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 Alles wie immer

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Titus Haddock
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BeitragThema: Alles wie immer   Di Nov 28, 2017 5:16 pm

Ganz gleich wie schlecht Titus sich auch jedes Mal fühlte, wenn er seinen Muggelfreunden erzählte, dass er auf ein sehr strenges Internat ging, wo er einfach keine Zeit hatte Besucher zu empfangen, er kam immer wieder gerne zurück nach Hogwarts. In der Regel schienen die meisten Probleme, die sich außerhalb der Zaubererwelt befanden, für ihn plötzlich belanglos, sobald er in den Hogwartsexpress stieg, als würde man einen Schalter umlegen. Seiner Mutter Natalie hatte es dagegen noch nie gefallen, dass die Schule für Hexerei und Zauberei soweit weg war und noch weniger, dass es ihr tatsähclich nicht einfach so erlaubt war Titus jederzeit zu besuchen. Obwohl sie von seinem Vater Avery wusste, dass Titus mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Hogwartsbrief bekommen würde, hatte sie sich schon Jahre vorher bei jeder Gelegenheit darüber beschwert, wie unerhört es doch war, dass man von einer Mutter verlangte ihr Kind für neun Monate im Jahr wegzuschicken. Dann war unumgehbar Titus' erstes Schuljahr gekommen und nach vielen Briefen seinerseits darüber, wie sehr es ihm dort gefiel, hatte sich Natalie dann doch daran gewöhnen können, ihren Sohn nicht mehr jeden Tag um sich zu haben. Nun trat er bereits sein fünftes Jahr in Hogwarts an, was bedeutete, dass er schon die Hälfte seiner Schulzeit überstanden hatte, aber dennoch hatte seine Mutter ihn heute morgen wieder eher widerwillig am Gleis 9 3/4 verabschiedet. Titus selbst wollte noch gar nicht an seinen Schulabschluss denken. Es gab so viele Möglichkeiten, aber so richtig entscheiden wollte er sich nicht. Zum Glück musste er das jetzt ja noch gar nicht, aber er konnte sich auch nicht vorstellen, dass er in drei Jahren dazu in der Lage sein würde. Dank seinen guten Schulnoten und den Connections seines Vaters würde es für ihn bestimmt nicht schwer werden in der Zaubererwelt Fuß zu fassen, aber andererseits würde es ihm auch gefallen die Hundezucht seiner Mutter fortzuführen.  
Auch in diesem Sommer, hatte Titus versucht den Schulleiter in einem Brief dazu zu überreden doch Hunde in Hogwarts zu erlauben, aber seine Bitte war ihm erneut ausgeschlagen worden und so begann für ihn ein weiteres Schuljahr, indem er ohne Hund an seiner Seite die Große Halle betrat. Er nahm sich vor diesbezühlich einmal rumzufragen und Unterschriften zu sammeln, dann knurrte ihm lautstark der Magen und das Thema war vorerst vergessen. Schnell zog er sich seinen vom Regen durchnässten Umhang von den Schultern und steuerte den langen Hufflepuff-Tisch an, doch er hörte wie jemand vom Gryffindor-Tisch ihm zurief. Gerade als er sich umdrehte und überschwänglich am winken war, latschte er auch schon filmreif in einen blonden Mitschüler rein. "Hoppla." Bisher lief alles wie immer.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   So Dez 03, 2017 5:07 pm

Irgendetwas lag in der Luft, zumindest hatte William es so aufgenommen, als er den Hufflepuff-Gemeinschaftsraum verließ, um sich zum Frühstück zu begeben. Das große magische Schloss erstrahlte in einem seltenen Glanz, der durch die Sonnenstrahlen einen heroischen epochalen Anblick bot. Will lächelte fröhlich als er sah wie die Türme in einem hellen Glanz über den Fenstern im Erdgeschoss von der Sonne angestrahlt wurden. Die Schule war bereits voller Schüler in ihren Uniformen, die umherwanderten und sich allmählich in der großen Halle versammelten. Alles hatte soweit seinen Lauf, die Zauberstäbe waren eingepackt und die Hausaufgaben gemacht und die Geister begrüßen wie jeden Morgen die Schüler auf ihre ganz besondere Art. Magie war doch einfach fantastisch und brachte die schönsten aber auch schrecklichsten Wunder zustande, die es gab. Bis heute hatte William es nie bereut nach Hogwarts gegangen zu sein. Freunde die er hier gefunden hatte, waren bereits unersetzlich gewesen. Estelle, Amanda und viele andere die er in seiner Zeit bereits an seiner Seite wiedergefunden hatte.

Viele der Schüler schienen heute besonders gut drauf zu sein, auch Will der sich bereits darauf freute heute ein wenig mit Ben auf dem Quidditchfeld zu verbringen. Als Jäger in der Mannschaft machte er sich zwar noch nicht so berauschend, aber das würde sich noch bessern. Der momentane Mannschaftskapitän war sehr hart mit Will ins Gericht gegangen und versuchte ihn so gut es ging zu puschen. Diese Ringe zu treffen war aber auch wirklich nicht leicht, besonders dann wenn man den Besen festhalten, steuern und auf gegnerische Spieler achten musste und zusätzlich noch auf einen Hüter der vor einem war. Keine leichte Aufgabe, an die man sich erst noch gewöhnen musste. Dagegen war der Unterricht in Verteidigung gegen die dunklen Künste noch relativ einfach gestaltet. Unentwegt hatte er in den letzten Tagen trainiert und versucht seine Leistungen noch etwas zu steigern. Heute würde er mal eine Auszeit nehmen und sich Zeit gönnen um irgendetwas mit seinen Freunden zu machen. Irgendjemand würde mit Sicherheit Zeit für ihn haben.

Auf seinem Weg ins Erdgeschoss traf er dabei Ben, der lächelnd neben einer Gruppe Schüler stand und zu Will hinüber kam. "Schön, das du da bist, Will. Können wir unser Training vielleicht auf später verlegen? Ich muss noch meinen Aufsatz fertig schreiben.", Ben war nicht unbedingt der beste Quidditchspieler, eigentlich war er ebenso durchschnittlich wie er Will selbst, aber seine Treffsicherheit war höher und genau das war der Grund warum sie zusammen versuchten besser zu werden. Jeder von ihnen hatte eine Schwäche und eine Stärke die dem anderem entweder zu gute kam oder die der andere einfach besser konnte. Erfreut darüber, das Ben motiviert zu sein schien, nickte Will zustimmend, "Klar. Aber lass uns vorher was essen, ich habe ziemlichen Hunger. Ich dachte schon, ich würde nie wieder etwas essen können nachdem wir alle mit ansehen mussten, wie Gravley vom Besen fiel und sich einige Knochen brach. Vor allem als der Knochen einfach so herausschaute. Lass uns nicht davon reden, hm?", Ben nickte und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter, ehe sie sich in Richtung der großen Halle aufmachten. Wie immer trug Ben sein Haar eher zottelig und verwuschelt als hätte er sie irgendwie verzaubert. Das dieser Junge auch immer aus der Reihe tanzen musste und versuchte anders zu sein. Er war schon ein merkwürdiger Junge, der ein wirklich gutes empathisches Einfühlungsvermögen besaß und meistens einer derjenigen war die auf unkonventionelle Art und Weise einem half damit fertig zu werden.

Will erinnerte sich an einen Vorfall in der zweiten Klasse, als er traurig und allein auf den Ländereien im Gras saß, verzweifelt weil er fürchtete zum Unterricht zu gehen. Zu Beginn des zweiten Schuljahres hatte Will eine ziemlich Angst vor dem Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste, weil er wie jedes andere menschliche Wesen Angst vor dem Schmerz hatte. Ja, er hatte lange Zeit sich davor gefürchtet, das er in diesem Unterricht einen Zauber abkriegen würde und das sehr weh tun würde und Ben war der Mensch der ihm half das zu überwinden. Damals hatte Ben noch glatt liegendes Haar und ein ständiges Grinsen im Gesicht. ohne irgendwie mit Will wirklich in Kontakt zu stehen hatte er sich damals zu ihm ins Gras gesetzt, einen Arm um ihn gelegt und gesagt: "Angst ist ok. Die Angst ist dein Freund und genauso musst du sie auch behandeln, sie beschützt dich und wenn du gelernt hast, deiner Angst auf die richtige Weise zu vertrauen, dann hilft sie dir jeden Schmerz von dir abzuwenden.  Jeder Schmerz geht vorbei und wenn es dir hilft, können wir ja zusammenarbeiten.", dieses Grinsen in seinem Gesicht, diese fröhliche aber gleichzeitig tiefsinnige Art und Weis die er an den Tag legte, beinahe so als könnte er in die Herzen der Menschen schauen. Seit diesem Tag an, haben sie eine gute Freundschaft miteinander gehabt. "Hab ein bisschen Vertrauen. Magie vollbringt Wunder. Komm wir müssen los, der Unterricht beginnt.",

Die Angst wurde mit der Zeit immer weniger und schon bald würde Will nie wieder dieses Fach missen wollen. So wurde aus einer Schwäche und Angst, eine Stärke und ein guter Freund. Plötzlich jedoch wurde er durch einen etwas kräftigeren Ruck aus seinen Erinnerungen gerissen. Ben war schon weitergegangen und hatte sich irgendwo dazwischen gesetzt, als ein Schüler mit Will kollidierte.
"Oh, tut mir Leid, Titus. Ich hab nicht aufgepasst. War grade ziemlich in Gedanken.", erwiderte Will versöhnlich und schenkte dem Jungen ein kleines Lächeln. "Hey, hast du Lust dich zu mir zu setzen? Ich wollte grade was essen. Erzähl mir wie es dir geht und was du so treibst, ich kam in letzter Zeit ja kaum dazu mit dir zu reden. Ja, ja ich weiß, ich überarbeite mich. Aber ich muss unbedingt besser werden und das weißt du sehr genau. Besonders in Kräuterkunde. Schreckliches Fach. Sag mir Titus, wie soll ich dieses Fach noch zwei weitere Jahre überstehen? Ich hab nicht gerade einen grünen Daumen.", sagte er und setzte sich auf die Bank, wo noch genug Platz für sie beide war.
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Titus Haddock
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   Do Dez 07, 2017 11:33 am

Das war ja mal wieder typisch für Titus. Da passte er eine Sekunde lang nicht auf und schon rannte er den Nächstbesten um. Zum Glück war es in diesem Fall aber William, der ihn gut genug kannte, um zu wissen wie tollpatschig Titus sein konnte und ihm dies nicht übel nahm. Ehe der Brünette den Mund auf machen konnte, hatte sich der ältere Hufflepuff sogar schon selbst entschuldigt, obwohl ihn eigentlich gar keine Schuld traf. Titus liebte die englische Freundlichkeit. "Willi Vanilli!", grinste Titus und klopfte Will auf die Schulter. Es stimmt, die beiden hatten sich schon länger nicht mehr richtig unterhalten. Abgesehen davon, dass Titus in den Sommerferien eher selten Kontakt mit seinen Mitschülern hatte, schien der Ältere im letzten Jahr sehr beschäftigt gewesen zu sein. Musste wohl an den ZAGs liegen, Titus graute es schon davor diese Hürde im nächsten Sommer selbst bewältigen zu müssen. Er konnte zwar ein sehr fleißiger Schüler sein, es fiel ihm nicht schwer Bücher zu welzen und seine Hausaufgaben zu erledigen, doch wenn es darum ging in einer Prüfung seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, ging gerne mal etwas schief.
"Gerne! Ich muss auch unbedingt was essen. Mir geht es gut, naja, noch, es kommt wohl ein anstrengendes Schuljahr auf mich zu." Titus setzte sich neben William auf die Bank und griff sofort nach dem Kürbissaft. "Wenn nur Kräuterkunde dein Problem ist, bin ich überzeugt, dass du das hinbekommst. Ich sag dir worin du besser werden musst." Bevor Titus weitersprach, stopfte er sich hungrig eine gehäufte Gabel voll Rührei mit Speck in den Mund, kaute und schluckte dann geräuschvoll. "In Quidditch. Ich hab bereits für das erste Spiel auf euch gesetzt, also lasst mich bloß nicht hängen.", erklärte er. In der Regel schloss Titus keine unüberlegten Quidditchwetten ab, aber nun hatte ein ganz neues Schuljahr begonnen und er war ganz voller Hoffnung gewesen, dass Hufflepuff es dieses Jahr schaffen könnte, als die Quidditchdiskussion bereits im Hogwartsexpress wieder aufgekommen war. Zudem missfiel es ihm gegen sein eigenes Haus zu wetten.
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   Di Dez 26, 2017 9:27 pm

Willi Vanilli?! War das sein Ernst? Argwöhnisch sah William ihn an und konnte nicht anders als ihm einen fiesen Blick zu zuwerfen. Hatte er ihn grade wirklich so bezeichnet oder war es ihm nur so vorgekommen? Eigentlich akzeptierte William ja viele Namen. Hufflepuff, Will, William aber Willi Vanilli war aber wirklich die Krönung des Eisberges und eindeutig zuviel für ihn. Mit einem verschmitzten Grinsen und knirschenden Zähnen versuchte der 183 cm große Hufflepuff seinem Schulkameraden seinen Ärger über diesen peinlichen Spitznamen deutlich zu machen. "Titus, ich kann dich gut leiden, aber Bitte, BITTE, nenn mich nie wieder Willi Vanilli. Das hört sich an als würde mich irgendein Mädchen so nennen und selbst dann wäre dieser Spitzname noch peinlich. Nenn mich einfach Will oder William aber nicht Willi Vanilli. Ich bin kein Stofftier, dem man bescheuerte Spitznamen gibt.", sein Blick blieb allerdings nicht lange ernst, denn schon nach einem kurzen Augenblick entspannten sich seine Gesichtszüge und verliefen wieder in das alte freundlich und liebenswürdig wirkende Muster zurück. Wie könnte er Titus etwas verübeln? Naja können tat er es schon, würde es aber wohl nicht tun, solange es sich nur um etwas banales wie einen Spitznamen ging. Umso mehr freute es ihn, das Titus sich zu ihm setzte und ihm gemeinsam das Essen einnahm.

Hier und da nahm sich William etwas zu Essen weg, schüttete sich reichlich zu trinken nach und sammelte erst einmal Kraft für den Tag. Von Hogwarts konnte man vieles behaupten, aber nicht das die Küche schlecht sei oder der Unterricht nicht fordernd. Tatsächlich kam es ihm beinahe unmöglich vor, alle Fächer wirklich mit optimaler Leistung abzudecken. Die ganzen Seiten an Pergamente die er füllen musste, die vielen Hausaufgaben, Vorträge, Zauberübungen, Recherchen und noch so vieles mehr, waren für jedes Fach fast eine ganze Tagesarbeit. Das praktische war eigentlich nie das Problem. Gut, in Kräuterkunde versagte William beinahe regelmäßig, aber mal ehrlich, wer kam schon wirklich mit Pflanzen gut zurecht? Er hatte nie mit Pflanzen etwas zu tun gehabt und vor Gartenarbeit hatte er sich auch zuhause immer gesträubt. Leider musste er seine Begabungen besonders in dem Fach steigern, wenn er einmal ein respektabler Zauberer werden wollte, der genauso in die Geschichte einging, wie die großen Hexen und Zauberer die bereits in den Geschichtsbüchern verewigt wurden.

Irritiert blickte er zu Titus und schluckte gerade das letzte Toast herunter als es ihm beinahe die Sprache verschlagen hätte. "Wie kommst du darauf, das ich mit Kräuterkunde jemals zurecht kommen würde? Ich hab mich in den letzten Jahren nur knapp darin halten können und jetzt wo es ums eingemachte geht, steh ich unmittelbar vor dem Durchfallen. Was also gibt dir die Überzeugung? Kannst du etwa mit Pflanzen gut umgehen? Wenn ja, könntest du mir ja vielleicht noch was beibringen. Ich meine, wenn du mir hilfst und ich dadurch besser werde, bitte. Aber ich schwöre dir du verzweifelst an meinem schwarzen Daumen. Ja er ist schwarz, weil jede Pflanze die magisch ist, mich nicht ausstehen kann und frag bitte nicht wieso. Ich kann mit Haustieren umgehen, ich kriege Zauber in Verteidigung gegen die dunklen Künste hin und komme sehr gut im Duellierclub klar, aber mit Pflanzen komme ich wohl nie zurecht.", führte er aus und wandte seinen Blick wieder zu seinem Essen und nahm noch einen Schluck aus seinem Kürbissaft. Manchmal war es wie verhext. Man bekam sie seltsamsten Sachen hin aber das was für andere so einfach von der Hand ging und aussah als wäre es ein Kinderspiel bekam man selbst nie hin. Seine schlimmsten Erinnerungen reichen bis ins erste Schuljahr zurück und alle Erinnerungen begannen ständig mit Kräuterkunde. Bisse von Pflanzen, Dornen, Ranken und alles was die Fähigkeit hatte nach einem zu greifen. Eine Pflanze war ihm im letzte Jahr sogar einmal abgebrannt weil William in seiner erkälteten Phase zwei Zauber verwechselte und ausversehen einen Feuerzauber benutzte und die Pflanze röstete. Kein schöner Anblick und die Professorin hatte ihn buchstäblich vor versammelter Mannschaft ziemlich heruntergeputzt. Manches wollte man wirklich am liebsten vergessen. Was er allerdings nicht vergessen konnte, waren seine bescheidenen Fähigkeiten beim Quidditch. Das Titus ihn auch unbedingt daran erinnern musste und dann setzte er ihn auch noch damit unter Druck. Frechheit!

Erneut sah Will zu ihm herüber, erstaunt darüber das Titus voreilige Wetten abschloss. Seitwann wettete er denn? Und dann auch noch so selbstsicher? "Sag mal, seit wann wettest du denn? Ich wusste gar nicht, das du bei den Wetten mitmachst? Bitte sag mir nicht, das du dein ganzes Schulgeld auf den Kopf gehauen hast, ich kann es mir nicht leisten dich auch noch zu finanzieren.", erwiderte William scherzhaft und winkte ab, "hm, tja es liegt an unserem Mannschaftskapitän. Im Moment ist er oft krank und vermittelt nicht gerade das was ich unter Teamgeist verstehe. Die Chancen für Hufflepuff stehen dieses Jahr zumindest nicht schlecht und ich hoffe das bleibt auch so. Die schwersten Gegner werden wohl Ravenclaw und Slytherin für uns werden. Gegen Ryan Goodwill werd ich es besonders schwer haben, besonders weil er als Mannschaftskapitän mich am besten kennt. Er ist schließlich mein Rivale im Duellierclub und mein stärkster Duellpartner. Gegen den ich in den letzten drei Duellen leider verloren habe.", fügte er hinzu und grinste unschuldig, ehe er abwinkte. "Keine Sorge, die stecken wir locker in die Tasche. Ich werde unerbittlich trainieren. Hey komm doch auch zu uns in die Mannschaft, dann könnten wir gemeinsam regelmäßig trainieren, vielleicht steckt ja in dir ein Quidditchgenie.", fuhr er fort und sah Titus fordernd an. Ob er das tun würde? "Na komm schon, die Mannschaft kann bestimmt noch jemanden wie dich gebrauchen.", seine Augen funkelten und wenn ihm zu diesem Zeitpunkt jemand gesagt hätte, das er schon in einem halben Jahr der Mannschaftskapitän von Hufflepuff sein würde, würde man ihn für verrückt erklären. William wollte nie eine Führungsposition haben, schon allein weil er sich selbst die Verantwortung nicht zutraute. Vielleicht würde Titus auch sein Retter in der Not sein und ihn vor dem aus in Kräuterkunde retten? Oder gar nichts von beidem? "Hast du eigentlich heute schon irgendwas vor?"
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Titus Haddock
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   Mi Jan 03, 2018 4:57 pm

Titus war ganz überrascht, dass Will so empfindlich auf den Spitznamen reagierte. Er selbst musste ihn wohl irgendwann mal auf den Schulgängen aufgeschnappt haben und fand ihn einfach zu lustig, um ihn nicht zumindest einmal auszuprobieren. Aber Will war ja auch ein Reinblut, sicherlich hatte er nicht viel Ahnung von Muggelmusik und verstand daher auch nicht den Witz hinter dem Namen. Also entschuldigte Titus sich einfach, so nett wie er war, konnte das Grinsen aber erst durch das viele Essen aus seinem Gesicht loswerden. Als Will auf das Thema Kräuterkunde zu sprechen kam, zuckte der jüngere Hufflepuff mit den Schultern, setzte aber eine ermutigende Miene auf, als er bemerkte wie verzweifelt der andere bei der Bewältigung dieses Faches zu sein schien. "Weil du immerhin auch deinen ZAG in Kräuterkunde geschafft hast. Viel schwieriger kann es dann doch jetzt nicht mehr werden, oder? Naja, ich hoffe es zumindest, ich bin nämlich auch nicht gerade gut in dem Fach. Wenigstens muss man da nicht stillsitzen, das find ich ganz angenehm, aber für die Pflanzen bringe ich trotzdem nicht die nötige Geduld auf, entweder ertänke ich sie oder vergesse dass ich mich darum kümmern sollte.", erzählte er Will ganz offen heraus. Er gab seine Schwierigkeiten mit Konzentration und Ungeduld nicht gerne zu, aber sein Hausgenosse kannte ihn ja nun schon lange genug und immerhin wollte er ihn aufmuntern. Will war mit seinen schulischen Problemen nicht alleine. "Aber ich kann dir bei all dem theoretischen Zeug helfen, wenigstens das krieg ich mit viel bemühen hin. Nur dass dir das wahrscheinlich nicht sehr viel bringt, du bist ja eine Klasse über mir." Titus füllte noch einmal Kürbissaft in seinen Becher nach, spülte dann mit einem großen Schluck das Essen in seinem Mund hinunter und schlang auch den Rest auf seinem Teller hinunter. Durch die hastige Bewegung und tollpatschig wie er war, fiel im nächsten Moment klirrend seine Gabel zu Boden. "Hups.", murmelte er, dann beförderte er sie mit "Accio" zurück in seine Hand, legte sie auf den Teller und schob diesen behutsam beiseite. Ganz egal wie er es auch drehte und wendete, Titus würde wohl immer ein eher ungeschickter Mensch bleiben. Entweder war er unvorsichtig und nicht ganz bei der Sache oder er bemühte sich zu sehr, sodass letzten Endes immer etwas passierte, das ihn aus der Reihe tanzen ließ und wenn es auch nur so eine Kleinigkeit war, wie dass er eben eine Gabel fallen ließ.
Über Wills nächste Frage war er ganz überrascht, hatte er doch manchmal das Gefühl, dass sein Ruf gerne Wetten abzuschließen ihn zu sehr vorauseilte. Es war nicht so, dass er danach süchtig war oder sowas, es machte ihm einfach Spaß. Manchmal gewann er und manchmal verlor er, bisher war es nie so extrem gewesen, dass er sich verschuldet hatte. Wenn er wollte, konnte er auch nein sagen. Wirklich! Er wollte nur eben nicht. "Ach, ich wette schon seit dem finalen Hausspiel in meinem ersten Schuljahr hier. Damals ging es natürlich nur um Süßigkeiten, aber ich hab gewonnen.", erklärte der jüngere Hufflepuff grinsend. Er erinnerte sich noch genau an den Abend, als ein ganzer Haufen verschiedenster Süßigkeiten triumphierend auf seinem Bett im Schlafsaal gethront hatte. Trotzdem hatte er am Ende das meiste davon mit seinen Freunden geteilt. "Keine Sorge, wenn ich verliere, habe ich auch noch was übrig, aber du machst mir trotzdem Hoffnung, dass ich gute Chancen hab.", grinste Titus überzeugt, aber bei Wills nächstem Vorschlag schüttelte er entschuldigend den Kopf. Er sah sich Quidditch ja wirklich gerne an, aber zum spielen war er dabei nicht zu gebrauchen. "Tut mir leid, aber in Quidditch bin ich eine Niete. Ich kann zwar fliegen und das macht mir auch Spaß, aber mit den Bällen und den Regeln- ach du weißt schon..." Das gab Titus nun wirklich nicht gern zu, sah betreten auf seinen leeren Teller und bemühte sich nicht rot zu werden. Als Hüter passte er nicht genug auf, als Jäger ließ er den Ball fallen, als Treiber war er zu ungeschickt und als Sucher viel zu hibbelig. Da blieb er doch lieber mit beiden Füßen auf dem Boden und tanzte. Titus räusperte sich und lächelte schnell wieder sein typisches Lächeln. "Nein, hab ich nicht, wieso?"
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William Gordon
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   So Feb 04, 2018 8:36 pm

"Nein das hilft mir wirklich nicht. die Theorie kriege ich hin, ich habs nur nicht so mit Pflanzen.", erwiderte Will und musste schmunzeln als sein Kumpel alles umwarf. Er schwieg aber und sagte nichts dazu, es war besser für ihn. Will befürchtete damit mehr kaputt zu machen als es eigentlich nötig war. Titus was eine Pflaume aber eine freundschaftliche Pflaume die er gut leiden konnte. Auch wenn er wie jeder Mensch so seine Eigenarten hatte. An diesem Morgen hatte der junge Hufflepuff besonders viel Hunger und verschlang praktisch einen Toast nach dem anderem. Dabei sah er hin und wieder zu Titus und runzelte etwas skeptisch die Stirn. Nachdenklich sah er seinen Kompanen an und musste ernsthaft darüber nachdenken wie es jetzt weitergehen sollte mit ihm. Will war fest entschlossen ihn in die Mannschaft zu locken aber ohne die Einwilligung des Kapitäns gab es da keine Chance. "Das ist Quatsch, jeder kann Quidditch spielen wenn er nur halbwegs was im Kopf hat und du bist doch ein verdammt guter Schüler. Na komm schon, wir brauchen Leute wie dich und nichts würde mir größeren Spaß machen als dich dabei zu haben. Ich mein hey, wir beide im Kampf gegen die anderen Hausmannschaften, das wäre doch was oder wie siehst du das? Ich unterrichte dich auch selbst und zeige dir alles was du wissen musst. Und wenn wir während des Trainings erkennen, es passt nicht , dann schulde ich dir etwas. Ähm ich könnte dir etwas von meinen Berty Botts Bohnen in sämtlichen Geschmacksrichtungen abgeben oder ich gebe dir meine kleinen Scherzartikel.", euphorisch versuchte er seinen Kumpel dazu zu überreden. Er musste einfach in die Mannschaft kommen, Will glaubte an ihn und es wäre sicherlich lustig wenn sie gemeinsam übers Quidditchfeld als Team donnern könnten.

"Naja ich dachte wir könnten vielleicht diesen Trank "der lebende Tod brauen", dachte ein wenig Übung könnte uns nicht schaden. Oder machen was anderes zusammen worauf du halt Lust hast. Alternativ könnten wir auch in den Duellierclub gehen oder runter zum See."
,führte er nachdenklich aus und blickte in die hintere Ecke der großen Halle wo auf der anderen Seite ein altbekanntes Gesicht saß. Schon komisch das Estelle an diesem Tristan so sehr hing. Eine sonderbare Kombination. Sie wirkten einerseits wie ein glückliches Pärchen und auf der anderen Seite hatten sie soviele Probleme untereinander. Will seufzte. "Hattest du jemals eine feste Freundin? Oder schonmal darüber nachgedacht wie es wäre?", hakte er nach und sah immer noch in Estelles und Tristans Richtung, von denen er in seinen Gedanken ziemlich gefangen war. "Wie kommt es das Mädchen sich einen Jungen aussuchen, von dem sie praktisch schon wissen das er sie enttäuscht? Manchmal frage ich mich, was hinter diesem merkwürdigen Verhalten steckt.",  völlig in Gedanken versunken murmelte er das vor sich hin und sah danach überrascht zu Titus. Es war schwer für ihn zu wissen, das seine beste Freundin Estelle aus Gryffindor, sich mit diesem...diesem...wandelnden Hormon herumtrieb. Er hatte sie schon mal betrogen mit einer Hufflepuff. Die gelbe Krawatte in seinem Schrank die nach Parfüm roch hatte ihn damals eindeutig überführt gehabt. "Tut mir Leid. Ich mach nur manchmal Sorgen um eine gute Freundin. Da drüben, sie heißt Estelle Andersson. Eine super liebe Gryffindor-Schülerin, seht super aus und sie geht ausgerechnet mit dem Angeber von Gryffindor. Selbst dieser Aiden Jeremy Landon hat mehr Grips.", wahrscheinlich wusste Titus schon länger von Williams Abneigung gegenüber des Gryffindors Tristan Johnsons. Immerhin waren sie seit der ersten Klasse bereits Rivalen. Es war ein offenes Geheimnis das die beiden sich nie wirklich ausstehen konnten. Die vielen verbalen Schlagabtausche, die Duelle und vor allem das viele konkurrieren im Unterricht. Es musste ihm einfach aufgefallen sein. "Was finden Mädchen wie sie an solchen Typen?", begreifen konnte er es nicht, aber vielleicht machte er sich auch zuviele Gedanken um seine Freunde.
"Entschuldige, ich wollte deine Stimmung nicht mit herunterziehen. Lass uns was machen, es ist nicht mein Leben und meine Entscheidung.", er winkte ab und aß das letzte Stück Toast ehe er sich erhob und fragend zu Titus sah.
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   Fr Feb 09, 2018 2:15 pm

Will sagte nichts über Titus' wirre Bewegungen, als ihm die Gabel entglitt. Er lachte nicht einmal über ihn und dafür war der Hufflepuff dem Älteren auch sehr dankbar. Auch sonst niemand am langen Tisch schien ihn deswegen zu beachten, denn inzwischen waren es wohl schon alle gewohnt, dass immer irgendwas tollpatschiges passierte, wenn Titus anwesend war. Eigentlich war er kein Fan von dem vorurteilhaften Schubladendenken, was die vier Hogwartshäuser anging, aber in solchen Momenten war er einfach froh zu den Dachsen zu gehören. Und Will war sogar selbst jetzt noch immer nicht von der Idee abgeneigt Titus in die Quidditchmannschaft aufzunehmen. "Ich fühl mich wirklich geschmeichelt, Willi...am. Aber ich bezweifle, dass ihr jemanden wie mich gebrauchen könnt, der der eigenen Mannschaft nur im Weg steht. Glaub mir, in der Luft gebe ich auch keine bessere Figur ab. Zudem kann ich die Zeit, in der das Training stattfindet wirklich gut zum lernen gebrauchen, schließlich mache ich dieses Jahr meine ZAGs und vor dem praktischen Teil graut es mir schon.", erklärte er seinem Mitschüler und kam nicht umhin, daran zu denken, wie er vor zwei Jahren vergeblich versucht hatte sich für das Quidditchteam zu qualifizieren. Das war mächtig in die Hose gegangen und seitdem war das Thema vergessen, stattdessen wettete er lieber bei den Spielen. Es konnte halt nicht jeder gut mit Bällen oder einem Schläger umgehen, Titus hatte eben andere Stärken.
"So gern ich bei dem schönen Wetter auch runter zum See gehen würde, das mit dem Trank ist eine gute Idee. Was das angeht, kann ich sowieso noch einiges an Übung gebrauchen. Du bist doch bestimmt gut in Zaubertränke, oder?" Titus Fähigkeiten in diesem Fach waren nicht ganz so schlecht wie bei Kräuterkunde, aber sobald er sich ablenken ließ, verlor er gerne mal die Übersicht über das Rezept. Bei Wills nächsten Worten folgte er seinem Blick rüber zu dem Pärchen am Gryffindortisch und schmunzelte über ihre verliebte Art. "Ja", nickte Titus, aber im gleichen Moment schüttelte er peinlich berührt den Kopf. "Ich meine nein, also...das war nichts festes...glaub ich." Schnell wandte er sich wieder dem Tisch zu. Er war nicht sonderlich gut in solchen Dingen. Seine Gedanken schwirrten um den letzten Sommer, der gerade erst vorüber war und ihm doch vorkam als wäre er eine Ewigkeit her, und um das Nachbarsmädchen, dass er in diesen Wochen so oft gesehen hatte. Schnell schob er die Erinnerungen beiseite. "Was ist mit dir? Eine Freundin mein ich...oder ein Freund...?", fragte Titus seinen Hausgenossen nun wieder mit einem Lächeln auf dem Gesicht, welches sich jedoch schnell wieder verflüchtigte, als er Wills besorgten Blick bemerkte. Er schaute wieder rüber zu dem Gryffindor-Pärchen, dass Will als Estelle und Tristan vorstellte. Auf dem ersten Blick passten sie perfekt zueinander. Sie war sehr hübsch. Er war sehr gutaussehend. Natürlich wusste Titus, dass das nicht das wichtigste war und meist sowieso täuschte. Die inneren Werte waren schließlich das was zählte. Würde er sich auf jemanden einlassen, wenn er wusste, dass er ein Idiot war? Oder sie? "Tja, wie heißt es so schön? Die Liebe macht blind. Und manche müssen eben aus ihren Fehlern lernen...mehrmals." Titus griff nach seinem Becher und stellte fest, dass er schon wieder leer war. "Allerdings wüsste ich auch gern, wieso sich Mädchen immer für den falschen interessieren.", fügte er murmelnd an und kam nicht umhin, dass seine Stimme dabei einen leicht traurigen Unterton annahm. Sein Blick schweifte nur für einen kurzen Moment zu Audrey Nott rüber, während Titus nach dem Krug mit dem Kürbissaft griff, doch ihr kleines Lächeln hielt ihn fest und so goss er die Flüßigkeit nicht in seinen Becher, sondern daneben auf den Tisch. Ein Hufflepuff, der ganz in der Nähe saß, hatte das Spektakel schon kommen sehen, schwang seinen Zauberstab und ließ die Sauerei wieder verschwinden, ehe Titus überhaupt richtig realisiert hatte was passiert war. "Oh...danke, man." Mit einem Ruck erhob er sich und nickte Will zu. "Ja, du hast recht, lass uns abhauen."
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   So März 11, 2018 6:41 pm

Etwa skeptisch sah er zu Titus. Spinnte der jetzt völlig? Sah Will etwa so aus als stände er auf Kerle? Stirnrunzelnd schüttelte er den Kopf und musterte seinen Kumpel kurz, ehe er hustete und ihm eine Hand auf die Schulter legte, "Du kennst mich echt schlecht, wenn du glaubst, das ich auf Kerle stehe. Aber nein, zum einem Bedauern hatte ich noch nie eine Freundin, aber wer weiß, das kann sich ja noch ändern.", fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu und grinste. An dem Tag hatte er ja keine Ahnung wie sehr er mit dieser Annahme recht behalten würde. Eine Freundin wie Estelle hätte er sich sehr gut vorstellen können, allerdings war sie ja ausgerechnet mit seinem größten Rivalen Tristan zusammen. Mit anderen Worten sie war in unerreichbare Nähe gerückt und somit auch für Will weiterhin eine beste Freundin und nicht mehr. Trotzdem fragte er sich wie es wohl wäre wenn und offenbar hatte Titus seine Blicke bemerkt, denn er auf seine gemurmelten Worte sprach der junge Hufflepuff ihn an. Schweigend nahm er die Worte zur Kenntnis, auch wenn er sie wenig tröstlich empfand. Wieso standen Mädchen immer auf diese Proleten die glaubten sie seien die größten und besten im Schloss? Solche Menschen waren doch nur egoistisch und gaben damit an, dass sie eine Freundin hatten, nichts anderes als reines Angebergehabe das sich nur darum scherte das eigene Ego aufzuwerten. Das beste Beispiel dafür war Tristen. Will hatte nicht umsonst die ganzen letzten Jahre Probleme mit diesem Typen gehabt. Wie oft hatten sie schon vor der halben Schülerschaft Streit gehabt und sich gegenseitig attackiert? Viel zu oft, mehr als es Will selbst lieb gewesen wäre.

Schnaubend drehte er sich wieder zu Titus herum, "verstehen muss ich Frauen nicht. Ich finde es halt schade, denn am Ende sind sie es die verletzt werden und Mädchen wie Estelle haben das einfach nicht verdient. Weißt du, es ist ja allgemein bekannt das Tristan und ich keine Freunde sind, aber selbst ich weiß, dass man sich nicht in Sachen der Liebe einmischt. Sie ist meine beste Freundin, ich könnte niemals etwas tun das ihre Beziehung gefährdet solange sie damit glücklich ist. Ebenso wenig könnte ich das bei dir, wenn du ein Mädchen triffst, das ich überhaupt nicht leiden kann. Freunde sind füreinander da, auch wenn es einem manchmal nicht in den Kragen passt. Zumindest bin ich auf diese Art für meine Freunde da.", fügte er nachdenklich hinzu und seufzte leise. Aber als er ein weiteres Mal zu Titus sah, musste Will leise kichern. Auch wenn ein anderer Hufflepuff die Sauerei weggemacht hatte, war es für ihn offensichtlich wohin Titus Blick fiel.

Auf Titus bitten hin folgte er ihm nach draußen, ehe er es sich wagte ihn anzusprechen."Sag mal...kann das sein das ich nicht der einzige bin, der hier Blicke auf jemanden wirft? Du scheinst dich sehr für Audrey zu interessieren kann das sein? Hey du kannst es ruhig zugeben.", das Titus sich mal verlieben würde, damit hatte Will zwar schon irgendwie gerechnet, aber das er es bereits war, überraschte den großen Hufflepuff irgendwie schon. "Hast du mal versucht an sie ranzukommen? Ich meine sie mal gefragt ob sie was mit dir machen will?", hakte er nach, auch wenn es für Titus wahrscheinlich nicht ganz angenehm war darüber zu sprechen.

Seine Wissbegierde wurde allerdings überschattet, als Sir Niklas auf sie zukam und vor ihnen in der Luft stehen blieb. Zuerst musterte er Titus und dann William."ähh kann ich ihnen helfen Sir Niklas?", fragte Will und sah den Geist schweigend an, der nicht gerade Anstalten machte seine Mimik irgendwie zu ändern. "Nein, ach mir geht nur dieser Peeves auf die Nerven. Ständig nervt er mich mit seinen alten Geschichten, dabei weiß jeder das ihm nur langweilig ist. Er ist weit unter meiner Würde. Aber was anderes ich konnte nicht überhören, das ihr beiden über Liebe gesprochen habt. Ich erinnere mich als wäre es erst gestern gewesen, da hab ich der Baronin von Devonshire meine Gefühle bei einer heißen Tasse Tee und ein paar Keksen offenbart. Ach eine entzückende Frau mit einem exquisiten Geschmack für Trendsetter. Sie trug zu dieser Zeit die Kleider etwas kürzer und die Haare zu Schnecken gedreht. Das weiße Puder machte ihr Gesicht so schön glatt. Merkt euch meine Worte. Nur eine Frau von Stand und Ehre ist etwas ganz besonderes. Frauen sind edle Geschöpfe,seht mich an, ich bin wegen einer geköpft worden.", erzählte er obwohl es eigentlich Will überhaupt nicht interessierte. Verstohlen sah er zu Titus denn er ahnte worauf das hinauslaufen würde, gleich würde er ihnen eine Geschichte nach der anderen erzählen. Sanft stieß Will Titus den Ellenbogen in die Seite, damit er irgendetwas tat, um hier wegzukommen. Eine Ausrede, ein Kniff irgendwas. Als Sir Niklas seinen Kopf zur Seite fast komplett abnahm und man in das blutige geisterhafte Fleisch sehen konnte, musste Will sich kurz wegdrehen. Woran hing der Kopf überhaupt noch am Körper? Pfui, dieser Trick war echt eklig.
"Ich könnte euch einige gute Tipps geben wie ihr das Herz einer Frau zu brennen bringt. Es ist lange her, aber hört immer auf die Worte eurer Ahnen und ich besitze immerhin Jahrhunderte mehr Erfahrung als ihr. Das erste was ihr macht wenn ihr einer Frau begegnet ist, ihre Haare und ihr Kleid bewundern. Ihr müsst sie wie eine Königin behandeln und einen formvollendeten Handkuss einüben, um wie ein Prinz aus einem Märchen zu wirken. Kämpft für sie und macht ihr den Hof, dann sprecht bei ihrer Familie vor, gewinnt sie für euch und zu guter letzt kleidet euch wie es sich für eine wahre Lady ziemt. Ein gut gekleideter Mann, lässt das Herz einer Frau im Nu in Flammen stehen. Aber Mr Titus, sie sollten schon ihre Frisur etwas angleichen, so wird sie eine gewisse Slytherin nicht beachten. ", Will musste bei den letzten Worten des fast kopflosen Nick leise vor sich hin lachen. "Mr William, sie sollten auch ihre Frisur angleichen. So sehen sie für die Frauen wie ein Mönch mit Haaren aus.", schlagartig verstummte sein Lachen und er sah etwas bedröppelt zum fast kopflosen Nick hoch, was wusste der alte Zausel denn schon über die Mädchen von heute?
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   So März 18, 2018 6:15 pm

Er konnte nicht anders als glucksend über Will den Kopf zu schütteln, als dieser schockiert vor sich hinhustete. Halbherzig klopft er dem Älteren auf die Schulter, so richtig wollte Titus nicht einsehen, dass er die Schuld an dem Hustenanfall des Blonden trug. Ja, nach vier Jahren behauptete er, dass er Will inzwischen ziemlich gut kannte, aber das Thema Beziehungen war in all der Zeit nie so präsent wie jetzt gewesen, also war an seiner Frage doch nun wirklich nichts falsch. Doch nachdem sich der andere Hufflepuff wieder beruhigt hatte glitt dessen Aufmerksamkeit so eindeutig durch die Halle zu Estelle, dass Titus die Worte zu seiner Verteidigung über seine vorherige Frage fallen ließ. Zugegeben brauchte es ein bisschen, bis bei Titus der Groschen fiel, aber so wie Will über das Mädchen redete und seine ganzen besorgten Fragen über Liebe und den richtigen Partner, ließen Titus mit einem Mal schwer daran zweifeln, dass der Ältere wirklich einzig und allein freundschaftliche Gefühle für das hübsche Gryffindor Mädchen empfand. Nur zu gern hätte er da nachgehakt, wäre ihm dann nicht sein peinliches Missgeschick passiert. Normalerweise sah er über solche Momente hinweg, denn wenn er sich jedes Mal peinlich berührt davonstehlen würde, nur weil er es mal wieder geschafft hatte sich lächerlich zu machen, dann konnte er auch gleich Zuhause bleiben. Aber diesmal war es anders, weil ausgerechnet Audrey Nott gesehen hatte, wie Titus nur wegen ihr den verdammten Kürbissaft verschüttet hatte. Eine Kleinigkeit und doch mied er beharrlich ihren Blick, als er die Große Halle verließ, froh darüber, dass Will ihm folgte und dabei so tat, als würde gerade nicht die Welt untergehen. Was ja genau genommen auch nicht der Fall war. Stattdessen fragte Will ihn auch gleich nachdem sie die Halle verlassen hatten, ob Titus Interesse an Audrey hatte. Natürlich war ihm das jetzt aufgefallen. Sofort spürte Titus wie seine Ohren anfingen zu glühen, bestimmt waren sie jetzt so rot, dass sie selbst im Dunkeln leuchten würden. Er öffnete den Mund, wollte alles abstreiten, schloss ihn dann aber wieder, als Will einfach weitersprach. Jetzt war es sowieso zu spät. Und eigentlich fand er es ja auch gar nicht so schlimm, dass Will wusste, dass er Audrey mochte. Er vertraute ihm, dass er das nicht herumerzählen würde und so zuckte Titus nur mit den Schultern. "Was gibt es da noch zuzugeben? Das war ja wohl gerade offensichtlich genug", meinte er etwas kleinlaut und hoffte dabei inständig, dass es für alle anderen, die eben anwesend gewesen waren, weit entfernt von offensichtlich war. "Ach, das hat sich bisher nicht so wirklich ergeben. Wie denn auch? Sie ist im Jahrgang über mir, wenn wir uns unterhalten, dann fast immer nur über die Schule.", erklärte Titus dem Älteren und machte dabei eine wegwerfende Handbewegung, um diesem klarzumachen, dass das Ganze keine große Sache war. Da hatte er sich eben vor vier Jahren ein wenig verguckt, als er zum ersten Mal die Große Halle zum frühstücken betreten hatte und in sie reingelaufen war, ähnlich wie es ihm auch heute bei Will passiert war. Er würde seine kleine Schwärmerei für das Nott Mädchen nichtmal als richtige Verliebtheit bezeichnen. Zwar war er noch nie zuvor verliebt gewesen, aber er war sich dennoch sicher, dass es sich anders anfühlte. Dafür kannte er Audrey doch auch gar nicht gut genug. Und sie näher kennenzulernen kam ihm so unglaublich schwierig vor, er wusste, dass sie sich nicht auf diese Weise für ihn interessierte. Was sollte denn auch schon so ein hübsches Mädchen wie Audrey mit einem tollpatschigen Jungen wie Titus? Zu diesem Zeitpunkt wusste er nichteinmal von ihrer Veela-Abstammung, sonst hätte er es sich wohl nie wieder getraut ihr auch nur "Hallo" zu sagen.
Zum Glück wurde das Gespräch der beiden Schüler vom fast kopflosen Nick unterbrochen, der genervt vor ihnen in der Luft anhielt und sich über Peeves beschwerte. Zunächst war Titus noch ganz froh über diesen Themenwechsel, doch zu seinem Leidwesen lenkte er die Aufmerksamkeit dann doch schnell wieder auf das Gespräch der Hufflepuffs. Und Leidwesen traf es dabei wirklich sehr gut, denn Sir Nicholas war, was die Liebe anging, doch schon ganz schön eingerostet. Doch das ist nun wirklich nicht verwunderlich, schließlich war er schon seit vielen Jahren tot und von all den Geistern in Hogwarts, die den beiden in diesem Moment hätten über den Weg schweben können, um ihnen einen Vortrag über Liebe zu halten, war er wahrscheinlich sogar das kleinste Übel. Trotzdem wollte er seine freie Zeit jetzt nicht damit zubringen sich die alten Kamellen des Geistes anzuhören, aber Wills angeekelter Gesichtsausdruck, als Nick seinen Kopf zurseite nahm, lenkte Titus ab und er musste lachen. Ehe sich die beiden versahen, begann der Geist aufs Neue zu reden und gab äußerst eingestaubte Tipps zum Thema Fraueneroberung. Titus fiel die Kinnlade runter, als er hörte, dass Sir Nicholas über eine Slytherin sprach und atmete mit einem entsetzten Schnauben ein. "Ich möchte sowieso nicht von einem Slytherin Mädchen beachtet werden.", gab er vielleicht etwas zu pampig zurück. Gut, die Zwillinge waren sich so ähnlich, dass Titus sie ohne ihre Uniform und rein vom optischen her selbst auch nicht unterscheiden konnte, aber der fast kopflose Nick sprach hier nun so ganz selbstsicher und ausschweifend über Frauen, ohne anscheinend überhaupt richtig mitbekommen zu haben, um wen es eigentlich ging. Mal ganz abgesehen davon, dass jeder der Augen im Kopf hatte sehen konnte, dass Agnes Nott eine Beziehung mit dem Quidditchfeld führte.
Will war dabei auch keine große Hilfe, denn er stand nur neben Titus und lachte, bekam dann jedoch von Sir Nicholas auch gleich noch eins ausgewischt, sodass Titus über seinen blöden Gesichtsausdruck ebenfalls in Gelächter ausbrach. "Also...", Titus schnappte nach Luft und atmete leise lachend aus. "Das sind wirklich äußerst hilfreiche Tipps.", versuchte der Hufflepuff den Geist zu beschwichtigen, damit der bloß nicht noch eine weitere Geschichte hervorkramte. "Wir gehen dann jetzt und werden sie gleich mal anwenden, nicht wahr, Bruder William?" Mit einem frechen Grinsen stieß Titus seinen Kumpel an und machte Andeutungen schnell weiterzugehen, bevor dem kopflosen Nick noch einfallen konnte die beiden zu begleiten.
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   So Mai 13, 2018 5:17 pm

Der fast kopflose Nick konnte einem schon zum lachen bringen. Seine gesamte hochnäsige Art die er mit seinem Humor wieder ein wenig kaschierte, machten ihn sehr sympathisch. Er war eigentlich der wohl zugänglichste Hausgeist der vieren und wirkte eigentlich immer aufgeweckt. Will verstand sehr gut wieso er in Gryffindor so beliebt war und warum seine Freunde immer davon redeten, welche komischen Sachen der fast kopflose Nick nun schon wieder erzählt hatte. Leider konnte er über den Witz auf Wills Kosten überhaupt nicht lachen und verpasste Titus zusätzlich noch einen freundschaftlichen Seitenhieb mit dem Ellenbogen in die Seite. William hatte schon erwartet, dass sich Titus über diesen Witz totlachen würde, nachdem jetzt seine Vernarrtheit in die junge Agnes Nott aufgeflogen war. Da konnte er lügen soviel er wollte! Aber Will wollte auch nicht näher darauf eingehen, dass war allein seine Angelegenheit. In Liebesangelegenheiten mischte sich der junge Hufflepuff eigentlich nie ein. Außer es ging wieder mal um Tristan und Estelle, die sich eigentlich ständig in die Haare bekamen und er der leidtragende war, der sich die Geschichte über seinen Erzrivalen wieder anhören durfte. Sie war zwar seine beste Freundin, aber das hieß nicht, dass er etwas tun konnte. Klar, am liebsten würde er Tristan in einen Molch verwandeln und dann mit ihm übers Schulgelände wandern, aber das würde sie nicht wollen. Also blieb nur das hin und her zwischen den beiden.

Glücklicherweise verabschiedete sich der fast kopflose Nick von ihnen und verschwand durch eine Mauer hindurch. Es musste bestimmt am Anfang sehr reizvoll sein, überall hingehen zu können und alles zu erforschen was im Schloss so vor sich ging. Den Geistern waren ja keine Beschränkungen auferlegt worden. Oder etwa doch? Einen Moment lang blieb William stehen und überlegte was sie machen sollten. "Kommst du mit in die Bibliothek, ich brauche noch ein Buch über Schnupffliegen und Morlaubessenz. Ich soll diese Abhandlung für Zaubertränke schreiben, habe aber noch nicht viel geschafft, außer die Einleitung. Die Alternative wäre, wir gehen in den Duellierclub, vielleicht können wir noch unsere Fähigkeiten bei ein wenig Training verbessern. Was meinst du?", das war so ziemlich das einzige was ihm momentan auf die Schnelle einfiel. Zum trainieren blieb ihm noch genug Zeit und da Titus sowieso nicht auf einen Besen stieg, um mit ihm Quidditch zu spielen, war das immer noch die beste Alternative die sie hatten. "Wenn du die Tipps des fast kopflosen Nicks benutzt, wirst du nicht weit kommen, das weißt du ja?", sein eher ironischer Gesichtsausdruck war mehr als verräterisch, er glaubte sowieso nicht das Titus die Ratschläge umsetzen würde.

"Mal was anderes, kann ich dich wirklich nicht überzeugen in die Mannschaft einzutreten? Das würde dich vom Wetten abhalten und früher oder später würden deine Eltern dir sowieso den Hintern abfackeln, wenn du kein Schulgeld mehr hast.", sanft kratzte sich der Hufflepuff auf dem Kopf, blickte dann zu einer Gruppe Schülerinnen die tuschelnd an ihnen vorbeigingen und eine davon Titus mit einem undefinierbaren Blick musterte. Es war kein Verliebtheitsblick, mehr als hätte er etwas im Gesicht. Sie sagte aber nichts und verschwand mit der Gruppe wieder einer Ecke. "Apropos Wetten. Du schuldest mir noch was.", sagte eine Stimme plötzlich hinter ihnen. Ein groß gewachsener Gryffindor Schüler namentlich auch Gregory Quinn genannt, war hinter ihnen aufgetaucht. Mit Leidenschaft biss er in den Apfel in seiner Hand und musterte Titus mit einem ziemlich ernsten Blick. "Wenn nicht, kannst du mir auch deinen Besen schenken, ich brauche schon lange mal einen neuen.", fügte dieser elende Wichtigtuer in Schuluniform hinzu. Der Junge war für sein Alter wirklich schon ein Riese! Will konnte den Blick jedoch nicht leiden mit dem er Titus musterte. "Greg, lass ihn in Ruhe. Das brings nicht. Er zahlt schon seine Wettschuld ab.", beschwichtigte Will ihn, um Titus die Haut noch einmal zu retten und klopfte dem jungen Hufflepuff neben ihm sanft auf die Schulter.
"Außerdem dachte ich, dass du gerade wichtigeres zu tun hast. Du wolltest doch sowieso noch gegen mich antreten nicht wahr? Dann solltest du üben oder willst du wegen einer Wettschuld am Ende gegen mich im Trainingsduell verlieren?", Greg war ein ziemlich intelligenter Bursche, seine Noten waren allesamt makellos, nur sein Charakter war total verdorben. Mit einem goldenen Löffel im Mund und den falschen Freunden war er ein totaler Idiot geworden. Seltsam was Geld alles mit Menschen anstellen konnte. Will war froh nicht reich zu sein, Geld war eben nicht alles im Leben und Greg schien auch nicht auf Wills worte angesprungen zu sein, denn er trat näher auf Titus zu und packte ihn mit einem harten Griff an der Schulter. "Sag mir das dein Freund recht hat und ich nicht unangenehm mit dir werden muss, Titulino.", zischte Greg und warf Will einen giftigen Blick zu als dieser dazwischen gehen wollte. Eine deutliche Warnung das er seine Bewegung sehr wohl wahrgenommen hatte.
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   Mi Aug 15, 2018 1:42 pm

Zu ihrer aller Glück verschwand der fast kopflose Nick durch Hogwarts' dickes Gemäuer. Titus hatte sich schon oft gefragt wie das so ist durch materielle Dinge einfach hindurchschweben zu können. Für ihn war das doch sicherlich mal ganz praktisch, so konnte er nicht mehr stoplern, Gegenstände umschmeißen oder irgendwas kaputt machen. Aber der Hufflepuff hatte in Hogwarts auch schon früh gelernt, dass das Leben als Geist im Großen und Ganzen hauptsächlich frustrierend war. Sir Nicholas konnte davon ja ein Lied singen. Da freute er sich lieber über die Zeit die Will mit ihm im lebendigen Zustand verbringen wollte. "Ich bin zwar nicht gut im duellieren, aber ich kann sicher einiges von dir lernen. Insofern du mehr Geduld aufbringen kannst als ich", grinste Titus seinen Mitschüler verlegen an. Naja, so schlecht war er jetzt nun auch wieder nicht, wenn da nur nicht diese Ungeduld wäre und meistens ließ er sich viel zu schnell ablenken. Dennoch war er motiviert, Übung macht schließlich den Meister! Meistens jedenfalls...
"Ach Will", begann Titus und fuhr sich lächelnd durch die Haare. "Mach dir wegen der Wetten nicht so viele Sorgen, ich verwette kein Geld, dass ich nicht habe und meine Eltern wissen das", erklärte er dem Älteren und als hätte er den Gryffindor mit seinen Worten herbestellt, hörte er in diesem Moment Gregory Quinn hinter ihnen auftauchen. Der Brünette verdrehte die Augen, bevor er sich mit seinem typischen Grinsen zu Greg umdrehte. Gryffindors schienen ihm immer wahnsinnig unentspannte Schüler zu sein. "Hey Quinn, mach mal halblang!", begrüßte Titus den Jungen, der um einiges größer war als er, obwohl das auch keine Kunst war. "Ich hab dich gestern schon im Hogwartsexpress gesucht, aber naja du weißt ja wie das nach den Ferien ist." Während er sprach, kramte er bereits in seiner Umhangtasche und holte einen kleinen Geldbeutel hervor. Er konnte nicht anders als über Gregorys Worte zu lachen. Jaja, er bekam ja schon sein Geld, aber wenn er lieber seinen Besen wollte, dann bitte! Titus würde ihm ganz sicher nicht sagen, dass er selbst gar keinen besaß. Seine Eltern konnten sich das nicht leisten, erstrecht nicht, wenn er das Ding sowieso nur zu Schrott fliegen würde. "Hier bitte, ich hab meine letzte Wette gewonnen. Ballycastle Bats gegen die Tutshill Tornados, man, war das ein spannendes Spiel. Aber ich wusste, dass die Tornados das packen", erzählte er dem Gryffindor begeistert und drückte ihm zwei Galleonen in die Hand. Ein akzeptabler Verlust, wie er fand, schließlich hatte sein Sieg ihm fast 13 Galleonen eingespielt.
Trotzdem war Titus wirklich gerührt darüber, dass William sich auf seine Seite schlug. Na gut, er hatte schließlich Recht, Quinn machte ein wahnsinns Drama aus der Sache. Wenn er es nichtmal einen Tag schaffte auf sein Geld zu warten, sollte er sich wohl lieber ein anderes Hobby suchen und sich bei Wettangelegenheiten raushalten. Nichteinmal Titus war so ungeduldig. Aber Raushalten gehörte nicht zu den Stärken eines Gryffindors, denn als Will ihr geplantes Duell ansprach, hatte er Greg gleich wieder am Haken. Was das anging, so würde Titus nur zu gern den Zuschauer spielen. Der Hufflepuff würde ihm hoffentlich eine ordentliche Abreibung verpassen. Titus verzog das Gesicht über den blöden Spitznamen mit dem Gregory ihn gerne betitelte, gab ihm aber nicht die Genugtuung sich darüber aufzuregen. "Du hast dein Geld ja jetzt wieder, also entschuldige uns bitte. Es sei denn, du möchtest uns gerne begleiten, denn dieses Duell von dem Will gesprochen hat klingt wirklich vielversprechend", befand er mit einem Grinsen.
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BeitragThema: Re: Alles wie immer   Mo Dez 10, 2018 6:56 pm

Greg schien gleichermaßen erstaunt wie sprachlos zu sein als Titus ihm sein Geld so ohne weiteres in die Hand drückte. Zunächst wusste er gar nicht was er darauf antworten sollte, daher bedankte er sich nur und zog schweigend und verwirrt von dannen. Will kicherte hinter vorgehaltener Hand und sah kurz zu Titus, "Ich habe Greg noch nie so verwirrt gesehen wie in diesem Augenblick. Wow, ich glaube, das werde ich so schnell nicht wieder vergessen.", bevor er sich wieder auf den Weg zum Duellierclub konzentrierte. "Was hast du eigentlich in den Sommerferien gemacht? Ich hab dir doch zwei Briefe geschrieben, hast du die gelesen?", fragte er neugierig und steckte seine Hände in die Hosentaschen, während er mit dem kleineren Hufflepuff den Weg entlang spazierte. Vor ihnen der kalte Korridor, an den Seiten manchmal eine kleine Gruppe Schüler, hier und da ein Pärchen oder Leute die gemeinsam an Hausaufgaben arbeiteten und versuchten die schwierigen Aufgaben zu lösen. Der ein oder andere grüßte sie, während andere kopflos hinter einem Professor hinterherrannten und sich bemühten dem Vortrag aufmerksam zu lauschen. Professor Fiddel hatte offenbar einige Schüler über eine Pflanzenart informiert die es im nur im Schulgarten gab. Er war ein hervorragender Redner, nur sein Kichern war manchmal etwas gruselig, nahezu verwirrend.Man wusste nie, wann er etwas ernst meinte oder wann er einem wirklich etwas sehr deutlich mitteilen wollte. Der Rege Schulbetrieb war für manch einen ein absolutes Erlebnis, viele Erstklässler waren davon ziemlich eingeschüchtert gewesen, besonders die eh schon schüchternen unter ihnen standen meistens nur am Rande und sahen dem Trubel zu. Andere ließen sich einfach nur vom Strom mitreißen und verliefen sich hoffnungslos im Schloss.


"ich erinnere mich noch als ich das erste Mal hier durch diesen Korridor gerannt bin"
sagte er ohne wirklich einen Zusammenhang zu dem was er vorher als Frage formuliert hatte herzustellen. "In den ersten Tagen habe ich meine Freizeit damit verbracht mich aus irgendwelchen Korridoren wieder herauszubringen die ich selbst heute noch meide. Heute verlaufe ich mich immer noch, besonders schlimm ist es wenn ich nachdenke und versuche einfach mal mich nicht auf alles zu konzentrieren. Ich finde mich dann in irgendeinem Korridor wieder und habe keine Ahnung wie ich da wieder rauskomme. Früher hab ich mich mal hier so sehr verlaufen, dass ich mich einfach in den Korridor gesetzt hatte und gewartet habe ob jemand vorbeikommt. Funktioniert hat es nicht, letztlich hat Peeves mir einen solchen Schrecken eingejagt das ich kreuz und quer durch die Korridore gerannt bin und mich an den steinernden Treppen wiederfand. Vielleicht steckt in Peeves ja doch irgendwo noch eine Spur von Freundlichkeit.", Will wusste nicht wieso er auf einmal anfing in Nostalgie zu schwelgen, vielleicht war es die Stille die er durchbrechen wollte oder einfach nur etwas suchte, worüber sie beide sich amüsieren konnten. Außerdem konnte ein Smalltalk das Tor zu neuen Seiten an einer Person führen und möglicherweise würde Titus auch ihm so einige seiner besten Erlebnisse in Hogwarts präsentieren. In den Situationen selbst hatte sich Will so hilflos gefühlt und wenn er heute darauf zurückblickte und sich daran erinnerte wie sehr er diese Schule für ihre endlosen Korridore verflucht hatte, konnte er nur mit dem Kopf schütteln. Mit dem Alter war diese Schule ein klein wenig kleiner geworden und trotzdem forderte sie noch genau wie am ersten Tag seine unersättliche Neugierde heraus. Dieses Schloss hatte eine lange beeindruckende und zugleich beängstigende Geschichte, die aber durchaus ihre Lichten Moment hatte. Die besten Zauberer kamen hier zur Blüte und während andere Schule die schwächeren aussortierten, bemühten sich hier die Schüler, sich gegenseitig zu helfen.Es war ein beeindruckender Ort voller Geheimnisse und vor allem mit vielem das man lernen konnte. Besonders im Duellierclub den sie in diesem Augenblick erreichten, hatte Will viel über sich selbst gelernt und auch begriffen, wieso die Lehrer so sehr auf die Praxis pochten. Erst in einer Situation wo nur wenige Sekunden zum handeln blieben, merkte man erst welche Zauber man wirklich beherrschte und welche noch kräftigen Übungsbedarf hatten.

Zu ihrem Pech war die Übungsbühne gerade besetzt, ein sehr spannendes Duell zwischen zwei Schülern war gerade im Gange und es hatte sich eine Meute von Schülern versammelt um diesem Beizuwohnen. Plötzlich wurde sein Gesichtsausdruck etwas ernster, "das ist Michael Freeman. Er ist aus unserem Haus und eine Klasse unter dir. Mit dem würde ich mich nicht duellieren wollen, er spielt nicht nur unfair, er ist auch ziemlich brutal. Er wurde schon zweimal des Duellierclubs verwiesen, weil er sich selbst nicht unter Kontrolle hat. Allein das er da oben noch stehen darf, finde ich schon die absolute Höhe.  Ich begreife nicht wieso die Lehrer dem nicht ein Ende setzen. Der letzte Fünft-Klässler der gegen ihn antrat hatte ein aufgeblähtes Gesicht und einen Elchkopf als Hand.", seine Augen wandten sich nicht von Freeman ab, als dieser einen Jungen aus Hufflepuff von der Bühne schleuderte und dieser mit voller Wucht auf einer Matte aufkam und nicht wirkte als hätte er das ohne große Schmerzen überstanden. "Da fragt man sich wirklich wieso er nach Hufflepuff kam und nicht in irgendein anderes Haus gesteckt wurde. Für meinen Geschmack hält er zuviel auf sich und NEIN das ist kein Grund auf ihn eine Wette abzuschließen.", etwas enttäuscht sah er zu wie Freeman jubelnd die Bühne verließ und sich von den wenigen die ihn zu mögen schienen feiern ließ. Auf den Jungen der sich verletzt hatte bei dem Sturz, nahm kaum jemand Notiz. Wenigstens wirkte er so als könnte er es allein bis zum Krankenflügel schaffen. "Was sagst du? Nutzen wir unsere Chance? Oder hast du es dir anders überlegt?", fragte er mit einem herausfordernden Unterton und klopfte Titus ermutigend auf die Schulter.
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