Harry Potter - Foren-RPG
 
StartseiteFür NeulingeNeulingsportalMitgliederAnmeldenLogin
Gryffindor

20 Punkte

Slytherin

74 Punkte

Ravenclaw

58 Punkte

Hufflepuff

102 Punkte
____________

Orden

0 Punkte

Professoren

2 Punkte

Todesser

0 Punkte

Ministerium

6 Punkte
Hauptplotevents:

Event:

Infos:


Gesucht:


Unterricht (Gruppe 2):




Zu Starten:

Zu Beenden:

Wichtige Eilmeldungen
des Tagespropheten:


Umloggen
Benutzername:

Passwort:


Teilen | 
 

 Im Zeichen der Drei

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1370
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Im Zeichen der Drei   Sa 17 Feb 2018 - 0:37

Schicksal: Ja | 06.09

Der Morgen hatte mit einem gesunden Schlaf und einem ausgedehnten Frühstück begonnen. Beides zauberte dem jungen Hufflepuff-Schüler ein Lächeln aufs Gesicht. Kurz hatte er sich mit Julia  und Ben getroffen bevor er sich wieder in den Gemeinschaftsraum begeben hatte, um sich fertig zu machen. Er wollte mit Cat endlich mal nach einem Geschenk für Jamie Ausschau halten und natürlich würde er heimlich nach einem Geschenk für Catarina schauen. Aber etwas war anders als sonst, er war mit seinen Gedanken nicht voll bei der Sache. Vielleicht lag es daran,das er das Gefühl hatte eine wesentlich tiefere Bindung zu den Miller-Zwillingen aufgebaut zu haben. Sie waren bisher immer sehr gute Freunde gewesen, aber jetzt fühlte es sich undefinierbar schön an, wenn er mit ihnen in einem Raum war. Jamie mit ihrem einzigartigen Lächeln, ihrer wundervollen sanften Art und den witzigen Kommentaren die sie hin und wieder fallen ließ, war sie einfach ein wunderbarer Mensch. Dann war da noch Cat mit ihrer ruhigen empathischen und intelligenten Ader, die sie auf ihre Art einzigartig machte.Sie mochten verschieden sein und doch irgendwo gleich. Die zwei Seiten einer Münze, welche so sehr glänzte das kein Mensch sie ignorieren konnte. Zusammen verbreiteten die beiden in ihrer Umgebung einfach gute Laune. Die einzige Ausnahme war wenn sie sich stritten. Aber egal was war, die beiden brachten immer genau zur richtigen Zeit die richtigen Sachen. Die Zeit mit Jamie hatte er sehr genossen, sie auch mal ohne Perücke zu sehen und ihre Familie kennenzulernen. Manchmal fragte er sich ob sie sich bewusst war, was sie ausstrahlte und welche Wirkung sie trotz ihrer Tollpatschigkeit auf die Menschen in ihrer Umgebung hatte. Zwei wundervolle Menschen mit denen er das Privileg genoss gemeinsam zur Schule zu gehen. Und obgleich ihm die Geschwister beide gleich viel wert waren und er beide für die Menschen die sie waren, einfach wertschätzte, konnte er nicht aufhören über Jamie nachzudenken. Zumindest nicht an diesem Morgen. Unglaublich was sie bereits zusammen erlebt hatten. Die Übungen mit den Zaubern, der Urlaub und dann noch diese Sache bei der sie geschrumpft wurden und sich durchs Gras ihren Weg zur Schule erkämpfen mussten. Einizge einzigartige Erlebnisse, die er für nichts in der Welt wieder hergeben wollte.

Gedanklich immer noch bei den Zwillingen, packte er sich seinen Zauberstab und seine Umhängetasche und verließ den Gemeinschaftsraum ohne weiter darüber einen Gedanken zu verschwenden irgendwas vergessen zu haben. Die Chance mit Cat etwas alleine zu machen, würde er gut nutzen, vielleicht konnte er sich ein Bild davon machen was sie sich so zum Geburtstag wünschte. Außerdem wollte er seine Freundschaft  zu ihr ausbauen. Ihre stille Art ließ ihn vermuten das noch mehr dahintersteckte. Tief in ihr lebte mit Sicherheit eine kreative Seele. Wie sagte man so schön: Stille Wässerchen sind tief. In Cats Fall glaubte er traf das durchaus zu. Daher würde es diesen Ausflug mit Sicherheit umso schöner machen.  Außerdem wollte er unbedingt mal gegen sie Zauberschach spielen, einfach um zu sehen wer von ihnen der bessere war. Will hatte schon lange nicht mehr gespielt, infolge dessen waren seine Fähigkeiten mit Sicherheit ein wenig eingerostet.  Jamie hatte er sich sagen lassen war auch eine gute Spielerin, ob das stimmte? Vielleicht sollte er das mal auf die Probe stellen.

Schweigend versuchte seine Gedanken beiseite zu schieben, auch wenn sie ein Lächeln auf sein Gesicht zauberten, wollte er nicht unbedingt geistesabwesend auf Cat zutreten oder ihre erzählen müssen, das er über ihre Schwester nachdachte oder wie sehr für ihn das Band der Freundschaft zwischen ihm und den Geschwistern gewachsen war. Daher atmete er tief durch und ging mit ruhigen lässigen Schritten zum Eingangstor wo er bereits von Cat offenbar erwartet wurde. Lächeln ging er auf sie zu und nahm sie einmal kurz in den Arm. Auch wenn sie es gerne anders mochte, war es ihm egal. Er wollte ihr demonstrieren, das er keine Scheu davor hatte seine Freunde auch bei der Begrüßung einfach so in den Arm zu nehmen. "Na? Alles okay bei dir? Bereit für deine Schwester was zu finden? Ich hab mir da schon eine Idee zurechtgelegt.", das war ziemlich dumm das zu erwähnen,denn damit gab er schon indirekt zu über sie nachgedacht zu haben. Andererseits bewies das nur,das er sich über eine Geschenkidee Gedanken gemacht hatte. "Was hälst du von einer Spieluhr? Ich glaube daran hätte sie wirklich gefallen und es wäre was einzigartiges von uns beiden. Vielleicht kann man noch ihren Namen eingravieren lassen?", er sprudelte geradezu über vor Ideen und Ehrgeiz. Selbst für Cat hatte er bereits etwas im Kopf gehabt. Kurz sah er sich um, um sicherzugehen das Jamie ihnen nicht zufällig zuhörte. "Was hast du deiner Schwester gesagt wo wir hin sind? Nicht das sie Verdacht schöpft, soll ja eine Überraschung bleiben." murmelte er sanft und grinste. Irgendwo in Hogsmeade musste er Cat ablenken, sobald er etwas sah, musste er sie irgendwie für einige Minuten loswerden um auch für sie ein Geschenk parat zu haben. Sie würde sich garantiert auch über etwas freuen.

"Hast du noch weitere Ideen für Geschenke?", wenn jemand Jamie wirklich kannte, dann ihre Schwester. Schließlich waren sie wie ein Herz und eine Seele. Man konnte sie nicht voneinander trennen, würde man es versuchen würde man schnell merken das ein wichtiger Teil fehlte. Sie waren durch ein starkes unsichtbares Band der tiefen Geschwisterliebe miteinander verbunden.Sie dachten ähnlich und gleichzeitig wieder verschieden. Dieses Band konnte man so deutlich sehen wie einen Leuchtturm in der Dunkelheit während er sein Licht aussandte.
Langsam ging er voran und schaute noch einmal zurück, ehe sein Blick auf Cat fiel. Die kühle Brise tat ihm gut,sie weckte seinen Kreislauf, die Sonne war eine gelungene und treffende Abwechslung die genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Ein guter Zeitpunkt um einen Spaziergang über die wunderschönen Ländereien von Hogwarts zu machen und im Dorf vielleicht sogar was gemeinsam zu trinken. Seine Hausaufgaben würde er später erledigen, auch wenn er für Astronomie noch einiges zu büffeln hatte und die Aufgaben für ihn garantiert nicht leichter wurden. Die Sorge, von Professor Chantealee nicht anerkannt zu werden, verdrängte er lieber, um sich nicht unter noch größeren Druck zu setzen.


Zuletzt von William Gordon am Mi 14 März 2018 - 23:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Catarina Miller
Treiberin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 27.02.17

Charakterbogen
EP:
2076/2200  (2076/2200)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Sa 17 Feb 2018 - 13:00

Ich hatte mich schon sein gestern Abend auf den Ausflug nach Hogsmeade gefreut und mir überlegt, was für ein Geschenk für Jamie das passende wäre und was ich ihr sagen würde, wo ich hin ging. Ich hatte Adrian extra gebeten, sie heute nach einem Übungstag für Zauberschach zu fragen, damit sie auf jeden Fall nicht auf die Idee kam spontan mitzukommen, da sie ja schon verabredet war. Als ich ihr dann gesagt hatte,  dass ich mit Will ein wenig in Hogsmead bummeln wollte und ich sie fragen sollte, ob sie mit wollte, musste sie dementsprechend absagen und ich hatte keinen solchen Verdacht bei ihr geweckt wie wenn ich gelogen oder sie nicht um ihre Begleitung gefragt hätte. Als sie nach dem Frühstück also Aufbrach um sich mit Adrian zu treffen, warf ich mir meinen Umgang um, es wurde ja schon wieder deutlich kälter, und verließ das Zimmer ebenfalls, um Will am Einhamgstor zu treffen.

Ich lächelte ihn an und wollte ihn begrüßen, als er mich in eine Umarmung schloss. Etwas überrumpelt dauerte es einen Augenblick, bis ich die Unamrung erwiderte und meine Arme ebenfalls für einen kurzen Moment um ihn legte. Ich hatte kein Problem damit, zumindest bei so guten Freunden wie Will es war hatte ich eindeutig keines. Es überraschte mich nur, weil ich von mir aus selten eine Umarmung einleite, einfach weil... ja ich wusste ehrlich gesagt nicht warum, einfach weil ich zurückhaltender war. "Hey, ja bei mir ist soweit alles gut.
Das klingt toll. Ich habe mir auch schon ein Paar Gedanken gemacht."
Antwortete ich, als wir uns voneinander lösten. Seine Idee mit der Spieluhr war wirklich super und nein Lächeln vertiefte sich etwas, während ich bestätigend nickte. Seine Motivation war fast schon mit Händen zu greifen und geradezu ansteckend. Da bekam man sofort gute Laune, wenn man sie nicht schon hatte. "Die Idee ist wundervoll. Ich habe ihr gesagt dass ich mit dir nach Hogsmeade gehe und es so eingefädelt dass sie, obwohl wir sie auch eingeladen haben, nicht mit kann." erklärte ich mit einem zufriedenen Schmunzeln. Adrian unser geheimer Helfer hatte mich lediglich um ein paar Ideen als 'Gegenleistung' für seinen Dienst gebeten, damit er eine Orientierung hätte, wenn er selbst dann auf Geschenksuche gehen würde.

Während ich neben Will herging, nannte ich ihm, was mir so in den Kopf gekommen war. "Ich habe nichts konkretes im Kopf gehabt, eine Wage Grundstrucktur. Etwas, was mit Drachen zu tun hat, falls wir etwas finden vielleicht auch, was sie bei ihrem späteren Beruf gebrauchen kann und was an und denken lässt, wenn sie Drachen zähmt." Ich wusste nicht, ob wir etwas passendes finden würden und fand Wills Idee mit der Spieluhr auch toll, weshalb wir uns letztendlich noch entscheiden mussten, was es werden würde.
Der Gedanke an unsere beziehungsweise Jamies spätere Zukunft erfüllte mich immer mit einem leichten Gefühl der Traurigkeit. Wir beide waren bisher immer zzdammen gewesen. Als Kinder jnd auch in Hogwarts waren wir nie getrennt. Gleiches Haus, gleiche Klasse, gleiches Zimmer. Nur die Nebenfächer waren jeder für sich. Die Vorstellung, dass nach Hogwarts alles anders werden und jeder seiner Wege gehen würde war alleine schon etwas,was ich mir schwer vorstellen könnte. Dass sie aber oft vom Redervat in Rumänien schwärmte, machte es nicht besser, was wohl einer der Gründe war, weshalb mir gerade diese Idee gekommen war.

Still ging ich eine Weile neben Will her, und hielt mein Gesicht in die Sonne, die bei den kühleren Teperaturen sehr angenehm wärmte. Es war eine angenehme Art von Stille. Doch nach kurzem ergriff ich das Wort. "Wir könnten beide Ideen verbinden. Eine Spieluhr mit einer kleinen Drachenfigur. Vielleicht gibt es ja sogar eine, bei der der Drache, wenn die Musik spielt, aus einem Ei schlüpft." überlegte ich und sah Will an um festzustellen, was er von der Idee hielt oder ob er vielleicht sogar wusste, wo wir sowas finden könnten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1370
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   So 25 Feb 2018 - 23:38

Nachdenklich ging er neben Cat her und wenn er es nicht besser wüsste, würde er beinahe glauben, dass eine Spur von Traurigkeit mitschwang. Lag es daran, das sie hier von der Zukunft sprachen? Viele Freundschaften aus der Schule endeten oft, weil sich die Wege trennten. Normalerweise geschah so etwas mit Geschwistern nicht und doch war die Möglichkeit, das sie vielleicht in Rumänien oder sonst wo weit ab vom Schlag arbeitete, sehr realistisch. Nicht das Will ihr das nicht gönnte, aber vermissen würde er sie tagtäglich. Es war dasselbe wie mit Julia. Allein der Gedanke Cat und Jamie nicht mehr wiederzusehen, bereitete ihm echtes Grauen. Sie waren enge Freunde geworden und ihr Verlust würde ihn hart treffen. Vielleicht war ein Professorposten in Hogwarts ja doch keine so gute Idee. Die Isolation von der Außenwelt war dort sehr groß und die Möglichkeiten irgendwo anders zu sein nicht gerade groß. Jetzt wo er darüber nachdachte, betrübte es seine Gedankengänge schon irgendwie. Andererseits musste das Abschlussjahr auch kein Abschied bedeuten. Vielleicht half es  sogar die Freundschaft zu Jamie und Cat noch zu vertiefen und sich regelmäßiger sogar zu sehen.

Das dass nicht mehr als ein Wunschdenken war, war ihm schmerzhaft bewusst. Weshalb er eigentlich auch gar nicht die Stimmung drücken wollte. "Ich finde die Idee fantastisch! Vielleicht finden wir ja so eine. Wir müssten nur unser Geld zusammenlegen. Sag mal...was willst du eigentlich nach der Schule machen? Ich meine wenn Jamie wirklich Drachenzähmerin wird und nicht in England im Reservat arbeitet, wirst du wahrscheinlich auch gehen hm?", fragte er und wenn sie ihn nur ein wenig kannte, konnte sie ihm ziemlich deutlich im Gesicht ansehen, das der Blick von einer gewissen Traurigkeit erfüllt war.  Er seufzte leise, versuchte sein Lächeln für sie aufrecht zu erhalten. Wenn auch nur um den Schein zu wahren. "Weißt du, ich habe viel nachgedacht. Ich möchte nicht, das sich unsere Freundschaft nach der Schule durch Arbeit oder sonstiges im Sande verliert.", begann er und sah Cat ziemlich ernst an. "Tut mir leid, ich möchte nicht deine Stimmung drücken. Ich möchte nur..das du weißt, das ihr beide mir als Freunde sehr wichtig seid. Ich würde nichts mehr bedauern, als euch zu verlieren.", in seinen Augen funkelte etwas, das er ständig versuchte vor Cat zu verbergen. Diese Euphorie die er bei Jamies Namen empfand, diese Wärme die dauernd in ihm aufstieg und ihn glücklich machte. Er wusste nicht genau wann das angefangen hatte, aber er sah sie neuerdings mit neuen Augen. Ihre Gegenwart war ihm so wichtig geworden, das er beinahe nicht genug davon bekommen konnte. Nein, das ist Unsinn! Jamie war seine beste Freundin, wahrscheinlich hatte er einfach Sehnsucht nach ihr, weil es ihr letztes gemeinsames Jahr auf der Schule war. Ja genau das musste es sein! Zumindest wollte Will sich das einreden.

"Wirklich, ihr seid mir wichtig...ich möchte nur das ihr das wisst." , beschwichtigte er Cat und legte ihr dabei freundschaftlich eine Hand auf die Schulter. "Und wenn ihr jemals Hilfe braucht, egal was, ich werde mich immer freuen von euch zu hören und euch schreiben. Egal wo ihr seid.", diese Worte an sie zu richten war ihm schon viel wert. Es fühlte sich gut an, Dinge auszusprechen die einem schon länger auf der Seele lagen. "Aber...ich nehme mal an, dir bereitet das ebenso Kummer wie mir,das sie gehen wird, kann da sein?", hakte er nach, wobei er in ihren Augen versuchte zu lesen. Cat konnte zwar vieles verbergen, aber er glaubte von sich, bereits gewisse Dinge aus ihr herauslesen zu können.
Und doch brannte ihm noch eine weitere Frage auf der Seele, die er loswerden wollte. Eine die eigentlich dumm war, denn er hätte davon ja gewusst wenn dem so wäre.

"Cat? Kann ich dich was fragen? Ich weiß, die Frage ist dumm. Aber war Jamie jemals verliebt? Oder hatte einen ...ich meine einen festen Freund?", hoffentlich verstand das sie nicht falsch oder interpretierte zuviel in seine Frage hinein. Immerhin wollte er nicht gezwungen sein irgendeine Aussage machten zu müssen. Inzwischen merkte er, das er von der Geschenksache ziemlich abgewichen war. Aber es gab Themen die einem auf der Seele brannten und wenn sie schon einmal unter sich waren, konnten sie wie Freunde auch offen miteinander reden. Vielleicht ging es Cat ja genauso und sie brauchte einfach jemand der ihr zuhörte, in einer Phase wo sie sich selbst fragte, wie es mit ihrer Schwester und sich selbst weiterging, sollte diese sich entscheiden ins Ausland zu gehen. Catarina dürfte es sogar härter treffen als ihn selbst, schließlich waren sie Zwillinge und die letzten sieben Jahre nahezu unzertrennlich gewesen. Sie waren ein Herz und eine Seele, zwei Seiten einer Münze die nicht ohne einander konnten. Sanft musterte er die junge Ravenclaw die neben ihm auf dem steinigen Trampelpfad der nach Hogsmeade führte, entlang ging. Ein frischer Wind zog über die Ländereien, der Himmel wurde mit der Zeit grauer, aber es wirkte nicht bedrohlich. Schon bald würden sie die rauchenden wundervollen Schornsteine von Hogsmeade sehen und sich freudig nach einem Geschenk umsehen. Das Dorf erblühte in seiner gesamten Pracht. Dort war irgendwie alles möglich, besonders auf Weihnachten wenn die Kinder gemeinsam ihre Stimme zu einem Lied erhoben. Wenn selbst Schrumpfköpfe anfingen zu singen und jedermann leckere Kekse backte und es überall weihnachtlich roch. Selbst Hogwarts war dann erfüllt von den schönsten Tannenbäumen. Die magische Welt so sehr sie sich auch von den Muggeln unterschied, hatte definitiv ihre Vorzüge und soweit Will es beurteilen konnte,war der Zusammenhalt hier viel größer. Wie sehr würde er es vermissen mit Julia eine heiße Tasse Schokolade hier zu trinken oder Jamies Lachen zu sehen, wenn er sie in einen Süßigkeitenladen mit nahm oder sich die Zwillinge stritten und er sich halb kaputt lachte, weil er es einfach komisch fand wie sie sich stritten und was für Argumente sie austauschten. Ein merkwürdiges Gefühl, an all diese Dinge zu denken. Aber noch hatten sie ein ganzes Jahr voller Abenteuer. Nachdenklich lauschte er Cat und fuhr sich dabei mit einer Hand durch die Haare.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Catarina Miller
Treiberin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 27.02.17

Charakterbogen
EP:
2076/2200  (2076/2200)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Mo 26 Feb 2018 - 11:10

Es freute mich sehr, dass Will die Idee ebenso gut gefiel wie mir. Das Geld würden wir, wie er sagte, zusammenlegen müssen, da Sowas auf jeden Fall nicht günstig war. Aber das war etwas wovon ich fast ausgegangen war. Wir hatten auch mehr Spielraum wenn wir zusammenlegen und das war deutlich besser als zwei kleinere Geschenke. Wills Frage, die er im gleichen Atemzug an sein Lob anhängte, lenkte meine Aufmerksamkeit auf ein Thema, das mich seit Anfang des Schuljahres sehr beschäftigte und mich vor allem seit dem Treffen von Jamie mit der "Drachenlady - wie sie sie nannte - mit einer gewissen Traurigkeit erfüllte, die ich in diesem Moment auch in Wills Augen erkennen könnte. Ich biss mir kurz auf die Unterlippe. I"ch will auf jeden Fall Aurorin werden. Das ist seit Jahren mein Ziel. Aber wenn Jamie wirklich nach Rumänien geht..."  Ich stockte kurz und man erkannte sicherlich ziemlich deutlich meine Zweifel. "ich weiß es nicht. Das wird sich wohl zeigen." Ich wusste einfach nicht, was dann wäre. In England waren meine Freunde und mein Vater und mein Bruder. Aber hier bleiben während Jamie in Rumänien war. So weit weg... sie war ein zu größer Teil in meinem Leben als dass ich mich einfach so jetzt schon entscheiden könnte, auch wenn in England zu bleiben rein logisch gesehen sinnvoller und besser wäre. Hier kannte ich mich aus, hier waren alle anderen und Rumänisch konnte ich auch nicht.

Wills anschließende Aussage zeigte mir zusätzlich zu dem, was ich in seinem Blick gelesen zu haben glaubte, dass ihn das ganze ebenso beschäftigte wie mich. Ich lächelte ihn beruhigend an. "Nein, tust du nicht. Ich kann sehr gut verstehen,
Wieso dich da beschäftigt."
erklärte ich ihm. Klar, das Thema war nicht gerade gute Laune bringend, aber es war irgendwie angenehm zu wissen, dass man nicht die einzige war, die sich so viele Gedanken darum machte und es fiel mir zu oft schwer von mir aus über Probleme zu sprechen, obwohl es sehr angenehm war. "Das möchte ich auch nicht.  Und ich bin sicher, dass das nicht passieren wird." Da war ich ziemlich optimistisch. Schließlich gab es die Eulenpost und Jamie und ich wollten nächstes Jahr, wenn wir alt genug waren, das Apparieren lernen. Für den Kontakt gab es Mittel und Wege. Nur würde er nun mal ganz anders sein und Distanz blieb Distanz. Aber die Freundschaft würde das überstehen. Da war ich mir sicher. Ich glaubte in Wills Blick etwas ungewöhnliches zu erkennen, was ich nicht ganz einordnen konnte, doch es war weg, bevor ich mich genauer damit beschäftigen konnte.  

Ich lächelte ehrlich ein sanftes Lächeln, als er sagte, wie wichtig wir im waren. Natürlich wussten wir das. Und mir und auf jeden Fall auch Jamie, ging es genauso. Will war ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens geworden und ein sehr enger Freund, ebenso wie Adrian, auch wenn ich mit dem Spanier nochmal etwas enger war. Wills Frage, ließ das Lächeln wieder verblassen und ich wandte kurz den Blick ab, indem ich an ihm vorbei sah, während ich tief ein und ausatmete, wie bei einem stillen Seufzer. Dann sah ich zurück zu Will. "Seit sie so begeistert von dem Treffen mit der Leiterin des rumänischen Reservats zurück ist, denke ich viel zu oft daran." gab ich zögerlich zu. "Ich freue mich unglaublich für sie, dass sie sogar eingeladen wurde und ich würde es ihr nie ausreden wollen, weil ich weiß, wie sehr sie diesen Beruf liebt." Ich war mir sicher, dass ich ihre Wahl sogar würde beeinflussen können, wenn ich es darauf anlegte. Aber das wollte ich auf keinen Fall, das wäre nicht nur unglaublich selbstsüchtig,  ich wäre auch schuld, wenn sie unglücklich wäre und ihre Wahl bereuen würde. "Aber ich war seit der Geburt nie länger als ein Tag getrennt von ihr. Deswegen, ist mir etwas mulmig zumute." gestand ich etwas leiser.  Es war schwer für mich über diese zu reden. Ich kam mir albern vor, weil ich sie ja nicht verlieren würde, das nun mal zum erwachsen werden dazu gehörte, aber es beschäftigte mich sehr und sie war nun mal meine andere Hälfte. Ich wusste dass Will mich nicht nur nicht dafür verurteilen würde, er konnte das auch nachvollziehen,  weil ich gesehen habe, dass es ihm ebenfalls beschäftigte.  

Seine anschließende Frage war ein recht großer Themenwechsel und auf jeden Fall eine gute Abwechslung für mich. Etwas irritiert von der Frage, nachdenklich und prüfend sah ich ihn aufmerksam an. Wie kam er denn nun auf den Gedanken? Und vor allem wieso? "Nein, sie war auch noch nie verliebt bisher." beantwortete ich die Frage und runzelte de Stirn nachdenklich. "Wieso fragst Du?" fragte ich selbst einfach direkt heraus. Schließlich war es schon irgenwie seltsam. Wusste er etwas, was mir bisher verborgen geblieben war und sie stand auf jemanden? Oder fragte er, weil er selbst sich für ihr Liebesleben interessierte. Ich ließ mir neben der Frage aber erst mal nicht anmerken,  wie sehr ich mich mit der Frage beschäftigte,  hinter der sicherlich mehr steckte. Ich kuschelte mich bei einem kalten Windstoß etwas mehr in meinen Mantel und ließ meinen Blick etwas schweifen,  wobei ich Will immer noch aufmerksam zuhörte.


Zuletzt von Catarina Miller am Fr 16 März 2018 - 13:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1370
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Mi 14 März 2018 - 22:10

Als hätte er es geahnt, ihr war die Tragweite dieser Entscheidung ebenso bewusst wie Will, nur das es für sie noch schlimmer war. Sie waren Zwillingsschwestern und plötzlich waren sie gezwungen sich voneinander zu lösen, um dem nachzugehen was jeder tat - arbeiten. Wie es wohl war für jemanden von der eigenen Zwillingsschwester plötzlich so weit entfernt zu sein, wenn man das ganze Leben über praktisch mit ihr verbrachte? Ich an ihrer Stelle würde wahrscheinlich sogar soweit gehen darüber nachzudenken ihr zu folgen, doch die Frage war ob Catarina da ebenso dachte wie er. Er hielt sie für eine scharfsinnige Schülerin, nicht umsonst war sie nach Ravenclaw gekommen, sie war bestimmt jemand der sich etwas einfallen ließ und ihre nächsten Züge im vorausberechnete. Sie spielte ja immerhin auch Zauberschach und bei dieser Art von Spiel lernte man viele Dinge im voraus zu kalkulieren, nur das sie hier ihr Leben um mehrere Züge vorausberechnete. Dennoch lächelte er sanftmütig und nahm tröstend Cats Hands, die er sanft drückte. "Wenn ich mir bei einem sicher bin, dann das Jamie dich niemals, aber auch niemals aus den Augen lassen würde. Du bist ihr eben so sehr wichtig wie sie dir. Ich bin sicher, dass sie sehr oft bei dir sein wird, zumindest wie es die Zeit zulässt. Ihr wird genauso gehen wie dir.", Jamie war ein Familienmensch und überaus loyal Freunden und Familie gegenüber. Sein Gefühl sagte ihm, dass es nicht zu einer längeren Trennung der Geschwister kommen würde, denn wenn es Jamie noch nicht bewusst war, würde es ihr später auffallen. Ihr Sinn für Familie und Zusammenhalt war trotz ihres manchmal chaotischen Verhaltens, immens stark, viel stärker als es bei den meisten Geschwistern war, die Will bisher kennengelernt hatte.

Langsam ließ er ihre Hand wieder los, sein Blick glitt wieder nach vorne wo sich die Stadtgrenze ihnen immer weiter näherte. Und obwohl er sich eigentlich freuen sollte endlich angekommen zu sein, fürchtete er sich vor Cats nächster Antwort, die nicht lange auf sich warten ließ. In diesem Augenblick konnte er nicht genau erfassen was es war, aber eines war sicher, ihre Antwort - so skurill und mies sich das auch anhörte - erfreute ihn ein wenig. Wenn Jamie sich noch nicht verliebt hatte bedeutete das, dass es keinen anderen Jungen gab dem sie hinterher sah und das wiederrum  - warum machte er sich überhaupt Gedanken über Jamies Liebesleben? Ging es ihn was an? Andererseits kam in ihm eine kleine Angst auf, jene die ihm sagte, dass auch er ihr nicht aufgefallen war. "Einfach so.", gab er Schulter zuckend von sich und musste sich in Gedanken zurückhalten nichts falsches zu sagen. Cat sollte man nicht unterschätzen, vor allem dann nicht wenn sie direkt neben einem stand und praktisch die Wahrheit einfach aus dem Gesicht ablesen könnte. "Weißt du, solang ich Jamie jetzt kenne, ich erinnere mich nicht einmal daran, dass sie mit jemandem zusammen war und ich hab mich einfach gefragt, ob sie dir vielleicht was gegenüber erwähnt hätte. Sie ist sehr attraktiv und intelligent und lustig und...du weißt was ich meine, ihr seid beide eigentlich Menschen die eigentlich sehr begehrt sind unter den Jungs und ich dachte vielleicht gäbe es da einen Jungen dem sie vielleicht etwas entgegenbringen könnte.", in diesem Augenblick unterbrach er sich selbst und hätte sich am liebsten in die Zunge dafür gebissen, dass er soeben geplappert hatte, wie ein Singvogel.

"Ihr seid mir halt wichtig und ehm ich dachte ich frage mal nach. So als guter Freund versucht man schließlich immer zu helfen wenn man kann.", blöde Ausrede und viel zu offensichtlich und je weiter er sprach, desto mehr fürchtete er sich in irgendwas zu verstricken was er eigentlich gar nicht wollte. Jetzt hieß es das Thema schnell weglenken und so es so gut wie möglich zu kaschieren. "Und du? Wie ist es mit dir? Sag mir nicht das du noch nie im Leben verliebt warst.",schwenkte er um und grinste, auch wenn ihr zuvor natürlich Zeit gelassen hatte um ihm wegen Jamie noch einmal zu antworten. Vielleicht erfuhr er ja doch etwas was ihm ein wenig gefühlsmäßig weiterhalf. Andererseits konnte sie ihm sowieso nichts nachsagen, es war nicht untypisch das der beste Freund sich für das Liebesleben seiner besten Freundin interessierte. Man musste ja auf dem aktuellen Stand bleiben.

"Lass uns da vorne in den Laden gehen ja? Der SchnickSchnack-Kobold hat immer gute Sachen zu bieten.", sein Zeigefinger war auf ein kleines Häusschen zwischen zwei anderen Läden gerichtet. An sich wirkte das Schild aus Holz das oben dran klebte relativ unscheinbar. Es war ein Kobold mit einer Schatzkiste darauf abgebildet und oben drüber stand der Name des Ladens nochmal in großen Buchstaben, die sich immer mal veränderten, während das Bild des Koboldes mit der Schatzkiste sich immer mal veränderte. Hier und da kramte der Kobold gierig in seiner Schatzkiste und hob hier und da das eine oder andere in die Höhe. Magische Geschäfte waren doch einfach das größte. Die Schilder waren super eindrucksvoll, dagegen waren die Mugglegeschäfte mit ihren vielen Schriften gerade zu langweilig und aufdringlich.

Als sie den Laden betraten, schaute ein spitzohriger kleiner Kobold mit einer langen Nase über den Thresenrand. Plötzlich verschwand sein Kopf und er kam hinter dem Thresen hervor. Will musste grinsen bei der Vorstellung das hinter dem Thresen bestimmt eine Holzkiste stand. Der Kobold kam in Krawatte und einem alten abgefranzten bräunlichen Sakko dahinter hervor. In seinem Gesicht war ein Schnurrbart mit langen Barthaaren die zur Seite wie Schneckenhäuser geformt waren. Er hatte einen italienischen Dialekt, "Ahh immer wieder schön, Schüler hier begrüßen zu dürfen. Seht euch um, kauft etwas von meinem Schnickschnack. Ich garantiere für günstige Preise und wenn ihr etwas seht was euch gefällt, dann denkt an mein Motto, Gefühl über Verstand! Das Gefühl sagt immer das richtige.", grinsend sah Will zu Cat und zog sie zu einer Clownspuppe die auf einem Tisch stand und sich plötzlich aufrichtete und Cat eine Rose hinhielt. Ihre war zumindest echt, denn als er Will eine Rose hinhielt und Will sie auch nehmen wollte, kam ein kleiner Wasserstrahl aus ihr heraus und ein Lachen ertönte aus der Puppe. Lachend entfernte sich Will von dem Clown und schüttelte sich. "Ein magischer Clown, auch nicht schlecht. Hey sieh mal da, die Spieluhr. Uii sieh dir mal die Formen an. "tatsächlich war sie aus Mahagoniholz gemacht, poliert und so strahlend und schön mit goldenen schleifen verziert, das es kaum möglich war das diese Spieluhr leicht zu haben war. Als Will auf den Preis sah, wurden seine Augen jedoch größer. 70 Gallionen. Langsam drehte er sich zu dem Kobold um, "darf man die öffnen?", der Kobold sah zu der Spieluhr und kam auf Will zu. "Was sie da entdeckt haben, ist womöglich der wertvollste Schatz in meinem Laden. Man nennt sie in Italien, Farfalla de Amore", aber als der Kobold die Worte ausgesprochen hatte, hatte Will die Spieluhr geöffnet. Eine herrliche Musik wurde abgespielt, in wunderschönen klängen, doch was er auf einem kleinem Podest sah, überraschte ihn, er sah sich selbst mit einer gewissen Person tanzen und wurde selbst knallrot im Gesicht. erschrocken sah er zu Cat. Nun hatte er sich gewiss verraten. "Übersetzt in ihre Sprache heißt es soviel wie Schmetterling der Liebe. Diese Spieluhr zeigt einen selbst mit demjenigen tanzen, für den man wahre Gefühle hegt. Allerdings ist es für Außenstehende so gut wie unmöglich dasselbe zu sehen wie man selbst. Denn Liebe ist etwas das man selbst einem anderem eingestehen muss und deswegen sieht jeder etwas anderes und nie das des anderen.", ein wenig beruhigt, atmete Will tief durch und schloss die Spieluhr wieder. "Kann ich ihnen vielleicht helfen, etwas zu finden?", Will sah vielsagend zu Cat, dass sie es ihm erklären sollte.


Zuletzt von William Gordon am Sa 24 März 2018 - 19:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Catarina Miller
Treiberin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 27.02.17

Charakterbogen
EP:
2076/2200  (2076/2200)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Fr 16 März 2018 - 14:58

Ich lächelte Will dankbar an für seine aufmunternden Worte und die herzliche Geste. Ich hoffte sehr, dass es so sein würde und ich wusste, dass Jamie mich nie herabstufenwürde, schon gar nicht bewusst, aber die Angst vor dem ungewissen und dieses nagende Gefühl blieben. Auch, wenn es sich gut anfühlte, mit jemandem, der es nachvollziehen konnte, darüber zu reden. "Danke." sagte ich lediglich um ihm nochmal deutlich zu machen, dass ich es gut fand, darüber ein wenig geredet zu haben. Ich lächelte zusätzlich noch kurz und sah in Richtung der ersten Geschäfte, die immer näher kamen.

Wills nächstes Thema ließ mich meine volle Aufmerksamkeit auf ihn richten. Nicht, weil es so außergewöhnlich an sich wäre, sondern wegen dem, wie er sich dabei verhielt und weil die Frage einfach völlig aus dem nichts gekommen war. Er wirkte eigentlich wie immer aber da war etwas, was ich nicht bestimmen konnte, eine Unruhe die er ausstrahlte. Ich runzelte kurz die Stirn und seine nächste Aussage bestätigte, was ich dachte. Bei seiner Aufzählung an Komplimenten musste ich unweigerlich Lächeln. Wehte vielleicht daher der Wind? Mochte er Jamie etwa mehr als nur ein bester Freund es tat? Ich musste mir wirklich ein Grinsen verkneifen, ich wollte mir nicht anmerken lassen, dass ich sicher war, durchschaut zu haben, was mit ihm los war und bemühte mich somit um einen neutralen freundlichen Gesichtsausdruck. Seine Ausrede, wie er auf das Thema gekommen war, kaufte ich ihm nicht wirklich ab, nickte aber lächelnd als würde ich ihn verstehen. Tat ich ja tatsächlich nur eben nicht so, wie er es versuchte mir weiß zu machen sondern ich verstand, was er versuchte so gut es ging zu verbergen. "Bisher war sie nicht verliebt und wenn sie es wäre, würde sie es wohl selbst nicht merken." wiederholte ich meine vorherige Aussage fügte aber noch etwas hinzu, was ich mir bei Jamie gut vorstellen könnte und was Will womöglich ein wenig Hoffnung machte. Dieser lenkte das Thema anschließend geschickt von Jamie und sich auf mich. Ich legte nachdenklich den Kopf schief und sah an ihm vorbei. " Ich... hatte bisher 2 mal intresse an jemandem. Aber im Nachhinein betrachtet würde ich es nicht mehr als verliebt sein bezeichnen. Verknallt. Eine Schwärmerei. Zurzeit fühle ich mich aber auch ohne unnötiges Gefühlschao wohl." ich überlegte kurz. In wen sollte ich auch verliebt sein? An der Schule gab es natürlich nette Jungs, aber keiner weckte wirklich mein Interesse und von denen die ich wirklich näher kannte, gab es ja nicht viele. Will stand offensichtlich auf Jamie und die Vorstellung war auch irgenwie seltsam genau wie bei Adrian. Die beiden waren meine engsten Freunde und alleine die Vorstellung von Gefühle, die in eine romantische Richtung gingen, schien völlig falsch. Alexander, der in letzter Zeit einen nicht ganz unwichtigen Teil in meinem Bekanntenkreis eingenommen hatte war einmal der beste Freund meines Bruders und außerdem war die Vorstellung sowieso unsinnig, denn er war einige Jahre älter und hatte somit sowieso kein tieferes über Freundschaft hinausgehendes Interesse, also dachte ich gar nicht erst darüber nach, denn wie ich zu Will gesagt hatte, ich kam auch ohne dieses anstrengende, verwirrende Gefühlschaos klar.

Wir liefen an mehreren kleinen Läden vorbei, die aber nicht so aussahen, als beherbergten sie das, was wir suchten, ich besah mir gerade das Schaufenster eines Ladens, der Besen verkaufte, als Will auf ein Geschäft gegenüber deutete. Das schien tatsächlich ein Ort zu sein, wo wir fündig werden könnten. Ich nickte lächelnd in Wills Richtung, ehe ich mir das äußere des Ladens besah, um anschließend mit meiner Begleitung das mit allerlei Schnickschnack gefüllte Geschäft zu betreten. Mit einem Lächeln und einem höflichen "Guten Tag" begrüßte ich den italienischen Kobold, der uns daraufhin groß seinen Laden anpries. Wenn man sich so umsah, könnte man wirklich glauben, dass es hier alles gab, denn man sah die unterschiedlichsten Dinge, manche konnte ich nicht einmal zuordnen. Widerstandslos, voller neugierde und von Wills Grinsen angesteckt ließ ich mich mitziehen und nahm die hübsche rote Rose mit einem stummen "Oh" entgegen. Als Will jedoch stattdessen eine Scherzblume bekam, die ihn nass machte, hielt ich mir die Hand vor den Mund, während ich in mich hinein lachte und somit mein breites Grinsen verbarg. Der arme Will. Mein Mitleid hielt sich aber in Grenzen, denn ihm schien es ja auch nichts auszumachen. Immer noch mit der Rose in der Hand folgte ich Will zu der Spieluhr, die so auffällig extravagant und schön war, dass man sie kaum übersehen konnte. Als er sie hoch nahm, stand ich ihm gegenpber und bewunderte die Verzierung am Deckel, die ich mit einer zarten Berührung nachfuhr, während ixh gleichzeitig dem lauschte, was der Ladenbesitzer uns über die Truhe erzählte, bevor Will den Deckel öffnete. Amore war einfach zu übersetzten, es hieß Liebe, auch auf portugiesisch. Das Wort Farfalla kannte ich, aber mir wollte gerade die Übersetzung nicht einfallen. Die Box schien also mit Liebe zu tun haben.

Überrascht sah ich Will an, als sein fröhliches Lächeln plötzlich erlosch und er ganz blass wurde während er in die Box sah. Ich sah ihn mit gerunzelter Stirn an. Was war denn los? Als der Ladenbesitzer jedoch erklärte, was genau das für eine Spieluhr war, wurde mir doch klarer, weswegen er so geschockt war. Ob er sich mit Jamie tanzen sah und Angst hatte, dass ich das sehen würde? Natürlich könnte ich das nicht sicher sagen, aber sein Verhalten von vorhin - das leichte Stammeln, die Schwärmerei und wie unwohl er sich augenscheinlich in seiner Haut gefühlt hatte, empfand ich als doch recht deutliche Anzeichen, dass da etwas war. Aber ich würde ihn nicht drängen, mir etwas zu erzählen, womit er sich anscheinend selbst noch nicht ganz auseinander gesetzt hatte. Ich verkniff mir ein Lächeln, denn ich fand die beiden würden sicher ein tolles Paar abgeben. Nur wusste ich nicht, wie es von Jamies Seite aussah. Manchmal konnte man zwar das Gefühl bekommen, dass da mehr war, aber Jamie war ein Mensch der Nähe schätzte und Will ihr bester Freund, weshalb ich da nicht ganz sicher war. Ich würde da auf jeden Fall aktiver darauf achten. Ich ging ein paar Schritte zur Seite und Richtung Will, sodass der Deckel des Kästchens das Innere für mich nicht mehr verbarg, ich war neugierig, was ich sehen würde, denn ich war schließlich nicht verliebt. Was würde mir die Spieluhr also zeigen? Nur eine Figur, die tanzte, oder eine "leere" zweite Figur? Als ich das Innere erkennen konnte, hatte ich nur einen Augenblick, um das Bild, das sich mir bot, zu betrachten, da Will den Deckel im nächsten Moment wieder schloss. Dieser Augenblick reichte jedoch, um mich völlig aus der Bahn zu werfen. Es war ein solch kurzer Moment gewesen. Hatten meine Augen mir einen Streich gespielt? Ich sah den geschossenen Deckel an und versuchte meinen vor Schreck erhöhten Herzschlag wieder zu beruhigen. Ich musste mich verguckt haben. Das war doch Unsinn. Ich war nicht verliebt. Auch in Alex nicht. Natürlich, ich mochte ihn. Ich schrieb und verbrachte gerne Zeit mit ihm, er war charismatisch, aufmerksam und in den letzten Monaten ein enger Freund geworden aber ich mochte ihn nicht auf die Weise! Ich hatte mich einfach verguckt. Das passiert schnell. Das Kästchen öffnen, um nochmal nachzusehen, würde ich aber nicht.

Völlig abwesend sah ich fragend zum Ladenbesitzer auf. Er und Will sahen mich abwartend an, nur hatte ich die an mich gerichtete Frage gerade vollkommen verpasst. "Entschuldigen Sie vielmals. Könnten Sie die Frage wiederholen?" bat ich den Kobold verlegen und war froh, dass ich nicht rot wurde. Ich verfrachtete das eben Geschehene in den letzten Winkel meines Bewusstseins - Damit würde ich mixh spötwr auseinandersetzten - und beantwortete erst mal die Frage, die mir gestellt wurde. "wir suchen eine hübsche Spieluhr mit einer Drachenfigur im Inneren oder etwas, was dem nahe kommt. Vielleicht mit Drachenverzierungen. Hätten Sie so etwas?" ich schenkte ihm ein leichtes höfliches Lächeln.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1370
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Sa 24 März 2018 - 21:09

Völlig rot im Gesicht, war sein Bewusstsein weit weg von der Realität entfernt. Also war es wirklich so wie er sich fühlte. Diese Spieluhr hatte es ihm bestätigt. Was würde aus ihrer Freundschaft werden? Wieso drehte er sich nur im Kreis und wieso waren solche Angelegenheiten immer so kompliziert. Irgendjemand hatte ihm mal gesagt, dass alles seinen Preis hatte, Liebe, Freundschaft und Glück, sowie alles andere erforderte meistens einen Gegenwert. Nicht gerade eine schöne Philosophie, aber sie schien zumindest in ihren Grundzügen zu stimmen. Glücklicherweise hatte Cat nicht das gesehen, was er gesehen hatte, sonst säße er jetzt tief in der Patsche. Andererseits schuldete er ihr es, sie wenigstens einzuweihen in dem Vertrauen, das sie es nicht weitererzählte. sein Herz pochte trotz des tiefen durchatmens immer noch wie wild und wollte einfach nicht aufhören ihn zu quälen. Diese innere Wärme die in ihm auftrat weil er in dem was er die ganze Zeit schon ahnte, nun bestätigt bekam, war einfach nur wunderschön. Es war als würde er fliegen, liegend auf einer Wolke, die ihn sanft über die Welt hinweg trug. In seinen Augen funkelte eine kleine Hoffnung auf, früher oder später musste er sich jemandem anvertrauen und wer wäre besser geeignet diese Situation einzuschätzen als Cat? Aber noch war er nicht bereit dazu, es sich einzugestehen und versuchte deshalb sich wieder mit der Realität zu beschäftigen, in der auch Cat relativ merkwürdig wirkte. Hatte sich der Kobold etwa geirrt? Vermutlich würde sie sonst so komisch dreinblicken? Sie hatte vermutlich gesehen was er gesehen hatte.
Schweigend drückte er seine Fingerspitzen in seine Hand, um sich ein wenig zu konzentrieren.

Komm schon Will, konzentrier dich. Du darfst jetzt nicht auffallen, sonst war alles umsonst. Erstmal sucht ihr ein passendes Geschenk für Jamie!


dachte er und bemerkte den nachdenklichen Blicks des Kobolds auf Cats Frage hin. Seine spitzen Ohren und dieser listige Blick, der die Schärfe eines Falken zu haben schien, schien ihn regelrecht zu durchbohren. Es war regelrecht unheimlich, diesem Kobold in die Augen zu sehen. Sein grimmiger Blick passte nicht zu dieser Stimmlage und aus irgendeinem Grund fühlte sich Will in seiner Gegenwart sehr unwohl, was sich durch eine gewisse Rastlosigkeit bei Will bemerkbarer machte. Er hatte das Bedürfnis auf der Stelle zu wippen. Ihm in die Augen zu sehen, war als ob man ihm einen Einblick in seine tiefsten Geheimnisse schenkte. Als könne er alles in einem sehen. Eine grauenhafte Vorstellung, die er einfach nicht mehr loswurde. Plötzlich veränderte sich der Gesichtsausdruck des ernsthaft nachdenklichen Kobolds zu einem nicht gerade freundlich wirkenden Lächeln. Was nicht wirklich so war, sondern vielmehr durch seine angeborenen Gesichtszüge mehr oder weniger nicht schön wirkte. Ein grusliger Zeitgenosse wie Will fand, aber die ganze Geschichte sollte wohl noch gruseliger werden. "Hmm, eine Spieluhr. Ich denke, ich habe da etwas. Folgt mir.", murmelte er und winkte sie zu sich, ehe die kleine Gestalt mit Hemd und Weste hinter dem Tresen durch eine Türe verschwand. Will folgte ihm dicht gefolgt von Cat, wobei er sich aufgrund seiner Größe bei einem Holzbalken über seinem Kopf bücken musste. Die kleine zierliche Gestalt blieb in einem eher mittelmäßigen heruntergekommenen Lagerraum stehen, in dem ein paar Regale aufgestellt waren mit einigen verstaubten Kartons, einigen nicht zu identifizierenden magischen Gegenständen, Krimskrams und Puppen. Ein wenig muffig roch es dort und die Feuchtigkeit schien den Glanz der Gegenstände im Raum längst vernichtet zu haben. Die zierliche Gestalt schnipste als einer der Kartons aus dem oberen Regal, das knapp unter der Decke lag hervorgeschwebt kam und er eine braune große aus Ebenholz gefertigte Truhe öffnete. Da heraus zog er ein riesiges aus Obsidian gemachtes Ei, mit Drachenverzierungen in gelblicher Farbe, von Zauberern die sich darauf bewegten und sich dem Drachen entgegenstellten. Es war wunderschön und im Gegensatz zum Rest des Krams in dem Raum war es wirklich noch sehr glänzend und wie Will vermutete unbezahlbar. Es wirkte ähnlich dem Ei, das bei dem Trimagischen Turnier vor etwa zwanzig Jahren verwendet wurde, um die zweite Prüfung abzuhalten. Zumindest hatte Will mal darüber gelesen in einem Geschichtsbuch.

Der kleine Kobold öffnete den oberen Verschluss und das Ei öffnete sich. Etwas leuchtete und eine sanfte, aber sehr schön klingende Frauenstimme sang ein Lied über Drachen.

Drache, oh Drache du lebst so frei
ohne Furcht und mit Unbezähmbarkeit
beschützt du dein heiliges Drachenei...
Ein Drachenkind, in seiner vollen Schönheit..


Das Lied ging noch weiter, sie sang dieses Lied immer und immer wieder. In den Strophen ging zu meist über die Liebe der Drachen, über ihren unsagbaren Mut und ihre Freiheit in den Wolken. Ein schönes Lied, das mit Sicherheit auch Jamie gefallen würde. Für einen Augenblick war Will sogar davon ziemlich gebannt erst als der Kobold das Ei wieder verschloss, war der Bann gebrochen und Will sah die Augenbraue hebend erst den Kobold und dann fragend Cat an. "Was meinst du? Ich bin sehr fasziniert von dem Drachenei, das wäre doch was für Jamie oder?". letztlich entschieden sie zu zweit ob sie das Drachenei wirklich kaufen würden. Es gab jedoch noch eine andere Frage zu klären. "Ähm und wie viel kostet es?", der Kobold sah sie kurz an und musterte dann das Ei.
"100 Gallionen. Aber, wenn ihr bereit seid etwas für mich zu tun, schenke ich es euch.", er wollte es ihnen schenken? Will fand das mehr als nur skurril. Was hatte das denn nun zu bedeuten? Andererseits war das die Chance, Jamie etwas ganz besonderes zu schenken und dabei auch noch Geld zu sparen, eigentlich perfekt. Dennoch blieb Will skeptisch, er würde nicht zulassen das sie hier in irgendwelche dunklen Machenschaften hineingezogen wurden. Jamie würde es ihm nie verzeihen, wenn ihrer Schwester etwas zu stieß. Aber es schadete nie nachzufragen. "Und was, Sir?", fragte Will mutig und hoffte, dass die Antwort nicht allzu schlimm ausfiel.

Der Kobold legte das Ei wieder in die kleine Truhe und sah dann zu den beiden, ehe er gegen den Boden stampfte. Nur Sekunden später sprang eine kleine Luke im Boden auf, an der eine Leiter nach unten führte. "Es ist mir ja schon peinlich aber ich kann nicht mehr in meinen erweiterten Lagerraum hinein. Da unten spukt es und ich fürchte mich unheimlich vor Geistern. Ich ehm...ich brauche aber die Sachen da unten, weil ich sie ja irgendwie gerne auch mal verkaufen würde. Aber jedes Mal werde ich von dem Geist wieder verschreckt. Also wenn ihr es schafft den Geist da unten in meinem großen Lagerraum zu vertreiben, dann gehört euch das Ei. Ehrlich. Ich kriege jedes Mal eine Gänsehaut, ich hasse Geister und besonders Geister die sich in MEINEM Lagerraum herumtreiben.", er machte eine kleine Pause und sah den beiden aufmerksam mit seinem durchdringenden Blick in die Augen. Ein Geist also, Will atmete tief durch und schluckte. Das war kein kleiner Gefallen, kein Wunder das der Kobold so verschreckt war. Poltergeister waren üble Zeitgenossen. Zumindest wenn er mal an Peeves dachte. Unsicher sah er zu Cat und lächelte. Für Jamie war er bereit so einiges auf sich zu nehmen und wieso sollten sie es nicht probieren? "Was denkst du? Gehen wir zwei auf ein kleines Abenteuer, für deine liebe Schwester?", irgendwie hoffte er innerlich, das Cat sich dafür entscheiden würde. Denn wenn sie siegten würde dieses Geschenk noch viel mehr Gewicht haben und außerdem hätten sie dann eine gute Story die sie noch dabei erzählen könnten. Es war eine großartige Idee.


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Catarina Miller
Treiberin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 27.02.17

Charakterbogen
EP:
2076/2200  (2076/2200)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   So 25 März 2018 - 23:21

Mein Glück war sicherlich, dass Will durch die Spieluhr ganz mir seinen eigenen Gedanken und Gefühlen beschäftigt zu sein schien, sodass er mein Verhalten wenn dann nur nebenbei bemerkte. Jedoch fühlte ich mich von dem Kobold ziemlich beobachtet und hatte das Gefühl, er wüsste ganz genau was ich gerade dachte und fühlte, weshalb ich seinem Blick auswich, als ich ihn bat seine Frage zu wiederholen und diese beantwortete. Wills Ratlosigkeit ließ mich ihn fragend und besorgt ansehen. War es noch wegen der Spieluhr eben oder machte ihn etwas anderes so nervös? Vielleicht war es der Kobold? Sein Blick war wirklich stechend und das merkte ich erst recht als er von Will auf mich fiel. Ich hielt dem Blick eine Weile stand, musste ihn jedoch schon nach kurzem abwenden und sah anschließend nur knapp an seinen Augen vorbei. Die waren wirklich ein wenig beunruhigend, aber ein Teil dieser Beunruhigung rührte sicher auch durch seine einfach schon von Natur aus nicht besonders charmanten Gesichtszüge. Als sich diese veränderten, schien ihm eine Idee zu dem zu kommen, was wir suchten und er wies uns an, ihm zu folgen.

Ich folgte dem Kobold und Will und hatte das Gefühl den Kopf einziehen zu müssen, wobei ich im Gegensatz zu Will aber gerade noch ohne Angst irgendwo gegenzulaufen in den Raum passte. Der Raum den wir betraten war faszinierend. Nicht, weil er so schön war, sondern eher weil er so schaurig schien. Wie in einer Gruselgeschichte. Etwas dämmrig, staubig und überall wo man hinsah, schien mal etwas entdecken zu können. Ich sah mich in den Raum um und spürte eine Mischung aus Neugier und Unwohlsein. Der Raum war wirklich nicht gemütlich, aber es war auch nur ein Raum und gefüllt mit ziemlich vielen Dingen, die sicher spannend sein könnten, auch wenn sie nicht so aussahen, aber man sollte ein Buch ja bekanntlich nicht nach dem Einband beurteilen. Nur die Puppen die hier und da rumlagen fand ich gruselig.  Es war völlig irrational aber diese starren Augen der runtergekommenen und früher einmal sicher wunderhübschen Püppchen und das verblasste Lächeln in den Gesichtern dieser jagte mir irgendwie eine Gänsehaut über den Rücken, weswegen ich diesen speziellen Dinge in diesem Raum so wenig Beachtung wie möglich schenkte. Als der Besitzer des Ladens etwas glänzendes Rundes heraus holte war dies auch gar nicht mal so schwer, denn meine Aufmerksamkeit ruhte nun ausschließlich auf dem wunderschönen Obsidianei.  Fasziniert versuchte ich alles, was ich sah in mich aufzunehmen, was auf die schnelle gar nicht so leicht war, vor allem wenn man den Gegenstand nicht selbst in den Händen halten konnte.  Jedoch war ich schon alleine von dem, was ich so und jetzt erkennen konnte begeistert. "Das ist perfekt! dieser Gedanke verstärkte sich, als der Kobold das Ei öffnete. Die Melodie war wirklich wunderschön und passte perfekt zum Rest des Stücks.  Es passte perfekt zu Jamie und sie würde es lieben. "Das ist perfekt." sagte ich noch einmal laut zu Will und sah das Ei noch eine Weile fasziniert an, ehe ich Will ansah. Jedoch schienen wir ziemlich zeitgleich den selben Gedanken zu haben. Ein solches Schmuckstück war doch sicherlich unglaublich teuer... Im Gegensatz zu mir fragte Will den Kobold auch gleich nach dem Preis und ich runzelte, etwas aus der Euphorie fallend, die Stirn. Das war ziemlich viel. Als der Kobold im nächsten Atemzug jedoch sagte, er würde es uns für einen kleinen gefallen schenken, dachte ich, er scherzte. Jedoch wies nichts darauf hin. Ich unterdrückte es ihm völlig ungläubig anzusehen. Das hatte doxh einen Haken. Das konnte kein einfacher kleiner gefallen sein. Das Ei war nicht nur wunderschön, es kostete auch zu viel,  um einen kleinen gefallen wert zu sein. Nervös verschränkte ich die Finger ineinander und war dankbar, dass Will die Frage stellte,  die uns wohl beiden auf der Seele brannte.

Aufmerksam hörte ich dem Kobold zu als er uns erklärte, was es mit dem Gefallen auf sich hatte. Ein Geist also... das waren nicht gerade die angenehmsten Zeitgenossen. Einige könnten es im Grunde natürlich sein. Aber wenn der Kobold sich nicht runter traute, gehörte dieser ganz bestimmt nicht zu dieser Sorte, allgemein Panik vor diesen hin oder her. Nachdenklich runzelte ich die Stirn und sah in den Kofferraum hinunter, wobei ich natürlich nicht viel im Dunkeln erkennen konnte. Genauer gesagt gar nichts. Das war sicher keine gute Idee. Aber das Geschenk war perfekt und es war sehr teuer. Aber es war Jamies 17. Geburtstag und Wills hoffnungsvoller Gesichtsausdruck und seine Worte brachten mich ebenfalls ins Schwanken. Unsicher sah ich also von dem Eingang ins Lager zu ihm hoch. "Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist." sagte ich mit immer noch gerunzelter Stirn. Aber... Es war ja nur ein Geist, die konnten zwar viel Mist anstellen, aber uns nicht mal berühren. Ich hatte immer noch kein gutes Gefühl bei dem ganzen aber es wäre für Jamie und es war nur ein Lagerraum. Würde der Kobold uns - zwei junge Schüler - dort runter lassen, wenn es lebensgefährlich wäre? Das könnte er ja nicht verantworten. Zumindest hoffte ich, dass meine logische Schlussfolgerung so auch wirklich stimmte, die zum Teil wohl auch einfach ein verzweifelter Versuch war, mir das selbst besser zu reden, als er war. Nach kurzem Schweigen stimmte ich jedoch doch zu. "Okay. Lass Es uns versuchen." meinte ich und verbarg die Unsicherheit in meiner Stimme soweit es ging. Immerhin dachte ich nun gar nicht mehr an das emotionale Chaos vorhin mit der Spieluhr.

Ich ging ein paar Schritte auf den Lagerraum zu, wobei sich das Gefühl, dass das eine wirklich furchtbare Idee war, verstärkte. Instinktiv griff ich nach meinem sich in der Innentasche meiner Jacke befindenden Zauberstab und nahm ihn in die linke Hand, während ich gefolgt von Will die kleine Leiter hinunter stieg. In meinem Kopf kreiste dabei unentwegt der Gedanke, wie dumm diese Entscheidung doch eigentlich war, aber jetzt hatte ich mich schon entschieden und würde nicht feige kneifen. Es war nur ein Geist. Eine Nervensäge wie Peeves, dem es Spaß machte, anderen auf die Nerven zu gehen, wie zu ärgern und zu erschrecken. dachte Ich mir. Ich konzentrierte mich auf meine Umgebung. Als ich unten ankam, murmelte ich leise "Lumos" und sah mich in dem vollgestellten Lager um. Überall lagen Kisten und Krimskrams herum. Einiges sah schon uralt und angegriffen aus, anderes war sicher gar nicht mal so alt. Aber alles war von einer dicken Staubschicht bedeckt, woran man erkannte, dass hier sehr lange keiner mehr gewesen war. Hinter einem riesigen Stapel an Kisten sah man ein schwaches Leuchten. Ich behielt meinen Blick auf diese Stelle gerichtet, während ich vorsichtig einige leise Schritte in diese Richtung machte. Dabei musste ich immer wieder irgendwelchen Dingen ausweichen, da es hier wirklich furchtbar unordentlich war. Ich fragte mich, ob das der Geist oder doch eher der Besitzer selbst zu verantworten hatte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1370
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Fr 30 März 2018 - 19:46

Gemeinsam mit Cat entschieden sich die beiden in den finsteren Keller hinabzuwandern. Stufe für Stufe erklimmten sie. Die dunkle Steintreppe führte tief in den Boden, als sie in einen riesigen Lagerraum mit vielen Regalen eintrafen. Überall standen verstaubte Kisten und anderes in der Dunkelheit kaum erkennbares Zeug herum. Nonverbal ließ auch William ein Licht an der Spitze seines Zauberstabes erleuchten, um sich besser in der Dunkelheit orientieren zu können und nirgendwo gegen zu laufen. Seine Augen fuhren durch den großen dunklen Raum, seitlich von ihnen waren die Kisten teilweise bis an die Decke gestapelt. Sogar soweit in den Raum hinein, das man die Wander dahinter kaum noch sehen konnte. Furchtsam nickte Will ihr aufmunternd zu und sie gingen wie zwei kampfbereite Auroren Schritt für Schritt durch den dunklen Korridor. Die Luft war eiskalt und zum schneiden, eine trockene Kälte die sich auf ihrer Haut absetzte. Es roch muffig dort unten, genau wie im Lagerraum darüber. Einige der Figuren die ohne Verpackung dort standen und die anderen Gegenstände wirkten in der Dunkelheit plötzlich viel bedrohlicher. Die Regale aus Metall und ohne Rückwand ließen nur schwer vermuten was in den Kisten war. Wofür brauchte ein einfacherer Ladenbesitzer so einen riesigen Lagerraum? Diese Frage stellte sich William skeptisch als sie sich leise hindurch bewegten. "Ganz schön unheimlich hier unten was?", scherzte er, obgleich er nur davon ablenken wollte, wie unwohl er sich tatsächlich fühlte. "Es ist verdächtig still. Ob es diesen Geist wirklich gibt?", diese Frage hätte er wohl besser nicht gestellt. Denn im selben Augenblick flog ein Karton von oben direkt auf ihn herab, nur ganz knapp verfehlte er William, weil dieser Cat ein Stück zur Seite schubste und der Karton neben ihnen auf den Boden knallte. Zum Glück mochte man meinen, denn er wirkte relativ schwer bepackt, nach dem Geräusch das er im Raum hinterlassen hatte.

"Das war wohl nur ein Zufall."
, vielleicht wollte er Cat die Angst nehmen, aber irgendwie musste er sich eingestehen, das ein solch gezielter Zufall, nicht existierte. Plötzlich hörte man ein Lachen aus einer Ecke, etwas weiter entfernt von ihnen. Wie hielt man so einen Geist auf? Er hatte noch nie etwas von Magie gegen Geister gehört. Ob die normalen Paralysezauber auch auf sie wirkten? Dieser Frage waren sie bisher nie nachgegangen im Unterricht. Sein Atem ging schneller, als er plötzlich sich etwas bewegen sah und wie aus dem nichts ein riesiger Clownskopf aus einer Kiste vor ihnen gesprungen kam. Der Clownskopf war an einer riesigen spiralförmigen Feder befestigt die in der Kiste endete. Ein zieh auf Männchen, das traditionell auf Halloween dazu diente Kinder zu erschrecken. Mit einem leichten Aufschrei war William ein Stück zurückgeschreckt, als das Ding aus der Kiste gesprungen kam.Aber da war noch mehr, er hatte einen Schatten von der Kiste sich wegbewegen sehen. War das ein Geist?! Aber ein Geist produzierte keinen Schatten durch einfallendes Licht oder doch?

Dieses eine Mal berührte er es, sich nicht vorbereitet zu haben auf eine Konfrontation mit einem augenscheinlich aggressiven Gespenst. "Wer ist da?! Zeigt euch!", erneut hörte man das weinen eines Babys am anderem Ende. Will sah kurz besorgt zu Cat, "Gehen wir weiter? Schön vorsichtig okay?", es musste ein Geist sein, was sonst könnte sich an drei Orten zur selben Zeit aufhalten?

"Eine Idee, wie wir einen Geist herauslocken, ohne dabei erschlagen zu werden?", sein skeptischer Blick fiel in die Dunkelheit, als er leise Schritte hörte, die von den obersten Kisten kamen. Tief atmete er ein und versuchte sich selbst zu motivieren den Gang weiterzugehen. Was sonst sollten sie machen?  Sie wollten dieses Ei haben und für Jamie waren sie bereit bis an ihre Grenzen zu gehen, zumindest Will. Cat tat dies wohl eher aus Liebe zu ihrer Schwester. Ein schönes Motiv und er wollte beide auf keinen Fall enttäuschen. Sie mussten diesen Geist irgendwie zur Vernunft bringen. "Ähm, wäre es vielleicht möglich das sie sich einen anderen Ort zum spuken suchen würden? Bitte, das wäre uns sehr wichtig.", zunächst vermutete Will, das der Geist wahrscheinlich nicht antworten würde, als Cat die erste Tomate am Kopf traf. Die Antworten ließen nicht auf sich warten, denn plötzlich kamen von drei Seiten Tomaten geflogen. Die Herkunft war wieder über den Kistenreihen, aber sie waren zu instabil um darüber zu klettern und man konnte absolut niemanden dort in der Dunkelheit sehen. Ein Mensch schied also schon mal aus. Nur Geister konnten sich so bewegen. Die Tomaten schienen keinen Ursprung zu haben, was Wills Vermutung nur noch mehr bestärkte. "Schnell!", rief er und packte Cat am Arm, nur um mit ihr noch tiefer in den Raum zu flüchten und hinter einer großen metallischen Kiste und dem daneben stehenden Regal Schutz zu suchen. Man hörte wie die Tomaten gegen das Hindernis klatschten und dann plötzlich aufhörten. "Ich hoffe du hast eine Idee, wie wir weitermachen? Wirken normale Zauber gegen Geister? Oh Gott bitte sag ja.", fluchte er etwas überfordert mit der Situation. Dieser Geist war nicht gerade sehr gesprächig oder besser gesagt überhaupt nicht! Ein Immobilus Zauber würde einen normalen Gegner zumindest außer Gefecht setzen, aber sie sahen ja noch nicht mal ihren Feind, wie sollten sie ihn da treffen.

Er sah zu Cat, "wie wärs mit ein paar einfachen Flüchen? So könnten wir austesten was wirkt und was nicht. Die Alternative ist, wir lassen uns weiterhin von dieser wandelnden Staubwolke jagen. Der ist nicht gesprächsbereit, also greifen wir zu härteren Mitteln.", fügte er grinsend hinzu, seine Augen wandten sich über die Deckung, denn es war Stille im Raum eingetreten. Absolute  Stille. Als plötzlich hörten wie sich hinter ihnen etwas bewegte. Erneut warf etwas über ihnen zwei Kartons auf sie runter, "ACHTUNG!", rief er erschrocken und sprang erschrocken zur Seite, wobei er dummerweise mit der Nase voran aufkam und der Aufprall bei ihm Nasenbluten hinterließ. Dann hörte man ein leises Kichern, das zu einem gruseligen Gackern wurde. "LUMOS MAXIMA!", rief Will aus und eine helle Lichtkugel schoss an die Decke und leuchtete einen Teil des Raumes aus, wobei sie eine kleine verunstaltete Puppe sahen die so lachten. Ein magisches Spielzeug für Halloween. Musste dieser Kobold ausgerechnet Halloweenzeugs hier unten einlagern. "Erinnere mich daran, diesem Wicht die Ohren abzuschneiden wenn wir weiter herauskommen.", scherzte Will.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Catarina Miller
Treiberin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 27.02.17

Charakterbogen
EP:
2076/2200  (2076/2200)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   So 15 Apr 2018 - 18:18

Irgenwie war es beruhigend in der Stimme hier unten sowohl die eigene als auch Wills Stimme zu hören, denn Stille war bei Sowas oft nochmal etwas furcheinflößender, da man jedes kleine Geräusch hörte und dort etwas hineininterpretierte und außerdem zu sehr mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt war. Auch wenn es natürlich besser war auf die kleinen Geräusche zu achten und aufmerksam zu sein, so war ich doch froh über Wills Worte und versuchen Scherz. Ich ging davon aus, dass er ebenfalls etwas nervös war. Doch ich unterdrückte diese Nervosität und ließ nur zu dass die Aufmerksamkeit und die Vorsicht blieb.

Ich wusste nicht, was ich auf seine Frage zur Existenz des Geistes sagen sollte und blieb deshalb bis auf ein Schulterzucken still. Er würde das schon verstehen. Als ich oben etwas rumpeln hörte auf den Regalen, hob ich den Kopf und war froh über Wills in den Moment schnelle Reaktion als er mich zur Seite schubste. Mein Herz schlug vor Schreck sicherlich einen Purzelbaum als ich die Kiste neben mir und Will landen sah. "Zufälle gibt es in solchen Situationen nicht." erwiderte ich auf Wills optimistische Aussage murmelnd. Es sollte wohl ein Versuch der Beruhigung sein ob für mich oder für ihn selbst konnte ich nicht sagen, aber es war ziemlich unwahrscheinlich. Als das Lachen die Stille zerriss, drehte ich den Kopf sofort in die Richtung aus der es zu kommen schien, doch konnte natürlich nichts erkennen. Als dann dieser Clown aud der Kiste sprang, zuckte ich so furchtbar zusammen, dass ich wohl den Zauberstab fallen gelassen hätte, hätte ich ihn nicht so fest gepackt. Mein Blick huschte bei dem Babyweinen, bei dem eine unangenehme Gänsehaut meinen Rücken hinauf kroch, zu der Ecke aus der es kam. Was war das hier bloß für mein Spiel. "Denkst du, das ist wirklich ein Geist?" ich hatte den Schatten auch gesehen, doch vielleicht war das auch pure Absicht, um und zu verwirren. Und wenn es meiner war, so mussten es mehrere sein... ja mehrere was eigentlich? Wie wir dieses... Ding ob Geist oder irgendwelche freche Wesen herauslocken sollten, wusste ich jedoch nicht, jetzt war es für eine Umkehr jedoch eh zu spät und ich wollte jetzt auch unbedingt wissen, was hier eigentlich los was, denn neben der Unsicherheit wuchs hier die innere Neugier und der Tatendrang und der sture Wille, sich nicht einschüchtern zu lassen.

"Bis auf aufmerksam sein und schnell reagieren fällt mir gerade leider nichts ein." ich hielt den Zauberstab bereit in der Hand und musste sogar Lächeln, als Will so höflich um den Auszug des Geistes bat. Wenn es ein nettes Wesen hatte, würde es wohl darauf hören. Die Begrüßung die wir hier erhalten hatten, ließ jedoch auf was anderes schließen. Erst recht als mich eine Tomate am Kopf traf. Ich erzeugte mit einem schnellen "Protego" einen kurzen Schild, der jedoch nur rund die Hälfte der Tomaten abwerte, da diese von gefühlt überall kamen. Als Will mich am Arm packte, verschwand der Schild, da ich die Konzentration nicht länger aufrecht erhalten konnte und ich folgte ihm so schnell ich konnte, um uns vor den fliegenden Früchten in Sicherheit zu bringen.
Hinter der Kiste hatten wir eine kurze verschnaufpause und ich versuchte mein Gedächtnis zu durchforsten. Da war auf jeden Fall etwas gewesen in Verteidigung gegen die dunklen Künste... "Gib mir ein paar Sekunden." meinte ich auf Wills Frage hin und durchforstete mit geschlossenen Augen meine Erinnerungen. Wenn man es brauchte war es am schwersten, vor allem wenn man nicht gedacht hätte, das man es bräuchte. Wir hätten uns Gedanken darüber machen sollen, bevor wir hier runter gegangen waren! Fluchte ich gedanklich. "Müssen wir nicht zwingend. Silsilat Almayta oder... noch besser den Totenwache-zauber. Astayqiz." letzteren hatten wir erst letztes Schuljahr gelernt und ich fand seine Wirkung, auch wenn sie nur auf eine Stunde begrenzt war, äußert effektiv und wichtig, weil bei Geistern so viele der anderen Zauber keine Wirkung hatten. Ich lächelte zufrieden, dass mir das wieder eingefallen war. Damit sollten wir das doch hinkriegen. Zeit den Zauber in die Tat umzusetzen bekamen wir jedoch nicht, denn die kurze totale Stille wurde durch zwei Kisten, die uns erschlagen wollten, unterbrochen. Ich wich zur anderen Seite aus und schürfte mir den rechten Unterarm auf, blieb jedoch sonst unverletzt. Als Wills Lichtkugel den Raum erhellte, sahen wir, wo das Lachen, das mir erneut eine Gänsehaut über den Rücken jagte, her kam. Wieso mussten es immer diese verunstalteten Puppen sein? Ich hasste die Dinger. Ich war wirklich froh mit Will hier unten zu sein, der selbst jetzt noch Witze machen konnte, obwohl ich erkannte, dass seine Nase durch seine Ladung blutete. Ich lief schnell zu ihm hin und sah ihn besorgt an. "Tut es sehr weh? fragte ich ihn. Ich hoffte die Nase war jetzt nicht gebrochen. So auf Anhieb konnte ich das nämlich nicht erkennen. Jedoch sollten wir uns jetzt erst mal beeilen uns vor dem Geist zu schützen, der sich immer noch nicht gezeigt hatte. " Wir sollten uns beeilen." erklärte ich nochmal an Will gerichtet und hob den Zauberstab. Jetzt wo er mir wieder eingefallen war, erinnerte ich mich noch genau an den Zauber. Weil es mit Abstand der effektivste Zauber war, sich vor Geistern zu verteidigen, deren Standort so unklar war und er mir später als Aurorin sicher
Behilflich wäre. Ich konzentrierte mich und richtete den Zauber an mich selbst. "Astayqiz!" sprach ich und spürte, dass es wirken sollte, vorausgesetzt es war wirklich ein Geist und ich hatte mich nicht doch überschätzt, wobei bei der Art der Angriffe war, dass es ein Geist war, gar nicht so unwahrscheinlich.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
William Gordon
Mannschaftskapitän - Hufflepuff
avatar

Anzahl der Beiträge : 1370
Anmeldedatum : 01.11.14

Charakterbogen
EP:
2661/2800  (2661/2800)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Sa 28 Apr 2018 - 20:12

Ob es nun ein Geist war oder nicht, er würde sie gewiss nicht so einfach an ihn herankommen lassen, was nur bedeuten konnte, dass sie eine sehr schwierige Aufgabe vor sich hatten. Wie fing man etwas das man nicht sehen konnte und das nicht einmal mit einem redete? Will stellte sich diese Frage und war dabei sich umzusehen. Es musste doch eine Möglichkeit geben dieses Etwas aus seinem Versteck zu locken und wenn es nur für Jamie war. Das war seine Gelegenheit ihr etwas Besonderes zum Geschenk zu machen, etwas an dem sie sich erfreuen würde. Dafür war er bereit so einiges auf sich zu nehmen und das einzige was ihn davon abhielt den halben Keller niederzubrennen war im Grunde Cat. Er konnte sich vor ihr nicht verhalten wie ein Berserker, sonst würde sie am Ende noch einen falschen Eindruck von ihm gewinnen und das war nicht Teil seines Plans. Sein Herz schlug höher allein bei Jamies Gesichtsausdruck wenn sie das Ei in Händen halten würde. Dieser wunderschöne Gedanke wenn Cat und er darüber lachten was sie so in diesem Keller gemeinsam erlebt hatten und wie viele Risiken sie bereit waren für sie in Kauf zu nehmen. Sie gaben ihm die Chance die nur wenige in ihrem Leben erhielten. Seine Vergangenheit abzulegen und endlich wieder zu einem Menschen zu werden, den er selbst akzeptieren konnte, ohne sich vom eigenen Spiegelbild abwenden zu können. Leider konnte er nicht von sich behaupten ohne Angst zu sein, nur ein Narr hätte keine Angst vor einer Bedrohung von der keiner wusste ob sie bereit war bis ans äußerste zu gehen. Seine Augen funkelten und der Ehrgeiz hatte ihn gepackt. Dieses Ei würde ihnen gehören und wenn sie dafür bis an ihre Grenzen gehen würden, es wäre ihnen wahrscheinlich recht gewesen. Für Jamie! Und für das was Will für sie empfand. Liebe machte blind und vielleicht war diese Situation ein Beweis dafür, schließlich ließ er sich von seinem Ehrgeiz blenden.

Ob Geist oder nicht, es konnte sich an mehreren Orten gleichzeitig aufhalten oder es verwendete einfach Magie. Aber wieso nistete sich ausgerechnet hier unten etwas ein? In einem riesigen Kellergewölbe das nicht gerade sehr bequem wirkte? Dafür musste es doch einen Grund geben? Ein Geist der schon immer in Kellern zuhause war? Oder hatte der Geist vielleicht eine Sonnenallergie? Was es auch war, sie würden schon noch herausfinden was hier vor sich ging und das allen Widrigkeiten zum Trotz!

Nachdem sie hinter eine Deckung gesprungen waren um den Angegriffen auszuweichen und den anfliegenden Tomaten kein Angriffsziel zu bieten hatte sich Will die Nase ziemlich übel verletzt und spürte wie ihm das Blut aus der Nase kam. Ein ekliges Gefühl, dass die Luftzufuhr durch das eine Nasenloch versperrte. "Okay, ich lenke ihn ab!", der Griff um seinen Zauberstab verhärtete sich, sein Gesichtsausdruck veränderte sich mit einem Mal. Für Cat und alle die ihn als den liebenswürdigen Hufflepuff kannten, würde dieser Ausdruck mit Sicherheit sehr befremdlich wirken. Seine Gesichtszüge waren total ernst und in seinen Augen schimmerte etwas durch was man als bedrohlich oder auch angsteinflößend beschreiben könnte. Das war nicht der Will wie ihn alle kannten. Er erhob sich vorsichtig aus der Deckung und feuerte einige Zauber in verschiedene Richtungen. Aber das schien überhaupt nichts zu bewirken. Denn plötzlich herrschte Stille im Raum und das einzige was zu hören war, waren kleinere Geräusche. Schreckhaft drehte sich Will um, ein kleiner Stein traf ihn am Hinterkopf. War der Geist nun etwa auch schon hinter ihnen? "Nein geht schon. Ich hab schon schlimmeres abgekriegt", entgegnete er ihr und legte ihr kurz eine Hand auf die Schulter, während er sich mit seinem Ärmel das Blut aus dem Gesicht wischte.

Zweifelsohne bewegte sich etwas über die höher gelegenen Kisten und die einzige Chance eine Übersicht zu kriegen war da hoch zu klettern. Was mehr als waghalsig war, denn ein Fehler und man stürzte vier oder fünf Meter in die Tiefe. Allerdings lenkte Cat ihn mit ihrer Idee wieder von seinen Gedanken ab und er wartete bis der Zauber von ihr sich manifestieren würde. Ein wenig irritiert sah er sie an, hatte er den Unterricht vergessen? Der Zauber war ihm kaum in Erinnerung geblieben und allein das sie ihn sich merken konnte war wieder einmal ein Beweis das Ravenclaw das perfekte Haus für sie war. "Protego!" erneut wehrte er einen Kieselstein ab, nachdem er den anderen gegen den Kopf bekommen hatte. Erneut ertönte dieses gruselige Lachen einer Puppe und dann wurde es plötzlich noch viel gruseliger. Eine menschenähnliche gruselige 160 cm große Puppe (Link) bewegte sich direkt auf sie zu. Will lief es eiskalt den Rücken herunter. Seine Mutter hatte ihm einmal von diesen magischen Puppen erzählt die auf Halloween sehr beliebt gewesen sein sollen. Sie sind magisch so verzaubert das sie sich auf einen zu bewegen und ein lautes Lachen von geben aber mehr können sie auch nicht. "Reductio!", ein kurzer Lichtblitz pulverisierte die Puppe und ließ sie vor seinen Füßen zu Staub zu zerfallen.

"Lass uns weitergehen", sagte er und packte sie am Arm. Er rannte vor und zog sie mit sich. Immer wieder von Kiste zu Kiste. Plötzlich hörten sie ein Geräusche die man mit Schritten assoziieren konnte. "Okay, wenn eines sicher ist, dann das es kein Geist ist. Es muss also etwas anderes sein. Aber was? Was bewegt sich so leise und vor allem ungesehen?", plötzlich verstummte er und sah sich um. Stille war eingetreten und sie hockten dort hinter einer Kiste im Dunkeln. Allein das Licht ihrer Zauberstäbe erhellte den Kreis um sie herum. Doch dann gab es einen lauten Krach, einen Knall und ein Knacken war die Folge. "Was war das?", fragte er mit großen Augen und luckte erneut über die Kiste, Sie hörten etwas durch den Gang stolpern und dann etwas wirbelndes. "Hör zu...wir schaffen das. Wir müssen nur einen kühlen Kopf bewahren und...", sagte er und lief ohne weitere darüber nachzudenken in die Dunkelheit davon. Er wurde plötzlich blass im Gesicht. Etwas drehte sich in seinem Magen, das Gefühl von Gefahr lag in der Luft als aus einem Gang seitlich zu ihnen - dem Cat am nächsten hockte - ein merkwürdiges Geräusch kam, beinahe wie ein Summen das auf sie zukam. "Lumo Maxima!" flüsterte Will und erneut schoss eine Lichtkugel hoch nach oben. Aber den Schritt bereute er jetzt schon. Im Schatten glaubte er für den Bruchteil einer Sekunde eine riesige Truhe zu sehen, deren Schloss abgegangen war, ehe sich sein Blick auf einen Schwarm Insekten konzentrierte, der ziemlich schnell auf sie zuflogen kam. "Oh...oh...", sagte er und hockte da wie paralysiert. Seine Gelenke versteiften sich, das waren Bienen und keine einfachen Fliegen! Und die schienen ziemlich aggressiv zu sein. Aber wieso bewahrte jemand einen Schwarm Bienen hier unten auf? Der Gedanke leuchtete ihm nicht ein.

Ganz vorsichtig nahm er Cats Arm und ging vorsichtig einen Schritt nach dem anderen rückwärts. Die Insekten hatten sie scheinbar  jedoch als Ziel erfasst und für Will stand nur eines fest. Hier würden sie nicht mehr so leicht herauskommen. Er hatte keinen Zauber drauf der eine solche Streuung besaß oder alle mit einem Schlag erfassen konnte. "MIST! Wir müssen uns was überlegen unzwar schnell! Sonst sehen wir gleich wie schweizer Käse aus.", ob Cat die Truhe auch kurz sehen konnte? Ganz gleich was es war, sie mussten etwas tun, bevor sie der Schwarm erreichte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Catarina Miller
Treiberin - Ravenclaw
avatar

Anzahl der Beiträge : 130
Anmeldedatum : 27.02.17

Charakterbogen
EP:
2076/2200  (2076/2200)

BeitragThema: Re: Im Zeichen der Drei   Mo 30 Apr 2018 - 20:15

Hätten wir mehr Zeit gehabt und wäre die Situation eine andere gewesen, hätte ich mir sicherlich mehr Gedanken über das gemacht, was ich in Wills Augen erkennen, aber nicht ganz benennen oder fassen konnte. Es war die offensichtliche Veränderung der Mimik, die so neu und untypisch für ihn war, anders hätte ich es wohl übersehen. Jedoch waren die Umstände so, dass ich mich nun eher auf den Zauber konzentrieren musste. Als er gesprochen war, versuchte ich zu aller erst, während Will weiter abwerte, ihm - wie im Unterricht gelernt - zu befehlen, zu verschwinden. Nur wenn es ein besonders mächtiger Geist wäre, würde das nichts nützen, aber so wie er Angriff, war das eher unwahrscheinlich. Anstatt mit zaubern griff er mit Gegenständen an und selbst wenn, würde der Befehl ihn zu irgendeiner Reaktion veranlassen, zumindest ging ich davon aus. "Verschwinde von hier!" rief ich lauter als sonst, ohne zu schreien und mit viel Nachdruck in der Stimme. Nur brachte das... rein gar nichts... war das ein Geist? Selbst bei einem mächtigen Geist sollte das doch irgendeine Reaktion hervorrufen und wenn er so mächtig wäre, dass er gar nicht darauf reagiert, dann würde er sich sicher nicht den Keller eines Ladens voller Schnicknack aussuchen, um dort sein Unwesen zu treiben. "Verdammt! Hat es nicht funktioniert oder ist es kein Geist?" fluchte ich innerlich.

Als wieder einer dieser Puppen vor und auftauchte und lachte, lief mir ein eisiger Schau er über den Rücken. Was hatte dieses.. Ding denn mit Puppen? Hatten wir es am Ende mit einem schlecht gelaunten Kleinkind-wesen zu tun? " Ich sagte.. Verschwinde!" rief ich diesmal etwas lauter, doch wieder änderte sich nichts. Wenn das ein Geist wäre, dann hätte sich etwas geändert, ich spürte dass der Zauber wirkte..Oder eher wirken sollte, bei dem Wesen, für die er gedacht war. Will kam auf den gleichen Gedanken wie ich, nur dass er ihn auch aussprach. Ich ließ mich, fieberhaft überlegen, was wir nun tun sollten und was es sein könnte, mitziehen. Was war flink, schnell,
Leise und konnte vielelicht sogar fliegen? "Wichtel vielleicht?" schlug ich vor. Diese ärgerten schließlich gerne Menschen und bewegten sich meist recht ungesehen. Jedoch könnte es genauso gut etwas ganz anderes sein. Wenn es hier unten nicht so vorgestellt wäre, hätten wir das schon längst sagen können, so waren aber vollkommen einem und völlig unbekannten wesen ausgeliefert. Was konnte es, welcher Zauber brachte was gegen es? Es war zum verzweifeln. Ich versteifte mich ebenso wie Will, als es von einem Moment auf den nächsten so Still wurde.  Stille war in so einem Moment das doch schlimmste und verdächtigtste.  Erschrocken zuckte ich zusammen, als es laut knallte und sah mich um, was natürlich nicht viel halt, aber man hatte immer die Hoffnung, vielleicht doch etwas erkennen zu können.

"Wohin?" fragte ich will, als er ohne seinen Satz zu beenden los lief. Ich stand auf und sah ihm nach, als ich das Summen hörte, schrillten bei mir alle Alarmglocken. Dad klang wie ein riesiger Insektenschwarm, was hier unten keinen Sinn ergab. Ich drehte mich hektisch in die Richtung um aus der es kam, mein Herzschlag bereits beschleunigt durch dieses Geräusch, dass mich an diese furchtbaren Tiere erinnerte, vor denen ich irrationalerweise solche Angst hatte. Genau in dem Moment erhellte Will den Keller und ich kippte fast um, weil mein Herz so einen Sprung machte und sich ebenso schockartig zusammenzog wie mein Magen. Mein Gesicht nahm schlagartig die Farbe einer weißen wand an. Mir wurde übel, während ich kaum Luft bekam, weil sich ein unglaubliches Engegefühl in meinem Hals und meiner Brust ausbreitete. Mein Herzschlag pochte und das Blut rauschte so laut in meinen Ohren, dass ich selbst das laute Summen kaum hörte, das von dem Schwarm ausging. Ich bekam kaum Luft und atmete stoßartig, konnte den Blick keine Sekunde von den Tieren abwenden. Ich war hier drin in diesem völlig beengten Raum mit diesem riesigen Bienenschwarm der auf und zu kam. Das Summen schien in meinem Kopf wiederzuhallen und raubte mir jede Konzentration. "Es sind nur Insekten. Es sind nur Insekten. Es sind nur Insekten." versuchte ich in Gedanken diese Angst die einfach total unlogisch war, die ich aber von klein auf mit mir herum schleppte zu bezwingen, doch es gelang mir nicht. Der Schweiß stand mir auf der Stirn und doch war mir eiskalt und meine Hände zitterten. Das letzte mal hatte ich eine panikattacke mit 13 gehabt. In den Ferien waren wir im Wald wandern gewesen und haben auf einer Lichtung ein Picknick gemacht, ohne das nicht weit weg hängende Bienennest zu bemerken. Als dann mehrere von ihnen von diesem - angelockt vom leckeren  Geruch  - auf und zu geflogen kamen, hatte ich völlig die Kontrolle über meine bewussten Handlungen verloren und war total in Panik verfallen. Jetzt war ich gerade kurz davor erneut eine totale Panikattacke zu erleiden. Ich zuckte heftig tusammen, als ich Wills Hand spürte, doch es holte mich etwas aus meinen Tunnelblick. "Es sind nur Insekten. Du hast einen Zaubrstab. Benutz ihn. Nur Insekten. Was machen Insekten überhaupt im Keller?! sagte ich mir selbst in Gedanken auf, doch ich konnte mich nicht bewegen und den Blick nicht abwenden. Als wäre die Verbindung zwischen Körper und Gehirn gekappt, konnte ich nur wie erstarrt diesen Schwarm aus Gelb-schwarzen mit Giftstacheln ausgestatteten Tieren anstarren.

"Will.." war das einzige was ich raus brachte und das auch nur krächzend. Nur Insekten.... Will der mich praktisch dirigierte war der einzige Grund, weshalb mein Körper überhaupt dazu in der Lage war, sich zu bewegen. Ich musste nachdenken und mich konzentrieren und keine Panikattacke bekommen! Nur Insekten... Ich schnappte nach Luft. Ich atmete bereits seit dem ersten Anblick durch den Mund, weil ich das Gefühl hätte, anders nicht genug Luft zu bekommen und trotzdem fühlte es sich nicht nach genug an. Ich hielt meinen Stab fest umklammert. "Zauber, ich brauche einen Zauber..." was mir sonst sehr leicht viel, klappte nun ganz und gar nicht. Denken. Logisch denken und mich an gelerntes erinnern. Ich konnte meine Gedanken nicht beisammen halten... "G.. Ich zwang mich die Augen zusammenzukneifen und holte tief Luft. "Glacio" richtete ich den Gefrierzauber gegen die Bienen, wobei es mein derzeitiges Höchstmaß an Konzentration erforderte, meine Hand so wenig wie möglich zitterten zu lassen und bei dem Spruch nichts falsch zu machen. Es gab so viele Dinge vor denen eine solche Angst viel berechtigter wäre, doch das hatten Phobien einfach an sich. Sie waren manchmal total irrational.

Ich öffnete die Augen als das Summen weiter anhielt. Wieso hatte es nicht funktioniert? War die Panik zu groß? Ich würde Will gerne bitten, es zu versuchen, doch brachte kein Wort heraus. Aber immerhin hatte ich keine totale Panikattacke. Ich war kurz davor und ziemlich panisch aber hielt mich noch pber dem Abgrund.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Im Zeichen der Drei
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Hogwarts - Dark Ages :: Inplay :: Hogsmeade :: Play - Geschäfts-und Gastronomieviertel-
Gehe zu: