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 Unendliche Tiefen der Erkenntnis

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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Unendliche Tiefen der Erkenntnis   Do 4 Jan 2018 - 21:23

Datum: 06.09.15 Samstag: Erste Schulwoche

Je tiefer man in die Materie sah, desto mehr kam man zu einer entscheidenen Erkenntnis. Nämlich das die Grenzen mit jedem weiteren neuem Universum an Möglichkeiten dem man sich annäherte, immer mehr ineinander verschwimmten. Das Ringen der Menschen nach Erkenntnis, das ist ein Prozess, dessen Ziel im Unendlichen liegt. Die Philosophie aber ist der Versuch, dieses Ziel auf Anhieb, durch Kurzschluss zu erreichen, der uns ein vollkommenes und unerschütterliches Wissen verbürgt. sagte einmal Stanislaw Lem und ebenso lehrte Platon seinen Schüler das Staunen der Beginn jeder Erkenntnis war. Nur der der mit offenen Augen durch die Welt seinen Weg suchte, würde am Ende erkennen, das man ständig lernen muss. Das einzige was wirklich konstant ist, sind die Dinge unveränderlichen Gegebenheiten die uns die Natur selbst auferlegt. All das waren Gedanken über die Dax die ganze Zeit nachdenken musste, während er sich in der verbotenen Abteilung aufhielt, um dort ein Buch zu studieren, dass mit den alten Texten der Prophezeiungen zusammenfiel. Es hieß darin der Gründer, aber welcher war damit gemeint? in den alten Sagen von Hogwarts wurden bisher nur vier Gründer benannt. Konnte jemand anders noch gemeint sein? Viele Fragen die mit der Übergabe der zweiten Prophezeiung einhergegangen waren. Außerdem hatte er durch zuverlässige Quellen erfahren, dass es eine neue noch viel gefährlichere Fraktion gab, als die alten Todesser. Jemanden mit der Macht der alten längst vergessenen Runenmagie. Es war also Eile angesagt. Dennoch konnte Dax nicht verhehlen das er sich Sorgen um Farine machte. Die Last würde sich nun mit einem mal vergrößern. Die Schwere die auf ihren Schultern saß und auf jenen die nun diesen Kampf fortführten, würde schon bald keine Wahl mehr bleiben als zu handeln. Andernfalls würde die Welt früher oder später der Dunkelheit verfallen. Wenn das Rad sich einmal dreht, wiederholt es sich, genau wie die menschliche Geschichte. Wissen, Weisheit, Erfahrungen all das ist in den langen Jahrzehnten nur sporadisch weitergegeben wurden. Das Wissen um die Vergangenheit ist der Kompass zur Gegenwart und Zukunft, während die Gegenwart das Entscheidungsmittel für die Entschleierung der Zukunft darstellt.

Nachdenklich und vollkommen auf seine Aufgabe konzentriert saß der junge Chantealee dort zwischen den Regalen und las Seite für Seite, suchte nach etwas das ihm Aufschluss gab und tatsächlich wurde er fündig. Doch wenn all das was er herausgefunden hatte der Wahrheit entsprach, wie würde das am Ende ausgehen? Dies war nur ein weiterer Teil der Geschichte, eine Episode, die lediglich über das Fortbestehen der magischen Welt entschied. Das Problem vieler,das sie das Unbekannte fürchteten, könnte am Ende des Weges zu einem Problem werden. Deshalb bedurfte es Menschen mit dem Streben nach Wissen und der Vernunft als Begleiter. Menschen wie die Schulleiterin, wie Louisa und sogar wie der ein oder andere Schüler, der ihm hier in Hogwarts schon aufgefallen war. Hunderte von Gedanken erschienen und verblassten in seinem Kopf, Daten, Namen, Personen, Ereignisse, alles das was er in seinen Erinnerungen und seinem Langzeitgedächtnis gespeichert hatte. Die Antwort befand sich irgendwo dort draußen und nur mit großer Vorsicht und der Bescheidenheit als Hüter des Weges, würde man am Ende die Menschen zu einem sicheren Ende führen können.

Womöglich hatte er die Antwort gefunden die er suchte. Auch wenn es nur eine Legende war, war es nun möglich mehr herauszufinden. Demetrius Lazerus. Es gab die Legende das die vier Gründer von Hogwarts von jemandem zusammengeführt wurden, jemandem der im Schatten verborgen blieb und die Häuser nach den Charaktereigenschaften der vier Menschen um ihn herum erschuf. Sie führten dieses Schloss, das noch bis heute bestand hatte. Diese Legende konnte aber nie verifiziert werden, da es weder Hinweise noch Überlieferungen der Gründer gab, die darauf hinwiesen. Einige nannten diese Person, Schattengestalt. Über die Zeit hinweg jedoch wurde der Mythos einfach beiseite gelegt und als  genau das abgetan. Und da viele garantiert nicht aufhören würden danach zu suchen, aus Gier nach großer Macht oder Reichtum,hat man diese Legende unter Verschluss gestellt. Die Zeit hatte den richtigen Moment gewählt um dieses Wissen preis zugeben. Manchmal war es einfach unnötig einem Rätsel nach zu hängen, die Zeit an sich würde entscheiden wann es angebracht ist, ein Geheimnis zu lüften. Entschlossen weitere Beweise zu finden und herauszufinden wie das mit dem zweiten Teil der Prophezeiung in Einklang stand, schloss er das Buch und stellte es wieder zurück ins Regal, ehe er seinen Zauberstab zog und es für ihn markierte.

Schweigend verließ er danach die verbotene Abteilung und schloss hinter sich die Gittertüre wieder sorgfältig ab. Sein Weg führte ihn in die hintere Ecke, wo er sich ein Buch herauszog und dabei eine junge Schülerin bemerkte. Offenkundig war sie aus Ravenclaw. Sie schien voll konzentriert zu sein und für einen Augenblick blieb Dax Blick an ihr hängen. Was war das? Da lag etwas in ihren Augen, sie besaß die Augen eines Falken, der vorausschauend durch den Himmel spähte und die Aura die auch Louisa damals zu ihm geführt hatte. Für Dax gab es keine Zufälle, nur die Zeit und die Zeit war für ihn ein Fluss, der ihn führte zu seinem Weg welcher oft den Weg anderer kreuzten. Vielleicht war es nicht unbedingt die Zeit, sondern die Magie die den Menschen in gewisse Abschnitte seines Lebens führte. Kurz schloss er die Augen und verschwand von dem Ort wo er gerade gewesen war und würde unmittelbar vor ihr auf dem Tisch im Schneidersitz sitzend wieder erscheinen.Sein Blick war ernst und wirkte nachdenklich wie immer.Seine Hände falteten ein Dreieck mit seinen Fingern. "Der vollendete Geist ist der, welcher nicht mehr nötig hat aus sich herauszugehen, der in sich selbst ganz vollkommen und beschlossen ist.Aber es gibt nichts Unnützes in der Natur, nicht einmal das Unnütze selbst; es ist nichts in dieses Weltall getreten, was darin nicht seinen rechten Platz hätte. Das Buch der Natur ist das Buch des Schicksals. Sie wendet die riesigen Seiten Blatt für Blatt, ohne zu einem einzigen zurückzukehren. Nicht wahr?", ein Test wie gut sie auf ihn einzugehen vermochte und vor allem ob sie sich auf seine Worte überhaupt einließ. Dax testete Menschen auf vielerlei Arten. So testete er Louisa zum Beispiel auch auf viele Arten um ihren Charakter und ihr Potenzial zu erforschen und meistens reichen die Worte die er spricht um das was er sucht in Erfahrung zu bringen. Aber manchmal müssen auch Taten dazu erfolgen. "Wie heißt du? Du hast den Blick eines Falken oder ist es bei dir ein Rabe? Mit welchem Tier würdest du dich gleichsetzen und wieso?", fragte er und legte den Kopf leicht schief.


Zuletzt von Dax M.Chantealee am Mi 17 Jan 2018 - 0:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mirella Morin
Schülerin - Ravenclaw || Metamorphmagus
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BeitragThema: Re: Unendliche Tiefen der Erkenntnis   Fr 5 Jan 2018 - 1:32

Seit den frühen Morgenstunden saß die Ravenclaw in einer gemütlichen Ecke der Bibliothek und sog die Worte in dem Buch für Zaubertränke, welches sie gerade las, auf wie ein Schwamm das Wasser. Es war schon wieder der Trank der lebenden Toten, an dem sie saß, so wie Gestern bevor das Gespräch mit Olivia angefangen hatte und sie anschließend ihr kleines Abenteuer erlebt hatten. Vor sich auf dem Tisch hatte sie eine Liste der benötigten Zutaten ausgebreitet, unter der jeweiligen Zutat die genaue Anwendung und Zubereitung für den Trank und inwiefern sie kompatibel zu den anderen Zutaten ist sowie wieso sie so wichtig für den Trank ist. Man könnte meinen das Mirella sich nun bereit dazu fühlte den Trank auch zu brauen, aber das war sie nicht. Noch lange nicht. Und vor allem würde sie ihn nicht in Hogwarts und während der Schulzeit brauen! Dazu müsste sie schon bis zu den Ferien warten und versuchen sich in ihrem Haus in Dublin in ihren kleinen Tränkekeller zurückzuziehen ohne das ihr Vater es bemerken würde. Alexander war ein sehr netter Mann und ein liebevoller Vater der seinen Kindern bei ihren Wünschen und Zukunftsvorbereitungen so gut wie nie im Weg stand, aber sobald es darum ging irgendwelche ›Gefährlichen‹ Tränke zu brauen oder Zauber zu lernen stellte er sich plötzlich Quer. Verschloss ihren Tränkekeller oder nahm ihr ihren heimlich aus seinem versteck genommenen Zauberstab weg. Mirella verstand, wieso ihr Vater, das tat. Er war besorgt um sie, aber sie war älter und besser geworden. Sie würde ihren Bruder wohl kaum wieder in ein Nilpferd verwandeln, wie damals in der ersten Klasse. Den Rückzauber dazu beherrschte sie mittlerweile im Schlaf! Seufzend schüttelte die Hexe ihren Kopf, um diese unwichtigen Gedanke aus ihrem Gehirn zu entfernen. Sie sollte sich auf die Zutaten konzentrieren und nicht auf peinliche Zauberunfälle die ihr in der ersten Klasse widerfahren sind! Noch einmal sah sich die Schülerin das Rezept ganz genau an, murmelte dabei leise vor sich hin.

„Affodillwurzel sehr fein kleinhacken, in Wermutsud kochen.“ las sie leise den ersten Satz des Rezeptes vor. Dann schnappte sich Mirella ihre Zutatenliste und schrieb sich einige Sachen auf:
›Affodillwurzel → wird in der griechischen Mythologie besondere Bedeutung für den Zugang zum Totenreich zugesprochen, leicht giftig und als Heilpflanze nur äußerlich anwendbar. Erweichend, gegen Hautprobleme, Wundheilmittel. Sehr niedrig dosiert, in Teemischungen, homöopathisch oder äußerlich anwendbar. Im Trank nicht mehr als die empfohlene Menge verwenden.
Folge bei zu hoher Dosierung: Tod.
Wermut → als Heilpflanze in Tee gekocht gegen Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Erbrechen und Durchfall, bei Missbrauch oder zu hoher Dosierung: Lähmungen, Zuckungen, Betäubungen. Bei zu hoher Dosierung tot. Wächst bevorzugt auf trockenem oder auf sandig-tonigen Böden in der Nähe von Wasserläufern in Höhen bis zu 3500 Meter. Kommt natürlich in gemäßigten Eurasien sowie in Nordafrika vor. (MERKE – Nachschlagen für mehr Information!)‹


Wie immer komplett in ihrer Gedankenwelt versunken bekam, Mirella nicht mehr mit was in ihrer Umgebung vor sich ging. So bemerkte sie auch den Unbekannten Mann nicht, der sie kurze Zeit beobachtete, nur um plötzlich zu verschwinden und vor sich auf dem Tisch wieder auftauchte. Erst als er anfing zu sprechen schreckte Mirella aus ihren Gedanken und sah auf. Leicht legte sie den Kopf schief. Ein seltsamer Gesprächseinstieg aber sie sollte sich nicht daran stören.
„Friedrich Schiller? ›Aber es zeigte sich, dass jene drei sich nicht in einem materiellen Auseinander denken lassen, sondern nur als Bestimmung eines Geistes. Das, was sein wird, war also nun bestimmt als Geist, und wir können sagen: das, was sein wird, als solches gesetzt oder festgehalten, ist Geist, und zwar vollendeter Geist.‹ Ich bin mich nicht ganz sicher was Michel, Seigneur de Montaigne, mit diesem Zitat sagen sollte, aber ich finde die Natur ist etwas Wunderschönes und alles was in und mit ihr Passiert ist vom Weg der Zeit vorherbestimmt. Man sollte sie achten und Schätzen kann aber die Wunden der Zeit nicht verhindern oder heilen, sondern sollte sie hinnehmen so, wie sie sind. Aber ist nicht der Mensch einzig und allein ein großes Fragezeichen im Buch der Natur? Ein Wesen, eine Spezies, von der niemand so recht weiß was ihr Nutzen ist und wo ihr eigentümlicher Platz?“ Sie wusste nicht, ob es das war was der Mann hören wollte aber es war das, was sie dachte – oder was sie zumindest gelesen hatte und so war es ihr egal, ob sie seine Erwartungen erreicht hatte oder nicht. Für sie war ihre Antwort vollkommen korrekt gewesen, wenn auch in ihrem inneren ein Drang heranwuchs mal wieder zu beweisen, welches Wissen sie sich in all den Jahren erlesen hatte.
„Mein Name ist Mirella Morin. Der Rabe kommt einem mir gleichzusetzenden Tier schon sehr nahe. Sie können gut improvisieren und überleben somit sogar komplexe Labortest und Futtermangel. An Affen und Delfine komme ich emotional nicht heran. Sie gehen besser mit Gefühlen um und zeigen zwischenmenschliches oder eher gesagt Zwischen tierisches, Verhalten ohne Probleme gerade heraus, wozu ich wie mir immer Gesagt wird nicht fähig bin. Also denke ich ist der Rabe ein würdiger Vergleich. Und Sie, Sir? Was ist ihr Name und mit welchem Tier sind Sie Gleichzusetzen?"
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: Unendliche Tiefen der Erkenntnis   Mo 29 Jan 2018 - 19:53

Was war das? Das in ihren Augen, sie wirkte wie eine Hexe gänzlich anderer Art. Es war selten das Schüler seine Weisheiten so genau beantworteten. Das letzte Mal hatte er so etwas bei Louisa gesehen. Mirella wirkte nicht wie jemand der nur oberflächlich auf etwas sah. Doch hatte er nicht mit dieser Antwort gerechnet. Er hob die Augenbrauen und musterte das Mädchen nachdenklich, ehe er die Fingerkuppen aneinanderlegte. Die meisten würden sein plötzliches Auftauchen verurteilen, aber nicht sie. Sie wirkte wie die Ruhe selbst und doch spürte er, das da mehr hintersteckte. Nein, das war keine Ruhe. Aber was dann? Dieser Blick ließ ihn nachdenken und das was sie von sich gab, machte durchaus Sinn. Einen Moment lang schwieg er, ehe er beschloss näher darauf einzugehen.
"Die Natur ist nicht nur wunderschön, sie ist einzigartig und stellt ein großes geeintes Gleichgewicht dar. Der Geist, das vollendete Bewusstsein ist jenes das diese Natur erlebt. Aber nicht oberflächlich, denn ein voll geöffnetes Bewusstsein erkennt das große Ganze. Das dritte Auge der Erkenntnis und Weisheit ist in einem nicht verschlossenem Geist am stärksten geöffnet. Auch genannt das Kronenchakra. Wie Heraklit sagte, man könne niemals zweimal in denselben Fluss springen, weil alles ist im Fluss und verändert sich ständig. Sei gewiss, das der Mensch seinen Platz in der Natur hat. Womöglich sogar einen zweigeteilten Platz. Der eine dient dazu sowohl Fleisch- als auch Pflanzenfresser in ihren Ausmaßen in Grenzen zu halten oder aber das Bewusstsein des Menschen ist das Bewusstsein der Natur. Bedeutet, das Bewusstsein aller Menschen als Fusion eines Ganzen, hat die Natur etwas hervorgebracht womit sie sich ermöglicht sich selbst und ihre Umgebung wahrzunehmen. Doch das ist nichts Menschen alleinige Aufgabe. Jedes Wesen, stellt einen Teil eines symbiotischen Kreises dar. Was das eine Wesen betrifft, betrifft auch das andere. Jedes dieser Wesen, nimmt als Bewusstsein die Welt ganz anders wahr. Eine andere Facette. Vielleicht ist das ein Teil des Platzes den der Mensch in der Natur besitzt. Über sich selbst und das Universum zu nachzudenken. Dies ist die wohl rätselhafteste Form des Denkens, denn fürs Überleben in der Natur nicht notwendig aber fürs erleben schon viel mehr. Würdest du dem zustimmen?", fragte er ruhig und legte den Kopf schief, als sie begann sich mit mehreren Tieren zu vergleichen. Beachtliche Leistung für eine so junge Frau. Vielleicht war ihr Shi stärker als er zu Anfang gedacht hatte. es gab Menschen - wenn auch wenige - denen das Glück beschert war, ohne etwas dafür zu tun, das Kronenchakra im Kopf erweckt zu haben. Das dritte Auge, das für Weisheit, Erkenntnis aber auch für Voraussicht steht. Sie schien eine sehr gute Selbstreflektion zu haben, obgleich Dax immer noch an ihren Hintergründen zweifelte.

Ihre Offenheit und Direktheit faszinierte Dax. Ein Beispiel an guter Bildung und vor allem an Erkenntnis. "Man nennt mich Dax. Eine sehr interessante und durchaus plausible Begründung für die Wahl deines Tieres. Und doch besitzt wahrlich Emotionen, nur hast du gelernt sie zu verbergen, zu vergraben. Das solltest du hinterfragen. Obgleich es dir zu helfen scheint dich auf eine gewisse Art und Weise weiterzuentwickeln, aber da steckt mehr hinter, denke ich.", deutete er an ohne zu wissen oder zu erahnen das dahinterstecken könnte. "Nun um dir deine Frage ebenso deutlich zu beantworten. Man kann mich mit einem Specht vergleichen. Ich bin in Gedanken und auch so ein rastloser Mensch, immer auf der Suche nach Erkenntnis, Wissen und Erfahrung. Wie ein Vogel in Gedanken frei und ständig im Flug. Doch wenn ich einen geeigneten Baum sehe, ist es wie mit dem Streben nach Wissen und Erkenntnis. Ich klopfe solange dagegen, bis ich erhalte was ich will.", er musterte sie ein weiteres Mal, sein ernster Blick blieb auf ihr haften. Regungslos blieb er vor ihr sitzen. Dax konnte nicht anders als sie einem Test zu unterziehen, den er schon bei vielen Menschen gemacht hatte. Hierbei ging es einerseits um Wahrnehmung aber auch darum über die Wahrnehmung hinauszugehen.
"Wenn du die Sterne siehst, was siehst du da? Siehst du das Materielle oder mehr als das? Und wenn du mehr siehst, was siehst du genau?", fragte er und ließ ihr Zeit zu antworten, ehe er fortfuhr mit der nächsten Frage, die mehr etwas damit zu tun hatte, herauszufinden was eigentlich ihr Ziel war, wenn sie überhaupt eines verfolgte. Normalerweise gab es bestimmte Ziele die Menschen wie sie erreichen wollten. Er besaß den Ehrgeiz die Welt verstehen zu wollen, zu begreifen wie die Magie mit der Natur übereinstimmte, wie die Menschen damit zu tun hatten, wie alles miteinander verbunden war. Die Fäden die das Geflecht von Universum, Lebewesen und Natur zusammen hielten. Was für ein Geflecht mochte das sein?
"Was ist es was dich antreibt dein Wissen zu vergrößern. Ich sehe deine Notizen und frage mich, was dein Streben ist, wonach suchst?", schweigend sah er sie an und war absolut tiefenentspannt, obgleich er sich viele Fragen stellte. Er war gespannt was sie ihm antworten würde, nur um zu erkennen was in ihr steckte und wie viel sie wirklich begriff. Vielleicht sah sie diese Welt auch mit Augen die Dax bisher nicht gesehen hatte. Diese Möglichkeit durfte er nicht ausschließen. Alles andere wäre Voreingenommenheit und dem wollte er sich nicht hingeben. Neue Meinungen waren neue Erkenntnisse, neue Erkenntnisse bildeten in seinem Leben neue Pfade. Deswegen machte es ihm nichts aus, wenn jemand seine Meinung nicht teilte. Er wusste, dass er noch längst nicht alles wusste und das er sich selbst mit seinen Theorien nicht sicher sein konnte, das er am Ende recht behielt oder eben nicht. Wie Sokrates einst sagte, wie müssen lernen, lernen und wieder lernen, nur um am Ende zu verstehen, das wir nichts aber auch absolut gar nichts wissen, außer das wir wirklich sind. Eine niederschmetternde Erkenntnis, die vielleicht etwas zu sehr auf leichte Schultern genommen wurde. Sicherlich gab es Konstanten, nicht viele aber einige die den Rahmen des großes Bildes absteckten und die Gesetze der Natur herleiteten.
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