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 Krisensitzung

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Catarina Miller
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BeitragThema: Krisensitzung    Mo 12 Feb 2018 - 22:58

Seit einer halben Stunde versuchte ich nun mich auf das Buch in meinen Händen zu konzentrieren. Vergeblich. Meine Gedanken befanden sich zurzeit gefühlt überall. Nur nicht bei mir in diesem Zimmer und bei diesen eigentlich spannenden Buch. Ich starrte die Seiten an, ohne die Wörter darauf zu erkennen. Eher sah ich durch das Buch hindurch. Eigentlich hatte ich heute mit Jamie über etwas reden wollen, was mich seit einer Zeit beschäftigte und womit ich nicht wirklich klar kam. Mit Jamie über etwas zu reden half mir, die Dinge klarer zu sehen und ihr Rat und ihr Beistand waren etwas, was ich zurzeit gut gebrauchen konnte. Denn ich wusste mit der Situation einfach nicht umzugehen. Sie war weder jeder Logik und ich konnte nichts dagegen tun und das, diese Ohnmacht, sorgte für eine permanente innere Unruhe.

Jamie war heute leider verabredet gewesen und ich hatte sie dementsprechend nicht stören wollen und mein Anliegen verschoben. Jetzt kam meine Zwillingsschwester jedoch durchdie Tür geschneit, zu meinem Glück alleine - unsere beiden Mitbewohnerinnen waren zum Glück gerade auch nicht da Und würden sich hoffentlich Zeit lassen. Auch wenn die beiden Freundinnen von mir waren, so war dies ein vier Augen Gespräch mit der Person, die mir am nächsten stand. Ich sah kurz, lächelte sie zur Begrüßung an und richtete meinen Blick wieder auf das Buch. Das ist ganz leicht. Aufstehen und zu ihr gehen. sagte ich gedanklich zu mir selbst. Aber die Praxis war nun mal deutlich schwieriger als die Theorie. Es war mir schlicht und einfach unangenehm. Ich sprach selten über meine Gefühle. Jamie war in dem Fall meine aller erste Ansprechpartnerin,  so viel wir manchmal diskutierten,  uns in den Haaren lagen und so unterschiedlich wir waren. Adrian und auch Will waren auch mögliche Vertrauenspersonen, doch eben nicht wie Jamie und vor allem nicht in einer Situation wie dieser.

Ich klappte das Buch zu und stand auf, um zu Jamies Bett herüber zu gehen und mich ans Fußende an die Kante zu setzen. "Hast du eine Minute?" ich sah sie fragend an? Während ich die Hände, die in meinem Schoß lagen, ineinander verschränkt hatte. Ich versuchte gar nicht meine zerissene Gemütslage zu verbergen. So direkt vor ihrer Nase würde sie es eh merken. Deshalb bemühte ich mich nicht das sanfte Lächeln, das sonst meine Lippen die meiste Zeit zierte, aufrechtzuerhalten oder meine Hände zu entspannen.

Ich wartete bis sie mir vergewissert hatte, dass sie nicht vor hatte erneut aufzubrechen. Erst dann fuhr ich fort "Ich brauch deinen Rat oder auch Beistand... Ich weiß es selbst nicht so genau." während ich sprach,  zog ich meine Beine an und legte den Kopf auf den Knien ab, sodass ich nun komplett auf Jamies Bett saß und Jamie ansah. Ich schwieg nun erst mal eine Weile, um die Worte etwas zurecht zu legen, die ich als nächstes sagen würde. Jamie sollte das ja gewöhnt sein. "Es gibt da einen Jungen...." begann ich zögerlich. Stoppte jedoch. Das war total bescheuert. Wie sollte ich das bloß angehen... Aber jetzt gab es kein zurück mehr. Alleine diese Aussage sorgte schließlich, da sie ziemlich eindeutig war, für eine Reaktion.


Zuletzt von Catarina Miller am So 6 Mai 2018 - 16:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Mo 12 Feb 2018 - 23:39

Ich bin mal in der ersten Klasse durch Hogwarts geirrt und hab das Klassenzimmer für Verwandlung gesucht und dann ist mir der blutige Baron entgegen gekommen. Das war gruselig erzählte ich Elijah lachend, als ich mit ihm den Gemeinschaftsraum betrat. Ich hatte mich mit ihm draußen in der Nähe der peitschenden Weide getroffen, dadurch dass ich ihn lange Zeit nicht mehr gesehen hatte. Wirklich viel hatten wir nicht getan außer dass wir im Gras gelegen und uns über belanglose Dinge unterhalten hatten. Es war einfach manchmal gut, wenn man sich sorgenfrei mit Freunden treffen konnte.
Tschüss, wir sehen uns Ich lächelte den Ravenclaw-Schüler an, schloss ihn in eine warme Umarmung bevor ich den anderen Weg zu den Mädchenschlafsälen einschlug. Ich würde jetzt erstmal meine Sachen - bestehend aus meiner Umhängetasche und meinem Umhang - ablegen und mich anschließend vielleicht in den Gemeinschaftsraum setzen um ein Buch zu lesen, was ich mir letztens in Hogsmeade gekauft hatte.

Als ich die Tür zu unserem Schlafsaal öffnete, war ich etwas verwundert dass ich meine Schwester auf ihrem Bett sitzend vorfand. Zur Begrüßung grinste ich sie an und schleuderte meine Umhängetasche auf mein Beth, sodass diese dort abgefedert wurde und auf der anderen Seite zu Boden fiel. Hey Cat, ich war heute mit Elijah draußen. Ich finde Gut gelaunt ließ ich mich auf mein Bett fallen und starrte zur Decke. Sein Stottern wird immer besser. Vielleicht liegt es immer an den Leuten. Nachdenklich verzog ich das Gesicht und verschränkte meine Arme vor der Brust. Naja. Kommst du mit runter? Unten ist viel mehr los Ich sah zu ihr hinüber und richtete mich alarmiert auf, als sich Cat schweigend an meinen Bettrand setzte. Sofort war mir klar, dass irgendetwas nicht stimmen konnte - denn sonst wäre sie wohl nicht näher gekommen. Allein dass sie sich auf mein Bett setzte war ein Zeichen, so als wolle sie mir sagen: „Hey du, ich hab ein Problem. Können wir reden?“ Meine Vermutung bestätigte sich, als sie fragte ob ich denn kurz Zeit hätte. Besorgt sah ich sie an und versuchte aus ihrem Blick irgendetwas herauszulesen. Klar, für dich immer Ich lächelte leicht und rutschte etwas näher.

Je länger die Pause wurde, in der keiner etwas sagte, desto besorgter wurde ich. War irgendwas passiert? Hatte ich das Abendessen verpasst? Oder musste sie mir sagen, dass sie demnächst nach Beauxbatons wechseln würde? Automatisch lehnte ich mich einwenig näher an Cat heran und ließ meinen Blick nicht von ihrem Gesicht ab um ja keine Reaktion zu verpassen.
Als sie schließlich mit der Sprache rausrückte und das Stichwort „Junge“ erwähnte, fiel mir ein Stein vom Herzen, während ich automatisch grinsen musste. Ach echt? Wie heißt er? Kennt man ihn? Bitte sag mir, dass er kein arroganter Egozentriker ist. Ist es Adrian? Will? Ryan? Chase...? Sag schon.
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Di 13 Feb 2018 - 0:08

Ein leichtes Lächeln war sogar noch über meine Lippen gehuscht als sie das mit Elijah erwähnte. Er war einer der nettesten Personen die ich kannte und hatte es trotzdem so unglaublich schwer. Vor allem bei Leuten, die nichts besseres zu tun hatten als ihn wegen seiner Aussprache, für die er nicht viel konnte, als weniger wert anzusehen oder sogar zu schikanieren. Jedoch hielt ich mich nicht lange mit dem Gedanken an Elijah auf sondern kam schnell zurück zu dem, worum sie eigentlich schön die ganze Zeit kreisten.

Jamie sah mich aufmerksam an und ich war froh, dass sie nichts sagte, solange ich nach den richtigen Worten suchte. Alles andere hätte mich wohl nur noch mehr aus dem Konzept gebracht. Ich bemühte mich auch, es nicht all zu lange zu ziehen, da ich die wachsende Besorgnis in ihren Blick erkannte. Sie reimte sich sicher alles mögliche zusammen. Dabei war es letzendlich nur eine dumme kleine Albernheit. Eine hoffnungslose, sinnfreie und unlogische Schwärmerei. Aber eine, die mich leider mehr mitnahm als ich es mir selbst bereit war einzugestehen. Immer zu nahm er meine Gedanken ein und das sorgte den Umständen entsprechend meist nicht für besonders positive Laune. Stattdessen verdüsterte es meine emotionale Situation und ich würde mich am liebsten einfach in einer Ecke der Bibliothek verkriechen, um meine Ruhe zu haben. Und wenn die Gedanken wieder mal plötzlich und völlig unborbeiettet um ihn kreisten, hatte ich das Gefühl mich einfach nicht konzentrieren zu können, weil er meine Gedanken einnahm. Wieso konnte ich das denn nicht einfsch abstellen!

Jamie schien erleichtert, dass es "nur" um einen jungen ging und versuchte sofort zu erraten, um wen es ging. Jedoch schoss sie alle 4 Male daneben. Ich schüttelte den Kopf. "Das wäre wohl weniger frustrierend. Oder vielleicht auch nicht." ich zuckte mit den Schultern. Es war nicht so als hätte ich in dem Bereich viel Erfahrung. Ich war genau ein mal verliebt gewewesen bisher und das war in der 2. Klasse. Eine kleine, kindliche schwärmerei für einen älteren Schüler "Tyrus..." rückte ich nach kurzem Schweigen leise heraus und sah auf meine nackten Zehen. "Tyrus, der mir nicht aus dem kopf geht, mir den letzten Nerv damit raubt und der meines Wissens nach nicht mal auf mich stehen würde, wenn ich das einzige weibliche Wesen in ganz Hogwarts wäre. Weil ich leider ein X Chrosom zu viel habe." fügte ich mit einem resignierten schnauben und etwas aufgebrachter Stimme hinzu, ehe ich meine Schultern etwas nach unten sacken ließ und von meinem Zehen wieder zu meiner Schwester sah. "Was mach ich denn jetzt? mit deutlicher Verzweiflung in der Stimme sah ich sie an.
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Mi 14 Feb 2018 - 12:29

Was ist denn an deinem... Ich hob beide Hände und knickte beim nöchsten Wort sowohl Zeige- als auch Mittelfinger um, um das Wort in Anführungszeichen zu setzen. “Schwarm“ so deprimierend und frustrierend? fragte ich sie und wollte einfach nur, dass sie endlich mit der Sprache rausrückte. Wir waren zwar Zwillinge aber ihre Gedanken konnte ich noch nicht lesen. Hat er eine Freundin? hakte ich nach und formte mit meine Mund ein lautloses „Ooh“ als Cat mir den Namen unseres Mitschülers nannte. So langsam dämmerte mir auch jetzt, was das Problem bei Tyrus war - immerhin wusste man, wenn man nicht ganz blind war, dass er nicht an weibliche Wesen interessiert war, was Cat auch kurze Zeit später noch einmal erwähnte.

Seufzend rutschte ich näher an sie heran und nahm sie kommentarlos in den Arm. Mit einem leichten, mitfühlenden Lächeln auf den Lippen lehnte ich meinen Kopf an den meiner Schwester, da ich ausnahmsweise nicht wusste was ich in dem Moment zu ihr sagen sollte. Es gab keine tröstenden Worte, die mir in den Sinn kamen und die Cat auf andere Gedanken bringen könnten. Immerhin war Liebeskummer etwas, was ziemlich schmerzhaft werden konnte - und da Tyrus schwul war, konnte man nicht davon ausgehen dass es von seiner Seite aus zur Erwiderung kommen könnte.
Wie lang geht es dir schon so? Ich löste mich langsam von ihr und schenkte ihr ein schwaches aber kräftigendes Lächeln meinerseits, bevor ich mich im Schneidersitz vor meine Schwester setzte und ihre rechte Hand in meine nahm. Erst dann antwortete ich auf ihre verzweifelte Frage, was sie denn meiner Meinung nach machen sollte: Als erstes: Mach dich nicht verrückt. Das bringt uns nicht weiter Nachdenklich starrte ich auf ihre Hand hinab und ging die verschiedensten Möglichkeiten im Kopf durch, was denn Cat - Halt stopp, was wir denn machen könnten.

Mmh - soll ich mal mit ihm reden? Unauffällig? schlug ich vor, verwarf den Gedanken jedoch gleich wieder. Was sollte ich denn mit ihm reden? „Hey Tyrus - stehst du noch auf Männer? Ich frag einfach nur so.“ Nein, das war ganz Sicher keine gute Idee. Hast du mal mit Adrian darüber gesprochen? Ich umschloss ihre Hand mit meinen und spielte Nachdenklich mit Cats Fingern herum. Ich war mir nicht sicher, wie ich ihr helfen konnte da ich bislang noch nicht in so einer Situation gewesen war, dass sich jemand in einen verguckt hatte, der auf das gleiche Geschlecht fixiert war. Allgemein hatte ich wenig Ahnung im Bereich Liebe und Beziehungen. Ich war noch nie wirklich verliebt gewesen, hatte noch keinen Freund gehabt geschweige meinen ersten Kuss. Und dann kam Cat zu mir und wollte von mir Tipps...
Aber hey, woher weißt du dass er nur auf Männer steht? Nur weil seine letzte Beziehung mit einem Jungen war...das muss nichts heißen
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Mi 14 Feb 2018 - 14:19

Es tat gut, in den Arm genommen zu werden und es war genau das, was ich in diesem Moment brauchte. Ich ließ meine Knie los und legte meinerseits meine arme im meine Schwester und lehnte meinen Kopf gegen ihren. Als Kinder hatten wir das viel öfter gemacht und es war etwas schade, dass es zurück gegangen war, so fand ich. Ich war auch überzeugt, dass es eher an meiner Wenigkeit als an Jamie lag, dass es so war, da ich mich von mir aus manchmal schwer darin tat spontane emotionale Ausbrüche oder Zuneigung so ganz einfach offen und körperlich zu äußern wie Jamie es tat. Darum beneidete ich meine Schwester manchmal, dass es ihr so leicht viel und es ein einfacher Instinkt von ihr war. Nichts worüber sie nachdenken musste.

"Das ganze ist ziemlich schleichend aufgekommen. So wirklich heftig und dass ich es einfach nicht ignorieren kann jetzt seit etwas über einer Woche." beantwortete ich ihre Frage. Etwas schade war es, als sie sich von mir löste, doch so konnten wie uns besser ansehen. Ich sah auf ihre mit meiner verschränkten Hand und hörte zu als sie sprach. "Ich weiß." Das war leichter gesagt als getan. Mir war auch klar, dass sie mir in dieser Situation nicht groß helfen konnte, das erwartete ich gar nicht von ihr, dass sie mir nun die meisterhafte Lösung darlegte. Ich brauchte einfach jemanden zum Reden. Ich brauchte meine Schwester die mir Beistand und mich mit ihrer Art fast immer irgenwie aufmuntern oder wenn das nicht klappte ablenken konnte.

Während sie nachdachte blieb ich einfach still und wippte unsere Hände leicht hin und her. Ihre nächste Aussage ließ mich hoch blicken und sie mit angehobener Augenbraue ansehen. "Was willst du ihm denn bitte sagen? Du kannst überzeugend sein aber ich denke das liegt außerhalb seiner Fähigkeiten." merkte ich skeptisch an. Ihr Blick sagte mir, dass sie das selbst zu wissen schien und ihre Worte auch selbst schon wieder zurück nahm. Wie mir Adrian dabei helfen sollte, bestand ich auch nicht wirklich und schüttelte den Kopf, während ich sie fragend ansah.

Anschließend herrschte erneut kurzes schweigen, was jedoch nicht wirklich unangenehm war. Kurz zuckte mein Mundwinkel sogar nach oben als sie mit meinen Fingern herumspielte. Als Kind hatte sie mal etwas ähnliches gemacht und anstatt an ihrem Daumen an meinem genuckelt nur um mir anschließend in den Daumen zu beißen. Wir waren vielleicht ein Jahr alt gewesen und ich wusste es nur weil mein Vater das so witzig gefunden und es uns vor einer Zeit erzählt hatte.

Als Jamie erneut das Wort ergriff, zog ich die Nase kraus. "Beobachtung. Man merkt es einfach. Er sieht kein Mädchen wirklich an, stattdessen sieht er eher Jungs hinterher. Ich beobachte das schon ein paar Tage." erklärte ich, warum ich da so sicher war. Im beobachten war ich gut und schließlich war das nur logisch, wenn er mir schon nicht aus dem kopf ging. Leider hatte es meine anfangs eh schon geringem Hoffnungen nur noch zusätzlich zerstreut. "Wieso muss mir sowss passieren? Ich will das nicht. Gefühle sind anstrengend und dann hab ich ihn noch täglich vor der Nase. Ich will auf niemanden stehen." klagte ich ihr mein Leid und dachte ausnahmsweise mal laut. Ich würde noch implodieren wenn dass lles weiterhin in meinem Kopf herumschwirrte. Ich ließ mich aufs Bett fallen und vergrub den Kopf in ihrer Bettdecke.
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Mo 19 Feb 2018 - 23:57

Ich schenkte ihr ein kleines, aufmunterndes Lächeln was ihr zeigen sollte, dass ich für sie da war und ihr auch in der Situation mit Rat und Tat zur Seite stehen würde. Cat, gib nicht so schnell auf. Du bist wirklich unfassbar pessimistisch. Ich hatte so das Gefühl, dass ich für uns beide optimistisch sein musste. Mit einem warmen Lächeln legte ich meine Hand auf ihre Schulter und sah sie durchdringend an. Eine Woche...okay. Ich überlegte kurz. Es ist ja nicht so, dass Tyrus mit einem Schild um den Hals herumrennt auf dem steht: „Sorry Ladys, ich steh nur auf Jungs“. Sprich mit ihm, bau einwenig Kontakt zu ihm auf. Ich weiß, das machst du nicht gern und ich weiß es fällt dir schwer aber meine Güte. Ich will meine Schwester nicht leiden sehen und kann trotzdem nicht viel tun um dir zu helfen, außer dir moralisch beizustehen. Meine Tipps werden sicher nicht sonderlich hilfreich sein, wenn du nicht deinen Hintern hochbekommst und mal etwas gegen deinen Liebeskummer tust. Es nützt Tyrus nichts, wenn du ihm nicht zeigst dass du zumindest existierst. Es nützt Mir nichts, dich so zu sehen. Und vor allem nützt es dir nichts.

Die Worte kamen nur schwer aus meinem Mund heraus und doch mussten sie gesagt werden. Es tat mir jetzt schon für Cat leid, dass sie in so einer Lage steckte und weder vor noch zurück konnte. Sie befand sich sozusagen in einer Sackgasse, aus die sie nicht flüchten konnte, da sie bereits die Gefühle für Tyrus hatte. Und nur weil du behauptest zu sehen, dass er nur Männern hinterher schaut, muss das noch lange nichts heißen. Vielleicht fand er den Haarschnitt von einem Schüler toll oder hat festgestellt, dass ein anderer Schüler einen offenen Hosenstall hatte. Mach dich locker. Vielleicht sieht er auch dir hinterher, wenn du es nicht bemerkst. Schließlich bist du wirklich sehr hübsch, intelligent und hast wirklich Talent im Unterricht. Damit beeindruckst du bestimmt nicht nur Tyrus Vielleicht sprühte ich einwenig zu viel Optimismus aus, was mir in diesem Moment herzlich egal war. Ich wollte nur meine Schwester aufmuntern, damit sie nicht so ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter zog.

Jaa, Gefühle sind blöd aber ich bin mir sicher, das alles besser wird. Wirklich - etwas Optimismus tut dir gut, das hat noch niemandem geschadet. Und zwäng dich mal dahinter. Vielleicht gibt es ja ein kleines Stückchen in ihm drinnen, das an Frauen interessiert ist. Und egal ob es nur ein Miniteil von ihm ist oder 90% von ihm - nutz die Chance Ich lächelte sie an und griff noch einmal nach ihrer Hand. Ich bin bei dir, okay?
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Di 20 Feb 2018 - 19:53

Ja, ich war pessimistisch. Aber ich wollte mir nicht zusätzlich zu den unschönen Gefühl gerade auch noch Hoffnungen machen, die mit großer Wahrscheinlichkeit in die Brüche gehen würden. Skeptisch hörte ich ihr zu. Ich wusste, dass sie mit dem meisten, was sie sagte, recht hatte. Aber ich war im Gegensatz zu ihr kein Mensch, der auf Personen zu ging, um mit ihnen Smalltalk zu halten oder sie kennenzulernen und dann sollte ich das auch noch bei jemandem, für den ich schwärmte und der noch weniger kommunikativ war als ich. Na toll. Ob das wirklich von Erfolg gekrönt sein würde?

Ich seufzte lautlos und ließ die Schultern hängen, während sie weiter sprach. Bei ihren Beispielen, wieso er den Jungs hinterher geschaut hatte, musste ich sogar leicht Lächeln. "So viel Optimismus ist sicher ungesund." kommentierte ich ihre Aussage. Aber ich fühlte mich wirklich etwas besser. Nicht sehr viel aber das wäre schon eine magische Meisterleistung, wenn sie mir so schnell und nur mit Worten sofort helfen könnte. Jamie hatte einfach die Gabe, mit ihrer Fröhlichkeit und ihrem Optimismus selbst in den dunkelsten und trübseligsten Momenten etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Würde es mir nur ebenso leicht fallen, etwas optimistischer an die Sache ranzugehen. Vielleicht würde es mir dsnn leichter fallen.

Ich richtete mich wieder auf, nachdem ich mich vorhin aufs Bett hatte fallen lassen und lehnte mich an ihre Schulter. "Und Wie soll ich das anstellen? Ich habe mich schon mit ihm unterhalten und er spricht nicht gerade viel. Ich auch nicht. Wird ein langes Gespräch." erwiderte ich sarkastisch. Danach wurde ich jedoch wieder ernst. "Danke, dass du dir mein Gejammer anhörst. Das hilft mir sehr." sagte ich leise zu ihr. Und drückte ihre Hand. "Du kennst nicht zufällig einen Anti-Liebeszauber?" witzelte ich. Wie viel einfacher wäre das Leben. Ich müsste mir nicht mehr dieses unangenehme Gefühl in meinem Bauch antun, das aufkam, wenn ich an ihn dachte oder ihn sah. Diese schwitzigen Hände, der schnelle Herzschlag. Als hätte ich die Grippe. Naja. Irgendwo musste der Ausdruck "liebeskrank" ja her kommen.
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Fr 23 Feb 2018 - 22:37

So viel Pessimismus wie du ihn an den Tag legst schadet der Psyche erwiderte ich wie aus der Pistole geschossen, als sie auf den Gedanken kam, meinen Optimismus schlecht zu reden. Sie schien nicht ganz zu verstehen, dass ich momentan vor allem für sie so optimistisch dachte. Wenn sie es nicht tat, dann musste wohl oder übel ich diese Aufgabe übernehmen, damit sie nicht vollkommen in ihrem Elend unterging.
Ich legte einen Arm um ihre Schulter, als sie sich an mich lehnte und lehnte meinerseits meinen Kopf gegen ihren um noch etwas mehr Nähe zu ihr aufbauen zu können. Dann musst du einfach über deinen Schatten springen. Was hieß hier ‚einfach‘. Für mich war es einfach, den Mund aufzusperren und Leute anzuquatschen, allgemein Gespräche zu führen. Ich wusste aber nur zu gut, dass Cat das nicht so leicht konnte wie ich. Sie zog sich viel lieber zurück und beobachtete anstatt sich zu unterhalten.

Dafür sind Schwestern da. Auch wenn ich tatsächlich keinen guten Rat habe, den ich dir geben könnte, weil es eben...ein etwas anderer Fall ist. gab ich mit dumpfer Stimme zu. Cat tat mir leid und ich litt quasi mit ihr mit, immerhin war sie meine Zwillingsschwester. Und Liebeskummer war in der Tat keine leichte Sache, die man am nächsten Tag einfach vergessen konnte. Leider nicht. Und selbst wenn ich einen kennen würde, würde ich meinen Zauberstab nicht gegen dich heben. Am Schluss endest du als demenzkrankes Federvieh. Und das wollen wir beide nicht Ich seufzte leise und verzog gequält mein Gesicht. Wie konnte ich ihr helfen, damit es ihr besser ging?

Wie wärs mit einer Party Zauberschach? Oder Koboldstein? Oder sollen wir Adrian oder Will aufsuchen? schlug ich vor. Vielleicht war jetzt die Zeit gekommen, in der ich sie am besten ablenken sollte, damit sie nicht zu sehr an ihren Schwarm dachte. Catarina neigte schließlich oft dazu, dass sie sich zu sehr Gedanken machte und alles in sich hinein fraß. Nur war es Vielleicht momentan nicht so klug, sie vor Adrian treten zu lassen - immerhin konnte der Spanier sie lesen wie ein Buch und je nachdem wie direkt er war, würde er sie vielleicht darauf ansprechen. Und das wäre ja schließlich nicht der Effekt, den ich mit dem Zusammentreffen erreichen wollte. Aber andererseits passierte immer irgendetwas spannendes, was Cat wiederum wieder ablenken würde. Oder möchtest du noch reden? fragte ich etwas vorsichtiger - vielleicht würde sie mir die Entscheidung abnehmen. Ich würde mich auch, wenn es sein musste, die ganze Nacht mit ihr aufs Bett legen um ihr zuzuhören, wie schlecht sie sich fühlte. Auch wenn es mir somit auch wohl oder übel noch schlechter gehen würde als zuvor bereits.
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BeitragThema: Re: Krisensitzung    Di 27 Feb 2018 - 14:49

Ihrer Anmerkung über Pessimismus konnte ich nicht widersprechen, aber es war nun mal leichter als später enttäuscht zu werden, nachdem man sich Hoffnungen machte, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie was brachten, so gering war. Hach, das war doch alles blöd. Ich fühlte mich wie ein kleines Mädchen. Über meinen Schatten springen... klang sinnbildlich fast so unmöglich wie es das wortwörtlich war. Was sollte ich ihm denn sagen? Dass ich glaubte ihn irgendwie anziehend zu finden und ob er mal mir mir ausgehen würde auch wenn ich weiblich war? Das klang nach einer furchtbaren und peinlichen Idee und es war auch nicht das, was Jamie damit Aussagen wollte, das wusste ich ja. Aber ich wusste nicht so recht, wie ich das anstellen sollte mit dem Näher kommen. Es wäre seltsam wenn ich einfach auf ihn zugehen würde,  denn das passte nicht zu mir. Also blieb fad unauffällige Annähern, falls mir kein guter Grund einfiel,  auf den Unterricht beschränkt. Ich glaubte jedoch nicht daran, dass dies irgendeinen Sinn hatte.

Die Vorstellung dass sie mich beim Versuch, meinen Kummer wegzuzaubern in einen Vogel verwandelte ließ mich sogar kurz schmunzeln. "So daneben sind deine Zimmer dann auch nicht. Ich würde höchstens gar nichts mehr fühlen oder plötzlich auf Frauen stehen oder ähnliches." erwiderte ich immer noch mit den leichten Schmunzeln auf den Lippen. Ablenkung war zurzeit wohl eindeutig da sinnvollste, denn Trübsal blasen und sich in Selbstmitleid suhlen brachte mich nicht weiter. Es machte das ganze eher noch schlimmer, denn so verstrickte ich mich selbst immer mehr in meinen Gedanken und Gefühlen.  "Nein. Ablenkung ist genau das Richtige. Entscheide du." Ich überließ ihr die Entscheidung, da es mir eigentlich ziemlich egal war, solange es mich auf andere Gedanken brachte. Auch wenn das hieß, dass ich gegen Jamie im Zauberschach verlieren würde. Ich musste nämlich leider zugeben, dass das meistens der Fall war. Ich war im echten Leben vielleicht vorausschauender aber im Schach schien sie hellseherische Fähigkeiten zu entwickeln, auch wenn ich mittlerweile ihre Spieltaktik kannte und selbst auch nicht selten gewonnen hatte. Aber sie klar in der ewigen Statistik der siege klar vorne. Ob ich Lust auf Adrian oder Will hatte, wusste ich nicht so recht. Adrian würde meine Stimmung sicher bemerken und Will war ebenfalls ziemlich aufmerksam. Da war es mir doch lieber, wenn wir zu zweit blieben.

Spontan umarmte ich Jamie daraufhin einfach stumm und flüsterte ihr ein "Ich hab dich lieb." ins Ohr, ehe ich mich von ihr löste. Sie war immer für mich da und ich sagte ihr das eigentlich viel zu selten. In solchen Momenten taten mir immer die Momente leid, in denen wir einander angemotzt oder uns Vorwürfe gemacht hatten. Aber das gehörte nun mal ebenso dazu wie solche Situationen wie die derzeitige. Man stand sich bei auch wenn man die nervigen und negativen Seiten des anderen kannte denn man akzeptierte diese Seite, auch wenn sie einen manchmal störte.

Ende
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