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 13.09 - früh am Morgen - Dax Chantealee & Helena Wayland

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Helena Wayland
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BeitragThema: 13.09 - früh am Morgen - Dax Chantealee & Helena Wayland   So 4 Feb 2018 - 17:11

Hogwarts baute sich immer schnell auf. Es war die Magie die das Fundament zusammen hielt, die Ströme der Zeit die sich durch die Mauern zogen und alles mit einander verbanden. Helena rieb sich ihre Schläfe, sie hatte die ganze Zeit schon Kopfschmerzen. Erst die Sache mit den Zentauren, dann der Einsturz des Gebäudes. Es schien als würde alles immer einstürzten und dann irgendwie wieder aufbauen. Sie konzentrierte sich wieder auf die zwei Briefe vor ihr. Kasper und Evica hatten ihr geschrieben. In der Bibliothek war es auch erschreckend leer, kein Wunder es war auch sehr früh am Morgen und da Helena nicht hatte schlafen können, war sie mit ihren Kater in die Bibliothek gegangen um auf die Briefe zu antworten, die die Eule gestern Abend vorbei gebracht hatte. Kasper schrieb immer jeden Freitag Abend. Eine Routine, sie war froh darum. Sie schob Evicas Brief zurück in ihre Tasche und versuchte sich auf die Zeilen zu konzentrieren.

Sie hatte ihn von den Zentauren berichtet, von den einstürzenden Gebäuden und das sie kaum noch schlafen konnte weil sie das Gefühl hatte den Verstand zu verlieren. Etwas fehlte ihr und sie spürte wie dieses Etwas immer mehr an die Schläfen ihres Verstandes klopften doch nicht aus ihnen herausbrachen. Killer legte den Kopf auf ihre Hand und Helena blickte in seine Augen. Er machte sich sorgen, sie spürte das deutlich und sie sah etwas was sie nicht ganz verstand. Helena zog noch mal nach der Erinnerung, es war sie in einem Krankenhausbett. ,,Killer was ist das?“, fragte sie ihn auf Französisch, weil sie zwar nicht dachte das jemand so früh hier war, aber auch weil sie die meiste Zeit ihre Muttersprache benutze. Erneut flammte das Bild förmlich vor ihren Augen auf und sie schloss selber ihre Augen um es besser zu begreifen.

Killer hatte Sorge, er hatte Angst als er sie so verletzlich in diesem weißen Bett der Muggel gesehen hatte und sein Fell sträubte sich, als die Tür aufsprang und eine Vertraute Gestalt hinein trat. Er wollte knurren, fauchen, doch Helenas Gesicht schien sich für einen kurzen Moment zu lächeln. Er verstand sie nicht. Der Mann trat näher an ihr Bett, ehe er Finn packte und Helena. Sofort verzog sich das Bild, Killer wurde schlecht und er roch das vertraute Zimmer, wo er sofort Spenver an miaute, weil er den Zauberstab zückte. Killer hatte gesehen was er damit tun konnte. ,,Verstehst du jetzt, warum ich dir gesagt habe du solltest froh sein bei mir sein zu dürfen?“
,,Ich wünsche mir doch nur das du mich nicht hasst, warum tust du das.“
,,Ich hasse dich nicht.“, antwortete er und drückte den Zauberstab auf ihre Schläfe. Müde sank sie zusammen und er legte sie ins Bett. Helena blinzelte und er Decke sie zu, ehe Killer schon da war. ,,Du bist nur hier Kater, weil sie ohne dich nicht mehr Leben würde.“, fuhr er diesen an, ehe er den Zauberstab an Helenas Schläfe drückte.

Helena betrachtete diese Erinnerung von Killer, spürte seine Gefühle, roch die Gerüche die er damals gerochen hatte und spürte auch die Angst die er um sie empfand, doch viel mehr schien ihr Kopf zu schmerzen, als sie diese Erinnerungen sah und sie stand sofort auf, als Killer es beendete. ,,Was ist das Killer?“, sagte sie lauter als beabsichtigt und starrte zu ihren Kater, der noch immer auf den Tisch saß. ,,Ich war nie im Krankenhaus, er hat das nie zu mir gesagt.“ Killer saß noch immer da, betrachtete wie Helena hin und her lief und nervös an ihren Fingernägeln kaute. Doch, das war eine Erinnerung, sie hörte die Gedanken und blickte zu ihrem Kater, ehe sie weiter auf und ab ging. ,,Nein Killer, das war keine Erinnerung. Ich erinnere mich nicht daran! Das ist nie passiert.“, sie spürte diese Vertrautheit in ihren Kopf, dass diese Erinnerung ihr bekannt vorkam und sie wollte gerade auf Killers Worte eingehen, als sie etwas hörte. Schnell drehte sie sich um und sah eine vertraute Gestalt am anderen Ende des Regales. Dax Chantealee, ein Freund von Farine, ein Verwandter. Sie kannte ihn flüchtig vom Anwesen. Ihr Kopf schmerzte noch immer und diese Erinnerung ließ sie nicht los, sie schaute zurück zu Killer. ,,Tut mir leid Sir, ich wollte nicht so herum schreien.“, sagte sie und blickte zu den Lehrer, falls er deshalb her gekommen war.

Helena setze sich wieder zurück auf ihren Platz, sie musste sich beruhigen und schaute zu Killer, ehe sie zusammen schrak, weil sie jemand hinter sich bemerkte. Schnell drehte sie sich um und atmete erleichtert aus, als sie Mr. Chantealee an dem Regal erkannte. ,,Sie haben mich erschreckt Professor.“, sie lächelte kurz, weil sie niemanden erwartet hätte und sie blickte dann fragen zu Killer. ,,Nein ich hab ihn noch nicht begrüßt, er ist doch gerade erst gekommen.“, sagte sie dann verwirrt zu ihren Kater und schüttelte leicht den Kopf.
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: 13.09 - früh am Morgen - Dax Chantealee & Helena Wayland   Mi 21 Feb 2018 - 19:53

Da war etwas gewesen, er hatte es fast vergessen. Tolochak, Hüter des Stammes der Andamanen. Ein kleines eingeborenen Volk im amerikanischen Urwald. Tief in diesen Wäldern auf einer Insel, lebt jener Indianer-Stamm und lehrte Dax in binnen von acht Tagen was es bedeutete wahrhaft zu leben. Er war durch Zufall in ihre Hände geraten, er war ohnmächtig gewesen, nachdem er der Bestie des Meeres entkam und an Land gespült wurde. Die Indianer nahmen ihn auf, sie sahen in ihm keinen Feind, nur einen Menschen. Und auch wenn sie skeptisch waren, lächelten sie und halfen ihm wieder auf die Beine. Es war fast magisch und obwohl sie der Magie nicht mächtig waren, war das was er von ihnen lernte mehr wert als jede machtvolle Magie der Welt. Sie zeigten ihm die Wälder, lehrten ihn die Natur, das Verbunden sein mit allem um einen herum, gestatteten ihm sogar an einem ihrer Rituale zur Erzeugung einer Vision teilzunehmen. Nicht die der Zukunft, sondern die Vision des eigenen Selbst. Dort draußen neben ihnen am Feuer zu sitzen, sich mit dem Stammesoberhaupt gemeinsam vom Tisch zu ernähren war mehr als nur eine Ehre für Dax. Sie lehrten ihn was viele Menschen verlernt hatten, den Einklang mit der Umgang, der Natur, den Lebewesen um einen herum. Und dann als er gerade dachte, es wäre vorbei, ehrten sie ihn als einen willkommenen Gast. In keinem Haushalt, egal wo auf der Welt wurde man so liebevoll willkommen geheißen wie in diesem Stamm. Bis heute hatte er keine Ahnung was sie in ihm gesehen hatten, aber es war mehr als er selbst in sich sah. Fremden gegenüber waren sie zurecht misstrauisch, wer könnte es ihnen verübeln, es gab viel Blut auf beiden Seiten. Verderben und Unglück, Trauer und Vergewaltigung, all das prägte die Geschichte jener Eingeborenen die sich auf diese kleine Insel zurückgezogen hatten. Losgelöst von jeglicher Technik, von Geld, von Macht und Gier lebten sie dort im Einklang.

Morgens wenn die Sonne gerade dabei war ihre Sonnenstrahlen abzugeben, standen sie auf, holten Wasser und füllten den Brunnen. Sie bauten einen Tempel, zu ehren ihrer Götter, sie ehren das Leben und beten für jedes Tier das ihnen als Nahrung dient. Sie danken dem Tier und entschuldigen sich, sie danken für das Leben, für die Gewissheit und das was jeden von ihnen einmalig machte. Noch nie hatte er Menschen gesehen, deren Chi so ausgeglichen war wie das ihre. Jeden Morgen, wenn der Stammesführer sein Tipi verließ, grüßte er laut mit "Akto lenakt." seine Leute. Jeden in diesem Dörfchen liebte er, er machte keinen Unterschied zwischen Berater und Frau, Kind oder Besitz. Jedem aus seinem Volk reichte er die Hand. Ein großer Anführer, weise und dem Herz eines liebenswüridigen Menschen. das zu erleben war für Dax eine Bereicherung des Lebens und seit diesem Ritual, seit der Begegnung mit dem Wolf aus den Bergen, der Schönheit des Westens und dem Kojoten aus dem Norden, hatten sich seine Sichtweisen stark verändert. Wie genau konnte er nicht definieren. War das von Bedeutung? Man hatte ihn gelehrt, dass der Mensch hinter allem eine Bedeutung suchte, aber das meiste an Bedeutung steckte nicht in den Dingen, sondern in einem selbst und man benötigte vieles einfach nicht.  Ändert man seine Perspektive kommt etwas neues zustande.

Wieso er sich daran erinnerte ? Er hatte durch Zufall ein Buch über einen magischen Entdecker gefunden, der seine Zusammenarbeit mit Eingeborenen beschrieb, speziell weil er hoffte unter Eingeborenen Menschen mit magischen Potenzial zu finden oder Indianer zu finden, die selbst magische Riten verwendeten. Aus Dankbarkeit und auch um sie vor den modernen gefährlicheren Mugglen zu schützen, hatte er dafür gesorgt, das ihr Dorf und die Insel stets für andere unsichtbar blieb. Es war nötig um ihre einmalige Kultur zu beschützen.

Durch das Buch tief in Gedanken hatte er gar nicht gemerkt das noch jemand im Raum war.Die Bibliothek wirkte sehr ruhig, was Dax nutzt um seine Kenntnisse in verschiedenen Bereichen weiter zu bilden. Erst wenig später hatte er bemerkt, wie sie mit ihrer Katze diskutierte. Das war also Miss Wayland, jenes Mädchen das eines der Zimmer in seinem Heim besetzte. Er hatte vieles von ihr gehört und erinnerte sich daran, das Professor Melbourne ihn bat mal ein Auge darauf zu werfen wie sie sich verhielt. Sie war für ihr Alter ziemlich unausgeglichen und wirkte einsamer als der Schatten den viele an die Wand warfen. Viel würde er nicht für sie tun können, zumindest nicht, solange sie nicht bereit war sich selbst zu helfen. Was auch immer sie bedrückte, im Grunde musste sie den Mut fassen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Dax konnte nur das tun was andere für ihn getan hatten. Ein geistiger Führer sein, der sie vorbei lotste an den Hindernissen, die sie zu überwinden hatte. Daher entschloss er sich sein Buch zu schließen und sich leise hinter sie zu begeben, bis sie ihn schließlich bemerkte.

Sein schwarzer Trenchcoat und sein ruhiger nachdenklicher Blick waren wie gewöhnlich an ihm zu bemerken. Eine Augenbraue waren hochgezogen und seine Augen richteten sich mit analysierendem Blick auf die Schülerin. "Professor? Ich fürchte du irrst. Ich bin kein Professor und ich wünsche es nicht zu sein.", erwiderte er ruhig ohne eine besondere Emotion dabei mitklingen zu lassen.
"Du diskutierst mit deiner Katze. Ich nehme an, sie versteht dich, hm? Möglicherweise fühlst du dich zu der Katze mehr gebunden als zu jedem Menschen.", murmelte er nachdenklich und legte den Kopf schief, während er Killer begutachtete. Seine Augen lagen wieder auf dem Mädchen, ehe er das Buch wieder ins Regal schob und sich ihr wieder zuwandte. "Ich spreche auch mit Tieren, aber nur mit meinem Krafttier, nicht wie du mit einer physischen Katze. Aber wohl möglich ist dort kein Unterschied.", schweigend musterte er sie kurz und überlegte ob er sie auf die Probe stellen sollte. Aber womöglich war das bei ihr keine so gute Idee. Nicht nachdem was er alles gehört hatte.
"Weißt du was Krafttiere sind? Sie sind geistige Führer, die einem helfen den eigenen Lebensweg zu gehen,ähnlich der Gegenüberstellung mit dem eigenen Unterbewusstsein. Man erfährt auf diese Weise sehr viel über sich selbst. Aber das ist keine sehr häufig angewandte Technik. Unter den Menschen die jedoch nach Führung suchen, ist die Kommunikation mit den Krafttieren sehr ähnlich wie deiner mit deiner Katze.", sein ruhiger Blick blieb auf ihr haften, auch wenn er eigentlich noch nach einem Buch suchte.
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BeitragThema: Re: 13.09 - früh am Morgen - Dax Chantealee & Helena Wayland   Do 1 März 2018 - 9:42

Helena wusste, dass viele Menschen es für unverständlich hielten, dass Killer und sie so eng mit einander kommunizierten. Aber die Zeit der Dinge, der Lauf der Zeit, hatte sie dazu gebracht eng verbunden zu sein, so eng das sie sogar ihre Gedanken teilten. Natürlich konnten sie es abschalten, Helena hielt nicht in jeder Situation Kontakt zu ihrem Kater, aber sie wusste das er immer da war und sie immer zu ihm reden konnte, wenn sie das wollte. Als er in den verbotenen Wald gerannt war, hatte sie das nicht verstanden. Killer selbst konnte sich das auch nicht erklären. Er war komplett jemand anderes gewesen, jemanden den Helena nicht gekannt hatte, jemanden der Angst gehabt hatte und wie Wild gerannt war.
Etwas hatte ihn gerufen, oder ihn verrückt gemacht. Helena konnte es nicht sagen. Es machte ihr Angst nicht zu wissen was mit ihrem Kater gewesen war, es war die Angst vor dem Unbekannten, den Unvertrauten und diesem seltsamen Gefühl, welches Killer mit ihr geteilt hatte. Kurz atmete sie tief durch, sie hatte sich schon viele Stunden seit dem den Kopf zerbrochen und sie wusste, dass sie nicht alleine damit war. Bill hatte sie darauf angesprochen, er wollte genau so viel über das seltsame Verhalten der Tiere begreifen, wie sie. Müde rieb sie sich die Augen und blickte ihren Kater an. Das was er ihr gezeigt hatte, das verwirrte sie. Verwirrte sie noch immer. Sie konnte sich nicht daran erinnern und dennoch hatte es sich sehr real angefühlt.

Worte wurden in Helenas Augen nur benutzt um die Gedanken zu ordnen, sie redete mit Killer wenn sie denken wollte, denken musste um besser auf die Lösung zu kommen. Nur für sie war es normal mit ihm zu sprechen, für andere nicht. Sie waren in ihrer Welt und so hatte sie sich erneut erschrocken, als der Lehrer in ihrem Sichtfeld auftauchte. Unwissend ihn schon mal heute begrüßt zu haben. Killer schaute an ihrem linken Arm an ihr vorbei zu dem Mann hinauf. In seinen schwarzen Trenchcoat erinnerte er Helena viel mehr an die Geschichten von Sherlock Holmes. Helena spürte die vertraute Wärme an ihrem Arm und musste unbewusst lächeln. Sie hatte vergessen was zuvor passiert war. ,,Tut mir leid, Mr. Chantealee. Was tuen Sie dann in Hogwarts?“, fragte sie aus Neugierde. Immerhin war Hogwarts voller Professoren, oder Bibliothekaren, Hausmeister oder den Wildhüter.
Unbewusst wurde Helena rot im Gesicht, sie fühlte sich ertappt als er aus sprach das sie mit Killer diskutierte und sie versuchte zwar so gut es ging es vor anderen Geheim zuhalten. Nicht wirklich effektiv. Killer tat es ihm gleich, er legte den Kopf schief und musterte den Mann, der seiner Meinung nach viel zu viel schon über sie wusste. Der Kater war skeptisch und das ließ er ihn auch spüren, denn seine Augen ließen ihn nicht aus dem Blick verschwinden. ,,Ist das etwa falsch?“ Helena war direkt, wenn er damit Probleme hatte, sollte er es eben sagen und damit leben, das war nicht ihr Problem. Sie drehte sich kurz um, als der Mann sein Buch wegstellte um ihre Briefe einzupacken. Die gingen ihn wirklich nichts an und daher verschwanden sie in der Tasche. Durch Killer wusste sie, wo er sich befand, wie er sich gerade bewegte und daher konnte sie ihm den Rücken zukehren. Erst nach dem sie die Briefe in ihrer Tasche verstaut hatte, drehte sie sich zu ihm um. Erneut.
Krafttier? Helena schaute zu dem Mann hoch und fand es recht unangenehm zu sitzen, während er stand. Sie konnte sich vorstellen das es etwas in den Gedanken des anderen war und seine Erklärung bestätigte die Vermutung. ,,Abgesehen davon das Sie nicht in aller Öffentlichkeit mit ihrem Tier reden?“, Killer miaute leise. Er hatte gemerkt das die Erinnerung von ihr sie ein wenig aggressiver gemacht hatte, aber Helena konnte sich nicht an diese Erinnerung erinnern. Es war einfach weg, sie fühlte sich nur so seltsam. ,,Tut mir leid.“, entschuldigte sie sich, weil Killer sie darauf hin wies, dass ihre Stimmlage ziemlich unfreundlich geklungen hatte.

,,Wollen Sie etwa sagen, dass ich Führung von meinem Tier will, Sir?“ Killer lehnte noch immer mit ihrem Kopf an ihrer Schulter und saß auf den Tisch. Den Mann hatte er nicht aus den Augen gelassen, er war skeptisch, wie er es immer war wenn jemand fremdes mit Helena redete. ,,Ich denke nicht das wir uns gegenseitig führen, beschützen trifft es eher.“, sie blickte zu ihren Kater, welcher schon wieder von dieser Erinnerung redete. Helena wusste nicht was er meinte, sie hatte hier gesessen und Briefe beantwortet und jetzt redete Killer von einer Erinnerung. Zudem fühlte sie sich unangenehm, dass der Besucher sie noch immer beobachtete. Natürlich war sie ein direkter Mensch, sie hielt nichts davon um den heißen Brei zu reden, auch wenn manche es als unfreundlich empfanden. Es war effektiver. ,,Was für ein Buch suchen sie?“, sie selber hatte auf ihren Platz auch Bücher liegen, sie wollte mehr über die schwarze Magie wissen. Natürlich waren all dies Bücher die erlaubt waren in Hogwarts, sie wollte sich schlichtweg informieren, immerhin hatte sie selber schon schwarze Magie verwendet. Leider. Es war besser mehr zu wissen, sie hatte sich das vorgenommen und zudem hatte Kasper ihr Interesse daran geweckt.
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BeitragThema: Re: 13.09 - früh am Morgen - Dax Chantealee & Helena Wayland   Mo 21 Mai 2018 - 21:18

Seine ruhigen Augen lagen auf dem jungen Mädchen, ehe er sich wieder der Suche nach dem Buch zuwandte, er suchte etwas, war sich aber unschlüssig wo es am ehesten zu finden war. Miss Wayland wirkte sehr stark zurückhaltend, beinahe abweisend ihm gegenüber, so als ob er eine Bedrohung für sie wäre. Seine Blicke wandten sich wieder dem Regal zu, auf dem er mit seinem Finger entlang glitt um auch keinen Buchtitel aus den Augen zu lassen. "Nach Antworten suchen, Miss Wayland. Tun wir das nicht alle? Nach einer Antwort auf die unmöglichen Fragen suchen?", fragte er und bezog sich nicht auf den Sinn des Lebens sondern mehr auf die große Magie und die Steintafeln von denen sie nichts wissen konnte. Seine Stimme blieb ruhig, während seine kühlen blauen Augen die Bücherreihen absuchte und er sich gleichzeitig mit ihr unterhielt. Er hatte nichts gegen die junge Ravenclaw und soweit er wusste, war seine Cousine für sie verantwortlich. Jetzt wo er sie sah, begriff er so langsam wieso sich wie eine Rebellin aufführte, wieso ihr Weg sich so von dem ihrer Schüler unterschied und warum ihr ein anderes Schicksal zugedacht war. Man musste kein Medium sein um zu erkennen, dass dieses Mädchen eine komplizierte Vergangenheit mit vielen Schmerzen hinter sich hatte. Allein wie sie auf ihn reagierte, wie sie mit ihrer Katze kommunizierte und aus dem was Farine ihm berichtete, war es nur allzu deutlich. Ihr Chi war völlig aus dem Gleichgewicht geraten. Sie war weder eins mit sich selbst noch mit ihrer Umwelt. Sie war wie ein losgelöster Faden, der im Wind wehte und sich weigerte wieder eingegliedert zu werden. Allein das sie ihn fragte, ob daran was sie tat etwas falsch war, bewies seine Schlussfolgerungen und untermauerte das was er in sie hineindachte. Einen Augenblick lang hielt er inne und wandte sich zu ihr um, "Die Welt unterscheidet sich nicht immer zwischen falsch und richtig. Das was du für dich tust, ist das was du als richtig erachtest. Spielt es da eine Rolle, ob ich es richtig finde? Es würde dich nicht abhalten dies fortzusetzen. Es ist nichts verwerfliches daran außerdem ist es etwas einmaliges, dass man in Ehren halten sollte. Die Kommunikation mit dem Reich der Tiere, ist ebenso ehrbar und naturverbunden, wie das schützen von Tieren.", erwiderte er knapp und suchte weiter, er ignorierte jedoch ihre später erfolgte schnippische Antwort einfach. Es spielte für ihn keine Rolle und wenn sie ihn genauer beäugte würde sie in seinen Augen keinerlei Spott, Hohn oder Abscheu finden. Für die meisten war Dax kein Mensch, die meisten sahen in ihm einen Körper ohne Leidenschaft, andere wiederrum empfanden ihn als totales Rätsel . Dax selbst setzte im Grunde dabei nur um, was ihm gelehrt wurde. "Es spielt keine Rolle wo man mit einem Tier spricht, genauso wenig wie es keine Rolle spielt wo man mit einem Menschen spricht.", wiederholte er in einem ruhigen Ton, um ihrem Ärger den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Natürlich spürte er die Feindseligkeit die sie im entgegenbrachte, es beeindruckte ihn jedoch nicht. Ihm war es egal was sie von ihr hielt, er würde weiter nach seinem Buch suchen. Niemand zwang sie mit ihm zu reden. Als sie dann doch eine Frage stellte auf die er seinem empfinden nach eingehen konnte, griff er nach einem vielversprechenden Buch und blätterte darin. "Ein jeder Mensch sucht nach Führung, etwas das uns anleitet, egal ob man sich gegenseitig beschützt oder nicht, das eine spielt für das andere keine Rolle. Führung zu suchen ist ein Zeichen von Weisheit, nicht von Schwäche.", erläuterte er, "die meisten suchen Führung in einem Trancezauber. Ein Zauber der einem gestattet mit seinem eigenen Unterbewusstsein zu kommunizieren und sich dem zu stellen, das man unterdrückt um mit sich selbst ins Reine zu kommen. Es wird jedoch heute bei wenigen praktiziert. Das letzte als ich einen solchen Zauber verwendete, ist schon sehr lange her.", er wirkte etwas abwesend und nachdenklich. Sein Blick blieb an einer Seite haften, bevor er das Buch zuschlug und es wieder ins Regal verfrachtete.

Er ging ein Regal weiter das direkt neben dem Tisch war, "Ich suche, ein nicht offizielles Werk eines Historikers über die Geschichte und Gründung von Hogwarts. Du kannst dich ruhig weiter mit deiner Katze unterhalten, ich hatte nicht vor euch beide zu stören. Beachte mich nicht, ich bin wie ein Schatten, der wieder verschwindet, sobald er gefunden hat was er gesucht hat. Ich hoffe, übrigens, du bist mit deinem Zimmer zufrieden auf Belvoir Castle. Konntest du dich einleben?", fragte er, weil er genau wusste, dass es für nicht Familienmitglieder nie leicht war in diese Familie hineinzukommen. Sie steckten voller Rätsel und waren eine Familie der Denker und Zauberer. Die meisten der Familie waren zwar recht redselig aber für Außenstehende war es zu meist erst einmal recht gewöhnungsbedürftig. Es sei denn in seiner Abwesenheit hätte sich vieles verändert.
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BeitragThema: Re: 13.09 - früh am Morgen - Dax Chantealee & Helena Wayland   Di 22 Mai 2018 - 21:27

,,Ich schätze wir suchen nur nach Antworten, weil wir mit den Antworten die wir haben nicht zufrieden sind..“, sie schaute zu ihrem Kater und strich ihm durch die rötlichen Haare, die ihren ähnelten, jedenfalls von der Farbe her. Forschung entwickelte sich ihrer Meinung nach erst, weil wir nicht zufrieden waren mit den Antworten die wir bereits bekommen hatten und wir neue Antworten finden wollten. ,,Es gibt also in diesem Sinne keine unmöglichen Fragen, wir sind lediglich noch nicht bereit die richtigen Fragen zu stellen, weil wir keine Antworten haben.“, sie war sich sicher, dass die nächste Generation von Magiern mehr wissen würde, als ihre Generation. Zwar würden sie wie Helena die Bücher in Hogwarts lesen, doch sie würden mehr Bücher lesen können als Helena. Die Anzahl wuchs, sie wuchs mit den Jahren und genau wie die Bücher, wuchs auch die Magie. Das der Mann gerade über ihr inneres Chi nach dachte, konnte Helena nicht ahnen. Sie hatte zwar davon gehört, sie hatte es auch wirklich mal versucht ihre innere Ruhe zu finden, aber sie war schlicht und einfach nicht gewillt dies zu tun. Ihre Gedanken hatten nicht aufhören können und wenn sie etwas nicht wollte, dann tat sie das auch nicht, außer sie musste es tun und wenn man so etwas, was einem tief in die Gedanken hinein transportierte erzwang, tat sie sich wenig gutes.

Ihre Augen gingen zu ihm hinauf, als er sich umdrehte. Die blassen Finger von ihr, lagen noch immer auf den Pergament welches sie beschrieb. Eigentlich war sie mehr die Person, welche auf einem Block ihre Zeilen verfasste, doch Kasper beharrte irgendwie auf diese Tradition der Magier. ,,Dennoch bewertet die Gesellschaft einen, ob man gesellschaftlich richtig oder falsch handelt. Wissen sie was ich meine? Ich selbst empfinde mein Handeln nicht als falsch, erst nach der Bewertung der Gesellschaft ist es in den Augen des gesellschaftlichen Rahmens in welchen ich lebe falsch. Sie sind Erwachsen, sie können für sich selber Sorgen, ich brauche noch immer eine Unterschrift um etwas zu dürfen. Sie haben wohl leichter reden.“, Helena wollte das gar nicht so ausdrücken, aber sie empfand es als eben so. Schließlich musste sie sich anpassen, das richtige tun wie es die Welt eben unterschied. Sie alle spielten nur Theater. Bei seinen nächsten Worten miaute Killer laut auf und legte den Kopf schief. ,,Er stimmt ihnen zu und ja sie haben Verständnis dafür, aber manche nicht…“, ihre Hand fuhr sich an ihren Unterarm und sie dachte daran, wie wütend er gewesen war, als sie mal wieder den ganzen Tag mit Finn und Killer geredet hatte.

,,Und von wem suchen sie Führung?“, fragte sie dagegen, wenn er ja schon so genau wusste, das sie Führung von ihrem Kater wollte. ,,Aber sollten wir nicht alle unserer eigenen Führung folgen, unserem Verstand? Nicht der Führung anderer, oder geht die einher mit der eigenen Führung? Das wir nur an Punkte kommen können, wenn uns eben ein anderer führt.“ Es gab darauf keine Antworten, wie er ja bereits gesagt hatte doch auf seine nächsten Worte, lauschte sie noch genauer. ,,Trancezauber? Wie soll das funktionieren?“, sie war neugierig, schließlich wusste sie das vieles in ihrem Kopf steckte, was bisher noch immer dort vergraben war. Innerlich brannte sie darauf, jedenfalls ein bisschen mehr zu erfahren, doch eigentlich fürchtete sie sich auch davor.

,,Wieso nicht offiziell? Führen sie etwas im Schilde Sir?“, sie grinste zu ihm hinüber. Geschichte war schon immer eine Geschichte der Sieger. Vieles wurde von den Siegern geschrieben, oder verbreitet oder eben nach ihrem Niedergang kritisiert. Geschichte wurde auch immer aus den Blickwinkel eines Subjektes mit Vernunft bestimmt, es gab keine Objektivität auch wenn man diese anstrebte. ,,Für einen Schatten reden sie viel…“, neckte sie ihn und schaute bei seiner Frage hoch und dachte daran, dass die Sommerferien wirklich schön gewesen waren. Vermutlich war es wirklich das erste Mal gewesen, dass sie sich sicher gefühlt hatte in einem Haus nach Hogwarts. Sie war es nur nicht gewohnt, das jemand sie danach fragte. ,,Es ist toll…wirklich. Ich bin es gewohnt in fremde Familien zu kommen, an fremde Orte und…“, sie blickte zu ihren Kater. Sie hatten schlechtes erlebt, Angst und Hass durch gestanden und immer gehofft, nach Hause zu kommen. ,,Ich konnte mich wirklich gut einleben…“, stotterte sie dann heraus und atmete tief durch, als wäre es etwas schwer für sie darüber zu sprechen. ,,Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mit Killer viel rede und so wenig Zeit mit anderen verbracht habe..aber ich kann Professor Chantealee nicht genug danken…was sie dort für mich aufgebaut hat…“, sie schwankte zwischen Französisch und Englisch hin und her, ehe sie auf den Brief schaute. ,,Auch wenn ich mein Zuhause vermisse..“
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