leidtat, machte sie sich schnell aus dem Staub und zerrte ihre Koffer eher schlecht als recht noch ein paar Meter weiter. Was wenn so jemand wie die Pocus gefunden hatte, und ihn nun mit Magie ärgerte oder verängstigten? Pocus war so ein liebes Tier, der wusste sich sicher nicht wirklich zu wehren! Und genau diese Gedanken trieben dem Mädchen schon wieder Tränen in die noch immer roten Augen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff || Animagus
avatar

Anzahl der Beiträge : 1233
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Re: Eine Reise ins Ungewisse   Sa März 03, 2018 1:01 am

Endlich ging es wieder los! Er konnte es kaum aushalten als er mit seiner Mutter auf dem Bahnsteig 9  3/4 stand und begierig dabei zusah wie sie sein Gepäck einluden. Seine kleinen glänzenden Augen lagen auf dem wunderschönen Zug, besonders die rote Dampflokomotivie faszinierte ihn  ungeheuerlich. Dieser Zug war etwas einzigartiges! Er liebte die Zugfahrt nach Hogwarts und da es dieses Mal das zweite Mal war, fühlte er sich umso aufgeregter, endlich wieder etwas übers zaubern zu lernen. Auch wenn er sich nicht gerade freute Tristan wiederzusehen. Dieses wandelnde Hormon machte sich bestimmt wieder an Estelle heran! Dieses Jahr würde er es diesem aufgeblasenen Gryffindor schon zeigen und ihm Respekt beibringen. Leider musste er sich auch umso mehr darauf konzentrieren seine Note in Kräuterkunde nach oben zu schieben. Er stand schon ziemlich auf der Kippe und da eines Tages einmal etwas berufliches machen wollte, was vielleicht mit Kräuterkunde zu tun hatte, durfte er natürlich nicht durch die ZAGs durchfallen. Bis dahin war glücklicherweise noch genug Zeit und so lange würde er sich Ace und Tristan vornehmen und ihnen zeigen, dass sie nicht die einzigen Menschen auf der Welt waren und nicht alles ihnen gehörte.

Am liebsten wäre er auf und ab gesprungen als der Pfiff des Schaffners über den vollen Bahnsteig ertönte. "Pass auf dich auf, William. Und setz das um, was ich dir gezeigt hab, okay? Keine Sorge, du kannst mir ja Briefe schreiben, dann helf ich dir bei Kräuterkunde. Versprochen. Außerdem ist ja Julia bei dir. Du musst auch gut auf sie aufpassen hörst du? Sie ist immerhin deine Nachbarin.", Will nickte seiner Mutter zu, die ihm einen Kuss auf die Wange gab und ihn liebevoll ansah. Lächelnd umarmte der kleine Junge seine Mutter. "Ich hab dich lieb Mum.", erwiderte er und drückte sich dabei ganz fest an sie, ehe er sich löste und in dien Zug einstieg. Grinsend und vom höchsten Glück dieser Welt erfüllt, winkte der kleine Hufflepuff seiner Mutter bei der Abfahrt energisch zu. Hogwarts, Hogwarts, Hogwarts, was anderes ging ihm gar nicht mehr durch den Kopf. Er konnte es kaum erwarten die Schlossmauern wiederzusehen oder den Zauberstab benutzen zu dürfen, der die ganze Zeit nur in der Ecke verstaubte.

Nachdem sie endlich den Bahnhof verlassen hatten und seine Mutter wie immer spurlos verschwunden war, begab er sich auf de Suche nach einem freien Abteil durch den Wagon. Zunächst fand er nichts, bis er ein leeres kleines Abteil am Ende des Wagens fand und es sich darin gemütlich machte. Seinen Koffer hatte er auf die obere Ablage gestellt und seine kleine Reisetasche mit etwas zu trinken und zu essen, sowie einem Buch darin, auf dem Sitz neben ihm. Will liebte den Blick aus dem Fenster, wenn die englischen Ländereien an ihm vorbeizogen. Das grüne Gras in der Sonne erblühte und auf den hohen Weiden Kühe und Schafe durch den Landstrich zogen. Ein Blick für die Götter, den er nur zu gerne mit anderen teilte. Es gab nichts aber auch rein gar nichts an seinem Leben das er bereute, nichts was ihn unglücklich machte. Wie konnte es auch anders sein? Er hatte eine liebevolle Mutter und besuchte die beste Schule für Magie auf der ganzen Welt. Ein Zauberer zu sein war einfach wundervoll!

Sein Blick nach draußen wurde jedoch von einem Schatten in seinem Augenwinkel unterbrochen. Als er zur Türe sah, bemerkte er eine ungewöhnlich gefärbte Katze. Beinahe schon gruselig, aber sie schien sich verlaufen zu haben. Zuerst ignorierte Will die Katze, weil er sich dachte, das der Besitzer schon in der Nähe sei. Aber nach einigen Augenblicken wurde der junge Hufflepuff schon ein wenig stutzig und trat ganz vorsichtig raus auf den Gang, wo er sich umsah. Doch die einzigen Schüler die er erblickte unterhielten sich und schienen keinerlei Notiz von der Katze zu nehmen. Daher beugte er sich sanft zu dem Tier herunter und lächelte. Vorsichtig hielt  er ihr die Hand hin, damit sie ihn beschnüffeln konnte, erst dann würde er sie streicheln. "Na, zu wem gehörst du denn? Bist wohl ein Ausreißer was?", fragte er ohne eine Antwort von der Katze zu erwarten. "Was hälst du davon wenn wir den finden, der dich versorgt?", fragte er rein rhetorisch als die Katze ein kleines Miau erwiderte, so als würde sie ihn durchaus verstehen. Ganz vorsichtig nahm er die Katze auf den Arm und auch wenn sie anfangs etwas strampelte, hielt sie sich an ihm fest, was ungewohnt war, denn die Spitzen ihrer Krallen stachen in seine Haut. Er verließ seinen Sitz und ließ sein Gepäck unbeobachtet. Er ging bis ganz vorne bis zum anderem Ende des Wagens und begegnete dort einem Mädchen, das offenbar zum ersten Mal mitfuhr. Zumindest wirkte sie so und die Tränen auf ihrem Gesicht wirkten als wäre sie völlig verloren.

"Ist das deine Katze?", fragte er unschuldig und setzte das arme Tier auf den Boden ab, das sich sofort zu seiner Besitzerin begab. Will trat etwas näher an sie heran. Sie schien Tränen in den Augen zu haben und wirkte ziemlich aufgelöst. Was sollte er tun? "Ich bin William, William Gordon. Ich bin aus Hufflepuff. Du fährst das erste Mal mit oder? Mach dir keine Sorgen, es wird dir in Hogwarts nichts passieren und du wirst dich nach eingier Zeit dort wirklich wohlfühlen.", erzählte er ihr strahlend und holte ein frisch gewaschenes Taschentuch aus der Hosentasche und hielt es ihr hin. "Wenn du magst, kannst du dich zu mir in mein Abteil setzen. Ich bin da allein und es macht mehr Spaß wenn man sich austauschen kann. Verrätst du mir noch wie du heißt?", zufrieden mit sich selbst, lächelte er das Mädchen an und legte einen Arm tröstend auf ihre Schulter. Seine strubeligen Haare ließen ihn aussehen, wie einen kleinen Hund, der gerade seine Haare getrocknet hatte. Will ging voraus und nahm ihr freundlicherweise einen ihrer Koffer ab, damit sie nicht so schwer zu schleppen hatte. "Erzählst du mir was von dir?Dann erzähl ich dir ein wenig von mir und wenn du willst zeig ich dir auch gerne das Schloss, dann verläufst du dich nicht so. Übrigens du kannst mich auch Will nennen. So nennen mich alle meine Freunde."
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Eine Reise ins Ungewisse
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Die Briten bereiten sich auf eine Invasion der besonderen Art vor
» Wie mach ich eine Bewerbung
» Wir machen eine Beziehungspause
» Mein ex hat eine neue Freundin!!!! bitte helft mir
» Eine Frage zu "Sachen abholen"

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: Denkarium :: Erinnerungen :: Hogwarts-
Gehe zu: