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 Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!

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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Fr 8 Dez 2017 - 9:36

Es war der erste Unterrichtstag im neuen Schuljahr und Tankhmar Rowle hatte bereits zu viel. Zu viel Menschen. Zu viel Stress. Zu viel Arbeit. Zu wenig Musik. Sein genervtes, wehklagendes Seufzen erfüllte den zum Glück menschenleeren Raum. Nur die Instrumente und Notenständer waren Zeugen seines Leids und das gefiel ihm ganz gut so. Er brauchte jetzt seine Ruhe. Er brauchte seine Musik.
Tammo spannte seine langen, sehnigen Finger an und ballte kurz die Fäuste. Dann sanken seine Hände ruhig und mit viel Bedacht auf die weißen und schwarzen Tasten vor ihm und schoben sich in eine gute Grundhaltung. Ein tiefer Atemzug. Ein. Aus. Dann erklangen die ersten Töne. Sie waren zart und leise, doch sie füllten den gesamten Raum. Die Akkustik des Raums ließ ihn frösteln. Es schien als wäre die Musik aus Wasser gemacht, das in jede Ritze, in jede Ecke floß. Tammo war schon immer ungemein beeindruckt davon gewesen. Es konnte sich nur um Magie handeln. Jemand hatte den Raum mit Zaubern belegt, um ihn für diesen einen Zweck zu optimieren.
Flink ließ Tankhmar seine Finger von Taste zu Taste springen und die Tonfolge wurde länger und länger und mit jeder angeschlagenen Saite wurde er sicherer, freier. Glücklicher. Die Melodie, die er spielte, war Teil seiner Kindheit gewesen. Es war das erste Stück gewesen, das er auf dem Klavier hatte spielen können und er konnte es noch immer. Die Griffe und Umkehrungen waren ihm in Fleisch und Blut übergegangen und er hatte als kleiner Junge seine Eltern mit der Melodie in den Wahnsinn getrieben, so oft hatte er es gespielt.
Mit einer kleinen, dramatischen Geste und einem letzten Akkord beendete er sein Spiel und öffnete die Augen. Er blinzelte leicht ins Licht - in seinem Rausch war ihm nicht einmal aufgefallen, dass er die Augen geschlossen hatte. Er hob den Blick von den Tasten und rieb sich ein wenig verlegen den Nacken. Gut, dass ihn niemand so träumerisch und abwesend gesehen hatte, sein Ruf würde es ihm nicht danken, wenn man ihn als den weichen Musikliebhaber entlarven würde, der er in diesem einen Zimmer zu werden pflegte. Man würde ihn vielleicht nicht länger in Ruhe lassen, wenn sich das Gerücht zerstreuen würde, er hätte eineinen Bösen Sturzfalter bei sich, den er jederzeit auf nervige Schüler loslassen könnte, was, wie er fand, wirklich mal eine Überlegung wert war.


Zuletzt von Tankhmar Rowle am So 3 Jun 2018 - 2:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Roxana Scamander
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Fr 8 Dez 2017 - 21:34

Ich ging durch die Gänge und lies meinen Blick durch die Flure streifen. So viele Personen, die ich in jedem Jahr gesehen hatte. Es war schwer vorzustellen, dass dies mein letztes Jahr in Hogwarts war, aber so war es nun einmal. Vielleicht konnte ich mir nun ernsthafte Gedanken darüber machen, was ich später einmal machen wollte. Außerdem musste ich noch AJ finden und mich bei ihm entschuldigen. Zu diesem Zweck hatte ich Kekse gebacken und diese waren diesmal nicht ganz so schwarz wie die letzten. Als ich mich jedoch  dem Musikraum näherte, hörte ich diese wunderschöne Melodie. Ganz leise öffnete ich die Tür und schlich mich in den raum, nur um mich hinter den Schüler auf den Boden zu setzen und seiner Musik zu lauschen. In meinem Kopf, spielte sich eine kleine Geschichte ab, irgendwie war es die von einem kleinen Jungen der mit einer Holzflinte durch die Wälder streifte, um wilde Tiere zu erlegen. Wahrscheinlich, die Bilder einer Geschichte, die mir einst meine Großmutter erzählt hatte. Die musste ich schnell wieder aus meinem Kopf streichen, immerhin war so etwas nichts, dass ich für gut hieß. Ich hockte also, ganz leise hinter dem jungen und lauschte seinem Spiel. Ein leichter Seitenblick,verriet mir das er seine Augen geschlossen hatte. Merkwürdig, er wirkte irgendwie Heroisch, von Außen, aber als er so spielte wirkte er auch irgendwie verträumt. Irgendwie kam er mir bekannt vor, denn ich war mir sicher ihn einmal in den Fluren oder im Unterricht gesehen zu haben. Normalerweise merkte ich mir die Namen der Schüler, besonders wenn sie so schön Klavier spielen konnten. Als das Klavierspiel verklungen war, seufzte ich ganz leise und unterdrückte mein freudiges auf quietschen. Er hätte sich doch sicher erschrocken, wenn ich plötzlich laute von mir gegeben hätte. Also beobachtete ich den jungen einen Moment und versuchte mich wieder zu fangen. Er selbst schien mich nicht bemerkt zu haben, was ich als gut empfand. Er würde mich sicher für verrückt erklären, wenn er mich hier so hätte sitzen sehen. Aber ich dachte schon wieder zu viel nach und es schien mir unhöflich nichts zu sagen. Außerdem hoffte ich insgeheim, dass er noch einmal spielen würde. Vielleicht tat er es wenn ich ihn darum bat. Zwar waren die Kekse in meiner Tasche, für AJ gewesen, aber ich könnte sie auch dem jungen Herren anbieten. "Ähm...Entschuldige, ich hab dir zugehört, du hast so schön gespielt, dass ich einfach nicht vorbei gehen konnte. Ich höre anderen gern zu wenn. Mein Name ist Roxana Scamander, ich bin in Hufflepuff...und du? Ich mein wie ist dein Name? oh und ich hab Kekse, wenn ich dir welche abgebe, würdest du weiter spielen? Wir könnten auch etwas zusammenspielen. Ich spiel auch gern Klavier musst du wissen." Ich blinzelte und klatschte mir mit der flachen Hand, gegen die Stirn. "Entschuldige, ich rede wieder zu viel, die meisten sind dann davon genervt und naja...ich will niemand nerven, aber es war einfach so hinreißend wie du gespielt hast...Bitte mach weiter hm? Es würde mir eine riesen Freude machen." erklärte ich und es war so, denn innerlich ging es mir nicht gut und wie immer versuchte ich es mir nicht anmerken zu lassen. Aber sein Spiel hatte diese negativen Gedanken, zumindest etwas beiseite geschoben.
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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   So 10 Dez 2017 - 23:04

Eine Stimme erklang im Musikzimmer - und es war nicht seine. Tankhmar Rowle fuhr herum und konnte gerade noch jedlichen Ton der Überraschung unterdrücken. Mit erschrockenem Blick starrte er zu dem Mädchen auf, das ihn nun mit Worten überschüttete, mit ihren Keksen herumwedelte und sich zwischendurch mit der flachen Hand gegen die Stirn schlug. Tammos Schock wandelte sich rasch in Verwirrung, dann in Ärger und sein Gesicht verschloß sich merklich. Es war eine seiner Spezialitäten, Menschen mit kalten Blicken zu bedenken, ganz, wie es von ihm erwartet wurde.
Von den Worten des Mädchens bekam er gar nichts mit, stattdessen musterte er sie von Kopf bis Fuß. Er hatte das Gefühl, sie schon mal gesehen zu haben. War sie nicht eine Jägerin im Hufflepuff Team? Sie war klein, mit dunklen Haaren und großen Schmolllippen, die ihr ein kindliches Aussehen gaben, das auf viele Jungs auf der Schule vielleicht anziehend gewirkt hätte. Tammo jedoch war zu aufgebracht, dass seine private Musikstunde gestört worden war, dass das nicht sein erster Gedanke war, als er das Mädchen betrachtete.
Er stand auf. Sie hatte irgendwas mit "weiter spielen" gesagt? Hatte sie sich eigentlich vorgestellt? Eigentlich war es ihm auch egal. Er würde hier ganz sicher nicht für irgendeine dahergelaufene Hufflepuff den Barden spielen und sich von Keksen bestechen lassen - die waren ihm sowieso viel zu dunkel, er mochte seine Kekse... nun ja, unverbrannt! Warum hatte sie die Kekse überhaupt dabei? Hatte sie das auch erwähnt?
Tankhmar schüttelte leicht den Kopf und bemerkte, wie das Mädchen ihn hoffnungsvoll ansah. Doch da war noch etwas anderes in ihren Augen. Etwas... Erneut ein Kopfschütteln. All das ging ihn nichts an und er wollte auch nichts davon wissen. Mit einer auffälligen Bewegung schob er den Schemel zurück. Die Stille, die nach dem Verstummen des Mädchens den Raum wieder erfüllt hatte, wurde von dem Kratzen der Stuhlbeine auf dem Steinboden unterbrochen.
Tammo beugte sich zu dem Mädchen vor - noch immer war er deutlich größer - und lächelte mit einem schiefen, leicht spöttischen Grinsen auf sie hinab. "Der Flügel gehört dir. Keine falsche Scheu! Viel Spaß!" Dann schnappte er sich seine Tasche, zwinkerte dem Mädchen noch einmal zu und wandte sich zum Gehen.
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Mo 11 Dez 2017 - 13:36

Er schien sich erschrocken zu haben und so viel mein Blick, einen kurzen Moment auf mich selbst. Gut zugegeben, wie ich so da hockte und ihn beobachtete, schien recht Gruselig zu wirken, aber meine Absicht war das nicht. Ich wollte nur nicht, dass er aufhörte zu spielen. Wieso starrt er mich denn so an? Lag es an meinem wirr zusammengebundenen Haar oder daran, dass ich ihn so angestarrt hatte. Wie auch immer, vielleicht dachte er auch einfach darüber nach, ob er mich kannte oder nicht. Beim Quidditch könnte man sich einmal begegnet sein, aber wahrscheinlich kann man bei einem Spiel kaum jemand erkennen. Erst einmal hielt ich es für das Beste, vom Boden aufzustehen und meinen Zauberumhang abzuklopfen. Mit einem freundlichen Lächeln, wollte ich ihm meine Hand reichen, um mich noch einmal vorzustellen. Doch schien er gleich die Flucht ergreifen zu wollen, was mich die Hand zurück ziehen lies und ein tiefes seufzten meinen Lippen entwich. "Schon gut, ich wollte dich nicht vertreiben oder nerven. Nur ein wenig zuhören. Wenn du aber nun gehen willst, bitte ich halte dich nicht auf." Ich hatte gelernt niemandem mehr nach zu rennen, wenn er gehen wollte, sollte er eben gehen. Mir war es egal, was sollte ich auch tun? Mittlerweile, hatte ich gelernt, dass ich anderen auf die nerven ging und so würde ich diesem Kerl sicher nicht nachrennen. "Fein, dann wünsche ich dir noch einen schönen Tag und danke, dass du so schön gespielt hast." Schulter zuckend, setzte ich mich an das Klavier und glitt mit meinen zierlichen fingern über die Tasten. Mein Spiel klang anfangs ruhig, beinahe traurig und doch wurde es schneller aufregender. Das Lied hatte eine Geschichte zu erzählen und während meine Finger über die Tasten tänzelten, begann ich leise zu singen. Immerhin nahm ich an er wäre schon gegangen."Cruel and Cold like winds on the Sea....Will You Ever return to me? Hear my voice...sing with the tide. My Love will never die...Over waves and deep in the blue... I will give up my heart for you...Ten long Years I´ll wait to go By My love will never die..." Anfangs sang ich noch recht leise, aber als meine Finger schneller über die Tasten glitten, begann auch ich etwas lauter zu singen. Krumm und schief klang meine Stimme noch nie, eher weich, wohlklingend und auf ihre eigene Art Beruhigend und doch kraftvoll."Come my Love be one with the sea...Rule with for eternity...Drown all Dreams so mercilessly...And Leave their Souls to me...Play the song you sang long a go...And wherever the Storm may blow..You will find the Key to my heart...We´ll never be apart...Wild an strong you can´t be contained..Never Bound nor ever chained.. Wounds you caused will never mend...And You will never end!"Meine Finger glitten am ende ruhiger über die tasten des Klavieres und ich wusste das zumindest Shaya  meinen Gesang mochte und irgendwie lies sie sich durch jenen auch immer beruhigen. Aber vor anderen zu singen, war mir immer etwas peinlich gewesen. In diesem Moment schien es aber egal zu sein, wer mich hörte. Ich liebte dieses Lied und es tat einfach so gut, Klavier zu spielen und dazu etwas zu singen. Vielleicht bewegte ich den Slytherin so dazu, sich doch etwas mit mir zu unterhalten, wenn er es hörte. Wenn nicht, war es eben so und ich würde einfach eine weile hier sitzen und Klavier spielen. Als mein Gesang verklang,atmete ich tief durch und linste auf die Tasten des Klavieres.Normalerweise, würde ich den jungen wahrscheinlich mit Fragen löchern und an seinen Fersen kleben. Aber wozu? Damit noch mehr Leute genervt von mir waren sicher nicht. Wenn er Gesellschaft wollte, könnte er doch bleiben, immerhin habe ich ihn nicht darum gebeten zu verschwinden. Meine Katze, kroch aus meiner Tasche und setzte sich auf den Flügel. Ein leises maunzen, gefolgt von einem Schnurren, veranlasste mich dazu ihren Kopf zu kraulen. "Du bist ein leicht zufriedenstellendes Publikum Shaya, dir gefällt meist was ich spiele, wobei du oft auch einschläft...das kann nun auch negativ sein wenn ich es recht bedenke." Ja ich unterhielt mich mit meiner Katze, immerhin dachte ich, das der junge Herr gegangen war.

Piano Version ^^ :
 
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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   So 17 Dez 2017 - 22:54

Das Mädchen verabschiedete sich höflich von Tammo, was dieser nur mit einem Nicken quittierte, bevor er die Tür öffnete und auf den Gang vor dem Musikzimmer trat. Hinter ihm hörte er, wie sanft ein paar Töne auf dem Klavier angeschlagen wurden. Sie spielte also tatsächlich selbst. Er zog die Tür hinter sich zu, doch achtete er darauf, dass sie einen Spalt breit offen blieb. Aus dieser Lücke schwebte nun die Musik des Mädchens zu ihm nach draußen, wo er sich neben dem Türrahmen auf den Boden setzte.
Der Tag war noch immer recht warm, obwohl es langsam spät wurde, und die kalte Wand in seinem Rücken tat ihm gut. Er lehnte den Kopf an den Stein und schloss die Augen. Zum Glück war niemand im Gang und er konnte sich ein wenig entspannen, wobei ihm die Musik des Mädchens half. Ein unbewusstes Lächeln schlich sich auf sein Gesicht, doch es wurde rasch von einem leichten Stirnrunzeln ersetzt.
Das Mädchen hatte angefangen zu singen. Und sie war gut. Ihre Stimme klang noch ein wenig unsicher, doch sie harmonierte perfekt mit ihrem Klavierspiel. Ein weiteres Lächeln umspielte seine Mundwinkel. Er lauschte ihr stumm, während ihr Gesang kräftiger wurde, das Lied sich steigerte, die Melodie intensiver wurde und sich dann dem Ende näherte und mit einem letzten Ton schließlich verklang.
Er stand auf. Sein Atem ging ruhig und gleichmäßig und er hatte das Gefühl, der Stress des Tages wäre von ihm abgefallen. Er griff - einer Angewohnheit folgend - in seine Umhangtasche nach seinem Zauberstab und erstarrte. Die Tasche war leer. Er kramte in seinen anderen Tasche und auch zwischen seinen Büchern herum. Wo...? Er runzelte die Stirn, dann betrat er wieder das Musikzimmer.
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Fr 29 Dez 2017 - 2:00

Als die Melodie im Raum verklungen war und Shaya sich in Bewegung setzte, wollte ich gerade das nächste Lied anstimmen, aber ich wurde abgelenkt. Ein klackerndes Geräusch war zu vernehmen und ich stand erschrocken von dem Klavierhocker auf. Vielleicht hatte sich eine Ratte in den Musikraum verirrt. Ratten, die einzigen Tiere, die ich in keiner Weise mochte. Panisch, flüchtete ich wieder auf den Klavierhocker, auf dem ich nun stand und mich umsah. Doch von einem Tier, war nichts zu sehen. Aber mir viel auf, dass Shaya plötzlich los rannte. Sicher hatte sie die Ratte gesehen und eilte ihr hinter her. Doch als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass sie einen Stock in ihrem Mund hatte und damit in einer der vielen Ritzen in den Wänden verschwunden war. "Shaya warte, renn doch nicht weg...Wer weiß wo du da raus kommst." Als ich von dem Hocker kletterte und Shaya mich sah, zog sie den Stock, schnell in ihr Versteck..Dummerweise war das gar kein Stock, sondern ein Zauberstab! Etwa meiner? Sofort hechte ich auf das Loch zu und Steckte meine Hand hinein. Da ich in der Annahme war es sei mein Zauberstab, versuchte ich danach zu Tasten und natürlich auch nach meiner Katze. Dumm nur, dass Shaya einfach weiter zwischen den Mauern verschwand. "So ein mist, was mach ich denn jetzt? Ohne Zauberstab, wird es schwer sie zu finden..." Ja ich sprach mit mir selbst, dass jemand vor der Tür stand, konnte ich ja nicht wissen. Unsicher, tastete ich meinen Mantel ab und bemerkte, das mein Zauberstab, noch da war. Wenn es aber nicht meiner war, wem gehörte er dann? Dem jungen der vorher hier war? Wenn ja musste ich ihn finden. Also rannte ich los und zur Tür des Musikzimmers, wo dieser Junge stand, in den ich erstmal hinein lief."Hallo...Eh...ich also meine Katze ist da weg gelaufen und naja sie hatte einen Zauberstab gefunden. Meiner ist es nicht, den habe ich bei mir...Hast du deinen vielleicht verloren? Ich meine...Wenn sie ihn kaputt macht, ersetze ich ihn natürlich." Wie lange stand er da schon? Hatte er sich die ganze Zeit mit angeschaut wie ich auf dem Stuhl gestanden hatte? Sicher nicht, sonst hätte er doch etwas gesagt. Ob er mir heimlich zugehört hatte? Das wiederum wäre für mich eine peinliche Situation gewesen, die ich unter gar keinen Umständen ansprechen wollte. Da er aber vielleicht die Person war, die ihren Zauberstab verloren hatte, wollte ich ihn um Hilfe bitten. "Ich will dich nicht nerven oder aufhalten, aber könntest du mir beim suchen helfen? Wenn wir Shaya finden, dann auch den Zauberstab..." Ich saß noch immer auf dem Boden und sah ihn unsicher an. aufstehen wäre eine gute Idee gewesen, aber irgendwie kam mir das in diesem Moment nicht in den Sinn.
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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Di 2 Jan 2018 - 15:27

Als Tankhmar wieder ins Zimmer kam, blieb er ein wenig verblüfft stehen. Warum stand das Mädchen auf dem Klavierhocker? Und wonach rief sie? Er runzelte die Stirn. Nun kletterte das Mädchen vom Stuhl herunter und rannte in eine Ecke des Raums. Er sah gerade noch den buschigen Schwanz einer kleinen Katze in einer der Mauerritzen verschwinden. Das Mädchen begann zu sprechen.
Gerade, als Tammo antworten wollte, dreht sich das Mädchen bereits zur Tür und rannte in ihn hinein. Ein leises Keuchen entwich seinen Lippen, doch er musste nur einen kleinen Ausfallschritt machen, während das Mädchen zu Boden fiel. Seine Hand griff ins Leere, als er reflexartig versuchte, sie festzuhalten. Sie blickte überrascht zu ihm auf und er musste schmunzeln. Irgendwie war sie ja ganz niedlich, wie sie jetzt da saß und zu brabbeln anfing.
"Ja, das ist wohl meiner.", antwortete er, noch immer ein wenig genervt von sich selbst, dass er ihn überhaupt hatte liegen lassen. "Und ja, ich suche mit dir. Wir können schließlich beide Hilfe gebrauchen.", fügte er hinzu. Er beugte sich zu ihr hinunter, nahm ohne Umschweife ihre Hand und zog das Mädchen sanft hoch. Irgendwie hatte er den Eindruck gehabt, sie wollte dort noch länger sitzen bleiben und das konnte er nicht gebrauchen. Immerhin musste sie ihm sagen, wo ihre blöde Katze hin verschwunden war.
Gut. Er musste höflich bleiben. Es würde nichts bringen, wenn sie sich stritten. Er schenkte ihr ein kleines Lächeln. "Wie sagtest du, war dein Name?"
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Di 2 Jan 2018 - 22:44

Er half mir auf und ich strich meinen Zauberumhang glatt. Zugegeben das hatte sowieso keinen Nutzen, alles was ich trug war zu groß und irgendwie wenig weiblich. Aber was machte das schon, mir machte es nichts, ich fühlte mich wohl so wie ich war und niemand könnte daran etwas ändern oder doch? "Danke, also fürs aufhelfen...Ich renne andauernd gegen Türen oder andere Leute, wenn du mich fragst ist das mein Persönlicher Fluch..." schmunzelte ich und sah noch einmal zu dem Spalt in den Shaya verschwunden war. "Mein Name ist Roxana Scamander wie..naja wie mein Großvater eben. Nenn mich ruhig Roxy wenn du magst, das tun alle und was ist mit dir? ich nehme nicht an das du keinen Namen hast, wenn doch wäre es ziemlich traurig. Jeder sollte einen Namen haben der zu ihm passt. Eben warst du ziemlich auf der Flucht, also wenn ich dich erschreckt haben sollte, war das nicht meine Absicht. Ich hab nur die Musik gehört und konnte nicht anders als zuzuhören, bei meiner Mom ist das auch immer so..." erklärte ich und ging hinüber zu dem Spalt, so würde ich nicht da rein kommen, aber ich hatte eine Idee...Er hatte nun genug zeit etwas zu reden oder besser gesagt von sich preis zu geben. Wenn er es nicht tat wäre mir das auch recht, hatte ich mir doch vorgenommen niemand zu nerven. Aber wir mussten schrumpfen, also wühlte ich in meiner Tasche herum. Das hatte nun oberste Priorität! "Sag mal glaubst du eine Katze könnte den Zauberstab benutzen? Also nicht bewusst aber aus versehen, dass wäre dann nämlich problematisch...aber wir bekommen das schon hin. Wobei ich mir nicht sicher bin ob wir gefressen werden, doch das werden wir heraus finden. Ich hab da ein Schrumpf Serum, eigentlich war das für ein Referat in Zaubertränke, aber wir müssen Shaya irgendwie folgen. Du hast hoffentlich keine Abneigung gegen den leichten Geschmack von Eiter? Ich hab ein Minz-Bonbon wenn doch...du solltest es nur vorher in den Mund nehmen." sicher man könnte mich nun für irre halten, vielleicht war ich das auch ein wenig, aber wie sollten wir sonst Shaya folgen? Die zweite alternative wäre, an der Wand entlang zu gehen und zu versuchen sie zu hören. Aber das war irgendwie kontraproduktiv. Auch wenn es Hohlräume gab, die Wände waren dick und sicher würden wir die Katze nicht hören. Ein Lebewesen mit Akkio zu rufen wäre in dieser Lage schlecht, sie würde wahrscheinlich einfach gegen die Innenwand des Schlosses schlagen...Nein das Risiko war mir zu hoch. Noch bevor Tankhmar mir seine Entscheidung mitteilte trank ich etwas von dem Saft, eher aus versehen. Wieso? Weil nachdenken durstig macht und ich einfach vergessen habe, dass ich die Phiole schon in der Hand hielt. Nun da ich nun zu einer sehr kleinen Größe zusammen schrumpfte und wohl nur etwas größer als ein Grashüpfer war, sah ich nach oben zu Tankhmar der nun wie ein Berg wirkte. "Entschuldige...ich hab vergessen das ich die Phiole in der Hand habe...auch wenn du mich nicht magst, bitte zertrampel mich nicht ja?Du musst den Trank auch nehmen um zu schrumpfen...ich...eh ja.." Da die Phiole nicht mit mir Schrumpfte umarmte ich diese nun einfach am Boden, die konnte er wohl schlecht übersehen.
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Mi 10 Jan 2018 - 0:34

Jetzt stand das Mädchen wieder vor ihm und konnte anscheinend nicht aufhören zu reden. Gut, Tankhmar hatte sie auch nach ihrem Namen gefragt, aber musste sie über namenslose Menschen philosophieren? Tammo musst ein wenig lächeln. Da die Antwort anscheinend ja lautete, musste er sich wohl damit abfinden, also würde er sich nicht darüber aufregen.
"Mein Name ist Tankhmar Rowle.", antwortete er, doch sie wandte sich bereits ab und ging zu dem Spalt, in dem anscheinend die Katze und sein Zauberstab verschwunden waren. "Nett, dich kennenzulernen, Rox." Er beobachtete, wie sie zu ihrer Tasche zurückging. "Irgendwie...", fügte er gemurmelt hinzu und runzelte die Stirn.
"Was hast du vor?", fragte er skeptisch. Dann beantwortete er ihre eigenen Fragen. "Ja, ich denke, sie könnte... irgendwo gegenstoßen oder so... Oder, wenn sie den Stab genug schüttelt?" Zuckte die Achseln. Er hatte keine Erfahrung mit katzenartigen Zauberstabdieben. Dann stockte er. Hatte er gerade Schrumpflösung gehört? Wollte sie tatsächlich einen nicht getesteten, selbstgebrauten Zaubertank schlucken und irgenwo in den Mauern von Hogwarts verschwinden?
Er sah sie ein wenig entgeistert an. Warte! Warum war die Flasche jetzt plötzlich halb leer?! Hatte sie - ? Er fluchte. "Was soll das?! Hast du...?" Das Mädchen vor ihm wurde langsam kleiner und er eilte zu ihr. "Willst du mich verarschen?!", fuhr er fort. "Du bist echt nicht die hellste Fackel in der Halle, oder?"
Er schnappte sich die Phiole und betrachtete sie. Dann fuhr er sich durch die Haare und sah wieder zu Roxanna hinunter. "Warum sollte ich dich zertrampeln? Ich bitte dich! Ich bin doch kein Unmensch!", murmelte er und hob sie kurzerhand hoch. "Ich bringe dich in den Krankenflügel, zu Miguell. Der wird dir helfen, wieder groß zu werden. Oder hast du ernsthaft vor, deine Katze so zu suchen? Die frisst dich doch auf!"
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Do 11 Jan 2018 - 3:32

Was viel ihm denn nun ein? ich wollte ihm helfen und er wurde auch noch ärgerlich und hielt mich für dumm! Ja das war seine Aussage, auch wenn sie netter formuliert war. Das hatte man davon wenn man helfen wollte und so setzte ich mich schmollend auf seine Hand. Immerhin hatte mich Tankhmar sowieso schon hoch gehoben und würde mich hoffentlich in den Krankenflügel bringen. irgendwann kam Shaya da schon wieder raus, aber tut sie das auch mit dem Zauberstab? "Ich sag dir jetzt mal was Mr. Ich bin so unsagbar cool! Ich wollte dir helfen, das mag für jemand wie dich sicher kaum vorstellbar sein, aber es gibt Personen die gern anderen helfen und das ohne etwas dafür zu verlangen. Wenn man nicht gerade die ganzen Schlossmauern sprengen will, bleibt keine andere Option, als klein zu werden und dem Objekt der Begierde nachzugehen. Aber du, hast mich ja lieber für Dumm erklärt. Oh ich versteh das, mit der kleinen Roxy kann man das ja machen. Na los bring die dumme Hufflepuff in den Krankenflügel, denn helfen werde ich dir jetzt sicher nicht mehr. In dem Fläschchen war noch genug für dich drin gewesen, aber du bist dir zu Fein um deine Sachen zurück zu holen. Fein! Dann sieh zu wo du bleibst, meinetwegen kannst du mich auch runter lassen ich finde den Weg schon alleine." maulte ich einfach mal zurück, immerhin wollte ich nur helfen. Sicher er war kein Freund und wir kannten uns kaum, aber trotzdem, trug ich eine gewisse Mitschuld, am Verlust seines Zauberstabes. Mir war es nun aber vollkommen gleich was er tat. Wieso hatte ich nur meinen Mund aufgemacht? Ich konnte doch ahnen wie das enden musste. Tja das hatte ich nun davon, wieso vertraute ich auch einem Wildfremden? Nun ganz fremd nicht, ich kannte ihn vom sehen her, aber das musste ich ihm ja nicht sagen. Aber es war gemein, dass jeder so von mir dachte und es tat weh...An mir war mehr falsch als ich glaubte. Dabei wollte ich nur helfen und niemand schaden. Jetzt konnte er aber meinetwegen ruhig in den Krankenflügel gehen...Auf solch eine Gesellschaft konnte ich verzichten...Also redete ich auch nicht mehr mit Tankhmar.
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Fr 19 Jan 2018 - 14:03

Wie Tankhmar feststellen musste, hatten seine unüberlegten - und ganz vielleicht harschen - Worte, das kleine Mädchen in seiner Hand mehr gekränkt, als er geplant hatte. Sie hielt ihm eine Standpauke, dann wandte sie sich ab und schmollte. Wie sie so da stand und ihn nur ab und zu böse anfunkelte, erinnerte sie ihn an seine kleine Schwester Grace zuhause in Irland. Sie hatte genau den gleichen Gesichtsausdruck drauf, wenn sie wütend auf ihn war, wie jetzt Roxana.
Er betrachtete sie mit einem langen Blick, dann folgte ein ebenso langer Seufzer und schließlich setzte er sich in Bewegung. Er stellte Roxana wieder auf dem Boden ab, ging zu ihrer Tasche, die auf dem Klavierhocker stand und begann, darin herumzuwühlen. "Hast du ein Gegenmittel hier drin? Wir sollten nicht so klein durch das gesamte Schloss wandern müssen."
Mit einem Stirnrunzeln zog er einen ganzen Honigkuchen aus der Tasche des Hufflepuffmädchens und warf ihr einen prüfenden, leicht amüsierten Blick zu, dann stopfte er ihn wieder zurück und fand, unter Büchern, Zetteln und dem Referat, von dem sie gesprochen hatte, ein kleines Fläschchen mit dem Gegenmittel.
Er legte sie auf den Boden, damit sie für sie beide erreichbar sein würde, wenn sie zurückkehrten, und nahm dann die Phiole mit der Schrumpflösung hoch. Er warf noch einen Blick auf Roxana, dann trank er einen Schluck und stellte beinahe sofort fest, wie die Flasche in seinen Händen größer wurde und sowieso alles nach und nach übermäßige Dimensionen annahm.
Als er Roxana das nächste Mal ansah, waren sie wieder ungefähr auf Augenhöhe. Tammo nickte. "Zugegeben, keine schlechte Arbeit." Er versuchte sich an einem Lächeln und räusperte sich. "Rox, würdest du mir bitte helfen, meinen Zauberstab zurückzubekommen?" Er verbeugte sich leicht. Er kannte Manieren, das konnte man nicht abstreiten und er hatte das Gefühl gehabt, er müsste sich entschuldigen. Also tat er das, nur halt auf seine Art.
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   So 21 Jan 2018 - 13:01

Ich war ziemlich überrascht, wieso setzte er mich nun ab? gut innerlich hatte ich mich damit abgefunden, nun alleine zum Krankenflügel zu gehen, an meine Tasche kam ich immerhin nicht heran. Doch bevor ich irgendwas tun konnte, wühlte er in meiner Tasche herum und fand meinen Proviant. Na hoffentlich legte er den wieder zurück. Ich besah das Fläschchen mit dem Gegenmittel und brummte. "Ich mag naiv sein aber nicht dumm. Ich streng mich in der Schule an und verfolge den unterricht mit Begeisterung, mal mehr mal weniger. Je nach Thema. Aber alles was wir hier lernen, ist wichtig. " erklärte ich und wurde etwas rot. Hoffentlich dachte er nicht, ich würde den Kuchen auf einmal essen. Wobei das durchaus passieren konnte. Honigkuchen, war eben mein Laster. Er schmeckt eben einfach so wunderbar süß und nach Honig, wie sollte man so einer Leckerei widerstehen können? Lobte er mich gerade? Und dann bat er mich auch noch um meine Hilfe. Wie konnte ich da nein sagen? Richtig ich konnte es nicht, weil ich eben so bin. Seuftzend ging ich zu dem Riss in der Mauer. "komm wir müssen Shaya finden, bevor sie die Lust an deinem Zauberstab verliert. "Ich helfe dir, aber nur weil ich nicht anders kann. Du hast mir eben deutlich gezeigt, dass du meine Gesellschaft nicht willst, sonst wärst du nicht weg gegangen, um mich im Musikzimmer alleine zu lassen und noch was, ich weiß das du gelauscht hast...Bitte sag einfach niemand das du mich singen gehört hast ja? Ich bin nicht so gut und will niemand noch mehr Zunder geben, um sich über mich lustig zu machen." lächelnd verschwand ich in dem Spalt und zückte meinen Zauberstab. "Lumos." rief ich aus und sah mich um. Dreckig war es hier und richtig dunkel. Hoffentlich würden wir Shaya schnell finden. Langsam ging ich voran aber nicht zu weit, sodass Tankh in meiner Nähe bleiben könnte. Irgendwie war er komisch, erst war er so abweisend und dann so nett. Das fühlte sich hier an wie eine Karussell fahrt."Sag mal...wieso wolltest du eben eigentlich vor mir Flüchten? hab ich dir angst eingejagt? Wenn ja tut mir das leid, ich wollte einfach nur zu hören. Meist bin ich alleine im Musikzimmer und da jemand mal zu erwischen der ebenso gern spielt wie ich, ist nicht einfach. Wie hast du das Klavierspielen gelernt?" und da fing ich schon wieder an zu viel zu Sprechen, noch ein guter Vorsatz, den ich hatte und der nun von dannen ist. Ich konnte eben nicht anders, vielleicht auch weil ich einfach nur nett war. Wieso konnte ich nicht gemein sein? da redete man wahrscheinlich weniger...
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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Fr 16 Feb 2018 - 23:18

Tankhmar konnte genau sehen, dass Roxana ihm noch nicht verziehen hatte. Sie war noch immer gekränkt, auch wenn sie schon wieder wie ein Wasserfall zu reden begann. Er seufzte innerlich, versuchte jedoch, sich nichts anmerken zu lassen. Ihre Worte trafen jedoch einen Nerv, während er ihr in die dunkle Spalte zwischen den Felsen des Schlosses folgte und Dunkelheit sich um sie ausbreitete, nur durchbrochen von der kleinen Lichtkugel an Roxanas Zauberstab. Das Licht ließ sie geisterhaft aussehen, blass und kalt. Nur das kleine Lächeln auf ihren Lippen, das sich in ihren Augen widerspiegelte, zeugte von Leben.
Er seufzte erneut und diesmal laut. "Gut, ich sage nichts von deinem Gesang, wenn du nicht über folgendes plauderst. Du hast mir einen Schrecken eingejagt und ich steh nicht sonderlich auf Überraschungen. Außerdem... nun ja, ich spiele gerne ruhige Musik und singe dazu - ein Glück, dass du das nicht auch noch gehört hast - und es bekommt meinem Ruf nicht, 'sensibel' zu sein.", grummelte er vor sich hin. Er ließ die Hände sinken, die er zur Betonung des Wortes "sensibel" erhoben hatte und stopfte sie sich in die Taschen. Normalerweise hätten seine Finger nun mit seinem Zauberstab gespielt, doch der war ja nicht da. Beklaut von einer blöden Katze. Unwillkürlich zogen sich seine Augenbrauen zusammen und sein Blick wurde kälter.
Er achtete schon kaum mehr auf den Weg, die Spinnenweben, die sich über seinen gesamten Körper gezogen hatten und die kleinen Kiesel, denen er ausweichen musste und die auch gar nicht mehr so klein waren, seit er seine Normalgröße um einiges verringert hatte. Er betrachtete Roxana eine Sekunde, dann zwang er sich, den Mund wieder aufzumachen. Er konnte ihr ja schließlich nicht den gesamten Frage-Stell-Teil überlassen.
"Warum willst du nicht, dass dich die Menschen singen hören? Ich gebe ja zu, ich habe gelauscht und du warst gar nicht so schlecht."
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Fr 9 März 2018 - 3:02

Etwas überrascht, blieb ich stehen und sah Tank an. Meinte er das ernst? Es schien so, denn er wirkte nicht gerade wie jemand der lügte. Nein einen solchen eindruck machte er nicht, aber wieso wollte er nicht, dass jemand erfuhr wie er tickte? daran gab es nun wirklich nichts verwerfliches, im Gegenteil, seine Stimme klang wirklich gut und wenn er in der Musik ausleben konnte, was er so nicht zeigen wollte war das ebenso wenig verwerflich. "Also eigentlich hab ich alles gehört was man eben hören konnte, ich hab ne ganze weile an der Tür gelauscht und dann bin ich rein gegangen. Aber ich wollte dich nicht erschrecken...Weißt du ich mach auch gern Musik und singe, aber mehr heimlich, weil ich sorge habe das meine Stimme furchtbar klingt. Nun da haben wir wohl beide ein Geheimnis, doch verstecken musst du dich nicht. Ich meine meine Mom sagt immer, ein Sänger muss jede Emotion verkörpern können in seinen Liedern. Ist das Lied traurig muss er das ausdrücken können nicht nur mit den Worten sondern auch mit dem Klang. Es ist wie bei einem Schauspieler der seine Rolle spielt, wenn du nicht willst das jemand weiß wie du wirklich bist, tarn es einfach damit. Ich verrate auch keinem, dass ich dir den tipp gegeben habe großes Ehrenwort." Als ich zu ende gesprochen hatte, ging ich weiter und sah mich um, doch als er weiter sprach blieb ich stehen. Er hatte gelauscht? Hrm das war meine erste wirkliche Kritik und sie viel nicht so schlecht aus, was mich verwunderte. "Danke für das Kompliment, ich meine...Wenn meine Freunde das sagen oder meine Familie, gehe ich davon aus, sie tun es weil sie mich gern haben. Auch wenn ich hoffe das sie in dem Punkt ehrlich zu mir sind. Aber du bist ziemlich fremd, wobei...jetzt auch nicht mehr. Ich denke...jeder hat so seine Angst, du hast angst davor das dein Wahres Ich gesehen wird und ich habe angst davor verspottet und ausgelacht zu werden. Angst zu haben ist menschlich, warum sonst will man nicht das andere in das inneren eines selbst sehen können?" lächelte ich und ging weiter. Wirklich verfehlen konnte man meine Katze nicht immerhin war es hier ziemlich staubig und da sah man ihre Tapser recht gut. Mal von den Spinnenweben abgesehen schien es hier ganz kuschelig. Heraus kamen wir im Badezimmer der Vertrauensschüler. Ich hoffte inständig, dass niemand hier wäre...Sonst würde es nun peinlich werden. Ich haderte mit mir, sollte ich einen Blick riskieren? Unsicher schaute ich noch einmal zu Tank." Weißt du ein so cooler Kerl wie du...muss sich nich verstecken die Frauen würden schlange stehen bei dir und da ich eine hilflose Frau bin, könntest du da vielleicht nen Blick rein werfen ob jemand da ist? Ich möchte nicht unbedingt einen Nackten Kerl sehen und naja...los quietschen. Eine Kindische Angewohnheit, aber hrm...naja...Ich glaube das ist das Bad der Vertrauensschüler...Aber wirklich sicher bin ich mir nicht..." erklärte ich ihm und doch schien es nicht der Ort zu sein, für den ich ihn hielt. Betrachtete man den Raum genauer, so war dies ein bad, aber eines das seid Jahren nicht mehr in Benutzung war.  Das Gemäuer zeigte die Embleme der Häuser und es schien rissig zu sein. Außerdem gab es keine Türe, nur ein Fenster. Ein Buntglasfenster das  Hogwarts zeigte, wie es aufgebaut wurde von den Gründern. Zumindest glaubte man jene schemenhaft erkennen zu können. Aber das sah ich nicht, ich überlies es Tank mal nachzusehen.
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   So 29 Apr 2018 - 4:08

Hauptplotinformation

Glückwunsch ihr habt ein Bad eines Gründers gefunden. So nehmt doch ein Bad und ruht euch aus. In eurem geschrumpften Zustand seht ihr die Welt aus einer gänzlich anderen Perspektive. Betrachtet ihr eure Umgebung genauer so werdet ihr vielleicht Opfer einer optischen Täuschung. Das Bad hat die Form eines Auges, welches durch den einzigen Abfluss in der Mitte einer seltsamen Badewannenform liegt. Ist es Zufall, dass das Auge welches bereits in den Büchern von Helga Hufflepuff gefunden wurde neben den vier Symbolen die die vier Häuser repräsentieren, auch hier vorzufinden ist? Wer weiß! Kommt Wasser aus den vier Hähnen? Eher nein. Dreht sie in der richtigen Kombination oder lasst es bleiben. Kommt ihr drauf, dass das rostige Geräusch des Hahns selbst der Hinweis ist ob etwas richtig gedreht wurde? Wahrscheinlich kommt man da nicht drauf. Zwei Hähne müsst ihr drehen, jene sind es die am lautesten Krach machen! 1,2,3 oder 4 welche zwei müsst ihr drehen und in welcher Reihenfolge?

Mehr folgt wenn ihr dieses Rätsel löst.

Hinweis: Ihr müsst das nicht erkennen oder finden. Solltet ihr dies nicht wollen, so könnt ihr dieses als nicht existent ansehen.
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Tankhmar Rowle
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BeitragThema: Re: Es ist nicht alles schwarz und weiß, wenn du verstehst, was ich meine!   Sa 2 Jun 2018 - 23:12

Leicht verstimmt hörte er Roxana zu. Es ging Tammo gehörig gegen den Strich, dass sie ihn am Klavier erwischt hatte, auch wenn er ihr dafür keine Schuld gab. Sie war nunmal einfach vorbeigekommen und hatte ihn gehört. Sie lobte ihn sogar für sein Spiel und er musste ein ganz kleines bisschen lächeln, was seinen nächsten Kommentar ein wenig untergrub. "Ich habe keine Angst!", murrte er und sah zu ihr hinab. "Und... gern geschehen. Das Kompliment!"
Dann gingen sie ein paar Minuten schweigend nebeneinander her, bis sie plötzlich vor einem Riss in einer Mauer stießen und dahinter - Roxana sprach aus, was Tankhmar dachte. Ein Badezimmer. Er bedachte sie mit einem Schmunzeln, als sie ihn kurzerhand vorschickte, doch er trat zwischen den Steinen hindurch und entfernte dabei galanterweise alle Spinnenweben, die sich nun um seinen Umhang legten und ihn glitzern ließ.
Doch die Spinnenweben waren schnell vergessen. "Das ist nicht das Vertrauensschülerbad." Seine Stimme klang seltsam in dem großen Raum. "Sieh dir den Staub an! Hier ist seit Jahrzehnten... vielleicht sogar Jahrhunderten keiner mehr gewesen." Ungeduldig winkte er seiner Begleiterin, ihm zu folgen. "Das Fenster, es zeigt die Gründung von Hogwarts... Und die Badewanne, sie hat eine seltsame Form - soweit ich das von hier erkennen kann. Sowieso ist das gesamte Bad... seltsam. Es ist geformt wie ein Auge. Wer baut denn solche Bäder? Was bringt das? Und es gibt überhaupt keine Tür." Erneut sah er sich um. Als Roxy ihm nicht schnell genug folgte, nahm er einfach ihre Hand und zog sie mit zu der Badewanne, die in der Mitte des Raum in den Boden eingelassen war.
"Meinst du, die Hähne gehen noch?", fragte er sie. Mittlerweile fand er, dass sich ihr Abenteuer doch echt gelohnt hatte. Da konnte er sogar darauf verzichten, seinen Zauberstab sofort wiederzubekommen.
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