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 I may be quiet but I have so much on my mind.

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Taemin Moon
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BeitragThema: I may be quiet but I have so much on my mind.   Sa 30 Dez 2017 - 21:51

I MAY BE QUIET BUT I HAVE SO MUCH ON MY MIND!
Roxana Scamander x Taemin Moon
Do, 4. September 2015 | große Halle | mittags

Taemin war überaus glücklich das endlich die Sommerferien zu Ende gegangen waren und er sich wieder in Hogwarts befand. Weg von zu Hause, weg von seinem Vater. Hatte der Gryffindor nicht seine Freizeit während der Ferien in seinem Minijob verbracht, so hatte er meistens lustlos in seinem Zimmer verbracht. Das Gejammer und Gezeter seines Vaters ignoriert und sich gedanklich darüber aufgeregt warum ihm nicht einmal seine Mutter hatte schreiben können. Das ganze Jahr über hörte er nichts von ihr, außer vielleicht zu Weihnachten, mit Glück. War es für sie wirklich so viel Aufwand ihm einen einzigen Brief in den Sommerferien zu schicken? Anscheinend. Und so war Tag für Tag vergangen, Woche um Woche und heute stand er hier und blendete die letzten Wochen völlig aus. Hätte er seine Wut nicht so gut unter Kontrolle gehabt, hätte er seinem Vater wohl mehr als einmal eine der unzähligen Vasen aus dem Wohnbereich an den Kopf geschmissen. Hatte ja nie viel gefehlt um so starke Aggressionen nicht länger zurück halten zu können. Jetzt würde er seinen Vater zumindest eine ganze Weile lang nicht sehen müssen und konnte sich auf das letzte Schuljahr freuen. Es würde hart werden. Aber wer hatte auch gesagt das es einfach sein würde? was für den Löwen heute schon beinahe an ein Wunder grenzte war die gute Laune mit der er durch die Gänge wanderte; schon fast euphorisch. Zumindest sah er nicht so als würde er gleich wem etwas an den Kopf werfen wie sonst, denn der Löwe bevorzugte doch stattdessen lieber seine wohl verdiente Ruhe. Waren ihm alle anderen einfach zu nervig und raubten ihm den letzten Nerv. Das er allerdings auch nicht vor Freude umher sprang durfte man nun auch nicht von ihm erwarten. Es bedarf schon einer grandiosen Leistung sich dem Koreaner überhaupt zu nähern und so etwas wie Sympathie für ihn zu entwickeln. Die Mühe machten sich die Wenigsten und darüber war dieser mehr als froh. Allerdings gab es da auch Ausnahmen. Und diese eben erwähnte Ausnahme entdeckte er auch soeben als diese in die große Halle spazieren wollte. Also legte er einen zahn im Tempo zu und stupste der kleineren dann mit der Hand sanft gegen den Hinterkopf. "Hast du dir für dieses Jahr wieder vorgenommen einen Rekord im Türküssen aufzustellen?" fragte er belustigter Weise und schob seine Hand zurück in die Hosentasche. Ursprünglich hatte er vorgehabt Roxana einen kleinen Brief zu schreiben. Aber wenn man sich die Endresultate ansah würde man nun auch wissen wieso der Papierkorb in seinem Zimmer überquillt mit angefangenem Pergament. Kurz um gesagt hatte Taemin es nicht geschafft Roxana einen Brief zu schreiben, was im Nachhinein etwas traurig war. Aber vielleicht auch besser so. Denn sonst müsste sich Taemin ja eingestehen das er doch so etwas wie Freunde hatte. Eine Tatsache der er doch gerne aus dem Weg ging.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   So 31 Dez 2017 - 0:16

Die Schule hatte wieder angefangen und ich hatte gerade meinen Stundenplan abgeholt. Die Fächer hatten sich nicht groß verändert zum letzten Jahr, sie würden sicherlich aber anstrengender werden. Also hieß es lernen, genug Zeit hatte ich dazu ja und wenn ich nicht lernen würde, dann wollte ich klavier spielen oder mich anders Musikalisch ausleben. So hatte ich das nächste Schuljahr zumindest verplant und es erschien mir als nicht sonderlich schlecht. So würde ich niemand nerven oder gar in peinliche Situationen geraten. Beinahe wäre ich gegen die Tür der großen Halle gelaufen, als mich jemand antippte oder besser gesagt meinen Kopf. Es war Taemin, der gleich einen Witz reißen musste. ich plusterte meine Wangen auf und streckte ihm die Zunge entgegen."Gegen Türen oder Lebewesen zu laufen, steht in diesem Jahr nicht auf meinem Stundenplan und wie steht es mit dir? Willst du in diesem Jahr eine Freundschaft eingehen? Also wir sind schon befreundet, aber vielleicht tut dir noch jemand gut der nicht so aufgekratzt und nervig ist. Will zum beispiel, der ist ganz nett und hilfsbereit." Irgendwie wollte ich ihm sagen was passiert war, wem sonst? Ich könnte es Will erzählen, aber der hatte sicher genug um die Ohren und Taemin? Der würde sich nur in seiner pessimistischen Ansichtsweise bestätigt fühlen. Meine Worte hätten gänzlich die Hoffnung darauf zerstören können, dass er sich eines besseren belehren ließe. Aber irgendwie hatte er schon recht gehabt. Also beließ ich es bei einem gequälten lächeln und wippte auf meinen Beinen vor und zurück. "Was hast du in den Ferien denn gemacht? Ich hatte gedacht du schreibst mir mal...aber niemand hat geschrieben...wahrscheinlich waren alle froh, dass ich sie nicht mehr nerve. Aber naja was soll es ich habe meine Ferien, bei unseren Tieren verbracht und eh...gelesen...das waren meine Ferien." erklärte ich ihm und besah meine Füße, meine Schuhe sahen aus wie immer aber ich hatte ein großes Interesse an ihnen entwickelt, damit niemand sah wie es mir ging." Shaya is ziemlich fett geworden, also groß und ein bisschen Fett, aber ich glaube das ist weil sie bei meinen Eltern immer so verwöhnt wird...Entschuldige wenn ich zu viel rede, sollte es nerven sag das einfach, dann höre ich auf. Ich kann das sicher..." Irgendwie erlebte ich bei diesen Worten immer ein Deja vue denn ich schaffte es ja doch nie. Irgendwie viel mir nichts ein worüber ich mit ihm reden konnte, selbst wenn ich meine Ferien im Kopf durchging, war nichts passiert, dass aufregend erschien. Die meiste Zeit habe ich damit verbracht zu heulen und wieso? Weil diese dummen Gefühle einfach nicht weggehen wollten. Aber ich musste ja naiv und Träumerisch sein, weil ich die Hoffnung hatte so gemocht zu werden wie ich bin, aber das stellte sich als Irrtum heraus. Seufzend linste ich zu Taemin. "Mir geht es gut wirklich, bevor du mir die Frage stellen magst beantworte ich sie dir lieber...Ich mach mir nur Gedanken...was ich nun eigentlich werden möchte, ist mein letztes Jahr in Hogwarts..."
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   So 31 Dez 2017 - 0:50

Taemin's Augenbraue ging nach oben; zuvor hatte er Roxana jedoch ein Stück zur Seite gzogen, da sich andere Schüler schon beschwerten wieso sie den halben Eingang der großen Halle für sich eingenommen hatten und ihn somit zum Durchgehen versperrten. Erst danach legte der Löwe seufzend seinen Kopf etwas in den Nacken, legte ihn nach rechts, nach links; wiederholte das Spiel einige Male während er nach einer passenden Antwort suchte um auf ihre Frage antworten zu können. Erst dann sah er sie wieder an und schüttelte den Kopf. "Sah auch gerade gar nicht aus als wolltest du gegen die Tür laufen. Eher danach sie zu umarmen" meinte er mit dem Anflug eines Lächeln und auf typisch sarkastische Art und Weise, ehe er jedoch sofort wieder das Gesicht verzog; dann schnell dazu übereilte den Kopf zu schütteln. "Ich denke ich passe an dieser Stelle. Dieses Jahr stehen die letzten Prüfungen an und zudem ist es das letzte Jahr." Warum Roxana ihm unbedingt William andrehen wollte verstand er nicht so ganz. Zumindest kam sie nicht auf die Idee ihm den Jeon anzudrehen. Der war ja eine noch viel größere Katastrophe und würde es wohl möglich als allererster schaffen dem Löwen einen Ausraster zu bekommen. Natürlich tat sich Taemin ziemlich schwer darin Freundschaften zu akzeptieren, als würde er überhaupt etwas ohne Murren akzeptieren; da bretterte er lieber zehn Mal mit absoluter Sturheit durch die Wand als ehrlich zu sich selbst zu sein. Außer in dem Moment, wo er dann doch kurz mit den Augen rollte. "Hab lieber einen guten Freund als zehn Falsche." Damit klopfte er ihr kurz auf die Schulter; akzeptierte damit also das die beiden Freunde waren, auch wenn das lange gedauert hatte. Auf die Frage was er in den Ferien gemacht hatte seufzte er nur gequält auf. Musste sie ihn wirklich so sehr quälen? Er war froh wenn er die Ferien vergessen konnte; am liebsten für immer. Umso düsterer wurde sein Blick als er gezwungen war sich daran zu erinnern was er getan hatte und wie beschissen diese Wochen gewesen waren. "Geschlafen, gearbeitet, meinen Vater noch mehr gehasst als sonst und meine Mutter verflucht weil sie mir nicht einmal geschrieben hat. Waren wirklich schöne Ferien. Kann mich nicht beklagen" und kam direkt danach auf die Briefe zu sprechen die er hatte schreiben wollen. "Oh, mein Papierkorb ist voll von angefangenen Briefen, aber alles hat so beschissen geklungen das ich mir gedacht habe, dass dir das nur die Ferien vermiesen würde also habe ich es sein lassen. Aber du kannst sie dir gerne in den nächsten Ferien abholen" und zog eine Augenbraue in die Höhe. "Hätte dir ja 'n Taschentuch angeboten um dir deine Tränen zu trocknen, aber ich hab leider nur noch eine -" er unterbrach sich mit einem Räuspern selbst. Er wollte Roxana gegenüber wirklich nicht gemein sein, immerhin wusste er ja das sie sich stetig Gedanken machte und schnell traurig wurde. Also pattete er ihr kurz etwas zögernd den Kopf, wobei er sich doch recht dämlich vor kam. Taemin der große Tröster. Nicht. Er mochte es wirklich nicht wenn sie sich dauernd Gedanken darum machte was andere mit Sicherheit nicht von ihr dachten. Ja, sie konnte manchmal nervig sein, aber trotzdem war sie auf ihre Art und Weise ein toller Mensch. Gedanklich schien Roxana dennoch heute irgendwie woanders zu sein als sonst. Aber gut, vielleicht stimmte es auch einfach. Immerhin waren sie beiden in ihrem letzten Jahr, da konnte man schon mal geistig abwesend sein. "Hast ja noch ein wenig Zeit darüber nachzudenken, aber mach dich damit nicht selbst fertig" und stupste ihr dann gegen die Stirn. "Und schau nicht so als würde die Welt untergehen. Da kriegt man ja schon fast Angst.." und setzte sich dann langsam in Bewegung um die große Halle zu betreten.
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   Di 2 Jan 2018 - 23:18

Er redete ja ganz schön viel, war das schon immer so? ich nehme es an, wahrscheinlich brauchte Taemin nur eine Zeit um warm zu werden oder aber er hatte neue Energie in den Ferien getankt und war nun bereit zu jeglichen Schandtaten. In meinen Gedanken klang das alles ziemlich verwirrend und ich entschloss mich dazu brav zu nicken. Es war gruslig, dass er bemerkte, das etwas nicht stimmte. Aber sollte ich ihm wirklich sagen was passiert ist? Hier könnte uns jemand hören und ich wollte nicht, das ganz Hogwarts bescheid wusste. Also nahm ich Taemin bei der Hand und zog ihn mit. Er hatte nur gesagt ich darf ihn ohne Vorwarnung nicht umarmen, von mit ziehen war nie die Rede. Nachdem ich ihn in den Ersten Stock gezogen hatte, bog ich in einen Seitengang, bei dem ich sicher war, dass sich gerade niemand darin herum treib. Erst dann blick ich stehen und Atmete tief durch. "Weißt du...neulich also vor den Ferien hast du etwas gesagt, dass ich dementierte. Aber ich muss dir sagen du hattest recht, sowas wie Liebe gibt es nicht oder nur für ausgewählte. Ich also...weißt du es gab jemand der mir gesagt hat ich sei besonders, den ich geküsst habe und der mir sagte, ich sei ein Mädchen mit dem er ausgehen würde...Das habe ich geglaubt und ihn eingeladen..." einen Moment pausierte ich meine Worte und dachte noch einmal darüber nach was ich nun aussprechen würde. Sollte ich das wirklich tun? Unsicher sah ich zu Taemin und lächelte schief. Irgendwie musste es aus mir raus und es ihm mitzuteilen erschien mir als leichter, als es jemand anderem zu sagen. "Also ich habe ihn zu mir eingeladen und meine Mutter hat mir dabei geholfen ein Date zu gestallten...weil naja ich weiß eben nicht wie sowas geht. Während des Dates hat er die ganze Zeit so schöne Sachen gesagt und ich... naja hab gemerkt das ich ihn wirklich mag...und auf einmal war alles vorbei und nichts von seinen Worten klang wahr. Seitdem fühle ich mich so schlecht...ich habe keine Ahnung was ich gegen dieses stechende Gefühl tun kann...Aber ich weiß das ich mich nicht mehr verlieben will. Letztendlich mag mich ja doch keiner. Selbst meine besten Freunde lehnen mich ab und verschwinden, reden nicht mehr mit mir. Das tut unsagbar weh und ich kann nichts dagegen tun. Darum habe ich mir vorgenommen einfach niemand mehr zu nerven oder zu Umarmen, ich meine...Wozu? Wenn mich die Leute nicht mögen sollte ich ihnen nichts gutes tun...Taemin...du bist doch ein ehrlicher Kerl...Kannst du mir sagen was falsch ist an mir? Irgendwas muss doch falsch sein, sonst würde mich doch jemand mögen und nicht nur ausnutzen oder?" In dieser Angelegenheit war ich wirklich überfragt, aber alleine der Gedanke an das was geschehen war oder darüber zu sprechen machte mich traurig. Auch wenn er es nicht mochte umarmte ich Taemin, ich brauchte einfach jemand der mich in den Arm nahm und neben Will war er eben mein einzig beständiger Freund. Ich glaubte nicht das einer der beiden mich jemals anlügen würde oder mich von sich stieß, weil ich ihnen auf die nerven ging. "Ich hab mir vorgenommen niemand mehr zu nerven und für mich allein zu bleiben, außer jemand möchte meine Gesellschaft, so kann mir keiner Weh tun, bei dir funktioniert das ja auch...Außerdem wäre es schon schön gewesen wenn du mir nen Brief geschrieben hättest, was bringen die mir denn, wenn die alle in deinem Papierkorb liegen? Du musst sie verschicken damit ich sie lesen kann...Also so mach ich es immer...oder ist das ein Magischer Papierkorb, der die Briefe verschickt? Wenn ja scheint er kaputt zu sein, dann solltest du den austauschen."
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   Sa 6 Jan 2018 - 0:26

Etwas irritiert war der Löwe schon als Roxana ihn so plötzlich an der Hand griff und mit sich mit schleifte als wäre er ein Hund an der Leine (obwohl man Hunde ja nicht ziehen sollte!) Aber er ließ es widerwillig geschehen und war gespannt, welches großes Geheimnis sich nun offenbaren würde. Denn wenn es um etwas kleines gehen würde hätte Roxana ihm das auch vor der großen Halle sagen können. Tat sie aber nicht. Stattdessen schleifte sie ihn in den ersten Stock mit, was Taemin jetzt schon etwas nervig fand. Immer diese Geheimniskrämerei; konnten die Menschen nicht einfach mal sagen was sie dachten ohne aus allem ein Geheimnis machen zu müssen? Er hatte seinem Vater ja auch ziemlich klar gemacht das er diesen hasste und nicht als seinen Vater sah sondern lediglich als seinen Erzeuger. Charmanter Löwe eben. "Muss ja was großes sein wenn du mich dafür schon durch halb Hogwarts schleifst" meinte er etwas amüsiert darüber, aber auch etwas ungeduldig. Immerhin hatte er etwas essen wollen und nun musste er damit warten. Aber gut. Essen ließ man für Freunde auch mal verschieben oder ganz ausfallen. Denn so im Nachhinein fiel dem Gryffindor ja doch auf, dass die Hufflepuff etwas auf dem Herzen zu haben schien. Und damit wartete sie auch nicht lange; zwar druckste sie etwas herum, aber nach etwa zehn Jahren Wartezeit hatte das Spielchen auch einen Namen; Liebeskummer.. oder so. Was sollte Taemin dazu groß sagen? Das erste was er tat war, sich durch die Haare zu fahren und das Gesicht zu verziehen. Ihm brannte ein ich hab es dir gesagt auf der Zunge; doch das konnte er nicht bringen. Klar, er war ungehobelt, direkt und ehrlich, aber gleichzeitig wollte er Roxana nicht noch mehr das Gefühl geben, dass sie etwas falsches getan hatte. Sie hatte ja auch nichts falsches getan. Aber wie sollte er ihr das erklären ohne das sie es direkt wieder auf sich bezog? Taemin breitete seine Arme aus. "Freie Umarmungen?" bot er ihr hoffnungsvoll an. Das war gerade das einzige was er ihr anbieten konnte ohne sie noch weiter zu verletzen. Dann seufzte er einmal tief auf. Ja, der Löwe war in solchen Sachen wirklich nicht gut. Absolut nicht; darin besaß er gar kein Talent. "Ich bin nicht gut in solchen Dingen aber ich weiß das es nicht an dir liegt. Ob du mir das glaubst oder nicht ist dir überlassen." Verzweifelt fuhr er sich erneut durch die Haare, die jetzt schon aussahen als hätte er in eine Steckdose gegriffen. Somit legte er den Kopf schief und musterte die Hufflepuff. Dann hob er seine Hand und stupste ihr mit dem Zeigefinger gegen die Stirn. "Mögen und lieben sind zwei verschiedene Dinge. Hinterfrage nicht immer so viel sondern akzeptiere es wie es ist, denn dann lässt es dich irgendwann auch kalt. Wozu muss es dich jetzt noch interessieren was der Typ von dir hält? Du hast deine Freunde, du hast mich." Erneut seufzte er. "Genieß die Zeit in dem du jemandem all deine Liebe oder Freundschaft schenkst, denn nichts währt ewig. Vergangenes kann nicht geändert werden; wozu also daran festhalten?" Diesmal war Taemin derjenige der Roxana eine Umarmung schenkte und sie fest an sich drückte bevor er sie wieder los ließ und dann anlächelte. "Mich wirst du nicht so schnell los. Oder eher anders herum. Lass den Kopf nicht hängen, denn ich mag es lieber wenn Roxana lacht und mich meiner Nerven beraubt" und pattete ihr dann den Kopf ehe er sich einmal ausgiebig streckte. "Ich werde ihn reparieren wenn ich Zeit habe oder wieder zu Hause bin. Alternativ kann ich dir auch jeden Monat von hier aus einen schreiben" und stupste ihr erneut gegen die Stirn. "Lass uns essen gehen oder brennt dir noch was auf dem Herzen?" Aufmunternd sah er sie an.
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   Sa 6 Jan 2018 - 22:50

Taemin sah ziemlich überfordert aus, aber das hatte ich mir schon Gedacht. Er war nicht der Typ der sich mit solcherlei Gefühlen befasste, aber ich hatte nicht viele denen ich mich hätte anvertrauen können. Immerhin gab er sich mühe mir zuzuhören und irgendwas zu tun. Als er die Arme ausbreitete schlich sich ein Schmunzeln auf meine Lippen und ich umarmte Taemin."Danke, du hast keine Ahnung wie gut es tut nicht ganz alleine zu sein. Es ist nicht nur der Liebeskummer sondern allgemein...Ich meine, ich verliere ja auch meine Freunde und wieso das verstehe ich nicht. Leron war mein bester Freund und plötzlich hat er andere Interessen und meldet sich nicht mehr. Ist das bei allen Jungs so? Ich hoffe du bist nicht so, wenn ich keine Umarmungen bekomme, werde ich noch krank. Ich war es zwar noch nie, aber ich bin sicher, dass ich es werde." erklärte ich ihm und lies ihn wieder los. Immerhin wollte ich Taemin nicht zu lange mit meiner Körperlichen Nähe belästigen. Er mochte das nicht so, zumindest glaubte ich das. Ihn zu zwingen oder zu lange in einer für ihn unangenehmen Situation zu lassen wäre nicht fair. Außerdem hoffte ich so mehr Umarmungen zu bekommen, was ich aber nicht sagte, weil er es sonst nicht tat. Schlau von dir Roxy, so funktioniert das ganze!

Er sagte ich soll Dinge nicht so hinterfragen und das es nicht an mir liegt. Doch woran dann? Irgendwas musste ich falsch gemacht haben oder es war eben einfach das was ich vermutet hatte. Ein kurz anhaltendes angenehmes Gefühl, dass von einem Kuss ausgelöst wurde mehr nicht. Aber nichts hält ewig sagte er...Wieso sollte man dann aber Freundschaften oder eine Beziehung eingehen. meine Eltern waren doch auch schon so lange zusammen und für mich ist das eine Ewigkeit. Diese ganze Thematik war ziemlich verwirrend, immerhin wollte ich doch Freunde haben, die ich immer hatte und nicht nur für eine kurze Zeit. Wenn man nicht mehr mit jemand befreundet sein wollte, konnte man ihm doch wenigstens einen Grund nennen oder nicht? Aber vielleicht wollte man die Person nicht verletzen und schwieg daher lieber, ein Grund aber egal wie man sich entschied, für die andere Person war es schmerzlich. "Das ist lieb von dir Taemin, aber ich weiß einfach nicht mehr wem ich vertrauen kann. Du sagst ich mach nichts falsch aber ich weiß doch das ich nervig bin und manchmal...da bist auch du genervt von mir. Sicher versteckst du dich dann, damit ich dich nicht anspringe und umarme. Das ist auch in Ordnung, aber ich...Hmm ich fühle mich trotzdem alleine und weiß nicht wieso. Egal was ich tue, diese doofen Gefühle und Selbstzweifel gehen nicht weg. Ich meine du sagst mir nun auch, du hast mich gern so wie ich bin und das glaube ich dir. Aber all die anderen haben das auch gesagt und wo sind sie jetzt? Sie reden nicht mehr mit mir. Da kämen selbst dir zweifel auf, wobei du sicher jemand bist dem das egal wäre. Nein, das war alles...Essen klingt ganz gut, vielleicht bekomme ich ja was runter. Später heißt es lernen, das ist mein Motto dieses Jahr...Ich werde bestimmt die beste Hufflepuff Schülerin wenn ich mich nur genug anstrenge. Aber was ich werden will weiß ich noch immer nicht und du?"Ich wendete mich zum gehen um und tat dies auch. Taemin könnte sicher neben mir her laufen und dabei sprechen. ich musste mich dabei nur auf den Weg konzentrieren. Niemand anrempeln und nicht gegen die Tür laufen, dass schaffe ich schon!
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Taemin Moon
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   So 7 Jan 2018 - 1:44

Ich schmunzelte leicht und betrachtete sie dann als sie sich wieder von mir löste. Nun, wie sollte ich ihr meine nächsten Worte erklären? Natürlich hatte sie Recht mit dem was sie sagte. Warum machte man sich die Mühe sich in eine Beziehung mit jemandem zu geben wenn es nach Tagen, Wochen, Monaten oder gar Jahren wieder vorbei sein konnte? Warum ging man eine Freundschaft ein die auf demselben Weg zerstörbar war? Nun, dass hatte sich Taemin auch schon oft gefragt und somit seufzte er auf, ehe er sich mit der Hand durch das Haar fuhr und etwas das Gesicht verzog. Die Antwort auf ihre Frage konnte ausschweifender nicht werden, dass wusste er. Aber er wollte es zumindest versuchen. Dabei schob er seine Hände in die Hosentaschen und er spürte förmlich wie ihn eine unsichtbare Anspannung ergriff, die sich langsam durch seinen Körper zog. Der Kopf war kritisch gen Decke gerichtet; er sprach nicht gerne über dieses Thema. Roxana war die erste der er dieses Geheimnis anvertrauen würde; wollte und sogar musste, immerhin war sie eine Freundin. "Jahrelang habe ich mich gefragt wieso meine Eltern geheiratet haben. Warum sie Kinder gezeugt haben, nur um sich noch heute vor Gericht in einem Rosenkrieg um alles erdenkliche zu zoffen. Wo ist die Liebe hin die sie einst hatten? Davon übrig geblieben ist nur der grenzenlose Hass. Es ist nicht immer der Hass, manchmal reicht ein Auseinanderleben aus um sich zu entzweien. Man entwickelt sich mit der Zeit und fängt an getroffene Entscheidungen zu bereuen, die man aber nicht mehr rückgängig machen kann." Das Leben war kein Spiel das man neu laden konnte wenn es einem zu langweilig wurde oder man falsche Entscheidungen getroffen hatte. Das Leben bedeutete es so zu nehmen wie man es spielte; mit allen Konsequenzen die dazugehörten. Und die auch schmerzhafter nicht sein konnten. Dieses Prinzip war übertragbar auf Freundschaften. Wenn Freundschaften endeten war das immer tragisch, aber auch dafür gab es Gründe die unterschiedlicher nicht sein konnten. Taemin senkte nun seinen Blick und sah Roxana mit schief gelegtem Kopf an. "Menschen entwickeln sich, werden älter und entdecken vielleicht neue Freundeskreise oder Interessen. Bezieh das nicht auf dich, lass es hinter dir und halte an denen fest die da sind." Ihre Angst, dass sie wohl möglich noch andere Menschen verlieren könnte war groß. Und mit Sicherheit würde sie noch einige Menschen in ihrem Leben verlieren. Dagegen wehren; davor vorbeugen? Nicht möglich. Es einfach akzeptieren und weiter machen. "Verluste sind schwer zu ertragen wenn man so emotional ist wie du. Aber wenn du gar keinem Vertrauen schenken kannst, macht dich das nicht noch unglücklicher als wenn du dir denkst du hast es wenigstens versucht und die Zeit genossen?" Taemin war kein Mensch der Melancholie; selbst das er seinen Bruder und seine Halbbrüder nur verdammt selten sah erschien nach außen hin für andere als ertragbar für ihn. War es auch; denn er vermisste nicht viele Menschen. Weder seine Halbbrüder noch seine Mutter; und seinen Vater hasste er abgrundtief. Die einzige halbwegs stabile Beziehung war jene zu seinem Bruder. Aber Taemin vertraute auch keinem mehr als nötig; er war ein Einzelgänger und Einzelkämpfer. Letztendlich war es nicht weiter verwunderlich warum der Gryffindor eben so war wie er war; zurückgezogen, launisch und misstrauisch. Als sie erwähnte das er sie oftmals auch als nervig befand konnte er ein Lachen nicht unterdrücken. Durchaus stimmte das auch; aber man musste einen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen akzeptieren und das tat er. Dahingehend konnte er also gut darüber hinweg sehen das sie ihm manchmal sämtliche Nerven raubte. "Ich versteck mich nicht vor dir" und zog die Augenbrauen leicht zusammen; ehe er mit seinen Schultern zuckte und schmunzelte. "Nur damit du meine Wut nicht abbekommst vielleicht." Ja, dass wollte er in keinem Fall. Denn er konnte wirklich sehr boshaft sein wenn er wütend war. Und wenn er richtig wütend war eskalierte er arg. "Lass frühstücken gehen. Bock heute Nachmittag etwas auf den Ländereien zu unternehmen?" fragte er sie während sie wieder in Richtung große Halle gingen. Auf die Frage, was er später einmal werden wollte hatte er spontan nur eine Antwort, die ihn auch antrieb einen besonders guten Abschluss zu erhalten. "Einer Leidenschaft nachgehen die nicht abhängig ist von Geld und Einfluss." So wie sein Vater der Stimmen und Investitionen kaufte auf Grund seines Namens und nur bestach wo er konnte.
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   Fr 12 Jan 2018 - 1:18

Das Taemin zu so tiefgründigen Worten fähig ist, hätte ich nicht gedacht. Normalerweise war er immer so rational und hielt sich zurück. Aber jetzt verstand ich auch wieso. Seine Eltern ließen sich scheiden und er schien mitten drin zu sein. Ein Rosenkrieg, was bedeutet das? Es klang nicht so schlimm, immerhin waren Rosen wunderschön und doch haben sie dornen. Allerdings konnte ich mir schlimmeres vorstellen als sich mit Rosen zu bewerfen. Blinzelnd sah ich Taemin an und schloss ihn in eine weitere Umarmung."Egal was passiert ich glaube deine Eltern haben sich lieb und manchmal spielt der Verstand eben verrückt. Sei nicht traurig, du bist ja nicht alleine und hast Freunde. mich zum beispiel. Ich werde mich auch bemühen dich mit meinem Essen nicht mehr umzubringen, das verspreche ich. " Lächelnd löste ich mich von ihm, aber so wirklich geholfen haben seine Worte nicht, wieso eigentlich? Vielleicht saß der Schmerz zu tief und ich musste die Zeit abwarten, um die Wunden heilen zu lassen. Immerhin konnte ich einfach los werden was mich beschäftigte und es erleichterte zumindest meinen Rede bedarf in diesem Thema, nur heilte es nicht die Wunden. Aber das würde schon noch kommen. "Hm Frühstück klingt gut und das was du sonst so gesagt hast. Also ich kann im Augenblick kaum jemand vertrauen. Weißt du meist habe ich einfach das Gefühl zu nerven und wenn ich helfen mag geht es schief, dabei bemühe ich mich und will niemand Unannehmlichkeiten bereiten. Manchmal lässt sich sowas aber nicht vermeiden. Das schlimmste ist, dass ich meinen Freunden nicht mehr vertraue, obwohl sie nichts getan haben. Das Gefühl abzustellen ist schwer und einfach so weiter zu machen wie zuvor. Denn ich denke, wenn ich einfach so weiter mache, wird es mich zerfressen. Ich muss lernen, mich zu wehren. Auch wenn andere Probleme haben, bin ich nicht ihr Spielball. Meine Gefühle und Empfindungen sind ebenso wichtig wie die von anderen, aber das auszuleben und auszudrücken ist nicht so einfach." Ich sollte den Kopf nicht hängen lassen, aber es viel mir unfassbar schwer,es nicht zu tun. Selbst wenn ich mich verteidigte, mich nahm doch niemand ernst. Wenn ich nur etwas besonderes könnte, dann würde mich vielleicht auch jemand ernst nehmen. Aber so musste ich erstmal lernen, Verluste zu ertragen, zu verarbeiten und auch wieder weiter zu leben. Das ganze war so unendlich verwirrend und doch musste es irgendwie gehen, andere mussten es ja auch schaffen. Aber ich bekäme das schon hin. Am liebsten würde ich gerade jedoch nach Hause zurück. Das war ein Umfeld, dass ich mochte. Jetzt ging ich mit Taemin aber erstmal zum Frühstück und setzte mich in der Großenhalle an den Tisch. "Hrm...esse ich Törtchen und Pfannkuchen, mit Obst oder noch ein Toast mit eiern und Speck dazu...? Ich hab ziemlichen hunger." Ich sprach zwar mehr mit mir selbst, doch Taemin durfte sich gern angesprochen fühlen.  Vielleicht könnte ich später ein paar runden auf dem Quidditchfeld drehen oder Spazieren gehen. Alles erschien mir auf jedenfall besser, als in den Gemeinschaftsraum zu gehen. "Taemin, wie ist das eigentlich so alleine zu Wohnen, da brauchst du doch sicher eine Arbeit oder? So eine Wohnung finanziert sich sicher nicht alleine...und bitte erkläre mir, wieso deine Eltern sich mit Rosen bewerfen?"
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BeitragThema: Re: I may be quiet but I have so much on my mind.   So 28 Jan 2018 - 21:32

Ein "tzk" entwich dem Gryffindor auf die Aussage hin das sich seine Eltern lieb hatten. Hatten sie nicht, dass stellten sie jedes Mal unter Beweis wenn sie sich in einem Raum befanden. Und da war kein Prinzip hinzuzufügen von wegen was sich neckte das liebte sich, nein. Sie machten keinen Hehl daraus das sie sich hassten, spielten sich gegenseitig sogar aus und versuchten die Kinder auf unterschiedliche Seiten zu ziehen. Mit dem gravierendem Unterschied das seine Mutter durchaus in der Lage war ihre Fehler zuzugeben, während sein Vater ihr die ganze Schuld in die Schuhe schob. Wie lange dieser Rosenkrieg nun schon dauerte? Keine Ahnung. Taemin war noch nie einer Einladung gefolgt. Er war den Einladungen zu Gerichtsterminen nicht ein einziges Mal nachgekommen weil es ihn nicht interessierte. Wenn sie sich nicht mehr liebten sollten sie sich trennen und getrennte Wege gehen und keine Seifenoper daraus machen wie sie es taten. Demnach hatte er keinerlei Worte an sie zu richten. Aber das musste er Roxana ja so auch nicht auf die Nase binden; sie würde es nicht nachvollziehen können. Immerhin liebten ihre Eltern sie und vor allem liebten sie sich gegenseitig. Deswegen winkte er einfach nur ab. Auch wenn sie wahrlich keine Kochkünste vorzuweisen hatte bot er es ihr jedes Mal an, sie als Opfer missbrauchen zu dürfen. Irgendwann würde sie es schon noch hinbekommen, wenn sie fleißig an ihren Kochkünsten arbeitete, weswegen er ihr kurz sanft auf den Kopf schlug. "Du solltest Köchin werden -- wenn du gelernt hast Leute nicht umzubringen." Sein Satz hatte etwas wahres, aber gleichzeitig wollte er nicht allzu böse mit ihr ins Gericht gehen. Allerdings schien sie gerne zu kochen und neues auszuprobieren. Nur war eben Niemand von Anfang an ein Meister. "Wir könnten doch auch mal gemeinsam Kekse backen oder Sandwiches machen" schlug er ihr vor und sollte seine Worte allerdings im nächsten Moment schon wieder bereuen. Wenn sie das Angebot annahm war er ihr hilflos ausgeliefert. Aber.. was tat man nicht alles für Freunde? Vielleicht konnte es aber auch ganz witzig werden. Während sich der Gryffindor die Hände zurück in die Hosentaschen schon und in Bewegung setzte, ließ er sich ihre Worte durch den Kopf gehen. Mehr als ein zucken der Schultern erfolgte allerdings nicht. Zumindest bisher nicht. Erst nach wenigen Minuten seufzte er. "Geh deinen Weg und versuch es nicht immer jedem Recht zu machen. Wenn du lernst Nein zu sagen und aufhören willst der Spielball anderer zu sein, wirst du lernen müssen zu akzeptieren das dir das Feinde einbringen kann." Ihm war es egal was andere über ihn dachten. Immerhin versuchten sich die Wenigsten ein eigenes Bild von dem Asiaten zu machen. Sie verurteilten ihn bereits nach den ersten Blicken und dachten er wäre ein typischer Eisklotz. Zwar konnte er einer sein, aber er funktionierte nach dem Prinzip: harte Schale, weicher Kern. Wer sich die Mühe machte den Koreaner zu knacken wurde mit Loyalität und Hilfsbereitschaft belohnt. 

Nachdem sie sich in der großen Halle zum Frühstück begeben hatten brauchte Taemin eine ganze Weile um sich für etwas zu entscheiden, ehe er sich einfach ein paar Pfannkuchen nahm - mit Schokolade. "Pack dir doch was für später ein, dann musst du dich nicht festlegen oder bereust später deine Entscheidung das du das falsche gewählt hast" meinte er und griff nach dem Kürbissaft. herzhaft biss er anschließend in seinen Pfannkuchen und kaute, während er nach einer Antwort auf ihre Fragen suchte. "Ich ziehe mit meinem älteren Bruder zusammen, bis ich etwas eigenes finde. Wir werden es sehen.. ich bin mir noch nicht wirklich sicher was ich später genau machen will. Hauptsache es macht Spaß, dass Geld ist mir weniger wichtig." Dann blickte er auf Roxana hinab und verdrehte die Augen, während er sich wieder seinen Pfannkuchen widmete. Nicht einmal das hatte sie verstanden. Glaubte sie wirklich seine Eltern würden sich allen ernstes mit Rosen bewerfen? "Das ist nur eine Metapher. Sie bewerfen sich nicht wirklich mit Rosen. Wenn sie sich mit etwas bewerfen, dann sind es entweder Worte oder Vasen - oder alles was in greifbarer Nähe steht." Das sein Vater tatsächlich mal den kleinen Wellensittich genommen und ihn nach seiner Mutter geworfen hatte erwähnte er an dieser Stelle lieber nicht. Roxana wäre sicherlich verstört darüber, außerdem würde er damit das eigentliche Bild seines Vaters nur noch mehr unterstreichen; gewaltbereit und hasserfüllt. "Wenn zwei Liebende aufhören sich zu lieben, dann tragen die Dornen eine wichtige Bedeutung. Rosenkrieg bedeutet in dem Falle, dass man sich gegenseitig mit diesen Dornen verletzt, hm."
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I may be quiet but I have so much on my mind.
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