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 [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen

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Schicksal

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BeitragThema: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Fr 12 Jan 2018 - 23:41

Hauptplotevent (Link)  09.09.15  

Das Erdbeben das durch eine grüne magische Welle ausgelöst wurde, hat viele Korridore schwer beschädigt und überall Leute verletzt. Viele Schüler werden von Professoren eingeliefert, andere Professoren werden selbst verletzt eingeliefert. Jeder mit Heilungsfähigkeit, selbst mit Grundkenntnissen in Kräuterkunde, Zaubertränke und Heilkunde haben sich zur Unterstützung des Heilers Miguell im Krankenflügel einzufinden. Der Rest hat sich den Inspektions-und Rettungsteams anzuschließen, die die Korridore durchstreifen und die Schäden reparieren.

Bisher zugelassene Heilerteams: Louisa Millen, accountlose NPCs, Chase Logan Campbell

Schüler: accountlose NPCs, Kimberly Devira Campbell, zwei weitere Schüler sind gerne gesehen, aber weitere bitte vorher bei William Gordon anmelden.

Postet euch einfach drunter und fangt mit dem Play gerne an. Very Happy
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Louisa Millen
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Sa 13 Jan 2018 - 1:45

Anfänglich glaubte die halb Veela noch, es sei ein Tag wie jeder andere. sie saß in der Bibliothek und ging ihre Planung für die nächste Unterrichtsstunde durch. Hinzu kamen natürlich die regulären arbeiten, wie die Bücher entgegen zu nehmen, welche sich Schüler ausgeliehen hatten oder eben herumliegende Bücher zurück in die Regale zu räumen. Gerade als Louisa jedoch dabei, einige Bücher an ihren Ort zu räumen, wurde die erde erschüttert. Einige Regale in der Bibliothek vielen um, Bücher schellten zu Boden und die schreie von verängstigten Schülern waren zu hören. Einige Steine aus dem Mauerwerk lösten sich und verletzt Schüler. Einige nur leicht andere, waren eingeklemmt.  Als das Beben vorbei war, brachte Lou einige von ihnen, mit den weniger schwer verletzten Schülern, in den Krankenflügel. Sie war erschüttert von dem Anblick der verletzten und den Trümmern auf den Fluren, doch das war nun zweitrangig, denn die Versorgung der Verletzten, hatte Vorrang. Durch Miguell und andere Helfer erfuhr sie, dass eine Giftige Wolke sich im Kerker ausgebreitet hatte und sie ab jetzt Schutzkleidung tragen mussten. Louisa schlüpfte also in einen Weißen Kittel, Handschuhe und zog einen Mundschutz an. Die Schüler und Lehrer, welche mit dem Gift in Berührung kamen, wurden Separiert von den anderen in einem Nebenraum behandelt. Niemand wusste in weit weit sich das Gift auf die nicht infizierten Übertragen konnte und welche Auswirkungen es hatte. Der junge Slytherin, Chase Campbell, assistierte Louisa wohl, zumindest teilte man ihr dies mit.

Die Blonde machte sich auf den Weg und brachte dem jungen ebenso Schutzkleidung. "Hier zieh das an, wir kümmern uns um die Schüler. Ich bitte dich den Mundschutz, nicht abzunehmen, so verhindern wir eine weitere Ansteckung, des Giftes sollte diese möglich sein." kaum hatte sie dies ausgesprochen, brachte man einen verletzten Ravenclaw in den Krankenflügel. Jener hatte eine klaffende Kopfverletzung, sein bein schien gebrochen. Denn Louisa konnte deutlich den Knochen des Schienbeines sehen, welcher aus dem Fleisch heraus ragte. Die junge Frau nahm den Schüler entgegen und brachte ihn gemeinsam mit einigen Helfern, zu einem Bett. Dort abgelegt, blickte sie zu Chase. "Ich brauche einen Abschwell-Trank, den Blutbildenden-Trank, Diptam Elixier und bitte den Trank des Friedens." erklärt sie dem jungen und streicht dem Ravenclaw über den Kopf. "Ganz ruhig...wie ist dein Name?"  der junge Ravenclaw weinte sehr und sah die Frau ängstlich an. "Mikel...Bringston...Alles hat gewackelt und dann kam der Stein...Mein Bein tut so schrecklich weh Miss."Louisa strich weiter über den Kopf des jungen und beugt sich etwas zu ihm herunter. Eine kleine Umarmung könnte ihn etwas beruhigen bis Chase ihr die Sachen bringen würde. "Alles wird gut Mikel, die schmerzen sind bald vorbei, wir geben dir etwas damit du schläfst und danach kümmern wir uns um dein Bein. Du musst keine Angst haben. Hier wird dir nichts mehr passieren. Wie alt bist du denn?" fragt sie ruhig und in ihrer Stimme klingt eine Liebevolle art mit. Der junge weinte noch immer, aber zumindest schrie er nicht mehr. Sicher saß der Schock tief und der Schmerz wurde darüber hinaus etwas verdrängt. "Ich bin 11 jahre alt Miss...ich will nach Hause zu meiner Mama. " wimmerte er und Louisa versuchte ihn weiter zu beruhigen, damit er nicht zu große Schmerzen hatte, sprach sie leise den Zauber, "Velox relevium" dass sollte helfen bis Chase zurück kam. Aus dem Augenwinkel heraus, bemerkte Lou einen Schüler aus dem vierten Jahrgang, er kam aus Griffindor. Er hielt sich den Bauch und wippte leicht vor uns zurück. Sobald Chase wieder bei ihr war, deutet sie auf den Schüler. "Chase, kümmere dich schon mal um ihn, gib ihn. Frag ihn nach seinem Namen und was genau passiert ist. Wenn du ihm helfen kannst tue es, wenn es für dich zu heikel ist, komme ich dazu. Ich sehe dich ja und solltest du eine Frage haben, ruf einfach. Ich kümmere mich solange mit Julia um Mikel." sie winkt die Assistentin des Heilers zu sich und entlässt Chase somit zu dem Schüler. Sie vertraute dem Jungen, immerhin wurde er ihr nicht ohne Grund als helfende Hand angeboten. Währenddessen kümmert sich Louisa um Mikel und versucht dessen Wunden so gut es geht mit Julia zu behandeln.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Sa 13 Jan 2018 - 17:05

Was als vollkommen normaler Tag begonnen hatte, war nun zu einem einzigen Chaos geworden. Die Slytherins wurden evakuiert, weil eine Giftwolke den Kerker ausgefüllt hatte. Woher sie kam wusste Chase nicht und es blieb auch keine Zeit, um die Antwort auf diese Frage zu finden. Die unverletzten Schüler sollten in die große Halle, wohingegen die Verletzten den Krankenflügel aufsuchen sollten. Der blonde Zauberer selbst hatte keine Schäden davon getragen. Einer seiner jüngeren Brüder war hingegen mit dem Gift in Kontakt gekommen und ruhte nun ohnmächtig auf Chase Armen. Der Drittklässler war eigentlich viel zu schwer, um ihn bis in den Krankenflügel zu tragen. Es war Adrenalin, welches ihn Lucas problemlos halten ließ. Lucas unverletzter Zwillingsbruder Edward hatte sich unterdessen an Gwyneths Seite in die große Halle begeben, wo Chase auch seine Schwester Kimberley vermutete.
Mit einer Gruppe verletzter Slytherins legte er den Weg in den Krankenflügel zurück, um festszustellen, dass dieser bereits vollkommen überfüllt war und auch die Helfer an ihre Grenzen zu stoßen schienen. Die Dringlichkeit, welche im Falle des bewusstlosen Jungen bestand, wurde sofort erkannt. Ein Assistent des Heilers nahm Chase den ohnmächtigen Bruder ab und brachte diesen in einen abgetrennten Bereich, welcher vermutlich für die Giftopfer angedacht war.
Chase gefiel es nicht, dass er Lucas nicht folgen konnte, aber er wusste, dass der Junge in guten Händen war. Immer mehr Schüler stürmten in den Krankenflügel und der Slytherin entschied sich dazu hilfreich zu sein, anstatt bloß im Weg zu stehen.
In einer Ecke des Krankenflügels sammelten sich Schüler mit oberflächlichen und harmlosen Verletzungen. Sie wurden noch nicht behandelt, weil keine Dringlichkeit bestand. Da es sich aber um viele Schüler handelte, nahmen diese wertvollen Platz weg. Diesen Platz könnte er langsam zurückerobern. „Bildet bitte eine Reihe, ich sehe mir die Verletzungen einmal an.“ Es handelte sich um Schürfwunden, Platzwunden, Verstauchungen und andere harmlose Dinge. Chase war geübt im Umgang mit Heilzaubern, da er sich selbst nicht selten mit diesen versorgen musste. Es gelang ihm daher die leicht verletzten Schüler nach und nach zu heilen, so dass diese sich in die große Halle begeben konnten.
Das Ganze ging so lange, bis der Assistent des Heilers wieder aus dem gesonderten Bereich hervortrat und Chase Hilfe bemerkte. „Komm mit Junge. Wir können dich einsetzen!“, waren seine Worte, als er Chase eine Hand auf die Schulter legte. Natürlich stimmte der Slytherin zu und folgte dem Mann. Er führte Chase zu Louisa Millen, welche sich um die Verletzungen kümmerte, die nicht vom Gift verursacht worden waren. Spontan wurde er der Professorin als Assistent zugeteilt und erhielt von dieser auch Schutzausrüstung, welche er sofort anlegte.
Sein erster Auftrag bestand darin einen bestimmten Trank aus der Sammlung zu besorgen. Dabei verschaffte sich der blonde Zauberer direkt einen Überblick über die vorhandenen Vorräte, um bei späteren Behandlungen schneller reagieren zu können. So schnell wie möglich gab er den Trank dann an Professor Millen weiter, bevor er von ihr eine weitere Aufgabe erhielt. Ein Junge mit Bauchschmerzen. Chase legte seine Hand auf die Schulter des jüngeren Mitschülers und wies ihn an auf einem der Betten platz zu nehmen. „Hi, ich bin Chase. Wie heißt du und was kann ich für dich tun?“ Der Slytherin war vor dem sitzenden Schüler etwas in die Hocke gegangen, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein, während dieser seine Fragen beantwortete. „Simon… Mein Bauch tut weh!“ Der Gryffindor hielt seinen Bauch mit beiden Händen fest und verzerrte das Gesicht ein wenig. „Was ist passiert? Wann haben deine Schmerzen begonnen, Simon?“ Die Stimme des blonden Schülers hatte einen beruhigenden Ton, welcher den jungen Patienten ein wenig zur Ruhe zu bringen schien. „Oben ist alles eingestürzt. Liams Ellenbogen. Wir sind zusammengestoßen.“ Der Löwe war in den oberen Stockwerken. Es gab demnach keinen Giftkontakt. Chase betrachtete den Bauch des Jungen und fand einen großen Bluterguss vor. Offensichtlich eine Folge eines starken Zusammenstoßes. Die Organe konnten höchstens leicht im Mitleidenschaft gezogen sein, weshalb ein simpler Heilzauber in stärkerer Ausführung das gewünschte Ergebnis brachte und den Jungen von seinen Schmerzen und auch von der Ursache befreite. Sein Gesicht wirkte sofort entspannter und er bedankte sich erleichtert bei dem älteren Slytherin. „Keine Ursache, Simon. Geh jetzt bitte zu den anderen in die große Halle.
Chase wollte sich gerade wieder an Professor Millen wenden, um sie um eine weitere Aufgabe zu bitten, als Professor Melbourne mit einer neuen Patientin durch die Tür trat. „Kimmi?!
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Mo 15 Jan 2018 - 2:06

Da war es wieder, dieses Gefühl was einen anfänglich vermuten ließ das der Tag schön wurde aber am Ende sich eindeutig heraus kristallisierte das der Tag schlimmer nicht mehr werden konnte. Das konnte die Slytherin Schülerin zumindest behaupten; sofern sie sich dessen auch wirklich bewusst gewesen wäre. Doch das Bewusstsein war an dieser Stelle relativ und eine wirkliche Ahnung was genau passiert war, darüber konnte sie ebenso wenig eine Aussage tätigen. Da war ein waberndes Gefühl von wellenartigen Schatten, etwas violettes und ganz viel herabstürzendes Geröll gewesen; zumindest wenn man sie gefragt hätte. Es erinnerte viel mehr an eine Zeitschleife, ein vages Erlebnis das nicht wirklich relevant war. Und zumindest dieser schemenhafte Ablauf endete irgendwann plötzlich einem tiefen Meer aus purer Dunkelheit. Die Tür zum Krankenflügel ging auf; dass hier war wirklich heute ein Kommen und Gehen wenn man das so anmerken durfte - und blickte sich für einen kurzen Moment um ehe er die Patientin die er soeben hierher gebrachte hatte auch schon an den nächstbesten Heiler übergab. Der Professor erwähnte etwas von einem Aufenthalt im Kerker wo sich eine violette Giftwolke ausgebreitet hätte und es möglicherweise einen Kontakt gab, wobei diese Erwähnung wohl untersucht werden sollte. Vermutung war nicht gleich Wahrheit; dass musste ja auch beachtet werden. Erwähnung fand auch die Platzwunde am Kopf, wobei man eben jene allerdings recht gut erkennen konnte. In welchem Bewusstseinszustand sich Kimberly nun wirklich befand war gerade nicht zu vermerken. Aber die Heiler würden sie sicherlich schon wieder auf einen nennenswerten Gesundheitszustand bringen können. Wobei es ja nicht so war als wäre sie die einzige hier. Nachdem Professor Melbourne also Kimberly an einen Heiler übergeben und einen kurzen Bericht erstattet hatte verschwand er auch schon wieder.

Nachdem man Kimberly einem Bett zugewiesen hatte, war die übliche Rotation vertreten. Zu wenig Besetzung, zu viele Verletzte die einer Behandlung unterzogen werden mussten. Das war gar nicht so einfach und da heraus zu filtern welche Schüler oder gar Professoren zuerst eine Behandlung benötigten war da wirklich nicht einfach. Als man sich dann also der Slytherin Schülerin zu wandte um sie eingehend zu untersuchen, sollte sich zumindest oberflächlich nicht allzu viel zeigen was gravierend gewesen wäre. An der Stirn möglicherweise eine Platzwunde, die aber nicht weiter tragisch schien und im allgemeinen konnte man wohl von einem angeschlagenen Zustand sprechen. All das würde schon wieder werden, es gab sicherlich Schüler die es schwerer erwischt hatte. Zumindest nach dem äußerlichen zu urteilen, denn innerlich sah es da bei Kimberly nicht sehr rosig aus. Bei der Untersuchung ließen sich verengte Atemwege feststellen die zu einer rasselnden Atmung führten so wie gerötete Lungen als hätten sich irgendwelche Substanzen dort fest verankert. Wohl möglich musste sich die Patientin selbst einmal dazu äußern sofern sie bei Bewusstsein wäre.
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Louisa Millen
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   So 21 Jan 2018 - 23:06

Als Louisa Bill und die Schülerin sah, schlich sich ein brennen in ihre Lungen. Was war nur Geschehen? Äußerlich wies das Mädchen keine großen Verletzungen auf, jedoch schien sie von einem Gift befallen worden zu sein. Ihr Herz raste und ihr Blick schnellte zu Chase als, sie versuchte dem Assistenten von Miguell zu helfen. Jener begann damit Kimberly abzuhorchen, ihr Herz ihre Lungen und ihren Magen. Es stand nicht gut um das Mädchen und als sie Chase Blick bemerkte, ging sie  einen Moment zu ihm hinüber. "Hör zu, ich kann gerade nicht verantworten, dass du zu ihr gehst...Aber ich verspreche dir, dass ich ihr helfe hörst du? Es ist nun wichtig, dass ihre Atemwege von dem Gift befreit werden, du musst ruhig bleiben. Die anderen Schüler brauchen ebenso deine Hilfe und Kimberly ist in guten Händen. Ihr wird nichts passieren. Also mach dir keine Sorgen und geh zu den Schülern." Sie schob ihm aus dem Quarantäne Bereich und schloss die Tür. gemeinsam mit Julia und einem weiteren Assistenten, wirkte einen Zauber. "Rennervate " wird gemurmelt und auch Louisa zückte ihren Zauberstab, ehe auch sie Worte sprach."Vulnus purgo, Ferula" dies tat sie, um die Kopfwunde zu säubern und zu verbinden. Anschließend, verabreichte man Kimberly ein Gegengift, dem ein Bezoar beigemischt wurde, ebenso erhielt sie ein Mittel, dass ihre Lungen reinigen sollte. Es wirkt reizend, sodass sie husten müsste, um die restliche Substanz aus ihrem Körper zu bekommen. Ebenso könnte das Mittel einen leichten Schwindel ausüben. "Sie braucht jetzt ruhe, geben wir ihr Etwas, dass ihre Atmung unterstützt." erklärte Louisa und stellte eine Schale, die sich durch den Schwung ihres Zauberstabes, mit Wasser füllte neben Kimberlys Bett. Nachdem sie einige Kräuter hinzubegeben hatte, strömte ein weißer Dampf in die Atemwege des Mädchens. Währenddessen, fixierten, die Assistenten, des Heilers, ihre Hände damit sie nicht aufstehen konnte. Louisas Herz raste noch immer, wie sich Chase nun fühlen mochte? Ein Zustand, den sie sicher nicht zu begreifen vermochte und doch kannte sie die Angst...Jetzt in diesem Moment, war ihr Kind in Hogsmead. Was wenn Marie etwas geschehen war? Nein Dax und die Hauselfen kümmerten sich gut um sie, ihr würde es gut gehen. Jetzt brauchte sie erst einmal ruhe. "Kann Chase zu ihr?" Louisa sah die Assistenten ernst an, welche nun wiederum nachdenklich auf Kimberly blickten."Schwer zu sagen, wir wissen nicht wie sich das Gift verbreitet, ob es ansteckend ist, selbst wir sind in Gefahr..." Das war eindeutig und dennoch, glaubte Louisa, dass das Mädchen jetzt ihren Bruder brauchte, niemand sollte in so einer Situation alleine sein und die Familie, war eben besonders wichtig und half bei der Genesung."Lassen wir ihm ein wenig...Wir können die Schüler nicht gänzlich Isolieren...er kennt sich aus, ich traue ihm zu, dass er nicht unbedacht handelt und die Schutzkleidung anlässt." erklärte sie, was ein nicken der Assistenten zutage führte. Louisa ging hinaus zu Chase, sie war nun sicher eine halbe Stunde bei Kimberly, die Warterei musste für Chase zermürbend sein. "Chase...du darfst zu ihr...Aber du darfst die Schutzkleidung nicht ausziehen, ich muss dich dazu anhalten, den direkten Körperkontakt zu vermeiden. Handschuhe, Kittel und Mundschutz sind Pflicht. Wir wissen nicht ob das Gift übertragbar ist, aber ich glaube, deine Schwester kann dich brauchen." Sacht legte sie ihre Hand auf seine Schulter und nahm anschließend den Mundschutz ab. Ein Lächeln zierte die Lippen der jungen Veela. "Wenn du den Raum verlässt, musst du neue Schutzkleidung anziehen und ich muss dich anhalten, dass niemand den Raum ohne Schutzkleidung betritt, wenn etwas merkwürdig ist rufst du mich sofort in Ordnung?" Sie wartet auf eine Antwort und ließ ihn anschließend gehen. Sie selbst kümmerte sich nachdem sie sich umgezogen hatte, um weitere Verwundete.
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Chase Logan Campbell
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Mo 22 Jan 2018 - 18:48

Nachdem Professor Melbourne mit Kimberly in den Krankenflügel getreten war, ging alles sehr schnell. Chase Schwester wurde in den Quarantänebereich gebracht, in welchen der Slytherin ihr am liebsten gefolgt wäre. Auch Lucas befand sich dort. Der jüngere Bruder der beiden wirkte bei seiner Einlieferung jedoch deutlich vitaler, als es bei Kimberly der Fall gewesen war. Es missfiel Chase, dass er seiner Schwester nicht folgen durfte, aber er sah von jeglichem Protest ab. Er nickte der Professorin zu und seine Lippen formten ein leises: „Danke.“  Kimberly war in guten Händen und Professor Millen war nun auch auf der Quarantänestation von Nöten, weshalb Chase nicht zögerte ihren Worten Folge zu leisten und sich weiter um die leicht verletzten Schüler zu kümmern.

Er begab sich zu einem der Betten, auf welchem ein Mädchen Platz genommen hatte. „Michelle, was kann ich für dich tun?“ Der blonde Zauberer kannte die Mitschülerin, weil sie im selben Jahrgang war wie er. Die Hufflepuff deutete auf ihr rechtes Bein, welches eine große Schürfwunde aufwies. „Ich bin den Trümmern ausgewichen“, begründete die Hufflepuff ihre Wunde. Zwei Zauber reinigten die Wunde erst, um sie dann zu verschließen. Der Mitschülerin war anzusehen, dass auch die Schmerzen verschwunden waren. „Danke.“ Der Slytherin nickte nur knapp, bevor er sie bat die große Halle aufzusuchen. Als er sich gerade dem nächsten Schüler mit oberflächlichen Wunden widmen wollte, platzten weitere bekannte Gesichter in den Krankenflügel. Es waren die Ravenclaws Fendor und Koriva, die gemeinsam einen Mitschüler, Milon Harrison, in den Raum trugen. Milon schien nicht bei Bewusstsein zu sein und an seiner Stirn fiel eine stark blutende Platzwunde auf.
Sofort schaute sich Chase um, um einen der ausgebildeten Heiler hinzu zu holen. Es war keiner von ihnen zu sehen. Alle kümmerten sich mittlerweile um die vergifteten Schüler, da diese allesamt eine schnelle Behandlung benötigten. „Legt ihn da vorne in das Bett!“, reagierte Chase also, auch wenn er sich mit der Situation überfordert fühlte. Die Ravenclaws folgten den Anweisungen, ohne zu hinterfragen, warum die Behandlung durch einen Schüler erfolgte. Die Zunehmende Anzahl an Verletzten und Giftopfern, spannte die Professoren und Heiler so sehr ein, dass Chase gar keine andere Wahl hatte, als alleine zu handeln. „Hatte Milon Kontakt mit dem Gift? War er in den Kerkern?“ Der Blick der beiden unverletzten Adler verriet bereits, dass sie von dem Gift scheinbar gar nichts wussten. „Oben im Turm ist viel zusammengebrochen. Er wurde von den Trümmern erwischt“, erklärte Koriva, welcher trotz seiner offensichtlichen Sportlichkeit ziemlich außer Atem war.
Ein kurzer Check des bewusstlosen Schülers gab Aufschluss darüber, dass sein Zustand zunächst stabil zu sein schien. Die schwere Wunde wäre aber durchaus in der Lage diese Situation zu ändern, weshalb die Behandlung keinen Aufschub erlaubte. Chase dachte nicht lang über seine folgenden Schritte nach. Er hatte schon viele Verletzungen behandelt, aber keine von diesen war jemals lebensbedrohlich gewesen. Ihm blieb aber keine Wahl, als es auch hier zu versuchen. Die Theorie war ihm bekannt und die Praxis musste funktionieren, denn Scheitern war keine Option. „Vulnus purgo!“ Die Wunde wurde von Verunreinigungen befreit, bevor Chase sie noch einmal genauer betrachtete. Der Schädel schien ebenfalls verletzt zu sein, weshalb ein leichter Heilzauber nicht mehr zum Erfolg führen würde. Er atmete tief durch, bevor er den Stab auf die gereinigte Kopfwunde richtete und konzentriert und klar sprach: „Episkey!“ Ein unangenehmes Knacken ertönte und der bewusstlose Schüler zuckte stark, weshalb Fendor und Koriva ihn an den Armen fixierten. Es war alles gut gegangen und zumindest der zerstörte Knochen hatte wieder seine korrekte Position eingenommen. Zudem wurden sämtliche Blutungen gestillt. Dennoch hatte der Schüler viel Blut verloren, weshalb Chase sich zum Trankvorrat begab und einen blutbildenden Trank an sich nahm. „Flößt ihm den Trank langsam ein. Achtet darauf, dass er ihn schluckt. Er soll nicht dran ersticken.“ Nachdem Koriva den Trank entgegengenommen hatte, überdachte der Slytherin ein letztes Mal die Situation und überprüfte, ob er an alles gedacht hatte. Ihm waren keine Fehler bewusst und der Ravenclaw sollte sich in den kommenden Tagen vollkommen erholen.

Bevor er sich dem nächsten Schüler widmen konnte, trat Professor Millen in den Behandlungsraum und wechselte ihre Schutzkleidung aus. Ohne zu zögern trat Chase ihr entgegen, um zu erfahren wie es um seine Schwester stand. Es folgte jedoch kein Statusbericht, sondern die Nachricht, dass er selbst nach ihr sehen durfte. Die Anweisungen verfolgte er genau, auch wenn es ihm schwer fiel noch länger zu warten. „Ich danke Ihnen. Ich werde all das bedenken.“ Der Slytherin schenkte der Professorin ein dankbares Lächeln, welches jedoch unter seinem Mundschutz verborgen blieb. Obwohl er es fast vergessen hatte, fiel ihm im letzten Moment noch ein, was er der Professorin mitteilen wollte. „Professor Millen. Der Ravenclaw dort drüben wurde mit einer schweren Platzwunde hergebracht. Er müsste soweit ok sein, aber ich würde mich besser fühlen, wenn sie noch einmal nachschauen.
Ohne auf eine weitere Reaktion zu warten, betrat der geschützte Schüler nun den abgesperrten Bereich. Es war Lucas, an dessen Bett Chase zuerst vorbeikam. Der Junge mit den hellblonden Haaren lächelte ihm entgegen und schien in einem guten Zustand zu sein. „Bist du okay, Großer?“ Sein kleiner Bruder nickte, aber dann verschwand sein Lächeln: „Was ist mit Kim? Sie haben sie hergebracht.“ Chase legte dem jungen Slytherin seine Hand, welche natürlich in einem Handschuh steckte, auf die Schulter. „Kim wird schon wieder. Ich kümmere mich um sie und du ruhst dich aus, alles klar?“ Lucas nickte zunächst zögerlich, begann dann jedoch wieder zu lächeln, während Chase weiterging und dabei die vergifteten Schüler betrachtete. Einige wirkten kaum beeinträchtigt, andere waren noch nicht einmal bei Bewusstsein. Die Zustände der Mitschüler schienen sich stark zu unterscheiden. Die Heiler waren bedacht und doch in einer gewissen Eile. Einem musste Chase sogar ausweichen, um nicht die Abläufe zu stören. Einige Momente später stand er vor dem Bett, in welchem seine Schwester lag. Sie war blass und nicht bei Bewusstsein. Er ging um das Bett herum, um sich auf dessen Rand zu setzen. Mit geschützter Hand fuhr er über Kimmis Wange. Sie war kalt und atmete flach. „Wir schaffen das. Alles wird gut. Ich bin bei dir“, sprach er leise, während er nach ihrer Hand griff. Er konnte das zuversichtliche Lächeln auf Professor Millens Gesicht nicht vergessen, weshalb er fest daran glaubte, dass seine Schwester schon bald wieder gesund sein würde.
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Kimberly Devira Campbell
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Sa 27 Jan 2018 - 15:40

Was auch immer sich die Slytherin dabei gedacht hatte – in Zukunft würde sie nicht mehr so unvorsichtig sein und schon gar nicht wieder versuchen die große Heldin heraus hängen zu lassen, die sie nämlich gar nicht war. Dann hätte sich dieser Zustand vermeiden lassen können; unter Umständen. Aber all das waren nur Mutmaßungen ohne jegliche Eindeutigkeit. Vielleicht wäre das auch zu einer anderen Zeit an einem anderen Ort passiert. Das konnte keiner sagen. Einzig und alleine was nun zählte war Akzeptanz dieser Situation. Das letzte woran sich die Slytherin erinnern konnte waren die zwei Stimmen von Professoren; einer weiblichen und einer männlichen. Vermutlich erinnerte sie sich auch noch an irgendwelche violetten Törtchen, aber so ganz sicher war sie sich darüber nicht mehr. Denn die aufkommende Dunkelheit hatte alles verschlungen und sie in einen Strudel aus Verzerrungen und Abgründen gerissen, die mit gierigen Händen nach ihr gegriffen hatten.

Als sie daraus erwachte, ergriff sie Übelkeit und ein Schwindel der sich wabernd verzerrte. Sie hatte noch keine Ahnung wo sie war; wo sie sich befinden könnte. Stattdessen spürte sie nun dieses intensive Brennen in ihrem Hals, dass sich anfühlte wie Feuer und sie innerlich zu verbrennen schien. Dieser Schmerz drückte ihr so sehr den Hals zu, dass sie das Gefühl hatte daran ersticken zu müssen. Gleichzeitig rief es in ihr sämtliche Erinnerungen wach, die sie zuvor erlebt hatte. Das Erdbeben, das Aufsuchen des Gemeinschaftsraums und dem verzweifeltem Versuch aus dieser Hölle entfliehen zu können, was sie ohne fremde Hilfe und das Eingreifen der Professoren wohl nicht geschafft hätte. Allerdings fühlte sich Kimberly keineswegs wie ein neugeborener Mensch, sondern eher wie ein Mensch der den Tod gefunden hatte und nun als Zombie wieder zu neume Leben erwacht war. Wohl möglich sah sie auch so aus, was allerdings keinerlei Bedeutung hatte. Wo sie war? Nun. Der Blick aus den olivgrünen Augen richtete sich zuerst gen Decke; sie war weiß und viel war dort nicht zu erkennen, während sie versuchte ihre Finger zu bewegen, was auch funktionierte. Als sie diese langsam bewegte, konnte sie einen leichten feinen Stoff zwischen ihren Fingern fühlen, der dennoch rauer Natur schien. Erst jetzt bewegte sie ihren Kopf, der sich nach links neigte. Allerdings wurde der Blick von einem Vorhang aufgefangen, so das sie es nun auf der anderen Seite versuchte, während sie nebenbei bemerkte, dass sie ihre Arme nicht gänzlich bewegen konnte. "Chase" war das erste Wort nach dem Erwachen dem etwas verblüffendes aber auch freudiges an Tonklang entnommen werden konnte. Allerdings reichte dieses eine Wort; oder eher dieser eine Name schon dafür aus, dass sich erneut dieses fürchterlich brennende Gefühl in ihrem Hals verstärkte und sie dazu veranlasste zu husten. Ein trockener, brennender Husten, der sie das Gesicht verziehen ließ. Da war der pochende Schmerz in ihrem Kopf weitaus angenehmer. Das dumpfe zaghafte Klopfen, als würde jemand an eine Tür klopfen. Zugegeben; beides war auf fragwürdige Art und Weise unangenehm. Ihr Blick glitt nun komplett zu ihrem Bruder hinüber, der fixiert wurde, ehe sie die Augenbrauen langsam zusammen kniff. Täuschte sie sich oder thronte auf seinem Kopf eine violette Torte, die sich wabernd langsam von rechts nach links bewegte und umgekehrt? Sie kniff noch einmal die Augen zusammen und öffnete die Augen dann wieder. Anscheinend hatte sie sich das wohl nur eingebildet; die Gründe hierbei könnten wohl unterschiedlicher nicht sein. Wahrscheinlich hatte sie auch nur gerade Hunger auf eine Himbeertorte. Zudem war sie müde, da konnten Sinnestäuschungen schon einmal vorkommen. "Wie geht es dir?" wollte sie wissen, konnte jedoch einen erneuten Hustenanfall nicht unterdrücken, der stärker wurde je stärker sie überhaupt hustete. Wohl möglich erinnerte sie auch gerade an einen Menschen der ins Wasser gefallen war und nun verzweifelt um Luft rang. Kimberly jedoch konnte einfach nicht nichts sagen, ohne zu wissen wie es Chase ging. Hätte sie gewusst das Lucas oder Edward im Krankenflügel liegen würden, hätte sie sich wohl solange gegen die Armfesseln gewehrt um nach den Jungs gucken zu können bis entweder die Fesseln oder sie nachgegeben hatten. Zumindest hoffte sie das es den Jungs gut ging. Da Chase hier saß, ging sie davon aus, dass er keine allzu gravierenden Verletzungen davon getragen hatte. "Was ist mit dem Erdbeben?" wollte sie wissen. Sie wusste nicht einmal wie schlimm es mittlerweile und was noch passiert war.

Zusätzlich fragte sie sich wie lange sie wohl noch hier bleiben müsste, nachdem sie registriert hatte wo sie war. Und was passierte nun mit Hogwarts? Wurden die Schüler nun wieder nach Hause geschickt oder würde alles wieder in geregelte Bahnen kommen? Fragen auf die sie keine Antwort hatte; deren Antworten aber auch nicht eindeutig sein würden. Zumindest nicht zu hundert Prozent. "Wie lange bleibe ich hier?" Sie hoffte einfach das sie bald wieder gehen konnte. Heute Abend; oder morgen. Wie spät war es eigentlich? Sie hatte absolut kein Zeitgefühl mehr. Und dieser Dampf um sie herum sorgte auch eher für Bedrückung als für Erleichterung.
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Elion Hákon Rowan
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Di 30 Jan 2018 - 18:48

Chase Logan Campbell:
Kimberly wurde langsam wach und schaute ihren Bruder aus schmalen Augen an. Chase hielt noch immer die Hand seiner Schwester fest, während diese zu Husten begann, was vermutlich eine weitere Folge des giftigen Gases war. Ihr Husten klang schmerzhaft, weshalb Chase sich kurz von Kimberlys Bett erhob und auf einen der Heilassistenten zuging. Er erkundigte sich, ob seine Schwester etwas trinken durfte, denn schließlich könnte das aufgrund ihrer Behandlung in irgendeiner Form schädlich sein. Doch der Heiler gab Entwarnung, weshalb Chase ein sauberes Glas aus dem Vorrat des Krankenflügels ans ich nahm und dieses magisch mit Wasser füllte. Mit dem gefüllten Glas ging er wieder zu seiner Schwester ans Bett.
Der blick der jüngeren Schwester schien jedoch irgendwo über Chase zu liegen. Was auch immer sie betrachtete, war nicht ihr Bruder. Ohnehin schien die jüngere Campbell noch sehr mitgenommen und geschwächt. Umso mehr wunderte es den Slytherin, dass sie sich nach seinem Wohlergehen erkundigte, um welches es offensichtlich deutlich besser stand. „Mir geht es gut. Du bist die, die wieder auf die Beine kommen muss“, entgegnete Chase mit einem warmen Lächeln, während die Slytherin wieder zu husten begann. „Du solltest vielleicht etwas trinken, aber mach langsam“, bot er ihr schließlich das Wasser an.
Es hat schon länger keine Beben mehr gegeben. Was auch immer das war, wir haben es wohl überstanden.“ Chase hatte seit dem ersten Beben noch keine freie Sekunde gehabt, weshalb er bisher auch noch nicht über den Grund für die schlimmen Vorkommnisse spekuliert hatte. Wenn er im Unterricht gelegentlich aufpassen würde, hätte er möglicherweise auch die Grundlage, um mit einer derartigen Spekulation zu einem plausiblen Ergebnis zu kommen. Diese Grundlage war aber so gut wie gar nicht vorhanden, weshalb er einfach darauf wartete, dass man die Schüler in der großen Halle über die Ursache aufklären würde.
Du kommst hier raus, wenn du wieder ok bist. Wer so hustet, gehört ins Bett“, antwortete Chase mit einem amüsierten Grinsen. Es gab keinen Grund zur Eile, zumal Kimmi die Quarantänestation sowieso nicht verlassen durfte. Was mittlerweile im vorderen Teil des Krankenflügels geschah, bekamen die beiden Campbells gar nicht mit.


Elion Hákon Rowan (kommt von hier):
Elion stürmte mit der ohnmächtigen Hufflepuff auf dem Arm in den Krankenflügel. Ivira saß auf seiner Schulter und Benjamin und Stella folgten kurz nach dem Professor. Elion schickte die beiden leicht verletzten Schüler zu einer Gruppe von ebenfalls leicht verletzten Mitschülern, welche auf eine Behandlung warteten, aber definitiv nicht die Priorität des Personals waren. Audrey hatte auf dem Weg in den Krankenflügel das Bewusstsein verloren und hatte auch davor einen sehr verwirrten Eindruck gemacht. Den Grund für ihre Tränen kannte der Professor nicht, hatte diese jedoch auf die Schmerzen der Schülerin geschoben. Ohne sich umzuschauen, peilte der Professor ein leeres Bett an, auf welchem er Audrey platzierte, bevor er den Zauber löste, welcher ihren Körper unbeweglich gehalten hatte. Erst jetzt durchsuchte er den Raum mit aufmerksamen Blick nach einem Heiler, oder Assistenten, um der jungen Hufflepuff möglichst schnell eine angemessene Behandlung zukommen zu lassen. Es war Lousia Millen, mit deren Blick sich Elions Blick traf. Die Professorin für Verwandlung kam zu ihm ans Bett der Schülerin, nachdem er sie bittend her gewunken hatte.
Sie wurde im Gemeinschaftsraum verschüttet. Das Bewusstsein hat sie er auf dem Weg verloren. Sie hat ihre Beine nicht gespürt, also vielleicht etwas an der Wirbelsäule. Sie hat wirr gesprochen. Vielleicht eine starke Gehirnerschütterung.“ Die Einweisung ging schnell und umfasste das wichtigste, was Louisa wissen musste. Elion selbst war nicht ausgebildet, um derartige Verletzungen zu behandeln, weshalb es nun an Louisa Millen lag die Hufflepuff zu versorgen.
Rowan! Ich brauche Ihre Hilfe!“ ertönte eine bekannte Stimme vom Eingang des Raumes. Eine Stimme, welche den Schweden aufatmen ließ. MacGibbon hatte es also aus dem Gemeinschaftsraum geschafft und es hatte demnach auch keine weiteren verschütteten Schüler gegeben. Ein letzter Blick fiel auf Audrey und Louisa, bevor der Skandinavier der Aufforderung des Professor für Arithmantik folgte und an seiner Seite den Krankenflügel verließ.
(geht nach hier)
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Louisa Millen
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Mi 31 Jan 2018 - 14:06

Louisa hatte sich in der Zwischenzeit um einige kleiner Verletzungen gekümmert und wollte gerade eine kleine Pause einlegen. Das ganze zerrte wirklich an den Kräften und die Blonde Hexe, war sich nicht sicher, wie viele Schüler noch verletzt waren oder ob im Schlimmstenfall jemand vielleicht sogar gestorben war. Letzteres, hoffte sie natürlich nicht, aber zum jetzigen Zeitpunkt, konnte das wohl niemand so genau sagen. Als sie Elion sah eilte sie gleich zu ihm und lauschte seinen Erzählungen. "Wenn ihre Wirbelsäule beschädigt ist, kann ich selbst nicht viel tun...Ich werde einen der Assistenten von Migg holen...Danke Elion, pass auf dich auf." die blonde Lächelte und betrachtete das Mädchen einen Moment. Behutsam strich sie über ihren Kopf und flüsterte."Alles wird gut Audrey, du bist jetzt in Sicherheit...wir werden dir helfen kleines." Ihr war bewusst, dass sie selbst dem Mädchen nur gegen die Schmerzen helfen können würde, aber würde sie ihr gleich etwas dagegen geben, könnte man wohl nur schwer ausmachen, die Unsicherheit breitete sich in Louisa aus und sie biss sich auf die Unterlippe. Sie hob den Kopf und rief nach Julia, der Assistentin von Migg, die auch gleich zu ihr und dem Mädchen kam. Sie bad Louisa darum eine Halskrause zu holen, was die blonde auch gleich tat und gemeinsam, legten sie diese, dem Mädchen an. Es war einfach sicherer und fixierte ihre Wirbelsäule. Anschließend, sorgen die beiden Frauen dafür, dass Audrey wirklich ganz gerade liegt. Sie entfernen das Kissen hinter ihrem Kopf und legen eine Art Gummirollen links und rechts neben sie. So kann sich die Hufflepuff nicht viel bewegen, doch liegt sie so gestreckt und ein möglicher Bruch wird bei der Heilung nicht schief zusammenwachsen. Julia bereitete der weilen einige Tränke vor, die sie frisch zubereitete, wieso? Da Audrey bewusstlos war, würde sie diese über einen Tropf bekommen und da mussten die Tränke nun einmal etwas verdünnt werden. Währenddessen kümmerte sich Louisa um die Heilzauber und zückte ihren Zauberstab. "Episky....Velox relevium...Vulnus purgo..Ferula"Nachdme sie mit Hilfe der Zauber, die wunden gereinigt und verbunden hatte, hieß es für Louisa nun abwarten, aber alleine lassen würde sie Audrey nun nicht. Sie setzte sich neben das Mädchen und nahm dessen Hand. In einem solchen Moment sollte sie sich nicht alleine fühlen oder gar ganz alleine aufwachen. Julia, stach mit einer Nadel in Audreys Arm und verabreichte ihr so die Tränke. Wie sich die kleine Wohl gerade fühlte? Sicher stand sie etwas unter Schock und war Orientierungslos, dass war ja auch das, was Elion geschildert hatte. Einige der Schüler könnten von diesem Ereignis traumatisiert sein. Es brach ihr das Herz die ganzen Schüler zu sehen die verletzt wurden und mehr als ihre Schmerzen zu lindern, konnte niemand im Moment tun. Wobei Louisa gerade mehr tat, in dem sie bei Audrey blieb und ihr das Gefühl gab, nicht alleine zu sein. Auch wenn das Mädchen bewusstlos war, hoffte sie, dass sie die Berührungen der Veela wahrnahm und sich innerlich beruhigte. Einen kurzen Moment, dachte Louisa nach, konnte sie mehr tun als das? In ihren Augen schon, sie konnte zumindest dafür Sorgen, dass Audrey einen Angenehmen Traum hatte und im Schlaf nicht von dem was passiert war, heimgesucht wurde. Also schloss sie die Augen und öffnete sie dann leicht. Das stechende Grün leuchtete einen Moment auf und die Gedanken der Blonden schlichen sich in die von Audrey, nicht um sie zu lesen, denn das wollte Louisa nicht. Sie setzte nur einige Bilder in ihre Gedanken, einen Traum. Audrey sah sich selbst, wie sie die schweren Prüfungen in der Schule bestand, ja sogar ihre ZAG. Sie fand sich im nächsten Moment, an einem See wieder an dem eine Lichtung angrenzte. Die warme sonne schien auf ihre Haut und sie war umringt von einem Blumenmeer. Der angenehme Duft der Blumen umgab sie und es könnte sich so anfühlen als sei sie wirklich dort. Natürlich war sie nicht alleine, denn ihre Familie war da und gemeinsam hielten sie ein Picknick am See ab. Louisa hoffte dieser Traum, würde Audrey etwas helfen, sie wollte dem Mädchen damit einfach etwas gutes tun.
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   So 11 Feb 2018 - 12:58

Cf: Gemeinschaftsraum Ravenclaw - [Hauptplot] Einsturz des Gemeinschaftsraums

Noch im Gemeinschaftsraum war das einzige, woran ich hatte denken können, dass hoffendlich so bald wie möglich jemand uns dort raus holte, bevor hier am Ende noch alles einstürzte.  Mein Kopf pochte außerdem fürchterlich. Jamies Frage,  ob hier noch andere wären, ließ mich den Versuch Unternehmen, mich erneut in den staubigen Ruinen umzusehen. Jedoch erkannte ich nichts. Aber da die Hälfte des Raums sowieso so verschüttet war, dass man nicht sehen konnte, was sich dort befand, war es auch unmöglich da eine sichere Aussage zu tätigen. "Hier sehe ich niemanden. Aber Helena und Mirella waren doch auch hier... sie müssen auf der anderen Seite sein." mein Magen zog sich zusammen.  Ich wusste nicht, wie es dort aussah und fragte mich, wie es ihnen ging und wie schlimm es dort war. Mein Herzschlag beschleunigte sich wieder und dass Jamie auch noch auf die geniale Idee kam genau das Gegenteil von dem zu tun was ich ihr sagte und das humpelnd, mit einem möglicherweise gebrochenem Bein, machte es nicht besser. "Jamie, Verdammt.  Komm zurück!" ich benutzte meinen unverletzten Arm, um mich aufzurichten.

Als Jamie hinfiel zuckte ich zusammen, als wäre ich selbst es gewesen, die gestolpert wäre. Ich war so unglaublich wütend, dass sie wie immer nicht auf mich hörte, diese Wut wurde durch die Sorge um uns beide und um sie genährt. Ich bewegte mich vorsichtig vorwärts, um zu ihr zu gelangen, stoppte jedoch voller Erleichterung, als ich sah dass Hausmeister Grunulus es zu Und geschafft hatte. Er versorgte Jamie und ich versuchte mich wieder etwas zu beruhigen. Es ist alles gut. Hilfe ist da." sagte ich innerlich zu mir.  Als Jamie versorgt war und ich angesprochen wurde, deutete ich mit der gesunden Hand auf die andere. "Mein Arm... Ich denke er ist gebrochen." beantwortete ich die Frage wobei ich langsam und mit bedacht sprach, um die die ganze Zeit unterdrückende Panik und den Schock im Zaum zu halten, die durch die Erleichterung nun n die Oberfläche zu gelangen drohte. "Und ich habe einen Stein am Kopf abbekommen. Es sind aber nur Kopfschmerzen." fügte ich anschließend noch hinzu. Die blauen Flecken und Kratzer waren ja nur nebensächlich. Genauer gesagt spürte ich sie gar nicht. Als er auf Jamie zu sprechen kam und nach andere Schülern fragte nickte ich zu beidem. " Hier waren noch mindestens zwei Schülerinnen als alles eingestürzt ist." erzählte ich. Ich hoffte ihnen ging es gut.

Zusammen mit den Hauselfen, die der ältere Herr zur Hilfe mitgebracht hatte kamen wir im Krankenflügel an. Ich stützte Jamie, damit sie nicht nochmal stürzte. "Das nächste mal, Wenn ich dir sage bleib hier Fessel ich dich einfach. Dann weiß ich wenigstens dass du das machst was ich dir sage. Es hätte dir ein Stein den Schädel zertrümmern können als du gefallen bist." schnaubte ich sie an, und half ihr, sich im Krankenflügel angekommen, hinzusetzen. Ich selbst ließ mich nur wenige Sekunden später neben sie fallen und kniff die Augen zusammen, weil mein Kopf mittlerweile kurz vorm explodieren war und ich durch die körperliche Anstrengung, den Schock und die Erleichterung völlig außer Atem war.
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Jamie Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   So 11 Feb 2018 - 13:49

Als ich unseren Hausmeister zu Gesicht bekam konnte ich nicht anders als plötzlich laut loszulachen. Der Schock saß zu tief um normal auf die Umstände hier zu reagieren, weswegen ich reflexartig nichts anderes tun konnte außer mir den Bauch vor Lachen zu halten. Das war hier doch verflucht. Meine Finger zitterten immer stärker, während ich allmählich verstummte als der Hausmeister direkt vor mir stand und mich zu untersuchen begann. Neeein mir gehts gut. Ich hab keine Schmerzen aber ich hab meinen Zauberstab wieder. Ich hob meinen Zauberstab und zeigte Grunulus diesen. Ich hatte mich immer noch nicht vom Schock erholt. Ich kann nur wenig sehen...ich hab irgendwas in den Augen
Die spitzen Steinchen, die sich in meine Handflächen gebohrt hatten, spürte ich selbst dann nicht wirklich als ich sie direkt vor Augen hatte und zusehen musste wie sie mir einer nach dem anderen aus dem Fleisch gezogen wurden. Dafür sorgte das Adrenalin, was durch meine Adern gepumpt wurde und mich daran hinderte, nicht einfach umzukippen. Als der Hausmeister mich mit einem der Hauselfen sitzen ließ beobachtete ich das kleine Wesen fasziniert, denn auch wenn bekannt war dass es in Hogwarts nur so von Hauselfen wimmelte, bekam man keine zu Gesicht weil sie nachts in den Gängen und Zimmern Hogwarts arbeiteten. Wie in Trance streckte ich meine Hand nach Fitzel aus, der mich kurz missbilligend ansah aber keine Anstalten machte sich zu rühren. Doch bevor ich ihn berühren konnte, zuckte plötzlich der Schmerz aus meiner Hand durch den kompletten Körper und vermischte sich allmählich mit dem Schmerz, den ich nun auch in meinem Bein verspürte. Ich biss fest meine Zähne zusammen um einen Aufschrei zu unterdrücken und krümmte mich langsam ein. Wie konnte das Schmerzempfinden so schnell und schlagartig wieder einsetzen? Für mich völlig unerklärbar, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Weswegen ich ganz froh darüber war, dass Cat mich auf dem Weg zum Krankenflügel stützte und ich nur auf einem Bein herumhumpeln musste.

Kurz bevor wir den Krankenflügel erreichten, kam Cat auf die Idee mich zur Rede zu stellen und begann mit mir zu schimpfen und stieß momentan auf taube Ohren. Das einzige was mir in diesem Gemeinschaftsraum nicht in den Sinn gekommen war ist stehen zu bleiben. Ich werd doch nicht untätig sitzen bleiben, nur weil es in dem Moment sicher war - wir hätten sofort schauen müssen, wie wir da rauskommen. Tut mir leid aber wenn du auch so unter Schock gestanden hättest, hättest du auch nicht auf diese Anweisungen reagiert. In dem Moment war mir alles egal schimpfte ich zurück und löste mich von ihr, um entschlossen auf einem Bein weiterzuhumpeln. Mit halb zusammen gekniffenen Augen ließ ich mich erschöpft auf einem der freien Betten nieder und drehte Cat meinen Rücken zu. So eine Gardinenpredigt hatte mich gerade noch gefehlt. Sie sollte froh sein, dass es uns gut ging und mich nicht für den kleinen Fehler zur Schnecke zu machen.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   So 11 Feb 2018 - 15:12

NPC Steuerung: Lennard May; (50 Jahre alt Heilerassistent)

Mehrere Verletzte kamen rein, die alle samt aus Ravenclaw stammten. Da Louisa Millen an anderer Stelle gebraucht wurde, hatte er damit begonnen die anderen Verletzten zu behandeln und möglichst die Patienten nach Priorität zu ordnen. Schließlich war das sein Beruf. Professor Fiddel schilderte ihm bei der Rettung von schwer verletzten aus dem Ravenclaw-Gemeinschaftsraum, mehrere Schüler gefunden zu haben. Darunter waren auch die Miller-Zwillinge die zwei Hauselfen hergebracht hatten. Beide wirkten ziemlich geschwächt. Allerdings nicht so schwer verletzt, dass sie nicht hätten warten konnten. "Ich habe hier eine schwer verletzte Ravenclaw mit mehreren Blutungen.", entgegnete Professor Fiddel, während Lennard sich die junge Moore die noch in der Luft schwebte ansah. "Sofort auf das Krankenbett!", rief er aus, während Professor Fiddel dies sofort tat und die junge Miss Moore ganz vorsichtig herunterließ.

"Bitte sie müssen ihr helfen!", rief AJ mit Tränen in den Augen und einem flehenden Blick.

"Defindo!", sofort zerschnitt er den Verband und sah sich die heftigen Blutungen an. "Schwester, ich brauche hier sofort einen blutbildenden Trank! Bereiten sie außerdem für Miss Moore einen Trank des Friedens vor, falls sie zu große Schmerzen haben sollte.", wies er sie an und zog seinen Zauberstab und konzentrierte als erstes einen "Vulnus purgo" auf ihre Wunden, um sie zu reinigen. Sorgfältig ging er eine Wunde nach der anderen ab. Der junge Gryffindor jedoch stand der Schwester im Weg und blieb die ganze Zeit an Olivias Bett stehen. "Sie wird doch wieder gesund oder?", fragte er weinerlich, was Lennard zwar verstand aber gerade in diesem Moment ziemlich nervte, da er sich auf ihre Genesung konzentrieren musste und Heilmagie nunmal furchtbare Folgen haben konnte, wenn man sich nicht darauf konzentrierte. "Mr. Landon, ich würde es vorziehen wenn sie raus gehen würden. Sie stören die Genesung von Miss Moore und stehen hier nur im Weg.", das waren zwar harte Worte, aber es musste ihn hart treffen, damit er endlich aufwachte und realisierte, das seiner Freundin geholfen wurde.
"Ich lasse sie aber nicht allein. Ich möchte hier bleiben! BEI IHR. Sie würde das auch für mich tun.", führte er, als Lennard die Augen verdrehte.
"Mr Landon, entweder sie verschwinden oder ich lasse sie entfernen!"
"Ich gehe hier nicht weg!!!", sein Wille schien ungebrochen zu sein, beinahe so als wollte er um jeden Preis da stehen bleiben, was für Lennard mehr als nur störend war, da der Junge die dumme Angewohnheit zu haben schien mit seiner bewusstlosen Freundin zu sprechen.
"Professor Fiddel! Bitte entfernen sie ihn aus dem Krankenflügel! Von mir aus kann er vor der Türe warten. Hier ist er mir im Weg!", zischte er und Professor Fiddel ging zu dem jungen Gryffindor hin um ihn mit sich zu ziehen, doch AJ riss sich völlig besinnungslos los. Erneut packte der Professor ihn und diesmal schien AJ zu begreifen, das sein Kampf hier aussichtslos war. Dieses Mal ließ er sich nach draußen führen. Lennard schnaubte, auch wenn er seine Gefühle gut nachvollziehen konnte.

Der hohe Blutverlust hatte ihr Immunsystem geschwächt und wahrscheinlich war ihr Kreislauf stark angeschlagen, weshalb er einen "Rennervate" durchführte um ihrem Kreislauf genug Energie zu zuführen, bis der Trank da war. Da er befürchtete da sie durch ihre Bewusstlosigkeit zuviel Staub auch eingeatmet hatte und der Blutverlust eine ungenügende Sauerstoffverarbeitung bedeutete, setzte er erneut an und wendete einen "Anapneo" an um ihre Lunge von dem Staub zu befreien. Dann wendete er einen "Ferula" an um ihre Blutungen wirksam zu stoppen und den Blutverlust zu minimieren. Vorher hatte er ihr noch eine Salbe vorsichtig auf die Wunde getan, damit die Heilung der Wunde beschleunigt wurde. Als der blutbildende Trank endlich da war, injizierte er ihr die Flüssigkeit, sodass sie gezwungen war zu schlucken. Die einzige Methode, damit der Blutverlust ausreichend ausgeglichen werden konnte. Sie wirkte nicht gerade als wäre sie wirklich bei Bewusstsein, eher als würde sie zwischen den Welten schweben. Halb bewusst und halb unbewusst. Zu ihrer eigenen Sicherheit und Genesung führte er erneut einen Velox relevium aus um ihre Schmerzen zu lindern. Allerdings machte ihm dieser halbwache Zustand noch Sorgen, weshalb er einen "Illico Dormi", einen Schlafzauber anwandte um sie in seichte Träume zu  schicken. So würde sie wenigstens nichts mitbekommen und im Schlaf ihrem Körper die Gelegenheit geben zu heilen.

Nachdem er sie behandelt hatte und erstmal ruhig stellte, ging er herüber zu den Zwillingen. Die erste war Catarina Miller, zu der er sein ernstes Gesicht herunterbeugte. Eine Kopfverletzung und ein gebrochener Arm, das hatte Professor Fiddel ihm schon mitgeteilt. Und bei Jamie Miller waren es ein Bein, mehrere Verletzungen und eine Kopfverletzung. "Miss Miller bitte legen sie sich auf das Bett. Aber bitte vorsichtig.", sagte er und stützte zunächst erstmal Catarina Miller ab und half ihr sich auf das Bett zu legen, ohne ihren gebrochenen Arm weiter belasten zu müssen. "Nun sind sie dran.", sagte er zu Jamie und stützte sie daraufhin ebenfalls ab um sie auf das Bett genau daneben zu hieven. Als beide je auf einem Bett lagen, zog er seinen Zauberstab und lächelte Catarina Miller an. "Professor Fiddel, bitte holen sie für die beiden etwas zu trinken.", entgegnete er, damit der Professor nicht hilflos da in der Gegend herumstand und nichts weiter tat als ihm bei der Behandlung von Schülern zu zusehen. "Defindo", sprach er aus um den Verband zu entfernen den Professor Fiddel in der Eile um den gebrochenen Arm der jungen Miss Miller gelegt hatte. Danach zielte er mit der Zauberstabspitze auf den gebrochenen Arm. "Bitte sagen sie mir Bescheid, wenn sie keine Schmerzen mehr spüren. Aber bewegen sie den Arm unter keinen Umständen, verstanden?", seine Worte waren klar zu verstehen, selbst in dem Trubel der sich im Krankenflügel noch immer auszubreiten schien. "Velox relevium", rief er aus, ein grüner schwacher Strahl erfüllte den gebrochenen Knochen und zielte auf die Nervenbahnen. Es würde einige Augenblicke dauern, bis die Schmerzen soweit zurückgingen, zumindest solange bis er ihr wieder einen Verband anlegen würde.
Erst als sie ihm ein Signal gab, das es besser wurde, brach er den Zauber ab. "Schwester, Skelett Wachs bitte.", die junge Heilerassistentin reichte ihm das Skelettwachs, welches er vorsichtig mit einem Handschuh über der Hand aus dem Gefäß wie eine Salbe nahm und dann zu Catarina schaute. "Das könnte jetzt ein klein wenig weh tun. Okay? Ich werde es ganz vorsichtig machen. Nimm meine Hand, dann kannst du zudrücken wenn es zu sehr schmerzt.", seine sanfte Stimme und sein Lächeln waren nach Jahren bereits ein fester Bestandteil seiner Behandlung. Er wollte seinen Patienten ein gutes Gefühl geben, nämlich das jemand bei ihnen war. Ganz vorsichtig rieb er das Skelett wachs auf die Stelle wo der Knochen gebrochen war und versuchte so wenig wie möglich mit seiner Hand auf die Stelle zu kommen oder auch nur Druck auszuüben. Würde sie seine Hand drücken, würde er sofort aufhören.
Glücklicherweise schaffte er es das Skelettwachs so sanft wie möglich aufzulegen. "So das wars auch schon, nun nur noch verbinden.", fügte er hinzu und legte den Handschuh auf ein Tablett wo bereits ein neuer lag um Jamie Miller auch noch zu behandeln. Als nächstes zückte er den Zauberstab und rief "Ferula" aus, erneut kamen Bandagen und Schienen hervor die sich um den gebrochenen Arm wickelten und verhinderten, das sie diesen unnötig viel bewegte. Schließlich kam auch Professor Fiddel mit zwei Tassen kühlem Wasser zurück. "Die nehme ich. Sie überwachen bitte den Zustand von Miss Moore.", wies er den Zauberer an, der sich sofort zu deren Krankenbett begab. In beide Tassen mischte er ein Pulver noch bei, das den Heilungsprozess der Knochen intensivieren sollte und wandte sich dann zu ihnen um. Beiden Zwillingen hielt er die Tasse hin. "Das schmeckt jetzt richtig grauenhaft, aber sie müssen die ganze Tasse leeren und wehe sie spucken es aus. Wenn ich sie beide zuende verarztet habe, möchte ich niemanden von ihnen auf den Korridoren sehen oder auch nur in dem Versuch aufzustehen. Sie bleiben beide liegen, sie brauchen unbedingt Bettruhe! Darüber hinaus sollte ich ihnen wohl mitteilen das ihr Knochen Miss Miller nicht allzu sehr gebrochen scheint. Ihre Nacht wird nicht allzu schmerzhaft werden.", ergänzte er und fuhr sich durch seine gräulichen Haare, was seinen strengen Gesichtsausdruck ein wenig verstärkte. Seine bläulichen Augen machten das jedoch wieder weg. Er besaß das vertrauenswürdige Kinn eines Arztes und den Blick eines Menschenkenners, der den Eindruck vermittelte immer genau zu wissen was er tat. Man konnte ihn mit einem Landarzt vergleichen, der früher stets Hausbesuche machte und bei Krankheiten eine gute alte Hühnersuppe mitbrachte. Dann wandte er sich ihren Kopfverletzungen zu und richtete den Zauberstab auf sie, "Vulnus purgo", um die Wunden zu reinigen und eine weitere Infektion zu verhindern.  Sanft legte er ihre Haare ein wenig beiseite, seine warme Hand glitt dabei über ihre Stirn, während er ihr ein Pflaster auf die Verletzungen klebte. "Wenn sie noch irgendetwas brauchen, sagen sie bescheid Miss Miller."

Ernst wandte er sich Jamie zu und hob die Augenbrauen. "Bei ihnen wirkt der Bruch am Bein schon wesentlich schlimmer.", sagte er als er den Verband entfernt hatte. "Haben Sie das Bein nach dem Bruch noch belastet? Hmpf. Ich werde ihnen für die heutige Nacht ein Beruhigungsmittel geben und ihre Schmerzen etwas lindern, aber das wird eine harte Nacht für sie. Knochen zusammenwachsen zu lassen ist kein Zuckerschlecken.", sagte er und wandte sich zur Schwester um. "Besorgen sie mir bitte einen Trank des Friedens und geben sie zwei Tropfen auf ein Glas mit ungefähr  350 Ml.", die Schwester ging sofort los, während Lennard genau wie bei Catarina nur noch viel vorsichtiger das Bein versorgte und alles nötige tat, damit sie so wenig Schmerzen wie möglich hatte. Alles in allem brauchte er insgesamt zwanzig Minuten für beide. Auch bei ihr reinigte er noch die restlichen Verletzungen, besonders die an den Handflächen die sie sich bei einem Sturz zugefügt haben musste. Anders konnte er es sich nicht erklären. Kaum war er fertig tauchte die Schwester wieder mit dem Wasser hinter ihm auf. "AH danke.", erwiderte er und gab Jamie das Getränk. "Trinken,schön austrinken und dann ausruhen. Damit werden sie zumindest halbwegs gut schlafen können. Wenn nicht, sagen sie mir Bescheid in Ordnung? Ich bin hier. Ich verordne ihnen beiden ein paar Tage zur Überwachung hier im Krankenflügel", beschwichtigende Worte, aber in ihrer Haut wollte er definitiv heue Nacht nicht stecken.

Erwähnt wurden:

@Louisa Millen @Olivia Zoe Moore @Jamie Miller @Catarina Miller
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Catarina Miller
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Mi 14 Feb 2018 - 22:00

Ich ließ es sein noch etwas auf Jamies pampige Antwort zu erwähnen. Sollte mir doch recht sein, wenn sie mich anschmollte. Ich hatte gerade größere Probleme als ihre Laune. Als ich meine Augen wieder öffnete, erkannte ich erst, wie viel hier eigentlich los war. Wie furchtbar. Überall verletzte. Mein Blick schweifte über die belegten Betten und blieb bei einem fast direkt neben dem auf dem ich saß, hängen, wo gerade einer der Heiler stand. Als er zur Seite trat sah ich, wer dort auf dem Bett platziert wurde und schlug mir die Hand vor den Mund. Das war Oliv! Besorgt verfolgte ich was sich dort zutrug und vergaß darüber fast meine eigenen Schmerzen, was sicherlich auch an dem Adrenalin in meinen Adern lag. Sie schien bewusstlos zu sein, als der Heiler mit ihr fertig war.

Deshalb war das erste, was ich fragte: "Geht es Olivia gut?" danach ging es jedoch um meine eigenen Verletzungen. Ich legte mich wie gebeten hin und sah zu ihm hoch. Ich nickte als er mir beschrieb, was ich zu tun hatte und bemühte mich, den Arm vollkommen still zu halten. "jetzt" sagte ich Bescheid als die Schmerzen besser wurden. Danach musste ich mich Jedoch wohl wieder auf Schmerzen gefasst machen. Ich nickte und nahm die Hand des älteren. Meine Finger zuckten zwischendurch kurz aber es wurde nicht so schlimm, dass ich zudrücken musste, sodass das Wachs problemlos aufgetragen werden könnte. Mein Blick huschte zwischendrin immer mal zu Olivia und zu Jamie. Dann zurück zu Lennard May. Als dann auch der Verband angelegt war, war mein Arm zum Glück fertig. Ich nahm mit der anderen Hand die Tasse an mich, lächelte den Heilerassistent dankbar an und nahm einen vorsichtigen Schluck, der mich das Gesicht verziehen ließ. Furchtbar. Wirklich furchtbar. Dass ich am Kopf ebenfalls eine offene Wunde hatte, war mir gar nicht bewusst gewesen durch das ganze durcheinander. Sie dcjien jetzt zumindest versorgt und mir ging es ja im Gegensatz zu vielen anderen hier noch wirklich gut. "Vielen Dank.
Das werde ich."
Ich lächelte ihn erneut an und ließ ihn sich dann um meine Schwester kümmern, während ich mich etwas aufsetzte, das Getränk hinunter würgte und ihn dabei beobachtete.

Als er fertig war und uns mitteilte, dass wir einige Tage würden hier bleiben müssen, missfiel mir das ganze, aber ich sagte nichts. Stattdessen wandte ich mich Jamie zu. "Geht es dir besser?" fragte ich sie. Danach kippte ich den Rest des Getränkes hinunter und schüttelte mich.

Erwähnt:
@Jamie Miller @Olivia Zoe Moore @Lennard May
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Agnes Nott
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Do 22 Feb 2018 - 16:02

(Kommt von hier)
Völlig außer Atem stürzte Agnes Nott die Stufen in den ersten Stock hinauf. Da sie schon nicht so oberschlau wie ihre Zwillingsschwester war, bezeichnete sie sich normalerweise gern als sportlich, aber ganz abgesehen davon, dass sie ihrem Körper innerhalb der letzten Stunde schon ganz schön viel abverlangt hatte, war Quidditch sowieso kein Sport, für den eine gute Ausdauer im Sprinten nötig gewesen wäre. Noch immer zitterte sie, aber das viel beim Laufen nicht weiter auf. Ihre Lungen brannten. War ihr zuvor von draußen noch aufgefallen, dass Teile des Schlosses während des Erdbebens Schaden genommen hatten, bemerkte sie nun wo sie durch die Gänge der Schule lief nichts von dem Chaos um sie herum. Sie wollte gar nicht wissen, wer alles verletzt war, das Einzige was sie interessierte, war ihre Schwester. Mehr als einmal sagten ihr Mitschüler und Professoren im Vorbeigehen, dass sie sich in der Großen Halle einfinden sollte, aber das hörte Agnes gar nicht. An ihre Ohren drang nur das Pochen ihres Herzens und in ihrem Kopf schwirrte nur der eine Gedanke, dass sie zu Audrey in den Krankenflügel musste.
Halb schlitternd, halb stolpernd kam sie durch die riesige Tür des Krankenflügels. Suchend fuhren ihre Augen über die Silouetten. Zu viele. Keinen der Hexen und Zauberer nahm sie so richtig wahr. Würde ihr jemand die Augen zuhalten und fragen, wer sich alles in dem Saal befand, könnte sie keinen einzigen Namen nennen. Sie suchte nur panisch nach dem einen Gesicht, welches sie besser kannte, als jedes andere. Ihr keuchender Atem ging in den Geräuschen des Krankenflügels unter. Stimmen. Zaubersprüche. Stöhnen. Erleichterung. Angst. Hilferufe. Bitte sei unversehrt. Vielleicht war Audrey ja auch unter den Helfern oder hatte jemand anderes hergebracht, das würde ihr doch so ähnlich sehen. Doch dann erblickte Agnes ihre Schwester auf einer der Liegen und ihr stockte der Atem. Die Augen waren geschlossen. Sie bewegte sich nicht. Das seltsame Gefühl machte sich wieder in ihrem Inneren breit, wie wenn einem das Herz in die Hose rutschte. Die Slytherin hätte nie gedacht, dass diese Beschreibung so gut auf das Gefühl zutreffen würde. Erneut kam es ihr so vor, als würde alles in Zeitlupe ablaufen, während sie zu dem Krankenbett ihrer Schwester hinüberlief. „Audrey!“ Aufgeregt beugte sie sich über den regungslosen Körper und stieß dabei halb Miss Millen zurseite, die Agnes bis zu diesem Augenblick genauso wenig bemerkt hatte, wie all die anderen. „Was ist mit ihr passiert?“, herrschte sie die Professorin für Verwandlung auch sogleich an.  Ihre zerschundenen Hände griffen nach der Hand des Hufflepuffmädchens. Sie war warm, regte sich jedoch nicht. Stattdessen spürte Agnes wie ihre Beine drohten unter ihr nachzugeben. Ihr Veelagesang hatte ihrem Körper alles abverlangt, aber sie zwang ihn weiter aufrecht zu bleiben. Zum einen wollte sie möglichst nicht noch mehr Leuten von ihren Kräften erzählen, die sie draußen hatte einsetzen müssen, und zum anderen wollte sie jetzt unter keinen Umständen ihrer Schwester von der Seite weichen.


Erwähnt werden: Audrey Nott, Louisa Millen
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Mi 28 Feb 2018 - 18:07

NPC: Jasper

Es schien als wäre AJ von sinnen, wenigstens war Olivia und auch die anderen befreit. ich machte mir große Sorgen um jeden einzelnen und wieso? Weil jeder von ihnen hätte Tod sein können. Es viel mir schwer selbst die Ruhe zu bewahren und umso froher war ich, dass der Professor da war. Mochten die anderen von ihm halten was sie wollten. Aber der alte Mann hatte uns den Arsch gerettet. Dafür gebührt ihm unser Dank. Aber jetzt galt es erst einmal alle in den Krankenflügel zu bringen. Als sich um Oliv, Jamie und Cat gekümmert wurde, konnte ich mich endlich um AJ kümmern. Der war ja völlig am Boden. Etwas abgekämpft, streifte ich mir durch das Haar und seufzte schwer. Ich nahm meine letzte Kraft zusammen und zog ihn von dem Heiler und Oliv weg, um ihn zu Jamie und Cat zu setzen."Man alter nun reg dich bitte endlich ab ok? Ihr wird nun geholfen, mir fällt es genauso schwer wie dir, durch zu atmen und den Kerl seine arbeit machen zu lassen, aber damit helfen wir ihm jetzt am meisten in Ordnung? Du hilfst oliv nicht damit, wenn du ihn nicht in ruhe seinen Dienst machen lässt." ich seufzte und sah zu Cat und Jamie."Ich hoffe euch beiden geht es gut...Ich bin froh das ihr draußen seid. Mein Name ist Jasper ich bin der beste Freund von Olivia, macht euch keine sorgen, die ist eine Kämpferin und schafft das schon...Ich hole euch drei nun ein Wasser, bitte sorgt dafür, das AJ an Ort und stelle bleibt, ich wäre euch da sehr verbunden." lächelte ich und machte mich auf um drei Gläser gefüllt mit Wasser zu holen. In meinem Kopf kreisten tausend Gedanken, was wäre wohl passiert, wenn der Professor nicht so schnell da gewesen wäre? Wie konnte das überhaupt passieren? Bis zu diesem Zeitpunkt hielt ich Hogwarts für einen sicheren Ort, aber das schien wohl nicht mehr so zu sein. Es gab eben immer Mächte die stärker waren als jeglicher Schutz den die Schulleiterin auf uns legte. All diese Schüler könnten Tod sein, doch daran durfte ich jetzt nicht denken...Es galt ihnen zu helfen. AJ war dazu nicht in der Lager aber ich konnte es. Also holte ich zwei Decken für Jamie und Cat, ehe ich mit dem Wasser den den Dreien zurück ging. Ich legte eine der Decken vorsichtig um Cat und die andere um Jamies Schultern. AJ reichte ich ein Glas Wasser und gab dann jeweils den beiden ein Glas. "Jamie und Cat...kann ich etwas für euch tun...nein können wir was für euch tun? AJ hilft sicher auch gern, braucht ihr Eis zum kühlen oder sowas? Ich helfe euch gern, irgendwie muss man diese...Katastrophalen Gedanken los werden. Was wäre wenn oder was alles noch hätte geschehen können." erklärte ich mit einem verlegenen Schmunzeln und klopfte AJ auf die Schulter.
Oliv lag währenddessen bewusstlos da. Der Arzt konnte ihre Wunden ohne bedenken behandeln. Der offene Bruch schien schlimm und sie hatte viel Blut verloren. Eine der Arterien wurde verletzt. Glücklicher weise, konnte dies alles geheilt werden. Doch war die junge Hexe noch immer schwach und nicht ansprechbar. Nach einer Weile jedoch öffnete sie die Augen und wisperte den Namen."AJ...." mehr aber nicht, denn der Schock saß tief und sie begann zu weinen. Noch völlig benommen von den Mitteln die ihr der heiler gab. Das alles war einfach zu viel für sie. Der Schmerz saß noch immer in ihren Knochen und der Moment, in dem alles über ihr zusammen brach, spielte sich in ihren Gedanken wieder und wieder. Dennoch wollte sie sicher gehen, dass es AJ wirklich gut ging. Aber sie konnte ihn nicht sehen. Also rief sie weiter in der Hoffnung, er würde sie hören und zu ihr kommen.

Louisa:

Als sich ein Mädchen Audrey näherte erkannte Louisa sofort, wer es ist. Denn es war unschwer zu erkennen, dass dies Agnes war, die Zwillingsschwester der jungen Veela. Das sie etwas zur Seite geschoben wurde, missfiel der Hexe jedoch. Nicht weil sie nicht verstand, wieso...sondern weil sie auch noch mit einem fahrigem Ton angesprochen wurde. Nun war es Louisa, die Agnes bei den Schultern packte nachdem sie aufgestanden war und die Schülerin in den Stuhl drückte, auf welchem sie eben noch selbst gesessen hatte. "Es geht ihr gut sie schläft nur. Professor Rowan hatte gesagt sie spürt ihre beine nicht mehr, was das nun ist erfahren wir erst wenn sie wach ist. Aber sei gewiss, das sie gut behandelt wurde und wieder aufwachen wird. Der Schlaf tut ihrem Körper gut und fördert die Wundheilung." Während sie mit Agnes sprach, griff sie nach dem Desinfektionsmittel um deren geschundenen Hände zu säubern und anschließend eine salbe aufzutragen und jene zu verbinden. "Auch wenn ich deinen Unmut verstehe, ich bin noch immer eine Professorin und ich mag es nicht besonders wenn man mich herumschubst. Ihr beide mögt es sicher auch nicht..." sie lächelt und zwinkert Agnes zu, ehe sie das Tuch welches sie auf Audreys Stirn gelegt hatte herunter nahm und es in kaltem Wasser auswusch. Behutsam legte sie das ausgefrungene Tuch wieder auf Audreys Stirn und streicht deren Haar etwas zurück und lächelt."Sie hat gerade einen wunderschönen Traum, welcher die angst einflößenden Gedanken beiseite schiebt und sie zur Ruhe kommen lässt. Also mach dir keine Sorgen Agnes, sie wird wieder. Alles was sie braucht ist ruhe, aber du kannst gerne bei ihr bleiben. Ich kann dir eine Decke und ein Kissen holen, damit du es etwas bequemer hast."

@: AJ, Jamie, Cat, Agnes
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Audrey Nott
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BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Fr 30 März 2018 - 16:26

Als Audrey erwachte, war sie ausgeruht und erholt. Doch je wacher sie wurde, desto mehr  wurde ihr bewusst, wo sie war und warum sie hier war. Der Gemeinschaftsraum. Das Erdbeben. Die Decke. Der Schmerz... der Schmerz! Mit einem Ruck wollte sie sich aufsetzen, doch ihr wurde bei der kleinsten Bewegung schwindelig und mit einem Stöhnen fiel sie in die Kissen zurück. Vorsichtig drehte sie den Kopf zur Seite, um sich einen Überblick zu verschaffen.
Sie war im Krankenflügel. So viel war ihr bereits klar gewesen. Sie lag in einem der vielen Betten und um sie herum lagen noch andere Schüler. So viele, dass Audrey sich nicht sicher war, ob sie vielleicht doch noch träumte. Verwundete aus allen Häusern lagen oder saßen auf den Betten und lauter Erwachsene und Lehrer rannten aufgeregt um sie alle herum, um sie zu versorgen. Als sie den Kopf in die andere Richtung drehte, erblickte sie Agnes. Sie saß zusammengesunken auf einem Stuhl neben ihrem Bett und schnarchte leise.
Mit einem Lächeln weckte Audrey sie. Ihre Schwester hatte ja wohl kein Recht zu schlafen, wenn sie selbst gerade aufgewacht war.
"Agnes!", rief sie. Ihre Stimme war normal, auch wenn sie das, ihrer Umgebung zufolge, vom Rest ihres Körpers nicht sagen konnte. "Ey, Lümmeltüte! Was ist passiert?"
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Agnes Nott
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2400/2600  (2400/2600)

BeitragThema: Re: [Hauptplot] Kapitel III Die Flut der Verletzungen   Sa 31 März 2018 - 0:06

Sie spürte ihre Beine nicht mehr. Das war alles was Agnes durch den Kopf ging, während Professor Millen sich um ihre zerschundenen Hände kümmerte. Die Bewegungen gingen wie ein Film an ihr vorbei. All die Geräusche um sie herum klangen noch immer wie in Watte gepackt. Die Rothaarige öffnete den Mund, wollte noch so viele Fragen stellen, darüber was passiert war und ob die Professorin mehr wusste, aber es verließen keine weiteren Worte ihren Mund. Stattdessen sank sie kraftlos auf den Stuhl nieder, welcher neben dem Krankenbett stand und machte sich auch gar nicht mehr die Mühe zu protestieren, als Professor Millen ihr Kissen und Decke brachte. Die ersten Minuten war sie noch fest entschlossen wach zu bleiben und ihre Aufmerksamkeit nicht von Audrey weichen zu lassen, aber entgegen ihrer Hartnäckigkeit schlief sie dann doch ziemlich schnell ein, nachdem sie das warme Gewicht einer Decke über ihren Schultern spürte.
Die aufgeregte Stimme ihrer Zwillingsschwester weckte sie aus einem festen traumlosen Schlaf. Verwirrt schreckte sie hoch und als sich ihr Kopf dabei von dem Kissen hob, welches halb auf ihrer rechten Schulter und halb auf der Matratze neben Audrey, gebettet war, ging ein erleichtertes Knacken durch ihre Wirbelsäure. "Bin hier.", murmelte sie blinzelnd und war dann innerhalb weniger Sekunden völlig anwesend. Sie wusste nicht wie lang sie geschlafen hatte, aber sie war weit weniger erschöpft und erinnerte sich ganz genau an jede Sekunde von dem was passiert war, bevor sie die Augen schlossen hatte. Erleichtert sah sie, dass ihre Schwester endlich aufgewacht war. "Es gab ein Erdbeben.", erklärte sie ihr. "Dabei ist der Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs eingestürzt und...ich glaub du bist dabei verschüttet worden, aber genau weiß ich es nicht, weil ich nicht da war. T-tut mir leid." Obwohl sie die Entschuldigung ernst meinte, fühlte sie sich komisch an, kamen diese Worte doch so selten über ihre Lippen. "Ich war draußen und habe Professor Rowan mit dem Schutzschild geholfen, er hat mir gesagt, dass du hier bist.", erzählte sie dem anderen Mädchen und ließ dabei zunächst bewusst die Nutzung ihrer Veela-Kräfte aus, das konnte sie ihr auch später noch gestehen. Ihre eigene Geschichte schien ihr in dem Moment sowieso nebensächlich. "Wie geht es dir? Deine Beine...Professor Millen meinte du könntest sie nicht spühren..?" Nun wieder aufgeregt schloss sich ihre inzwischen bandagierte Hand fester um die von Audrey und erst da bemerkte sie überhaupt, dass sie sie noch immer festhielt. Agnes entzog sie ihr und räusperte sich unsicher. Ihr gefiel das Gefühl von Unsicherheit nicht. Es war nicht ganz das Eine und auch nicht ganz das Andere. Aber sie konnte es in dem Moment nicht ändern, schließlich hatte sie es ganz schön vermurkst auf ihre Schwester aufzupassen.

Erwähnt werden: Audrey Nott, Louisa Millen
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