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 Es gibt immer mehr als nur einen Pfad

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Benjamin Harrison
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BeitragThema: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   So 7 Jan 2018 - 1:10

Datum: 06.09.15

Der junge Hufflepuff hatte ein reichliches Essen hinter sich und schlenderte gut gelaunt durch die Gänge von Hogwarts. Seinen Umhang hatte er immer noch an, sodass er am Kragen die Farben von Hufflepuff trug. Da draußen schönes Wetter war und die meisten irgendwas zu tun hatten, suchte er nach einer guten Gesellschaft. Sein Weg führte ihn in eine der Stockwerke, wo er seinen Gang völlig unbeschwert fortsetzte und nach Zerstreuung vom ganzen Lernen suchte. Ein Lächeln lag auf seinem Gesicht, sein Zauberstab lag wie immer in seiner Innentasche vom Umhang und sein Haar lag glatt gekemmt nach vorne hinunter. Seine friedlich leuchtenden Augen musterten die Wände und Dekorationen mit denen das Schloss ausgestattet worden war. Er hatte heute einen Brief an seine Schwester geschrieben und ihr erzählt was so alles in der ersten Schulwoche passiert war, auch das er einer guten Freundin helfen wollte, weil er das Gefühl hatte, das mit ihr etwas nicht stimmte. Er hatte ihr gegenüber jedoch nicht erwähnt, das es Roxana war, zumal er nicht einmal wusste ob er mit seinem Gefühl überhaupt richtig lag oder einfach nur etwas in sie hineininterpretierte, das es nicht gab. Daher musste er sehr vorsichtig sein und sie gut beobachten. Das einfachste war, ein wenig Zeit mit ihr zu verbringen, besonders jetzt wo sie so schien, als wäre sie immer nur alleine. Kein Wunder das sich da ein Mensch derartig veränderte. Für Ben wäre ein solcher Zustand einfach unerträglich, andererseits könnte er auch einfach nur die Flöhe husten hören oder die Erbsen in der Suppe? So genau wusste er das nicht. Ben mochte nur ein Durchschnittsschüler sein, aber er spürte wenn die Fröhlichkeit eines Menschen abnahm und auf einer Skala von 1 - 10 auf der 10 Roxana entsprach war sie plötzlich nur noch so fröhlich wie eine 5 oder 7.

Außerdem würde er doch niemals jemanden im Stich lassen, den er mochte. Vielleicht sollte er ihr auch endlich mal sagen,das ihre ständige Fröhlichkeit ihn oft ermutigte weiterzumachen. Ben hatte oft Fehlschläge und Niederlagen hinnehmen müssen in seinem Leben, daher wusste er inzwischen wie wichtig es war nicht aufzugeben. Außerdem hatte er etwas dabei, was er unbedingt mit ihr teilen wollte. Es waren kleine Muffins, die seine Schwester ihm hatte zukommen lassen, als kleines Wiedergutmachungsgeschenk, dafür das sie in letzter Zeit kaum da war. Sie war mal wieder irgendwo im Ausland um ihre Inspiration aufzufrischen und ein neues Buch über magische Pflanzen schreiben zu können. Benny war eher für das gemütliche und liebte sein Leben auf diesem Schloss. Irgendwann würde er schon was finden, was auch zu ihm passte. Vielleicht Kräuterkundler oder ein Pfleger für magische Tiere? Irgendetwas fand sich schon für jemanden der unbedingt seine eigene Bestimmung finden wollte.

Leider hatte er bisher keinen sichtlichen Erfolg dabei gehabt Roxana zu finden. Es war wie verhext, die konnte sich doch nicht in einem Mauseloch verkrochen haben oder? Irgendwo musste sie schließlich sein und wenn sie nicht im Gemeinschaftsraum war, dann vielleicht hier oben. Hätte er vielleicht doch auf den Ländereien suchen sollen? Solange er es ruhig anging, würde er schon Erfolg haben, doch als er plötzlich eine Melodie vernahm, blieb er erstarrt stehen. Wer spielte denn da so schön? Leise ging er zu der Türe die offenkundig ins Musikzimmer führte und öffnete die Türe ein Spalt breit. Jackpot! Da saß sie also und spielte. Leise lauschte er ihrem Spiel ehe die Türe ein Knarzen von sich gab und er beschloss ganz einzutreten, bevor sie sich noch erschrak. "Hey Roxana. Entschuldige das ich dich störe...aber ich dachte du könntest vielleicht etwas Gesellschaft gebrauchen.", sagte er lächelnd und sah interessiert zu ihr herüber, "das war eine wunderschöne Melodie, wie heißt das Lied?", hakte er nach und sah ihr entgegen. Koche niemals zuviel war sein bestmögliches Rezept und danach musste er jetzt leben. Mit anderen Worten, er durfte es nicht übertreiben und musste unbedingt versuchen sie soweit zu kriegen, das sie sich von selbst öffnete. Ben schloss die Türe und ging lächelnd auf sie zu. "Krieg ich eine Roxy-Umarmung? Du kriegst auch eine bärige von mir!", fügte er hinzu, wobei seine Arme sich einladend weiteten sodass die Wille zu einer Umarmung aufjedenfall angeboten wurde. Nur sie musste sich dazu entscheiden.


"Erzähl mir, wie geht es dir, wie lange spielst du schon?"
, fragte er und stellte den Teller der mit einem Tuch verdeckt war vor der Umarmung noch auf den Boden. Darauf würde er gleich zu sprechen kommen. Jeder wusste, dass es eine Ehre war von Ben dazu eingeladen zu werden, die  Künste seiner Schwester mit ihm zu teilen. Er liebte ihre selbstgemachten Muffins in verschiedenen Geschmacksrichtungen und eben weil die glücklich machten und eine Euphorie auslösten, wollte er sie mit Roxana gemeinsam verputzen und vielleicht ein wenig erzählen oder einfach nur ihr beim spielen lauschen. "Ich würde gerne mal Saxophone spielen,aber das soll irrsinnig schwer sein.", begann er um ihr die Chance zu geben mit ihm in einen kleinen Smalltalk zu gelangen, damit er sich auf diese Weise ihr etwas annähren könnte. Mit Freunden war es ähnlich wie mit dem Essen. Wenn man nicht alles aufaß, brachte das Pech und Unglück, genauso als wenn man einem Freund in einer schweren Zeit nicht zur Seite stand. Sein Vater hatte ihm sovieles beigebracht und inzwischen war er stolz vieles von dem sich so gut eingeprägt zu haben, das es praktisch zu seiner zweiten Natur geworden war. Etwas verlegen biss er sich auf die Lippe. Okay, er würde ihr doch lieber später sagen, das er sie bewunderte, schließlich wollte er sie nicht überrennen oder sowas.
Ben kannte sie jetzt mehr oder weniger etwas länger, eigentlich waren sie seit Anbeginn im selben Jahrgang nur das er älter war als sie. Vielleicht würde sich ihre Freundschaft so ein wenig festigen, es wurde wirklich mal Zeit das sie beide mehr miteinander zu tun hatten. Schließlich hatten sie bestimmt beide Gemeinsamkeiten, die sie miteinander verbanden. Und es gab nichts schöneres als die Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszufinden.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Di 9 Jan 2018 - 1:54

Ich hatte mich ins Musikzimmer zurück gezogen. Da ich für heute keinen Unterricht mehr hatte, musste ich auch nicht mehr in meiner Uniform herum laufen, was sowieso nicht möglich gewesen wäre. Beim Abendessen, hatte ich mir Kürbis suppe über geschüttet, zwar war diese nicht mehr richtig heiß, hinterließ jedoch lästige Flecken auf meiner Schuluniform. Also hatte ich mir eine Jeans und einen etwas eng anliegenderem Pullover angezogen. Sowas war bei mir selten, aber es kam vor.  Mein Haar war zu einem Seitlichen Zopf geflochten und mit einer Blauen schleife versehen. Für einen Wimpernschlag, genoss ich diese ruhe, den Frieden und irgendwie auch das alleine sein. So langsam verwirrte mich eben alles nur viel mehr. Ich hatte das Gefühl niemand zu haben und doch wusste ich es war nicht so. Ich hatte Personen die mich gern hatten...Taemin, Ben und auch Will...Aber ich verstand einfach nicht wieso ich mich von ihnen distanzierte. Wirklich etwas dagegen tuen konnte ich auch nicht und diese Situation verwirrte mich einfach. Am liebsten würde ich nach Hause. ich wollte in Hogwarts nicht mehr sein und hatte das Gefühl nicht her zu gehören. Aber wieso? Das alles konnte ich mir nicht erklären und diese Gedanken machten mich wahnsinnig...zudem musste ich mir langsam überlegen, was ich werden wollte. Was will ich machen wenn ich nicht mehr hier bin. Vor einigen Wochen hatte ich noch Selbstbewusstsein, zumindest auf eine gewisse Art und weise, jetzt...nicht mehr oder nur sehr wenig.

Um mich von diesen Gedanken abzulenken, setzte ich mich an das Klavier und legte meine Finger darauf. Langsam glitten jene über die weißen Tasten und bewegten sich wie von Selbst. Als ich eine Melodie anschlug, verflogen die Verwirrenden Gedanken und ich fühlte mich zumindest für diesen Moment gut. Als wäre ich wieder ich selbst, nur wieso konnte das nicht die ganze Zeit so sein? Eins wusste ich, es lag nicht nur an der Situation mit Eliajh sondern an allem...Vielleicht habe ich mir all die Zeit über zu viel gefallen lassen...Die Melodie war schön, aber traurig, was mir nichts ausmachte. Ich fand die meisten Melodien, klangen auf dem Klavier traurig, immer noch am besten. Wahrscheinlich war es die Klangart die mir einfach gefiel und anders als bei anderen, machte mich sowas nicht traurig, sondern fröhlich. Ich war schon ziemlich komisch, wenn ich so darüber nachdachte. doch wurde ich just aus meinen Gedanken gerissen, als ich Bens Stimme härte. "Oh Hallo Benni, woher hast...du gewusst wo ich bin?" Das war wirklich verwunderlich, immerhin hatte ich niemand gesagt wo ich hin gehe. Aber wirklich schwer zu durchschauen war ich auch noch nie.

Er fragte mich nach einer Umarmung und ich musste schmunzeln. Irgendwie war es lieb von ihm , also ging ich auf ihn zu und umarmte ihn. Anschließend zog ich Ben mit zum Klavier und begann ein Stück zu spielen. "Setz dich ich spiel dir was vor..." Es viel mir nicht schwer mich dabei mit ihm zu unterhalten während meine Finger, über die Tasten tänzelten. Die Melodie klang sanft und schön, doch ebenso auch heroisch  und kraftvoll. "Also ich habe mit 5 Jahren angefangen ein Instrument zu lernen, seit dem spiel ich Klavier. Meine Mom hat sehr viel wert auf eine Musikalische Ausbildung gelegt. Sie sagt, es fördert den Charakter und die Konzentration. Außerdem hat sie gesagt, man bereitet anderen so viel Freude. Sie ist ein Muggle und da sie nicht zaubern kann, wollte sie uns einen Teil von sich mit auf unseren Weg geben. Seit einiger Zeit spiele ich auch Flöte. Aber das Klavier liegt mir am meisten. Manchmal singe ich auch aber mehr für mich." erklärte ich schmunzelnd und  stupste leicht gegen ihn. "Wenn du ein Instrument lernen magst, tue es, lass dich niemals davon abhalten egal wie schwer es ist. Sicher anfangs, klingt es wahrscheinlich krumm und schief, doch dann kommt das erste Lied, dass du wirklich gut spielen kannst. Ab dem Zeitpunkt wird es immer leichter. Du darfst nur nicht aufgeben und musst jeden Tag üben. Meine Mom kann dir da sicher helfen. Sie kennt viele Musiklehrer. Aber sag mal...wie kommst du darauf, das ich Gesellschaft brauche? Wirke ich so wie sagt man Lethargisch? Denn das würde bedeuten, meine Gedanken und Gefühle projizieren sich mehr nach außen als es mir lieb ist." Während ich mit ihm sprach, spielte ich weiter, bis die Melodie verklang und ich Ben lächelnd ansah. Es war lieb von ihm her zu kommen, aber wenn er schon bemerkte das was nicht stimmte und Taemin auch, musste ich mir etwas einfallen lassen. "Also solltest du dir nicht so viele Gedanken machen und das tun was du wirklich willst. Aller Anfang ist schwer, aber ein zweiter Mozart wurde ja auch noch nicht geboren hm?Hast du deine Eltern nie gefragt ob du zum Musikunterricht darfst? Ich meine wie man Klavier spielt könnte ich dir beibringen...obwohl ich das noch nie jemand beigebracht habe." witzelte ich und schaute auf die Törtchen die er mitgebracht hatte. Verdammt sahen die lecke raus. Meine sahen immer so...zusammen gefallen aus.

Lied das Roxy spielt
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Benjamin Harrison
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Fr 12 Jan 2018 - 23:02

"Ich..also ich hab dich eigentlich nur zufällig gefunden, hab dich im gesamten Schloss gesucht und bin froh, das die Sucherei endlich vorbei ist." Jedes Mal wenn Roxana ihn umarmte wurde er leicht rötlich im Gesicht und musste unentwegt grinsen. Sie war genau wie er jemand der körperliche Zuneigung ebenso mochte, wie die Freundschaft an sich.Deshalb war sie ihm so sympathisch, den den sie mochte umarmte sie und zeigte ihre Sympathie auf die unterschiedlichsten Arten. Sein Lächeln verschwand gar nicht mehr, umso mehr gab er sich der Umarmung hin und nahm ihren Geruch tief in sich auf. Kaum das sie sich aus der Umarmung lösten, zog sie ihn zum Klavier und während sie ihm was vorspielte, saß er daneben und lauschte ihr.  Ihm fiel fast die Kinnlade herunter als er sie spielen hörte, sein Blick glitt zwischen ihr und dem Klavier hin und her. Unfassbar welche Spielkünste sie besaß, welch schnelle Fingerbewegungen und welch fantastisches Lied sie da anstimmte. Er kam fast aus dem Staunen nicht mehr heraus und fühlte sich beinahe etwas fehl am Platze so nah neben ihr. Obwohl er es wirklich mochte neben ihr zu sitzen und ihr zuzusehen. Er hätte ihr noch Stunden zuhören können und es würde ihn überhaupt nicht stören. Vielleicht sollte er ihr doch mal sagen,das er sie bewunderte. Natürlich würde er ihr erst zuende zuhören und trotzdem konnte er nicht mal mehr sagen, wie genial sie spielte. Ihm fehlten einfach die Worte. Das war ja noch besser als seine Kochkünste! Sie war ein eins A Mädchen und das auch noch als Musikerin. Er dagegen hatte bisher noch nie ein Instrument gelernt, doch als sie es ihm anbot, sah er sie mit großen hoffnungsvollen Augen an.
Ihre Frage jedoch ließ ihn ernst werden. Kein gutes Zeichen wenn er ernst wurde! Benny verstand viele Dinge und war oft ein guter Menschenkenner, besonders wenn sich jemand den er mochte anfing zu verändern. Seine Händen drückten sich in seine Knie. Seine Augen lagen wie gebannt auf ihr und dann legte er den Blick etwas bestürzt auf seine Beine. "Weißt du Roxana..ich..", er zögerte, sein Herz pochte wie wild. "Du bist jemand den ich sehr gerne habe und sogar ein stückweit bewundere..", das war zwar untertrieben aber er musste ja nicht direkt ganz so dick auftragen. "Du bist ein toller Mensch, aber....in letzter Zeit hast du dich irgendwie verändert. Du bist ruhiger, ziehst dich zurück, ich sehe dich kaum noch, dein Lächeln, deinen glücklichen Ausdruck im Gesicht. Du stehst manchmal ganz alleine und zuerst dachte ich, das wäre einfach nur naja...du bräuchtest Ruhe oder du bist sehr beschäftigt. Aber ich weiß es besser. Das hat dich noch nie aufgehalten, also hat sich etwas verändert...und ich dachte, einen Freund könntest du vielleicht gerade gebrauchen.", sagte er und griff nachdem Tablett mit den Törtchen und hielt sie ihr hin. "Meine Schwester hat sie gemacht, sie verwendet immer viele Zutaten, hat mir aber nie erzählt was ihre angebliche Spezialzutat sei. Mich machen sie immer sehr glücklich und ich dachte, ich teile sie mit dir, damit du naja wieder etwas lächelst. ich würde mich freuen.", platzte es aus ihm heraus und er war ein klein wenig Stolz auf sich selbst, das er genug Mut hatte, ehrlich mit ihr zu sein und hielt ihr mit einem warmherzigen Lächeln das Tablett hin, damit sie sich einen nahm. Für einen Benjamin war es eine große Geste, die Törtchen mit jemandem zu teilen. Aber Roxana....sie war es wert, das man es mit ihr teilte. "Weißt du, wenn man zuviel in einen Topf tut, läuft er während des Kochens irgendwann über und man macht alles dreckig. So ungefähr ist es mit Dingen, die uns unglücklich machen und die wir nicht los werden. Ich würde in solchen Fällen Wasser abschütten und ich möchte halt das Auffangbecken sein in diesem Fall, wenn ich helfen kann. Also...ich meine du musst nicht. Ich würde auch so gerne Zeit mit dir verbringen und ..naja, ich meine dein Angebot, mir etwas beizubringen ist wirklich sehr liebreizend. Ich...ich würde gerne von dir etwas lernen. Wenn ich das so sagen darf, ich bin etwas...überwältigt von deinem Klavierspiel. Probier die Törtchen..", hatte er jetzt zuviel gesagt? War das zu direkt? Benny machte sich Sorgen, das er etwas gesagt haben könnte, das sie völlig herunterriss. Manchmal war es vielleicht einfach besser mit seiner eigenen Präsenz als mit Worten zu helfen. Trotzdem hoffte er wirklich tief in seinem Inneren, das sie nicht weglaufen oder aber noch trauriger wurde und sich genötigt fühlte ihn zu belügen.

Was konnte einem Mädchen wie ihr solches Kopfzerbrechen bereiten? Er hoffte, es war nichts allzu schlimmes. Aber egal was es war, er würde ihr helfen alles was ging zu reparieren. Jedes Gericht konnte man irgendwie retten selbst wenn das bedeutete das nicht angebrannte vom angebrannten zu trennen. Mit Gewürz und einer Prise Mühe, konnte man selbst dann noch etwas davon essen und das mit Genuss! Vielleicht waren die Geheimnisse des Kochens und Backens eine Art des Lebens wie es zu meistern war. Jede Hürde musste genommen werden. Jedes Problem gelöst und jede Chance genutzt sein. Benny würde sie auf keinen Fall aufgeben.
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Mi 17 Jan 2018 - 20:34

Benny hatte meine volle Aufmerksamkeit und als er zu sprechen began, wurde ich auf dem Klavierhocker immer kleiner. War ich so lesbar? Immerhin versuchte ich alles, was in mir vorging zu verbergen und ich gab mir wirklich Mühe dabei. Ich wollte nicht, dass jemand bemerkte wie es mir ging. Taemin hatte ich selbst mitgeteilt, das ich nicht völlig glücklich war, aber Benny? Der sah mich an und wusste es anscheinend auf Anhieb. Wenn er es sah, vielleicht auch andere, was bedeutete ich musste mich besser verstellen. Aber wie? Er hatte mich gern, aber das sagten viele und am ende war es doch ganz anders. Hatte ich wirklich freunde oder wurde ich zwecks meiner Art nur benutzt? Diese Frage stellte ich mir jeden Tag und fand keine Antwort. Benny sprach weiter und ich wurde immer trauriger. Mit meinen Fingern, spielte ich nervös an meinem Pullover herum. Was sollte ich nun sagen? Gar nichts zu sagen wäre auch falsch, immerhin sprach Benny es schon an. Meine Wangen fühlten sich schrecklich heiß an und meine Augen brannten. "Weißt du...Ich möchte nicht mehr das mir jemand weh tut. Seid ich denken kann, versuche ich jedem ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, der mir über den Weg läuft. Wieso? Weil ich glaube das manch einer, einfach niemand hat der das tut und jeder einen Glücklichen Moment in seinem Leben braucht. Auch wenn es nur jemand ist wie ich der einen durch sein Wesen zum lachen bringt. Nun ist aber ein Unterschied, zwischen miteinander lachen und ausgelacht werden...Ich habe mich lange dagegen gesträubt jemand zu hassen oder...nicht zu mögen. Ich habe geglaubt, wenn ich stets Freundlich bin und mich nicht verstelle, wird man mich akzeptieren und für meine Art schätzen. Nicht jeder muss sich mit mir anfreunden.  Aber weder freunde hab ich wirklich...noch könnte ich sagen das meine Art mich weiter gebracht hat. In mir sieht doch jeder nur das tollpatschige Mädchen...dass kindisch und naiv ist. Wenn nicht das, bin ich dumm oder andere Dinge die man mir so an den Kopf wirft." ich pausierte einen Moment und schluchzte leise...Mein blick war die ganze Zeit auf meine Hände gerichtet und ich wollte eigentlich viel lieber das Benny weg geht, nur würde das nicht an diesem Zustand ändern. Meine Hände verkrampften sich und ich Atmete tief ein, ehe ich weiter Sprach. "Meine Mutter hat mal zu mir gesagt, jeder ist etwas besonderes und egal wie jemand zu einem ist, man darf ihn nicht hassen...weil Umstände dazu führen können, dass die Person unglücklich ist. Also sollte man jedem das Gefühl geben besonders zu sein. Ich aber fühlte mich nie so...Ich tat immer nur gutes und trotzdem...habe ich gar nichts. Keinen wirklichen Freund und Liebe gibt es auch nicht. Alles was sie gesagt hat war gelogen. ich mochte jemand und dann war ich nur ein Mädchen das er geküsst hat...Wobei ich das nicht wirklich weiß, aber Lieben tut er mich nicht, obwohl er mir das Gefühl gab. Das hat mich gefreut, ich dachte...ich dachte einfach jemand würde mehr in mir sehen als das was alle sehen. Mein bester Freund, mag mich plötzlich nicht mehr..und blamiert habe ich mich mit so einem blöden Date auch." Mit dem Ärmel meines Pullovers, wischte ich mir die Tränen weg und zog die Nase hoch. nicht gerade sehr Damenhaft, aber das war mir egal. Darüber zu reden machte alles nur noch schlimmer. Obwohl jemand da war, fühlte ich mich unsagbar alleine. Dabei war es nett von Benny mir Gesellschaft zu leisten und mich aufmuntern zu wollen. Aber es würde ihn sicher traurig machen, wenn es ihm nicht gelang oder? Was dann? Würde er dann gehen und nicht mehr mit mir reden? "Wenn ich Klavier spiele, kann ich das vergessen. ich kann vergessen, dass ich nach Hause will...das ich mich hier nicht wohl fühle. Aber ich muss zur Schule, weil ich sonst auch noch meine Eltern enttäusche und William. Wenn ich das Team alleine lasse, fehlt ihnen eine Mitspielerin. Aber...ich fühle mich hier nicht willkommen und einsam. Zu Hause bei meiner Familie, fühle ich mich einfach wohl. Wobei...sie mich in den Ferien auch nicht aufheitern konnten. Meine Ferien verbrachte ich im Bett oder im Garten, bei den Tieren. Aber die meiste Zeit hab ich geweint. Vielleicht bin ich zu merkwürdig um Freunde zu haben...Verzeih du sagst, du willst mein Becken sein, aber...letztendlich wirst du irgendwann auch von mir genervt sein und mich alleine lassen. Genauso wird es mit Will und Taemin sein. Darum distanziere ich mich so...Ich hab angst davor, dass mir wieder jemand so weh tut. Es reicht mir einfach...und ich bin eben lieber alleine, als weiterhin anderen zu Helfen die mich nur benutzen und dann wie Abfall wegwerfen. Ich wünschte einfach...es würde aufhören meinen Kopf wirr zu machen und am liebsten will ich die Gefühle ersticken. Verlieben will ich mich erst recht nicht mehr...das tut nur weh." murmelte ich und linste mit Tränen verschmierten Gesicht zu den Törtchen. Zaghaft nahm ich eins und biss hinein. Sie waren wirklich lecker, aber so richtig aufmuntern, konnte mich das ganze auch nicht. "Wenn du lernen willst wie man spielt, musst du lernen wie man Noten liest. Meine Mom kann dir ganz viel beibringen, mehr als ich. Wir könnten einen tausch machen...Ich sorge dafür das du ein Instrument lernst und du...du zeigst mir wie man so leckere Törtchen backt? Du kannst doch kochen oder?" auch wenn ich noch immer Schluchzte, wollte ich Benny nicht das Gefühl geben, etwas falsch gemacht zu haben. Denn das hatte er nicht, immerhin hat er nur angesprochen, was für ihn offensichtlich war.
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Benjamin Harrison
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Do 18 Jan 2018 - 14:58

Benny Lächeln erstarb mit ihren Worten. Auch wenn er froh war das sie sich öffnete, spürte er jetzt das volle Ausmaß des Problems, das Roxana umgab. Das wovon sie redete war ein Problem und es durfte sich nicht länger auf sie auswirken. Ansonsten war sie irgendwann nicht mehr Roxana sondern irgendein angepasstes Mädchen, das ebenso oberflächlich wie nervig war. Wenn man einmal anfing sich dem Guten und Schönen zu verschließen und die Türen hinter sich alle zusperrte, sperrte man auch alle anderen Menschen die es gut mit einem meinten ebenso aus. Die Welt unterteilte sich aber nicht in gute und schlechte Menschen, es ging darum Fehler zu machen und daraus zu lernen. Sicherlich war es nicht gut jedem zu vertrauen, aber das bedeutete nicht, das es falsch war ein gewisses Grundvertrauen seinen Mitmenschen mitzugeben. Verletzt wurde man immer mal, das ließ sich einfach nicht vermeiden. Es gab und gibt halt Menschen die eifersüchtig sind auf das Glück anderer. Vielleicht auch weil sie es nicht teilen sondern ganz für sich persönlich ausleben wollen. Benny hörte ihr zu und mit jedem Wort das sie verlor bohrten sich seine Fingernägel in sein Fleisch. Wenn er herausbekam, wer sie alles verletzt hatte, würde er mit denen den Boden aufwischen. Niemand verletzte Roxana ungestraft!
Das schlimmste an der Situation war jedoch, das sie plötzlich anfing zu weinen. Etwas das Benjamin überhaupt nicht sehen konnte. Sowas brach ihm das Herz und er konnte nicht einmal etwas tun, um sie daran zu hindern. Ein Lächeln in ihrem Gesicht, ohne die Traurigkeit die sich immer mehr bei ihr niederlegte. Ob sie es gut fand oder nicht war ihm grade herzlich egal, er nahm sie einfach in den Arm und hielt sie sanft  fest, strich über ihre Haare und versuchte sie auf diese Weise ein wenig zu trösten.

"Das ist nicht wahr Roxana, du hast Freunde. Und die wirst du nicht verlieren. Menschen wie mich oder Will, die immer zu dir halten werden. Weißt du, Menschen sind nicht fehlerfrei, das ist die menschliche Natur. Wir lernen nur aus Fehlern. Ja, manche Menschen machen schreckliche Fehler und sind neidisch auf das Glück anderer, besonders auf das Glück von Menschen wie dir, die so lieb und vertrauenswürdig sind wie du. Du bist weder naiv noch dumm, oder sonst irgendetwas. Weißt du, das besondere an dir, was ich immer an dir geliebt habe war, das du so offen bist, so herzlich und aufgeschlossen. Bei dir zu sein fühlte sich immer an als wäre da kein Vorurteil. Viele Menschen haben Vorurteile und lassen dich das von Anfang an spüren. So bist du jedoch nicht und das macht dich zu einem besonderen Menschen, den ich nicht verlieren möchte und bevor ich das tue, klette ich mich lieber an dich und lasse mich von dir mitschleifen, als das ich die Roxana verliere, die ich so schrecklich gern hab. Weißt du, wenn man kocht dann ist jedes Gericht etwas einzigartiges. Selbst wenn 100 Köche alle das gleiche kochen zur gleichen Zeit, ist jedes davon einmalig. Weißt du warum? Weil jeder individuell ist, jeder tut eine andere Mischung an Gewürzen hinein oder anderes Fleisch, er rührt es anders oder macht es mit mehr oder weniger Liebe. Genauso ist es beim Menschen. Die die wirklich die Welt verändern können, die sieht niemand. Menschen wie du, von denen man viel lernen kann, darüber wie die magische Welt und die der Muggle sein könnten. Ich würde dir einen unbrechbaren Schwur sogar darauf leisten, das du mich als Freund niemals verlieren wirst. Denn ich habe gelernt das Freunde wichtig sind und man nicht nur in Guten sondern besonders in schlechten Zeiten sieht, wer für einen da ist. Sicher, man kann nicht vermeiden verletzt zu werden, aber das darf sich keinesfalls in deiner wundervollen Art verändern. Denn in dem Augenblick wo ein guter Koch, sein Gericht absichtlich verschmäht, hat er es ungenießbar gemacht und es wird nie wieder so sein wie früher.", erklärte Benny ihr leise und mit gedämpfter Stimme. Sanft legte er seine Hände auf ihre Schulter und stellte wieder einen Blickkontakt zu ihr her, seine ernste Mine sah in ihre verheulten Augen.
"Lass niemals zu, das deine schlechten Erfahrungen die guten vernichten. Deine Freunde stehen hinter dir,immer. Du darfst dich dadurch nicht von allem abwenden was dir sonst so wichtig ist. Es mögen nur wenige wie du sein, aber diese Menschen sind der Anfang einer Zukunft, für die es sich lohnt sie zu schützen. Außerdem, wem sonst könnte ich die berühmte Harrison Küche beibringen? Wer sollte sonst auserkohren sein? Niemand, richtig. Nur du. Deine Mutter hatte recht, verschließe dich nicht vor diesen Dingen. Als guter Mensch fliegt man leider oft auf die Nase, das heißt aber nicht das alle so sind oder dich keiner mag. Die die dich mögen die bleiben an deiner Seite und werden dir in Zeiten wie diesen ein offenes Ohr bieten. Halte dich an sie. Das sind deine Anker und ich dein Becken. Ich,ich habe dich immer für diese Art bewundert und diese Art ist es die unsere Freundschaft so geformt hat. Das möchte ich nicht verlieren, ich möchte es zu meiner Aufgabe machen dich wieder glücklich zu machen Roxana. Das Lächeln wiederherstellen, das du immer hattest und das jedem der es sah, einfach wieder gute Laune bescherte. Denn mich interessiert ebenso sehr wie es dir geht wie es dich interessiert wie es mir geht." , sein Blick wirkte ehrlich, nichts an ihm sollte eigentlich einen Zweifel daran lassen, dass das was er sagte aufrichtig gemeint war. Tief in seinen Augen lag ein Funkeln, das allerdings nicht dazu passte. Nichts negatives, sondern eher etwas was man nicht hätte deuten können. Nun legte sich sogar ein Lächeln um seine Lippen. "Das ist ein Deal mit dem ich gut leben kann. Wir beide werden zusammenkochen Und ich werde dir meine Geheimrezepte beibringen. Schon bald werden wir beide die besten Köche überhaupt sein!", scherzte er zu ihrer Aufmunterung. "Roxana...solltest je wieder Zweifel daran haben, das ich dir den Rücken kehren könnte, dann sag es. Aber das wird nicht passieren, dafür hast du zuviel Sympathie und an Freundschaft bei mir gewonnen.Ich werde schon dafür sorgen, das du irgendwann wieder lächelst.", sagte er mit einem warmherzigen Blick und drückte sie nochmal in eine feste Umarmung, ehe er sich löste, weil er ihre Nähe zu sehr genoss.
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   So 21 Jan 2018 - 10:25

Benny nahm mich einfach so in den Arm und das überraschte mich. Auf der einen Seite, fühlte es sich schön an und ich wollte das auch. ich wollte das mich jemand in den Arm nahm udn mir sagte, alles würde gut werden. Aber...es tat auch weh, weil ich ihm einfach nicht vertrauen konnte. Irgendetwas in mir sträubte sich dagegen. Vielleicht waren es die Worte die er wählte. Die Worte, die schon so viele andere gesagt haben und trotzdem, wurde ich von ihnen benutzt. Was machte mich so besonders? Diese Frage stellte ich mir immer wieder und fand nichts...Letzendlich schaute die Umwelt doch nur auf das äußere Bild und es war gleich, wie ich innerlich war, solange ich für einen anderen einen Zweck hatte. Ob Freundschaft und Liebe wirklich nur davon abhingen? Darüber hatte ich mir zuvor noch nie Gedanken gemacht, aber es musste so sein. Es gab niemanden, der einen anderen wirklich liebte ohne etwas davon zu haben.  Das schien mir normal zu sein, Benny war mein Freund und als freund wollte er helfen. Anders herum würde ich es genauso machen, aber ich wusste nicht, ob er das nur tat weil er vielleicht ein schlechtes gewissen hatte. Weil er sich von meinen Worten angesprochen fühlte. Auch wenn ich das alles ausschließen wollte, rutschte ich etwas von ihm weg, sodass er mich nicht mehr umarmen konnte. "Schon gut, es ist ebenso. Weißt du ich will nicht, für jeden etwas besonderes sein. Ich möchte normal sein...Weil ich bin wie ich bin. Jeder Mensch hat, etwas besonderes an sich und jeder Mensch ist auf seine Weise...einzigartig. Es ist nichts was man dem anderen sagen müsste, sondern es gehört zu dem was wir sind.,so sehe ich das. Vielleicht ist das auch wieder eine naive und kindische Einstellung, aber so bin ich nun einmal.  Ich möchte niemandem ein Vorurteil gegenüber bringen, weil ich einfach glaube, dass man sich sonst nicht vom Gegenteil überzeugen lassen kann. Es ist falsch auf das Gerede anderer zu hören, die sowas machen...Weil sie die Person oftmals nicht richtig kennen und nicht wissen wie weh sie ihr damit tun. Du nennst diese Eigenschaft an mir besonders, andere naiv und kindlich...Vielleicht bin ich das auch, dann ist es natürlich klar, wieso ich nicht weiß was Liebe ist." ein schmerzliches Lächeln huscht über meine Lippen und mein Blick ging zu Benny. Er wollte mich einfach nur aufmuntern und das wusst ich...Doch waren seine Worte für mich leer und bedeutungslos. Das tat mir mehr weh, als alles andere. Wieso konnte ich meinen freunden nicht mehr trauen? Das selbe Gefühl, hatte ich schon bei Taemin und auch bei William. Sicher seine Worte waren wahr und ich wusste tief in meinem Innern, dass er recht hatte. Aber was sollte ich tun? Wie verhinderte man, dass diese Gefühle immer wieder auf kamen oder man noch einmal in eine Solche Situation geriet? Vielleicht ging das gar nicht. Es könnte doch sein, dass es einfach so ist und ich einfach all das zu lange ignoriert habe. Wieso war das ganze so kompliziert?  Seufzend lies ich mich von dem Klavierhocker rutschten und lag wie ein platter Fisch auf dem Boden. "Das ist alles so unsagbar kompliziert, wenn du das so sagst, klingt alles so leicht. Aber das ist es nicht, weil man nicht einfach reparieren kann was in einem kaputt ist. Ich dachte, ich habe zwei Menschen gefunden die wirklich so denken wie du es beschreibst. Aber...letztendlich war es nur gelogen. Der eine nun er wollte so sein wie die anderen, dabei muss er nicht so sein um geliebt zu werden, niemand muss so sein wie andere um etwas wert zu sein und der andere...Nun er brauchte vielleicht jemand neben sich. Bei dem er sich intelligenter fühlte. ich hab keine Ahnung. Aber ich versuche einfach irgendwie zurecht zu kommen und mich nicht unter kriegen zu lassen. Aber das is schwer...Benny vielleicht gehöre ich wirklich nicht hier her. Vielleicht gerade ich zu sehr nach meinem Großvater und muss, allein sein?  Wobei selbst er jemand gefunden hat...dass macht alles nur frustrierender. " Während ich mit ihm sprach, angelte ich nach den Törtchen. Irgendwie machte mich das alles ziemlich hungrig und als ich endlich eins gegriffen hatte, biss ich auch schon rein. "Manchmal stelle  ich mir vor, wie es wohl währe ein Phönix zu sein oder ein Einhorn, weißt du wieso? Weil ich dann völlig Frei von jeglichem Schmerz wäre, dass wär schön. Dann könnte ich hin fliegen wohin ich will und einfach nur die Welt sehen...hrm selbst der Gedanke ist kindisch oder? ich meine,wein Vogel sein zu wollen, ist nicht normal. Aber es ist schön, wenn man so frei sein kann und einfach gar nichts spürt. Vielleicht sollte ich einfach versuchen, diese Gefühle zu begraben. Liebe brauch keiner zumindest nicht so, Freundschaft braucht man dafür umso mehr oder? Du hast doch bestimmt eine nette Freundin. Jemand der dich einfach mag. Meine Mom würde sagen, du bist die perfekte Mischung. ich glaube auf dich trifft das zu. Du kannst kochen und backen, du bist aufmerksam und liebevoll, empathisch und weißt wann du die Richtigen Worte finden musst, um jemand zu helfen. Dass ist wohl deine besondere Eigenschaft, du selbst zu sein. Jemand der besorgt ist um andere. Ich wette du weißt sogar schon, was du nach der Schule machen magst. Ich weiß es noch immer nicht. Ich wollte Zaubereiministerin werden, aber...für dieses Amt bin ich nicht geeignet. Taemin sagte...sie würden mich nur benutzen. Hm da käme ich vom Regen in die Traufe...Weißt du...ich finde es einfach nicht fair, dass nur die netten auf die Nase fallen und böse einfach alles im Leben haben können, was sie wollen. Ach und Benny beziehe das mit den zweifeln nicht auf dich...Ich zweifel vor allem an mir selbst...Mach dir keine Sorgen ich muss mich einfach verändern, dann hört das auf hoffe ich zumindest. " Während ich mit ihm sprach, starrte ich die Decke des Musikzimmers an, schniefte hier und da und knabberte an meinem Törtchen herum.
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Benjamin Harrison
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Mo 12 Feb 2018 - 20:12

Benny legte sich neben sie auf den Boden während sie redete. Ihre Worte waren mehr als nur schmerzhaft. Sie offenbarten ihm ihr ganzes Dilemma das er nicht ertragen konnte. Der sonst so fröhliche Benny sah sie nun mit seinen großen Augen ein wenig entsetzt an. Sie war völlig von ihrem Weg abgekommen und das nur weil andere sie nicht so akzeptierten wie sie war. Dabei sollten sich viele an ihr ein Beispiel nehmen, zumindest was das glückliche Leben angeht, das gerade wie eine Blume in ihr verwelkt. Ihre Gedanken waren nachvollziehbar, zugleich aber auch erschreckend und düster. Etwas in ihr war zerbrochen das fühlte er und es gab im Moment nichts was er hätte tun können. Aber ihre Worte über Liebe schmerzten ihm am meisten. So wie sie über sich redete hörte es sich an als hätte sie ein Kapitalverbrechen begangen. In ihren Augen war die Trauer zu erkennen, jene die von Einsamkeit, von Enttäuschungen und Verbitterung erzählten. Sie hatte so lange versucht eine Fassade aufrecht zu erhalten und nun brach alles aus ihr heraus und sie hatte keine Ahnung wie sie damit umgehen konnte. Das wirklich schlimme daran war,Benny war sprachlos. Er wusste nicht was er sagen sollte. Es gab nichts das ihr Situation besser gemacht hätte in diesem Augenblick. Was könnte er tun damit es ihr besser ging. Am liebsten hätte er lauthals protestiert und dagegen gehalten, aber was brachte das schon? Letztlich würde sie im Moment das nicht einsehen und es würde die Sachen nicht ungeschehen machen. Was also tun? Sein Vater sagte immer, wenn ein Mädchen traurig sei, musste man viel Geduld und Empathie einsetzen um sie von ihren Trübseligkeiten abzubringen. Ihr Vorstoß ins Reich der Kälte und das sie sich von der Liebe abwenden wollte, konnte Benny nicht zulassen. Gut vielleicht war eine Spur von Eigennutz dabei aber konnte man es ihm verübeln? Er wollte nicht das Roxana sich selbst schadete und mit dieser neuen Einstellung würde sie immer alleine bleiben. Ein guter Freund würde das nicht zulassen.

Sanft lächelte er und legte sich auf die Seite um ihr in die Augen schauen zu können. Das Glänzen in seinen war geprägt von den tiefen Überzeugungen die ihn begleiteten, von der Vertrauenswürdigen Aura die ihn umgab. Er schüttelte den Kopf, "Nein,  verrückt ist das nicht. Denn als Vogel ist man frei, aber man kann auch als Mensch frei sein, wenn man zu dem steht was man ist.", er nahm ihre Hand und legte sie auf ihre eigene Brust. "Das was hier drin schlägt Roxana, das bedeutet Freiheit und wenn du dazu stehst, kann dir egal sein was andere von dir denken. Ich wollte immer eine Wolke sein und über den Himmel schweben. Dann sieht man andere Länder, viele schöne Dinge und ist völlig frei und ohne Verpflichtung. Diejenigen die sich wirklich so mögen wie du bist, wie ich es tue...die werden immer an deiner Seite sein. Es wird immer Menschen geben die einen nicht mögen. Entweder weil sie einen beneiden oder weil sie frustriert oder nur sehr unzufrieden mit sich sind. Lass dich nicht von anderen in dem beeinflussen was du tun willst. Die Welt braucht eine gute, friedfertige Zaubereiministerin. In meinen Augen bist du etwas besonderes und...", er biss sich auf die Lippe und senkte etwas den Blick, denn in diesem Moment wurde ihm klar, das wenn er nicht wollte das sie sich von der Liebe abwandte, er sich ein stückweit verraten musste.

"Außerdem natürlich braucht der Mensch Liebe. Naja was heißt brauchen, also eigentlich hast du recht...aber.Ohne ist man auch irgendwie allein. Sicher man hat Freunde aber es fehlt Zuneigung die man bei anderen Paaren sieht. Schnell wünscht man sich etwas ähnliches. Ich weiß nicht viel über Liebe, nur das es das tollste Gefühle ist das es gibt.ich habe und hatte bisher nie eine Freundin. Verletzt werden kann man immer im Leben, aber so lernt man die Freunde die man hat nur noch mehr dafür schätzen das sie immer bei einem bleiben. Ich glaube das ist eine wichtige Lektion des Lebens. Wenn du dein Vertrauen in deine restlichen Freunde dadurch zunichte machst, bestrafst du nicht nur die die dir Unrecht tun, sondern auch deine Freunde  die für dich da sein wollen. Wenn du dir selber nicht glaubst...dann glaube mir..nur bitte wende dich nicht von allem ab, was dir gut tun kann im Leben...verwehre nicht anderen die Chancen dir Zuneigung geben zu dürfen, nur weil dich zwei Menschen verletzt haben.  Ich möchte das du lächelst...ich möchte dir beweisen das es beides gibt. Und..und...außerdem...also...ich habe dich nicht nur ein bisschen bewundert, Roxana. Eigentlich hab ich gehofft, wenn du... ich meine wenn es dir wieder besser geht...du mit mir...naja ich wollte dich nach den Ferien fragen..ob du mal mit mir ausgehst. ich meine Rendevouz mäßig...wenn du dich jetzt davon abwendest...kann ich dich das nicht mehr fragen. So jetzt ist es raus...jetzt weißt du es...ich möchte meine Roxana so haben wie sie ist...und nicht dieses düstere Wesen was sich wegen solchen Menschen aus dir entwickeln könnte. Dafür bist du mir einfach zuviel wert."


Sein Herz pochte so laut, das er Angst haben musste das sie es hörte. Mittlerweile bereute er es das gesagt zu haben. Denn die Befürchtung lag nahe, das es daneben ging. Vor allem jetzt. Sie würde seine Anfrage vielleicht gar nicht ernst nehmen. Sie vertraute ihm doch nicht einmal wirklich. Er wollte es nicht kaputt machen oder sie unter Druck setzen. Aber irgendwie musste er begründen wieso sie sich nicht von der Liebe abwenden durfte. Vielleicht hatte Benny es übertrieben? Er hoffte jedenfalls das Beste. "Wenn du dich von allem abwendest, würdest du deine Freunde sehr verletzen. Will, mich und alle anderen. Sie wollen dir alle helfen. Die die dich nicht mögen, lass sie aus deinem Leben raus, es zählt nur was du und deine Freunde wirklich von dir denken. Weißt du wenn ich könnte, würde es dir sofort beweisen. Alles um dir zu zeigen, das es gar nicht so duster ist wie du vielleicht denkst."
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Mi 25 Apr 2018 - 4:46

Ben war wirklich ein lieber Kerl, aber Elijah war das auch und dennoch kann man sich in seinen Gefühlen irren. Vielleicht ging ich mit all dem zu hart in Gericht und hatte mich selbst zu sehr bestraft. Andererseits, verunsicherte mich alles was vorfiel, immerhin folgte jedes mal nach einer Freude auch eine Enttäuschung und wieso? Weil ich die Personen am ende doch nervte und man zu Freundlich war um es mir von anfang an zu sagen. Während Ben sprach, sah ich auf seine HAnd und dann wieder zu ihm. Auch wenn da meine Hand auf meiner Brust lag er hat sie dahin gelegt. Hat er mich so betatscht? Machen Jungs das so? Erst verwirrte mich deise geste wirklich, aber als er weiter Sprach verstand ich und musste schmunzeln. irgendwie hatte er recht. Ich würde sicher eine gute Zauberei Ministerin abgeben, vielleicht sollte ich mal ein Praktikum im ministerium machen. Genug Zeit dazu hatte ich ja nun, zumindest in den Ferien. Er pausierte und ich nahm an er sei fertig, also umarmte ich Benjamin und kuschelte meinen Kopf dicht an seine Brust, so konnte ich sein Herz schlagen hören und das war sicher ebenso gutmütig und rein wie meines. Er war immer für andere da und wurde sicher auch oft geärgert, etwas das wir beiden vielleicht gemeinsam hatten. Nichts desto trotz, schien er seine Hoffnung nicht aufzugeben und blieb sich treu. Das war bewundernswert und munterte mich auf. Er sprach weiter und ich hörte ihm zu, die Liebe und Freundschaften nicht aufzugeben, dass war also seine Botschaft. Aber verletzt zu werden, war eine unangenehme Erfahrung, vielleicht war ich einfach nicht so gut darauf vorbereitet. Seine weiteren Worte klangen so lieb und irgendwie vielen sie ihm plötzlich so schwer. Aber wieso? Ich sah zu ihm auf und blinzelte etwas, vielleicht weil er mir fast die Tränen in die Augen trieb, mit dem was er sagte. Doch...es sollte noh viel schlimmer kommen. Gerade als ich anfing, mein Herz zumindest für meine Freunde zu öffnen, gestand mir Benni, was er wirklich empfand und wahrscheinlich, kam er deswegen zu mir. Doch diese Worte...es fühlte sich so an, als habe ich sie schonmal gehört, also löste ich meine umarmung und kniete nun betrübt vor ihm. Was sollte ich nun darauf sagen? Konnte ich das ganze ernst nehmen? irgendwie zeriss es mir das Herz, weil ich nicht wusste, was ich tun sollte. Ich bemerkte nicht, dass mein Lächeln gewichen war und die Angst sich mit den verworrenen Gefühlen vermischt hatte, die seine Worte hinterlassen hatten. Zugleich fühlte ich mich schrecklich alt, so wie die verschmähten Frauen aus den Romanen die lange nach der wahren liebe suchten, nur am ende einsam und alleine zu sein. Was aber sollte ich nun sagen? Egal was ich sagte,mich könnte einen Freund verlieren und das wollte ich nicht, mir wurde einfach so heiß und kalt, mein Herz raste und am liebsten wäre ich weggerannt. Aber ich konnte nicht, weil ich mich so schwer fühlte. Also versuchte ich meine Gedanken zu sammeln und Atmete tief durch, nur um Ben dann anzuschauen."Weißt du...wärst du vor den Ferien gekommen und hättest es mir genauso gesagt, wäre ich wahrscheinlich um dich herum gehüpft und hätte mich sehr darüber gefreut. Aber jetzt...fühlt es sich so an...als wäre es das Mitleid, dass dich dazu treibt sowas zu sagen. Bitte versteh mich nicht falsch, auch wenn ich weiß mit jedem Wort was ich sage, tue ich dir weh...Nichts zu sagen würde das selbe verursachen und ich sollte wohl ebenso ehrlich zu dir sein, wie du zu mir. Also hör mir einfach zu und bitte Hass mich nicht. Ich...weiß nicht ob ich einfach so...noch einmal auf ein Date gehen kann. Ich habe mich überwunden einmal...auf mein Herz zu hören und solchen Worten glauben zu schenken, aber...am ende spürte die Person, dass er nichts empfand. Ich habe angst, dass dir das auch plötzlich klar wird...eine Schwärmerei nichts weiter und dann...gehört dir mein Herz und ich stehe da und mache mich wieder lächerlich. Außerdem verliere ich dann schon wieder einen Freund und ich kann nicht noch jemand verlieren der mich so gern hat wie ich bin. Also würde ich das gerne anders regeln...Denn ich will das versuchen, was du mir gesagt hast. Ich möchte...Mich nicht verschließen. Also...hrm...denke ich müssen wir einen Weg finden, um zu sehen...was wir wirklich wollen. Wir beiden, denn ich bin gerade hin und her gerissen und weiß nicht, was das bedeutet. Also...mache ich dir einen Vorschlag und du musst mir etwas versprechen...und das ist das wichtigste. Ich versuche wieder..." ich pausierte einen Moment und trotz meiner Tränen musste ich lächeln, es war wegen seiner Worte, die so lieb und voller Zuneigung waren, dass sie mich glücklich machten. "Ich versuche wieder deine Roxy zu werden, mich nicht von den schlechten Gedanken vereinnehmen zu lassen und wieder ich selbst zu sein. Vielleicht mit ein bisschen mehr...Widerstandskraft und ohne mir alles gefallen zu lassen. Du wiederum...Verbringst so viel Zeit mit mir wie du willst und findest heraus, ob du dieses Date wirklich willst. Ich für meinen Teil..So sehe ich ob dir wirklich etwas an mir liegt und damit meine ich nicht deine Freundschaft Ben, denn von der bin ich überzeugt. Deine Worte haben mir gezeigt, dass du mich wirklich schätzt. Ich möchte nicht wieder enttäuscht werden. Mein erster Kuss den ich jemand schenkte kam von Herzen und ich will nicht, dass ich ihn wieder umsonst verschenke. Darum möchte ich nicht nur eine Schwärmerei für jemand sein...der mich aus der ferne beobachtet hat. Ich gebe dir die Chance mich besser kennen zu lernen...Nein ich gebe uns die Chance einander besser kennen zu lernen und dann...sehen wir was passiert. Nur bitte ich dich darum, ehrlich zu sein, sobald jemand auftaucht den du gut findest oder...der dein Herz berührt. Das ist meine Bitte an dich...Zumindest wenn ich dich nun nicht völlig verletzt habe und du mir verzeihen kannst, dass ich dich nicht gleich küsse und auf das Date eingehe. Es ist nicht so, dass du mir nicht gefällst, denn das Äußere eines Menschen ist nicht wichtig für mich. Du bist lieb und süß, egal was kommt du bist da und fängst deine Freunde auf. Dein lächeln ist wirklich ansteckend und du hast wundervolle Augen um ehrlich zu sein. Ich frage mich nur ob das genug ist um auf ein Date zu gehen.  Wie du habe ich keine Ahnung davon, wann der richtige Moment ist. Ich weiß aber, dass man wenn man sich nicht sicher ist, dem anderen mehr weh tut, als das man ihm hilft. Ich will dir nicht weh tun, weil du mir wichtig bist. Genauso willst du mir nicht weh tun, weil deine Gefühle weit über die Freundschaft hinaus gehen. Ich kann dir nicht sagen, was ich wirklich empfinde, aber ich kann dir sagen, dass ich nicht abgeneigt wäre mich einmal mit dir zu verabreden, nur möchte ich einfach mehr Sicherheit." Ich legte meine Hand auf seine und streichelte mit dem Daumen sanft darüber. Mein blick richtete sich nunmehr auf meine Geste, als auf sein Gesicht. Ich hatte Angst ihn zu verlieren. Wieso hatte ich überhaupt was gesagt? Das war so frustrierend. Hier gab es keine Notsituation oder doch? War mein Verhalten der Grund für seine Worte oder empfand er wirklich so. Es war frustrierend,dass mich das ganze so verwirrte und so legte ich meinen Kopf auf seinen Schoß. Er sollte einfach spüren, dass ich ihn lieb hatte, denn dessen war ich mir sicher. Dennoch rechnete ich damit, das er mich weg stieß und einfach ging. Aber das müsste ich eben dann aushalten. Dennoch zitterte mein Körper aus Angst, eine weitere Person zu verlieren die ich gern hatte. Ich versuchte das krampfhaft zu unterdrücken, aber irgendwie gelang es mir einfach nicht. Wie doof das ganze mit der Liebe doch war. Wenn man den Eltern glauben mochte, erschien das ganze so leicht, aber wie schwer es war, konnte einem wohl niemand wirklich vermitteln. "Es tut mir so unendlich leid Ben...wenn du nun nicht mehr mit mir reden willst, weil ich Zeit brauche und nicht weiß was ich dir antworten soll ohne dir weh zu tun...verstehe ich das. Ich wollte dich mit meinen Worten nicht verletzen...Aber ich weiß, dass ich es getan habe. Weil ich weder ja noch nein sagen kann. Es wäre gelogen eine so eindeutige Antwort zu geben und ich will dich nicht belügen."
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Mi 16 Mai 2018 - 0:18

Benny lauschte ihren Worten, seine Augen waren wie an ihr festgeklebt. Er ahnte schon von der Sekunde an, wo er ihren Gesichtsausdruck gesehen hatte, das er es zu weit und im falsch Moment getrieben hatte. Ein guter Koch lobte das Essen nicht bevor es nicht fertig war. In diesem Fall war die Zeit einfach die falsche gewesen, um ihr das zu beichten. Innerlich war er etwas bestürzt und hasste das was er gesagt hatte im selben Moment wieder. Er hätte warten sollen, was hatte er sich eigentlich dabei gedacht? Manchmal konnte er auch wirklich selten dämlich sein. Dennoch hörte er ihr zu und lächelte, als sie ihm eine Chance einräumte. Immerhin war sie nicht gänzlich von ihm abgeneigt gewesen und vielleicht nur ganz vielleicht würde sich irgendwann etwas an ihrer Situation ändern. Er begriff was sie sagte und konnte sie gut verstehen, wahrscheinlich würde er genauso reagieren wie sei. Andererseits machte sich Benjamin Sorgen, dass sie sich vielleicht zu sehr in ihrem Schneckenhaus verkroch, weil genau dann würde sie sich vom Rest ihrer Freunde völlig isolieren. Kein schöner Gedanke, aber für Benjamin war das keine Option. Wenn er bemerkte, dass sie sich falsch entwickelte, würde er sie schon zur Seite nehmen. Keiner seiner Freunde, schon gar nicht Will oder  er selbst würden zulassen, das Roxana auf die schiefe Bahn geriet.

Ihre Nähe in diesem Moment tat unwahrscheinlich gut, es war so schön sie im Arm halten zu dürfen, für sie da sein zu können und er würde hier nicht weggehen. Warum sollte er sich von ihr distanzieren? Etwa weil sie nicht sofort über ihn hergefallen war? Das war überhaupt nicht seine Art, außerdem wollte er ihr beweisen, dass er nicht gekommen war um sie zu verletzen oder ihr falsche Gefühle vorzuspielen. Etwas nervös und mit pochendem Herzen dachte er behutsam über seine nächsten Worte nach. "Roxana, ich werde nicht weggehen, ich möchte hier bleiben bei dir. Und egal was du sagst, ich lasse nicht zu das du dich komplett in ein Schneckenhaus zurückziehst. Verstehst du das? Es ist mir egal wie du für mich empfindest, ich bin so oder so für dich da. Das wird sich nicht ändern nur weil du gerade eine schwere Zeit durchmachst. Okay? Ich verspreche dir, dass ich dir soviel Zeit gebe wie du brauchst und vielleicht ergibt sich irgendwann, eine Chance für uns beide. Und wenn diese Chance da ist, möchte ich bei dir sein, um sie gemeinsam mit dir zu ergreifen. Bis dahin, bleiben wir einfach sehr gute Freunde. Egal was du hast, du kannst immer zu mir kommen. ich ehh kann dir vielleicht nicht immer eine Lösung anbieten, aber ich kann Nähe und Trost spenden.", seine Worte hatte er mit einer gewissen Ernsthaftigkeit über die Lippen gebracht und erwiderte ihre Nähe nur zu gerne. Sanft gab er ihr einen Handkuss und legte einen Arm um sie. "Alles im Leben braucht Zeit, es ist genau wie mit dem Essen. Nimmt man sich nicht die Zeit, wird es nicht gut oder man kriegt Bauchschmerzen. Ich bin dir schon dankbar für die Chance die du mir einräumst. Tue mir nur einen Gefallen, bleib wie du bist und verändere dich nicht. Nicht für Menschen die dich nicht schätzen. Das ist es nicht wert. Ich brauche dich, so wie du bist und nicht wie andere dich gerne hätten. Lass uns nichts erzwingen, lass uns die Zeit entscheiden lassen und nur wenn du das Gefühl hast, du empfindest was für mich, kannst du etwas eingehen. Bis dahin lerne ich dich noch etwas besser kennen und du mich auch.", ein freudiges Grinsen trat auf sein Gesicht, während er die Nase rümpfte. Wie konnte man Roxana nicht mögen? Sie war jung, vielleicht etwas naiv aber dafür eine sehr liebe Seele. Genau das schätzte er an ihr so sehr, ihre Art und Weise wie sie unschuldig mit Menschen umging und um jeden bemüht war, der um sie herum war. Das einzige was sie wollte, waren Freundschaften. So etwas sollte man nicht mit Füßen treten. Leider waren die meisten so sehr mit sich selbst beschäftigt das sie gar nicht merkten, welchen einzigartigen Menschen sie hier vernichteten. Einen Menschen der immer nur Gutes tun wollte.

Sanft legte er seinen Kopf auf ihre Schulter ab und wagte es nicht, sich noch einmal zu bewegen. Er wollte bei ihr bleiben und einfach nur spüren das sie da war. Ihre Wärme war alles was ihn in diesem Moment wirklich interessierte. "Roxana? Danke, du hast dich mir geöffnet und du sollst wissen, das bedeutet mir wirklich viel. Weißt du, manche Menschen wissen nicht was sie wollen und dann gehen sie etwas ein ohne sich ihrer Gefühle wirklich bewusst zu sein. Nicht alle meinen so etwas böse und sie wissen, dass sie anderen damit nur Schmerz zufügen. Es gibt nur keinen leichten Weg etwas zu beenden, weißt du? Es ist egal wie man so etwas herüberbringt, am Ende wird der andere eh verletzt. Und ich bin ganz sicher, dass es Menschen gibt die dich so mögen wie du bist und nur von denen solltest du dich wertschätzen lassen, denn das sind die wichtigsten Menschen die man im Leben hat.", erzählte er vor sich hin und gab dabei einen wohligen Ton von sich. Am liebsten würde er einschlafen, einfach mit ihr an seiner Seite auf dem Boden einschlafen und wenn er aufwachte in ihr fröhliches lächelndes Gesicht zu blicken.
"Willst du noch einen Muffin?", fragte er lächelnd und zog das Tablett vor, dass er mitgebracht hatte, um sie mit ihr zu teilen. "Wenn wir uns treffen, kochen wir mal zusammen und ich werde das beste Essen kochen, dass du je probiert hast.", murmelte er und schloss genussvoll die Augen, während er sanft durch ihr Haar strich.
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BeitragThema: Re: Es gibt immer mehr als nur einen Pfad   Do 31 Mai 2018 - 17:58

Benjamin war einfach unsagbar lieb und einen Moment lang wünschte ich mir, er hätte mir seine Gefühle schon viel früher gestanden, aber das war eben nicht so gekommen. Das Schicksal hält eben manches mal andere Wege für uns bereit. Ihm könnte ich niemals weh tun und wieso nicht? Er war einer der Wenigen, denen ich seine Worte glaubte. Aber würde er wirklich immer bleiben? Egal was ich tat? Meine Rache Gefühle konnten nur für einen kurzen Moment gestillt werden und ich verstand einfach nicht wieso. Vielleicht brauchte das ganze einfach Zeit. Geduldig sollte ich sein, dass hatte meine Mutter gesagt. Doch war ich nicht schon viel zu lange geduldig? Eine Tatsache über die ich wirklich nachdachte. Ab wann war der Zeitpunkt, an dem die Geduld ein Ende haben musste? Gab es nur einen Weg anderen zu zeigen wie sehr sie jemand verletzen? Verstanden sie es denn, wenn man es ihnen einfach ins Gesicht sagte? Wahrscheinlich nicht und selbst wenn war es den meisten doch sowieso egal. Allen bis auf Ben und vielleicht noch William. Ben wollte, dass ich bleibe wie ich bin...Wie sollte ich ihm das Versprechen? Ich musste mich ändern um stärker zu werden...Sollte ich ihn also anlügen? Nein das konnte ich nicht. "Ich versuche es Ben, aber ich kann es dir nicht versprechen. Irgendwann werden die Bauchschmerzen eben so stark, dass man das Gefühl hat zu platzen und ausbrechen zu müssen. Bitte sei mir deswegen nicht böse. Ich weiß nicht ob ich in Zukunft Fehler machen werde, dass sind dinge die man einem anderen eben nicht versprechen kann. Aber ich versuche sie zu vermeiden...wenn es sich vermeiden lässt." Er bedankte sich dafür, dass ich mich ihm öffnete. Dabei...wollte ich das eigentlich gar nicht. ich hatte ja jemand der mir helfen wollte und vielleicht konnte sie das auch wirklich im Gegensatz zu den anderen. Aber Ben und William musste ich von all dem fern halten. Ich wollte sie weder verlieren noch wollte ich, dass ihnen etwas passiert. Vielleicht sollte ich Pressy dieses Versprechen noch abnehmen, aber ob sie darauf eingehen würde? ich hoffte es zumindest, doch vielleicht würde sie den beiden dann erst recht weh tun, wenn ich etwas falsch machte. Wobei sie nicht wie eine böse Oma wirkte eher wie eine verwahrloste die einfach Hilfe brauchte. Aber wo auch immer man sie gefangen hielt und wer auch immer mich verschleppt hatte, die Person könnte den beiden weh tun. Das durfte ich nicht zulassen und wenn ich stärker werden würde, dann könnte ich Ben und Will ja beschützen. Einen kurzen Moment lang, sah ich Ben tief in die Augen und setzte ein Lächeln auf. "Ben egal was passiert, ich pass auf dich auf ja? Ich tue dir niemals eh und ich sorge dafür, dass es auch niemand anderes tut, du musst mir nur vertrauen. Wir beide schaffen das schon und dann...werden die anderen schon sehen, was sie davon haben. Denn irgendwann werden sich alle erheben die herum geschubst werden. Jeder erhebt mal seine Stimme nehme ich an...Aber zum Essen kannst du mich gern einladen, nur glaube ich das beste Essen gibt es immer zu Hause bei meiner Mom, zumindest sage ich ihr das immer. Wenn ich dein Essen also besser finde, darfst du es ihr nicht verraten ja? " schmunzelnd sah ich auf das Törtchen das er mir anbot und nahm es in meine Hände. Jetzt in diesem kurzen Moment, hinterfragte ich, ob das was ich tat richtig war. Wie weit war ich bereit zu gehen und wie weit würde ich am ende gehen? Ich wollte das die anderen Spürten wie weh sie mir getan haben, aber vielleicht hatte auch Ben recht und ich sollte einfach so bleiben wie ich war. Andererseits würde sich damit ja nichts ändern nicht wahr? Also musste ich die Sache in die Hand nehmen und Pressy würde mir helfen können, sie hat es versprochen und sie hatte mir schon einmal geholfen. Erstmal aß ich mein zweites Törtchen und machte mir weiter Gedanken über den Weg den ich nun gehen wollte, auch wenn ich keinen vor Augen hatte. Das wichtigste war, der alten Dame zu helfen und danach würde ich mich um meine Probleme kümmern.
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