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 Avec le temps

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Helena Wayland
Schülerin - Ravenclaw
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Charakterbogen
EP:
1800/2000  (1800/2000)

BeitragThema: Avec le temps    Fr 9 Feb 2018 - 20:11

Muggel befassten sich mit Netzwerkanalysen. Sie schauten welche Knoten, die einzelnen Personen, mit anderen Verband und diese Verbindung nannten sie Kanten. Es waren die Beziehungen. Sie wollten so weitreichend befragend, wie die Menschen miteinander verbunden waren, oder was die Bekanntschaft mit A bedingte, dass man auch B kannte. Helena fand das alles interessant, auch wenn es nicht in Hogwarts gelehrt wurde, sie fand es nicht falsch Bücher darüber zu lesen. Hogwarts hatte, trotz aller Magie eben auch Bücher, die für den Muggelkundeunterricht geeignet waren und Helena befasste sich gerne mit solchen Dingen. Vermutlich war es ihre Kindheit, sie hatte sehr viel Zeit bei den Muggeln verbracht und auch in deren Welt, als sie lernte zu Zaubern. Es war immer ein Gegengewicht zu dieser Magie gewesen, die um sie herum geschwirrt war wie Elektronen.

Sie hatte auf diese Energie reagiert, hatte sie weiter getragen und gebändigt. Gut das bändigen lernte sie noch und niemand konnte wirklich Magie bändigen. Das war nur Einbildung. Magie beherrschte einen und man konnte zwar mit einen Zauberstab fuchteln oder seine Gedanken dazu nutzen, Magie zu wirken, aber am Ende bewirkte die Magie das eigene Handeln. Es war ein Kreislauf der immer wieder zum Ursprung zurück zu führen war und wie sehr der Mensch versuchte etwas zu kontrollieren, desto weniger schaffte er es. Es gab keine Kontrolle, es hatte lange gedauert bis Helena das Verstanden hatte. Sie hatte keine Kontrolle darüber, was mit ihr passierte, sie musste es einfach hinnehmen und wenn es ihr nicht passte, verändern. Aber sie konnte eine Situation nicht kontrollieren. Sie konnte nicht kontrollieren das niemand sie mehr verletzen konnte.

Killer miaute als sie die Tür durchschritt und vom Hof in die Schule trat. Er mochte es genau so sehr wie sie, wieder hier zu sein, wieder draußen auf den Ländereien Zeit zu verbringen oder in der Bibliothek. Auch wenn es immer noch schwer war, die Treppen zum Keller zu sehen, oder gar dort hinunter zu gehen. Ihr Herz schlug immer schneller, wenn sie an den Treppen vorbei lief, die sie sonst immer freudig herunter gehüpft war. Die Vergangenheit war ein Teil von jedem und sie musste was daraus machen, das hätte er gewollt. Vermutlich war sie deshalb auf den Weg zu Miguell Ceccarelli. Daher schlug sie nicht den gewohnten Weg ein, sie ging keine Stufen hinunter, sondern hinauf in Richtung des Krankenflügels. Dieser lag im ersten Stock und Helena wartete bis die Treppen richtig standen und ging an den Gemälden vorbei in einen der gewohnten Korridore.

,,Was glaubst du Killer, was so ein Bild macht wenn es verschwindet? Wo kommt das hinaus?“, sie spielten öfters dieses Spiel, es gab so viele Bilder und zu jedem Bild konnte man sich eine Geschichte ausdenken. Ihr Blick ging zu den drei Rittern die im Vordergrund einer Burg abgezeichnet waren. Statt Schwertern hatten sie Zauberstäbe in der Hand und Killer brachte den Einwand, dass sie vermutlich die Burg beschützen wollten. ,,Vermutlich. Und wenn sie das Bild verlassen reiten sie zu der Burg des Feindes um sie einzunehmen.“, Helena nahm sich vor, dass Gegenstück des Bildes zu suchen und lief derweil den Korridor entlang. In Geschichte der Zauberei hatte Helena in Frankreich viel über die Rolle der Magier in der Französischen Revolution gelernt und hatte es erstaunlich gefunden das sie dies alles vor den Muggeln hatten geheim halten können. Aber die ganze Magiewelt schien wie von einen Schleier umgeben und nur manche hatten die Gabe dort hinter zu schauen.

Manchmal war es auch mehr Qual als Vergnügen, sie musste sich nur an ihre Verwandlung in eine Lokomotive erinnern, oder an die Selbstkontrolle die man erbringen musste um einen Zauber zu wirken. Gedanken durften nicht zwischen den Zauber funken, oder einen Ablenken. Sie fragte sich manchmal was passiert wäre, wäre sie nie eine Hexe geworden. Killer stupste gegen ihr Bein, sie war unbeabsichtigt stehen geblieben und blickte aus den sauberen Fenster auf den Schulhof. Sie hätte Chester nie kennen gelernt und zum Glück war sich Helena zu den Zeitpunkt nicht bewusst, wer ihn auf den gewissen hatte. Die Französin lächelte zu ihren Kater hinunter, welcher ebenfalls aus den Fenster schaute und Helena daran erinnerte, wie schön es gewesen war, als sie dort im Schnee entlang gegangen waren. Mit Farine um dann zu apparieren. Oder ihre letzte Begegnung, wo er ihr kurz zugenickt hatte. Ein leichtes lächeln, wie immer. Es war wie immer gewesen. So behielt sie ihn auch in Erinnerung.

Kurz fuhr sich die Hexe durch ihre offenen Haare und strich von ihrem Pullover ein paar Katzenhaare. Das Mädchen musste grinsen, als Killer sie an die Nacktkatze erinnerte und daran, dass Chester ihn nur akzeptiert hätte, weil er keine Haare verlieren konnte. Vermutlich. Helena hatte nie verstanden was sein Problem gewesen war, aber der ganze Mann war ein Mysterium. Doch Helena musste nichts über seine Vergangenheit wissen um zu wissen was für ein großartiger Drache er ist. Noch immer. Für sie würde er das immer bleiben. Ihre Füße hatten sich wieder in Bewegung gesetzt, sie setze einen Fuß nach den anderen und blieb in der Tür vom Krankenflügel stehen.

Am Anfang des Schuljahres schien nicht viel los zu sein, oder es lag daran das noch kein Quidditschtraining lief. Das letzte mal als sie hier gewesen war, war sie selber in einen der weißen Betten gelegen und hatte die Augen aufgeschlagen. Wissend das der Heiler ihr das Leben gerettet hatte und das war vermutlich auch der Grund wieso sie hier war. Sie war froh das er es getan hatte. Ihre Augen gingen zu den Schreibtisch und sie sah Miguell noch nirgend wo, weshalb sie auf diesen Tisch zutrat und Ausschau nach den Lockenkopf hielt. Natürlich hatte Helena zuvor gefragt gehabt, ob Miguell überhaupt noch in Hogwarts war und Killer entdeckte den Heiler als erstes. Helena schaute in dessen Richtung und musste sogar lächeln, weil er sich kaum verändert hatte. Sie hatte ihn damals entgegen geschmissen das Chester Tod war und sie hatte damals nicht bemerkt, dass auch er jemanden verloren hatte. ,,Monsieur Ceccarelli.“, begrüßte sie ihn auf ihrer Muttersprache und lehnte sich gegen den Schreibtisch. Killer tollte um seine Beine herum und Helena konnte ihn ein wenig verstehen, ihr Kater war froh darüber, dass der Mann Helena gerettet hatte. Sie fühlte sich ein wenig unwohl, sie war nicht gerade eine Person welche auf andere zuging. Killer übernahm für sie schon die Begrüßung und sie musste schmunzeln als er feststellte das er gut roch. Helena fragte sich manchmal was er mit den Gerüchen in letzter Zeit hatte. ,,Es scheint Ihnen gut zu gehen und Sie sind noch immer in Hogwarts.“, was bei den Zeiten nicht so verständlich war.
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Avec le temps
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