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 Time never changes, People do...

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Clayton Adams
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BeitragThema: Time never changes, People do...   Mo 29 Jan 2018 - 19:10

Die erste Woche des neuen Schuljahres gehörte mittlerweile der Vergangenheit an und so langsam schloss der Alltag am Abschluss des vorherigen Jahres an. Der Unterricht hatte begonnen und die Schüler hielten sich in den ersten Wochen noch vermehrt an die Regeln, den Verbotenen Wald nicht zu betreten. Später würde das dann wieder anders aussehen, wie der Wildhüter es bereits miterleben durfte, doch solange es noch halbwegs ruhig um das Schloss war, hatte er sich den heutigen Nachmittag von der Schulleiterin frei geben lassen, um Hogsmeade einen Besuch abzustatten. Dies jedoch nicht, weil er etwas einkaufen wollte oder sonstige Erledigungen zutun hatte, sondern weil er die letzte Woche vermehrten Briefkontakt mit Giorgiana gehabt hatte, die ihn hatte wissen lassen, dass sie zur Zeit in England war. Er kannte die Hexe noch aus Schulzeiten, wo sie sich trotz des Altersunterschiedes und den unterschiedlichen Häusern dennoch sehr gut verstanden hatten. Ja, Giorgianas Vater hatte ihn sogar einmal in ihr Schloss nach Rumänien eingeladen. Manchmal war Clayton auch die leise Vermutung gekommen, dass die Jüngere etwas mehr als rein freundschaftliche Gefühle für ihn gehegt hatte und obwohl seine Eltern ihn ebenfalls dazu ermutigten, sich um eine mehr als rein freundschaftliche Basis zu bemühen, waren sie bis zu seinem Schulabschluss lediglich gute Freunde geblieben. Dass von diesen Empfindungen heute sicherlich nichts mehr übrig war, brauchte nicht hinzugefügt zu werden, denn schließlich hatten sie sich seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen und waren beide ihrem eigenen Leben nachgegangen. Dennoch war Clay immer froh über ihre Briefe gewesen, denn sie war fast der einzige Kontakt, der ihm von Hogwarts geblieben war, was keine Selbstverständlichkeit war, wenn man bedachte, dass sie die meiste Zeit ihres Lebens in Rumänien war. Trotz der Tatsache, dass sie sich schriftlich natürlich gewisse Ereignisse aus ihrem jeweiligen Leben mitgeteilt hatten, konnte man doch auch in Briefen nicht alles festhalten, was in der Zwischenzeit geschehen war. In Claytons Fall hatte er es damals sogar absichtlich nicht übers Herz gebracht, ihr den Tod seiner Frau zu schreiben, weswegen die Jugendfreundin vermutlich noch damit rechnen würde, dass er verheiratet war und bereits ein Kind hatte. Die Schwangerschaft hatte den Wildhüter damals nämlich in solche Euphorie versetzt, dass er jedem, den er kannte, davon erzählt hatte - einschließlich Giorgiana. Demnach war ihm bewusst, dass es einige Dinge gab, die es aufzuholen galt, doch in erster Linie war er auch einfach gespannt, sie nach all der Zeit wieder einmal zu sehen.

Der Verabredungsort war ein kleines Café in Hogsmeade, welches etwas abseits der Hauptstraße lag und deshalb nicht so überfüllt war wie die Drei Besen und keinen kitschigen Touch hatte wie das Madame Puddifoot's. Clayton war gehüllt in eine graue Jeans, ein schwarzes Hemd - was bei ihm eher selten vorkam - und seine übliche braune Lederjacke. Trotz des Reinblüterstatus' hatte er die Zaubererumhänge nie so wirklich gemocht, was man ihm bereits als Schüler angesehen hatte. Er betrat das Café und sah sich aus seinen dunkelbraunen Augen um, wobei ihm zwar einige Gestalten auffielen, doch keine, die ihm wirklich bekannt vorkam. Im selben Moment wurde ihm bewusst, dass er ja gar keine Ahnung hatte, wie Giorgiana jetzt aussah, schließlich konnte er sich nur auf seine Erinnerungen aus der Schule berufen und das war lange genug her, dass er sie möglicherweise gar nicht erkennen könnte. Dass sie sich wohl ein gewisses Erkennungsmerkmal hätten ausmachen sollen, fiel dem Wildhüter etwas spät ein, weshalb er sich zunächst etwas unschlüssig durch die braunen, halblangen Haare fuhr, die er wie immer zurückgestreift trug, und die Anwesenden nochmals genauer musterte. Nunja, so wie er es erkennen konnte, schien hier niemand auf jemanden zu warten, also war sie vielleicht ja auch noch gar nicht hier. Also setzte Clayton sich an einen zentraleren Tisch, von dem er die Türe gut im Blick hatte, zog seine Lederjacke aus und hängte sie über die Stuhllehne. Die Ärmel des Hemdes wurden nach oben gekrempelt und so wartete er nun und hoffte darauf, dass die ehemalige Mitschülerin ihm entweder bekannt vorkommen würde, wenn sie eintrat, oder sie ihn vielleicht sogar zuerst wiedererkannte.
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Giorgiana Demetra Tepes
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Mo 29 Jan 2018 - 20:54

Lythierth

Ich richtete mich am Nachmittag etwas her, für das Treffen mit Clay. Als ich her kam, hatte ich nicht im Traum daran gedacht einen alten freund wieder zu treffen und es wahrlich nicht wirklich eingeplant. Da ich nun aber eine geraume Zeit hier sein würde, sprach nichts dagegen einige alte Kontakte aufleben zu lassen und sich mit jemandem auszutauschen, dem man einst vertraut war. Es fühlte sich für mich nicht sonderlich anders an, im Vergleich zu unserer Schulzeit, wir waren Erwachsener geworden und gingen unserer Wege. Ich tat was meine Familie seit Generationen tat und beschäftigte mich, mit der Erforschung und Züchtung von Drachen so wie deren Geschichte und Clay, der war nun Wildhüter von Hogwarts. Seine Briefe waren meist recht erheiternd und doch hatte ich das Gefühl, es wäre auch für ihn eine Wohltat, eine alte Freundin wieder zu sehen. Doch hatte ich eine Sache vergessen...ihn zu fragen wie er aussah. Ich hatte doch keine Ahnung wie er nun aussehen würde oder geschweige denn woran ich ihn erkennen kann. Dumm, dass hätte ich wohl in meinem letzen Brief erwähnen sollen, aber er hatte auch nicht gefragt. Das war wohl etwas, dass man meinerseits unter die Kategorie Dummheit einreihen konnte. Aber scheinbar haben wir beide diese Tatsache einfach außer acht gelassen, weil sich jeder auf das Treffen freute.  Ich befasste mich damit mein Haar durch das Schwingen meines Zauberstabes zu glätten und mit einem weiteren Schwung, wickelte sich ein kleiner Perlenkranz in mein Haar. Anschließend zog ich das lange schwarze Kleid an und schlüpfte in meine Schuhe, nun brauchte ich nur noch den Umhang umzulegen und los zu gehen. Aber da hätte ich beinahe Lythie vergessen...die kleine versteckte sich unter der Kapuze meines Umhangs und ich befestigte das kleine Ledernde Halsband mit den Runen, um ihren Hals.

Gemeinsam mit dem kleinen Drachen, ging ich aus dem Gasthaus hinaus und folgte der Straße ein kleines Stückchen. Das Café war nicht weit entfernt und so blieb mir nicht viel Zeit, um mir zu Überlegen, wie ich nun Clay finden konnte. Ich hatte weniger Pickel und Sommersprossen im Gesicht, eine Brille trug ich auch nicht mehr. Als junges Mädchen, war ich nicht gerade eine Schönheit, zumindest nicht in den ersten drei Schuljahren. Das hatte sich mittlerweile geändert, zumindest wenn man meinem Vater glauben mochte. Als ich das Café betrat, nahm ich die Kapuze ab udn schaute mich um. Hier saßen viele Leute und ich konnte schlecht jeden einzelnen ansprechen. Also setzte ich mich an einen Tisch, neben einem komischen Kerl in Jeans und Hemd. Vielleicht war Clay noch nicht da und würde mich bemerken wenn ich hier einfach wartete? Das war zumindest meine Hoffnung...Die Kellnerin kam zu mir herüber und lächelte mir freundlich zu. "Was darf es sein Miss?" fragte sie und ich erwiderte unsicher. "Ich hätte gern eine heiße Schokolade, aber bitte mit Kokusmilch...und dazu ein Erdbeertörtchen." Die Dame notierte sich alles und verschwand. Ich hingegen musterte diesen Kerl an dem tisch gegenüber, er schien...anders als die Leute hier zu sein, vielleicht jemand der hier auf seine Frau wartete? Lythie schien Interesse an ihm zu haben, hopste auf den Tisch und ging bis zum Rand, weiter konnte sie sich nicht von mir entfernen. Die kleinen Nüstern der Drachen Nase, öffneten und schlossen sich aufgeregt. Sie nahm seinen Geruch auf und legte den Kopf etwas zur Seite.Sie schien darauf zu warten, dass der Herr ihr seine Aufmerksamkeit schenkte. Immerhin, könnte er Fleisch in seiner  Hemdtasche versteckt haben. Als die Kellnerin meine Bestellung brachte, nahm ich einen schluck vom Kakao und bemerkte, dass jener ziemlich bitter war. Absolut nicht mein Geschmack, da ich aber keinen Zucker hatte, räusperte ich mich kurz. "Hrm...entschuldigen sie Sir? Könnte ich mir ihren Zucker ausleihen, sie würden mit damit eine große Freude machen?"
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Mo 29 Jan 2018 - 21:24

Von sich selbst zu behaupten, wie viel oder wenig man sich verändert hatte, ist wohl nie ein wirklich einfaches Unterfangen, doch zumindest hätte Clayton Giorgiana nach ihrem Haar oder der Farbe der Kleidung, welche sie gedachte anzuziehen, fragen können. Nunja, jetzt war es wohl sichtlich zu spät, sich darüber Gedanken zu machen und er musste wohl irgendeinen anderen Weg finden, um die alte Bekanntschaft zu erkennen. Ein paar Augenblicke nachdem er sich gesetzt hatte, war die Kellnerin auch schon an seinen Tisch getreten und er bestellte sich einen schwarzen Kaffee. Dann richteten sich seine dunklen Augen wiederum zur Türe. Es war wirklich nicht einfach, jede eintreffende Person ein wenig zu mustern, ohne dabei als unangenehmer Stalker aufzufallen und nach ein paar Minuten seufzte der Wildhüter etwas ratlos. In der Zwischenzeit hatte die Kellnerin seinen Kaffee gebracht und er nippte gerade an dem Heißgetränk, als eine Frau sich am Tisch neben ihm niederließ. So unauffällig wie möglich blickte er zu ihr hinüber und konnte nicht genau sagen, ob sie ihm bekannt vorkam oder nur auffiel, weil sie deutlich hübscher war, als die anderen Gäste im Lokal. Nicht, dass er so sehr darauf achten würde, es überraschte ihn selbst ein wenig, dass ihm dieses Detail auffiel, weswegen er sich rasch wieder abwandte. Je mehr er versuchte, das Gesicht aus seiner Vergangenheit mit irgendjemandem hier in Verbindung zu bringen, desto verschwommener wurden seine Erinnerungen an die Giorgiana von damals und er glaubte schon, dass er am Ende vom Tag weder wissen würde, wie sie heute aussah, noch sich richtig an ihr damaliges Aussehen erinnern zu können.

Unschlüssig fuhr der Mann sich durch das Haar und bemerkte dann plötzlich aus dem Augenwinkel eine Bewegung am Tisch neben sich. War das...? Er drehte den Kopf und erkannte tatsächlich einen kleinen Drachen dort sitzen, der ihn aufmerksam beobachtete und den kleinen Kopf schief gelegt hatte. Langsam begann es Clayton zu dämmern und gerade wollte er noch einen genaueren Blick auf die Frau, deren Wesen das offensichtlich war, werfen, als jene ihn ansprach und nach Zucker fragte. Im ersten Moment realisierte er gar nicht, was sie gesagt hatte, denn der direkte Blick in ihre Augen hatte Giorgianas Bild als Schülerin plötzlich wieder äußerst lebhaft in sein Gedächtnis gerufen. Und obwohl diese Frau wirklich sehr verändert aussah... die Augen stimmten. Und der Drache... „Giorgiana? Bist du's?“, fragte er sie dann gerade heraus und hatte den Zucker, nachdem sie eigentlich gefragt hatte, schon vollkommen vergessen. Mann, das wäre nun extrem peinlich, wenn er sich irrte, doch dieses Risiko war ihm bereits bewusst geworden, nachdem er draufgekommen war, dass er keine Ahnung hatte, wie seine Verabredung aussah. Doch wie viele Leute würden denn in der Öffentlichkeit mit einem kleinen Drachen herumlaufen? Gut, nur weil sie mit Drachen arbeitete, hieß dies noch lange nicht, dass sie sie auch an der Leine mit sich herumführte, doch so absurd war die Schlussfolgerung dann doch nicht. Immerhin war dieses Wesen hier ganz eindeutig ein Junges und ganz gleich ob Drache oder nicht - jedes Junge brauchte doch eine „Mutter“. Etwas angespannt wartete er schließlich ihre Antwort ab und war bereits darüber erstaunt, wie sehr sie sich über die Jahre verändert hatte. Vorausgesetzt sie war es auch.
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Mo 29 Jan 2018 - 22:32

Ich erschrak ein wenig als mich der Mann ansprach und musterte ihn genauer. Jetzt wo ich ihn so ansah, bemerkte ich hier und da doch dinge von früher. Er war schon immer, wie ich es nannte ein Rebell. Jetzt wo ich ihn genauer betrachtete, war es schon fast peinlich ihn nicht gleich erkannt zu haben, aber scheinbar ging es nicht nur mir so. Er hatte auch dreimal hinsehen müssen und zum glück hatte wenigstens er mich erkannt, sonst wäre das ganze sicher noch peinlicher geworden. Ich nahm meine Tasse und setzte mich an seinen Tisch, natürlich folgte der kleine Drache und rutschte gleich mal näher zu Clay. "Entschuldige, dass ich dich nicht sofort erkannt habe...Du hast dich ziemlich verändert. Es war mir vollkommen entfallen, dir in dem Brief zu schreiben wie ich aussehe oder woran du mich erkennen könntest, aber es ist schön dich zu sehen." Ich umarmte den Wildhüter und lächelte ihm warmherzig entgegen. Irgendwie hatte ich ihn mir ungepflegter vorgestellt, aber das lag wohl an manchen Mitarbeitern im Reservat, die oftmals ebenso streng rochen, wie der Mist der Drachen. Umso erfreuter war ich, ihn bei so guter Gesundheit zu sehen.

Zehn Jahre waren eine lange Zeit und sicher war bei uns beiden viel passiert. Wobei ich ihm das meiste sowieso schon geschrieben hatte und er mir. Sollte ich ihm sagen, dass mir der Verlust seiner Frau leid tat? Nein keine gute Idee, es könnte die heitere Stimmung ruinieren, also entschied ich mich lieber nach seiner Arbeit zu fragen. "Gut siehst du aus, es ist schön nach so langer Zeit ein Vertrautes Gesicht zu sehen. Naja mehr oder weniger vertraut. Wie läuft deine Arbeit in Hogwarts? ich hatte nicht angenommen, dass du je dort arbeiten würdest um ehrlich zu sein. Ich hatte immer geglaubt, du wärst irgendwann der Typ Kerl, der Auror wird oder einen eigenen Laden, mit Tieren besitzt. Aber das du gleich ganze Ländereien verwaltest, damit habe ich wirklich nicht gerechnet." Während ich mit ihm sprach, machte sich Lytie daran, an seinem Hemd hoch zu klettern und auch rein. Aber da war kein Fleisch zu finden, also kam sie wieder heraus und setzte sich auf seine Schulter um alles genau im Blick zu haben. Musterte man den kleinen Drachen genauer, könnte man bemerken, dass ihr ein Beinchen fehlte bzw. es nur halb ausgebildet zu sein schien. "Entschuldige, sie ist etwas aufdringlich bei ihr fremden Personen, ein Flegelalter in dem sie jedem zeigen will, wie stark sie ist. Manchmal kann das sehr lästig sein, aber alleine lassen kann ich sie auch nicht, noch jedenfalls. Ich kann es gar nicht glauben das wir hier sitzen, es erinnert an alte Zeiten. Ich soll dich übrigends von meinen Brüdern grüßen, sie hoffen, du bist wohlauf und ich habe dir eine Kleinigkeit von meinem Vater mitgebracht." Da holte ich auch schon ein kleines Buch hervor, über Magische Geschöpfe die in Rumänien Heimisch sind und reichte es Clay. "Ich hoffe du magst es, er war sich sicher du könntest etwas damit anfangen, da einige Arten wohl auch in den Ländereien von Hogwarts zu finden sind."  Es war merkwürdig wieder hier zu sein, auch wenn ich viele Jahre in England verbracht hatte...Fühlte ich mich fremd. Vielleicht lag es daran, dass ich meiner zweiten heimat, in letzter Zeit keine Besuche abgestattet hatte. Es gab eben viel im Reservat zu tun und ich konnte  mich in diesem Muffigen Gasthaus nicht wirklich wohlfühlen. Aber das sollte dieses Treffen nicht beeinflussen.  "Ich bin wirklich unsagbar froh dich zu sehen...eine Willkommene Abwechslung zu meinem sonstigen Alltag."
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Mo 29 Jan 2018 - 23:24

Hätte Giorgiana ihn offen als Rebell bezeichnet, hätte Clayton wohl laut auflachen müssen, denn seiner Ansicht nach war die Tatsache, dass er sich ungerne in Zaubererumhänge kleidete auch schon das einzige, was ihn in der Zauberergemeinschaft unkonventionell erscheinen ließ. Doch manch einer würde auch seine Abneigung zu Small-Talk Gesprächen als rebellisch beziehungsweise manchmal sogar unhöflich bezeichnen. Es stimmte wohl, dass er sich nicht nur äußerlich verändert hatte, denn der Verlust seiner Frau und seines Kindes hatten sich so tief in ihm eingeprägt, dass er seine freundliche und offenherzige Ader von Früher beinahe verloren hatte. Oder zumindest war er sich sogar sicher gewesen, dass diese Eigenschaften mit Lucy gestorben waren. Doch als sich seine Vermutung, dass es sich bei der Drachenbesitzerin tatsächlich um seine frühere Freundin handelte, sich als wahr herausstellte, hellte sich sein Gesichtsausdruck merklich auf, sodass die freudigen Züge von damals wohl doch noch einen kleinen Platz in seinen Augen erhielten. Ihre Worte brachten ihn sogar zum Lachen, wofür er nun auch nicht unbedingt bekannt war. „Und du erst, ich dachte mir gerade, wie peinlich es wäre, wenn ich jetzt die falsche Frau anquatsche.“, erwiderte er schmunzelnd und zog sie ebenfalls in einer festen Umarmung an sich. Ja man könnte wohl ehrlich sagen, dass er sie vermisst hatte. Zwar waren sie immer mehr oder weniger in Kontakt gewesen, doch es war trotzdem noch etwas ganz anderes, sich nach zehn Jahren wieder einmal zu sehen.

Clayton rutschte mit seinem Sessel ein Stück zur Seite, um Giorgiana ausreichend Platz an seinem Tisch zur Verfügung zu stellen und konnte sie nun endlich etwas genauer betrachten, ohne Gefahr zu laufen, der Belästigung bezichtigt zu werden. „Danke, du siehst... toll aus.“, erwiderte er zunächst und meinte es auch so. Nicht, dass er sie in der Schulzeit hässlich gefunden hatte, doch die Veränderung der Zeit hatte sich definitiv zu ihren Gunsten ausgewirkt. „Naja, das mit dem Auror war ja gar nicht so falsch.“, sagte er dann mit einem Zwinkern, schließlich war er tatsächlich lange im Ministerium gewesen, auch wenn es eigentlich nie seine erste Berufswahl gewesen war. Doch wer wusste, ob er jemals von dort weggegangen wäre, wenn seine Frau nicht umgekommen wäre. Schließlich war die Bezahlung dort doch besser als in Hogwarts und wenn sie wirklich eine Familie gehabt hätten, wäre es ihm wichtiger gewesen, jene zu versorgen, als seinem Kindheitstraum von einem Beruf mit magischen Geschöpfen nachzugehen. Aber das alles gehörte der Vergangenheit an und Clayton wusste, dass er endlich darüber hinweg kommen musste, weshalb er das Thema seines Berufs gerne noch weiter ausführte: „Aber es war wirklich eine gute Entscheidung nach Hogwarts zu gehen. Es ist nicht gerade ein Spaziergang, die ganzen Ländereien zu verwalten, aber ich hab mit magischen Wesen zutun und bin die meiste Zeit draußen, was will man mehr?“ Eine rhetorische Frage, denn für ihn war es tatsächlich der ideale Beruf, weswegen er Professor Chantealee sehr dankbar war, dass sie ihm die Chance gegeben hatte.

Als der kleine Drache an seinem Hemd hochkletterte und sich auch darin umsah, schmunzelte Clayton und blieb aber ruhig sitzen, bis das schuppige Tier sich auf seiner Schulter niedergelassen hatte. „Tja, wenn ich gewusst hätte, dass du hier bist, hätte ich dir etwas mitgebracht, aber so.“, sprach der Wildhüter den Drachen an und zuckte leicht mit den Schultern, ehe er zu Giorgiana aufblickte und leicht abwinkte. „Ist doch kein Problem. Was ist mit ihrem Bein? Genetische Verkümmerung oder wurde sie attackiert?“, erkundigte er sich, nachdem er das nicht vollständig ausgebildete Beinchen bemerkt hatte. Als seine Schulfreundin ihm dann die Grüße von ihren Brüdern überbrachte, lächelte er wieder. „Vielen Dank, grüß sie auch von mir.“, gab er dann zurück, ehe er überrascht die Augenbrauen hochzog, als sie meinte, ein Geschenk von ihrem Vater für ihn zu haben. Behutsam nahm er dann das Buch in die Hände und blätterte es ein wenig durch. „Das ist großartig, richte ihm meinen Dank aus.“, sprach er aufrichtig und legte die Lektüre vor sich ab, um anschließend einen Schluck von seinem Kaffee zu trinken. Dabei sah er Giorgiana jedoch weiterhin direkt ins Gesicht und nickte abermals auf ihre Worte. „Ich freue mich auch sehr, dich wiederzusehen. Wie läuft es bei euch im Reservat? Geht es allen gut?“, erkundigte er sich dann postwendend nach ihrem Beruf, obwohl sie es ihm wahrscheinlich geschrieben hätte, wenn irgendetwas nicht in Ordnung wäre.
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Giorgiana Demetra Tepes
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Di 30 Jan 2018 - 14:25

Er hatte recht, das wäre wohl peinlich geworden. Aber zum glück hatte er die richtige angesprochen. Immerhin waren wir in der selben Situation gewesen, doch das war nun einerlei.  Hatte er mir gerade ein Kompliment gemacht? Mit sowas konnte ich nur schwerlich umgehen, in meinem Beruf war ich selbstsicher und neben einem Kerl zu schlafen, machte mir nichts aus. Wieso auch? Es kam oft genug vor, dass ich mit den anderen draußen im Reservat schlief. Etwas das mein Vater nicht gerne sah, umso froher war ich meine Geschwister zu haben. Die waren was das anging, genauso verrückt wie ich. Zumindest Ivan...Irgendwie wirkte Clay für mich etwas verschlossen, aber kein wunder, dass was ihm widerfahren war, wünschte ich nicht einmal meinem ärgsten Feind. doch hatte ich die Hoffnung, etwas Zeit mit einem Freund zu verbringen würde seine Seele erhellen.  "Nun das klingt alles ziemlich spannend und aufregend wenn du mich fragst. Ein Auror würde vielleicht auch nicht so wirklich passen.  Ich denke du gehst in deinem Beruf auf , genauso wie ich. Ländereien zu verwalten, ist wohl nicht weniger anstrengend als ein ganzes Reservat." Ich lächelte und nahm einen Bissen von meinem Erdbeertörtchen. Hatte er sich schon etwas bestellt? Sicher war ich mir nicht, doch sollte ich ihm wohl anbieten, dass ich seine Rechnung übernehmen. Immerhin tat ich das sehr gerne und da kam die Sprache auch schon auf Lytie..."Nun sie wurde so geboren, ihre Mutter hätte sie nicht verstoßen, aber unter ihren Geschwistern wäre sie verhungert. man könnte es natürliche Selektion nennen, aber wenn ich verhindern kann, das ein Drache stirbt tue ich es. Was meine Arbeit in unserem reservat angeht, so wird es mir wohl bald überschrieben werden, aber ich weiß nicht ob ich meinen Brüdern nicht gleich viel Verantwortung übertrage oder nur Ivan...Meine Schwester ist noch zu jung und besucht zur Zeit noch Hogwarts. Die Rumänische Schule, war meinen Eltern nicht...standesgemäß genug. Sie legten zu viel wert auf unseren Titel, als das sie wirklich etwas beigebracht bekommen hätte." erklärte ich und linste zu Lytie die von Clay runter kletterte und ihren Kopf in meine Tasse steckte. Ein kleiner Drache der Kakao mochte, merkwürdiges kleines Ding, aber ich hatte sie sehr gern. Mit meinem Zeigefinger der rechten Hand, deutete ich auf Lyties Halsband. "Ich habe eine Technik entwickelt, wie man Drachen schonender transportieren kann. Ich hoffe damit anklang in einem hiesigen Reservat zu finden. Die Drachen werden von klein auf daran gewöhnt ein Halsband angelegt zu bekommen, von dem Pfleger ihres Vertrauens. Bei uns in Rumänien haben wir das ganze schon umgesetzt. Auf meiner Haut befindet sich ein Runenrad, es kommt einem Tattoo gleich, diese Runen sind auf jeden Pfleger angepasst und nur er kann seine Drachen damit steuern. Das klingt nun als würde man ihr Bewusstsein beeinflussen können aber so ist es nicht gemeint. Dieses Halsband sorgt einfach dafür, dass der Drache nicht sonderlich weit von meiner Seite weichen kann. Es bedarf jedoch noch anderer Zauberer, die diese Eskorte mit übernehmen. Sie haben Schutzrunen, die dafür sorgen, dass der Drache für die Muggle nicht sichtbar ist und sich selbst in einer Schutzkuppel aufhält. Das ganze funktioniert gut und ich habe die Erfahrung gemacht,dass Drachen dadurch nicht so aggressiv werden. Sicher wir kennen sie als willenlose Bestien, aber das sind sie nicht. Man muss sie und ihr Verhalten nur verstehen, wie bei jedem Raubtier. Versteht man es, kann man sich ihnen gefahren los nähern. In der Brutzeit, sollte man dies allerdings vermeiden. Für einen Fall, dass der Drache zu Wild ist, habe ich eine Art Schlafstaub entwickelt, de nur bei Drachen funktioniert. Es gibt eine Blume, die sie einschlafen lässt. So kann man sie in einem Käfig wenn es denn sein muss, viel behutsamer Transportieren...Außerdem bin ich noch an einer anderen Sache dran, doch diese ist mehr oder minder nur in meinem Kopf und die meisten, halten mich deswegen für leicht verrückt." lächelte ich und bemerkte das ich ziemlich viel gesprochen hatte. Etwas peinlich welch Euphorie ich in meine Erzählung legte. So etwas gehört sich nicht für jemand wie mich, es war Kindlich gerade zu Mädchenhaft. Doch ich liebte meine Arbeit nun einmal und ich hoffte viele damit zu erreichen. Schmunzelnd sah ich zu ihm und beugte mich etwas vor um dem kleinen Drachen das Halsband abzunehmen und es Clay zu reichen. Es bestand aus Drachenleder und die Runen, schienen tief in die Haut eingebrannt worden zu sein.  Indessen streichelte ich Lytie einfach sie würde nicht von mir weg gehen, in ihren Augen, war ich ihre Mutter. "Ich möchte einfach nur, dass kein Geschöpf behandelt wird als sei es ein Monster...Wir fördern ihre Wut indem wir ihnen die Eier stehlen oder...sie in Käfige sperren um sie für unsere Belustigung zu nutzen. Ich will einfach etwas verändern, darum bemühe ich mich so...Hrm und was ist mit dir? Hast du nie daran gedacht, wieder jemand in dein Leben zu lassen? du kannst mir nichts vor machen...dein Beruf füllt dich aus, aber deine Lehre kann er nicht füllen...Vielleicht solltest du mehr mit Freunden machen und auch ein Leben außerhalb deines Berufes führen Clay...vergessen wirst du sowieso nie, so ist das mit Menschen die man liebt."
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Di 30 Jan 2018 - 16:12

Ja, man konnte wirklich von Glück reden, dass sie sich nicht auf peinlichere Weise gegenseitig entdeckt hatten und zumindest für den Wildhüter war nun sicher, dass er das Gesicht der Hexe so schnell nicht mehr vergessen würde - wobei sie natürlich wiederum beide eine ziemliche Veränderung durchmachen müssten, sollten sie sich erneut zehn Jahre lang nicht sehen, aber das musste ja auch nicht sein. Und wenn, dann würden sie beim nächsten Mal bestimmt daran denken, sich gegenseitig ein aktuelles Foto zukommen zu lassen, wenn sie sich verabredeten.
Clayton lächelte, als Giorgiana richtig erkannte, dass er in seinem Beruf aufging. Es war so ziemlich das gewesen, was ihm die eigene Haut gerettet hatte, immerhin war er in den vier Jahren nach Lucys Tod praktisch ein Wrack gewesen, was er ihr jedoch nicht auf die Nase binden wollte. Er war nicht stolz darauf, damals dem Alkohol verfallen zu sein und all sein Geld versoffen zu haben, bis er aus der damaligen Wohnung geflogen war. Nein, diese Dinge hatte er weder in seinen Briefen erwähnt, noch gedachte er, es jetzt zur Sprache zu bringen. Viel eher hatte Hogwarts ihm die Möglichkeit gegeben, einen Neuanfang zu wagen, auch wenn er es noch nicht gänzlich geschafft hatte, die Vergangenheit wirklich loszulassen. „Die Arbeit im Ministerium war eine recht gute Schule, aber ich wäre wohl nie dorthin gegangen, wenn meine Eltern nicht so versessen darauf gewesen wären, dass ich wie der Rest der Familie dort hingehe. Von dem her bin ich wirklich froh, jetzt dem nachgehen zu können, was ich eigentlich schon in der Schulzeit machen wollte.“ Dies war ja schließlich ein Thema gewesen, bei dem die Beiden sich schon damals gut verstanden hatten. Die Faszination für magische Tierwesen ließ einen eben nicht los, egal wie alt man wurde und Clay freute sich auch sehr für Giorgiana, dass in ihrem Reservat alles in Ordnung zu sein schien.

Als sein Gegenüber schließlich seine Frage nach Lythies Beinchen beantwortete, lauschte der Wildhüter aufmerksam ihrer Erzählung, während er den kleinen Drachen dabei beobachtete, wie er seinen Kopf in seine Tasse steckte. Clayton störte sich nicht an der Neugierde des Tieres, schließlich mussten Jungtiere auch alles um sie herum erkunden dürfen. Egal ob sie nun magisch waren oder nicht. „Ich verstehe. Nunja, das Ankämpfen gegen die natürliche Selektion kenne ich selbst auch nur zu gut. Wenn man die Möglichkeiten hat, zu helfen, dann könnte mich auch nichts davon abbringen und wie es scheint, ist Lythie wohl ganz froh darüber, nicht am Hungertod gestoren zu sein.“, erwiderte er schmunzelnd und strich mit der Hand vorsichtig über den schuppigen Kopf des Tieres, ehe er zugleich überrascht als auch beeindruckt aufblickte, als Giorgiana erzählte, dass sie das Reservat wohl bald überschrieben bekommen würde. „Das ist doch mal eine große Sache, herzlichen Glückwunsch.“ Dass sie jenes Erbe überlegte, mit ihren Brüdern zu teilen, war recht verständlich, denn es gab bestimmt einiges zutun, um das man sich alleine unmöglich kümmern konnte. Trotzdem machte es schon etwas her, wenn man der Besitzer eines ganzen Reservats war.

Giorgiana machte den Wildhüter auf das Halsband des kleinen Drachen aufmerksam und erzählte ihm, was es damit aufsich hatte. Scheinbar hatte sie sich wirklich viel damit beschäftigt, wie sie den Zugang von Mensch zu Drache erleichtern konnte und Clayton fand, dass es gut war, was sie tat. Es war einfach, positiv auf Einhörner oder Thestrale - wenn man sie sehen konnte - eingestellt zu sein, denn diese gehörten zu den sanfteren Geschöpfen, auch wenn man dies bei letzteren häufig nicht glauben wollte. Auch Hippogreife waren beliebter, wenn man mit ihnen umzugehen wusste, doch kaum jemand machte sich wohl die Mühe, das Wesen eines Drachen zu verstehen, sondern stempelten die Tiere schon von vornherein als aggressiv und gefährlich dar, was schlicht und ergreifend nicht der Wahrheit entsprach. Jedes Wesen hatte seinen ganz eigenen Charakter und nur weil man jenen nicht verstand, hieß es nicht, dass er automatisch schlecht war. „Das ist wirklich interessant, ich bin beeindruckt.“, gab er lächelnd zu. „Und diese Halsbänder funktionieren auch bei ausgewachsenen Drachen? Passiert es da nie, dass sie sich dagegen wehren wollen oder sind sie tatsächlich so auf ihren Pfleger geprägt?“, wollte er dann wissen, denn auf den ersten Blick war es natürlich schwer vorstellbar, dass sich ein erwachsener Drache von einem Halsband „beherrschen“ lassen würde, beziehungsweise die Grenzen davon einfach akzeptierte. Doch vielleicht funktionierte es ja tatsächlich auch ähnlich wie mit einem Hund, den man als Welpen an die Leine gewöhnte. Wenngleich die Unterordnung bei Drachen wohl bestimmt etwas anders vonstatten ging.

Giorgiana reichte ihm schließlich Lythies Halsband und Claytion betrachtete es für einen Augenblick, ehe er wieder aus seinen dunklen Augen zu ihr aufblickte. „Das verstehe ich. Und es ist wirklich gut, dass sich mal jemand auch um die Wesen bemüht, die von allen nur als Bestien bezeichnet werden.“, ermutigte er sie, während er ihr das Halsband wieder zurückgab, ehe Gorgiana plötzlich das Thema zu seinem Verlust lenkte. Ein Wechsel, mit dem er zwar an irgendeinem Punkt des Gesprächs gerechnet hatte, doch erwischte er ihn trotzdem kalt und um dies zu überspielen, trank er noch einen Schluck von seinem Kaffee, ehe er den Blick kurz abwandte. „Ich weiß, es ist utopisch zu denken, dass man mit Arbeit über so etwas hinweg kommen kann. Ich kann einfach nicht abschätzen, wie viel Zeit genug ist. Sind vier Jahre ausreichend, um über den Tod von Frau und ungeborenen Kind hinweg zu kommen oder wird es mit der Zeit doch irgendwann noch leichter? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, jemals wieder so empfinden zu können, wie damals.“ Er zwang sich zu einem neutralen Ton, doch wahrscheinlich konnte er die leise Bitterkeit nicht vollständig aus seiner rauen Stimme vertreiben. Seufzend fuhr er sich durch die Haare, ehe er kurz den Kopf schüttelte. Er wollte nicht, dass die Stimmung nun so kippte, weswegen er Giorgiana wieder ansah und die Frage an sie zurück richtete. „Was ist denn mit dir? Hast du jemanden in deinem Leben, der dich vervollständigt? Auch deine Arbeit wird dir nicht alles geben können.“ Er zwinkerte ihr zu und hoffte mit diesem Themenwechsel den Gedanken an Lucy wieder zu vertreiben.
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Giorgiana Demetra Tepes
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Di 30 Jan 2018 - 18:13

Er empfand es als eine tolle Sache, ich sah das ganze mit gemischten Gefühlen, aber das konnte ich hier nicht einfach so sagen. Das Reservat zu führen, war eine große Aufgabe. Meine Brüder waren weiter als ich, sie hatten beide eine kleine Familie gegründet und die Damen lebten mit uns im Schloss. Aber ich war jemand der Reisen musste, es gehörte zu meinem Beruf und ich befürchtete nicht mehr so flexibel zu sein, wenn ich das Reservat alleine übernahm. Aber das gehörte hier nicht hin und ich versuchte mich auf Clay zu konzentrieren. Es viel ihm sichtlich schwer über seine Frau zu sprechen und deren Verlust...Ich hätte nicht davon anfangen sollen, aber ich wollte das er weiß, dass ich für ihn da bin. Sein Lob brachte mich zum lächeln, es war schön zu sehen das jemand meine Arbeit schätzte und mich nicht für Verrückt erklärte. Mir waren meine Forschungen wichtig und darum ging es doch oder? Eine Forschung weiter zu entwickeln und nicht auf einem Stand stehen zu bleiben.  Das er nun mir die gegenfrage zu meinem Liebesleben stellte, hätte ich ahnen müssen. Aber das hatte ich wohl nicht bedacht, auch wenn ich mich für nichts schämte. Im Grunde war ich hart im nehmen oft zu sehr wie ein Junge...Vielleicht lag es daran, dass Männer bis jetzt nur eine gute Freundin in mir sahen? "Nun bevor ich antworte zu dir...Messe deine Gefühle nicht in Jahre, eine neue Liebe wird verstehen, dass vergangenes immer zu deiner Familie gehört und das muss man akzeptieren, zumindest ist das meine Sichtweise. Lass es einfach zu, wenn du das Gefühl hast, es tut dir gut.  Du machst das schon und solange kannst du mich ein wenig ausquetschen. Ich hab niemand gefunden bis jetzt der wirkliches Interesse an mir hätte. Siehst du den Rang einer Gräfin zu haben, öffnet einem viele Türen, gerade wenn man sich rege an der Forschung beteiligt. Bei manch einem Mann, blinken aber nur die Galeonen in den Augen. Mein Vater hat mir den ein oder anderen vorgesetzt, doch bis jetzt habe ich jeden gekonnt verjagt. Glaub mir ich bin eine Meisterin darin geworden. Meine Brüder schließen schon wetten darüber ab, wie schnell es jedes mal geht. Gut vielleicht habe ich ein klein wenig übertrieben, als ich den letzten burschen in einer Höhle voller halbwüchsiger Drachen geführt habe, aber sie gehören zu meinem Leben. Sie wollten ihn nicht einmal fressen, nur spielen." grinste ich verschmitzt und blickte auf meinen kleinen drachen, der sich von Clay in den Schlaf kraulen lies. Er wusste ja gar nicht, wie sehr er sie damit verwöhnte. Aber sollte er nur, kam ja nicht alle Tage vor, dass sie jemand anderes außer mir anfassen durfte. Meist reagierte sie eher bissig. Aber vielleicht spürte sie, wer es gut mit ihr meinte und wer nicht. Eine Tatsache, die ich noch nicht bedacht habe. "Die Halsbänder funktionieren ebenso bei den  ausgewachsenen richtig und wieso? Weil wir ihren Natürlichen Drang, ihren Jungtieren zu folgen nutzen. Wir tricksen sie im Grunde damit aus. Dieser Drang wird gefördert und in dem Fall, bin beispielsweise ich, dass Jungtier. Sie da, sieht mich mehr als Mutter an, was manchmal problematisch ist, weil ich...nicht so spitze Zähne habe und sie ihre gut einzusetzen weiß. Ich sage dir, selbst eine Kopfnuss tut ziemlich weh. Die kleine kann frech werden, trotz ihres fehlenden Beines. Sie wird mir fehlen, wenn sie zu den Jungtieren gelassen wird, aber ein Leben als Hausdrache, wäre nicht das richtige. Außerdem kann ich sie ja weiterhin sehen. Aber ja, die Prägung auf den Pfleger spielt auch eine Rolle, wir passen uns ihnen an, respektieren ihre Territorialen Ansprüche und verhalten uns nicht wie ihre Besitzer. Wir behandeln sie auf Augenhöhe und sie tun es auch. Wenn ein Drache trauert, setze ich mich meist dazu und ohne es wirklich zu wollen weine ich. Sie verstehen es und sehen, dass ich über ihren Verlust genauso traurig bin wie sie. Manchmal, darf ich sie auch kuscheln, wenn sie Lust dazu haben. Es ist nur schwer einige Tonnen, zu umarmen, wenn man nicht gerade genauso viel wiegt oder Arme aus Gummi hat." witzelte ich und trank einen Schluck aus meiner Tasse. "Was hast du heute eigentlich so vor? Ich könnte dich mit zu unserem Reservat nehmen, wenn du Lust hast. Hin zu apparieren wäre nicht so schwer und dauert nicht lange."
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Di 30 Jan 2018 - 18:49

Natürlich steckte eine ganze Menge Verantwortung hinter der Übernahme eines solchen Betriebs, doch Clayton war sich sicher, dass Giorgiana dem gerecht werden würde. Man sah ihr an, dass sie ihr Herzblut in die Arbeit mit den Drachen steckte und demnach hatte sie es verdient, dass ihr Engagement geschätzt wurde. Es war dem Wildhüter unangenehm, über die Sache mit Lucy zu sprechen. Nicht, weil er es gegenüber Giorgiana nicht erwähnen wollte, sondern weil er das Gefühl hatte, man würde nach der langen Zeit von ihm erwarten, dass er bereits darüber hinweg war. Er wollte doch selbst nicht in der Vergangenheit leben, schließlich wusste er doch, dass ihn dies nicht weiterbringen würde, doch wann immer er das Gefühl hatte, sich etwas mehr von dem Verlust gelöst zu haben, tauchte Lucys Gesicht in seinen Träumen auf oder es geschah etwas, dass ihn unweigerlich zu ihr zurück führte. Wahrscheinlich waren es nur seine eigenen Dämonen, die sich noch ein bisschen gegen den Abschluss der Sache wehrten, weil sein Unterbewusstsein ihm einredete, er würde versuchen, sie zu ersetzen, wenn er sich auf eine andere Frau einließ. Ihm war klar, wie irrational diese Empfindungen waren, doch bisher war es ihm auch noch nicht passiert, dass ihn eine andere auch nur auf eine ähnliche Weise berührt hatte. Nun gut, konnte auch schwer passieren, jetzt wo er die meiste Zeit alleine auf den Ländereien verbrachte. Was er wohl auch irgendwie bewusst so handhabte, um nicht gänzlich Loslassen zu müssen.
Dennoch taten Giorgianas Worte ihm gut, denn sie vermittelte ihm, dass es ganz egal wäre, wie viel Zeit er brauchte, solange er nur offen für etwas neues wäre. Und vielleicht wäre es zumindest an der Zeit, daran zu arbeiten und sich tatsächlich etwas häufiger unter die Leute zu mischen. Wer wusste denn schließlich, auf wen er dabei treffen könnte. „Du hast Recht, danke.“, erwiderte er, ehe die Hexe dann seine Gegenfrage beantwortete und es überraschte den Dunkelhaarigen doch ein wenig, dass sie in dieser Hinsicht kaum etwas vorzuweisen hatte. Ja es stimmte, dass es oft schwierig war, abzuschätzen, wer an einem selbst interessiert war und wer sich nur mit einem Status schmücken wollte, doch dass da wirklich niemand war? „Verjagst du sie absichtlich oder haben die einfach so schwache Nerven?“, hinterfragte er dann scherzhalber und musste ein wenig lachen, als sie die Anekdote mit den Drachen erzählte. Nunja, wer mit magischen Wesen kaum etwas zutun hatte, mochte in solch einer Situation wohl schon etwas überfordert reagieren. Dennoch würde es Clay Leid tun, wenn Giorgiana aufgrund ihres Berufs oder Status' einsam bleiben müsste, schließlich war sie nicht nur sehr hübsch anzusehen, sondern auch eine wirklich sympathische und liebenswerte Gesellschaft.

Clayton trank einen weiteren Schluck aus seiner Tasse, während er Lythie weiterhin kraulte und dabei Giorgianas Ausführungen über die Halsbänder, die sie entwickelt hatte, lauschte. Es war clever, den Mutterinstinkt der Tiere zu nutzen, um ihnen auf Augenhöhe begegnen zu können, denn obwohl die Drachen damit natürlich ausgetrickst wurden, lernten sie doch, die Menschen so an ihrer Seite zu akzeptieren. „Ich hoffe sehr, dass diese Forschung bald generellen Anklang findet und Drachen nicht länger als Monster angesehen werden. Sie verdienen es, genauso gut behandelt zu werden, wie andere Geschöpfe.“, sprach er seine Gedanken aus und blickte mit einem warmen Lächeln hinunter auf den kleinen Drachen, der sich auf dem Tisch lang gemacht und genüsslich die Augen geschlossen hatte. Das Angebot, Giorgiana zum Reservat zu begleiten, ließ Clayton erneut aufsehen und sogleich neigte er den Kopf zu einem Nicken. „Das würde mich sehr freuen. Ich habe mir heute frei genommen, also gibt es dahingehend keine Hindernisse.“, verkündete er und leerte schließlich seine Tasse. Es interessierte ihn durchaus, wie sich das Reservat von damals verändert hatte, schließlich hatte er zuletzt einen Blick darauf werfen dürfen, als er von Giorgianas Vater eingeladen worden war und er mochte sich gar nicht ausrechnen, wie viele Jahre das nun schon her war.
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Di 30 Jan 2018 - 21:41

Irgendwie fühlte ich mich ertappt, seine Frage war berechtigt und ich wusste nicht recht wie ich darauf Antworten sollte. Letztendlich war die Wahrheit wohl das beste, immerhin waren wir Freunde oder nicht? "Naja...ich mach es absichtlich, sagen wir die Herrschaften sind der Meinung, dass meine Arbeit ein Witz ist und naja...ich mich lieber auf die Dinge konzentrieren sollte, die einer Frau würdig sind. In ihrem Universum ist das wahrscheinlich nicht viel. Weißt du ich will einfach mein Leben so gestallten wie es mir gefällt und auch wenn ich weiß diese ganze bekomme einen Erben Giorgina kram ist wichtig, aber...Hey ich hab auch noch Brüder und die sind viel weiter als ich..." lächelte ich und deutet der Kellnerin näher zu kommen, ehe ich auch schon bezahlte. damit Lythie nicht auf dumme Gedanken kommt, nahm ich ihr Halsband und legte es ihr wieder an. Wenn er mit wollte, dann würde ich ihn sicher mitnehmen. Immerhin wusste ich, das er diese Arbeit zu schätzen wusste. Grinsend Griff ich seine Hand und wartete, bis Lythie in die Kapuze meines Umhangs geklettert war. Erst dann apparierte ich mit ihn, in meine Heimat. Wir kamen genau vor der Brurg Tepes an und als wäre das nicht genug, lag vor uns ein riesiger Schwarzer Drache mit goldfarbenen Hörnern. Schwer Atmete er uns entgegen und betrachtete Clay einen Moment. Er rührte sich keinen Millimeter. "Willkommen in meinem zu Hause...das ist naja...wohl der erste der uns willkommen heißt. Ähm...eigentlich habe ich ihm gesagt er soll hier nicht liegen, aber er liebt es meine Brüder zu ärgern, sie haben Respekt vor ihm. Rozonth ist...sowas wie mein Beschützer meistens jedenfalls. Er glaubt scheinbar, dass die Burg sicher ist, wenn er davor liegt und schläft. " Kaum ausgesprochen erhob sich der schwarze riese und drückte uns kurz seine Schnauze entgegen, ehe er seine Flügel ausbreitete und abhob. Was er hinterließ war ein Kräftiger Windstoß, der mich die Augen schließen lies. "Er ist wohl nicht sehr begeistert von Besuch...Hmm oder er will einfach nur demonstrieren wie schön er ist, dann kommt er meist wieder zurück." erklärte ich und just in dem Moment, kam ein kleines Erdbeben zustande und wieso? Weil der Dicke hinter uns gelandet war. Er schnaubt und legt den Kopf auf den Boden. Dabei kann Clay auffallen, der er ausgiebig beobachtet und angeschnuppert wird. Im Ganzen Reservat sind die rufe von den Drachen zu hören. Der Dichte Wald und die Felswände, bieten den Tieren, perfekte Brutmöglichkeiten. Bis auf das Schloss, scheint es kein weiteres Gebäude in der Umgebung zu geben. Blickt man gen Himmel, sieht man auch dort einige Drachen ihre Kreise ziehen, ein Ungarischer Hornschwanz, scheint mit unter ihnen, ebenso ein Eisenbauch. Doch im Gegensatz zu Rozonth scheinen die viel kleiner zu sein. "Ah ich verstehe...Er passt auf die halbstarken auf, darum liegt er hier, siehst du selbst ich kann mich irren. Mach dir keine sorgen Rozonth Clay ist ein Freund, er wird ihnen nichts tun und ihn musst du auch nicht vertreiben...Heute zumindest nicht." mein Blick ging von dem Drachen zu Clay, dem ich deutete einfach an dem Tier vorbei zu gehen."Wir können erstmal ins Schloss gehen und wenn du willst zeige ich dir dann unsere Brutanlage...es sei denn du möchtest vorher etwas anderes sehen? Vom Turm des Schlosses hat man auch eine herrliche Aussicht über das gesamte Gebiet, wenn du dir also erst einmal einen Überblick verschaffen möchtest, dann...gehen wir da hoch." Unsere Ländereien waren Riesig und durch Magische Einwirkung, versuchten wir für jede Drachenart die perfekten Bedingungen zu schaffen. Die großen Bäume, der Riesige See, welcher mit dem Burggraben verbunden war, zeigten die unberührte Natur. Das Schloss selbst, wirkte alt und aus einer längst vergangenen Zeit.  Über unseren Köpfen begannen sich die beiden halbstarken zu Streiten und so hob der Dicke seinen Kopf udn stieß ein Gebrüll aus, was beide zum Landen brachte. Der große bewegte sich langsam auf sie zu und stieß beide mit seiner Nase um. "Sie sind mitten in der Erziehung, die Männchen sind dort weniger gereizt als die Weibchen, wohl etwas, dass sie mit uns gemeinsam haben findest du nicht?" Sobald Clay mir folgte, geleitete ich ihn in das Schloss. Es war Rustikal eingerichtet und weniger Prunkvoll...Zumindest schienen die Flure dies zu vermitteln. Einige Hauselfen, kamen gleich auf uns zu."Miss Giorgiana, sie sind schon zurück? Ihr Vater sagte, sie bleiben eine Weile in England und würden erst in ein Paar Tagen zum Fest erscheinen." Der Elf sprach ziemlich Nasal und richtete sein Binokel. "Ähm ja, aber ich wollte Clay etwas zeigen, also macht euch keine Umstände, wir kommen schon zurecht. Sagt meinem Vater einfach das ich da bin, es wird schon reichen. Damit er beruhigt ist...teilt ihm mit, dass wir am Abendessen teilnehmen." mehr sagte ich nicht. Immerhin musste das ganze auch erstmal auf den guten Clay wirken. Er war lange nicht mehr hier gewesen.
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Di 30 Jan 2018 - 22:14

Als Giorgiana ihm ehrlich auf seine Frage bezüglich ihrer männlichen Anwärter antwortete, schüttelte Clayton verständnislos den Kopf. Nicht darüber, dass sie die Herren absichtlich vertrieb, sondern aus welchem Grund die Typen es scheinbar darauf anlegten, gleich wieder rausgeschmissen zu werden. „Das ist doch lächerlich. Jeder Mann könnte froh sein, eine Frau an seiner Seite zu haben, die weiß was sie will und dafür einsteht. Das macht doch die ganze Anziehungskraft aus.“, sprach er mehr zu sich selbst, denn er zählte sich wirklich nicht zu denjenigen, die nur eine Frau als Schmuckstück betrachteten und am Liebsten hätten, dass das Weibchen nur still war und gut aussah. Und Giorgianas Leidenschaft für ihre Forschung machte sie definitiv noch ein ganzes Stück attraktiver, doch leider schienen einige Kerle diesbezüglich noch eine vorsintflutliche Ansicht zu haben. Allerdings war sich der Wildhüter auch sicher, dass die Hexe bestimmt jemanden finden würde, der zu ihr passte.
Nachdem Clayton zugesagt hatte, sie ins Reservat begleiten zu wollen und beide ihre Tassen geleert hatten, hatte Clay bereits nach seinem Portmonnaie gegriffen, nur um überrascht zusehen zu müssen, wie Giorgiana einfach die gesamte Rechnung übernahm. Das würde er bestimmt nicht auf sich sitzen lassen, denn auch wenn die Freundin kein Prinzesschen war, gehörte es sich Clays Ansicht nach doch schon, eine Dame einzuladen. „Danke, ich schulde dir was.“, versprach er deshalb, sich dafür zu revanchieren, ehe er sich erhob und seine Jacke wieder anzog. Die magisch Begabten reichten sich die Hände und nachdem auch Lythie in Giorgianas Kapuze verschwunden war, disapparierten sie und tauchten keine Sekunde später in besagtem Reservat wieder auf. Der riesige Drache, ließ Clay erst einmal beeindruckt pfeifen und er sah ein, dass sich manch einer davon ziemlich einschüchtern lassen würde. Er selbst hatte zwar mit Drachen nicht so viel zutun, doch die sicherste Vorgehensweise bei fremden Geschöpfen unterschied sich nicht allzu viel. Der Wildhüter blieb ruhig stehen und betrachtete den Drachen, während Giorgiana ihm ein bisschen etwas über ihn erzählte. Im nächsten Moment stieß das Geschöpf sich auch schon in die Lüfte und landete kurz darauf hinter ihnen, was Clayton zum Schmunzeln brachte. Er störte sich nicht daran, dass das Wesen ihn genau beobachtete, immerhin war er fremd hier und bedurfte besonderer Aufmerksamkeit. Es stellte sich heraus, dass Rozonth auf die jüngeren Drachen aufpasste, welche am Himmel ihre Kreise zogen und bereits jetzt konnte man deutlich sehen, dass es sich um ganz und gar keine willenlosen Bestien handelte, sondern um Wesen mit Gefühl und Charakter. „Ich hoffe, er wird mich auch in Zukunft nicht vertreiben.“, sagte der Dunkelhaarige schmunzelnd, ehe Giorgiana ihn mit zum Schloss geleitete. Der Wildhüter konnte sich nun, wo er wieder hier war, an das riesige Gelände erinnern, auch wenn es seit damals noch um ein Vielvaches gewachsen schien.

„Ein Überblick wäre gut, hier hat sich seit damals ja einiges verändert. Wirklich beeindruckend, was ihr geschaffen habt.“, antwortete er aufrichtig und beobachtete für einen Moment die jungen Drachen, die von ihrem Aufpasser getadelt wurden. „Sieht wohl so aus.“ Tja, jedes Geschöpf kam einmal in das sogenannte Teenage-Alter, in dem man sich unmöglich aufführt. Drachen schienen auch hier keine Ausnahme zu bilden.
Clayton folgte Giorgiana ins Schloss und sogleich wurden die Beiden von einigen Hauselfen bemerkt, welchen Clay grüßend zunickte und sich anschließend ein wenig umsah, während seine Begleitung den Wesen mitteilte, dass sie zum Abendessen bleiben würden. „Ich hoffe, es stört deinen Vater nicht, dass du mich einfach so mitgebracht hast. Ich freue mich natürlich, ihn ebenfalls wiederzusehen.“, sagte er dann und nachdem die Elfen davongewuselt waren, setzten sie sich wieder in Bewegung zu besagtem Turm, von welchem einem der Überblick über das Gelände gestattet wurde. „Um was für ein Fest handelt es sich denn in den nächsten Tagen?“, erkundigte Clayton sich dabei interessiert und schob seine Hände in die Hosentaschen, während sie durch die Flure gingen und ihre Schritte von den Wänden widerhallten.
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Mi 31 Jan 2018 - 19:44

"Wir werden sehen ob er dich in Zukunft vertreiben wird´, bis jetzt wurdest du mir auch nicht als Ehemann vorgestellt, solange dieses Unheil abwenden kannst, sehe ich keine Probleme." erwiderte ich scherzhaft und streckte mich kurz, als die Hauselfen uns alleine ließen. Meinen Umhang legte ich auf einen der Stühle im Eingangsbereich und deutete Clay mir zu folgen. Lythie blieb natürlich bei mir und setzte sich auf meine Schulter. Doch in diesen Hallen konnte sie sich ohne das Halsband bewegen, also nahm ich es ihr ab. Ich führte ihn zum Turm, was bedeutete das wir eine enge Wendeltreppe erklimmen mussten, ich hasste diesen Bereich des Turmes, aber die Aussicht lohnte sich eben. "Nun das Fest, ist ein Treffen aller Drachenwärter oder einiger, der Leiter um genau zu sein. Bei diesem Fest wird viel diskutiert aber am Abend soll ein Wohltätigkeitsball stattfinden, bei dem eben Geld gesammelt werden soll, um andere Reservate zu unterstützen. Viele Regierungen, haben nur ein gewissen Budget für solche Reservate und mein Vater ist der Meinung, dass wir genug verdienen in unseren Ämtern, als das wir nicht dafür sorgen könnten, das alle den gleichen Standard haben und gerade wenn es darum geht, neue Gebiete zu finden und zu kaufen. Wir können ja nicht nur die Muggle ignorieren. Also muss man sich etwas einfallen lassen. Aber im Grunde ist es eine Veranstaltung auf der alte Männer reden und ihre Frauen sich präsentieren, nichts von dem ich etwas halte, aber an dem ich teilnehmen muss...Leider...Wahrscheinlich wird er die Gelegenheit wieder nutzen um mir jemand vorzustellen, mit dem ich dann ein Stumpfsinniges Gespräch führen darf, auch wenn er es nur gut meint. Irgendwann kommt schon jemand, der mich gern hat. " murmelte ich und hielt kurz inne. Der Weg war anstrengend und ich brauchte einfach eine kurze Verschnaufpause, hoffentlich ging es Clay genauso, immerhin hatten wir gerade die hälfte des Weges geschafft."Mach dir um meinen Vater keine Sorgen, er kocht nicht, das tun die Hauselfen und eine Person mehr, fällt bei den ganzen hungrigen Mäulern nicht mehr auf. Wenn wir essen, isst nicht nur die Familie, sondern alle die im Reservat arbeiten. Ich denke, das Familiäre Verhältnis, ist es, was eine so reibungslose mitarbeit fördert. Im Ministerium ist alles steril und abgestumpft...Wie es in anderen Reservaten ist,weiß ich nicht. ich glaube wenn die Leute frei haben gehen sie nach Hause, hier leben die Leute mit ihren Familien im Schloss, groß genug ist es ja. Jeder hat so seinen Eigenen Wohnbereich und gegessen wird eben zusammen. Aber ein muss ist das nicht...Ich esse oft auch in meinem Zimmer auf dem Balkon und genieße die kühle Abendluft. Es sei denn jemand klaut mir etwas von meinem Teller." mein Blick richtete sich hier auf Lythie, die schon munter weiter nach oben hopste, also folgte ich ihr. Es dauerte noch einen Moment bis wir oben ankamen und sich die ganzen Ländereien in ihrer Pracht zeigten. Ich führte Clay zu einem großen Fenster, von dem aus er alles sehen konnte. Es gab sogar einen Vulkan, von dem aus sich Lava fälle ihren Weg nach unten in eine Schlucht suchten, ein Eisiges Gebiet, in dem Winter zu sein schien und eben der Große Wald, der all das umgab und sich bis vor das Schloss zog. Man konnte sogar einige Drachen auf einer Lichtung sehen, die einfach da lagen und schliefen. "Wie du siehst, haben wir die bestmöglichen Bedingungen für jede Art geschaffen, was für das Brüten sehr wichtig ist, auch wenn wir eine Magische Brut Station haben, die ebenfalls mit Runenmagie angetrieben wird. Das ist nicht immer so einfach die Konstant richtige Temperatur, für die Eier zu schaffen...Aber genug von mir, erzähl doch nochmal was von dir hm? Wie läuft die Arbeit in Hogwarts und vor allem würde mich interessieren, wie stark die Schule von den Magischenschwankungen betroffen ist."
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Do 1 Feb 2018 - 23:18

Ihr Scherz brachte Clayton zum Lachen, das wäre ja eine schöne Idee, wenn Giorgianas Vater nach all den Jahren draufkäme, dass er doch einen guten Ehemann für sie abgeben würde. „Also als Unheil würde ich das jetzt auch nicht bezeichnen. Oder würdest du mich in so einem Fall etwa genauso loswerden wollen, wie die anderen, nur weil ich plötzlich ein potentieller Anwärter wäre?“, erwiderte er und nahm das Ganze natürlich nicht als ernst gemeinten Vorschlag. Es wäre wohl wirklich irgendwie seltsam, wenn sie nach ihrer jahrelangen Freundschft plötzlich verkuppelt werden würden.
Als Giorgiana ihren Umhang ablegte, tat er es ihr gleich und streifte sich die Lederjacke von den Schultern, ehe sie sich auf den Weg zu besagtem Turm machten, welcher durch eine ziemlich lange und eng aussehende Wendeltreppe erreicht werden konnte. Während sie diese nun erklommen, erklärte die Drachenforscherin ihm, was es mit dem Fest auf sich hatte, von dem die Hauselfen zuvor gesprochen hatten und wie es schien, handelte es sich dabei um ein wirtschaftliches Treffen, gefolgt von einer Benefizveranstaltung. Ansich eine gute Sache, wie der Wildhüter fand, dass sie auch andere Reservate zu unterstützen versuchten, doch konnte er sich auf der anderen Seite auch vorstellen, dass der Abend relativ trocken vonstatten gehen würde. „Es spricht sehr für deinen Vater, dass er sich auch für andere Reservate einsetzt.“, lobte Clay das Vorhaben und musste anschließend wieder schmunzeln, ehe er Giorgiana sanft in die Seite stupste. „Dich gern zu haben kann ja wirklich keine Herausforderung sein. Es liegt wohl eher daran, dass dich noch keiner so richtig verzaubert hat.“, denn wenn dies so wäre, dann würde sie es ja wohl nicht darauf anlegen, die Herren wieder zu vertreiben. Clayton konnte es sich nicht wirklich vorstellen, mit dem Druck, einen Erben in die Welt setzen zu müssen, umzugehen. Er selbst würde sich da wahrscheinlich nicht so einfach fügen, doch trotz allem wünschte er Giorgiana natürlich, dass sie ihr Glück finden würde. Nicht, weil sie die Verpflichtung dazu hatte, sondern weil sie es selbst wollte.

Die Beiden pausierten ein paar Augenblicke und der Dunkelhaarige musste gestehen, dass der Weg nach oben nicht gerade ein Spaziergang war. Doch wenn sie von dort tatsächlich einen Überblick über das gesamte Gelände haben würden, dann musste der Turm wohl in einer bestimmten Höhe errichtet sein. Die gemeinsamen Mahlzeiten erinnerten ihn an Hogwarts, wo schließlich auch alle Beteiligten des Schlosses dreimal täglich zusammenkamen, bevor sie sich wieder verstreuten. Es schien wie eine nette Tadition, dass es auch hier im Reservat so gehandhabt wurde. „Das ist ja praktisch wie in Hogwarts.“, sprach er seine Gedanken schließlich mit einem Schmunzeln aus, ehe sie endlich die letzten Stufen erreichten und Giorgiana Clayton oben angekommen zu einem großen Fenster führte, von dem aus tatsächlich das gesamte Areal überschaubar war. Es wirkte, als hätten sie es geschafft, verschiedenste Welten zusammenzuführen, um so ein Paradies für Drachen zu schaffen. Schon bei seinem ersten Besuch hier war das Reservat Clayton riesengroß vorgekommen, doch sie hatten sich über die Jahre hinweg wirklich selbst übertroffen. „Wow, das ist wirklich großartig, was ihr hier geschaffen habt.“, sagte er aufrichtig und blickte Giorgiana an. „Ihr könnt wahnsinnig stolz sein.“ Dagegen sah seine Arbeit auf den Länderein verschwindend unwichtig aus, auch wenn dies natürlich nicht stimmte, denn jeder Posten in Hogwarts hatte Priorität und musste mit äußester Sorgfalt geführt werden. Andernfalls könnte das gesamte System nicht funktionieren.
Als Giorgiana die Magieschwankungen ansprach wurde der Wildhüter wieder etwas ernster und richtete den Blick seiner dunkelbraunen Augen zurück aus dem Fenster, während seine Hände sich abermals in seinen Hosentaschen vergruben. „Nunja, sie ist soweit betroffen, dass die Abnormalitäten nicht ignoriert werden können. Professor Chantealee, die derzeitige Schulleiterin, gibt sich die größte Mühe, alles zusammen zu halten und auch unter den anderen Professoren ist die Stimmung angespannt. Immerhin sind wir alle für dutzende Minderjährige verantwortlich und bevor ich eingestellt wurde, gab es sogar einen Angriff auf dem Gelände durch einen Erddrachen.“ Vielleicht hatte sie ja davon gehört. „Wir versuchen unser bestes, mit Schutzzaubern eine Verteidigungswand für die Schüler und das Schloss zu errichten, doch da wir nicht wissen, gegen was wir eigentlich vorgehen sollen, ist es nicht leicht, sich zu wappnen. Vor allem dann nicht, wenn immer wieder Schüler die Gefahren unterschätzen oder missachten und sich trotz allem in den Verbotenen Wald schleichen. Das sind meine unangenehmsten Arbeitsstunden.“ Er lächelte bitter, denn einerseits sollten die Schüler ja nicht in Angst leben, doch trotzdem müssten sie verstanden haben, dass gerade jetzt jegliche leichtsinnige Aktion ihnen ihr Leben kosten könnte. „Es gibt also einiges zutun, auch wenn wir bis zu einem gewissen Grad auch nur abwarten können, was als nächstes passiert.“, endete er schließlich und hob ratlos die Schultern. Sie konnten nur hoffen, dass nicht noch mehr Unglück passieren würde.
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   So 4 Feb 2018 - 2:19

Bei seiner Frage musste ich schmunzeln, als wäre er Unheil. Er war ein wirklich guter Freund, eine angenehme Abwechslung zu meinem Alltag. Nicht das dieser Trostlos wäre, doch ab und zu brauchte ich einfach andere Eindrücke, die mir neue Kraft schenkten. Seine Briefe, waren solche Eindrücke. Sie gaben mir die Sicht, in ein anderes Leben, eines dass zwar nicht meines war, aber deswegen nicht unbedingt weniger Spannend. "Würde mein Vater dich fragen, wärst du wahrscheinlich der erste, der freiwillig das weite sucht. Was das gern haben angeht, so kann es eine Bürde sein. ich bin sehr...naja ich Opfere viel Zeit für meinen Beruf, ich nehme an ein Mann würde sich da vorkommen als stünde er an zweiter Stelle. Das Verständnis für die Träume des anderen muss einfach da sein, um eine Bindung einzugehen. Aber dir brauche ich das wohl nicht zu erzählen. Früher habe ich mir schon vorgestellt wie es sein würde jemand an meiner Seite zu haben, der das ganze Versteht, heute gebe ich mich mit kleinen Affären und deinen briefen zufrieden die mich kurzzeitig von meiner Arbeit ablenken. Keine Verpflichtungen und keine Gefühle, so ist es momentan am leichtesten." Ein Stückweit, belog ich mich damit selbst und das wusste ich, aber unter dem Druck, den mein Vater bei dieser Sache ausübte, verschloss ich mich einer ernst zunehmenden Beziehung. Man konnte nicht sagen, dass ich deswegen ein schlechtes Verhältnis zu meinem Vater hatte. Im Gegenteil, wir verstanden uns prächtig, nur eben bei diesem Thema hatte er andere Ansichten als ich es hatte. Ich blickte über unsere Ländereien und lehnte mich ein wenig auf den kalten Stein, der Fensterbank. "Ja ähnlich, doch wir sind keine schule für Hexerei und Zauberei...wir sind ein Ort an dem man mehr über die Wesen erfährt, die sich die Welt mit uns teilen oder jene die sie vor uns besessen haben...nenn es wie es dir beliebt. Egal wie man es sieht, sie gehören ebenso auf diese Welt wie wir es tun, sie haben ein Recht auf ihren Freiraum, so wie wir auch." erklärte ich ihm und lehnte mich gegen das kalte Gemäuer neben dem Fenster. Wir hatten wohl viel gemeinsam, er wählte ebenso wie ich, dass Leben in Einsamkeit, auch wenn wir beide unterschiedliche Gründe dafür hatten, so war es genau das, was uns wohl ausmachte. in unserem Beruf gingen wir auf und dann begann er über Hogwarts zu sprechen. Ich verstand, dass die Schulleiterin versuchte, alles zusammen zu halten. Die Schüler waren wichtig und ohne sie würde es irgendwann keine Zauberer und Hexen mehr geben. Hatte ich gehofft, er könnte mir mehr sagen? Vielleicht, aber zu sehen, dass nicht nur wir große Probleme hatten beruhigte mich nicht sonderlich. "Die Magie hat selbst hier große Auswirkungen, wir haben ein Ähnliches Schild wie ihr, doch... Bildete selbst das, bei einem großen Magie aufkommen eine Lücke. Niemand hatte es bis jetzt geschafft, dieses Schild zu durchbrechen und schon gar nicht einfach so. Aber es ist nicht nur das, auch die Tiere drehen völlig durch. Sonst so friedvolle Drachen...naja in meinen Augen friedvoll, werden aggressiv einige sind sogar gestorben nach einem merkwürdigen Wetter Ereignis. Ich verstehe das ganze nicht und mache mir sorgen, denn all das kann meine Arbeit zunichte machen. Alles könnte zurück geworfen werden und dann müssten wir bei Null anfangen oder schlimmer, man entscheidet sich dazu, die Gefährlichen Tiere Auszurotten...dass wäre mein Schlimmster Alptraum." ich lächelte und stupste ihn in die Seite. Er tat gut mit jemand außerhalb der Familie zu reden, der einen auch noch verstand. Meine Existenz war mir bei dem ganzen recht egal, doch wenn die Drachen nicht mehr frei sein könnten, nicht einmal in einem solchen Reservat, leben zu können..."Ich hoffe...dass wir alle ein friedliches Leben haben können...um ehrlich zu sein macht mir das ganze Angst, aber wirklich anmerken lassen kann ich mir das nicht. Ich sehe auch das mein Vater sich sorgen macht...um unsere Zukunft, um seine kinder...um sein eigenes Leben und was er sich aufgebaut hat. Wenn du meine Hilfe brauchst, sag es mir, dann werde ich Hogwarts so gut ich kann helfen."
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Do 8 Feb 2018 - 1:26

Clayton lehnte sich nun ebenfalls seitlich gegen die Fensterbank, um Giorgiana besser ansehen zu können, während sie sprach und auch ihm schlich sich nun wieder ein Schmunzeln auf die Lippen. Sie schien recht überzeugt davon zu sein, so schnell keinen Partner zu finden, der ihre Arbeit verstand und ihre Werte respektierte, obwohl der Wildhüter tatsächlich der Meinung war, dass ihr Engagement genau das war, was sie interessant machte. Neben ihres wirklich hübschen Aussehens natürlich, doch das war längst nicht alles, was zählte. „Da sei dir mal nicht so sicher.“, erwiderte er und zwinkerte ihr zu. Es wäre wohl trotzdem eigenartig, wenn ihr Vater tatsächlich auf die Idee kommen würde, ihn als Anwärter für Giorgiana vorzuschlagen, doch dass er deshalb gleich das Weite suchen würde, wäre wohl übertrieben. Trotzdem würde er keine Beziehung oder gar Ehe eingehen, wenn er es aus reinem Pflichtgefühl heraus tun müsste. „Naja, es erklärt sich wohl von selbst, dass du einen Partner brauchst, der seine eigenen Träume hat. Im besten Fall, wenn sich jene mit deinen decken, aber auch wenn eure Leidenschaften in unterschiedliche Richtungen gehen, glaube ich trotzdem, dass es funktionieren kann. Er müsste nur reif genug sein, um nicht auf deine Arbeit eifersüchtig zu sein, sondern dich im Gegenteil zu unterstützen.“, überlegte Clay und konnte ihren Standpunkt aber auch recht gut nachvollziehen. Nach Lucys Tod hatte er allein schon aus der Überzeugung heraus, nie wieder so empfinden zu können, wie für sie, keine Beziehung mehr versucht, doch selbst wenn er es täte, wäre es wohl auch in seinem Beruf nicht einfach. Schließlich war er praktisch rund um die Uhr in Hogwarts und wenn er nicht gerade in diesem Umfeld jemanden finden würde, gäbe es da wohl nicht sonderlich viele Möglichkeiten für Zweisamkeiten. Zumindest in seiner derzeitigen Sichtweise, auch wenn sich dies natürlich verändern könnte, wenn man den Willen dazu verspürte.

Der Blick seiner dunklen Augen wanderte wieder aus dem Fenster, als Giorgiana abermals die Stimme erhob und er nickte leise. Ja, jedes Lebewesen gehörte hier her und hatte seinen eigenen Ort verdient, an dem es so sein konnte, wie es war. Ohne Gefährdung und Verurteilung. Der Wildhüter erwiderte nichts darauf, denn es war nicht notwendig, diese Tatsache weiter auszuführen. Statt dessen kamen die Abnormalitäten der Magie zur Sprache und es schien auch das Reservat hiervon nicht verschont geblieben zu sein. „Ja, bei uns ist es ähnlich. Die Wesen des Verbotenen Waldes neigen auch zu aggressivem Verhalten und greifen mutwillig Schüler an. Gleichzeitig leiden sie darunter und immer mehr Verletzungen und auch Tode werden vorgefunden.“ Er konnte Giorgianas Sorge verstehen, dass möglicherweise die Ausrottung der Drachen folgen könnte, wenn jene weiterhin von jenen Magieschwankungen betroffen wären. Es war paradox, denn eigentlich müsste doch für jeden erkennbar sein, dass die Tiere keine Schuld daran hatten, was passierte. Sie waren genauso Opfer der Natur wie alle anderen.
Sowie Giorgiana Clay in die Seite stupste, legte sich wieder ein Lächeln auf sein Gesicht und er wandte seinen Blick zurück zu ihrem. Auch ihm tat es gut, mit ihr zu sprechen, denn obwohl sie eigentlich soweit voneinander weg waren, saßen sie doch im selben Boot und teilten ihre Ansichten. „Verlier nicht den Mut, auch wenn wir dafür kämpfen müssen, was uns teuer ist, ich glaube nicht, dass alles dem Untergang geweiht ist. Die Lage darf nicht unterschätzt werden, soviel ist klar, doch dürfen wir uns auch von der Angst nicht lähmen lassen. Ich werde ebenfalls alles in meiner Macht stehende tun, um dir und euch zu helfen. Wann immer du mich brauchst.“, versuchte er, sie zu ermutigen und hob eine Hand an, um Giorgiana sanft und aufmunternd über den Arm zu streichen, ehe er jene wieder sinken ließ. Irgendwie würden sie das alles schon schaffen.
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Giorgiana Demetra Tepes
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Sa 10 Feb 2018 - 18:22

Ich und den mut verlieren? das brachte mich zum schmunzeln, also stellte ich mich selbstsicher wie ich nun einmal war vor ihn und grinste frech. "Hey du weißt doch, aufgeben ist für mich ein Fremdwort. Egal wie verrückt meine Ideen sind, ich halte daran fest und so handhabe ich es auch mit allem anderen. Manches bedarf eben Zeit nicht wahr? So geht es wohl uns beiden." zwinkerte ich und sah nochmal hinaus, es war Fütterungszeit. Das erkannte man an den Rufen der Drachen und den Pflegern die das Fleisch in den Wald schafften. Teils sogar lebendes Futter. Er berichtete mir davon wie sich die Tiere im Verbotenen Wald verhalten und es war teils gleich zum Verhalten der Drachen. Aber sie verhielten sich noch ein Stück weit anders. Wieso wusste ich nicht. Nicht jeder Drache wurde aggressiv und nicht jeder von ihnen spürte die Auswirkungen der Magie recht stark. "Also die Drachen im Reservat verhalten sich unterschiedlich. Als jedoch neulich ein Sturm aufzog, starben einige von ihnen, leider zum größten Teil die Weibchen, was für uns nun bedeutet, dass wir die Eier ausbrüten und uns um die Jungtiere Kümmern müssen. Nicht jede Drachenmutter erkennt fremde Eier an...Aber das ist weniger schlimm, das sterben macht mir sorgen...Sie stießen diesen Schrei aus, den ich noch nie zuvor gehört habe und dann ganz plötzlich waren sie Tod, als hätte sie etwas angegriffen wogegen sie sich nicht wehren können. Eigentlich sind Drachen mit die robustesten Tiere umso erstaunter war ich, als sie starben. Es waren fünf an der Zahl, davon zwei Weibchen die gebrütet haben eines unserer ältesten Männchen und die beiden anderen halbwüchsige Weibchen die in der Partnerschafts suche waren. Komm mit ich zeige dir etwas." Ich führte ihn die Treppe hinunter in den Keller, dort befanden sich Brutmaschinen, die durch magische Glut warm gehalten wurden. Einige der Eier, schienen bereit zum schlüpfen und andere brauchten eben noch ihre Zeit. Insgesammt lagen vor uns fünfzehn Dracheneier. "Sieh dir die Schale an, eigentlich ist das ein Ei eines Rumänischen Langhorns, aber...die Schale hat sich verfärbt. In der Regel, weißt sie eine Grüne Färbung auf, aber diese hier, ist weiß. Wir wissen nicht wieso und wir wissen auch nicht, ob sich das nun auf die Farbe des Drachens auswirkt. Normalerweise gibt es Albino Drachen oder die Unterschiedlichsten Färbungen, aber die Eierschale war nie davon betroffen. Das machte mich etwas stutzig. Also habe ich die Beschaffenheit der Schale überprüft, weil ich glaubte, sie wurde angegriffen...Aber nichts, sie ist intakt. Das einzige, was ich feststellen konnte, war, dass die Jungen langsamer reiften als es normalerweise sein sollte. Als hätte ihnen etwas ihre Magie entzogen. Aber genaueres kann ich erst sagen wenn sie Schlüpfen." Der Raum glich einem Labor, an den Wänden waren Runen verzeichnet und es führte ein großes Tor nach draußen. Hier und da standen ein paar Käfige und man sah ebenso gerätschaften die Medizinischen zwecken dienlich waren. Gerade als ich Clay alles berichtete, tauchte mein Vater auf und räusperte sich. "Giorgiana, ich nahm an du würdest mit unserem Besucher gleich zu mir kommen statt dessen, lässt du deinen alten Vater durch das Schloss wandern und nach euch suchen. Clay es ist schön dich zu sehen mein Junge, ich hoffe Giorgiana langweilt dich nicht und ich vernahm, dass du zum Essen bleibst ist das zutreffend? Oh hat dir meine Tochter das Buch gegeben dass ich ihr für dich mitgab? Es enthält auch einige notizen zu dem Verhalten der Magischenwesen, seid dieser Merkwürdigen Ereignisse in den Rumänischen Wäldern." der halte Herr lächelte Clay freundlich an und drückte der jungen Rumänin einen kuss auf die Stirn. Er war wie immer adrett gekleidet. Einen dunkel Grauen Anzug trug er, das Weiße Haar, war zurück gekämmt und sein gezwirbelter Schnauzbart, erinnerte an einen Jahrmarkts Verkäufer. ein schmunzeln schob sich auf meine Lippen und mein Blick wanderte zwischen Clay und meinem Vater hin und her. "Ah wirst du bei unserem Ball auch dort sein? Es könnte für dich als Wildhüter interessant werden, da nicht nur Drachenforscher sondern einige Zoologen anwesend sein werden. Seid dieser Seltsamen Ereignisse ist der Austausch das wichtigste, also würdest du uns die Ehre geben,  uns an dem Abend Gesellschaft zu leisten?" Mein Vater war unmöglich, aber bei Clay wusste ich, dass er uns nicht verkuppeln würde. Ob für ihn solch ein Ball jedoch etwas war, wusste ich nicht. Im Grunde tanzten die jungen und die Alten philosophierten. Wenigstens hätte ich dann jemand mit dem ich mich unterhalten könnte. "Vater nun lass ihn erst einmal Luft holen, Clay kommt kaum zu Wort wenn du ihn mit solch einer Euphorie überfällst." schmunzelte ich und mein Vater legte seinen Arm auf meine Schulter."Für Gia habe ich schon einen Tanzpartner Organisiert, ein junger Bursche, der selbst aus einem Wohlhabenden Hause kommt. Er ist gerade 25 geworden und sehr intelligent." Als mein Vater das sagte ging mein blick sofort zu Clay und dann wieder zu meinem alten Herrn. "Ich dachte eher ich könnte mich ein wenig um Clay kümmern wenn er denn an dem Ball teilnimmt, immerhin wirst du sehr beschäftigt sein und er muss sich unter den ganzen Herrschaften zurecht finden." Ich sah hilfesuchend zu ihm, ich wollte nicht tanzen. Dazu hatte ich keine Lust und schon gar nicht mit einem Potentiellen Kandidaten der mich ganz vielleicht heiraten könnte. Das einzige Laster meines Vaters, manchmal recht amüsant und manchmal ziemlich anstrengend.
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Clayton Adams
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BeitragThema: Re: Time never changes, People do...   Di 28 Aug 2018 - 18:57

Ja, es wäre wohl ein wenig unerwartet gewesen, wenn Giorgiana wirklich ernsthaft ans Aufgeben gedacht hätte, doch nur weil Clayton ihr gut zugesprochen hatte, hieß dies ja noch nicht, dass er an ihrer Entschlossenheit zweifelte. Er kannte sie schließlich lange genug, um zu wissen, dass das vollkommen überflüssig wäre. „Dann muss ich mir ja keine Sorgen machen. Ja, manche Dinge brauchen Zeit, aber sie sind trotzdem zu bewältigen.“, versuchte er sich nun wohl auch ein Stück selbst einzureden, denn immerhin hoffte er nun schon seit einer Weile darauf, dass die Zeit ihm half, den Verlust seiner Familie zu verdauen, doch womöglich lag es in seinem Fall daran, dass er nach wie vor nicht so wirklich daran glaubte, jemals gänzlich darüber hinweg zu kommen. Geschweigedenn jemals nochmal so empfinden zu können. Doch dies war ein anderes Thema und zumindest was die Magieschwankungen anging, mussten sie alle an einem Strang ziehen und versuchen, positiv zu denken. Es würde niemandem etwas bringen, wenn sie sich nun in Verzweiflung stürzten, schließlich waren sowohl er, als auch Giorgiana durch ihre Arbeit für Lebewesen verantwortlich, was allein Ansporn genug sein sollte, die Flinte nicht ins Korn zu werfen.
Die Rufe der Drachen, als es an die Fütterungszeit ging, ließ auch Clay seinen Blick wieder nach draußen wenden, während er dennoch weiterhin aufmerksam den Worten seiner Freundin lauschte, als jene ihm noch etwas genauer die Auswirkungen der Schwankungen auf die Drachen beschrieb. Es war wirklich seltsam, denn gerade von den Riesenechsen erwartete man doch, dass sie sich durch kaum etwas wirklich aus der Ruhe bringen lassen würden. Nunja, andererseits waren sie natürlich genauso magische Wesen, wie alle anderen auch und wenn die Magie aus dem Gleichgewicht geriet, dann mussten sie die Konsequenzen davon einfach spüren. Die Aggression war nachvollziehbar, doch dass es auch Tode unter ihnen gab, machte die Sache wirklich bedenklich. Noch mehr, dass es scheinbar hauptsächlich die Weibchen waren und nun selbstredend ein Mangel an Bruttieren vorhanden war. Clayton war natürlich nicht rund um die Uhr im Verbotenen Wald, deshalb konnte er nicht genau beschreiben, wie sich die Tiere dort verhielten, kurz bevor sie starben, doch nachdem nur die wenigsten von ihnen äußere Verletzungen vorwiesen, war es kaum zu bezweifeln, dass auch hier die Magie dahinter steckte. Giorgiana führte den Wildhüter schließlich hinunter in den Keller, wo sie einige Brutmaschinen aufgestellt hatten, die momentan fünfzehn Eier bebrüteten. Dass von einigen jedoch die Schale eine deutlich andere Farbe aufwies, ohne dabei beschädigt zu sein, war wahrlich fragwürdig und zeigte wohl deutlich, dass besagte Magieschwankungen weit größere Auswirkungen hatten, als "nur" die bereits geborenen Wesen zu beeinflussen. „Das ist wirklich seltsam...“, bemerkte der Wildhüter, während er sich das Ei genauer ansah. „Ob es vielleicht wirklich möglich ist, dass die Schwankungen den Lebewesen Magie entzieht? Dass sie deshalb sterben müssen?“, überlegte er laut, ehe die Beiden jedoch von einem Räuspern unterbrochen wurden und als Clay sich umwandte, erkannte er Giorgianas Vater im Raum stehen, welcher ihn sogleich überschwänglich begrüßte. „Mr. Tepes, vielen Dank, ich freue mich auch sehr, Sie wiederzusehen. Ich möchte niemandem Umstände bereiten, doch Giorgiana war bereits so zuvorkommend, mich zum Essen einzuladen, also wäre es wohl unhöflich dies auszuschlagen.“, erwiderte er höflich und zwinkerte dem Älteren zu, ehe jener aber auch schon voller Euphorie weitersprach und gleich die nächste Einladung bezüglich des Balls aussprach, von welchem er sich sicher war, dass jener auch für den Wildhüter interessant sein könnte. Ein Lächeln glitt zu Giorgiana, als jene ihren Vater beschwichtigen wollte und daraufhin aber gleich noch von ihrem Tanzpartner zu hören bekam, welchen ihr Vater für sie engagiert hatte. Clayton musste sich nun ein Schmunzeln verkneifen, als seine langjährige Freundin ihm einen recht vielsagenden Blick zuwarf und anschließend den Versuch startete, ihren versprochenen "Begleiter" gegen ihn auszutauschen, wo er doch bestimmt Schwierigkeiten haben würde, sich unter den anwesenden Herrschaften alleine zurecht zu finden - war ja auch kein absurder Gedanke. „Ich bedanke mich herzlich für die Einladung, vermutlich haben Sie Recht und es könnte für mich durchaus interessant sein, die eine oder andere Bekanntschaft dort zu schließen.“, sprach der Wildhüter zunächst, ehe er noch einen flüchtigen Seitenblick auf Giorgiana warf und fortfuhr. „Allerdings denke ich, dass es kein Fehler wäre, jemanden an meiner Seite zu wissen, der den Anwesenden dort nicht fremd ist. Also wenn Sie erlauben, wäre es mir eine Ehre, dieses Mal Giorgranas Begleiter zu geben. Und keine Sorge, selbstverständlich bin ich bewandert im Tanzen.“ Grinsend zwinkerte er der Dunkelhaarigen zu und sah anschließend wieder zu Mr. Tepes auf, um seine Antwort diesbezüglich abzuwarten.
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