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 [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland

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Helena Wayland
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BeitragThema: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Sa 13 Jan 2018 - 13:54

7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland

Morgens war die Luft immer am frischesten. Jedenfalls empfand das Helena, wenn man aus dem Schlaf nach draußen ging und die frische Luft einatmete, wirkte es jedes Mal ein kleines Wunder. Es weckte einen auf, streckte sich nach jeglichen Zellen und zog diese wieder zu einem Energiebündel zusammen. Killer empfand das nicht so erfrischend, sich morgens auf einen Spaziergang aufzumachen, aber Katzen schliefen allgemein viel mehr als Menschen und Killer schlief eindeutig mehr als Helena, die heute auch nicht wirklich feste geschlafen hatte. Oder lang. Die Müdigkeit kannte sie aber und ihr Körper hatte sich daran gewohnt mit diesen wenigen Stunden klar zu kommen. Sie hatte Methoden den fehlenden Schlaf zu kompensieren und morgens ein wenig zu laufen war eine Methode davon.

Daher waren sie auf den Weg ein wenig auf die Ländereien, den Tag würden sie ohnehin in Räumen verbringen, dann kann die frische Waldluft nicht schaden. Sie hatte nicht vor in den Verbotenen Wald zu gehen, aber in Hogwarts gab es schlicht und einfach mehr als nur einen Baum, einen Wald oder wie man das wilde Dickicht aus Ästen und Magie nennen wollte. Der verbotene Wald, sie fragte sich ob er einen Namen hatte. Vermutlich war der Name mit der Zeit verschwunden, weil niemand ihn mehr ausgesprochen hatte. Neben ihr lief Killer umher und sie hörte ihn in ihren Gedanken. Er freute sich wieder in Hogwarts zu sein, auch wenn es ihn bei Farine sehr gut gefallen hatte. Helena hatte das Gefühl das die Hauselfen ihn heimlich gefüttert hatten, denn er schien etwas rundlicher geworden zu sein. Er sagte nur immer, dass er sich wohl fühlte und er immer noch gut aussah.
Das waren deutliche Aussagen von ihrem Kater und sie diskutierte mit ihm nicht darüber. Manchmal redete sie vermutlich zu viel mit ihm, sie machte es aber automatisch und vielleicht verschoss sie so ein paar Freundschaften, aber was sollte man auch dagegen tun? Ihr Kater war ihre Familie und jetzt wo es ihr besser ging, wollte sie zwar nicht nur ihn als Freund, aber ihn eben auch nicht verlieren. Killer sträubte sich ein wenig, als sie auf den Weg liefen und Helena drehte sich zu ihm um, weil er einfach stehen geblieben war. ,,Was ist los?“, fragte sie dann, jetzt wo keiner hier war konnte sie auch ohne ihre Gedanken mit ihm reden. Seine Haltung hatte sich verändert und Helena spürte auch, wie sich seine Gefühle änderten.
,,Killer?“, fragte sie noch mal, weil ihr Kater seinen Blick nur auf den Wald gerichtet hatte und nicht reagierte. Sie spürte wie seine gute Laune verschwand, wie etwas sich an diesen Ort drückte, etwas was Helena nicht kannte. Eine Art Wut, eine Art Wildheit die sie noch nie bei ihm gespürt hatte. Ihre Handflächen fingen an zu schwitzen, ihr wurde unwohl bei den Gefühl was ihr Kater übertrug und sie ging ein paar Schritte auf ihn zu. Killer wandte den Kopf zu ihr und bevor sie was sagen konnte, rannte er los. Kurz war sie wie erstarrt, Killer war noch nie mit diesen Gefühlen davon gerannt. Es war etwas anderes, als einfach nur zu rennen aus Neugierde. Sie sah Bilder in ihren Kopf, von dem Wald und er lief einfach auf ihn zu. Helena versuchte ihm nach zu kommen, doch sie musste innehalten, als er im Wald verschwand.

,,Killer, komm zurück!“, rief sie rein, doch sie konnte nur fühlen wie ihr Kater weiter rannte und wie diese Wut noch immer in ihm kochte. Helena merkte auch das sie schwitze, wie nervös sie wurde und sie hatte Farine versprochen, sie hatte Chester versprochen sich nicht in Gefahr zu begeben. Ihre Augen schauten sich um, sie musste Hilfe holen um in den Wald zu gehen. Sie war nicht töricht, nach den Dingen die passiert waren. Killer ging es gut, es ging ihm anders, aber sie konnte spüren das er lebte, wo er war und sie rannte den Weg hoch, den sie gekommen war, ehe sie eine Vertraute Person sah, die in den Wald gehen wollte.
,,Professor Knight!“, rief sie, ehe sie hinter ihm zum stehen kam und ihre Arme auf die Knie stütze. Sie war nicht wirklich körperlich fit, ihr Atem ging schwer und das rauchen hatte ihren Lungen damals nicht gut getan. Sie hielt sich darauf hin die Hüfte vor Seitenstechen und schnappte nach Luft. ,,Killer ist in den Wald gerannt, können sie mir bitte helfen! Ich weiß ich darf da nicht rein, aber er war nicht er selbst!“ Die beiden kannten sich, sie hatten eine gemeinsame Bekannte und erst jetzt fragte sich Helena, wieso er eigentlich in den Wald wollte. Doch sie fragte nicht, sie hatte keine Zeit sie brauchte eine Antwort ob er ihr helfen würde. Helena wusste wo Killer war, sie wusste wie er immer noch rannte und sie spürte dieses Unbekannte. Und das machte ihr Angst, was ihr wohl auch deutlich im Gesicht stand.
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Gabriel Knight
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 4 Feb 2018 - 4:19

Tick tack, tick tack, tick tack ... Egal wie sehr er sich versuchte aufs Wesentliche zu konzentrieren, es geschah immer wieder vom neuen das eben jenes Geräusch durch seine Ohren klang. Dabei war die Uhr, welche er in seinen Händen hatte, doch bereits seit langer Zeit nicht mehr am laufen gewesen. Und dennoch schien es immer wieder zurück zu kommen. Genau wie an dem Tag.
,,Ich hätte nie gedacht, dass ich noch einmal mit ihnen zu tun haben werde. Dabei war unser letzter Treffen mit ihnen bereits ... recht abenteuerlich gewesen.'' sprach Glen nur mit einen leichten seufzen und war dabei gewesen die Uhr in seiner Hand immer wieder, auf und zu zu klappen. Dabei blickte er quasi ins Nichts. Wo andere jedoch nichts und wieder nichts erkennen würden, war für Gabriel eben an jener Stelle eine weiblich gekleidete Gestalt, die schon fasst einen Geist zu ähneln schien ... jedoch schlicht weg mit dem Unterschied, dass er wusste das sie ihm seit geraumer Zeit verfolgte. Schließlich war sie eine seiner vielen Sünden.
Mit dem nächsten Klicken der Uhr war sie jedoch bereits wieder verschwunden und Gabriel ging Gedankenverloren weiter in Richtung des verbotenen Waldes. Wie immer trug er dabei seinen weiß/gräulichen Umhang, hatte jedoch dieses mal seine altgediente Ausrüstung dabei. Er hatte nicht damit gerechnet gehabt, eben diese Dinge noch einmal überziehen zu müssen sobald er den Job als Lehrer annahm, doch es stellte sich heraus das er auch in Hogwarts nicht davon weg kam.
Auch hier bekam er Aufgaben und Missionen welche ihn stark an seine Zeiten als Eingreifzauberer erinnerten. Vor einigen Tagen hatte ein Zentauer zu ihnen im Schloss Kontakt aufgenommen. Was er berichtete, war alles andere als beruhigend gewesen und es schien schon eher so als wenn Hogwarts hier in die nächste kleine Krise geraten würde. Etwas was man gerade zu diesen Zeiten und vor allem, nach all der Geschehnissen in diesem Jahr, nicht noch unbedingt gebrauchen konnte. Das letzte was Hogwarts nun noch brauchen konnte, waren wild gewordene Zentauren welche kriegerische Ziele hatten.
Wenn er es jedoch richtig mitbekommen hatte, dann hab es im Moment keinen Stammesführer unter den Zentauren und gerade dies war etwas, was mindestens genau so schlimm sein konnte. Es war lange her seitdem er das letzte mal mit ihnen zu tun gehabt hatte und trotz allem wusste er schon damals, dass nicht alle von ihnen wild darauf in Harmonie mit den Menschen zu leben. Schon als er noch selber Schüler war und mehr unfreiwillig mit ihnen im Wald Bekanntschaft gemacht hatte, war es nicht gerade ungefährlich gewesen.
,,Wir werden uns als erstes mit Ricardo treffen müssen.'' Dazu musste er ihn jedoch erst einmal im Wald finden ohne am besten dabei direkt in die Arme der anderen Zentauren zu laufen. Immerhin wollte er es am besten so lange wie möglich hinauszögern, sollte es am Ende doch zu einem Kampf kommen.
Der morgen war noch nicht all zu lange angebrochen und der Boden, so wie die Pflanzen und Gräser waren teils noch vom morgigen Tau bedeckt. Er war so früh wie möglich aufgebrochen um wenig Aufsehen zu erregen. Schließlich konnte er sich nicht leisten, dass irgendjemand davon mitbekam. Es reichte wenn er und die Schulleitung davon wussten. Um so weniger Panik oder unnötige Spannungen würde es dadurch geben. Simple Logik ohne viel wenn und aber.
Gabriels Schritte gingen bereits weiter in den Wald hinein als er hinter sich eine Stimme, seinen Namen rufen hörte. Sofort stoppte er und drehte sich dabei in die Richtung um, aus welcher die Rufe gekommen waren. ,,Helena?'' kam es mit einen überraschten Gesichtsausdruck von ihm als er das Mädchen schnaufend vor ihm zu stehen kommen sah. ,,Was treibst du zu dieser Zeit hier?'' fragte er, wohl wissend das sie wusste, dass der verbotene Wald kein Ort für Schüler sei. Wobei er das Mädchen mittlerweile gut genug kannte um eigentlich zu wissen, dass sie sich eh nicht wirklich darüber Gedanken machte.
Sofort erklärte sie ihm auch schon, was ihr Problem sei und das sie seine Hilfe bräuchte. Ihr Kater, ihr ein und alles, war verschwunden und schien wohl ausgerechnet die dumme Idee gehabt zu haben, sich in den Wald zu verirren. ,,Meinst du nicht, dass Killer auch von allein wieder zurück finden wird? Er ist doch ein schlaues Kerlchen.'' begann er, sah jedoch direkt in ihrem Gesichtsausdruck das dies nichts bringen würde. Sie würde sich damit nicht beruhigen lassen, noch geschweige denn, sich davon abhalten lassen am Ende nach ihrem Kater zu suchen.
Mit einen langen und tiefen seufzen rieb er sich mit der Hand den Hinterkopf ehe er am Ende nachgab. ,,Na schön. Vielleicht finden wir ihm. Sobald wir allerdings feststellen, dass er zu tief hinein gegangen sein wird, bring ich dich hier her zurück und such alleine weiter. Verstanden?'' meinte er dann schließlich mit einen sanften Lächeln und zeigte ihr, dass sie ihm folgen sollte.
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 4 Feb 2018 - 13:12

Helena musste zugeben, dass sie nicht immer die Verbindung im Griff hatte und so wechselte ihre Wahrnehmung zwischen ihrer Sicht und der von Killer hin und her. Seine Aufregung, ihre Angst, dies alles drückte auf ihre Verbindung und in dem einen Moment konnte sie vor ihren Augen die dunklen Wurzeln der Bäume sehen, im anderen Moment ihre Füße auf dem Gras. Keuchend hatte sie vor dem Lehrer halt gemacht und musste nach Luft schnappen, sie war zu schnell gerannt, ihre Lungen machten das nicht mit und sie spürte dieses seltsame Gefühl von Killer, welches sie nicht verstand. Ihre Hände zitterten als sie sich auf ihre Kniestütze und versuchte den Lehrer einzuweihen.

Die kalte Luft machte es nicht gerade besser, sie brannte in ihren Lungen, zog sich durch ihren Körper als würde sie jegliche Moleküle einfrieren wollen. Ihr Herz schlug schnell und sie versuchte sich auf Gabriels Worte zu konzentrieren und nicht auf die Geräusche die in ihren Gedanken sich ausbreiteten. Sie hörte die Tiere, sie hörte wie Killers Pfoten auf den Boden aufschlugen und sich wieder abstießen. Doch sie konnte nicht durch den Nebel hindurch dringen, er konnte sie nicht hören, er jagte einfach weiter und sie konnte nur zusehen, nur fühlen.

Der Lehrer und sie kannten sich, er sollte ihr Kontaktmann sein, wenn sie Hilfe brauchte weil die Hexe noch immer eine Schülerin war. Daher sprach er sie mit Vornamen an und Helena schaute zu dem Gesicht der Vertrauten Person. ,,Ich hab sie gesehen.“, versuchte sie zu sagen und hielt sich die Seite. Laufen war nicht ihre Stärke und sie war ihm nur soweit gefolgt, weil sie Hilfe brauchte. Weil Killer einfach weiter lief. Helena wollte keine Zeit verlieren, es ging um ihren Kater und als Gabriel damit anfing das Killer alleine zurück finden würde, sagte ihr Blick schon mehr als Worte hätten sagen können. ,,Er ist nicht er selbst, ich kann nicht zu ihm…“, sie brach ab, sie hatte ihm noch nichts von dieser Verbindung erzählt und sie wollte es nicht.

Ihre Augen lagen auf dem Lehrer, aber erneut hatten die Bilder von Killer überhand genommen, wie er vor einem riesigen Baum stehengeblieben war, sie spürte seine Angst, aber sie spürte auch noch etwas anderes. Etwas was ihr mehr Angst einjagte, weil es unbekannt war. Etwas unbekanntes, sie konnte es nicht identifizieren. ,,Ich weiß wo er ist. Ich kann ihn finden.“, sagte sie, denn das stimmte. Sie war nur nicht hinein gerannt weil sie wusste das Farine gute Gründe hatte den Wald zu verbieten. All die Dinge die passiert waren, Helena war zwar in den meisten Fällen Lebensmüde aber hätte sie alleine aus dem Wald wieder heraus gefunden, wäre sie von der Schule geflogen. Oder etwas in der Art. Zudem mit Gabriel die Chancen besser standen, lebend hinaus zu finden.

,,Ja Professor.“, sie würde garantiert nicht ohne Killer aus dem Wald gehen und ihre Hand langte nach ihrem Zauberstab. Killer hatte sich wieder in Bewegung gesetzt, nur diesmal spürte sie noch mehr als Angst und das war Neugierde. Verdammt Killer. Sie versuchte ihn zu erreichen, versuchte nach ihn zu Rufen, doch sie kam nicht durch. Als schirmte etwas sie von ihren Kater ab. Aus ihren Zauberstab kroch schon das Licht des Lumos Zauber, denn die Bäume schluckten die Sonne und es wurde zunehmend kälter. Killer war noch weit entfernt, gegen eine Katze ein Wettrennen zu rennen, war Sinnlos. ,,Er ist nach Norden.“, sagte sie zu dem Lehrer, nicht erklärend woher sie das wusste und sie musste zugeben, dass es nicht nur die Angst um ihren Kater war, die in ihr hoch kroch. Der ganze Wald machte ihr Angst. ,;Was suchen sie eigentlich hier?“, er kannte ihre direkte Art und sie stellte nicht gerne sinnlose Fragen. Obwohl sie es akzeptieren würde, wenn er sagen würde das es sie nichts anginge. Helena wusste nicht ob sie Angst vor Evica haben sollte, aber sie hatte es auch nicht vor mit ihr zu verspaßen und wenn sie sich mit Gabriel verspaßen würde, würde das vielleicht darin resultieren. Vermutlich hatte sie deshalb dieses unangenehme Gefühl, oder diesen Respekt vor dem Lehrer, der sie daran hinderte unfreundlich zu sein, wie sie es manchmal eben war.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 11 Feb 2018 - 12:44

NPC Steuerung: Ricardo; Zentaur; zweiter Nachfolger des Thrones des verstorbenen Stammesanführers; ältester Sohn und wegen Unehre zurückgestuft zum zweiten Nachfolger.

Der Kampf verlief sehr schlecht. Vier Überfälle, fünf niedergestreckte Zentauren. Der Blutmond würde schon bald hervorkommen um das Opfer jener Männer offen zu verkünden. Aber die Zeit dazu war noch nicht gekommen,seine Leibwächter hatten ehrenvoll gekämpft und nun war er allein. Sein Weg führte ihn durch die Dunkelheit des Waldes zu einer Lichtung und dann weiter in Richtung Waldgrenze wo er sich mit seinen Spähern treffen wollte. Der Kampf unter den Zentauren hatte sich verstärkt, Unehre machte sich breit unter ihnen. Nash hatte wenige offenbar so manipuliert, das sie bereit waren gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen.Doch er konnte seinen Bruder nicht offen des Verrates bezichtigen. Diesmal war er zu weit gegangen, außerdem hatte er keine Ehre mehr im Bauch. War er wirklich so herrschsüchtig, das er bereit war den Stamm in den Tod zu führen? Die Sterne prophezeiten nichts Gutes und die Welt war in einem Umschwung. Schon bald das konnte er deutlich spüren würde die Welt ein neues Gesicht haben und dann würde alles was nicht mehr hierhin gehörte weggewischt werden und das mit nur einem einzigen Hieb. Ricardo musste unbedingt verhindern,dass Nash noch mehr Schaden anrichtete doch alleine würde er dem Vorhaben nicht gerecht werden. Vielleicht könnten seine Späher und er etwas ausrichten. Vielleicht war es an der Zeit eine alte Sünde aufzudecken, eine die er bisher zum Schutze seines Bruders in Kauf genommen hatte. Leider hatte er damals nicht die Konsequenzen für einen anderen Zentauren kommen sehen und hatte damit sich einen schwarzen Fleck auf die Seele geladen. Die Sterne verlangten daher geradezu nach Wiedergutmachung. Die Frage war nur, war Ricardo imstande den Schaden zu reparieren und seinen Stamm vor der völligen Vernichtung zu bewahren oder würde er bei dem Versuch schändlich scheitern? Diese Frage kreiste ihm im Kopf herum, auch wenn er sich versuchte von diese Vorstellung zu lösen war es ein Teil der Gedanken die ihn ständig begleiteten. Wie sagte sein Vater? Der größte Feind des Kriegers sind die eigenen Gedanken, die Zweifel, Angst und Hass sähen können. Die wohl größte Herausforderung lag nicht etwa darin sich mit anderen auseinanderzusetzen, sondern stärker zu sein als man selbst. Ricardo wusste das, auch wenn er diesen Grundsatz nie wirklich in sich aufnehmen konnte, war er sich dieser einen Sache doch sehr sicher. Seine Augen fuhren an den Bäumen vorbei, als er das erste Mal wirklich Schritte vernahm,die von Süden kamen. Mit dem Bogen im Anschlag und einem Pfeil der eingespannt war, beobachtete er sehr genau wer sich ihm da näherte. Ricardo jedoch beschloss nicht zu warten bis der Feind ihn umzingelt hatte, er würde einen einzigen Überraschungsangriff starten und dann wieder fliehen. Leise horchte er in den Wald hinein, bereit seinem Kriegerherz zu folgen und in den Kampf zu ziehen. Doch die Stimmen kamen ihm wenig vertraut vor, weshalb er zögerte und den Bogen etwas sinken ließ. Als die Schritte nur noch wenige Meter von ihm entfernt zu hören waren nutzte er die Gelegenheit aus dem Hinterhalt. Mit einem gewagten Sprung kam er hinter ihnen zum stehen und hielt den Bogen aufgerichtet auf zwei Menschen. Genauer gesagt einen Professor und ein junges Mädchen. "HALTET EIN!", sagte er ohne vorher realisiert zu haben, das es Menschen waren. Sofort senkte er seinen Bogen,um seine Friedfertigkeit zu demonstrieren.

"Professor, was tun sie mit einer Schülerin im Wald?! Wurde ihnen von ihren Anführern nicht gesagt das es zu gefährlich hier draußen ist? Im Moment ist hier niemand vor den Zentauren unter Nash sicher. Bitte riskiert nicht euer Leben.", sagte er mit ernstem Ausdruck im Gesicht. Man konnte ihm ansehen das er offenbar in Kämpfe verwickelt worden sein musste. Er hatte viele Kratzer, Wunden und Schrammen am Oberkörper, die vor einiger Zeit noch nicht da waren und noch relativ frisch aussahen. "Aber seid versichert, schon bald wird der Wald sicher sein. Es gibt einen Plan um den Stamm wieder  zu vereinen. Ich hoffe,das ich bis dahin es schaffe. Der Weg ist lang und es gibt viele die ihre Unehre nicht länger verbergen.Selbst für ein Kind ist es zu gefährlich. Meine Leibwächter wurden bereits getötet, wenigstens fielen sie ehrenhaft im Kampf. Verzeiht...ich wollte euch nicht meine Last aufbürden. Wenn ihr es wünscht, eskortiere ich euch zur Waldgrenze, dort seid ihr sicher.", fuhr er besorgt fort und sah Gabriel beinahe fordernd an. Ihre Hilfe hätte er sicher gebraucht, aber er würde niemals versuchen ein Jüngling mit in die Sache hineinzuziehen.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mo 12 Feb 2018 - 15:59

Die Äste knackten unter den Schuhen der beiden, während sie sich an den großen stämmigen Bäumen vorbei schlichen um möglichst vorsichtig von Baum zu Baum zu wandern. Die großen, aus dem Boden ragenden Wurzeln, die verschiedensten Büsche und weiteres Gestrüpp machten es den beiden jedoch alles andere als leicht.
,,Dein Orientierungssinn ist daran schuld, nicht meine Geschwindigkeit.'' antwortete er nur stumpf auf die provokanten Worte des Mädchens. Es war wahrscheinlich wirklich ein Fehler gewesen ihr hier hinein zu folgen, doch andererseits, konnte er es auch nicht verantworten sie einfach allein in den Wald gehen zu lassen.
,,Wenn wir weiterhin so wahllos durch die Gegend irren, laufen wir nur irgendwelchen Viechern über den Weg. Es sollen Riesenspinnen und allerlei andere gefährliche Kreaturen in tiefen des Waldes lauern.''
,,Seit wann bist du solch ein Angsthase? Das hat dich doch sonst nicht davon abgehalten irgendetwas dummes zu tun.'' meinte das Mädchen nur fies grinsend und blieb dabei an einen der großen Baumstämme stehen.
,,Ich hab ja auch keine Angst um mich sondern eher um dich Aleyah. Und jetzt lass uns schauen das wir hier raus kommen.''

...

Während Helena und Gabriel langsam weiter in den Wald hinein gingen, konnte er sich noch immer genau an die Zeit erinnern, in welcher er bereits als Schüler eben in jenen gegangen war. Es kam ihn vor als wäre es nicht einmal all zu lange her gewesen, kamen doch von Tag zu Tag immer wieder Erinnerungen aus alter Hogwartszeit bei ihm auf. Erinnerungen die ihn heimsuchten, genau so wie all das, was dazu gehörte.
Doch im Moment war es der falsche Zeitpunkt gewesen um sich eben an all das zu erinnern. Er konnte sich nicht von etwas anderem ablenken lassen, nicht jetzt, wo er die Sicherheit von Helena gewährleisten musste.
Vielleicht war es wirklich ein Fehler gewesen, sie mit hier hinein zu nehmen. Schließlich war der Wald durch all die seltsamen Geschehnisse wahrscheinlich nicht gerade Sicherer gewesen. Ihre Sicherheit war zwar kein Problem gewesen, doch wusste er nicht, wie das Mädchen auf bestimmte Dinge, die hier drin heimisch waren, reagieren würde.

Egal ob Killer oder Helena, er würde sie beide wieder hinaus bringen. Er hatte es vor knapp 20 Jahren bereits einmal geschafft, und er würde es jetzt auch wieder. Egal welche Gefahren hier im Wald lauerten. Doch das größte Problem wären wahrscheinlich nicht einmal eben jene Kreaturen, sondern viel eher die Ravenclaw Schülerin selber. Den eines entging seinen Augen nicht. Nämlich der Fakt, dass seine Begleitung alles andere als normal schien. Teils ein wenig so als wenn sie abseits ihres Körpers in Gedanken schwirren würde, teils dann wieder so typisch wie eh und je. Gabriel brauchte nicht lange um zu verstehen das hier mehr vorging als sie ihm sagen wollte, doch um was es sich dabei genau handelte, konnte er nicht erkennen. Das war nur ein Grund mehr um seine eigenen Sinne noch weiter zu schärfen.
//Glaubst du wirklich, dass es eine gute Idee ist, sie mitzunehmen? Ohne es dabei einsetzen zu müssen?//
,,Hoffen wir mal, dass ich nicht dazu gezwungen werde.'' murmelte er nur seufzend und holte nun seinen eigenen Zauberstab heraus. Die Taschenuhr welche er bisher in der rechten Hand hielt, ließ er dabei in Innentaschen seines Mantel verschwinden.
,,Auch wenn es mich brennend interessieren würde, woher du das genau weißt, belassen wir es erst einmal dabei und machen uns auf dem Weg. Um so schneller wir den kleinen Wicht finden, um so besser.'' Mit diesen Worten ging Gabriel dann auch schon voran, achtete jedoch darauf das Helena immer dicht bei ihm war. Der Zauberstab des Lehrers für magisches Recht lag dabei fest in seiner Hand, während er wie bereits früher schon einmal, an allerlei Büschen und Bäumen vorbei ging.
Das tückischste an diesem Wald war wahrscheinlich diese Ruhe die hier herrschte. Eine Ruhe die meist nichts gutes bedeuten konnte. Schließlich war es meist die Ruhe vor dem Sturm, welcher wahrscheinlich auch schon bald auf sie beiden zusteuern würde.
,,Was ich hier suche?'' wiederholte er ihre Frage und blickte dabei über die Schultern zu Helena. ,,Eigentlich suche ich einen alten Freund, der meine Hilfe braucht. Doch im Moment suche ich die Katze meiner Schülerin.'' antwortete er relativ gelassen ehe sein Blick wieder nach vorne ging und er Helena mit seiner Hand symbolisierte, dass sie anhalten sollte.

Sie musste auch nicht lange warten um zu sehen wieso Gabriel ihr dieses Zeichen gegeben hatte. Ein Geschöpf, welches an ein Pferd erinnerte, und dabei den Oberkörper eines Menschen hatte, sprang plötzlich auf die beiden zu. Mit erhobenen Bogen und lauter Stimme kam er auf sie zu, bevor er schließlich merkte, dass es sich um die beiden Menschen um keine Feinde handelte. 
Man konnte von Glück reden das er seinen Bogen entsprechend direkt senkte. Doch für wem es hierbei Glück war, war nicht wirklich deutlich gewesen. Mehrere spitz geformte Wurzeln ragten aus dem Boden und waren bedrohlich nahe an dem Zentauren gewesen.
Sofort jedoch ließ Gabriel seine Verteidigung fallen, da er wusste um wem es sich bei dem guten Wesen handelte.
,,Nun eigentlich sind wir gerade auf der Suche nach ihrer Katze.'' begann er mit einer deutlich künstlichen hysterischen Tonlage. ,,Doch anstelle einer Katze haben wir jemanden gefunden der fasst mit seinen Bogen auf uns schoss. Begrüßt du so immer deine alten Freunde?'' Es war schon fasst so als wenn er versuchen wollte, die Warnungen des Zentauren künstlich hinunter zu spielen. Man brauchte nicht lange um zu verstehen das er hier ähnlich wie in seinem Unterricht wirkte, und doch vor wenigen Sekunden noch fasst so aussah, als wenn er bereit gewesen wäre jemanden zu töten.
Zwei verschiedenen Gesichter, von denen er eines am liebsten seinen Schülern nicht zeigen wollte.
Schlagartig wurde das Gesicht des Mannes todernst und hatte nichts mehr von der üblichen gelassenheit oder der schussligen Art übrig gelassen. ,,Im Moment glaub ich, dass ich besser für unsere Sicherheit sorgen kann, als du für deine eigene. Du siehst fasst so aus wie ich als ich noch als Eingreifzauberer tätig war. Und glaub mir ... das ist kein Kompliment.'' begann er und hob bereits ein weiteres mal seinen Zauberstab. Kaum hatte er eine sanfte Bewegung durchgeführt, kamen bereits erste Hilfe maß nahmen zum Vorschein, welche dabei waren die mehreren Wunden Ricardos zu versorgen. Für gründlichere Versorgungen waren sie jedoch zu offen gewesen und nun wo er hier gewesen war, war die Wahrscheinlichkeit auf weitere, ihnen feindlich gesinnte Kreaturen zu treffen doch relativ hoch gewesen.
,,Dummerweise blieb mir nichts anderes übrig als das Mädchen mitzunehmen. Als Lehrer kann ich sie nicht einfach K.O schlagen und an einen Baum fesseln. Und alleine lasse ich sie erst recht nicht in den Wald rennen und nach dieser Nervensäge einer Katze suchen.'' erklärte er schließlich und blickte dann zu Helena.
,,Nun du wolltest wissen was ich eigentlich im Wald suche.'' begann Gabriel und zeigte dann mit einen kurzen Nicken in Ricardos Richtung. ,,Denn hier hab ich gesucht. Er heißt Ricardo, und wie man unschwer erkennen kann, ist er ein Zentauer.''
Dann schaute er wieder zu dem guten, welcher ihnen sagte, dass es einen Plan gäbe um all diese Unruhen wieder zu legen. Gleichzeitig konnte er es jedoch scheinbar nicht sein lassen, ihnen zu sagen, dass dieser Weg mehr als nur Gefährlich sei.
,,Ich weiß das du irgendwas planst, und genau deshalb bin ich hier. Zugegeben habe ich eigentlich geplant gehabt, alleine hierher zu kommen, aber ich habe versprochen auf Helena aufzupassen. Sobald wir ihre Katze gefunden haben, sorge ich schon dafür das sie schnellst möglich dafür, dass sie außerhalb des Waldes sein wird, vorher jedoch ist es besser, wenn ich sie im Auge behalte.'' erklärte Gabriel. Sein Blick zeigte deutlich das er in dieser Hinsicht nicht mit sich reden lassen würde. Und genau mit diesen Blick, schaute er dann auch wieder zu Helena.
,,Du wirst dicht bei mir bleiben und ohne Wiederworte das tun was ich dir sage. Egal was es sein wird. Ich muss dir in dieser Hinsicht vertrauen können. In Ordnung?''
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mi 14 Feb 2018 - 13:59

Hogwarts hatte die Eigenschaft sich immer zu verändern. Es war wie die Bäume in einen Wald, welche sich in den Jahren immer weiter ihre Wurzeln verbreiteten und das Blätterdickicht sich immer weiter schloss. Hogwarts veränderte sich und so tat es die Magische Welt und je älter man wurde, desto mehr machte man sich Gedanken darum. Helena wusste noch das sie als Kind es einfach akzeptiert hatte, sie hatte es nicht hinterfragt den es war logisch gewesen. Logisch wieso ein Baum wuchs, oder wieso eine Ente fliegen konnte, aber je mehr man versuchte die Welt zu verstehen, selbst die Magische, entzauberte man jene. Helena hatte manchmal das Gefühl, dass die Logik die Magie entzauberte, es wurde immer mehr domestiziert, man versuchte immer mehr zu verstehen und sie wollte nicht alles verstehen. Manches sollte einfach ein Märchen bleiben.
Sie hätte gelogen wenn sie sagte sie hätte keine Angst hier im Wald. Jeder Mensch hatte Angst und Angst ließ die Menschen Dinge tun. Grausame, oder auch Gute Dinge. Die Angst vor einer Macht, oder der Instinkt der in einen hervorgerufen wird, wegzulaufen. Sie spürte die Angst ihres Katers der ihn immer weiter trieb, auf der suche nach etwas was Helena nicht verstand. Sie sah die großen Wurzeln die in seinen Blickwinkel traten, spürte die feuchte Erde an ihren Fingern als würde sie diese berühren.

Vielleicht war es wirklich ein Fehler gewesen, sie mit hier hinein zu nehmen. Schließlich war der Wald durch all die seltsamen Geschehnisse wahrscheinlich nicht gerade Sicherer gewesen. Ihre Sicherheit war zwar kein Problem gewesen, doch wusste er nicht, wie das Mädchen auf bestimmte Dinge, die hier drin heimisch waren, reagieren würde. Helena betrachtete die Uhr des Mannes, er hatte wohl einen Termin, oder die Dunkelheit die der Wald mit sich brachte, der die Sonne verschluckte, löste das Gefühl der Zeitlosigkeit aus. Helena selbst merkte wie die kälte der feuchten Erde durch ihren Körper zog und wie ihr Zauberstab den Boden erhellte, als würde er versuchen Licht zu schaffen. Killer hatte keine Probleme mit der Dunkelheit, aber sie. Sie spürte wie er innehielt und kurz blieb sie auch selber stehen und schaute sich um. Die gemurmelten Worte des Lehrers verstand sie nicht, dazu war ihr Verstand zu weit weg und sie registrierte den Zauberstab den er zog und die Uhr die er wegsteckte.
Helena spannte sich kurz an als sie den Zauberstab entdeckt hatte, als würden ihre Instinkte ihr sagen sie sollte sich fürchten. Der Zauberstab war eine mächtige Waffe, doch sie bezweifelte nicht das Gabriel auch ohne sie zaubern konnte. ,,Sein Name ist Killer.“, sagte sie bei den Worten und war froh das er nicht mehr wissen wollte. Sie wusste nicht ob sie es ihm erzählen sollte, auch wenn sie sich fühlte als hätte sie keine Wahl wenn er wirklich fragen würde. Die Dunkelheit im Wald erinnerte sie an das Krankenzimmer, wie sich die Dunkelheit um sie herum gezogen hatte und ihre Füße folgten den Lehrer, folgten seinen Schritten und spürte das Killer wieder rannte. Sie begriff nicht wovor er sich fürchtete, er hatte Angst und sie konnte diese Angst spüren, konnte die kälte Spüren die sich durch sein Fell zog. Helena zuckte unbewusst zusammen, als Killer von einen Geräusch erschreckt worden war, doch sie bemerkte es kaum, sie folgte dem Lehrer und der Richtung in der Killer war.

Erst die Stimme von dem Lehrer, ließ sie aus der Verbindung auftauchen und sie blickte zu dem Mann hinauf, der ein paar Zentimeter, größer war. Seine Antwort war gelassen, er war eben nicht hier im Unterricht ihr Lehrer und Helena wusste nicht wirklich wie sie damit umzugehen hatte. Sie redete ihn auch immer mit Sie an, selbst wenn sie mit Evica zusammen waren. Irgendwas an Gabriel machte sie nervös und skeptisch, sie wollte ihn nicht heraus fordern. ,,Wir müssen nach…“, sie brach ab als er die Hand hob und blieb auch sofort stehen. Ihre Finger schwitzen, sie spürte die Anspannung und sie umklammerte den Zauberstab in ihren Fingern.

Helena handelte instinktiv als sie etwas hörte und den Zentauren sehen konnte. Aus ihrem Zauberstab war ein Schild gewachsen, sie hatte den Protego ausgesprochen, wie sie es immer tat wenn sie Angst hatte. Sie hatte ihn so oft geübt, sie konnte sich vielleicht nicht duellieren, aber schützen, schützen konnte sie sich. Doch der Zentaur senkte seinen Bogen und so senkte Helena auch den Zauberstab den sie erhoben hatte um den Zauber vor sich und den Lehrer zu wirken. Auch weil Gabriel seine Verteidigung fallen ließ, entspannte sich Helena ein wenig und hörte die Worte des Zentauren. Dieser schien den Lehrer zu kennen. Helena bemerkte das sie ihren Lehrer beobachtete, die hysterische Stimme, diesen leichten Sarkasmus. Das kannte sie von ihm, doch sie hatte sein Gesichtsausdruck gesehen, er war bereit gewesen den Angreifer zu schaden. Alter Freund, sie waren wirklich Freunde. Doch Helena spannte sich erneut an, als sie sein Gesichtsausdruck bemerkte und er ähnelte nicht mehr den schusseligen Lehrer, den sie kannte. Jeder hatte zwei Gesichter und Helena ließ den Schild nun verschwinden.

Der Zentaur sah nicht gut aus und Helena hatte das Bedürfnis diese Wunden zu heilen, doch sie spürte wie ihre Hand zitterte und so ihr Zauberstab. Es war nicht ihre Angst die sie dazu verleitete und sie drehte den Kopf. Ihr Kater hatte Angst und sie wurden hier aufgehalten. Der Lehrer heilte das Wesen und sie bezweifelte nicht, dass Gabriel für Sicherheit sorgen konnte. Eingreifszauber? Sie hatte das nicht gewusst, sie hatte vielmehr damit gerechnet das er ein Anwalt oder so gewesen war. Kräuter konnten genau so gut helfen, doch sie war sich sicher, dass der Zentaur das am besten wusste. Der Wald war nicht ohne Grund verboten, vermutlich wollte er darauf hinaus. Anführer, Helena schätze er meinte die Schulleiterin und ihren Stellvertreter. Stamm? Helena blickte Fragend zu den Lehrer, immerhin war er mit diesen befreundet, doch er schien andere Worte gerade zu finden.

Unbewusst umklammerte sie ihren Zauberstab fester, als er davon redete sie KO zu schlagen und an einen Baum zu fesseln. Jeden Menschen konnte man so etwas zu trauen und wäre die Situation nicht so ernst gewesen, hätte sie ihn verbessert. Killer war keine Nervensäge und ihr Blick sprach wohl mehr als Bände was sie von seiner Formulierung hielt. Doch sie hatten keine Zeit darüber zu diskutieren. ,,Ich bin kein Kind.“, sagte sie zu dem Zentauren und wusste das sie niemand davon abhalten konnte, ihren Kater zu suchen. Helena blickte den Lehrer an, er war hierher gekommen um den Zentauren zu suchen und Ricardo wirkte jetzt, wo der Bogen gesunken war, nicht mehr gefährlich. Jeder mit einer Waffe wirkte gefährlich und der Lehrer hatte vermutlich einen Grund ihn zu Vertrauen und Helena, Helena behielt einfach beide im Auge. Sie hatte keinen Grund ihnen zu 100% zu vertrauen.
Bei den Worten des Lehrers, fühlte sie sich ertappt. Er wusste genau das sie auch ohne Ihn nach Killer suchen würde und sie musste zu geben, dass sie sich ein wenig sicherer fühlte, wenn noch jemand dabei war. Der Wald war unheimlich und sie spürte wie ihr Kater vor diesen etwas davon rannte, was sie nicht identifizieren konnte. Das die Leibwächter des Zentauren getötet worden waren, ließ Helena die Stirn runzeln und sie hörte wie der Lehrer zu ihr Sprach. Bei seinen Blick ging sie einen Schritt zurück und schaute dann zu den Zentauren. ,,Ja Sir.“, sagte sie nur, denn seine Worte waren logisch.

Ihre Augen gingen an den Zentauren vorbei und in die Richtung in der sie Killer vermutete. ,,Tut mir leid wegen Ihren Freunden.“, Helena schaute zu Ricardo der jemanden verloren hatte und Helena wusste wie Schmerzhaft es sein musste. Beschützer zu verlieren, auch wenn sie die Kultur der Zentauren nicht ganz verstand. Doch sie war auch Neugierig, immerhin gab es immer einen Grund, wenn auch keinen Verständlichen für die jeweilige Moralvorstellung, wieso jemand sterben musste, oder gejagt wird. Helena drehte den Kopf in Killers Richtung, denn er hatte sich hinter einen Gebüsch versteckt und sie konnte sehen was er sah. ,,Sind es Ihre Zentaurenfreunde die von Norden kommen?“, Killer war noch weit weg, aber mit vier Beinen würden die Zentauren sicher schneller sein, als Menschen. Denn Killer rannte weiter in Richtung Norden, weg von den Zentauren, die in ihre Richtung vermutlich kamen. Helena war blass um die Nase, sie versuchte sich auf den Lehrer vor ihr zu konzentrieren und nicht auf ihre Angst. Dafür hatte sie später noch Zeit.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Do 15 März 2018 - 19:48

NPC Steuerung: Zentaur Ricardo

Erhobenen Hauptes senkte er den Bogen und sah aufatmend in das Gesicht eines Verbündeten. Vielleicht sogar des letzten Verbündeten den er noch besaß. In seinen tiefen Augen spiegelte sich die unglaublich Erschöpfung wieder, während er den Pfeil wieder zurücksteckte und den Bogen im Anschlag hielt. Die große Pferde ähnliche Gestalt legte seine Faust auf seine eigene Brust, als Zeichen der Bitte um Vergebung. "Vergib mir, alter Freund, aber die letzten Tage waren voller Gewalt, Blut und Kampf. Schon bald wird der Blutmond aufgehen und allen die Botschaft übersenden, das hier eine verräterische Schacht sein Unwesen trieb. Gabriel. Du bist ein wahrer Freund, aber ich kann von dir und dem Mädchen nichts erwarten, so sehr ich auch geneigt bin dein Angebot anzunehmen. Der Tod eines Außenstehenden wäre eine Schande. Wir sind Verbündete und als solche ist es meine Pflicht euch zu beschützen. Doch ich kann nicht euch beschützen und gleichzeitig jenen Zentauren finden, der eine dunkle Wahrheit aufdeckt. Außerdem...möchte ich nicht das du von dieser Unehre von mir erfährst, es könnte dein Bild von dem was wirklich geschah, zerstören. Dies ist meine Schuld und es wird Zeit das ich für diese Sünde Buße tue.", sagte er, denn sein Kodex verbot es ihm einen Außenstehenden in einen Bürgerkrieg zu ziehen, der von seinem eigenen Bruder ausgelöst wurde. Ricardo konnte nicht zulassen das sein Bruder die Zentauren in den Tod führte, nur um seiner Ehre genüge zu tun und als strahlender Held darzustehen. Solange Nash sich nicht änderte, musste Ricardo etwas tun um seinen Anspruch auf den Thron zu widerrufen und das ging nur in dem er eine alte Lüge aufdeckte. Es tat weh, sein Herz blutete von dem Moment in dem er angefangen hatte gegen seinen eigenen Bruder zu arbeiten. Er war der jüngste und doch sollte er den Thron erhalten. Wären da nicht seine Ansichten die sich gegen die Menschheit richteten.

Als ihn jedoch das junge Mädchen aus den Gedanken riss, sah er sie beinahe erschrocken an und blickte in Richtung Norden. Sie musste eine Form von Magie verwenden, denn selbst Ricardo hörte sie nicht kommen, was nur bedeuten konnte sie waren noch etwas entfernt. "Nein, das sind nicht meine Freunde, das muss Nashs Leibgarde sein. Sie haben mich gefunden und meine Spur aufgenommen. Sie sind sehr gute Fährtenleser.", erklärte er Helena und wandte sich dann ernst zu Gabriel. "Ich fürchte, es bleibt mir keine Zeit mehr. Ich kann euch nicht zurück eskortieren ohne das man mich schnappen würde. Die Leibgarde meines Bruders wird bald hier sein. Wenn ihr mitkommt, es ist eure Entscheidung. Aber es ist keine Schande hier umzukehren. Ich muss tief in den Wald hinein, viel tiefer als ihr glaubt. Denn es gibt nur noch einen einzigen Zentauren der die Wahrheit sprechen kann. Ich weiß wo ich ihn finden kann, aber ich muss mich beeilen. Und vielleicht finden wir deine Katze dabei. Folgt mir und bleibt dicht dran.", sprach er und ging einen Weg der Richtung Nordwesten führte. Während er ging zog er einen Pfeil und legte ihn bereit in seinen Bogen ein, nur für den Fall das sie doch noch angegriffen werden würden. Seine Gedanken schweiften immer wieder ab, seine Augen richteten sich auf Helena. "Ihr ahnt nicht welche Schande sich hier ausbreitet. Mein eigener Bruder, mein eigenes Blut wird zu meinem Feind. Für einen Zentauren ist es eine dunkle Zeit wenn sich Bruder gegen Bruder wendet, wenn wir bereit sind uns gegenseitig zu töten, um den Frieden zu wahren. Ich hoffe es kommt nicht soweit das ich Nash töten muss. Gabriel, ich muss euch bitten seid leise und vor allem werde ich versuchen euch mit meinem Leben zu schützen. Sag mir, hast du Order von ganz oben mir zu helfen oder bist du ohne Einwilligung deiner Anführer hier?", fragt er während sie den Trampelpfad mitten durch den ziemlich undurchsichtigen verbotenen Wald machen. Sein Blick richtet sich einige Male auf Helena.

"Diese Katze, muss dir viel bedeuten, wenn du bereit bist alle Regeln dafür zu brechen. Dein Mut verleiht dir Ehre. Wenn Nash dich so sehen könnte, würde er vielleicht erkennen, das Menschen nicht die grausamen unliebsamen Geschöpfe sind, für die er sie hält."
, sprach er, während sie durch den Wald marschierten. "Möchtest du dich ausruhen, du kannst aufsteigen wenn du möchtest.", sein Angebot war dieses Mal jedoch weniger aus Freundlichkeit Helena gegenüber, sondern lediglich eine Vorsichtsmaßnahme falls sie schnell verschwinden mussten. "Der Wald ist groß, wie gedenkt ihr in so einem riesigen Gebiet diese Katze zu finden?Selbst ein Späher der Zentauren würde sein Leben mit dieser Suche verbringen."
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Gabriel Knight
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Fr 16 März 2018 - 16:03

Er hatte noch nie verstanden wieso dieser Wald überhaupt existierte. Wieso es hier alles mögliche gab was einem nach dem Leben trachtete. Selbst das stolze Volk der Zentauer war es, die sich mittlerweile so weit aufbeugten und jenen nach dem Leben trachteten, die sie ihrer Meinung nach, viel zu lange unterdrückt hatten. Auch wenn er mit Ricardo gerade einen Freund vor sich hatte, war dem Magier bereits klar gewesen, dass es kaum noch Wiedergutmachung gab.
Wenn es bereits so weit war, dass die Gefahr eines Krieges drohte, dann lag dies nicht nur an Nash und seinen eigenen Hass gegenüber den Menschen ... sondern auch an jenen die ihm folgten und bereit waren seinen Worten mehr als nur glauben zu schenken. Gabriel hatte zweifel daran, dass es hier noch besonders gut enden würde, wenn sie sogar bereit waren, die ihres Gleichen dafür zu töten.
,,Ich habe nie darum gebeten das du mich beschützen sollst ... du magst es vielleicht nicht glauben, aber mit solchen Dingen wie diesen habe ich eine lange Zeit meine Brötchen verdient. Und das eine oder andere noch dazu. Um mich musst du dir weniger Sorgen machen. Ich bin dir außerdem eh noch was schuldig. Schließlich hast du Aleyah damals gerettet.'' Mit diesen Worten ging er an seinen Freund vorbei und blickte in den nicht endlosen Wald, zwischen Bäumen und Gestrüpp vorbei. ,,Und außerdem, bin ich keineswegs besser Ricardo. Wir haben alle unsere Sünden von denen wir uns nicht loseisen können.'' Auch wenn niemand anderes es sehen konnte, so waren seine Augen wiedereinmal auf die weiße Gestalt gerichtet, welche ihn selbst eben auch an seine eigenen Sünden Tag ein, Tag aus erinnern tat.
//Wir werden ihm helfen, wie er damals uns.//
Ein leichtes nicken kam von ihm, während er sich wieder umdrehte. ,,Diese Situation ist etwas, was nicht nur einen alten Freund in Gefahr bringt, sondern auch all meine Schüler. Entsprechend werde ich dein Ehrgefühl dieses mal außeracht lassen müssen, ganz egal wie respektlos das von mir nun auch sein mag.'' Der Blick des Lehrers zeigte deutlich das er alles andere als bereit gewesen war, mit sich Diskutieren zu lassen. Als ob er sich auch einfach zurück ziehen würde und so tun würde, als wenn er von all dem hier nichts wüsste. Gabriel hatte seine Augen noch nie vor etwas verschlossen und er würde dies auch jetzt nicht tun. Dafür hatte er bereits zu vieles erlebt gehabt die ihn wahrscheinlich viel zu stark bereits verändert hatten.
,,Und außerdem ... ich würde wahrscheinlich auch ohne dich gehen. Also sollten wir lieber im Team agieren. Ich muss nämlich noch Melly füttern, sonst wird sie mir wieder mein eigenes Essen wegnehmen.'' Ein plötzlicher Wandel seines Charakters war zu verspüren als er diese Worte sprach und nun teils wieder dem schussligen und recht durch den Wind seienden Lehrer ähnelte, welcher sonst bisher immer Magisches Recht unterrichtet.

Etwas was man nur schwer nachvollziehen konnte wenn man gerade daran dachte, in welch einer Situation sie sich befanden. Schließlich war es Helena die ihnen bereits sagte, dass scheinbar weitere von Ricardos Art hier her unterwegs seien. Nur dumm das Ricardo selbst leider nicht so erfreut darüber schien. Dies konnte also nur schlechtes bedeuten. Wieder einmal verengten sich die Augen des Lehrers und waren dabei auf dem Mädchen fokussiert. Ihre magischen sensorischen Fähigkeiten waren entweder äußerst weit entwickelt oder sie besaß einen anderen Trick. Schließlich war an Ricardos Reaktion klar heraus zu lesen, dass sie hier gerade mehr wusste als er. Und einen Zentauren in einer solchen Disziplin zu schlagen war nicht gerade normal.
,,Umkehren ist fürchte ich eh keine Option mehr.'' murmelte Gabriel und schaute mit kalten Blicken in die tiefen des Waldes aus denen wohl ihre ''Feinde'' kamen. Bisher war noch nichts zu sehen, allerdings konnte man die erdrückende Luft wahrnehmen.
,,Ich bin eigentlich Lehrer geworden um eben nicht mehr in solche Situationen zu kommen. Aber ich glaube, mit Hogwarts habe ich mir dafür die falsche Schule ausgesucht.'' begann er und hob seinen Zauberstab. Ebenso wie Ricardo musste er sich Kampfbereit halten. Der Wald war schließlich das Gebiet der Zentauren. Auch wenn er noch wage Erinnerungen an diesen Ort hatte, so waren sie klar im Heimvorteil. In normalfall hätte er das Gebiet erst einmal erkunden und sich eine Lage davon machen müssen, allerdings blieb ihnen dafür keine Zeit. Sie mussten los und eben jene Person finden, die Ricardo suchte. Wenn eben diese Person es war, die all das hier beenden konnte, dann hatte dies höchste Priorität. Und zwar am besten noch bevor dies alles hier in einen Blutbad enden würde.
,,Es ist nichts worüber du dich schämen musst Ricardo. Manchmal hat man keine andere Wahl. Leute wie wir ... Leute wie wir müssen manchmal Dinge tun die sonst niemand sonst tun kann. Selbst wenn dies heißt Leute zu Opfern die man liebt.'' Das Gesicht best möglichst von den anderen beiden versteckt, blickte er weiter geradeaus und versuchte gar nicht erst, auch nur einen von ihnen beiden in die Augen zu schauen. Er konnte es schlichtweg nicht. Nicht während er an seine eigene Vergangenheit erinnert wurde. Manchmal ging es wirklich nicht anders. Drastische Situationen erforderten manchmal noch drastischere Maßnahmen. Die Welt war nun mal nicht immer so, wie man es sich vielleicht noch als Schüler in Hogwarts vorgestellt hatte. Sie war nicht nur wunderschön und voller Freude ... sie konnte auch mindestens genau so kalt und grausam sein. Es gab immer zwei Seiten einer Medaille. Und sie befanden sich im Moment auf der Schattenseite.
,,Ignoriere mich Ricardo. Ich kann bestens auf mich aufpassen. Versprich mir nur, dass du Helena beschützt. Das ist wichtiger als mein eigenes Leben. Und du bist es mindestens genau so. Schließlich bist du der einzige der einen Krieg zwischen unseren beiden Völkern noch stoppen kann. Also versuch es bitte erst gar nicht.'' In diesem Augenblick blickte Gabriel das erste mal wieder in das Gesicht des Zentauren. Ein sanftes Lächeln war zu sehen, welchem mehr einer nicht ausgesprochenen Bitte gleich kam, als alles andere. Wenn Gabriel sterben würde, würde kein Hahn danach krähen. Anders sah es jedoch bei den anderen beiden aus.
Als Ricardo ihn schließlich fragte ob ihn jemand geschickt hatte um sich dieser Situation anzunehmen, war er selbst im Moment damit beschäftigt seinen Zauberstab auf seinen eigenen Arm zu richten. Mit einer ruhigen Bewegung über den Arm, kam gleichzeitig ein leichter Schnitt am Arm zu erkennen, welcher genau unter der Spitze des Zauberstabs hervor kam. Nur kurz danach, zog er mit Hilfe des Zauberstabs das Blut aus der, von ihm eben gemachten Wunde, nach oben in die Luft, holte einen kleinen Fetzen aus seiner Tasche und ließ das Blut auf eben jenes kleine Stück Papier fallen.
Eine Art Rune war nun plötzlich darauf zu erkennen, welche kurz aufglühte und dann rot schimmernd auf dem Papier verweilte.
,,Es war kein wirklicherer Auftrag von oben ... viel mehr eine Bitte. Wie gesagt, als Eingreifzauberer hat man des öfteren mit Dingen zu tun, die nicht wirklich toll sind. Auch wenn ich nicht stolz drauf sein kann, so bin ich wahrscheinlich mit einer besten für diese Situation.''
Dann wandte er sich zu Helena und überreichte ihr das Stück Papier welches er gerade präpariert hatte. ,,Hier nimm das an dich. Du darfst es auf keinen Fall verlieren. Das ist ein Schutzzauber, geschaffen aus meinen Blut. Wenn es doch mal dazu kommen sollte, dass du in Gefahr gerätst, wird er dir helfen. Außerdem bin ich damit immer in der Lage heraus zu finden wo du bist. Ich hoffe zwar nicht, dass der Zauber der darauf liegt, wirklich aktiv wird, allerdings ist Vorsicht besser als Nachsicht.''
Ein weiteres mal ließ er den Zauberstab in Bewegung kommen und schaute dabei immer mal wieder ins Leere. Viele würden nicht einmal ansatzweise verstehen wohin seine Blicke führten, er selbst jedoch war mittlerweile so sehr daran gewöhnt gewesen, dass es fast schon zum Alltäglichen Dasein des Lehrers gehörte.
Er nickte nur kurz und blickte schließlich wieder zu Helena. ,,Du solltest sein Angebot annehmen. Du wirkst ziemlich blass und teils erschöpft. Außerdem bekommt man nur selten eine solche Gelegenheit. Eigentlich so gut wie nie.'' Zentauren waren stolze Kreaturen. So stolz das sie sich normalerweise nie als eine Art Reittier für Menschen nutzen lassen würden. Helena würde entsprechend eine Erfahrung machen, die selbst ihn bisher immer verwehrt blieb. Und er und Ricardo sahen sich sogar als Freunde an. Aber natürlich wusste Gabriel auch, woher dieses Angebot kam. Mit ihr auf seinen Rücken konnten die anderen beiden ihr Tempo erhöhen und würden das eigene Gefahrenrisiko ein wenig senken.
,,In diesem Fall vertraue ich meiner Schülerin voll und ganz. Sie wird Killer finden ... falls sie es nicht bereits schon getan hat. Auch wenn ich hier noch einmal erwähne, dass wir ihm nicht um jeden Preis hinterher eilen werden. Killer wird nichts passieren wenn Nash und seine Leute ihm über dem Weg laufen ... bei uns sieht das jedoch anders aus. Wir werden ihn finden und schnappen wenn sich die Gelegenheit bietet, aber solange ich dies nicht der Fall ist, unternehmen wir nichts. Auch nicht wenn er zum greifen nah ist, verstanden? Vielleicht haben wir ja sogar Glück und dein Kater ist in der Nähe des Zentauren den wir suchen. Das würde uns einige Schwierigkeiten ersparen.'' Ein kalter Schauer fuhr dem Lehrer über den Rücken, weshalb er langsam über seine Schulter nach hinten blickte. Die Gefahr die von dort ausgeströmt wurde, war immer klarer zu spüren gewesen. ,,Wie viele Leute hat Nash nach dir suchen lassen? Und wie viele von ihnen sind wirklich gewillt, dich zu töten? So oder so, wir sollten schauen das wir einen Zahn zulegen.''
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Fr 16 März 2018 - 18:02

Genau wie andere magische Geschöpfe, wirkte der Zentaur. Vermutlich war es auch Helena die so etwas bemerkte, weil sie mehr Aufmerksamkeit auf Tiere richtete als auf Menschen, aber das Wesen wirkte erschöpft und müde. So wie er ihnen begegnet war, war dies auch kein Wunder. Die Verletzungen hatte sie nicht vergessen, auch wenn Professor Knight sie geheilt hatte. Den Professor den sie noch immer skeptisch beobachtete, er hatte zwei Seiten und Helena wusste nicht ob sie sich vor dieser Unbekannten hätte fürchten sollen. Konnte er genau so in ihre Gedanken schauen wie Evica? Sie strich sich nervös durch ihre Haare und versuchte sich dann auf den Zentauren zu konzentrieren. Er wirkte wie ein Freund des Lehrers.

Zugegeben, sie war Neugierig woher sie sich kannten und Helena wusste das sie den Lehrer vermutlich danach befragen würde, wenn es soweit war. Immerhin schien ihnen das jetzt hier zu helfen und sie hatte immer gedacht er hatte davor einen Schreibtisch Job. Magisches Recht, er wusste wohl auch wie viele Gesetze sie brechen würden, wenn es soweit war. Obwohl sie es vermutlich schon taten. Aber das Gesetzt war nie wirklich begeistert von Helena gewesen, aber die Muggelpolizei war nicht gegen Magie angekommen. ,;Wenn Sie sagen wir sind verbündete, dann ist es wohl auch eine Aufgabe von uns Ihnen zu helfen.“, schließlich hatte er das gerade eben so gegen sie verwenden wollen und Helena fand es unlogisch, dass sie beschützt werden sollten, wenn sie Verbündet waren. Er wollte helfen und sie durften nicht helfen? Das war nicht wirklich ein Pakt. Zugegeben, Zentauren waren ein sehr eigenwilliges Volk und Helena wusste das die Magier nicht genug über sie wissen konnten um sie jemals ganz zu begreifen. Einfach weil sie anders tickten.
Nervös biss sie sich kurz auf ihren Fingernägeln herum, etwas was sie des öfteren unbewusst machte und die Angst von Killer zu spüren, forderte seinen Preis. Es waren Eindrücke die sie verarbeiten musste, Angst die sie nicht bändigen konnte und viel mehr forderte es immer mehr Kraft die Verbindung aufrecht zu halten, Killer dazu zu bringen sie nicht abzubrechen.

,,Melly?“, fragte sie kurz, weil sie nicht zugehört hatte. Sie blickte sie um, hier stand niemand, wie kam ihr Lehrer auf Melly? Sie hatte wohl den Kontext verpasst, hatte nicht begriffen worum es ging und innerlich fluchte sie, weil sie unaufmerksam war. Ihre Gedanken hatten sich zu tief in die ihres Katers gezogen. Bei dem Blick des Lehrers wäre sie am liebsten in den Boden versunken, sie konnte ihn nicht ansehen als er sie musterte als würde er nach den Grund für ihr Wissen suchen und sie umklammerte ihren Zauberstab ein wenig fester.
Gabriel sagte dem Zentauren das Umkehren keine Option mehr war und für sie war es nie wirklich eine gewesen, denn Killer war dort drinnen. Natürlich keine Bedrohung für die Zentauren, sie hatte keine Angst das diese ihn sahen, sondern Angst vor diesem Unbekannten. Sie spürte wie er sich hinter den Zentauren wieder in Bewegung setze, weiter von Ihnen weg und sie war kurz davor einfach weiter zu gehen. Hogwarts war kein Sicherer Ort, jedenfalls gab es sicherere Orte, aber für Helena war Hogwarts ein Zuhause welches sie brauchte und das ließ sie sich nicht von Zentauren oder anderen wegnehmen. Sie versuchte Gabriel so gut es geht zu ignorieren, ihn nicht anzublicken und diese Musterung zu ertragen.

Obwohl ihr die Frage auf der Zunge brannte, wollte sie Gabriel nicht fragen was genau er damit meinte, wenn er davon sprach Leute zu opfern. Es war vermutlich zu privat und so wie er gerade wirkte, würde ihr das eher Nachsitzen einhandeln, wenn sie hier heraus kamen. Auch wenn sie Angst hatte, auch wenn die meiste Angst von Killer kam, die Situation war für sie weitaus angenehmer als andere Situationen in ihrer Vergangenheit. Dennoch ging ihre Hand kurz in ihre Hosentasche, wo sie seit Chesters Tod den Turm aufbewahrte. Den Schachturm, den Weißen. Sie zog ihn kurz heraus und schaute auf ihn herunter, wie sie es immer tat wenn sie Mut brauchte. Diesmal würde er nicht kommen wenn sie Hilfe brauchte, sie musste sich selber helfen. Sie schaute in die Richtung wo Killer hingerannt war und aus der die Zentauren kommen würden. Ihre Aufmerksamkeit ging zurück zu der Gruppe, als sie sah was Gabriel tat. Er verletze sich selber? Helena starrte ein wenig ungläubig auf den Zauberstab und sah zu wie er Runenmagie wirkte. Mit Blut. ,,Ist das nicht verboten Professor?“, fragte sie aus Neugierde weil sie solche Dinge schon immer interessiert hatten. Sie trug ja auch Runen. Helena nahm das Stück Papier entgegen und steckte es mit ihren Turm zurück in die Hosentasche. Es erinnerte sie an Finns Halsband und den Turm, sie hatte es nur berühren müssen damit er wusste das sie Hilfe brauchte. Ihr Hals wurde ganz trocken an dieser Erinnerung und sie schluckte kurz schwer, ehe sie sich auf Killer konzentrierte, welcher jetzt einfach auf einer Art kleinen Lichtung saß.

Helena folgte den Zentauren einfach, hatte genau wie er ihre Waffe gezückt, auch wenn es nur ein Stück Holz war. Bruder der einen Bruder tötete, bei den Zentauren schien das den großer Schritt zu sein. Wie anders ihre Kultur war, verglichen mit der der Menschen. Dunkle Zeit, die Formulierung machte Helena sichtlich nervöser und sie hielt ihren Zauberstab fester umklammert. Killer saß noch immer auf dieser Lichtung und Helena klammerte sich an diese Verbindung um sie aufrecht zu halten, spürte wie das ganze an ihr zerrte. Sie war langsam, sie wusste nicht immer wohin sie trat weil sie wo anders war und als der Zentaur sie ansprach, blickte sie zu ihm hoch. ,,Menschen sind grausam. Jeder kann grausam sein, das liegt am Charakter nicht an der Natur.“, sagte sie nur und atmete tief durch. ,,Natürlich, er würde das selbe für mich tun.“, auch wenn es jetzt nicht so schlau war das zu zugeben, wenn Gabriel dabei war, der sie am Anfang ermahnt hatte, seine Regeln zu befolgen.

Bei dem Angebot blickte sie erstaunt auf und wusste das Zentauren sowas nie taten. Nie. ,,Ich bin immer blass..:“, verteidigte sie sich bei dem Lehrer weil sie Angst hatte dort oben drauf zu sitzen, aber sie wusste auch das sie keine Zeit hatten. Daher nickte sie dann und kletterte etwas unbeholfen auf den Rücken des Zentauren, der Ihr dabei auch etwas half. Sie war sichtlich nervöser hier oben, sie hatte auch eine verdammte Höhenangst. Ihre Gedanken hafteten sich an Killer, sie durfte jetzt nicht ihrer Angst nachgeben. ,,Wenn sie so gut Fährten lesen können, sollten wir uns dann nicht die mühe machen, unsere zu verdecken?“, fragte sie, weil es gab Zauber dazu und sie wollte nicht daran denken, wie hoch oben sie saß und wie seltsam sich das anfühlte. Zudem wie unbeholfen wir wirkte, sie konnte ja nicht mal auf einen Besen sitzen und jetzt sollte sie hier sich halten?

Bei den Worten des Lehrers musste sie tatsächlich lächeln. Natürlich wusste sie wo ihr Kater war, genau wie Gabriel wissen würde wo sie war, wenn sie sich verloren. ,,Gerade ist er auf einer Art Lichtung“, sie wirkte ein wenig weiter weg, denn sie schaute sich die Lichtung genauer an. Sie war wirklich schön, richtig grün und nicht dunkel, sondern voller seltsamer Pflanzen die farblich wirkten. Killer saß auf einen der Steine und musterte diese Lichtung und Helena hoffte das er wusste ob die Pflanzen giftig waren. ,,Ja Professor..“, murmelte sie nur, als er sie daran erinnerte das sie kein Risiko eingehen durften und zugegeben sie hatte es nicht vor, außer Killers Leben war in Gefahr. Das der Lehrer sich immer nervöser umdrehte machte es nicht gerade besser mit ihrer Anspannung und sie versuchte sich so gut wie möglich ohne viel Körperkontakt festzuhalten. ,,Vorhin waren es 6 oder 7 Zentauren.“, jedenfalls hatte sie durch Killer so viele gesehen und sie schaute kurz hoch in das Blätterdickicht wo kaum ein Sonnenstrahl durch kam. ,,Professor, sollten wir sie nicht versuchen eher abzulenken oder herein zu legen. Wir sind garantiert nicht schneller als sie.“, immerhin hatten sie 4 Beine und er 2 und Ricardo hatte sie als Last.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Fr 16 März 2018 - 21:07

NPC Steuerung: Zentaur Ricardo

Ricardo dachte nach, seine Blicke fielen immer wieder auf Gabriel, der einen sichtlich nervösen Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte. Offenbar spürte er die Gefahr, die sich ihnen näherte und wenn sich dem jemand bewusst war, dann Gabriel. Sein Blick glitt wieder nach vorne, "Ich beschütze das Mädchen mit all meinen Kräften und so wahr mir die Sterne den Weg leuchten. Es gibt eine alte Legende unter den Zentauren. Ein Jüngling reines Herzens, kann den Pfad der Sterne hören und selbst im dunkelsten Dickicht würde er sich niemals verlaufen.Er folgt dem Stern, der ihn stets nach Hause führt.", erwiderte er, um die beiden ein wenig abzulenken. Gut, es waren nur Volksmythen, aber vielleicht auch nicht uninteressant für ein Volk das diese noch nicht kannte. "Die Ältesten sagen, ziehen zwei Freunde mutig und tapfer gemeinsam in den Kampf und spüren die Gefahr selbst dann wenn sie sie nicht hören, ist ein Kriegerherz geboren und entsteht eine Verbindung, die unzertrennlich ist.", fuhr er fort auch in dem Wissen, das keiner von beiden im Augenblick wirklich zuhörte, schließlich marschierten sie durch einen der dunkelsten Orte des verbotenen Waldes.

Nachdem er Helena auf sich gelassen hatte, verneigte er seinen Kopf vor Gabriel, ein klassisches Zeichen bei den Zentauren, dass er diese Ehre bereit war für sich anzunehmen. Aber als sie den Vorschlag machte die Fährte zu verdecken, lachte Ricardo sanftmütig. "Der Geist, eines Jünglings ist doch stets bewundernswert. Wenn ihr das mit eurer Magie könnt, so tut dies. Ich würde zu lange brauchen, um dies zu bewerkstelligen.", nichts destotrotz brachte es aller Wahrscheinlichkeit sowieso nichts die Fährte zu tilgen, schließlich war Nash sein Bruder und ahnte vermutlich längst was Ricardo im Schilde führte. Wieso sonst würde er seinen eigenen Bruder wie einen Ausgestoßenen jagen? Er war froh zwei Zauberer bei sich zu haben, das machte die gesamte Situation etwas besser und überschaubarer für ihn. Vielleicht würden es sich Nashs Gefolgsleute dann zweimal überlegen ob sie ihn attackierten, andererseits könnte Gabriels und Helenas Anwesenheit den Konflikt nur noch verschärfen.

"Wenn mein Vater nicht tot wäre, wäre all dies nicht geschehen. Rasalas war ein großer Zentaur, niemand wird seiner würdig sein. Sollte ich fallen, so möchte ich durch meines Bruders Hand fallen, auf das ich im Nachleben meinem Vater mit Ehre begegnen kann. Ich kämpfe für die Ideale meines Vaters und für den Frieden.", er merkte zunächst gar nicht das er das gerade laut ausgesprochen hatte. Sein Blick war scharf, seine Aufmerksamkeit vollkommen auf seine Umgebung fixiert. Bereits als junger Zentaur lernte man die Grundfähigkeiten um einen getarnten Feind aufzuspüren. Dies hier war nicht anders als beim Training. Nur das diesmal Blut fließen würde und dieses Gemetzel musste enden, bevor der Stamm zu großen Schaden erlitt und damit nicht mehr lebensfähig war.

Nachdem sie schließlich eine Weile gegangen waren, stellte Helena eine weitere Frage und ihre Antwort das es mindestens sieben Zentauren seien, ließ Ricardo aufhorchen. "Nun, sie abzulenken würde bedeuten das einer von uns sich ihnen stellen müsste. Es ist nicht rat dem Jäger ein Ziel zu bieten, schon gar nicht das eines Freundes. Sie wissen nicht wo sie suchen und eine Ablenkung durchschauen sie. Er ist mein Bruder, er weiß wie ich denke und ich weiß wie er denkt, doch nur einer von uns kann der bessere sein. Eine Ablenkung würde sie auf unseren Pfad bringen, das ist zu gefährlich. Solange wir leise sind und uns zügig voranbewegen, sind wir ihnen immer einen Schritt voraus. Sieben Zentauren sagst du? Das ist ein gutes Zeichen. Das bedeutet das er seine Leute vermehrt im Dorf benötigt. Sie werden sich gewiss nach der Hälfte der Strecke in drei Lager teilen und sich dann in nördliche, nordwestliche und nordöstliche Richtung weiterbewegen, um sicherzugehen das ich sie nicht täusche. Der Einzelzentaur wird vorreiten in nördliche Richtung und als Späher dienen, er wird mit einem Bogen bewaffnet aus dem Hinterhalt kommen. Deswegen sollten wir sie nicht auf etwas aufmerksam machen. " , Ricarods Blick wanderte zu Gabriel der ihn nach der Zahl von Nashs Verbündeten fragte. Zunächst schwieg der Zentaur, ehe sich sein Blick ernst und völlig auf seine Aufgabe fixiert, zu Gabriel wandte. "Ich weiß es nicht. Die Zahl seiner Verbündeten ist groß, aber nicht alle sind bereit das Blut ihres Volkes zu vergießen. Wir werden es sehen mein Freund. ", erwiderte er als er plötzlich stehen blieb und auch Gabriel signalisierte sich nicht zu bewegen.

Ricardo schwieg und auch die Vögel hatten aufgehört ihr Lied zwischen den Bäumen zu trällern, als er seinen Bogen hob und sich umdrehte. "Tritt heraus aus dem Schatten. Du bist mir lange genug gefolgt.", sagte Ricardo in die Richtung links von ihnen, als ein deutlich jüngerer Zentaur mit einem Bogen hervortrag, der genau dieselbe starke Hautbräunung besaß wie Ricardo.In Menschenjahren gerechnet hätte man ihn für jemanden in Helenas Alter gehalten. "Habt keine Angst, dies ist mein Sohn Asal. Was treibst du hier? Du solltest nicht mitkommen. Du wirst vom Stamm gebraucht.""sein Sohn trat hervor und musterte die Menschen die bei Ricardo waren.
"Vater, Herr, ich bin gekommen um euch eine Botschaft zu übergeben von mir. Ich wurde geschickt Vater, von Goran, der Anführer deiner Leibwache. Sie beziehen im Wald Stellungen und bieten dir bei einem Ruf mit diesem Horn, jederzeit loyale Unterstützung.", , Ricardo nahm das Horn und verneigte erneut leicht den Kopf, "Danke, nun kehr zurück zu deiner Mutter und bleibe beim Stamm. Mögen die Sterne dich leiten.", sein Sohn verneigte sich ebenfalls und verschwand wieder im Gebüsch. "Schnell wir sollten weiterziehen, bevor sie uns einholen."

seine Worte waren mehr als nur ernst und beinahe sofort setzte er sich wieder in Bewegung. "Im Stamm ist mein Sohn am sichersten. Niemand wird ihm etwas antun, selbst wenn Nash meine Unehre proklammieren sollte. Wir haben strenge Regeln, so auch das eine Familie niemals die Unehre eines Mitgliedes trägt. Wir stellen uns unseren Problemen und verstecken uns nicht hinter Geiseln." , erklärte er den beiden, um deutlich zu machen, wieso er seinen Sohn nach Hause schickte obgleich sein Onkel ihn theoretisch gefangen nehmen könnte. Nash musste die Traditionen und Regeln des Stammes einhalten, wenn er den Thron als Nachfolger von Rasalas besetzen wollte.
Allein die Ältesten entschieden über seinen legitimen Anspruch.
"Wir suchen hier draußen einen alten Zentauren namens Asil, vor einem Jahrzehnt wurde er als unehrenhafter Zentaure aus dem Stamm verbannt und durfte von dort an nie wieder das Gebiet des Stammes betreten. Seine Unehre ist eine Lüge und diese Lüge aufgedeckt werden, die Zeit dafür ist reif. Wenn er einwilligt mit zum Stammen zu kommen, haben wir eine reelle Chance. Wenn nicht, werde ich mich alleine meinem Bruder stellen."



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Gabriel Knight
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 25 März 2018 - 0:31

Freunde halfen einander. So sollte es zumindest sein. Und so wurde es zumindest von den meist anderen auch erwartet. Die Frage war dennoch, ob jene Hilfe auch wirklich angebracht und nützlich war. Weder in der Welt der Magier, noch in der Welt von magischen Wesen wie denen der Zentauren, war es wirklich immer vom wirklichen nutzen wenn man sich aufgrund von idiotischen Ansätzen sein eigenes Grab schaufelte.
Wenn Gabriel hier wohl nach reiner Logik gehen würde, hätte er wirklich Helena einfach nur in irgendeiner Besenkammer einsperren und sich allein auf den Weg in Richtung der Zentauren machen sollen. Die Chance, dass einer von ihnen somit zu Schaden kam würde sich zwar nicht verringern, allerdings würde eben jener Gleichung eine Person fehlen. Zumal es so, dazu kommen könnte, dass sie Dinge sah, welche ihr eigenes Bild vom Vorbildlichen Lehrer, wie er es doch eigentlich in den Augen der Hogwartsschüler sein sollte, dann doch negierte.
Keine Ahnung was ihn jedoch genau gegen jene Entscheidungen reagieren ließ, hatte er sich doch im wahrsten Sinne damit selbst gerade eine Kündigung geschrieben.
Voraussetzung dem Mädchen würde irgendetwas passieren. Wobei ... wenn man es so sah. Sollte er hier versagen, würde es eh keinen Sinn mehr machen Lehrer in Hogwarts zu sein. Schließlich würden die Ländereien schneller als man schauen könnte, einem Schlachtfeld ähneln. Nun wahrscheinlich wäre es also entsprechend ein fairer Handel. Sein Job gegenüber der Sicherheit von Hogwarts, wobei ... es entschuldigte noch immer nicht die Mitnahme Helenas. Wahrscheinlich würde er sich dort eh nie herausreden können und irgendjemanden mitten in den Augen zu sagen, dass er es tat um ihr einfach einen direkten Ruck zu geben, wäre wahrscheinlich nicht die beste Aktion. Wobei es trotz allem seiner Meinung nach nicht wirklich unnötig war.
,,Meine Katze. Eine Main Coon Dame, wunderschönes Tier. Obwohl sie viel zu sehr, nach ihrer Mutter kommt. Wirklich unheimlich manchmal. Wobei du sie wahrscheinlich mögen würdest.'' Mit Mutter meinte Gabriel dabei eigentlich Mellys vorherige Besitzerin und Kindheitsfreundin des Lehrers. Ursprünglich gehörte das Tier ihr, doch aufgrund ihres viel zu frühen Ablebens hatte er sich von dort an um sie gekümmert. Er kannte das Tier eh von allem noch mit an besten.
Er war ein wenig überrascht das Helena fragte, doch hatte sie wahrscheinlich das edle Geschöpf noch nicht zu Gesicht bekommen. In seinen Unterricht war sie ja fasst schon ein wenig der heimliche Star gewesen. Schaffte sie es doch immer wieder, mit ihren recht einzigartigem Auftreten, der Klasse immer mal wieder die Aufmerksamkeit zu stehlen. Meistens Inkaufnahme dessen, dass er ein weiteres mal als recht tollpatschiger und durch den Wind wirkende Lehrer bezeichnet wurde.
Natürlich war ihm nicht entgangen das die Aufmerksamkeit der Ravenclawschülerin immer mal wieder zwischen Realität und Gedanken hin und her pendelten. Dabei war dies wahrscheinlich noch schlimmer als bei ihm selbst gewesen. Etwas was hier mehr als nur gefährlich werden konnte. Entsprechend war es wahrscheinlich nicht schlecht seine Augen noch mehr auf sie zu haben.
,,Ein Jüngling reinen Herzens also ... gut, also ich bin damit also schon einmal aus und vor genommen. Aber wenn einer von uns dieser Jüngling wäre, wäre dies natürlich recht vorteilhaft. Ein legendärer Kompass wäre in diesem Dickicht echt vom Vorteil.'' murmelte er nun und bahnte sich mehr schlecht als recht einen Weg durch einige Sträucher.
Der verbotene Wald war schon immer ein reines Abenteuer gewesen. Zu diesem Zeitpunkt jedoch wünschte er sich einfach nur, an einer Fläche zu stehen welche nur aus Gras bestünde. Irgendetwas womit er sich wenigstens einen Überblick verschaffen konnte und nicht ständig durch Büsche, über Wurzeln oder gar kleinere Gräben überwinden musste.
,,Bei uns hat man so etwas früher auch gesagt. Nur waren es nicht die Ältesten die so etwas sagten. Und wir mussten daran glauben, schließlich kämpfte es sich Rücken an Rücken weit aus einfacher als wenn man allein vom Regen in die Traufe ging.''
Ein Eingreifzauberer hatte es als solches nie wirklich leicht gehabt. Immer wieder gab es Situationen die mehr als nur gefährlich wirkten. Die einem wirklich teils auch verzweifeln ließen. In solchen Situationen war man halt wirklich froh gewesen, wenn man sich auf seine Kameraden und Freunde verlassen konnte.
Nicht auszumalen wo er heute sein würde, wenn er beispielsweise nicht auch Aleyah bei sich gehabt hätte. Sie hatte ihm immer von der Seite aus unterstützt ... und tat dies selbst jetzt noch.
Doch in der jetzigen Situation konnte er sich nicht auf ihre Unterstützung verlassen. Er wollte es nicht, ebenso wenig wie er es nicht wollte, dass Helena etwas passierte. Entsprechend, reagierte er auch recht gelassen darauf, als ihn Helena direkt mit seiner kleinen Regelwidrigkeit konfrontierte.
,,Blutmagie gehört wahrscheinlich zu den mächtigsten Magiearten die es auf der Welt gibt. Aber sie gehört ebenso zu den Dingen die du niemals einsetzen solltest. Ihre Kunst ist schwer und äußerst gefährlich. Besonders auch für jeden, der nicht weiß wie man mit ihr umgehen muss. Entsprechend werde ich es direkt verneinen, falls du jemals auf den Gedanken kommen solltest, mich fragen zu wollen ob ich sie dir beibringe.'' Blutmagie war einer der arten auf die Gabriel sich gerade zu seinen dunkelsten Jahren spezialisiert hatte, auch wenn er nicht wirklich stolz darauf gewesen war. Und natürlich kannte er die Konsequenzen und ebenfalls was darauf folgen konnte. Entsprechend hatte er sie spätestens nach seinen Austritt bei den Eingreifmagiern nie benutzt. Allerdings war dies hier eine andere Situation in welcher er seine neuen Prinzipien ein wenig über Bord warf.
,,Wenn ich die Wahl habe, ein möglichst jemanden vor etwas Lebensbedrohlichen zu beschützen weil ich bereit bin das Gesetz zu brechen, dann brich es halt. Das gilt selbstverständlich auch für dich. Wenn du die Wahl hast, dein Leben zu retten in dem du die Regeln brichst ... dann brich sie halt. Selbst wenn du bestraft werden würdest, und ich betone ''würdest'' ... wärst du wenigstens noch immer am leben. ... Und wenn dir das dein Professor für magisches Recht sagt, solltest du daran glauben.'' Natürlich galten solche Dinge immer nur für den äußersten Notfall und waren auch vom Ministerium selbstverständlich bedacht. Doch war dies natürlich bisher hier nicht ein solcher Fall gewesen. Blutmagie war für viele ein böses Übel, gerade weil man viel furchtbare damit in Verbindung brachte.
,,Aber entsprechend habe ich es ja auch gemacht, nicht wahr. Also mach dir darüber mal keine Gedanken. Es ist ja eh nur da um dich zu beschützen. Und solange es diesen Zweck erfüllt, ist alles in Ordnung.''
Natürlich war dies nicht alles was man machen konnte und Helena hatte zum teil auch recht. Doch gleichzeitig, blieben ihnen viele der Alternativen auch nicht wirklich. Weder besaßen sie die Zeit, noch die nötigen Ressourcen um wirklich effektiv gegen ihre Verfolger vorzugehen.
Auch wenn Gabriel natürlich nur zufrieden schmunzeln konnte. Das Mädchen machte ihrem Hause aller ehren und kam immer wieder mit guten Ideen und Gedankengänge zum Vorschein.
,,Nun weder finde ich deine Idee schlecht, noch könnte ich da Ricardo widersprechen. Ich überlasse dir diese Aufgabe unsere Spuren zu verwischen.'' Somit hatte Helena damit auch ihre Aufgabe zugetragen bekommen und durfte sich mehr als nur nützlich machen. Im Moment wäre sie damit auch wahrlich nützlicher als er, der damit zu viel Zeit und vor allem auch Tempo einbüßen müsste.
,,Diese Einstellung gefällt mir nicht Kumpel. Nein nein nein. Wir denken jetzt nicht darüber nach, wer durch wem am besten fallen wollen würde. Ich glaub nicht einmal daran, dass unsere Verfolger sich an unsere Wünsche halten würden.''
Bei diesen Worten war sich selbst der Lehrer fürs Magische Recht nicht so sicher ob er dabei seine recht lockere und verpeilte Maske tragen sollte, oder doch eher ernst wirken wollte. Allgemein war er zwischen seinen früheren selbst und den jetzigen hin und her gerissen. Doch am Ende führte kein Weg daran vorbei, sich selbst den Ernst der Lage mehr als nur deutlich bewusst zu sein.
Zumal Ricardo nun einmal für den Frieden zwischen beiden Völkern wahrlich wichtig gewesen war. Sein Tod durfte auf keinen Fall eintreten.
Dann kam jedoch noch einmal Helena zum Vorschein. Dieses mal jedoch mit der Idee, einen Hinterhalt zu planen, bzw. etwas womit ihre Verfolger ein wenig verhindert werden würden. Etwas womit auch Gabriel sich schon befasst hatte. Allerdings gab es da die eine oder andere Problematik.
,,Als solches würde ich diesen Vorschlag von dir gutheißen. Und die Idee als solches ist auch gut. Doch solltest du bedenken das wir weder wissen wie viele Feinde uns verfolgen, noch wissen wir was ihre Stärken und Schwächen sind. Wenn ich dies wüsste und wir eine gute Position hätten, wäre es ein leichtes für mich ihnen aufzulauern ... allerdings können wir dieses Risiko so nicht eingehen.''
Nicht nur das Gabriel hier nicht den Heimvorteil besaß, Zentauren waren auch Kreaturen welche alles andere als schwach waren. Mit zwei bis drei würde er es noch aufnehmen können, sollte er sich richtig vorbereiten können. Doch mit besagten 7 oder mehr, welche laut Helena hinter ihnen her waren, würde dies nicht so einfach werden. Der Wald war ihr Revier und ihre Masse ihr großer Vorteil. Es wäre töricht von ihm, sich hier auf einen Kampf mit ihnen einlassen zu wollen. Besonders weil sie eines noch nicht bedacht hatten.
,,Wir sollten außerdem es solange wie möglich ausnutzen, dass sie nicht direkt wissen, dass Menschen ebenso in diesen Konflikt verwickelt sind. Oder eher, dass wir uns aktuell einmischen. Das könnte dies alles noch ins unendliche verschlimmern, sollte dies zu früh von Ricardos Bruder bemerkt werden. Schließlich sind wir es, welche seinen Zorn in erster Linie abbekommen sollten.''
Weder Ricardo noch er, waren also wirklich dafür sich gegen eben ihre Verfolger zu stellen. Und wenn man über die einzelnen Argumente der beiden
nachdachte, so war es schon richtig gewesen, dass sie ihre Kräfte dann doch eher für die Flucht nach vorne nutzten. Es war im Moment die sicherste und effektivste Methode. Auch wenn man sie früher oder später in ihrem Tempo einholen würde.
Doch dann wurde ihr Treiben noch weiter verzögert als Ricardo ihn anzeigte stehen zu bleiben. Direkt stoppte Gabriel seine Schritte, den Zauberstab mit verengten und ernsten Augen nach vorne gerichtet. Er war jederzeit für den Kampf bereit gewesen, auch wenn er hoffte, dass dies nicht sein musste.
Erst als sich ein weiterer Zentauer zu offenbaren gab und es sich dabei, laut Ricarod, um dessen Sohn galt, senkte Gabriel seinen Zauberstab wieder. Doch trotz allem schien sich der Lehrer für magisches Recht nicht direkt zu entspannen. Das Zeichen, dass ihnen bereits ein Junge folgen konnte, zeigte bereits, dass sie weit aus gefährdeter waren als er es bisher eingeschätzt hatte.
Auch wenn die Worte ein wenig schwer zu verstehen waren, so wusste Gabriel, dass es sich zum ersten mal seit dem Eintritt in den Wald, um eine gute Nachricht handelte. Immerhin etwas, auch wenn es ihn immer noch nicht gefiel, dass dies bedeutete, dass sich weiterhin eine Art Bürgerkrieg verbreitete. Und das dabei selbst die Kinder eine tragende Rolle zu spielen schienen. Nicht nur auf ihrer eigenen Seite, in welche er Helena mit hineingezogen hatte ... sondern auch auf Seiten Ricardos.
,,Wir sollten sorgen das dies so schnell wie möglich beendet wird. Auch wenn du meinst das deinen Sohn und deiner Frau keinen Gefahr droht ... so tut es dies doch, allein durch den Fakt das sie dich verlieren könnten Ricardo. Sicherheit für die beiden schön und gut, doch du kannst mir nicht sagen, dass dein Tod ihnen nicht schwer zu lasten fallen würde. ... Wag es also bloß nicht, wegen deiner Ehre den Helden zu spielen. Auch wenn ihnen als solches nicht passieren sollte.'' Bei diesen Worten klopfte er einmal kurz mit der Faust, sanft gegen den Zentauren und ging an diesen Vorbei.
Während Ricardo erklärte was ihr nächstes Ziel war, holte Gabriel einige silberne Kugeln aus einer seiner Gürteltaschen und setzte dabei den Zauberstab auf diese an. Noch bevor man sich versah, schwebten die silbernen Kugeln bereits aus seiner Hand und verteilten sich in den Büschen und Geäste des Waldes um sie herum.
,,Wenn dieser jemand uns helfen kann dieses Chaos zu beseitigen, dann sollten wir nicht weiter Zeit verschwenden und aufbrechen. Ich hab dafür gesorgt das wir hoffentlich ein wenig mehr Zeit bekommen werden. Es ist ein simpler Trick allerdings sollte er uns helfen ohne möglichst viel Aufmerksamkeit zu erregen.'' Dabei sprach er von einer Art Ablenkung welche eintrat sobald ihre Feinde hier eintrafen. Bei den silbernen Kugeln handelte es sich um verzaubertes Silber welches beim eintreffen anderer Personen oder Kreaturen anfing eine Art Störgeräusch abzusenden. In diesem Fall waren sie so verzaubert, dass sie sobald dies eintrat in alle Richtungen verteilt loseilten und sich schließlich mit samt der Ablenkung auflösten.
Eine simple Ablenkung welche ihnen zwar nicht all zu lange helfen würde, allerdings lange genug um die Zeit die sie aktuell verloren hatten, wieder aufzuholen. Am liebsten würde er weit aus effektivere Dinge tun, doch um ihre eigene Tarnung nicht auffliegen zu lassen, konnte er hier nicht voreilig und effektiver handeln. Sie mussten so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf sich ziehen.
,,Also gut, last und weitergehen. Wenn sich Killer auf einer Lichtung befindet, dann hat er sich scheinbar einen Punkt gesucht an dem er sicherer zu sein scheint als wir. Wenn wir bedenken das unser gesuchter Zentauer ebenfalls noch verbannt wurde, dann sollten wir wohl einen etwas abgelegeneren Ort suchen. Ein Ort wie ihn wahrscheinlich auch Killer aufsuchen würde, sollte er sich aktuell nach einen ruhigeren Ort im Wald sehen. Einen Ort an welchen im Moment nicht ein haufen anderer Zentauren herum trampelt. ... Nichts böses gegen euch gemeint Ricardo.'' Letztere Worte fügte er schleunigst hinzu als er seine Theorie aufstellte. Schließlich wusste er wie schnell seine Art in ihrem Stolz verletzt war. Unüberlegte Worte seinerseits sollten entsprechend nicht zu irgendwelchen Ungereimtheiten zwischen ihnen führen.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Di 27 März 2018 - 14:55

Jeder der drei Gestalten hatte seine Geheimnisse. Hatte seine Gründe in diesem Wald zu sein und alleine dies war ausschlaggebend das sie zusammen diese Lage durchstehen würden. Helena selbst würde nicht aufgeben, nicht jetzt wo sie soweit gekommen war und trotz das sie sich der Gefahr bewusst war, stellte sie sich dieser. Es war erstaunlich wie drei scheinbar Fremde, sich doch kannten. Wie die Beziehungen verwoben waren und für sei selber war es erstaunlich auf einen Rücken von einen Zentauren zu sitzen. Eine Ehre durchaus. Und ihren Lehrer? Er wirkte nicht wie der Mann den sie vom Unterricht kannte, der vorne an der Tafel stand und ihnen das magische Recht erklärte. Etwas was sie besuchte aus eigener Neugierde. Damals hatte sie es gebraucht, gebraucht um zu verstehen wie sie heraus kommen konnte und nun, nun brauchte sie es nicht mehr für ihre jetzige Lage, aber für die ganzen anderen Lagen die noch kommen würden.

Seine Katze, sie nickte, sie erinnerte sich an die Katze. Killer würde sich sicher auch an sie erinnern, immerhin kannte er sie. Er folgte ihr schließlich und Helena hatte bei den Namen nicht reagiert. Sie hatte es wohl mit der Zeit vergessen, aber jetzt wo das Schuljahr wieder anfing, hatte sie gute Chancen wieder die Namen kennen zu lernen. ,,Jetzt wo Sie es sagen Professor, natürlich mag ich sie! Hatte nur leider den Namen vergessen. Ich glaube Killer mochte sie auch, auch wenn sie ihm manchmal zu pingelig war.“, wenn sie über ihren Kater reden konnte, dann sprach sie viel. Etwas was von ihr eher selten der Fall war, doch manchmal kam es eben doch vor. Zudem ging es um Tiere. Wie abwesend sie war, bemerkte sie nicht wirklich. Für sie war es immer normal hin und her zu wechseln und sie war es gewohnt an einen ganz anderen Ort manchmal zu sein. Das es von außen bemerkbar war, dass wusste sie nicht. Niemand hatte ihr das schließlich gesagt.

Bei den Worten des Zentauren, hob sie skeptisch ihre Augenbraue. Da Gabriel sich schon ausschloss und der Zentaur ebenfalls alt wirkte, wäre sie der Jüngling. Aber definitiv nicht reinen Herzens und für sie war Killer dann ein Stern. ,,Ist das nicht unlogisch, Sterne kann man nicht hören, sie sind zuweit weg.“, vermutlich konnten das die Menschen nicht doch sie interessierte sich dafür, auch wenn sie bezweifelte das sowas wahr war. Immerhin folgte sie nur ihrem Kater und so wusste sie wohin sie gehen sollte. Nach Hause, sie senkte kurz ihren Blick und fragte sich, wohin sie dort gehen sollte. Wo dieses Zuhause war, wo sie hin geführt werden würde. Hogwarts? Hogwarts fühlte sich fremd und leer an, aber nicht so leer wie ihr ehemaliges Zimmer in London. Sie spürte Killers Angespanntheit und fühlte sich alleine, als würde ihr Kater sie ausblenden wollen. Doch sie ließ das nicht zu. Sie musste ihn finden.

Helena hörte nur mit halben Ohr zu, versuchte sich so gut es ging festzuhalten und dazu noch ihre Gedanken zu verjagen, welche in ihr hoch krochen. Sie hatte jetzt keine Zeit für solche Gedanken. Immerhin waren sie hier auf einer wichtigen Mission, einer Mission die mehr Aufmerksamkeit von ihnen forderte, als irgendwelche Gefühle. Ihre Gedanken krochen wieder zu Killer, welcher noch immer auf diesen Stein saß und die Wiese betrachtete, als würde sie leben. Als würde er auf jemanden, oder etwas warten. Auf ihrer Haut bildete sich unter ihren Pullover eine Gänsehaut und ihre Nackenhaare stellten sich leicht auf, als wäre sie dieser Kater auf der Lichtung der sich anspannte. Versteckte.

Blutmagie, sie blickte den Lehrer an und hörte ihm zu. Sie kannte schwarze Magie, sie hatte sie selber schon verwendet und sie wollte ihn gerade fragen, als er ihr diese Frage schon abnahm. Verständlich. Als Lehrer hatte er eine gewisse Verantwortung und Helena würde sich einfach selber damit auseinander setzen. Immerhin war die Kenntnis davon vermutlich nicht verboten, oder eine Grauzone. Die Praxis war verboten, aber ob das Wissen darum eine Grauzone war? Sie blickte zu den Lehrer hinunter, man konnte ihr vermutlich ansehen das sie was im Schilde führte, aber sie ging nicht weiter darauf ein. Immerhin hatte er ihre Frage schon verneint und sie wusste das es in dieser Situation mehr als Sinnvoll war diese zu benutzen. ,,Keine Sorge Professor, ich behalte es für mich. Mittel und Zweck.“, Helena konnte Geheimnisse hüten und sie hielt auch ihre Versprechen. Ihre Augen richteten sich wieder nach vorne und sie versuchte nicht ganz so viel Aufmerksamkeit auf den Rücken des Zentauren zu richten. Es war ihr höchst unangenehm.

,,Eigentlich hab ich versprochen nicht schon wieder zu viele Regen zu brechen, wie letztes Schuljahr..“, murmelte sie vor sich hin, aber schenkte kurz den Lehrer ein grinsen welches wohl deutlich aussagte, dass sie damit kein Problem hatte. ,,Ich würde alle Regeln brechen um Killer zu retten.“, das stimmte und ihr war es egal das es ein Rauswurf sein konnte, oder etwas anderes. Vielmehr hatte sie wohl auch seine Meinung auf ihrer Seite und sie würde zwar nicht absichtlich gegen Regeln ankämpfen, aber wenn sie keine Wahl mehr hatte, dann würde sie zu diesen Mitteln greifen. Sie kannte manche Zauber die sie niemals mehr anwenden wollte, doch wenn sie es musste, war sie bereit soweit zu gehen. Kasper hatte genau die selbe Meinung wie Professor Knight. Vermutlich lag dort auch was Wahres dran. ,,Damit hab ich kein Problem Professor, auch wenn ich sie auch finden sollte. Wer beschützt sie sonst?“, immerhin würde sie garantiert nicht zu lassen, dass jemand ihr leben rettete. Der letzte der das tun wollte, war gestorben.

Bei ihrer neuen Aufgabe nickte sie und drehte sich vorsichtig auf den Rücken des Zentauren um, um eine bessere Sicht nach hinten zu haben und murmelte leise, die Aufräumzauber. Der Dreck verdeckte ihre Spuren auf den Boden, schob sich über sie und sie murmelte leise dies immer wieder und schwang ihren Zauberstab leicht hin und her. Es waren jedenfalls die offensichtlichen Spuren und wenn die Zentauren genauer schauen mussten, verschwendeten sie Zeit. So hatten sie ein wenig mehr Zeit gewonnen. Helena hörte den Beiden zu und hielt sich daraus. Sie hielt nichts davon andere zu Töten oder sich töten zu lassen nur damit es um ehre ging. ,,Ricardo, sie sollten ihren eigenen Anspruch an sich haben und nicht den Anspruch von anderen. Es sind vielleicht die Ideale ihres Vaters, aber es sind auch deine. Sie gleichen nicht eins zu eins, du schuldest also niemanden Ehre, außer die selbst. Wie du die bekommst, ist deine Sache, aber garantiert nicht wenn du jetzt schon darüber nachdenkst.“, sie kannte seine Gedanken nur zu gut und auch, dass die Ansprüche von anderen auf einen lasten konnten.
Noch immer konzentrierte sie sich, die Spuren zu verwischen und hörte zu was die Erwachsenen zu ihren Vorschlag zu sagen hatten. Sie spürte wie sie sich ein wenig mehr Killer näherten, der einen anderen Pfad genommen hatte. Unbewusst lächelte sie, weil sie froh war ihm näher zu kommen.

Dann kam jedoch noch einmal Helena zum Vorschein. Dieses mal jedoch mit der Idee, einen Hinterhalt zu planen, bzw. etwas womit ihre Verfolger ein wenig verhindert werden würden. Etwas womit auch Gabriel sich schon befasst hatte. Allerdings gab es da die eine oder andere Problematik. So froh das sie nicht ganz hörte, was der Lehrer sagte. Fragend blickte sie ihn an, als er Fortfuhr und begriff so langsam wieder den Zusammenhang.
,,Ich verstehe deinen Bruder das er Menschen hasst, weil diese eure Volk unterdrücken und wir in der Geschichte viel Unrecht euch angetan haben, aber er ist doch schlau oder? Er müsste doch wissen das nicht jeder Gleich ist und das ein Krieg bedeuten würde, dass alle Verluste erleiden, Verluste die Sinnlos sind. Was hat ihn dazu gebracht? Was hat ihn gegen dich gebracht?“, immerhin halfen sie ihm gerade. Gabriel kannte ihn, Helena nicht. Sie hatte wohl das recht mehr von ihm zu erfahren, immerhin wollte sie sehen ob er nicht in Wirklichkeit was böses wollte.

Als sie stoppten, drehte Helena sich sofort um und schaute zu den jungen Zentauren, der aus den Dickicht kam. Sie hatte gar nicht gemerkt das er ihnen gefolgt war und sie hatten Glück gehabt, dass er wohl ein Freund war. Der Krieg der hier stattfand, schien wohl jeden etwas anzugehen. Auch Helena senkte ihren Zauberstab als ihr Lehrer das tat und beobachtete die Szene. Doch Killer riss sie wieder aus ihren Gedanken und sie spürte das feuchte Gras an ihren Händen, den Duft des Waldes als wären ihre Sinne geschärft worden und wie ein Stein saß ihr Körper auf den Rücken des Zentauren. Killer rannte wieder, rannte durch die Wiese und schnappte nach den Blumen, als würde er spielen, doch es wirkte vielmehr wie ein Kampf. Ein Kampf gegen etwas was sie nicht sehen konnte und sie spürte seine Angst wie sie durch ihn hindurch zog. Er rannte zu einem Baum und kletterten auf diesen Hinauf, als hätte ihn etwas erschreckt. Unter ihm war ein Thestral aufgetaucht und Helena atmete erleichtert aus. Jetzt konnte sie ihn auch sehen, genau wie Killer ihn sehen konnte. Es war nur zu verschwommen gewesen. Ihr Kater landete wieder auf seinen Pfoten und fast wäre sie herunter gefallen, als sie sich wieder in Bewegung setzen. Schnell hielt sie sich fest.

,,Was?“, fragte sie verwirrt, weil sie nicht mit bekommen hatte, was der Plan war. Doch sie war schon wieder weg, Killer hatte an einem Bach gerade getrunken, ehe er zwischen zwei Felsen hindurch geschlüpft war und Helena hielt ihren Atem an aus Angst das ihm dort etwas passieren konnte, doch er stand in einer Höhle, oder was auch immer dies sein sollte, oben konnte man die Bäume sehen welche wie ein Dach wirkten und die Sonne wie sie hinein schien. Eine Lichtung in dem Felsen? Ihr Kater hatte sich hinter einem Gebüsch versteckt, er hatte was bemerkt. Helena spürte das die Angst verschwand, was auch immer Killer witterte, es war keine Gefahr. Ihre Augen gingen zu den Lehrer und sie erschrak als ein Thestral weiter vorne aus dem Gebüsch flog und in der Luft verschwand. ,,Er hat einen sicheren Ort gefunden. Aber ich hab ein ungutes Gefühl..“, noch ein Thestral flog aus dem Dickicht nach oben. ,,Thestrale sind schreckhaft und dort sind gleich zwei….nein drei heraus geflogen.“
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Fr 30 März 2018 - 13:11

NPC-Steuerung: Ricardo

Helena und Gabriel waren der beste Beweis dafür das es ehrenhafte Menschen gaben die sich für eine gerechte Sache einsetzen und doch schlug Helenas Frage bei ihm ein wie ein Pfeil in seine Brust. Wieso war nur war sein Bruder so geworden und wieso trieb ihn das in die Bereitschaft zu einem alles vernichtenden Krieg? Diese Frage hatte er sich schon oft gestellt und doch konnte er nie eine wirkliche Antwort finden, außer das was seinen kleinen Bruder wirklich ausmachte. "Nun, das ist eine berechtigte Frage." entgegnete er Helena während sein Blick weiter nach vorne gerichtet war, damit er den Weg nicht außer acht ließ. "Mein Bruder glaubt das wir zu den alten Kriegertraditionen zurückkehren müssen, die wir vernachlässigen mussten nachdem die Menschen uns in unserem Gebiet praktisch einschlossen. Er will die Bewunderung des Stammes, ich glaube das er damals als ich noch Thronfolger war, viel zu wenig zur Geltung kam. Sicherlich man brachte ihm Respekt entgegen und man gehorchte seinen Befehlen, aber er war immer nur der zweite in der Reihenfolge. Schon als kleines Kind wollte er stets unserem Vater gefallen, er fühlte sich wohl in der Rolle des Kriegers, des Stammesverteidiger, des großen Zentauren der die anderen aus der Dunkelheit wieder herausführte und in einer ehrenvollen Schlacht seinen Wert unter Beweis stellt. Mein Bruder ist blind und im Blutrausch und jene die sich jetzt gegen ihn stellen, sind die Verbannten von morgen. Gemäß unseren Traditionen ist jeder der nicht dem Anführer folgt, ein Verräter des Stammes und muss uns verlassen." , die tiefe Bestürzung war ihm anzusehen, denn er hatte stets gehofft das sein Vater ihn irgendwie wieder auf den rechten Weg bringen würde, doch je mehr sich Ricardo seinem Vater anglich, desto mehr schien sich Nash von ihnen zu entfernen und in die Dunkelheit abzurutschen. Die Unehre die über den Stamm fiel war damit komplett.

Seine Gedanken hatten ihn abgelenkt, erst als Helena ihn auf die schreckhaften Thestrale aufmerksam machte blieb er sofort stehen und spannte einen Pfeil in seinen Bogen. Sie hatte recht, das war nicht normal, nein es war ungewöhnlich. Hatten die die Thestrale denn nicht gesehen? Oder waren sie so blind das sie sich nur noch auf ihn konzentrierten. "Halt dich fest.", sagte er und spannte seinen Bogen, ehe er einen Pfeil mitten ins Dickicht direkt neben den eben abgehobenen Thestralen abschoss. Zunächst blieb es still, als plötzlich aus einer Richtung schräg vom Dickicht ein Pfeil auf Ricardo zugeschossen kam, dem er mit dem Oberkörper zur Seite geneigt auswich. Allerdings verfehlte der Pfeil nur knapp sein Ziel. "Zeigt mir euer Gesicht, bevor ihr mir den Tod bringt.", rief Ricardo und hob seinen Bogen seitlich nach oben. Vor ihnen hörte man ein rascheln und Pferdetrampel, als vier Zentauren vor ihnen auftauchten. Der vordere von ihnen war mit Beerensaft rot an den Armen mit Kreisen bemalt, als Zeichen seiner Führerschaft dieser Gruppe.
"Gradius, wie hätte ich es mir denken können, das mein Bruder dich schickt. Sollst du mich unehrenhaft hier töten?", Gradius war ein imposanter großer schwarz pigmentierter Zentaur dessen Gesicht an das eines Wiesels erinnerte. seine lange Nase und seine kleinen Augen ließen ihn ziemlich hinterlistig wirken. Die drei Wachen von ihm zielten mit den Bögen auf sie, zwei davon waren auf Gabriel, einer auf Ricardo gerichtet, während Gradius seinen unten hielt.

"Ricardo, zweiter Thronfolger des verstorbenen Anführers. Dein Bruder, der erste Thronfolger und baldiger Anführer des Stammes, wünscht dich zu sprechen. Er gewährt dir aus Gnade eine letzte Chance zurückzukehren und deinen Platz an seiner Seite einzunehmen. Nach seiner Ernennung werden wir den alten Traditionen Ehre tun und uns aus der Unterdrückung befreien. Es wird ein heroischer Kampf.", Ricardo sah ihn ernst an.
"Erkennt ihr denn nicht, welche Schmach danach an uns haften wird? Die Sterne werden schweigen und während wir uns in sinnlose verstricken wird die Magie immer mächtiger und uns alle verschlingen. Ihr habt meinem Vater treue geschworen, aber ihr erfüllt Loyalität nicht.  Lass uns ziehen und ich verspreche, nein ich schwöre, ich kehre zurück mit der Wahrheit.", erneut gab es einen sehr ernsten Blickwechsel, ehe sich Gradius an Gabriel wandte und ihn finster musterte.
"Was willst du hier Mensch?! Du bist hier nicht mehr willkommen. Verschwinde aus unserem Wald und genieße die Ruhe solange sie noch währt. Denn schon bald werde ich mich über deinen toten Körper beugen und Kriegerlieder zu unserem Sieg singen. Nimm deinen Jüngling und verschwinde oder ihr sterbt. Hier und jetzt." , in diesem Augenblick zog Ricardo einen Pfeil, spannte ihn ein und richtete ihn auf Gradius.
"Sie stehen unter meinem Schutz. Bitte, lass uns nicht das Blut unschuldiger vergießen und uns nicht gegeneinander wenden.", flehte er Gradius an, der nur mit Unverständnis dreinblickte.
"Du schützt unsere Unterdrücker? Bist du jetzt eine Puppe ihrer Macht? Bruder, ich habe dich stets geehrt, deinen Befehlen gefolgt, dir meine Ehre zu Füßen gelegt, aber das....das ist Verrat am Stamm. Als Strafe werden wir diese Menschen hinrichten lassen und ihre Köpfe wieder zurückschicken.", das wäre das Ende des Stammes denn dann würde es nicht lange dauern bis das Zaubereiministerium aufräumte und sie alle in Käfige sperrte. Der Stamm würde aufhören zu existieren. Dann flog der erste Pfeil in Richtung Gabriel und genau jener versehentlich verschossene Pfeil, könnte das Unglück herbeiführen das Ricardo nie gewollt hatte...wir würden Gabriel und Helena reagieren? Ein Feuergefecht? Oder würden sie die Waffen strecken?
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mo 2 Apr 2018 - 2:05

,,Meistens sind es die Schlauen, die mit die dümmsten sind Helena. Das ist bei allen so. Egal ob Zentauren, Menschen oder sonst etwas. Gerade dann wenn unsere eigene Arroganz mit am höchsten ist, sind wir nicht mehr in der Lage unsere eigenen Fehler zu sehen. Schon gar nicht wenn andere Emotionen eine weitere große Rolle spielen. Intelligenz ist gefährlich ... besonders wenn Emotionen ins Spiel kommen. Dagegen kann sich dann auch niemand wehren.''
In diesem Fall wusste der Professor für magisches Recht, was er sprach. Schließlich war ebenso ein Opfer jener Dinge gewesen wie es wahrscheinlich auch Ricardos Bruder eben war. Wie schnell aus einem guten Willen dann doch ein Blutfest werden konnte, war in solchen Fällen wirklich beachtlich. Vor allem wenn man noch große Macht besaß. Zwar war es in diesem Fall nicht die Magie gewesen welches hier das Chaos anrichten konnte, allerdings besaß Nash großen Einfluss und war bereit eine Armee auf Unschuldige zu schicken.

//Um so mehr du darüber hörst, um so mehr weißt du selbst, dass diese Situation sich immer weiter zuspitzt.//

//Und was soll ich deiner Ansicht nach machen?//
Während sie weiter liefen war Gabriel bereits wieder abgedriftet. Tief in seinen eigenen Kopf umher irrend, sah er direkt vor seinen inneren Augen die weißliche Gestalt deren Stimme sich scheinbar tief in sein Gehirn bohrte und alles andere von außen abschottete. Auch jetzt noch schien sie ihm nicht in Ruhe lassen zu wollen. Ob Fluch oder Segen war ihm hierbei nicht klar.
//Die Entscheidung liegt ganz bei dir Gab. Doch du weißt selbst, dass dieser Wald schon bald noch mehr Tote beherbergen wird. Wie viele und ob es Menschen oder Zentauren seien werden, dass wird sich noch zeigen. ... Doch ganz egal wie es am Ende sein wird, es wird wahrscheinlich wirklich damit enden, dass du wieder zu dem wirst was du eigentlich hinter dir lassen wolltest.//
Die letzten Worte jener Gestalt klangen schon fasst ein wenig traurig, konnte dies jedoch nicht der Fall gewesen sein. Schließlich besaß diese Sünde seiner Vergangenheit keinerlei Emotionen.
Während er sich langsam wieder in Richtung Realität befand, blickte Gabriel noch einmal auf seine rechte Hand in welcher sich sein Zauberstab befand.

Ob es nur Zufall oder glatt Absicht gewesen war konnte er nicht sagen. Jedoch war es ein Fakt, dass er gerade rechtzeitig wieder seine Aufmerksamkeit aufs Geschehen um ihn herum richten konnte. Schließlich waren sie nun an einen Punkt angekommen an dem es doch mehr als nur brenzlig werden konnte.
Den Zauberstab fest in der Hand, blieb er stehen und richtete seinen Blick in jene Richtung in welcher Ricardo nur Sekunden später einen Pfeil entlang schoss.
Waren sie zu leichtsinnig gewesen? Hatte er die Zentauren unterschätzt gehabt als er dachte, sie mit einen solchen Trick aus der Reserve locken zu können? So oder so, es schien so als hätte man sie eingeholt gehabt. Etwas was Gabriel eigentlich noch ein wenig vor sich her schieben wollte. Um so später dies der Fall gewesen wäre um so besser wäre es für die drei an sich gewesen. So, standen sie nun mit dem Rücken zur Wand und mussten sich wohl oder übel damit abfinden, sich nun selbst ebenso in den Kampf mit einzumischen.
Der Pfeil welcher als Gegenreaktion aus den Gebüschen kam, war bereits für ihn das Zeichen das er keinerlei andere Wahl hatte. Unzufrieden mit jener Situation biss er sich fest auf die Zähne. Er hatte wirklich gehofft, Helena nicht in eben diese Gefahr zu bringen. ,,Bleib ruhig und denk immer an das was ich dir gesagt habe.'' gab er ihr noch einmal flüchtig mit, ehe auch schon vier Zentauren aus den Schatten hervor traten und Gabriel seine Aufmerksamkeit auf eben jene Geschöpfe richtete.
Einer von ihnen welcher als Anführer der Gruppe fungierte wurde auch direkt von Ricardo erkannt und als Gradius bezeichnet. Gerade als er einen Schritt nach vorne machen wollte, hatten zwei der Zentauren auch bereits ihre Angespannten Bögen auf den erwachsenen Mann gerichtet gehabt. Nur mit einen schiefen grinsen, blieb er stehen und blickte dabei auf die Pfeilspitzen welche scheinbar nur darauf warteten sich in seinen Körper zu bohren.
,,Das scheint wohl wirklich mittlerweile eine gängige Begrüßung bei euch zu sein.'' murmelte er da man mal wieder mit Pfeil und Bogen auf ihn zielte. Ein weiteres Zeichen dafür wie sehr die Situation schon dabei war auszuarten. Doch solange sie nur auf ihm zielten und nicht direkt auf ihn schossen, gab es vielleicht noch Hoffnung.
Doch nach einigen kurzen Wortwechseln und dem verzweifelten Versuch Ricardos seine Brüder von ihren Fehlern zu überzeugen, wanderten die Augen von Gradius zu Gabriel. Und seine Worte waren alles andere als einladend gewesen. Mehr noch, ließen sie ihn teils ein wenig wütend werden.
,,Ich fürchte mit dem sterben wird die ein oder andere Person ihr Veto einlegen. Aber wir sollten beide dazu beten, dass ihr ihre Bekanntschaft nie machen werdet.'' gab Gabriel nur mit kalt schroffen Worten zurück und blickte den Zentauren dabei genau so finster in die Augen wie eben jener es bei ihm tat. Allein das er so offen über die toten die sie herbeiführen wollten, so stolz sprechen konnte ließ ihn aggressiv werden. Und dennoch, selbst wenn er wollte, so durfte er sich hier nicht hinreißen lassen.
//Er wird dich töten. Und dann wird er das Mädchen töten. Du musst es nur sagen, und ich sorge dafür, dass es seine letzte dumme Tat war.//
Wieder einmal hörte er ihre Stimme und dieses mal war auch leise das Ticken der Taschenuhr zu hören, welche er wie immer in der Innentasche seines Umhanges trug.
Noch immer schaute Gabriel keine Sekunde weg. Er wäre der letzte von den beiden, welcher seinen Blick abwenden würde. Sie mochten Krieger sein und waren sichtlich gewollt, Menschen wie ihn das eine oder andere Loch mit ihren Pfeilen zu verpassen, doch würde er sich davon nicht abschrecken lassen. Er durfte es nicht einmal, selbst wenn es so wäre.
Noch einmal versuchte Ricardo seinen Stammesbruder aufzuhalten. Noch immer versuchte er das Blutbad zu beenden bevor es begann.
//Doch er wird es nicht schaffen. Sie sind blind vor Zorn. Taub von ihrer eigenen Ignoranz. Lass nicht zu das du oder das Mädchen dafür büßen muss!//
In diesem Augenblick war die Situation auch schon eskaliert und der erste Pfeil flog bereits auf Gabriel zu. Der Pfeil bohrte sich in den Körper des Mannes welcher mit weit geöffneten Augen nach hinten fiel und dort am Boden liegen blieb.
...
Doch auch nach wenigen Sekunden war kein Blut an der Wunde zu sehen und kurz darauf löste sich der Körper langsam zu Staub auf und lediglich ein Blatt Papier, ähnlich wie es Helena von Gabriel bekommen hatte, landete zu Boden und löste sich dann in einer Stichflamme auf.
Doch die Verwirrung blieb nicht all zu lang als auch schon mehrere Ranken und Wurzeln aus den Boden und Bäumen hervor schossen und zwei von den Zentauren so sehr umrankten, dass diese sich nicht mehr bewegen konnten und nur zappelnd und voller Zorn aufschreiend zur Seite fielen. Die Ranken drückten sie fest auf den Boden so das sie sich kaum bis gar nicht bewegen konnten.
Gradius und der letzte seiner Gefährten schrien vor Wut auf und blickten dabei ein wenig zur Seite wo Gabriel nun mit langsamen Schritten auf die beiden zuging.
Weitere Pfeile schossen direkt auf den Lehrer zu, welche er jedoch nur mit einen leisen ,,Impetus venti.'' abwehrte und sie neben sich gegen einen Baum lenkte. Im nächsten Augenblick und eine weiteren Bewegung seines Zauberstabs folgend kam auch schon eine Eisböe aus dessen Spitze und ließ die beiden übrig gebliebenen vor der plötzlichen Kälte erstarren.
,,Ihr habt wirklich Pech das ich einer meiner Schüler dabei habe und entsprechend meine eigene Geduld relativ klein ist ... gleichzeitig habt ihr aber auch Glück, denn normalerweise lasse ich mich nicht gerne von einem Pfeil durchbohren. Der Nachteil an diesem Zauber ist es nämlich, dass ich dennoch einen Teil davon spüre.'' Es war ein gefährlicher und riskanter Täuschungszauber gewesen welchen er eingesetzt hatte um sich vor den Angriff der Zentauren zu verteidigen. Teils von der Blutmagie gestärkt, hinterließ dieser Zauber dennoch seine Spuren, gerade dann wenn man vor hatte ihn zu durchlöchern.
,,Euer Verhalten wird nur zu einen unnötigen Massaker führen. Habt ihr wirklich vor hier alle zu töten? Ist euer Zorn wirklich so groß, dass ihr eure eigene Ehre wegwirft und über Kinder herfallt!? Seid ihr wirklich so blind geworden das ihr nicht einmal mehr seht was ihr hier tut!? Und selbst wenn euer Blutbad erfolgreich wäre ... spätestens dann würde das Ministerium kommen und das gleiche mit euch machen. Das wäre das spätestens dann ebenso das Ende eures Clans und des euren Volkes. Ich bin hier um ein solches Blutvergießen aufzuhalten ... also zwingt mich bitte nicht dazu, selbst daran teil zu haben.'' Die Worte des Mannes welcher vor den nun vor kälte erstarrten Zentauren waren klar und ruhig gewesen, hatten jedoch einen düsteren Unterton welchen er schon lange so nicht mehr von sich selbst vernommen hatte. Eigentlich hatte Gabriel gehofft mit seinen Engagement als Lehrer nicht mehr in Situationen versetzt zu werden in welchen er nicht nur um sein eigenes Leben kämpfen musste. Eigentlich wollte er doch einfach nur der Jugend von heute den Weg weisen ... wie man sich doch selbst nur so sehr irren konnte.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Di 3 Apr 2018 - 10:13

Helena schätzte den Zentauren, er behandelte sie nicht wie ein Kind was jetzt einfach mit musste. Manche Erwachsenen belächelten einen nur, im St. Mungo war ihr dies oft passiert, aber der Zentaur behandelte sie wie Gabriel. Natürlich mit weniger Freundschaft im Bunde. Sie lauschte dem Wesen, während sie sich bei ihm etwas festhielt und versuchte die Spuren zu verwischen. Es forderte einen gewissen Grad an Konzentration und Aufmerksamkeit. In ihren Augen hatten die Menschen die Fehler gemacht, sie konnte verstehen wieso sich die Zentauren wehren wollten, die Gesetzte die die Magier über sie gelegt hatten waren absurd und sie empfand nur die Mittel als Falsch. Bisher. ,,Wieso ist er dann jetzt Thronfolger, was ist passiert?“, immerhin schien Ricardo noch lebendig zu sein und Helena beobachtete die Haltung des Zentauren. ,,Die Menschen haben Fehler gemacht, aber Krieg gegen das eigene Volk zu führen? Wenn Gewalt eingesetzt wird, wird nichts erreicht außer Verluste….“, Helena wusste nicht ob aus ihr jetzt ihre Erfahrung mit Gewalt sprach, oder die Gesichte, die das immer und immer wieder bestätigte.

Bei Gabriels Worten blickte sie kurz den Lehrer an und nickte dann leicht. Emotionen waren das grausamste. Egal wie schlau man war, die Emotionen konnten einen immer dazu leiten Dinge zu tun. Helena war das beste Beispiel, sie wusste das sie damals Angst gehabt hatte, dass sie wo anders gewesen war, dass ihre Reaktionen einfach aus puren Emotionen gekommen war. Kurz schloss sie die Augen und atmete tief durch, sie wollte keinen Gedanken an den Fluch verschwenden, keine Gedanken an ihre Angst von damals, welcher nun wo Killer in Gefahr war, aufkochte. Ihre Gedanken gingen wieder zu ihren Kater, welcher in dieser Höhle saß und sich umschaute, neugierig und voller Angst. Helena kannte diese Gefühle nur zu gut.

Ricardos Stimme riss sie aus den Gedanken, als er ihr die Anweisung gab, sich fest zu halten. Sofort hielt sie sich ein wenig mehr fest, mit einer Hand, denn in der anderen lag ihr Zauberstab. Ihre Finger zitterten, ihr war es unangenehm den Mann zu berühren und Helena musste tief durch atmen um die Kontrolle über ihre Gedanken zu behalten. Durch den Zentauren war ihr Blickfeld versperrt und Helena spürte nur den Pfeil an ihnen vorbei zischen. Instinktiv spürte sie, wie sich ihr Zauberstab in Bewegung setzte, doch Gabriels Stimme hielt sie auf. Helena blickte zu den Lehrer und nickte dann. Sie wusste was sie zu tun hatte und dazu gehörte, hier mit Killer hinaus zu kommen.

Helena schaute ein wenig an Ricardo vorbei, als vier Zentauren aus dem Dickicht traten. Ihre Kriegesbemalung hätte man als Kunst verstehen können, wenn die Situation nicht so bedrohlich gewesen wäre. Ricardos Körper wirkte fast wie ein Schutzschild für sie und sie hörte die Stimme des Zentauren, welcher nun das Wort ergriffen hatte. Das Kind spürte, wie die Anspannung in ihren Körper brannte, dass sich jeder Muskel bemerkbar machte und ihre Finger schwitzen. Killers Angst machte es nicht besser, sie spürte wie er vorsichtig herum strich, sich etwas näherte was ihm Angst machte und Helena schloss kurz die Augen um sich wieder auf die Situation vor ihr zu konzentrieren.

Die Aufmerksamkeit richtete sich auf die Menschen, welche aus guten Gründen vermutlich von ihnen gehasst wurden. Nur waren Gabriel und Helena nicht jene Menschen welche ihnen dieses Schicksal angetan hatten, genau so wenig waren es diese Zentauren welche Menschen unrecht getan hatten. Es war viel zu lange her und Helena schaute zu den Zentauren der Sprach. Helena hatte zwar einen sehr geringen Überlebenswunsch, aber sie schuldete es Chester und dieser Zentaur würde sie nicht hinrichten, nicht bevor Killer in Sicherheit war. Ihre Augen gingen zu Gabriel und der Lehrer in ihm war gewichen. Menschen hatten viele Seiten, jeder hatte verschiedene Charakterzüge nur waren wir nicht immer in der Lage, jene zu interpretieren.
Helena schnappte kurz nach Luft und sah wie der Pfeil sich in Gabriel bohrte. Automatisch richtete sich ihr Zauberstab auf und ein Schutzzauber kam aus ihrem Mund, legte sich über den Zentauren und sie. Ihr Blick ging zu Gabriel, welcher zu Staub verfallen war und sie sah wie sich ein kleines Blatt in Flammen auflöste. Verwirrung war selbst Helena anzusehen und sie bemerkte, wie ihre Hand zitterte, doch sie hielt den Schild aufrecht.

Gabriel tauchte wieder auf und Helena sah wie die Ranken aus den Boden krochen, wie er die Pfeile abwehrte und Helena nur damit beschäftigt war, den Schutzzauber über sich und den Zentauren zu legen. Ihr Lehrer würde sie vermutlich auch zum ewigen Nachsitzen verdonnern, wenn er jetzt sah das sie ihn helfen wollte, denn er schien das sehr gut im Griff zu haben. Als er jedoch die übrigen Zentauren erstarren ließ, fragte sich Helena, was dieser Mann wirklich als Beruf gemacht hatte.
Seine Stimme jagte selbst Helena ein schauder über den Rücken und sie nahm sich vor, niemals diesen Lehrer zu verärgern. Als Eisstatur wollte sie nicht enden.
,,Wir werden niemanden umbringen.“, sagte Helena und rutschte von dem Rücken des Zentauren. ,,Wenn wir jetzt jemanden töten sind wir keinen Deut besser.“, ob es jetzt ihre Angst war vor dem Tod, oder ob es einfach der Idealismus eines Teenagers war, Helena konnte es nicht sagen. Dennoch würde sie nicht zu lassen, dass irgendjemand hier sterben musste. ,,Wir könnten sie doch einfach einschlafen lassen, legen Schutzzauber über sie das niemand sie findet und suchen weiter. Wenn wir die jetzt umbringen, haben wir diesen Krieg angefangen und wenn wir sie laufen lassen, haben wir eine Horde hinter uns her.“, sie stand neben ihrem Lehrer und schaute ihn nicht wirklich an, sondern die Eingefrorenen Zentauren.

Das Schild war noch immer um den Zentauren herum und auch um sie, Helena benutzte Schilde immer. Sie konnte nicht kämpfen, sie hatte Angst davor, aber Schützen, dass konnte sie. Ihre Hand zitterte noch immer und ihre Gedanken wurden wieder von Killer herausgerissen. Diesmal war es keine Angst mehr welche der Kater spürte, sondern Sicherheit. Irgendetwas hatte das vertrieben wovor er Angst gehabt hatte und sie klammerte sich an diese Verbindung um ihn nicht aus den Augen zu verlieren. Denn ganz langsam schob sich ihr Kater weiter, auf diese Gestalt zu, vor der er keine Angst hatte. Helena konnte noch nichts erkennen, genau so wenig wie Killer.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mi 11 Apr 2018 - 18:27

,,Und dennoch sind wir bereit dies im Kauf zu nehmen. Wir alle. Magier, Muggel, Zentauren ... unterentwickelt oder nicht ... es spielt keine Rolle Helena. Nicht solange man endlich das bekommen kann, was man sich ersehnt. Und alles andere, ist solange nebensächlich. Auch wenn es heißt, sich gegen sein eigenes Blut zu stellen.'' Ein wenig war er ja schon erleichtert gewesen, dass Helena noch eine recht gerechte und friedliche Sichtweise auf diese Welt besaß. Doch leider würde sie früher oder später feststellen das es Momente gab, in denen die Welt alles andere als Fair, alles andere als friedfertig war. Die Menschen bekriegten sich doch selbst ebenso. Entsprechend würden auch Zentauren nicht anders sein. Auch sie würden sich gegenseitig bekämpfen, solange sie am Ende ihre großen Ziele erfüllen konnten.
Nash war kein Dummkopf, auch wenn er dumm genug war sein Volk in einen neuen Krieg führen zu wollen, so war dennoch in der Lage gewesen all jene unter sich zu versammeln. Nur wenige würden sich wahrscheinlich gegen ihn stellen. Schließlich hegten viele von ihnen höchstwahrscheinlich noch den Hass, welchen ihr Volk seit geraumer Zeit gegenüber den Zauberern und deren Welt hegte. Auch wenn man ihnen damals keine Pfeile in die Brust gejagt hatte, so konnte sich Gabriel noch gut an die Zeit erinnern, in denen er und Aleyah sich hier verlaufen hatten und ihre erste Begegnung mit Ricardo und den anderen gehabt hatten.
Auch wenn Ricardo selbst immer ein wenig anders war als seine Freunde, so wusste er schon damals, dass sie nie wirklich willkommen gewesen waren. Und selbst sie waren schon damals in ihren jungen Jahren, nicht alt genug gewesen um irgendetwas mit der Fehde zwischen Menschen und Zentauren, zu tun gehabt zu haben.
Gabriel ging bei diesen Worten und seinen eigenen Gedanken um eben jene Zeit schwenkend, in Richtung der eingefrorenen Zentauren. Jener, der sich Gradius nannte, stand ihm dabei am nächsten. Noch immer versuchten sich die anderen beiden, welche am Boden festgewurzelt waren, mit strampeln und umherr fuchteln zu befreien ... doch sobald die Wurzeln sich ein wenig lösten, hatte der Erwachsene einfach nur den Zauberstab ein wenig bewegt wodurch sich ihre Fesseln wieder fest um deren Körper legten.
Erst als er direkt vor Gradius stand, bemerkte er wie Helena vom Rücken Ricardos abgestiegen war und sich langsam dem Lehrer nährte. Erst jetzt bemerkte er, dass er so wahrscheinlich dem Mädchen deutlich mehr Angst machte, als es vielleicht noch die Zentauren getan hatten. Etwas, was er eigentlich zu verhindern hätte müssen.
//Das Mädchen fürchtet sich zurecht ... zeigen deine Augen doch keinerlei Gnade für deine Feinde.//
Wie sehr diese Worte doch gestimmt hatten. Skrupel kannte der Gabriel wirklich nur wenige. Für ihn war die Magie schon lange nicht mehr das, was sie für ihn als Kind oder junger Erwachsener mal gewesen war. War er doch selbst derjenige gewesen, der dafür gesorgt hatte, dass er all jene damals verloren hatte. Und genau das war es was er doch eigentlich nicht mehr wollte. Früher hätte er sie vielleicht wirklich getötet, aber nicht heute.
,,Keine Sorge.'' begann er mit ruhiger Stimme und schaute dann aus dem Augenwinkel heraus zu Helena. ,,Der Zauber wird nach und nach seine Wirkung verlieren wodurch sie sich später wieder rühren können. Auf normalen Wege sorgt er für keine ernsthaften Verletzungen. Aber so werden sie zumindest nicht mehr in der Lage sein uns für eine bestimmte Zeit zu verfolgen, oder gar ihre Pfeile nach uns zu schießen.''
Mit diesen Worten drehte er sich um und gab den beiden gefesselten Zentauren mit einen hellen Lichtblitz jeweils einen Betäubungszauber so das sie aufhörten sich mit Gewalt aus ihren Fesseln zu befreien und klopfte dem Mädchen danach schließlich auf die Schulter.
,,Du hast gut reagiert mit dem Schutzzauber. Ich wünschte wirklich das es nicht dazu hätte kommen müssen, aber in Verteidigung gegen die dunklen Künste solltest du wohl zumindest in dem Bereich wohl keine Probleme haben.'' Während er sprach, schloss er die Taschenuhr wieder und ließ sie wieder in die Tasche gleiten. Es war jetzt auch für ihn nicht die Zeit gewesen, sich darum zu kümmern was nun richtig oder falsch war. Das konnte er, wenn sie außer Gefahr waren.
Die Hand über die Stelle reibend wo zuvor der Pfeil in sein anderes Erscheinungsbild eingedrungen war, drehte er sich schließlich um und blickte dabei zu Ricardo. ,,Tut mir Leid, auch wenn es vielleicht ein wenig extrem aussieht, so bleibt uns fürs erste keine andere Wahl. Mit uns an deiner Seite werden sie dir ohne etwas Handfestes nicht zuhören. Ich würde also Vorschlagen das wir uns schleunigst wieder auf dem Weg machen bevor die beiden wieder ihren kühlen Kopf verlieren.''
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mi 11 Apr 2018 - 22:18

,,Machtgier und Skrupellosigkeit steckt wohl in jedem.“, sie zweifelte nicht mal an, dass sie nicht solche Seiten hatte. Sie kannte mit Killer am besten ihre Vergangenheit und auch ihre Reaktionen auf manche Situationen. Nicht umsonst war sie auch von der Schule geflogen, nicht umsonst war Spenver dazu angehalten gewesen, dauernd zu verschieben. ,,Dennoch sollte man daran glauben das jeder irgendwie noch etwas gutes hat.“, menschliches zu sagen würde nicht passen, ihr viel aber auch nicht das Wort ein, für zentaurisch. Klang seltsam, ob dies an ihrem Englisch lag es war immerhin noch immer nicht ihre Muttersprache, auch wenn sie es fast schon so sprach. Ihr Französisch gab aber auch nicht solch ein Wort her.

Hogwarts konnte seine Schüler nicht auf alles vorbereiten, die Schmerzen mussten sie alleine stemmen, doch Helena hatte gelernt das sie Hilfe bekommen konnte. Vermutlich lag darin das Rezept das man braucht um Erwachsen zu werden. Oder lag es nur in der Erkenntnis, niemals Erwachsen werden zu können, sondern nur reifer und nur vor dem Gesetz mündig, weil man keine duzen unmündige Menschen für Bürokratie brauchen konnte. Vielleicht war es ihr Mitgefühl, oder auch die eigene Erfahrung Schmerzen durch Zauber zu erfahren, welche sie das Gesicht verziehen ließ. Ihr Lehrer hielt die Ranken aber fest und Helena schaute zu dem Fremden hinauf. Sie kannte ihn nicht so, natürlich war ihr bewusst das Lehrer nicht immer das zeigten was sie waren, das taten Schüler auch nicht, aber wie locker er die Zauber sprach, ließ Fragen aufkommen.

Oder war es die Magie, welche für Helena stets ein Ort der Sicherheit gewesen war. Ein Ort den ihr niemand hatte nehmen können, auch wenn er ihr zugleich Schmerzen zugefügt hatte. Schmerzen welche sie nicht vergessen konnte, wessen Narben sie noch immer daran erinnerten. Magie war dennoch das, was sie hier in Hogwarts hielt und vermutlich auch ihren Verstand. Magie hatte es möglich gemacht das sie Chester kennen lernte und Helena wollte diese Magie um keinen Preis der Welt mehr eintauschen.
,,Jene die sich gegen das eigene Volk wenden sind Verräter und niemand wird einen Anführer akzeptieren die sich mit den Feinden des Stammes verbrüdern.", hörte sie von einen der Wachen und blickte zu Ricardo welcher sichtlich angeschlagen wirkte. Auch wenn sie nicht viel verstand von der Welt der Zentauren, die Enttäuschung über sich selbst, war ihm förmlich anzusehen und Helena biss sich kurz auf die Lippe. Sie hatten das Provoziert. Wären sie niemals in den Wald gegangen.

,,Es ist dennoch falsch das wir zu solchen Mitteln greifen müssen, obwohl wir alle nur das Ziel verfolgen, für jeden das beste zu wollen.“, Helena wollte es jedenfalls und sie schaute hin als der Lehrer die Zentauren betäubte und hätte er ihr nicht gesagt das es keine ernsthaften Verletzungen gab, hätte sie jene Geschöpfe glatt verarztet. Doch als Gabs ihre Schulter berührte, zuckte das Mädchen zusammen und wich ein paar Schritte von ihrem Lehrer davon. Unbewusst war ihr Atmen schneller geworden und hätte sie nicht in diesen Moment ein Gedanken von ihren Kater überrannt, hätte sie vermutlich nicht ihrer Angst standhalten können. Sie spürte wie sich ihr Kater sicher empfand, wie er auf das Wesen zu schlich und leise miaute, wie er dann vor diesem für ihn, riesigen Geschöpf stand.

Helena hörte die Worte des Lehrers und bemerkte, wie sie intuitiv einen Schutzzauber über sich gezogen hatte, nach dem er sie berührt hatte. Sie hatte nicht mit bekommen was er gesagt hatte und sie ließ den Zauber sinken. ,;Fassen Sie mich nie wieder an.“, es war unfreundlich ausgesprochen, aber Helena wirkte nicht als würde sie dies aus Spaß oder Tollerei sagen. Helena hielt einen gewissen Abstand ein, als sie zu Ricardo ging und eine Dose aus ihrer Tasche zog und ihm dann die offene Keksdose hinhielt. ,;Du siehst so aus als würdest du einen gebrauchen.“, sie lächelte kurz, Kekse halfen ihrer Meinung nach immer, auch wenn nur für kurze Zeit. Sie halfen. ,,Und ich glaube Killer hat ihn gefunden, wenn er graue Haare hat und groß ist..“; es war schwer für sie einen Zentauren zu beschreiben, für Killer waren alle Zentauren groß und sie griff selber in die Keksdose hinein. ,,Er hat sich sicher gefühlt wo er ist, vielleicht sind wir dort auch sicherer, als hier auf dem Präsentiertablett.“, sie versuchte Gabriel so gut es ging zu ignorieren, oder vielmehr ihre Reaktion auf seine Berührung. Innerlich war sie ja froh, ihm keinen Fluch aufgehalts zu haben. Helena wartete nur auf das Einverständnis, dann würde sie dorthin gehen, wo sie Killer spüren konnte.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 15 Apr 2018 - 0:34

NPC Steuerung: Ricardo und Asil (Zentauren)

Ricardos Herz hatte einen Sprung gemacht, ein Stechen in seinem Herzen hatte ihm den Willen der Sterne offeriert. Nun lag es nicht mehr in seiner Hand. Diese Zentauren hatten ihm Treue geschworen und brachen den Eid zu Gunsten seines Bruders. Die Schande die den Clan einholte wurde größer, je länger Nash sich versuchte der Macht zu bemächtigen und Zentauren mit ihrer verbitterten Seele endlich zum Vorschein kamen und ihr wahres Gesicht offenbarten. Sein Kriegerherz war voller Trauer über das was hier geschah. Er musste zusehen wie Zentauren von der Magie niedergestreckt wie Schwächlinge zu Boden gedrückt und ihrer Ehre im Kampf beraubt wurden. Nahm seine eigene Schande denn gar kein Ende?! Niemand der beiden konnte sich auch nur annährend vorstellen, was ein Zentaure bei einem solchen Bild durchmachen musste. Doch bevor die beiden Wachen betäubt wurden, antworteten sie sogar noch auf Gabriels mehr als berechtigte Einwürfe. "Was weiß denn schon ein Patakei davon?!", zischte Gladius, woraufhin Ricardo dazwischen kam und übersetzte, "das heißt Fremder in unserer Sprache", fügte er hinzu. Gladius wehrte sich gegen seine Fesseln und versuchte mit aller Kraft sich herauszuwinden. "Wir geloben Treue und Loyalität. Wir sind Krieger und folgen unserem Herrn. Das wird ein Mensch niemals begreifen!" zischte er wobei er das Wort Mensch sehr abwertend betonte. Schweigend rümpfte Ricardo die Nase und sah voller Empörung und Traurigkeit in seinen Augen auf die gerade betäubten Zentauren hinunter. Dann trat er vor Gab und Helena und ging mit den vorderen Hufen in die Beuge. Er legte seine rechte Hand auf Gladius betäubten Kopf und schloss die Augen. "Möge die Sterne uns vergeben mein Bruder. Mögest du aufwachen unter hellem Sonnenlicht und einem der Tag der Wiedergutmachung, auf das uns unsere Schmach auf ewig verwehrt und die Ehre uns wieder einholt. Möge dich das Licht der Sterne erleuchten. Denn wir sind vom gleichen Blute, haben dieselbe Herkunft und teilen Mut, Ehre, Schande, Nahrung und Wasser miteinander. Dein Kreis, mein Kreis, hört ihr Sterne mich, so vergebt meinen Brüdern und mir, diese Nacht wird Enden ganz feierlich.", es war ein Gebet für die Zentauren aus dem Stamm und seine niedergestreckten Kameraden, die ihn dort bewusstlos vor ihm lagen. Dann erhob er sich und sah auf eine gewisse Art und Weise kritisch zu Gabriel, der das Wort ergriffen hatte. Zunächst zögerte er und dachte daran aufzugeben, aber dann wäre das Opfer und der Mut dieser beiden Menschen auf ewig geschmäht. Daher nickte er entschlossen und steckte seinen Pfeil wieder zurück. Sein Blick wandte sich zu Helena und dann wieder zu Gabriel, "ihr beide habt eure Ehre bewiesen, ihr beide seid für mich wahre Freunde und ich danke euch für das was ihr bereit seid zu tun. Ich stehe auf ewig in eurer Schuld. Und du, Helena von Hogwarts, Helena die Mutige, deine Worte können Herzen berühren, denn du bringst die Worte des Friedens. Leider ist die Zeit für diese Worte noch nicht gekommen und ich bin sicher, eines Tages werden sie gewillt sein, deine Worte in ihre Ohren zu lassen, damit sie ihr Herz reinigen und sie von der Schmach des Kampfes befreien. Wenn du in der Lage deine Katze zu orten und uns zu führen, sollten wir weitergehen. Steig auf, es ist sicherer wenn du bei mir bleibst.", dann wandte er seinen Blick zu Gabriel,  "es ist an der Zeit, mein Freund. Es ist Zeit diesen Kampf zu beenden, auf die eine oder auf die andere Weise.", erklärte er und nachdem Helena sich entschieden hatte ob sie nun aufstieg oder nicht, marschierten sie noch tiefer in die Finsternis des verbotenen Waldes hinein.

Es dauerte einige Zeit bis sie die Stelle fanden an der ihr Kater offensichtlich auf jemanden getroffen war, dessen Beschreibung auf einen alten Freund zutraf. Wenn Asil noch dort draußen war galt es ihn zu finden und dazu zu überreden mit ihnen zu kommen um eine alte Wahrheit zu verkünden. Ricardo machte sich große Vorwürfe, das all dies so eskaliert war und sich alles in Richtung eines unausweichlichen Krieges entwickelte. Sie marschierten beinahe eine halbe Stunde lang, als sie an der Lichtung angekommen waren, auf der ganz offensichtlich nur eine Katze saß. Doch wer genau hinschaute, sah im Schatten eines Höhleneinganges eine dunkle große Gestalt, die langsam hervortrat und mit gezückten Bogen und einem Pfeil eingelegt auf die drei zielte. Ricardo breitete seine Arme nach links und nach rechts schützend aus, "Asil, ich bin es Ricardo Sohn des Rasalas, zweiter Erbe des Stammes. Ich komme..", aber weiter kam er nicht mehr als die alte griesgrämige Stimme gemischt mit einem toternsten Blick ihn unterbrach, "du kommst um deinen närrigen Bruder auzuhalten und die Wahrheit zu verkünden. VERGISS ES!" , er machte eine kurze Pause und senkte seinen Bogen. Hervor kam ein alter Zentaur mit gräulichem Haar und einigen Narben auf dem Körper, offensichtlich war er von einem Überlebenskampf gekennzeichnet. "Ich akzeptierte die Schande zum Wohle des Stemmes und du, du hast es soweit kommen lassen. Das habe ich für dich getan, doch die Wahrheit zu verkünden ist nicht mehr relevant. Die Schande zu groß und ich werde nicht sprechen. Sollen die Zentauren doch fallen, unsere Brüder sind dem Tode geweiht. Nimm die Brut wieder mit dir, kehre zurück zum Stamm und akzeptiere das dein Bruder der nächste Anführer ist. Diene ihm und folge ihm in den Krieg, dann wird der Frieden durch die Auslöschung wiederhergestellt.", zischte er und musterte die beiden Menschen die Ricardo folgten. "Asil, du warst einer meiner treuesten Freunde und ich bedaure zutiefst was dir angetan wurde. Aber wir müssen verhindern das es soweit kommt. Ich bitte dich. Willst du zusehen wie das Blut von Zentauren von vergossen wird für eine sinnlose Sache ? Oder willst du wieder zurückkehren und deine Ehre wiederherstellen, die dir unrechtmäßig genommen wurde?", Asil musterte ihn und sah dann zu den zwei Menschen als er sich zur vollen Größe aufbaute. Plötzlich und völlig überraschend begann er zu lachen, "Ricardo. Ich kehre nicht zurück und das wirst du auch nicht. Dein Bruder wird den Ritus bald abschließen und die Ältesten ihn anerkennen, dann haben die Sterne entschieden das die Zentauren dem Tode geweiht sind. Ich bin ein alter Zentaur und habe nichts mehr zu verlieren, doch dieser Promenadenmischung - verzeih das ich ihn so nenne - gönne ich es nicht, das sie uns beide vor aller Augen als Verräter des Stammes  verurteilt und die Unehre auch auf dich übergeht. Ich ertrage keine Schmach mehr auf meinem Haupt. Ich möchte sterben wie ich kam, in dem bisschen Ehre das mir noch blieb. Akzeptiere den Weg den die Sterne dir boten. Und was euch Menschen angeht, kehrt nach Hause zurück, überbringt euren Anführern den Nachricht das die Zentauren bis zum letzten Krieger kämpfen und sterben werden. Ein Angriff ist unvermeidlich, schon bald wird das Feuer den Himmel entfachen und die Sterne werden ihr Leuchten dann auf andere Wesen lenken."
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mo 16 Apr 2018 - 15:17

Die Augen des Lehrers waren kurz bei dem Mädchen gewesen, welche ihn mehr als nur mit einer unfreundlichen Reaktion davon stieß. Es war allerdings keine Überraschung oder andere Art von Emotion aus der Mimik des Lehrers zu erkennen gewesen. Auch wenn sie dies so sagte, so konnte er ihr nicht versprechen das er dies auch wirklich nicht mehr tun würde. Schließlich gab es in im Moment deutlich wichtigere Dinge als das.
Trotz allem kümmerte sich Gabriel fürs erste nicht um dieses Thema und ließ den beiden ein wenig Zeit um sich vorzubereiten.
,,Jene die ihren Herren blind folgen ohne zu sehen was es einem nur für Leid bringt ... vielleicht solltet ihr überlegen ob ihr nicht schlichtweg Marionetten seit. Denn dies scheint ihr genau so wenig zu erkennen wie wir Menschen.'' murmelte Gabriel leise als er noch einmal über die Worte des Zentauren nachdachte, welcher ihn bis zum Schluss zu verfluchen schien. Wenn er es gekonnt hätte, hätte er den Professor für Magisches Recht, wahrscheinlich in Stücke gerissen. So sehr war der Hass jener Wesen bereits ihnen gegenüber herangewachsen. Dabei konnten von den hier anwesenden niemand wirklich etwas dafür. Und dennoch, war es größtenteils Hass, Angst und viele weitere Negativen Emotionen welche auf dem Lehrer einpreschten. Dabei war er doch eigentlich an diese Schule zurückgekehrt um dies zu verändern.
Wie sehr konnten Loyalität und Treue standhalten und wie sehr würden sie an eben jener Rütteln können um einen Krieg oder viel mehr ein Massaker zu verhindern? Niemand von ihnen konnte sich wirklich ausmalen welch üble Ausmaße dies nehmen konnte.
Die ach so schönen Zeiten die er doch eigentlich hoffte hier wiederzufinden, schien es selbst jetzt nicht mehr wirklich zu geben. Vielleicht war es Hogwarts selbst, oder aber Gabriel, denen das Pech einfach keine Ruhe geben wollte.
Die Worte Ricardos waren wahrlich reinen Herzens, so gemeint wie sie kamen. Und dennoch wusste er nicht ob er sich wirklich mit ihnen identifizieren konnte. Noch war es schließlich nicht vorbei gewesen und bisher hatte er nichts getan, außer ein paar seiner eigentlichen Freunde zu verletzen. Auch wenn Ricardos Situation schon sehr speziell gewesen war und er entsprechend wusste wie dieser jene Worte meinte, so hoffte Gabriel selber nur, dass er dies auch noch sagen konnte, wenn all das hier sein Ende gefunden hatte.
,,Um so schneller wir es beenden können, um so eher verhindern wir ein unnötige Verletzte. Also los.'' bestätigte er schließlich die letzten Worte seines alten Freundes.

Unterwegs sagte Gabriel dabei nicht wirklich viel. Sein Blick war lediglich nach vorne gerichtet, während er in seiner Hand mit der alten Taschenuhr herum spielte.
//Die Zentauren wissen nun davon das Menschen hier sind. Und schon bald werden sie die Gruppe finden die du ausgeschaltet hast. Gleichzeitig scheint deine eigene Schülerin von Minute zu Minute mehr Abstand zu dir haben haben zu wollen. Die Situation spitzt sich langsam immer weiter zu.//
Dieses mal schien er nicht wirklich auf die Worte die mitten in seinen Kopf entstanden zu reagieren. Dabei wusste er das sie schon recht hatte. Die Situation war alles andere als Vorteilhaft gewesen. Besonders wenn ihm nicht einmal seine eigene Schülerin hier vertraute. Sie konnte ihn hassen, sich vor ihm fürchten oder sonst etwas ... solange sie dies hier überlebte war dies ein Deal den er gerne einging. Er konnte nur hoffen das dies nicht dafür sorgte, dass es zu Situationen kam, die dadurch nur unnötig schwer und gefährlich wurden.
Nach ungefähr eine halbe Stunde kamen sie schließlich auch schon am ihren Ziel an. Mit Killer als Begrüßungskomitee. Und nicht nur mit ihm. Sondern auch mit einem älteren Zentauren der die drei mit Pfeil und Bogen erwartete. Nur leider nicht mit offenen Armen, sondern mit angelegten Pfeil der direkt auf die drei gezielt war. Doch mittlerweile war selbst dies nicht einmal mehr wirklich etwas gewesen, worüber man sich aufregen konnte. Schließlich war es ja bereits das dritte mal, dass Helena und er so begrüßt wurden.
Doch als Ricardo nach vorne trat, senkte dieser seine Waffe glücklicherweise. So musste Gabriel nicht davor acht geben bereits wieder einen Pfeil in die Brust ab zu bekommen. Jetzt wo er das Blutsiegel bereits verbraucht hatte, waren diese Angriffe schon ein wenig gefährlicher gewesen.
Traurigerweise schien der alte Zentaure nicht wirklich gewillt gewesen zu sein Ricardos Bitte entgegen zu kommen. Ja er wollte diese doch sogar gar nicht einmal wirklich hören. Mehr noch schien er sogar teils froh darüber wenn Nash mit seinen Gefolge die Strafen für ihre Taten zu spüren bekämen. Er selbst wollte jedoch nichts mehr mit all dem zu tun haben.
Etwas was wahrscheinlich nicht nur Gabriel ein wenig missfiel. Eigentlich wollte er seinem Freund das Reden in dieser Situation überlassen, doch spätestens als der alte Zentaure namens Asil ihnen den Rat gab zurück zu kehren und sich auf einen Krieg vorzubereiten, trat er nach vorne.
,,Tut mir Leid, doch das wird nicht passieren. Schließlich bin ich hier um einen Krieg jenen Ausmaßes zu verhindern. Ein Krieg der noch verhindert werden kann, wenn ihr euch aus eurer Höhle herauswagt und Ricardo dabei helft dem Stamm nicht einfach in seinen Untergang schreiten zu lassen! Ihr redet von dem letzten rest Ehre der euch geblieben ist und glaubt allen ernstes das es richtig ist, dann nur dabei zuzuschauen wie unnötig Blut vergossen wird? Könnt ihr wirklich sagen, dass ihr dann noch einen Fünkchen Ehre besitzt, wenn ihr dabei zuseht wie euer Volk voller Hass aus dem Wald schreitet um zu töten? Es geht dabei nicht nur um unser eigenes Leben, sondern auch das der Jungen und Mädchen unserer beiden Völker. Sie haben die Chance es besser zu machen als wir ... allerdings nur wenn ihr uns helft und wirklich zeigt, wie viel Ehre in euren Knochen noch steckt. Ich kann mir nicht vorstellen das die Sterne das wollen. Genau so wenig wie ich daran glaube das ihr dies wollt. Also helft uns. Helft uns die Leben unzähliger zu retten. Zentauren und Menschen gleichermaßen.''
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mo 16 Apr 2018 - 19:54

Ob man es glauben mochte, ohne Killer war Helena nicht ganz so sensorisch für die Gefühle von anderen. Sie achtete auch weniger auf andere, oder es war die Tatsache das ein Teil von ihr weit weg war. Viel zu weit für sie und ihre Gedanken deshalb unaufmerksam waren. Sie schaute zu wie der Zentaur abschied nahm, als wäre es das normalste der Welt sich so von seinem Feind zu verabschieden. Wieder ein Beispiel dafür, warum Helena noch das Gefühl hatte dem Richtigen zu helfen. Gladius hätte das nicht getan und Helena blickte kurz zu ihrem Lehrer, den sie mit ihrer Reaktion vermutlich verjagt hatte. Obwohl sie es nicht einmal auf ihn bezogen hatte, sie konnte nur damit nicht umgehen, wenn jemand sie anfasste. ,,Man wünscht sich immer etwas zu sehen und wenn der Wunsch stark genug ist, sieht man über alle anderen Dinge hinweg.“, murmelte Helena eher zu sich selber, weil sie genau in dieser Situation war. Sie sah über diese Dinge hinweg, Dinge die er ihr angetan hatte und wenn sie daran dachte wie gut Kasper von ihm redete, brachte sie es auch nicht über sich, dieses gute Bild zu verhindern.

Komplimente mochte Helena nicht, besonders wenn sie nicht angebracht waren, denn sie war garantiert nicht Mutig. ,,Man ist nie bereit Worte zu hören, aber wenn man sie nicht hört, kann man auch nie bereit sein.“, man musste dadurch, durch ungewollte Worte um sich überhaupt Gedanken über jene machen zu können. Vermutlich wirkte sie bei weitem nicht wie ein 16 Jähriger Teenager, aber Helena hatte das Gefühl das sie diese Phase schon beendet hatte, sie hatte eben schon immer ein wenig anders getickt, ob es ihr Schrei nach Hilfe war, oder die Hoffnung was zu bewirken. Im Rückblick wusste sie das nicht mal. Nervös blickte sie auf den Rücken, ehe sie dann doch wieder auf ihn hinauf kletterte. Er hatte recht, sie half niemanden wenn sie langsam mit ging und mit den Klamotten zwischen ihren Körpern, war es nur halb so schlimm.

Die drei Gefährten hatten vermutlich alle einen eigenen Gedanken, die sie verfolgten. Ihre Augen lagen lange Zeit auf dem Rücken ihres Lehrers und sie fragte sich, wie sie wohl sein würde, wenn sie erwachsen war. Manche Leute sagten, Kinder wurden wie ihre Eltern, doch Helena hatte keine Eltern an denen sie es fest machen konnte. Oder würde sie so werden wie Spenver? Doch Helena könnte niemanden verletzen und wie Chester? Manchmal wusste sie nicht mal ob sie diese Person überhaupt kannte. Killer schlug ihr in solchen Gedanken immer vor, einen eigenen Weg zu gehen und vermutlich hatte er recht, doch das Unbekannte war beängstigend. Innerlich sprang ihr Herz schon, weil sie spürte wie sich Killer näherte und als sie auf die Lichtung kamen, sah sie sofort ihren Kater, der zu dem Schatten hoch schaute und Miaute. Helena war es egal, denn sie spürte das Killer Angst hatte vor diesem Wald, dass er normal wirkte und dass dieser jemand dort sein Freund war.

Vermutlich war es töricht von ihr, doch als Ricardo seine Arme Austreckte zum Schutz, sprang Helena von seinem Rücken und rannte auf die Lichtung. Sie war froh als Killer ihr entgegen kam, wie er schnell durch die Wiese rannte und sich sofort an sie drückte, als sie sich vor ihm hinkniete und in die Arme zog. ,,Ich hab mir Sorgen gemacht Killer..“, flüsterte sie leise in sein Ohr und hielt ihm in ihren Armen. Er roch nach Wald und hatte ein paar Blätter und ziemlich viel Dreck auf seinen Fell. Ihre Augen gingen zu den Zentauren, welcher Killer wohl beschützt hatte, denn sonst hätte sich Killer nicht bei ihm sicher gefühlt. ,,Danke Sir.“, sagte sie, als sie Aufstand und noch immer ihren Kater im Arm hielt, der sich ziemlich erschöpft an sie kuschelte. ,;Das sie auf ihn aufgepasst haben, er sagte mir sie sind eine Art Freund.“, sie blickte über die Schulter zu Gabriel, welcher ihr vermutlich, so schätze sie ihn noch immer ein, den Rücken doch frei hielt. ,,Er ist mit Angst durch diesen Wald gelaufen, einen Wald der für Wesen wie euch hier, wie ihn, keine Gefahr darstellen sollte. Es werden nicht nur die Zentauren und Menschen von diesem Krieg leiden, sondern auch unschuldige Tiere und diese Bäume werden garantiert auch nicht mehr stehen, wenn ein Krieg ausbricht.“, Helena wusste das Zentauren sehr bedacht waren auf ihre Natur und ihre Augen hielten auch an den Fremden fest, der wohl sah, wie sehr sie mit ihren Kater verbunden war. ,,Wenn sie hier alleine sterben wollen, ist es keine Ehre die ihnen bleib, sondern die Einsamkeit und dieses Schicksal sollte Sie nicht ereilen. Denn sie würden in Vergessenheit geraten, sie würden keine Ehre haben, weil niemand ihren Namen mehr wüsste und in meinen Augen haben sie das. Sie haben Ehre und ihnen sind die Lebewesen um sie herum nicht egal, sonst hätte mein Kater ihnen nicht vertraut und wenn er das tut, vertraue ich auch darauf das sie das richtige tun.“, jetzt wo Killer in ihren Armen war, schien sie ganz ruhig und fast schon wie ein ruhiger Pool. Ihr Zauberstab war zwar in ihrer Hand, aber nicht auf den Zentauren gerichtet, sie war viel mehr damit beschäftigt, Killers ruhigen Atmen zu spüren und seine wärme.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Sa 21 Apr 2018 - 19:05

NPC Steuerung: Ricardo, Nash, Arsil und Ältester

Arsil war gekränkt in seiner Eitelkeit. Der Stamm hatte ihm alles genommen was es gab. Seine Ehre, seine Heimat und seine Tradition. Er war bereits in Vergessenheit geraten, wieso sollte er jemandem etwas geben was er nicht zurückbekam? Die Worte der beiden ließen ihn nachdenklich dreinschauen. Ricardo lächelte über diese Worte, ein Zeichen das er ihnen zustimmte. Doch die Frage war, ob die Zeit für die Wahrheit wirklich gekommen war. Sünden würden hier aufgedeckt werden, die sehr gefährlich für den Stamm sein könnten. Vielleicht war es besser, wenn er die Bürde trug zum Schutze des Stammes und der Anführerfamilie. Diese Menschen sprachen weise, aber ihre Worte waren leicht gewählt. Mit bedacht aber solches ging einem schnell von den Lippen und ehe man sich versah, verstieß man dagegen und erschuf neue Regeln. Seine Miene blieb hart und seine Augen suchten die Gesichter nach etwas ab, das Zweifel an ihrer Aufrichtigkeit aufkommen ließ. Aber da war nichts und selbst ein Jüngling wie dieses Mädchen schien sich für eine Sache einzusetzen, an die er schon lange den Glauben verloren hatte.
"Bruder, erhöre meine Worte. Lass uns gemeinsam vor die Ältesten treten und vor aller Ohren die Wahrheit verkünden. Damals traf ich aus den falschen Gründen, die falschen Entscheidungen. Du hast mich gerettet und das soll nicht weiter deine Strafe sein. Lass uns ehrenvoll den Stamm vor dem Ende bewahren oder bei dem Versuch wie Krieger sterben, aufrecht und mit dem Gesicht den Sternen zugeneigt. Ich flehe dich an Arsil, gewähre mir deine Loyalität, deinen Mut und deine Kraft diese Krise zu beenden.", sprach Ricardo und streckte seinen kräftigen Arm aus,als Angebot der Freundschaft. "Du bist nicht nur mein Bruder im Kampf gewesen, sondern auch ein Freund, der beste den ich je hatte.", fügte Ricardo hinzu und machte einen Schritt dabei auf Arsil zu. Arsil hingegen fühlte sich gedemütigt von den Worten und seiner eigenen Blindheit. Er fügte sich selbst mehr Unehre zu, in dem er sich nicht für seinen Stamm und die Wahrheit einsetzte, dass war die eigentliche Unehre der er entkommen musste.

Seine Fäuste ballten sich, "ihr sprecht alle weise Worte, doch was bedeuten Worte wenn des Kriegers Herz verschüttet ist unter Schmach und Unehre, wenn die Sterne das Schicksal dieser Welt neu bestimmen und man sicher weiß, das man darin keinen Platz hat.  Wieso setzt ihr euch für eine Sache ein, die euch nichts angeht?", fragte er aber bevor irgendeiner der beiden darauf antworten konnte, hörten sie einen Ast brechen und in weniger als einem Augenblick waren sie auf dern Erhöhungen von allen Seiten in einem Abstand von ca. 10 Metern um sie herum von Zentauren umkreist, die mit gespannten Bögen auf die Gruppe zielte. Arsil knirschte mit den Zähnen, Ricardo hatte seinen Bogen gespannt, doch sie waren ihnen 2:1 unterlegen. Sie standen in einer Mulbe, die von Erhöhungen gerade zu umgeben war. Es gab also keine Chance so an die Zentauren heranzukommen.

Plötzlich ertönte ein Lachen und Nash trat gemeinsam mit einem sehr viel älteren Zentauren an seiner Seite auf die Erhöhung neben seine Brüder. "Ricardo, du warst schon immer so vorhersehbar, deswegen bist du eines Anführers nicht wert. Und jetzt verbrüderst du dich mit Menschen und Verrätern um meine Herrschaft anzuzweifeln?! Wie tief kann meines Vaters Sohn noch fallen?! Du bist nicht mein Bruder und du hast keinen Platz in unserem Stamm. Und was euch Menschen angeht...ihr habt Zentauren angegriffen, verletzt und ihrer Ehre beraubt. Ich kann zwar noch nicht offiziell den Krieg ausrufen, aber ich schwöre euch das diese Schmach nicht ungesühnt bleibt  Hiermit werde ich ein Exempel statuieren. Ihr alle werdet den Ruhm des Stammes hingerichtet hier und jetzt. Zwei Verräter und zwei Menschen denen ihr leichtgläubig geglaubt habt und damit einen Betrug am Stamm begangen habt. Ihr Menschen werdet wegen euer unehrenhaften Kriegshandlung von mir hingerichtet und eurem Volk übergeben, sobald ich der Anführer bin. Danach wird Krieg herrschen und die Zentauren werden auf den Gipfel ihres Ruhmes aufsteigen. Wir werden von uns den Menschen lossagen und euch unterwerfen.", zischte Nash und Ricardo trat vor die Gruppe.

"Bruder...", aber Nash unterbrach ihn. "Du hast kein Recht mich Bruder zu nennen, Verräter.", schrie Nash und spuckte ihm entgegen, was einer der größten Beleidigungen war die ein Zentaur einem anderem entgegenbringen konnte. Der Älteste trat neben Nash und legte ihm eine Hand auf die Schulter, ehe er sich an die Menschen wandte, seine alte Stimme war leicht heiser aber gut zu hören. "Gemäß dem Ehrenkodex des Stammes wird euch gewährt noch etwas zu sagen, wodurch das Urteil möglicherweise abgewendet wird, aber dies werde ich beurteilen. Sprecht oder sterbt sofort". Ricardo sah zu Asil. "Die Menschen haben das Vorrecht weil sie Außenstehende sind."
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Sa 21 Apr 2018 - 21:22

Helena blickte zu den Zentauren hinauf, die um einiges Größer waren, als das Kind. Ihr Blick ging zu Nash, welcher sich deutlich von seinem Bruder distanzierte und dann zu dem Ältesten. Sie hatte nichts dagegen zu sterben, aber sie hatte etwas dagegen, wenn Killer es tun würde. Langsam setze sie ihren Kater ab, sie machte keine schnelle Bewegung um niemanden einen Vorwand zu liefern, sie mit ihrem Kater im Arm zu erschießen. Ihre Augen gingen zu dem Kater hinunter, der sich vor ihre Füße gestellt hatte, doch sie fixierte ihre Gedanken auf die von Killer. ,,Geh. Los. Sofort.“, sie sprach nie mit ihm so, ihre Gedanken zeigten ihre Angst und auch, dass er sich verstecken sollte. Er wusste das, sie kannten das Spiel, wenn Helena ihn versteckte um ihn vor etwas zu bewahren. Jedes mal wollte er nicht gehen, doch Helena brachte es nicht übers Herz ihn zusehen zu lassen. Niemand hörte diese Worte, außer Killer. Dieser schlüpfte hinter den Busch, ganz leise und schnell.

Helena blickte zu den Ältesten, er hatte angefangen zu sprechen und ihre Hand mit dem Zauberstab zitterte, weil Killer nicht mehr bei ihr war und sie merkte, wie die Anspannung wuchs. Der Mann gab ihnen die Möglichkeit zu reden und bevor Gabriel das Wort ergreifen konnte, oder seinen Zauberstab. ,,Was für ein Ruhm soll das sein?“, sprach sie Nash an und auch alle anderen Zentauren. ,,Ein Ruhm eines Stammes wo ihr euresgleichen Jagt? Seine eigene Familie und wo es okay ist andere Leute hin zu richten? Ich akzeptierte die Entscheidung, Menschen sind Grauenvoll, sie sind Beängstigend und Egoistisch. Vermutlich könnt ihr alle das noch viel besser in Worte fassen wie ich und ihr habt recht, ihr habt recht was viele Menschen von uns angeht, doch schaut euch an, schaut uns an. Ich bin euch allen begegnet und ihr wolltet uns immer Angreifen. Wieso sollte ich nicht genau so von euch denken, wie ihr von uns? Ganz einfach, denn ich denke nicht das ihr so grausam und herzlos sein könnt, wie wir Menschen. Ihr habt eure Prinzipien und ja ich gebe zu, wir haben eure Ehre getroffen, aber nicht euren Körper. Keiner von euch ist verletzt, hab ich recht?“, sie atmete tief durch und schaute zu den Ältesten.

,,Ich kann euch nicht sagen, wieso ihr uns nicht töten sollt, denn ihr habt alles recht der Welt dazu in eurer Moralvorstellung. In meiner aber, helfen wir keinem von unseren Völkern, wenn wir uns gegenseitig töten. Meine Vorfahren haben Fehler gemacht, aber niemand hier kann behaupten, niemals einen Fehler gemacht zu haben. Doch wir können noch damit prahlen, niemals den Fehler wiederholt zu haben, doch genau das werden wir tun, wenn wir uns bekämpfen. Erneut werden Leute sterben, erneut werden Unschuldige Verletzt und ich rede nicht von mir, sondern von den Tieren in diesen Wald, den Kindern in der Schule. Ich weiß wie grausam Menschen sein können, wie sie einen Verletzen und jegliche Form des Sinn des Lebens nehmen.“, ihre Stimme klang ehrlich, auch wenn sie stockte denn darüber zu reden viel ihr Schwer und sie umklammerte den Turm in ihrer freien Hand. ,,Was bringt es euch Nash uns zu töten, einen Krieg zu haben wo viele sterben werden? Viele die nicht die Feinde sind.“, sie schaute zu dem Ältesten. ,,Sie wissen es, dass es etwas gibt, etwas was die Tiere in diesem Wald verrückt spielen lässt, etwas was das Wetter verändert und etwas wovor sie sich alle Fürchten. Ich fürchte mich auch vor diesem Unbekannten was ich nicht in Worte fassen kann, doch ich weiß das wir Magier keine Chance haben gegen dieses Ding. Nicht ohne euch, nicht ohne die Hilfe aller magischen Wesen und das wisst ihr auch. Sie haben schon so vieles gesehen und wenn ich dafür mein Leben geben muss, dass sie alle aufwachen dann tue ich das sehr gerne.“, sie blickte zu Ricardo und Nash.

,,Und ihr Beide, ihr feindet euch an als würdet ihr verletzt sein. Als hätte der eine den anderen getötet und doch steht ihr da und ihr beide wollt das selbe für euren Stamm. Sicherheit und Freiheit, statt eure Zeit miteinander zu verschwenden, mit eurem Machtspiel solltet ihr reden denn es wird zu spät sein, wenn ihr begreift das ihr euch nicht mehr verzeihen könnt.“, ihre Augen gingen zu den Anderen die um sie herum standen. ,,In zwei Wochen werde ich immer noch hier im Schloss sein, du ebenso. In dieser Zeit wird dir niemand wehtun und wenn doch gehen wir gemeinsam dagegen vor. Und in zwei Wochen werde ich dir genauso zuhören wie heute, wenn du dann noch mit mir reden möchtest“, sie musste an Chester denken als die Worte von ihm in ihren Kopf auftauchten und sie lächelte. Sie musste wirklich lächeln, denn er war hier, auch wenn niemand ihn sehen konnte. Ohne es zu wissen hatte sie aber auch Tränen in den Augen, während sie den Turm festhielt. ,,Ich habe kein Problem wenn sie mich Töten wollen, doch ich werde nicht diejenige sein die euch tötet. Denn ihr seit nicht meine Feinde. Ihr seit hier alle eine Familie und das schlimmste was einem passieren kann, ist eben jene Familie zu verlieren und das durch das eigene Verschulden.“, sie wusste wovon sie Sprach und atmete tief durch. ,,Es gibt einen Zauber, ich werde ihn benutzen um euch das Ganze zu demonstrieren. Der Zauber heißt Cave Invicium, es ist ein Zauber der einem Zeigt ob der Gegenüber Freund oder Feind ist. Er spiegelt die eigene Gefühlslage wieder, die eigene Einschätzung. Mein….Mein Hauslehrer hat ihn mir gezeigt weil ich Angst hatte, Angst vor einer Person die meine Familie war…und er hat ihn mir gezeigt, weil er wusste das ich ihn brauchen würde, besonders wenn er nicht mehr da wäre um mich zu beschützen.“, sie schaute zu einen der Zentauren und hob dann den Zauberstab, langsam um ihnen nicht einen Grund zu liefern sie anzugreifen. Jeder würde jetzt erwarten, dass wenn eine Waffe auf einen gerichtet war, eben jene Waffe einen dazu brachte das der Zauberstab rot Leuchtete, doch er Leuchtete blau, fast schon wie ein Patronus und Helena lächelte kurz. ,,Ihr seit nicht meine Feinde, ich werde euch nicht töten und ich bin der festen Überzeugung das wir uns helfen können, denn ich bin nicht wie die Menschen die euch das angetan haben. Wollt ihr das eben jene Kinder darunter leiden, über die schlechten Entscheidungen der Erwachsenen? Ihr selbst habt die Erfahrung gemacht, in einen Krieg eine Rolle zu spielen den ich nicht begonnen habt. Es ist unsere Aufgabe das zu beenden, jedem die Freiheit geben die er verdient und euer Volk, welches viel Länger auf der Welt ist und welche solch hohe Werte hegt, Werte der Familie und der Verbündeten. Ich hab keine Familie mehr, niemanden außer meinen Kater und ich will niemanden hier das selbe Wünschen. Niemand von euch sollte zu der Frau seines Freundes gehen, zu dem Mann seines Freundes, zu den Kindern und ihnen mitteilen das dieser geliebte Mensch nicht mehr zurück kehren wird. Doch das wird ein Krieg bedeuten.“, Helena schloss kurz die Augen und wischte sich ihre Tränen weg, sie spürte ihre Narben, ihre Angst vor diesen Verlust und die Erinnerungen daran. ,,Ihr habt alles Recht der Welt uns zu hassen, doch damit helfen wir niemanden. Ihr habt alles Recht der Welt uns zu töten, doch der Krieg wird voller Verluste sein. Ihr seit hier, ihr seit alle hier, weil ihr jemanden beschützen wollt, genau deshalb sind wir auch hier und wenn das nur funktioniert, wenn ich mein Leben gebe, dann bin ich dazu bereit, wenn es hilft andere zu retten.“, ihre Augen gingen zu Gabriel und sie hatte nichts mehr zu sagen, sie hatte alles gesagt. Im Frühling hatte sie noch versucht zu sterben, damals aus Angst, aus Instinkt oder einfach weil sie es nicht mehr ausgehalten hatte, jetzt hätte es jedenfalls einen Sinn und sie hatte keine Angst davor. Er würde auf sie warten, er würde ganz sicher auf sie warten. Ihre Augen gingen dann zu Killer, welche unter dem Gebüsch zu ihr hinüber schaute, Helena lächelte leicht, er sollte keine Angst haben.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 22 Apr 2018 - 2:23

,,Komm beeile dich Gab.''
,,Bist du sicher, dass dies eine gute Idee ist?''
Die beiden hatten sich seit einer geraumen Zeit verirrt gehabt. Der verbotene Wald war dann doch eine Nummer zu groß für sie gewesen und barg allerlei Gefahren. Und wäre dieser Kerl, Halb Mensch halb Pferd nicht gewesen, wären die beiden wahrscheinlich noch immer dabei gewesen, hier einfach nur umher zu irren.
Es war ein Zentaure gewesen. Ein recht groß gewachsenes Wesen, welches sich hier in diesem Wald zu Hause fand und die beiden jungen Leute vorm endlosen umher irren gerettet hatte.
,,Ich weiß nicht ob wir ihm wirklich vertrauen können. Wir wissen nicht einmal wie er und seine Kumpel so ticken.'' murmelte der junge Gabriel leise so das ihm das Wesen nicht hören konnte. Aleyah, seine Kindheitsfreundin, jedoch schien keinerlei Zweifel zu haben und folgte diesem voller Aufregung nur. Ihr Gesicht zeigte deutlich das sie keinerlei bösen Absichten hinter seinen Taten sah. Warum auch? Er half ihnen ja gerade.
,,Du solltest öfters mal an das gute an anderen glauben. Dabei ist es egal ob Mensch oder ... wie kann man dich eigentlich nennen?'' rief sie schließlich als die beiden mitten im Gespräch waren.
Dabei hielt der Zentaure kurz inne und drehte seinen Kopf nach hinten zu den beiden Jugendlichen. Gabriel selbst, blickte dabei ein wenig unsicher herein und wusste nicht so richtig was er davon halten sollte. Er traute ihm nicht, und war sich nicht so sicher, wie sich das hier noch entwickeln würde.
,,Ihr könnt mich, Ricardo nennen.''

...

Ein weiteres mal kamen einige Erinnerungen in dem Lehrer zurück als er sich schließlich einige Schritte nach vorne bewegte. Die Situation sah mehr als nur schlecht aus. Eine klare Überzahl an Zentauren stand um sie herum. Eingekesselt von Nashs Leuten schien diese Situation mehr als nur aussichtslos gewesen zu sein. Sicherlich schien der alte Arsil ihren Worten gehör geschenkt zu haben, doch am Ende war es wohl vollkommen umsonst gewesen.
Es war vollkommen egal ob Arsil von ihnen und ihren Taten überzeugt war, Nash war es nicht. Und dieser besaß mehr Bögen samt Pfeile als sie. Rircardo war verletzt, Helena noch eine Schülerin, Arsil ein alter vom Kampf geprägter Zentaure. Ihre Chancen waren mehr als nur gering gewesen. Und dennoch kamen ihm während Helena sprach, einige Erinnerungen in dem Kopf, welche er schon lange nicht mehr so besessen hatte.
//Das Mädchen zeigt Mut und deutlich mehr Vertrauen in andere, als du es früher hattest. Ich verstehe langsam warum du so sehr acht auf sie gibst.//
Ein weiteres mal konnte Gabriel die Stimme hören, und ein weiteres mal musste er ihr recht geben. Auch wenn es nicht nur das war, weshalb Gabriel so viel Hoffnungen in Helena hatte.
,,Nun am Ende erinnert sie mich immer wieder an eine gewisse Person. Ob ich das nun gut oder schlecht finde, weiß ich noch nicht.'' Mit diesen Worten schritt Gabriel neben Helena und reichte ihr die Taschenuhr, welche er ansonsten immer bei sich trug.
,,Du lässt deinen Worten Taten sprechen und hast das Herz am rechten Fleck. Ich muss zugeben, dass deine Worte selbst in jemanden wie mir, einige Erinnerungen hervor gerufen haben. Erinnerungen von denen ich dachte, dass sie schon längst nicht mehr da sind.'' Dabei drehte er seinen Kopf ein wenig in ihre Richtung. Ein, erstmalig warmes Lächeln war in seinem Gesicht zu sehen.
,,Pass darauf für mich auf. Es wäre ein wenig schade wenn sie kaputt gehen würde.'' sagte er nur und ging danach einige Schritte weiter nach vorn, so dass er nun vor Helena und Ricardo stand. Dabei ging er mit einigen Schritten eben direkt auf Nash zu, ehe er wenige Meter vor diesem zu stehen kam. Den eigenen Zauberstab hatte er dabei noch immer in den Händen, bewegte diesen jedoch nicht. Sondern schaute dem Zentauren nur in den Augen.
,,Das Mädchen hat recht und das sollte uns allen zu denken geben. Dir genau so wie mir. Du sagst dein Bruder sei unfähig den Stamm anzuführen. Dabei schickst du diesen in einen Krieg der für alle Beteiligten einfach nur Mord und Todschlag bedeutet. Für beide Seiten. Welch einen Sinn würde dies haben? Ich kann mir nicht vorstellen das das Volk der Zentauren darauf ist, in einen Krieg zu steuern welcher für keine der beiden Seiten sinn macht, außer nur noch mehr Verluste und Schmerz zu bringen. Was ist mit euren Kindern!? Glaubt ihr wirklich ihr tut ihnen damit etwas gutes? Ich bin hier weil ich genau das für beide Seiten verhindern will. Weder die eure, noch die unsere haben es verdient, die Konfrontationen unserer Vergangenheit austragen zu müssen! Wohin hat uns das alles damals gebracht?! Genau hier hin. An einem Punkt an dem ihr nicht stehen wollt ... ebenso wenig wie kein anderer. Doch mit Krieg wird sich das nicht ändern. Für keinen von uns. Es bringt am Ende nur noch mehr Hass ... noch mehr tote ... noch mehr Schmerz.''
Während Gabriel sprach, richteten sich seine Blicke langsam von Nash ab und gingen dabei zu dem Ältesten welcher in unmittelbarer Nähe stand. ,,Ricardo glaubt noch immer daran, dass unnötiges Blutvergießen verhindert werden kann. Helena, dass Menschenmädchen ebenso. Die beiden sind das perfekte Beispiel dafür, dass die Beziehung zwischen uns noch nicht vollkommen zerstört wurde. Doch wenn ihr in den Krieg zieht wird dies keiner Seite helfen. Ricardo hat mir in Zeiten der Nöten damals geholfen. Er hat jene Beschützt die ich geliebt habe. Er hat mir, einen der größten Zweifler gezeigt, dass es möglich ist. Ich will unsere Entscheidungen von damals nicht verteidigen oder gutheißen ... aber einen Krieg anzufangen für Entscheiden die von bereits toten gefallen wurde, ist falsch und haben die zukünftigen Generationen unserer beiden Rassen nicht verdient! Deswegen bitte ich euch noch einmal darum, stoppt dies.''
Dann schaute Gabriel aus den Augenwinkeln kurz nach hinten zu Helena und Ricardo und lächelte. ,,Wenn du wirklich alles aufs Spiel setzen willst um deine Mordlust zu befriedigen ... dann wirst du erst mit mir Vorlieb nehmen müssen. Gabriel Knight ... ehemaliger Eingreifzauberer und Blutmagier ... und neuerdings Lehrer für Magisches Recht in Hogwarts.''
Auch wenn er im Moment nicht mehr die Taschenuhr bei sich hatte, konnte er klar und deutlich das ticken hören. Und er spürte, wie sie ebenso seiner Entscheidung zustimmte. Ricardo war es gewesen welche ihnen damals in Schatten des Waldes, das Leben gerettet hatte. und er würde nicht zulassen das er nun durch die Hand seines mordlustigen Bruders leiden müsste. Ebenso würde er nicht zulassen das Helena hier etwas geschah. Die beiden waren das beste Beispiel dafür, dass es auch anders ging. Anders als der Weg, welchen er vor Jahren selbst eingeschritten war.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 22 Apr 2018 - 14:20

NPC Steuerung: Nash, Arsil und Ricardo

Die Worte der Menschen drangen tief in Ricardos Herz ein, sie waren wahrlich ehrenvolle Menschen und die Zukunft für den Frieden zwischen ihren Völkern. Nun mussten sie sich nur noch miteinander verbünden und sein engstirniger Bruder musste einsehen, dass der Krieg keine Option mehr war. Die Worte beeindruckten ihn und unter anderen Umständen hätte er sie mit einem Applaus belohnt, doch da sie im Angesiht des Todes standen, war es nicht angebracht. Ricardo sah zu seinem Bruder auf, seine Augen waren voller Zwietracht und Hass. Er wollte unbedingt ein Krieger sein und auf dem Schlachtfeld heroische Siege für sein Volk erringen. Aber die Zeiten waren andere und die Welt befand sich in einem großen Wandel. Der Älteste sah zu ihnen herab und schien wirklich darüber nachzudenken was sie sagten als Nash laut schnaubte. "KLAPPE! Ich will eure Lügen nicht hören, Menschen! Ihr redet wie einer von uns, doch ist eure Zunge zwiespältig und eure Worte wie Gift in meinen Ohren. Ihr wollt uns reinlegen, ihr wollt meine Ehre besudeln um eure eigennützigen Argumente zu stemmen. Aber hier ist Schluss. Ich Nash, Anführer des Stammes erwarte das ihr vor mir kniet und mir den Respekt zollt, den ich verdiene! Ich werde als großer Krieger mein Volk in eine Ehre der Eroberung führen, zurück zu den alten Bräuchen wo tapfere Krieger auf dem Schlachtfeld sterben und die mutigen belohnt werden mit Kraft, Blut und Siegen. Eure Köpfe werde ich zurückschicken. Ich...", weiter kam er nicht als Arsil vortrat und zu dem Ältesten aufsah. Es wirkte als würde er Nash völlig ignorieren.

"Ältester, ich Arsil Sohn des Emreius erbitte die Gunst zu sprechen. Diese Menschen sprechen Wahrheit, aber doch ist es nicht die Wahrheit die die Ursache für all dies ist. Daher rufe ich Ketäus aus, den Brauch der Gerichtsbarkeit und damit es nicht weiteren Verzögerungen kommt berufe ich mich auf das Recht jene Gerichtsbarkeit hier und jetzt auszuüben. Den Traditionen unseres Volkes zur Folge darf den Gefangenen bis zum Entscheid des Ältesten kein Leid zugefügt werden.", der Älteste sah zu den Menschen und dann zu Arsil, ehe er schweigend zustimme und Arsil erneut das Wort gewährte. "Ältester, wollen wir wirklich einem Verräter unsere Ehre besudelt unser Gehör  schenken. Lasst mich sie...", aber der Älteste sah ihn ernst an und erhob die Hand, "Schweig still Nash, Thronfolger. Noch bist du nicht legitimer Herrscher.", Nash zischte und schwieg, um den Ältesten nicht zu verärgern. "Ältester, meine Brüder im Kampf, ich stehe heute als Verräter vor euch und diese Schmach akzeptierte ich zum Wohle des Stammes. Doch die Wahrheit die verborgen bleiben musste, muss nun ans Licht gebracht werden. Denn es steht ein Blutvergießen vor uns, das wir uns nicht leisten können. Vor Jahrzehnten wurde ich bezichtigt und verurteilt weil ich angeblich die heilige Stätte entehrte durch die Ausgrabung eines alten legendären Schwertes unserer Vorfahren. Die Wahrheit wurde allerdings verborgen, um den Stamm vor Schaden zu bewahren und Ricardo verlor seine Ehre, weil man ihn bezichtigte mich gedeckt zu haben. Die Wahrheit ist, dass nicht ich, sondern Nash derjenige war der dort am Schrein von mir entdeckt wurde.", ein lautes Tuscheln und Gemurmel war die Folge. "DAS IST UNGEHEUERLICH!!!! Leere Worte!". zischte Nash, ehe Arsil weitersprach. "Brüder, Nash hat den Schrein entehrt der unseren Vorfahren und den Sternen galt. Doch es hätte es die gesamte Familie des Stammesanführers entehrt und das wollte ich nicht zulassen. Rasalas war wie ihr alle wisst, ein weiser und großer Zentaur, ein Krieger. Sein Sohn Ricardo ist das ebenfalls. Doch Ricardos Entehrung ist ebenfalls nur ein Beweis für seine eigentllche Ehre. Der Grund das er geschwiegen hat, ist nicht etwa das er seinen Bruder schützen und mich verraten wollte, sondern weil er keinem von uns in den Rücken fallen wollte.Er stand zwischen den Stühlen und als die Zeit kam zu entscheiden was getan werden muss, habe ich mich angeboten und Ricardo schwieg weil er sich nicht zwischen uns entscheiden wollte. Nur deshalb kann Nash nun dort stehen wo er steht..Ich spreche die Wahrheit und erbitte euch meine Brüder, sie mir zu glauben, denn die Sterne mögen meine Zeugen sein. Diese Menschen haben nichts getan. Hogwarts war immer gut zu uns und hat uns einen großen Ermessensspielraum gewährt. Doch...", genau in diesem Augenblick traf unerwartet ein Pfeil den Arm von Arsil. Abgeschossen aus dem Bogen von Nash persönlich. Arsil hielt sich aufschreiten den Arm, der anfing zu bluten. Die Empörung in dem Gesicht des Ältesten war deutlich zu sehen und er drückte mit einer Hand auf den Bogen von Nash, damit er nicht mehr auf die anderen zielte. "Schweig still elender. Brüder tötet diese Unehrenhaften!", Der Älteste beließ es für den Moment jedoch dabei, was sich später als schwerer Fehler herausstellen würde.

Arsil lächelte schwach,denn dies war ein impulsiver Akt, welcher eine schwere Verletzung des Rituals darstellte. Er hatte einen Gefangenen der unter dem Schutz der Sterne stand attackiert und damit den Eid gebrochen. Unsicherheit schien in den Reihen der Zentauren auszubrechen. Dann trat Ricardo vor, "Meine Brüder, ich habe euch nie betrogen. Jeder von euch würde sein Leben für eure eigene Familie und jeden Zentauren im Stamm geben. Den Gesetzen des Waldes hätte ich mich beugen und Nash gemäß unseren Traditionen bestrafen müssen. Aber er ist mein Bruder und er war jung und naiv. Begehen wir nicht alle Fehler? Heute sehe ich das dies ein Fehler war und wir erkennen welch fatale Situation sich ergeben hat. Der Beweis steht in den Schriften meines Vaters. Arsil hier opferte sich zu Gunsten meines Bruders und aus freien Stücken. Ich hätte das nie zulassen dürfen, das die Unehre weitergegeben wird.", so endete Ricardos Ansprache und erneut trat lautes Gemurmel unter den Zentauren ein. "Arsil sah zu Gabriel. "Haltet euch bereit, die Situation könnte eskalieren.", sagte er leise als der Älteste sichtlich unsicher war, doch dann erhob er die Hand und alle schwiegen. "Nash, du hast das Ritual des Ketäus verletzt. Ich werde über deinen sicherlich ungewollten Ausbruch hinwegsehen. Ich habe eine Entscheidung getroffen. Die Schriften des Rasalas werden dem Rat der Ältesten übergeben und für diese Zeit wird Arsil gewährt ins Dorf zurückzukehren. Doch ihr habt euch alle drei schändlich verhalten. Du Nash, weil du unbedingt ein großer Krieger mit einer legendären Waffe sein wolltest. Wenn diese Geschichte stimmt, bist du eines Anführers unwürdig. Was dich angeht, Ricardo Sohn des Rasalas, so hast auch du Unehre zu tragen. Deine Absicht mag ehrenwert sein, doch deine Entscheidung hat uns vor den Rand eines Krieges gebracht, daher gilt dies auch zu deinen Lasten. Arsil. Engster Berater der Anführerfamilie, entehrter Zentaur und Krieger. Ihr habt diese Schmach hingenommen für einen Bruder. Eure Tat war edelmütig aber auch ihr habt das Verbrechen eines Thronfolgers gedeckt. Daher tragt ihr ebenso Schuld an der Entscheidung von Ricardo. Sollte eure Geschichte erwiesen werden, so wird die Schmach des Verrates der Sterne von euch genommen. Aber eine Rest Schmach wird bleiben. Was euch Menschen angeht, ihr hättet euch Ricardo nicht anschließen dürfen. Ihr habt euch in eine interne Angelegenheit eingemischt und eine Kriegshandlung begangen. Eigentlich müsstet ihr im Namen der Traditionen des Waldes bestraft werden. Aber...eure Worte haben mein Herz berührt und ihr habt ehrenhaft für eure Freunde gekämpft, das kann man euch nicht zum Vorwurf machen. Daher...", plötzlich hörte man einen lauten Aufschrei von Nash, der vom Hang heruntersprang und die Gruppe angriff, gefolgt von zwei seiner Leibgarde. Der Rest schien unentschlossen oben zu bleiben.  Noch in der Luft feuerte Nash in Richtung der Menschen einen Pfeil ab, ehe er sich voller Wut auf Ricardo stürzte und seine Leibwachen sich aufteilten. Einer ritt auf Gabriel, die andere auf Arsil zu. Der Älteste gab oben den Befehl aufzuhören, doch die drei schienen wie von Sinnen und die anderen konnten nicht helfen, weil sie sonst es riskieren würden die Menschen, Ricardo oder Arsil zu treffen.
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Gabriel Knight
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 22 Apr 2018 - 18:30

Die Lage spitzte sich trotz allem immer weiter zu. Nash war ein größerer Narr gewesen als es sich Gabriel anfangs vorgestellt hatte. Seine eigene Wut hatte ihn die Fähigkeit zu hören genommen und ließen ihn weiterhin nur blind in das Verderben rennen. Er hatte ja keine Ahnung wie das alles enden würde. Der Weg des Kriegers war für ihn vielleicht ein ehrenvoller Schritt gewesen, doch erkannte er nicht, dass dies nicht der Weg eines Kriegers gewesen war. Sondern nur der eines Barbaren ohne viel Sinn und Verstand. Entsprechend machte es Gabriel nur noch wütender zu sehen, wie Nash seine eigenen Schritte verteidigte und sie für all das hier geschehende beschuldigte.
,,Dann versucht es...!'' rief er direkt als der großgewachsene Zentaure meinte ihm ein weiteres mal bedrohen zu wollen. Auch er selbst war gerade dabei gewesen seinen Zauberstab zu erheben als Arsil beiderlei Fraktionen unterbrach.
Sofort hatte Gabriel seinen Arm wieder gesenkt, mit dem Zauberstab auf dem Boden zeigend hörte er den Worten des älteren Zentauren zu. Auch Nash schien sich erstmals zusammen zu reißen, was allerdings größtenteils an den Ältesten lag, der den Heißsporn ein, zwei mal zurück pfeifen musste damit dieser endlich ruhe gab.
Gabriel selbst wusste, dass es alles andere als Ratsam gewesen wäre nun zu sprechen. Entsprechend schwieg er nur und hörte den Wortwechsel zu. Es war schon einigermaßen interessant gewesen mit zu bekommen was und vor allem wie lang diese Fehde zwischen den Gebrüdern Ricardo und Nash bereits ging. So wie es sich anhörte schien dieser Vorfall sogar noch vor Gabriels und Ricardos ersten treffen geschehen zu sein. Dieses Szenario zeigte dann wiedereinmal nur, welch tiefer Hass in manch eines Herzen sitzen konnte. Etwas was wohl jeden auf die ein oder andere Art treffen konnte. Und selbst heute, musste man noch die Konsequenzen aus all dem spüren. In dieser Hinsicht ähnelte dies schon fast seiner eigenen Vergangenheit. Man konnte vor der Wahrheit nur selten bis gar nicht wegrennen.
Sie holte einem immer wieder ein, egal wie stark man versuchen würde, die Augen davor zu verschließen. Nashs Hass war das beste Beispiel dafür. Und dabei war es eben diese Blindheit, geschuldet von Hass und Blutlust, welcher dafür sorgte, dass er ironischerweise der Wahrheit ins Auge blicken musste.
Langsam schien sich das Blatt zu wenden und das erste mal nach geraumer Zeit waren sie nicht mehr diejenigen die fürchten mussten, in jeder Sekunde hingerichtet zu werden. Und vielleicht schien sich das alles sogar ohne Kampf schlichten zu lassen. Das schien auch Nash zu spüren und wurde nur noch wütender. So kam es sogar dazu das ein Pfeil in ihre Richtung geflogen kam und Arsil am Arm traf.
Auch jetzt schien sich Gabriel nicht rühren zu wollen, spielte es ihnen doch in die Karten. Das zumindest konnte er aus dem Gesicht des älteren erkennen, der zwar nun blutete, doch ein leicht triumphierendes grinsen auf dem Gesicht besaß.
Kein Leid sollte ihnen zugefügt werden solange sie in diesen Verhandlungen um ihre Unschuld waren. Doch genau das war nun passiert. Ricardos Bruder hatte eine der heiligen Traditionen gebrochen. Nun waren sie wirklich an dem Punkt angekommen in dem sich die Kräfteverhältnisse der beiden Brüder verschoben. Entsprechend war Ricardo auch direkt nach vorne getreten und erhob nun selbst das Wort. Die Wirkung seiner Rede war unverkennbar gewesen und trotz allem gab Arsil ihm noch einmal das Zeichen dafür, dass er sich bereit halten sollte.
Nach und nach fällte der Älteste sein Urteil. Über Nash, Ricardo, Arsil und sogar über sie. Helena und Gabriel welche sich in einem internen Machtkampf eingemischt hatten und so mehr zum Krieg beigetragen hatten als sie wahrscheinlich eigentlich wollten. Schließlich war es Gabriels Aufgabe von Anfang an gewesen, eben zu verhindern das es zu einem solchen Krieg kam.
Trotz allem erkannte der Älteste des Stammes, ihren Willen, ihren Freund zu helfen an. Entsprechend wurde es ihnen verziehen das sie sich eingemischt hatten was Gabriel mit einer dankbaren Verbeugung akzeptierte.
Gerade als er seinen Kopf gesenkt hatte, war ein lauter Aufschrei zu hören und ehe der Lehrer seinen Kopf richtig gehoben hatte, spürte er bereits wie etwas seinen Arm streifte. Ein Zucken glitt durch sein Gesicht als er den Schmerz vernahm welchen seinen Arm durch glitt als der Pfeil ihn traf. Er hatte nicht zu hundert Prozent getroffen, aber dennoch waren die Spitzen gefährlich genug gewesen um eine größere Wunde zu hinterlassen.
Die Wunde mit seiner Zauberstabhand haltend, blickte er zu den, auf sie los stürmenden Zentauren.

Waren die beiden Brüder nun dabei gewesen sich in mitten dessen die Köpfe einzuschlagen, waren es seine zwei Leibwächter mit denen sich Arsil und Gabriel nun zu tun bekamen. Nur das sie beide jeweils mit blutenden Arm da standen. Aber für mindestens einen von den beiden war dies alles andere als ein Hindernis. Das bekam auch die eine Leibgarde mit welche auf ihn zugestürmt kam und kurz vor ihm plötzlich zum stehen kam. Als gäbe es einer unsichtbare Barriere gegen die er nicht ankam.
,,Übertreib es nicht. Wenn du ihn tötest bringt es uns rein gar nichts.''
Erst jetzt konnte man erkennen das Gabriel seinen Zauberstab benutzt hatte und mit Hilfe des Blutes aus der auftretenden Wunde, einen Zauber benutzt hatte. Einen Zauber, welcher kurzzeitig als weiße mysteriöse Gestalt zu erkenne war. Um sie herum waren weißleutende Federn zu erkennen gewesen, welche langsam zu Boden fielen und sich dort auflösten. Es schien das sie den Zentauren mit einer bloßen Handbewegung zum stoppen brachte und dieser immer mehr Kraft aufbringen musste um nicht nach hinten gedrückt zu werden. Dann hob sie ihren zweiten Arm, wodurch Gabriel selbst noch einmal die Stimme erhob.
,,Es reicht wenn du ihn zu Boden bringst, nicht mehr.'' Doch scheinbar war jemand nicht all zu willig gewesen auf ihn zu hören. Vielleicht lag es daran das sie ihm wirklich willens gewesen waren, ihm ein weiteres mal zu erschießen. Es war wahrscheinlich ein Fehler gewesen diesen Zauber zu nutzen, doch in der Schnelle hatte er keinen anderen Schutz gesehen gehabt um einen wild gewordenen Zentauren zu stoppen ohne ihn gleich zu töten oder andere um sie herum zu schaden. Doch scheinbar war es auch ein Fehler gewesen eben jenen Zauber einzusetzen, konnte es so doch nur noch schlimmer kommen.
,,Ich sagte stopp. Aleyah!'' Erst jetzt reagierte die Gestalt auf seine Worte und stoppte ihr Handeln. Sofort schwang er wieder seinen Zauberstab wodurch sie sich langsam wieder wodurch sie so plötzlich wieder verschwand wie sie erschienen war. Mit einer weiteren schnellen Bewegung seines Zauberstabs erschienen schließlich zwei große Hände aus dem Erdboden und packten den geschwächten Zentauren so dass dieser keine Chance hatte sich zu bewegen.
,,Deprimo!'' rief er schließlich lauthals und warf diesen Zauber direkt unter dem Boden der zweiten Leibgarde, welche nun mit einen lauten aufschrei, quasi im Erdboden verschwand. Ein wenig emotional aufgeladen, blickte er schließlich zu Ricardo und Nash und erinnerte sich dabei an Ricardos Worten. In diesem Kampf zwischen zwei Brüdern, besaß er nicht das recht sich einzumischen. Er wusste das es Ricardos eigener Wunsch gewesen war, diese Fehde mit seinen Bruder persönlich zu beenden. Trotz allem hielt er seinen Zauberstab bereit um das schlimmste jeder Zeit auf beiden Seiten verhindern zu können.
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Mo 23 Apr 2018 - 9:48

Gabriel hatte ihr seine Uhr in die Hand gedrückt, sie spürte das Metal in ihren Fingern und auch das leichte ticken. Ihre Augen hatten zu den Lehrer hoch geschaut, weil es wirkte als hätte er vor zu sterben. Als würde er ein Abschiedsgeschenk machen. Ihr Mund wurde kurz trocken, sie würde darauf aufpassen, aber garantiert nicht für immer. Es war seine Uhr und sie verstand nicht, wieso er sie ihr jetzt gab. War es wieder eine Art Zauber? Ein Zauber der sie beschützen würde? Dennoch nickte sie und die Taschenuhr verschwand in ihrer Hosentasche. Sicher zu dem Turm. Kurz blickte sie in die Richtung in der Killer sich versteckte und sie spürte wie schwer es ihm viel nicht zu kommen.
Helenas Augen galten den Ältesten, der Mann welche ihre Worte vernommen hatte und sie hatte das Gefühl, dass er ihr langsam glauben schenkte. Das er genau wie sie an die Wahrheit ihrer Worte glaubte und Helena lächelte leicht, ehe Nash das Wort ergriff. Irgendwie verstand sie ihn, wenn Menschen verletzt waren, hatten sie auch eben jene Abwehrhaltung. Jedenfalls sie, sie fing dann auch manchmal an sich an Beleidigungen zu klammern, doch sie wollte nicht das jemand vor ihr nieder kniete. Arsil trat aber vor und der Mann schwieg, als könnte nur diese Handlung sehr viel bewirken. Helena selbst, hatte sich ein wenig zurück gezogen, hinter Arsil.
Er rief etwas aus, etwas was bei den Zentauren wie wohl der Schutz war auf Unversehrtheit, bevor es ein Urteil gab. Sie hatte davor nichts davon gewusst, sie war froh das Arsil das ausrief, denn Zentauren hielten sich deutlich an ihre Bräuche.

Helena konnte sich wahrlich ein grinsen nicht verkneifen, als der Älteste Nash wie ein kleines Kind tadelte. Jetzt wurde Helena aber auch langsam klar, wie wichtig es gewesen war, dass sie Arsil gefunden hatten. Er schien etwas zu wissen, etwas was Nash Glaubwürdigkeit ziemlich ruinierte, denn in den Gesichtern der Anwesenheit spiegelte sich das wieder. Doch dann ging alles sehr schnell, Nash hatte ein Pfeil auf Arsil abgeschossen und Nash schien immer aggressiver zu werden. Helena wollte einen Schritt auf Arsil zu gehen, doch der Sprach weiter als würde ihn der Pfeil nicht schmerzen. Ihre Augen schauten aber zu der Wunde, sie hatte kein Problem damit Blut zu sehen, aber sie hatte das Verlangen ihn zu verarzten, besonders jetzt wo sie unter den eigentlichen Schutz der Sterne standen.

Bei den Worten die er den Menschen aber zu warf, gruselte es Helena leicht den Rücken hinunter. Gabriel schien genau so bereit zu sein wie sie, nur das er vermutlich nicht zögern würde sich zu duellieren, Helena schon. Ihre Augen gingen zu den Ältesten, der ihr Schicksal verkündete. Das Ricardo seinen Bruder irgendwie schützen wollte, Helena konnte das Verstehen, sie selber wäre bereit alles für Killer auf sich zu nehmen und vermutlich war es für die Zentauren eine Schmach und vermutlich auch für einen Anführer, doch es war eine Natur. Eine Natur das zu beschützen was man liebt, jene zu beschützen die man liebt. Gabriel hatte sich leicht verbeugt und Helena die hinter Arsil stand, überlegte ob sie es ihm gleich tun sollte, als Nash aufschrie.

Ungewollt zuckte Helena zusammen, der Schrei zog sich durch ihren Körper und sie sah, wie ein Pfeil knapp an Gabriel vorbei flog und ihn streifte. Helena sah das Blut aus seinem Arm, der Pfeil hatte tiefer getroffen als sie es angenommen hatte. Die Leibgarden teilten sich auf, die eine Ritt auf Arsil zu, der andere auf Gabriel. Helena ließ automatisch einen Schild aus ihren Zauberstab kommen, als ein Pfeil auf Arsil geschossen wurde, dieser prallte einfach ab, als wäre dort eine Wand. Doch Helenas Hand zitterte, sie spürte wie sie unter diesen Druck stand, den Druck sich duellieren zu müssen, obwohl sie niemanden etwas tun wollte.

Helena starrte zu der weißen Gestalt, welche sie kurz gesehen hatte. Es wirkte so als würde Gabriel diese Gestalt kontrollieren, als würde er ihr sagen was sie zu tun hatte und sie spürte wie ihr Schild brach und der andere Zentaur näher auf Arsil zu kam, ehe er im Boden verschwand. Helena blickte zu Gabriel, sie spürte das ihre Hand zitterte und dann blickte sie zu Ricardo. Jener war in den Kampf mit seinen Bruder vertieft und Helena wollte näher treten um besser zu zielen, als Arsil ihr die Hand auf die Schulter legte und sie zurück hielt. Als wäre das ein Kampf zwischen den Brüdern. Schnell schüttelte sie aber die Hand ab, blieb aber dort stehen wo sie jetzt stand und sah wie Gabriel, genau wie sie bereit war einzugreifen. Helenas Augen gingen zu den Zentauren der geschwächt auf den Boden lag, er kämpfte gegen die Hände an und Helena ging einfach auf ihn zu und ging vor ihm auf die Knie. ,,Beweg dich nicht, du machst es nur schlimmer.“, sagte sie, denn sie wollte nicht das er sich verletzte und sie blickte zu Gabriel, ehe sie auf die Hände mit ihren Zauberstab deutete. ,,Finite.“
Vermutlich würde man sagen, sie hatte sie nicht mehr alle, doch Helena hatte die Nase voll davon das sich alle hier bekämpften und wenn sie jetzt einen Zentauren verletzten, würden sie weiter in dieser Spirale stehen. Ihre Augen hielten den Blick von den Zentauren den sie befreit hatte, wenn er ihr jetzt was tun wollte, dann sollte er das tun, doch sie vertraute darauf das er sich an den Kodexs seines Volkes hielt. Helena schaute zu den Kampf und stand kurz davor sie beide einfach zu versteinern, damit sie nicht mehr Kämpften.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 29 Apr 2018 - 12:44

NPC-Steuerung: Ricardo, Arsil, Nash und der Älteste

Die Kämpfe dort unten in der Mulbe wurden immer verzwickter. Nashs Leibwächter wurden von Arsil und den zwei Menschen besiegt, jedoch der Kampf zwischen den beiden Brüdern dauerte an. Ein herzzerreißender Kampf zwischen den beiden Zentauren. Mit Hufen und Fäusten, mit Blicken und Schreien traten sie gegeneinander an wie zwei Krieger auf dem Schlachtfeld. Keiner schien es zu wagen den Kampf zu unterbrechen. Die Thronfolger verstrickt um die Ehre ihrer Familie, um das Erbe ihres Vaters, wälzten sich im Dreck und versuchten dem je anderen die Unehre anzuhängen. In der Tiefe des Kampfes bemerkten sie nicht, dass ein Gewitter aufgezogen war. Erst als es anfing zu donnern und zu blitzen und der Regen auf die zwei muskulösen Gestalten herabprasselte, wurde es deutlich spürbar. Sie schlugen sich gegenseitig mit voller Wucht und ließen keinen Versuch ungenutzt, den anderen zu Fall zu bringen. Aber Nash spielte nicht so wie es die Ehere verlangte. Im Eifer des Gefechts hatte er etwas spitze gezogen und Ricardo leicht verletzt. Es war nicht genug um ihn zu Fall zu bringen, reichte aber um ihn für einen Augenblick abzulenken und dieser Moment war es den Nash benutzte um dem Zentauren den letzten Stoß zu geben. Der Schlag mit seiner Hufe direkt in die Magengegend verschlug Ricardo den Atem und kaum das er wieder zu atmen begann, folgte auch schon der nächste Schlag der ihn zu Fall brachte. Ricardo lag am Boden und sah zu seinem Bruder auf, in dem Wissen das dies seinen Tod bedeuten könnte. Nash packte sich einen Pfeil vom Boden und holte aus um Ricardo den Gnadenstoß zu verpassen, doch genau in diesem Moment hörte man das Spannen von Bögen. "Halte ein Sohn des Rasalas.", rief der Älteste aus. "Dein Sieg ist deutlich aber er ist mit Unehre versehen. Du hast unprovoziert angegriffen und ein Ritual verletzt. Dieser Sieg ist ein Beweis für deine Schmach!", Nash sah entgeistert nach oben als die Bögen um ihn herum wieder gespannt wurden. "Arsil, leg diesem Narren die Fesseln an, er wird uns ins Dorf begleiten.", befahl er dem entehrten Zentauren der einen Moment zögerte und dann Nash ein Seil an den Händen und an den Hals band.  

Der Älteste blickte zu den zwei Menschen hinab. Sein Blick wirkte streng und seine Falten auf seiner Stirn zeugten davon, wie angestrengt er nachdachte was er jetzt tun sollte. "Gabriel und dein Jüngling. Ricardo wird euch zurück geleiten an die Grenze des Waldes. Der Stamm der Zentauren hat keinen Anführer daher ist uns eine Allianzschließung oder auch eine Kriegserklärung unmöglich. Daher beschließe ich hiermit eine Waffenruhe auszurufen, bis der legitime Anführer zwischen Nash und Ricardo ausgewählt wurde. Bis dahin habt ihr mein Wort, das keinem Menschen außerhalb unserer Grenzen ein Leid zugefügt wird. Den Menschen wird das Betreten ohne die Erlaubnis eines Zentauren nicht mehr gewährt. Die Allianz die zwischen unseren Völkern existierte, ist mit dem Anführer gestorben. Allerdings besteht vielleicht für die Zukunft, die Möglichkeit das unsere Völker zusammenfinden. Mögen die Sterne euch beschützen.", der Älteste schwieg und gab ihnen das letzte Mal die Chance etwas zu sagen, während Arsil Ricardo auf die Beine half. Jener sah etwas enttäuscht drein und wirkte niedergeschlagen, weil die Ehre seiner Familie durch das schändliche Benehmen von Nash in den Dreck gezogen wurde.

Ricardo gesellte sich zu Gabriel und Helena, sah zwischen beiden hin und her und nickte, "ihr habt meinen ewigen Dank und meine Schuld. Ricardo wandte sich zum Ältesten um, "Ältester...erlaubt mir eine letzte Handlung vor Ort.", der Älteste blieb stehen und wieder wandten sich alle Augen auf ihn, "Sprich Ricardo, Sohn von Rasalas.", Ricardo blickte kurz zu Gabriel. "Herr, es gibt Präzidenzfälle für so etwas, daher berufe ich mich auf mein Recht das Kalash Almori auszurufen. Die alte Tradition der Familienerweiterung.", plötzlich entstand neues Geflüster unter den Zentauren, doch der Älteste brachte sie mit einer Handbewegung zum schweigen und nickte. Das Kalash Almori war bei den Zentauren ein eher seltenes Ritual, das benutzt wurde um Zentauren außerhalb der Familie die größte Ehre zu Teil werden zu lassen. In menschlicher Sprache bedeutete es soviel wie Anhang der Familie. Man war zwar kein Blutsverwandter aber ein Teil der Familie, was nur unter besonderen Umständen gewährt wurde. Jene die dazu ernannt wurden, wurden meistens mit Prestige geehrt."Arsil soll Anhang der Familie werden. Das bin ich ihm als Freund schuldig." sagte er als Arsil sich herumdrehte und ihn völlig überrascht anstarrte. Arsil trat an ihn heran. "Aber Ricardo, das könnt ihr nicht tun.", Ricardo schüttelte den Kopf, "es ist mein Recht und ich bitte dich diese Ehre anzunehmen und Teil meines Hauses zu sein.", Arsil ging mit den Vorderhufen in die Knie und senkte den Kopf. "Ich globe Treue und Loyalität deiner Familie und werde dir in den Kampf folgen wann immer du es befiehlst.", sagte er laut und deutlich, ehe er sich erhob und Ricardo und er sich die Hand gaben. Die meisten glaubten, dass damit nun alles vorbei wäre, aber Ricardo schien noch eine Ernennung zu machen, denn er wandte sich zum Ältesten um. "Es besteht zwar keine Allianz zwischen unseren Völkern aber ich rufe das Kalash Almori erneut aus und wünsche Gabriel Knight zum Anhang meiner Familie ernennen zu dürfen.", Nash würdigte ihn eines finsteren Blickes und der Älteste brachte das Getuschel erneut zum Schweigen. "Was bezweckst du damit, Ricardo?", fragte der Älteste offensichtlich überrascht von dieser Tat, da es einem Menschen bisher nur ein einziges Mal gewährt wurde, Teil einer Zentaurenfamilie zu sein, obgleich man ein Außenseiter war.

"Herr, Gabriel ist nun schon sehr lange an meiner Seite. Er hat mir und meiner Familie große Dienste geleistet und er ist mein Freund, unabhängig von der derzeitigen Situation, ist er ein ehrenvoller Mann. Ein Krieger der beweisen hat, das ihm die Bruderschaft mehr wert ist als sein eigenes Leben. Und deswegen berufe ich mich auf den einzigen bekannten Fall in der Geschichte Zentauren und mache Gabriel zum Mitglied meiner Familie.", der Älteste nickte, "Dieses Recht sol dir gewährt Ricardo, du hast diesem Menschen mit deinen Worten viel Prestige gegeben, damit ist er dessen würdig.", Ricardo drehte sich um und ging zu Gabriel, ehe er vor ihm stehen blieb. "Gabriel Knight, ich ersuche dich ein Anhang meiner Familie zu sein, ein Blutsbruder, ein Freund und Berater. Es abzulehnen ist keine Schande, denn du bist kein Zentaur, aber es wäre für mich eine Ehre dich als einen aus meinem Hause ansehen zu dürfen.", sprach Ricardo und legte seine Faust auf seine eigene Brust und sah dabei unentwegt zu Gabriel. Jemanden in die eigene Familie aufzunehmen, war für den Ausrufer stets ein Risiko, denn er trug damit dazu bei, dass Außenseiter als Teil der Familie die Ehre und Traditionen verletzen könnten.
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   So 29 Apr 2018 - 18:47

Mit einen leichten seufzen hatte sich Gabriel auf einen nahe gelegenen Stein gesessen und beobachtete während dessen wie sich die beiden Brüder an die Kehlen gingen. Sein Blick ging dabei kurz in Richtung Helena, welche scheinbar kurz daran dachte sich dort einzumischen. Bevor er sie jedoch selber stoppen konnte war es bereits der alte Zentaure Arsil gewesen, der sie zurückhielt und dafür sorgte, dass sie nun keine Dummheit tat.
Niemand sollte sich hier einmischen. Es war ein Kampf zweier Brüder. Ein Kampf welcher schon viele viele Jahre über ging und nun endlich dem Ende nahe war.
Entsprechend blieb ihnen am Ende nichts anderes übrig, als sich diesen Kampf anzuschauen. Mit verschränkten Beinen, und die Hand unterm Kinn stützend, schaute er sich das brutale Spektakel an. Seine Gedanken selbst waren währenddessen bereits wieder bei den Worten Ricardos gewesen. Bei seiner Entschlossenheit und gleichzeitig auch wieder teils in der Vergangenheit, zu Zeiten an denen sich die beiden Freunde langsam aber sicher kennengelernt hatten.
,,Jetzt lass deine Worte nicht umsonst gewesen sein, alter Freund.'' murmelte er nur, während Nash begann mit unfairen Hilfsmitteln den Kampf für sich zu entscheiden. Und auch wenn dies entsprechend einen tödlichen Nachteil bedeutete und Ricardo langsam am Rande einer Niederlage gedrückt wurde, wagte es Gabriel nicht, sich einzumischen. Sein Blick ging stattdessen nur kurz in Richtung des Ältesten, welcher dann genau so reagierte wie es sich Gabriel gedacht hatte. Der Kampf war entschieden gewesen. Seit dem Zeitpunkt in dem Nash begonnen hatte sich einem Pfeil zu bedienen.

Als der Kampf vorbei gewesen war, erhob sich auch der Lehrer wieder von seinem Platz und blickte zu Helena, welche ebenso in Ordnung gewesen war wie er. Dann wurde eine Entscheidung getroffen. Da im Moment weder Ricardo noch Nash anscheinend gut genug waren um den Stamm der Zentauren anzuführen, war es ihnen nicht möglich gewesen um über möglichen Frieden zu sprechen. Gleichzeitig hieß es jedoch auch, dass es zu keinen Krieg kommen würde. In der Zeit in welcher die Zentauren also Führungslos waren, konnte man also mit Ruhe rechnen. Zumindest, die Menschen von ihrer Seite aus nichts taten welches Aggressionen von ihrer Seite aus berechtigen würden.
,,Auch wenn es mich, zugegeben ein wenig beunruhigt, dass Nash scheinbar noch immer ein Anwärter als Anführer angesehen wird, so steht es mir zu mich in etwas einzumischen, was für den Moment keine Toten auf unserer Seite aus bedeutet. Ich würde euch trotzdem bitten, auch Gnädig zu unseren Schülern zu sein, gerade zu den jüngeren, welche die Ausmaße ihrer Taten noch nicht wirklich einschätzen können. Nicht das es wirklich passieren wird, aber ich möchte das unmögliche nicht ausschließen. Schließlich hab ich es vor vielen Jahren ebenso als Kind geschafft, mich bisher her zu verirren ohne das es die Erwachsenen mitbekamen.'' Mit dieser Antwort stimmte Gabriel den Worten des Ältesten zu. Auch wenn er sich eigentlich gewünscht hatte, dass Ricardo am besten zum Stammesanführer erhoben wurde, so konnte er ebenso wie sein Freund, nur das beste aus dieser Situation machen. Sie hatten es geschafft die Zentauren und deren Wut auf die Menschen zu beschwichtigen. Und auch wenn dies vielleicht keine permanente Lösung gewesen war, so verschaffte es ihnen doch deutlich mehr Zeit und die Chance, es auch ohne Blutvergießen zu lösen.

Entsprechend war die Entscheidung also gefallen und Gabriel hatte sich bereits zu Ricardo und Arsil begeben gehabt, um sich langsam wieder in Richtung Schloss zu begeben. Doch war es gerade eben dieser Zentaure welcher nun dafür sorgte, dass er noch einmal stoppte und mit neugierien Blicken zu seinen alten freund blickte.
Diese ''letzte Handlung'' welche er ausführen wollte, bestand darin jemanden in seinen Kreis der Familie aufzunehmen. Es war ein Ritual ähnlich wie es dieses auch in manchen Teilen der Menschenwelt noch gab. Ein Ritual in dem zwei Leute eine Art Blutsschwur vollführten. Mit einen leichten Lächeln im Gesicht blickte Gabriel zu den beiden Zentauren welche am Ende die Chance waren, welche Helena und er benötigt hatten um hier heil wieder hinaus zu kommen.
,,Ein seltenes Ritual, welches wir Menschen wohl auch nur selten zu sehen bekommen.'' bestand Gabriel zu Helena und schaute sich an wie die beiden sich die Hand reichten. ,,Nun wir konnten einen Krieg verhindern und haben einen alten Kerl aus seiner Höhle gelockt. Ich nehme an, wir können diese Operation als ''Erfolg'' zu den Akten legen.'' Damit und mit den Worten ,,Wir sollten wohl nun auch langsam zusehen das wir zurück kommen.'' wollte sich Gabriel bereits wieder umdrehen, als er plötzlich noch einmal seinen eigenen Namen vernahm. Etwas, was ihn nun deutlich überrascht hatte. Entsprechend blieb er auch unverändert stehen und schaute mit offenen Munde zu Ricardo.
Ricardo hatte da doch wirklich noch seinen Namen im Zusammenhang dieser Familienaufnahme genannt gehabt. Etwas was das gemurmel in den Rehen der Zentauren wieder auferleben ließ und das auch zurecht, wie er selber fand. Die Aufnahme eines Menschen in die Familie eines Zentauren war nun nichts, was er wirklich kannte und viele der hier stehenden Personen hatten eine solche mit Sicherheit auch miterlebt gehabt.
Zu noch größerer Überraschung wurde dieser Akt sogar vom Ältesten gewährt, weshalb sein alter Freund nun langsam auf ihn zu trat.
Während er sprach, senkte Gabriel langsam seinen Blick in Richtung Boden.
//Er hat sich nicht wirklich verändert.// hörte er leise die Stimme im Hintergrund und musste dabei selber nun lächeln, ehe er seinen Blick nun direkt auf Ricardo warf. ,,Auch wenn du noch nicht der Anführer deines Stammes bist, so weißt du jetzt schon wie du die Aufmerksamkeit auf dich lenkst Ricardo.'' Dabei hob Gabriel nun selbst seinen Arm und legte, ähnlich wie sein Freund, die Faust auf seine Brust.
,,Du magst deinen Weg in Richtung eines wahren Anführer deines Stammes noch nicht vollstes beendet haben, allerdings sei dir eines gewiss. Ich, Gabriel Knight, bin mir vollkommen sicher das du schon bald deinen Volk zeigen wirst, welcher der Richtige Weg für euch sein wird. Das weiß ich nicht nur als dein Freund, sondern auch als dein Bruder im Geiste.''
Nach all dem was hier in diesem Wald passiert war, egal ob heute oder vor vielen Jahren ... wie könnte er nun diese Ehre ablehnen. Und er war sich sicher, dass mindestens eine weitere Person ziemlich froh darüber gewesen war, dass es so endete.
//Nicht wahr Aleyah.//

Ihre Aufgabe hier war vorbei. Doch das bedeutete nicht das diese Situation vollständig entschärft war. Doch vielleicht würde selbst dieser Schwur, welcher zwei Freunde zu Brüdern machte, ja noch einige Vorteile mit sich bringen und auch nur vielleicht, war dies ja der erste Baustein einer Brücke, die die Beziehung zwischen Zentauren und Menschen mit sich trug.
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Helena Wayland
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Do 10 Mai 2018 - 11:01

Die verschiedenen Kulturen waren erstaunlich, Helena hatte das Gefühl das man so etwas verpasste. Niemals hätte sie von diesen Ritualen gelesen oder gehört, wäre sie nicht in den Wald gegangen, wäre sie nicht hierher gekommen zu ihrem Kater, der jetzt wo die Luft rein war sofort zu ihr gerannt kam. Froh ihn wieder in den Armen zu halten, gar erleichtert hörte sie nur mit halben Ohr zu was die Zentauren besprachen. Sie war froh das es ihm gut ging und das außer der Schmutz auf seinen Fell ihm nichts passiert zu sein scheint. ,,Mach das nie wieder Killer, okay?“, flüsterte sie leise in sein Ohr und hielt ihren Kater fest in den Armen, wo er sich auch an sie kuschelte. Ihre Augen gingen hoch zu ihrem Lehrer, welcher gerade zusammenfasste was sie alles erledigt hatten.

,,Und ich muss immer noch die Hausaufgaben für Zaubertränke machen, die scheinen mir immer noch ein größeres Problem.“, erwiderte sie und lächelte kurz ihren Lehrer an. Gabriel wollte sich gerade umdrehen als Ricardo ihn ansprach und Helena hörte ihnen jetzt wieder aufmerksam zu. Es war wohl ein großes Zugeständnis was Ricardo ihm hier gerade machte und sie konnte es kaum fassen, aber Gabriel schaute fast schon beschämt zu Boden. Lächelnd blickte sie zu den Zentauren. Doch wie schön dieser Moment war, sie mussten los. Es wurde immer dunkler und Helena hatte trotz dem Abenteuer heute, Angst vor der Dunkelheit. Zudem wusste sie nicht was für Wesen heraus kommen würden bei Nacht und Killer wollte sie nicht in der Gefahrenzone wissen.
,,Hat mich gefreut euch kennen gelernt zu haben.“, sagte sie zu Ricardo und Arsil. ,,Danke das ihr Killer beschützt habt…“, sie lächelte den Zentauren an, immerhin hatte Killer sich sicher gefühlt bei ihm und er miaute auch. Helena empfand das als genug, sie musste nicht übersetzen das er ihr gerade zugestimmt hatte. Daraufhin folgte sie Gabriel, sie ging davon aus der er sich auskannte, denn sie würde sich garantiert verlaufen. Immerhin war sie nur im Wald zurecht gekommen, weil sie Killer gefolgt war und nicht weil sie einen guten Orientierungssinn hatte. ,,Professor, glauben Sie das Ricardo Sie dann auch zu seinem Geburtstag einlädt?“, fragte sie neugierig als sie auf das Schulgelände traten und blickte sich kurz noch mal um. Immerhin war Gabriel ja jetzt ein Teil seiner Familie und Geburtstage feierte man doch in seiner Familie? Vermutlich sprach das Kind aus ihr.

Jetzt wo sie wieder ins hellere Licht der Sonne getreten waren, bemerkte sie das nicht nur Killer dreckig war, sondern auch sie und sie blickte zu der Verletzung ihres Lehrers, wo der Pfeil ihn getroffen hatte und die Arme die er für die Blutmagie benutz hatte. Helena setze ihren Kater kurz auf den Boden ab, er streifte sofort nah an ihr herum, als würde er nicht von ihr wegwollen. Aus ihrer Tasche kramte sie nach der Murtlap-Essenz. ,,Hier. Sie sollten da was drauf tun..“, meinte sie und hielt ihm dann die Essenz und einen Verband hin. Helena hatte so etwas immer dabei, aus Privatengründen. Sie wollte ihn jetzt nicht einfach verarzten, wenn er Hilfe brauchte würde er es ihr wohl sagen. ,,Ich kenne leider keinen Zauber, aber Murtlap Essenz ist gut gegen schwarze Magie, was Blutmagie wohl oder übel ist, auch wenn sie sinnvoll ist.“, Helena fand schwarze Magie immer mehr und mehr faszinierend. ,,Ich denke wir müssen es jemanden sagen oder? Was da im Wald passiert ist?"
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Gabriel Knight
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] 7. 9. 2015 – Die Sünde des Zentauren – Gabriel Night & Helena Wayland   Do 17 Mai 2018 - 21:01

Nachdem Ricardo und er diesen kleinen Schwur getätigt hatten, war es für ihm und Helena jedoch Zeit gewesen sich zu verabschieden. Sie hatten keinerlei Grund mehr um länger als nötig im Verbotenen Wald zu bleiben. Killer war wieder in den Armen des Ravenclaw Mädchens und auch Gabriel hatte seinen Auftrag erfüllt gehabt.
Ein Krieg zwischen den Zentauren und Menschen war, zumindest fürs erste, aufs Eis gelegt worden. Entsprechend machten sich die beiden wieder auf den Rückweg, dieses mal jedoch ohne Angst haben zu müssen, von Pfeilen beschossen zu werden.
,,Killer ist zurück dort wo er hin gehört, und die Kinder müssen keine Angst haben von Zentauren überrannt zu werden. Ich glaub ich muss noch mal über mein Gehalt reden. Solche Dinge standen eigentlich nicht in meinem Vertrag.'' murmelte er und schloss damit auch diesen Fall ab.
Während Gabriel noch einmal revü passieren ließ was im Wald alles so vorgefallen war, schien er schon ein wenig zufrieden mit der Situation gewesen zu sein. Es war nicht so als ob alles nach Plan geklappt hatte.
Allein der Fakt das er sich von der einen oder anderen nicht so schönen Seite zeigen musste und eben auch diesen einen Zauber genutzt hatte, waren dann doch ein wenig ärgerlich gewesen. Allerdings konnte man auch nicht alles haben und der wichtigste Fakt war nun einmal, dass Helena nichts passiert war. Er hatte sich vorgenommen ein Auge auf sie zu halten und würde nicht zulassen, dass ihr wegen seiner Entscheidung, sie mit in den Wald zu nehmen, ihr schadete.
Nun vielleicht hatte sie ja auch etwas positives aus der ganzen Sache mitnehmen können. Sie schien zumindest eine deutlich reinere Seele zu haben, als er sie jemals besaß.
Während sie wieder auf dem Rückweg waren, stellte Helena ihm dabei eine, am Ende dann doch, recht interessante Frage. ,,Feiern die Geburtstage überhaupt? Ich bin nicht mit den Ritualen und der allgemeinen Gesellschaft der Zentauren vertraut. Was ich ihn dann schenken könnte ... Einen neuen Bogen oder tolle Pfeile?''
Insgeheim hoffte Gabriel einfach das es nie dazu kommen würde. Denn eine wirkliche Geschenkidee hatte er nicht.
,,Nun vielleicht irgendwann mal wenn sich die Wogen zwischen unseren Völkern vollständig geglättet haben. Im Moment glaub ich es, ist es wirklich besser wenn ich nicht dazu komme. Ein Geburtstag heißt auch, dass ich Nash wieder sehen würde ... und ich glaub das würde der Stimmung nicht gut tun.'' meinte er schließlich mit recht gelassenen Ton und schritt schließlich aus dem Wald hinaus.
Hier außerhalb des Waldes gefiel es ihm dann doch wahrlich besser. Allein den Himmel wieder ohne Probleme sehen zu können und nicht ständig über Wurzeln, Erdhügel oder Absenkungen laufen zu müssen, machte es auch wesentlich angenehmer.
Gabriel war bereits wieder in Richtung Schule gewesen als er bemerkte wie Helena stehengeblieben war und ihm schließlich etwas hin hielt. Es war Murtlap Essenz zusammen mit einen Verband. Ein wenig verwundert blickte er zu seiner Schülerin, welche dann auch schon meinte, dass dies ein wenig gegenüber seiner Verletzung am Arm helfen würde.
Langsam ging er wieder auf sie zu und nahm die Essenz samt Verband entgegen. Ein sanftes Lächeln war auf seinem Gesicht zu sehen, und während er kurzzeitig begann die Wunde damit zu behandeln, wirkte er dann doch wieder ein wenig ruhiger. ,,Blutmagie ist mit einer der dunkelsten Künste die man benutzten kann. Die Macht dahinter ist zweifelsohne beeindruckend, doch nichts für das man wirklich stolz sein kann. Ob diese Magie wirklich Sinnvoll ist, mag ich zu bezweifeln. Am Ende schadet sie nicht nur einem selbst, sondern auch vielen anderen um einen herum.'' Gabriel achtete dabei auf die Blicke des Mädchens, welche von seiner Blutmagie sprach und erkannte ein wenig den Blick den sie dabei hatte. Ihre Augen erinnerten zu dem Zeitpunkt an die seine. Etwas was alles andere als ein gutes Zeichen war. Denn einer seiner letzten Zauber heute, war mit den unverzeihlichen Flüchen gleichzustellen und war alles andere als etwas, worauf er stolz war jemals erschaffen zu haben.
,,Danke für die Essenz. Damit sollte die Heilung ein bisschen schneller voran gehen als sonst. Wäre wahrscheinlich ansonsten auch keine gute Idee mit einer offenen Wunde quer durch Hogwarts durch zu laufen.'' Nachdem er den Verband mit Hilfe seines Zauberstabs recht schnell und einfach angebracht hatte, machten sie sich auch schon wieder auf dem Weg.
,,Nun es wäre wohl angebracht, wenn ich Bescheid gebe, dass ich wieder zurück bin. Ansonsten glauben die noch ich wäre von den Zentauren zertrampelt worden und man müsse Angst vor Krieg haben. Gleichzeitig muss ich wohl zumindest noch meiner Position als Lehrer nachgehen und zugeben, dich mit mir genommen zu haben. Es wird sicherlich auch Fragen geben wo du all die Zeit warst. Oder hattest du heute etwa keinen Unterricht? Ich darf mir mit Sicherheit einiges anhören, eine Schülerin da mit hinein gezogen zu haben.'' Ein seufzen glitt ihm dabei am Ende seines Satzes aus dem Mund. Er wollte sich nicht vorstellen was Melbourne ihm vielleicht deswegen alles an die Backe warf.
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