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 It's hard to admit that you're not as strong as everyone believes you are.

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Kimberly Devira Campbell
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2020/2200  (2020/2200)

BeitragThema: It's hard to admit that you're not as strong as everyone believes you are.    So 28 Jan 2018 - 0:42

IT'S HARD TO ADMIT THAT YOU'RE NOT AS STRONG AS EVERYONE BELIEVES YOU ARE.
Kimberly Devira Campbell & Dario de Luca
Canterbury | 3. Juli 2015 | Nachmittags



Das die Sommerferien begonnen hatten war schon einige Tage her, aber bisher hatten sich diese als durchaus turbulent erwiesen. An Holprigkeiten waren diese wohl kaum noch zu übertreffen. Mit viel Glück konnten sie einfach nur noch entspannender werden. Und darauf hoffte die Slytherin, die an diesem Tag doch allen ernstes in der Früh das Haus von Zacharias verlassen hatte, in dem sie seit einigen Tagen untergekommen war und sich dennoch versuchte mehr wie ein Geist zu verhalten. Dabei stieß ihr Verhalten wohl kaum auf Wohlwollen sondern bereitete dem Slytherin wohl noch einige Kopfschmerzen mehr als sonst. Und mit Sicherheit hätte er auch alles daran gesetzt das sie nun nicht im fahrenden Ritter nach Canterbury saß, sondern dort blieb wo sie eben war. Nur bestätigte sich einmal mehr die Sturheit Kimberly's, die sich in der Früh ihre kleine Tasche geschnappt, einen kleinen Notizzettel hinterlassen hatte und darauf hoffte das sie sich auf dieser Welt gerade mal nicht verlief. Es war ein ungewohntes Gefühl so alleine durch die Welt zu fahren; ohne Begleitung in Form von Zacharias oder Chase. Selbst diesen hatte sie lange nicht mehr gesehen, sondern blieb nur im Briefkontakt mit ihm. Das war nicht weiter tragisch, sie wusste ihn ihn guten Händen zumal er besser auf sich aufpassen konnte als es eine Kimberly konnte. Entweder würde sie gegen Abend wieder heil in Wales landen; in einem Stück oder in zwei Hälften, oder sie verschwand völlig. Zuzutrauen wären ihr alle Optionen. Aber was blieben ihr groß für Erklärungen übrig? Dario's derzeitiger Ortswechsel war weder seine noch ihre Schuld, außerdem hatte sie endlich mal die Gelegenheit dazu ihn in einen seiner Liveshows zu sehen. Immerhin hatte sie das immer vorgehabt. Glücklicherweise war es da von Vorteil wenn der große Bruder Termine kannte und sie weitergeben konnte. Brief erhalten, Termin notiert, Willen in den Kopf gesetzt – komme was wolle.


Und dann erreichte der fahrende Ritter endlich Canterbury. Eine Stadt, von der sie zuvor noch nie etwas gehört hatte. Die rotblonde Schülerin fühlte sich jetzt schon mehr als unwohl in ihrer Haut. Sie hatte nicht einmal erfragt ob Dario überhaupt Zeit hatte für sie. Und wenn es nur eine Stunde wäre. Umsonst wollte sie diesen Weg nicht gemacht haben, aber im schlimmsten Fall müsste sie wohl solange warten bis er mal ein paar Minuten hatte. Und wenn er direkt nach dem Auftritt mit dem Zirkus in eine andere Stadt musste? Kimberly würde notfalls auch einfach mit in die nächste Stadt reisen sofern es sich nicht um ein anderes Land handelte. Egal was sich heute ergeben würde, sie hatte sich fest vorgenommen alles mögliche dafür zu tun nur um ihren besten Freund für ein paar wenige Augenblicke auszuleihen. Wofür hatte man denn einen besten Freund wenn einem die Decke auf den Kopf fiel? Und Redetechnisch war Dario einfach die bessere Option als Zacharias es wäre; der Kerl in allen Ehren. Und Chase wollte sie zusätzlich nicht noch mehr Kummer bereiten. Er hatte genug erlebt in der letzten Zeit und so viel getan, da sollte er die Sommerferien jetzt endlich mal zur Ruhe kommen. Den fahrenden Ritter also jetzt bereits hinter sich gelassen suchte sie die Straßen mit Hilfe ihrer kleinen gezeichneten Karte nach dem Zirkus ab. Zwar hätte sie sich auch einfach eine Karte kaufen können, aber wenn Kimberly sich spontane Ideen in den Kopf setzte waren Pläne einfach nicht drin. Zumindest verlief sie sich nicht allzu sehr denn die Stadt war a) nicht allzu groß um verloren gehen zu können und b) hingen überall hilfreiche Plakate die auf den Zirkus hinwiesen. Allerdings würde sie nicht mehr viel von der heutigen Vorstellung mitbekommen können, denn mittlerweile war die Zeit wie im Flug verrauscht dadurch das sie sich doch etwas verirrt hatte. Am Zirkus löste sie trotzdem noch ein Ticket für die Vorstellung und trat dann in das große Zelt hinein und stellte sich direkt neben den Eingang in eine etwas dunklere Ecke. Mit Glück würde sie Dario entdecken und ihn nach der Show abfangen können. Mal schauen ob ihr Plan klappte. Wohl möglich hätte sie ihm doch Bescheid geben sollen das sie vorbei kam. Aber gut, jetzt war es so gekommen wie es war und da musste sie ganz einfach durch.

Nach dem die Show beendet war, von der sie leider nicht mehr viel mitbekommen hatte verließ sie das Zelt auch schon wieder. Nun begann die komplizierte Suche nach dem Gryffindor. Vielleicht war es ihr möglich irgendwie auf den hinteren Platz zu gelangen, der zwar nur für Mitglieder war aber vielleicht erwischte sie jemanden der ihr sagen konnte wo sie diese Frohnatur namens Dario finden konnte.
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Dario de Luca
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BeitragThema: Re: It's hard to admit that you're not as strong as everyone believes you are.    So 4 Feb 2018 - 23:49

Erst als alle Artisten hinter den Vorhängen, die die Manege vom hinteren Raum des Zeltes trennten, verschwunden waren, ging das Licht im Hauptzelt an, worauf sich das Publikum heiter plaudernd ins Vorzelt begab, um vielleicht noch ein Getränk oder etwas Popcorn zu essen.
"Oh man, das war großartig!", lobte Brianna de Luca die versammelte Zirkustruppe in die Hände klatschend, wobei ihr stolzer Blick besonders lang an ihrem magisch begabten Sohn hängen blieb. Dass er den Großteil des Jahres auf einer Schule für Hexen und Zauberer verbrachte, war für die Muggelfrau ohnehin befremdlich und für den Zirkus ein herber Verlust, doch am schlimmsten war die Tatsache, dass sie ihren geliebten Sohn nur noch ein paar Monate im Jahr zu Gesicht bekam. Natürlich fehlte ohne den Akrobaten etwas im Programm der Zirkusvorstellung, aber noch größer und spürbarer war das Loch, wenn die Zirkusfamilie abends nach einer erfolgreichen Vorstellung beim Lagerfeuer saß und die lustigen Geschichten des dunkelhaarigen Zauberlehrlings fehlten. "Die Show an den Strapaten war wie immer perfekt. Sehr schön, Kristina und Dario. Das Publikum liebt euch." Daraufhin gab der draufgängerische Zauberer seiner Showpartnerin einen feierlichen High Five. In der Tat war das Publikum begeistert gewesen und obwohl der Zirkus mittlerweile nicht mehr das war, was er sich für seine Zukunft vorstellte, hatte er den Applaus genossen. "Fabio, die Comedy-Einlage war grandios. Gemma und Luigi, ihr wart heute ein wenig undynamisch. Aber die Freestylenummer von den Motocrossern kam wie immer verdammt gut an. Eine super Show, Leute. Macht weiter so!" Ihr Mann Giovanni war mittlerweile ebenfalls neben ihr aufgetaucht und gab ebenfalls sein obligatorisches Feedback ab, mit welchem der Zirkus versuchte, sich stetig zu verbessern, um die roten Zahlen eines Tages vielleicht doch einmal ausgleichen zu können. Sie alle gaben ihr bestes, doch Dario sah die Sache eher realistisch. Zirkusse hatten es nicht leicht und möglicherweise waren die Tage des Circus de Luca schon gezählt. Er würde es schade finden, aber da er sich schon seit Jahren darauf vorbereitete, würde es ihn ehrlich nicht wundern. Zwar waren die meisten Shows gut besucht, doch irgendwie hatten sie dennoch kaum Geld zum Leben, und nun, da Antonio verhaftet worden war, gab es gar keinen mehr, der die Buchhaltung im Auge hatte.
"So, ihr habt dann für heute Feierabend. Geht in eure Wohnwagen, um euch auszuruhen, oder nach vorne, um Autogramme zu verteilen", schloss Giovanni schließlich ab, worauf sich alle Zirkusmitglieder noch einmal gegenseitig auf die Schultern klopften und das Zelt schließlich verließen. Da Dario noch nicht müde war und er die fünf Minuten Ruhm nach einem Auftritt durchaus genoss, machte er sich nur kurz frisch und zog sich bequeme, leichte Kleidung an, ehe er sich nach vorn in den freizugänglichen Bereich vor den Zelten begab. Vor Allem die Aufmerksamkeit der weiblichen Zuschauerinnen konnte ihn darüber hinweg trösten, dass er mit Emma noch immer nicht wirklich weiter gekommen war - und das, obwohl er doch eigentlich wusste, was er von ihr wollte - weshalb er diese Ablenkung nur zu gern annahm. Es war schon irgendwie auffällig, dass er (wenn überhaupt) nur mit brünetten und braunäugigen Mädchen in seinen Wohnwagen verschwand, doch diese Auffälligkeit sprach Dario einem Zufall zu, sodass er nicht weiter über seinen Kummer nachdenken müsste.
Bescheiden nahm er das Feedback seiner Fans an, setzte auf ein paar Eintrittskarten und Popcorntüten seine Unterschrift, bis er seinen Blick hob und im Licht der Dämmerung einen roten Schopf erkannte, den er weder in dieser Situation noch an diesem Ort je erwartet hätte. Er musste einmal heftig blinzeln, doch die Tatsache, dass sie danach immer noch sichtbar war, schloss seine Vermutung, dass er sich die Schwester seines besten Freundes nur einbildete, aus.
"Kim?!", fragte er irritiert, als er völlig beiläufig auf dem Arm eines jungen Mädchens unterschrieb, die hellen Iriden dabei nicht von der rothaarigen Hexe nahm. Mit einem Wink beendete er dann die Autogrammstunde, wodurch ein enttäuschtes Raunen von den überwiegend weiblichen Zuschauern ausging, doch jenes wurde ignoriert, da es Dario besorgte, die Slytherin hier und jetzt zu sehen, auch wenn er sich natürlich auch irgendwie darüber freute. Sanft nahm er die Jüngere an die Hand, um sie in den Bereich für Mitarbeiter zu führen, welcher hinter dem Hauptzelt begann. Erst dort würde er sie stürmisch umarmen.
"Mensch, was machst du denn hier?", fragte er überrascht, worauf er die Umarmung löste, das hübsche Gesicht Kimberleys jedoch in seinen Händen hielt, um ihre Augen genauestens auf Tränen untersuchen zu könnnen. Chase hatte ihm in einem Brief von den Problemen der Familie Campbell erzählt, allerdings hatte es in diesem Brief auch geheißen, Kim wäre sicher bei Zach untergekommen. "Ist alles okay? Hat Zach dich etwa geärgert?" Damit schenkte er ihr ein aufmunterndes Lächeln und zog sie in die nächste, warme Umarmung. "Wir können in meinen Wagen gehen und in Ruhe reden, wenn du möchtest. Ich habe jetzt eh nichts besseres zu tun." Da sie noch einen Tag in Canterbury bleiben würden, stand an diesem Abend noch nicht der Abbau an, also hatte er Zeit, sich die Sorgen der hübschen Slytherin anzuhören.
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: It's hard to admit that you're not as strong as everyone believes you are.    Do 8 Feb 2018 - 3:02

Es war ein schönes Gefühl den besten Freund nach so langer Zeit wieder zu sehen. Dabei war es eigentlich nicht lange her. Denn obwohl Kimberly nicht im selben Hause wie der Gryffindor vor ihr war sondern in Slytherin und das einen Jahrgang unter ihm, so sahen sie sich doch hin und wieder wenn er Zeit hatte. Allerdings mischte sich zu diesem schönen Gefühl Dario zu sehen auch so etwas wie Ernüchterung hinzu, als hätte sie ein gewisser Fakt mehr als alles andere aus den Schuhen gehauen. Glücklicherweise blieb es ihr erspart vor all den Zuschauern mit ihm reden zu müssen. Ein Autogramm brauchte sie längst nicht mehr, aber glücklicherweise war ihr dieser Einfall noch rechtzeitig gekommen, so dass sie sich in die Schlange eingereiht hatte, denn nur so würde sie vermutlich an Dario herankommen. Not machte eben erfinderisch. Und es klappte auch, weswegen sie diesem ein schüchternes "Hey" entgegen brachte, als dieser sie endlich bemerkte. Erstaunlich wie ruhig sie dabei war und doch gelang es ihr nicht gänzlich ihre Unsicherheit zu verbergen. Denn erst jetzt wurde ihr so richtig bewusst das es kein Zurück mehr geben würde. Wenn einer durch die unscheinbare Maske der Slytherin blicken konnte, dann war es Dario. Erst nachdem er sie nach draußen gezogen hatte, in den Bereich hinter das Zelt, fiel allmählich die Spannung der kleinen zierlichen Schülerin. Mit dem Abfall sämtlicher Anspannung keimten auch wieder sämtliche Zweifel in ihr auf und sie begann ihre Hände ineinander zu haken, als wären sie ihr einziger Rettungsanker. Allerdings war es nicht das einzige Gefühl das sie hatte. Da war noch ein anderes, doch wie sollte man das beschreiben? War es Verwirrung oder gar Angst? Vielleicht war es auch eine Mischung aus beidem. "Es ist fiel passiert" fing sie an zu erzählen und ihr Blick glitt durch die Umgebung, ehe sie einen alten Schemel fand auf den sie sich setzte. Mit Sicherheit wusste Dario bereits was in den Sommerferien zu Hause vorgefallen war, immerhin hatten beste Freunde keine Geheimnisse voreinander. Weswegen sie kurz gequält aufseufzte. Der Fakt war nicht jener was passiert war sondern die aufkeimende Angst die sie fest umklammert hielt richtete sich viel eher auf das was danach kam. Bisher war es immer dasselbe gewesen, auch wenn dieser Alltag über die Jahre ihre Spuren hinterlassen hatten bei der Slytherin. Aber eine gewohnte Situation war erträglicher als eine völlig neue, oder? "Du weißt bestimmt schon was passiert ist. Aber.. wie geht es in Zukunft weiter?" Fragend blickte sie zu Dario; sie hatte Angst vor dem was kam. "Ihr geht nach diesem Schuljahr ab, zusammen mit Gwyneth und Zacharias. Ich habe dann noch ein Jahr vor mir." Natürlich, sie würde trotzdem noch Zoe bei sich wissen, aber das war kein Vergleich dazu das zwei ihrer besten Freunde plötzlich gingen und sie auch das erste Mal ohne ihren Bruder klar kommen musste. Und der hatte nun einmal eine entscheidend größere Rolle in ihrem Leben als die keinen Plagegeister einige Jahrgänge unter sich. Glücklicherweise fing Kimberly nicht an zu weinen wie sie es sonst in Stresssituationen tat. Oder suchte nach Möglichkeit einen Fluchtweg um sich dieser Unannehmlichkeit nicht stellen zu müssen. So gesehen war sie ja nun schon von Chase getrennt, immerhin hatte sie nicht die Möglichkeit ergriffen mit ihm mitzugehen. Es war ihre Entscheidung gewesen mitzugehen oder nicht. Bereute sie diese Entscheidung jetzt? Nein. Trotzdem war dies eine gänzlich andere Situation. Es war nur über die Ferien, die paar Wochen.. sollten nicht tragisch sein. Sollte man zumindest denken. "W-was ist wenn wir uns.. nie wieder sehen oder Chase plötzlich nichts mehr mit mir zu tun haben möchte?" Eigentlich völliger Unsinn, den wenn es so gewesen wäre hätte Chase in der Vergangenheit nicht Dinge getan die er eben getan hatte. Dennoch; es war Angst und einfach ein Gefühl das nicht wegging in der kleinen Gestalt, ihr zunehmend das Herz zerquetschte, beinahe die Luft zum Atmen nahm. "I-ich kann doch nicht andauernd bei einer Kleinigkeit zu jemandem rennen nur weil ich dem nicht gewachsen bin. Ich muss.. erwachsen werden. Aber wie soll ich das schaffen wenn ich nicht einmal weiß wie das geht?" Hilfesuchend sah sie zu dem Älteren, dem sie schon immer ihre tiefsten verwirrenden Gedanken hatte anvertrauen können, die nicht selten Hirngespinsten entronnen waren. Fühlte sich so die Angst vor der Zukunft an oder war es einfach nur.. Verlustangst? Erst dann senkte sie etwas betreten den Kopf. "Ich glaube du hast besseres zu tun als dir mein Gejammer anzuhören. Tut mir Leid" meinte sie geknickt und wirkte hoffnungsloser denn je in diesen Tagen. Trotzdem bereute sie es nicht hierher gekommen zu sein. Dario hatte dieses einzigartige Talent immer dann aufmunternd zu sein, wenn man am wenigsten damit rechnete.
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Dario de Luca
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BeitragThema: Re: It's hard to admit that you're not as strong as everyone believes you are.    Sa 10 Feb 2018 - 14:13

Ja, es war viel passiert, und dies merkte man der jungen Hexe nur zu deutlich an. Würde sie unter dem Familienstreit nicht leiden, hätte sie sich wohl kaum auf den Weg zum Circus de Luca gemacht, um dem Akrobaten einen Besuch abzustatten. Sie brauchte ein offenes Ohr und ein solches würde der Italiener der rothaarigen Campbell geben. Vor seinem Wagen angekommen setzte sie sich also auf einen Hocker, während sich der Gryffindor lässig gegen die Tür der fahrenden Behausung lehnte, dabei stets der Jüngeren zugewandt blieb. Mit gerunzelter Stirn hörte er sich ihre Sorgen an, doch dann schnalzte er leise und schüttelte mit einem zuversichtlichen Lächeln den Kopf. Natürlich würde sich nach diesem Schuljahr so einiges ändern, doch die Tatsache, dass sie Freunde waren, würde unverändert bleiben. Er, Chase, Gwen und Zach würden gehen und damit würden der jungen Hexe wichtige Bezugspersonen wegbrechen, doch nur, weil sie nicht mehr vor Ort wären, würde dies wohl kaum bedeuten, dass sie komplett von der Bildfläche verschwinden würden. Nein, es gab Briefe und andere Wege, miteinander zu kommunizieren, und vielleicht hatte Kimberley ja Lust, ihn in den nächsten Sommerferien für einen längeren Zeitraum zu besuchen.
"Hey hey hey, ganz ruhig, Kleine", kam es locker von dem Italiener, wobei er lässig abwinkte, "Wir verschwinden doch nicht einfach so, wie eine Seifenblase, die man zum Platzen bringt. Wenn dich jemand ärgert, musst du uns nur schreiben und Chase und Ich regeln das." Damit schenkte er ihr ein freches Zwinkern, worauf er aus einer neben der Tür stehenden Kühlbox eine angefangene Flasche Whisky und zwei Pappbecher zog. Außerdem nahm er eine Flasche Spiritus und eine Schachtel Streichhölzer heraus, womit er dann zum Feuerkorb vor seinem Wohnwagen ging und diesen entzündete. Glücklicherweise hatte er vor der Vorstellung schon trockenes Holz hineingelegt, sodass dies nun nicht mehr nötig wäre. "Und sowieso - Chase liebt dich. Wieso sollte er auf einmal nichts mehr mit dir zu tun haben sollen? Das ist doch Blödsinn, Kimmi." Ein liebevoll-neckisches Schmunzeln begleitete diese Worte, allerdings machte er sich keineswegs damit über sie lustig. Er wollte ihr damit nur signalisieren, dass ihre Sorgen absolut unbegründet waren.
Mit automatisierten Handgriffen spritzte er etwas Spiritus auf die Holzscheite, worauf er ein Streichholz entzündete und dieses in den Feuerkorb schmiss. Eine hohe Stichflamme warf einen warmen Schein auf die Gesichter der Freunde, sodass sie nach vollendeter Dämmerung nicht komplett im Dunkeln sitzen und frieren würden. Die Kühlbox von der Tür wurde von Dario näher zum Feuer gezogen, worauf er eine Colaflasche herausholte, den Decken wieder verschloss und er sich anschließend darauf setzte. Nonchalant sprach er weiter, während er die Pappbecher mit Cola füllte. Müde schnaubte er, als sie dann das Wort erwachsen aussprach.
"Uff, da fragst du definitiv den Falschen. Und bei Chase wärst du auch nicht an der richtigen Adresse. Ich wage sogar zu bezweifeln, dass überhaupt irgendjemand aus unserem Freundeskreis schon von sich behaupten könnte, erwachsen zu sein", grinste er zuversichtlich, worauf er der Jüngeren einen Becher gab und die Whiskyflasche aufschraubte, um etwas von dem Inhalt in seinen Becher zu gießen, "Du musst dich mit dem erwachsen werden also nicht beeilen. Man wächst mit seinen Aufgaben - und ich bin mir sicher, dass du an der neuen Situation, ohne uns im Schloss zu sein, wachsen wirst. Glaub mir, erwachsen werden wir noch früher als uns das lieb ist. Also mach dir keine Sorgen." Damit schob er ihr den Whisky zu, damit sie ihre Cola ebenfalls aufpeppen konnte, sollte sie dies denn überhaupt wollen.
"Und nein, wie ich schon sagte, habe ich nichts besseres zu tun, als mir dein Gejammer anzuhören. Also jammer mich ruhig voll." Frech streckte er ihr die Zunge heraus, ehe er seinen Becher hob, um seiner Freundin mit einem aufmunternden Grinsen zuzuprosten. "Bin froh, dich zu sehen. Cheers."
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