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 The best things in life make you sweaty

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Neela Vivia Lundin
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BeitragThema: The best things in life make you sweaty   Fr 9 Feb 2018 - 22:00



THE BEST THINGS IN LIFE MAKE YOU SWEATY
24.05.15 | Casper/Alistair & Neela | Elion's Wohnung, London | Morgens


TRAININGSOUTFIT



Pünktlich um sieben Uhr hatte ihr Wecker geläutet und obwohl sie die letzte Nacht auch noch lange gebraucht hatte, um schließlich ins Land der Träume zu sinken, war sie bereits beim ersten Klingeln hell wach gewesen. Wahrscheinlich würde sie die Müdigkeit irgendwann später einholen, doch für diesen Morgen war sie so euphorisch über die gemeinsame Trainingseinheit mit Alistair, dass sie praktisch aus dem Bett hüpfte und sich in ihre Trainingskleidung warf. Dann verließ sie ihr Schlafzimmer, um in der Küche erst einmal Kaffee aufzusetzen, denn wer wusste schon, ob Alistair zuvor einen solchen trinken wollte. Sie selbst genehmigte sich jedenfalls eine kleine Tasse und hinterließ ihm die Nachricht:

„Sobald du für das Training deines Lebens bereit bist, triff mich vor dem Haus!  Herz



Schließlich würden sie für das, was sie sich überlegt hatte, in der Wohnung über kaum genügend Platz verfügen. Die Kaffeetasse nahm sie zusammen mit einer Wasserflasche und einem Handtuch mit nach draußen. Mit dem Wetter schienen sie heute immerhin auch Glück zu haben, denn ein paar Sonnenstrahlen blinzelten zwischen den Wolken hindurch und es war weder zu kalt, noch zu warm, um so richtig ins Schwitzen zu kommen. Neela zückte ihren Zauberstab und schaffte rund um das Wohnhaus einen Parkour, der wie ein kleiner Hindernislauf aufgebaut war. Es gab Stangen, über die man springen musste, Ringe, an denen man sich hochziehen oder eventuell sogar das eine oder andere akrobatische Kunststück vollziehen konnte, eine Kletterwand, die es zu überwinden galt und alle paar Meter eine Signaltafel, die zufällige Zusatzübungen verlangte, wie etwa das absolvieren von zehn Liegestützen oder fünfzehn Kniebeugen etc. Alistair hatte nach einem Training gefragt, das Konditions- und Kraftübungen vereinte und genau das hatte Neela versucht, mit dem kleinen Parkour umzusetzen. Sie konnten es etweder als Wettbewerb ansehen und schauen, wer als erstes eine beliebige Anzahl von Runden absolviert hatte oder setzten sich schlicht und einfach ein Zeitlimit, über welches sie den Lauf zu meistern gedachten. Da blieb die Schwedin ganz offen, schließlich wussten sie ja beide nicht genau über Alistairs sportlichen Zustand Bescheid, also sollte er sich auch nicht gleich unter Druck gesetzt fühlen.

Zufrieden betrachtete die Blonde ihr Werk und leerte ihren Kaffee, ehe sie einen Blick auf ihre Uhr warf. Alistair müsste wohl bald zu ihr stoßen, vorausgesetzt, er hatte nicht verschlafen, doch da er es gewesen war, der sich für diese Zeit „zu Diensten gemeldet“ hatte, ging Neela doch davon aus, dass er sich schon bemühen würde, rechtzeitig aus dem Bett zu kommen. Mit Hilfe des Desillusionierungszaubers sorgte Neela schließlich noch dafür, dass der Bereich des Parkours von Fremden nicht gesehen werden konnte. Schließlich wäre es wohl einerseits störend, wenn sie plötzlich jemand fragte, was sie hier machten und andererseits würden sich wohl gerade die Muggel wundern, wie die Geräte alle ihren Platz hier her gefunden hatten. Nein, da war es wohl besser, sie blieben ungestört. Während Neela nun also auf Alistairs Eintreffen wartete, nutzte sie die Zeit, um sich mit ein paar Dehnübungen aufzuwärmen und einige ihrer Tanzschrittfolgen zu üben.


Zuletzt von Neela Vivia Lundin am Mo 13 Aug 2018 - 18:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Casper King
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BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   Fr 9 Feb 2018 - 22:53


Es war halb Acht am Morgen, als Alistair unsanft aus dem Schlaf geklingelt wurde. Müde und genervt stöhnte er, als er im Halbschlaf den viel zu schrillen Wecker ausmachte, worauf er ein paar Mal blinzelte und ihm erst dann wieder bewusst wurde, wo er eigentlich war. Er lag im Bett des eigentlichen Wohnungsbesitzers, wobei jener zum Glück nicht mit in diesem Bett schlief. Alistair hatte Elion zwar am Vorabend noch kennen gelernt und für freundlich befunden, doch so gut, dass sie zusammen in einem Bett schlafen würden, hatten sie sich dann doch nicht verstanden. Zumal der Dunkelblonde sich ziemlich sicher war, dass der Schwede das falsche Geschlecht für Aktivitäten dieser Art hatte. Die Art, wie er Neela hin und wieder verstohlen angesehen hatte, sprach jedenfalls dafür, dass sich in den letzten 19 Jahren nichts an seiner sexuellen Orientierung geändert hatte.
Als der bärtige Hüne realisierte, was für den heutigen Morgen auf dem Plan stand, war er plötzlich hellwach. Neela wollte ihn in ihr Sportprogramm integrieren, und da seine Verletzungen dank ihrer großartigen Pflege rückstandslos verheilt waren, sehnte sich der Hochgewachsene sogar danach, seinen kurierten Körper ein wenig auszutesten. Er hatte in den letzten Jahren scheinbar ordentlich an Muskelmasse zugenommen, und er wollte nur zu gern herausfinden, wozu diese fähig war.
Die beschriebenen Notizzettel, die er in der letzten Nacht nicht mehr an die Wände hatte pinnen können, weil er vor Erschöpfung eingeschlafen war, schob er achtlos vom Bett, worauf er sich die am Vortag gekaufte Sportkleidung schnappte und mit dieser im Badezimmer verschwand, um sich den pelzigen Belag von den Zähnen zu schrubben, sich nur grob frisch zu machen und in die bequeme, schlichte Kombination in Schwarz zu schlüpfen. In der Küche fand er nichts weiter als fertigen Kaffee und eine handschriftliche Notiz, auf welcher die grünen Iriden des Zauberers mehrfach hängen blieben, während er seine Tasse Kaffee in großen Schlucken seine Kehle hinunter schickte. Er fragte sich, ob das Herz etwas zu bedeuten hatte, glaubte aber, dass die schöne Schwedin nur hatte nett sein wollen, weshalb er die Notiz ordentlich zusammenfaltete und in die Tasche der sportlichen Hose steckte, die leergetrunkene Tasse in die Spüle stellte und mit einem schwarzen Handtuch bewaffnet die Wohnung verließ. Kaum hatte er das Treppenhaus durch den Hauseingang verlassen, konnte er die blonde Hexe auch schon sehen, wie sie sich auf das Training vorbereitete, indem sie sich dehnte und tanzte. Im Türrahmen lehnend und mit einem schiefen Schmunzeln auf den von Bart umrahmten Lippen beobachtete er sie dabei, da sie ihn noch nicht bemerkt zu haben schien. Nur flüchtig sah er dann über den beeindruckenden Parcours, den sie sich als heutiges Trainingsprogramm ausgedacht hatte, ehe er wieder zu der sich aufwärmenden jungen Frau im knappen Sportdress sah. Er konnte nicht anders, als den Anblick durchaus ein wenig zu genießen, doch dies hatte weder böswillige noch sexistische Hintergründe. Es lag einfach in seiner Natur, schöne Dinge länger betrachten zu wollen, schließlich wusste man nie, wie lange sich einem die Gelegenheit dazu noch bot.
"Sieht ja echt gut aus", kam die vom Schlaf kratzige Stimme über die trockenen Lippen Alistairs, als er neben ihr auftauchte und seine Arme dehnte, indem er einen Arm hinter dem Kopf anwinkelte und mit dem anderen am Ellenbogen nachdrückte, er ihr unterdessen ein aufrichtiges Lächeln schenkte, "Ich mein, deine Tanzschritte. Aber dein Parcours sieht natürlich auch klasse aus." Und dein Outfit erst, doch diesen Gedanken verkniff sich der vorlaute Zauberer lieber, schließlich wollte er nicht für einen Perversen gehalten werden. Schon gar nicht von Neela. Das rechte Bein wurde dann mit der Hacke an seinen Po gezogen, wobei er die Dehnung mit der Hand verstärkte und die grünen Iriden in den blauen Morgenhimmel schickte, er die Augen dabei ob des hellen Sonnenlichts leicht zusammenkneifen musste. Dennoch stahl sich ein freches Funkeln in die Seelenspiegel Alistairs, wobei er den Mund zu einem schiefen Grinsen verzog. "Also, wie lautet die Herausforderung? Und was bekomme ich, wenn ich sie meistere?" Er klang entschlossen und das war er auch. Wäre doch gelacht, sollte er an dieser Aufgabe scheitern. Nein, er wollte Neela etwas beweisen, auch wenn er nicht so recht wusste, was er sich davon erhoffte.
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Neela Vivia Lundin
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BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   Sa 10 Feb 2018 - 0:47

Hätte er sie direkt darauf angesprochen, ob ihr gezeichnetes Herz auf der Nachricht eine besondere Bedeutung hatte, wäre sie sich wohl zuerst selbst nicht sicher gewesen. Sie hatte nichts Spezielles damit bezwecken wollen, doch war es ihr beim Schreiben irgendwie... richtig vorgekommen ein solches Zeichen zu verwenden. Man könnte wohl meinen, dass sie sich einerseits mal überlegen sollte, wie sie eigentlich nun zu Alistair stand und andererseits würde sie gerade dies als störend bezeichnen. Immerhin kannten sie sich doch nicht einmal ganze zwei Tage, da wäre doch jegliche Analyse mehr als nur überstürzt. Dass sie zwar miteinander in den zwei Tagen bereits mehr erlebt hatten, als andere in zwei Wochen, wäre zwar wiederum ein Argument in die andere Richtung, doch die schwedische Chaotin war nun einmal auch nicht der Typ dafür, alles gleich zu zerdenken. Viel eher wollte sie sich möglichst unvoreingenommen auf die heutige Trainingseinheit konzentrieren und hoffte, dass sie mit dem Parkour Alistairs Geschmack getroffen hatte. Wenn es irgendetwas dabei geben sollte, dass er nicht tun wollte oder aus verschiedenen Gründen nicht konnte, dann wäre das auch keine Notwendigkeit. Schließlich befanden sie sich ja in der jeweiligen Freizeit und in keinem Pflichtprogramm.

Neela hatte ihren Trainingspartner tatsächlich gar nicht bemerkt, was wohl kaum verwunderlich war, denn sie konnte sich leicht in Sport und Tanz vertiefen, sodass sie seiner Anwesenheit erst gewahr wurde, als er plötzlich seine Stimme erhob. Die Schwedin hielt in ihrer Bewegung inne und pustete sich eine nach vorne gerutschte blonde Haarsträhne aus dem Gesicht, ehe sich ein erfreutes Lächeln auf ihren Lippen ausbreitete und sie sich ihm zuwandte. „Danke, ich dachte mir, dass du so vielleicht einen ganz guten Überblick von deiner derzeitigen Fitness bekommst.“, erklärte sie, was sie sich beim Aufbau des Hindernislaufs gedacht hatte und beugte sich einmal vornüber, um mit ihren Händen ihre Füße zu umfassen und somit die hintere Oberschenkelmuskulatur zu dehnen. „Die Trainingsklamotten stehen dir jedenfalls schon mal.“, sagte sie dann und blickte mit einem Zwinkern zu ihm auf, ehe sie sich wieder aufrichtete und zum Abschluss ein wenig ihre Schultern lockerte. Dabei vernahm sie seine Frage und sein Grinsen entlockte ihr ein leises Lachen, ehe sie überlegend die Lippen schürzte. „Hmm... Also ich wollte dich ja nicht gleich überrumpeln, aber die ultimative Herausforderung wäre natürlich, dass du damit schneller durch bist als ich. Sagen wir so... sieben Runden für den Anfang?“, erwiderte sie und stemmte die Hände in die Hüften. „Und wenn du das meisterst, hmmm... Sie richtete ihre eisblauen Augen auf den Parkour. „Dann bekommst du von mir ein selbstgemachtes Frühstück und vielleicht sogar einen kurzen Einblick in die Choreografie, die ich gerade erarbeite. Was meinst du?“, endete sie und wandte ihren Blick wieder zu ihm. Ob ihm ein Frühstück und ein paar Tanzmoves von ihr reichen würden, um sich der „Herausforderung“ zu stellen, wusste sie natürlich nicht, doch sollte er sich etwas anderes erhofft haben, müssten sie wohl verhandeln.
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BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   Sa 10 Feb 2018 - 18:51

Bestätigend nickte der bärtige Zauberer, worauf ihm bei dem Kompliment von der blonden Schönheit ein ein bescheidenes Lächeln auf die von Bart umrahmten Lippen huschte. Er selbst fühlte sich in der Trainingskleidung wohl, auch wenn sie neben Neelas Outfit eher schlicht und schmucklos wirkte. Doch das war eben der Stil den er an sich selbst bevorzugte, wenngleich Schwarz nicht unbedingt seine bevorzugte Farbe war. Aber sie waren ja hier beim Sport und nicht auf einer Modenschau, weshalb er sich wahrscheinlich auch in einem quietschpinken Shirt hier hingestellt hätte, um die Herausforderung der Schwedin anzunehmen.
Zweifelnd zog er die Augenbrauen zusammen und ließ die grünen Iriden vom Himmel zum Antlitz seiner Trainingspartnerin tropfen, als diese meinte, er müsste für die Belohnung schneller als sie bei diesem Parcours sein. Und dann auch noch mit sieben Runden. Die eben noch so rasch gefasste Entschlossenheit bekam einen Riss, doch seine Unsicherheit ließ sich der Hüne natürlich nicht anmerken. Zwar ließ er den Blick noch einmal ehrfürchtig über die athletische Figur der Jüngeren wandern und stellte dabei fest, dass sie in Puncto Schnelligkeit und Koordination sicherlich einige Vorteile haben dürfte, allerdings glaubte er auch ziemlich sicher, zumindest bei allem, das Muskelkraft benötigte, die Nase vorn zu haben. Blieb nur zu hoffen, dass das auch reichte, um sich nicht vollkommen zu blamieren. Denn bei sieben Runden wäre es vor Allem die Kondition, die gefragt war, und wie es um diese bei ihm stand, konnte der bärtige Zauberer wahrlich nicht sagen.
Der andere Oberschenkel wurde auch gedehnt, wobei er gleichzeitig den Kopf zur Seite neigte, um die Muskulatur des Nackens zu dehnen und Neela aufmerksam zuhörte, da sie als nächstes offenbarte, wie der Gewinn aussehen würde.
"Ein Frühstück und eine Privatvorstellung also...", murmelte er, als er das Bein wieder auf den Boden ließ und er seine Schultern straffte, dabei nachdenklich in die Luft sah, als würde er über das Angebot wirklich noch nachdenken müssen. Tatsächlich hätte die schöne Hexe ihn selbst mit einem feuchten Händedruck ködern können, wenngleich er nicht einmal wirklich einen Ansporn brauchte, um die Herausforderung anzunehmen. Einerseits hatte die bloße Situation, sich beweisen zu können, einen gewissen Trieb in dem großen Mann aktiviert und andererseits lag ihm viel daran, sich vor Neela nicht zum Volldeppen zu machen. Er wollte ihr gefallen und dies ginge wohl am besten, indem er sich für die Dinge, die sie bewegten, einfach öffnete. Zumal er das Gefühl hatte, dass ihm etwas Bewegung nur gut tun konnte, damit er zumindest für eine gewisse Zeit mal einen freien Kopf bekam. Er ließ sich absichtlich Zeit mit seiner Antwort, damit er sie dann unerwartet aussprechen und loslaufen könnte, um sich einen kleinen Vorsprung einzuhandeln.
"Ist gebongt", brummte er nur, worauf er auch schon auf das erste Hindernis zulief, Neela über die Schulter allerdings noch etwas zurief, "Worauf wartest du?" Neckisch streckte er ihr die Zunge heraus, doch das doofe Grinsen verging ihm, als er mit ungebremst über die Stange stolperte, über welche er eigentlich hätte springen sollen. Er hatte sogar auf dem Schirm gehabt, was er hätte tun sollen, nur hatte er sich mit der Entfernung zu dem Hindernis verschätzt, sodass es ihn unsanft nach vorn über das Hindernis gerissen hatte und er nun bäuchlings auf dem Boden lag. So viel zu dem Vorsatz, er würde sich nicht zum Volldeppen machen wollen.
Durch den Sturz hatte er ein paar Schürfwunden, welche brennend schmerzten, doch was dies anging war Alistair nicht bereit, sich seinen Schmerz anmerken zu lassen. Viel schmerzhafter war die Tatsache, dass er sich mit seinem frechen aber liebevoll gemeinten Versuch, einen Vorsprung zu bekommen, ziemlich blamiert hatte. Wortlos stand er auf, um sich den Staub von er Kleidung zu klopfen, worauf er Neela ein selbstironisches Grinsen schenkte. Musste schließlich ziemlich witzig ausgesehen haben, wie der Hüne der Länge nach auf dem Bauch gelandet war, und er würde es ihr nicht verübeln, wenn sie sich darüber amüsieren würde.
"Nichts passiert, nichts passiert...", kam es sofort beschwichtigend von ihm, worauf er mit dem Kopf einen Deut machte, damit sie direkt weitermachten - oder eher anfingen. Denn wirklich angefangen hatte das Training noch nicht... und doch hatte Alistair schon die ersten Wunden. "Auf geht's!"
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Neela Vivia Lundin
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BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   Mi 14 Feb 2018 - 17:54

Neela wusste, dass es für Alistair wohl ein Sprung ins kalte Wasser war, sich einfach so in den Parkour zu stürzen ohne wirklich zu wissen, wie seine Kondition und Kraft stand. Doch er hatte sie selbst nach einer Herausforderung gefragt und was den Sport anging, neigte die Heilerin eben dazu, auch gerne an ihre Grenzen gehen - wenn nicht sogar ein bisschen darüber hinaus. Trotzdem überlegte sie für einen kurzen Augenblick, ob sieben Runden nicht doch etwas zu hochgestochen waren. Die einzelnen Runden waren zwar nicht lange, denn so riesig war der Häuserblock, in dem Elion seine Wohnung bezog, nun auch wieder nicht, doch trotzdem würden sie ganz schön ins Schwitzen kommen. Nicht, dass sie es ihrem Trainingspartner übel genommen hätte, wenn er die genannte Herausforderung aus Unsicherheit über seine sportliche Verfassung heraus nicht angenommen hätte, doch glaubte die Blonde eigentlich kaum, dass er sich so etwas anmerken lassen würde. Das schien nicht ganz zu seinem doch recht robust aussehendem Auftreten zu passen, doch trotzdem ließ er sich auffällig lange Zeit, um ihr zu antworten. War es ihm vielleicht doch zu viel und er suchte nur nach einer Möglichkeit, dies möglichst so zu umschreiben, dass er nicht zugeben musste, dass ihn die Vorgabe überforderte? Oder ging es ihm eher um den Preis, welchen Neela angeschlagen hatte und welcher ihm nicht so ganz passte?

Mit leicht fragendem Blick neigte die Schwedin ihren Kopf zur Seite und wollte gerade einen neuen Vorschlag für seinen Gewinn erbringen, als er plötzlich seine Zustimmung erbrachte und im nächsten Augenblick auch schon loshechtete. Die neckische Frage, worauf sie denn noch wartete, ließ sie kurzzeitig auflachen und sowie sie sich selbst in Bewegung setzen wollte, ertönte auf einmal das Gerumpel, als es Alistair über die erste Hindernisstange riss. Erschrocken schloss die Blonde zu ihm auf, doch er kam sogleich zurück auf die Beine und versicherte ihr, dass ihm nichts passiert war. „Bist du sicher? Das war ja...“ Dann konnte sie sich aber nicht mehr zurückhalten und lachte los. „Echt elegant!“, entfloh es ihr, ehe sie sich rasch die Hand vor den Mund drückte und ihn entschuldigend ansah. „Tut mir Leid, soll ich mich um deine Schürfwunden kümmern?“ Dies war ihrem heilerischen Auge natürlich nicht entgangen und ohne wirklich auf eine Antwort zu warten, zog sie ihren Zauberstab wieder hervor und schwang jenen, um die kleinen Verletzungen auf Alistairs Körper zur Selbstheilung zu zwingen. Schließlich wäre es doch kein fairer Wettbewerb mehr, wenn er schon jetzt einige Schrammen vorzuweisen hatte.
Nachdem dies aber erledigt war, steckte Neela den Stab wieder ein und brachte sich in Startposition. „Also und keine Schummlereien mehr - Karma reagiert schnell.“, sagte sie mit gespielt mahnender Stimme, ehe sie aber wieder grinsen musste. „3... 2... 1... Und los!“, zählte sie ein und startete den Lauf. Nachdem sie die erste Hindernisstange praktisch für diese Runde erledigt hatten, folgten noch ein paar weitere, bevor die erste magische Zufallstafel vor ihnen erschien, die ihnen anzeigte, dass sie sechs Kniebeugen zu machen hatten, ehe ihnen als nächstes ein paar Ringe bevorstanden, mit deren Hilfe sie sich über einen kleinen Teich schwingen mussten - jener wäre nicht besonders tief, sollten sie doch hineinstürzen, doch zumindest wäre es wohl unangenehm, den Rest des Laufs mit nassen Klamotten zubringen zu müssen.
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BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   Fr 10 Aug 2018 - 1:03

Er kam von selbst wieder auf die Beine, nachdem er sich ziemlich blamiert hatte, aber er war kein Mann, dem man ansehen konnte, dass ihm etwas peinlich war. Er hatte es ziemlich gut drauf, so zu tun, als stünde er über diesem missglückten Täuschungsversuch, doch eigentlich… ärgerte er sich. Ja, er ärgerte sich über sich selbst, denn er hatte Neela eigentlich lässig necken wollen. Immerhin hatte er sie zum Lachen bringen können, was ihm ein schiefes Schmunzeln entlockte, und naja, irgendwie hatte es ja auch was, dass sie sich nun um seine Schürfwunden kümmern wollte, aber hey, er war ein harter Kerl, der mit den paar Kratzern natürlich locker klar kam! Er schätzte ihre Bereitschaft, ihm zu helfen, wirklich sehr, doch bei all den Narben, die er an seinem Körper entdeckt hatte, war er wirklich hart im Nehmen.
„Tut dir leid? Ja ja, sagt man dann so“, brummte er tief, aber noch immer mit diesem amüsierten Funkeln in den grünen Iriden, ehe er locker abwinkte und dunkel lachte, „Ach was. Nein, ist schon ok. Bin ja nicht aus Glas.“ Zugegeben: sie hatte ihn schon einmal zusammenflicken müssen, weil er ohne sie wohl draufgegangen wäre. Und dafür war er ihr wirklich dankbar. Aber irgendwie missfiel ihm der Gedanke, bei jedem Wehwehchen ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wie würde es denn auf sie wirken, wenn ein Typ wie er wegen der paar Schrammen rumheulen würde? Richtig, gar nicht gut. Und wie schon erwähnt wollte er sie beeindrucken, was wohl kaum ginge, wenn er nach der ersten Panne schon Schwäche zeigte. Aber nein, die Schwedin war schneller, hatte aus dem Nichts ihren Zauberstab hervorgezückt und die Wunden des Prince geheilt.
„Danke“, knurrte er zögerlich, während er der Schramme am Ellenbogen dabei zusah, wie sie rasch verheilte und sich eigentlich eher darüber ärgerte, dass er ja doch nicht so taff wirken würde, wie er es getan hätte, wenn er es mit dem Handicap durchgezogen hätte. Aber ja, in Sachen Fairness lag Neela wohl richtig. Und wo sie schon einmal dabei waren, sollte er es mit Frühstarts wirklich lassen.
Sie zählte runter, er brachte sich in Position und es ging offiziell los. Angespornt davon, Neela doch noch irgendwie zu beweisen, dass er kein hoffnungsloser Fall war, stellte sich der Prince ziemlich gut an – recht zügig übersprang er die Stangen, die Kniebeugen meisterte er mit Bravour und über den Teich schwang er sich mit Leichtigkeit. Er war selbst ein wenig überrascht darüber, wie viel Kraft er hatte und wie schnell er war, aber es freute ihn. Es gab ihm zusätzlichen Ansporn, so wollte er doch wissen, wie viel seine körperliche Fitness so aushielt. Alistair gab einfach alles und doch wirkte es vollkommen mühelos, wie er die Hindernisse übersprang und meisterte; bis zur sechsten Runde zumindest, in welcher er allmählich an seine Grenzen geriet und langsamer wurde. Doch er wollte nicht aufgeben. Dieses Ding wollte er auf jeden Fall durchziehen und so wurde er langsamer und riskierte es sogar, von Neela aufgeholt zu werden, um dann zum Schluss noch einen Sprint hinzulegen, der ihm hoffentlich den Sieg sichern würde. Schließlich ging es hier um ein Frühstück und eine Tanzvorstellung von der schönen Schwedin! Zwei Dinge, die er unbedingt wollte. Und dafür ging er nur zu gerne an seine Grenzen.
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BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   Sa 11 Aug 2018 - 0:11

Vielleicht würde manch einer darauf kommen, dass es für Alistair auf einer gewissen Ebene unangenehm sein könnte, dass Neela sogleich stets ihrem Instinkt nachging und große, sowie kleine Wunden praktisch auf Knopfdruck behandelte. Sie jedenfalls dachte nicht in diese Richtung, nein sie hatte da im Grunde überhaupt nicht nachgedacht, denn obwohl sie natürlich wusste, dass Schürfwunden kein großes Thema waren und sie ihn auch bestimmt nicht so eingeschätzt hätte, dass er sich diesbezüglich großartig empfindlich zeigen würde, so war es für die Heilerin fast schon eher so etwas wie ein Reflex. Immerhin sah sie es als Fingerschnippen an, jemandem eine Wunde zu heilen und wo dies doch ihr Fachgebiet war, wieso sollte sie es dann nicht nutzen. Es war ja im Grunde gleichgültig wie großflächig eine Verletzung war, auch kleinste Schrammen schmerzten und das musste ja einfach nicht sein. Trotzdem konnte sie sich im ersten Augenblick wirklich nicht vor einem kleinen Lachanfall zurückhalten, denn es hatte schließlich wirklich sehr komisch ausgesehen, wie es den muskulösen Hünen über eine Hindernisstange warf. Auch das meinte die Schwedin natürlich nicht böse, doch wenn man fair war, hatte er es schon verdient, nachdem er den gemeinsamen Start versucht hatte zu rauben.
Seine erste etwas sarksatisch angehauchte Bemerkung, ließ Neela gleich erneut prusten, doch sie entschädigte ihn gleich für ihr unhöfliches Gelächter, indem sie sich eben instinktiv um seine Schürfwunden kümmerte und obwohl er dies als nicht notwendig erachtet hätte, zwinkerte sie ihm doch lächelnd zu, nachdem er sich dennoch bedankte: „Überhaupt kein Thema.“, versicherte sie ihm dann und schließlich wurde der zweite Versuch des offiziellen Starts für ihren privaten Wettbewerb eingeleitet. Dieses Mal gelang jener auch ohne Zwischenfälle und sie liefen beide gleichzeitig weg.
Neela bemerkte sehr wohl, dass Alistaris körperliche Verfassung weitaus besser war, als er sich wohl selbst zugetraut hätte. Auch war sie in diesem Augenblick fast ein wenig stolz auf ihre eigenen Fähigkeiten, denn es war noch nicht einmal drei ganze Tage her, seit sie ihn schwerverletzt aufgegabelt hatte und dass er sich heute schon so fit durch den Hindernislauf kämpfte, war doch bemerkenswert. Sie bemerkte auch, dass sie sich nicht lange auf ihn konzentrieren sollte, wenn sie nicht sofort abgehängt werden wollte, weswegen die Schwedin sich rasch wieder auf die Hindernisse vor sich fokussierte und ebenfalls ihre physische Fitness unter Beweis stellte. Das fiese an solchen Läufen war, dass sie ansich nicht fordernd waren. Ja, man musste sich sehr wohl konzentrieren und es war durchaus für die meisten Muskel im Körper ein Anspruch vorhanden, doch eine Runde allein, hätten sie beide wohl leicht hinter sich gebracht, ohne überhaupt einen Funken Erschöpfung zu spüren. Allerdings war es hierbei die Dauer, die zählte und Neela hatte die sieben Runden ja nicht ohne Grund ausgewählt. So nahm sie auch wahr, dass Alistair plötzlich in der sechsten Runde an Kraft zu verlieren schien, was sie im ersten Augenblick natürlich als ihren eigenen Vorteil verbuchte, denn auch wenn sie natürlich selbst auch nahe an ihre Grenzen kam, spornte sie doch die Tatsache wiederum an, dass der Sieg in greifbare Nähe rückte. Und es ging ihr dabei eigentlich weniger darum, dass sie Alistair unbedingt schlagen wollte, ja, sie hätte nicht einmal etwas dagegen gehabt, ihm ein Frühstück zu machen und etwas von ihrer Choreografie zu zeigen, doch dies war nun einmal der Sinn eines Wettbewerbs und so wollte sie ihn natürlich auch nicht gewinnen lassen. Womit sie aber zunächst nicht gerechnet hatte war, dass ihr Gegner in der vorletzten Runde lediglich seine letzten Reserven gespart hatte, welche er dann plötzlich in Runde Sieben nochmals auspackte und einen deutlichen Zahn zulegte, sodass auch die Schwedin noch einmal alles geben musste. Es endete schließlich damit, dass sie beide in derselben Sekunde ihren Fuß über die angedeutete "Ziellinie" brachten und sogleich verringerte Neela ihr Tempo bis zum Stehen, ehe sie sich mit den Händen über den Knien abstützte und erst einmal ihren Atem beruhigte. „Puuh... also dass du nochmal so einen Zahn zulegen würdest...“, brachte sie dabei anerkennend hervor, ehe sie sich wieder aufrichtete und ihn herzlich anlächelte, die Wangen gerötet von der Anstrengung und der ganze Körper voller Schweißperlen. „Das war ziemlich gut, leider haben wir uns keine Variante überlegt, wenn die Sache unentschieden ausgeht.“, lobte sie ihn, woraus man wohl deutlich sehen konnte, dass es ihr auch nichts ausgemacht hätte, zu verlieren. Ja, sie war ehrgeizig, doch nicht weil sie aufs Gewinnen fixiert war. „Aber ich denke, ein Frühstück wäre in jedem Fall ein guter Start, was meinst du?“, warf sie dann in den Raum, ehe sie sich die beiden Wasserflaschen schnappte, die sie neben der Hauswand bereitgestellt hatte und Alistair eine davon reichte.
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BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   So 12 Aug 2018 - 16:55

Was auch immer Alistair in den letzten Jahren getan hatte, er hatte scheinbar vieles für seine körperliche Fitness getan, denn er meisterte den kleinen Parcours ohne weitere Zwischenfälle. Die Hindernisse überwand er so leicht, dass es ihm fast schon merkwürdig vorkam, denn er konnte sich eigentlich nicht daran erinnern, je eine Sportskanone gewesen zu sein - doch wenn es darum ging, wusste er seit dem Unfall wohl so einiges nicht über sich… oder zumindest nicht mehr. Die sportliche Betätigung war immerhin eine gute Ablenkung, sodass er währenddessen nicht mehr darüber dachte, was er wohl alles über sich und sein Leben vergessen haben könnte. Ob es da draußen Personen gab, die nach ihm suchten? Ihm war in der vergangenen Nacht häufiger diese Frage in den Kopf gekommen, aber eine Antwort würde ihm wohl nur die Zeit liefern. Natürlich würde er ja versuchen, die Suche nach ihm zu beschleunigen, aber er hatte keine Ahnung, ob er damit möglicherweise eine Aufmerksamkeit auf sich lenkte, die sein ehemaliges Ich unbedingt hatte vermeiden wollen. Er hatte sie ja schließlich etwas dabei gedacht, als er sich nach der Schlacht von Hogwarts für tot hatte erklären lassen. Damals hatte es Personen gegeben, die ihn als Verräter gesehen hatten, und wenn er Pech hatte, lebten diese Personen noch immer. Ein öffentlicher Aufruf würde sie nur unnötig aufschrecken und vielleicht sogar zu ihm führen, also konnte Alistair nicht viel mehr tun, als zu hoffen, dass er irgendwann eine Spur fand. Nun aber ging es nicht um seine schwammige Vergangenheit – er war voll und ganz in der Gegenwart, geriet ordentlich ins Schwitzen und sein Atem wurde auch allmählich schwerer, je mehr Runden er hinter sich brachte. Seine Kondition schwächelte in der vorletzten Runde, sodass er instinktiv langsamer wurde, um Kraft zu sammeln, und dieser Umstand wurde von der schönen Schwedin genutzt, um sich die Führungsposition unter den Nagel zu reißen, doch als der Prince in der letzten Runde dann doch noch einmal alles gab, holte er sie ein, sodass sie gleichzeitig die Ziellinie erreichten. Auch er stieß schwere Atemzüge auf, stützte sich bei vorgebeugtem Oberkörper auf seine Oberschenkel und beobachtete, wie ihm der Schweiß vom Gesicht tropfte und auf die staubigen Steinplatten des Hinterhofs fiel. Er war ziemlich geschafft davon, gleichzeitig genoss er aber auch, mit was für einer Kraft sein Herz das Blut durch seine Adern pumpte. Er fühlte sich lebendig und dass er dieses euphorisierende Gefühl spüren konnte, hatte er vor Allem Neela zu verdanken, ohne welche er wahrscheinlich ohnehin nicht einmal aus der dreckigen Gasse, in welcher er vor einigen Tagen gelegen hatte, herausgekommen wäre. Jedenfalls nicht lebend.
„Haha… ha… da hab' ich dich ziemlich überrascht, was?“, lachte er erschöpft und mit einem schiefen Grinsen auf den rauen Lippen, ehe er sich aufrichtete und tief durchatmend streckte. Die Sache war unentschieden ausgegangen, doch für diesen Fall hatten sie sich überhaupt nichts überlegt; damit hatte sie Recht. „Hm…“ Nachdenklich verzog der Hüne das Gesicht und warf einen Blick in den strahlend blauen Himmel, während er über Neelas Kompromiss nachdachte. Sollte die Choreographie etwa wegfallen? „… Nee, nee. Ich hab'nen anderen Vorschlag. Ums Tanzen kommst du nich' rum, Missy.“ Frech zwinkerte er ihr zu, ehe er ein paar gierige Schlucke Wasser seine Kehle hinabschickte. Wow, trinken hatte sich wahrscheinlich noch nie so gut angefühlt!
„Ich mach' das Frühstück und du zeigst mir deine Choreo, is' das 'n Deal?“, fragte er, nachdem er sich etwas danebengegangenes Wasser mit dem Handrücken von den Lippen und dem Bart gewischt hatte, „Musst mir die Choreo auch nich' sofort zeigen. Mach’s einfach dann, wenn’s am besten passt. Klingt das nach 'ner guten Idee? Ich find schon.“ Und wieder war da dieses schiefe Grinsen auf den Lippen des bärtigen Zauberers, welcher die Wasserflasche mit weiteren, durstigen Zügen ruckzuck leerte.
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4200/4400  (4200/4400)

BeitragThema: Re: The best things in life make you sweaty   Mo 13 Aug 2018 - 18:22

Auch Neela musste ein wenig lachen, denn ja, er hatte sie tatsächlich überrascht. Von seiner Statur ausgehend hatte sie zwar damit gerechnet, dass er durchaus einiges auf dem Kasten haben musste, was Sport anging, doch natürlich hatten sie beide nicht abschätzen können, wie viel wirklich in seinen Muskeln steckte. Aber es freute die Schwedin auch, denn es machte deutlich mehr Spaß, einen Trainingspartner zu haben, mit dem man sich gegenseitig ein wenig anspornen konnte. Zwar war sie selbst diszipliniert genug, auch alleine über ihre körperlichen Grenzen zu gehen, aber zu zweit war es einfach etwas anderes. „Zugegeben schon, ja.“, gab sie ihre Überraschung also zu und setzte anschließend ihre Wasserflasche an die Lippen, um ebenfalls ein paar großzügige Schlücke daraus zu trinken, während ihre blauen Augen auf Alistair ruhten, der nun überlegend in den Himmel blickte, wie sie angemessen mit ihrem unentschieden ausgegangenem Wettlauf umgehen sollten.
Im nächsten Moment verkündete er auch schon, dass er eine bessere Idee hatte, als lediglich mit einem gemeinsamen Frühstück zu beginnen und versicherte Neela zudem, dass sie ums Tanzen nicht drum herum kommen würde, was die Schwedin abermals ein wenig zum Lachen brachte. Abwartend sah sie ihn also an und nachdem er den Vorschlag unterbreitet hatte, das Frühstück allein zuzubereiten, während sie ihm im Gegenzug ihre Choreografie zeigen sollte, tat Neela so, als müsste sie sich das nun ganz genau durch den Kopf gehen lassen. Irgendwie freute es sie ja, dass er scheinbar wirklich ehrlich interessiert daran war, ihr beim Tanzen zuzusehen und so hatte sie eigentlich überhaupt nichts gegen einen solchen Kompromiss. „Also gut, Deal!“, ging sie deshalb nach ein paar Augenblicken darauf ein und zwinkerte ihm ebenfalls zu. Vermutlich würde sie ihm den Tanz erst im Laufe des Tages zeigen, denn jetzt war sie deutlich zu erschöpft und schließlich sollte jene Vorführung ja auch herzeigen, was sie sonst noch so konnte, außer bewusstlosen Typen aus einer Seitengasse das Leben retten. Und weil ihre Mägen sowieso langsam zu knurren begannen, machten sich Alistair und Neela bald auf den Weg zurück ins Haus, hüpften nacheinander unter die Dusche und die Schwedin bekam ein äußerst köstliches Frühstück vorgesetzt. Zugegeben, daran könnte sie sich ja auch gewöhnen!


ENDE
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