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 A Tale of Old and New Friends and Also a Mugger Called Phineas Who Goes Bowling on Thursdays

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Meadow McMahon
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BeitragThema: A Tale of Old and New Friends and Also a Mugger Called Phineas Who Goes Bowling on Thursdays   Di 9 Jan 2018 - 21:52

Meadows Schulfreundinnen hatten ihren Besuch über einen Monat vorher angekündigt, was ihr theoretisch genug Zeit gegeben hätte, sich auf sie vorzubereiten, die perfekten Antworten auf die nervtötendsten Fragen einzustudieren und das richtige Restaurant zu finden, das weit genug von ihrer Wohnung entfernt lag, um zu vermeiden, dass eine ihrer Freundinnen vorschlug dort vorbeizuschauen und Warrick "Hallo" zu sagen, aber immer noch nicht so weit weg lag, als dass es Meadow mehr Zeit kosten würde, dort hinzugelangen als sie es bereit war für die Mädchen, die sie einst zu ihren besten Freundinnen gezählt hatte, herzugeben. Die Betonung bei dieser Überlegung lag klar auf "theoretisch", denn tatsächlich war Meadow der Termin erst am gleichen Tag wieder eingefallen und zwar erst dann, als sie schon längst das Haus verlassen hatte. Es half nicht, dass sie es schon seit einer Woche vor sich herschob die Wäsche zu waschen und deshalb einen alten Pullover von Warrick und ausgewaschene Sweatpants trug, die weder ihr noch Warrick gehörten und auf unbekanntem Wege in ihre Wohnung gelangt waren. Zumindest hatte sie am Morgen geduscht, dachte sie, während sie eine recht befahrene Straße überquerte und ein Stück getrocknetes Toilettenpapier, mit dem sie sich am Morgen abgetrocknet hatte - die Handtücher waren mittlerweile nämlich auch aus - vom Arm zupfte.

Wie sie alle wohl mittlerweile aussahen? Eleanor, ihre ehemals beste Freundin, war zweifelsohne zu einer Vorstadtfrau in cremefarbenen Hosenanzügen geworden, die nicht einen einzigen kreativen Gedanken am Tag dachte. Sie hatte sich schon während sie noch befreundet gewesen waren ganz langsam in so etwas verwandelt... Und Drew? Drew war - soweit Meadow sich aus Erzählungen ihrer Mutter erinnerte - Anwältin geworden, was wie die Faust aufs Auge passte und allem dem entsprach, was sich Meadow für ihr Leben hatte ausmalen können. Zuletzt fiel Meadow Chloe ein... Dass Chloe nicht im Gefängnis saß oder tot war, überraschte Meadow über alle Maße. So hatte das Mädchen immer einen Hang für das Dramatische und Illegale gehabt und zwar zu einem solchen Ausmaß, dass es eigentlich verrückt war, dass sie und ihre Mutter Althea sich nicht besser verstanden. Auf Chloe freute sich Meadow aus irgendeinem Grund tatsächlich ein bisschen, was wohl daran liegen mochte, dass das Mädchen zum Höhepunkt ihrer Freundschaft weggezogen war und sie somit nie eine Chance gehabt hatten sich auseinanderzuleben.

Meadow lief von der Hauptstraße herunter in eine der Seitengassen und folgte dieser für eine ganze Weile lang, während sich ihre Turnschuhe mit dem Pfützenwasser der unebenen Straße vollsogen. Sie verlor sich noch ein wenig mehr in den Erinnerungen an die Schulzeit und auch die Zeit danach als sie plötzlich aufblickte und eine dunkle Gestalt vor sich erkannte. Und das war wörtlich gemeint: sie KANNTE diese Person. War das nicht Onkel Phil oder Phineas oder Ph... irgendwas? Kaufte er nicht in regelmäßigen Abständen Dracheneier bei ihrer Mutter? Noch während sie darüber nachdachte, wer es wohl sein mochte, der da in immer schnelleren Schritten auf sie zukam, senkte der Fremde schon seinen Blick und zog seine Kapuze über das Gesicht. Tendenziell war das kein gutes Zeichen, fand Meadow und sollte recht behalten. Im nächsten Augenblick begann der Mann nämlich unvermittelt zu rennen. Meadow blieb einfach stehen. Als der Fremde genau auf ihrer Höhe war, griff er nach ihrer Tasche und riss sie ihr aus der Hand. Perplex ließ Meadow diese einfach los, was größtenteils daran lag, dass sie nicht immun gegenüber Angst von einem Fremden in einer Seitenstraße erstochen zu werden war, aber vor allem darauf zurückzuführen war, dass sie genau wusste, dass sich in der Tasche nicht mal genug Geld für das Essen mit ihren Freundinnen befand.  Ein dritter Grund, und das war mit Leichtigkeit der dümmste und cleverste der drei, war der, dass Meadow in rekordverdächtiger Geschwindigkeit der Gedanke gekommen war, dass es ihr keine ihrer Freundinnen übel nehmen konnte, wenn sie nicht zum Essen erschien, wenn sie kurz vorher einem Verbrechen zum Opfer gefallen war.
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: A Tale of Old and New Friends and Also a Mugger Called Phineas Who Goes Bowling on Thursdays   Di 9 Jan 2018 - 23:16

An diesem Abend hatte es Ruby nach Hogsmeade getrieben, weil sie für Elliot eine Lieferung erfüllen musste. Der Zauberstabhersteller bot einigen seiner Stammkunden und Freunde eine Lieferung des fertiggestellten Zauberholzes an, was seine Aushilfe, also Ruby, hin und wieder zu Elliots persönlichem Lieferdienst machte. Oft führte sie die Lieferungen so spät durch, dass sie danach direkt zum Waisenhaus zurückkehren konnte, ohne noch einmal in den Laden in der Winkelgasse gehen zu müssen. Dadurch fiel sie im Laufe des Tages im Laden nicht aus und sparte sich am Abend einige Meter, welche sie sonst zusätzlich laufen müsste. Ruby trug eine saubere, aber dennoch sehr abgetragene Jeansjacke über einem dunklen Shirt und hatte ihren Kopf wie so oft mit einer Wollmütze bedeckt. Eine Jeans mit einigen gewollten Löchern und ein Paar Turnschuhe mit ungewollten Löchern vervollständigten das Outfit.
Am heutigen Abend hatte die junge Hexe einen Ebenholzstab ausgeliefert, welche eine Phönixfeder als Kern in sich trug. Das Holz war aufwändig bearbeitet worden und wies dieses gewisse Etwas auf, welches Elliots Stäbe stets an sich hatten, was sich aber nur schwierig in Worte fassen ließ. Der Mann war kein Handwerker, sondern ein Künstler. So kam es auch, dass die meisten Stäbe vermutlich mehr wert waren, als Rubys gesamter Besitzt. Häufig hatte sie sich schon gefragt wie sich ihr Leben verändern könnte, wenn ihr ihre Moral nicht verbieten würde einen der Stäbe zu klauen. Doch diese Gedanken würden nie Realität werden. Elliot war ein Freund und sie würde diesem nie Schaden zufügen.
Die Gedanken der blonden Hexe brachen schlagartig ab, als ein zufälliger Blick in eine Seitengasse eine besorgniserregende Szene präsentierte. Ruby benötigte einige Herzschläge, um zu realisieren, dass sie dort wirklich einen Raub beobachtet hatte. Zudem schien die dunkle Gestalt geradewegs auf sie zu zu rennen. Sich aus dem Schock befreiend wich die ehemalige Hufflepuff einen Schritt zurück und presste sich mit dem Rücken an die Hauswand, so dass sie aus dem Sichtfeld des Diebes verschwunden war. Das funktionierte aber nur so lange, wie er sich noch in der Gasse befand. Das Herz der jungen Frau schlug beschleunigt und es fühlte sich so an, als könne ihr Brustkorb die Schläge kaum noch halten. Die Angst ließ sie vergessen, dass ihr Zauberstab vermutlich die beste Lösung für diese Situation sein würde, weshalb sie nicht überlegt, sondern aus Affekt handelte. Die Schritte des Unbekannten wurden immer lauten. Ruby sprang aus ihrer Deckung hervor, stand genau vor dem Dieb und zog fast reflexartig ihr Knie in die Höhe, so dass dieses der dunklen Gestalt mit großer Wucht zwischen die Beine schlug.
Von Adrenalin getrieben entwendete Ruby dem zusammensackenden Mann die gestohlene Handtasche und rannte so schnell sie konnte auf die bestohlene Frau zu. Sie packte die Fremde am Arm und apparierte mit ihr einige Straßen weiter, so dass der Unbekannte keine Chance mehr hatte die beiden aufzufinden. „Wow, genug Aufregung für einen Abend“, stellte die blonde Hexe ein wenig nach Luft schnappend fest und überreichte die Tasche ihrer Besitzerin.  
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Meadow McMahon
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BeitragThema: Re: A Tale of Old and New Friends and Also a Mugger Called Phineas Who Goes Bowling on Thursdays   Sa 13 Jan 2018 - 11:01

Die Empfindung, die den eigenen Körper jedes Mal dann durchzog, wenn man apparierte, wurde sicherlich von keiner Person auf der Welt mit Adjektiven wie "angenehm" oder "betörend" bezeichnet - wobei Meadow einst das ungewöhnlich treffende Wort "beflügelnd" in diesem Zusammenhang gehört hatte -, aber man gewöhnte sich mit den Jahren und bedingt durch die Notwendigkeit daran. Plötzlich ohne Vorwarnung zu apparieren, war eine ganz andere Geschichte. Man konnte es vielleicht mit dem Gefühl vergleichen in einen Trichter zu fallen, dessen untere Öffnung viel zu klein für einen war. Auf der anderen Seite befand sich ein Sog, der dennoch versuchte einen durch das kleine Loch zu befördern.

Als Meadow wieder halbwegs bei sich war, dem Drang sich zu übergeben wiederstanden hatte,  und ihr wieder einfiel wer sie war und in welcher Situation sie sich soeben befunden hatte, blickte sie auf und sah in das Gesicht einer jungen blonden Frau, die ihr vage bekannt vorkam. Da ihr aber auch der Mann, der ihr die Tasche weggerissen hatte, vage bekannt vorgekommen war, war hierauf vermutlich nicht mehr viel zu setzen. Vielleicht gab es einfach nur eine bestimmte Anzahl von Gesichtern auf der Welt, die sich immer und immer wieder wiederholte. Und irgendwann, im zarten Alter von 24, hatte man dann alle gesehen.

In der Hand der Vage-Bekannten befand sich Meadows Handtasche. Sie wollte danach greifen, aber gleichzeitig fiel ihr das Problem des Zersplinterns ein, das nicht selten gerade dann auftrat, wenn man unvorbereitet apparierte. Mit einer Hand tastete Meadow ihren Körper ab, mit der anderen griff sie nach ihrer Handtasche. Als sie an ihrem Kopf angekommen war und festgestellt hatte, dass ihr eine nicht unwichtige Haarsträhne fehlte, die wohl nun in der dunklen Gasse ein paar Straßen weiter - waren sie noch in Hogsmeade?  - lag, fand sie ihre Stimme wieder: "Uh, danke. Außer das hier ist ein clever eingefädeltes Kidnapping... dann... fühle ich mich zwar immer noch geschmeichelt, aber wäre wohl etwas weniger dankbar."
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BeitragThema: Re: A Tale of Old and New Friends and Also a Mugger Called Phineas Who Goes Bowling on Thursdays   So 21 Jan 2018 - 0:48

Auch Ruby musste erst einmal wieder zu sich kommen. Was hatte sie eben getan? Was war passiert? Hatte sie wirklich einen Dieb außer Gefecht gesetzt, um dann mit einem Sprint und einem eher improvisierten Manöver zu fliehen? Wenn man sie am Morgen dieses Tages gefragt hätte, ob sie so handeln würde, wäre die Antwort vermutlich ein klares und überzeugtes Nein gewesen. Sie war nicht die Sorte Mensch die den Helden spielte. Sie gehörte zu den Leuten, die irgendwie versuchten sich durch ihr verkorkstes Leben zu kämpfen und dabei möglichst wenig Schaden anzurichten. Ihr Temperament brachte sie zwar des Öfteren in Konflikte, aber einen Unbekannten und offenbar Kriminellen anzugreifen gehörte eigentlich nicht zu den Dingen, die für sie typisch waren. Es waren einzig und allein Adrenalin und der Druck handeln zu müssen, was Ruby zu dieser spontanen und improvisierten Tat getrieben hatte.
Erst die Stimme der jungen Frau riss die zerstreute Hexe wieder aus ihren durcheinander geratenen Gedanken. „Kidnapping? Dann hätte ich wohl einen dunklen Keller oder sowas als Ziel gewählt“, entgegnete die blonde Hexe schließlich ohne nachzudenken. Ihr Herz schlug noch immer mit kräftigen Schlägen gegen das Innere ihres Brustkorbes und sie schnappte noch immer mit unregelmäßigen Atemzügen nach Luft.
Erst ein nachträgliches Überdenken ihrer Worte brachte sie schließlich zu einer Erkenntnis. „Wow, das war jetzt etwas creepy…“ Die junge Frau mit der Wollmütze schaute die andere entschuldigend an, während sie bemüht war die nächsten Worte zu durchdenken, bevor sie diese in die Freiheit entließ. „Tut mir leid. Ich bin nur selbst ein wenig überfordert. Habe ich den Kerl eben wirklich umgetreten?“ Ein Lachen, welches vor allem dem Adrenalin und der Unsicherheit geschuldet war, entfuhr Ruby, als diese sich schließlich mit einigen tiefen Atemzügen zur Ruhe zwang.
Ich bin Ruby… und vollkommen durch den Wind“, stellte sie sich vor, um dabei festzustellen, dass es ihr nicht wirklich gelang sich zu beruhigen. Eigentlich wollte sie sich nur nach Hause begeben, um dort ins Bett zu fallen und zu schlafen. Doch nun hatte sie das Gefühl, als würde sie in den nächsten Tagen kein Auge zutun können. Dieses Bekämpfen des bösen war einfach nicht ihr Ding. Sie war für sowas definitiv nicht gemacht und wäre unheimlich dankbar, wenn sie nie wieder in eine solche Situation kommen würde. Die Lieferungen für Eliott würde sie definitiv nur noch tagsüber erledigen. Da war die Wahrscheinlichkeit für solche Vorkommnisse doch deutlich geringer. „Könntest du bitte irgendetwas sagen, bevor ich wieder anfange irgendeinen Mist zu erzählen?
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