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 Misfit. Rebel. Troublemaker.

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Ruby Clark
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BeitragThema: Misfit. Rebel. Troublemaker.   So 31 Dez 2017 - 14:38

Misfit. Rebel. Troublemaker.
Dax & Ruby | 03.09.2015 | privat | Schicksal: ja


Es waren die Ereignisse des Vortages, welche die ehemalige Hufflepuff an diesem Vormittag zu Flourish & Blotts in die Winkelgasse geführt hatten. Noch immer bekam sie eine Gänsehaut wenn sie daran dachte, dass ihre Fahrlässigkeit dem jungen Simon beinahe das Leben gekostet hätte. Am Vortag hatte die junge Hexe die Tür zu ihren Privaträumen unverschlossen gelassen. Der Waisenjunge hatte diese Gelegenheit genutzt, um die kleine Trankwerkstatt von Ruby zu erkunden. Dabei hatte er ausgerechnet vom Wolfswurz gekostet und konnte glücklicherweise im St. Mungos gerettet werden.
Zwar hatte die junge Frau sich vorgenommen noch genauer darauf zu achten die Tür stets verschlossen zu halten, jedoch wollte sie sich für den Fall der Fälle auch anderweitig absichern. An diesem Tag sollte also ein Buch über Gegengifte Einzug in ihre Sammlung finden. Es wäre am sichersten, wenn sie für jedes Toxin auch ein Gegenmittel auf Lager hätte. Das konnte Leben retten und ersparte ihr die Begegnung mit arroganten reinblütigen Heilern, wie diesem Doctor Macmillan.
Doch auch an diesem Tag wollte das Schicksal sie offenbar herausfordern. Neben Ruby befanden sich nämlich noch einige andere Kunden im Laden und waren auf der Suche nach verschiedener Literatur. Keinen von diesen schenkte sie besondere Beachtung, bis einer von ihnen sich offensichtlich an der ausführlichen Beratung zu stören schien, welche der einzige Verkäufer für Ruby durchführte. "Und dieses Buch enthält alle gängigen Gegengifte?", versicherte sich die junge Frau, als ein Mann fortgeschrittenen Alters, welcher schon zuvor einige Male ungeduldig gestöhnt hatte, sich in das Beratungsgespräch einmischte. "Wollen Sie sich nicht lieber um Kunden kümmern, die nicht offensichtlich zu arm sind, um sich auch nur eines ihrer Werke leisten zu können?" Ein wenig verwundert drehte sich die blonde Hexe zur Quelle dieser Stimme um. Vor ihr Stand ein dunkelblonder Mann in einem Anzug, welcher vermutlich mehr gekostet hatte, als Rubys gesamter Kleiderschrankinhalt zusammen. Aus grauen Augen blickte er auf die etwas kleinere Frau mit der ausgebleichten Jeansjacke und der leicht schief sitzenden Wollmütze herab. Ruby war sich sicher, dass sie das Gesicht des Mannes schon einmal irgendwo gesehen hatte. Woher sie ihn kannte und wer er war, wollte ihr jedoch nicht einfallen.
"Sir, die Dame war vor Ihnen hier", entgegnete der Verkäufer mit einem entschlossenen Blick. Es bedurfte keiner großen Menschenkenntnis, um festzustellen, dass der Mann im teuren Anzug nicht daran gewöhnt war, dass man ihn ablehnte. "Hören Sie mal...!"
Ruby entschloss sich dazu den feinen Herren mitten in seinem Satz zu unterbrechen: "Hören Sie schlecht? Oder sind Sie einfach dumm? Was der Herr Ihnen sagen wollte ist, dass Sie sich verpissen sollen!" Ein freches Grinsen lag auf den Lippen der ehemaligen Hufflepuff. Sie griff in solchen Situationen gerne auf diese ungehobene Ausdrucksweise zurück. Menschen wie der dunkelblonde Mann rechneten einfach nicht damit, dass man ihnen derart begegnete.
"Weißt du eigentlich wen du hier vor dir hast, du Göre?", entfuhr es dem zweifellos erbosten Herren, als dieser die junge Hexe aus verengten Augen anfunkelte. Tatsächlich fiel in diesem Moment der Groschen. Sie kannte den Mann aus der Zeitung und er gehörte zu genau der gesellschaftlichen Schicht, welcher sie ihn aufgrund seines Verhaltens zugeordnet hätte. Es handelte sich bei diesem Mann um keinen geringeren als den Leiter des Campbell Hotelimperiums Logan James Campbell. Ein reicher, arroganter und natürlich reinblütiger Unternehmer, welcher im Tagesprophet in letzter Zeit vor allem darum Erwähnung fand, weil seine vier Kinder sich von ihm abgewendet hatten. Auslöser war eine von ihm geplante Zwangsverlobung seines Sohnes gewesen. Dieser Mann verkörperte alles was die junge Hexe an der magischen Gesellschaft so sehr verabscheute, weshalb sie innerlich zu kochen begann.  
"Oh mein Gott! Mister Campbell! Wie konnte ich nur so unangebracht mit Ihnen umgehen? Lassen Sie mich das korrigieren!" Ein zufriedenes Lächeln lag auf den Lippen des dunkelblonden Zauberers, als dieser die scheinbare Wirkung seiner bloßen Anwesenheit zu genießen schien. Als Ruby jedoch frech Grinste und dem arroganten Reinblüter dann mitten ins Gesicht spuckte, weichte der Stolz einer ungezügelten Wut. "Dir werde ich Manieren beibringen!" Der Mann hob die Hand zum Schlag. Ruby hatte mit einer solchen Reaktion nicht gerechnet. Sie versuchte zurück zu weichen, doch die Ladentheke hielt sie davon ab.
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   So 7 Jan 2018 - 19:26

Die Tage wurden länger, die Abende kürzer. Die Welt drehte sich weiter trotz der vielen schrecklichen Artikel im Tagespropheten. So auch Dax Studium der Magie und ihrer Auswirkungen. Er war auf der Suche nach einem Buch, was ihn darüber aufklärte, wie eine gewisse Sorte von Flüchen sich auf den Menschen oder auf Gegenstände auswirkte. Schweigend  stand er in einer Ecke von Flourish & Blotts, ganz in einen schwarzen Trenchcoat gehüllt und dem schwarzen T-Shirt darunter, las er gedankenverloren jeden einzelnen Satz. Seine Augen verengten sich zu Schlitzen, seine Hände waren ruhig und sein Körper gegen die Wand gelehnt. Er hatte die einzigartige Gabe, seine Außenwelt auszusperren wenn er einmal in etwas vertieft war und bevor er das Buch für seine Sammlung erwarb, wollte er erst sehen ob es dafür auch geeignet war. Der Tag war soweit ruhig verlaufen, seine Nachforschungen zum zweiten Teil des Prophezeiung hatten bereits erste Hinweise ergeben. Hinweise, die er benötigte um den Rest des Puzzles zusammenzusetzen. In der verbotenen Abteilung in der Bibliothek von Hogwarts hatte er in einem der unter Verschluss gehaltenen Bücher etwas gefunden, was ihn stutzig gemacht hatte. Es gab damals noch eine weitere Quelle die die Ressourcen von Hogwarts beschafften und auch der Bau wurde nicht ohne weiteres auf die Beine gestellt. In alten Aufzeichnungen gab es eine Lücke, besonders da wo nicht geklärt werden konnte wer die vier Gründer von Hogwarts zusammengeführt hatte.  Ergo gab es noch jemanden der in ihrem Hintergrund fungierte und die Fäden gezogen hatte, jemand der die vier zu einer Einheit vereinte und dazu brachte eine magische Schule zu errichten. Aber wieso? Und wieso war er in Zusammenhang mit dieser Magie so wichtig? Welche Rolle spielte er in diesem ganzen Puzzle? Egal wie sehr Dax sich zu fokussieren versuchte, alle Fäden liefen bei dieser Person zusammen. Mit ihr stand und fiel alles. Mit anderen Worten, die Ursache der Veränderungen konnte nur behoben werden, indem man das fand was im zweiten Teil vorhergesagt wurde.

Da er aber noch Zeit für weitere Recherchen brauchte,hatte er sich auch noch einige andere Exemplare zugelegt,die mit der Geschichte der magischen Welt zusammenhing. Vielleicht gab es dort einen weiteren Zusammenhang mit Ereignissen die Historiker niedergeschrieben hatten. Seine Augen glitten weiter über das Buch, während seine Gedanken allerdings weit entfernt waren, irgendwo dort draußen. Daher klappte er das Buch zu und beschloss es zu kaufen, aber offensichtlich war er nicht schnell  genug gewesen, denn mindestens drei weitere Personen standen vor ihm. Eine junge Frau, ein älterer gut gestellter Mann und eine ältere Hexe dahinter. Schweigend beobachtete er das Geschehen vorne und hatte jetzt schon bereits vorsorglich seinen Zauberstab gezogen, schon in dem Moment in dem der Mann lauter wurde. Dax glaubte von sich aus eine relativ gute Kenntnis darüber zu haben, wie unkontrollierte Gefühle und ein unausgeglichenes Shi wie bei diesem Mann sich auf seine Handlungen auswirkten. Dennoch wartete er ab und als der Mann letztlich endlich zum Schlag ausholte hatte Dax die Worte bereits gedacht. Imperdimenta, ein Zauber der ihn in seiner Bewegung erstarren lassen würde. Seine Hand war zwar immer noch zum Schlag erhoben, aber er konnte sie nicht mehr bewegen, geschweige denn die Bewegung ausführen. Dann trat Dax aus der Schlange heraus und stellte sich mittig neben der jungen Frau und dem Mann von hohem Stand.
Sein Blick war ruhig, er wirkte nicht einmal wirklich erregt oder wütend auf einen der beiden. "Drei Dinge im Leben sind wie ein Bummerang der zurückschlägt, wenn man es nicht erwartet. Reichtum, Gier und eine Handlung in Wut. Der Weise hört zu, der Dumme schlägt zu. Lerne zu sehen und verschließe die Augen nicht vor der Welt.", belehrte er den Mann und wandte sich zu Ruby mit einem ebenso ruhigen Blick, der zum Teil auch mahnend wirkte. "Viele Menschen reden viel, sagen aber wenig. Andere sagen gar nichts, aber sie verstehen zumindest, gewisse Dinge nicht in sich aufzunehmen. Manchmal ist es besser nichts zu tun, als übersturzt und provokativ zu handeln.", sagte er und sein Blick glitt wieder zu dem Mann, ehe Dax seinen Arm hob und den Arm des Mannes runterdrückte und den Kopf schüttelte.
"Lernen sie passiv walten zu lassen. Erheben sie nicht wieder die Hand.", sagte er und löste den Zauber von dem Mann wieder auf, schien ihn aber noch zu beobachten. Dax musterte sie und sah dann zu dem Verkäufer und legte ihm ein Säckchen mit Gallionen da hin. "Dies sollte ihre Bezahlung sein für das Buch das ich erwerben wollte und auch für das Buch der jungen Frau", murmelte er und machte mit dem Kopf einen knicks um sich zu verabschieden. Er signalisierte der Frau zu gehen und war gewillt dasselbe zu tun.
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   So 7 Jan 2018 - 21:06

In Erwartung des Schlages kniff die junge Hexe die Augen zu und hob die Hände, um schlimmeres zu verhindern, während sie sich so stark es ging gegen die Ladentheke presste, um möglichst weit von dem aggressiven Campbell weg zu sein. Sie war sich sicher, dass er sie jeden Moment treffen würde, weshalb sich der Körper der ehemaligen Hufflepuff immer stärker anspannte. Erst als der Schlag solange auf sich warten gelassen hatte, dass es wirklich merkwürdig wurde, öffnete Ruby vorsichtig die Augen. Der reiche Unternehmer stand noch immer mit erhobener Hand vor ihr, wirkte aber irgendwie steif und erstarrt. Erst danach bemerkte sie den Mann mit dem Zauberstab, welcher neben ihr stand und offensichtlich für ihre Rettung zuständig war. Doch bevor sie sich bedanken konnte, erhob der unbekannte Zauberer das Wort. Er wies den Campbell auf eine charismatische und fast ungewöhnlich ruhige Weise zurecht. Dem cholerischen Herrn schien das gar nicht zu gefallen. Ruby wusste, dass sich Menschen wie Campbell nicht gerne etwas vorschreiben ließen. Umso mehr genoss sie es, dass er nun eben dazu gezwungen wurde.
Das breite Grinsen auf ihrem Gesicht verschwand jedoch in jenem Moment, in welchem das Wort des Retters ihr galt. Ruby war nicht in der Verfassung um die Worte des Unbekannten in ihrer Gänze zu verstehen. Doch der Kern der Aussage erreichte sie. Es handelte sich dabei um nichts anderes als die rhetorische Perfektion des tadelnd erhobenen Zeigefingers, welchen ihr Vater ihr in ihrer Kindheit so oft präsentiert hatte. Ruby wusste um ihr häufig übertriebenes Temperament, aber sie wusste auch, dass sie sich damit zu schützen versuchte. Gerade in der Schulzeit war sie häufig das Opfer verbaler und auch körperlicher Angriffe ihrer fanatisch reinblütigen Mitschüler gewesen. Sie hatte gelernt ihr Temperament und ihre provokative Art als Rüstung zu tragen. Das Ganze war eine Fassade, welche einen zerbrechlichen und häufig verwundeten Kern zu schützen versuchte. „Oh man. Hatten sie ein Buch voller Kalendersprüche zum Frühstück?“, fragte sie ein wenig distanziert, aber ohne böse Absicht.
Der Grund für Rubys folgendes Schweigen war, dass sie sich von dem Zauberer durschaut fühlte und nicht einschätzen konnte, ob dieser nun wirklich ein Freund war. „Das wird ein Nachspiel haben! Das wird für Sie alle ein Nachspiel haben!“, drohte der Reinblüter mit hoch rotem Kopf an, bevor er seine Ware auf die Theke warf und mit schnellen Schritten den Laden verließ. Der Verkäufer war mittlerweile derart überfordert, dass er, so wie Ruby, kein Wort hervorbrachte, sondern versuchte die Situation in seinem Kopf zu ordnen. Erst als ihr Retter einige Galleonen auf dem Tisch platzierte, kam Ruby so langsam wieder zu sich. Sie griff nach dem Trankbuch, bevor sie an der Seite des Mannes, dessen Namen sie noch immer nicht kannte, den Laden verließ.
Einen Moment bitte“, wollte sie den Zauberer daran hindern die Winkelgasse weiter herunter zu gehen. „Vielen Dank für Ihre Hilfe.“ Auf aufrichtiges Lächeln lag auf den Lippen der jungen Frau, als diese anfing in ihrem Geldbeutel herumzuwühlen. „Es ist aber wirklich nicht nötig, dass Sie mir das Buch bezahlen.“ Sie reichte dem Mann das Geld, welches das Buch gekostet hatte, um ihre Schulden bei ihm zu begleichen. „Ich bin Ruby“, lächelte sie dann und fügte noch knapp hinzu „Ruby Clark.“ Sie hatte kein Problem damit, wenn man sie duzte, aber der Herr mit der ruhigen Ausstrahlung wirkte auf sie so, als wäre es ihm angenehmer eine fremde Person mit dem Nachnamen ansprechen zu können. Obwohl sie den eigentlich fremden nicht anhand seines äußeren beurteilen wollte, warf sie einen unauffälligen Blick auf die elegante Kleidung des Mannes. Er wirkte auf sie wie einer dieser Menschen, die streng darauf achteten bei einer gepflasterten Straße nicht auf die Lücken zwischen zwei Steinen zu treten.
Ruby brach ihre Gedanken ab. Sie wollte ihn nicht einordnen, ohne das ganze auf Fakten begründen zu können. „Wie kann ich mich für Ihre Hilfe revanchieren?
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   Sa 3 Feb 2018 - 14:02

Schweigend verließ der völlig schwarz gekleidete Mann den Laden als diese junge Frau von eben einfach so den Weg versperrte. Ruhig und mit bedacht musterte er erneut ihre Erscheinung. Skeptisch hob er eine Augenbraue an und blieb wie von ihr gewünscht stehen. Sie bedankte sich für seine Hilfe und stellte sich mit Namen vor. Der Höflichkeit wegen stellte auch er sich vor, "Man nennt mich Dax.", es war nicht nötig einen Nachnamen zu nennen. Er hatte dem nie viel Bedeutung beigemessen. Ein Name war ein Name und nicht mehr. Sie wirkte überrascht, dass er ihr geholfen hatte , vermutlich hatte sie mit der Vorstellung gelebt, das kein Mensch für sie einen Finger krümmen würde. Sie war eine Rebellin, jemand der sehr oft in Schwierigkeiten kam. Irgendwie erinnerte ihn ihr Verhalten an Harley Quinn. Sie beide waren sprudelnde Wasserfälle, Drachen deren Gemüt viel zu oft aufkochte oder die sich durch ein Ungleichgewicht in ihrem Shi sehr leicht in Schwierigkeiten brachten. Er schwieg bis sie plötzlich Geld herausholte und ihm das zurückgeben wollte, was er für sie ausgegeben hatte. Aber im Gegensatz zu dem was sie vielleicht erwartete machte er mit seiner Hand eine ablehnende Geste und schüttelte mit dem Kopf. "Ich möchte dein Geld nicht. Behalte und spare es für etwas anderes. Was ich tat, tat ich aus freien Stücken.", erwiderte er und dachte einen Moment über ihre letzte Frage nach, ehe er sanft lächelte, "Du willst dich revanchieren? Gut, dann hör auf dich in Probleme zu stürzen. Hör auf deine Vergangenheit auf dein Leben Einfluss nehmen zu lassen. Beginne endlich damit die Welt so zu sehen wie sie wirklich ist und das schließt den Alltag nicht mit ein. Wie ich bereits sagte lerne passiv walten zu lassen. Wenn du aus der Situation gelernt hast, ist das bereits genug Dank für mich. Ich erwarte weder eine materielle noch sonstige Gegenleistungen. Manche Dinge tut man nicht aus niederen Beweggründen, sondern einfach weil es gut oder notwendig ist sie zu tun.", führte er aus und verengte die Augen, als ob er angestrengt versuchen würde in ihren Augen zu lesen.

" Dein Shi ist im Ungleichgewicht, aber ich sehe viel Potenzial, das man nur nutzen müsste. "
, fuhr er fort und verschränkte die Arme vor der Brust. Die Frage war, war sie bereit ihr Potenzial voll auszuschöpfen?
Diese Frage stellte sich ihr sicher nicht. Eher die Frage wie er auf ihre Vergangenheit kam. Dabei war diese so leicht zu beantworten und man musste nicht einmal etwas über sie dafür wissen. Sie verhielt sich wie ein Kind, ein aufmöpfiges Kind, das versuchte seinen Willen durchzusetzen und sich gegen die elitäre Schicht zu erheben.

"Es war mutig von dir, sich ihm entgegenzustellen, obgleich du wahrscheinlich keine Ahnung hast wer er ist. Ich begreife deine Abneigung, ich mag solche Menschen auch nicht. Aber manchmal ist weniger mehr. Denn auch ein einfaches Schweigen und ignorieren, kann zum Ziel führen. Halte dich demnächst von solchen Menschen fern, sonst wirst du verletzt. Woher kommst du ?" , hakte er nach und versuchte sie zu analysieren. Ihre Augen waren klar, offen und geprägt von etwas was er nicht erkennen konnte. Ihre Kleidung, ihre Haltung alles an ihr sprach für seine Vermutung. Sie hatte einiges erlebt und würde man sie schulen, würde man garantiert eine talentierte Hexe aus ihr machen. Vielleicht war es bei ihr genauso wie bei Harley. Erst man ihr Temperament in die richtigen Bahnen lenkte war sie auf seltsame Art und Weise fähig die komplexesten Rätsel zu lösen.

"Ich gebe dir einen Rat. Wenn du etwas verändern willst, fang mit einem Grashalm an, anstatt mit einem Haus. Ein Esel der vor die Mauer rennt, verändert nichts. Aber wenn er lernt eine Türe zu bauen, kann er hindurchgehen. Lerne besser zu sein, nicht nach außen hin, sondern nach innen. Manchmal reicht es sich auf subtile Weise aufzulehnen.", das sollten vorerst genug Ratschläge sein für sie. Sicherlich hatte sie schon die Nase voll von seinen Sprüchen. Weshalb er sich auch wieder zum gehen aufmachte. Zeit war für ihn unbedeutend, denn allein mit einer einfachen Konversation lernte er mehr von ihr als sie vielleicht glaubte. Jeder Mensch lehrte einen etwas anderes. Selbst durch Preisgabe privater Dinge. Dabei hatte man die einzigartige Chance viel über sich selbst zu lernen. "Was machst du eigentlich beruflich?", der Beruf ließ Rückschlüsse darauf ziehen was für eine Art Mensch sie war. Zumindest ob sie dort hineingehörte oder nicht.
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   So 4 Feb 2018 - 19:33

Ruby wirkte ein wenig überrascht, als der ältere Zauberer ihr Geld zurückwies. Es war kein Spott, welcher sein Motiv zu sein schien. Vielmehr wirkte der Mann, welcher sich als Dax vorstellte, selbstlos und auf verwirrende Weise freundlich. Seine Art zu reden und die dazu passende Ausstrahlung beruhigten und beunruhigten die junge Hexe gleichermaßen. Ruby hatte sich selbst immer eine zumindest gute Menschenkenntnis zugesprochen, welche in diesem Augenblick jedoch keinerlei Aufschlüsse zu bieten hatte. Jeder Mensch war individuell und doch gelang es in den meisten Fällen, die Leute grob zu kategorisieren. Mit Dax gelang das nicht. Sätze der Form ‚Er war einer der Menschen, die…‘ waren für diesen Mann nicht existent. Ruby konnte ihn nicht einschätzen und war dennoch überzeugt, dass seine sonderbare Art auf höchst positive Weise sonderbar war.
Die blonde Frau zog eine Augenbraue hoch, als der dunkelhaarige Mann formulierte, wie sie sich revanchieren konnte. Erneut gelang es ihm die Hexe sprachlos zu machen, so dass zunächst nicht mehr als ein überfordertes „Ähm…“ zu vernehmen war. Sie sollte sich revanchieren, indem sie ihr Temperament in den Griff bekam und in ähnlichen Situationen zukünftig anders reagierte. Sie war in diesem Moment jedoch viel zu sehr mit dem sonderbaren Retter beschäftigt, als mit dem Inhalt seiner Aussage. Sie hatte gar keine Kapazitäten, um darüber nachzudenken, warum ihre Reaktionen oft derart geladen, unhöflich und teilweise sogar aggressiv ausfielen. Die Antwort wäre Unsicherheit gewesen, doch diese Antwort zu finden, sollte noch einen langen Weg für die junge Hexe darstellen.
Chi? Potential? Sind Sie sowas wie ein Wahrsager?“, sprach Ruby mal wieder schneller als sie nachdenken konnte. Sie hatte von dem Begriff des Chi bereits gehört. Er hatte chinesische Ursprünge und beschrieb eine Form innerer Energie. Sie hatte den Begriff irgendwann mal aufgeschnappt und in dieselbe Schublade gesteckt, wie den christlichen Glauben ihres Vaters. Das alles hatte für sie nie Bedeutung gehabt und war für sie weit entfernt von der Realität. Dax hingegen schien es durchaus ernst zu nehmen und seine ruhige und dennoch dominanten Einstellung ab dem Ganzen eine gewisse Glaubwürdigkeit, welche Ruby davon abhielt die Worte des Mannes in Frage zu stellen.
Doch es folgten weitere Ratschläge, welche Ruby für sich selbst auf einen Nenner brachte. „Ok, wow. Nicht mit dem Kopf durch die Wand… Ist registriert.“ Ihre Wortwahl wirkte uninteressierter, als sie tatsächlich war. Es war lediglich Überforderung, die sie derart handeln ließ. Sie war keineswegs intellektuell überfordert, auch wenn sie sich sicher war, dass sie dem Intellekt von Dax nicht im Entferntesten gewachsen war. Es war viel mehr sein charismatisches, einschüchterndes und zugleich ruhiges und sonderbares Auftreten, das die junge Hexe dazu zwang, ihre Gedanken ordnen zu müssen. Er schien sie wie ein Buch zu lesen und sie schaute vor eine Wand, welche ihr absolut keine Informationen gab. Das war auch der Grund gewesen, aus dem sie es noch nicht geschafft hatte die Fragen des Zaubrers zu beantworte. Als er sich wieder in Bewegung setzte, lief Ruby im selben Tempo neben ihm, das Trankbuch unter den linken Arm geklemmt. „Ich komme aus London, East End. Das kleine Waisenhaus am Markplatz von Whitechapel steht unter der Leitung meines Vaters.“ Ruby erwähnte nicht extra, dass das Waisenhaus keine Einrichtung der magischen Gesellschaft war. Für sie machte es keinen Unterschied, weshalb sie gar nicht daran dachte, es speziell zu betonen. „Mein Vater ist krank. Ich helfe ihm und übernehme seine Aufgaben im Waisenhaus.“ Natürlich brachte eine solche Einrichtung keinen Gewinn ein. Waisenhäuser und deren Mitarbeiter wurden vom Staat gefördert. Die Gelder kamen also von der Regierung der Muggel. Diese waren jedoch so knapp bemessen, dass das Geld gerade ausreichte, um die zehn Kinder, Ruby und ihren Vater zu versorgen. Die Einrichtung war zu klein um höhere Förderungen zu erhalten, weshalb Ruby nebenbei Geld in der magischen Welt etwas dazu verdiente. „Ich arbeite auch noch bei Smethwyk's zauberhafte Zauberstäbe.“ Sie hatte kein Problem damit diese Informationen offenzulegen. Sie war stolz auf das was ihr Vater geleistet hatte und darauf, dass sie es nun fortführen konnte. Zudem berechtigte sie diese Antwort zu einer Frage ihrerseits, um nun vielleicht etwas über Dax in Erfahrung bringen zu können. „Und was machen Sie? Ich nehme mal an, dass sie nicht wirklich ein Wahrsager sind“, schmunzelte sie und wartete gespannt auf seine Antwort.
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   Mi 28 März 2018 - 19:41

Sie war jung und ihr Potenzial noch nicht verbraucht. Sie gehörte nicht hierher, sie musste ausgebildet werden. Ihre Erfahrungen waren zu gering, ihr Potenzial nicht freigelegt. In ihr schlummerte sehr viel mehr als sie von sich selbst wusste. Die Ungleichheit ihres Chis offenbarten sich durch ihr unkontrolliertes unruhiges und sehr impulsives Verhalten. Ein überschwappen von Energie und Geist, eine Ungleichheit, die das Ungleichgewicht des Körpers manifestierte. Sie war merklich jung und das machte sie geradezu perfekt für eine Ausbildung. Ihr Leben war unverbraucht und sie hatte die Chance ihren Verstand zu erweitern, bevor es zu spät dafür war. Doch er spürte in ihr auch etwas was sie blockierte und festhielt. Woher Dax dieses Wissen nahm? Es war reines Gefühl vom Ansehen ihrer Mimik, ihres Verhaltens und ihrer Aussagen. Einen Blocker hatte er bereits ausmachen können, das Geld und den zweiten servierte sie ihm praktisch wie auf dem Silbertablett. Ihr Vater und das Waisenhaus. Seine Augen verengten sich als sie das Waisenhaus erwähnte, seine ruhigen Augen hafteten auf ihren Blicken, seine Hände lagen ruhig an seinem Körper, während er mit seiner typischen darauf reagierte. "Sehr ehrenwert von dir, das steht fest. Dein Vater sollte sich behandeln lassen von einem Heiler, es ist noch nicht an der Zeit für dich das Waisenhaus zu leiten. Für dich wird es Zeit die Zeit zu nutzen, den Pfad zu gehen, das Leben zu erspähen.", was für die meisten keinen Sinn ergab, hatte jedoch einen tieferen Sinn und obgleich man nicht sofort hinter die Worte stieg, war es oft nur ein Wechsel der Perspektive um die Botschaft zu begreifen. Ein erster Test um zu sehen ob Ruby wirklich so intelligent war, wer er von ihr glaubte. Er vermochte sie vielleicht nicht zu zwingen, aber er konnte ihr den Horizont öffnen, um einen flüchtigen Einblick in das Leben zu ermöglichen, dass sie sich versagte. Ein Leben geprägt von Erkenntnis und Klarheit. Klarheit des Weges auf dem man sein ganzes marschierte, Klarheit in der Sicht, wenn man seine eigene Umgebung und vor allem sich selbst beobachtete. "Man braucht viel Geduld für ein Waisenhaus, bringst du diese Geduld mit dem Kindern denn auf? Ich bin sicher es ist nicht einfach mit Waisen zu arbeiten und doch sehen sie meistens bereits mehr als viele die auf der Straße täglich ein und auswandern. Sie sehen nicht einfach das Leben, sie sehen in die Herzen der Menschen, so wie du es tust, Ruby.", entgegnete er in einem ruhigen Ton. Das Buch steckte er wieder in seine Innentasche und setze sich erneut in Bewegung. Da sie im folgte, nahm er absichtlich einen Pfad der  etwas abseits führte, weg von den vielen Menschen und dort blieb er schließlich stehen und trat in einen kleinen Laden hinein, wo er sie mit einer simplen Geste bat sich zu setzen. "Kräutertee zweimal.", sagte er zu einem Mann hinter dem Thresen, der wahrlich eher gelangweilt wirkte. Auch der Laden war nicht wirklich groß und von gut besucht konnte man auch nicht sprechen. "Ich weiß du fragst dich, warum ich dir Kräutertee bestelle. Probier ihn einfach. Er ist mit Gewürzen der magischen Welt versetzt.", Tee einer der Methoden um den Körper zu beruhigen, ein erster Schritt auf dem Weg zur Klarheit. Lektion eins, Ruhe finden. Das sie nun auf ihn zu sprechen kam und unbedingt mehr über den Menschen mit dem eher schäbigen Trenchcoat und dem ruhigen Blick erfahren wollte, wunderte ihn nicht sonderlich. Die Menschen waren meistens sehr wissbegierig, besonders was ihre Gesprächspartner anging. Doch bei Dax hakten die wenigsten wirklich nach, denn eigentlich ging man ihm aus dem Weg.
"Wer ich bin? Ich bin ein Reisender auf dem Weg zu einem Ziel das ich nicht kenne. Ich bin mal hier mal dort, mal überall. Wie ein Schatten, ich bin da und dann wieder nicht. Im Geiste immer im Fluge, mit dem Blick auf die Zukunft und Gegenwart gerichtet, versuche ich meinen Weg ebenso zu finden wie du und alle anderen. Denn Klarheit über den Weg den man beschreitet ist mithin das wichtigste. Wieso benutzt du das "Sie"? Es ist nicht notwendig. Ich heiße Dax, es ist nicht nötig mich mit 'Sie' anzusprechen.", fügte er hinzu und nahm den Kräutertee vom Wirten dankend entgegen. Sein Blick fiel auf Ruby. "Probier ihn.", wies er sie in einem sanften Ton an, ehe er einen Schluck nahm. "Wozu benötigst du das Buch? Möchtest du dein Wissen erweitern oder geht es um eine bestimmte Erkenntnis?", diesmal war sein Blick erneut auf sie gefallen, seine Hände falteten zu einem Dreieck zusammen, exakt genauso wie es seine Cousine zu tun pflegte, wenn sie zuhörten oder nachdachten. Das Schicksal hatte ihn mit Ruby zusammengeführt, möglicherweise sollte sie etwas lernen oder aber erkennen, das Menschen wie er nicht in ihr Leben passten.
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   Mi 4 Apr 2018 - 18:59

Ruby nahm den Weg den Dax sie führte kaum wahr. Zu sehr war sie mit dem Gespräch beschäftigt, welches ihre Konzentration ungewöhnlich stark forderte und ihre Aufmerksamkeit für alles Umliegende auf ein nötiges Minimum reduzierte. Noch immer wusste sie nicht, was sie von der charismatischen und gleichzeitig verkorksten Gestalt des Dax halten sollte. Schnell war ihr jedoch klar, dass er seine Worte zu gezielt wählte, um aus Versehen mehr über sich zu offenbaren, als er ihr präsentieren wollte. Anders schien es bei der jungen Hexe selbst zu sein. Der zweifelsfrei kluge Zauberer schien sie zu lesen wie ein Buch. Das war zwar teilweise seiner Erfahrung und Aufmerksamkeit zuzuschreiben, lag aber auch an Rubys unüberlegten und impulsiv undurchdachten Art zu sprechen. Sie gehörte zu den Menschen die erst handelten und dann nachdachten. Zwar waren ihre Worte dadurch fast immer ehrlich, brachten sie jedoch häufig in Schwierigkeiten. Nicht jeder vermochte mit der Wahrheit umzugehen und was Dax andeutete war, dass Schweigen doch oft Gold war.
Sie behandeln keine Muggel“, klärte Ruby den Zauberer auf, da sie zuvor nicht erwähnt hatte, dass ihr Vater ein solcher war. „Aber ich arbeite gerne im Waisenhaus. Die Kinder sind meine Familie. Es kann anstrengend sein, aber ich fühle mich dort wohl.“ Ein unbeabsichtigtes Lächeln schlich sich auf die Lippen der jungen Frau. Das Waisenhaus war ihr Zuhause und sie wohnte gerne dort. Ruby kannte kein anderes Leben und sie hatte früh gelernt, dass es wichtigere Dinge als materiellen Reichtum gab. Der mysteriöse Zauberer vollbrachte es den Kern dieses Lebens passend zu verbalisieren. Sie hatte gelernt den Menschen in die Herzen zu blicken und nun lehrte sie es den Kindern, welche für sie ihre Familie waren. Die Waisen hatten gelernt bescheiden zu leben und sich füreinander einzusetzen. Sie wussten, dass man nicht viel benötigte, wenn man zusammenhielt und sich gegenseitig unterstützte. Viele der privilegierteren Menschen hatten diese einfache Erkenntnis nie gefunden. Materielles Denken und falsche Ideale hatten sie früh in ihrem Leben vergiftet. Dieses Gift hatte sich in ihnen ausgebreitet und Persönlichkeiten wie die von Logan Campbell erschaffen. Ruby empfand Mitleid mit diesen Menschen und doch überwog der Hass über die Arroganz. Oft brachte sie der Hohn, mit welchem ihr diese Privilegierten begegneten, zur Verzweiflung. Sie wusste, dass sie auf gewisse Weise viel reicher war und doch gab es etwas in ihr, was nicht über der Ungerechtigkeit stehen konnte, mit welcher sie diese Menschen immer wieder konfrontierten.
Ruby war so sehr in ihren Gedanken versunken, dass ihr fast entgangen wäre, dass der ältere Zauberer an einem kleinen hielt, um diesen zu betreten. Es waren ein oder zwei Schritte, welche sie durch einen großen Schritt korrigieren musste, um an Dax Seite in das kleine Kaffee einzutreten. Nach seinen Motiven fragte sie nicht. Der Zauberer hatte sie in der kurzen Zeit genug beeindruckt, um Ruby zu dem Entschluss zu bringen, dass er schon wusste, was er da tat. Sie folgte ihm stumm und funkte auch nicht dazwischen, als er auch für sie etwas zu trinken bestellte. Die Frage nach seiner Identität war noch immer unbeantwortet, aber die Neugier der Hexe war geweckt und auch wenn Dax es abgelehnt hatte, war sie ihm noch immer etwas schuldig. Diese Schuld musste nicht mit Geld beglichen werden. Stattdessen sollte er etwas von ihrer Zeit haben, auch wenn die ehemalige Hufflepuff sich nicht sicher war, ob seine eigene Zeit nicht viel wertvoller war als ihre.
Gerade als die blonde Frau den Kräutertee probieren wollte, begann der dunkelhaarige Zauberer etwas über sich selbst zu berichten und hielt die Hexe mit der Wollmütze auf diese Weise davon ab einen Schluck zu sich zu nehmen. Konzentriert folgte sie seinen Worten, wurde aus diesen jedoch nur wenig schlau. „Sind wir nicht alle Reisende?“, formulierte die Hexe mit ausschweifender Gestik und gespielt geheimnisvoller und zugleich ironischer Stimme, bevor sich ein Grinsen auf ihre Lippen legte. „Ein bisschen sonderbar bist du aber schon, oder?“, stellte sie amüsiert fest, ohne dabei respektlos erscheinen zu wollen. Ihr Ton war ein freundschaftlicher und keinesfalls verurteilend. „Sorry, aber ich bin diese Ausdrucksweise einfach nicht gewöhnt. Nicht böse gemeint“, erklärte sie dann mit einem warmen Lächeln und widmete sich schließlich dem Tee. Sie probierte ihn vorsichtig, war aber nicht sonderlich überrascht, als er nach genau dem schmeckte, was ihr angekündigt wurde – Kräuter. Sie war nicht sensibilisiert genug, um einzelne Komponenten herauszuschmecken. Außerdem entging ihr auch der meditative Aspekt vollkommen. Für sie war Tee ein Getränk und nicht mehr. Wenn sie die Sichtweise ihres Gegenübers verstehen wollte, würde das Arbeit und Mühe erfordern. Die heutige Begegnung mit Logan Campbell war aber der beste Beweis dafür, dass eine ruhigere Art durchaus von Nöten sein könnte.
Der Frage nach dem Buch wurde zunächst mit kurzem Zögern begegnet. Ihre Gedanken waren sofort wieder bei Simon, welcher noch immer im St. Mungos Hospital war. Der Junge war am Vortag aus Neugier in Rubys Werkstatt eingebrochen, welche sie fahrlässiger Weise nicht richtig verriegelt hatte. Dort hatte er sich eine Vergiftung zugezogen, welche die junge Hexe nicht behandeln konnte, weshalb sie ihn in einer überstürzten Aktion in das magische Krankenhaus verfrachtet hatte. Ruby wusste, dass sie einen Fehler begangen hatte, der nicht hätte passieren dürfen. Deshalb hatte sie beschlossen ein Gegengift für jeden giftigen Stoff in ihrer Sammlung anzufertigen, um auf Ernstfälle vorbereitet zu sein. „Ich möchte auf Notfälle vorbereitet sein. Bei vielen Kindern passieren auch häufiger mal kleine Unfälle“, entgegnete sie knapp. Die Herstellung von Zaubertränken und die Anwendung von Heilzaubern gehörten zu Rubys Stärken, weshalb sie die Krankenversorgung der Waisen fast vollständig selbst übernahm. Nun wollte sie sich auf jede Form von Vergiftungen vorbereiten, um diese im Fall der Fälle bekämpfen zu können.
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Dax M.Chantealee
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   Di 15 Mai 2018 - 23:06

Ein Schmunzeln konnte sich Dax nicht nehmen lassen, ja sie traf den Nagel auf den Kopf. In dieser Welt waren sie alle Reisende, Wegelagerer die ihren Kurs suchten auf der ewigen Suche nach einem Sinn. Die Welt war voller Merkwürdigkeiten, die nur von einem wachen Geist und einem klaren Verstand erfasst werden konnten. Eines dieser Mysterien saß hier vor ihm. Ruby war eines dieser Geheimnisse die Grund für seine Reise gewesen waren. Tatsächlich war er nicht nur wegen dem Studium der Magie unterwegs, sondern auch um Menschen wie sie zu treffen, sich mit ihnen zu unterhalten und zu begreifen was sie ausmachten. Man konnte ihr ansehen, dass sie aus eher ärmlichen Verhältnissen kam und wahrscheinlich auch das Waisenhaus nicht mehr so gut funktionierte wie noch vor Zeiten. Sie besaß Kampfgeist, Ehrgeiz und eine große Portion Unverfrorenheit die ausgelöst von ihrem Sinn für Gerechtigkeit und Nächstenliebe gesteuert wurden. Aber selbst der sturste Bock hatte irgendwann keine Hörner mehr und dann war er seinen Feinden hilflos ausgeliefert. Es gab zwei Methoden um im Leben voran zu kommen, nein sogar drei. Die erste war die die Ruby bevorzugte, mit dem Kopf durch die Mauer, wobei sie zweifelsohne irgendwann auf Mauern stoßen würde, die ihr nicht nachgaben. Die zweite Lösung war jene die die Mehrheit bevorzugte. Einen komplizierten Weg gehen der am schnellsten aber drüber hinweg führte. Zu guter letzt gab es noch die Methode die Dax bevorzugte. Mit Geduld ein Hindernis erkunden und es mit viel Fingerspitzengefühl und wohlüberlegt überwinden. Aber das waren nur seine Gedanken, die er mit einem "Richtig, wir alle sind Reisende auf einer Reise durch unser eigenen Leben. Nur mit dem Unterschied das wir unsere eigenen Führer sind.", ergänzte er schmunzelnd und nahm erneut einen Schluck aus der Tasse. Seine blauen ruhigen Augen richteten sich nachdenklich auf Ruby, während sie ihn als Sonderbar bezeichnete. Zunächst zeigte er keine Reaktion darauf, dann jedoch blitzte etwas in seinen Augen auf,
"Nun, du bist ja auch nicht unbedingt alltäglich, nicht wahr? Sonderbar, nennt mich die Frau die sich mit der Aristokratie anlegt. Wir beide sind auf unsere Art sonderbar. Was wäre das Leben ohne etwas, das sich außerhalb der Grenzen bewegt? Doch nur ein verschwindend geringer Teil, wie ein Sandkorn im Sandglas. Menschen wie du, können viel bewirken. Es ist das Wenige das den Menschen erst wirklich reifen lässt. Glück sucht sich nicht im Reichtum oder in Macht. Es ist ähnlich als würde man mit seiner Hand nach Glück greifen. Glück in der Größe eines Hauses oder eines Planeten könnten wir nicht festhalten und es wird zuviel. Aus zuvielem entsteht Überdruss und Langeweile. Menschen wie du wissen wie wichtig es ist nach den kleinen Dingen zu greifen und zu lernen sein Glück daraus zu schöpfen. So etwas kann nur jemand wissen, der es lebt." er erwiderte ihr warmes Lächeln, während er nach draußen schaute,
"Sieh dir die Menschen an, sie haben Besitz, Güter, Kleidung. Alles was man braucht, aber viele von ihnen sehen nicht, das sie ihrem Glück auf ewig im großen nachjagen, während es doch praktisch vor ihnen ist. Es ist als ob sie in der absoluten Dunkelheit nach einer wunderschönen Blume suchen.", sein Blick glitt durch die Menschen hindurch, er wirkte ein wenig verträumt und doch strahlte er immer noch eine gewisse Präsenz aus. Es dauerte einen Augenblick bis er sich ihr wieder zuwandte. Als sie wieder auf das Waisenhaus und die Kinder zu sprechen kam, nickte Dax behutsam und legte den Kopf ein wenig schief.
"Wenn dies dein Ziel ist und du dein Wissen erweitern möchtest, um für diese Kinder da zu sein und für sie etwas zu tun, ist dies ein nobles Ziel. Wissen richtig zu nutzen, ist immer etwas nobles.", sagte er schwieg kurz und sagte dann aus heiterem Himmel,
"ich werde dich zu deinem Waisenhaus begleiten. Ich mag kein Medimagier sein, aber grundlegende Methoden zur Heilung durch Naturkräuter vermag ich aufzubringen, vielleicht kann ich deinem Vater helfen und...vielleicht zeigst du mir etwas von deiner Arbeit.

In jeder Arbeit steckt bekanntlich etwas von einem selbst und man kann aus allem eine neue Erkenntnis ziehen."
, sein Entschluss stand fest, seine Blicke sagten exakt dasselbe wie seine Stimme
, "Keine Sorge, es ist kostenfrei. Weder verlange, noch erwarte ich etwas. Und wenn du nun wieder meine Gesinnung hinterfragst, dann werde ich dir entgegnen, dass ich ein Sammler von Erkenntnissen bin. Ich habe keine Hintergedanken, keine Motive die ich verfolge.", Daliah hatte ihn sovieles gelehrt, dass es völlig seine Sicht auf die Welt und die Menschen verändert hatte. Seit diesem Tag war es so, als könnte ihm die Zeit nichts mehr anhaben, als wäre alles was er sich je wünschte bereits eingetroffen. Diese lange Zeit in der Natur, fern von allem, hatte seine Perspektive erweitert, seine Aufmerksamkeit auf die kleinen aber wichtigen Dinge im Leben gelenkt. Er holte erneut einen kleinen Beutel heraus und legte ein paar Gallionen seitlich von ihnen auf den Tisch, die für den Wirten gedacht waren. Er bezahlte dabei ohne sie zu fragen, für sie mit und nahm sich den Pfefferstreuer und zum Ekel der meisten Menschen, schüttete er etwas unnormal viel Pfeffer in den Rest seines Tees und trank ihn danach mit nur einem Schluck leer. Ein weiteres sehr heilsames Rezept, das er sich von Daliah angeeignet hatte. Es erweiterte die Gefühlszentren und stärkte das innere Shi. Ruby hatte seine gesamte Aufmerksamkeit, er wollte mehr über sie erfahren und die beste Möglichkeit war dafür sie zu dem Ort zu begleiten wo sie die meiste Zeit verbrachte.
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Ruby Clark
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BeitragThema: Re: Misfit. Rebel. Troublemaker.   Mi 16 Mai 2018 - 22:22

Ruby betrachtete den älteren Zauberer mit skeptischen Blick, als dieser ihren Scherz nutzte, um eine weitere Ansprache zu halten. Sie war sich nicht sicher, ob Dax ihren Witz als solchen wahrgenommen hatte. Stecke in Ironie und Sarkasmus etwa die Schwäche dieses weisen Mannes? Ohnehin konnte sich Ruby den sonderbaren Zauberer nur schlecht in Alltagssituationen vorstellen. Er hatte natürlich recht, dass jeder auf seine eigene Weise sonderbar war, aber auch er selbst musste wissen, dass er durch seine Art durchaus aus der Masse herausstach. Nicht, weil er sich auf zugegeben niveaulose Weise mit irgendwelchen Reinblütern anlegte, sondern weil er eine besondere und vermutlich bewundernswerte Einstellung zum Leben und zu seinen Mitmenschen zu haben schien. Dennoch brannten in ihr Fragen, ob Dax auch mal mit seinen Freunden zusammensaß und ein Bier trank, oder ob er mit eben jenen Quidditchspiele besuchte, oder ähnliches. Er wirkte so, als würde er den ganzen Tag nur lesen, meditieren und anderen durch ihr Leben helfen. Doch sogar Ruby Clark wusste, dass solche Fragen unangebracht waren, weshalb sie diese auch nicht stellte.
Ich trage diese Abneigung nicht in mir, weil sie mehr Geld haben als ich. Ich brauche kein Geld. Es ist ihre Einstellung und ihr Menschenbild, dass mich innerlich kochen lässt.“ Ruby war in ihrer Schulzeit fast am Verhalten der Reinblüter zerbrochen. Damals hatte sie nicht den Mut gehabt, um sich den Angreifern zu widersetzen. Heute konnte sie stärker auftreten, was aber nicht bedeutete, dass ihr die Äußerungen jener intoleranteren Menschen weniger nah gingen. Vielleicht war es die lange Leidensgeschichte, die sie so sensibel gemacht hat. Doch es fiel ihr unheimlich schwer die Reinblutfanatiker und ihre Ideologie einfach zu ignorieren. Die Tatsache, dass sie immer wieder auf Menschen wie Campbell und MacMillan traf, sorgte nicht gerade für Besserung.
Ein überraschtes Lächeln legte sich auf die Lippen der blonden Hexe, als Dax ihr für ihre Bemühungen ein Kompliment aussprach. Ihrem Lächeln war anzusehen, dass sie das Lob genoss. Sie tat das, was sie tat nicht, um bewundert zu werden, aber es tat gut, wenn man hin und wieder Bestätigung erhielt. Vor allem wenn die Bestätigung von jemandem kam, der ihr keine Höflichkeitslüge schuldig war. Für den Moment genoss sie die positive Rückmeldung des Zauberers, bis dieser spontan beschloss das Waisenhaus zu besuchen und sich sogar die Leiden ihres Vaters anzusehen.
Braxton und die Kinder waren stets froh über Besuch. Es brachte Leben ins Haus. Auch wenn man in einem Haus mit zehn Kindern nicht behaupten konnte, dass jemals kein Leben im Haus wäre. Es brachte Abwechslung und die Kinder waren immer froh, wenn sie interessante Leute trafen.

Nachdem Ruby den Plänen des Zauberers zugestimmt hatte, waren die beiden nach Whitechapel aufgebrochen. Sie apparierten direkt vor das Waisenhaus, so dass der Weg kein weiter gewesen war. Von außen sah das Haus kaum anders aus, als die anderen Gebäude am Marktplatz von Whitechapel. Es war in einem guten Zustand. Nach Braxtons Unfall hatte die junge Hexe sich Zauber angeeignet, um das Haus vor Verfall und ähnlichem zu schützen. Damit war auch der gute Zustand des Innenraums zu begründen, in welchem sich die beiden nun begaben. Die hölzerne Haustür führte in einen wenig geräumigen Hausflur. Zu ihrer Rechten befand sich eine Treppe, die ins obere Stockwerk führte, wo sich die Schlafzimmer, mit Ausnahme von Braxtons, das sich aufgrund seines Zustandes im Erdgeschoss befand. Es war über die geschlossene Tür recht von der Haustür zu erreichen. Daneben war ein Badezimmer, ein Raum, welchen Braxton als Büro nutzte, um das Waisenhaus zu verwalten und am Ende des Flures war der Zugang zu einem großen Gemeinschaftsraum, durch welchen man auch die Küche erreichte. Außerdem befand sich unter der Treppe noch ein Zugang zum Keller, in welchem sich in Lagerraum und RUBYS Werkstatt befanden. „Herzlich Willkommen, in meinem bescheidenen Zuhause“, grinste Ruby, als zwei ein junges Mädchen im Türrahmen des Gemeinschaftsraumes auftauchte. „Ruby!“ Das dunkelhaarige Mädchen hörte auf den Namen Layla und war vier Jahre alt. Sie rannte auf die blonde Hexe zu und umarmte diese, so gut es ihr aufgrund ihrer Körpergröße gelang. Ruby wuschelte dem Kind durch die dunklen Haare, bevor sie auf Dax deutete. „Wir haben Besuch. Das ist Dax“, teilte sie dem Mädchen mit, woraufhin dieses den Zauberer aus großen braunen Augen betrachtete und ihm dann die Hand entgegenstreckte: „Hallo Dax“, grüßte sie mit einem breiten Grinsen. Ruby ging unterdessen bereits in Richtung des Gemeinschaftsraumes, wo sie das von Dax erworbene Buch auf dem Tisch platzierte und die Kinder begrüßte, die sich dort aufhielten. Braxton saß mit einigen Kindern am Tisch und spielte ein Brettspiel, während der Hauself Lumpy mit einem der Kinder in der Küche einige Getränke vorbereitet. Es war ein Waisenhaus und jedes Kind war hier, weil es seine Familie verloren hatte. Und doch war das, was Ruby nun mit Stolz betrachtete eine neue Familie für die Kinder und auch für sie und Braxton. Sie war froh, dass sie Teil dieser Familie war und sie war stolz, dass sie Dax diese Familie präsentieren konnte. „Ihr müsst aufpassen. Braxton schummelt, wenn ihr nicht hinschaut“, grinste die blonde Hexe, während sie ihre Hand auf die Schulter ihres Vaters legte und von diesem mit einem Lächeln empfangen wurde.
Als Dax den Raum gemeinsam mit Layla betrat, lag sofort die Aufmerksamkeit aller anwesenden auf ihm. „Das ist Dax. Er ist ein Freund“, stellte sie den Besucher knapp vor. Ihn als Freund zu bezeichnen war vor den Kindern einfacher, als die gesamte Situation zu erklären. Außerdem schien nichts gegen eine Freundschaft mit dem neuen Bekannten zu sprechen. Asynchron und verschieden laut wurden dem Besucher Grußworte entgegengeworfen, bevor Braxton sich persönlich an ihn wandte: „Willkommen. Setzen sie sich doch zu uns.“ Die Stimme des älteren Mannes klang freundlich und einladenden. Braxton war Mitte 60 und trug einen gepflegten grauen Bart. Seine Augen waren von leichten Fältchen gezeichnet. Er selbst erzählte den Kindern immer, dass man diese bekam, wenn man viel lachte und ein glückliches Leben führte. „Du darfst bei mir mitspielen!“, bot Layla an und deutete dabei auf den Platz neben sich, direkt gegenüber von Braxton. „Viel Spaß“, grinste Ruby, bevor sie Lumpy beim tragen der Getränke half. Der Hauself hatte mit einem der Kinder einige Tassen mit Kakao vorbereitet und ihm war dabei auch der Besucher nicht entgangen. „Lumpy! Freier Hauself und stolzer Mitarbeiter dieses Hauses!“, stellte dieser sich etwas steif vor und ließ Ruby somit erneut grinsen. Sie stellte Dax und Braxton jeweils eine der Tassen hin, holte sich dann noch eine eigene und nahm dann neben ihrem Vater Platz. Der Hauself kümmerte sich unterdessen um die Tassen der Kinder. Ruby hatte den Elf schon häufig gebeten sich einfach mal eine Pause zu gönnen. Er war schließlich kein Sklave, wie viele seiner Artgenossen. Aber der kleine Mitbewohner bestand stets darauf die Küche erst auf Vordermann bringen zu dürfen. Glücklicherweise fanden sich dafür stets einige freiwillige Helfer.
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