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 Du bist wie du handelst!

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William Gordon
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BeitragThema: Du bist wie du handelst!   Sa 9 Dez 2017 - 2:26

Das konnte nicht gut gehen. Nein, das war überhaupt nicht gut. Wieso eigentlich blieben diese Sachen immer an William kleben? Nur weil sie keiner machen wollte? Den ganzen Morgen hatte an ihn damit genervt einen kleinen Sahnekuchen von den Hauselfen aus der Küche zu holen als kleine Überraschung für Ben. Er hatte schließlich Geburtstag gehabt. Natürlich war er der Dumme gewesen der die Torte in die große Halle transportieren sollte,damit einige sich vorbereiten konnten im richtigen Moment "Happy Birthday" singen zu können. Alles in allem hätte Will das ja sicherlich sehr gerne gemacht, doch als er den Kuchen abholen sollte, war dieser größer als gedacht und das schlimme daran, verdammt schwer. Der Hauself jedoch weigerte sich mit einem schadensfrohen Grinsen ihm die Torte in die große Halle zu apparieren und meinte nur, dass er es bestimmt auch ohne magische Hilfe schaffen würde, die Torte zu transportieren. Manchmal waren diese kleinen Wichte auch wirklich frech. Gut, William konnte sie gut verstehen, es war sicherlich nicht angenehm für sie in der Küche zu arbeiten, essen für tausend Schüler und ein paar Lehrer zuzubereiten und nicht einmal ein Lob von der großen Menge zu erhalten. So oder so war das große Leid nun über William hereingebrochen und es fühlte sich wie eine Qual an den ganzen Weg bis zur großen Halle zu machen. Seine Arme zitterten und es fühlte sich an als würden ihm die Hände abfallen.

Nach vorne hin sah er nicht viel und da er zusätzlich in Gedanken dabei war, diesen Hauselfen an der Leine neben sich zu führen und ihn die Torte tragen zu lassen, nur um ihm das Gewicht vor Augen zu führen, bemerkte er auch nicht das sich ihm in der großen Halle ein Hindernis ihm in den Weg stellte. Er war erleichtert als er die Halle betrat und einige der Hufflepuffs am Rande des Tisches sich ihm zuwandten. Endlich hatte er es geschafft....oder auch nicht! Denn irgendein Dussel hatte seinen Besen auf den Boden gelegt und nur halb unter der Sitzbank hervorragen lassen, sodass Will unbeabsichtigt einen Fuß drauf stellte, der Besen wegrollte und Will das Gleichgewicht verlor. Mit letzter Kraft zog er sich unüberlegt nach vorne und stolperte einen ganzen Meter ohne hinzufallen. Dabei jedoch verlor der Kuchen oben ziemlich viel Sahne die dann im Gesicht und auf dem Umhang eines Slytherins landete der zufällig genau in seiner Richtung stand. Warum auch immer er da gestanden hatte, das Missgeschick war jedenfalls angerichtet. Glücklicherweise war der Rest des Kuchens aber noch in Ordnung, abgesehen von zwei Stücken, die auf den Boden gefallen waren.

Will stellte den Kuchen auf dem Tisch ab und sah zu dem Slytherin. Niemand anders als Tankhmar stand vor ihm. Mit weißen Spritzern übersäht hätte er ebenso gut ein Dalmatiner sein können, weshalb auch einige leise zu kichern anfingen. Eigentlich tat diesem aristrokratischem Typen diese kleine aber sehr feine Demütigung mal gut, leider war der Zeitpunkt alles andere als günstig, um einen Streit anzufangen. Zumal der Junge auch nicht gerade versöhnlich auf Will wirkte. Der große Hufflepuff konnte sich ein Kichern ebenfalls nicht verkneifen, was natürlicherweise den Eindruck verstärken musste, dass er es absichtlich getan hatte. Sowas würde natürlich nur jemand unterstellen, der auf Streit mit William aus war. Schade eigentlich das es nicht Ace getroffen hatte, darüber hätte sich der sonst so friedliche Hufflepuff garantiert amüsiert.

Kichernd machte er ein paar Schritte auf Tankhmar zu und blieb vor ihm stehen. "Ja, also schwarz weiß als Uniform wäre auch eine Alternative. Weiß soll ja angeblich die Farbe der Unschuld sein. Passt nur nicht ganz zu dir. Tut mir Leid, war keine Absicht. Möchte mal wissen wer seinen Besen da so dämlich auf den Boden gelegt hatte.", die Aufmerksamkeit einiger Schüler lagen nun auf ihnen, Hufflepuffs als auch Slytherins sahen zu den beiden hin und schienen gespannt abzuwarten wie es wohl weitergehen würde. William war schon glücklich über den Umstand, das seine Uniform heil geblieben war, während die von Tankhmar aussah als hätte man ihn mit weißen kleinen Punkten übersäht.
Naja eigentlich halb so wild, wieso sollte man sich darüber aufregen? Andererseits Leute mit einem gewissen Ego und Selbstachtung die von ihren arroganten Hausgenossen genauestens beobachtet wurden, hatten wohl keine andere Wahl als mit gemeinen Phrasen zu kontern. "Ich frage wohl besser nicht, ob du auch ein Stück möchtest.", fuhr William fort und hörte das Kichern eines Mädchens, das auch am Hufflepuff-Tisch saß und sich kaum vor lachen halten konnte.

Wieso eigentlich musste William dauernd an diese komischen Typen geraten, die sich so verhielten als gehörte ihnen alles? Oder war Tankhmar anders als die anderen? Doch die ganze Sache verschlimmerte sich nur noch als einer der Jungs auf die Schuhe des Jungen zeigten, welche von einem der Kuchenstücke getroffen wurden und mit dem zerbrüselten Schokostück besudelt waren. Ups, die waren hoffentlich noch nicht poliert. Oder doch? Will biss die Zähne zusammen, das roch förmlich nach Ärger. Daher schnappte er sich eine Serviette vom Tisch und reichte sie Tankhmar herüber. "Hier, mach dich erstmal sauber. Du ziehst ziemlich viel Aufmerksamkeit auf dich.", fuhr William fort und beobachtete ihn eine Weile. Ja, im Moment wünschte er sich nichts sehnlicher als das Ace dort gestanden hätte. Einfach damit er mal sah was geschah, wenn er bis auf die Knochen blamiert wurde. Leider hatte dieser Bursche verdammtes Glück ihm immer zu entkommen. Wills Lächeln war verschwunden und durch Ernst ersetzt. Vielleicht wäre es an der Zeit zur Sicherheit seinen Zauberstab herauszunehmen? Nein, er würde sich garantiert nicht mit so vielen Leuten um sich herum, mit diesem Kerl anlegen. Außerdem war er eine friedliche Seele, die keinem etwas unprovoziert antat. William war dafür viel zu gutmütig und freundlich. Ganz der Hufflepuff eben. Eigentlich hatte er ihn ja nicht ausgelacht, er wurde lediglich von dem Gelächter der anderen angesteckt. Ein fiese menschliche Art und Weise wie man sehr schnell in eine missliche Situation wie diese geraten konnte.
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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Re: Du bist wie du handelst!   So 10 Dez 2017 - 23:48

Mit einem wütenden Blick suchte Tankhmar Rowle die Große Halle ab. Er konnte nicht glauben, dass er seine Mittagspause damit verbracht hatte, auf seinen Nachhilfeschüler zu warten, der es ein weiteres Mal verpeilt hatte, sich mit ihm in der Bibliothek zu treffen. Manchmal hatte er das Gefühl, die ganze Welt hatte sich gegen ihn verschworren. Wahrscheinlich würde er heute tatsächlich noch mit Essen beworfen werden, so wie Wiltshire es ihm vorherige Woche prophezeit hatte - dieses idiotische Fach! Noch immer verfluchte er sich regelmäßig dafür, Wahrsagen gewählt zu haben. Es war reine Zeitverschwendung. Er hätte viel mehr Zeit zu lernen, wenn er eine Stunde weniger in der Woche hätte.
Tammo hatte das Objekt seiner Aggression entdeckt und stapfte nun wütend auf den jungen Hufflepuff zu, der ihn wieder einmal versetzt hatte. Dem Blick des Jungen zu Folge, wurde ihm plötzlich bewusst, dass er etwas vergessen hatte und jegliche Farbe wich aus seinem Gesicht. Tankhmar baute sich wutschnaubend vor ihm auf. "Ja, du hast was vergessen. Schön, dass wir das klären konnten. Ab heute kannst du dir einen neuen Nachhilfelehrer suchen."
Seine Augen blitzten, als er den Schock im Gesicht seines Opfers sah. Er beugte sich vor. "Und wenn du das nächste Mal alleine in einem Korridor bist... Schau dich lieber einmal mehr um! Wir wollen doch nicht, dass dir irgendetwas passiert, oder?", murmelte er leise, doch die Worte verfehlten nicht ihre Wirkung.
Zufrieden richtete er sich auf und wandte sich zum Gehen. Das nächste, was er wusste, war, dass ihm eine halbe Torte ins Gesicht und auf den ganzen Umhang spritzte und ihn mit weißen Flecken übersähte.
Er schloß die Augen, seine Kiefermuskeln zuckten, seine Finger zuckten und ballten sich langsam zu Faust. Seine Nägel bohrten sich in seine Handflächen und er brauchte ein paar Atemzüge, um sich wieder unter Kontrolle zu bekommen. Er öffnete die Augen wieder und sah dem jenigen entgegen, der seinen Tag gerade noch ein kleines Bisschen schlimmer gemacht hatte.
William Gordon. Super! Er hörte das Gelächter der Schüler um ihn herum, doch ein Lachen stach aus den anderen heraus. Sein - ehemaliger! - Nachhilfeschüler lachte mit den anderen und das war nicht gerade das, was Tammo sich als Strafe für sein Verhalten vorgestellt hatte. Mit einem gezwungenen Lächeln ignorierte er die anderen - gemeinsam mit dem selbstgefälligen Blick von Professor Wiltshire.
"Danke, Gordon! Sehr nett von dir, aber ich habe bereits ein Stück bekommen.", knurrte er und seine Hand wanderte in seine Umhangtasche zu seinem Zauberstab. Er zückte ihn geschickt und ließ ihn ein paar Momente lang auf Will gerichtet, bevor er auf sich selbst zeigte. Was sollte er denn bitte mit einer Servierte? Er war ein Zauberer. Er konzentrierte sich und mit einem stumme "Ratzeputz" reinigte er sich. Dann ließ er seinen Zauberstab einmal durch die Finger wirbeln, bevor er ihn wieder fest in die Hand nahm, auf alles vorbereitet.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Du bist wie du handelst!   Mo 25 Dez 2017 - 21:36

Über Tankhmar gab es nicht viel zu sagen, außer das er ein vollkommener Idiot war und meinte er könnte mit Menschen umgehen wie er wollte. Für William war er ein schlecht erzogener Junge der zuviel in den Hintern geschoben bekommen hatte.   Vermutlich aus reicherem Haus, die nur lernten wie man andere abwertete. Aber andererseits wollte sich der Hufflepuff keinerlei Vorurteile ergeben, die sich am Ende als falsch herausstellen könnten. Trotzdem spürte er das Misstrauen in sich aufflammen und so wie es schien war es absolut berechtigt. Seine Hand blieb fest um seinen Zauberstab in der Manteltasche geklammert. Besonders als Tankhmar den Stab gegen ihn richtete, nahm der Hufflepuff dies als Herausforderung und beinahe hätte er auch reagiert, wenn dieser komische Slytherin-Schüler den Stab nicht auf sich selbst gerichtet hätte. Eine weise Entscheidung, schließlich hätte eine offene Herausforderung mit Sicherheit großes Aufsehen erregt und es hätte nicht lange gedauert bis Professoren an jeder Ecke gestanden hätten.

Erleichtert über Tankhmars Entscheidung atmete er entspannt aus und beobachtete einen Moment lang jede Bewegung. Die kleinste Provokation würde dazu führen, das sie sich im Kampf gegenüber stehen würden. Für einen Moment überlegte Will auch tatsächlich ihm mal zu zeigen wie weit er mit seinem Verhalten bei ihm kam, aber aufgrund seiner Vergangenheit und der Erlebnisse beschloss er es dabei zu belassen. Er wollte nie wieder so sein und schon gar nicht einen auf selbstgerechten Rächer machen.

"Tank, tue dir und mir bitte einen Gefallen. Richte nie wieder den Zauberstab gegen mich, sowas könnte man als Herausforderung verstehen und ich schätze es überhaupt nicht wenn man mich bedroht. Außerdem lasse ich mir noch längst nicht alles gefallen.", hoffentlich war diese mehr als eindeutige Warnung bei ihm angekommen. Menschen wie er, die sich über andere hinwegsetzten waren echt das allerletzte. "Sicher, das du kein Stück haben willst? Und nenn mich nicht Gordon, sondern Will. Ich kann es nicht ausstehen wenn man mich auf meinen Nachnamen reduziert.", gerade wollte sich William setzen als einer der Schüler aufstand und Tank frech angrinste und dann wieder bitter ernst wurde. "Das ist die gerechte Strafe dafür das du andere bedrohen musst. Du brauchtest schon lange Mal eine Lektion in Sachen Demut!", es war ein etwas jüngerer Schüler mit zerstrubbelten Haaren der offensichtlich neben dem Schüler gesessen hatte den Tank wohl in der Vergangenheit bedroht hatte. Also stimmten die Gerüchte über ihn. Will zögerte und beobachtete das Schauspiel, das sich da abspielte.

Wieso waren es eigentlich ständig Schüler aus Slytherin die anderen auf die Nerven gingen? Brian Healy war nicht anders gewesen und viele andere aus diesem Haus verhielten sich ganz genauso aristrokratisch und arrogant wie es von Tankhmar behauptet wurde. Vorsichtshalber nährte sich Will dem Schüler, konnte aber nicht weiter, weil der Schüler praktisch genau hinter Tank stand und Will damit den Weg versperrte. Zögernd verschränkte er die Arme und musterte den Slytherin etwas genauer. Dann hatte er die Sahnespritzer ja doch verdient gehabt! Genervt von diesem Klischee, verdrehte Will die Augen. "Sag mir bitte nicht du bist auch einer von denen die andere herabwürdigen und meinen sie seien etwas besseres, nur weil sie glauben von reinem Blut zu sein. Das ist doch der reinste Unsinn. Jeder hatte in seinem Stammbaum Muggle und niemand macht da eine Ausnahme. Bitte sag mir das du nicht zu diesem Schlag von Schülern gehörst.", fuhr er Will fort und versuchte Tank damit von dem Schüler wegzulocken. Er hatte keine Lust das sich hier irgendjemand den Ärger von irgendwelchen Slytherins auf sich zog. Nun zog William doch den Zauberstab, jedoch nicht um ihn gegen jemanden einzusetzen, sondern nur um den Rest des Kuches zu bewahren und ihn sicher auf dem Tisch abzustellen. Dennoch behielt er ihn sicherheitshalber noch ein wenig in der Hand. Inzwischen hatten sie die Aufmerksamkeit mehrerer Schüler auf sich gezogen und wurden von allen Seiten beobachtet, während der Rest der großen Halle weiterhin in Essen und Gesprächen vertieft war. Was wollte er tun? Etwa einen Kampf anfangen? Oder sich mit William anlegen? Dazu hatte er nicht das Zeug! Viele unterschätzten die Hufflepuffs von Grund auf. Nur weil sie die Gewalt verabscheuten, bedeutete das nicht das sie nicht bereit waren für andere einzutreten oder Kleinere zu schützen. Jedenfalls brachte die neue Bemerkung von Martin Sanders die ganze Situation nahe an den Rand einer Eskalation. Jetzt kam es ganz darauf an wie Tank reagieren würde.
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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Re: Du bist wie du handelst!   Fr 5 Jan 2018 - 18:49

Die Spannung war greifbar und Tankhmar dachte nicht einen Moment daran, seinen Zauberstab wieder in seinen Taschen zu verstauen, ganz egal, was William für Drohungen aussprach. Er war vielleicht ein Jahr älter, aber Tammo hätte kein Problem gehabt, sich hier mit ihm zu duellieren. Allerdings ließ er das brav bleiben, wenn es sich vermeiden ließ. Er war nicht unbedingt scharf darauf, die nächsten drei Wochen nachsitzen zu müssen und von einem der Lehrer Strafpunkte aufgebrummt zubekommen. Und vor allem nicht von einem Klugscheißer und Vollhorst wie dieser Hufflepuff.
"Nein, danke, William.", er zog den Namen unnötig in die Länge und verlieh seiner Stimme einen spöttischen Unterton. Er wollte gerade fortfahren, als einer der Freunde seines Nachhilfeschülers sich für ihn einsetzte. Langsam drehte er sich zu ihm um und trat einen Schritt auf ihn zu. "Wie bitte? Was hast du gesagt, Knirps?" Sein Blick glitt drohend zu dem anderen Jungen, der seinen Kumpel jetzt mit einem eindringlichen Blick zurück auf den Stuhl zog.
Eigentlich, fand Tankhmar, dass er sich relativ gut zusammengerissen hatte, wenn dieser Idiot von einem Drittklässer mal wieder Reductio und Ratzeputz verwechselte und Tammo aus dem Weg springen musste, um nicht in Tausend Stücke zerfetzt zu werden. Natürlich hatte er ihn immer mal wieder angeschnautzt, aber man konnte ihm nicht erzählen, dass andere in dieser Situation besser verhalten hätte.
Es traf also einen Nerv, als der Junge wieder aufstand, um ihm weitere Dinge an den Kopf zu werfen. Als Will versuchte, einzugreifen, wandte Tammo ihm sich gar nicht erst zu, sondern winkte ab und knurrte. "Ach, halt die Klappe, Willi Vanilli!" Er musste zugeben, er war recht stolz auf seine Namensgebung und freute sich bereits auf Wills Reaktion, doch dafür hatte er jetzt noch keine Zeit. Zuerst musste er den Jungen abfertigen. Langsam griff Tankhmar in die Innentasche seines Umhangs und beugt sich dann vor.
"Weißt du, Junge, was die Leute über mich sagen? Darüber, welches Haustier ich besitze? Nein?" Ein fieses Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. "Hast du schon einmal etwas vom Bösen Sturzfalter gehört? Einem Geschöpf, das sich zu einer kleinen Kugel zusammenrollen kann und die Gehirne von Menschen frisst?" Seine Stimme wurde leiser. "Man sagt, ich hätte so einen Sturzfalter. Und sie haben Recht. Er heißt Drakon. Willst du ihn sehen?"
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Du bist wie du handelst!   Di 30 Jan 2018 - 19:06

Die Augen  verdrehend lauschte Will. Sein Willi Vanilli konnte er sich getrost sparen. Aber was er da dem Jungen sagte brachte ihn einfach nur zum lachen. Was war das denn für einer? Also Tank war ja vieles, aber eines ganz sicherlich,nämlich nicht ganz richtig in der Birne. Wahrscheinlich war er gerade Gassi als das Hirn neu verteilt wurde. Grinsend verschränkte William die Arme und sah skeptisch zu ihm herüber, alles an hm wirkte ebenso falsch wie sein komisches Gesicht. Nicht das er Tank nicht leiden konnte, es war mehr sein Verhalten anderen gegenüber das Will nicht mochte. Dieser Kerl verdiente einfach mal eine Tracht Demut. Leute die sich wie die ganz großen hier aufspielten konnte Will bei weitem nicht leiden und das er sich mit seiner fiesen Fratze zu dem Schüler herabbeugte konnte nichts gutes heißen. Zunächst blieb William stehen und ließ sich davon nicht beeindrucken, aber der Ausdruck im Gesicht des kleinen Jungen wurde deutlich ängstlicher. Dieser Kerl konnte aber auch eine bedrohliche Aura haben. Er hatte in der Tat das Gesicht dazu, um einen wahren Bösewicht heraushängen zu lassen. Aber allein für das Willi Vanilli gehörte er bis aufs Blut blamiert, weshalb William den Zauberstab wieder hervorholte und hämisch grinste. "Was denn? Versuchst du etwa wieder jüngere Schüler einzuschüchtern, sowas gehört sich aber nicht, Tank.", führte Will aus und zielte heimlich auf Tanks Schuhe. Das war die Rache für den Seitenhieb und dafür, das er sich auf schwächere stürzte. Tenaces Manentem , wirkte er auf Tanks Schuhe, sodass sie dauerhaft am Fußboden festkleben würden. Der Fluch war zwar wieder rückgängig zu machen, aber fürs erste würde  es ihn wahrscheinlich überraschen, wenn er nicht mehr in der Lage war sich zu bewegen.

"Was willst du da aus deiner Innentasche holen? Willst du dem Jungen etwa Angst machen, in dem du ihm in einem Spiegel zeigst, was hinter deinem Gesicht verborgen ist?", nicht das er mit einer Antwort rechnete, aber seine Art und Weise machte  Will sauer und das wollte er diesem eingebildeten Fatzke einfach mal darlegen. Wieso eigentlich ging man immer auf die Schwächeren los? War es der Überlegenheitskomplex, weil man selbst nichts auf die Reihe bekam oder ging es um mehr als das? Was auch immer es war, Tank sollte es irgendwo anders ausleben. Denn solange William in der Nähe war wurde niemand auf diese Weise angefasst und Typen die sich darüber hinwegsetzten konnte er nicht leiden. Was wollte er auch schon tun? Wollte er sich jetzt etwa mit ihm anlegen? "Versuch dich doch mal zu mir zu drehen Tankiboy. Mal schauen was es dir einbringt.", er behielt ihm dabei genau im Auge, um sicherzugehen, das er nicht versuchte seinen Zauberstab gegen ihn zu erheben. Er hatte keine Angst vor Tank, dafür hatte er schon weitaus schlimmere Gegner gesehen, die weitaus gefährlicher und vor allem tödlicher waren als ihn. Eigentlich hasste Will Konflikte, aber dieser Junge musste einfach mal das  abkriegen was er anderen antat und zu einem ganz kleinen Prozentsatz genoss er es sogar, ihm eine kleine Lektion zu erteilen, vor allem vor allen Schülern die in der großen Halle saßen.
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