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 Von Faszinationen, Drachen und ihrer Lady

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Jamie Miller
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BeitragThema: Von Faszinationen, Drachen und ihrer Lady   Do 1 Feb 2018 - 0:55

Der Wind peitschte zwischen den Bäumen entlang und heulte in den Gassen von Hogsmeade. Ich hatte mir als Schutz vor dem Wind meine Kapuze tief ins Gesicht gezogen, sodass ich nur noch die Füße von den anderen Menschen sehen konnte. Reichte ja aus, um ihnen aus dem Weg zu gehen.

Es war Samstag und ich war auf dem Weg zum „Drei Besen“. Ich hatte mir an diesem Tag extra nichts vorgenommen, da ich bereits vormittags ein absolutes Nervenbündel gewesen war: Denn heute stand für mich nicht nur ein gewöhnlicher Ausflug nach Hogsmeade auf dem Programm sondern auch ein Treffen mit Giorgiana Tepes, eine Drachenwärterin aus Rumänien, bei der ich mich beworben hatte. Es war zwar kein wirkliches Bewerbungsgespräch aber ich war mit Sicherheit mindestens so aufgeregt, wie man es normalerweise bei einem Bewerbungs- oder Vorstellungsgespräch war. Ehrlich gesagt, hatte ich zuvor auch noch nie ein Vorstellungsgespräch gehabt. Dadurch hatte ich mich dazu entschlossen völlig selbst zu bleiben:

Ich trug eine lockige, dunkelblaue Perücke mit wenigen silbernen Strähnchen, die mir insgesamt bis zur Taille ging und die ich zu einem straffen Pferdeschwanz zusammengebunden hatte. Dazu trug ich einen weißen Pulli mit einem schwarzen Chinesischen Feuerball drauf, den ich über der schwarzen Leggins und unter dem schwarzen Hogwarts-Umhang trug. Ich war lange nicht mehr aus den Uniformen rausgekommen, da ich die letzten Ausgänge nach Hogsmeade immer wieder verpasst hatte. Aber heute hatte ich mir extra ein großes Stück Pergament an die Wand gepinnt, mit der krakeligen Aufschrift: „HOGSMEADE - NICHT VERGESSEN! GIORGIANA TEPES IM DREI BESEN“

Ich wurde beinahe von einem älteren Herren angerempelt, der sich laut mit seinem Kollegen darüber aufregte, wie sehr ihn doch Professor Melbourne auf den Keks ging, weil sein Sohn im vergangenen Zeugnis ein Mies mit nach Hause gebracht hatte. Empört blieb ich stehen und schaute den beiden nach, hinderte mich selbst jedoch daran ihnen nachzulaufen um ihnen zu sagen, dass sein Sohn es dann vermutlich verdient hatte, wenn er es nicht hinbekam genug zu lernen, damit er in dem Fach besser wurde. Ich kannte ihn nicht und wusste von daher auch nicht, wer sein Sohn war aber normalerweise waren die Noten, die Professor Melbourne verteilte, geradezu fair.
Ich warf den beiden noch einen letzten Blick über die Schulter hinterher, bevor ich mich durch die Menschenmenge schlängelte um die Tür zu den drei Besen aufzudrücken. Drinnen war mal wieder ziemlich viel los, weswegen ich hoffte dass ich einen freien Tisch - oder wenigstens zwei freie Plätze - ergattern konnte.

Nach zwei Ellenbogen, die ich in die Seite gedrückt bekommen hatte und einem Butterbier, was mir über die Schuhe gekippt wurde, erfassten meine Augen einen freien Tisch, an den ich mich sofort setzte und meine Sachen über den anderen freien Stuhl warf, damit auch keiner auf die Idee kam sich dort hinzusetzen. Heute wollte ich keine andere Gesellschaft außer die faszinierende Frau aus Rumänien, die ich jetzt schon insgeheim in Gedanken „Drachenlady“ getauft hatte.
Ich bestellte mir ein Butterbier und nutzte die Gelegenheit um mich einwenig umzusehen. Ich hatte extra den Pulli mit dem Drachenmotiv genommen, der aufgrund des häufigen Tragens schon an Farbe verloren hatte, damit mich die Drachenlady hoffentlich problemlos erkennen konnte.


Zuletzt von Jamie Miller am Mi 25 Apr 2018 - 23:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Giorgiana Demetra Tepes
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BeitragThema: Re: Von Faszinationen, Drachen und ihrer Lady   Do 1 Feb 2018 - 20:31

Ich hatte vor eibniger Zeit eine Bewerbung erhalten, von einer Miss Millen. Sie schien noch ein junges Mädchen zu sein, also wollte ich sie mir ansehen, bevor mein Vater ihre Bewerbung einfach zu den Akten legte. Er war der Meinung, dass die meisten Drachenwärter sich noch ein wenig Zeit lassen sollten und erst zwei jahre nach ihrem Schulabschluss, in unser Reservat kommen sollten. Da dies aber bald mein Reservat werden würde, entschied ich eben auch, wer eingestellt wurde. Ihre Bewerbung klang interessant auch wenn es wohl keine Richtige war, sondern nur der Ausdruck ihres interesses an dem Beruf. Nichts desto trotz, klang sie viel versprechend und ich war der Meinung, dass ein Mädchen in ihrem Alter mehr lernen würde, nach dem Schulabschluss als jemand der zwei Jahre faul auf der Haut lag und erst dann zu uns kam. Das hatte die letzten Bewerber alle den Kopf gekostet. Zwar nur im Übertragenen sinne, doch sie waren einfach nicht im Stande zu lernen oder sie wollten es nicht mehr.  Aber all diese GEdanken waren gleich gültig, selbst was sie geschrieben hatte. Denn ich gab ihr die Chance mich alles ögliche zu fragen. So könnte ich sehen, ob sie wirklich interesse an dem Beruf als Drachenwärterin hatte oder nicht. Für dieses Treffen, hatte ich mein haar zu einem Zopf geflochten. ich trug eine Schwarze Korsage mit einer Bluse darunter und dazu meine Typische schwarze Lederhose, sowie Stiefel. Ich griff nach meinem Zauberumhang und legte ihn an, ehe Lythie schon auf meine Schulter kletterte und ich die Kapuze aufsetzte. So ging ich zum Drei Besen.

Es schien recht voll und eng, aber das kümmerte mich nicht. Ich hielt einfach nach dem Mädchen ausschau, dass sich hier mit mir treffen wollte und ich erspähte sie. Einsam an einem Tisch sitzend. Schmunzelnd ging ich zu ihr und setzte mich ihr gegenüber. "Pünktlichkeit, ist eine Tugend...Jamie nehme ich an? Ich bin Giorgiana, du hast dir schon etwas zu trinken bestellt?" Ich hob die Hand und bestellte mir ebenfalls ein Butterbier. Erst dann nahm ich die Kapuze ab. Lythie war es zu voll, sie versteckte sich erstmal hinter meinem Haar und beobachtete Jamie von meiner Schulter aus. Dem Drachen fehlte ein Beinchen. "Also, hab keine Angst, ich will dich nur etwas kennen lernen, weißt du,...Wenn du für mich arbeitest, bist du Teil der Familie, metaphorisch gesprochen. Unsere Art mit den Drachen zu arbeiten ist eine gänzlich andere, als die in England, hast du dich schon ein wenig darüber informiert? Oh und noch eine Frage, was hat dich dazu bewogen in diese Richtung zu gehen? Verzeih wenn ich so direkt Frage, dass ist reine Neugierde, also antworte frei heraus. Ich freue mich einfach nur, dass du diesen Brief geschrieben hast...Es war eine Wohltat etwas zu lesen, dass wie ich es empfand von Herzen kam." lächelte ich und da traute sich auch Lythie etwas vor. Man konnte ein kleines Halsband um ihren Hals erkennen, dass einige Runen eingebrannt hatte. Ganz vorsichtig ging sie auf Jamie zu und schnupperte an ihrer Hand. Der kleine Drache schien neugierig und mit ihren Grünen Schuppen und den kleinen goldfarbenen Hörnchen, wirkt sie doch recht niedlich. Die großen Augen fixierten das Junge Mädchen, während Lythie darauf wartete gestreichelt zu werden. "Keine Sorge sie mag dich...und wenn du etwas wissen willst frag, ich bin heute dein Lexikon wenn du so willst."
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: Von Faszinationen, Drachen und ihrer Lady   Fr 2 Feb 2018 - 0:51

Aufgeregt sah ich auf, als die Drachenlady höchstpersönlich vor mir auftauchte und wollte gerade aufstehen, als sie sich bereits hingesetzt hatte. Stattdessen setzte ich nur ein leicht zittriges Lächeln auf. Es war so als wäre meine Mundmuskulatur nicht stark genug das Lächeln zu halten, was mir noch nie untergekommen war. Ja...hey. Fasziniert beobachtete ich sie, wie sie sich bewegte und wie sie sprach. Der Name „Drachenlady“ passte zu ihr meiner Meinung nach für mich wie die Faust aufs Auge. Dadurch dass ich ihr unentwegt in die Augen sah, als sie mit mir sprach, sah ich auch den kleinen Drachen nicht, der sich hinter ihren Haaren versteckt hielt. Ich habe keine Angst stellte ich als allererstes klar, als sie geendet hatte. Sie müssen nur wissen, dass es mein absoluter Traum ist, mit Drachen zu arbeiten. Ich träume davon seit wir in der 2. Klasse mal das Thema Drachen in Pflege magischer Geschöpfe hatten. Und bislang habe ich noch niemanden direkt vor mir sitzen gehabt, der am eigenen Leib erfahren hat, wie faszinierend die Arbeit mit diesen Geschöpfen ist. Ich bin wahnsinnig aufgeregt aber Angst habe ich nicht vor Ihnen Ich lachte leise auf und rieb mir kurz das linke Auge. Ich war mir nicht sicher, ob sie mir automatisch mit der Erwähnung ihres Vornamens auch das Du angeboten hatte, weswegen ich lieber auf der sicheren Seite blieb und sie siezte. In Gedanken war sie sowieso die „Drachenlady“. In England und in anderen Reservaten werden die Drachen größtenteils nur gehalten, damit sie geschützt werden. In Ihrem Reservat möchten Sie sie nicht nur schützen, sondern integrieren und zähmen. In vielen Reservaten behandelt man Drachen wie Kreaturen, die man mit Duzenden von Schockzaubern belegen muss, damit sie friedlich bleiben. Drachen sind faszinierende und majestätische Geschöpfe. Aber keinesfalls Lebewesen, die man wie Gefangene behandeln sollte. Natürlich können sie uns verletzen aber dann mit einem driftigen Grund. Wenn man sich zu sehr den Eiern nähert, wenn man sie erschreckt oder keine Ahnung was sonst noch. Aber allein dass viele Reservate nur existieren um den Drachen ein eingezäuntes Ich hob meine Finger, knickte an jeder Hand sowohl den Zeigefinger als auch den Mittelfinger ein und setzte das nächste Wort in Anführungszeichen “Zuhause“ zu bieten, finde ich nicht richtig Ich schwieg kurz und verzog das Gesicht. Ich schweife ab, tut mir leid. Aber ich könnte mich stundenlang darüber unterhalten. Eigentlich wollte ich nur auf Ihre Frage antworten. Ich weiß, dass sie anders mit den Drachen arbeiten wie die meisten der bekannten Reservate. Im positiven Sinne, weil Sie sich in die Tiere hineinversetzen. Sie scheinen es nicht nur als Arbeit sondern auch als Hobby und Interesse zu sehen Ich wollte gerade weiter reden, zwang mich jedoch lieber die Klappe zu halten.

Viel eher konzentrierte ich mich auf ihre nächste Frage. Wie gesagt hat es etwa in der 2. Klasse angefangen dass mich Drachen mehr interessiert haben als Werwölfe, Flubberwürmer und andere magische Kreaturen. Sie werden einfach missverstanden, das ist das, was mich einfach ärgert. Ich sollte dann einen Aufsatz über Drachen schreiben, hab mich in der Bibliothek umgesehen und war total begeistert von den ganzen Fakten, Hintergrundgeschichten und Rassen, die in den Büchern aufgeführt wurden. Und mein Vater arbeitet beim Tagespropheten und hat ebenfalls mal einen Bericht über Drachen geschrieben, weswegen ich mich auch in die Richtung damit auseinander gesetzt habe. Ich muss zugeben, ich hab mich oft nach anderen Berufen umgeschaut, weil viele meinten m der Beruf würde nicht zu mir passen, weil ich im praktischen Zaubern einfach nicht so gut bin wie andere. Aber irgendwann war es mir egal, was die anderen gesagt haben. Ich zuckte mit den Schultern. Und jaa...deswegen hab ich Ihnen geschrieben Ich endete mit einem offenen Lächeln auf den Lippen. Ich war ja nicht nur gekommen um sie zuzuquatschen. Ich wollte schließlich auch was von ihr und ihrer Arbeit erfahren.

Als plötzlich der junge Drache in den Vordergrund rückte, wurden Meine Augen tellergroß. Ich hatte wohl niemals damit gerechnet, dass ich heute mit einem waschechten Drachen in Kontakt kam. Das musste ich anschließend sofort Cat und Will erzählen - die würden mir niemals glauben. Ich formte mit meinen Lippen ein stummes „Bei Merlins Bart...“ und wartete erstmal geduldig und entzückt, dass mich der kleine Drache beschnuppert hatte. Erst dann beugte ich mich einwenig herunter und streckte ihm einen Finger entgegen um zu schauen, wie er reagieren würde. Wie heißt sie? Ist das ein...warten Sie- Ich kniff kurz die Augen zusammen und ging die duzenden Bücher über Drachen und magische Geschöpfe durch, die ich jedes Mal aus der Bibliothek mitnahm wenn ich sie betrat. Ist das ein bulgarisches Langhorn? Ich komm gerne mal mit den Rassen durcheinander aber ich habe jetzt bestimmt schon fast alle Bücher über Drachen in der Bibliothek durchgelesen Nichts faszinierte mich so sehr wie diese Geschöpfe, das sah man mir ab. Allein schon wie ich mit glänzenden Augen das junge Drachenweibchen ansah, zeigte, dass ich mich schon häufig mit ihnen auseinander gesetzt hatte. Ich hab ganz viele Fragen an Sie...Wie gehen Sie bei Ihrer Arbeit ran? Versuchen Sie das Vertrauen des Drachens zu gewinnen oder versuchen Sie die Drachen von klein auf groß zu ziehen? Aber dann ist ja der Drache nur an sie und nicht an alle anderen gewöhnt. Das ist doch auch ziemlich unpraktisch. Haben Sie es bereits geschafft, einen Drachen zu zähmen? Mit wie vielen Drachen arbeiten Sie zusammen und wie viele Zauberer und Hexen arbeiten bei Ihnen? In was müsste man äußerst gut sein, wenn man in diesen Beruf einsteigen möchte? Und- Entschuldigend sah ich sie an. Tut mir leid. Ich kann mich nicht bremsen. Sie können mich gerne unterbrechen, wenn ich zu viele Fragen habe. Die Drachenlady würde mich sicher für verrückt erklären. Es war sicherlich schlecht, wenn man so ein energiegeladenes Bündel war wie ich. Ich saß zwar jetzt total ruhig auf meinem Stuhl und strich mit dem Finger immer wieder sanft über die Schuppen des Drachens aber aus mir sprudelten nur so die Fragen, dass man meinen könnte ich redete ohne Punkt und Komma, was vielleicht ein negativer Aspekt war.
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Giorgiana Demetra Tepes
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BeitragThema: Re: Von Faszinationen, Drachen und ihrer Lady   So 4 Feb 2018 - 2:11

Aufmerksam lauschte ich den Worten des Mädchens und ich konnte die Fazination in ihren Augen sehen. Dies war keine eben getroffene oder gar übereilte entscheidung, nein sie hatte sich wirklich mit all dem Auseinander gesetzt und schien reges Interesse an der Forschung der Drachen zu haben. Etwas das mir durchaus gefiel, denn dass würde bedeuten, sie wäre offen für jegliches Wissen, dass ihr vermittelt werden würde. Vielleicht würde Jamie sogar darüber hinaus denken und ihre eigenen Wege gehen, um das Leben mit den Drachen für andere erträglicher oder gar verständlicher zu machen. Das dieses Mädchen sprach wie ein Wasserfall, war in diesem Fall sehr erfrischend, denn sonst waren solche Gespräche oft zu steif und steriel. Man merkte das die Zauberer und Hexen, welche sich bei uns vorstellten, sich ihr Wissen angelesen hatten. Auch das war nicht verwerflich, nur bemerkten die meisten erst dann, dass Drachen nicht so ganz die Zahmen Haustiere waren oder gar die Arbeit im Reservat die einfachste war. "Nun sagen wir es so, in unserem Reservat, haben sie ein Zuhause, aber es ist ein freies Leben ohne Käfige und ohne schmerz. Es gibt Drachen die so Wild sind, dass selbst wir uns ihnen nur mit Äußerster Vorsicht näher können,  dass ist nicht ungefährlich...wir lassen sie mit einem Bestellen Trank schlafen, so können wir sie in Käfigen transportieren, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Aber so geraten die Tiere nicht unter Stress und wachen eben einfach in dem neuen oder alten Reservat auf. Mir ist es wichtig solche Reisen, so strapatzlos wie möglich für Pfleger und Tier zu vollziehen und vor allem so gefahrenlos wie möglich...Aber hier und da gibt es doch mal eine Verbrennung oder Narbe. Es dir gegenüber zu beschönigen wäre falsch, auch wenn ich deinen Enthusiasmus wirklich erfrischend und bewundernswert finde. " erklärte ich ihr und nahm einen Schluck von meinem Butterbier, welches einen weißen Bart hinterließ, um die Stimmung aufzulockern, schnitt ich eine Lustige Grimasse und lächelte Jamie anschließend zu, ehe ich den Schaumbart entfernte.

Ich beobachtete genau wie sie mit Lythie umging. Die kleine reckte Jamie den Kopf entgegen und gab einen laut von sich der wie ein niedliches Quietschen klang. Die kleine kuschelte sich gegen Jamies Hand, sie schien sehr auf nähe bedacht zu sein und genoss diese auch. Aber wer konnte es ihr auch verübeln, sie war noch ein Baby. "Ihr Name ist Lytierth abgekürzt Lythie...Sie ist ein Rumänisches Langhorn gut erkannt.  Bücher lehren uns viel, zumindest ein gewisses Grundwissen, aber sie lehren uns nur so viel, wie ihre Schreiber selbst gelernt haben. Es ist immer schöner, eigene Erfahrungen zu sammeln und eigene Dinge zu entdecken. Nichts ist nur weil jemand ein Buch schreibt, zu ende...Wir schreiben unsere eigenen Geschichten und so sehe ich es auch mit der Drachenforschung." Ich beugte mich etwas vor und besah Lythie die da gestreichelt werden wollte und sogar an Jamie herum kletterte, als wäre sie ein Baum. Die kleinen Drachenaugen, lagen neugierig auf dem jungen Mädchen und ich konnte mir gut vorstellen, dass sich Jamie um ein solches Jungtier kümmern könnte. Dann begann die kleine auch schon los zu fragen und man könnte das Gefühl bekommen, sie würde mir am liebsten gleich folgen, aber dazu war es noch zu früh. Immerhin bedeutet dies sie müsste früher von der Schule und das wollte und konnte Giorgiana nicht verantworten."Also erstmal wäre es mir lieb wenn du mich Duzen würdest und zu seinen Fragen...Die Drachen haben einen Bezugspfleger nichts desto trotz werden sie auch an jeden anderen gwöhnt, sie wachsen teilweise mit den Pflegern auf, sonst könnte ich eine solche Reise wie die nach England nicht machen. Nur ist es so, wir haben festgestellt, dass sich die Drachen, jene Personen denen sie vertrauen selbst aussuchen. Manchmal hegen sie eine Abneigung gegen einen Pfleger und er darf nicht mehr tun, als sie zu füttern...Das ist nun einmal so. Jedes Lebewesen hat seinen eigenen Kopf Antipathie und Sympathie gehören eben dazu. Was die Mitarbeiter Zahl angeht so sind es Momentan 20 Pfleger und noch einige angestellte die weniger mit den Drachen als mit dem Gelände an sich zu tun haben...genau gezählt habe ich sie noch nie...Aber ich schätze die Hauselfen mit eingerechnet um die 50 Personen. Das Schloss ist groß und bietet genügend Zimmer, also ist platz für alle da. Einige leben aber auch außerhalb des Schlosses, das ist wie gesagt kein muss. Was das Vertrauen der Tiere angeht so versuchen wir beide Wege. Ihnen ihren Müttern zu entreißen ist keine Priorität, bei manchen geht es aber nicht anders, wie bei Lythie. Ihre Geschwister, hätten sie vielleicht angegriffen oder sie wäre zu schwach gewesen, um an ihr Futter zu gelangen. So kann sie in ruhe aufwachsen, sieht zwar mich als ihre Mutter an, kommt aber Täglich mit anderen drachen im Reservat in Verbindung, besonders mit ihrer Familie. Wenn sie ungefähr 2 Jahre alt ist, wird sie dann gänzlich entwöhnt, dass ist eben auch die schwarze Seite. Immerhin gewöhnt man sich an einen kleinen Drachen, doch gänzlich unter der Hand des Menschen aufzuwachsen ist nicht ideal für sie. Darum versuchen wir ein gesundes Mittelmaß zu finden. Wie wir mit ihnen arbeiten können und zeitgleich auch ihre Natürliche Ordnung so wenig wie möglich zu stören. Der Drache entscheidet wie und wann er mit uns arbeiten möchte nicht wir. Neben Lythie habe ich noch zwei andere Drachen aufgezogen man kann schon davon sprechen das sie zahm sind, aber...sie sind eben keine Haustiere. Sie sollen neben den Zauberern in Einklang leben. Andere sollen verstehen, wie die Tiere sich fühlen, denken ihr Soziales Wesen sehen. sie sind nicht nur wild sondern auch Familienbewusst. Junge Drachen bleiben bis zum Erwachsenen alter bei ihren Eltern und manche sogar darüber hinaus. Aber wenn dich meine Arbeit so interessiert mache ich dir ein Angebot. Wir beide gehen zu deiner Familie oder Momentan wohl eher ich alleine und wir sprechen darüber, dass du mit deiner Familie die Ferien in unserem Schloss verbringt. So kannst du dir alles anschauen und sie sehen ebenso wo du vielleicht einmal lernen wirst, Wesen zu verstehen, die nur als Zauberer Töter bekannt sind. Was hältst du davon?" Ich war gespannt wie sie reagieren würde. Solch ein Angebot, machte ich nicht jedem, aber ich wollte eben sicher sein, das Jamie sich wirklich sicher war, worauf sie sich einließ.
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BeitragThema: Re: Von Faszinationen, Drachen und ihrer Lady   Sa 10 Feb 2018 - 2:12

Ich hörte der Drachenlady aufmerksam zu, wie sie mir von dem System ihres Drachenreservats erzählte. Einiges wusste ich bereits aber alles aus der Sicht einer Dame erzählt zu bekommen, die damit aufgewachsen war und mit diesen Drachen arbeitete - das war wiederum etwas anderes. Das war die nahste Quelle, die mir momentan zur Verfügung stand. Bücher waren im Vergleich dazu nichts.
Interessiert nickte ich, legte die Stirn jedoch bei einem Punkt in Falten. Aber wie leben die Drachen eigentlich, wenn sie keine Käfige haben? Schließlich weiß selbst der kleinste Hund hier manchmal nicht wo sein Territorium endet und wo es anfängt. Drachen sind ja eben Drachen - wie haltet ihr sie davon ab, dass sie das Reservat vollkommen zerstören? Ich weiß nicht, wie ich das fragen soll ohne dabei zu wirken, als würde ich der Meinung sein, Drachen wären die reinsten Zerstörer. Das ist nicht so...Drachen sind für mich die Geschöpfe des Elementes Feuer. Feuer ist Leben... Allmählich verhaspelte ich mich und ich wusste am Schluss gar nicht mehr, was ich sagen wollte, weswegen ich mir kurz mit beiden Händen über das Gesicht fuhr. Ich sollte lieber schweigen.

Lächelnd hob ich den kleinen Drachen einwenig hoch und streichelte Lythie immer wieder über ihre Schuppen. Sie ist wahnsinnig toll... flüsterte ich und konnte meinen Blick beinahe nicht von ihr nehmen. Am liebsten hätte ich sie eingepackt und als Haustier mitgenommen - wenn es so einfach wäre. Ja aber nicht jeder hat die Gelegenheit seine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Ich geh noch zur Schule, bin Schülerin der 7. Klasse und kann meine Faszinationen für Drachen nur in Form von Lesen ausleben. Weil ich während der Schulzeit nicht näher an einen Drachen herankomme als durch Bücher. Wobei...Professor Rowan hatte letztens einen Drachen dabei Wieder begannen meine Augen ein Stückchen mehr zu leuchten. Aber Drachen sind nun mal keine Ausstellungsstücke im Museum...

Entschuldigend lächelte ich sie an. Tschuldige...Giorgiana Es war eine Überwindung für mich eine Respektperson, die viel älter war als ich, zu duzen. Es würde wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich das ‚Du‘ wirklich drauf hatte.
Ich hing Der Drachenlady quasi an den Lippen, je mehr sie mir von ihrer Arbeit erzählte. Ich konnte mir wahrlich vorstellen in einem Drachenreservat zu arbeiten. Es wäre was anderes, ich hätte Abwechslung und vor allem hätte ich die majestätischen Geschöpfe um mich herum. Als Giorgiana endete und mir ein Angebot unterbreitete, was ich wohl in meinen kühnsten Träumen nicht erwartet hätte, bekam ich tellergroße Augen. Wirklich? Ja gern! Enthusiastisch musste ich mich beherrschen nicht meine Stimme zu erheben. Stattdessen strahlte ich über beide Ohren und machte mir bereits eine Liste wem ich als erstes davon erzählen würde. Das wäre wirklich toll wenn das klappen würde. Aber Sie...du würdest wirklich zu meinem Vater reisen und ihn selbst fragen, ob er es erlauben würde? Die Frau wurde mir immer sympathischer. Wer weiß, vielleicht würde ich eines Tages auch zu so einer „Drachenlady“ werden?
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Giorgiana Demetra Tepes
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BeitragThema: Re: Von Faszinationen, Drachen und ihrer Lady   Fr 9 März 2018 - 3:06

Die kleine hatte wirklich viele Fragen, aber das gefiel mir, nur zu schade, dass sie nicht wusste wie ein Drache wirklich lebte. Sollte ich es ihr sagen? Nein, sie verstand wenn sie es sehen würde. Also zückte ich mein Notizbuch und lächelte Jamie an. Ich schob ihr einen Bleistift und das Buch zu. "Nun wie wäre es wenn du mir erstmal deine Adresse aufschreibst, damit ich mich an deinen Vater wenden kann oder deine Mutter. Je nachdem wen ich da eher ansprechen soll meine kleine. Ich empfinde deine Frage nicht als...Unwissenheit über das Wesen der Drachen sondern, als das was alle sehen, lernen und kennen. Man muss sehen um zu verstehen, aber vor allem muss man daran glauben, dass es funktioniert kannst du das?" fragte ich lächelnd und trank noch einen Schluck von meinem Butterbier. Sie erzählte weiter und ich empfand es als merkwürdig, dass Die Schulleiterin Drachen in der Schule zu lies. Ja sie waren nicht das was alle von ihnen hielten, doch ich befürchtete einfach, dass Personen auf die Idee kamen, solche Geschöpfe seien wunderbar als Haustiere geeignet und das waren sie nicht. Sie brauchten ihre Freiheit und mussten irgendwie...leben können. Doch hoffte ich einfach, dass dieser Professor, das Tier zu einem gegebenen Zeitpunkt frei liese, denn alles andere wäre nicht richtig. Wieso? Weil es verboten war, einen Drachen als Haustier zu halte und sicher konnte man damit argumentieren, dass ich Lythi mit mir herum trug. Doch würde auch sie irgendwann wenn sie stark genug war, wie alle Drachen im Reservat leben. Es waren nicht die aller besten Bedingungen und es wäre leichter würde es Geschützte gebiete geben in denen die Drachen in ruhe leben konnten. Doch die gab es nicht und so war das Reservat ihre einzige Chance. Doch vielleicht hatte diese junge Dame vor mir neue und innovative Ideen. Ich beugte mich vor und lächelte ihr aufmunternd zu. Sie hatte nichts falsch gemacht, sie war jung und wissbegierig. Sie würde sehr gut in unser Reservat passen und sicher viel lernen. "Weißt du, ich sage immer es geht auch darum zu verstehen...Die Gefühle und Emotionen der Tiere zu verstehen. zu sehen was sie brauchen und zu versuchen sie so artgerecht wie möglich zu halten. merke dir ein Reservat ist nur ein Kompromiss und wenn die Tiere einen eingehen, sollten wir das auch tun. Was bedeutet, wir lernen sie zu verstehen, wahrzunehmen was sie brauchen und ihnen die bestmöglichen Lebensbedingungen zu schaffen. Wenn du das kannst, dann sind diese Tiere nicht mehr nur ein teil der Faszination, sondern können viel mehr sein. Ich werde wie versprochen alles in die Wege leiten, aber bis dahin musst du mir auch etwas versprechen. Ich werde dir Bücher zukommen lassen, die du liest, bis du bei mir bist. Sie beinhalten Verhaltensregeln im Reservat und du wirst lernen deine Angst abzulegen, das bedarf Training. Wenn ein Raubtier deine Angst und Unsicherheit spürt, überträgst du sie auf die Drachen. Das sollten wir vermeiden, denn wenn die Drachen größer sind, sind sie nicht mehr so niedlich wie Lythie. Ich werde die Bücher nach Hogwarts schicken, du darfst sie nicht weitergeben, es sind meine Privatbücher...nun an deine Familie schon aber bitte an niemand sonst. Sie beinhalten einige Forschungsergebnisse die ich nicht unbedingt in Minderjährigen Händen wissen will. Sie sind abgeschwächt und nicht alles steht drinnen. Somit bietet sie keine Gefahr, ich will nur nicht das jemand unbesonnen auf die Idee kommt, man könnte mit einem Drachen einfach so kuscheln, denn das bedarf Zeit, Verständnis und Fürsorge. Aber das allerwichtigste ist Vertrauen." erklärte ich ihr und wartete ab, wie sie auf all das Reagieren würde.

ENDE
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