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 "Cogito ergo sum"

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Titus Haddock
Schüler - Hufflepuff
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Charakterbogen
EP:
1836/2000  (1836/2000)

BeitragThema: "Cogito ergo sum"   So 31 Dez 2017 - 14:52

Single Quest: Ich denke, also bin ich


Draußen fiel der Schnee in dicken Flocken und verschluckte die meisten Geräusche, als wäre die Welt außerhalb des Schlosses nur ein Stummfilm. Titus Haddock stieg zitternd aus der Badewanne, das Wasser war für seinen Geschmack viel zu schnell kalt geworden. Triefend schlüpfte er in seinen Bademantel und sah aus dem Fenster. Mit dem immer dunkler werdenden Himmel, verstrichen die letzten Stunden der Weihnachtsferien und der Hufflepuff konnte sein Spiegelbild immer deutlicher im Glas der Fensterscheibe erkennen. Er war selbst überrascht über seinen ernsten Blick, den er so selten an sich sah und dennoch fand er, dass er im Großen und Ganzen weit weniger erschöpft und ausgelaugt aussah, als er sich fühlte. Innerlich war er unruhig und gestresst. Ein Zustand mit dem er in der Regel gut klar kam, war er doch von Natur aus ein sehr optimistischer Mensch mit sonnigem Gemüt. Aber gerade schien er sich in einem Moment zwischen hier und dort zu befinden. Gestern und morgen. Weihnachten war vorbei, doch die Schule würde erst morgen wieder beginnen. Titus liebte die Weihnachtszeit, die er mit seiner Familie verbrachte, aber gleichzeitig ging er auch gerne nach Hogwarts, genoss die Möglichkeit, sowohl das Leben eines Zauberers als auch das eines Muggels führen zu können. Ein Moment voller Ruhe, während er sich selbst in die Augen blickte, der so kurz war und gleichzeitig voller Sorge, dass er ihm eher wie Stunden vorkam. Titus schaute selten zurück, Vergangenes konnte man sowieso nicht mehr ändern, die Zukunft war das was zählte, aber gerade überkam ihm die unendliche Last der letzten beiden Schuljahre die noch vor ihm lagen und es fühlte sich an, als könnte er sie niemals überstehen. Was die Schule anging war er kein schlechter Schüler, aber auch kein außerordentlich guter, er war bestenfalls Durchschnitt, womit sich Titus aber nicht zufrieden geben konnte. Er gab sich jeden Tag die größte Mühe, denn er wusste dass er es sich sonst später nicht würde verzeihen können, wenn er sich einfach mit dem Mittelmaß zufrieden gab. Damals war es ihm noch leicht gefallen, seine Noten auf einem guten Stand zu halten, aber nun wurde es immer schwerer, je näher Titus dem Schulabschluss kam, was ja auch nur allzu verständlich war, doch sein Drang sich zu bemühen war wie ein Zwang. Einerseits konnte der Hufflepuff es kaum erwarten die Schule abzuschließen und seinen eigenen Weg zu gehen und andererseits ging er gerne nach Hogwarts. So viel war passiert seit seinem ersten Schuljahr hier und dennoch hatte er das Gefühl genauso schlechte Zukunftspläne zu haben wie früher schon. Aber Titus hatte sich seit der ersten Klasse auch verändert. Zumindest hoffte er, dass er nicht mehr der unsichere, verpeilte Junge von früher war. Nun, verpeilt vielleicht schon manchmal, aber unsicher bestimmt nicht, außer in so raren Momenten wie diesem. 
Titus strich sie die Haare zurück, die vom Baden noch ganz nass waren. Momentan hatten sie genau die richtige Länge. Früher hatte seine Mutter sie immer wieder ganz kurz geschnitten, weil sie so viel pflegeleichter waren für einen Jungen, der viel zu ungeduldig war, um sich um ungekämmte Haare zu kümmern. Was sich absolut nicht verändert hatte, seit seinem ersten Tag hier, war das fröhliche Lächeln, das ihn so ausmachte, und seitdem auch nicht sein Strahlen verloren hatte. Titus ernster Gesichtsausdruck verschwand - er war eigentlich nur für wenige Sekunden dagewesen - und dann lächelte er seinem eigenen Spiegelbild entgegen und das Glänzen trat zurück in seine braunen Augen. Er wandte sie ab, trocknete seine nun aufgewärmten Glieder und schlüpfte in seine Kleidung. Dabei stolperte er so halb in die Hose und konnte bereits wieder über sich selbst lachen. Eines der Dinge die er in Hogwarts am meisten vermisste, war das Tanzen. Früher hatte es ihm wirklich geholfen, er war ja beinahe als hyperaktiv abgestempelt worden. So hatte er seine Leidenschaft zum Tanzen entdeckt, doch in Hogwarts gab es eher selten die Möglichkeit diese auszuleben. Daher war es wohl auch verständlich, dass Titus es gar nicht leiden konnte, lange still sitzen zu müssen. Dann fühlte er sich eingezwängt und alles in ihm sträubte sich immer mehr dagegen. Das war jedoch im Unterricht meist unvermeidbar. Dann dachte Titus lieber an all die Dinge die er an Hogwarts so liebte und die ihn sowieso die meiste Zeit ablenkten. Seine Mitschüler und Freunde, von denen er einige sogar ebenso als Familie ansah, wie die in die er hineingeboren worden war. Der Unterricht, der fast nie langweilig wurde, Quidditchspiele und -wetten und Hogsmeadewochenenden an denen er das gewonnene Geld wieder verprasste. Für ihn gab es so viele Gründe gerne hier zu sein. Er schätzte seine Freunde sehr. Jeder von ihnen, ob Muggel oder Zauberer, hatte wahrscheinlich mindestens eine gute Eigenschaft, von der sich Titus gerne mal eine Scheibe abschneiden würde und das war ganz und gar positiv gemeint. Denn wie sollte man auch mit jemandem befreundet sein, zu dem einem nur schlechtes einfiel? Das hatte doch nichts mehr mit Respekt zutun. So zufrieden der Hufflepuff auch mit sich war, so gab es doch hin und wieder auch Situationen in denen er sich wünschte, etwas mehr wie seine Freunde zu sein. Wenn er sich zum Beispiel manchmal besser konzentrieren könnte, dann würde ihm das Üben eines so manchen Zaubers sicherlich nicht so schwer fallen. Oder wenn er nicht so tollpatschig wäre, dann könnte er selbst mit seinen Freunden Quidditch spielen und für sein Haus um den Pokal kämpfen. Aber lange darüber nachzugrübeln, was wäre wenn, war so gar nicht Titus’ Art. Er war so wie er ist und das war gut so und würde sich auch nicht ändern, andernfalls wäre das Leben langweilig und das kam für Titus so gar nicht in Frage.
Langsam wurde es Zeit für das Abendessen. Titus Haddock verspürte eine große Lust auf Kürbissaft und Pastete. Schnell verließ er das Badezimmer, lief voller Vorfreude auf die kommende Woche, den Gang hinunter und steuerte den Weg in die Große Halle an, wo seine Freunde bereits auf ihn warteten.
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